Unbekannte Täter entwenden Gitterrost von der Eisenbahnbrücke

Spelle – Zwischen Montag und Mittwoch haben bislang unbekannte Täter ein Gitterrost von einer Eisenbahnbrücke an der Dreierwalder Straße losgeschraubt und entfernt. Dieses konnte durch Bahnmitarbeiter zunächst provisorisch repariert werden, wurde jedoch zur Tatzeit ein weiteres Mal entfernt. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Spelle unter der Telefonnummer
05977/929210 in Verbindung zu setzen.

 

Polizei sucht Eigentümer vom Kettcar

Wietmarschen  – Die Polizei Wietmarschen hat im Rahmen einer Durchsuchung ein Kettcar sichergestellt (siehe Foto). Vermutlich wurde es zuvor gestohlen. Nun sucht die Polizei das traurige Kind was seinen Kettcar vermisst!
Hinweise nimmt die Polizei Wietmarschen unter der Rufnummer 05925/998960 entgegen.

Wem gehört dieses Kettcar?

DRK Altkleidersammlung in Spelle und Lünne Samstag, 06.März 2021 von 8.30 bis 12.00 Uhr

Spelle -Altkleider gehören nicht in den Müll – denn Altkleider helfen zu helfen. Ein Teil der gut erhaltenen Kleiderspenden geht in die Kleiderkammern. Dort wird die Kleidung sortiert, aufbereitet und weitergegeben. Der größere Teil, meist beschädigte Textilien und nicht mehr tragbare Textilien geht an eine Verwertungsgesellschaft, die die wertvollen Rohstoffe weiterverarbeitet. So entstehen zum Beispiel Fußmatten, Autositzbezüge oder Putzlappen. Leider landen immer wieder viele Tonnen gebrauchte Kleidung im Hausmüll, vergrößern den Müllberg und stellen eine Belastung für die Umwelt dar. Mit dem Erlös kann das DRK die Jugendarbeit, die Kleiderkammern selbst oder die ehrenamtlichen Bereitschaften unterstützen! Gerne nehmen wir ihre Kleiderspende entgegen!

Am Samstag, dem 06.März 2021 findet die diesjährige Altkleidersammlung des DRK Ortsvereins Spelle statt. Im Zeitraum zwischen 08:30 Uhr und 12:00 Uhr können die Kleidersäcke an folgenden Orten abgegeben werden: DRK-Heim/Wöhlehof (Spelle), Parkplatz Kirche/ Elektro Schröer (Lünne), Parkplatz Grundschule (Venhaus) und beim Dorfgemeinschaftshaus (Varenrode).

 Coronabedingt sollen alle Spender bei der Abgabe der Altkleider eine Maske tragen und auf das Einhalten des Mindestabstandes achten.

 Bei Bedarf besteht auch im Einzelfall die Möglichkeit, dass die Kleidersäcke vom DRK abgeholt werden. Dafür bitte bis spätestens, Freitag, 05.03.21 beim DRK Ortsverein, Bereitschaftsleiter Udo Reiners, Tel.: 0176 23751103, melden. Die Altkleidertüten liegen während der jeweiligen Öffnungszeiten gut sichtbar zur Abholung an folgenden Orten: Spelle: K+K, Rathaus, Volksbank,  Bäckerei Herbers , Landfux und in Lünne: Volksbank, Raiffeisen- Genossenschaft.

Kreative Mitarbeit gefragt

 Mitglieder des DRK Ortsvereins waren fleißig und haben eigens hierfür mehrfach nutzbare sogenannte Aufsteller aus Metall gebaut, die bei der Verteilung der Altkleidertüten zum ersten Mal zum Einsatz kommen.  

Diese sind jedoch noch roh und farblos. Das soll sich ändern!  Mitarbeit ist gefragt. Es werden motivierte Freiwillige gesucht, die Lust und Zeit haben „Pate“ zu werden und einen solchen Aufsteller farblich passend zum Thema „DRK Spelle“ zu gestalten. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Bei Interesse oder Fragen bitte eine E-Mail an die Bereitschaftsleitung@drk-spelle.de senden. Das DRK freut auf sich über viele Ideen, die natürlich nach deren Gestaltung im Frühjahr auch im gebührenden Rahmen prämiert werden. Ein ganz herzliches Dankeschön gilt der Firma Landtechnik und Maschinenbau Schüring GmbH aus Beesten. Dortseits wurden die notwendigen Maschinen zur Nutzung kostenlos zur Verfügung gestellt und das dafür notwendige Material dem DRK Ortsverein Spelle gespendet.

Unternehmerbild in der Öffentlichkeit aufwerten – IHK-Spitze zu Besuch bei Kleymann Oberflächentechnik GmbH in Werlte

Werlte- „Gesellschaftliches Engagement ist fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur in Deutschland. Unsere IHK arbeitet dafür, das Leitbild der Ehrbaren Kaufleute noch stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern“. Dies erklärten Uwe Goebel, Präsident der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim, und Marco Graf, IHK-Hauptgeschäftsführer, beim gemeinsamen Besuch der Kleymann Oberflächentechnik GmbH in Werlte.

Die beiden Firmengründer Gesina und Ansgar Kleymann wollen sich als regional verwurzelte Familienunternehmer für dieses Leitbild einsetzen. „Hier im Emsland ist die Übernahme von Verantwortung gerade auch direkt am Standort des Betriebs eine Selbstverständlichkeit“, betonte Ansgar Kleymann, der sich als Mitglied der Vollversammlung ehrenamtlich für die IHK engagiert und von dieser deshalb eine Urkunde als „Ehrbarer Kaufmann“ erhalten hatte.

„Das Unternehmerbild in der Öffentlichkeit muss positiver besetzt werden“, ergänzte Goebel. Vielfach sei gar nicht bekannt, wie umfangreich sich Unternehmerinnen und Unternehmer für soziale, kulturelle oder ökologische Belange engagierten. So sei das Ehrenamt in der Wirtschaft – etwa als Ausbildungsprüfer oder Handelsrichter – kaum bekannt. Eine wichtige Anerkennung sei es deshalb, dass sich der Niedersächsische Landtag aktuell in einer eigenen Enquete-Kommission mit dem Thema Ehrenamt befasse.

Die kritische Situation der Ortskerne und Innenstädte in der Corona-Krise sahen die Gesprächspartner mit gemeinsamer Sorge. Es komme für die Zukunft der Ortskerne und Innenstädte jetzt nicht nur auf eine rasche Öffnung der Geschäfte und Lokale an, sondern auch auf eine Schadensbegrenzung mithilfe neuer Ideen und neuer Investitionen. An dieser Stelle konnten die IHK-Vertreter denn auch gute Nachrichten verkünden: „Bei unseren zuletzt mehrfachen Kontakten zur Landesregierung wurde sehr deutlich, dass in Hannover ein größeres Förderprogramm hierzu auf dem Weg gebracht wird“, so Goebel und Graf.

Die IHK möchte in den kommenden Wochen auch die regionalen Unternehmen im Altkreis Aschendorf/Hümmling noch besser unterstützen. Unter anderem ist eine erste Veranstaltung in Vorbereitung, die sich mit den Perspektiven und der Weiterentwicklung von Handelsstandorten befasst und die auf weitere Unterstützungsmöglichkeiten für den Handel in der Corona-Zeit aufmerksam macht. Es ist beabsichtigt, diese Veranstaltung in hybrider Form in Werlte durchzuführen. Damit wäre sowohl eine Teilnahme vor Ort als auch digital möglich.

Tablets und Laptops in den Schulen angekommen

Tablets und Laptops in den Schulen angekommen Landkreis Emsland besorgt 1440 Endgeräte für seine Einrichtungen 

Meppen/Lingen. Die Coronapandemie bedeutet für die Schulen Unterricht unter besonderen Bedingungen. Präsenzunterricht findet nur eingeschränkt statt. Eine gute digitale Ausstattung von Schülerinnen und Schülern ist für den Unterricht zuhause daher immens wichtig. Bund und Land hatten im Rahmen des DigitalPakts Schule ein „Sofortausstattungsprogramm“ ins Leben gerufen, das bei der Anschaffung von mobilen Endgeräten für bedürftige Schülerinnen und Schüler unterstützt.

Schülerinnen und Schüler ohne eigenes einsatzfähiges mobiles Endgerät können jetzt Leihgeräte von ihren Schulen erhalten. Insgesamt 1440 zusätzliche mobile Endgeräte schaffte der Landkreis Emsland mit den Fördermitteln für seine 22 kreiseigenen Schulen an. „Damit können bei Bedarf soziale Ungleichgewichte gemildert und Unterrichtsziele erreicht werden“, betont Landrat Marc-André Burgdorf. Dem Landkreis Emsland als Schulträger standen für dieses Förderprojekt zunächst 711.906 Euro zur Verfügung, die sich um weitere 41.835 Euro erhöhten, da nicht alle Schulträger die Fördermittel abriefen. Der Landkreis Emsland hatte sich nach Abschluss der Antragsfrist erfolgreich um die verbleibenden Mittel beworben.

Im Gymnasium Georgianum Lingen beispielsweise sind die Geräte bereits angekommen: Genau 68 mobile Endgeräte machen das Homeschooling möglich. „Die Schülerinnen und Schüler profitieren stark davon“, sagt Schulleiter Manfred Heuer, und freut sich, dass mit der digitalen Unterstützung Bildungsgerechtigkeit erreicht wird und mögliche Lernerfolge nicht an mangelnder digitaler Ausstattung scheitern. „Unser Ziel ist es, keine Kinder zurückzulassen.“ 

Die Anschaffung und Verteilung der digitalen Endgeräte geschah nach einer Bedarfsabfrage durch den Landkreis Emsland an den kreiseigenen Schulen sowie wegen der hohen Kosten nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren. Im Einzelnen wurden 737 iPads mit passenden Schutzhüllen (135 Tastaturen, 481 Eingabestifte), 261 Laptops und 442 Microsoft Surface Tablets mit Eingabestift und Tastatur sowie 79 Aufbewahrungskoffer und Lizenzen für Software und Verwaltung der Geräte besorgt. Sämtliche Geräte wurden von Mitte Dezember 2020 bis Mitte Februar 2021 direkt an die Schulen ausgeliefert und anschließend von der Schul-IT eingerichtet.

Die Schulen entscheiden in eigener Verantwortung vor Ort, wer die mobilen Endgeräte entleihen kann. Priorität haben Schülerinnen und Schüler, die zuhause über keine ausreichend gebrauchstauglichen Geräte verfügen und vom Entgelt zur Lernmittelausleihe befreit sind. Die Endgeräte sind schulgebunden und werden von den Schülerinnen und Schülern nach Ablauf der Leihdauer zurückgegeben.

Die Bundesregierung und die Länder hatten am 30. April 2020 beschlossen, 500 Mio. Euro für die Anschaffung digitaler Endgeräte für benachteiligte Schülerinnen und Schüler bereitzustellen. Niedersachsen erhielt einen Betrag von 47 Mio. Euro, hinzu kamen 4,7 Mio. Euro Eigenanteil (10 %) vom Land.

 

Bild: Landrat Marc-André Burgdorf (r., stehend) macht sich ein Bild davon, wie die iPads im Gymnasium Georgianum zum Einsatz kommen. Schulleiter Manfred Heuer (Mitte, stehend) konnte 68 Geräte, hier gestapelt zu sehen auf dem Wagen, für seine Schule in Empfang nehmen. Mit dabei auch Schulsozialarbeiterin Theresia Grave (l., stehend) und Schülerinnen und Schüler aus der Notbetreuung. (Foto: Landkreis Emsland)

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 24.02.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland. 

Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen abgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.

Die 7-Tagesinzidenz liegt im Landkreis Emsland heute bei 97,3

Elternbrief der Oberschule Spelle – Pressemitteilung vom Niedersächsischen Kultusministerium

Pressemitteilung des Kulturministeriums Niedersachsen

Perspektivplanung für Kita und Schule für März bleibt bestehen

Zum Bedauern von Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne sind weitere Öffnungen im Bildungsbereich zur nächsten Woche nicht möglich. Hintergrund sind nach Worten des Ministers die stagnierende Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz sowie die Unsicherheiten durch die Coronavirus-Varianten. Dessen unbenommen bleibe das Ziel, im März wieder mehr Kindern Bildung und Betreuung anbieten zu können.

Kultusminister Grant Hendrik Tonne: „Leider sind wir keinen wirklichen Schritt weiter, sondern treten seit zwei Wochen auf der Stelle beim Infektionsgeschehen. Wenn man dann die diffuse Lage, die durch die Coronavirus-Mutationen entstanden ist, mit hinzunimmt ins Gesamtbild, ist leider sehr klar ersichtlich, dass wir auf dieser Grundlage zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr machen können, als aktuell bereits läuft. Wir müssen die Lage weiter analysieren und im Blick behalten, damit wir unser Ziel, so schnell wie möglich wieder mehr

Kinder und Jugendliche in die Kitas und Schulen zu lassen, Anfang März umsetzen können. Unsere Planungen haben dabei sowohl den 1. März umfasst, aber auch spätere Zeitpunkte nicht ausgeschlossen. Wir stehen in den Startblöcken, aber die Pandemie lehrt, dass Unwägbarkeiten bleiben“, so der Kultusminister. 

Es sei nach wie vor Planungsgrundlage, für eine Übergangsphase nach Ende des Lockdowns bei verbesserter Infektionslage möglichst alle Schulen im Wechselunterricht nach Szenario B laufen zu lassen. Für Kitas wäre das Szenario B, das normale Gruppengrößen aber eine Verbot des Durchmischens der Gruppen beinhaltet, in diesem

Fall vorgesehen. Tonne: „Damit hätten wir ein regelmäßiges Präsenzangebot für alle Kinder und Jugendliche. Das halte ich nach wie vor für enorm wichtig, denn die physischen und psychischen Belastungen werden immer größer. Der Lockdown dauert schon lang und die kontaktarme Zeit drückt natürlich auf die Gemüter. Die Kinder brauchen ihre Peergroup, ihre Freundinnen und Freunde, ihre Erzieherinnen und ihre Bezugspersonen, ob Kita-

Fachkräfte, Lehrkräfte oder pädagogische Mitarbeiter. Ich kann die Enttäuschung sehr gut nachvollziehen, dass das noch nicht am 1. März sein kann. Diese Perspektivplanung bleibt bestehen und wir werden alles daransetzen, dass wir bereits im März wieder einen Schritt weiterkommen. Wir werden im Kontext der anstehenden Bund-Länder-Beratungen die Lagebewertung aktualisieren.“ 

 

Landkreis legt Teststrategie vor Personal in Kitas und Kindertagespflege sollen kostenlose Abstriche erhalten

Meppen. Einmal in der Woche sollen alle Beschäftigten in Kindertagesstätten und in der Kindertagespflege einen Coronavirus-Schnelltest durchführen. Das plant das Land Niedersachsen. Um dies zeitnah im Landkreis Emsland umzusetzen, hat der Landkreis Emsland ein Konzept entwickelt, das zusammen mit den emsländischen Kommunen in den kommenden Tagen schnell und unbürokratisch umgesetzt werden soll.

„Dieses Konzept ist ein Angebot an die kommunale Familie, um ein einheitliches und verbindliches Modell für das Emsland zu etablieren. Ich freue mich, dass hiervon umfassend Gebrauch gemacht wird“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf. Alle Kommunen nehmen teil, und damit werden das Personal in kreisweit insgesamt 179 Kindertagesstätten sowie etwa 500 Kindertagespflegepersonen von der Teststrategie profitieren. „Testungen sind ein wichtiges Werkzeug bei der Bekämpfung des Coronavirus“, betont Burgdorf.  

Danach sollen die emsländischen Kindertagesstätten Testungen durch eigenes Personal durchführen, das vorab vom Fachbereich Gesundheitsdienste des Landkreises Emsland geschult wird. Ergänzend sollen sich auch Kindertagespflegepersonen bei den örtlichen Kindertagesstätten einmal pro Woche testen lassen.

Der Landkreis Emsland wird den Kommunen für die wöchentliche Testung des Kitapersonals und der Kindertagespflegepersonen die erforderlichen Schnelltests kostenfrei zur Verfügung stellen. Darüber hinaus wird er FFP2-Masken und Handschuhe für die Personen, die die Testungen durchführen, zu den Rathäusern liefern. Die weitere Verteilung der Tests und Materialien an die Kitas soll von den Kommunen organisiert werden.

Geplant ist je Kindertagesstätte zwei Personen zu schulen, die künftig die Testungen durchführen können. Der Fachbereich Gesundheit wird die Schulungen in den Rathäusern, in anderen geeigneten Räumen der Kommunen oder in den Testzentren in Lingen, Meppen und Papenburg vornehmen. Die Schulungen mit einer Dauer von maximal 45 Minuten sollen in Kürze beginnen. Ein „Tourenplan“ mit Terminen wird aktuell erstellt. Sollte sich in Einrichtungen kein Kitapersonal finden, das die Testungen durchführen kann, können die Kommunen eigenes Personal benennen.

Liegt ein positiver Befund nach einer Testung vor, muss dies per Meldebogen an den Fachbereich Gesundheit des Landkreises Emsland gemeldet werden. Entsprechende Meldebogen werden den Einrichtungen zur Verfügung gestellt. Die Person, die per Schnelltest positiv getestet wurde, muss sich sofort in häusliche Isolation begeben. Anschließend muss sie sich telefonisch umgehend an einen Arzt wenden, um dort einen abgleichenden PCR-Test vornehmen zu lassen.

Keine Osterfeuer in diesem April

Keine Osterfeuer in diesem April –  Corona: Kontaktbeschränkungen lassen Brauchtumsfeier nicht zu

 

 Meppen. Schon im vergangenen Jahr mussten die Osterfeuer wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Auch in 2021 können sie nicht stattfinden. Darauf verständigten sich jetzt die 19 emsländischen Kommunen und der Landkreis Emsland. „Angesichts der aktuellen Lage und der Entwicklung in der Corona-Pandemie ist es leider absehbar, dass unter den derzeit gültigen Corona bedingten Kontaktbeschränkungen keine Brauchtumsfeuer mit geselligem Zusammensein möglich sein werden“, betonen Landrat Marc-André Burgdorf und Matthias Lühn, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Hauptverwaltungsbeamten.

Sie weisen ebenfalls darauf hin, dass vor diesem Hintergrund kein Strauchschnitt für Osterfeuer gesammelt werden darf. „Grünabfälle, die beim Frühjahrsschnitt anfallen, sollten nach Möglichkeit auf dem eigenen Grundstück verwendet werden. Sie können auch über die Biotonne und auf sämtlichen Zentraldeponien und Wertstoffhöfen im Emsland ordnungsgemäß entsorgt werden“, betonen Burgdorf und Lühn.

So werden Grünabfälle aus privaten Haushalten auf den Wertstoffhöfen mit Grünabfall-Sammelplätzen in einer Menge von bis zu 3 Kubikmetern angenommen, wobei der erste Kubikmeter gebührenfrei ist. Für größere Mengen fallen Gebühren an. Kleinmengen bis zu einem Kubikmeter können auf Wertstoffhöfen mit Grünabfall-Container gebührenfrei abgegeben werden. Mehr als 3 Kubikmeter Grünabfall aus Privathaushalten und gewerbliche Grünabfälle werden auf den Zentraldeponien in Dörpen, Wesuwe, Venneberg und Flechum gegen Gebühr angenommen. Nähere Informationen unter https://www.awb-emsland.de/annahmestellen/wertstoffhoefe/

Die Verbrennung von pflanzlichen Abfällen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einer Geldbuße geahndet werden. Es ist ebenso verboten, pflanzliche Abfälle im Wald oder der freien Landschaft zu entsorgen.

Nach über 30 Jahren verabschiedet sich Erster Samtgemeinderat Stefan Lohaus in den Ruhestand.

Spelle – In der Führungsebene des Speller Rathauses steht ein personeller Wechsel bevor: Nach über 30 Jahren verabschiedet sich Erster Samtgemeinderat Stefan Lohaus in den Ruhestand.

Im Rahmen einer Samtgemeinderatssitzung wurden die Verdienste des langjährigen Mitarbeiters gewürdigt. Lohaus wechselte nach dem Studium zum Dipl. Verwaltungswirt und einigen Jahren bei der Stadt Emsdetten zum 01. April 1989 zur Samtgemeinde Spelle und wurde 1990 Leiter des Bauamtes. Seit 2005 ist der heutige Dezernent für Bauen und Ordnung Erster Samtgemeinderat und damit Allgemeiner Vertreter der Samtgemeindebürgermeisterin. Diese würdigte seine fachliche Kompetenz und die diplomatische Art. „Dein über 30 Jahre erworbenes Wissen ist gigantisch und ich glaube, du bist ein wandelndes Kataster“, zollte Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann Respekt und ließ einige der vielen Projekte, die Lohaus in seinen Dienstjahren federführend gestaltet hat, Revue passieren, wie beispielsweise die Ausweisung von Wohn- und Gewerbegebieten, die Ortskerngestaltung und Dorfentwicklungen in den drei Mitgliedsgemeinden oder die Baumaßnahmen der Feuerwehren. In diesem Zusammenhang dankte sie Margot Lohaus dafür, dass sie ihrem Mann den Rücken gestärkt habe und ihn in der Vergangenheit häufig entbehren musste. Bürgermeister Andreas Wenninghoff hob hervor, dass Lohaus für alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Landwirtschaft sowie für den Bereich Handel, Handwerk und Gewerbe ein verlässlicher Ansprechpartner gewesen sei. Dieses bestätigte Bürgermeister Karlheinz Schöttmer stellvertretend für die Fraktionen: „Für viele warst du ein tolles Beispiel für Eifer und Arbeitseinsatz, gepaart mit einer gehörigen Portion Souveränität und Humor.“ Lohaus – der 14 Jahre dem Personalrat angehörte, davon 10 Jahre als Vorsitzender – hat aus Sicht der Personalratsvorsitzenden Marion Laarmann immer ein offenes Ohr und eine praktikable Lösung für die Kolleginnen und Kollegen parat. Diese hohe Anerkennung spiegelte sich auch in einem Video mit kurzen Grußbotschaften von Weggefährten aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft wider. In persönlichen Worten blickte Lohaus auf seine Dienstzeit zurück. Seine engagierten Bemühungen um eine gute Weiterentwicklung der Samtgemeinde Spelle wurden deutlich, als er Rat und Verwaltung dazu aufrief, sich auch künftig als Einheit in die gleiche Richtung zu bewegen.

Erster Samtgemeinderat Stefan Lohaus (5. von links), hier mit Ehefrau Margot, wurde in den Ruhestand verabschiedet. Bürgermeister Andreas Wenninghoff, Bürgermeisterin Magdalena Wilmes, Bürgermeister Karlheinz Schöttmer, Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann und die Fraktionsvorsitzenden Klemens Grolle und Willi Tebbe (von links) dankten für den jahrzehntelangen Einsatz.

 

Bundespolizei findet Drogen im Koffer eines 52-Jährigen

Beschlagnahmtes Marihuana/Foto: Bundespolizei

Bad Bentheim  – Gestern Vormittag kamen Bundespolizisten einem 52-Jährigen auf die Spur, der Drogen über die deutsch-niederländische Grenze schmuggeln wollte.

Der 52-jährige kamerunische Staatsangehörige war mit einem international verkehrenden Zug aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist. Im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung wurde der Mann gegen 11:30 Uhr im Bahnhof Bad Bentheim von einer Streife der Bundespolizei kontrolliert.

In dem Koffer des Mannes entdeckten die Beamten drei größere Beutel mit insgesamt rund 400 Gramm Marihuana. Die Drogen wurden beschlagnahmt und gegen den 52-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Das beschlagnahmte Marihuana hat einen Straßenhandelspreis von rund 4.000,- Euro.

Die abschließenden Ermittlungen in dem Fall werden vom Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz in Nordhorn geführt.

 

Einbruch im alten Pfarrhaus in Schapen

Schapen –  Zwischen dem 6. Februar und vergangenem Sonntagnachmitttag ist es an der Straße Am Pfarrhof zu einem Einbruch gekommen. Bislang unbekannte Täter brachen die Nebeneingangstür zum alten Pfarrhaus beziehungsweise zur alten Schmiede auf und suchten offenbar nach Wertsachen. Ob sie Beute machen konnten, ist bislang unklar. Hinweise nimmt die Polizei Spelle unter der Rufnummer (05977)929210 entgegen.

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 23.02.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland. 

Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsenabgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 22.02.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland. 

Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsenabgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.

 

Wettbewerb: Vorzeige-Betriebsräte aus dem Landkreis Emsland gesucht

Engagierte Betriebsräte gesucht: Arbeitnehmervertreter, die sich im Landkreis Emsland während der Coronakrise besonders um die Belange von Beschäftigten verdient machen, sind preisverdächtig. Noch bis Ende April können sie sich um den Deutschen Betriebsräte- Preis 2021 bewerben. Dazu hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) aufgerufen. „Von der Aufstockung des Kurzarbeitergeldes über einen wirksamen Gesundheitsschutz im Job bis hin zum Umgang mit einer drohenden Insolvenz – die Arbeit von Betriebsräten ist wichtiger denn je“, sagt der stellvertretende IG BAU-Bezirksvorsitzende Herbert Hilberink.


Die Gewerkschaft appelliert zugleich an Beschäftigte im Kreis, eine Arbeitnehmervertretung zu gründen, wo es bislang keine gibt. „Gerade in der Baubranche mit vielen kleinen Handwerksunternehmen ist in puncto Mitbestimmung noch viel Luft nach oben. Beschäftigte sollten sich aus Angst vor dem Chef aber nicht um ihr Recht bringen lassen und eine Vertretung wählen“, so Hilberink. Ein Betriebsrat kann bereits in Firmen ab fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegründet werden und bringt nicht nur Beschäftigten, sondern auch Unternehmen viele Vorteile.
Nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) wurden zuletzt 41 Prozent der Beschäftigten in Westdeutschland von einem Betriebsrat vertreten. In der Bauwirtschaft liegt die Quote bei lediglich 15 Prozent.
Außerdem ruft die IG BAU Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim die Bundestagsabgeordneten aus der Region dazu auf, das von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vorgelegte „Betriebsrätestärkungsgesetz“ zu unterstützen. Der Entwurf sieht vor, dass Beschäftigte, die eine Betriebsratswahl vorbereiten, schwerer kündbar sind. Nach Beobachtung der IG BAU werden Initiativen zur Gründung von Betriebsräten häufig mit allen Mitteln blockiert – mit zum Teil harten persönlichen Folgen für die engagierten Beschäftigten, die um ihren Arbeitsplatz fürchten müssten. Laut Gesetzentwurf sollen Arbeitnehmervertreter zudem bei Themen wie dem mobilen Arbeiten und Künstlicher Intelligenz mehr Mitsprache erhalten. Obwohl das Vorhaben im Berliner Koalitionsvertrag vereinbart worden war, stieß es zuletzt auf den Widerstand der Union.
Der Deutsche Betriebsräte-Preis steht unter der Schirmherrschaft des Bundesarbeitsministeriums und ist eine Initiative der Fachzeitschrift „Arbeitsrecht im Betrieb“. Die Auszeichnung wird seit 2009 verliehen und zeichnet engagierte Interessenvertretungen unabhängig von Branche und Betriebsgröße aus. Bewerbungsschluss für den Preis ist in diesem Jahr der 30. April. Weitere Infos online unter: www.betriebsraetepreis.de.

Junge Union Lingen sieht Schulgelderhöhung des Bistums Osnabrück kritisch

Lingen (Ems). Wie das Bistum Osnabrück bekannt gegeben hat, soll zum 01. August 2021 das Schulgeld erhöht werden. Hiervon sind auch einige Einrichtungen im Emsland betroffen. Grund für eine solche Erhöhung soll eine Kürzung der Zuschüsse um 10 % sein. Für die Schulstiftung bedeutet dies ein Volumen von über 1,2 Millionen Euro.

Wie dem Haushaltsplan des Bistums Osnabrück zu entnehmen ist, wird für das Jahr 2020 insgesamt mit einem Haushalt von 182,4 Millionen Euro gerechnet. Geht man von Ausgaben für die Schulstiftung in Höhe von 12 Millionen Euro aus, entspricht das ungefähr 6 Prozent. Der Anteil der Aufwendungen für Bildung, Medien und Kultur wurde im Vergleich zum Jahr 2020 bereits gekürzt. Betrachtet man hingegen den Haushaltsplan des Bistums Münster, ist zu erkennen, dass hier im Jahr 2020 ungefähr 29 Prozent der Gesamtaufwendungen für den Bereich der Schulen verwendet wird. Der Aufwand des Bistums Münster für Schulen ist also fast 5 Mal so hoch wie der Aufwand des Bistums Osnabrück.

Die vom Bistum Osnabrück geplante Schulgelderhöhung gilt insbesondere auch für die Ausbildung im Bereich der sozialen Berufe. Für eine Ausbildung zum Erzieher bzw. zur Erzieherin wird beispielsweise für vier Ausbildungsjahre ein Schulgeld in Höhe von 2.960 Euro erhoben. Für die Ausbildung in der Fachhochschule Heilpädagogik für drei Jahre 4.500 Euro. „Man müsse bei der Erhöhung des Schulgeldes auch an die Menschen denken, die dieses Geld bezahlen müssen. Gerade die jungen Menschen, die sich für einen sozialen Beruf interessieren und engagieren wollen, sollten nicht durch eine zusätzliche Belastung benachteiligt werden“, bemerkt Julian Korte, Vorsitzende der JU Lingen. Wichtig sei auch, dass in den letzten Jahren immer wieder der Fachkräftemangel in diesen Bereichen beklagt wird. „Eine Erhöhung des Schulgeldes um 20 Prozent wirkt bei der Entscheidung zur Ausbildung zu einem solchen Beruf nicht fördernd. Während das Land Niedersachsen seit August 2019 Fördergelder bereit stellt, um eine Schulgeldfreiheit für angehende Sozialpädagogische Assistentinnen und Assistenten sowie angehende Erzieher und Erzieherinnen zu erreichen, handelt das Bistum hier gegensätzlich. Das Bistum Osnabrück spart mit der Erhöhung des Schulgeldes offensichtlich am falschen Ende“, so Korte. Die JU Lingen vertritt die Ansicht, dass eine Umverteilung der Zuschüsse seitens des Bistums sinnvoll ist, um so soziale Berufe zu stärken und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

„Die JU Lingen lädt die Vertreter des Bistums Osnabrück gerne zu einem gemeinsamen Gespräch ein“; so Korte.

 

Weitere Sprach-Kita in Spelle – Kita „An der Bahn“ erhält Bundesförderung

Spelle/ Berlin. Auch die Kita „An der Bahn“ der Samtgemeinde Spelle profitiert künftig vom Bundesprogramm der Sprach-Kitas. Dies gibt der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann bekannt. „Nachdem die Kita An der Bahn erst im September 2019 eröffnet wurde, wird sie die inzwischen 44. Einrichtung aus dem Wahlkreis Mittelems, die diese Bundesförderung erhält. Dies zeigt, wie gut die Sprach-Kitas in der Region angenommen werden und wie wichtig die frühkindliche Sprachförderung für gesellschaftliche Teilhabe und gerechte Lebenschancen ist“, so Albert Stegemann.

Konkret erhält die Kita „An der Bahn“ einen Zuschuss in Höhe von 47.917 Euro zu den Personalausgaben für eine zusätzliche halbe Fachkraftstelle mit herausgehobener Tätigkeit sowie zu projektbezogenen Sachausgaben und Gemeinkosten für den Zeitraum von Februar 2021 bis einschließlich Dezember 2022.

Das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ wird bereits seit 2016 in mittlerweile jeder zehnten Kita deutschlandweit durchgeführt. Es dient der Verbesserung der Qualität der sprachlichen Bildung und verbindet drei inhaltliche Schwerpunkte: alltagsintegrierte sprachliche Bildung, inklusive Pädagogik und die Zusammenarbeit mit Familien. Dabei wird jede Kindertagesstätte durch eine zusätzliche halbe Fachkraftstelle und eine Fachberatung unterstützt. Bislang konnten seit Beginn des Bundesprogrammes bereits knapp 500.000 Kinder und deren Familien von den Sprach-Kitas profitieren. Mit Beginn der neuen Förderperiode wird zudem ein Fokus auf den Einsatz digitaler Medien und die Integration medienpädagogischer Fragestellungen in die sprachliche Bildung gelegt.

Mobile Schadstoffsammlung startet wieder Corona-Regeln beachten – Kreisweit über 60 Standorte

Meppen. Von Montag, 1. März, bis Samstag, 27. März 2021, ist das Schadstoffmobil im Auftrag des Abfallwirtschaftsbetriebes Landkreis Emsland (AWB) wieder im Landkreis Emsland unterwegs. An über 60 Haltepunkten können schadstoffhaltige Abfälle in haushaltsüblichen Mengen kostenfrei abgegeben werden.

Wegen der Corona-Pandemie bittet der AWB die Anliefernden darum, sich rücksichtsvoll zu verhalten. Das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes und das Einhalten von 1,5 Meter Mindestabstand untereinander sind bei der Schadstoffabgabe einzuhalten. Um unnötige  Kontakte zu vermeiden, werden die Laufwege der Anlieferer gelenkt. Es kann vereinzelt zu Wartezeiten kommen. Der AWB bittet hier um Verständnis.

Abgegeben werden können Batterien, lösemittelhaltige Farb- und Lackreste, alte Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, Druckerabfälle, Haushaltsreiniger, Lösungsmittel, Pflanzenschutzmittel und Medikamente. Wandfarben auf Wasserbasis können hingegen getrocknet in der Restmülltonne entsorgt werden.

Altöle und Bleiakkumulatoren (Autobatterien) müssen aufgrund der gesetzlichen Verpflichtung über den Fachhandel entsorgt werden.

Elektroaltgeräte können bis zu einer Größe von etwa 35 cm x 50 cm in die Elektroaltgeräte-Container auf jedem Wertstoffhof  eingeworfen werden. Die Abgabe am Schadstoffmobil ist daher nicht möglich. Größere Elektro-Altgeräte können kostenfrei an den Zentraldeponien Dörpen, Wesuwe, Flechum oder Venneberg oder im Rahmen einer Sperrmüllanmeldung entsorgt werden.

Neben der mobilen Sammlung, jeweils im Frühjahr und Herbst, stehen im Emsland ganzjährig das Schadstofflager in Haren-Wesuwe sowie stationäre Sammelstellen auf den vier Zentraldeponien zur Annahme von Schadstoffen zur Verfügung. Aus Kapazitätsgründen werden am Schadstoffmobil ausschließlich gefährliche Abfälle aus Privathaushalten in haushaltsüblichen Mengen angenommen. 

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 19.02.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland. 

Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen abgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.

Zoll deckt zweimal Bargeldschmuggel auf; 103.000 Euro und 160.000 polnische Zloty sichergestellt

Am Nachmittag des 14. Februar 2021 kontrollierten die Ermittler auf dem Parkplatz Waldseite Süd einen aus den Niederlanden eingereisten PKW. Der Fahrer gab an, auf dem Weg nach Kassel zu sein, um dort eine Woche bei einem Freund zu verbringen. Auf die Frage nach Barmitteln im Wert von 10.000 Euro oder mehr gab er gegenüber den Zöllnern an, genau 60 Euro mit sich zu führen.

Bild: Hauptzollamt Osnabrück; Bargeldaufgriff vom 17.02.21

Da die Beamten Zweifel an dem Wahrheitsgehalt der Aussagen des Reisenden hatten, entschlossen Sie sich zu einer Intensivkontrolle des Autos. Hierbei fanden sie eine schwarze Umhängetasche, die sich auf dem Boden hinter dem Fahrersitz befand. Beim Öffnen dieser Tasche kamen etwa 63.000 Euro in 500- , 200- und 50 Euro-Scheinen zum Vorschein.In der anschließenden Vernehmung gab der Reisende an, dass er von dem Geld einen Container voller Schokolade kaufen wollte.

Ebenfalls Barmittel versuchte ein 38-jähriger Mann bei einer Fahrzeugkontrolle an der Ausfahrt Gildehaus am 17. Februar 2021 an den Zöllnern vorbeizuschmuggeln. Auf die Frage nach mitgebrachten Waren und Barmitteln gab der Reisende an, er sei für einen Tag an verschiedenen Orten in den Niederlanden gewesen, um sich dort Autos anzuschauen und habe circa 3.600 Euro in bar dabei.

Die Ermittler entschlossen sich auch in diesem Fall zu einer Intensivkontrolle des Fahrzeuges. Hierbei fanden die Beamten in der Innentasche einer Jacke auf der Rücksitzbank rund 160.000 polnische Zloty (umgerechnet ca. 35.000 Euro). Weitere 40.000 Euro entdeckten die Zöllner in einer Kulturtasche und zwei Ablagefächer im Fahrzeug. Wegen der fehlenden Anzeige des Bargelds leiteten die Zollbeamten in beiden Fällen gegen die Reisenden ein Bußgeldverfahren ein. Die Gesamtsumme des Bargelds wurde sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen hat die Gemeinsame Ermittlungsgruppe vom Zollfahndungsamt Essen und dem Landeskriminalamt aus Nordrhein-Westfalen übernommen.

Zusatzinformation

Die Kontrolleinheiten des Zolls überwachen den Verkehr mit Bargeld und gleichgestellten Zahlungsmitteln über die Grenzen Deutschlands zu anderen Mitgliedstaaten der EU und im Landesinnern. Anzeigepflichtig sind Bargeld und diesem gleichgestellten Zahlungsmittel im Gesamtwert von mehr als 10.000 Euro je Person. Durch die Anzeigepflichtigen sind auch die Herkunft, der wirtschaftlich Berechtigte sowie der Verwendungszweck darzulegen.

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 18.02.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland. 

Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen abgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.

Gemeinsam gegen Mobbing – kostenfreie Onlinekurse für Kinder und Eltern

Am 22. Februar ist internationaler „Behaupte dich gegen Mobbing“-Tag. Weltweit rufen Organisationen an diesem Tag dazu auf, Mobbing nicht mitzutragen und stattdessen dagegen anzugehen. Auch das Trainer*innen-Team von „Stark ins Neue“ möchte mit der Initiative „Gemeinsam gegen Mobbing“ am Aktionstag Tausende von Kindern und Eltern in kostenfreien, ebenso unterhaltsamen wie informativen Online-Veranstaltungen stark im Kampf gegen Mobbing machen.    

Mit einem dringenden Appell richten sich die über 200Resilienz-Experten und -Expertinnen an Eltern und Pädagogen: Kinder sollen sich auf das Wesentliche im Leben konzentrieren können: Glück, Wachstum, Wissen, Gesundheit und Liebe; damit sie ihren Alltag und ihr Leben stark und mit Energie meistern können.

Das gelingt am besten, wenn alle an einem Strang ziehen:Interaktive Vorträge für Eltern und auch Pädagogen am Abend des Aktionstages komplettieren deshalb das Angebot von Stark ins Neue. Sie erhalten darin wertvolles Hintergrundwissen zum Thema Mobbing, ebenso wie konkrete Handlungsempfehlungen basierend auf dem praxiserprobten Stark auch ohne Muckis-Konzept von Mobbingpräventions-Experte Daniel Duddek, mit dem in den vergangenen Jahren über 50.000 Kinder in Schulen und Kitas nachhaltig gestärkt wurden.

Katrin Jörling aus Messingen bietet auch jeweils eine Kinder- und Eltern-/PädagogenVeranstaltung an. Als zertifizierte Selbstbehauptungs- und Resilienz-Trainerin sowie Kinder- und Jugendcoach setzt sie sich im südlichen Emsland und der Grafschaft Bentheim gemeinsam mit Kindergärten und Grundschulen, aber auch in offenen Kursen aktiv für Mobbing-Prävention, gewaltfreie Kommunikation sowie mehr Selbstvertrauen für Kinder ein.
Ihr kostenfreies Kindertraining findet am 21. Februar von 11:00 Uhr bis 11:45 Uhr statt; die Eltern und Pädagogen sind am 22. Februar um 20:30 Uhr eingeladen. Alle Details zur kostenfreien Veranstaltung gibt es unter https://www.facebook.com/katrin.jorling.partner.saom oder auf der Homepage https://joerling.starkauchohnemuckis.de/.

Eine Anmeldung ist auch kurzfristig noch möglich. Einen Überblick über das Gesamtprojekt sowie alle teilnehmenden Trainer*innen und Termine finden Interessierte unter www.starkinsneue.de.

Kontakt: Katrin Jörling, joerling@stark-auch-ohne-muckis.dehttps://joerling.starkauchohnemuckis.de/ Optional: Margarete Wolf, ichwill@starkinsneue.de Optional: Judith Lell-Wagener, presse@starkinsneue.de

 

 

 

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 17.02.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland. 

Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsenabgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 16.02.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland. 

Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsenabgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.

Feuerwehr: Schwarz-Weiß-Trennung nimmt mittlerweile einen hohen Stellenwert ein „Corona-Pandemie hat Einsatzbereitschaft bislang nicht gefährdet“

Meppen. Anfang des letzten Jahres führten rund 50 Sicherheitsbeauftragten der Feuerwehren im Emsland ihre Jahrestagung noch als Präsenzveranstaltung durch. Aufgrund des strengen Reglements, das auch im Feuerwehrwesen gilt, fand das diesjährige Treffen im Rahmen einer Videokonferenz statt. 

Nachdem sich Michael Steffens im letzten Jahr als neuer zuständiger Dezernent des Landkreises vorgestellt hatte, musste er sich in diesem Jahr wieder verabschieden, da er den Fachbereich „Wirtschaft“ mitübernimmt. Der Fachbereich „Sicherheit und Ordnung“ und damit auch die Zuständigkeit für das Feuerwehrwesen wird künftig von der Dezernentin Sigrid Kraujuttis übernommen. Steffens betonte, dass er die Arbeit der Feuerwehr kennen und schätzen gelernt habe. Mit der Kreisfeuerwehrführung habe er vertrauensvoll zusammengearbeitet. Er dankte den Sicherheitsbeauftragten für ihren zusätzlichen Einsatz. Das gelte auch für die Unterstützung bei der strikten Einhaltung der Schutzregeln in der Corona-Krise. „Die Pandemie hat die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr bislang nicht gefährdet“, lobteSteffens.

Er berichtete weiter, dass die baulichen Verhältnisse in derFeuerwehrtechnischen Zentrale in Sögel angepasst worden seien, um die Schwarz-Weiß-Trennung und die Unterrichtsräume zu verbessern. Leider könnten die CBRN- Einheiten (sie werden bei Einsätzen mit chemischen, biologischen, radiologischen oder nuklearen Gefahren angefordert) noch nicht eingesetzt werden, da durch Corona bedingt die Lehrgänge nicht durchgeführt werden konnten. Die Einsatzgruppen und die komplett bestückten Fahrzeug stünden zur Verfügung. Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff dankte dem scheidenden Dezernenten für sein Engagement und sagte: „Wir haben gemeinsam viel erreicht.

Der Fachbereichsleiter Sicherheit bei der Kreisfeuerwehr, Burkhard Koch, der dieses Amt zusammen mit  Ralf Sievers ausübt, wies im Rückblick darauf hin, dass seit der letztjährigen Schulung das Thema „Schwarz-Weiß-Trennung in den freiwilligen Feuerwehren und auch bei den Trägerkommunen einen hohen Stellenwert erhalten habe. Das gelte vor allem  für den Umgang mit im Einsatz kontaminierter persönlicherSchutzausrüstung und Geräte. Auch habe bei den Feuerwehrleuten eine „Bewusstseinsänderung“ eingesetzt. Wichtig sei es, Einsatze mit gefährlichen Stoffen zu dokumentieren, um bei eventuellengesundheitlichen Folgeschäden entsprechende Nachweise führen zu können. Holger Dyckhoff ergänzte, dass bei anstehend Neu- und Umbauten von Feuerwehrhäusern die Notwendigkeit der „Schwarzweiß-Trennung“ beachtet werden sollte. Er freute sich, dass sogenannte Hygienestationen mit Sanitäranlagen für Großschadenslagen angeschafft werden sollen. Dyckhoff bedauerte, dass der Ausbildungsbetrieb in den Feuerwehren auf örtlicher und überörtlicher Ebene wieder zum Erliegen gekommen sei, nachdem im Sommer ein hoffnungsvoller „Re-Start“ unternommen worden sei.

Claas Schröder von der Feuerwehrunfallkasse wies darauf hin, dass es mittlerweile mehrere Medienpakete für die Online-Unterweisungen gebe. Das regelmäßige Belastungstraining in  den Atemschutzübungsstrecken könne während der Pandemie auch durch Trainings in den Feuerwehren ersetzt werden, wenn eine ordnungsgemäße Dokumentation erfolge. Mit Spannung wurde ein Referat von Klaus Krebs verfolgt. Es befasste sich mit den Rettungstechniken bei Verkehrsunfällen mit den neuestens Fahrzeuggenerationen. (Siehe vorliegenden Bericht)

Auch wichtige Unterweisungen der Feuerwehren finden mittweile als Videokonferenz statt. Die Sicherheitsbeauftragten der emsländischen Feuerwehren trafen sich online zur Jahrestagung. Unser Foto zeigt von links den Fachbereichleiter Burkhard Koch und Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff. Screenshot: Lambert Brand

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 15.02.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland. 

Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen abgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.