Artikel vom 6. März 2026
Der SC Spelle-Venhaus empfängt am Sonntag um 15 Uhr Atlas Delmenhorst im heimischen Getränke Hoffmann Stadion zum Knaller der Fußball-Oberliga Niedersachsen. Es ist das Duell des Tabellenfünften gegen den -zweiten. Die zweitbeste Heimelf trifft auf das erfolgreichste Auswärtsteam. Mehr Schlagerspiel geht kaum. SCSV-Trainer Henry Hupe erwartet eine sehr intensive Partie – und hofft natürlich auf den Dreier für den Gastgeber.

Die Delmenhorster hoffen auf die Rückkehr in die Regionalliga, in der sie zuletzt 2022/23 aufgelaufen sind. In der vergangenen Saison verpasste Atlas die Aufstiegsrunde zur vierten Liga nur ganz knapp: Ein einziger Zähler fehlte im Vergleich mit Schöningen, das sich für die Regionalliga qualifizierte.
„Wir erwarten einen sehr, sehr starken Gegner mit einem super Kader und sehr viel individueller Qualität“, schätzt auch Hupe den Gast hoch ein. An der Tabellenspitze der Oberliga waren nur Germania Egestorf/Langreder und Delmenhorst zu finden. Aktuell beträgt der Rückstand der Mannschaft von Trainer Key Riebau drei Zähler. Doch etliche Verfolger, darunter des SCSV, sitzen Atlas im Nacken.
Um seine Ambitionen zu untermauern, hat sich der Club aus der 82.000-Einwohner-Stadt vor den Toren Bremens in der Winterpause noch einmal verstärkt: Der 32-jährige Mittelfeldakteur Chris David ist ein ehemaliger niederländischer Juniorennationalspieler. Er gehörte auch zum Aufgebot des FC Fulham (erste englische Liga) und von Twente Enschede (Eredivisie). Vor vier Jahren spielte er für SSV Jeddeloh. Der bei Bayern München ausgebildete Mittelfeldspieler Marco Stefandl (27) kehrte von der SpVgg Bayreuth zurück. Offensivkraft Mats Kaiser (29) stieß nach einem Jahr in Neuseeland wieder zum Atlas-Aufgebot.
Auffällig ist die Auswärtsstärke der Delmenhorster bei sieben Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage. Verloren hat Atlas in Heeslingen, am Mittwoch gab es nach 1:3-Rückstand ein 3:3 in Wolfenbüttel.
Das belegt nach Hupes Einschätzung, wie ausgeglichen die Oberliga ist. „Fast jeder kann jeden schlagen.“ Beim 1:1 in der Hinrunde – den Ausgleich schoss der aktuell langzeitverletzte Elias Strotmann – sah der Speller Coach sein Team wegen etlicher guter Chancen nach der Pause näher am Dreier als den Gegner, der daheim nur 13 von 27 möglichen Punkten gesammelt hat. Riebaus Mannschaft habe einen klaren Plan, „aber darauf bereiten wir uns wie im Hinspiel vor. Wir müssen uns am Sonntag nicht verstecken.“
Dass die Speller Serie von sieben Spielen ohne Niederlage ausgerechnet beim Re-Start am vergangenen Wochenende in Lüneburg gerissen ist, ärgert die Emsländer. Hupe bekannte, dass das 0:2 im Endeffekt verdient gewesen sei. Er wolle sich nicht in Ausreden flüchten, aber der Platz sei in einem katastrophalen Zustand gewesen. Dadurch sei der Zufallsfaktor größer geworden. „Die Partie hätte auch in unsere Richtung kippen können.“
Spätestens nach der Einheit am Dienstag habe der SCSV den Blick nach vorn gerichtet. „Wichtig ist jetzt einfach, dass wir eine gute Reaktion zeigen. Damit haben wir im Training angefangen. Das wollen wir Sonntag fortsetzen“, erklärt Hupe, der auf einige personelle Fragezeichen verweist. Die Vorfreude auf das erste Duell im Getränke Hoffmann Stadion nach mehr als drei Monaten ist jedenfalls groß.
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