Lingen / Emsbüren – Nur eine Woche nach einer Veranstaltung der rechten Szene in Lingen lagen der Staatsschutzabteilung der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim erneut Hinweise auf ein themengleiches Treffen im Landkreis Emsland vor. Im Rahmen der Ermittlungen wurde bekannt, dass ein 34-jähriger Mann aus dem südliche Emsland für Samstag eine Örtlichkeit in Emsbüren für eine Feier angemietet hatte. Die Person ist der Polizei als Angehöriger der rechten Szene bekannt. Eine Kontaktaufnahme mit der Vermieterin und ein klärendes Gespräch über die Art der Veranstaltung, führten im weiteren Verlauf zum Rücktritt vom Mietvertrag. Die konsequente Aufklärung und die damit einhergehenden Personenüberprüfungen verhinderten letztendlich die Durchführung einer geplanten Feier im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion. Rechte Musikveranstaltungen dienen der Vernetzung innerhalb der Szene. Zur Verhinderung szenetypischer Straftaten geht die Polizei im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten – auch im Vorfeld – konsequent gegen derartige Veranstaltungen vor.
Bad Bentheim – Beamte der Bundespolizei haben Dienstagnachmittag einen Drogenschmuggel „erster Klasse“ auffliegen lassen. Ein 38-Jähriger wollte rund 3,5 Kilogramm Amphetamin aus den Niederlanden nach Deutschland schmuggeln.
Offenbar wissen auch Drogenschmuggler das Bahnfahren in der 1. Klasse zu schätzen. Ein 38-jähriger Rauschgiftkurier hatte es sich dort gemütlich gemacht, als er während der grenzpolizeilichen Überwachung eines international verkehrenden Zuges im Bahnhof Bad Bentheim von Bundespolizisten überprüft wurde.
Obwohl der Mann die Frage nach mitgeführten verbotenen Gegenständen oder Substanzen verneint hatte, entdeckten die Beamten rund 3,5 Kilogramm Amphetamin im Gepäck des 38-jährigen Norwegers.
Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde eingeleitet. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt und für weitere Ermittlungen an die Beamten des Zollfahndungsamtes Essen übergeben. Die Drogen haben einen „Straßenhandelspreis“ von ca. 43.000,- Euro.
Der 38-Jährige wurde heute Nachmittag, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück, einem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl, woraufhin für den 38-Jährigen ein ebenfalls ruhiger und komfortabler Sitzplatz in der nächsten Justizvollzugsanstalt reserviert wurde.
Die abschließenden Ermittlungen werden vom Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz in Nordhorn geführt.































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