Kolpingsfamilie Lünne übergibt Erlös vom Weihnachtsmarkt

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Lünne – Verschiedene Vereine und Initiativen dürfen sich über eine Spende durch die Kolpingsfamilie Lünne freuen. Bereits seit 1988 organisiert die Kolpingsfamilie den Lünner Weihnachtsmarkt und spendet den erzielten Erlös gemeinnützigen Zwecken. So konnten nun das Bücherei-Team Lünne und die Lünner Gruppenleiterrunde jeweils 300 Euro in Empfang nehmen. Je 200 Euro wurden der HospizGruppe Spelle sowie dem Kolpingprojekt auf den Philippinen übergeben. Dort wird das Geld für den Wiederaufbau nach dem gewaltigen Supertaifun „Nock-Ten“ verwendet. Das Foto zeigt von links: Hubert Giesken (Kolpingsfamilie Lünne), Niklas Hüvet, Stefanie Lögers (Gruppenleiterrunde Lünne); Monika Ahlers, Anita Klietzing (Bücherei Team Lünne), Beate Bertels, Marlies Veltmann (Hospizgruppe Spelle); Georg Schulte, Pastor Daniel Brinker (Kolpingsfamilie Lünne) und André Rolfes (Kolping-Beauftragter der Diözese Osnabrück für Kolping auf den Philippinen).

Feuer im Unterstand zieht bis ins Wohnhaus – Bewohner können sich unverletzt retten

2017-05-29 09484 Rheine Feuer Dachbereich a(ESM) (1)Die Feuerwehr Rheine wurde am Morgen um 6:48 Uhr zu einem Brand in die Franzstraße gerufen. Nach Auskunft der Feuerwehr war es an einem Unterstand zu einem Brand gekommen. Die Flammen seien ins Wohnhaus und in einen Anbau gezogen. Die Bewohner hatten das Feuer rechtzeitig entdeckt, und die Feuerwehr gerufen, und sich in Sicherheit gebracht. Der Rauch zog durch die ganzen Wohnräume, sodass die Wohnung derzeit nicht mehr bewohnbar ist. Die Feuerwehr hatte den Brand rasch unter Kontrolle. Zur Schadenshöhe konnte vor Ort noch keine Angabe gemacht werden.

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Neue Schützenkönige in Schapen

Die neuen amtierenden Schützenkönige 2017 in Schapen stehen fest Junger König Ferdinand Robbert Alter König Thomas von der Haar und Kinder König Luka von der Haar dürfen nun für ein Jahr den Schützenverein St. Raphael Schapen regieren .

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Neue amtierende Schützenkönige in Spelle

Die neuen amtierenden Schützenkönige 2017 in Spelle stehen fest, so konnten sich Maik Pfeffer und Olaf Reddehase beim Königsschießen durchsetzen, und dürfen nun für ein Jahr den St.-Johannes Schützenverein Spelle regieren .

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v.l Maik Pfeffer und Olaf Reddehase

Einsatz für die Feuerwehr Spelle auf der B70

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Um 10:11 Uhr wurde die freiwillige Feuerwehr Spelle zu einem LKW Brand auf der B70 zwischen Spelle und Varenrode alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus das, am Anhänger des LKWs ein Reifen in Brand geraten war. Die Feuerwehr löschte den Reifen und konnte so ein Übergreifen auf die Ladung verhindern. Das Gespann war mit Restmüll beladen.

Die Freiwillige Feuerwehr Spelle war mit 5 Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften vor Ort, sowie die Polizei Spelle

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Heimatverein Lünne – Radtour „EIN Lünne“

Am Montag, 12. Juni 2017 – am offiziellen Jubiläumstag des Fahrrades – organisiert der Heimatverein Lünne eine interessante Radtour durch die Gemeinde Lünne. Zum Hintergrund: Der Vorläufer des Fahrrades wurde am 12.06.1817 durch Karl Drais erfunden. Während der kurzweiligen Tour werden alle drei Ortsteile der Gemeinde im Mittelpunkt stehen und sehenswerte Punkte angefahren. Die Radtour ist ein zusätzliches Angebot im Rahmen des aktuellen Dorfdialog-Prozesses mit dem Schwerpunkt „EIN Lünne“. Treffpunkt: Haus Schmeing (Kirchstr. 4) um 18.00 Uhr. Der Abschluss ist bei der Fußballgolfanlage in Heitel mit einem Imbiss vorgesehen. Die Teilnahmegebühr beträgt 5,00 Euro pro Person. Eine Anmeldung ist bis zum 08.06.2017 bei Maria Bunge vom Heimatverein Lünne erforderlich (Tel. 05906/820, maria.bunge@gmx.de).

Kreiszeltlager der emsländischen Jugendfeuerwehren in Spelle

„Wir schaffen Zukunft“: Unter diesem Motto findet das diesjährige Kreiszeltlager der emsländischen Jugendfeuerwehren in Spelle statt. Von Donnerstag, 22. Juni bis Freitag, 30. Juni haben dann rd. 350 Kinder und Jugendliche – Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 18 Jahren – die Möglichkeit, die schönsten Ferientage des Sommers 2017 zu verleben. Mitten auf einem rund zwei Hektar großen Acker wird auch in diesem Jahr wieder eine kleine Stadt mit über 50 Gruppenzelten, einem großen Schützenfestzelt als Verpflegungszelt und einer riesigen musikbeschallten Toiletten- und Duschcontaineranlage anlässlich des 10-jährigen Bestehens der örtlichen Jugendfeuerwehr Spelle in Spelle (Nordring 36, 48480 Spelle) aufgebaut.

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Speller Sommerferienaktion lässt keine Langeweile aufkommen

Spelle – Lange Autofahrten oder Reisen in den Sommerferien sind nicht nötig – wer etwas Erleben und Spaß haben möchte, für den steht in der Samtgemeinde Spelle in der Zeit von Freitag, 16. Juni bis Freitag, 04. August 2017 ein vielseitiges Sommerferienprogramm zur Verfügung, sodass keine Langeweile in der schulfreien Zeit aufkommen kann.

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Laden alle Kinder und Jugendlichen zur Sommerferienaktion ein: (von rechts) Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Petra Krandick (Familienzentrum), Jugendpfleger Peter Vos und Chiara Röhl (FSJ´lerin Jugendzentrum)

Insgesamt stehen den Jungen und Mädchen im Alter von 3 bis 18 Jahren sowie Familien über 100 verschiedene Angebote zur Verfügung. Dabei reicht das Spektrum von kreativen, sportlichen und handwerklichen Angeboten bis hin zu Fahrten und Aktivitäten in der freien Natur. „Diese enorme Vielfalt der Angebote ist nur möglich, weil sich ehrenamtliche Privatpersonen sowie Vereine und Verbände mit großem Einfallsreichtum und Bereitschaft zur Verantwortung für unsere Kinder und Jugendlichen einsetzen. Hierfür gilt allen Beteiligten ein besonderer Dank“, betont Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. Jugendpfleger Peter Vos wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass aufgrund der vielen Ehrenamtlichen die Teilnehmergebühren gering gehalten werden könnten, sodass möglichst viele Kinder mit den Aktionen Spaß haben können. Je nach Art der Veranstaltung entstehen unterschiedliche Kosten. Viele Veranstaltungen werden von der Samtgemeinde Spelle bezuschusst, finanzschwachen Familien, die Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe erhalten sowie Inhabern der Jugendleitercard JuLeiCa, wird 50 Prozent Ermäßigung bei Aktionen der Kommune gewährt. In bewährter Weise wurde besonderer Wert darauf gelegt, dass viele Veranstaltungen gemeinsam von Kindern mit und ohne Handicap besucht werden können. „Diese Veranstaltungen sind besonders gekennzeichnet“, erklärte Petra Krandick, Koordinatorin des Familienzentrums. Anmeldungen zu den Aktionen sind möglich vom 08. Juni ab 18.00 Uhr bis zum 15. Juni 2017 online auf der Homepage der Samtgemeinde Spelle www.spelle.de. Dort können auch die Online-Zahlung sowie die Einverständniserklärung eingereicht werden. Die Zahlungen sowie die Einverständniserklärungen müssen bis zum 21. Juni 2017 eingereicht worden sein. Interessiert sich jemand für eine bereits ausgebuchte Aktion, gibt es noch Hoffnung: Ab dem 26. Juni findet bis zum 30. Juni 2017 auf www.spelle.de eine Restplatzbörse mit offenen Plätzen statt. Das SAM-Heft mit den Aktionen ist ab Anfang Juni auf der Homepage online einzusehen und liegt darüber hinaus in den örtlichen Banken, Bäckereien, Schulen sowie den Bürgerbüros in Spelle, Schapen und Lünne kostenlos aus.

Großbrand bei der Firma Gröning in Mesum

Seit Dienstagabend (23.05.), 23.30 Uhr, sind die Feuerwehren und die Polizei bei einem Brand auf einem Firmengelände an der Gröningstraße im Einsatz. Eine Produktionshalle stand in der Nacht in Flammen die rund 2200 Quadratmeter große Weberei der Firma Gröning war in Vollbrand geraten. Mehr als 120 Einsatzkräfte und mehrere Feuerwehren aus der Umgebung kämpften seit dem späten Dienstagabend gegen die Meter hohen.

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Die Rheiner Straße ist derzeit zwischen der Einmündung Feuerstiege und der Einmündung Lindvennweg gesperrt. Zudem sind noch kleinere Nebenstraßen im unmittelbaren Bereich des Brandortes von Sperrungen betroffen. Personen sind bei dem Brand nicht zu Schaden gekommen. Bei den polizeilichen Ermittlungen an der Brandstelle haben sich keine Hinweise auf eine Brandstiftung ergeben.

Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen ist ein technischer Defekt an einer Maschine brandursächlich gewesen. Der Sachschaden bewegt sich nach ersten Schätzungen im siebenstelligen Eurobereich.

Seehund entdeckt? Kein Fall für den Notruf!

Kein Grund zur Besorgnis! Es ist nichts Schlimmes, wenn Sie am Strand auf einen kleinen Seehund treffen – Sie befinden sich nämlich in seinem „Schlafzimmer“. Seehunde werden im Juni geboren und liegen manchmal kurzzeitig alleine am Strand, währenddessen die Mutter auf Nahrungssuche ist – ein ganz normaler Vorgang und meistens kein Grund zur Beunruhigung. In den letzten Jahren gingen jedoch bei der gemeinsamen Leitstelle von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst in Wittmund („Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland“) eine Vielzahl an „Notrufen“ über 110 bzw. 112 ein – im letzten Jahr weit über 600 Anrufe in der Hauptsaison von Juni bis August. Die meisten von ihnen sind aber keine wirklichen Notfälle gewesen, sondern lediglich Meldungen über mutmaßlich verwaiste Jungtiere (Heuler). Die Touristen meldeten: „Hier liegt ein Seehund am Strand, ich habe Angst, er könnte austrocknen“ oder „der Seehund scheint krank zu sein, er hat ganz glasige Augen“.

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„Viele Heuler sind eben nicht auf Hilfe angewiesen, jeder Fund muss aber individuell geprüft werden“, so Marco Ellermann, Pressesprecher der Polizeidirektion Osnabrück. Ellermann appelliert insbesondere an die Inseltouristen in solchen Fällen nicht die Notrufnummern 110 oder 112 zu nutzen, da hierdurch die Notrufleitungen in der Leitstelle belegt werden und rät stattdessen direkt die Seehundstation in Norddeich unter der Telefonnummer

04931-973330 zu kontaktieren. Die Meldung eines vermeintlich verwaisten Heulers über die Notrufzentrale ist zudem ein Umweg, denn der Fund von Meeressäugern muss ohnehin an die zuständige Koordinierungsstelle, die Seehundstation Nationalpark-Haus in Norden-Norddeich, weitergeben werden. Von dort wird der Einsatz der ehrenamtlichen Wattenjagdaufseher organisiert. Letztlich kann nur ein sachkundiger Mitarbeiter der Seehundstation beurteilen, ob das Tier überlebensfähig ist oder menschliche Hilfe benötigt. Diese speziell geschulten Mitarbeiter beurteilen, ob ein Tier tatsächlich Hilfe benötigt oder ob die Chance besteht, dass Mutter und Jungtier wieder Kontakt zueinander aufnehmen können.

Wie bei „menschlichen Notrufen“, ist es auch bei solchen „tierischen“ Einsätzen wichtig, dass Schaulustige sich möglichst vom Ort des Geschehens entfernen. „Jede kleinste Störung, die oft durch herumstehende oder sich unbedarft nähernde Strandbesucher verursacht wird, bringt die Jungtiere nur unnötig in Gefahr. Das Muttertier unterbricht dann nämlich die Säugephase und flüchtet bzw. traut sie sich nicht zu ihrem Jungtier zurück, wenn der Mensch vermeintlich „helfend“ an diesem steht. Dann ist im schlimmsten Fall ein Heuler entstanden.“, sagt Dr. Peter Lienau, Leiter der Seehundstation Nationalpark-Haus in Norddeich. Ebenfalls zu bedenken ist, dass Seehunde bereits nach etwa sechs Wochen selbstständig sind.

Jungtiere, die ab Ende August aufgefunden werden, sind daher bereits in der Regel alleine überlebensfähig und nicht mehr auf menschliche Hilfe angewiesen.

Verhalten beim Fund eines vermeintlich verwaisten Heulers

– Abstand halten (300 m).

– Nicht anfassen.

– Fundort verlassen, damit die Mutter ggf. Kontakt zum Jungtier

aufnehmen kann.

– Das Tier muss nicht bewacht werden.

– Im Notfall melden Sie den Fund der Seehundstation unter  04931-973330; die Seehundstation prüft, ob es sich um einen Heuler handelt.

Braucht es bei der Organspende eine verpflichtende Entscheidungslösung?

Stegemann: Müssen erreichen, dass sich Nichtbetroffene Gedanken machen

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Foto (v. l.): Wollen für den Organspendeausweis Überzeugungsarbeit leisten: Dr. med. Walter Höltermann, Transplantationsbeauftragter am Bonifatius Hospital Lingen; Albert Stegemann, MdB; Elke Roetmann, Kontaktkreis der Organtransplantierten und ihren Angehörigen; Dr. Klaus Kues, Transplantationsbeauftragter der EUREGIO-Klinik; Dr. Tobias Pischel de Ascensao, VHS-Direktor

Nordhorn. Alle acht Stunden stirbt in Deutschland jemand, weil kein passendes Spenderorgan zur Verfügung steht. Wie sich dies ändern lässt, darüber diskutierte am Montagabend der CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann mit Interessierten und Experten in der Volkshochschule Grafschaft Bentheim. „Es gibt Falschinformationen und große Vorbehalte. Das lässt viele vor einem Organspendeausweis zurückschrecken.“ Hieran möchte der Abgeordnete arbeiten.

Den rund 30 Teilnehmern berichteten sechs Organempfänger von ihren eindringlichen Erfahrungen. So lebt Elke Roetmann vom Kontaktkreis der Organtransplantierten und ihrer Angehörigen seit fast 19 Jahren mit einer fremden Niere. „Ohne die Leberspende wäre ich heute nicht mehr hier“, betonte eine weitere Betroffene. Bei ihr hatte es im vierten Anlauf mit einer Spende geklappt.

„Viele Menschen haben weniger Glück“, betonte Dr. med. Walter Höltermann in seinem Vortrag. Der Transplantationsbeauftragter vom Bonifatius Hospital Lingen berichtete, dass analog zur Blutspende die Zahl der Organspenden zurückgehe. Waren es 2010 noch 1.075 Spender mit 4.490 Organen, sankt die Zahl 2016 auf 857 Spender und 3.708 Organe. Dieser Trend habe schon vor dem sogenannten
„Organspendeskandal“ im Jahr 2012 eingesetzt. Aktuell warten rund 10.000 Menschen auf eine Organspende.

Und das obwohl laut Umfragen 71 Prozent bereit seien, im Todesfall zu spenden. Weil aber nur 32 Prozent tatsächlich einen Organspendeausweis haben, wird diskutiert, wie 20 Jahre nach Einführung des Transplantationsgesetzes die Bereitschaft zur Spende verbessert werden kann.

Hierzu hat der Bundestag 2012 die Entscheidungslösung beschlossen. Seitdem erhält jeder Bürger ab 16. Jahren von seiner jeweiligen Krankenversicherung regelmäßig Informationen zugeschickt. Im letzten Jahr wurde das Transplantationsregister eingeführt. Hier werden alle Daten anonym und verschlüsselt eingepflegt, um die Wartelistenkriterien sowie die Verteilung der Spenderorgane zu verbessern. Zudem wird die Organspende nur zu einer praktischen Möglichkeit, wenn der Hirntod einwandfrei festgestellt wurde.

Jede Bürgerin und jeder Bürger können die eigene Bereitschaft zur Organ- und Gewebespende auf der Grundlage fundierter Informationen prüfen und schriftlich festhalten. „Diese Möglichkeit nutzen jedoch zu wenige Menschen“, so Stegemann.

Für den ausgebildeten Organspendekoordinator Dr. med. Christian Prause liegt dies an einem Konstruktionsfehler. „Das Gesetz schafft die Möglichkeit, die Entscheidung auf den Ernstfall zu vertagen.“ Anders sei es etwa in Spanien geregelt. Hat dort ein Verstorbener einer Organentnahme zu Lebzeiten nicht ausdrücklich widersprochen, können Organe zur Transplantation entnommen werden.

Was passiert, wenn diese Entscheidung nicht schriftlich fixiert ist, wurde vom Transplantationsbeauftragten Dr. Klaus Kues von der EUREGIO-Klinik beleuchtet.
„In den meisten Fällen gibt es keine schriftliche Willenserklärung. Dann spielen die Angehörigen und die Gespräche mit ihnen eine zentrale Bedeutung.“ Ziel sei es dabei nicht, dass die Angehörigen einer Organspende zustimmen oder ablehnen. Sie sollen vielmehr mithelfen, den mutmaßlichen Willen des Verstorbenen zu ermitteln.

„Wer sich nicht entscheidet, belastet Angehörige, die dann die Entscheidung treffen müssen. Sie belasteten aber auch die Menschen, die auf eine Spende angewiesen seien“, so Roetmann. Stegemann will daher, dass die Organspende wieder positiver wahrgenommen werde. „Ziel muss es sein, dass sich mehr Menschen schon zu Lebzeiten aktiv für oder gegen eine Organspende entscheiden.“ Ob die Politiker dafür eines Tages tatsächlich eine verpflichtende Entscheidung bei der Organspende beschließen werden, könne er noch nicht absehen. Wichtig sei ihm, dass sich die Menschen selbstbestimmt entscheiden.

Weitere Informationen zur Organspende und zum Organspendeausweis können Sie bei Albert Stegemann anfordern: albert.stegemann@bundestag.de; Tel.: 030/227- 77155; Platz der Republik 1, 11011 Berlin

BürgerBus Verein Emsbüren besteht zehn Jahre Vorstand zog in der Mitgliederversammlung Bilanz

Der BürgerBus Verein Emsbüren seine jährliche Mitgliederversammlung in der Gemeindeverwaltung durchgeführt. Die Versammlung würdigte mit großem Beifall den kürzlich im Rahmen des Jahresempfangs der Gemeindeverwaltung Emsbüren dem Verein verliehenen Ehrenamtspreis.

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Emsbüren. Der Vorsitzende Georg Dirks freute, dass 25 Vereinsmitglieder der Einladung gefolgt waren. Dirks, der den Ehrenamtspreis. Entgegen genommen hatte, stellt das ehrenamtliche Engagement der Fahrerinnen und Fahrer heraus, die von montags bis freitags mit dem Bürgerbus im Gemeindegebiet unterwegs seien. Sie würden so insbesondere älteren Mitmenschen den Weg zum Einkaufen oder zum Arzt ermöglichen.

„Der Ehrenamtspreis würdigt die seit fast zehn Jahren geleistete Arbeit der aktiven und auch bereits ausgeschiedenen Fahrer/innen“, betonte Dirks und berichtete, dass der BürgerBus Verein aktuell  89 Mitglieder sowie zwölf Damen und Herren habe, die den Bus lenkten. Im letzten Jahr wurden 3035 Gäste befördert, einschließlich der Kindergartenkinder aus Mehringen, die täglich zum und vom Kindergarten St. Marien gefahren würden.

Hauptsächlich durch die Einnahmen aus den Fahrten der Kindergartenkinder und der finanziellen Unterstützungen der Werbepartner des Bürgerbusses lägen die Einnahmen deutlich über denen der Ausgaben, so Dirks: Schriftführerin Kerstin Timmel sagte. „Wir können von einem finanziell gesunden Bürgerbusverein sprechen.“

Aus dem Vorstand schieden auf eigenen Wunsch der bisherige 2. Vorsitzende Josef Kruse, Kassenwart Bernhard Trepohl und Beisitzerin Maria Hülsing aus. Im Rahmen der Neuwahlen wurden einstimmig von der Versammlung Georg Dirks als 1. Vorsitzender wiedergewählt. Alfons Möller wurde einhellig zum 2. Vorsitzende, Christian Albert als Geschäftsführer, Hildegard Schröer als Kassenwartin, Angelika Krone als Beisitzerin sowie Maria Hülsing und Hubert Michel als Kassenprüfer gewählt. Kerstin Timmel bleibt Schriftführerin.

Georg Dirks erläuterte, dass der Fahrplan derzeit gemäß Wünschen einiger Mitglieder und Hinweisen aus der Bevölkerung in Absprache mit der Landesnahverkehrsgesellschaft angepasst werde. Der BürgerBus Verein Emsbüren bestehe in diesem Jahr zehn Jahre, die erste Fahrt seit ein Jahr später erfolgt. Dies kleine Jubiläum wolle man im September 2018 feiern.

jobmesse emsland lädt zum Jubiläum Attraktive Arbeitgeber bieten auf 10. jobmesse emsland tausende Karrierechancen

Zum zehnten Mal ist die jobmesse deutschland tour am 17. und 18. Juni zu Gast in Lingen. Über 70 Unternehmen und Bildungseinrichtungen sämtlicher Branchen sind in diesem Jahr mit dabei. Und: Sie haben tausende Karrierechancen im Gepäck. Zudem können Besucher der Jubiläumsmesse sich auf ein umfangreiches Rahmenprogramm freuen.

Vom Schüler über die Studentin bis hin zur Führungskraft – die jobmesse emsland ist ein Karriere-Event für alle Altersklassen und Qualifikationen. Regionale, nationale und international agierende Unternehmen präsentieren sich den Besuchern und freuen sich über persönliche Gespräche. Dazu gehören unter anderem Aldi, Bernard Krone, BP, Emsflower, ENERCON, FERCHAU, das Modehaus Böckmann, die Oldenburgische Landesbank und ROSEN. Aber auch öffentliche Einrichtungen wie das Jobcenter Emsland und der Zoll sowie Bildungseinrichtungen wie die KOMM.Akademie und die Hochschule Osnabrück gehören zu den Ausstellern.

Persönliches Gespräch als Karriere-Kick

„Den Besuchern unserer Jobmesse bietet sich eine ganz besondere Möglichkeit“, sagt Projektleiter Martin Kylvåg. „Wer über unseren roten Teppich läuft, hat die Chance, seinen potentiellen Arbeitgeber direkt kennenzulernen.“ Auch die Aussteller schätzen die Face-to-Face-Situation: „Auf der jobmesse emsland haben wir die Möglichkeit, unser Unternehmen persönlich vorzustellen und gut ausgebildete Fachkräfte für uns zu begeistern.“

Spannende Workshops und zahlreiche Fachvorträge

„Ein Highlight der 10. jobmesse emsland ist neben den Top-Ausstellern unser abwechslungsreiches Rahmenprogramm“, so der Projektleiter weiter. Was kann ich? Was will ich? Was ist machbar? – Diesen Fragen können besonders jüngere Besucher in spannenden Workshops auf den Grund gehen. Darin erarbeiten sie beispielsweise ihre individuellen Stärken oder sammeln Impulse für die Wahl des richtigen Berufs. In zahlreichen Fachvorträge widmen sich Experten darüber hinaus aktuellen Themen rund um den Arbeitsmarkt und geben wichtige Bewerbungstipps.

Bewerbungsmappencheck und Fotoservice

Als besonderen Service bietet die jobmesse emsland ihren Besuchern einen kostenlosen Bewerbungsmappencheck an. Dabei werfen Profis einen Blick in ihre Bewerbungsmappen und machen Verbesserungsvorschläge. Auch das passende Bewerbungsfoto können Besucher direkt von der Messe mitnehmen. Denn erfahrene Fotografen setzen sie für einen Sonderpreis ins richtige Licht.

Gewinnspiel mit Top-Preisen.

Auch in diesem Jahr werden die Besucher der Messe wieder um ihre Meinung gebeten. Welcher Aussteller sollte mit dem Titel „Stand der Messe“ gekürt werden? Eine Antwort lohnt sich: Denn während dem Gewinner-Unternehmen der gläserne Award und eine Urkunde winken, werden unter den Gewinnspielteilnehmern attraktive Preise verlost.

Die 10. jobmesse emsland in der EmslandArena in Lingen ist am Samstag, den 17. Juni, von 10.00 bis 16.00 Uhr und am Sonntag, den 18. Juni, von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Alle Informationen auch unter www.jobmessen.de/emsland oder auf Facebook unter www.facebook.com/jobmessedeutschland.

Auschwitz-Birkenau -Überlebende zu Gast in Lingen Maximilian-Kolbe-Werk arrangiert mit LWH Austausch

Lingens Erster Bürgermeister Heinz Tellmann hat im historischen Rathaus drei Damen aus Polen empfangen, die den Holocaust überlebt haben. Ihnen war im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau unsägliches Leid durch die Nationalsozialisten wiederfahren.

Lingen. Die drei Polinnen besuchen derzeit das Ludwig-Windthorst-Haus (LWH) im Lingener Ortsteil Holthausen. Das LWH arrangiert seit vielen Jahren zusammen mit dem Maximilian-Kolbe-Werk diesen Austausch. Tellmann sagte beim Empfang von Halina Brzozowska-Zdunczyk, Barbara Pankowska sowie Elżbieta Podbielska: „Die Gräueltaten der Nazis an den Menschen dürfen nie in Vergessenheit geraten. Ich wünsche Ihnen viel Kraft, um noch lange über Ihre Erlebnisse zu berichten.“

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Die drei Damen werden während ihres 14-tägigen Aufenthalts vom Studienleiter des LWH-Zeitzeugenprojekts Markus Wellmann begleitet. Marianne Drechsel-Gillner vom Maximilian-Kolbe-Werk ist als Übersetzerin dabei. „ Es ist ein Glück für uns, dass wir das LWH haben, durch dessen Kontakte Menschen aus Polen nach Deutschland kommen“, betonte Tellmann, der Lingen als große, selbstständige Stadt mit umfassendem Kultangebot darstellte. Zu den fünf Städtepartnerschaften zähle auch die mit der polnischen Stadt Bielawa in Niederschlesien.

Markus Wellmann erläuterte: „Wir sprechen mit dem Maximilian-Kolbe-Werk die Termine ab, damit möglichst viele polnische Menschen nach Deutschland kommen, um über den Holocaust z. B. in Schulen zu berichten. Das Verständnis für die historische Situation ist dabei von großer Bedeutung. Unsere polnischen Gäste haben während ihres Aufenthalts ein strammes Programm.“ Halina Brzozowska-Zdunczyk betonte: „Es ist wichtig, in persönlichen Gesprächen aufeinander zu treffen. Wir sind eine Generation, die nicht umzubringen ist, denn wir leben gern. Politik und Krisen interessieren uns nicht, wir machen unser Ding.“

Wenn sie Schulen oder andere Einrichtungen besuchen, berichten die drei Damen über ihr Erlebtes. Halina Brzozowska-Zdunczyk wurde am 18. April 1932 in Szack im Osten Polens  geboren. Sie und ihre Familie lebten später in Warschau sechs Jahre unter deutscher Besetzung. 1944 wurden sie während des Warschauer Aufstandes aus dem brennenden Haus hinausgeworfen und die Familie geteilt. Halina und ihre kleine Schwester  Marysia (6) wurden in Viehwaggons nach Auschwitz-Birkenau transportiert. Ihre Mutter Janina, Vater Roman und Bruder Tadeusz (13) kamen ins KZ Oranienburg bei Berlin.

Als das KZ 1945 befreit wurde, zogen die beiden Mädchen zu ihrer Tante Marianna nach  Warschau. Ihre Eltern und der Bruder kehrten im Mai 1945 zurück. 1952 bis 1956 studierte sie Technische Geologie und hat 1957 den Titel „Ingenieur für Geologie“ bekommen. Sie war zweimal verheiratet, hat eine Tochter und lebt seit 1998 allein.

Barbara Pankowska wurde am 16. Januar 1932 in Warschau geboren und lebte hier mit ihren Eltern. Der Vater wurde bei der Verteidigung Warschaus festgenommen und ins Kriegsgefangenenlager eingesperrt. Sie und ihre Mutter überlebten die Bombardements von Warschau, verloren aber ihr ganzes Hab und Gut. Dem Vater gelang zwar die Flucht, wurde aber während des Warschauer Aufstands festgenommen und in das KZ Sachsenhausen- Oranienburg deportiert. 1944 wurde Barbara mit ihrer Mutter verhaftet und im Viehwaggon nach Auschwitz-Birkenau gebracht, wo sie von ihrer Mutter getrennt wurde.

Als Barbara schwer krank ins Krankenrevier kam, traf sie dort ihre herzkranke Mutter wieder. Nach der Befreiung durch die Rote Armee kam die Mutter in ein Krankenhaus nach Krakau und Barbara in ein Waisenhaus. Dort fand sie ihr Vater, der im Mai 1945 aus dem KZ zurückgekehrt war. Ihre Mutter wurde nie wieder richtig gesund und starb mit 41Jahren in Warschau. Barbara studierte und wurde Wirtschaftswissenschaftlerin. Sie heiratete, hat eine Tochter und einen Sohn sowie einen Enkel. Sie arbeitet ehrenamtlich in der Vereinigung für die ehemaligen politischen Häftlinge in Warschau.

Elżbieta Podbielska wurde am 3. April 1945 in Warschau geboren. Ihr Vater war beim Warschauer Aufstand ums Leben gekommen, ihre beiden Onkel wurden in den KZs Majdanek und Dachau ermordet. Mutter Helena Clelemecka-Pachecka wurde im September 1944 verhaftet und ins KZ Auschwitz deportiert. Sie hatte die Häftlingsnummer 88202 und war mit Elżbieta schwanger. Elżbieta weiß aus Erzählungen der Mutter von stundenlangen Appellen in bitterer Kälte, die körperlich und-psychisch schwer zu ertragen waren.

Kurz vor der Befreiung versuchte die SS das Lager zu räumen und die Häftlinge wurden auf Todesmärsche geschickt. Wer vor Erschöpfung nicht mehr weiter konnte, wurde erschossen. Ihre Mutter Helena hatte sich während des Todesmarsches im Januar 1945 entschieden zu fliehen, um die ungeborene Elżbieta zu retten. Sie versteckte sich und wurde von Widerständlern gerettet. Elżbieta war ein sehr kränkliches Kind, aber Dank der Pflege der Mutter und Großmutter erholte sie sich. Später machte sie das Abitur und wurde wissenschaftlich-technische und wirtschaftliche Dokumentarin. Sie ist verheiratet, hat zwei Söhne sowie drei Enkel und arbeitet ehrenamtlich in einem Häftlingsverein.

Seit 70 Jahren miteinander glücklich Josefa und Robert Dienesch feierten das seltene Fest der Gnadenhochzeit

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Lingen. Ein solch besonderes Jubiläum ist nur wenigen Ehepaaren vergönnt: Am vergangenen Wochenende feierten Josefa und Robert Dienesch das seltene Fest der Gnadenhochzeit. Seit nunmehr 70 Jahren geht das Lingener Ehepaar gemeinsam durchs Leben. Ihr besonderes Ehejubiläum begingen die beiden 89-Jährigen im kleinen Kreise von Familie und Freunden. Aber auch Lingens Zweiter Bürgermeister Stefan Heskamp (stehend links) und Klaus Prekel (stehend rechts) als stellvertretender Landrat ließen es sich nicht nehmen, dem Jubelpaar zu gratulieren. Gemeinsam überbrachten sie die Glückwünsche des Landes Niedersachsen, des Landkreises Emsland und der Stadt Lingen. „Gnadenhochzeit zu feiern ist nicht selbstverständlich. Gerade in der heutigen Zeit können viele es sich gar nicht vorstellen, über so viele Jahrzehnte hinweg verheiratet zu sein“, zollte Heskamp dem Ehepaar seinen Respekt und wünschte Josefa und Robert Dienesch für die Zukunft insbesondere Gesundheit und Zufriedenheit.

Versuchter Einbruch in Juweliergeschäft

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Das Foto zeigt die Hantel und die Plastiktüte

Schüttorf:In der Nacht zum Samstag, 6. Mai, gegen 02.00 Uhr, versuchten zwei bislang unbekannte Täter in die Räumlichkeiten des Juweliergeschäftes Schmale in der Steinstraße in der Innenstadt einzubrechen. Die Täter schoben an zwei Fenstern des Geschäftes jeweils die Jalousien hoch, um in das Geschäft zu schauen. Bei der Tatausführung wurden sie durch einen Zeugen entdeckt und flüchteten daraufhin vom Tatort. Vor einem der Fenster ließen sie eine Plastiktüte des Schuhherstellers Deichmann mit einer sechs Kilo schweren Kugelhantel (Kettlebell) zurück. Wahrscheinlich sollte mit dem Sportgerät eine der Scheiben eingeschlagen werden. Die beiden Fenster befinden sich an der Rückseite des Gebäudes, genau gegenüber der dortigen Kirche. Die Täter waren etwa 22 bis 25 Jahre alt und dunkel gekleidet. Eine Person trug eine Kapuzenjacke. Die Kapuze war über den Kopf gezogen. Die Polizei schließ nicht aus, dass die Hantel zuvor irgendwo gestohlen wurde. Zeugen, die Angaben zur Herkunft der Kugelhantel und der Plastiktüte machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Nordhorn unter der Telefonnummer (05921) 3090 zu melden.

Osnabrücker Zoll zieht Bilanz aus bundesweiter Schwerpunktprüfung im Gebäudereinigungsgewerbe; 66 Unregelmäßigkeiten festgestellt

Am 16. und 17. Mai 2017 fand eine bundesweite Schwerpunktprüfung des Zolls im Gebäudereinigungshandwerk statt. Das Hauptzollamt Osnabrück beteiligte sich daran mit 55 Beamtinnen und Beamten. Ziel der Überprüfung war die Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung.

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Foto: Hauptzollamt Osnabrück

Bei insgesamt 81 geprüften Objekten im Bezirk des Hauptzollamts Osnabrück führten die Zöllner Personenbefragungen am Arbeitsplatz durch. Hierbei befragten sie die Arbeitnehmer nach ihren Beschäftigungsverhältnissen, überprüften Mindestlohnbestimmungen und Aufenthaltstitel.

Nach ersten Erkenntnissen haben sich in 66 Fällen Unstimmigkeiten ergeben, die einer weiteren Prüfung bedürfen. Konkret handelt es sich dabei in 32 Fällen um den Verdacht, dass die Betriebe nicht den vorgeschriebenen Mindestlohn zahlen. Wegen möglichem Sozialleistungsbetrug wird in 29 Fällen ermittelt. Darüber hinaus besteht in 4 Fällen die Vermutung, dass gegen sozialversicherungsrechtliche Meldepflichten verstoßen wurde und dass in einem Fall der Verdacht der Beschäftigung eines Ausländers ohne erforderliche Arbeitsgenehmigung vorliegt.

Um die Rechtsverstöße abzuklären und zu ahnden, werden weitere Prüfungs- und Ermittlungsmaßnahmen bei den Arbeitgebern durchgeführt.

Menschen mit Behinderung rücken in den Fokus Beirat konstituiert sich – Neue Rechte führen zu neuen Herausforderungen

Meppen. „Es gibt sehr viele Menschen mit Behinderungen, und Behinderung ist ein sehr weiter Begriff. So unterschiedlich die Arten und Ausprägungen von Behinderung sind, so unterschiedlich sind auch die damit verbundenen Anliegen der behinderten Menschen. Der Beirat für Menschen mit Behinderungen ist das Sprachrohr für diese Menschen“, sagte Sozialdezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis bei der konstituierenden Sitzung des Beirats für Menschen mit Behinderungen im Meppener Kreishaus.

Behindertenbeirat

Dezernentin Sigrid Kraujuttis (4. v. r.) dankte dem Beirat und insbesondere Ursula Mersmann (6. v. l.) als Beauftragte für Menschen mit Behinderungen für die ehrenamtliche Arbeit. (Foto: Landkreis Emsland)

Den Vorsitz dieser kreisweiten Interessenvertretung hat Ursula Mersmann in ihrer Funktion als ehrenamtliche Beauftrage für Menschen mit Behinderungen inne. Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Petra Hengst von der Kontakt- und Beratungsstelle für Selbsthilfe Emsland gewählt. 20 ehrenamtliche Mitglieder gehören dem Beirat an, in dem Menschen mit Behinderungen einen Ansprechpartner und eine Interessenvertretung finden.

Wie in der Vergangenheit auch gehören Vertreter der Behinderteneinrichtungen, -verbände und -organisationen dem Beirat an. In der vorherigen Legislaturperiode wurde ein Vertreter für Menschen mit Demenzerkrankungen neu in den Beirat aufgenommen.

„Wir haben es mit einer neuen rechtlichen Situation zu tun“, wandte Kraujuttis sich an den Beirat. Durch das Bundesteilhabegesetz rücke der behinderte Mensch mehr in den Vordergrund; neue Herausforderungen ergäben sich. „Es geht künftig nicht mehr um einen einrichtungszentrierten, sondern um einen personenzentrierten Ansatz“, betonte die Sozialdezernentin. Das Bundesteilhabegesetz wird schrittweise in Kraft gesetzt. Für 2017 gilt bereits ein höherer Vermögensfreibetrag (25.000 Euro) für die Eingliederungshilfe.

Kraujuttis dankte den Vertretern des Beirats für ihren ehrenamtlichen Einsatz zum Wohl behinderter Menschen und insbesondere Ursula Mersmann, die bereits seit 2202 als ehrenamtliche Beauftragte für Menschen mit Behinderungen „großartige Arbeit“ für Betroffene leiste.

Tiertransporter kommt von der Straße ab und stürzt auf die Seite – Feuerwehren im Einsatz (Video)

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Foto: ES Media Spelle

Freren/Andervenne:Um 14:49 Uhr wurden die Feuerwehren Freren, Thuine und Andervenne zu einem Unfall auf der L66 alarmiert. Hier war ein 48-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Schweinetransporter von der Straße abgekommen und verlor die Kontrolle, und gerit nach rechts in den Seitenraum. Daraufhin lenkt er das Fahrzeug nach links und kommt auf der Gegenfahrbahn von der Straße ab und kippte auf die Fahrerseite.

Die alarmierte Feuerwehr sichert die Unfallstelle ab und hielt die herumlaufenden Tiere in Schacht. Geladen hatte der Fahrer etwa 40 Mastschweine und etwa 20 große Ferkel, acht Tiere sind bei dem Unfall verendet. Die L66 zwischen Freren und Lengerich musste für die Zeit der Bergungsarbeiten voll gesperrt werden. Der Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und in das Krankenhaus nach Thiune gefahren. Die restlichen Tiere wurden auf einen anderen Sattelzug umgeladen.

 

Spargelfest auf Gut Holsterfeld

Bald ist es wieder soweit am Sonntag den 28. Mai 2017 ab 11:00 Uhr findet an der Gutsschänke Holsterfeld an der B70 in Salzbergen/Holsterfeld wie jedes Jahr das Spargelfest statt. In diesem Jahr bereits zum zehnte Mal.
Ein buntes Programm wird den ganzen Tag lang für gute Laune sorgen wie Live Musik, Hüpfburg und Kutschfahrten für die Kinder, oder die Kunsthandwerk Ausstellung wird viele Besucher aus nah und fern anlocken.
Ein Fest für alle Sinne!

Hier ein Video vom letzten Jahr!

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Jugendfeuerwehren aus dem Emsland zeigen ihr Können beim Wettbewerb

Jugendfeuerwehr Gersten ist Kreismeister 2017- Jugendfeuerwehren aus dem Emsland zeigen ihr Können bei Wettbewerb – Jugendfeuerwehren erfolgreich bei Kreisausscheid in Nordhorn – Löschangriff und Hindernislauf absolviert – Guter Leistungsstand der emsländischen Jugendfeuerwehren

Gruppenfoto mit einer Abordnung aus jeder JF

Gruppenfoto mit einer Abordnung aus jeder JF

Rund 180 Jugendliche aus 14 Jugendfeuerwehren (JF) des Landkreises Emsland und zwei JF aus der Grafschaft Bentheim waren vor Kurzem zum Kreisausscheid im Bundeswettbewerb auf dem Sportplatz des evangelischen Gymnasiums in Nordhorn angetreten, um ihr feuerwehrtechnisches Können miteinander zu messen. Bei dem bundeseinheitlich durchgeführten Wettbewerb geht es darum, eine Brandbekämpfung mit drei Strahlrohren innerhalb von wenigen Minuten fehlerfrei aufzubauen, in möglichst kurzer Zeit Feuerwehrknoten zu binden und einen 400-Meter-Hindernislauf zu absolvieren. Als Hindernisse waren dabei unter anderem das Aufrollen eines Schlauches, das Ankuppeln eines Strahlrohres und das genaue Werfen einer Feuerwehrleine zu überwinden.

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Nach einem langen und anstrengenden Wettbewerbstag gab es große Freude bei den Mitgliedern und Betreuern der JF aus Gersten, Emsbüren, Messingen und Beesten. Sie qualifizierten sich aufgrund ihres hervorragenden Leistungsstandes für den Bezirksausscheid im Bundeswettbewerb der Deutschen JF am 28. Mai in Delmenhorst. Hier treffen die jungen emsländischen Brandschützer auf den besten Feuerwehrnachwuchs aus den Landkreisen des ehemaligen Bezirkes Weser-Ems, um den Bezirksmeister 2017 zu ermitteln. „Es zählt allein die Leistung der Gruppe, da Teamgeist, gegenseitiges Vertrauen und Kameradschaft auch die Grundvoraussetzungen für die spätere Arbeit in den Einsatzabteilungen einer Feuerwehr sind“, erklärte Kreisjugendfeuerwehrwart Klaus Smit im Rahmen der Siegerehrung. Gemeinsam mit Anja Even, Kreisjugendfeuerwehrwartin der Grafschaft Bentheim, Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff und Nordhorns stellvertretende Bürgermeisterin Jutta Bonge wurden die Pokale feierlich übergeben.

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Für den Feuerwehrnachwuchs aus dem Emsland gab es folgende Platzierungen: Kreismeister wurde die JF Gersten, 2. Emsbüren I, 3. Messingen, 4. Emsbüren II, 5. Beesten I, 6. Beesten II, 7. Spelle, 8. Lengerich, 9. Sögel I, 10. Bramsche, 11. Schapen, 12. Salzbergen, 13. Handrup, 14. Groß Hesepe, 15. Rütenbrock, 16. Sögel II, 17. Osterbrock, Sieger aus der Grafschaft Bentheim wurde die JF Nordhorn gefolgt von der JF Lage.

Laresta erweitert Standort im Hafen Spelle-Venhaus

Spelle – Mit kräftigen Investitionen erweitert das Unternehmen Laresta im Hafen Spelle-Venhaus seinen Betriebssitz. So wurde eine neue Bodenaufbereitungsanlage in Betrieb genommen und der erste Spatenstich zum Neubau einer weiteren Lagerhalle gesetzt.

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Laresta-Geschäftsführer Jens Lonnemann, Bernhard Hummeldorf (Samtgemeindebürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Hafen Spelle-Venhaus), Inhaber Werner Otte, Gesellschafter Sebastian Otte, Stefan Sändker (Geschäftsführer Hafen Spelle-Venhaus GmbH) und Bürgermeister Andreas Wenninghoff (v.l.) informierten sich über die neue Siebfilteranlage des Unternehmens Laresta

Seit drei Jahren ist das Unternehmen Laresta als Schwesterfirma des Unternehmens Lambers Baustoffhandel und Transporte im Hafen Spelle-Venhaus ansässig und im Bereich Reststoff- und Bodenaufbereitung, Hafenumschlag und Entsorgung tätig. Noch bevor die Arbeiten zur Erweiterung des Hafens abgeschlossen wurden, hatten die Inhaber Werner und Cornelia Otte damals als erste Firma im Erweiterungsgebiet das circa vier Hektar große Gelände erworben und einen Lager- und Umschlagplatz für mineralische Schüttgüter sowie eine Lager- und Behandlungsfläche für Böden eingerichtet. „Die Kombination der Verkehrsträger Straße, Wasser und Schiene ist für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit eine unverzichtbare Voraussetzung. Die optimalen Voraussetzungen sorgen mit dafür, dass wir den Anlagenbetrieb vergrößert und zur Verbesserung der Produktqualitäten für die Aufbereitung der Rohmaterialien in eine neue, elektrisch betriebene Aufbereitungsanlage investiert haben“, erklärte Werner Otte die aktuelle Investition. Laut Herstellerangaben handelt es sich dabei um das erste in Norddeutschland ausgelieferte Modell. Bundesweit kommen bisher nur sechs Anlagen dieses Typs zum Einsatz. Da sich das in der Kreislaufwirtschaft tätige Unternehmen dem Umweltschutz verpflichtet fühlt, wurde die gesamte Anlage bei der Entwässerungstechnik an einen leistungsstarken Lamellenklärer angeschlossen. Darüber hinaus entsteht auf dem Betriebsgelände eine neue Halle in der Größe von circa 110 mal 40 Metern, die zur Lagerung und Behandlung der angenommenen Stoffe dient. In zwölf Schüttgutboxen können angelieferte Materialien gelagert und aufbereitet werden. „Die Investitionskosten belaufen sich auf über eine Million Euro, die dazu beiträgt, dass wir uns für unsere Kundschaft noch breiter aufstellen“, gab Geschäftsführer Jens Lonneman einen Einblick in die Hintergründe der Erweiterung. Derzeit sind in den Unternehmen Lambers und Laresta insgesamt rund 100 Mitarbeiter beschäftigt. „Die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens Laresta ist beachtlich. Es ist erfreulich, dass der Hafen Spelle-Venhaus als Logistikdrehscheibe hierfür den nötigen Rahmen bieten kann“, sind sich Bernhard Hummeldorf, Samtgemeindebürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Hafen Spelle-Venhaus GmbH, Bürgermeister Andreas Wenninghoff sowie Stefan Sändker, Geschäftsführer Hafen Spelle-Venhaus GmbH, einig. Hummeldorf unterstrich besonders die gute Zusammenarbeit mit dem Unternehmen und wies darauf hin, dass regelmäßig Strategiegespräche zur Weiterentwicklung des Hafens Spelle-Venhaus geführt werden. Die neue Lagerhalle soll im August fertiggestellt sein. Dabei wird die Innovationskraft der Geschäftsführer sicherlich auch künftig für eine weitere positive Unternehmensentwicklung sorgen.

Frontalcrash: Schwerer Verkehrsunfall mit 2 Verletzten Straße für längere Zeit voll gesperrt (Video)

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Hopsten/Dreierwalde Auf der Strecke zwischen Hopsten und Dreierwalde (Kreis Steinfurt) kam es gegen 15.00 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall. Der 35-jährige Fahrer eines Volvo kam aus unbekanntem Grund auf die Gegenfahrbahn. Eine 56-jährige Audifahrerin konnte den Zusammenstoß nicht mehr ausweichen. Die Fahrzeuge trafen sich mit großer Wucht frontal auf der Fahrerseite. Der Audi schleuderte durch den Grünstreifen und blieb völlig zerstört auf der Straße stehen. Der Volvo kam von der Straße und kam kurz vor den Bäumen zum Stehen. Der Fahrer wurde in seinem Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Gerät aus dem Fahrzeug befreit werden. Neben Rettungswagen und Notarzt wurde auch ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Die Unfallbeteiligten erlitten schwere Verletzungen. Die Polizei musste die Rheiner Straße für die Unfallaufnahme voll sperren.

A 31: Grunderneuerung zwischen den Anschlussstellen Meppen-Nord und Twist – Sperrung der Anschlussstelle Twist in Fahrtrichtung Emden ab 29. Mai

Im Zuge der derzeit laufenden Grunderneuerung der Bundesautobahn 31 zwischen den Anschlussstellen Meppen-Nord und Twist muss in der Fahrtrichtung Emden die Anschluss-stelle Twist ab Montag, 29. Mai gesperrt werden. Dies teilt die Niedersächsische Landes-behörde für Straßenbau und Verkehr in Osnabrück mit.

Eine örtliche Umleitung ist ausgeschildert. Dennoch sind Verkehrsbeeinträchtigungen und Fahrzeitverluste nicht auszuschließen. Die Sperrung der Anschlussstelle dauert voraussicht-lich bis Ende Juni an.

Der Geschäftsbereich Osnabrück der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr dankt den betroffenen Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis und bittet gleich-zeitig um erhöhte Aufmerksamkeit, Geduld und Rücksichtnahme im Baustellenbereich sowie auf der Umleitungsstrecke.

Schützenfest in Spelle: Größter Schützenverein der Region feiert!

Am Mittwoch 24. Mai 2017, beginnt das Schützenfest der Schützenbrüder des St.- Johannes Schützenverein Spelle e.V. um 20.00 Uhr mit der „WARM UP Party“ im Festzelt mit DJ Hannes und DJ Michi Schweer. Der Eintritt ist an diesem Abend ist frei.
Der Schützenfest-Donnerstag steht im Zeichen der Familie. An diesem Tag werden auch die langjährigen Mitglieder geehrt. Antreten ist um 14.30 Uhr mit Ordensverleihung am Wöhlehof. Anschließend Festumzug durch die Gemeinde mit Schützenkapelle und Spielmannszug. Wie in jedem Jahr steht auch ein Transportwagen, das so genannte „Schützenmobil“ zur Verfügung, sodass jeder Schützenbruder am Umzug teilnehmen kann. Am Festzelt treffen dann Bürger und Gäste ein, wobei die Schützenkapelle und der Spielmannszug für Unterhaltungen sorgen. Außerdem stehen Karussells und eine Schießbude für die Kinder bereit. Neben Gerstensaft wird auch wieder Kaffee und Kuchen angeboten. Am Freitag um 6.00 Uhr heißt es Wecken durch den Spielmannszug und Antreten zum Kirchgang um 7.15 Uhr. Anschließend ist Kranzniederlegung am Ehrenmal und Abmarsch zum Königsschießen.

Dort heißt es dann „Gut Schuss“ und wer wird Nachfolger von Josef Jörgens mit seiner Königin Martina Jörgens sowie Michael Wilde mit seiner Königin Anna Evers. Ab 09.30 Uhr findet an diesen Morgen zur gleichen Zeit das Frühstück für die Schützenfrauen im Festzelt statt.
Gegen 11.00 Uhr wird das Stechen stattfinden mit anschließender Königs-Proklamation und Marsch zum Festzelt gegen 12.15 Uhr. Um 19.45 Uhr heißt es wieder Antreten zum König ausholen mit Partnerin beim Kegelkotten Roelfes und Abmarsch zum Festplatz, wo am Abend die Band Back To The Roots für Musik sorgen wird. Der Vorstand des St. Johannes-Schützenverein Spelle e.V. lädt auf diesem Wege alle Interessierten aus nah und fern zu seinem Feste ein.

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