Erste Flüchtlinge wechseln nach Aschendorf Neue Notunterkunft geht in Nutzung

Meppen/Aschendorf. Ab Dienstag, 19. Januar, werden die ersten 40 Flüchtlinge aus der Notunterkunft in Lingen in die ehemaligen ADO-Hallen in Aschendorf umziehen. Es folgen am 20. Januar weitere 124 Männer, Frauen und Kinder aus der Unterkunft in Sögel sowie am 21. Januar zusätzliche 155 Personen aus der Notunterkunft in Meppen. Damit befinden sich insgesamt 319 Flüchtlinge, die per Amtshilfeersuchen des Landes Niedersachsen dem Landkreis Emsland zugeteilt wurden, in der neu eröffneten Notunterkunft. 

ADO Registrierung

Landrat Reinhard Winter (r.) und Landtagspräsident Bernd Busemann (2. v. r.) im Gespräch mit Helferinnen in der Kleiderkammer, die in der Notunterkunft eingerichtet wurde. (Fotos: Landkreis Emsland)

 

 

„Im Ergebnis konnte der ausgesprochen ambitionierte Zeitplan für die Einrichtung der ADO-Hallen zur Notunterkunft damit umgesetzt werden“, sagte Landrat Reinhard Winter beim gemeinsamen Termin mit Kreisausschuss und Presse am neuen Standort. Noch bis 15. Februar wird das Amtshilfeersuchen gültig sein. Im Anschluss daran greift eine mit dem Land verhandelte Nachfolgeregelung für den Betrieb der Notunterkunft für 1000 Flüchtlinge in Aschendorf. Dies geschieht im Rahmen einer Verwaltungsvereinbarung, die die wesentlichen Eckpunkte bitte ergänzen enthält. Diese Vereinbarung soll bis Ende 2015 andauern.

Bislang sind verschiedene Arbeiten in den ehemaligen ADO-Hallen durchgeführt worden, darunter die Reinigung der Hallen, Maurerarbeiten, Trockenbauarbeiten, Heizungs- und Sanitärarbeiten sowie Elektroarbeiten. Darüber hinaus wurden Betten und Bauzäune, die als Trennwände dienen sollen, aufgestellt. Überdies wurden insgesamt zwölf Sanitär-Container installiert und ein Verpflegungsbereich für 500 Personen geschaffen. Darüber hinaus wurden die Büroräume für das Deutsche Rote Kreuz, das die Einrichtung leiten wird, die Ärzte und die Polizei, die vor Ort eine Dienststelle vorhalten wird, eingerichtet. Auch die künftige Reinigung der Unterkunft wurde per Ausschreibung an eine Osnabrücker Firma vergeben. Sicherheitsdienst und Catering werden nach Ausschreibung Anfang Februar bestimmt. Bis zur endgültigen Entscheidung wird die Firma Securitas, die hier bislang an allen Notunterkünften im Einsatz war, den Dienst übernehmen. Die Firma Menü 2000 zeichnet in diesem Zeitraum für die Versorgung der Flüchtlinge verantwortlich.

Insgesamt rund 50 Mitarbeiter werden künftig für den Betrieb der ADO-Hallen zuständig sein, davon u. a. rund 16 vom Sicherheitsdienst, etwa 30 DRK-Mitarbeiter und weitere sieben Polizisten im Schichtdienst, von denen zwei Polizisten von morgens sieben Uhr bis abends 21 Uhr vor Ort sein werden.

ADO Kleiderkammer

Hier werden ankommende Flüchtlinge registriert: Landrat Reinhard Winter (4. v. l.) und DRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Hövelmann (3. v. l.) besichtigten gemeinsam mit dem Kreisausschussmitgliedern die Gegebenheiten vor Ort.

 

Durch die Inbetriebnahme der Unterkunft in Aschendorf ist es möglich, die derzeit als Unterkunft genutzten Sporthallen wieder für den Schul- und Vereinssport frei zu machen. Die erste Halle, die wieder für ihre eigentlichen Zwecke genutzt werden kann, ist die Sporthalle der Berufsbildenden Schule Wirtschaft in Lingen. Sie steht ab Montag, 18. Januar, wieder der Schule und den Vereinen zur Verfügung. Die weiteren Hallen in Meppen und Sögel werden in den kommenden Wochen nach Rückbau und Abnahme für den Schul- und Vereinssport freigegeben werden können.

Aktuell befinden sich im Landkreis Emsland rund 4000 Flüchtlinge im Leistungsbezug nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, d. h. sie sind registriert und erstuntersucht. Zusätzlich zu den Flüchtlingen, die im Amtshilfeverfahren in den Landkreis Emsland kommen und nun künftig in Aschendorf untergebracht werden, werden auch Zuweisungen per Quote vorgenommen. Nach Stand 12. Januar sind dies bis Ende März 2283 Flüchtlinge, die die emsländischen Kommunen aufzunehmen haben. „Dies bedeutet, dass den Städten und Gemeinden bis Ende des ersten Quartals wöchentlich 250 Personen zugehen werden“, erläutert Winter.

Hörstel-Dreierwalde, Einbrecher unterwegs

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Hörstel (ots) – In ein Wohnhaus in Dreierwalde ist am Sonntagnachmittag (17.01.2016) eingebrochen worden. In der Zeit zwischen 14.45 Uhr und 17.55 Uhr hebelten die Täter die Terrassentür eines Hauses am Weikamp auf. Bei der Suche nach Diebesgut fanden die Täter einige Hundert Euro Bargeld. Der bei dem Einbruch angerichtete Sachschaden liegt ebenfalls im dreistelligen Eurobereich. Die Polizei bittet um Hinweise zu dem Einbruch unter Telefon 05971/938-4215. Die Beamten erinnern: Einbrecher sind zu jeder Tages- und Nachtzeit unterwegs. Melden Sie jede verdächtige Beobachtung umgehend der Polizei über 110. Die Polizei ist „rund um die Uhr“ für Sie da!

Überfall auf Juwelier Hölscher in der Nordhorner Innenstadt bei Aktenzeichen XY ungelöst

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Bilder aus der Überwachungskamera

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Gestohlenen Fluchtwagen VW-Golf mit dem Kennzeichen NOH- JC 99

 

 

Der Überfall auf das Juweliergeschäft Hölscher am 9. April 2015 in der Nordhorner Innenstadt wird am Mittwoch, 20. Januar 2016, in der Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ im ZDF um 20.15 Uhr einer der Fahndungsfilme sein. Im Studio in München werden Kriminalkommissarin Andrea Rackebrandt und Kriminalhauptkommissar Achim van Remmerden die Hinweise entgegen nehmen und die Fragen von Moderator Rudi Cerne beantworten.  Wie seinerzeit gemeldet hatten gegen 10.00 Uhr drei maskierte und bewaffnete Täter den Juwelier überfallen und 37 Breitling-Uhren im Wert von über 100000 Euro erbeutet. Wer sind die drei maskierten Räuber? Der Überfall dauert nur 49 Sekunden. Während einer der Täter die beiden Angestellten mit der Pistole bedroht, zerschlägt der zweite mit einer Axt die Rückwand eines Schaufensters und räumt die wertvollen Uhren in eine Sporttasche. Der dritte Täter sichert während des Überfalls die Eingangstür. Danach fliehen die drei in den Stadtpark, setzen mit einem Schlauchboot ans andere Ufer der Vechte und gehen zu Fuß durch einen Garten zur Steinmaate. Das Schlauchboot, Tatwerkzeug und andere Gegenstände ließen die Täter zurück und flüchten mit einem gestohlenen VW-Golf mit dem Kennzeichen NOH- JC 99, den sie in der Steinmaate abgestellt hatten . DNA-Spuren und eine Lichtbildvorlage führten zwischenzeitlich zu zwei Haftbefehlen gegen einen 31-jährigen und einen 34-jährigen Litauer.

Mit 66 Jahren Münchner mit Drogen unterwegs

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Salzbergen (LK Emsland) (ots) – Ein 66-jähriger Münchner ist am Sonntagnachmittag im Intercity (IC) 147 auf der Fahrt von Amsterdam nach Berlin mit Drogen erwischt worden. Zuvor waren nach erfolgter Einreise des IC in das Bundesgebiet Bundespolizisten – während des Halts des Zuges im Bahnhof Bad Bentheim – hinzugestiegen. In Höhe der Ortschaft Salzbergen konnten die Beamten an einem nicht besetzten Sitzplatz starken Marihuanageruch wahrnehmen und die Drogen in einer Reisetasche feststellen. Da sich keine Person in der näheren Umgebung befand, wurde der Bereich zunächst durch die Bundespolizisten „observiert.“ Wenig später kurz vor Einfahrt in den Bahnhof Rheine konnte der 66-Jährige festgenommen werden. Der Mann räumte schnell ein, dass es sich um sein Reisegepäck handeln würde. Schlussendlich konnten 29 Tütchen mit 84 Gramm Marihuana beschlagnahmt werden. Nach Einleitung eines Strafverfahrens wurde dem Mann die Weiterreise gestattet. Die abschließenden Ermittlungen werden vom Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz in Nordhorn geführt.

 

 

SCHULRANZEN Party bei PLUM’s-LADEN in Spelle pro verkauftem Ranzenset spendet PLUM’s-LADEN 10€ für Schulranzen der Flüchtlingskinder in Spelle.

 

Es ist wieder soweit !

SCHULRANZEN Party bei PLUM’s-LADEN in Spelle

Der Schulbeginn und alles was dazugehört ist für die Kinder ein großes Erlebnis.

Damit Sie und Ihre Kinder sich einen Überblick über die gängigsten Modelle und Motive verschaffen können, und alles in Ruhe ausprobieren können, Veranstaltet PLUM’s-LADEN in Spelle eine SCHULRANZEN Party am Samstag den 13.Februar 2016 von 10.00 bis 16:00 Uhr

Pro verkauftem Ranzenset spenden wir 10€ für Schulranzen der Flüchtlingskinder in Spelle.

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Falsche Feuerwehrmänner wollen Rauchmelder prüfen

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Mehrere Feuerwehren aus der Region warnen vor Verbrecherbanden

Die Überprüfung von Rauchmeldern in Wohnungen und Häusern dürfte eine neue Masche sein, die unbekannte Täter anwenden, um so in die Häuser zu kommen. Der Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim ist bislang ein Fall bekannt. In der letzten Woche hatten zwei unbekannte Männer in Herbrum (nördliches Emsland) an der Wohnungstür einer älteren Frau geklingelt und wollten das Vorhandensein eines vorgeschriebenen Rauchmelders überprüfen. Die Männer gaben vor, im Auftrage der Feuerwehr unterwegs zu sein. „Dieses trifft nicht zu. Wir gehen davon aus, dass es sich um Straftäter handelt, die das Haus auskundschaften wollten, oder die Diebstähle begehen wollen“, teilte die Polizei am Montag mit. Die beiden Männer in Herbrum waren mit einem weißen Fahrzeug unterwegs. Eine Fahndung nach den Männern und dem Auto verlief ergebnislos. „Anscheinend geben sich uns unbekannte Personen als Mitglieder der Feuerwehr aus und wollen Rauchmelder, die seit dem 1. Januar dieses Jahres Pflicht sind, kontrollieren“, schreibt die Feuerwehr und warnt: „Diese Personen gehören nicht der Feuerwehr an, da die Feuerwehr keinen Auftrag hat, diese zu kontrollieren!“

Insbesondere über den Messenger „Whats App“ werden derzeit Warnhinweise zu einer Bande verbreitet, die im Namen der Feuerwehr überprüft, ob in den Wohnungen die vorgeschriebenen Rauchmelder vorhanden sind, um so in die Wohnungen zu gelangen. „Sollten sich solche Personen an der Wohnungstür melden, informieren sie möglichst sofort die Polizei und lassen sie diese Personen auf keinen Fall ins Haus“, teilte die Polizei weiter mit.

Bundespolizei beschlagnahmt Drogen im Wert von ca. 20.000,- Euro auf der BAB 30 auf dem Parkplatz „Waldseite Süd“

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Beamte der Bundespolizei haben Samstagnacht 2 Kilogramm Marihuana mit einem Schwarzmarktwert von rund 20.000 Euro beschlagnahmt. Gegen 02:00 Uhr in der hatten die Beamten an der BAB 30 einen international verkehrenden Reisebus auf dem Parkplatz „Waldseite Süd“ angehalten und kontrolliert.

Bei der Überprüfung des Laderaums wurde eine scheinbar herrenlose Reisetasche festgestellt, in der zwei Plastikbeutel mit etwa 2 Kilogramm Marihuana gefunden wurden.Die Bundespolizisten machten unter den Reisenden zwei männliche Verdächtige im Alter von 30 und 32 Jahren aus, nahmen diese vorläufig fest und übergaben sie zuständigkeitshalber an Beamte des Zollfahndungsamtes Essen.

Die beschlagnahmten Drogen haben einem „Straßenverkaufswert“ von ca. 20.000,- Euro.

Die abschließenden Ermittlungen werden vom Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz in Nordhorn geführt.

Polizeistreife traute ihren Augen nicht

Polizei (2)

Rheine (ots) – Eine Polizeistreife, die am Mittwochmorgen (13.01.2016) im Schotthock unterwegs war, traute ihren Augen nicht, als sie auf der Ludgeristraße in einen fahrenden PKW blickte. Drei Kleinkinder im Alter von 2 bis 5 Jahren standen im Fond des Autos und hielten sich an den Vordersitzen fest. Die Mutter, die den Wagen fuhr, und ihr Ehemann saßen vorbildlich, mit den Gurten gesichert, auf ihren Sitzen. Die Fahrt der Familie wurde von den Beamten per Haltezeichen unterbrochen. Erst nachdem die Mutter für entsprechend geeignete Kindersitze gesorgt hatte, konnte die Familie mit dem Wagen weiterfahren. Gegen die Frau wurde eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige vorgelegt. Sie wird demnächst einen Bußgeldbescheid erhalten. Die Polizei erinnert: Kinder haben ein 7-fach höheres Risiko schwerste oder sogar tödliche Unfallverletzungen zu erleiden. Schon ein Aufprall bei geringen Geschwindigkeiten kann für Kinder tödliche Verletzungen haben. Auch Erwachsene können die Wucht eines Aufpralls mit 10 km/h nicht mehr mit den Armen abfangen. Der dringende Appell:

Schnallen Sie sich an! Sichern Sie mitfahrende  Kinder -wie vorgeschrieben- immer mit geeigneten Kindersitzen!

 

 

Treckerkorso vor dem Meppener Kreishaus Landwirte demonstrieren unter dem Motto „Wir machen euch satt“

Landvolk Übergabe Petition

Bild: Treckerkorso vor dem Meppener Kreishaus: Rund 90 Landwirte fuhren unter dem Motto „Wir machen euch satt“ vor. Hermann Wester (l.), Präsident des Emsländischen Landvolkes, übergab einen Korb mit landwirtschaftlichen Produkten und eine Petition an Landrat Reinhard Winter und den zuständigen Dezernenten Dirk Kopmeyer (v. l.). (Foto: Landkreis Emsland)

 

Meppen. Etwa 90 Landwirte mit über 50 Treckern hatten sich am Freitagmorgen auf den Weg zum Meppener Kreishaus in Meppen gemacht. Unter dem Motto „Wir machen euch satt“ überreichten sie eine Petition an Landrat Reinhard Winter, in der sie deutlich machten, dass sie „vor Ort mit der Bevölkerung und der Politik im Gespräch bleiben oder auch neu ins Gespräch kommen möchten“. Hintergrund der Aktion ist der Start der Grünen Woche in Berlin. 

Als Gegendemonstration zur Kundgebung „Wir haben es satt“, die sich gegen intensive Tierhaltung richtet, haben sich zahlreiche landwirtschaftliche Familienbetriebe zusammengeschlossen, um gemeinsam nach Berlin zu fahren und zugleich vor Ort auf die Situation der Landwirte aufmerksam zu machen. Das Wohlergehen der Tiere und die Produktion gesunder und wertvoller Lebensmittel seien wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit, betonten die Landwirte.

Winter sagte, dass er die Bereitschaft der Landwirte zum Dialog als wichtig empfinde und ein offensiver Umgang mit der öffentlichen Kritik richtig sei. Darüber hinaus müssten die Landwirte antreten, um zu zeigen, dass sie nachhaltig produzieren und nachhaltig mit Umwelt und Tieren umgehen. Initiativen wie der Tag des offenen Hofes, der am 12. Juni fortgesetzt und Einblicke in drei landwirtschaftliche Betriebe im Emsland gewähren wird, seien hier der richtige Weg.

Der Landrat machte ebenfalls klar, dass die Landwirtschaft im Emsland ein wichtiger Arbeitgeber auch im nachgelagerten Bereich sei. Nach Angaben der Landwirte erreichten sie einen Jahresumsatz von mehr als 12 Milliarden Euro durch traditionelle landwirtschaftliche Tätigkeiten im Ackerbau und der Viehzucht. Die Landwirtschaft sei damit der zweitstärkste Wirtschaftsfaktor in Niedersachsen. „Hier im Landkreis Emsland beträgt die Wertschöpfung in der Urproduktion der Landwirtschaft jährlich ca. 1,5 Milliarden Euro“, so die Landwirte.

„Mit der heutigen Versammlung hier vor dem Kreishaus möchten wir unsere Verbundenheit zur Region ausdrücken und legen Wert darauf, dass wir Teil dieser Gesellschaft sind“, ließen die Landwirte in ihrer Petition wissen. Ihre Verantwortung signalisierten sie, indem sie die Unterstützung der emsländischen Tafeln für die kommenden Wochen und Monate mit rund 1.000 Liter Milch, 10.000 Eiern und fünf Tonnen Speisekartoffeln zusagten. Der mit Milch, Eiern und Kartoffeln gefüllte Korb, den sie symbolisch dem Landrat übergaben, machte hier den Anfang.

 

Spelle Fahrradfahrer wird von PKW erfasst und lebensgefährlich verletzt

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Spelle. Bei einem Unfall am Donnerstagabend auf der Venhauser Straße wurde ein 92-jähriger Radfahrer lebensgefährlich verletzt. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei war der Mann gegen 19.45 Uhr mit einem Fahrrad die Wällkenstraße in Richtung Venhauser Straße und überquert diese, ohne auf die Vorfahrt des auf der Vehauser Straße fahrenden Verkehrs zu achten. Es kam zum Zusammenstoß mit einem Auto, dessen 51-jährige Fahrerin trotz Bremsmanöver und Ausweichen nach links einen Zusammenstoß nicht verhindern kann. Der Radfahrer stürzte auf die Fahrbahn und zog sich schwerste Kopfverletzungen zu. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Nach Auskunft der Ärzte besteht Lebensgefahr. Die Unfallstelle liegt außerhalb der Ortschaft und es herrschte Dunkelheit und die Fahrbahn war nass. Straßenbeleuchtung ist am Unfallort vorhanden und war auch eingeschaltet.

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REKERS Betonwerk baut Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge

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Die Firma REKERS Betonwerk ist als leistungsfähiger Anbieter von Betonprodukten bekannt. Über 90 Jahre Erfahrung im Umgang mit Beton und mit 800 Mitarbeitern in 4 Werken bundesweit vertreten, ist REKERS ein zuverlässiger Ansprechpartner für die verschiedensten Bauprojekte.

Aufgrund der aktuellen Flüchtlingssituation stehen viele Städte und Gemeinden vor dem Problem der Unterbringung von Asylbewerbern und Flüchtlingen. Hier hat die Firma REKERS bereits in den 90er Jahren eine robuste und sichere Lösung mittels eines temporären Bauwerkes in Modulbauweise entwickelt. Über deren Aufbau informierten sich bereits in der letzten Woche Vertreter des Landkreises Emsland und der umliegenden Gemeinden anhand einer Moduleinheit, die im Betonwerk REKERS aufgebaut ist. Mit Beauftragten von Feuerwehr, Polizei, dem Roten Kreuz wurde die Wohneinheiten besichtigt und fachmännisch geprüft.

Bereits in den 90er Jahren wurden Gemeinschaftsunterkünfte in Gemeinden im Emsland aufgestellt und stehen zum Teil bis heute für die Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern bereit. Die Ansprüche, die im Bereich Funktionalität und Sicherheit an diese Unterkünfte gestellt werden, sind über einen langen Nutzungszeitraum vollstens erfüllt. Mit einer kurzen Bauzeit von vier bis fünf Monaten, von der Beauftragung bis zur Übergabe der Gemeinschaftsunterkunft, ermöglichen sie den Gemeinden kurzfristig, die ankommenden Flüchtlinge unterzubringen. Wird das Gebäude nicht mehr für die Nutzung als Gemeinschaftsunterkunft benötigt, bietet REKERS auch den Rückbau der Anlagen an. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit die Anlage, am Ende der geplanten Nutzung als Flüchtlingsunterkunft, anderweitig, z.B. für Büros, Kindergärten oder Sozialwohnungen, zu nutzen oder an einem anderen Ort neu zu montieren.

Die Planung und Montage der Wohneinheiten wird durch die Firma REKERS betreut und im Bereich des Ausbaus und bei der Fertigstellung durch ortsansässige Unternehmen unterstützt. Diese Partner führen die Arbeiten im Bereich Innenausbau der Wohneinheiten und der Sanitärräume durch. Den Gemeinden wird ein komplett fertiggestelltes Gebäude übergeben, welches nach der Möblierung direkt bezogen werden kann. Ausgelegt sind die Wohneinheiten standardmäßig für 28 Personen, die in 14 Zweibettzimmern untergebracht werden. Des Weiteren sind eine Gemeinschaftsküche und entsprechende Sanitärräume inbegriffen. Bei Bedarf bietet die Unterkunft auch die Möglichkeit mehrere Räume zu Familienzimmern zusammenzulegen. Durch Ihre flexible Modulbauweise ist eine Anpassung der Wohneinheiten an die äußeren baulichen Bedingungen und die Nutzungswünsche problemlos möglich.

 

Exhibitionisten ermittelt Staatsanwaltschaft erließ Haftbefehl für einen Rheinenser

Festnahme

Rheine (ots) – Meldungen über einen  haben in Gellendorf und der näheren Umgebung in den vergangenen Wochen für Unruhe gesorgt, besonders in der weiblichen Bevölkerung. Wiederholt war ein junger Mann aufgetreten, der sich entblößte und sich dann den Geschädigten in schamverletzender Weise zeigte. Betroffen waren oft Frauen, die sich in ihren Wohnungen aufgehalten hatten. Der zunächst unbekannte junge Mann begab sich auf die Privatgrundstücke und schaute in die Zimmer. Für die mehr als zehn exhibitionistischen Handlungen, die bei der Polizei registriert sind, ist der nun festgenommene Rheinenser verantwortlich. Der junge Mann wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster dem Haftrichter vorgeführt.

Dieser erließ wegen Wiederholungsgefahr einen Haftbefehl für den Rheinenser. Erschwerend kommt hinzu, dass er sich auch gegenüber Kindern entblößt gezeigt hatte. Gegenüber den ermittelnden Beamten gab er die überwiegend in Gellendorf verübten Taten zu.

 

Schul- und Vereinssport zieht wieder in Turnhallen ein Räumung der Flüchtlingsunterkünfte: BBS Wirtschaft in Lingen macht den Anfang

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Meppen. Mit der Inbetriebnahme der ehemaligen ADO-Hallen in Aschendorf als Notunterkunft können die derzeit für die Flüchtlingsunterbringung verwendeten Sporthallen in Lingen, Meppen und Sögel künftig wieder für den Schul- und Vereinssport genutzt werden. Als erste Notunterkunft kann die Sporthalle der Berufsbildenden Schule Wirtschaft in Lingen für ihre eigentliche Nutzung frei gegeben werden. Diese steht ab Montag, 18. Januar, der Schule und den Vereinen wieder zur Verfügung. 

Als nächstes folgt die Sporthalle des kreiseigenen Gymnasiums Georgianum in Lingen, in der sich derzeit noch 92 (Stand 12. Januar) Flüchtlinge befinden. Diese werden am Dienstag, 19. Januar, in die ehemaligen ADO-Hallen umziehen. „Anschließend findet die Räumung der Sporthalle statt, d. h. alle Bauzäune sowie Betten kommen raus, Elektrik und Wasserleitung werden zurückgebaut und der Bodenschutz wird entfernt“, erläutert Landrat Reinhard Winter. In den darauf folgenden Tagen wird die Halle in Augenschein genommen und mögliche Schäden werden behoben, so dass nach der Abnahme des Gebäudes der Schul- und Vereinssport frühestens in der ersten Februarwoche stattfinden kann.

Bei der Notunterkunft in der Turnhalle der gemeindeeigenen Oberschule in Sögel ist geplant, den Umzug der aktuell 126 Flüchtlinge ab Mittwoch, 20. Januar, durchzuführen, so dass einen Tag später auch hier die Räumung des Gebäudes erfolgen kann. Die Halle soll entgegen anders lautender Meldungen künftig nicht mehr für Flüchtlinge genutzt werden. Ein genauer Zeitpunkt an dem, nach Abnahme und Freigabe des Gebäudes, Schulsport und Vereine wieder Zutritt haben können, steht noch nicht fest.

Dies gilt auch für die Notunterkunft in Meppen, die in der städtischen und kreiseigenen Turnhalle an den Berufsbildenden Schulen eingerichtet worden war. Sie soll nach dem Umzug der aktuell insgesamt 297 Männer, Frauen und Kinder am Donnerstag, 21. Januar, nach Aschendorf wieder rückgebaut werden.

 

 

Versuchter Einbruch in Netto-Markt in Emsbüren

©Spelle-News-Einbruch-300x200    Emsbüren – (ots) – In den frühen Morgenstunden des Donnerstag der letzten Woche gegen 01.00 Uhr wurde versucht, in den Netto-Markt in Emsbüren einzubrechen. Unbekannte Täter lösten durch den Einbruchsversuch die optische und akustischen Alarmanlage aus und entfernten sich vom Tatort. Die Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, die im Zusammenhang mit dem versuchten Einbruch stehen, werden gebeten, sich bei der Polizei in Emsbüren unter der Telefonnummer (05903) 214 zu melden.

Junge Frau bei Unfall schwer verletzt

VU Schuettorf Drievorden 13 Jan 2016 ©ESM

Am Mittwochvormittag wurde bei einem Verkehrsunfall im Ortsteil Drievorden eine 19-jährige Autofahrerin schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei war die junge Frau aus Engden gegen 10.20 Uhr mit einem VW Polo auf der Emsbürener Straße (Kreisstraße 6) in Richtung Emsbüren unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache kam der Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab. Bei dem Versuch, gegenzulenken, geriet das Auto ins Schleudern, fuhr zunächst in den Straßengraben und schleuderte wieder auf die Straße zurück. Hier blieb der VW total beschädigt entgegen der Fahrtrichtung stehen. Bei dem Unfall wurde die 19-Jährige schwer verletz. Sie kam im Rettungswagen in ein Krankenhaus. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten war die K 6 kurzzeitig gesperrt.

Kompetenzzentren IT und Energie der Ems-Achse zukünftig in Lingen Chance für Stadt und gesamte Region

Lingen. Lingen wird Standort für das neue Kompetenzzentrum IT und weiterer Standort für das Kompetenzzentrum Energie der Wachstumsregion Ems-Achse. Das gaben jetzt der Geschäftsführer der Ems-Achse Dr. Dirk Lüerßen, Landrat Reinhard Winter, Oberbürgermeister Dieter Krone, die Wirtschaftsförderin des Landkreises Martina Kruse und Michael Schnaider vom it.emsland in einem Pressegespräch bekannt. Die beiden Netzwerke sollen die jeweiligen Kompetenzen bündeln, als Ansprechpartner fungieren und die Interessen aller Partner nach außen vertreten. „Erstmals etablieren wir damit Kompetenzzentren an zwei Standorten“, sagte der Geschäftsführer der Ems-Achse Dirk Lüerßen. Den Schwerpunkt IT werde es in Lingen und Leer, den Schwerpunkt Energie in Lingen und Aurich geben.

Oberbürgermeister Dieter Krone und Landrat Reinhard Winter begrüßten die Entscheidung der Ems-Achse. „Die Ems-Achse bietet uns die Möglichkeit an eine breite Infrastruktur anzudocken“, sagte Landrat Winter. „Wir erhoffen uns viele Synergieeffekte und natürlich im Verbund mit der gesamten Region eine bessere Wahrnehmung und mehr Schlagkraft unserer Themen und Anliegen im bundespolitischen Kontext“, ergänzte Oberbürgermeister Dieter Krone.

Foto PM Ems-Achse 2016-01-12 Kompetenzzetrum IT und Energie der Ems-Achse zukünftig in Lingen

Freuen sich über die neuen Kompetenzzentren: (v. li.) Michael Schnaider vom it.emsland, Landrat Reinhard Winter, die Leiterin der Wirtschaftsförderung Martina Kruse, Oberbürgermeister Dieter Krone und der Geschäftsführer der Ems-Achse Dirk Lüerßen.

 

Dabei soll das Kompetenzzentrum IT auf den Strukturen des it.emsland aufgebaut werden. „Die IT-Dienstleistungsgesellschaft verfügt bereits seit mehr als zehn Jahren über weitreichende Erfahrungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie, arbeitet eng mit der Hochschule zusammen und verbindet die Themen Technologietransfer, Ansiedlung und Vernetzung“, betonte Landrat Winter. Damit sei in diesem Bereich eine gute Grundlage für den Aufbau des Kompetenzzentrums IT gegeben.

Zudem sei Lingen Energiestandort, ergänzte Oberbürgermeister Krone. „Wir haben die Unternehmen, die Fachkräfte, die Infrastruktur, das Know-How und zudem den Studiengang Energiewirtschaft hier vor Ort.“ Das Kompetenzzentrum Energie sei insofern eine logische Folge und zugleich eine große Chance für die Stadt Lingen. Die Strukturen und Details dieses Netzwerkes müssten nun zusammen mit der Ems-Achse und den entsprechenden Unternehmen aufgebaut und etabliert werden.

Die Wachstumsregion Ems-Achse ist ein Bündnis von Unternehmen, Kommunen, Bildungseinrichtungen, Kammern und Verbänden in Ostfriesland, im Emsland und in der Grafschaft Bentheim. Dort sind derzeit rund 480 Mitglieder mit über 100.000 Mitarbeitern organsiert. Ziel ist die Profilierung einer gemeinsamen Wirtschaftsregion Ems-Achse. Die bisherigen Kompetenzzentren der Ems-Achse umfassen bislang die Themen Energie, Maritime Wirtschaft, Logistik, Metall- und Maschinenbau sowie Kunststoff.

 

Radfahrer auf der Schapener Straße angefahren Pkw setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Verletzten zu kümmern

Polizei (2)

Spelle – (ots) – Bei einem Verkehrsunfall am Montagmorgen auf der Schapener Straße wurde ein 13-jähriger Radfahrer von einem Auto angefahren und schwer verletzt. Der Verursacher flüchtete nach dem Zusammenstoß. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei war der 13-Jährige mit seinem Fahrrad gegen 07.30 Uhr auf dem Weg zur Schule und überquerte die Schapener Straße. Nach seinen Angaben wurde er beim Überqueren der Straße von einem unbeleuchteten Auto erfasst und zu Boden geschleudert. Dabei zog sich der Junge schwere Verletzungen zu und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Verursacher flüchtete in Richtung Spelle. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Spelle unter der Telefonnummer (05977) 929210 zu melden.

Tag der offenen Tür und Anmeldung im Kindergarten Hölscherhof

Spelle – Am Samstag, 16. Januar 2016 von 14.30 bis 16.30 Uhr steht der Kindergarten Hölscherhof in Spelle allen interessierten Müttern, Vätern, Kindern, Großeltern etc. zur Besichtigung offen. Durch den Elternbeirat werden Waffeln und Kaffee angeboten.

Kindergarten Hölscherhof

Kindergarten Hölscherhof

Der Hölscherhof ist ein kommunaler Kindergarten in Trägerschaft der Gemeinde Spelle. Im Haus sind fünf Gruppen untergebracht: Zwei Ganztagsgruppen, zwei Vormittagsgruppen sowie eine integrativ arbeitende Gruppe. Es können Kinder ab drei Jahren im Kindergarten betreut und in ihrer Entwicklung begleitet und gefördert werden. „Der Kindergarten bietet eine ganzjährige Öffnung an. Die pädagogische Arbeit orientiert sich am Situationsansatz“, erklärt Leiterin Nina Berning. Bei einem Besuch während des „Tages der offenen Tür“ können die Besucher noch mehr über die Bildungsarbeit im Kindergarten Hölscherhof erfahren und das Haus kennenlernen. Für alle Kinder besteht die Möglichkeit in den Räumlichkeiten zu spielen. An diesem Nachmittag werden auch gerne Anmeldungen für das nächste Kindergartenjahr entgegengenommen. Bei Interesse an einem Kindergartenplatz zum 01. August 2016, sollte die Anmeldung bis zum 29. Januar 2016 im Kindergarten vorliegen. Nina Berning, Leiterin der Einrichtung, steht für Fragen und Informationsgespräche gerne zur Verfügung (Tel.: 05977 937-950, E-Mail: Kigahoelscherhof@Spelle.de).

Schapener Bürger zu Neujahrsempfang eingeladen mit Ehrengast Dr. Bernard Krone

Dr. Bernard Krone

Dr. Bernard Krone

Schapen – Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger Schapens sind eingeladen zum öffentlichen Neujahrsempfang der Gemeinde am Freitag, 15. Januar 2016, um 19.30 Uhr im Landgasthaus Rosken.

Als Ehrengast wird Dr. Bernard Krone zum Thema „Schapen in seiner wirtschaftlichen Entwicklung: Gestern – Heute – Morgen“ referieren. Bürgermeister Karlheinz Schöttmer blickt auf die Höhepunkte des Jahres 2015 zurück und nimmt die Chancen 2016 ins Visier. Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf wird über die Ereignisse in der Samtgemeinde Spelle berichten und wird einen Ausblick auf 2016 werfen. Im Rahmen der Veranstaltung werden besonders verdiente Mitbürger geehrt. Die musikalische Begleitung übernimmt die Gruppe „Happy tones“.

Tannenbaum-Aktion 2016 der KLJB Spelle ein voller Erfolg

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Foto©ES Media Spelle

Am Samstag den 09.01.2016 sammelte die Speller Landjugend wie jedes Jahr die ausgedienten Weihnachtsbäume in Spelle-Venhaus und Varenrode ein. Es waren ca. 80 Landjugend Mitglieder unterwegs mit 16 Fahrzeugen um die ausgedienten Weihnachtsbäume einzusammeln.
Die Bäume wurden gegen eine Spende von 1,50 Euro abgeholt, und zum Osterfeuer an der Umgehungsstraße (Schapenerstraße) gebracht. Der Erlös der Aktion wird wie jedes Jahr an Pater Kulüke gehen, um sein Projekt auf den Philippinen zu unterstützen. So kamen in diesem Jahr bei der Tannenbaum-Aktion 6300 Euro für das Projekt auf den Philippinen zusammen.

Brandanschlag an einer Unterkunft für Asylbewerber Polizisten löschen Brandsatz vor Asylunterkunft in Ascheberg

Polizei (2)

Ascheberg/Münster (ots) – Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Coesfeld und der Polizei Münster. Am frühen Samstagmorgen (9.1., 02:50 Uhr) bemerkte eine Polizeistreife einen Feuerschein vor einer kommunalen Asylunterkunft an der Bultenstraße in Ascheberg. Die Beamten löschten die etwa 1,80 Meter hohen Flammen mit einem mitgeführten Feuerlöscher. Sofort eingeleitete Ermittlungen an der Brandstelle ergaben, dass unbekannte Täter, etwa einen Meter von einer gemauerten Hauswand entfernt, eine PET-Flasche mit brennbarer Flüssigkeit entzündet hatten. Ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude erfolgte nicht. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Staatsschutz des Polizeipräsidiums Münster hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei sucht Zeugen, die vor 02:50 Uhr verdächtige Beobachtungen an der Asylunterkunft gemacht haben und Hinweise auf die Täter geben können.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0251 275-0 entgegen.

Bundespolizisten hatten den „richtigen Riecher“ Rauschgiftschmuggler festgenommen

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Bundespolizisten haben am Freitagmorgen im Bahnhof Bad Bentheim Marihuana im Wert von ca. 20.000,- Euro aufgespürt. Ein 33-jähriger Drogenschmuggler wurde festgenommen.

Den im wahrsten Sinne des Wortes „richtigen Riecher“ hatte am Freitagmorgen eine Streife der Bundespolizei, als sie in einem grenzüberschreitenden Zug das Reisegepäck eines 33 Jahre alten Mannes näher überprüfte.Die erfahrenen Beamten erkannten sofort welcher Geruch ihnen da aus dem Rucksack entgegen kam. Bei der Durchsuchung des Gepäckstücks entdeckten die Bundespolizisten knapp 2 Kilogramm Marihuana.Der Drogenschmuggler wurde daraufhin festgenommen und Fahndern des Zollfahndungsamtes Essen für weitere Ermittlungen übergeben. Die beschlagnahmten Drogen haben laut Zoll einen „Straßenhandelspreis“ von ca. 20.000,- Euro.

Der 33-Jährige wurde heute Mittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück einem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl und der Mann wurde einer Justizvollzugsanstalt zugeführt.

Die abschließenden Ermittlungen werden vom Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz in Nordhorn geführt.

SPD sieht der Zukunft gelassen entgegen – Zum Rücktritt von Jürgen Beranek-

SPD sieht der Zukunft gelassen entgegen

Seit der Kommunalwahl 2011 erfolgten viele Umstrukturierungen bei der Lingener SPD, welche nicht nur einen offeneren und transparenteren Umgang mit den aktuellen Themen zur Folge hat, sondern auch eine Verjüngung in den Entscheidungsgremien. Dass dieser Weg Früchte trägt, ergibt sich aus dem stetigen Eintritt neuer Mitglieder.

„Politik soll Spaß machen! Das wollen wir anhand unser Themen und Aktionen den Bürgerinnen und Bürgern vermitteln“, betont der Ortsvereinsvorsitzende Andreas Kröger. „Parteiinterne Streitigkeiten sind bei uns schon seit Jahren kein Thema mehr“, fügte Ulla Lehmann, stellvertretende Vorsitzende hinzu. „Mit Jürgen Beranek verband mich ein besonderes Vertrauensverhältnis“, erklärte der Fraktionsvorsitzende Dr. Bernhard Bendick, „dennoch nehme ich seinen Schritt mit Gelassenheit hin“.

Offensichtlich handelt es sich bei seinem Wechsel zu den Bürgernahen um private Befindlichkeiten, die keinem politischen Hintergrund unterliegen. Hier hat sich allein der Ratsherr Jürgen Beranek gegenüber seinen Wählerinnen und Wählern zu verantworten, die ihm das Vertrauen geschenkt haben und ihn bei der Kommunalwahl 2011 in seinem Wahlbereich als Sozialdemokraten gewählt haben. „Gerade in Heukampstannen hat er somit viele Menschen enttäuscht“ stellt Carsten Primke, stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender fest.

„Negatives können wir rückblickend aus politischer Sicht jedoch nichts gegen Jürgen Beranek sagen, der Kassenwart der Fraktion war, im Aufsichtsrat der Stadtwerke und für die Fraktion auch die Position des stellvertretenden Ratsvorsitzenden wahrgenommen hat“ beschreiben Bendick und Kröger das Aufgabenspektrum. Vielmehr betonen die Sozialdemokraten, dass Beranek durch seine langjährigen Erfahrungen als Parteimitglied und Gewerkschafter sein Wissen immer konstruktiv in die Partei- und Fraktionsarbeit eingebracht hat. Umso überraschender folgte nun der Wechsel zu den Bürgernahen.

Ob Beranek den frischen Wind in der SPD und den aktuellen Zeitgeist nicht mehr wahrnehmen wollte, lassen die Sozialdemokraten dahingestellt. Am Ende bewährt sich jedenfalls die Redensart: „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“

Beranek sollte jedoch in aller Konsequenz, wenn er sich dann schon für einen derart drastischen Schritt entscheidet, ohne vorher ein Wort gegenüber dem Parteivorstand oder der Fraktionsspitze geäußert zu haben, sein Mandat niederlegen, fordert die Lingener SPD. Dies ist er in erster Linie den Wählerinnen und Wählern und natürlich auch den Genossinnen und den Genossen in Heukampstannen, deren Stimmen sein Ratsmandat mit ermöglich haben, schuldig.

„Jürgen Beranek sollte sich auch daran erinnern, dass er Robert Koop in der SPD die Stimme versagte und dass dieser im Rat immer darauf hingewiesen hat, dass man sein Ratsmandat nicht in eine andere Fraktion mitnimmt sondern zurückgibt“, erklärte Andreas Kröger.

Jürgen Beranek wird sich auch gegenüber dem gesamten Lingener Stadtrat zu verantworten haben, da nunmehr kurz vor Ende der Wahlperiode sämtliche Vorsitzenden der Ausschüsse neu bestimmt werden müssen. Es erklärt sich dabei von selbst, dass die SPD-Fraktion die Abwahl von Beranek vom Amt des zweiten stellvertretenden Ratsvorsitzenden beantragen wird. Für diesen hatte die SPD Jürgen Beranek aufgrund ihrer Wertschätzung seiner Person vorgeschlagen und der Rat war diesem Vorschlag einstimmig gefolgt.

Leider ist in dem Verhalten von Beranek kein Funke Sozialdemokratie mehr zu erkennen, die Grundsätze der Sozialdemokratie, wie Freiheit, Gerechtigkeit und insbesondere Solidarität wurden von ihm mit Füßen getreten.

Die Bürgernahen um ihren Fraktionsvorsitzenden Koop, der sich vor der Kommunalwahl 2016 nun anscheinend als „Headhunter“ zeigt, fallen aus SPD-Sicht im Stadtrat lediglich durch Querschießen, Dagegensein, Nörgeln und Sticheln gegen den Oberbürgermeister bis hinunter zu nachgeordneten Bediensteten der Stadtverwaltung und der Lingener Lokalpresse auf. Substanz in der Politik ist hier jedenfalls nicht zu erkennen. Es wird sich zeigen, ob diese Vorgehensweise und diese Art von Politik der Bürgernahen wirklich Bürger-nah ist.

Aus Sicht der Sozialdemokraten ist das Vorgehen der Bürgernahen eher abschreckend und fördert die Politik-Verdrossenheit. Verlierer ist die Demokratie. Eine Zusammenarbeit mit den Bürgernahen schließt die SPD aufgrund der aktuellen Ereignisse für die Zukunft aus.

62-Jährige Falschfahrer zeigte sich unbelehrbar und beleidigte lieber die Polizeibeamten

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BAB 31 / AS Wietmarschen (ots) – Am Donnerstagnachmittag hat eine Streife der Bundespolizei auf der BAB 31 einen Falschfahrer stoppen können. Der 62-Jährige Fahrer zeigte sich unbelehrbar und beleidigte lieber die Polizeibeamten.

Die Streifenbesatzung wollte gegen 15:30 Uhr an der Anschlussstelle Wietmarschen in Fahrtrichtung Oberhausen auf die BAB 31 auffahren. Dabei beobachteten die Beamten vor ihnen ein Fahrzeug, das kurz vor Erreichen des Beschleunigungsstreifens plötzlich anhielt. Auf einmal wendete der Fahrer sein Auto um danach auf dem Seitenstreifen entgegen der Richtungsfahrbahn der A 31 weiterzufahren.

Die Bundespolizisten handelten sofort, schalteten das Blaulicht ein und stoppten den Falschfahrer bereits nach wenigen Metern um eine Gefährdung für den Fahrzeugführer und andere Verkehrsteilnehmer zu verhindern. Der 62-jährige Fahrer zeigte sich auf sein Verhalten angesprochen aber alles andere als einsichtig. Vielmehr fühlte er sich belästigt und beleidigte die Beamten mehrfach. Offenbar hatte er irrtümlich die falsche Anschlussstelle gewählt und wollte jetzt bewusst über die Autobahn zurückfahren.

Eine zuständigkeitshalber hinzugerufene Streife der Autobahnpolizei Lingen übernahm schließlich den unbelehrbaren Fahrzeugführer. Dort werden auch die abschließenden Ermittlungen geführt.

 

Einbrecher in Hörstel unterwegs

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Hörstel (ots) – Am Donnerstagnachmittag (07.01.2016) waren in Hörstel Einbrecher unterwegs. Die Polizei hat die Ermittlungen zu dem Einbruch am Kappellenkamp aufgenommen und die Spuren am Tatort gesichert. Derzeit liegen keine Erkenntnisse vor, wer den Einbruch in den Nachmittagsstunden, zwischen 15.15 Uhr und 17.40 Uhr, begangen hat. Der oder die Täter zertrümmerten das Glas einer Zugangstür und stiegen dann in das Wohnhaus ein. Bei der Suche nach Diebesgut betraten sie mehrere Zimmer, in denen sie die Schränke und Behältnisse öffneten. Aus diesen erbeuteten sie mehrere Schmuckstücke und Bargeld. Der angerichtete Sachschaden wird auf etwa 500 Euro beziffert. Die Polizei bittet jede verdächtige Beobachtung mitzuteilen. Sie fragt: Wem sind im Tatzeitraum, insbesondere in dem Wohngebiet zwischen der Rheiner Straße und dem Alten Postweg, verdächtige Personen aufgefallen? Wer hat in dem Bereich verdächtige Fahrzeuge gesehen? Die Polizei bittet weiterhin um besondere Vorsicht! Achten Sie auf verdächtige Personen in ihrem Wohnumfeld.

Diebe wollen unerkannt bleiben. Oft machen sie sich sofort aus dem Staub, wenn sie bemerkt werden. Oft versuchen sie, ihr Gesicht durch Kapuzen oder Mützen zu verdecken. Informieren Sie sofort die Polizei:

Merken Sie sich die Kennzeichen verdächtiger Fahrzeuge! Teilen Sie der Polizei unverzüglich die Kennzeichen verdächtiger Wagen mit.