Ordentlich Hand angelegt haben Mitglieder des Schützenvereins St. Andreas Varenrode und Anlieger der Siedlungsgemeinschaft Seggerhook: In einer Gemeinschaftsaktion haben sie das Umfeld des Kriegerdenkmals erneuert.
Das Kriegerdenkmal im Zentrum von Varenrode kann sich sehen lassen. Eine neue Pflasterung und neu angelegte Beete schaffen einen würdigen Rahmen, um an die Todesopfer der beiden Weltkriege des Ortes zu erinnern. „Die alte Bepflanzung wurde über die letzten Jahre hinweg immer größer, sodass die Beetpflege mit einem enormen Arbeitsaufwand verbunden war“, erklärte Jürgen Meyerdirks, Vorsitzender des Schützenvereins, anlässlich der offiziellen Fertigstellung des Areals. Die regelmäßige Pflege haben sich die Schützen seit vielen Jahren auf die Fahne geschrieben. Die Neugestaltung beinhaltete die Erneuerung der Pflasterung sowie eine pflegeleichtere Gestaltung der Bepflanzung. Dabei haben die Varenroder insgesamt etwa 200 Stunden ehrenamtlich in die Neugestaltung investiert. Aus dem Erlös eines Festes haben die Nachbarn des Seggerhookes neue Pflastersteine angeschafft und in Eigenleistung die Aufnahme und Neuverlegung der Pflasterung vorgenommen. „Über 70 Jahre sind seit Kriegsende vergangen. Die mahnende Erinnerung an das dunkelste Kapitel unserer Geschichte ist heute leider aktueller denn je. Dass das Umfeld des Kriegerdenkmals hier in Varenrode ausschließlich in ehrenamtlicher Eigenleistung nicht nur regelmäßig gepflegt wird sondern auch neugestaltet wurde, verdient insbesondere vor diesem Hintergrund besondere Anerkennung“, würdigte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. Insbesondere der laufende Unterhalt sei mit einem großen Aufwand verbunden.
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Public Viewing zur Fußball-WM am Wöhlehof
Spelle- Zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland vom 14. Juni bis 15. Juli 2018 findet am Wöhlehof in Spelle bei allen Spielen mit deutscher Beteiligung Public Viewing statt. Das Wöhlehof-Team sorgt gemeinsam mit der Wirtegemeinschaft für eine gute Verpflegung.
Trikot an, Deutschlandfahne nicht vergessen und los geht’s zum Wöhlehof: Dort werden während der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft alle Spiele mit deutscher Beteiligung auf Großbildleinwand gezeigt. Bei gutem Wetter stehen im Außenbereich Steh- und Sitzplätze zur Verfügung. Inmitten des Fachwerkgebäude-Ensembles unter den großen Eichen gewinnt das Fußballvergnügen eine besondere Stimmung. Bei schlechtem Wetter werden die Spiele in der Wöhlehof-Diele übertragen. Der Eintritt ist frei. Einlass ist jeweils eine Stunde vor Anpfiff. Alle Biere 0,3 l werden für 1,50 Euro angeboten, alle Softdrinks 0,3 l für 1,00 Euro. Zudem versorgen die Gaststätten Spieker-Wübbel, Monte Bianco, Kreta, Moorcafé & mehr, Istanbul Grill und Zum Kegelkotten die Gäste mit einem wechselnden gastronomischen Angebot. Den Auftakt in den Fußballsommer am Wöhlehof bildet das letzte Vorbereitungsspiel Deutschland gegen Saudi Arabien am Freitag, 08. Juni 2018, um 19.30 Uhr. „Ich freue mich darüber, dass es zusammen mit der Wirtegemeinschaft gelungen ist, ein gemeinsames Public Viewing in unserer Gemeinde anzubieten“, erklärt Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeister Andreas Wenninghoff dankt den beteiligten Wirten für die tolle Gemeinschaftsaktion. „Die besondere Atmosphäre am Wöhlehof verspricht gemütliche Fußballabende bei hoffentlich spannenden und erfolgreichen Spielen“, lädt Heinrich Wübbel, Sprecher der Wirtegemeinschaft, alle Fußballinteressierten zum Public Viewing gemeinsam mit Freunden und Bekannten ein.
Für die Sicherheit in der Grenzregion – Grenzüberschreitendes Polizeiteam seit 10 Jahren im Einsatz
Die Idee von fest installierten, gemeinsamen länderübergreifenden Polizeistreifen im deutschniederländischen Raum zur Bekämpfung
grenzüberschreitender Kriminalität, beispielsweise Eigentums- oder Drogendelikte, konnte am 1. Juni 2008 durch das EU-Projekt „Grenzüberschreitendes Polizeiteam“, kurz GPT, verwirklicht werden. Das Resümee nach 10 Jahren Arbeit fällt absolut positiv aus – mehr noch: Die von Bad Bentheim aus agierende 20-köpfige Einheit, bestehend aus 10 niederländischen und 10 deutschen Polizisten, hat
sich im Laufe der letzten zehn Jahre zu einem unverzichtbaren Bestandteil der gemeinsamen polizeilichen Arbeit im Dreiländereck Niedersachsen, Niederlande und Nordrhein-Westfalen entwickelt und etabliert – ein Garant für die Sicherheit der Menschen in der Grenzregion. Auch die EUREGIO, als Drehscheibe und Vermittler zwischen den Niederlanden und Deutschland, bestätigte 2016 mit dem „People-to-People-EUREGIOPreis“, der erstmals mit dem GPT an ein europäisches Förderprogramm ging, die „besonderen grenzüberschreitenden Verdienste des GPT im Einsatz gegen
Kriminalität“ wie auch „einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit im EUREGIO-Gebiet“ (Pressemitteilung EUREGIO). Mehr als 15.000 Mal wurde das GPT insgesamt seit Bestehen tätig. Es gelang dem Team mehr als 5.200 Straftaten und rund 2.000 Ordnungswidrigkeiten aufzudecken
und zu verfolgen. Etwa 350 kg Betäubungsmittel mit einem Marktwert von über 8 Millionen Euro, konnten sie im Laufe der Jahre sicherstellen. Darunter auch 150 kg Marihuana, 120 kg Haschisch, 16
kg Kokain, 12 kg Amphetamin, 6 kg Heroin und ca. 100.000 Ectasy-Pillen. Auch bei zahlreichen Dokumentenfälschungen hatten die Polizisten des GPT den richtigen Riecher. Über 80 Urkundenfälschungen- überwiegend waren es falsche Führerscheine und Identitätskarten verschiedener Länder, konnten sie aufdecken. Neben den Festnahmen von Straftätern, die das GPT auf frischer Tat erwischte, beispielsweise bei einem Raubüberfall 2009 in Oldenzaal (NL), konnten über 600 per internationaler Fahndung gesuchte Straftäter oder Güter von hohem Wert aufgegriffen werden. Der große Vorteil der Einheit ist, dass Straftaten gerade deswegen effektiver verfolgt und bekämpft werden können, weil die Handhabe der Beamten nicht – wie sonst üblich – an der Grenze endet. Lediglich die Verantwortung und damit die Zuständigkeit der gemischten Streifenteams wechselt mit dem Grenzübertritt. Durch die Initiative und unter Federführung der Polizeidirektion Osnabrück, als einzige beteiligte, niedersächsische Polizeibehörde, kam es zum staaten- und länderübergreifenden Zusammenschluss mit der Koninklijken Marechaussee (NL), der
Politieeenheid Oost-Nederland (NL), der Bundespolizeidirektio Hannover und der Kreispolizeibehörde Borken (Nordrhein-Westfalen). Die finanzielle Unterstützung des GPT-Projektes durch das europäische Förderprogramm INTERREG IV A begann vor zehn Jahren mit der
Polizeidirektion Osnabrück als Leadpartner. Seither flossen rund 1,3Millionen Euro Fördergelder der EU in das in dieser Dimension einmalige Projekt. Die Idee hinter dem GPT gilt als Vorbild für die
polizeiliche Zusammenarbeit in anderen Grenzregionen, wie zum Beispiel an der deutsch-polnischen und der deutsch-dänischen Grenze. Regelmäßig finden gemeinsame Austausche und Beratungen statt. Das GPT in Bad Bentheim hat sich nicht nur in der Vergangenheit bewährt. Auch zukünftig wird die Arbeit fortgesetzt und durch einige Veränderungen ergänzt werden. So hat ein in die täglichen Arbeitsabläufe bereits seit 2015 integrierte und gezielte Informationssteuerung als Komponente, die Verfahrensabläufe und Schwerpunkte erweitert und konkretisiert – dies gilt es auszubauen. Nutzung neuester digitalisierter Fahndungstechniken und sicherer Datenleitungen sowie den Ausbau digitaler Funknetzverbindungen zwischen den beteiligten Polizeien stehen im Fokus der operativen Arbeit. Eine noch effektivere Zusammenarbeit der beteiligten Sicherheitsbehörden im Grenzgebiet sowie die Möglichkeiten zur Nutzung eines gemeinsamen Informationszentrums, sind weitere Ziele des Projektes. Das Projekt „Grenzüberschreitendes Polizeiteam“ wird im Rahmen des INTERREG IV
A-Programms „Deutschland-Nederland“ mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), der Niedersächsischen Staatskanzlei, des Wirtschaftsministeriums des Landes
Nordrhein-Westfalen, sowie der niederländischen nationalen Politie kofinanziert. Einige Beispielsachverhalte des GPT der letzten Jahre: Im Februar 2018 beendeten Beamte des GPT die Entführung eines Babys aus den Niederlanden. Die leiblichen Eltern des Babys entführten es
aus dessen niederländischer Pflegefamilie und brachten es nach Deutschland. Intensive Ermittlungen führten zum Aufenthaltsort des kleinen Mädchens, es wurde wohlbehalten an die niederländischen
Jugendbehörden übergeben. 2013 wurde einem niederländischen Menschenhändler das Handwerk gelegt, der in den Niederlanden gesucht wurde. Er fuhr aus Deutschland kommend über die Grenze, womit die Zuständigkeit für die deutschen Kollegen endete. Die der niederländischen Beamten fing aber gerade erst an und somit konnte der Mann gestoppt werden. 2010 wurden zwei Geldwäscher dingfest gemacht, die mit sechs Kilo Gold unterwegs waren. Eine Verfolgungsfahrt endete im Januar 2018 nicht an der Grenze, sondern die Flucht aus Oldenzaal (NL) konnte erst in Bad Bentheim beendet werden. Der Mann stand im Verdacht, Cannabis in seiner Wohnung angebaut zu haben. Am 9. Mai 2018 endeckten die Beamten bei einer Fahrzeugkontrolle Betäubungsmittel im Wert von rund 70.000 Euro. Am 25. Mai 2018 waren es bei einer Kontrolle sogar 17 Kg Marihuana mit einem Marktwert von rund 170.000 Euro. Einer der größeren Fahndungserfolge war 2009 die Festnahme von Autodieben nach einem Raubüberfall auf ein Autohaus in Oldenzaal (NL). Dabei wurden 3 Täter
mit hochwertigen Fahrzeugen zeitgleich an drei verschiedenen Orten festgenommen. Die gesamte Koordinierungsarbeit zwischen den deutschen und niederländischen Einsatzfahrzeugen und Leitstellen konnte vom GPT geleistet werden, da es über Funksysteme beider Staaten verfügt. Darüber hinaus unterstützte das GPT bei einer Vielzahl grenzüberschreitender Fahndungen und Observationen, da für sie die Grenze keine Rolle spielt. Neben vielen kleineren Fahndungserfolgen,
gab es zudem zahlreiche Übermittlungen von ermittlungsentscheidenden Beobachtungen an die verschiedenen Dienststellen.
Frau bei Unfall auf der B70 zwischen Varenrode und Spelle schwer Verletzt (Video)
Spelle- Um 21:45 Uhr wurden die Feuerwehren Spelle und Venhaus zu einem schweren Unfall auf der B70 zwischen Varenrode und Spelle/Venhaus alarmiert. Ein PKW-Fahrerin war aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und in einem Graben vor einem Baum gefahren. Dabei wurde die Frau in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Ersthelfer konnten die Frau aus ihrem Fahrzeug retten, der Rettungsdienst fuhr die schwer verletzt Frau in ein Krankenhaus nach Rheine.
Aus Alltagsmaterialien und Fantasie entstehen tolle Spielideen
Für einen Zeitraum von drei Wochen mussten die Kinder der Kinderkrippe Am Brink in Spelle auf ihr Spielzeug verzichten. In dem Projekt „Unser Spielzeug macht Urlaub“ sollten die Kleinen ihren Entdeckergeist schärfen und den Wert von Alltagsgegenständen neu schätzen lernen.

Zu Beginn des Projektes haben die Kinder einen Brief von ihrem Spielzeug erhalten, in dem stand, dass es gerne Urlaub machen möchte. Die Kinder berichteten vom eigenen Urlaub und halfen direkt mit, das Spielzeug auszuräumen, um es auf die Reise zu schicken. In den folgenden Tagen lud der Gruppenraum zum Entdecken und Ausprobieren ein. „Es war spannend, zu sehen, wie die Kinder miteinander ins Spiel gefunden haben und eigene Spielideen entwickelten. Gemeinsam kamen die Kinder auf Spielideen, wie Verstecken und Fangen. Sie machten eigenständig einen Sitzkreis, sangen Lieder oder legten sich unter die Tische und erzählten sich dort Geschichten oder alberten einfach herum“, berichtete Inga Kreyenkötter, Leiterin der Kinderkrippe Am Brink, von den Erfahrungen in den ersten Tagen. Mit der Zeit wurden Alltagsmaterialien in die Gruppen gegeben, die im Vorfeld von den Eltern und Erzieherinnen gesammelt wurden. „Es war toll zu erleben, wie die Kinder die Materialien, wie Kartons, Papprollen, Joghurtbecher, Flaschen mit Deckeln entdeckt haben und selbstständig mit den Dingen kreativ wurden. Die Kinder haben sich selbst überlegt, was man damit machen kann und sind auch in der Krippe auf die Suche gegangen, ob es weitere Alltagsgegenstände gibt“, berichtete Kreyenkötter weiter. In der zweiten und dritten Woche wurden den Kindern weitere Alltagsmaterialien zum Spielen und Ausprobieren zur Verfügung gestellt. Außerdem entstand in der Turnhalle ein Wahrnehmungs-Parcours aus verschiedenen Materialien, wie zum Beispiel Mais, Mehl, Stroh, Tannenzapfen etc. Die Kinder konnten barfuß erleben, wie sich die verschiedenen Dinge anfühlen. Sie experimentierten nach Herzenslust, was zum Beispiel passiert, wenn man mit mehligen Händen klatscht, wie pieksig ein Tannenzapfen ist oder wie sich Stroh oder Heu auf der nackten Haut anfühlt. Zum Abschluss des Projektes ging es mit den Familien zum Bentlager Wald. Hier wurde miteinander gespielt, geklönt und ohne viele zusätzliche Materialien der Wald erforscht und entdeckt. Auch nach dem offiziellen Projektende ist festzustellen, dass die Kinder immer noch nicht viel Spielzeug benötigen oder gar danach Fragen. Es ist weiterhin so, dass in den Puppenwohnungen und im Gruppenraum viele Alltagsmaterialien zu finden sind und die Kinder ausgiebig hiermit spielen.
Keine KITA- Gebühren mehr in Niedersachsen
Durchbruch bei den Verhandlungen um den beitragsfreien Kindergarten in Niedersachsen: Die Niedersächsische Landesregierung und die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände haben sich am 23.05.2018 auf die Ausgestaltung des Gesamtpaketes für die Stärkung der frühkindlichen Bildung und Betreuung in Niedersachsen durch eine Konkretisierung der zugesagten Bundesmittel in Höhe von 328 Millionen Euro bis Sommer 2022 geeinigt. Die Bundesmittel werden nun gezielt dort eingesetzt, wo die Kommunen Entlastung wünschen. „Heute ist ein guter Tag für das Land Niedersachsen und für die Eltern von Kindergartenkindern“, erklärten Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne und der Niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers.
Das Gesamtpaket wird über Bundesmittel aus dem „Gute-Kita-Gesetz“ finanziert und setzt sich im Zeitraum 01.08.2018 – 31.07.2022 wie folgt zusammen:
Das Land sichert nach 2022 die vereinbarten 58 Prozent unabhängig von einer Unterstützung des Bundes gesetzlich ab. In den kommenden drei Jahren setzt das Land für die Erhöhung auf 55 Prozent eigene Mittel ein. Dafür sichert das Land gegenüber dem ursprünglichen Angebot in Höhe von 52 Prozent zusätzlich jährlich aufwachsend bis zu 45 Millionen Euro zu. Für die weiteren prozentualen Steigerungen bis 58 Prozent im Jahr 2021 setzt das Land zunächst die vom Bund für eine Beitragsfreiheit in Aussicht gestellten Mittel ein.
Darüber hinaus werden Bundesmittel in Höhe von 48 Millionen Euro für einen „Härtefall-Fonds“ bereitgestellt. Aus diesem können Kommunen, die trotz des Ausgleichs besondere Ausfälle erleiden, erforderlichenfalls auf Antrag zusätzliche Mittel erhalten. Zudem wurde vereinbart, dass auch Angebote der Kindertagespflege beitragsfrei gestellt werden können, wenn diese den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz absichern. Hierfür stehen ebenfalls aus Bundesmitteln 20 Millionen Euro zur Verfügung. „Härtefall-Fonds“ und Kindertagespflege werden über Förderrichtlinien und damit über ein Antragsverfahren umgesetzt.
Als Ausgleich für Tarifsteigerungen der Beschäftigten in Kindertagesstätten gewährt das Land den Kommunen im Rahmen einer Zuwendungsrichtlinie zusätzlich 115 Millionen Euro aus Bundesmitteln. Dieser Betrag kommt einer Dynamisierung der Personalkosten um einen zusätzlichen Prozentpunkt auf 2,5 Prozent gleich. 61 Millionen Euro stehen darüber hinaus für Qualitätsverbesserungen und Investitionen in den Kindertageseinrichtungen bereit. Damit können stundenweise Personalaufstockungen ebenso ermöglicht werden wie der weitere Ausbau von Betreuungsplätzen.
Der Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne: „Ich freue mich, dass wir uns nach harten Verhandlungen geeinigt haben. Die Einigung bedeutet eine substantielle Stärkung der frühkindlichen Bildung in Niedersachsen. Bildung darf kein Luxusgut sein und genau deshalb schaffen wir die Gebühren für den Kindergartenbesuch ab. Der beitragsfreie Kindergarten und die Absicherung weiterer Qualitätsverbesserungen sind ein starkes Signal für eine starke und moderne frühkindliche Bildung in unserem Land.“
Der Niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers: „Auf der Basis unserer ersten Einigung haben wir durch den gezielten Einsatz der Bundesmittel einen fairen Kompromiss gefunden. Das Land ist damit an seine Grenzen gegangen. Insgesamt werden 1,4 Milliarden Euro für die Gebührenfreiheit im Kindergarten in dieser Legislaturperiode mobilisiert. Im Ergebnis entlasten wir damit die Mitte der Gesellschaft und die Leistungsträger.“
„Uns ist besonders wichtig, dass wir eine verbesserte Dynamisierung der Lohnkosten vereinbart haben, die sich auf den Krippen- und den Kindergartenbereich gleichermaßen erstreckt. Nur so wird verhindert, dass die Kommunen jedes Jahr weiter ins Hintertreffen geraten. Die gesetzlich vorgesehene Anpassung um 1,5 % bildet die tatsächliche Steigerung der Lohnkosten seit Jahren nicht mehr realitätsgerecht ab“, sagte der Präsident des Niedersächsischen Landkreistages, Landrat Bernhard Reuter (Göttingen), der zur Zeit auch als Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände fungiert.
Zum Verhandlungsergebnis erklärte der Präsident des Niedersächsischen Städtetages und Oberbürgermeister der Hansestadt Lüneburg, Ulrich Mädge: „Durch den Härtefall-Fonds ist sichergestellt, dass in den nächsten drei Jahren alle Kommunen in Niedersachsen mit Blick auf die wegfallenden Elternbeiträge kompensiert werden. Die in diesem Zeitraum aufwachsende Finanzhilfe des Landes für Personalausgaben sollte die noch bestehenden Lücken ab dem vierten Jahr in den allermeisten Fällen endgültig schließen. Außerdem freut es mich, dass das Land seit langer Zeit wieder Investitionen in Kindergärten fördert.“
Der Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Marco Trips, ergänzt: „Im Vergleich zum Verhandlungsstand im März haben wir jetzt wesentliche Verbesserungen erreicht. So scheint dies ein tragfähiger Kompromiss zu sein. Dabei ist mir wichtig, dass Land und Kommunen nach einem Jahr insbesondere die Auskömmlichkeit des Härtefallfonds erneut betrachten werden.“
Nächster ehemaliger Drittligaspieler wechselt zum SCSV -Spelle verpflichtet Torwart Bernd Düker-
Der SC Spelle–Venhaus hat mit dem ehemaligen U20 Nationaltorhüter Bernd Düker vom BV Essen einen erfahrenen Oberligatorwart verpflichtet.
Der aus Ochtrup stammende Düker kann mit seinen 26 Jahren bereits auf eine interessante Spielerlaufbahn zurückblicken. Seine fußballerische Ausbildung begann in der B–Jugend Bundesligamannschaft des VfL Osnabrück. Zwei Jahre später wechselte Düker in das Leistungszentrum vom SV Werder Bremen und debütierte bereits mit 19 Jahren in der 3. Liga gegen Wehen Wiesbaden. Im gleichen Jahr absolvierte Düker sogar ein Länderspiel für die deutsche U20 Nationalmannschaft unter Trainer Frank Wormut. Nach zwei Jahren an der Weser ging es dann wieder zurück zum VfL Osnabrück. Dort bestritt der gelernte Bankkaufmann ca. 80 Spiele für die Oberligareserve der Profis. Nach der Auflösung der Nachwuchsmannschaft zum Ende der vergangenen Saison, schloss sich Düker dem Landesligisten BV Essen an. Nun kehrt er ab Sommer wieder in die Oberliga zurück.
„Ich freue mich sehr, dass wir mit Bernd einen routinierten Torhüter und menschlich positiven Typen für die Torwartposition verpflichten konnten“ so der sportliche Leiter Niels Wolters.
Auch Trainer Sebastian Röttger ist von den Qualitäten seines Neuzugangs überzeugt: “Bernd ist mit seiner Erfahrung eine optimale Ergänzung zu unserem jungen Kader. Er ist super ausgebildet und verkörpert den heute so wichtigen modernen, mitspielenden Torwart.“
Ab Sommer komplettiert Düker dann mit Florian Egbers die Torhüterposition beim SCSV.
Vorsicht vor dem Eichenprozessionsspinner im Florian-Park an der Venhauserstraße in Spelle
Spelle- „Raupenalarm“ im Florian-Park: Dort sind mehrere Bäume von Eichenprozessionsspinner befallen. Die aggressiven Raupen können mit ihren Brennhaaren für Menschen gefährlich sein. Die Feuerwehr Spelle wurde bereits über das Geschehen von uns informiert, und die Mitarbeiter vom Bauhof werden den Bereich absperren. Am Montag wird dann eine Schädlingsbekämpfungfirma die Raupen beseitigen.
Hinweis. Die Gefahr, die von den Raupen ausgeht, ist nicht zu unterschätzen: In einem bestimmten Larvenstadium bilden die Raupen Brennhaare aus, die bei Berührung für den Menschen unangenehme Folgen haben. Sie reichen von Juckreiz und Hautrötungen bis zur Bindehautentzündung
Dabei ist nicht nur der direkte Kontakt mit den Raupen gefährlich. Weil die Härchen leicht brechen, werden sie vom Wind verbreitet und gelangen so in Kontakt mit Menschen. Gelangen sie in die Atemwege, kann dies sogar zu Entzündungen und Atemnot führen.
Sollten Sie das Auftreten des Eichenprozessionsspinners entdecken, melden Sie dieses bitte der Samtgemeinde Spelle, Thomas Wranik, Tel. 05977 937-350.
Firmen zur Bekämpfung:
Fa. Groß Lengerich; Tel.: 05904 1287
Fa. Gewers Ahaus; Tel.: 02561 6956767; Mobil: 0170 2971678
Meldung beim Gesundheitsamt des Landkreises Emsland: Frau Stephanie Korfage, Tel.: 05931 44-2187
Ferienzeit: Zeit für das Sommerferienprogramm SAM
Spelle – Kein Grund zur Langeweile: Für alle Schulkinder haben verschiedene Akteure unter Federführung der Samtgemeinde Spelle ein spannendes Ferienprogramm für die Sommerferien erarbeitet.

Freuen sich darüber, dass den Kindern in den Sommerferien ein spannendes Programm zur Verfügung steht (von links): Petra Krandick (Familienzentrum), Christoph Schulte (FSJ´ler im Jugendzentrum), Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Jugendpfleger Peter Vos.
Mit Beginn der Sommerferien wartet in der Zeit vom 27. Juni bis 25. August 2018 ein spannendes Ferienprogramm auf alle Schulkinder. „Über 50 verschiedene Anbieter haben dazu beigetragen, dass im Rahmen des Sommerferienprogrammes insgesamt über 120 Veranstaltungen für Kinder im Alter von drei bis 18 Jahren sowie für Familien angeboten werden“, hob Jugendpfleger Peter Vos hervor. Dabei reicht das Spektrum von kreativen, sportlichen und handwerklichen Angeboten bis hin zu Fahrten und Aktivitäten in der freien Natur. „Diese enorme Vielfalt der Angebote ist nur möglich, weil sich ehrenamtliche Privatpersonen, Vereine und Verbände oder Organisationen mit großem Einfallsreichtum und Bereitschaft zur Verantwortung für unsere Kinder und Jugendlichen einsetzen. Hierfür gilt allen Beteiligten ein besonderer Dank“, betonte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. Dabei präsentiert sich die Aktion in diesem Jahr mit einer Premiere: Erstmals beteiligen sich auch örtliche Firmen an der Ferienaktion und gewähren spannende Einblicke hinter die Betriebstore. Je nach Art der Veranstaltung entstehen unterschiedliche Kosten. Diese können jedoch dank des starken ehrenamtlichen Einsatzes gering gehalten werden. Viele Veranstaltungen werden von der Samtgemeinde Spelle bezuschusst, finanzschwachen Familien, die Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe erhalten sowie Inhabern der Jugendleitercard JuLeiCa wird 50 Prozent Ermäßigung bei Aktionen der Kommune gewährt. In bewährter Weise wurde besonderer Wert darauf gelegt, dass viele Veranstaltungen gemeinsam von Kindern mit und ohne Handicap besucht werden können. „Diese Veranstaltungen sind besonders gekennzeichnet“, erklärte Petra Krandick, Koordinatorin des Familienzentrums. Anmeldungen zu den Aktionen sind möglich vom 07. Juni ab 18.00 Uhr bis zum 14. Juni 2018 online auf der Homepage der Samtgemeinde Spelle www.spelle.de. Dort können auch die Online-Zahlung sowie die Einverständniserklärung eingereicht werden. Die Zahlungen sowie die Einverständniserklärungen müssen bis zum 15. Juni 2018 eingereicht worden sein. Interessiert sich jemand für eine bereits ausgebuchte Aktion, gibt es noch Hoffnung: Ab dem 18. Juni findet bis zum 22. Juni 2018 auf www.spelle.de eine Restplatzbörse mit offenen Plätzen statt. Das SAM-Heft mit den Aktionen wird ab Ende Mai in den Kindergärten und Schulen im Gebiet der Samtgemeinde Spelle verteilt und ist darüber hinaus auf der Homepage www.spelle.de online einzusehen. Gedruckte Exemplare liegen in den Bürgerbüros in Spelle, Schapen und Lünne kostenlos aus.
Wir sind ein starkes Team …und wir suchen DICH als FSJ-ler/in für den Fachbereich „Sport“!
Wir sind ein starkes Team …und wir suchen DICH als FSJ-ler/in für den Fachbereich „Sport“!
Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an unserer Oberschule bedeutet:
- Verantwortung für sich und andere Menschen übernehmen
- seine Persönlichkeit weiterentwickeln
- erste berufliche Praxiserfahrung nach der Schule machen
- soziale Berufe kennenlernen
- Gesellschaft mitgestalten
- neuen Menschen begegnen und Gemeinschaft erleben
Wenn du Interesse hast und dich für geeignet hältst, schick bitte deine
Bewerbungsunterlagen für das Schuljahr 2018/19 möglichst umgehend an:
Oberschule Spelle, z.Hd. Herrn K. Bittigau, Brink 7, 48480 Spelle
Prinz Owi lernt König – so heißt die neue Musicalproduktion der Musical-AG der Oberschule Spelle.
Seit 1,5 Jahren proben Schülerinnen und Schüler aller jahrgangsstufen und Schulformen in Zusammenarbeit mit der Tontechnik-AG und der bühnenbau-AG, um dieses fetzige Musical von Martin Krieger-Düsenberg und Swaantje Düsenberg auf die Bühne zu bringen.
Weil das Fest so schön ist, will Prinz Owi jeden Monat Weihnachten feiern. Das macht der ganze skurrile Hofstaat mit, auch wenn es ihn schrecklich nervt. Tante „Douggy“ trocknen vom Licht der Kerzen schon die Nadeln aus, Oberschönling Don Antello kann die Mägde kaum mehr auf Trab halten, und Mama Königin mag keine Plastik Quitsche- Entchen mehr als Geschenke verpacken. Daher muss sich was ändern: Prinz Owi soll endlich König lernen!
Doch die adlige Verwandtschaft ist für Bildung kaum geeignet. Schließlich präsentiert Dr.Meyer Bildungsreisen aus seinem lebendigen Vorführkatalog verschiedene Angebote im Hofe. Man entscheidet sich rasch für den „Bauchtanzkurs im Reich vom Scheich“. Der Hofschreiber notiert: „Bildungsreise mit Kamel nach Arabien – beschlossen und verkündet! Krone einpacken, Sonnencreme nicht vergessen.“ Ende gut, alles gut? Wohl kaum, denn im fernen Osten treten nun ein komischer Paradiesvogel und ein vorwitziges Sternschnüppchen unverhofft auf den Plan…
Neben zwei Aufführungen für Schülergruppen der Grundschulen der Samtgemeinde sowie der Oberschule, findet am 08.Juni um 19.00h in der Aula der Oberschule Spelle eine Abendveranstaltung statt. Karten zum Preis von 2€ für Schülerinnen und Schüler sowie 5€ für Erwachsene sind an der Abendkasse oder im Schulbüro erhältlich.
SC Spelle–Venhaus verpflichtet Marcel Ruschmeier vom VFL Osnabrück
Der SCSV kann sich über großartige Neuigkeiten freuen. Für die kommende Spielzeit 18/19 kann sich der SCSV die Dienste von Marcel Ruschmeier sichern. Der 22-Jährige kommt vom VFL Osnabrück und wird die Qualität des Kaders weiter erhöhen.
„Marcel passt genau in unser Anforderungsprofil und reiht sich nahtlos in die bisherigen Neuverpflichtungen ein“, so ein sichtlich zufriedener sportlicher Leiter Niels Wolters. Auch Trainer Sebastian Röttger freut sich über seinen Neuzugang: „Ein junger, hochtalentierter Spieler, der seinen Zenit noch lange nicht erreicht hat“, so Trainer Sebastian Röttger.
Ausgebildet wurde der 1.86m große Innenverteidiger bei den „Lila-Weißen“, wo er alle Jugendmannschaften durchlief. Insgesamt kann er auf über 5.000 Spielminuten in der B- & A-Jugend Bundesliga zurückblicken. Dazu verfügt er in seinen jungen Jahren bereits über eine Menge Erfahrung. So konnte er zuletzt sogar sein Drittligadebut feiern und war in den vergangenen Jahren Kapitän der U21 des VfL. Insgesamt absolvierte er mehr als 75 Spiele für den Nachwuchs des Drittligisten in der Oberliga Niedersachsen. Neben Tobias Tegeder (SV Werder Bremen), Simon Schäfer (SV Holthausen Biene) und Merlin Schütte (SuS Neuenkirchen) ist Marcel Ruschmeier der vierte externe Neuzugang des SCSV. Zudem werden die beiden Eigengewächse Steffen Wranik und Timo Nichau in der neuen Saison zur Oberligamannschaft zustoßen. Eine erfreuliche Nachricht für alle Anhänger des SCSV.
Der elfte Streich“… Holsterfelder Spargelfest 2018 (Video)
Endlich ist es wieder soweit. Am 02. / 03. Juni 2018 steht das Holsterfelder Spargelfest auf dem Programm der Gutsschänke Holsterfeld – und das nun schon zum elften Mal. Da im letzten Jahr wieder so viele Gäste und Aussteller das Spagelfest besucht haben geht das Team der Gutsschänke natürlich mit großer Vorfreude an die Planung für das Jahr 2018. Wie auch in den vergangenen Jahren erwarten Sie Spargelspezialitäten direkt vom Erzeuger, Kunsthandwerk und Handwerk, Grill-, Wein- und Getränkestände, Verkaufs- und Aktionsstände sowie Programm für die Kinder.
Ein guter Tag für Niedersachsens Feuerwehren
Hannover/Lingen (Ems). „Es ist vollbracht. Mit dem beschlossenen Gesetzentwurf zur Änderung des Brandschutzgesetzes setzen wir die Wünsche der Feuerwehren in Niedersachsen zügig um. Gleichzeitig erhöhen wir die Sicherheit im Brandschutzbereich“, stellt der örtliche CDU-Landtagsabgeordnete Christian Fühner fest.
In dieser Woche hat der Landtag das neue niedersächsische Brandschutzgesetz beschlossen. „Wichtigste Änderung ist die bessere Absicherung der Kameradinnen und Kameraden durch die Einführung eines Gesundheitsfonds“, so Fühner. Entsprechend der Wünsche des Landesfeuerwehrverbandes wird die Altersgrenze auf das 67. Lebensjahr angehoben sowie der Übungsbetrieb der Realität angepasst. So kann ausnahmsweise auch an Sonntagen geübt werden.
„Wir werden zudem eine Arbeitsgruppe einsetzen, die den Brandschutz über die nächsten Jahre zukunftsfest machen wird“, erklärt Christian Fühner. „Die Strukturen und die Organisation des Brandschutzes in der Fläche, die Nachwuchsgewinnung für unsere Wehren unter Berücksichtigung des demographischen Wandels, die Stärkung des Ehrenamtes und die Anforderungen an eine zukunftsfähige Aus- und Fortbildung sind dabei die wichtigsten Schwerpunkte.“ Die Arbeitsgruppe wird dazu mit wichtigen Experten im niedersächsischen Brandschutz besetzt werden.
Lünne: Donnerstag Bereisung zum Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Am Donnerstag, 24. Mai 2018, wird eine 10-köpfige Bewertungskommission im Rahmen des Vorentscheides zum Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ die Gemeinde Lünne besuchen.
Nachdem Lünne im vergangenen Jahr den Kreiswettbewerb für sich entscheiden konnte, nimmt nun eine Jury die Gemeinde Lünne unter die Lupe. Die Bewertungskommission des Vorentscheids wird sich am Donnerstag, 24. Mai 2018, von 11.30 Uhr bis 13.20 Uhr am Haus Schmeing von der starken Dorfgemeinschaft Lünnes überzeugen. Am vergangenen Dienstag haben sich Vertreter der Lünner Vereine und Verbände im Bereich des Bürgerparkes getroffen, um den Ablauf des Besuchs zu besprechen. Viele Vereine, Verbände und Organisationen bringen sich ein, um die enorme Vielfalt Lünnes zu präsentieren, nach dem Leitbild „EIN Lünne“.
Um eine lebendige Ortsgemeinschaft zu demonstrieren, sind alle Interessierten zu dieser Bereisung herzlich willkommen, insbesondere auch als Zuschauer.
Transfercoup! Spelle angelt sich emsländisches Toptalent von Werder Bremen
Der SC Spelle Venhaus hat Tobias Tegeder für die kommende Saison verpflichtet.
Der aus Gleesen bei Emsbüren stammende 18-Jährige wechselte vor vier Jahren aus dem JLZ Emsland in das Internat von Werder Bremen. Dort durchlief er die U16 bis U19 und erreichte in dieser Saison den dritten Tabellenplatz in der U19 Bundesliga knapp hinter dem HSV und Hertha BSC Berlin. Er absolvierte ca. 70 Pflichtspiele für die Grün–Weißen. Zunächst als Außenstürmer, später als Außenverteidiger. Auf welcher Position er beim SCSV eingesetzt werden soll, wollte Trainer Röttger noch nicht festlegen. “Tobias ist auf den Außenbahnpositionen flexibel einsetzbar und wird uns trotz seines jungen Alters direkt helfen können. Alleine schon aufgrund seines unglaublichen Tempos wird er unserem Spiel eine weitere Facette geben“, ist Röttger von den Qualitäten des Nachwuchsspielers überzeugt.
Der scheidende sportliche Leiter Niels Wolters freut sich riesig über die Zusage Tegeders: „Mit Tobias konnte wir das Toptalent dieses Jahrgangs aus dieser Region vom SCSV überzeugen. Damit setzen wir unseren Weg, noch verstärkter auf junge, gut ausgebildete Spieler aus der Region zu setzen fort.“
Neben Timo Nichau und Steffen Wranik ist Tobias Tegeder der dritte Spieler des Jahrgangs 1999 für die neue Saison beim SCSV.
Über 400 Kolpingmitglieder kommen nach Nordhorn Kolpingtreffen am 07. Juni 2018 mit Franz Müntefering und Generalpräses Ottmar Dillenburg
Zum 4. Kolping-Diözesantag für Jungsenioren und Senioren laden das Kolpingwerk Diözesanverband Osnabrück und die Kolpingsfamilie Nordhorn am 07. Juni 2018 nach Nordhorn in die Alte Weberei ein. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Füreinander da sein“.
Morgens wird Franz Müntefering als Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) ein Impulsreferat halten. Im anschließenden Mittagsgespräch diskutieren Landrat Friedrich Kethorn, Christiane van Melis vom Bistum Osnabrück, Dr. Michael Hermes vom Kolpingwerk Deutschland und Margret Möheken aus der Kolpingsfamilie Sögel zu der Thematik „Füreinander da sein“. Moderiert wird das Mittagsgespräch von Ludger Abeln.
Nach dem Mittagessen stehen sieben Angebote in und um Nordhorn auf dem Programm: Stadtrundgang, Besichtigung der Museumsfabrik in der „Alten Weberei“, Führung im Kloster Frenswegen, Auszeit in der Kreuzkirche, Führung in der Kirche St. Augustinus, Offenes Singen und eine Bootstour auf der Vechte.
Zum Abschluss des Seniorentages wird Generalpräses Monsignore Ottmar Dillenburg gemeinsam mit Diözesanpräses Monsignore Reinhard Molitor und Pfarrer Ulrich Högemann die Heilige Messe in der Sankt Augustinus Kirche feiern.
Interessierte Bürger sind herzlich zur Teilnahme eingeladen, eine Mitgliedschaft im Kolpingwerk ist nicht notwendig. Die Teilnehmergebühr beträgt inklusive Verpflegung 23 Euro. Eine Anmeldung ist beim Kolpingwerk Diözesanverband Osnabrück im Emslandbüro (Telefon 05976/9494-0) möglich. Am 07. Juni 2018 gibt es in der Alten Weberei ebenfalls eine Tageskasse. Weitere Informationen unter www.kolping-os.de.
Großbrand beim Wehrführer der eigenen Feuerwehr (Mit Video)
Strohlager und landwirtschaftliche Maschinen auf Reiterhof in Brand geraten – Großalarm für die Feuerwehren aus der Umgebung – Pferde konnten rechtzeitig aus den Boxen geholt werden
Das der Führer der Freiwilligen Feuerwehr Hörstel seine eigenen Kameraden zu einem Großbrand auf seinem Reiterhof rufen muss, hat er sicher auch nicht mitgerechnet. Gegen11.25 Uhr wurde das Feuer entdeckt. Die Flammen griffen rasend schnell um sich und erreichten auch die landwirtschaftlichen Maschinen und Geräte, die mit in der Halle lagerten. Die angrenzenden Pferdeboxen wurden durch eine Brandwand, und massiven Wassereinsatz der Feuerwehr geschützt. Die Pferde konnten rechtzeitig von dem Personal des Hofes auf einer Koppel in Sicherheit gebracht werden. Sie kamen nicht zu Schaden. Über mehrere Strahlrohre auch über die Drehleiter wurde der Löschangriff durchgeführt. Das Hallendach ist einsturzgefährdet. Zur Brandursache und Schadenshöhe konnten noch keine Angaben gemacht werden
Rainer Voigt verabschiedet sich nach 23 Jahren als Kursleiter „Sport in der Grundschule“
Spelle – Zum neunten Mal wurde in der Samtgemeinde Spelle die Weiterbildungsmaßnahme des Niedersächsischen Landesinstitutes für Weiterbildung und Qualifizierung (NLQ) „Sport in der Grundschule“ mit der Übergabe von den Zertifikaten beendet.
Diese Weiterbildung richtet sich an Lehrkräfte von Grundschulen und Förderschulen aus dem Raum Osnabrück, Emsland, Grafschaft Bentheim, Aurich und Cloppenburg, die fachfremd Sportunterricht erteilen. Die Teilnehmer wurden in einem Zeitraum von zwei Jahren befähigt, auf der Grundlage des Lehrplans einen qualifizierten Sportunterricht zu erteilen. Zur Zertifikatsübergabe im Speller Wöhlehof war eigens Andrea Rohoff, Dezernentin beim NLQ, aus Hildesheim angereist. Es galt nicht nur 28 Lehrkräften die Zertifikate für den Schulsport zu überreichen, sondern auch den Lenker der Maßnahme „Sport in der Grundschule“ in Spelle, Rainer Voigt, nach 23 Jahren Tätigkeit zu verabschieden. In den letzten zwei Jahren waren die Teilnehmer in 168 Unterrichteinheiten in den sieben Bewegungsfeldern des Schulsportes aktiv in den Sporthallen der Samtgemeinde Spelle qualifiziert worden. „Kursleiter Rainer Voigt gelang es, die Lehrkräfte für die Ausbildung zu motivieren und zu begeistern“, dankte Rohoff. „Sportlehrer sind Vorbilder“ ist sein Hauptcredo für den Sportunterricht und das Tragen von Sportkleidung im Unterricht ist grundsätzlich ein Credo. 28 Lehrkräfte könnten von den Schulleitungen nach der Weiterbildungsmaßnahme im Unterricht ohne rechtliche Bedenken eingesetzt werden. „Die Anmeldzahlen für diesen Kurs waren extrem hoch, da das NLQ die Konzeption für die Maßnahme erweitern und die Ansprüche erhöhen will“, berichtete Rainer Voigt. „ Das beste Lernalter benötigt Fachkräfte im Schulsport und keine Übungsleiter, die nur in einem Bewegungsfeld ausgebildet sind“, forderte der Kursleiter des NLQ. „Wer die Freude, Begeisterung und das Herz in den Sportunterricht mitbringt, hat es leichter und Erfolg im Sportunterricht.“ Bevor Andrea Rohoff die Zertifikate den erfolgreichen Lehrkräften überreichte, bedankte sie sich bei der Kursleitung für die Durchführung und bei der Samtgemeinde Spelle für die unbürokratische Bereitstellung der Sporthallen für die Weiterbildungsmaßnahme. „Dieser Ausbildungsrahmen für die Maßnahme sind landesweit als einzigartig zu bezeichnen“, dokumentierte der ehemalige NLQ Dezernent Peter Gaschler schon in einem Schreiben. Stefan Sändker, Dezernent der Samtgemeinde Spelle, bedankte sich beim NLQ für die Durchführung der Weiterbildung: „Bildung genießt einen hohen Stellenwert. Daher bin ich dankbar, dass diese Weiterbildungsmaßnahme für künftige Sportlehrer seit vielen Jahren hier vor Ort angeboten wurde“, unterstrich Sändker. Schließlich verabschiedete Andrea Rohoff den scheidenden Kursleiter Rainer Voigt mit herzlichen Worten: „Sie waren der Motor für den Erfolg dieser Lehrerfortbildung. Ihre hohe Einsatzbereitschaft, Motivation und Zuverlässigkeit haben absolute Vorbildfunktion. Das NLQ dankt Ihnen für 242 ausgebildete Lehrkräfte im Fach Sport, die in den Schulen der umliegenden Regionen tätig sind. Ihre Kurse benötigten keine großartige Werbung, denn Ihre Lehrgänge waren sehr gefragt und schnell ausgebucht.“ Die Teilnehmer des Sportkurses bedankten sich beim scheidenden Kursleiter mit einem neuen Handball für seinen Einsatz und wünschten Rainer Voigt alles Gute, der in der Region weiterhin als Fachberater Schulsport aktiv ist.
Neue Königspaare im Königreich Venhaus
Impressionen vom Modellflugtag 2018 in Spelle-Varenrode Video
Der MFSC- Modellflugverein Spelle veranstalte zum 37.mal am Pfingstwochenende sein Modellflugtag bei bestem Wetter. Wie immer kamen die Zuschauer von überall her.
Naturschutzprojekt „Das Emsland blüht auf – Speller Jugendfeuerwehr sät Wildblumenwiese an der Umgehungsstraße in Spelle ein ( mit Bildergalerie)
Am Samstag säte die Jugendfeuerwehr Spelle an der Umgehungsstraße in Spelle eine, 3000 Quadratmeter große Wildblumenwiese aus, und nimmt somit auch an das Projekt „Das Emsland blüht auf – Für jeden Emsländer eine Blume“ teil. Um 14:30 Uhr fiel der Startschuss und die Blumensamen wurde an die Kinder der Jugendfeuerwehr Spelle verteilt, um diese auf rund 600 Metern Wiese auszubringen. Mit dem mehrjährigen Projekt, das gemeinsam mit der Naturschutzstiftung des Landkreis Emsland durchgeführt wird, soll dem Verlust der Artenvielfalt entgegenwirkt werden.
Die Kreis-Jugendfeuerwehr Emsland möchten zeigen, dass junge Emsländer in den Jugendfeuerwehren nicht nur eine gute feuerwehrtechnische Ausbildung erfahren und sich so auf den späteren Dienst am Nächsten vorbereiten, sondern auch aktiven Umwelt- und Naturschutz leisten und bereits in jungen Jahren Verantwortung übernehmen können.
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Luca Schütte wagt den Sprung in die U23 des SC Spelle-Venhaus
Mit dieser Verpflichtung von Luca Schütte ist die Personalplanungen der U23 des SC Spelle-Venhaus für die kommende Saison abgeschlossen: Luca Schütte, der in dieser Saison konstant starke Leistungen im Tor der U19 zeigte, wagt zum Sommer den Sprung in das Bezirksligateam, wo er erstmals Seniorenluft schnuppern wird – und das, obwohl er auch noch ein Jahr Juniorenfußball spielen könnte. Gemeinsam mit Davin Nisov, der zur aktuellen Spielzeit aus der eigenen A-Jugend zur U23 wechselte und sich unter Torwarttrainer Thomas Runkewitz gut weiterentwickeln konnte, wird Luca nach dem Abschied Daniel Rengers das junge, ambitionierte Torhüterduo bilden. Die Junioren- und Seniorenabteilung ist gleichermaßen froh, zwei so junge und talentierte Torhüter aus dem eigenen Stall weiter fördern und hoffentlich im Seniorenbereich etablieren zu können, so Andreas Schulte (Obmann SCSV U23)
Bushaltestelle „Bahnhof“ wird vorübergehend umgelegt
Spelle – In der Woche nach Pfingsten rollen an der Bushaltestelle „Bahnhof“ in Spelle die Baumaschinen an. Das gesamte Areal wird umfangreich erneuert und barrierefrei gestaltet. Aus diesem Grund wird der Busverkehr während der Bauzeit ab sofort bis Anfang Juli verlegt. Die Busspur aus Richtung Süden kommend wird in Abstimmung mit der Verkehrsgemeinschaft Emsland-Süd gegenüber der Einmündung Bernard-Krone-Straße/Zur Kampelbrücke angelegt. Richtung Norden kommend (Ortskern) hält der Bus auf der Abbiegespur zur Straße „Zur Kampelbrücke“. Die provisorischen Haltestellen sind mit einer gelben Markierung auf dem Straßenbelag gekennzeichnet.
Platz erinnert an Ehrenbürgermeister Hubert Reker
Spelle- Um die Erinnerung an die Verdienste des verstorbenen Ehrenbürgermeisters Hubert Reker wach zu halten, wurde ein Platz nach ihm benannt. Die offizielle Widmung erfolgte im Zuge des Schützenfestes des St.-Johannes-Schützenvereins.
Hubert Reker ist vielen Spellern noch heute ein Begriff. Über 40 Jahre war er kommunalpolitisch aktiv und davon 28 Jahre als Bürgermeister. In diese Zeit fielen wegweisende Entscheidungen wie die Gründung der Einheitsgemeinde Spelle 1971, das Speller Flurbereinigungsverfahren und die Gründung der Samtgemeinde 1974. „Vieles, für was sich Hubert Reker damals mit Weitblick eingesetzt hat, nehmen wir heute als selbstverständlich war, obschon die Projekte damals der Zeit weit voraus waren“, würdigte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf die visionäre Kommunalpolitik und dankte dem Schützenverein St. Johannes Spelle, der den Anstoß zur Widmung des Platzes gegeben hatte. Die Widmung erfolgte zum Auftakt des Schützenfestes im Beisein von rund 700 Schützen. Der Vorsitzende des Schützenvereins, Ludger Gude, erläuterte, dass Reker neben der kommunalpolitischen Tätigkeit in vielen Organisationen ehrenamtlich gewirkt habe, wie in der Freiwilligen Feuerwehr, im Kirchenvorstand, im Reit- und Fahrverein, im Sportverein und schließlich 60 Jahre im Schützenverein, 30 Jahre als Kommandeur. „Seine enge Verbindung zu den Bürgern, seine humorvolle Art und seine unbürokratische Art zu helfen sind der Grund für seine Beliebtheit in der Bevölkerung“, erklärte Gude. Friedhelm Reker, Sohn von Hubert Reker, dankte im Namen der Familie für die Anerkennung der Verdienste seines Vaters. Auf humorvolle Weise blickte er aus Sicht der Familie auf die damalige Zeit. Obschon seine Ehefrau Theresia zunächst nicht begeistert war über die überraschende Aufgabe als Bürgermeister, sei sie später seine wichtigste Beraterin geworden. Schon damals habe er erkannt, dass in Spelle einige kluge Unternehmer arbeiten und habe daher stets nach dem noch heute aktuellen Motto gearbeitet: „Söcke Löe moss du unnerstützen“. Als wichtiges Instrument sei dem Vater seine Sprachbegabung eingesetzt, sei es auf Hochdeutsch oder – wie in den meisten Fällen – auf Plattdeutsch. Pfarrer Ludger Pöttering spendete dem Platz den kirchlichen Segen und hob die Bedeutung von Plätzen als Orte der Begegnung hervor. Zum Abschluss der Feierstunde intonierten der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Spelle-Venhaus und der Spielmannszug des St.-Johannes-Schützenvereins die Musikstücke „Großer Gott, wir loben dich“ und den „Lieben-Marsch“, das Lieblingslied des 2007 verstorbenen Reker, den er bei vielen Gelegenheiten anstimmen ließ.
Preisgeld wird für die Natur investiert
Der Einsatz für Umwelt und Natur steht bei den Anliegern der Schleuse Venhaus im Speller Ortsteil Varenrode hoch im Kurs. Kürzlich wurden 28 Obstbäume gepflanzt – und damit das gewonnene Preisgeld des Klimaschutzpreises 2017 in die Natur investiert.
Im vergangenen Jahr wurde die Nachbarschaft rund um die Schleuse Venhaus für die alljährliche Teilnahme an der Umweltaktion mit dem innogy-Klimaschutzpreis 2017 ausgezeichnet. Nach dem Willen der Anwohner sollte das damals gewonnene Preisgeld wieder der Natur zu Gute kommen. Daraufhin wurden 28 Obstbäume angeschafft, die in Eigenleistung an Wegeseitenräumen angepflanzt wurden. „Der starke Einsatz zur Unterstützung der Natur und Umwelt sind beispielhaft“, lobte Stefan Sändker, Dezernent bei der Samtgemeinde Spelle, das enorme Engagement der Anwohner. Um private Initiativen zur Förderung der Natur zu unterstützen und die Bürgerinnen und Bürger zu weiteren Aktionen dieser Art zu motivieren, bezuschusst die Gemeinde Spelle das Anpflanzen von Blühflächen oder Obstbäumen der „alten Sorten“. Interessierte können sich mit Stefan Lohaus, Leiter des Fachbereichs Bauen, Planung und Umwelt bei der Samtgemeinde Spelle, in Verbindung setzen. Tel. 05977 937-470, E-Mail: lohaus@spelle.de.









































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