Exhibitionist zeigte sich zivile Polizistin da klickten die Handschellen

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Rheine:  In den vergangenen Tagen, seit dem Wochenende 14.05.2017, ist im Naherholungsgebiet Bentlage mehrfach ein Exhibitionist aufgetreten. Unter anderem am Lehmdamm, am Schlossweg und an der Delsenbrücke waren in der Zeit von Sonntag bis Mittwoch insgesamt zehn exhibitionistische Handlungen (§183 StGB) verübt und von den Geschädigten zur Anzeige gebracht worden. Da sich der Mann auch einem Kind gezeigt hatte, wird in dem Fall wegen des Missbrauchs eines Kindes ermittelt. Auch soll er aus entsprechender Motivation in einem Fall einer Frau an das Gesäß gefasst und somit eine sexuelle Belästigung (§ 184 i StGB) begangen haben. Insbesondere aufgrund der Häufigkeit setzte die Polizei bei der Fahndung nach dem Mann auf eine erhöhte Präsenz im Bereich Bentlage und war dabei auch in „Zivil“

unterwegs. Am Mittwochmittag (17.05.2017), gegen 13.20 Uhr, zeigte sich der Mann einer zivilen Polizeikollegin. Er lief dabei mit geöffneter Hose umher und zeigte sich ihr in schamverletzender Weise.

Der 27-jährige Mann wurde vorläufig festgenommen und zur Polizeidienststelle gebracht. Es stellte sich heraus, dass der Mann kurz vor seiner Festnahme zwei weitere gleichgelagerte Straftaten begangen hatte. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist er für die zahlreichen Taten der vergangenen Tage verantwortlich. Ein Geständnis legte er nicht ab. Der Sachverhalt wurde der Staatsanwaltschaft Münster vorgetragen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erfolgte am Donnerstag die Vorführung beim Amtsgericht in Rheine. Der Haftrichter erließ einen Haftbefehl gegen den 27-Jährigen, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat.

Zwei leicht verletzte bei Unfall auf der A30 bei Hörstel

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Hörstel: Der Polizei und Feuerwehr  wurde gegen 14.00 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen und eine Vielzahl von Verletzten auf der A30 bei Hörstel gemeldet. Glücklicherweise stellte sich beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte die Lage wesentlich harmloser dar. Ein 39-Jährige Frau aus Rheine war aus nicht bekanntem Grund,  nach Aussage der Polizei mit ihrem Ford, vermutlich durch einen technischer Defekt, von der Fahrbahn abgekommen. Während der Schleudertour touchierte sie mehrere PKW, darunter einen Leichenwagen, einen LKW und einen Transporter. Das Auto eines 32-jährigen Rheinensers wurde beschädigt, weil er ihren Trümmerteilen nicht mehr ausweichen konnte. Ein 30-jähriger Glandorfer versuchte den verunfallten Wagen auszuweichen und fuhr dabei auf das Heck eines Lkw auf. Von dort schleuderte er gegen einen weiteren Pkw. Rettungskräfte brachten die 39-Jährige und einen weiteren 54-jährigen Fahrzeugführer in ein Krankenhaus. Für Bergungsarbeiten musste die Autobahn kurzfristig vollgesperrt werden. Der Verkehr staute sich auf eine Länge bis zu sieben Kilometer.

Der Sachschaden wird auf ca.25.000 Euro geschätzt.

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5. Mannschaft des SC Spelle-Venhaus steigt in die 3. Kreisklasse auf

Bereits am drittletzten Spieltag konnte die neu gegründete 5. Mannschaft des SC Spelle-Venhaus den direkten Aufstieg in die 3. Kreisklasse perfekt machen. Das zu Anfang der Saison festgesetzte Ziel wurde durch eine engagierte Mannschaftsleistung auch ohne die Unterstützung eines Trainers/Betreuers erreicht. Für die neue Saison ist die Mannschaft allerdings weiterhin auf der Suche nach einem geeigneten Trainer/Betreuer.

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Bundesrat billigt verstärkten Schutz für Rettungskräfte

Wie das Magazin Feuerwehr (HUSS-MEDIEN GmbH Berlin) berichtet, billigt der Bundesrat verstärkten Schutz für Rettungskräfte. Bei tätlichen Angriffen auf Polizisten und Rettungskräfte gelten künftig härtere Strafen. Der Bundesrat billigte am 12. Mai 2017 einen vom Bundestag bereits am 27. April verabschiedeten Gesetzesbeschluss.

Symbolforo RTW und Polizei

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Bei tätlichen Angriffen auf Polizisten und Rettungskräfte gelten künftig härtere Strafen. Der Bundesrat billigte am 12. Mai 2017 einen vom Bundestag bereits am 27. April verabschiedeten Gesetzesbeschluss.

Angriffe bei einfachen Diensthandlung strafbar

Er enthält einen neuen Straftatbestand, wonach bei Übergriffen während einfacher Diensthandlungen wie Streifenfahrten oder Unfallaufnahmen Haftstrafen bis zu fünf Jahren verhängt werden können. Bisher gelten Haftstrafen nur bei Angriffen während einer Vollstreckungshandlung beispielsweise einer Festnahme.

„Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, dass diese Gesetzesverschärfung nun beschlossen wurde“, freut sich Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), über die heute durch den Bundesrat verabschiedete Änderung des Strafgesetzbuches zur Stärkung des Schutzes von Vollstreckungsbeamten und Rettungskräften. „Gesetze verändern aber noch nicht den Respekt gegenüber Einsatzkräften. Erst durch gemeinsam getragene Bündnisaktionen in der Bevölkerung wird uns dies gelingen“, bekräftigt DFV-Präsident Ziebs seine Forderung nach weiteren Maßnahmen zur Achtung vor den Helferinnen und Helfern. Der Deutsche Feuerwehrverband hatte die Verschärfung des Gesetzes engmaschig begleitet.

Gaffen an Unfallstellen strafbar

Außerdem stellt das Gesetz auch das Gaffen an Unfallstellen oder Blockieren einer Rettungsgasse unter Strafe. Hierfür sorgt eine neue Strafvorschrift „Behinderung von hilfeleistenden Personen“. Der Bundesrat hatte sich bereits im Mai vergangenen Jahres für die Strafbarkeit von Gaffen ausgesprochen und einen eigenen Gesetzentwurf in den Bundestag eingebracht (BR-Drs. 226/16 (B)).

Änderungen gelten auch für Rettungskräfte

Darüber hinaus erweitert das Gesetz die Strafbarkeit für Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Künftig liegt ein besonders schwerer Fall bereits dann vor, wenn der Täter oder ein anderer Beteiligter eine Waffe bei sich führt, aber gar nicht verwenden möchte. Die Änderungen sollen auch Rettungskräften zu Gute kommen.

Verkündung und Inkrafttreten

Das Gesetz wird nun an den Bundespräsidenten zur Unterzeichnung weitergeleitet und kann dann verkündet werden. Es soll einen Tag später in Kraft treten.

TAHLZEIT – Die spektakulärste RAMMSTEIN Tribute Show

RAMMSTEIN hat mit brachialem Sound, rauer Attitüde und dem Spiel mit dem Feuer ein weltweit einzigartiges Genre geschaffen.

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Die Shows sind explosive Inszenierungen und fulminante Gesamtkunstwerke. Während die künstlerische Dimension RAMMSTEINs für viele ein unerreichbar beeindruckendes Schauspiel bleibt, leben und atmen STAHLZEIT im Takt dieses musikalischen Brachial-Herzschlags. Durch ihre Adern fließt der unstillbare Drang, auf der Bühne neue Dimensionen zu kreieren, die mit den Grenzen des Vorstellbaren kokettieren.

Eingebettet in ein Hitfeuerwerk aus RAMMSTEIN-Songs aller Schaffensphasen, erwacht Abend für Abend eine Liveshow zum Leben, die dem Original in puncto Aufwand in nichts nachsteht, inklusive einer ebenso kompromisslosen wie spektakulären Pyro-Show.

Mehrere Trucks und Nightliner rollen mit der gigantischen Produktion von STAHLZEIT durch die Lande. Über 80 Shows absolviert die Band jährlich, deren Sänger Heli Reißenweber in Sachen Aussehen, Stimme und Performance verblüffende Ähnlichkeit mit Till Lindemann besitzt. Und das europaweit.

Ein Mix aus Bühnenelementen verschiedener RAMMSTEIN – Tourneen rollt mit STAHLZEIT in die Städte: riesige Bühnenventilatoren, bewegliche Lichttraversen und Hebebühnen, dazu ein bombastischer Sound, der sich mit jedem Dezibel nach dem Ausmaß der charakterstarken RAMMSTEIN Gigantomanie anfühlt.

Die Songauswahl wird stets aktualisiert. „Wir halten es für unsere Fans und für uns immer spannend und entwickeln das Programm regelmäßig weiter“, so Reißenweber. „All die ganz großen RAMMSTEIN-Hits sind natürlich ein permanenter Bestandteil unserer Show. Und wir haben auch ganz neue Songs und Showelemente im Programm.“

Schweiß, Feuer und diese einzigartige Brachial-Energie fährt den Besuchern während der rund zweieinhalbstündigen Show durch Mark und Bein.

Kein Wunder – STAHLZEIT sind die europaweit meistgebuchte Tribute Show und setzen mit ihr neue Maßstäbe. Nicht nur für RAMMSTEIN-Fans ein gigantisches und einzigartiges Live-Erlebnis.

weitere Informationen gibt´s exklusiv unter WWW.STAHLZEIT.COM

Nordhorn – Mordkommission rekonstruiert Tat an der Vechte

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Am Dienstagmorgen haben Ermittler der Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim die Tat nachgestellt, die vermutlich zum Tode eines 43-jährigen Somaliers aus Nordhorn geführt hat. Die fünfzehnköpfige Mordkommission ermittelt gegen einen 39-jährigen Nordhorner und zwei seiner Begleiter. Dem 39-jährigen wird vorgeworfen, dafür verantwortlich zu sein, dass das Opfer in die Vechte gestürzt und dort ertrunken ist. Weder der Haupttäter, noch die beiden weiteren Personen hätten versucht, dem Verstorbenen zu helfen. Die Tatrekonstruktion sollte Erkenntnisse darüber liefern, wie lange es dauert, bis ein Mensch im Bereich des Tatortes in der Vechte versinkt. Wie lange dauert es, bis sich die Kleidung voll Wasser gesaugt hat und wieviel Zeit hätten die Beschuldigten gehabt, den Mann zu retten? Die Beamten wurden bei ihrer Arbeit durch Mitglieder des DLRG unterstützt. Eine Taucherin, die in ihren Körpermaßen in etwa denen des Opfers entspricht, stürzte sich in die Vechte. Dabei trug sie die Kleidung, die das Opfer am Tattag getragen hat. Neben der Rekonstruktion wurden Tiefenmessungen und Untersuchungen zur Bodenbeschaffenheit durchgeführt. Der zuständige Staatsanwalt aus Osnabrück begleitete sowohl die Nachstellung, als auch die weiteren Untersuchungen persönlich.

Getränke Hoffmann Stadion bleibt Getränke Hoffmann Stadion

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„ Wir freuen uns sehr über die weitere Zusammenarbeit mit Getränke Hoffmann“, so der Vorsitzende der Fussballabteilung Jürgen Wesenberg.
„ Eine derart große Fussballabteilung benötigt das Sponsoring auf vielfältige Weise und wir sind froh einen solch starken Partner zu haben.“ betonte Jürgen Wesenberg weiter.
„Die Idee war, den Markennamen Getränke Hoffmann weiter in der Region bekannt zu machen, dies ist auch gelungen und wir können über positive Rückmeldungen berichten“ , so Thomas Lindemann Prokurist der Unternehmensgruppe Getränke Hoffmann

Foto : vl.n Geschäftsführerin Marita Schlätker,  1 Vorsitzender  der Fußballabteilung Jürgen Wesenberg,  Thomas Lindemann Prokurist der Unternehmensgruppe Getränke Hoffmann und 1 Vorsitzender des SC Spelle-Venhaus Helmut Klöhn

Bagger rammt Brücke in Lingen Umgehungsstraße stundenlang gesperrt

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Lingen. Ein Lkw aus Steinfurt, der auf dem Tieflader einem 16-Tonnen-Bagger geladen hatte, hat am späten Dienstagnachmittag gegen 17.40 Uhr im Lingener Stadtteil Laxten auf der Umgehungsstraße eine Brücke gerammt. Der Bagger rutsche teilweise von der Ladefläche auf die Fahrbahn. Die Kollegen im Begleitfahrzeug sicherten bis zum Eintreffen der Polizei die Unfallstelle. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war der Arm des Baggers nicht weitgenug eingefahren und deshalb gegen den Brückenunterbau geprallt. Der 39-jährige Lkw-Fahrer aus Schüttorf kam mit dem Schrecken davon. Die Umgehungsstraße war bis in die späten Abendstunden in Richtung Meppen und Nordhorn komplett gesperrt und es bildeten sich kilometerlange Rückstaus. Der Autoverkehr wurde weiräumig umgeleitet. Mit einem Autokran wurde der schwer beschädigte Bagger umgeladen. Die Brücke muss von Experten untersucht werden. Laut Polizei ist diese aber nicht so stark beschädigt, dass sie für den Autoverkehr gesperrt werden muss.

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Pfandflaschen als Spende Einnahmen kommen dem Hospiz „haus hannah“ in Emsdetten zugute

Fluggäste am Flughafen Münster/Osnabrück können jetzt ihre nicht mehr benötigten Pfandflaschen in drei eigens hierfür aufgestellte Be-hälter spenden. Die daraus resultierenden Einnahmen kommen dem Hospiz „haus hannah“ in Emsdetten zugute.

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vrnl: Landrat des Kreises Steinfurt Dr. Klaus Effing, FMO-Geschäftsführer Prof. Dr. Rainer Schwarz, Eveline Helmer und Michael Kreft vom Hospiz „haus hannah“ in Emsdetten zeigen die Pfandflaschenbox vor der Sicherheitskontrolle am Flughafen Münster/Osnabrück.

Jeden Tag werden vor allem vor den Sicherheitskontrollen zahlreiche Pfandflaschen entsorgt, weil sie nicht mit in den Wartebereich und in das Flugzeug genommen werden dürfen. Der Flughafen Müns-ter/Osnabrück hat deshalb in Kooperation mit dem Haus Hannah mehrere auffällige Behälter mit der Aufschrift „Spende dein Pfand“ vor der Personenkontrolle aufgestellt. Dort können die Fluggäste ganz einfach ihre Pfandflaschen einwerfen und somit einen Beitrag zu der wichtigen Arbeit des Hospizes leisten.

Der Landrat des Kreises Steinfurt und stellv. Aufsichtsratsvorsitzender des FMO Dr. Klaus Effing und FMO-Geschäftsführer Prof. Dr. Rainer Schwarz zeigten sich gemeinsam mit Hospizleiter Michael Kreft bei der Präsentation des Projekts hoffnungsvoll, dass dadurch viele kleine Spenden das Hospiz erreichen.

Seit mehr als zehn Jahren pflegt und betreut das Haus Hannah die Hospizgäste und ihre Angehörigen. Im Vordergrund steht dabei die palliative Pflege, die die Gäste des Hauses während der letzten Phase ihres Lebens begleitet und behütet.

Stöbern und Feilschen auf der Promenade Promenadenflohmarkt-Saison beginnt – Erster Termin am 20. Mai

Münster. Alles neu macht bekanntlich der Mai. Wenn der Frühlingsputz auf dem Programm steht und die Keller geräumt werden, dann schlägt die Stunde der Schnäppchenjäger. Denn beim Großreinemachen kommt manches Kurioses und Kitschiges, Schönes und Seltenes zu Tage, das in Masse am kommenden Samstag, 20. Mai, von 8 bis 16 Uhr auf Münsters Promenadenflohmarkt angeboten wird.

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Gut erhaltene Kleidung, Spielzeug, Bücher und CDs sind immer der Renner zwischen Schlossplatz und Aasee. Dort lockt neben der Chance auf ein gutes Geschäft auch die einmalige Atmosphäre unter den hohen Promenadenbäumen. Alle privaten Verkäufer, die bei der Verlosung kein Glück gehabt haben, können spontan, ohne Reservierung, noch eine Standfläche ergattern. Sie haben dazu um Punkt 6 Uhr die Chance, wenn die anmeldefreie Fläche auf dem Lindenhofareal eröffnet wird.

Die jüngsten Trödler benötigen auch in diesem Jahr keine Anmeldung: An der Musikschule an der Himmelreichallee ist ein Bereich nur für Kinder bis 14 Jahre reserviert. Sie können hier „kindertypische“ Waren, zum Beispiel alte Spielsachen oder Bücher, verkaufen. Eltern dürfen ihren Nachwuchs dabei natürlich begleiten.

Der nächste Flohmarkt findet am 17. Juni statt, die Onlineregistrierung ist vom 22. bis 28. Mai möglich. Dann folgt als Höhepunkt vom 14. auf den 15. Juli der Nachtflohmarkt. Weitere Termine sind, wie gewohnt am dritten Samstag eines Monats, der 19. August und derSeptember. Weitere Informationen unter www.flohmarkt-muenster.de.

 

„Freundeskreis der Ukrainefahrer“ führt 37. Transport durch Über 24 Tonnen Hilfsgüter für die Ukraine

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Lingen. Der „Freundeskreis der Ukrainefahrer“ führt derzeit den 37. Hilfsgütertransport durch. Auf dem Sattelzug des Ukrainischen Spediteurs Michail Masur bringen sie über 24 Tonnen Hilfsgüter in die Region der Ukraine, aus der während des II Weltkrieges 86 junge Männer entführt wurden und bis Kriegsende im Reichseisenbahnausbesserungswerk Lingen Zwangsarbeit verrichten mussten. „In der Bevölkerung von Juskowzy und Lanowzy herrscht weiterhin große Not, denn hier kommen immer noch viele Flüchtlinge aus den östlichen Krisengebieten an“, erklärt Hinrikus Ude (3. v. rechts). „Wir sammeln weiterhin Hilfsgüter und Geld für die Aktion, die seit nunmehr 26 Jahren von Lingen aus läuft. Die Menschen sind auf sich alleine gestellt, können aber auf dem Land halbwegs von Ackerbau und Viehzucht leben. Das Geld für Kleidung und andere Gegenstände des täglichen Lebens fehlt überall.“ Der Freundeskreis wolle weiterhin seine vier Projekte: die Schule und Sozialstationen in Juskowzy sowie das Krankenhaus und die Sozialstationen in Lanowzy versorgen und betreuen. Die Ukrainefahrer wollen den Menschen, besonders aber den Kindern in der Region helfen. „Auf dem Sattelzug sind diesmal 600 Kartons mit gebrauchter Kleidung für klein und groß, Wäsche, Schuhe, Spielzeug, Sanitärartikel oder Küchengeräte verladen, die gespendet oder gesammelt wurden. Hinzu zählen drei Röntgengeräte, 20 Paar Gehhilfen, 20 Rolllatoren, 16 Kinder- und Krankenbetten sowie drei PC mit Zubehör.“ Um weiter helfen zu können,  benötigt der Freundeskreis weiter Spenden für weitere Hilfsgütertransporte. Sie Sachen werden zu 100 Prozent für die Menschen in der Ukraine eingesetzt. Geldspenden können auf das Konto der der Stadt Lingen, IBAN: DE41 2666 0060 1100 9438 00, BIC: GENODEF1LIG unter dem Stichwort „Ukrainehilfe“ bei der Volksbank Lingen eingezahlt werden. Eine Spendenbescheinigung wird ausgestellt. Weitere Auskünfte erteilen: Hinrikus Ude, Telefon (05906) 33 69 005 und (0160) 96 90 2620, per E-Mail: Hinrikus.Ude@kabelmail.de, sowie Hans-Joachim Wiedorn, Telefon (05907) 370 und (0171) 53 24 497, per E-Mail: Hajo.Wiedorn@t-online.de

Ermittler suchen Eigentümer einer Motorsäge

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Spelle: Im Rahmen einer Wohnungsdurchsuchung haben Beamte der Polizei Spelle eine Motorsäge beschlagnahmt. Das Arbeitsgerät der Marke STIHL, Typ 021, stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus einem Diebstahl. Bislang konnte die Säge allerdings keiner Tat zugeordnet werden. Auf der Oberseite Maschine ist deutlich der Schriftzug „Ben“

zu erkennen. Wer Angaben zum Eigentümer machen kann, setze sich bitte mit der Polizei Spelle unter der Rufnummer (05977)929210 in Verbindung.

A 31 nach Unfall voll gesperrt Lkw kippt quer über beide Fahrbahnen

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Geeste. Ein mit 20 Tonnen Schrott beladender Lkw mit Anhänger aus Münster ist am Montagmittag auf der Autobahn 31 zwischen den Anschlussstellen Geeste und Twist verunglückt. Nach Angaben der Polizei war gegen 12.30 Uhr an der Zugmaschine vorne links ein Reifen geplatzt. Der 45-jährige Lkw-Fahrer verlor daraufhin die Kontrolle über den Lastwagen, überrollte mehr als 50 Meter Mittelschutzplanke, kippte dann auf die Beifahrerseite und blieb quer über beide Fahrbahnen liegen. Die Ladung der beiden Container, rund 20 Tonnen Schrott, verteilte sich auf die Autobahn. Der Fahrer konnte sich unverletzt selbstständig aus dem Fahrerhaus befreien. Aus den Tanks der Zugmaschine waren rund 500 Liter Kraftstoff ausgelaufen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Groß Hesepe und Twist nahmen den Diesel mit Bindemittel auf. Die A 31 war in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Erst ab 15 Uhr konnte zunächst der sich in beiden Richtungen jeweils acht Kilometer lange Rückstau zähfließend über die Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Für die Bergung des Havaristen wurde die A 31 für weitere zwei Stunden voll gesperrt.

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Spelle – „Unser St.-Johannes-Stift im Rückblick 2016 und im Ausblick 2017 unter dem Gesichtspunkt des neuen Pflegestärkungsgesetzes II“ war das Thema eines interessanten Vortrags in Spelle.

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Christoph Prekel, Geschäftsführer der St.-Martin-Pflege GmbH, informierte über das St.-Johannes-Stift in Spelle

Christoph Prekel, Geschäftsführer der St.-Martin-Pflege GmbH, referierte in der Cafeteria des St.-Johannes-Stifts vor etwa 50 Gästen zu dieser Thematik mit detaillierten Informationen rund um das Pflegeheim. In seiner Begrüßung wies Josef Löcken, Vorsitzender des Fördervereins „Freunde und Förderer des St.-Johannes-Stifts Spelle e.V.“ auf die aktuelle Problematik der Pflege alter Menschen hin und sprach die große gesellschaftliche Bedeutung der Wohn- und Pflegeheime an. „Was ist, wenn ich älter werde und nicht mehr allein für mich sorgen kann? Kinder haben das Elternhaus verlassen und können aufgrund ihrer Berufe oder räumlichen Entfernung nur bedingt helfen. Wie gut, dass es dann Pflegeeinrichtungen gibt – wie unser St.-Johannes-Stift!“ Christoph Prekel stellte zu Beginn seiner Präsentation kurz die St.-Martin-Pflege GmbH vor: ein Zusammenschluss der Pflegeheime St.-Johannes-Stift Spelle und St. Elisabeth Schapen sowie des Caritas Pflegedienstes Freren/Lengerich/Spelle. Dieser Zusammenschluss verbessert das Angebot für pflegebedürftige Menschen. Der Service kommt aus einer Hand, egal, ob es um ambulante, teilstationäre oder vollstationäre Pflege geht. Die Einrichtungen behalten ihre Eigenständigkeit; werden jedoch eng kooperieren. Auch das St.-Johannes-Stift erfährt nun die Vorteile dieser Zusammenarbeit. Nunmehr werden Kräfte gemeinsam gebündelt und es erfolgt für die Angehörigen der Bewohner eine individuelle Pflegeberatung. Die Betreuung, Versorgung und Pflege wird durch gegenseitige personelle Unterstützung bei Pflegeengpässen sichergestellt. Neben der zentralen Belegungsplanung (Spelle/Schapen) und der Zentralisierung von Verwaltungsaufgaben bietet z.B. der Einkauf von Lebensmitteln und der Abschluss neuer Energieverträge eine erhebliche Kostensenkung. In einem Steckbrief stellte Prekel die augenblickliche Situation des St.-Johannes-Stifts vor. Zurzeit werden 74 Bewohner von 89 Pflegekräften betreut und 95 Ehrenamtliche sind zusätzlich im Einsatz. Das Durchschnittsalter der Bewohner beträgt ca. 86 Jahre. Die Verweildauer im Pflegeheim erstreckt sich etwa über zwei Jahre. Weiterhin führte Prekel detailliert die Kosten für Pflege und Betreuung im St.-Johannes-Stift auf und wies auf die guten Qualitätsbeurteilungen der stationären Pflegeeinrichtung hin. Nach einem Rückblick der wirtschaftlichen Situation des St.-Johannes-Stifts im Jahre 2016 ergeben sich für das Jahr 2017 finanzielle Verbesserungen. Aufgrund höherer Pflegesätze, Kostensenkungen durch Einsparmaßnahmen und einer späteren Tariferhöhung für die Pflegekräfte ist ein ausgeglichener Haushalt gewährleistet. Abschließend stellte Prekel die neue Pflegereform 2017 vor. Die alten drei Pflegestufen wurden im Januar 2017 in fünf neue Pflegegrade übertragen. Nunmehr ist der Grad der Selbständigkeit bei der Durchführung von Aktivitäten oder der Gestaltung von Lebensbereichen Maßstab der Pflegebedürftigkeit und nicht mehr der Zeitaufwand des Hilfebedarfs. Die Abhängigkeit von personeller Hilfe wird ermittelt und zwar nicht nur bei einigen Verrichtungen der Grundpflege, sondern in allen relevanten Bereichen der elementaren Lebensführung. Nach Abschluss seiner Ausführungen stellte sich Prekel noch vielen Fragen interessierter Zuhörer. Anschließend bedankte sich Löcken über die detaillierten Informationen bei Herrn Prekel. Man habe ganz neue Sichtweisen über die Pflege im St.-Johannes-Stift bekommen und viel über Zukunftsplanungen erfahren.

Drogen-Duo mit Rauschgift im Wert von rund 72.000,- Euro auf der A30 erwischt

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Beamte der Bundespolizei haben Samstagmittag auf der BAB 30 zwei Drogenschmuggler erwischt. Zwei 25-Jährige hatten versucht Rauschgift im Wert von rund 72.000,- Euro aus den Niederlanden nach Deutschland zu schmuggeln. Das Auto mit den beiden 25 Jahre alten Männern war gegen 12:30 Uhr auf der Bundesautobahn (BAB) 30 von einer Streife der Bundespolizei festgestellt und auf dem Autobahnparkplatz „Waldseite Süd“ angehalten worden.Bei der Kontrolle fiel den Bundespolizisten sofort ein Beutel mit verschiedenen Drogen sowie typischen BTM-Utensilien wie eine Feinwaage in die Hände. Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Beamten dann weitere gut versteckte Beutel mit erheblichen Mengen an Rauschgift. Insgesamt fanden die Bundespolizisten rund 970 Gramm Ecstasy-Tabletten, 5140 Gramm Amphetamin sowie rund 9 Gramm Crystal Meth. Die beiden 25-jährigen Männer wurden beide vorläufig festgenommen und zusammen mit dem Rauschgift an die Beamten des Zollfahndungsamtes Essen für weitere Ermittlungen übergeben. Die beschlagnahmten Drogen haben einen „Straßenhandelspreis“ von ca. 72.000,- Euro. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück wurden der 25-jährige deutsche Fahrer und sein 25-jähriger polnischer Beifahrer am Sonntagvormittag einem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen die beiden Drogenschmuggler. Sie wurden der nächsten Justizvollzugsanstalt zugeführt.

Die abschließenden Ermittlungen werden vom Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz in Nordhorn geführt.

Speller Hospizgruppe eröffnet Hospiz-Bücherei

Spelle – Die Hospiz Gruppe Spelle e.V. hat eine gut sortierte Bücherei aufgebaut, in der Mitarbeiter, Besucher der Gruppen sowie Interessierte zahlreiche Bücher und Medien zu allen Themen finden, die mit der hospizlichen Arbeit zusammenhängen.

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Verliehen werden zum Beispiel Bücher, Zeitschriften und DVDs zu den Fachbereichen: Hospiz, Sterbeforschung, Trauer, Trauerbegleitung, Erfahrungsberichte, Spiritualität, Psychologie, Demenz, Palliativpflege – aber auch erzählende Texte, Gedichte, Gebete und Romane sowie eine gute Auswahl an Kinderbüchern. „Wir haben klassische Texte von Elisabeth Kübler-Ross und Cilly Saunders im Programm, aber bieten auch Neuerscheinungen wie zum Beispiel von Guido Westerwelle oder Eckart von Hirschhausen oder für Kinder beispielsweise den Film „Willi wills wissen“ oder das Bilderbuch „Der rosarote Elefant“. Die Literatur bietet jedem Leser eine gute Möglichkeit, sich mit dem Thema vertiefend auseinander zu setzen“, beschreibt Margret Giesken, Leiterin der Bücherei, das Konzept. Der Besucher kann sich in aller Ruhe die für seine Situation richtigen und wichtigen Werke aussuchen. Hospizmitarbeiterinnen stehen während der Öffnungszeiten zur Beratung bereit und helfen gerne bei der Auswahl. Die Bücherei ist für alle Interessierten jeden ersten Mittwoch im Monat in den Räumen des evangelischen Gemeindezentrums in Spelle von 16.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Jeder ist herzlich eingeladen, hier zu stöbern und sich das eine oder andere Buch auszuleihen. Die Ausleihe ist kostenlos und an keine Mitgliedschaft gebunden. Bei Bücherwunsch außerhalb der Öffnungszeiten kann gerne Kontakt zu Margret Giesken, Tel. 05977 1222, aufgenommen werden. Die Hospizgruppe Spelle freut sich auf viele Büchereibesucher. Herzliche Einladung!

„Fest der Kulturen“ soll Vielfalt unterstreichen

Spelle – Mit einem „Fest der Kulturen“ am Sonntag, 21. Mai 2017, ab 14.00 Uhr am Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof in Spelle soll die bunte Vielfalt und den Reichtum des Zusammenwirkens verschiedener Nationalitäten unterstrichen werden. Der Eintritt ist frei.

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Das Organisationsteam Hugo Gelze (Wöhlehof), Petra Krandick (Familienzentrum), Ina Budzynski (Sp!el-Projekt), Koordinator Generation 50plus Herbert Schweer, Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Jugendpfleger Peter Vos, Chiara Röhl (FSJ´lerin im Jugendzentrum), Integrationslotse Ralf Rieß, Norbert Borner (Vorsitzender Forum Kultur Erleben) und Ingrid Wolbers (Wöhlehof) (von links)

Dabei bietet das Fest Erwachsenen und Kindern eine ideale Gelegenheit, Einblicke in andere Kulturen zu gewinnen und gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verbringen. Über 20 Institutionen, Gruppen, Vereine und Einzelpersonen verschiedener Nationalitäten haben ihre Kräfte gebündelt, sodass ein abwechslungsreiches Bühnen-, Rahmen- und Mitmachprogramm für die ganze Familie entstanden ist. Kreativangebote, Spiele aus Deutschland und fernen Ländern, Hüpfburg, Kinderschminken, ein Kuchenbuffet, herzhafte internationale Speisen, Eis und Getränke sowie viele weitere Angebote für Groß und Klein laden zum Genießen der kulturellen Vielfalt und Begegnung ein. Verschiedene landestypische musikalische Darbietungen auf der Außenbühne geben Einblicke in die bunte Welt der Rhythmen und Gesänge. So ist u.a. der Afrikanische Frauenverein Emsland e.V. mit einem vielseitigen Bühnenprogramm beteiligt. „Wir laden alle Gäste zum Austausch, gemütlichem Beisammensein und zum Genießen des kulinarischen Angebotes ein. Das Bühnenprogramm ist so ausgerichtet, dass auch Platz für spontane Darbietungen möglich sind – wie es in einigen Kulturkreisen üblich ist“, laden Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Petra Krandick vom Familienzentrum „Haus der Familie“ im Namen des Organisationsteams herzlich ein. Begegnung führe zum Abbau von Ängsten und Gespräche würden Verständnis schaffen, unterstrich Integrationslotse Ralf Rieß.

Der SV Blau-Weiss Lünne e.V. veranstaltet in diesem Jahr im Rahmen des Hoeketurniers wieder eine Fahrradrallye rund um Lünne und Umgebung

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An alle Fastabende. Der SV Blau-Weiss Lünne e.V. veranstaltet in diesem Jahr im Rahmen des Hoeketurniers wieder eine Fahrradrallye rund um Lünne und Umgebung. Wie bereits am 08.02.2017 mit allen Fastabenvertretern/in besprochen, wird die Fahrradrallye am 27. Mai 2017 ab 13.30 Uhr auf dem Sportgelände an der Aa–Schleife gestartet. Falls ein Fastabend verhindert seien sollte und nicht teilnehmen kann, möge er sich bitte frühzeitig bei Matthias Roling, Tel. 05906/2280 oder 0171-8689398 melden. Die Siegerehrung wird am Abend in gemütlicher Runde durchgeführt, denn für das leibliche Wohl wird ausreichend gesorgt. Der Vorstand des SV Blau-Weiss Lünne e.V. hofft auf rege Teilnahme und wünscht schon jetzt viel Spaß an diesem Tag. Hinweis: Jeder Fastabend wird gebeten, zwei bis drei Warnwesten (gelb oder rot) mitzubringen. Mit sportlichen Grüßen SV Blau-Weiss Lünne e.V.. Landfrauen Freren -Spelle

Heimatverein Lünne – Morgenwanderung

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Die Morgenwanderung des Heimatverein Lünne wird am Sonntag, 21. Mai stattfinden. Treffpunkt ist um 08.30 Uhr am Ende der Waldstr.. Von hier aus wird Ewald Rensen die Wanderer durch die schöne Wald- und Wiesenlandschaft begleiten. Auch Familien mit Kindern sind herzlich willkommen. Ein Frühstück steht ab 10.00 Uhr am Haus Schmeing bereit, wo auch Nichtwanderer teilnehmen können. Für Kinder ist das Frühstück kostenlos. Eine Anmeldung unter Bunge, Tel. 820 oder Feldmann, Tel. 534 ist unbedingt erforderlich.

53-jährige Mitfahrerin stirbt bei Motorradunfall

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Nordhorn: Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Wietmarscher Straße wurden am Samstagabend ein 53-jähriger Mann lebensgefährlich und eine 52-jährige Frau tödlich verletzt. Der Fahrer eines Treckergespannes wollte gegen 18.40 Uhr von der Wietmarscher Straße nach links in den Grünlandweg abbiegen. Hinter dem Trecker mit Gülleanhänger fuhr ein Motorrad ebenfalls von Nordhorn in Richtung Wietmarschen. Der 53-jährige Fahrer setzte im gleichen Moment zum Überholen an und übersah offenbar, dass das Treckergespann bereits den Abbiegevorgang angefangen hatte. Das Motorrad samt Sozia kollidierte mit dem Gülleanhänger. Die 53-jährige Mitfahrerin auf dem Motorrad zog sich schwerste Verletzungen zu, denen sie noch am Unfallort erlag. Der Motorradfahrer wurde lebensgefährlich verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 20-jährige Fahrer der landwirtschaftlichen Zugmaschine erlitt einen Schock. Das Motorrad wurde durch den Unfall schwer beschädigt. Am Gülleanhänger entstand leichter Sachschaden. Die Wietmarscher Straße war bis 22.15 Uhr voll gesperrt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden beide Fahrzeuge beschlagnahmt und ein Gutachter am Unfallort eingesetzt. Die Polizei Nordhorn hat ihre Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Weitere Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Nordhorn unter der Rufnummer (05921) 3090 zu melden.

Mit dem „Dorfdialog“ auf neuen Wegen: Bürger gestalten Lünnes Zukunft

130 Bürgerinnen und Bürger bei Impulsveranstaltung

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Die Gemeinde Lünne macht sich fit für die Zukunft. Im Rahmen des sogenannten „Dorfdialogs“ beteiligen sich gegenwärtig zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger. Während der Impulsveranstaltung wurden nun die Ergebnisse eines Dorfchecks vorgestellt und ein Arbeitskreis gegründet. Bürgermeisterin Magdalena Wilmes zeigte sich beeindruckt von der gro- ßen Resonanz der Lünner Bürger: „Hier leben Menschen, die zusammenhalten, die sich etwas zutrauen, die aktiv sind und für gemeinsame Ziele eintreten.“ So konnten rund 130 Interessierte im Landgasthaus Hermes zur Impulsveranstaltung des „Dorfdialogs“ begrüßt werden. Dieser Prozess wird im Rahmen des Projektes „Demografiewerkstatt Kommunen“ über den Landkreis Emsland gefördert. Nun soll es darum gehen, gemeinsam an der Zukunftsfähigkeit Lünnes zu arbeiten und dafür Entwicklungschancen auszuloten. Verschiedene Veranstaltungsformate prägen den „Dorfdialog“. Bereits Ende April hatten sich rund 40 Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen und Verbänden zu einem eintägigen Workshop zusammengefunden. Neben einer Selbsteinschätzung zu Stärken und Schwächen des Ortes wurde eine Zukunftsvision „Lünne in 2030“ entwickelt.Tim Strakeljahn vom begleitenden Büro pro‐t‐in aus Lingen stellte diese Ergebnisse des Workshops im Rahmen der Bürgerveranstaltung einer breiten Öffentlichkeit vor. Weiter geht es mit der vertiefenden Arbeit im Arbeitskreis. Die erste Sitzung wird im Haus Schmeing in Lünne am 23. Mai um 19.00 Uhr stattfinden. Die herausgearbeiteten Themenfelder wie z.B. Tourismus und Ortsentwicklung sollen mit Leben gefüllt werden. Während der

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Impulsveranstaltung nutzten bereits viele Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich in Listen für den Arbeitskreis einzutragen. Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf warb abschließend bei der Lünner Bevölkerung um aktive Mitarbeit: „Zögern Sie nicht, Ihre Ideen und Anregungen in diesen wesentlichen Prozess einzubringen! Die gemeinsame Entwicklung des künftigen Lünnes wird einen wertvollen Beitrag zur Lebensqualität vor Ort leisten“. Weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den Arbeitskreis sind herzlich willkommen. Bei Interesse melden Sie sich bei Jessica Vrielmann von der Samtgemeinde Spelle (vrielmann@spelle.de, Tel. 05977/937-302).

Termine im Rahmen des „Dorfdialoges“:

Dienstag, 23.05.17 19.00 Uhr Arbeitskreis „Dorfdialog“ im Haus Schmeing in Lünne

bis 31.05.17 Anmeldung für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Montag, 12.06.17 18.00 Uhr Radtour des Heimatvereins Lünne „EIN Lünne“

Mittwoch, 14.06.17 19.00 Uhr Ehrenamtstag Lünne im DGH in Heitel

22./23.08.17 Bereisung der Jury im Rahmen des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“

Spelle – Elektronik aus Feldhäckslern entwendet

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Spelle: Zwischen Mittwoch 19.20 Uhr und Donnerstag 6.30 Uhr kam es auf einem Firmengelände des LVD Bernard Krone GmbH an der Max-Eyth-Straße zu einem Diebstahl aus Kraftfahrzeugen. Bislang unbekannte Täter gelangten auf unbekannte Weise auf das Firmengelände und entwendeten aus zwei Feldhäckslern die GPS-Empfänger und die dazugehörigen Zubehörteile. Täterhinweise nimmt die Polizei in Spelle unter der Rufnummer (05977) 929210 entgegen.

Detektive verfolgen Ladendiebe durch die Innenstadt von Rheine

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Rheine : Auf mehrere durch die Innenstadt laufende Personen dürften Passanten am frühen Mittwochabend (10.05.2017) aufmerksam geworden sein. Ein Zeuge informierte um 17.40 Uhr die Polizei, nachdem in einer Parfümerie in der Emsgalerie ein Ladendiebstahl verübt worden war. Ein Detektiv verfolgte zwei Personen, die über die Emsstraße liefen. Parallel hatte er einen Detektivkollegen informiert, der die beiden Flüchtenden am Kardinal-Galen-Ring, Ecke Bahnhofstraße, sah. Einer der geflüchteten Männer war gerade damit beschäftigt, zwei Parfümflaschen in der Innentasche seiner Jacke zu verstecken. Der Verfolger sprach die Beiden an, woraufhin der Mann mit dem Diebesgut weglaufen wollte. Der Detektiv konnte den 27-Jährigen festhalten, woraufhin es zu einem Gerangel kam. Kurz danach kam ihm sein Kollege zu Hilfe. Als die Polizeistreife eintraf, lag der 27-jährige, in Rheine wohnende Mann, gefesselt am Boden die Detektive und Zeugen befanden sich drum herum. Damit war der Polizeieinsatz vor Ort aber noch nicht beendet. Der 27-Jährige, jetzt renitent agierende Mann, saß gerade im Dienstfahrzeug, als ein 37-Jähriger hinzukam, den 27-Jährigen ergriff und es zu einer Auseinandersetzung kam. Auch der 37-Jährige wurde zur Polizeiwache gebracht und nach Feststellung seiner Personalien wieder entlassen. Der 27-Jährige hatte den Recherchen zufolge zwei Flaschen mit Parfum im Wert von 150 Euro entwendet. Der zweite Mann, ein 19-Jähriger, will mit dem Diebstahl nichts zu tun haben. In die Auseinandersetzung am Ring hatte er sich nach Angaben der Zeugen nicht eingemischt. Der zuerst einschreitende Detektiv erlitt leichte Verletzungen, offenbar durch eine Scherbe.
Bei der ersten Rangelei war eine Parfumflasche zu Bruch gegangen.

Der 27-Jährige wurde am Donnerstag (11.05.2017) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehl gegen den 27-Jährigen.

Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort – Polizei sucht Zeugen !

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Am Dienstag in der Zeit zwischen 17.00 Uhr und 21.00 Uhr wurde in Spelle auf der Straße Zur Kampelbrücke ein ordnungsgemäß abgestellter Citroen von einem bisher unbekannten Fahrzeug erheblich beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von circa 3000 Euro. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Lingen unter der Telefonnummer (0591) 870 in Verbindung zu setzen.

Großübung der Einsatzhundertschaft in Wietmarschen / Lohne

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Das Foto zeigt von links nach rechts: Benedikt Kreimer (stellvertretender Hundertschaftsführer), Christian Albert (Hundertschaftsführer), Manfred Wellen (Bürgermeister Gemeinde Wietmarschen), Karl-Heinz Brüggemann (Leiter PI Emsland/Grafschaft Bentheim)

Am Mittwoch führte die emsländische Einsatzhundertschaft unter der Führung von Polizeihauptkommissar Christian Albert eine Übung auf dem Gelände der Mehrzweckhalle in Lohne durch. Insgesamt waren etwa 170 Beamte beteiligt. Es wurden drei unterschiedliche Szenarien mit aktuellem Einsatzbezug abgearbeitet. Der Leiter der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, Leitender Polizeidirektor Karl-Heinz Brüggemann, bedankte sich ausdrücklich beim Bürgermeister der Gemeinde Wietmarschen, Herrn Manfred Wellen. Durch die Gemeinde wurden die Räumlichkeiten mitsamt der Sportplätze und Umkleiden unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Inspektionsleiter und Bürgermeister wohnten der Übung teilweise bei. Ein Einsatzzug wurde kurz nach Beginn der Übung für eine „Echtlage“ in Lingen abberufen.

Greenpeace-Aktivisten hatten sich bei der Firma Areva zu einer Spontanversammlung niedergelassen. Die Hundertschaft setzt sich aus Beamten des gesamten Inspektionsbereiches und etwa 30 Polizisten der Polizei Osnabrück zusammen. Es handelt sich um eine sogenannte Alarmhundertschaft, die zum Beispiel bei Fußballspielen des SV Meppen eingesetzt wird. Als sogenannte Störer fungierten Beamte der Bereitschaftspolizei aus Osnabrück. Weiterhin war die Diensthundeführerstaffel mit knapp 20 Beamten vertreten.