Speller Serie reißt beim Re-Start: 0:2 in Lüneburg

Artikel vom 28. Februar 2026

 

Fußball-Oberligist SC Spelle-Venhaus startet mit einer Niederlage ins neue Jahr: Die Emsländer verlieren beim heimstarken Lüneburger SK Hansa 0:2 (0:0). Damit endet die Serie von sieben Partien ohne Niederlage.

Wie andere Top-Teams der fünften Liga taten sich auch die Speller beim Re-Start nach der Winterpause schwer. Der SCSV kassierte gegen den LSK im fünften direkten Vergleich die erste Niederlage. Das Team von Tarek Gibbah hat in dieser Saison erst ein Heimspiel verloren.

Auf dem schwer bespielbaren Ausweichplatz war an spielerische Lösungen kaum zu denken. Ein Nachteil für den Gast. Co-Trainer Marius Kattenbeck der Mannschaft auch keinen Vorwurf machen. „Wir hatten nicht gedacht, dass der Platz so schlecht ist. Wir sind gar nicht in unsere gewohnten Abläufe gekommen.“ Beide Mannschaften setzten auf lange Bälle. Nach der Pause habe der Gastgeber die Momente auf seiner Seite gehabt. Zum Seitenwechsel stand es leistungsgerecht 0:0 – und nach Aluminiumtreffern 1:1.

Schon in der siebten Minute traf Steffen Wranik nach Hereingabe von Jip Kemna die Latte, LSK-Keeper Arne Exner klärte auf der Torlinie. Nach einer Ecke von Jan-Luca Ahillen köpfte Abwehrspieler Jost Krone das Leder knapp über das Tor (25.). Mehr ganz klare Gelegenheiten gab es für den SCSV vor dem Seitenwechsel nicht. Kurz vor dem Pausenpfiff schied Wranik verletzt aus. Für ihn kam Niklas Oswald.

Der Gastgeber traf in der 20. Minute die Latte des Speller Gehäuses. Der SCSV lief nach eigener Ecke in einen Konter. Nur sieben Minuten später verfehlte Nico Hübner das Tor nach einem Freistoß aus 19 Metern knapp. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs rettete Keeper Mattis Niemann das 0:0: Nach einer Flanke von der linken Seite wehrte er mit dem Fuß einen Kopfball ab.

Doch in der zweiten Halbzeit nutzte Lüneburg seine Vorteile und setzte sich mit einem Doppelschlag vorentscheidend ab. Zunächst traf Leon Perera in der 53. Minute. Nach einem Steckpass durch die Kette nutzte der Nationalspieler aus Sri Lanka seine Chance frei vor Niemann. Dann verpasste Malte Meyer nach einer Flanke (56.). Doch 60 Sekunden später machte er es besser: Nach einem Freistoß von Hübner lenkte Niemann das Leder nach einem Kopfball an den Pfosten und Meyer beförderte das Leder per Kopf über die Linie. In der Schlussphase verhinderte Niemann weitere Gegentore.

Der SCSV hatte seine besten Möglichkeiten schon früh im zweiten Durchgang: Nach Ecke von Ahillen beförderte Krone den Ball per Kopf Richtung langen Pfosten, aber Felix Golkowski traf das Tor nicht (47.). Nach Zuspiel von Kemna schoss Oswald 60 Sekunden später den Ball aus 18 Metern über das Gehäuse. In der Nachspielzeit verpasste Janik Jesgarzewski den Anschlusstreffer nur knapp. Erfreulich: Max Meier kam nach monatelanger Verletzungspause endlich zu seiner Pflichtspielpremiere für den SCSV.

Am 8. März Spitzenspiel gegen Delmenhorst

Kattenbeck ist gespannt auf die Reaktion der Mannschaft. Denn am nächsten Wochenende erwarten die Schwarz-Weißen Atlas Delmenhorst zum Spitzenspiel. Die Partie wird am Sonntag (8.3.) um 15 Uhr im heimischen Getränke Hoffmann Stadion angepfiffen.

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