Am Sonntagabend hatte der DJ Simon Evers von Event-Service Evers aus Spelle, seine Musikanlage im Garten aufgestellt, um die Nachbarn ein wenig mit Musik zu verwöhnen. Die Musik war aber nicht nur in der Siedlung am Sportplatz zu hören, sondern in halb Spelle.
Schaut euch mal das Video an!
Kategorie-Archiv: Spelle
Generalversammlung und Schützenfest in Spelle abgesagt!
PM St.- Johannes Schützenverein Spelle e.V.
Liebe Schützenbrüder,
das Coronavirus bestimmt derzeit unseren Alltag und ein Ende der Pandemie ist derzeit nicht absehbar. Laut dem Robert-Koch-Institut wird dieser Zustand sehr wahrscheinlich noch einige Wochen und Monate andauern.
Aus diesem Grund wurden in den vergangenen zwei Wochen viele Gespräche im Vorstand und mit Personen aus unserer Gemeinde in Bezug auf die Generalversammlung und das Schützenfest geführt.
Wir haben daraufhin entschieden die jährliche Generalversammlung und das Schützenfest 2020 abzusagen.
Unser Schützenfest ist sicherlich ein Höhepunkt im dörflichen Jahreskalender. In dieser Zeit haben wir jedoch eine besondere Verantwortung gegenüber unseren Mitgliedern und der Bevölkerung. Es gibt daher leider zu dieser Entscheidung keine Option und eine Verschiebung des Festes zu einem späteren Zeitpunkt ist auch nicht möglich. Da bereits entsprechende Diskussionen und Spekulationen diesbezüglich im Umlauf sind, sehen wir es als notwendig an, jetzt frühzeitig zu entscheiden, sodass alle Beteiligten sich darauf einstellen können. In der Mai-Ausgabe des Nachrichtenblattes wird es ebenfalls noch Informationen dazu geben.
Die Umbauarbeiten am Schießstand gehen planmäßig weiter. Daher ist es denkbar, im Spätsommer eine große Einweihung und Eröffnung unseres neuen Schießstandes zu feiern. Auch hier müssen wir jedoch abwarten, was in Hinblick auf das Coronavirus machbar ist.
Sollten Fragen in diesem Zusammenhang bestehen, könnt ihr euch gerne per Nachricht oder bei unserem ersten Vorsitzenden melden.
Vielen Dank für euer Verständnis, frohe Ostern und bleibt gesund, damit wir im nächsten Jahr wieder gemeinsam unser geliebtes Schützenfest feiern können.
Schlager für Senioren am St.-Johannes-Stift in Spelle
Spelle- Klare Worte fand Sänger Hans Ricky Rickermann in einem Interview mit uns am Telefon.
In dieser Zeit ist es für alle nicht leicht, Ausgangsbeschränkung und viele andere Auflagen beschäftigen uns nun schon ein paar Wochen. Grade die Senioren im Pflegeheim bekommen kein Besuch von ihren liebsten. Das brachte mich auf die Idee ein wenig Trost zu spenden. Schon vor ein paar Jahren hatte ich die Senioren zusammen mit Erwin Schulze von ES Media zu einem Überraschungskonzert in der Arche in Spelle eingeladen, und konnte in ihren Augen sehen, dass ich sie mit meiner Musik ein wenig Freude bereiten konnte.
Darum habe ich mich entschieden, am Mittwoch den 08.04.2020, um 15:30 Uhr im Garten des, St.-Johannes-Stift in Spelle zu stellen und meine Schlager für sie zu singen, um ihnen die Zeit zu versüßen und den Bewohner ein wenig Ablenkung zu schenken. Denn nur zusammen schaffen wir diese schwierige Zeit, zu bewältigen.
Ich möchte aber auch allen Zuhören bitten, auch hier zu anderen Personen den Abstand einzuhalten, und nicht in Gruppen zusammenzustehen, so Hans Ricky Rickermann
Baumärkte, Blumenläden, öffnen am Samstag – Land steuert mit neuer Verordnung nach
Meppen. Das Land Niedersachsen hat mit einer Verordnung, die die Beschränkung sozialer Kontakte in Teilbereichen neu regelt, noch einmal nachgesteuert. Sie wird am morgigen Samstag (4. April) in Kraft treten.
Unter anderem sieht die Verordnung vor, dass der Zutritt zu Baumärkten, Gartencentern und Gärtnereien auch für Privatpersonen wieder möglich sein wird. Bislang waren nur Außerhausverkäufe auf Vorbestellung an private Personen und der Zutritt für Gewerbetreibende zugelassen.
Auch Blumenläden sollen wieder öffnen dürfen. Ein Verkauf auf dem Wochenmarkt ist allerdings nicht möglich. Dieser bleibt weiterhin der Versorgung mit Lebensmitteln vorbehalten.
Die Öffnung ist allerdings an folgende Voraussetzungen geknüpft: Alle Betreiber dieser Verkaufsstellen und Geschäfte sind verpflichtet, einen Mindestabstand von 1,5 Meter zwischen den Kunden sicherzustellen. Sie haben ebenfalls zu gewährleisten, dass durchschnittlich 10 qm² Verkaufsfläche je anwesender Person vorhanden ist.
Klargestellt wurde ebenfalls, dass der Besuch der Psychotherapie, Physiotherapie, Ergotherapie und der Osteopathie gestattet ist, soweit die Behandlung ärztlich veranlasst und unaufschiebbar ist. Andere Einrichtungen für den gesundheitlichen Bedarf wie Apotheken, Sanitätshäuser, Optiker und Hörgeräteakustiker dürfen ebenfalls öffnen. Da hier der Mindestabstand von 1,5 Metern nur bedingt einzuhalten ist, sind diese Dienstleistungen nur erlaubt, wenn dies dringend notwendig ist. Dies gilt insbesondere für Optiker und Hörgeräteakustiker. Auch die Teilnahme an Blutspenden ist möglich.
Deutlich dargelegt wurde nun auch, dass nicht öffentliche Betriebskantinen, die ausschließlich die Beschäftigten versorgen, betrieben werden dürfen. Dabei müssen die Vorkehrungen zur Hygiene beachtet werden. Zudem muss der Zutritt gesteuert, Warteschlangen vermieden und ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet werden.
Die neue Verordnung gilt bis zum 19. April.
Spelle verzichtet auf Lizenzantrag für Regionalliga
„Im Moment das richtige Zeichen“ Spelle verzichtet auf Lizenzantrag für Regionalliga
Spelle Die Entscheidung ist gefallen: Der SC Spelle-Venhaus hat keinen Antrag auf die Regionalliga-Lizenz gestellt. „Das können wir in der jetzigen Situation aus wirtschaftlicher Sicht nicht verantworten“, erklärt Fußballobmann Markus Schütte.
Die Entscheidung sei dem Verein nicht leichtgefallen, erklärt der Vorsitzende der Fußballabteilung Jürgen Wesenberg. Zumal auch der Förderverein vor der Saison grünes Licht für den Antrag gegeben habe. Doch jetzt habe sich die Situation durch die Corona-Krise grundsätzlich geändert. Natürlich seien die Spieler enttäuscht, weil sie gehofft hätten, den zweiten Tabellenplatz, der zur Aufstiegsrunde reicht, noch zu erreichen.
Die Emsländer belegen in der Oberliga den fünften Platz (45), acht Punkte hinter Spitzenreiter Hildesheim (53) und sechs hinter dem Tabellenzweiten Delmenhorst (51). Allerdings haben sie schon mehr Spiele ausgetragen als die Konkurrenz. Zudem haben auch VfL Oldenburg (47), Egestorf/Langreder (46) und der Heeslinger SC (37) die Lizenz beantragt. Die Gebühren für den Antrag betragen rund 3000 Euro, gut die Hälfte bekommen die Clubs im Fall des Nichtaufstiegs zurück.
Für den SCSV waren die Unwägbarkeiten zu groß. Denn es bleibt weiter unklar, ob und wie die Saison fortgeführt werden kann. Zudem, weiß Schütte, hätte es sportlich schon fast optimal laufen müssen für Spelle, um ganz oben noch einzugreifen zu können. Die Emsländer haben trotz guter Leistungen bereits neun Niederlagen kassiert. „Uns fehlt ein bisschen die Reife, um oben mitzuspielen“, meint Trainer Hanjo Vocks.
Dazu komme die wirtschaftliche Unsicherheit wegen der Corona-Krise, sagt Schütte. Es gebe für eine verlässliche Planung für die Regionalliga zu viele Ungewissheiten. „Für einen Schuss ins Blaue sind zu viele Fragen offen“, erklärt Wesenberg, zumal Spelle auf die Unterstützung der Sponsoren, auch der kleinen, angewiesen sei.
Auch für Vocks ist der Verzicht „im Moment das richtige Zeichen“, statt mit aller Macht die sportlichen Ambitionen zu verfolgen. Schütte hatte beim Niedersächsischen Fußballverband wegen einer Verschiebung der Frist angefragt, fand aber nach eigener Aussage keine Zustimmung.
Beim SCSV hatten der Vereinsvorsitzende Thomas Sielker und Geschäftsführer Karsten Pöppe zunächst mit den Kapitänen Sascha Wald, Torben Stegemann und Philipp Elfert sowie Vocks, Schütte und Wesenberg und danach mit der gesamten Mannschaft per Telefonkonferenz gesprochen. „Die Kommunikation war sehr offen“, stellt Wesenberg fest. Die Spieler und auch Vocks hätten deutlich ihre Solidarität mit dem Verein signalisiert. Sie seien zu finanziellen Abstrichen bereit. Darüber soll weiter gesprochen werden, um auch Härtefälle zu berücksichtigen.
„Wir hoffen, dass wir aus dieser Situation schadlos herauskommen“, erklärt Schütte. Die Mannschaft, die zu zum Großteil in Spelle bleibt, sei noch sehr jung und könne in der Oberliga eine gute Rolle spielen.
Insgesamt haben 27 Vereine einen Antrag auf Zulassung zur Regionalliga gestellt. Dazu gehört auch Drittligist SV Meppen.
Die Klubs aus Niedersachsen: SV Meppen, Eintracht Braunschweig (beide 3. Liga), BSV SW Rehden, Hannover 96 II, Lüneburger SK Hansa, SSV Jeddeloh, SV Drochtersen/Assel, TSV Havelse, VfB Oldenburg, VfL Wolfsburg II (alle Regionalliga), 1. FC Germania Egestorf/Langreder, Heeslinger SC, Atlas Delmenhorst, VfL Oldenburg, VfV Borussia 06 Hildesheim.
Hamburg (5 Vereine): FC St. Pauli II, Hamburger SV II, FC Eintracht Norderstedt, Altona 93
(alle Regionalliga), F.C. Teutonia Ottensen (Oberliga).
Bremen (2 Vereine): Werder Bremen II (Regionalliga), FC Oberneuland (Oberliga).
Schleswig-Holstein (5 Vereine): SC Weiche Flensburg 08, VfB Lübeck, KSV Holstein II, Heider SV (alle Regionalliga), 1. FC Phönix Lübeck (Oberliga).
Wegen Corona-Krise: Traditionelle Osterfeuer-Termine fallen aus
Für viele Niedersachsen gehören sie zu den Osterfeiertagen einfach dazu: die traditionellen Osterfeuer. „Dieses Jahr macht die Corona-Krise uns allen aber einen Strich durch den Terminkalender“, so Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies. „Da mit Blick auf die strengen Beschränkungen Menschenansammlungen mit mehr als zwei Personen derzeit verboten sind, müssen die traditionell geplanten Osterfeuer-Termine landesweit ausfallen.“
Die Landesregierung möchte den Niedersachsen die Brauchtumspflege trotzdem ermöglichen – zu einem späteren Zeitpunkt. Minister Lies: „Osterfeuer können nach der Corona-Krise abgebrannt werden, wenn die aktuellen Beschränkungen nicht mehr gibt.“ Einen entsprechenden Erlass haben das Umweltministerium sowie das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung am (heutigen) Mittwoch an die Landkreise und die Region Hannover, die kreisfreien Städte und großen selbstständigen Städte verschickt. „Das ist eine einmalige Geschichte“, so Lies, „daher sei möglichen kritischen Stimmen schon jetzt gesagt: Nach Ostern werden keine Abfälle illegal entsorgt. Ziel ist und bleibt die Brauchtumspflege und nicht das Verbrennen von Abfällen.“
Anlieferungen weiterer Brennmaterialien zu bereits bestehenden Osterfeuerplätzen sind ab sofort nur noch zu einem von der Gemeinde festgelegten Termin für das Abbrennen des Osterfeuers gestattet. Pro Gemeinde ist dann ein neuer Termin und ein Ausweichtermin oder ein Wochenende für das Abrennen des Brauchtumsfeuers festzulegen. Dieser ist von der zuständigen Ordnungsbehörde mit dem Landkreis/der Region abzustimmen. Wird vor Ort gänzlich auf Osterfeuer verzichtet, greifen die Regeln zur Beseitigung von pflanzlichen Abfällen und Treibsel außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen (Pflanzenabfallverordnung).
Baumärkte und Gartencenter dürfen in Niedersachsen am Samstag wieder öffnen
Ab Samstag dürfen Bau- und Gartenbaumärkten in Niedersachsen wieder öffnen. Das entschied, die Landesregierung am Mittwochabend so teilte Ministerpräsident Stephan Weil die Änderung in einer Pressekonferenz mit. Mit der Öffnung hat sich das Land Niedersachsen den angrenzenden Bundesländern angepasst.
Die Schließung der Baumärkte und Gartencenter habe zu einer ungewollten Wanderung geführt, denn da die Märkte in anderen Bundesländern, die an Niedersachsen angrenzen, weiterhin geöffnet hatten, habe der Verkehr hier stark zugenommen. Auch ein vergrößertes Sortiment in Supermärkten an Gartenbedarf in den Supermärkten sei zu verzeichnen gewesen. Dies habe zu einer höheren Anzahl an Kunden geführt, als im Normalfall. Darum hat die Landesregierung sich dazu entschlossen alle Baumärkte und Gartencenter am Samstag, den 04.04.2020 wieder zu öffnen. Eine Lockerung allgemeiner Maßnahmen werde es vor Ostern aber nicht geben.
Ab dem 1. April gilt wieder die Anleinpflicht für Hunde
Mit dem Frühlingsbeginn beginnen nicht nur die Bäume und Blumen zu blühen, auch in der Welt der Tiere beginnt in dieser Zeit das neue Leben. Haarwildarten, wie z.B. der Hase oder das Schwarzwild, haben bereits Nachwuchs, bei anderen Tierarten sind die weiblichen Tiere hochtragend. Auch die am Boden brütenden Vogelarten wie z.B. Ente, Gans, Rebhuhn, Fasan, Kiebitz und Lerche beginnen jetzt ihr Brutgeschäft. Streuende, wildernde oder auch nur stöbernde Hunde können insbesondere für Jungtiere eine tödliche Gefahr darstellen, da wildlebende Tiere aufgrund der genannten Störungen vielfach die Versorgung ihres Nachwuchses einstellen.
Daher hat das Niedersächsische Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG) in § 33 die allgemeine Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit für den Zeitraum vom 1. April bis zum 15. Juli festgelegt. Die Stadt Meppen bittet deshalb alle Hundebesitzer, der Anleinpflicht in diesem Zeitraum nachzukommen und Hunde nur noch angeleint bei einem Spaziergang mitzuführen. Die Leinenpflicht gilt dabei sowohl in Waldflächen als auch innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile. Gerade in der aktuellen Zeit, in der die wenig frequentierten Straßen und Wege das leinenlose Führen der Hunde attraktiv machen, ist es umso wichtiger, an die Natur und ihre (kleinen) Bewohner zu denken.
UKM sucht gesundete Corona-Patienten für Blutspende
Die Medizinische Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie des Universitätsklinikums Münster (UKM) sucht Personen, die eine Corona-Infektion hatten und jetzt einen negativen Corona-Test haben oder seit mindestens zehn Tage symptomfrei sind. Die Freiwilligen werden um eine Blutspende gebeten, aus der sogenannte Hyperimmun-Seren gewonnen werden können – aus diesen Seren können die Mediziner Abwehrstoffe isolieren, die sie Corona-Patienten im Falle eines schweren Krankheitsverlaufs verabreichen können.
Das UKM bittet Freiwillige darum, sich unter hepar(at)ukmuenster(dot)de oder telefonisch unter 0251 83-57935 zu melden.
Lebensmittelindustrie arbeitet am Limit: 6.400 Beschäftigte im Kreis Emsland
Hochproduktion durch Corona | „Arbeitszeitvorschriften nicht aushebeln“
Sie sorgen für Nachschub im Supermarkt: Die rund 6.400 Menschen, die im Landkreis Emsland in der Lebensmittelindustrie arbeiten, leisten in der Coronavirus-Pandemie einen entscheidenden Beitrag dafür, dass Essen und Trinken nicht knapp werden.
Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen.
„Überstunden und Extra-Schichten sind in der Lebensmittelindustrie schon seit Wochen an der Tagesordnung. Die Menschen arbeiten am Limit, damit Aldi, Lidl, Rewe, Edeka & Co. die Ware nicht ausgeht“, sagt Uwe Hildebrand von der NGG-Region Osnabrück. Die Politik habe dies erkannt und die Lebensmittelbranche für „systemrelevant“ erklärt. Bei den Beschäftigten allerdings tauchen gerade jetzt viele Fragen auf, so die Gewerkschaft.
„Klar ist, dass die Versorgung mit Lebensmitteln an der Industrie, aber auch am Bäcker-und Fleischerhandwerk nicht scheitert. Wenn Nudelregale einmal leer oder Tiefkühlpizzen ausverkauft sind, dann liegt das vor allem an übertriebenen Hamsterkäufen und an Problemen in der Logistik“, macht Hildebrand deutlich. Scharfe Kritik übt der NGG-Geschäftsführer vor allem aber auch an den Vorgaben von Supermarktketten. Die Konzerne forderten von den Herstellern auf der einen Seite, in der Krise noch schneller und noch mehr zu produzieren. Zugleich wolle man die Preise drücken. „Das geht letztlich auf Kosten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ohnehin unter Volllast arbeiten“, so Hildebrand.
Da es, wie auch die Politik bestätigt, in der Lebensmittelindustrie derzeit keinerlei Versorgungsengpässe gibt, warnt die NGG vor geplanten einschneidenden Eingriffen in das Arbeitszeitgesetz. „Corona darf nicht dafür herhalten, die Höchstgrenzen bei der Arbeitszeit auszuhebeln. In Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen haben wir in der Lebensmittelindustrie längst die nötige Flexibilität, um Hochphasen zu stemmen. Sonst wären die Supermarktregale ja längst leer“, betont der Gewerkschafter. Gesetzliche Standards seien wichtig. Sonst leide am Ende die Gesundheit der Beschäftigten: „Wer eine 12-Stunden-Schicht in der Backwarenindustrie hinter sich hat, bei dem steigt die Unfallgefahr“, sagt Hildebrand. Das derzeit gültige Arbeitszeitgesetz setze ein klares Limit: nicht mehr als zehn Stunden am Tag und nicht mehr als 60 Stunden pro Woche.
Auch der richtige Arbeitsschutz sei mit Blick auf den laufenden Hochbetrieb in der Ernährungsindustrie und im Lebensmittelhandwerk „extrem ernst“ zu nehmen. „Die
Firmen müssen dafür sorgen, dass genug Schutzkleidung da ist und die Abstandsregeln – etwa an Produktionsstraßen – eingehalten werden. Der Schutz vor Infektionen hat höchste Priorität“, so Hildebrand.
Schweißroboter in Brand geraten
Spelle- Um 23:52 Uhr wurde die freiwillige Feuerwehr Spelle zu einem Brand an der Heinrich Krone Straße in Spelle alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass in einer Werkshalle der Maschinenfabrik Krone ein Schweißroboter Feuer gefangen hatte, der von den Mitarbeitern vor Eintreffen der Einsatzkräfte gelöscht werden konnte. So wurde von den Einsatzkräften Nachlöscharbeiten geleistet, und die Werkshalle mit einem Überdrucklüfter rauchfrei gemacht. Beim Löschen des
Feuers atmeten drei Mitarbeiter Rauchgas ein. Sie wurden vorsorglich ins
Krankenhaus gefahren.
Vor Ort waren die freiwillige Feuerwehr Spelle ein Rettungswagen der DRK sowie die Polizei Spelle.
Patienten werden von Krankenhäusern in Reha-Kliniken verlegt Reha-Einrichtungen MediClin Hedon Klinik in Lingen betroffen
Lingen. Wie der NDR mitteilt, sei am Montag das Covid-19-Krankenhausentlastungsgesetz des Bundes in Kraft getreten. Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann habe auf der Grundlage dieser Bestimmung reagiert und angeordnet, dass 22 niedersächsische Reha-Einrichtungen umgehend Patienten aus Kliniken übernehmen sollten. Die Ministerin meint, dass dadurch Kapazitäten von rund 2.000 Klinik-Betten für Corona-Erkrankte frei würden. Bei den zu verlegenden Patienten handele es sich um leichtere stationäre Fälle. „Angesichts der weiterhin steigenden Infektionszahlen ist es zwingend erforderlich, unsere Krankenhäuser auf eine stark steigende Anzahl an behandlungspflichtigen Covid-19-Patienten vorzubereiten. Dieser Schritt helfe die kommenden Herausforderungen zu bewältigen“, habe Reimann gesagt. Betroffen sei auch die Reha-Einrichtungen „MediClin Hedon Klinik in Lingen“. Gleichzeitig habe Reimann eine zweite weitreichende Entscheidung getroffen. Aufgrund zahlreicher Toter in einem Pflegeheim in Wolfsburg und Dutzender Corona-Infektionen in einer Seniorenresidenz in Wildeshausen habe die SPD-Politikerin einen Aufnahmestopp für Pflegeeinrichtungen verfügt. Damit soll die Ausbreitung des Coronavirus in Pflegeeinrichtungen soweit es geht aufgehalten werden. Die Gesundheitsministerin habe zudem nochmals an alle appellierte, auf Besuche älterer Angehöriger zu verzichten. Sie bittet: „Besuchen Sie Ihre Lieben nicht. Damit schützen Sie nicht nur Ihre eigene Mutter oder Ihren eigenen Vater, sondern alle.“ Es gebe viele Hinweise, dass die Besuchsverbote für Alten- und Pflegeheime nicht beachtet worden seien.
Kauf lokal, bestell lokal! – HHG Spelle erstellt Liste Geschäftsleute
Spelle– Auch in der aktuellen Corona-Krise sind die örtlichen Geschäfte und Unternehmen für Sie da. Wenn auch nur eingeschränkt.
Damit Sie wissen, wo Sie noch die nötigen Waren oder Dienstleistungen lokal bekommen, hat die HHG Spelle eine Übersicht erstellt.
Diese wird den aktuellen Vorgaben stetig angepasst und erweitert.
Daher schauen Sie erst auf die Liste, bevor Sie im Internet bestellen. Damit unterstützen Sie unsere Geschäftsleute, damit diese auch nach Corona weiter für Sie da sind!
Mehr dazu auf der Homepage der HHG Spelle
Kirchenlampen an der Johannesstraße in Spelle beschädigt
Spelle- Zwischen Donnerstag und Samstag haben bislang unbekannte Täter drei Außenleuchten der Katholischen Kirchengemeinde an der Johannesstraße beschädigt. Zwei der Leuchten wurde vollständig aus dem Boden gerissen. Der Schaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro.
Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Spelle unter der Rufnummer (05977)929210 in Verbindung zu setzen.
Anfang März besuchte der CDU Ortsvorstand Spelle das Ingenieur Büro J. Middelhoff GmbH & Co. KG in Spelle
Spelle. Anfang März besuchte der CDU Ortsvorstand Spelle das Ingenieur Büro J. Middelhoff GmbH & Co. KG in der Robert-Bosch-Straße. Diese Besichtigung fand vor den verordneten Maßnahmen im Zuge des Corona-Viruses statt.

Bild links: Schleifmaschine Baujahr 1968 vor der Instandsetzung Gruppenbild: Schleifmaschine nach der Instandsetzung, Joachim und Cornelia Middelhoff (rechts)
Im Jahr 2001 gründete Dipl.-Ing. Joachim Middelhoff – bis dahin bei einem großen Maschinenbau-Unternehmen in verantwortlicher Stellung beschäftigt – ein Ingenieurbüro. Dieses erstellt in enger Zusammenarbeit mit seinen Kunden hydraulische Schaltpläne und kundenspezifische Lösungen für komplexe Probleme in der Antriebstechnik. Zudem werden Reparaturen und Instandsetzung von Hydraulikventilen und Zylindern, sowie die Überholung und Modernisierung von spitzenlosen Schleifmaschinen aller namhaften Hersteller angeboten.
2019 zog die Firma in das neu errichtete Betriebsgebäude an der Robert-Bosch-Straße 14 in Spelle um. Das Betriebsgebäude wird umweltschonend mit Erdwärme und einer Fußbodenheizung geheizt und die Solarenergieerzeugung wird größtenteils selbst genutzt. Aktuell sind zwei Festangestellte und vier Teilzeitmitarbeiter beschäftigt.
Der vor kurzem fertiggestellte Neubau und der Dialog mit Unternehmerinnen und Unternehmern waren Grund für den Besuch. Der CDU Spelle ist der direkte Austausch wichtig, da Unternehmerinnen und Unternehmer durch das Bereitstellen von Arbeitsplätzen eine wichtige soziale Funktion im Ort haben. „Zudem sind viele Sie als Sponsoren aktiv und unterstützen unsere Vereine und Verbände in der Gemeinde“, so der Ortsvorsitzende Ludger Kampel.
„Mit nun vergrößerter Büro.- Lager und Fertigungskapazität ist es möglich, den gewachsenen Ansprüchen an Fertigungsgeschwindigkeit und sinkende Lieferzeiten zu entsprechen. Zudem besteht eine Erweiterungsoption, so dass das Unternehmen gesund wachsen könne“ so der Firmeninhaber Joachim Middelhoff.
Die CDU Spelle zeigte sich erfreut über die Neuansiedlung eines Unternehmens in der Gemeinde, so der Ortsvorsitzende Kampel abschließend.
Abfuhr von Rest- und Biomüll wichtigste Aufgabe Wertstoffhöfe: Abfallwirtschaftsbetrieb informiert über Sonderöffnungen
Meppen. Als Teil der Daseinsvorsorge hat der Abfallwirtschaftsbetrieb die Aufgabe auch in Krisenzeiten, wie derzeit die Coronaepidemie, die öffentliche Abfuhr der Siedlungsabfälle, insbesondere die Leerung der Restmüll- und Biomülltonnen, sicher zu stellen. Auch die Sperrmüll- und Altpapiersammlung sollen aufrechterhalten werden. Da aber gerade im Frühjahr erhebliche Mengen an Grün- und Gartenabfällen anfallen, bietet der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Emsland (AWB) im April Sonderöffnungstermine an einigen Wertstoffhöfen nur für Grünabfälle an. Die aktuellen Vorsorge- und Hygienevorgaben erfordern besondere Maßgaben bei der Anlieferung.
Ab Freitag, 3. April, bis Samstag, 18. April, sollen im ganzen Kreisgebiet ausgewählte, größere Wertstoffhöfe wöchentlich für zwei Termine ausschließlich für die Anlieferung von Grünabfällen aus Haushaltungen geöffnet werden. Um Zahlungsverkehr zu verhindern, wird die jeweilige Anliefermenge auf die kostenfreie Menge von bis zu 1m³ begrenzt. Größere Mengen oder Anlieferungen aus benachbarten Landkreisen werden nicht angenommen und zurückgewiesen.
Um die Aufenthaltszeit bei der Anlieferung möglichst gering zu halten, wird die Abgabe von Wertstoffen wie zum Beispiel Altglas, Altmetall oder Kunststoff nicht ermöglicht. Für diese Stoffe ist eine befristete Lagerung im Haushalt zumutbar.
Aus Gründen des Infektionsschutzes appelliert der AWB an alle Anlieferer die zurzeit geltenden Abstandsregeln auch auf dem Wertstoffhof einzuhalten (mindestens 1,5 Meter). Um dies zu gewährleisten, wird die jeweilige Anzahl der Personen auf dem Betriebsgelände begrenzt. Es wird empfohlen, das Fahrzeug nur möglichst kurz zum zügigen Entladen der Grünabfälle zu verlassen. Den Anweisungen des Aufsichtspersonals ist Folge zu leisten.
Die Wertstoffhöfe waren am 18. März wegen der Coronakrise zur Vermeidung von Kontakten geschlossen worden. Folgende Sonderöffnungszeiten sind nun geplant:
Freitag, 03.04, 15 bis 18 Uhr
Samstag, 04.04., 10 bis 16 Uhr
Mittwoch, 08.04. 15 bis 18 Uhr
Samstag, 11.04. 10 bis 16 Uhr
Freitag, 17.04. 15 bis 18 Uhr
Samstag, 18.04. 10 bis 16 Uhr
An folgenden Wertstoffhöfen ist die Abgabe von Grünabfällen zu den Sonderöffnungszeiten möglich:
Nord:
Werlte, Am Zirkel (Fa. Augustin)
Lathen, Am Bahnhof
Papenburg (Flachsmeerstr.)
Lorup, Königshook (bei der Kläranlage)
Sögel, Tiefenfehnskämpe
Mitte:
Meppen, Dieselstraße (Fa. Augustin)
Helte, Helter Damm
Herzlake, Löninger Straße
Haselünne, Hammer-Tannen-Str.
Geeste, Gr. Hesepe, Im Klühnfehn
Haren-Rütenbrock, Röchlingstraße
Twist, Schwarzer Weg
Süd
Lingen, Greiwehof, (Reholand)
Bawinkel, Osterbrocker Straße
Lengerich, Zum Lindert
Spelle, Siemensstraße
Lingen, Schwarzer Weg
Lingen, Brümmers Weg (Gauerbach)
Salzbergen, Devesstraße
Holthausen-Biene, Schüttelsand
Emsbüren, Ahlder Straße
Schapen, Frerener Straße
Freren, Brookstraße
Die Zentraldeponien bleiben unabhängig von dieser Regelung zunächst bis zum 18. April für Privatanlieferungen geschlossen.
Traditions Gaststätte Haus Krone stellt auf Lieferservice um
Das Coronavirus zwingt viele Unternehmen dazu andere Wege zu gehen.
Spelle- So ist auch die Gaststätte Haus Krone an der Bernard-Krone-Str. 15 in Spelle von der Schließung betroffen. Nach langer Überlegung mit seinem Team hat sich Dieter Brodatzki Inhaber der Gaststätte Haus Krone dazu entschlossen, die Gaststätte nicht komplett zu schließen. Wie auch andere Restaurants wollen auch sie auf einen Abhol- und Lieferservice umzustellen um auch weiterhin ihre Kunden mit leckeren hausgemachten Speisen zu verwöhnen.
Andere Zeiten brauchen andere Maßnahmen, so wurde eine Facebook-Seite für die Gaststätte Haus Krone erstellt, um auch bei Social Media präsent zu sein, wie es in der heutigen Zeit, schon ein muß ist, um mit den Gästen in Kontakt zu bleiben, um sie über die Angebote und die Spargel- Gerichte zu informieren.
Ich wünsche mir das alle Geschäftsleute diese Zeit gut überstehen. Wir wollen hoffen, dass wir alle so schnell wie möglich zur Normalität zurückkehren, so Dieter Brodatzki .
Mobiler Abendsegen in Spelle
Spelle- Wenn die Menschen nicht in die Kirche kommen können, kommt die Kirche halt zu den Menschen. Das dachte sich das Pastorenehepaar Konrad und Corinna Pfannkuche aus Spelle. Deshalb kommen sie am Donnerstag den 26.03.2020 ab 17:30 Uhr in die Siedlungen um einen Abendsegen zu spenden. An 5 ausgewählten Punkten (siehe Karte) werden sie den Abendsegen spenden. Alle sind eingeladen, die Fenster zu öffnen, in den Garten oder in die Haustür zu treten. Aber BITTE: versammelt Euch nicht auf der Straße, und bildet keine Gruppen!
Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann über die neue Verordnung zum 23.03.2020 (Mit Video)
Wir haben mit Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann über die neue Verordnung, und die Schließungen der Geschäfte, aber auch um die Existenz Angst der Geschäftsleute gesprochen.
Musik liegt in der Luft!
Feuerwehren in der Corona-Krise im südlichen Emsland gut aufgestellt (Mehr dazu im Video)
Auch in dieser schwierigen Zeit der Corona-Krise sind die Feuerwehren für die Menschen da. Andreas Wentker Brandabschnittsleiter und Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Süd des Landkreis Emsland berichtet im Interview mit uns, über die aktuelle Lage der Feuerwehr im südlichem Emsland.
Mehr dazu im Video!
VORSICHT: Trickbetrüger geben sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes aus!
Die Polizei im Landkreis Emsland sowie im Kreis Steinfurt warnt vor Trickbetrügern und weiteren Kriminellen, die sich die Corona-Krise und die damit verbundenen Ängste und Sorgen der Bevölkerung zu Nutze machen. Die Täter gehen dabei mit unterschiedlichen Maschen vor. Innerhalb der Polizeidirektion Osnabrück hatte es in den letzten Tagen mehrere Straftaten in dem Kontext gegeben. In einem Fall aus dem Landkreis Osnabrück wurde ein Firmenchef Opfer eines sogenannten Fake-Shops. Er bestellte Atemschutzmasken für seine Mitarbeiter und bezahlte diese im Voraus, bekam jedoch keine Masken geliefert. Ihm entstand ein finanzieller Schaden. In einem anderen Fall wollten drei Unbekannte die derzeitige Angst und Unsicherheit in der Bevölkerung im Zusammenhang mit dem Corona-Virus offenbar für ihre Zwecke ausnutzen. Als das Trio gegen 05.15 Uhr an einer Haustür in Bersenbrück klingelte, öffnete der Bewohner nicht gleich, sondern fragte durch die geschlossene Tür nach dem Grund des Erscheinens. Die Männer gaben sich daraufhin als Polizeibeamte aus und teilten mit, dass er unter Quarantäne stehen würde. Als der daraufhin die Dienstausweise der drei Personen sehen wollte, machten sich diese aus dem Staub. Da die Männer nicht von der Polizei waren, ermittelt nun die Bersenbrücker Polizei wegen der Straftat einer Amtsanmaßung und bittet um Hinweise in der Sache. Auch angebliche Mitarbeiter von Gesundheitsämtern sind nach Informationen der Polizei unterwegs, um sich zu fremden Wohnungen zu verschaffen.
„Betrüger versuchen auf skrupellose Art und Weise die Angst und Verunsicherung auszunutzen und schrecken vor nichts zurück. Dies ist absolut niederträchtig“, verurteilte Marco Ellermann, Sprecher der PD Osnabrück, die perfiden Maschen der Kriminellen. „Informieren Sie in jedem Fall die Polizei“, so Ellermann. Die Polizei empfiehlt: Bleiben Sie wachsam. Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung und händigen Sie ihnen, wenn sie als „Vertrauensperson“ angeblicher Verwandter erscheinen, niemals Bargeld oder Wertgegenstände aus. Lassen Sie sich von Amtspersonen den Dienstausweis zeigen und rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde an (die Telefonnummer selbst raussuchen). Handwerker sollten Sie nur in die Wohnung lassen, wenn Sie diese selbst bestellt haben oder der Besuch von der Hausverwaltung angekündigt wurde.
Beispiel Foto!
Wir möchten einmal Danke sagen an diejenigen, die für uns in diese Zeit da sind!
Grade die Beschäftigten in den Krankenhäusern, Mitarbeiter vom Rettungsdienst, Feuerwehren, Polizei, Pflegepersonal, Verkäuferinnen/Verkäufer, Handwerker, Mitarbeiter in den Gemeinden -und Stadtverwaltungen und die Allgemeinmediziner um die Ecke.
Und selbstverständlich auch an alle, die es möglich machen, die Logistik und Lieferketten am Laufen zu halten, und uns mit Lebensmittel versorgen!
EINFACH MAL DANKE!!
Spelle zeigt sich solidarisch – Sie brauchen Hilfe bei Einkäufen oder Besorgungen?
In der Samtgemeinde Spelle zeigt man sich solidarisch: In allen drei Mitgliedsgemeinden haben sich Jugendliche und junge Erwachsene zusammengefunden, die für die Risikogruppe Einkäufe und Besorgungen übernehmen.
„In der Corona-Krise müssen wir zusammenhalten. Wir wollen die älteren und kranken Menschen in diesen Tagen nicht alleine lassen und fühlen uns verantwortlich, denen zu helfen, die lieber zu Hause bleiben sollten“, erklären die Initiatoren.
Unter dem Slogan „Spelle zeigt sich solidarisch“ haben sich in Spelle Jugendliche unterschiedlicher Vereine und Gruppen, u.a. DRK Ortsverein Spelle, KLJB-Spelle e.V., KLJB Venhaus, Jugendforum, Junge Union und weitere freiwillige Helfer, zusammengeschlossen und bieten gemeinsam Hilfe an. Menschen, die diese Unterstützung in Anspruch nehmen möchten, können sich unter Tel. 05977 937-999 melden (montags bis sonntags 09:00 bis 18:00 Uhr). Aktuell stehen in Spelle etwa 120 Helferinnen und Helfer freiwillig zur Verfügung.
In Schapen können sich Interessierte an die KLJB Schapen e.V., Tel. 0151 19660672 (14:30 bis 18:00 Uhr) wenden. Hier stehen etwa 50 Jugendliche zur Hilfe bereit.
In der Gemeinde Lünne bieten über 40 Jugendliche und junge Erwachsene der KLJB Lünne und der Gruppenleiterrunde an, Besorgungen zu erledigen. In der Zeit von 09:00 bis 18:00 Uhr können sich betroffene Menschen unter folgenden Handynummern melden: 01578 9640725, 0173 42955054 oder 01573 8087155.
„Ich freue mich sehr über diese enorme Hilfsbereitschaft. Die jungen Leute zeigen sich in dieser besonderen Situation solidarisch und sind uns allen ein tolles Vorbild. Hierfür sage ich ein ganz großes Dankeschön“, begrüßt Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann die Initiativen. Wer diese Arbeit unterstützen möchte (und gesund ist/nicht zur Risikogruppe gehört), kann sich ebenso unter den genannten Telefonnummern melden.
Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus – Polizei erhöht Präsenz deutlich

Auch die Einhaltungs des Verbots auf Spielplätzen wird von Polizei und Kommunen überprüft.
Bild: Polizei Osnabrück
Die Polizeidirektion Osnabrück geht gemeinsam mit den Kommunen jetzt noch konsequenter vor und erhöht noch einmal deutlich die Präsenz. „Die Polizei erhöht ab sofort noch einmal deutlich die Präsenz auf den Straßen“, so Marco Ellermann, Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück. Dies gelte in der gesamten Polizeidirektion, vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln. Es sei wichtig, jetzt umgehend die geltenden Regelungen der Kommunen konsequent durchzusetzen. „Wir werden einschreiten, wenn es erforderlich ist. Die Menschen, die gegen die Regeln verstoßen, gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch viele andere“, so Ellermann.
Ziel der Maßnahme: Die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes können auch Bußgelder verhängt und Straftaten konsequent verfolgt werden. Die Polizei setzt dennoch zuvorderst auf die Vernunft der Menschen. Ellermann appelliert: „Die Lage ist ernst, bleiben Sie zu Hause! Sie schützen dadurch sich und andere – es ist fünf vor zwölf!“
Die nächsten Tage werden zeigen, ob die Maßnahmen ausreichend befolgt werden oder ob noch weitere einschneidende Regelungen folgen. Wir haben großes Verständnis dafür, dass die Regelungen für die Bevölkerung tiefe Einschnitte bedeuten, es gebe jedoch keine Alternative, so Ellermann.
Im Gebiet der Polizeidirektion Osnabrück leben vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln rund 1,5 Millionen Menschen. Zur Polizeidirektion gehören die Polizeiinspektionen Osnabrück, Emsland/Grafschaft Bentheim, Leer/Emden und Aurich/Wittmund und die Zentrale Kriminalinspektion Osnabrück.
Restaurants und andere Geschäfte in der Samtgemeinde Spelle stellen auf Abhol-und Lieferservice um
Spelle. Die Corona- Epidemie ist nicht nur für die Verbraucher in der Samtgemeinde Spelle, sondern ebenso für die Geschäftsleute eine große Herausforderung.
Viele Restaurants, Geschäfte aber auch der Blumenladen um die Ecke bieten deshalb einen Abhol-und Lieferservice an. So besteht die Möglichkeit, per Telefon oder sogar per WhatsApp zu bestellen und abzuholen oder liefern zu lassen.
Supermärkte und andere Geschäfte, die der Versorgung der Menschen dienen, haben weiterhin geöffnet, und haben Vorbeugungsmaßnahmen getroffen. Wie z.B Tankstellen oder der Kiosk um die Ecke, hier stehen Acrylglasspiegel oder Plexischeiben auf der Empfangstheke, und dienen als Vorbeugungsmaßnahmen.
Vergesst das Internet – kauft vor Ort!
Denkt an unsere Händler ums ECK sie waren immer für uns da….. nun müssen wir für Sie das sein!
Bleibt zu Hause und nutzt den Lieferservice!










































![Michael Knebel Test 2.pptx [Schreibgeschützt]-001](http://esmedia-spelle.de/wp-content/uploads/2014/03/Michael-Knebel-Test-2.pptx-Schreibgeschützt-001.jpg)































