Artikel vom 24. Februar 2026
Lingen-Damaschke – Am 11. Februar 2026 tagte die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der LEADER Region Südliches Emsland in Damaschke.

Bürgermeister Stefan Heskamp begrüßte die Teilnehmenden und führte durch das Haus der Vereine, dessen Außenanlage jüngst selbst mit Hilfe einer LEADER-Förderung neugestaltet wurde. Anschließend ging es weiter zur Tagesordnung, bei der die LAG gleich vier Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von rd. 437.000€ beschloss. In der Gemeinde Emsbüren ist die Neugestaltung des Emsbürener Marktplatzes geplant. Dort ist als Erlebnisangebot unter anderem ein Wasserspiel mit Fontänevorgesehen.
Besonders groß war das Interesse an zwei durch gemeinnützige, regionale Vereine eingebrachte Projektideen, die allesamt einstimmig beschlossen wurden: Campus Feuerwe(h)rk – Neugestaltung des Feuerwehrmuseums Salzbergen. Der Verein „Feuerwehrmuseum Freiwillige Feuerwehr Salzbergen e.V.“ stellte die Neugestaltung der Ausstellungsräume am neuen Standort des Feuerwehrmuseums in Salzbergen vor. Laut Vorsitzenden Thomas Kolmes soll das neue Feuerwehrmuseum besonders modern und familienorientiert gestaltet werden. Das Feuerwehrmuseum besitzt eine große Strahlkraft für die gesamte Region und ist damit auch ein wichtiger Motor für den regionalen Tourismus.
Erweiterung und Umbau Proberaumzentrum Klangschmiede in Lingen Die Emsländische Musikerinitiative Lingen e.V. (Emili e.V.) setzt sich seit vielen Jahren für Musikinteressierte in der Region ein. Mithilfe von LEADER Mitteln soll nun die Erweiterung des Proberaumzentrums „Klangschmiede“ in Lingen erfolgen. Vorsitzender Carsten Pfeiffer und Kassenwart Thorsten Kopel präsentierten die notwendigen Umbauten, insbesondere auch im Bereich Barrierefreiheit. Geplant ist ein zukünftig deutlich erweitertes und barrierefrei zugängliches Proberaumangebot für Musikliebhaber aus der Umgebung.
Mit zunehmender Sorge blickt die Region jedoch auf die LEADER Förderperiode ab 2028. Noch ist unklar, wie und ob das Förderprogramm LEADER fortbesteht. Die Bandbreite, in der bisher Projekte und Projektträger gefördert werden konnten und können, steht aktuell stark zur Diskussion. „Sollten diese einschneidenden Veränderungen tatsächlich so eintreffen, hätte das grundlegende Auswirkungen auf die gesamte Region und die bisher so erfolgreich umgesetzte Förderstrategie. Die Vielfalt der Projekte wäre massiv gefährdet“, fasst Vorsitzender Matthias Lühn besorgt zusammen. Aktuell setzen sich die LEADER-Regionen im Emsland sowie im gesamten Bundesgebiet für den Erhalt der LEADER-Förderstrategie ein. Denn besonders die Projektvielfalt ist das, was die EU-Förderung über LEADER so besonders macht. Insbesondere auch gemeinnützige Vereine aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen profitieren von der regional wirksamen Förderstrategie.
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