Autoscheibe mit Stein eingeworfen

 

Beispielfoto

Spelle- Durch einen bislang unbekannten Täter wurde die Heckscheibe eines VW Polo, der unter einem Carport an der Ringstraße stand, mit einem Klinkerstein eingeworfen. Die Tatzeit liegt zwischen 3.30 und 4.00 Uhr am Neujahrsmorgen. Der Schaden beläuft sich auf  etwa 500 Euro. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Spelle unter der Rufnummer (05977) 929210 in Verbindung zu setzen.

Wiegesprechstunde beantwortet Fragen zur Entwicklung des Kindes

Maria Flödder (links) und Petra Krandick

Spelle – Um Eltern in Fragen der Entwicklung des Kindes zu unterstützen, bietet die Samtgemeinde Spelle ab Januar 2018 an jedem ersten Donnerstag im Monat von 09.00 bis 11.00 Uhr Wiegesprechstunden für Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 12 Monaten an. Die erste Sprechstunde findet am Donnerstag, 04. Januar 2018, statt.

Die Wiegesprechstunde ist ein offenes Angebot und findet im Rathaus in den Räumen des Familienzentrums „Haus der Familie“ statt. Neben allgemeinen Fragen zur Entwicklung des Kindes können Eltern auch spezifische Fragen ansprechen, wie z.B. Schreibabys, Regulationsstörungen, Fütter-und Schlafprobleme. Die Säuglingstherapeutin Maria Flödder berät und gibt Hilfen und Anregungen. Ziel ist es, die motorische und kognitive Entwicklung wie auch die Bindungsfähigkeit des Kindes im Auge zu haben. Zu konkreten Fragestellungen stellt die Wiegesprechstunde ebenfalls eine Präventivmaßnahme da. Denn viele Kinder, die im Kindergarten- oder Grundschulalter auffällig werden, sind oftmals Schreibabys gewesen oder hatten andere Probleme. Die Wiegesprechstunde ist für Eltern aus der Samtgemeinde Spelle kostenlos. Eine Anmeldung ist unbedingt notwendig, um Wartezeiten zu vermeiden. Anmeldung und Informationen über das Familienzentrum „Haus der Familie“, Tel.: 05977 768901, Familienzentrum@Spelle.de. „Dank der engagierten Arbeit des Familienzentrums werden verschiedene Projekte und Hilfen angeboten, die dazu beitragen sollen, die Familien zu unterstützen. Insofern ist die Wiegesprechstunde eine wertvolle Bereicherung in der Angebotspalette“, hebt Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf hervor.

Kirche und Kommunen bei Kinderbetreuung weiter im Schulterschluss

 


Spelle – Das Bemühen um eine bestmögliche Betreuung der Kinder in der Samtgemeinde Spelle ist auch künftig weiterhin ein gemeinsames Anliegen der Katholischen Kirchengemeinden sowie der Kommunen. Dieses wurde während der Unterzeichnung der „Verträge zum Betrieb und zur Finanzierung der Kindertagesstätten“ deutlich.

Foto: BU: Setzen sich gemeinsam für gute Rahmenbedingungen von Kindertagesstätten in der Samtgemeinde Spelle ein: (v.l.) Dezernent Stefan Sändker (Samtgemeinde Spelle), Lünnes Bürgermeisterin Magdalena Wilmes, Stephan Beul (Kirchenvorstand Lünne), Pfarrer Ludger Pöttering, Martin Rekers (Kirchenvorstand Spelle), Pastoraler Koordinator Andreas Robin, Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Robert Löcken (Kirchenvorstand Venhaus), Spelles Bürgermeister Andreas Wenninghoff, Hubert Bartke, Claudia Lügering (beide Bistum Osnabrück), Schapens Bürgermeister Karlheinz Schöttmer, Fachbereichsleiter Daniel Thien (Samtgemeinde Spelle) und Dieter Kleinbuntemeyer (Kirchenvorstand Schapen).

In den Gemeinden Spelle, Schapen und Lünne werden aktuell sechs Kindertagesstätten betrieben. Davon befinden sich zwei in kommunaler und vier in kirchlicher Trägerschaft. Die Kirchengemeinden St. Johannes Spelle, St. Vitus Venhaus, St. Ludgerus Schapen und St. Vitus Lünne sind jeweils Träger einer Kindertagesstätte mit insgesamt rd. 350 Kinderkrippen- und Kindergartenplätzen. Seit Jahrzehnten besteht ein Rahmenvertrag zwischen den Kirchengemeinden und den Kommunen, dessen letzte Aktualisierung aus dem Jahr 2008 stammt. Nun wurden die Regelungen der aktuellen Entwicklung angepasst und in einer neuen Vereinbarung festgehalten. „Mit dem neuen Vertrag soll die vorbildliche jahrzehntelange Zusammenarbeit mit den Katholischen Kirchengemeinden fortgesetzt werden“, erklärte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf bei der Unterzeichnung im Wöhlehof und hob dabei die Bedeutung der Unterstützung durch die Kirchengemeinden bei der Bereitstellung von Kindertagesplätzen hervor. Auch Pfarrer Ludger Pöttering sah in der bisherigen Zusammenarbeit eine gute Grundlage für die Fortführung dieser Kooperation, die zunächst bis Ende Juli 2028 vereinbart wurde. Wie stark sich die Situation der Kindertagesstätten im Wandel befindet, wurde während eines kurzen Rückblickes deutlich. So sind insbesondere neue Entwicklungen bei der Bereitstellung von Kinderkrippenplätzen sowie von Ganztagsplätzen oder der Mittagsverpflegung festzustellen. Diese Angebotserweiterung spiegelt sich auch in den Kosten wider: Lag das jährliche Defizit aller Kindertageseinrichtungen in der Samtgemeinde vor zehn Jahren noch bei rd. 410.000 Euro, wird im ablaufenden Haushaltsjahr mit rund 1,5 Millionen Euro gerechnet. Angesichts der aktuellen Debatte auf Landesebene um die Abschaffung des Elternbeitrages für Kindertagesstätten forderte Hummeldorf nachdrücklich ein ausreichendes finanzielles Engagement durch das Land Niedersachsen, um die Kommunen zu entlasten. „Wir wollen uns weiterhin nach Kräften an der Verantwortung für eine gute Entwicklung unserer Kinder beteiligen“, unterstrich Andreas Robin, Pastoraler Koordinator der Pfarreiengemeinschaft, und berichtete, dass vielen Eltern die am christlichen Menschenbild orientierte Erziehung in den Katholischen Einrichtungen ein besonderes Anliegen sei. Auch Hubert Bartke, Abteilungsleiter „Kirchengemeinden“ im bischöflichen Generalvikariat des Bistums Osnabrück, legte Wert auf die konfessionelle Ausrichtung der Kindertagesstätten, um Kindern und Familien Orientierung bieten zu können und lobte ausdrücklich das gute Einvernehmen, das in den Verhandlungsgesprächen mit der Kommune deutlich wurde.

Budenzauber beim SC Spelle-Venhaus

Am Sonntag, den 14.01.18 ist es wieder soweit ab 14.30 Uhr startet in der Großturnhalle Spelle der der 18. Heinz Krone Cup.Als Abschluss der Hallensaison hat sich der Krone Cup schon seit Jahren beim SC Spelle-Venhaus etabliert. Erstmalig findet dieser auf einem Sonntag statt.Der SCSV freut sich auf den Budenzauber bei zahlreichen Zuschauern und interessanten Begegnungen beifolgenden Gruppeneinteilungen.

Gruppe A

  1. SC Spelle-Venhaus
  2. ASV Altenlingen
  3. FC27 Schapen
  4. Qualifikant Autohaus Knieper Cup

Gruppe B

  1. Concordian Emsbüren
  2. SCSV U23
  3. SV Holthausen Biene
  4. Union Lohne

Für das leibliche Wohl ist durch das Damenteam und dem Kioskteam in alt bekannter Weise gesorgt.

Möglicherweise Defekt an Heizung verursacht tödliches CO-Gas in der Wohnung (Mit Video)

Foto: ES Media Spelle

Am Freitagabend gegen 20:10 Uhr wurde die Feuerwehr Spelle zum Südring in Spelle alarmiert. In letzter Minute konnten die 5 Bewohner von der Feuerwehr Spelle aus dem Haus gerettet werden. Der unter Atemschutz eingesetzt Angriffstrupp konnte 3 Personen über das Treppenhaus aus dem Gebäude holen. Die Kinder wurden mit Hilfe einer Steckleiter aus dem Obergeschoss gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Die Geschädigten wurden mit dem Rettungswagen in Spezialkliniken nach Münster und Düsseldorf gefahren. Vor Ort waren neben der Feuerwehr Spelle, 3 Rettungswagen, 2 Notärzte und mehrere Beamte der Polizei.

Neuer Schornsteinfeger im Einsatz Kehrbezirk Emsbüren unter neuer Leitung

Emsbüren/Meppen. Der Kehrbezirk Emsbüren wird ab 1. Januar 2018 vom Schornsteinfegermeister Jens Grävemäter verwaltet. Für den Kehrbezirk Börger, der auch Straßenzüge in Sögel, Spahnharrenstätte und Werpeloh umfasst, wird weiterhin Ralf Foppe zuständig bleiben.

Bild: Dezernent Marc-André Burgdorf, Jens Grävemäter, Ralf Foppe und Gerd Rechtien (v. l.) bei der Übergabe der Ernennungsurkunden im Meppener Kreishaus. (Foto: Landkreis Emsland)

Nach erfolgter Ausschreibung übergab der zuständige Dezernent Marc-André Burgdorf die Urkunden an Jens Grävemäter und Ralf Foppe im Meppener Kreishaus. Damit wurden die Schornsteinfeger für die nächsten sieben Jahren zu bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegern bestellt. Aus diesem Anlass war auch Gerd Rechtien, Obermeister der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland, im Kreishaus zu Gast.

Grävemäter, der bisher einen anderen Kehrbezirk verwaltet hatte, wechselt damit zum Jahresanfang ins Emsland. Foppe, der bereits seit 2011 im Kehrbezirk Börger tätig ist, führt nach der gesetzlich vorgesehenen erneuten Ausschreibung seine Tätigkeit fort.

Ladendiebe haben in Rheine Ladendetektive und Polizei einige Zeit beschäftigt

Rheine- Drei zunächst unbekannte Ladendiebe haben am Freitagabend (22.12.2017) Ladendetektive und die Polizei einige Zeit beschäftigt. Die drei Verdächtigen waren in verschiedenen Geschäften auf der Emsstraße und der Ems-Galerie bei Diebstählen aufgefallen. An der Emsstraße hielten sie sich gegen 18.30 Uhr in zwei Bekleidungsgeschäften auf. Als sie eine Jacke über die Sicherungsanlage am Ausgang hoben, um einen Alarm zu verhindern, nahm ein Detektiv sofort die Verfolgung der Männer auf. Zeitgleich verständigte der Mann weitere Kollegen. Das Trio betrat nun in der Emsgalerie einen Drogeriemarkt, wo es Diebesgut, offensichtlich Parfum, in mitgebrachte Taschen verstaute. Gerade, als die Zeugen dann auf die Diebe zugehen wollten, verließen die Galerie in Richtung Butterstraße. Einem Detektiv, der vom Drogeriemarkt aus die Verfolgung aufnehmen wollte, wurde am Ausgang ein „Beinchen“ gestellt, so dass er stürzte und ihnen nicht folgen konnte. Wer sich ihm in den Weg gestellt hatte, ist noch unklar. Die eingeschaltete Polizei leitete eine Fahndung nach den jungen Männern ein, die allerdings nicht zum Erfolg führte. Um kurz vor 20.00 Uhr bemerkte dann einer der Detektive das Trio am Bahnhof. Die Männer stiegen in einen Zug und fuhren in Richtung Münster davon. Die informierten Beamten der Bundesspolizei nahmen das Trio im Alter von 18, 19, und 20 Jahren, aus Nordafrika stammend, in Münster in Empfang und nahmen sie fest. Obwohl sie auf ihrer Flucht einiges Diebesgut bereits verloren bzw. weggeworfen hatten, führten sie immer noch eine Tasche mit gestohlenen Parfums mit sich. Auch ein in Rheine gestohlenes Paar Schuhe wurde darin gefunden. Die drei Männer wurden am Samstag (23.12.2017) einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ gegen alle Drei Haftbefehle, die von der zuständigen Staatsanwaltschaft beantragt worden waren.

Bodenkulturzweckverband Lingen gut aufgestellt

Lingen/Spelle – Der Bodenkulturzweckverband Lingen konnte bei seiner letzten Vorstandssitzung und Verbandsversammlung den Haushaltsplan 2018 einstimmig verabschieden. Gute Zusammenarbeit im Jahr 2017

Foto:  Zufrieden blickten die Mitglieder des Vorstandes auf die geleistete Arbeit des Bodenkulturzweckverbandes im Jahr 2017 zurück: v. l. Bernhard Hummeldorf (Verbandsvorsteher), Georg Tieben (Stadt Lingen (Ems)), Godehard Ritz (Samtgemeinde Freren), Detlev Thieke (Geschäftsführer Bodenkulturzweckverband), Bernhard Overberg (Gemeinde Emsbüren), Andreas Kaiser (Gemeinde Salzbergen), Matthias Lühn (Samtgemeinde Lengerich), Reinhard Schröder (Gemeinde Andervenne), Hans-Hermann Conen (Bautechniker), Manfred Wellen (Gemeinde Wietmarschen)

„Angesichts der gesunden Haushaltslage und den motivierten Mitarbeitern sind wir auch für die Zukunft gut gerüstet“, betonte Verbandsvorsteher und Spelles Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und verwies darauf, dass dank der modernen Technik eine effektive Arbeit möglich sei, um den wachsenden Aufgaben gerecht zu werden. Geschäftsführer Detlev Thieke erklärte im Zuge der Vorstellung des Haushaltsplanes 2018: „Der Bodenkulturzweckverband Lingen kann geordnete finanzielle Verhältnisse aufweisen. Einstimmig folgten der Vorstand und die Versammlung dem Entwurf des Haushaltsplans. Dieser ist in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen. Ebenso gab er den Investitionsplan für die kommenden Jahre bekannt. Bauchtechniker Hans-Hermann Conen stellte daraufhin die Ausstattung ausführlich vor und erklärte die Notwendigkeit der geplanten Investitionen. „Verschiedene kleinere Maschinen im Wert von 4.000 Euro sollen angeschafft werden“, so Conen. Der Bodenkulturzweckverband Lingen, dem der Landkreis Emsland, 16 Wasser- und Bodenverbände und 21 Kommunen, davon 20 aus dem südlichen Emsland und die Gemeinde Wietmarschen angehören, ist u. a. für die Fahrbahnunterhaltung von Gemeindestraßen verantwortlich. „Eine intakte Straßeninfrastruktur ist eine wesentliche Säule der Lebensqualität im ländlichen Raum. Ich bin dankbar, dass die Kommunen im südlichen Emsland im Bodenkulturzweckverband und in vielen anderen Bereichen so erfolgreich und kooperativ zusammenarbeiten. Wir sind nur stark, wenn wir gemeinsam die Segel richtig setzen“, sprach Hummeldorf besonders den Vorstandskollegen sowie der Geschäftsführung seinen Dank aus. Insbesondere hob er dabei die Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter hervor: „Ihr Fachwissen und ihr Einsatz ist die Grundlage dieses Erfolgs.“

Projekt SP!EL – Sozialräumliche Prävention im Landkreis Emsland beendet

Spelle – Nach einer Laufzeit von fünf Jahren ist das Projekt SP!EL Sozialräumliche Prävention im Landkreis Emsland beendet. Die Sozialpädagogin sowie Leiterin Ina Budzynski wurde verabschiedet.

Foto: Peter Vos, Petra Krandick und Bernhard Hummeldorf (v. l.) Ina Budzynski alles Gute.

„Ziel des Projektes ist die Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und die Integration benachteiligter Kinder und Jugendlicher“, erklärte Ina Budzynski in kurzen Worten. Entstanden sind seit 2012 viele Angebote, die von den Einrichtungen vor Ort und den Kindern und Jugendlichen genutzt werden. Die präventiven Aktivitäten befassen sich unter anderem mit der Suchtvorbeugung, dem verantwortungsbewussten Umgang mit Medien, der Gesundheit sowie mit der Übernahme politischer und gesellschaftlicher Verantwortung. „Gemeinschaftlich wurden in der Samtgemeinde Spelle verschiedene Aktionen erfolgreich durchgeführt. Die Kinderstadt Samthausen sowie das Sprachcamp für die Flüchtlinge sind nur einige nennenswerte Punkte“, waren sich der Jugendpfleger Peter Vos und Koordinatorin des Familienzentrums „Haus der Familie“ Petra Krandick einig. „Ein besonderer Dank gilt als Anstellungs- und Durchführungsträger dem Kolpingbildungswerk in Salzbergen sowie dem Landkreis Emsland für die großartige finanzielle und ideelle Unterstützung“, betonte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und dankte Budzynski für die gute Zusammenarbeit und das eingebracht Engagement.

Leni Reker schaut mit Freude zurück

Spelle – Seit rund 10 Jahren hatte Leni Reker das Zepter in der Außenstelle der Kunstschule Lingen inne. Ihre Nachfolgerin Juliane Plesmann übernimmt die Aufgabe zum Jahresbeginn 2018.

Genauer gesagt, ist Leni Reker seit dem 14. Mai 2008 in den Räumlichkeiten des Bürgerbegegnungszentrums Wöhlehof als Dozentin der Kunstschule Lingen aktiv. „Auf eigenem Wunsch möchte ich meine Stundenzahl etwas reduzieren“, erklärte Reker und dankte Hugo Gelze, Koordinator des Wöhlehofes, für die tolle Zusammenarbeit. „Hier am Wöhlehof ist immer Platz für Kreativität, Fantasie und Spaß“, ergänzte die Dozentin. Die regelmäßigen stattfindenden Kurse werden ab Januar 2018 von Dipl.-Ing. Juliane Plesmann geleitet. Neben den festen Angeboten beteiligt sich die Kunstschule Lingen unter anderem seit vielen Jahren an dem jährlich stattfindenden Sommerferienprogramm. „Ich freue mich sehr darauf, mit den Kindern der Samtgemeinde Spelle zu Basteln und die künstlerischen Fähigkeiten zu entdecken“, betonte Plesmann und strahlte ihre Zufriedenheit über die neue Aufgabe aus. „Seit über 25 Jahren ist Leni Reker für die Kunstschule tätig und wird weiterhin u. a. in der Hauptstelle ihrer Kreativität freien Lauf lassen“, so die Leiterin Annette Sievers. Vom 04. bis zum 05.Mai 2018 wird ein zweitägiges Angebot zum Thema „Der Apfel war nicht gleich am Baum“ für Kinder ab dem 6. Lebensjahr angeboten. Gemeinsam mit Elke Schürhaus wird Leni Reker die Veranstaltung durchführen. „Von Beginn an und somit seit der Eröffnung des Bürgerbegegnungszentrum im Jahr 1996 ist das Angebot der Kunstschule durch die gute Zusammenarbeit ein fester Bestandteil im Programm des Wöhlehofes“, freute sich Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und wünschte Leni Reker und Juliane Plesmann für ihre Zukunft alles Gute.

Speller Rathaus verwandelt sich in einem Adventskalender – Kinder gestalten zauberhafte Motive

Spelle – Erstmalig in der Samtgemeinde Spelle wurden die Fenster des Rathauses als „Türchen“ für einen selbstgestalteten Adventskalender genutzt.

Foto: ES Media Spelle

Pünktlich ab dem 01. Dezember wurden Tag für Tag 24 schlichte Rathausfenster mit weihnachtlichen Motiven geschmückt. Der Kreativität der Kinder war hier keine Grenzen gesetzt. „In der Samtgemeinde Spelle war die Durchführung dieser Aktion eine Premiere“, betonte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und dankte den Kindern der Kinderkrippe am Brink, dem Kindergarten Hölscherhof in Spelle, der St.-Vitus-Grundschule Venhaus und den Großtagespflegestellen in Schapen und Lünne die unter der Federführung von Petra Krandick, Koordinatorin des Familienzentrums, die Leinwände gestaltet haben. „Besonders ab der Dämmerung zeichnete sich ein tolles weihnachtliches Bild ab“, fügte Hummeldorf hinzu. Viele Besucher haben auf dem Rathausplatz einen Moment inne gehalten und die tolle Atmosphäre auf sich wirken lassen.

Hochwertige Ackerschlepper in Emsbüren gestohlen

In der Zeit von Freitag, 24.11.17, bis zum Dienstag, 28.11.17, wurden vom Betriebshof eines Fachhandels für Agrartechnik am Tiggelwerkweg insgesamt drei hochwertige Ackerschlepper gestohlen.

Die Täter gelangten zunächst über den etwa zwei Meter hohen Zaun auf das Betriebsgelände und hebelten von innen das Haupttor auf. Auf bislang unbekannte Weise wurden die Ackerschlepper dann gestartet und vom Hof gefahren. Möglicherweise wurden sie in Tatortnähe auf entsprechend große Fahrzeuge geladen, um sie abzutransportieren.

Entwendet wurden zwei Ackerschlepper vom Typ „CLAAS Arion 650“, die jeweils einen Wert von etwa 100.000 Euro haben. An einem der Schlepper war das Kennzeichen EL-VE 107 angebracht. Weiterhin wurde ein Ackerschlepper vom Typ „CLAAS 230 C“ im Wert von etwa 35000 Euro gestohlen. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Lingen unter der Rufnummer (0591) 870 zu melden.

Raubüberfall auf Taxifahrer in Rheine

Zwei unbekannte Männer haben in der Nacht zum Mittwoch (27.12.2017), gegen 03.25 Uhr, an der Buchenstraße am Kanalhafen einen Taxifahrer beraubt. Die beiden russisch sprechenden Fahrgäste hatten von dem Fahrer die Tageseinnahmen gefordert. Dabei hielten sie dem Geschädigten einen Gegenstand, offensichtlich aus Metall, an den Kopf. Nachdem das Opfer Bargeld, wie gefordert, in eine Plastiktüte gesteckt hatte, flüchteten die Beiden in Richtung Westkampsried. Eine polizeiliche Fahndung nach den Männern blieb ohne Erfolg. Die Unbekannten trugen weiße Hemden und schwarze Hosen. Sie waren etwa 25 Jahre alt und ungefähr 180 cm groß. Hinweis bitte unter Telefon 05971/938-4215.

Kremer-Haus erhält Spende von 3000 Euro von der bwh Spezialkoffer GmbH

Rheine. In der Vorweihnachtszeit konnte sich das Team des Kremer-Hauses nicht nur über Spenden von Unternehmen, Vereinen und Bürgern aus Rheine freuen, auch von außerhalb kam finanzielle Unterstützung für die Einrichtung. Die bwh Spezialkoffer GmbH aus Hörstel-Bevergern spendete dem Kremer-Haus 3000 Euro. Geschäftsinhaber Karl-Heinz Wriedt und Geschäftsführer Sven-Thorsten Buchweitz überreichten Einrichtungsleiter Markus Besta die Spende im Beisein der Leiterin des Fachbereichs Soziales, Migration und Integration, Wiebke Gehrke.
„Das Thema Wohnungslosenhilfe geht uns alle an und wir finden, dass das Team vom Kremer-Haus hier einen tollen Job macht. Deshalb unterstützen wir die Einrichtung bereits seit vielen Jahren und freuen uns jedes Jahr auf unser Treffen zu Weihnachten“, erläutert Geschäftsinhaber Wriedt die Motivation für die großzügige Spende.
Für diese bedankte sich Markus Besta sehr herzlich und berichtete in einem angeregten Gespräch ausführlich über die Arbeit im Kremer-Haus. „Die Spendengelder setzen wir auch für eigentlich alltägliche Dinge ein, die leider nicht für alle Menschen in unserer Gesellschaft selbstverständlich sind. Zum Beispiel sind wir kürzlich mit einer Gruppe unserer Klienten nach Münster zum Weihnachtsmarkt gefahren. Aber auch mit praktischen Dingen, wie etwa den Rezeptgebühren für Medikamente oder Kleidungsstücken, können wir, übrigens auch dank Sachspenden, wohnungslosen Menschen in Rheine weiterhelfen.“, erklärte er.

Polizei warnt: Finger weg von verbotenen Feuerwerkskörpern

Osnabrück  – Einen Tag vor dem offiziellen Verkauf von Feuerwerkskörpern warnt die Polizeidirektion Osnabrück vor dem Kauf illegaler Böller und rät, ausschließlich in Deutschland zugelassene Feuerwerkskörper zu verwenden. Wegen ihrer großen Sprengkraft sind insbesondere nicht zugelassene Böller – meist in Osteuropa hergestellt – sehr gefährlich und deshalb in Deutschland auch verboten. In der Silvesternacht kommt es häufig durch unachtsames Abbrennen von Feuerwerkskörpern zu schweren Verletzungen und Bränden.

Die verheerende Wirkung beispielsweise von den in Deutschland verbotenen – als „Polen-Böller“ bezeichneten – Krachern wird sehr oft unterschätzt. „Abgetrennte Körperteile, starke Verbrennungen oder schwere Knalltraumen sind leider keine Seltenheit“, so Polizeisprecher Marco Ellermann. Für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste ist die Silvesternacht eine der arbeitsreichsten Nächte des Jahres. Ein Abbrennen von Feuerwerkskörpern ist nur zu Silvester, zwischen dem 31. Dezember um 00:00 Uhr und dem 1. Januar um 24:00 Uhr, erlaubt. Eine Abgabe ist mit Ausnahme von Feuerwerksspielwaren der Klasse 1 an unter 18-Jährige verboten.

Alle Feuerwerkskörper unterliegen in Deutschland vor ihrer Markteinführung einer Prüfung durch die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM). Zur Prüfung gehört beispielsweise auch, dass ein Böller niemals mehr als 120 Dezibel Schallpegel überschreiten darf, wie auch eine gute Verarbeitung sowie eine entsprechende Begrenzung der Explosivmenge. Legale, also in Deutschland zugelassene Feuerwerkskörper erhalten bei erfolgreicher Prüfung eine Registriernummer und ein CE-Zeichen in Verbindung mit einer Kennnummer der Prüfstelle, die auf den Verpackungen zu finden sind. So kann gewährleistet werden, dass in Deutschland zugelassene Böller, wenn die Gebrauchsanleitung beachtet wird, sicher sind.

Polizei, Bundespolizei und der Zoll kontrollieren verstärkt an den Tagen vor Silvester, insbesondere an der deutsch-niederländischen Grenze, Fahrzeuge im Hinblick auf die illegale Einfuhr von nicht zugelassenem Feuerwerk. „Oftmals wird versucht, das verbotene pyrotechnische Material aus Osteuropa zu Silvester nach Deutschland bzw. in die Niederlande zu importieren. In diesen Fällen wird ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet“, so Ellermann.

Tipps von Polizei und Feuerwehr zum sicheren Abbrennen von Feuerwerkskörpern:

– Vorräte von Feuerwerksartikeln nie direkt am Körper (Jacke, Hose

etc.) tragen, sondern im sicheren Abstand zum Feuerwerk lagern

– Alle Türen, Fenster und Tore sowie Mülltonnen verschließen

– Feuerwerksraketen nie aus der Hand starten. Hierzu sollten

beispielsweise in einem Getränkekasten abgestellte, leere  Glasflaschen genutzt werden

– Feuerwerkskörper nicht unkontrolliert, niemals auf Personen bzw.  in deren Richtung und auch nicht aus Fenstern bzw. von Balkonen

werfen

Keine Beute bei Einbrüche in Emsbüren

Bislang unbekannte Täter sind zwischen Heiligabend 17 Uhr und dem ersten Weihnachtsfeiertag 19 Uhr, in zwei Wohnhäuser an der Lingener Straße und am Lavendelweg eingedrungen.

Sie brachen dabei zunächst eine Terrassentür beziehungsweise eine Tür zum Wintergarten auf, durchsuchten jeweils mehrere Räume, machten augenscheinlich jedoch in beiden Fällen  keine Beute. Die Höhe des Gesamtsachschadens ist unbekannt, dürfte jedoch bei mehreren tausend Euro liegen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (05977)929210 bei der Polizei Spelle zu melden.

Happy tones und Heilix Blechle spenden für Herzenswünsche e.V.

Weihnachtskonzert Happy tones und Heilix Blechle spenden für Herzenswünsche e.V. Dank der großen Spendebereitschaft beim Weihnachtskonzert der Happy tones am 1. Advent konnten die beiden Musikgruppen Happy tones und Heilix Blechle den Verein Herzenswünsche e.V. Münster mit erfreulichen 500 Euro unterstützen. Allen Spendern sagen wir auch im Namen von Herzenswünsche e.V. ganz herzlich DANKESCHÖN und wünschen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!

Samtgemeinde Spelle präsentiert sich in Bild und Ton (Mit Video)

Spelle – Was macht die Samtgemeinde Spelle so besonders? Dieser Frage versucht ein neuer Imagefilm mit dem Titel „Samtgemeinde Spelle – mit Erfolgen, Chance und Zukunft“ auf den Grund zu gehen. Der Clip steht ab sofort zum Kauf bereit und kann auch im Internet aufgerufen werden.

Dabei konzentriert sich der circa 8,5 minütige Film auf einige zentrale Aspekte des öffentlichen Lebens in den Gemeinden Spelle, Schapen und Lünne. Auf eindrucksvolle „Sicht-Weise“ werden die Bereiche Leben und Wohnen, Natur und Umwelt, Bildung und Wirtschaft, Tourismus und Erholung aber auch das aktive Ehrenamt vorgestellt. „Der neue Film vermittelt in wenigen Minuten einen ersten einladenden Eindruck von der Samtgemeinde Spelle“, erklärte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf anlässlich der offiziellen Filmprämiere im Wöhlehof und unterstrich, dass es in nicht möglich sei, allen Themenfeldern gerecht zu werden. Nach intensiver Recherchearbeit wurde durch das Medienbüro Emsland ein Drehbuch erstellt und die fachliche Begleitung sowie die Produktion erfolgten durch das Unternehmen VSS Werbefilme aus Meppen. Bei den insgesamt über 40-stündigen Dreharbeiten, die durch Stefan Holtkötter (Samtgemeinde Spelle) koordiniert wurden, kamen über 100 Komparsen aus dem Samtgemeindegebiet zum Einsatz und verleihen dem Film eine lebendige und authentische Note. „Nicht nur allein für Touristen, Familien, Neubürger oder interessierten Investoren ist der Film interessant, auch den Bürgerinnen und Bürgern zeigt er den eigenen Wohnort aus einer neuen Perspektive“, war Helmut Wursthorn, Geschäftsführer VSS Werbefilme, überzeugt. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgen eindrucksvolle Drohnenaufnahmen. Einen besonderen Dank richtete Hummeldorf an die örtlichen Gewerbebetriebe Aa-Schleife Ferienhof, Bäckerei & Konditorei Herbers, Josef Jasper GmbH & Co. KG, Maschinenfabrik Bernard Krone, Kurze GmbH Zerspanungstechnik, Lambers GmbH & Co. KG, Modehaus Schulte, Raiffeisen Emsland-Süd, Rekers Maschinen- und Anlagenbau und August Storm GmbH & Co. KG für die Unterstützung als sog. „Media-Partner“. „Diese Betriebe haben eigene Werbefilme produziert oder bereits vorhandene Clips zur Verfügung gestellt und so den Imagefilm für die Samtgemeinde Spelle maßgeblich unterstützt. Dieses besondere Bekenntnis zum Standort verdient hohe Anerkennung“, würdigte Hummeldorf. Der Film kann in einer ansprechend gestalteten DVD-Box im Bürgerbüro des Speller Rathauses für 5,00 Euro erworben werden. Zudem ist er auf der Homepage der Samtgemeinde unter www.spelle.de abrufbar.

Speller Unternehmer: Schnelles Internet wichtig für Marktposition


Spelle – Die Breitbandanbindung und die damit verbundene schnelle Internetversorgung ist eine wichtige Voraussetzung für Unternehmen, um zukunftsfähig agieren zu können. Zudem ist die Gewinnung von Fachkräfte-Nachwuchs ein bedeutendes Thema. Das wurde während eines auf Initiative des Landkreises Emsland durchgeführten Unternehmerfrühstücks in Spelle deutlich.

Landrat Reinhard Winter begrüßte zu dem erstmals in Spelle durchgeführten Austauschgespräch Firmenvertreter in den Räumlichkeiten des Unternehmens Kurze GmbH Zerspanungstechnik. Nach einer Besichtigung des seit vielen Jahren auf Wachstumskurs segelnden Unternehmens durch Geschäftsführer Antonius Kurze stellte Landrat Winter aktuelle Projekte zur Wirtschaftsförderung im Emsland vor. „Der Aufschwung unseres Landkreises ist eng mit der erfolgreichen Tätigkeit der hier ansässigen Unternehmen verbunden“, unterstrich Winter und legte die außergewöhnliche Entwicklung des Emslandes und der kreisangehörigen Gemeinden dar. Aktuelle Leuchtturmprojekte wie der Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals hätten für die weitere Entwicklung der Region eine herausragende Bedeutung. „Der Grundstein dieses Erfolges ist eine ausgeprägte Anpackermentalität. Mit der Erweiterung des Hafens Spelle-Venhaus wurden frühzeitig die Zeichen der Zeit erkannt und angesichts des wachsenden Logistikaufkommens und des geplanten Kanalausbaus wichtige Weichenstellungen gesetzt, um langfristig an den Erfolgen teilzuhaben. Neben dem Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals würden aktuell Anstrengungen unternommen zum Breitbandausbau. Die Unternehmenslenker unterstrichen den Wert einer schnellen Internetverbindung als wichtiger Beitrag für eine intakte Infrastruktur. Gleichzeitig hoben die Wirtschaftsvertreter die steigende Problematik des Nachwuchskräftemangels hervor. Für eine weiterhin erfolgreiche Tätigkeit sei es unerlässlich, schon frühzeitig Fachkräfte zu rekrutieren. Martina Kruse, Leiterin der Wirtschaftsförderung des Landkreises, erklärte in diesem Zusammenhang, dass mit diversen Programmen intensive Anstrengungen unternommen würden, um junge Menschen nach dem Studium für eine Rückkehr ins Emsland zu motivieren und bereits erfolgreiche Vermittlungen nachgewiesen werden könnten. Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf dankte den Unternehmen zum Standortbekenntnis: „Leistungsstarke Gewerbebetriebe bieten attraktive Arbeitsplätze für unsere Einwohner und sorgen auch für eine starke Finanzkraft unserer Kommune“, legte Hummeldorf dar und dankte dem Landkreis für die Initiative für die Durchführung des Unternehmerfrühstücks als geeignetes Instrument, um Stimmungen und Bedürfnisse mit der Wirtschaft zu diskutieren.

Autofahrer verunglückt in Ohne Honda wickelt sich um Baum

Schüttorf. Ein 30-jähriger Autofahrer aus Schüttorf ist am späten Donnerstagabend im Ortsteil Ohne auf der Schüttorfer Straße (L 68) gegen einen Baum gefahren und schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war der Mann gegen 22.15 Uhr offensichtlich mit seinem Honda nach Durchfahren einer Linkskurve auf den Grünstreifen geraten, quer über die Straße geschleudert und im rechten Seitenraum mit der Fahrerseite gegen einen Baum geprallt. Dabei wurde er mit schweren Verletzungen eingeklemmt und konnte von den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren aus Ohne und Schüttorf aus dem total beschädigten Wagen gerettet werden. Der 30-Jährige kam im Rettungswagen in die Euregio-Klinik nach Nordhorn. Die Wehr aus Ohne war mit 18 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen, die Wehr aus Schüttorf mit vier Mann und zwei Fahrzeugen vor Ort.

Hospizkultur ein deutliches Gesicht geben Stationäre Pflegeeinrichtungen starten Projekt zur Sterbe- und Trauerbegleitung

Meppen. Frisch gestartet ist das Projekt „Netzwerk Hospizkultur – stationäre Pflegeeinrichtungen im Landkreis Emsland“. Seit Anfang Dezember haben die Hospiz-Vereine Lingen und Meppen diese Initiative ins Leben gerufen, die Menschen in stationären Pflegeeinrichtungen und ihren Angehörigen eine kompetente Sterbe- und Trauerbegleitung zukommen lassen möchte. Das Projekt umfasst die beiden ausgewählten stationären Pflegeeinrichtungen Stephanushaus in Lingen und Marienhaus in Meppen. Es ist zunächst bis 2019 angelegt.

Zur Auftaktveranstaltung fanden sich Landrat Reinhard Winter, Dr. Walter Höltermann, 2. Vorsitzender des Hospizvereins Lingen, Heiko Harms-Ensing, Heimleiter des Stephanus-Haus, Dr. Carmen Breuckmann-Giertz, Vorsitzende Hospiz-Hilfe Meppen, Gerd Sabelhaus, Leiter Marienhaus, im Meppener Kreishaus ein, und Johanna Sievering, Fachbereichsleiterin Gesundheit, um das Projekt vorzustellen.

„Da Menschen in Pflegeeinrichtungen oftmals vielfältig erkrankt sind und psychisch eingeschränkt sein können, sind sie auf hochprofessionelle Unterstützung angewiesen. Darum ist die hohe Kompetenz aller Beteiligten in diesem Bereich so zentral. Eine Hospizkultur beugt außerdem einer Ausgrenzung schwerstkranker und sterbender Menschen vor“, betont Winter.

Von einer hauptamtlichen Koordinierungsstelle, die bei den Hospizvereinen in Lingen und Meppen eingerichtet wurde, werden in Zusammenarbeit mit den stationären Pflegeeinrichtungen und den Hospizdiensten nunmehr einheitliche Standards auf der Grundlage von Mitarbeiterbefragungen entwickelt. Nach diesem Konzept sollen durchweg alle Mitarbeiter im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer geschult werden. „So werden ihnen ihre Ängste, Sprachlosigkeit sowie Gefühle der Ohnmacht oder Überforderung genommen und sie können ruhig, anteilnehmend aber durchaus handlungsfähig die notwendige Beratung und Begleitung leisten“, erläutert Winter.

„Dem Team des Marienhauses ist es ein großes Anliegen, in Kooperation mit der Hospiz-Hilfe Meppen, mit denen wir auch in der Vergangenheit immer wieder gute Begleitungen für einzelne Bewohner gestalten konnten, die Zeit des Sterbens als Lebenszeit bis zum Schluss im Marienhaus zu ermöglichen. Alle Beteiligten brauchen dafür eine gute Wissensbasis, um nach den Maßstäben der Gründerinnen unseres Hauses, den Missionsschwestern im Heiligen Mariens, zu handeln. Sie haben in der Sterbebegleitung schon immer eine wesentliche Aufgabe der Sorge um den alternden Menschen gesehen. Diesen Geist wollen wir mit dem Team und der fachlichen Unterstützung der Hospiz-Hilfe Meppen e.V. weiter ausbauen, um in unserem Haus der Hospizkultur ein deutliches Gesicht zu geben“, sagt Sabelhaus.

Auch das Stephanus-Haus betont: „Wir möchten unseren Bewohnern die Möglichkeit bieten, sie und ihre Angehörigen in der letzten Lebensphase professionell und wertschätzend beim Sterbeprozess zu begleiten, offen auf ihre Wünsche einzugehen und ihnen einen würdevollen Tod zu ermöglichen. Um diese Zielsetzung erreichen zu können, ist es für uns wesentlich, verbindliche Herangehensweisen für alle an der Begleitung und Versorgung beteiligten Personen zu schaffen. Uns ist es wichtig, die bereits jetzt sehr fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Lingener Hospiz e.V. nachhaltig auszubauen“, so Harms-Ensing.

Mit dem Netzwerk Hospizkultur sollen u. a. die An- und Zugehörigen in der letzten Lebensphase eines Menschen stärker einbezogen werden und es soll ein spezialisiertes Beratungs- und Hilfsangebot entwickelt werden, mit dem Mitarbeiter der stationären Pflegeeinrichtungen die Bewohner am Lebensende begleiten. Darüber hinaus sollen ehrenamtliche Hospizhelfer in den Pflegeeinrichtungen gezielt und vermehrt in Anspruch genommen werden können. Zudem sollen die Mitarbeiter der Pflegeeinrichtungen durch ergänzende hospizliche Unterstützung eine psychische Entlastung erfahren und Krankhausaufenthalte am Lebensende deutlich gesenkt werden können.

Hintergrund des Projekts ist das neue Hospiz- und Palliativgesetz. Dies sieht vor, dass jedem Bewohner einer Pflegeeinrichtung eine individuelle Versorgungsplanung in der letzten Lebensphase angeboten wird. Das Projekt wird von der NDR-Benefizaktion „Hand in Hand in Norddeutschland“ mit 25.000 Euro gefördert. Der Landkreis Emsland unterstützt im Rahmen der Gesundheitsregion Emsland das Netzwerk mit 20.000 Euro. Im Anschluss an das Projekt, soll die Initiative auf alle stationären Pflegeeinrichtungen im Landkreis Emsland übertragen werden. „Als Anreiz hierfür denken wir über die Vergabe einer Auszeichnung nach“, sagt Winter.

CDU-Fraktion spendet 1.200 Euro an SkF und Kindertreff Verzicht auf Sitzungsgeld durch alle 24 Fraktionsmitglieder

Lingen – Dass man Traditionen pflegen soll, beweist erneut die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Lingen (Ems). Kurz vor Weihnachten verzichten deren Mitglieder bereits seit vielen Jahren auf einen Teil ihrer Sitzungsgelder und spenden diesen an soziale, wohltätige oder gemeinnützige Zwecke. Wie in jedem Jahr geht die Hälfte davon an den SkF Lingen. Die andere Hälfte ist diesmal für den Kindertreff im Jugendzentrum Alter Schlachthof bestimmt.

Foto: (von links) Marita Theilen, Irene Vehring und Annette Kruse, die sie von den Mitgliedern der CDU-Stadtratsfraktion (von rechts) Jürgen Herbrüggen, Uwe Dietrich, Annette Wintermann und Martin Koopmann überreicht bekamen. (Nicht auf dem Bild zu sehen ist Björn Roth.)

SkF-Geschäftsführerin Marita Theilen kann sich noch gut an ihr erstes Jahr bei ihrem Arbeitgeber erinnern. Im Dezember 1999 habe die damalige CDU-Ratsfrau und Vorsitzende des städtischen Sozialausschusses, Annette Feldmann, bei der Spendenübergabe der CDU-Stadtratsfraktion gesagt „…alle Jahre wieder!“. Demnach müsse die jährliche finanzielle Zuwendung der Christdemokraten an den Sozialdienst katholischer Frauen nun wohl schon eine sehr lange Tradition haben, stellte Theilen dankbar und zufrieden fest.

Darüber freuten sich neben Theilen auch SkF-Vorsitzende Irene Vehring und Vorstandsmitglied Annette Kruse, die einen Umschlag mit 600 Euro von den CDU-Vertretern entgegennahmen. Vehring gehört selbst auch dem Stadtrat und der CDU-Fraktion an, blickte aber ebenso wie Theilen auf die Ursprünge der Spende und die damaligen Initiatoren oder besser Initiatorinnen zurück. In diesem Jahr nahmen von Seiten der CDU der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Martin Koopmann, Schatzmeister Uwe Dietrich, die städtischen Ausschussvorsitzenden Annette Wintermann (Familie, Soziales und Integration) und Björn Roth (Jugendhilfe) sowie Fraktionsvorstandsmitglied Jürgen Herbrüggen an der Spendenübergabe teil.

Dass das Geld wie in jedem Jahr einer sinnvollen Verwendung zugeführt wird, machten die SkF-Vertreterinnen beispielsweise an dem jüngsten „Kind“ des Vereins deutlich. „Mit der diesjährigen Eröffnung einer Mutter-Kind-Einrichtung in Lingen gehen wir ganz neue Wege, tragen damit aber den aktuellen Anforderungen und Bedarfen in der Sozialberatung Rechnung“, unterstrich Irene Vehring.

Die andere Hälfte der diesjährigen CDU-Spende wird dem Kindertreff im Jugendzentrum Alter Schlachthof zuteil. Diesem wollen die Christdemokraten im Januar einen Besuch abstatten und sich vor Ort über die engagierte Arbeit informieren.

Speller Neujahrsempfang in 2018 wieder öffentlich – mit Anmeldung

Mit dem jährlichen Neujahrsempfang möchte die Gemeinde Spelle traditionell für den bürgerschaftlichen Dienst der Bürgerinnen und Bürger danken. Denn ein Großteil der Einwohner engagiert sich ehrenamtlich in Vereinen oder bringt sich „abseits des Scheinwerferlichtes“ für die Mitmenschen ein. Aufgrund der enormen Resonanz des letzten öffentlichen Neujahrsempfangs sowie um möglichst vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern für den freiwilligen Einsatz zu danken, findet der Neujahrsempfang der Gemeinde Spelle im Jahr 2018 erneut öffentlich statt am Freitag, 26. Januar 2018, um 19.00 Uhr im „Drive & Train“ des Unternehmens Krone. Gleichzeitig sollen mit der Veranstaltung alle interessierten Bürgerinnen und Bürger über aktuelle Themen aus der Kommunalpolitik informiert werden. Es wird um Beachtung gebeten, dass somit für den Neujahrsempfang keine persönlichen Ein-ladungen versandt werden. Zur besseren Planung kann nur angemeldeten Personen Einlass gewährt werden. Daher ist zwin-gend eine namentliche Anmeldung bei der Samtgemeinde Spelle erforderlich. Ein ent-sprechender Anmeldevordruck ist in der Dezember-Ausgabe des Nachrichtenblat-tes abgedruckt. Anmeldungen sind auch per E-Mail möglich: holtkoetter@spelle.de. Anmeldeschluss: 22. Januar 2018.
Der Eintritt ist frei.

Tannenbaumaktion der KLJB Spelle

Tannenbaumaktion der KLJB Spelle am 13.01.2018

Auch in diesem Jahr sammelt die KLJB Spelle die ausgedienten Tannenbäume in Spelle, Venhaus und Varenrode. Bitte legen Sie die Bäume (ohne Lametta) bis 9 Uhr an die Straße. Die KLJB holt diese dann gegen eine Spende von mindestens 1,50 Euro ab. Bitte achten Sie darauf, dass Sie die Spende nur in die von den Sternsingern bekannten Sammeldosen geben. Falls Ihr Tannenbaum bis 14:00 Uhr nicht abgeholt worden ist, melden Sie sich bitte unter folgender Nummer: (01755271243), damitt kein Baum liegen gelassen wird. Es können auch schon andere Hölzer für das diesjährige Osterfeuer der Landjugend Spelle abgegeben werden. Wie in jedem Jahr geht der komplette Erlös an Pater Külüke auf den Philippinen!

Beschädigung des Schmutzwasserkanals im Bereich Schapener Straße in Spelle- Vollsperrung voraussichtlich bis zum Wochenende aufgehoben

Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Dipl.-Ing. Otto Wallmeyer (Samtgemeinde Spelle) (von rechts) stehen mit den bauausführenden Firmen in Kontakt und informieren sich vor Ort über das weitere Verfahren an der Schadstelle.

Spelle – Das Teilstück der Schapener Straße in Spelle von der Kreuzung Johannesstraße bis zur Einmündung Höltingstraße musste seit Dienstagabend vollgesperrt werden. Bei Erdarbeiten zur Kabelverlegung wurde durch eine von der Telekom beauftragte Firma die Schmutzwasserleitung beschädigt.

Nach Entdecken des Schadens am Dienstagabend, wurde umgehend der Wasserverband Lingener Land als zuständige Stelle informiert. Dieser reagierte sofort und hat mit der Freilegung der Schadstelle begonnen.

Die Reparaturarbeiten in drei Metern Tiefe gestalteten sich dabei äußerst schwierig. Insbesondere unerwartetes sogenanntes „drückendes Grundwasseraufkommen“ erschweren die Arbeiten und sorgen dafür, dass aktuell noch nicht absehbar ist, wann die Baustelle komplett geräumt werden kann. Sofern die Grundwassersituation entschärft werden kann, könnte ggfls. die Vollsperrung bis zum Wochenende aufgehoben werden. Als „Glück im Unglück“ kann man bezeichnen, dass die Schadstelle sich nicht direkt in der Mitte der Fahrbahn, sondern im Einmündungsbereich Johannesstraße/Schapener Straße befindet und gleichzeitig die Witterungsbedingungen die sofortige Durchführung der Erdarbeiten zulassen. An dieser Stelle gilt allen Beteiligten für das zügige Eingreifen ein besonderer Dank. Gleichzeitig danke ich den Verkehrsteilnehmern und Anliegern für das entgegengebrachte Verständnis für die damit verbundenen Einschränkungen.

 

Eine tolle Geste kurz vor Weihnachten

Spelle– Der Dartverein FLYING IGEL aus Spelle überreichte heute an die Speller Tafel am Wöhlehof neunzig Weihnachtstüten, die an hilfsbedürftige Familien mit Kindern verteilt werden sollen. Uns ist es ein Herzensanliegen die hilfsbedürftigen Kinder eine schöne Weihnachtszeit zu bereiten, so die FLYING IGEL´s aus Spelle.
Organisator Gerhard Korte von der Spelle Tafel bedankte sich bei den FLYING IGEL´s aus Spelle für die großzügige Spende.

Das Team der Speller Tafel freue sich über jede Sach- oder Gelspende, erklärte deren Organisator Gerhard Korte . Er und seine ehrenamtlichen Mitarbeiter versorgen der-zeit über 230 bedürfte Menschen im Einzugsgebiet Samtgemeinde Spelle, Salzbergen und Dreierwalde.