Obstbäume für Holthausen Heimatverein und Stadt Lingen vollenden Hotspot-Projekt

04 07 Hotspot-Holthausen

Lingen. Als durchweg gelungene Kooperation werteten Vertreter der Stadtverwaltung und des Heimatverein Holthausen-Biene in der letzten Woche die Umsetzung des Hotspot-Projektes „Wege zur Vielfalt – Lebensadern auf Sand“ in Holthausen-Biene. Zusammen pflanzten die jeweiligen Vertreter 30 Obstbäume entlang eines Weges in Holthausen-Biene. Damit setzen sie den zweiten Schritt zur Herrichtung des Wegesaumes im Rahmen des Hotsport-Projektes um. Bereits im letzten Jahr war auf einer Länge von circa 380 Metern und einer Breite von circa 10 Metern Regio-Saatgut von regionaltypischen Pflanzenarten eingesät worden. Zusammen mit den Obstbäumen soll der blütenreiche Wegesaum bald einheimischen Vogelarten sowie Bienen und anderen Insekten als Lebensraum dienen.
„Wir sind sehr dankbar, dass der Heimatverein zum Motor für diese Maßnahme geworden ist“, sagte Stadtbaurat Lothar Schreinemacher und bedankte sich bei den Helfern. „Das ist eine Win-win-Situation für alle Beteiligten – auch die Kleinsten.“ So habe der Heimatverein schon längere Zeit nach Flächen für eine Obstwiese mit alten Sorten gesucht. Die Mitglieder wollen diese insbesondere für die Umweltbildung nutzen und anhand der alten Obstbäume die jeweiligen Sorten erklären, diese zusammen mit Kindern ernten und dann weiterverarbeiten. Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Kirschen und auch Wallnüsse sollen in ein paar Jahren entlang des Wegesaums wachsen. Die Feuerwehr Holthausen sorgte dafür, dass die Bäume auch gut austreiben können, indem sie die hochstämmigen Obstbäume wässerte.
„Die Pflanzaktion ist die Krönung unserer Hotspot-Maßnahme“, zeigte sich auch Karin Schreiner sehr erfreut. Und auch Ortsbürgermeister Uwe Dietrich bedankte sich bei allen, die zu der Pflanzaktion gekommen waren. „Holthausen hat seinen Beitrag zu dem Hotspot-Projekt geleistet“, sagte der Ortsbürgermeister.

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