Ein Toter, ein Schwerverletzter und ein Leichtverletzter – Bilanz eines Frontalzusammenstoßes auf der B54 bei Steinfurt

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Steinfurt: Ein 54jähriger Mann aus Burgsteinfurt befuhr mit seinem Pkw die B 54 in Fahrtrichtung Münster. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der 54Jährige über den linken Fahrsteifen weiter in den Gegenverkehr. Touchierte zunächst leicht den Pkw einer 51jährigen Frau aus Ochtrup und kollidierte anschließend frontal mit dem entgegenkommenden Pkw eines 20jährigen Mannes aus Metelen. Beide Pkw überschlugen sich mehrfach. Ein 50jähriger Kradfahrer aus Metelen konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen. Um einer Kollision auszuweichen, sprang er von seinem Krad und rollte sich auf dem Grünstreifen ab. Er erlitt nur leichte Verletzungen. Mit schweren Verletzungen wurde der Unfallverursacher einem Krankenhaus zugeführt, der 20jährige Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Der Sachschaden wird auf etwa 21.000 Euro geschätzt. Die B54 war für die Dauer der Unfallaufnahme und den Räumungsarbeiten bis etwa 22:20 Uhr gesperrt.

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„Fest der Kulturen“ am Speller Wöhlehof gut besucht

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Spelle- Nach dem Motto „Vielfalt! Das Gegenteil von Einfalt“ fand am Sonntag, 05. Juni 2016, um 14.00 Uhr am Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof in Spelle das 3. Fest der Kulturen der Samtgemeinde Spelle statt.

Über 20 örtliche Vereine, Verbände, Organisationen, Gruppen und Menschen mit Migrationshintergrund hatten ein umfangreiches Unterhaltungs- und Informationsprogramm für die ganze Familie zusammengestellt. Kreativangebote, Spiele aus Deutschland und fernen Ländern, Hüpfburg, ein Kuchenbuffet, herzhafte internationale Speisen, Eis und Getränke sowie viele weitere Angebote für Groß und Klein. Verschiedene landestypische musikalische Darbietungen auf der Außenbühne gaben Einblicke in die bunte Welt der Rhythmen und Gesänge.

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80jähriger aus Fürstenau vermisst! Wer hat ihn gesehen?

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Seit Montagvormittag wird der 80jährige Georg Hüllemeyer aus Fürstenau vermisst. Letzmalig wurde er gegen 10.30 Uhr in der Selgelfortstraße gesehen. Der Rentner ist orientierungslos und auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen. Herr Hüllemeyer hat ein altersentsprechendes Aussehen, ist etwa 170cm groß, hager und hat einen nach vorne gebeugten Gang. Auffällig ist eine Blessur auf der Nase. Bekleidet ist der Vermisste mit einem kleinkarierten Hemd, einer leicht blauen Hose und einer grauen Fleecejacke. Wer Hinweise auf den Verbleib von Georg Hüllemeyer geben kann, setzt sich bitte umgehend mit der Polizei Bersenbrück, Tel. 05439-9690, oder einer anderen Polizeidienststelle in Verbindung.

Einfamilienhaus durch ein Feuer schwer beschädigt

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Nordhorn: In einer Wohnsiedlung in Nordhorn wurde ein Einfamilienhaus durch ein Feuer schwer beschädigt . Ein Bewohner musste mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Nach ersten Informationen könnte das Feuer in einer Werkstatt ausgebrochen sein. Die Flammen fraßen sich über einen Holzvorbau und einem Carport bis ins Dach des Wohnhauses. Es entstand erheblicher Sachschaden und das Haus dürfte zur Zeit nicht mehr bewohnbar sein. Der Rauch und Ruß zogen durch den gesamten Wohnbereich. Mit einem Innenangriff und einer Rettungsbühne konnte die Feuerwehr den Brand löschen. Zur Schadenshöhe gab es noch keine Angaben.

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„,Das schönste Konzentrationslager Deutschlands´ (,Lagerarchitekt´ Bernhard Kuiper“ Gedenkstätte Esterwegen eröffnet am Sonntag Sonderausstellung

Esterwegen. Während das Konzentrationslager (KZ) Sachsenhausen für den polnischen Schriftsteller Andrzej Szczypiorski, der als Jugendlicher dorthin verschleppt wurde, „die Landschaft meiner bösen Träume“ war, rühmte der „Lagerarchitekt“ Bernhard Kuiper es als „das modernste, schönste und größte Lager seiner Art im deutschen Reiche“. Dieses Spannungsverhältnis ist Thema der Sonderausstellung mit dem provokanten Titel „‘Das schönste Konzentrationslager Deutschlands‘ (‚Lagerarchitekt‘ Bernhard Kuiper). Vom KZ Esterwegen zum KZ Sachsenhausen“, die ab Sonntag, 12. Juni, in der Gedenkstätte Esterwegen, Hinterm Busch 1, zu sehen sein wird.

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Die Ausstellung, die von der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten – Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen in Kooperation mit der Gedenkstätte Esterwegen erarbeitet wurde, zeigt am Beispiel der von dem SS-Architekten Bernhard Kuiper entworfenen Konzentrationslager Esterwegen und Sachsenhausen die Verwandlung von Naturlandschaften in Stätten von Terror und Mord.

Ab 1934 gestaltete der 27-jährige Kuiper aus Möhlenwarf (Weener) das KZ Esterwegen, wo Häftlinge die emsländischen Moorlandschaften kultivieren mussten, vollständig um. Nach seinen Entwürfen mussten die Häftlinge unter anderem einen Park mit Teich, ein Schwimmbad und ein repräsentatives Haupttor errichten. 1936 wurde der „Lagerarchitekt“, wie er sich selbst nannte, mit den Planungen für ein neues Musterlager bei Berlin betraut. Am Stadtrand von Oranienburg entwickelte Kuiper auf einem als Naherholungsgebiet genutzten Forstgelände das KZ Sachsenhausen als riesiges „Ideal-Lager“, zu dem auch Kasernen und Siedlungshäuser für die SS gehörten.

Vor dem Hintergrund der im 19. Jahrhundert beginnenden Geschichte des Lagers als provisorisches Massenquartier zeigt die Ausstellung anhand von Entwürfen, Fotos, Objekten und Modellen die Planungen und den Aufbau der Konzentrationslager Esterwegen und Sachsenhausen. Auch die Biografie des „Lagerarchitekten“ Bernhard Kuiper, der nach 1945 als freier Architekt in Leer tätig war und 1988 starb, wird thematisiert. Gezeigt wird auch, wie die Häftlinge den Aufbau der Lager erlebten, die unter dem brutalen Arbeitstempo und dem Terror der SS litten.

Die Ausstellung wird bis zum 9. Oktober in der Gedenkstätte Esterwegen während der Öffnungszeiten (dienstags bis sonntags, 10 bis 18 Uhr) zu sehen sein.

Es handelt sich um ein Projekt im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2015 „gestalten – nutzen – bewahren. Landschaft im Wandel“. Das Kulturland Brandenburg 2015 wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, unterstützt von den brandenburgischen Sparkassen sowie der Investitionsbank des Landes Brandenburg. Das Ausstellungsprojekt wird zudem gefördert durch die Emsländische Landschaft e.V. und den Landkreis Emsland.

Arbeiter nach Gasgemisches- Explosion im Krankenhaus verstorben

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  Emlichheim : Am Montagabend gegen 22.15 Uhr wurde ein 50-jähriger Arbeiter der Emslandstärke an der Emslandstraße bei einer Gasgemisches- Explosion lebensgefährlich verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er am Dienstagmorgen aufgrund seiner schweren Brandverletzung verstarb.

Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei hatte der 50-jährige Arbeiter in der Produktionshalle an einer Mischmaschine für Maisstärke eine Kontrollluke geöffnet. Dabei kam es aus noch nicht geklärter Ursache zur Explosion eines Gasgemisches aus der Maschine. Ein Teil der Produktionshalle geriet in Brand. Der Arbeiter wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Bochum geflogen. Das Feuer konnte von den Freiwilligen Feuerwehren aus Emlichheim, Hoogstede, Neugnadenfeld und Coevorden (NL) gelöscht werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 350000 Euro. Neben Polizei und Feuerwehren war ein Notfallseelsorger, ein Notarzt und ein Rettungshubschrauber eingesetzt.

Kein Handtaschen-Klau an der Surenburgstraße – Die Tasche war unter einen Sitz gerutscht.

Polizei

Rheine (ots) – Die Geschädigte hat die Anzeige bei der Polizei zurückgezogen. Sie hat ihre Handtasche wiedergefunden. Die Tasche war unter einen Sitz gerutscht. Es liegt kein Diebstahl vor.

Erstmeldung vom 06.06.2016, 15:25 Uhr Rheine, Diebstahl aus PKW Ein nicht alltäglicher Diebstahl aus einem PKW ist bei der Polizei in Rheine angezeigt worden. Wegen eines schweren Verkehrsunfalls war die Surenburgstraße am frühen Freitagnachmittag (03.06.) für längere Zeit voll gesperrt. Eine Autofahrerin, die wie viele andere Verkehrsteilnehmer mit ihrem PKW in der Fahrzeugschlange wartete, wurde von einem Unbekannten bestohlen. Der Täter hatte sich offensichtlich den Umstand zu Nutze gemacht, dass die Autofahrerin sich für längere Zeit auf der anderen Straßenseite, außerhalb ihres Fahrzeugs, aufgehalten hatte. Gestohlen wurde eine cremefarbene Handtasche mit diversem Inhalt. Den Schilderungen der Geschädigten zufolge, soll sich in der Nähe ihres Fahrzeugs ein schlanker, etwa 25-jähriger Mann mit dunklem Teint aufgehalten haben. Der Mann habe viel telefoniert und soll einen dunkelblauen PKW, eventuell BMW oder VW, gefahren haben. Die Polizei sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise bitte an die Polizei Rheine, Telefon 05971/938-4215.

Entenrennen auf dem Dammfest in Lünne am 18.06.2016

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Beim diesjährigen Dammfest veranstaltet die Landjugend Lünne zusammen mit der Gruppenleiterrunde wieder ein Entenrennen auf der Aa. Ab sofort können die „Renn-Enten“ bei der Bäckerei Herbers, im Kiosk an der B70 und bei Raiffeisen für 3 Euro erworben werden. Das Entenrennen wird am Samstag, 18.06.2016 um voraussichtlich 17 Uhr starten. Alle Teilnehmer bitten wir sich beim Kauf einer „Renn-Ente“ in die beiliegenden Listen einzutragen. Um ein faires Rennen zu garantieren, müssen alle gekauften „Renn-Enten“ am Tag des Dammfestes bis spätestens 16.45 Uhr am Stand der Landjugend/Gruppenleiterrunde wieder abgegeben werden. Alle „Renn-Enten“ können dann gleichzeitig an der Aa-Brücke bei der Ärztin Dietzel starten.

Sommerferienaktion 2016

Hallo und herzlich Willkommen bei der Online- Anmeldung zum SAM Ferienprogramm 2016!
Zahlreiche Vereine, Verbände, Institutionen und Privatpersonen sowie der Jugendpfleger und das Familienzentrum bieten im Sommer 2016 viele Aktionen und spannende Ausflüge rund um die Samtgemeinde Spelle an. Eingeladen seid ihr zu allen Veranstaltungen eurer Altersgruppe.
Hier kann man sich ab sofort anmelden. Spielregeln für die Online-Anmeldung ab Montag, den 06.06.2016. Die Eingabeformulare müssen sorgfältig und vollständig ausgefüllt werden, da sonst die Anmeldung ungültig ist. Die Teilnehmerbeiträge müssen bis spätestens eine Woche vor Aktionsbeginn auf das Konto der Samtgemeinde Spelle eingegangen sein.
Die Kontodaten sind:
IBAN: DE66 2806 9994 0100 0675 03
BIC: GENODEF1SPL
Bank: Volksbank Süd-Emsland eG
Verwendungszweck: Aktionsnummer (siehe Heft) und Name des Kindes!
 
Bei nicht fristgerechter oder nicht korrekter Buchung verfällt die Teilnahmeberechtigung. Für einzelne Aktionen ist eine zusätzliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten erforderlich. Diese müssen bis spätestens eine Woche vor Aktionsbeginn bei den Gemeindebüros der Samtgemeinde Spelle eingereicht werden. Ansonsten verfällt die Teilnahmeberechtigung! Die Einverständniserklärungen zu den einzelnen Fahrten stehen ganz unten auf der Seite zum Download zur Verfügung.
Bei Fragen wendet euch bitte an den Jugendpfleger Peter Vos
Tel.: 05977-937-500
E-Mail: jugendpfleger@spelle.de
Hier könnt ihr euch anmelden:
 
23.06.2016 Puppenspiel „Das Rätsel aus dem Untergrund“ (Nr. 3)

24.06.2016 Familienfahrt zum Spielplatz Kreyenburg Neuenkirchen (Nr. 7)

25.06.2016 Familienfahrt zum Erlebnispark ZOOM Gelsenkirchen (Nr. 11)

27.06.2016 Babysitterkurs (Nr. 12)

27.06.2016 Abenteuer Computer (Nr. 14)

28.06.2016 Mal- und Mosaikkurs (Nr.15)

28.06.2016 Fußballgolf (a) (17a)

29.06.2016 Shopping-Tour Dortmund (19a)

29.06.2016 Shopping-Tour Dortmund mit Besichtigung Deutsches Fußballmuseum (19b)

02.07.2016 Parkour-Workshop (a) (Nr. 26a)

04.07.2016 Dance Fitness (Nr. 27)

04.07.2016 Spiel und Spaß bei der Feuerwehr (Nr. 28)

05.07.2016 Walibi World Freizeitpark (Nr. 29)

05.07.2016 Abenteuer Küche (Nr. 32)

06.07.2016 Orientalischer Tanz (Nr. 34)

06.07.2016 Töpfern (a) (Nr. 35a)

06.07.2016 Töpfern (b) (Nr.35b)

06.07.2016 Poolball (a) (Nr.37a)

06.07.2016 Kreatives Nähen mit Kids (Nr. 38)

11.07.2016 Hexen, Zauber Gruselspaß (Nr. 44)

11.07.2016 YOUR LOOK – YOUR Styling Project (Nr. 45)

11.07.2016 Reise um die Welt (Nr. 46)

12.07.2016 Rund ums Rad (a) (Nr. 47a)

12.07.2016 Ab auf`s Meer (Nr. 48)

12.07.2016 Mit dem Fahrrad ins Freibad (Nr. 50)

13.07.2016 Fahrt zum Kletterwald Ibbenbüren (Nr. 51)

13.07.2016 Die Speller Piratenbande (Nr. 52)

14.07.2016 Rund ums Rad (b) (Nr. 47b)

14.07.2016 Fußballgolf (b) (Nr. 17b)

14.07.2016 Beachvolleyball für Mädels (Nr. 54)

18.07.2016 Fit für das Internet (Nr. 58)

18.07.2016 Smovey Fit für Kinder 6 – 8 Jahre (Nr. 59)

18.07.2016 Smovey Fir für Kinder 9 – 12 Jahre (Nr. 60)

18.07.2016 Lasertag und Bowlen in Lingen (Nr. 61)

19.07.2016 Kartpark Emsbüren (Nr. 62)

19.07.2016 Bunte Sommer-Cake Pops für coole Kids (Nr. 63)

20.07.2016 Familienfahrt Clemenswerth (Nr. 65)

20.07.2016 Die Olympischen Spiele in Spelle (Nr. 66)

23.07.2016 Familienfahrt zum Ketteler Hof (Nr. 71)

23.07.2016 Parkour-Workshop (b) (Nr. 26b)

25.07.2016 Aqualand Köln (Nr. 72)

25.07.2016 Tai Chi (Nr. 73)

25.07.2016 Spaß mit der Kamera (Nr. 74)

26.07.2016 Besichtigung Atomkraftwerk Lingen (Nr. 75)

26.07.2016 Wasser, Spiel & Spaß (Nr. 76)

26.07.2016 Poolball (b) (Nr. 37b)

27.07.2016 Heide Park Soltau (Nr. 77)

27.07.2016 Vorlese- und Bastelnachmittag Bücherei Spelle (Nr. 78)

27.07.2016 Expedition in die Landwirtschaft (Nr. 79)

30.07.2016 Kinderflohmarkt Spelle (Nr. 82)

30.07.2016 Lasershießen Schützenverein Schapen (Nr. 84)

31.07.2016 Familienfahrt zur Freilichtbühne Meppen (Nr. 85)

01.08.2016 Fußballgolf (c) (Nr. 17c)

02.08.2016 Von Spell(y)e zu Jelly (Beans) (Nr. 87)

Einverständniserklärungen:

Einverständniserklärung der Eltern für die Fahrradtouren vom Jugendforum Spelle

Einverständniserklärung der Eltern für die Fahrt zum  Walibi World Freizeitpark

Einverständniserklärung der Eltern für die Fahrt zum Aqualand Köln

Einverständniserklärung der Eltern für die Fahrt zum Heide Park Soltau

Einverständniserklärung der Eltern für die Shoppingtour nach Dortmund

Einverständniserklärung für Lasertag
 

Daniel Olthoff erteilt Zusage beim SC Spelle-Venhaus

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vl. SCSV Fußballobmann Jürgen Wesenberg und Daniel Olthoff

Als vierten Neunzugang nach Hubert Elpermann, kann der SC Spelle-Venhaus die Verpflichtung des Linksverteidigers Daniel Olthoff bekannt geben. Der 25 jährige Oberliga und Regionalliga Erfahrende Olthoff kommt vom Regionalligaabsteiger BV Cloppenburg und ist ein sehr erfahrender und Zweikampfstarker linker Außenverteidiger.  „Bereits im letzten Jahr haben wir Kontakt zu Daniel gehabt und gute Gespräche geführt“. so Fussballobmann Wesenberg.
„ Daniel studiert in Osnabrück und von daher war es für ihn und uns naheliegend, nach dem Abstieg des BV Cloppenburg aus der Regionalliga, gemeinsam die dritte Oberliga Saison des SC Spelle-Venhaus zu bestreiten“, so Wesenberg weiter. Daniel Olthoff trifft beim Kader des SC Spelle-Venhaus u.a. auf alte Weggefährten wie z.B. Stefan Raming-Fressen und Patrick Schnettberg „ Wir sind sehr froh, dass es für die kommende Saison mit Daniel Olthoff geklappt hat und erwarten von ihm, das er neben anderen seine Routine und Erfahrung einbringt und die Mannschaft mit antreibt !

Dreister geht es nicht Handtasche aus PKW gestohlen

Polizei

Rheine (ots) – Ein nicht alltäglicher Diebstahl aus einem PKW ist bei der Polizei in Rheine angezeigt worden. Wegen eines schweren Verkehrsunfalls war die Surenburgstraße am frühen Freitagnachmittag (03.06.) für längere Zeit voll gesperrt. Eine Autofahrerin, die wie viele andere Verkehrsteilnehmer mit ihrem PKW in der Fahrzeugschlange wartete, wurde von einem Unbekannten bestohlen. Der Täter hatte sich offensichtlich den Umstand zu Nutze gemacht, dass die Autofahrerin sich für längere Zeit auf der anderen Straßenseite, außerhalb ihres Fahrzeugs, aufgehalten hatte. Gestohlen wurde eine cremefarbene Handtasche mit diversem Inhalt. Den Schilderungen der Geschädigten zufolge, soll sich in der Nähe ihres Fahrzeugs ein schlanker, etwa 25-jähriger Mann mit dunklem Teint aufgehalten haben. Der Mann habe viel telefoniert und soll einen dunkelblauen PKW, eventuell BMW oder VW, gefahren haben. Die Polizei sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise bitte an die Polizei Rheine, Telefon 05971/938-4215.

BILLY TALENT kommen nach Lingen! Kanadier rocken am 10.12. die Emslandarena

BillyTalent Press 2016

BillyTalent Press 2016

Lingen. What are you afraid of? Snakes, spiders, planes? Maybe it’s your own mortalitiy. One thing that is for certain though is that we all have our fears. But I guess the question is: Do your fears motivate you or do they stand in the way of your dreams?“ Mit diesen Worten beginnen BILLYTALENT den YouTube-Trailer zu ihrem neuen Album „Afraid Of Heights“, das am 29. Juli erscheinen wird. Der ganze Text, der es gewiss wert ist gehört zu werden, ist ein Manifest, das die Kanadier von einer neuen Seite zeigt: erwachsener, reifer, entschlossener, härter, gradliniger. Die neue Platte ist die toughste der Band, die allein in Deutschland über eine Millionen Alben verkauft hat. Vier Jahre sind vergangen, seit das Nummer-eins-Album „Dead Silence“ auf den Markt kam. Vier Jahre, in denen so viel passiert ist, in denen BILLY TALENT sich ganz grundlegende Fragen stellen mussten. Nicht zuletzt, da Schlagzeuger Aaron Solowoniuk aufgrund seiner MS Erkrankung nicht mehr aktiv an den Album-Aufnahmen teilnehmen konnte – Ersatz fand sich mit Alexisonfires Drummer Jordan Hastings. Bei diesem Album geht es um Kämpfe, die inneren gleichermaßen wie jene mit der Gesellschaft, in der wir leben. Es geht um Werte, Toleranz, all das, was heute selbstverständlich sein sollte. Es geht darum, Fragen zu stellen, um Freundschaft und Loyalität, es geht darum, Verantwortung zu übernehmen, und es geht vor allem darum, sich bewusst dafür zu entscheiden die Dinge, die uns nicht passen und die uns nicht repräsentieren, nicht einfach hinzunehmen. „Afraid Of Heights“ lässt diese Entschlossenheit ganz klar durchklingen. BILLY TALENT zeigen mit ihrem fünften Studioalbum deutlich, dass Entwicklung auch nach 20 Jahren Bandgeschichte stetig möglich ist. Das Album schafft den Spagat zwischen altbewährtem Punkrock-Sound und weiterfassendem Rock- Klang ganz nebenbei. Bei all den wichtigen Gedanken, die sich die Band macht. , kommt eines keinesfalls zu kurz. Das genannte Manifest endet nämlich mit den Worten: „ It´s about the power of Rock’n‘ Roll.“ Das ist das Versprechen von BILLY TALENT, wenn sie im Herbs tauf große Deutschland-Tour kommen. Und das sie dieses Versprechen halten, hat die fantastische Live-Band am letzten Wochenende bei Rock Am Ring als Headliner nach den Red Hot Chili Peppers vor 80.000  Fans beeindruckend unter Beweis gestellt.

Termine: 29.11. München 2016- 30.11. Stuttgart 2016 – 02.12. Hannover 2016 – 03.12. Düsseldorf 2016 – 04.12. Frankfurt 2016 – 07.12. Leipzig 2016 – 09.12. Berlin 2016 – 10.12. Lingen 2016 

Tickets gibt es ab Mittwoch, den 8.Juni, um 10 Uhr exklusiv über www.eventim.de. Der reguläre Vorverkauf startet am 10.Juni um 10 Uhr. Tickets gibt es für 32,00 € zzgl. Gebühren an allen bekannten Vorverkaufsstellen, sowie über die Tickethotline 0591/ 912950. Billy Talent werden in Kooperation mit der Charity- Organisation „Plus1 pro Ticket“ 1 € pro Ticket spenden. Die Spenden der deutschen Shows gehen an F.U.MS.

Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses ist in Brand geraten – Für zwölf Personen musste eine neue Unterkunft gesucht werden

 

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Nordhorn: Am Sonntag ist in Nordhorn an der Bentheimer Straße gegen 14.15 Uhr der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses ist in Brand geraten. Da mehrere Wohnungen unbewohnbar geworden sind, musste für zwölf Personen – darunter auch Kinder – eine neue Unterkunft gesucht werden. Im Einsatz war die komplette Ortsfeuerwehr Nordhorn mit allen drei Standorten: Wietmarscher Straße, Richterskamp und Brandlecht. Die Einsatzkräfte wurden von der Feuerwehr aus Bad Bentheim unterstützt. Die Kameraden rückten mit zwei einem Tanklöschfahrzeug und der Hubrettungsbühne an. Insgesamt waren 90 Feuerwehrkräfte, ein Rettungswagen, das THW sowie der Malteser Hilfsdienst im Einsatz. Der Brand war nach rund einer Stunde unter Kontrolle. Die Einsatzkräfte, denen die hohen Temperaturen sehr zu schaffen machten, mussten den Innenangriff abbrechen, da Einsturzgefahr bestand. Die Nachlöscharbeiten zogen sich mehrere Stunden hin. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Ein Teil des Hauses mit 14 Wohneinheiten wurde  teilweise durch den Brand und den Einsatz von Löschwasser unbewohnbar. Die Brandursache ist noch unklar. Bisher ist bekannt, dass das Feuer in einer Dachgeschosswohnung ausgebrochen ist.

Fotos: © CS

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Zwei Verletz bei Unfall auf der A 31

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Samern. Bei einem Verkehrsunfall am Samstagmittag auf der Autobahn 31, vier Kilometer vor der Anschlussstelle „Ochtrup Nord“ in Höhe des Rastplatzes „Friedrichstahl“, wurde eine Niederländerin schwer verletzt. An zwei Autos und einem Wohnanhänger war Totalschaden entstanden. Nach Angaben der Autobahnpolizei überholte gegen 13.10 Uhr der 68-jährige Fahrer eines BMW X 3 aus Dortmund in Richtung Oberhausen fahrend zunächst einen Lkw aus Polen und Opel aus Bocholt. Diese beiden Fahrzeuge wichen nach rechts auf die Standspur aus, da ihnen der Überholdende sehr nahe kam. Der BMW fuhr dann hinten in ein Wohnwagengespann eines Niederländers aus Sappemeer. Dessen 68-jähriger Fahrer geriet ins Schleudern und prallte mit dem Gespann in die Mittelschutzplanke. Dabei wurde seine 63-jährige Beifahrerin schwer verletzt. Der BMW, bei dem das rechte Vorderrad abgerissen wurde, schleuderte 150 Meter weiter in den Seitenraum. Die 64-jährige Beifahrerin wurde von der Feuerwehr aus Schüttorf unverletzt aus dem Wagen befreit. Die Niederländerin kam im Rettungswagen in ein Krankenhaus. Es bildete sich ein vier Kilometer langer Rückstau, der sich nach zwei Stunden langsam auflöste, als der Autoverkehr nach den Rettungsmaßnahmen über den Ratsplatz umgeleitet wurde.

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Speller Jugendforum stellte seine Arbeit dem Kreisjugendring Emsland vor

Spelle/Meppen – Die Beteiligung Jugendlicher an kommunalen Entscheidungen war das Schwerpunktthema, mit dem das Speller Jugendforum sich und seine Arbeit dem Kreisjugendring Emsland präsentierte. Dabei galt die Vorstellung als sogenanntes „best practice-Beispiel“.

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Die Kreistagsabgeordnete Magdalena Wilmes (2. von rechts) dankte den Mitgliedern des Speller Jugendforums und Jugendpfleger Peter Vos (3. von rechts) für die Vorstellung ihrer Arbeit beim Forum Jugendarbeit auf Landkreisebene.

Im Rahmen eines Informationsaustausches unter dem Motto „So funktioniert das?! – Forum Jugendarbeit“ hatte der Kreisjugendring des Landkreises Emsland verschiedene Beteiligungsmodelle Jugendlicher auf kommunaler Ebene untersucht. Landrat Reinhard Winter unterstrich in seiner Ansprache die Wichtigkeit von ehrenamtlicher Jugendarbeit auf Landkreisebene und erhoffte sich praxisnahe Beispiele dieses Forums, mit denen in naher Zukunft gearbeitet werden könne. Bei verschiedenen Workshops wurden sowohl erfolgreiche als auch gescheiterte Projekte unter die Lupe genommen. Dabei präsentierten einige Jugendlichen des Speller Jugendforums die Arbeit als Vorbild für gelungene Vernetzung von Jugend und Politik. Bei der Präsentation gingen sie auf die Entstehung, die Entwicklung, die Aufgaben und die Herausforderungen in der Offenen Jugendarbeit ein. „Unsere Jugendlichen stellten sich sehr engagiert den kritischen Fragen der Moderatoren und konnten eindrucksvoll aufzeigen, dass eine Vernetzung zwischen Kommune und Jugend durchaus möglich ist“, resümierte Peter Vos, Jugendpfleger der Samtgemeinde Spelle. Nach den Präsentationen nutzten die über 50 Teilnehmer am Forum Jugendarbeit, das sich aus verschiedenen Jugendgruppen zusammensetzte, die Möglichkeit, ihre Fragen, Anregungen und Wünsche dem Kreisjugendring zu nennen. Hierzu stellten sich Lünnes Bürgermeisterin Magdalena Wilmes den kritischen Fragen des Publikums und der Moderatoren. „Die Gespräche mit den Jugendlichen waren sehr konkret. So konnte ein kritischer und verbindlicher Austausch stattfinden“, zog die stellvertretende Vorsitzende des Jugendhilfe- und Sport-Ausschusses des Landkreises und Lünnes Bürgermeisterin Magdalena Wilmes ein zufriedenes Fazit der Veranstaltung. Dabei machte das Jugendforum aus Spelle durch eine Vielzahl an Ideen und Projekten besonders auf sich aufmerksam. So befindet sich die Gruppe aktuell in einem Aktionsjahr „Spelle spendet Spaß“, bei dem verschiedene Initiativen über das Jahr verteilt bei öffentlichen Veranstaltungen angeboten werden. „Es werden Spendengelder für den Ambulanten Kinderhospizdienst in Osnabrück gesammelt“, erklärten die Jugendlichen vom Jugendforum das „spendet“ im Motto und hofften, dass am Jahresende eine stattliche Summe für diesen guten Zweck übergeben werden kann.

Fahrradfahrer wird vom PKW erfasst und schleudert in die Windschutzscheibe und verstirbt an der Unfallstelle

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Dreierwalde: Fahrradfahrer tödlich verunglückt, in der Nacht von Freitag auf Samstag . Der Mann war auf dem Fahrradweg zwischen Spelle(NDS) und Dreierwalde(NRW) unterwegs. Er wollte die Straße überqueren um auf einen Fahrradweg auf der anderen Straßenseite zu gelangen. Dabei wurde der Mann von einem heranfahrenden PKW erfasst. Das Fahrrad wurde auf den Fahrradweg geschleudert, der Mann schlug in die Windschutzscheibe des PKWs ein. Rettungskräfte versuchten noch den Mann an der Unfallstelle zu reanimieren, jedoch ohne Erfolg. Die Polizei sicherte umfangreiche Unfallspuren und sprachen mit dem Fahrer des PKWs. Dieser wurde von einer Notfallseelsorgerin betreut.

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Sozialarbeiter der Stadt Meppen seit vier Monaten im Dienst

Simone Baalmann und Mathias Grewe: „Integration beginnt bei der Teilhabe am alltäglichen Leben.“

Zum Jahresende 2015 erreichten die Flüchtlingszahlen Rekordwerte. In den vergangenen Monaten sind diese deutlich zurückgegangen. Die Flüchtlingsarbeit der Städte und Gemeinden konzentriert sich nun auf die Integration ihrer Flüchtlinge. Die Stadt Meppen hat hierfür zwei Sozialarbeiter eingestellt. Simone Baalmann und Mathias Grewe gehören seit dem 1. Februar zum Team.

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Vertraute Ansprechpartner für die Flüchtlinge sind die Sozialarbeiter der Stadt Meppen, Simone Baalmann (hintere Reihe, 2. v. l.) und Mathias Grewe (hintere Reihe, 2. v. r.). Die Flüchtlinge der Gemeinschaftsunterkunft in der Marsch freuen sich darüber hinaus über die „musikalische Unterstützung“ durch Ulrich Hönig (vordere Reihe sitzend, links).

Forciert durch die Medien wurde insbesondere die Zeit, in der tagtäglich tausende Flüchtlinge nach Deutschland kamen, wahrgenommen. Seit den Grenzschließungen auf dem Balkan Anfang dieses Jahres ist die Zahl deutlich zurückgegangen. Wurden im Januar vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bundesweit noch 91.671 Zugänge von Asylsuchenden registriert, waren es im April nur noch 15.941. Diese Entwicklung entlastet zwar die Städte und Gemeinden, Flüchtlingsarbeit ist jedoch nach wie vor ein zentraler Aufgabenschwerpunkt, wie Bürgermeister Helmut Knurbein erklärt: „Der Fokus liegt nun nicht mehr auf der Unterbringung der in Meppen ankommenden Flüchtlingen – wobei dies selbstverständlich eine wichtige Aufgabe bleibt. In den Vordergrund gerückt ist nun die Integration.“

Hierfür wurden zwei Sozialarbeiter befristet für die Dauer von zwei Jahren eingestellt. Simone Baalmann und Mathias Grewe haben seit dem 1. Februar einen festen Arbeitsplatz in der Stadtverwaltung. Diesen nehmen sie in der Praxis allerdings eher seltener in Anspruch. „Den Flüchtlingen ein persönlicher Ansprechpartner sein, das ist ein ganz wichtiger Aspekt. So findet unsere Arbeit in erster Linie vor Ort, gemeinsam mit den Flüchtlingen statt“, erklärt Baalmann. Die 30-jährige hat 2014 ihr Bachelor-Studium abgeschlossen und anschließend ihr Anerkennungsjahr beim ambulanten Justizsozialdienst Niedersachsen in Osnabrück zur staatlich anerkannten Sozialarbeiterin abgeleistet.

 

„Neben der Hilfestellung bei bürokratischen Angelegenheiten oder Arztbesuchen, versuchen wir für ein Stück Normalität – soweit man davon überhaupt sprechen kann – zu sorgen und eine gewisse Struktur in den Alltag zu bringen“, sagt Grewe. Der staatlich anerkannte Erzieher, der auch die Prüfung für den mittleren allgemeinen Justizvollzugsdienst abgelegt hat, arbeitete zuletzt in einer Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Ein besonders schönes Beispiel hierfür biete die Flüchtlingsunterkunft in der Marsch. Hier sind zurzeit 43 Flüchtlinge untergebracht. Ulrich Hönig, pensionierter Lehrer, stattet ihnen regelmäßig Besuch ab und wird mit offenen Armen empfangen. „Von dieser Gastfreundlichkeit kann sich so manch einer eine Scheibe abschneiden“, so Hönig. Eine Tasse Tee oder der traditionelle Chai gehören zu jedem Besuch dazu.

Mit im Gepäck hat Hönig immer auch seine Gitarre; eine weitere hat er den Flüchtlingen überlassen. Beim gemeinsamen Musizieren hat an dieser insbesondere Assem Aboul Monaym sein musikalisches Talent unter Beweis gestellt. Der Diplom-Ingenieur aus Syrien ist dankbar für die Abwechslung und genießt die gemeinsamen Stunden. Ein weiterer Gitarrist ist Mohammed Loay Shokan. Der 24-jährige hat in seiner Heimat das Studium der Rechtswissenschaften begonnen. Sein sehnlichster Wunsch ist es, dieses in Deutschland fortsetzen zu dürfen.

Die Zukunft von Assem und Loay sowie der übrigen Flüchtlinge in der Gemeinschaftsunterkunft ist ungewiss, doch gewiss ist es möglich, sie in dieser Zeit zu unterstützen. Dass dies teilweise nur wenig Aufwand erfordert, beweist das Engagement von Ulrich Hönig. „Vorrangiges Ziel ist es nun, den Flüchtlingen weitere Sprachkurse zu ermöglichen“, so Grewe. Zurzeit seien die Kapazitäten jedoch ausgeschöpft. Verstehen und verstanden werden – Grundkenntnisse der deutschen Sprache zu erlangen, das wünschen sich die Flüchtlinge besonders. Bis dahin verständigt man sich unter anderem über die Musik – eine Sprache, die in allen Ländern gleich ist.

 

 

Infotag rund um das Thema Berufsausbildung bei der Firma STORM in Spelle

Am Donnerstag, den 02. Juni fand bereits zum dritten Mal ein Infotag rund um das Thema Berufsausbildung bei der Firma STORM in Spelle statt.

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Zahlreich kamen Schüler, meist begleitet von ihren Eltern, um sich Informationen aus erster Hand zu den Ausbildungsmöglichkeiten und Perspektiven bei der Firma STORM zu beschaffen – doch auch für Interessierte rund um offene Stellen bot dieser Tag eine optimale Gelegenheit das Unternehmen kennenzulernen.

 

Für Fragen rund um das Thema Ausbildung und offene Stellen bei STORM standen die Ausbildungsmeister der Firma STORM den Schülern für alle Fragen zur Verfügung. Die Firma August STORM hat zurzeit ca. 35 Auszubildende, die in verschiedenen Bereichen ihre Ausbildung absolvieren.

Wir übernehmen Verantwortung für unsere Mitarbeiter. Sie machen das Unternehmen stark – ihr Wissen, ihre Leidenschaft und ihre Vielfalt sind für uns ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Für unsere Mitarbeiter machen wir uns stark – vom Eintritt ins Berufsleben bis zum Ruhestand und darüber hinaus. Fortbildungsprogramme, familienfreundliche flexible Arbeitszeit, gemeinsame sportliche Aktivitäten und betriebliche Altersvorsorge sind nur einige Beispiele.

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Seit mehr als 75 Jahren ist uns die Zukunft genauso wichtig wie das Hier und Jetzt. Wir denken langfristig und beschäftigen uns schon heute mit den Herausforderungen von morgen – damit unsere Welt auch für folgende Generationen lebenswert bleibt, so die Firma STORM

Polizei kontrolliert den Schwerlastverkehr auf der Autobahn A 30 auf dem Parkplatz Waldseite Süd in Fahrrichtung Osnabrück

Gildehaus – (ots) – Am Mittwoch in der Zeit von 15.00 Uhr bis 23.00 Uhr hat die Polizei auf der Autobahn A 30 auf dem Parkplatz Waldseite Süd in Fahrrichtung Osnabrück eine Großkontrolle durchgeführt und den Schwerlastverkehr überprüft. 25 Beamtinnen und Beamte von der niedersächsischen Polizei, der Bundespolizei und dem Hauptzollamt Osnabrück waren an dieser Kontrolle beteiligt. Insgesamt wurden 50 Fahrzeuge kontrolliert, von denen knapp 20 Mängel aufwiesen. In Höhe des Parkplatzes wurde zudem eine Geschwindigkeitsüberwachung durch die Beamte der Verfügungseinheit der Polizeiinspektion durchgeführt. Aufgrund der Kontrolle wurde die Geschwindigkeit auf 60 Stundenkilometer beschränkt. Besucht wurde diese Schwerlastkontrolle von etwa zwanzig interessierten Lkw-Fahrern, die im Rahmen des regelmäßigen monatlichen Fernfahrerstammtisches zur Kontrolle eingeladen waren. Grundsätzlich findet dieser Fernfahrerstammtisch mit der Polizei alle vier Wochen regelmäßig auf dem Autohof in Salzbergen an der Autobahn A 30 statt und dient dem Austausch von kraftfahrerrelevanten Themen.

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Polizeibeamte standen auch dieses Mal den Lkw-Fahrern Rede und Antwort. Probleme wie zum Beispiel „Ladungssicherung“ und „technische Mängel“ konnten während der Kontrolle unmittelbar vor Ort absolut praxisorientiert an den zu kontrollierenden Fahrzeugen erörtert werden. Von den Beamten wurden insgesamt 35 Verstöße, zum Teil hatten die Lkw mehrere Mängel, registriert. In zehn Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt. Die Polizei zog insgesamt 6250 Euro Sicherheitsleistung ein. Es wurden insgesamt 206 Autofahrer festgestellt, die sich nicht an die erlaubten 60 Stundenkilometer hielten. Der schnellste Fahrer war ein Niederländer in einem BMW, der mit 187 Stundenkilometer unterwegs war. Im  Rahmen der Kontrolle wurde ein Sattelzug  aus Cloppenburg kontrolliert. Geladen waren diverse Fahrzeuganhänger, die auch alle ordnungsgemäß verladen und gesichert waren. Eine Überprüfung des 44-jährigen, moldawischen Fahrers ergab jedoch, dass dieser wegen mehrerer Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz zur Festnahme ausgeschrieben war. Er wurde noch vor Ort festgenommen und zwecks weiterer Maßnahmen der Polizei in Nordhorn übergeben. Der Firmenchef kümmerte sich um einen Ersatzfahrer, der das beladene Fahrzeuggespann zum Zielort weiterfährt. Besonders negativ fielen außerdem zwei polnische Sattelzüge auf, die mit Gefahrgütern beladen waren. Das transportierte Unkrautvernichtungsmittel wurde in für Gefahrgut nicht zugelassenen Behälter befördert. Beide Fahrzeuggespanne wurden zu einer Gefahrstofffirma in Schüttorf begleitet und gesichert abgestellt. Am Donnerstag soll der Inhalt in ordnungsgemäße Behälter umgepumpt werden. Auch ein polnischer Tankzug wurde von den Beamten beanstandet.  Aus einem Leck des Tanks lief noch warmes Frittieröl aus. Der Fahrer musste mit seinem Fahrzeug zwecks Reparatur zurück in die Niederlande.

Neue Stabsstelle Wirtschaftsförderung eingerichtet

Neu aufgestellt hat sich die Stadt Meppen in Sachen Wirtschaftsförderung. Mit der eigens hierfür eingerichteten Stabsstelle können Handel und Wirtschaft in Meppen zukünftig noch effektiver und intensiver betreut und unterstützt werden.

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Neue Organisation – bekannte Ansprechpartner: (v. l.) Heinz Schöttmer und Martina Bökers bilden das Team um die neue Stabsstelle Wirtschaftsförderung.

Als „ein gutes Signal in die Wirtschaft Meppens“ bezeichnet Bürgermeister Helmut Knurbein die Einrichtung der organisatorisch direkt ihm sowie dem Ersten Stadtrat unterstellten Stabsstelle Wirtschaftsförderung. Ziel dieser Neuorganisation ist es, die Stelle des „Wirtschaftsförderers“ von sonstigen Aufgaben zu entlasten, enger mit der Verwaltungsleitung zusammenzuarbeiten und noch mehr als zentrale Anlaufstelle für die Belange von Handel und Wirtschaft zu fungieren.

Bisher war die Wirtschaftsförderung dem Fachbereich 8 „Wirtschaftsförderung, Liegenschaften, Kultur und Marketing“ zugeordnet. Dieser wurde von dem Fachbereichsleiter und Wirtschaftsförderer Heinz Schöttmer geleitet. Schöttmer war als Fachbereichsleiter auch in vielfältiger Weise mit den Leitungsaufgaben für die anderen Aufgabenbereiche betraut und konnte sich somit nicht ausschließlich den Aufgaben der Wirtschaftsförderung widmen.

„Meppens Wirtschaft hat sich äußerst positiv entwickelt. Dies wird nicht zuletzt an den Zahlen der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten deutlich, die seit Jahren einen Aufwärtstrend fahren“, so Schöttmer. Die strukturierte und nachhaltige Wahrnehmung der Interessen der in Meppen ansässigen Unternehmen sowie auch die aktive Akquise und Betreuung potentiell ansiedlungswilliger Betriebe, insbesondere aber auch die Unterstützung und Belebung des innerstädtischen Handels, seien wichtige und im Hinblick auf den Onlinehandel stets wachsende Aufgaben.

Ansprechpartner der neuen Stabsstelle sind Heinz Schöttmer und Martina Bökers, die zuvor ebenfalls im Fachbereich 8 eingesetzt war. Erreichbar sind die Kollegen unter den bekannten Kontaktdaten in der Stadtverwaltung Meppen, Markt 43: Heinz Schöttmer, Tel. (05931) 153-226, E-Mail: h. schoettmer@meppen.de, Martina Bökers, Tel. (05931) 153-135, E-Mail: m.boekers@meppen.de.

Die Zukunft kommt schneller als man denkt

Junge Union Spelle informiert sich bei Deutsche Glasfaser 

Spelle. Endspurt! Die letzte Woche der Nachfragebündelung des Unternehmens Deutsche Glasfaser für den Bereich Spelle und Venhaus hat begonnen. Dies nahmen die Nachwuchspolitiker zum Anlass, um sich über den aktuellen Stand des Projektes zu informieren.

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Für die Mitglieder des Samtgemeindeverbandes ist die Unterstützung des Projektes sehr wichtig, da gerade für junge Leute eine schnelle Internetanbindung im Alltag, aber auch im Beruf unabdingbar ist. „Wer jetzt noch nicht unterschrieben hat, sollte dies schnellstmöglich tun“, rät der JU-Samtgemeindevorsitzende Jonas Roosmann. Egal ob Internetbestellungen, Erstellung von Fotobüchern oder das Ansehen von Serien bei verschiedenen Anbietern, all dies steht und fällt mit einer guten Internetverbindung. Die Junge Union Spelle glaubt an eine schnelle Weiterentwicklung der Onlineangebote und sieht die Gemeinde Spelle im Nachteil für die Zukunft, wenn man diese Chance nicht ergreift. „Unsere Gemeinde ist ein liebenswertes Dorf und nur durch gute und zukunftsfähige Infrastruktur können wir diese Entwicklung vorantreiben“, betont der Kreistagskandidat Roosmann. Alle Einwohner sollten sich dieser Chance bewusst sein. Noch vor 10 Jahren konnte wohl niemand voraussagen, dass heute nahezu jeder ein Smartphone besitzt und somit durchgängig mit dem Internet verbunden ist. Wenn sich die Onlinewelt weiterhin derart schnell entwickelt, werden die Orte ohne eine gute Internetversorgung ins Hintertreffen geraten. Um im Nachhinein nicht zu bereuen, diese Chance nicht ergriffen zu haben, ist eine intensive Auseinandersetzung mit diesem Thema notwendig. Die Jungunionisten haben sich am Informationsstand am Markelo Platz informiert und schlagen jedem unentschlossenem Bürger vor, dies ebenfalls zu tun.

Unfall auf der Autobahn 30 fordert einen Verletzten Auto prallt auf polnischen Lkw

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Salzbergen. Ein 38-jähriger Autofahrer aus Ascheberg aus dem Münsterland wurde am Mittwochmittag bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 30 zwischen den Anschlussstellen Holsterfeld und Salzbergen verletzt. Nach Angaben der Autobahnpolizei war der Mann mit einem Skoda Octavia in Fahrtrichtung Niederlande unterwegs. Gegen 13.50 Uhr war er kurz vor dem Rastplatz „Emstal Nord“ vermutlich aus Unachtsamkeit unter den Anhänger eines polnischen Lastwagens gefahren. Dabei zog er sich nur leichte Verletzungen zu, der 42-jährige Lkw-Fahrer aus dem Kreis Zgorzelec (Niederschlesien) kam mit dem Schrecken davon. An dem Skoda war Totalschaden entstanden, an dem Lkw-Anhänger erheblicher Sachschaden. Es bildete sich zunächst ein Rückstau von bis zu acht Kilometern, der sich langsam auflöste, als der Autoverkehr halbseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet wurde. Die Polizei bemängelte, dass wie auch bei den Unfällen auf der A 30 am 23. und 30. Mai von den Verkehrsteilnehmern keine Rettungsgasse gebildet worden war.

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Reisende Ladendiebe in Spelle unterwegs

Polizei

Am 21.04.2016 ließen zwei junge Männer Alkohol und weitere Waren im Wert von ca. 200,–Euro aus einem Markt in Spelle mitgehen. Dabei wurden sie von Polizeibe-amten beobachtet und festgenommen. Da beide Diebe bereits erheblich „vorbelastet“ sind, wurde durch das Amtsgericht Lingen die Untersuchungshaft angeordnet.
Am 11.05.2016 hatte der zuständige Be-amte in eben dieser Angelegenheit in dem Markt zu tun. Dabei konnte er erneut zwei Männer feststellen, die u.a. Alkohol ent-wendeten. Die Täter konnten in der Nähe gestellt und festgenommen werden. In ih-rem Fahrzeug fanden sich Waren im Wert von ca. 800,–Euro. In diesem Fall wurden die Diebe wieder auf freien Fuß gesetzt. Es handelt sich bei den Tätern in beiden Fällen um Angehörige georgischer Diebes-banden. Die Festgenommenen waren be-reits in anderen Orten in Deutschland mit gleichartigen Taten aufgefallen.

Mehrere Autos im Stadtgebiet von Rheine aufgebrochen

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Rheine (ots) – Am Dienstagabend bzw. in der Nacht zum Mittwoch (01.06.2016) wurden im Stadtgebiet mehrere Autos aufgebrochen. Die PKW waren in den Abendstunden, zu unterschiedlichen Zeiten zwischen 18.00 Uhr und 21.00 Uhr, geparkt worden. Am Morgen stellten die Geschädigten dann die Beschädigungen fest. In fast allen Fällen hatten die Unbekannten eine Scheibe zertrümmert. Aus einem schwarzen Kia, der an der Königseschstraße stand, stahlen sie einen Schlüsselbund und eine Taschenlampe. Ein Navigationsgerät und eine Lederjacke nahmen sie aus einem Fiat mit, der an der Hünenborgstraße stand. Auf einem Parkplatz an der Mondstraße brachen die Täter einen silbernen Opel auf und entwendeten daraus eine Kühltasche mit Getränken sowie ein Brillenetui. An der Osnabrücker Straße/Marsenstraße brachen sie einen Toyota auf, entwendeten daraus aber nach Erkenntnissen nichts. Auch aus Rodde ist ein Diebstahl gemeldet worden. Auf dem Brink öffneten die Täter gewaltsam einen Skoda. Auch hier ist unklar, ob sie etwas gestohlen haben. Die Sachschäden an den aufgebrochenen Fahrzeugen werden jeweils auf mehrere Hundert Euro geschätzt. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zu den Aufbrüchen geben können, Telefon 05971/938-4215. Sie bittet jede verdächtige Beobachtung mitzuteilen. Insbesondere die Geräusche, die beim Zertrümmern der Scheiben entstanden sind, könnten Passanten gehört haben.

Sonntag Premiere: Lathener Miniwelten errichten eigenes EM-Stadion

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Die ehrenamtlichen Helfer Hermann Bröring, Bernd Gebbeken und Jürgen Eden (v. links) bauten das Miniatur-Fußballstadion in den Miniwelten Lathen auf.: Foto: Alexander Allerkamp/Miniwelten Lathen

Lathen. Paris, Nizza, Bourdeaux, Lion und Lathen, wie geht das zusammen? Bei der Fußball-Europameisterschaft (EM) zählt die Samtgemeinde zwar offiziell nicht zu den zehn französischen Austragungsorten. Dennoch bereiteten sich die Helfer der Miniwelten Lathen auf die EM vor.

 

Mit einem überdimensionalen Fußballstadion im Miniaturformat, dass am vergangenen Montag offiziell fertiggestellt wurde. Seit November letzten Jahres errichteten die sechs ehrenamtlichen Helfer des Kreativteams ein Fußballstadion mit rund 600 Playmobil-Figuren, die aus der privaten Fundus de200s Dörpener Sammlers Jürgen Eden stammen. Mit an Bord sind beispielsweise Walter und Hedwig Nintemann aus Neudersum, die sorgfältig mit Akku-Klebepistolen dafür sorgten, dass die Figuren auch bei einem Fußball-Erdbeben frei von Erschütterungen bleiben. Die Figuren aus den Herstellungsjahren zwischen 1974 und 2016 wurden auf den Tribünen positioniert, die sich auf zwei Ebenen befinden. Für das Bauwerk, dass es nirgendwo zu kaufen gibt, hatte der Hobbysammler Eden in den vergangenen Monaten rund 140 Treppen, 20 Bahnsteige, vier Flughäfen und zehn handelsübliche Tribünen gekauft. Die Komponenten des Zirndorfer Spielwarenherstellers wurden dann in den vergangenen Monaten in einem separaten Raum des Gründerzentrum Lathen zusammengeführt. Hermann Bröring aus Lathen und Bernd Gebbeken aus Niederlangen-Siedlung nahmen indes den letzten Feinschliff vor und dekorierten das Umfeld mit Fußbällen, schwarz-rot-gelben Girlanden und Schriftzügen, die auf das sportliche Großereignis hinweisen. Die Miniwelten Lathen wurden am 27. Juni 2015 von der Samtgemeinde Lathen eröffnet und umfasst auf rund 280 Quadratmeter rund 20 Themenwelten. Rund 300 Fahrzeuge, 3.500 Figuren und eine große Gartenbahn von Lehmann bilden den Rahmen der privaten Dauerausstellung. Den Fahrbetrieb stellt indes der Modellbahnenthusiast Alexander Allerkamp aus Papenburg sicher. Er sorgt zudem dafür, dass sukzessiv die rund 30 größten Objekte sowie kleinen Häuschen stilvoll beleuchtet werden. 16 ehrenamtliche Helfer des Heimatvereins Niederlangen stellen den regelmäßigen sonntäglichen Ausstellungsbetrieb sicher. Ab dem kommenden Sonntag (5. Juni) kann das neue Bauwerk auf der Sonderfläche der Dauerausstellung im Lathener Gründerzentrum an der A31 von 14.30 bis 17.30 Uhr besichtigt werden. Mehr auf www.miniwelten-lathen.de Übrigens wird bereits jetzt hinter den Kulissen weitergearbeitet: Denn im kommenden Jahr soll im Rahmen des Luther-Jahres ein Stück von Nürnberg abgebildet werden.

Von Spelle über Woisselsdorf zur Hohen Tatra

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Die Teilnehmer der Fahrt vor der Pfarrkirche in Woisselsdorf

Spelle – Die Initiative “Generation 50plus” der Samtgemeinde Spelle hatte zu einer 8-tägigen Fahrt zum kleinsten Hochgebirge der Welt eingeladen. Nach einer Zwischenübernachtung in Breslau wurden die Orte „Woisselsdorf, Grottkau und Schwarzengrund“ besucht. Für manche Vertriebene wurden in deren ehemaligen Wohnorten alte Erinnerungen geweckt. Vor nun genau 70 Jahren wurden die Schlesier aus ihrer alten Heimatgemeinde vertrieben und fanden in der Samtgemeinde Spelle ein neues Zuhause. Das Hotel „Patria“ lag auf 1400 m Seehöhe und erfreute die Mitreisenden mit einem einzigartigen Blick auf die schneebedeckten Gipfel der Hohen Tatra. Nach einer Wanderung zu einem Wasserfall wurde das Freilichtmuseum „Stara Lubovna“ besichtigt. Unter dem Applaus der Mitreisenden feierten einige Teilnehmer in historischen Kostümen eine zünftige Bauernhochzeit.

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Bauernhochzeit mit „Hochwürden“ Josef Schütte (rechts)

Der nächste Tag begann mit einer Floßfahrt auf dem Fluss „Dunajec“ durch die malerische Natur des kleinen Gebirges und dem Besuch eines Klosters. Während einer Rundfahrt durch das „Zipser Ländchen“ wurde die gleichnamige Burg besichtigt. Ein besonderer Höhepunkt war zum Abschluss der Gang durch eine Tropfsteinhöhle mit etwa 900 Stufen. Die Höhle zählt zum UNESCO Weltkulturerbe und gab atemberaubende Ansichten frei. Eine Besichtigung der Stadt „Poprad“ beendete den Besuch der Hohen Tatra bei herrlichem Wetter.