Im Flutlichtduell am Freitagabend lieferten sich der SC Spelle-Venhaus und der BSV Rehden ein hart umkämpftes Spiel.

Artikel vom 30. August 2025  


Fußball-Oberligist SC Spelle-Venhaus und BSV Rehden trennten sich  am Freitagabend nach einer intensiven und aufregenden Partie vor 446 Zuschauern im Getränke Hoffmann Stadion 2:2 (1:1). Beide Teams beendeten die Begegnung mit zehn Spielern.

Der SCSV erwischte einen Traum-Start. Nach nicht einmal 100 Sekunden führten die Emsländer. Nach einem Pass in den Strafraum behauptete sich Elias Strotmann und schob das Leder vorbei an Torwart Daniel Banfalvi ins Netz. Um den Schützen, der seinen ersten Saisontreffer erzielte, bildete sich eine Jubeltraube.

In den vorherigen drei Punktspielen war Strotmann nur zu Kurzeinsätzen gekommen. Am Flutlicht-Freitag stand er erstmals in der Start-Elf für Tom Winnemöller, der schon drei Punktspieltore verbucht hat. Der 23-Jährige, der leicht angeschlagen war, konnte aus beruflichen Gründen nicht pünktlich zum Spiel kommen, und musste auf der Bank Platz nehmen. Jan Popov kehrte nach dem Ablauf seiner Gelbrot-Sperre wieder ins Team zurück. Er übernahm den Part von Jan-Hubert Elpermann, der beim 2:0 bei Lupo Martini Wolfsburg die Rote Karte gesehen hatte.

Die Rehdener, die erst eins ihrer vier bisherigen Pflichtspiele gewonnen hatten, zeigten sich nach dem Rückstand nicht geschockt. Die Mannschaft von Kristian Arambasic attackierte wütend. Sie wollte Wiedergutmachung für den mäßigen Start.

Spelle geriet unter Druck. Der Gastgeber brauchte einige Zeit, bis er sich wieder Entlastung verschaffte. Einige Male fehlten im Mittelfeld die Anspielstationen. Doch Mitte der ersten Halbzeit war er wieder besser im Spiel. Und hatte nach einer halben Stunde zwei gute Möglichkeiten. Rehden klärte beim ersten SCSV-Schuss, beim zweiten „Hammer“ von Felix Golkowski war eine Glanztat von Banfalvi nötig, um das 0:2 zu verhindern.

Der SCSV stemmte sich mit einer starken kämpferischen Leistung in einer von beiden Seiten sehr intensiv geführten Partie gegen die Rehdener Wucht. Beispielhaft war die Rettungs-Grätsche von Golkowski, der am eigenen Strafraum mit langem Anlauf und vollem Risiko klärte.

Nach einem Handspiel von Golkowski im Speller Strafraum kam Rehden noch vor der Pause zum Ausgleich. Noah Wallenßus nutzte den Elfmeter zum fünften Saisontreffer. SCSV-Keeper Mattis Niemann war links unten fast noch am Ball. Danach drängte der Gast aus dem Landkreis Diepholz weiter, hatte Möglichkeiten, aber es blieb beim 1:1 zur Pause. Vor dem Pfiff mussten Jan Popov und Oleksii Mazur nach einem Zusammenprall minutenlang behandelt werden. Popov blieb im zweiten Durchgang draußen, genau wie Marvin Kehl, der einiges einstecken musste.

Die ersten Chancen der zweiten Halbzeit hatte wieder Spelle, wieder durch Golkowski. Seine wuchtigen Schüsse konnte Banfalvi, der beste Rehdener, gerade noch abwehren. Mit einer Glanzparade verhinderte wenige Minuten später erneut den Rückstand. Er parierte den Strafstoß von Strotmann. Das hätte das 2:1 für Spelle sein müssen. Der Gastgeber hatte leichtes Oberwasser.

Stattdessen ging Rehden in Führung. Wallenßus erzielte seinen zweiten Treffer (72.). Aber Spelle steckte nicht auf. Luca Tersteeg nutzte die zweite SCSV-Strafstoßchance. Er ließ sich von einer Unterbrechung nicht nervös machen, hämmerte den Ball links oben in den Giebel. Uzoma Eke sah vor dem Elfer Gelbrot. Das 2:2 hatte auch nach der Gelbroten Karte gegen Jost Krone Bestand. Über die besseren Möglichkeiten verfügte in der Schlussphase der Gastgeber.

Am Samstag (6.9.) bestreitet der SC Spelle-Venhaus bereits das nächste Heimspiel. Um 18 Uhr gibt Aufsteiger Lüneburger SK Hansa seine Visitenkarte ab.

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