73-jährige Autofahrerin tödlich verunglückt Pkw prallt in Lingen mit Sattelzug zusammen

Lingen. Am Dienstagmittag hat sich auf der Bundesstraße 70 im Ortsteil Holthausen in Höhe des Speicherbecken ein folgenschwerer Zusammenstoß zwischen einem VW Golf Plus und einem Sattelzug ereignet. Dabei ist eine 73-jährige Autofahrerin aus Meppen ums Leben gelkommen. Wie die Polizei mitteilt, war die Frau gegen 12.25 Uhr mit ihrem Auto von Meppen in Richtung Lingen unterwegs. In Höhe des Speicherbeckens geriet sie auf gerader Strecke aus bislang unbekannter Ursache in den Gegenverkehr und prallte frontal mit einem entgegenkommenden Sattelzug aus Leer zusammen. Dabei wurde die 73-Jährige so schwer verletzt, dass der Notarzt nur noch deren Tod feststellen konnte. Der 64-jährige Lastwagenfahrer aus Rhauderfehn kam mit einem leichten Schock davon. Das VW wurde total zerstört und die Zugmaschine des Sattelzuges erheblich beschädigt. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Holthausen und Lingen musste die eingeklemmte Tote bergen. Dabei wurde das Fahrzugdach abgetrennt und der Pkw mit Fahrzeugseilwinden gestreckt. Die Polizei setzte bei der Unfallaufnahme zur Ermittlung der Ursache das spezielle Phidias-Verfahren ein. Die B 70 war zwischen Lingen und Meppen bis in den späten Nachmittag gesperrt. Im Einsatz waren neben der Polizei, zwei Notärzte, zwei Rettungswagen und die Feuerwehr.

Einbruchdiebstahl in eine Werkstatt in Hopsten

Hopsten- Unbekannte Täter sind auf der Hümmlinger Straße in eine Werkstatt eingebrochen. Der Eigentümer hatte am Freitag (09.03) die Eingangstür ordnungsgemäß mit einem Schloss gesichert. Als er am Montag (12.03.) gegen 10.00 Uhr die Tür wieder öffnen wollte, stellte er fest, dass unbekannte Täter das Schloss entfernt hatten. Aus dem Lagerraum fehlten ein Schweissgerät, ein Winkelschleifer und ein Stromkabel. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten
suchen Zeugen, die zum Verbleib der Gegenstände Auskünfte geben können. Hinweise bitte an die Polizei in Ibbenbüren, Telefon 05451/ 591 – 4315.

Salzbergen/Holsterfeld- Schuhe im Wert von 1000 Euro von der Ladefläche gestohlen

Salzbergen – Bislang unbekannte Täter schnitten am Samstag zwischen 0.00 Uhr und 8.00 Uhr die Plane eines Lkw auf dem Lkw-Parkplatz in Holsterfeld auf und entwendeten von der Ladefläche eine größere Menge an Schuhen im Wert von insgesamt etwa 1000 Euro. Aufgrund der Menge an Schuhkartons dürften die Täter ein geeignetes Fahrzeug genutzt haben. Tatzeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Spelle unter der Rufnummer (05977) 929210 in Verbindung zu setzen.

Lingen – Raubserie im nördlichen Emsland geklärt Zehn Tatverdächtige ermittelt; Sechs aktuell in Haft

 

Einer Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim ist es in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft
Osnabrück gelungen, eine Serie von Raubüberfällen und zahlreichen weiteren Straftaten aufzuklären. Sechs der neun zunächst
festgenommenen Täter sitzen aktuell in Untersuchungshaft. Drei Haftbefehle wurden zwischenzeitlich unter Auflagen außer Vollzug
gesetzt. Die neun Männer unterschiedlicher Nationalitäten hatten im Tatzeitraum Wohnsitze in Papenburg, Dörpen und Karlsruhe. Raubüberfälle, Einbrüche Diebstähle und Drogenhandel Der Bande wird unter anderem vorgeworfen, zwischen Mai und Oktober vergangenen Jahres insgesamt acht Raubüberfälle begangen zu haben. Neben fünf Spielhallen hatten sie es dabei auf eine Wohnung, einen Taxifahrer sowie eine Tankstelle abgesehen. Ferner stehen sie im Verdacht, von April bis November 2017 in mindestens 18 Tankstellen, Restaurants, Schuhgeschäfte und Apotheken eingebrochen zu sein. In diesem Zusammenhang konnten außerdem neun Laden- und Fahrraddiebstähle aufgeklärt werden. Gegen die Gruppe sowie weitere Tatverdächtige wird
zusätzlich wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln sowie gewerbsmäßiger Hehlerei ermittelt.

Raubüberfälle mit stetig steigender Gewaltbereitschaft Nach dem ersten Raub auf eine Spielhalle in Haren im Mai 2017 überfielen sie weitere Spielotheken in Lathen, Dörpen und Papenburg. Die Bande ging dabei in unterschiedlichen Zusammensetzungen vor. Das erbeutete Bargeld in fünfstelliger Höhe wurde dabei überwiegend zur Finanzierung der Drogen- und Spielsucht der Beschuldigten genutzt.
Auffällig dabei war die steigende Gewaltbereitschaft der Tätergruppe.Beim Spielhallenüberfall in Lathen am 25. Mai, schlugen sie mit einer Brechstange auf einen 68jährigen Angestellten ein. Der Mann wurde dabei verletzt. In anderen Fällen wurden die Opfer zu Boden gestoßen oder geohrfeigt. Bei einem Überfall auf einen Mann in einer Lathener Wohnung wurde das 24jährige Opfer mit Fäusten geschlagen und am Boden liegend getreten. Aus der Wohnung raubten die Täter eine Vielzahl vontechnischen Geräten sowie Bargeld. Auch bei einem Überfall auf einen Taxifahrer in Papenburg gingen sie ebenfalls gewalttätig und rücksichtslos vor. Weil das Opfer sich dabei zur Wehr setzte, machten sie jedoch keine Beute.

Ermittlungsgruppe „Jackpot“ kommt der Bande auf die Spur Bei der Polizeiinspektion Emsland /Grafschaft Bentheim wurde eine fünfköpfige Ermittlungsgruppe bestehend aus Beamtinnen und Beamten der Polizei Papenburg und des Zentralen Kriminaldienstes Lingen unter dem Namen
„EG Jackpot“ eingerichtet. Unter der Federführung der Staatsanwaltschaft Osnabrück, wurde im August 2017 die Arbeit aufgenommen. Intensive Ermittlungen führten zur Identifizierung der
17- bis 22jährigen Täter. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Osnabrück in der Folge insgesamt neun Untersuchungshaftbefehle sowie zahlreiche Durchsuchungsbeschlüsse.
Sämtliche Täter wurden im Januar und Februar festgenommen und in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Bei den Wohnungsdurchsuchungen im Emsland sowie bei dem in Baden-Württemberg wohnenden Beschuldigten, wurden zahlreiche Beweismittel beschlagnahmt. Unter anderem wurden drei Handfeuer-Schreckschusswaffen gefunden. Sechs der neun Täter
befinden sich noch in Untersuchungshaft. Drei Haftbefehle wurden zwischenzeitlich unter Auflagen außer Vollzug gesetzt. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Neben den Verfahren gegen
die neun Haupttäter laufen zahlreiche weitere Ermittlungen gegen Personen aus deren Umfeld.

„Ehrenritter“ für Edgar Eden

Nordhorn/München –   Am 1.März wurden in München bei der VerkehrsRundschau Gala die sogenannten „Ehrenritter“ verliehen. Dies ist eine besondere Auszeichnung für herausragende Verkehrssicherheitsarbeit. Auch der Nordhorner Polizeioberkommissar Edgar Eden zählt neben einer Polizeibeamtin aus Gütersloh sowie einer Unternehmerin aus Dortmund zu den „Ehrenrittern“ 2018 der „Aktion Kinder-Unfallhilfe“.  Der engagierte Eden steckt dabei sein ganzes Herzblut in die Konzepte zur Verkehrssicherheit und konzipiert immer neue Ideen. So verteilte er mit Schülern Zitronen an Temposünder in Tempo-30-Zonen, brachte gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern Flüchtlingen Verkehrsregeln und das Fahrradfahren bei oder qualifizierte Erzieherinnen und Erzieher für die Verkehrserziehung in Kindertagesstätten. Der 1998 von Vertretern des Straßenverkehrsgewerbes und des Gewerbeversicherers KRAVAG, Hamburg, gegründete gemeinnützige Verein Aktion Kinder-Unfallhilfe e.V. hat zwei wichtige Aufgaben. Er unterstützt Kinder und Jugendliche nach einem Verkehrsunfall und fördert Maßnahmen zur Unfallverhütung. Ein großes und bundesweit sehr erfolgreiches Projekt ist der Präventionspreis „Der Rote Ritter“.

Unter der Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministers zeichnet die Kinder-Unfallhilfe alle zwei Jahre nachahmenswerte Initiativen zur Unfallverhütung bei Kindern-und Jugendlichen aus. Der Preis von Egdar Eden sowie der Gütersloher Kollegin steht dabei stellvertretend für alle engagierten Polizeibeamten, die sich in der Verkehrssicherheitsarbeit einsetzen.

Verkehrsunfall mit schwer verletzter Person in Dreierwalde

Dreierwalde- Schwerer Verkehrsunfall auf der Uthuiser Straße am Dienstagabend. Ein 40-jähriger Pkw-Fahrer befuhr die Uthuiser Straße von Hörstel kommend in Richtung Dreierwalde. Vor einer langgezogenen Linkskurve kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, und prallt frontal gegen einen Baum. Wie die Polizei mitteilte blieb die  Tachonadel  bei 150 km/h stehen. Die Feuerwehr Dreierwalde  befreite den schwer verletzten Mann aus dem verunfallten Fahrzeug. Der 40-jährige wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. An dem Pkw entstand Totalschaden. Die Ermittlungen zu der Unfallursache dauern an.

83jährige Radfahrerin aus Hörstel bei Unfall in Spelle verletzt

Spelle  – Gestern am späten Nachmittag kam es auf der Rheiner Straße zu einem Verkehrsunfall. Eine 83jährige Fahrerin eines E-Bikes wurde dabei schwer verletzt. In Höhe der Venhauser Straße bog der 22jährige Fahrer eines VW Passat ab und touchierte die Radfahrerin, so dass sie zu Fall kam. Die Frau aus Hörstel missachtete zuvor das Rotlicht der dortigen Ampelanlage, so dass sie unerlaubterweise bereits die Fahrbahn überquerte. Die Radfahrerin wurde in ein
nahegelegenes Krankenhaus gebracht. An dem Auto entstand Sachschaden in unbekannter Höhe.

Polizei verhindert erneute rechte Veranstaltung im Zuständigkeitsbereich

Lingen / Emsbüren – Nur eine Woche nach einer Veranstaltung der rechten Szene in Lingen lagen der Staatsschutzabteilung der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim erneut Hinweise auf ein themengleiches Treffen im Landkreis Emsland vor. Im Rahmen der Ermittlungen wurde bekannt, dass ein 34-jähriger Mann aus dem südliche Emsland für Samstag eine Örtlichkeit in Emsbüren für eine Feier angemietet hatte. Die Person ist der Polizei als Angehöriger der rechten Szene bekannt. Eine Kontaktaufnahme mit der Vermieterin und ein klärendes Gespräch über die Art der Veranstaltung, führten im weiteren Verlauf zum Rücktritt vom Mietvertrag. Die konsequente Aufklärung und die damit einhergehenden Personenüberprüfungen verhinderten letztendlich die Durchführung einer geplanten Feier im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion. Rechte Musikveranstaltungen dienen der Vernetzung innerhalb der Szene. Zur Verhinderung szenetypischer Straftaten geht die Polizei im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten – auch im Vorfeld – konsequent gegen derartige Veranstaltungen vor.

Leblose Person im Garten in Hopsten aufgefunden – Umfangreiche Spurensicherung erforderlich

Steinfurt  – Gemeinsame Presseerklärung der
Staatsanwaltschaft Münster, des Polizeipräsidiums Münster und der Kreispolizeibehörde Steinfurt

In der Sonntagnacht (4.3.; 01:30 Uhr) erhielt die Polizei den
Hinweis auf eine leblose Person in Hopsten. Der vermutlich 54-jähriger Mann lag im Garten des Einfamilienhauses. „Welches Geschehen zum Tod des Mannes geführt hat, ist derzeit völlig unklar“, erläuterte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt heute (4.3.) in Münster. „Derzeit kann weder ein Unfallgeschehen noch ein Tötungsdelikt ausgeschlossen werden.“ Mit der Sicherung der Spuren ist eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Münster beauftragt. „Die Staatsanwaltschaft wird morgen die Obduktion des Verstorbenen beantragen“, sagte derOberstaatsanwalt weiter. „Bis zu deren Abschluss werden wir wohl keine Klarheit zum Geschehensablauf bekommen.“

Sachbeschädigung auf dem Sportgelände des Sportverein Fortuna Beesten e.V.

Beesten – Zwischen Samstag- und Montagvormittag ist es auf dem Sportgelände von Fortuna Beesten zu Sachbeschädigungen gekommen. Unbekannte Täter
beschmierten sämtliche Wände einer Herrentoilette mit roter Farbe.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (05902)93130 bei der Polizei Freren zu melden.

Schapen – Versuchter Einbruch in Garage

Schapen  – Bislang unbekannte Täter haben zwischen dem 13. und dem 20. Februar versucht, in eine Garage an der Raiffeisenstraße einzudringen. Nachdem es ihnen nicht gelungen war, sich gewaltsam
Zugang zu verschaffen, entfernten sie sich vom Tatort. Die Höhe des angerichteten Sachschadens ist bislang unbekannt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (05977)929210 bei der Polizei Spelle zu melden.

Zwei Autos in Spelle aufgebrochen- Polizei sucht Zeugen

Spelle  – Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht zu Mittwoch Diebstähle aus zwei Autos an der Straße Am Sportplatz begangen. Aus dem Chevrolet Captiva und dem VW Golf entwendeten sie Arbeitsmaschinen, Bekleidung und ein Portemonnaie samt Inhalt. Bislang ist unklar, wie die Täter in die Autos gelangen konnten. Der angerichtete Gesamtschaden wird auf mehrere hundert Euro beziffert. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (05977)929210 bei der
Polizei Spelle zu melden.

Zoll findet große Mengen an Bargeld; Mit 124.500 Euro unterwegs zum Autokauf

124.500 Euro Bargeld entdeckten Osnabrücker Zöllner am Nachmittag des 20. Februar 2018 bei einer Fahrzeugkontrolle auf der Autobahn A 30 an der Abfahrt Bad Bentheim.

Die Fragen nach mitgeführten Waffen, Betäubungsmitteln oder Bargeld von mehr als 10.000 Euro verneinten die vier osteuropäischen Insassen. Bei der weiteren Überprüfung verwickelten sich die
Reisenden in Widersprüche. Daraufhin entschlossen sich die Ermittler zu einer Intensivkontrolle des Autos und fanden in zwei Herrentaschenund einer schwarzen Wollmütze insgesamt 124.500 Euro. Die Männer behaupteten, dass sie mit dem Geld Fahrzeuge in den Niederlanden kaufen wollten.

Wegen der fehlenden Anzeige des Bargelds leiteten die Ermittler Bußgeldverfahren ein. Da die anschließenden Erklärungsversuche der Reisenden wenig glaubwürdig erschienen, stellten die Zöllner das Bargeld sicher.

Die weiteren Ermittlungen hat die Gemeinsame Ermittlungsgruppe vomZollfahndungsamt Essen und dem Zollkriminalamt aus Nordrhein-Westfalen übernommen.

Zusatzinformation

Die Kontrolleinheiten des Zolls überwachen den Verkehr mit Bargeld und gleichgestellten Zahlungsmitteln über die Grenzen Deutschlands zu anderen Mitgliedstaaten der EU und im Landesinnern.

Anzeigepflichtig sind Bargeld und diesem gleichgestellte Zahlungsmittel im Gesamtwert von mehr als 10.000 Euro je Person. Durch die Anzeigepflichtigen sind auch die Herkunft, der wirtschaftlich Berechtigte sowie der Verwendungszweck darzulegen.

Unfall mit leicht verletzter Person und erheblichem Sachschaden in Bramsche

Lingen/Bramsche – Gestern Vormittag kam es auf der B70 in Höhe der Bramscher Straße zu einem Verkehrsunfall. Ein 56jähriger Autofahrer wurde dabei leicht verletzt. Der 75jährige Fahrer eines Mazda beabsichtigte auf die B70 nach links in Fahrtrichtung Rheine abzubiegen. Dabei übersah er einen in Richtung Lingen fahrenden Mercedes. Es kam zum Zusammenstoß, wobei der 56jährige Mercedesfahreraus Lingen leicht verletzt wurde. Ein Rettungswagen war vor Ort, der Transport in das Lingener Krankenhaus jedoch nicht notwendig. An beiden Autos entstand erheblicher Sachschaden. Die Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Der Schaden beläuft sich auf ca. 25000 Euro. Die Fahrbahn war für ca. 2 Stunden gesperrt, so dass der Verkehr aus beiden Richtungen durch die Ortschaft Bramsche geleitet wurde.

Güterzug in Cuxhaven entgleist

Im Güterbahnhof Cuxhaven sind mehrere Waggons eines Autotransportzuges entgleist. Die Bahnstrecke von Cuxhaven Richtung Cadenberge ist gesperrt.

Nach ersten Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Bremen war der Autotransportzug auf der Fahrt von Bremerhaven nach Cuxhaven unterwegs. 22 Waggons waren mit Neufahrzeugen für den Export mit Schiffen beladen. Im Güterbahnhof Cuxhaven stand ein Güterzug während des Rangierens auf einer Weiche des Durchfahrgleises, auf dem der Autotransportzug mit ca. 40 km/h unterwegs war. Die Lokomotiven kollidierten, worauf vier Autotransportwaggons und zwei Lokomotiven entgleisten.

Beide Lokführer erlitten einen Schock. Der Lokführer des Autotransportzuges erlitt zudem Prellungen, konnte aber bereits wieder entlassen werden.

Die Bundespolizei ermittelt in jede Richtung menschlichen und technischen Versagens. Informationen zum Schienenersatzverkehr erteilt die metronom Eisenbahngesellschaft.

Die Gleise und eine Weiche wurden stark beschädigt. Der Güterverkehr zu den Hafenanlagen ist ebenfalls unterbrochen.

Die Unfallstelle befindet sich in Cuxhaven in Höhe der Neufelder Straße 54 (am Kühlturm). Der Pressesprecher der Bundespolizeiinspektion Bremen befindet sich noch bis 09:00 Uhr am Unfallort.

Speller will vor der Polizei flüchten und fährt in einer Sackgasse

Rheine – Eine Polizeistreife ist in der Nacht zum Donnerstag
(15.02.2018), gegen 02.15 Uhr, im Bereich Schleupe auf einen PKW aufmerksam geworden, der sich unmittelbar mit hoher Geschwindigkeit entfernte. Die Polizeistreife konnte den Wagen einholen und dem Fahrer auf der Wadelheimer Chaussee Anhaltezeichen geben. Diese ignorierte er. Die Fahrt war dennoch kurz danach zu Ende. Der 46-Jährige war in eine Sackgasse gefahren. Der Mann aus Spelle wollte flüchten, konnte aber von den Beamten festgehalten werden, obwohl er gegen seine Festnahme Widerstand leistete. Dabei erlitten der 46-Jährige und ein Polizeibeamter Verletzungen. Der 46-Jährige ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Da sich der Verdacht ergab, dasser unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Münzautomaten In Spelle aufgebrochen – Versuchter Einbruch in Arztpraxis in Schapen

Spelle  – Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht zu
Mittwoch versucht, einen Staubsaugerautomaten auf einem Tankstellengelände an der Hauptstraße aufzubrechen. Nachdem ihnen dies zwischen 23.20 und 1.45 Uhr nicht gelungen war, flüchteten sie vom Tatort.

 

Schapen  – Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht zu
Mittwoch versucht, an der Kirchstraße in eine Arztpraxis
einzudringen. Nachdem es ihnen nicht gelungen war, die Eingangstür
aufzubrechen, flüchteten sie vom Tatort. Beute machten sie keine.

Zeugen zu den Vorfällen werden  gebeten, sich unter der Rufnummer (05977)929210 bei der Polizei Spelle zu melden.

Landtagsabgeordneter Fühner besucht Polizeiinspektion

Christian Fühner, Mitglied des niedersächsischen Landtages, hat sich am Freitagvormittag vergangener Woche mit dem Leiter der Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim, Karl-Heinz Brüggemann, zu einem Informationsgespräch getroffen. An dem Termin nahmen außerdem die beiden Personalratsmitglieder Klaus Herbers und Gustav Volk teil. Neben allgemeinen sicherheitspolitischen Themen, standen dabei auch regionale polizeiliche Schwerpunkte im Fokus.
Brüggemann stellte unter anderem den erfreulichen Sachstand um das neue Einsatztrainingszentrum in Wietmarschen vor. Nach Vorstellungen des Inspektionsleiters solle dabei mittelfristig zusätzlich eine Raumschießanlage in der unmittelbaren Nachbarschaft zum Trainingszentrum entstehen. Brüggemann zeigte dabei auf, wie das Konzept verwirklicht und die Anlage langfristig wirtschaftlich betrieben werden könne. Ein weiterer Themenschwerpunkt war die bevorstehende Einführung des sogenannten Polizei Clients (POC). Das Land Niedersachsen stellt ab sofort die komplette IT-Infrastruktur der Landespolizei um. Im Rahmen des Modernisierungs- und Verschlankungsprozesses werden im Land etwa 19000 Computerarbeitsplätze umgestaltet und vereinheitlicht. Besonders interessiert zeigte sich der Abgeordnete Fühner an den damit einhergehenden Landesvorgaben zu Personaleinsparungen. Gustav Volk, stellvertretender Personalratsvorsitzender der Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim, machte dabei deutlich, dass die bestehenden Vorgaben kaum sozialverträglich umsetzbar seien.
Christian Fühner machte im Rahmen des äußerst konstruktiven Gedankenaustausches deutlich, dass ihm das Thema Innere Sicherheit stark am Herzen liege. Gemeinsam mit seiner Fraktion werde er sich auch weiterhin mit Nachdruck für die Belange der Polizei und ihres Personals einsetzen.

Vier Raubüberfälle auf zwei Kioske, eine Bäckerei und einen Supermarkt aufgeklärt

 

Lingen  – Nachdem es im Dezember und im Januar in Lingen zu insgesamt vier Raubüberfällen auf zwei Kioske, eine Bäckerei und einen Supermarkt gekommen war, vermeldet die Polizei Lingen nun gleich mehrere Ermittlungserfolge. Den Beamtinnen und Beamten ist es gelungen, in allen vier Fällen die Täter zu ermitteln. Am 19. Januar konnten zunächst zwei 15 und 16jährige Jugendliche aus Reuschberge nach dem Raub auf den Stadtkiosk Frilling an der Schwedenschanze, in Tatortnähe festgenommen werden (wir berichteten). Im Rahmen anschließender intensiver Ermittlungen wurden zwei weitere Jugendliche aus Bramsche und Clusorth-Bramhar Identifiziert, die mit den Raubüberfällen in Verbindung stehen. Nach aktuellem Sachstand ist lediglich der Raub auf den Kiosk an der Schwedenschanze von mehreren Tätern begangen worden. Während die 15 und 16jährigen Reuschberger nach der Tat schnell festgenommen werden konnten, war einem Komplizen zunächst die Flucht gelungen. Die beiden Taten auf den Edeka-Markt in Bramsche und die darin befindliche Bäckereifiliale, wurden jeweils eigenverantwortlich durch den Jugendlichen aus Bramsche, beziehungsweise durch jenen aus Clusorth-Bramhar begangen. Letzterer war es dann auch, der ohne Beteiligung eines Mittäters den Stadtkiosk Frilling an der Schillerstraße in Damaschke überfallen hat. Zwei der Jugendlichen sind weitestgehend geständig. Die beiden weiteren schweigen zu den Vorwürfen beziehungsweise streiten die Taten ab. Die polizeilichen Ermittlungen sind abgeschlossen. Da es sich bei den Tatverdächtigen um Jugendliche handelt, ist mit einer schnellen Anklageerhebung zu rechnen. Die vier Lingener müssen im Falle einer Verurteilung mit empfindlichen Strafen rechnen.

Festnahme nach tödlichem Angriff auf 31-Jährigen in Werlte

Werlte – Im Zusammenhang mit dem Tod eines 31-jährigen Mannes aus Börger, der in den frühen Morgenstunden des 24.09.2017 zunächst bewusstlos in der Nähe des Werlter Kirmesgeländes aufgefunden worden und drei Tage später im Krankenhaus verstorben war, führten die umfangreichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Osnabrück und der Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim nun zur Identifizierung und Festnahme eines 33-jährigen Beschuldigten.

Eine durch die Staatsanwaltschaft unmittelbar nach dem Auffinden angeordnete körperliche Untersuchung des damals im Koma liegenden Opfers sowie auch eine spätere Obduktion des Leichnams hatten zunächst keine konkreten Hinweise auf ein Fremdverschulden ergeben.

Die abschließend durch die Staatsanwaltschaft angeordnete neuropathologische Untersuchung des Gehirns ergab dann jedoch, dass das Opfer infolge von schweren Gewalteinwirkungen auf den Kopf verstorben sein dürfte.

Nach dem Ergebnis der bisherigen Ermittlungen ist der festgenommene 33-Jährige dringend verdächtig, das Opfer im Anschluss an einen privaten Streit mit Schlägen und Tritten körperlich angegriffen und dadurch die tödlichen Verletzungen verursacht zu haben.

Der Beschuldigte wurde am 07.02.2018 auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Meppen vorgeführt, der einen Haftbefehl wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge erließ. Der Haftbefehl wurde durch das Gericht unter Auflagen außer Vollzug gesetzt.