Artikel vom 4. März 2026
Rheine. An der Steinfurter Straße in Rheine wird am kommenden Montag, 09.03.2026 (Einmündung Krumme Straße) ein Kampfmittelverdachtspunkt untersucht. Der Verdacht ergibt sich aus vorherigen Sondierungen im Rahmen von Arbeiten im betroffenen Bereich. Um sicher feststellen zu können, ob tatsächlich ein Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden liegt, wird die Stelle durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst freigelegt. Erst im Anschluss kann beurteilt werden, ob ein Kampfmittel vorhanden ist oder nicht.

Sollte sich der Verdacht bestätigen, wären Evakuierungs- und Sperrmaßnahmen erforderlich. Derzeit wird vorsorglich mit einem Sicherheitsradius von rund 250 Metern um die Verdachtsstelle geplant. In diesem Fall müssten die umliegenden Gebäude kurzfristig geräumt und entsprechende Straßensperren eingerichtet werden. Eine Übersicht über den möglichen Evakuierungsbereich ist dem beigefügten Stadtplan zu entnehmen.
Wie bei vergleichbaren Einsätzen werden Mitarbeitende der Ordnungsbehörde im Falle einer Evakuierung die betroffenen Straßen aufsuchen und Anwohnerinnen und Anwohner direkt informieren und zum Verlassen ihrer Wohnungen auffordern.
Was ist zu tun?
Für betroffene Bürgerinnen und Bürger, die während einer möglichen Evakuierung keine andere Aufenthaltsmöglichkeit haben, wird in der Mitte 51, Mittelstraße 51 eine Anlaufstelle eingerichtet.
Die Stadt Rheine bittet Anwohnerinnen und Anwohner vorsorglich darum, sich auf eine mögliche kurzfristige Evakuierung einzustellen. Im Falle einer Evakuierung sollten wichtige persönliche Gegenstände mitgenommen werden. Dazu gehören insbesondere notwendige Medikamente, Ausweisdokumente, Mobiltelefone sowie gegebenenfalls wichtige Unterlagen. Auch ausreichend Wasser oder ein kleiner Snack können sinnvoll sein. Haustiere können in der Regel nicht in Sammelstellen mitgebracht werden. Da eine mögliche Evakuierung frühzeitig angekündigt wird, wird darum gebeten, für Tiere rechtzeitig eine alternative Unterbringung zu organisieren.
Die Dauer der Maßnahmen lässt sich im Vorfeld nicht genau abschätzen. Sollte sich der Verdacht bestätigen und eine Entschärfung erforderlich werden, kann dies mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Sobald eine Rückkehr in die Häuser und Wohnungen wieder möglich ist, wird die Öffentlichkeit umgehend informiert.
Für dringende Fragen steht die Stadt Rheine unter der Telefonnummer 05971 939 980 zur Verfügung.
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