Elternbrief der OBS Spelle vom 23.10.2020

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

die Herbstferien gehen ihrem Ende entgegen und am Montag starten wir wieder in den Schulbetrieb. Gestern (22.10.) hatten wir bereits den Elternbrief unseres Kultusministers auf der Homepage veröffentlicht und für den heutigen Freitag diesen eigenen Elternbrief angekündigt. Da es heute durch den Landkreis noch einige erweiterte Auflagen zu den gestrigen Vorgaben des Kultusministeriums gegeben hat, melde ich mich nun etwas später als geplant an Sie. Zwischenzeitlich wurde bereits ein gemeinsames Informationsvideo der Samtgemeindebürgermeisterin und mir auf ES-Media Spelle und per Link auf unserer Homepage veröffentlicht, das nahezu alles beinhaltet, was ich Ihnen im folgenden Brief näher erläutern möchte.

1) Anordnung einer allgemeinen Maskenpflicht auf dem Schulgelände und im Unterricht

Mit sofortiger Wirkung hat der Landkreis Emsland heute eine Allgemeinverfügung (Nr. 16) erlassen, die ich Ihnen, auf den wichtigsten Punkt verkürzt, darstellen möchte: 

„[…] Jede Person hat an allen öffentlichen und privaten allgemeinbildenden Schulen des Sekundarbereichs I und II und an allen öffentlichen und privaten berufsbildenden Schulen im Landkreis Emsland während der Schulzeit auf dem Schulgelände innerhalb von Gebäuden und während des Unterrichts – mit Ausnahme des Sportunterrichts – eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. […]“

Mit dieser Verfügung reagiert der Landkreis auf die hohe 7-Tagesinzidenz im Landkreis Emsland am 23.10.2020, mit einem Wert von 63,3 pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Für alle Personen, die an der Oberschule Spelle beschäftigt sind oder sie besuchen und natürlich für alle Schülerinnen und Schüler

bedeutet diese Verfügung, dass bis auf weiteres vom Betreten des Schulgeländes bis zum Verlassen des Schulgeländes nach Schulschluss, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend ist! Dies gilt explizit momentan auch für den gesamten Außenbereich der Schule! Wir können aktuell noch nicht sicherstellen, dass alle Schülerinnen und Schüler in den Pausen den Mindestabstand von 1,5m zueinander einhalten können, daher ist auch im Freien das Tragen der Maske aktuell unabdingbar.  

Für die Bereitstellung der Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) sind die Elternhäuser selbst verantwortlich. In der Schule werden MNB in begrenzter Anzahl vorgehalten, damit wir Schülerinnen und Schülern, die ausnahmsweise ihre Maske vergessen haben, eine Ersatzmaske ausgeben können. Bei wiederholtem Vergessen der eigenen Maske, werden wir einen Kostenbeitrag von den betreffenden Schülerinnen und Schülern verlangen, die ihre Maske nicht dabeihaben. 

Bitte geben Sie Ihrem Kind mehrere Masken für einen Unterrichtstag mit, damit nach ca. 2-3 Stunden die benutzte (bzw. durchfeuchtete) Maske gegen eine unbenutzte ausgetauscht werden kann.

Ich möchte alle Eltern bitten, Ihren Kindern im Gespräch die Verpflichtung des Tragens der MNB in der Schule deutlich zu machen. Für Verstöße gegen diese Pflicht hat uns die Landesschulbehörde bereits am 03. September 2020 umfassende Vorgaben gemacht, die vom einfachen „pädagogischen Einwirken“ über „Erziehungsmittel“ und bei wiederholten Verstößen gegen diese Rechtspflicht sogar bis zu Ordnungsmaßnahmen (z.B. ein befristeter Ausschluss vom Unterricht) reichen können. Soweit sollten wir es aber alle lieber nicht kommen lassen!     

2) Lüftungskonzept an der Oberschule Spelle

Wie der Kultusminister in seinem Schreiben vom 22.10.2020 bereits ausführlich darstellte, ist gewissenhaftes und regelmäßiges Lüften derzeit eine der wirkungsvollsten Maßnahmen des Infektionsschutzes. Herr Tonne verwies auf das Stoß- bzw. Querlüften nach dem „20-5-20-Prinzip“. Die rechts abgebildete Grafik des Umweltbundesamtes verdeutlicht das genannte Prinzip. Dieses greifen wir, auf unsere Rhythmisierung des Unterrichts zugeschnitten, mit unserem Lüftungskonzept für die Oberschule Spelle auf. 

Der unten aufgeführte Lüftungsplan ist zwingend einzuhalten! Er sieht vor, dass in allen Pausen die Fenster komplett geöffnet werden und zu Beginn jeder Schulstunde, die auf eine Wechselpause folgt, in den ersten 5 Minuten ebenfalls voll gelüftet wird. Eine zweite Stoßlüftung in der Schulstunde wird dann nach weiteren 20 Minuten erfolgen, abermals für 5 Minuten. 

Wir werden den entsprechenden Lüftungsplan (mit genauen Uhrzeiten) in jedem Klassenraum aushängen. Jede Klasse wird jeweils eine(n) „Lüftungsbeauftragte(n)“ aus der Schülerschaft benennen, der/die als Zeitwächter die Einhaltung der Zeiten überwacht. Auch die zusätzliche Anschaffung von CO²-Messgeräten für alle Räume wird aktuell angedacht.  

3) An Witterung, Außentemperaturen und Lüftungskonzept angepasste Kleidung

Ein wichtiger Punkt, der unter anderem ganz eng mit dem Lüftungskonzept verbunden ist, betrifft die Kleidung und Ausstattung Ihrer Kinder für die kommenden Monate. Die Außentemperaturen werden in den nächsten Wochen und Monaten sinken und das Wetter wird nicht immer trocken sein, diese Punkte sind sicherlich unstrittig. 

Aufgrund der Hygienevorschriften haben wir unsere Pausenbereiche auf das komplette Schul- und Sportgelände ausgeweitet und den Jahrgängen bestimmte Bereiche zugeordnet (siehe Homepage, Grafik vom 25. August 2020). Bereits vor einem Monat warb ich dafür, dass Sie Ihren Kindern einen Regenschirm mit in die Schule geben mögen, damit wir nicht bei jedem kleinen Regenschauer eine „Regenpause“ (Verbleib im Klassenraum) anordnen müssen. Diese Bitte möchte ich noch einmal erneuern. Viele Jugendliche haben leider keinen Schirm mit und sie werden im Zweifel nach den Herbstferien buchstäblich im Regen stehen, da ich eine Regenpause nur im absoluten Ausnahmefall anordnen werde. Ein Aufenthalt in der Aula, wie es sonst bei Regenpausen möglich war, ist aufgrund der strikten Trennung der Kohorten und der Anzahl der Schülerinnen und Schüler nicht möglich!                                     

Ebenso verhält es sich mit der Kleidung der Schülerinnen und Schüler. Am frühen Morgen stehen die Kinder ebenfalls auf dem Schulhof, bis sie kurz vor 08.00 Uhr von ihren Lehrkräften abgeholt werden. Da die ersten Kinder gegen 7:36 Uhr und die letzten Kinder erst um 7:55 Uhr mit den Bussen in die Schule gebracht werden, ist es nicht möglich, die Schülerinnen und Schüler klassenweise früher in die Schulgebäude zu holen. Ebenso ist das selbstständige Hineingehen in die Gebäude aufgrund des Hygieneplans nicht gestattet. Bleibt also nur die Möglichkeit, die Kleidung der Kinder den Witterungsverhältnissen anzupassen. Hier sollte tatsächlich das „Zwiebelschalenprinzip“ Anwendung finden, da um 7:36 Uhr die Temperatur deutlich niedriger sein kann, als sie es um 11:30 Uhr, zur 2. großen Pause, möglicherweise ist. 

Eine sicherlich sehr überlegenswerte Idee ist es, unter der normalen Jacke eine

Fleeceweste oder Fleecejacke anzuziehen. Diese würde gleich mehrfach Anwendung finden. Einerseits wärmt sie Ihr Kind am frühen Morgen, wenn es sehr kalt draußen ist. Steigt die Temperatur im Laufe des Vormittags, kann Ihr Kind die Fleecejacke einfach ausziehen und nur die normale Jacke draußen nutzen. Andererseits ist eine Fleecejacke bzw. Fleeceweste (idealerweise mit einem durchgehenden Reißverschluss zum individuellen Öffnen oder Schließen der Jacke) der perfekte Begleiter für Ihr Kind in den Klassenräumen zu Corona-Lüftungszeiten! 

Sollte es in den Klassenräumen tatsächlich zu kalt werden, haben die Schülerinnen

und Schüler mit einer entsprechenden Jacke/Weste die Möglichkeit, sich gegen die kühlere Raumluft zu schützen. Eines ist klar, egal ob wir wie aktuell im Szenario A oder evtl. irgendwann wieder im Szenario B unterrichten, das Lüften der Klassenräume auch während der Unterrichtsstunden wird bleiben! 

4) Angehörige einer Risikogruppe können ihre Kinder auf Antrag vom Präsenzunterricht befreien

Wenn Sie oder ein anderes Familienmitglied in Ihrem Haushalt zur Risikogruppe gehören, können Sie Ihr Kind vom Unterricht in der Schule befreien lassen. Voraussetzung ist, dass es (wie aktuell) im Landkreis Emsland mehr als 35 Infektionsfälle je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen gibt oder das Gesundheitsamt an unserer Schule eine Infektionsschutzmaßnahme angeordnet hat. 

Sie müssen einen Antrag ausfüllen und ein entsprechendes Attest vorlegen, um Ihr Kind vom Präsenzunterricht befreien zu lassen. Bitte sprechen Sie uns direkt an, sollten Sie vor einem solchen Problem stehen! Gemeinsam werden wir eine Lösung finden! 

5) Auswertung der Elternumfrage im November abgeschlossen

Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, Ihnen allen zu danken! Vor genau einem Monat habe ich eine Elternumfrage angekündigt und um rege Teilnahme gebeten. Die Zahl der Rückmeldungen war überragend! Zudem haben sich viele von Ihnen viel Zeit genommen, auch die offenen Fragen am Ende des Fragebogens zu beantworten. Dies ist auch ein Grund, warum wir die Umfrage noch nicht gänzlich ausgewertet haben. Die hohe Zahl der Rückläufer und besonders die vielen freien Antworten brauchen eine besondere Bewertung, da sie sich nicht einfach in Zahlenwerte umsetzten lassen. Im November findet (hoffentlich) unsere halbjährliche Gesamtkonferenz statt. Hier möchten wir die Ergebnisse der Schulöffentlichkeit präsentieren. Im Anschluss daran werden wir die Auswertung der Umfrage auch in geeigneter Form auf der Schulhomepage veröffentlichen. 

Was wir jetzt schon sagen können, ist folgendes: Eine sehr deutliche Mehrheit der Eltern haben uns zurückgemeldet, dass sie überwiegend positiv auf unsere Arbeit in der Phase vom März bis Juli 2020 zurückblicken. Das freut uns sehr, denn es ist für das Kollegium und die Schulleitung der Oberschule Spelle von großer Bedeutung, dass Sie als Eltern mit unserer Arbeit zu großen Teilen zufrieden sind. Natürlich gab es auch die eine oder andere Kritik, die wir dankend annehmen, da wir für den Fall eines weiteren „Homeschoolings“ noch besser auf Ihre Bedürfnisse und die Ihrer Kinder eingehen möchten. Sicherlich sind nicht alle Ihrer Verbesserungsvorschläge in der Praxis umsetzbar – aber an einigen Stellschrauben können wir ganz bestimmt noch etwas drehen! Auch das Oberschulkollegium kann Ihnen rückmelden, dass sich sehr viele Eltern ganz hervorragend in das teilweise ganz schön schwierige „Lernen zu Hause“ eingebracht haben! Im Idealfall kommen wir ohne ein zweites Homeschooling aus – wenn es aber dazu käme, dann würden wir zuversichtlich in eine erneute Homeschoolingphase sehen, da wir wissen, wie engagiert Sie als Eltern hier mitgearbeitet haben, zum Wohle Ihrer Kinder. 

Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung in den vergangenen 8 Monaten und bin sehr zuversichtlich, dass wir auf dieser Basis auch gut durch die nächste Zeit kommen werden, ganz egal was noch auf uns wartet! Schauen Sie bitte regelmäßig auf unsere Homepage (www.obsspelle.de), hier werden Sie immer über den aktuellen Stand der Dinge an unserer Schule informiert.

Bleiben Sie gesund!

Karsten Bittigau Oberschuldirektor der OBS Spelle

 

 

 

 

Video: Neues aus der Samtgemeinde Spelle mit Maria Lindemann und Oberschuldirektor Karsten Bittigau

Die neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen und Landkreis Emsland und ihre Folgen: Sperrstunde, Maskenpflicht

Spelles Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann ruft zur Achtsamkeit auf und Oberschuldirektor Karsten Bittigau erklärt die Maßnahmen an der OBS Spelle.

>>>Bitte haltet euch an alle RegelnNur gemeinsam können wir es schaffen<<<

 

 

 

Uhr bei Einbruch gestohlen

Spelle– Bislang unbekannte Täter sind am Donnerstag zwischen 19 und 21.40 Uhr in ein Einfamilienhaus an der Venhauser Straße in Spelle eingebrochen. Sie durchsuchten mehrere Räume und entwendeten eine hochwertige Uhr. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Spelle unter der Telefonnummer 05977/929210 in Verbindung zu setzen.

Technischer Defekt setzt Auto auf dem Margaretenhof in Brand

Spelle- Am Freitagmorgen um 09.47 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Spelle mit dem Einsatzstichwort F2 Fahrzeug zum Margaretenhof in Spelle alarmiert.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Pkw in voll Brand. Das Auto brannte komplett aus und musste durch die alarmierte Feuerwehr gelöscht werden. Personen wurden nicht verletzt. Die Kameraden der Feuerwehr Spelle waren mit ca. 18 Einsatzkräften vor Ort. 

 

Fallzahlen im Landkreis Emsland weiter steigend

Zahlen Corona-Virus: 23.10.2020
Von den 1420 bestätigten Corona-Fällen im Landkreis Emsland sind 1063 genesen – die Zahl der positiv getesteten Corona-Fälle im Landkreis Emsland liegt damit aktuell bei 332. Die nächste Aktualisierung erfolgt am Montag, 26.10.2020
Die 7-Tagesinzidenz für den Landkreis Emsland kann beim Land Niedersachsen eingesehen werden: https://www.niedersachsen.de/…/aktuelle_lage_in…/

Dr. Thomas Forstreuter aus Ratsarbeit verabschiedet

Lünne – Nach 18-jähriger Tätigkeit im Gemeinderat Lünne und im Rat der Samtgemeinde Spelle wurde Dr. Thomas Forstreuter jetzt verabschiedet.

Seit 2001 ist Dr. Forstreuter Mitglied in beiden Gremien. „Die Ratsarbeit und damit die Möglichkeit, den eigenen Wohnort gestalten zu können, hat mir immer viel Freude bereitet“, beschrieb der engagierte Sozialdemokrat. Wegen beruflicher Verpflichtungen sei eine Tätigkeit in den Räten künftig nicht mehr möglich. Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann und Bürgermeisterin Magdalena Wilmes würdigten die jahrelangen Verdienste um das Allgemeinwohl: „Deine kommunalpolitische Tätigkeit war davon gekennzeichnet, dass du stets das Beste für die Samtgemeinde Spelle und Gemeinde Lünne erreichen wolltest.“ Für dieses langjährige Engagement wurde ihm durch den Vorsitzenden des NSGB-Kreisverbandes Emsland, Andreas Kaiser, die Ehrennadel in Bronze und eine Ehrenurkunde des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes (NSGB) verliehen.

Nach 18-jähriger Ratstätigkeit wurde Dr. Thomas Forstreuter (4. von links) verabschiedet. Für den Einsatz dankten (von links) Andreas Kaiser (NSGB), Lünnes Bürgermeisterin Magdalena Wilmes, Schapens Bürgermeister Karlheinz Schöttmer, Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann und Spelles Bürgermeister Andreas Wenninghoff.

Die Schulen in Niedersachsen setzen den eingeschränkten Regelbetrieb mit Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler nach den Herbstferien fort. Am kommenden Montag werde „landesweit im Szenario A gestartet“, teilte Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne am heutigen Donnerstag in Hannover mit.

Schulstart in Niedersachsen nach den Herbstferien START IM EINGESCHRÄNKTEN REGELBETRIEB, EMPFEHLUNG DER MUND-NASEN-BEDECKUNG IM UNTERRICHT AN WEITERFÜHRENDEN SCHULEN, ERHÖHTER SCHUTZ VULNERABLER ANGEHÖRIGER, LÜFTEN NACH 20-5-20

Die Schulen in Niedersachsen setzen den eingeschränkten Regelbetrieb mit Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler nach den Herbstferien fort. Am kommenden Montag werde „landesweit im Szenario A gestartet“, teilte Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne am heutigen Donnerstag in Hannover mit.

Eine Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium (MS) und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) in dieser Woche habe ergeben, dass auch die verschärfte Infektionslage dies zulasse.

Tonne: „Das ist ein wichtiges Signal an die Schülerinnen und Schüler, die Eltern und die Lehrkräfte. Der Lockdown im Frühjahr hat gezeigt, dass dem Bildungssystem eine gesamtgesellschaftlich herausragende Bedeutung zukommt. Neben der Erfüllung des Bildungsauftrages als zentraler Aufgabe von Kita und Schule sind die Qualität und die Verlässlichkeit der Betreuung für die Familien von höchster Bedeutung. Zudem haben Kita und Schule einmal mehr ihre wichtige soziale Funktion für die Kinder und Jugendlichen gezeigt. Sie sind als Lern- und Lebensorte in der Pandemie besonders schutzwürdige Güter“, erklärte der Minister.

Um den Präsenzbetrieb in den Schulen zu gewährleisten und gleichzeitig den Gesundheitsschutz für Schülerinnen und Schüler sowie alle an Schule Beschäftigte zu erhöhen, sind in der aktuellen Lage mit steigenden Infektionen mit SARS-CoV-2 Anpassungen notwendig.

Daher stehen nach den Herbstferien folgende Neuerungen an:

I. Empfehlung MNB im Unterricht an weiterführenden Schulen:

Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt mit einer 7-Tage-Inzidenz ab 50 sollen ab Montag auch im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Schülerinnen und Schüler des Primarbereiches bleiben von dieser Empfehlung unberührt.

In dem gewohnten und bewährten Zwei-Wochen-Rhythmus wird analysiert und ausgewertet, wie sich die Lage entwickelt. Erfahrungen der Schulen und die Rückmeldungen der Schul- und Lehrerverbände werden ausgewertet und auf Nachsteuerungsbedarf überprüft. Entsprechende verpflichtende Hinweise zum Tragen von MNB im Unterricht werden für die Neufassung der Corona-Verordnung vorbereitet.

I. Erhöhung des Schutzstatus von Risikogruppen in Familien:

Ab Montag wird erleichtert, dass Schülerinnen und Schüler, die selbst nicht zur Risikogruppe gehören, aber vulnerable Angehörige im Hausstand haben, leichter vom Präsenzunterricht befreit werden können. Es gilt dann, dass sich bei Vorlage eines Attestes alle Schülerinnen und Schüler vom Präsenzunterricht befreien lassen können, sobald am Standort der Schule oder am Wohnort eine Inzidenz von 35 erreicht wurde.

Zudem können Grundschülerinnen und Grundschüler mit vulnerablen Angehörigen sowie Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung, körperlich und motorische Entwicklung oder Hören und Sehen mit vulnerablen Angehörigen ohne weitere Voraussetzungen als dem Attest befreit werden.

Nach wie vor wird die Befreiung vom Präsenzunterricht für alle anderen Schülerinnen und Schüler mit Angehörigen aus Risikogruppen gelten, sobald vom Gesundheitsamt eine Infektionsschutzmaßnahme an der Schule verhängt wurde.

II. Lüften nach 20-5-20

Sachgerechtes Lüften ist der entscheidende Baustein beim Gesundheits- und Infektionsschutz. Eine regelmäßige und hohe Frischluftzufuhr bewirkt, dass potentiell virushaltige Luftpartikel konsequent abtransportiert werden. Das hat unter anderem auch ein Expertengespräch der Kultusministerkonferenz bestätigt.

Das bedeutet, die Faustregel 20-5-20 beachten, also rund zur Hälfte einer Unterrichtsstunde für zirka fünf Minuten Stoß- oder Querlüftung.

Zudem muss vor Unterrichtsbeginn und in den Pausen gelüftet werden. Jahreszeitangepasste Kleidung ist wichtig, gleichzeitig wird niemand in der Schule dauerhaft im Kalten sitzen und frieren müssen.

Das Niedersächsische Kultusministerium hat ein Informationspaket zum sachgerechten Lüften auf den Weg zu den Schulen gebracht: 50.000 Plakate und weitere 50.000 Fensterhänger mit den wichtigsten Regeln werden die Schulen in den nächsten Tagen erreichen. In der Überarbeitung des Rahmenhygieneplans, der heute an die Schulen geht, werden zudem entsprechende Hinweise zum infektionsgerechten Lüften gegeben.

Kultusminister Tonne fasste zusammen: „Es bleibt dabei, dass wir die Lage immer ausbalancieren müssen zwischen dem maximalen Recht auf Bildung in der Schule und dem aktuellen Infektionsgeschehen.

Zwar haben unsere Erfahrungen in Niedersachsen gezeigt, dass die Schulen keine Hotspots sind. Das ist auch die aktuelle Einschätzung des RKI und vorliegender Studien. Die Berichte aus den anderen Bundeländern stützen diese Befunde ebenfalls.

Aber: Schulen sind nicht immun gegen das Virus. Mit der deutlichen Verschärfung der Corona-Lage in der gesamten Gesellschaft erhöht sich potenziell auch die Anfälligkeit für das System Schule, weil mehr von außen eingetragen werden kann. Daher justieren wir heute sorgfältig nach und werden das auch weiterhin tun, ausgerichtet an der aktuellen Lage.

Es ist wichtig, dass Kinder weiterhin ohne Angst in die Schule gehen können – und dass die Eltern sie ohne Angst gehen lassen können.

Hieran und gleichsam an dem Gesundheitsschutz aller in Schule Beschäftigter richten wir unsere Arbeit weiterhin aus.“

Fallzahlen im Landkreis Emsland steigen drastisch an

Zahlen Corona-Virus: 22.10.2020
Von den 1385 bestätigten Corona-Fällen im Landkreis Emsland sind 1033 genesen – die Zahl der positiv getesteten Corona-Fälle im Landkreis Emsland liegt damit aktuell bei 327.
Die 7-Tagesinzidenz für den Landkreis Emsland kann beim Land Niedersachsen eingesehen werden: https://www.apps.nlga.niedersachsen.de/corona/iframe.php

Krone Big Pack presst sich an die Spitze Meistverkaufte Großpackenpresse in Deutschland

 

Spelle; 21. Oktober 2020 – Die neue Nummer 1 bei Großpackenpressen in Deutschland ist Krone. Das belegt die Veröffentlichung der Verkaufszahlen Erntetechnik Deutschland, die jetzt vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) publiziert wurde. Mit insgesamt 199 endverkauften Einheiten und einem Marktanteil von 43,1 % hat sich Krone mit knappem Vorsprung auf die Spitzenposition geschoben.

Diesen Erfolg kommentiert Martin Eying, Krone Geschäftsführer Vertrieb & Marketing, folgendermaßen: „Wir freuen uns natürlich riesig, dass wir erstmals auch im Bereich der Großpackenpresstechnik in Deutschland die Spitzenposition belegen. Dafür sind wir unseren zahlreichen Kunden in ganz Deutschland sehr dankbar. Wie wir von den Kunden gehört haben, konnten wir dank zahlreicher Innovationen immer wieder aufs Neue punkten; so waren wir beispielsweise der erste Hersteller mit HDP-Technik oder dem einzigartigen Multibale-System. Aber auch unsere jüngsten Entwicklungen, wie z.B. das immer häufiger nachgefragte 51 Messer Schneidwerk VariCut oder aber auch der Ballensammelwagen BaleCollect haben viele Lohnunternehmer überzeugt, in der professionellen Strohbergung voll auf Krone Technik zu setzen. Im Namen der Familie Krone und des gesamten Krone Teams bedanke ich mich für das Vertrauen, und wir versprechen an dieser Stelle: Wir werden auch weiter Vollgas geben, um unseren Kunden die bestmöglichen Lösungen im Segment Futtererntetechnik anzubieten.“

 

 

                                                

Zwei Schwerverletzte bei Unfall auf B 213 Lastwagen stoßen zwischen Lohne und Lingen zusammen

Lohne. Bei einem Verkehrsunfall am frühen Mittwochmorgen gegen 5.40 Uhr auf der Bundesstraße 213 zwischen Lohne und Lingen sind zwei Lastwagenfahrer schwer verletzt worden. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war ein 26-jähriger Lingener mit einem unbeladenen Viehtransporter auf die Gegenfahrbahn geraten. Hier stieß er mit dem Sattelzug eines Baustoffhandels aus Hopsten-Schale zusammen. Dessen 41-jähriger Fahrer wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und konnte von den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Lohne über eine mobile Plattform gerettet werden. Der andere Fahrer konnte sich selbst befreien. Die beiden Verletzten wurden vorbildlich von Ersthelfern versorgt. Es war hoher Sachschaden entstanden. Da die B 213 für mehrere Stunden gesperrt war, kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in Richtung Lingen und Nordhorn.

 

Das Fußball-Camp 2020 beim SC Spelle-Venhaus muss leider ausfallen!

Wie die Organisatoren vom Fußball- Camp des SC Spelle-Venhaus soeben mitteilten muss das Fußball- Camp 2020 leidet Abgesagt werden.

Liebe Eltern,
Liebe Kinder,

das Fußball-Camp 2020 – alles fertig geplant, alle Dinge eingekauft – und gutes Fußballwetter für die 90 Kinder war auch bestellt worden.

Wir haben dann heute, vor dem Hintergrund der steigenden
Infektionszahlen, Kontakt zum Kreisgesundheitsamt aufgenommen.

Nach dieser Rücksprache und der anschließenden Abstimmung innerhalb des Fußballvorstandes mit der Camp-Organisation sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass Fußballcamp für dieses Jahr abzusagen.

Der Entschluss ist uns nicht leicht gefallen, wollten wir doch zum Abschluss der Herbstferien noch ein kleines Highlight für die Kinder anbieten.

Es tut uns leid für alle angemeldeten Kinder. Aber wir müssen die Kinder und auch unsere ehrenamtlichen Trainer und Betreuer vor einer Infektion schützen.

Wir werden versuchen das Camp für die Osterferien 2021 zu planen und mit allen jetzt gemeldeten Teilnehmer/innen durchzuführen.

Bezüglich der Übergabe der Trainingsutensilien und Klärung der weiteren Modalitäten werden wir uns zeitnah per Mail oder per Telefon an Sie wenden.

Bitte haben Sie in dieser Situation Verständnis für unsere Entscheidung!

Fußball-Camp 2020

Die Organisatoren

 

Alfons Bültel aus Venhaus seit über 70 Jahren in der Feuerwehr

 

Spelle – Alfons Bültel wurde für über 70-jährige Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr Venhaus sowie zum Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Spelle-Venhaus geehrt. Die zahlreichen Ehrenerweisungen verdeutlichen die Besonderheit dieses Jubiläums.

Wenn Alfons Bültel seine Feuerwehruniform trägt, fallen schnell die vielen Abzeichen an der Jacke auf. Nun kamen noch einige Ehrenzeichen hinzu, denn der 86-Jährige wurde in einer Feierstunde für seine über 70-jährige Mitgliedschaft als Feuerwehrkamerad und Feuerwehrmusiker geehrt. Andreas Wentker, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Emsland und Alois Wilmes, Gemeindebrandmeister und stellvertretender Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, verliehen das Abzeichen vom Landesfeuerwehrverband Niedersachsen für 70-jährige Mitgliedschaft. Bültel sei mit seiner pflichtbewussten und kameradschaftlichen Art besonders dem Nachwuchs ein gutes Vorbild. Das bestätigte auch Günter Brink, Vorsitzender des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr, und übergab die Ehrennadel in Gold mit Diamanten der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände. „Du bist bei Proben und Auftritten immer dabei. Auf dich ist Verlass“, dankte Brink. Ein besonderer Dank galt der Ehefrau Agnes, die ihren Mann in all den Jahren unterstützt habe. Aus der Freude an der gemeinsamen Musik macht Bültel keinen Hehl: „In der langen Zeit habe ich in der Feuerwehr schon viel erlebt und nehme heute noch gerne an den Treffen des Musikzuges teil.“ Und diese Begeisterung hat Bültel an seine Kinder und Enkelin weitergegeben, die auch aktive Mitglieder des Musikzuges sind. Mit der Bandschnalle in Gold verlieh Ortsbrandmeister Karl Felix eine weitere Ehrung der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände und Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann erinnerte daran, dass der Geehrte bereits lange vor Gründung der Einheitsgemeinde Spelle 1971 in die Feuerwehr der seinerzeit selbständigen Gemeinde Venhaus eingetreten sei. „Für die Zukunft wünsche ich beste Gesundheit und weiterhin viel Freude.“ Alfons Bültel ist seit dem 01. Mai 1949 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Venhaus sowie des Musikzuges.

BU: Für über 70-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr von Alfons Bültel (5. von links) gratulierten: Stellv. Bürgermeister Karl-Heinz Föcke, Günter Brink (Vorsitzender Musikzug), Gemeindebrandmeister Alois Wilmes, Ehefrau Agnes, Andreas Wentker (Vorsitzender Kreisfeuerwehrverband), Ortsbrandmeister Karl Felix, Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann und stellvertretender Ortsbrandmeister Matthias Rauen (von links).

Fallzahlen im Landkreis Emsland liegen aktuell bei 294

Von den 1298 bestätigten Corona-Fällen im Landkreis Emsland sind 979 genesen – die Zahl der positiv getesteten Corona-Fälle im Landkreis Emsland liegt damit aktuell bei 294.
Die 7-Tagesinzidenz für den Landkreis Emsland kann beim Land Niedersachsen eingesehen werden: https://www.apps.nlga.niedersachsen.de/corona/iframe.php

Reifen für Landmaschinen gestohlen


Spelle- Bislang unbekannte Täter verschafften sich am Sonntag gegen 22.40 Uhr Zugang zu einem Firmengelände an der Max-Eyth-Straße in Spelle. Sie entwendeten mehrere Reifen für Landmaschinen von bislang unbekanntem Gesamtwert.
Zeugen die  etwas beobachten konnten werden gebeten, sich mit der Polizei in Spelle unter der Telefonnummer 05977/929210 in Verbindung zu setzen.

Fallzahlen steigen seit dem Wochenende weiter an

Zahlen Corona-Virus: 19.10.2020
Bisher gab es 1281 bestätigte Fälle im Landkreis Emsland, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben, 957 davon sind genesen. Die Zahl der positiv getesteten Corona-Fälle im Landkreis Emsland liegt damit aktuell bei 299.
Die 7-Tagesinzidenz für den Landkreis Emsland kann beim Land Niedersachsen eingesehen werden: https://www.apps.nlga.niedersachsen.de/corona/iframe.php

EMP unterstützt Hilfsprojekt von Flugkraft zugunsten krebskranker Kinder

Anlässlich des Weltkindertages am 20. September spendet der Lingener Versandhändler EMP (Exclusive Merchandise Products) im Zuge einer Charity-Aktion 2.200€ an die gemeinnützige Gesellschaft Flugkraft. Für jeden am Weltkindertag verkauften Artikel aus dem Kidssortiment gab EMP 1€ in den Spendentopf. „Wir finden die Arbeit von Flugkraft super und unterstützen gerne den Ansatz, Familien in dieser schwierigen Situation ganzheitlich zu supporten“, erklärt Philipp Gunnemann, Director Onsite Marketing.

Durch die große Unterstützung der EMP-Kunden kam innerhalb eines Tages eine beachtliche Spendensumme zustande, die Philipp Gunnemann symbolisch in Form eines Schecks an Martina Proksch-Park, Initiatorin von Flugkraft, übergab. Im Anschluss wurde noch lange über die Initiative gesprochen und beide sind sicher, dass in Zukunft noch weitere gemeinsame Projekte folgen.

Kontrolle des Schwerlastverkehrs auf der A 30: Vier von zehn Fahrzeugen mit technischen Mängeln oder Beanstandungen bei der Ladung – 15 Lkw dürfen nicht weiterfahren

Mit einer Kontrollaktion auf der Bundesautobahn 30 hat die Polizei am Donnerstag, 15. Oktober, den gewerblichen Personen- und Güterverkehr genauer ins Visier genommen. Auf dem Parkplatz „Rottkamp“ bei Bissendorf überprüften die Beamten insgesamt 74 Fahrzeuge. Geachtet wurde beispielsweise auf Lenk- und Ruhezeiten, mögliche Tachomanipulationen, Ladungssicherungen,
Überladungen und technische Mängel. Die Bilanz: 62 Verstöße, darunter insbesondere technische Mängel sowie Beanstandungen bei der Ladung.

Besonders negativ fiel ein mit drei Sattelzugmaschinen beladener Transport-Lkw auf, der nur noch mittels automatischer Vollbremsung zum Stehen kam, weil die Bremsen just im Moment des Auffahrens auf den Parkplatz ausgefallen waren. Bei einem anderen Sattelauflieger funktionierten nur noch drei von sechs Bremsscheiben. „Wer mit so gravierenden Mängeln im Straßenverkehr unterwegs ist, der fährt eine tickende Zeitbombe“, sagt Manfred Tapken, Leiter der Regionalen Kontrollgruppe. „Das ist lebensmüde und verantwortungslos.“ Insgesamt ahndeten die Beamten 15 Verstöße wegen technischer Mängel. In acht Fällen wurde dabei die Weiterfahrt untersagt.

Ein weiteres großes Thema bei der Kontrolle: Überladung und eine unzureichende Sicherung der Ladung. So stellten die Beamten unter anderem einen Lkw fest, der sein zulässiges Gesamtgewicht um mehr als 40 Prozent überschritten hatte. Insgesamt beanstandete die Polizei beim Thema Ladung 16 Verstöße. In sieben Fällen durfte die Reise nicht fortgesetzt werden.

Für „Erste Hilfe“ im Notfall Neu und für alle zugänglich: Defibrillator im Hotel Krone

Spelle, 15. Oktober 2020 – Der plötzliche Herztod, auch als Herzkammerflimmern bezeichnet, gilt laut Statistiken als eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Jährlich sterben zwischen 80.000 und 100.000 Menschen bundesweit an der Folge eines plötzlich auftretenden Herz-Kreislaufstillstands. Als unübertroffene Erste Hilfe-Maßnahme bietet sich in solchen Notfällen der sofortige Einsatz eines automatisierten externen Defibrillator (AED) an. AEDs ermöglichen, dass geschulte Laienhelfer eine Elektroschockbehandlung und auch die Herz- Lungen-Wiederbelebung beginnen können, bis der Notarzt eintrifft. So führen die AEDs die Ersthelfer nach dem Einschalten des Gerätes sprachgesteuert sehr einfach und verständlich durch den Wiederbelebungsprozess. Vom Aufkleben der Elektroden auf den Patienten bis hin zur Schockabgabe wird der Ersthelfer durch sachliche Ansagen des Gerätes geführt.
Ein solcher Defibrillator wurde nun auch für die Nutzung im Hotel Krone sowie im Krone Museum angeschafft. Der Standort des AED befindet sich im Eingangsbereich des Hotels Krone; da der Eingangsbereich des Hotels öffentlich zugänglich ist, kann der AED im Notfall auch in wenigen Sekunden ins Krone Museum gebracht werden. Zudem steht das Gerät selbstverständlich auch allen Speller Bürgerinnen und Bürgern im Notfall zur Verfügung.

Über die Anschaffung und die Möglichkeit der öffentliche Nutzung eines neuen automatisierten externen Defibrillator (AED) freuen sich v.r. Oliver Renzelmann (Hotel Krone), Maria Lindemann (Bürgermeisterin Samtgemeinde Spelle), Norbert Lückerath (Betriebssanitäter Maschinenfabrik Krone) und Alois Wilmes (Arbeitssicherheit Maschinenfabrik Krone).
Foto Krone

Neue Seniorenzeitschrift lädt zum Schmökern ein

Spelle – Die neue Ausgabe der Seniorenzeitschrift „Dütt un Datt un all so watt“ ist druckfrisch erschienen und liegt an verschiedenen Stellen in der Samtgemeinde Spelle zur kostenlosen Mitnahme aus.

Die neue Ausgabe enthält wieder spannende Berichte, praktische Tipps und unterhaltsame Beiträge. Auch die plattdeutsche Mundart wird gepflegt. Die Seniorenzeitschrift ist kostenlos im Rathaus, bei den Geldinstituten sowie in den Bäckereien innerhalb des Samtgemeindegebietes erhältlich. Kontakt für Anregungen und Fragen oder zum Einsenden von Text- und Bildmaterial: Samtgemeinde Spelle, Stefan Holtkötter, Hauptstr. 43, 48480 Spelle, Tel. 05977 937-340, E-Mail: stefan.holtkoetter@spelle.de.

 

65. Generalversammlung Schwarz-Weiß Varenrode e.V. 2020

Bei der Generalversammlung des Sportvereins Schwarz-Weiß Varenrode
gab es seitens des Vorstandes einen Personalwechsel. Der langjährige
Geschäftsführer und Fußballobmann Michael Hoffrogge hat sich
zurückgezogen und seine Aufgaben an den bisherigen Schriftführer
Florian Höving übergeben. Die freigewordene Position wird zukünftig von Christopher Börger besetzt.
Albert Höving, Karl Hoffrogge, Hubert Börger wurden allesamt als Mitglieder des Ehrenrates bestätigt. Auf eigenen Wunsch schied Gerd Reker aus. Als sein Nachfolger wurde Gerd Börger einstimmig gewählt.
„In den letzten Jahren haben wir auf unserem Gelände viele Baumaßnahmen erfolgreich abgeschlossen und wir sind aus meiner Sicht sehr gut aufgestellt.“, erwähnte der 1. Vorsitzende Rainer Reekers, dabei konnte er die Mitglieder erstmals in der neu errichteten Freilufthalle begrüßen. Er informierte die Anwesenden über die einzelnen Abteilungen und über die Ergebnisse der Mannschaften in der abgelaufenen Saison. Besonders hob er die vielen Aktionen der Jugendabteilung hervor. Unter anderem sind hier das Jugendturnier und das Zeltlager zu nennen. Er bedankte sich bei allen ehrenamtlichen Trainern und Betreuern. In diesem Zug appellierte der 1. Vorsitzende an alle anderen, sich nach ihren Möglichkeiten, ehrenamtlich mit einzubringen.
Geschäftsführer Michael Hoffrogge erinnerte an die Highlights aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr. Dadurch wird deutlich, welchen Stellenwert der Verein für Varenrode hat. Für die Anwesenden lag, wie in jedem Jahr, ein Heft mit den Berichten aus allen Abteilungen aus.
Kassenwart Daniel Höving zeigte an Hand seines Kassenberichtes der Versammlung, dass der Verein über eine solide Kassenlage verfügt. Er dankte noch einmal allen, die den Verein aktiv bzw. finanziell unterstützen. Der 2. Vorsitzende Tobias Brinker berichtete über den aktuellen Stand der Freilufthalle und zeigte einen Ausblick zu den nächsten Bauabschnitten.
Ehrungen:
Kreisfußballverband – Hubert Börger
Gerhard Schüring: Carsten Hoffrogge: Sabrina Menke: Michael Hoffrogge: Jürgen Siegert:
goldenes Ehrenamtszertifikat KSB silberne Ehrennadel KSB
silberne Ehrennadel KSB
goldene Ehrennadel NFV
goldene Ehrennadel NFV
Sportler des Jahres: Michael Hoffrogge
Sportlerin des Jahres: Katharina Börger
Juniorensportlerinnen des Jahres: Sarah und Alina Kruse
25. Jahre im Verein: Bernd Brüggemann, Mareike Höving, Patrick Höving, Thomas Krings, Paul
Prekel, Harry ter Heide, Werner Thele
40. Jahre im Verein: Marika Frind, Roland Kostial, Matthias Kruse, Manuela Lindemann, Ludger
Rammes, Anne-Dore Reekers, Maria Reekers, Susanne Schindler, Birgit Schröder, Kerstin Strahlenbach, Josef Striet, Christiane Wenninghoff, Maria Winnemöller 50 Jahre im Verein: Werner Beumer, Robert Drees, August Helming, Franz-Josef Knieper, Leonhard Lühn, Stephan Siegert, Josef Wranik
60 Jahre im Verein: Karl-Heinz Wranik, Gerhard Schüring


Foto: Alle Jubilare, Geehrten, Ehrengäste und Vorstandsmitglieder

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand 13.10.2020

Bisher gab es 1094 bestätigte Fälle im Landkreis Emsland, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben, 836 davon sind genesen. Die Zahl der positiv getesteten Corona-Fälle im Landkreis Emsland liegt damit aktuell bei 233.
ℹ️ Hinweis: Nach erneuter Überprüfung wurden zwei Fälle (in Rhede und Lingen) einem anderen Wohnort zugeordnet.
Die 7-Tagesinzidenz für den Landkreis Emsland kann beim Land Niedersachsen eingesehen werden:

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/ 

Fallzahlen im Landkreis Emsland steigen weiter an Stand 12.10.2020

Zahlen Corona-Virus: 12.10.2020
Bisher gab es 1071 bestätigte Fälle im Landkreis Emsland, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben, 788 davon sind genesen. Die Zahl der positiv getesteten Corona-Fälle im Landkreis Emsland liegt damit aktuell bei 258.
Die 7-Tagesinzidenz für den Landkreis Emsland kann beim Land Niedersachsen eingesehen werden (aktuell Wartungsarbeiten): https://www.niedersachsen.de/…/wartungshinweis-193464.html

Sondersammlung Kolping-Entwicklungshilfe fällt aus

Spelle – Die Senioren der Kolpingsfamilie Spelle-Venhaus müssen leider die bereits bekannte Sammlung für die Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes Bezirksverband Fürstenau unter dem Motto: „Jeder kann helfen“ bis auf weiteres absagen. Der Kolping Bezirksverband Fürstenau hat mit der Absage der Sammlung auch auf die „Corona-Krise“ reagieren müssen. Die Lager sind leider noch teilweise gefüllt, da die Transporte an ihre Bestimmungsorte bedingt durch „Corona“ und geschlossene Grenzen nicht möglich waren. Auch der Schutz der ehrenamtlichen Sammler*innen und natürlich auch aller Spender*innen geht vor. In diesem Sinne gibt’s es leider nur noch eines zu sagen: Bleiben Sie alle gesund.

Niedersachsen erlässt Beherbergungsverbot für Urlaubsreisende aus Gebieten mit besonders hohen Corona-Infektionszahlen – Verordnung tritt heute in Kraft

Wie gestern bereits von Ministerpräsident Stephan Weil angekündigt, erlässt das Land Niedersachsen heute durch Sozialministerin Carola Reimann ein Beherbergungsverbot zur Eindämmung des Corona-Virus. Die dafür notwendige Niedersächsische Corona-Beherbergungs-Verordnung wird am heutigen 9. Oktober 2020 im Gesetz und Verordnungsblatt des Landes veröffentlicht (siehe Anlage). Das Beherbergungsverbot tritt am (Samstag, 10. Oktober 2020) in Kraft.

Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann erklärt dazu: „Die Landesregierung hat sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht, aber die bundesweit stark steigenden Infektionszahlen erfordern ein entschlossenes Handeln. Das Beherbergungsverbot ist dabei im Vergleich zu Quarantäneverpflichtungen für Reisende aus Gebieten mit hohen Infektionszahlen das deutlich mildere Mittel und entspricht der Verabredung der Länder zu einem möglichst einheitlichen Vorgehen.“

Nach der neuen Verordnung sind von morgen an Übernachtungen zu touristischen Zwecken in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und ähnlichen Beherbergungsbetrieben, aber auch in Ferienwohnungen, Ferienhäusern und auf Campingplätzen leider all denjenigen verboten, die aus Gebieten oder Einrichtungen mit besonders hohen Infektionszahlen kommen.

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann betont: „Für die niedersächsische Tourismuswirtschaft ist das ein herber Rückschlag in der gerade begonnenen Erholungsphase. Wir werden die Betriebe mit den Folgen nicht alleinlassen. Wir planen kurzfristige Hilfsmaßnahmen im Umfang von bis zu 10 Millionen Euro. Damit wollen wir Einnahmeausfälle aufgrund des jetzt beschlossenen Beherbergungsverbots ausgleichen.“

Entscheidend für das Aussprechen des Beherbergungsverbotes ist, ob in dem Gebiet in den letzten sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.00 Einwohnerinnen und Einwohnern aufgetreten sind. Maßgeblich für diese Einschätzung sind hier die vom Robert-Koch-Institut täglich auf Kreisebene veröffentlichten Werte. Wenn in einem Kreis oder in einer kreisfreien Stadt diese sogenannte 7-Tages-Inzidenz höher liegt als 50, wird vom Gesundheitsministerium geprüft, ob es Hinweise dafür gibt, dass es sich um ein eng eingrenzbares Infektionsgeschehen handelt.

Alle Gebiete, deren Bürgerinnen und Bürger vom Beherbergungsverbot in Niedersachsen betroffen sind, werden vom Gesundheitsministerium auf der Internetseite der Landesregierung unter www.niedersachsen.de/coronavirusveröffentlicht.

Menschen, die aus einem Gebiet mit entsprechend hohen Infektionszahlen kommen, können sich jedoch einem freiwilligen Corona-Test unterziehen. Wenn sie dann über ein ärztliches Zeugnis in Papierform oder in digitaler Form verfügen, das bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Corona-Virus vorhanden sind, dürfen sie in Niedersachsen Ferien machen. Das ärztliche Zeugnis muss jedoch auf einer molekularbiologischen Testung basieren, die höchstens 48 Stunden vor der Anreise vorgenommen worden ist. Maßgeblich für diese Frist ist dabei das Vorliegen des Testergebnisses.

Das Unterbringungsverbot gilt nicht für Übernachtungsgäste die zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst anreisen. Ausgenommen von dem Beherbergungsverbot sind auch Menschen, die aus privaten Gründen nach Niedersachsen kommen, etwa um enge Angehörige oder Lebenspartner zu besuchen oder um Sorge- oder Umgangsrechte wahrzunehmen oder um schutzbedürftigen Personen Beistand und Pflege zu leisten. Das für den Beherbergungsbetrieb zuständige Gesundheitsamt kann in begründeten Einzelfällen auf Antrag weitere Ausnahmen zulassen.

Das Beherbergungsverbot gilt nicht für Personen, die bereits vor der Veröffentlichung dieser Verordnung nach Niedersachsen eingereist sind. Wer also schon hier im Land ist und hier bereits Urlaub macht, darf bleiben. Für Menschen die aus einem Gebiet mit hohen Infektionsgeschehen in Niedersachsen kommen, gilt der Zeitpunkt des Beginns der Beherbergung. Verstöße gegen das Beherbergungsverbot stellen Ordnungswidrigkeiten dar und werden mit Geldbußen bis zu 25.000 € geahndet.

Corona: Landkreis Emsland überschreitet kritische 7-Tages-Inzidenz Automatismus der Landesverordnung schränkt private Zusammenkünfte ein

Meppen. Der Landkreis Emsland hat die kritische Marke von 50 Corona-Neufällen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten, die das Land Niedersachsen als eine Grenze zur Umsetzung regionaler Beschränkungen festgelegt hat. Nachdem der Landkreis die Überschreitung per Allgemeinverfügung bekanntgegeben hat, greift automatisch § 6 der Niedersächsischen Corona-Verordnung vom 7. Oktober 2020, der private Zusammenkünfte und Feiern regelt. „In unseren Fallzahlen können wir mit Sögelden maßgeblichen Hotspot identifizieren, gleichwohl greifen jetzt Beschränkungen für den gesamten Landkreis“, bedauert Landrat Marc-André Burgdorf. Dennoch spielten landes- und bundesweit private Feiern eine wichtige Rolle im Infektionsgeschehen, daher bleibedas Ziel klar: Infektionsketten unterbrechen und eine weitere Ausbreitung des Virus eindämmen.

Grundlage bilden hier nicht die Daten des Robert-Koch-Institutes, sondern die Inzidenzwerte des Landes Niedersachsen, die das Land in einem täglichen Lagebericht online veröffentlicht (www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen).

Vor diesem Hintergrund regelt die Landesverordnung, dass private Zusammenkünfte sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien bis auf Weiteres nicht mehr als 10 Personen umfassen dürfen. Ausnahmen bilden lediglich Zusammenkünfte von engen Familienangehörigenoder maximal zwei Hausständen. Private Feiern an öffentlich zugänglichen Örtlichkeiten und in zur Verfügung gestellten Räumen (Gastronomie) wiederum sind auf maximal 25 Personen beschränkt.

Für die Samtgemeinde Sögel gilt weiterhin die Allgemeinverfügung Nr. 13 des Landkreises Emsland vom 4. Oktober 2020, die beispielsweise Zusammenkünfte sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum sogar auf nicht mehr als 6 Personen beschränkt.

Mit Blick auf die aktuelle Unsicherheit zum Beherbergungsverbot stellt der Landrat überdies klar, dass ein Inzidenzwert von über 50 nicht unmittelbar die Einstufung des Emslandes als Risikogebiet bedeutet. „Tatsächlich entscheidet jedes Bundesland selbst, nach welchen Kriterien es innerdeutsche Risikogebiete ausweist. Hier können verschiedene Inzidenzberechnungen zum Einsatz kommen und auch das Geschehen vor Ort kann einfließen, also beispielsweise inwieweit Hotspots vorliegen“, erläutert Burgdorf. „Emsländerinnen und Emsländer, für die ein Urlaub in andere Regionen der Republik ansteht, müssen sich also in den Landesregelungen des Zielortes informieren. Urlauber, die ins Emsland reisen wollen, müssen sich wiederum in ihrem eigenen Bundesland informieren, inwieweit es Einschränkungen für ihre Reise gibt“, erläutert Burgdorf. „In diesem Kontext hoffe ich, dass viele Bundesländer dem Hotspot in unserem Landkreis Rechnung tragen und nicht das gesamte Emsland als Risikogebiet einstufen“.  

Unabhängig davon heißt er für die anstehenden Herbstferien Gäste herzlich im Emsland willkommen – und sieht hier auch keine verstärkte Infektionsgefahr: „Denn bis auf das lokal eingrenzbare Geschehen im Zusammenhang mit dem Schlachthof in Sögel sind unsere Infektionszahlen nicht auffälliger als im Landes- oder Bundesvergleich“, so der Landrat abschließend.

Pläne zum weiteren Ausbau des Hafens Spelle-Venhaus vorgestellt

Spelle – Über die Situation und Zukunftspläne des Hafens Spelle-Venhaus informierten sich vor Ort die Mitglieder des Arbeitskreises „Häfen und Schifffahrt“ der CDU-Fraktion im niedersächsischen Landtag.

Besonders die Entwicklung nach der jüngsten Erweiterung des Hafenareals ist bei den Landespolitikern auf reges Interesse gestoßen. Nach Darstellung von Stefan Sändker, Geschäftsführer der Hafen Spelle-Venhaus GmbH, lag der Güterumschlag im letzten Jahr bei über 1,4 Millionen Tonnen und hat sich damit in den vergangenen zehn Jahren mehr als vervierfacht. „Diese Maßnahme hat Vorbildcharakter, denn hier wurden Arbeitsplätze geschaffen und zusätzlicher Güterumschlag generiert“, stellte Bernd-Carsten Hiebing, Vorsitzender des Arbeitskreises, fest. Um diese positive Entwicklung fortzusetzen, sind in einem vierten Bauabschnitt nun die Verlängerung des Stichhafens, ein zusätzliches Abstell- und Rangiergleis, die Einrichtung einer Zugangsschranke sowie die Herstellung einer Lagerfläche vorgesehen. Die Gesamtkosten werden mit rund 3,5 Millionen Euro beziffert, der Baubeginn soll im nächsten Jahr erfolgen. „Es ist wichtig, dass wir die notwendige Infrastruktur schaffen, die die Unternehmen für eine Weiterentwicklung benötigen“, gab Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann die Zielrichtung vor. Und dass die Firmen im Speller Hafen die richtigen Rahmenbedingungen vorfinden, zeigen die derzeitigen Baumaßnahmen und Erweiterungspläne der ansässigen Unternehmen. Martina Kruse, Fachbereichsleiterin Wirtschaft des Landkreises Emsland, sah in der guten Zusammenarbeit der Häfen im Emsland einen wichtigen Beitrag für den wirtschaftlichen Erfolg. Nach Ansicht der Delegation profitiere der Speller Hafen ganz enorm vom derzeitigen Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals. Dieser wird aktuell zwischen Bevergern und Gleesen für Großmotorgüterschiffe ausgebaut.

Über die Entwicklung und Zukunftspläne des Hafens Spelle-Venhaus informierten sich vor Ort die Mitglieder des Arbeitskreises Häfen und Schifffahrt der CDU-Landtagsfraktion.