Besonderes Projekt: Azubis backen mit fair gehandelter Schokolade Erfolgreiche Kooperation zwischen Weltladen und Christophorus-Werk

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Lingen. Auf den ersten Blick erscheint in der Ausbildungsküche des Berufsbildungswerkes (BBW) des Christophorus-Werkes alles ganz normal. Zehn Auszubildende mit weißen Schürzen und Kochhauben sind eifrig damit beschäftigt, Zutaten abzuwiegen, sie in Schüsseln zusammenzumischen und Kuchenformen in die Öfen zu schieben. Die Besonderheit liegt in einem wesentlichen Detail: Die Zutaten für die Kuchen und Torten stammen aus fairem, biologischem und regionalem Handel. „Damit beschreiten wir neue Wege. In Kooperation mit dem Lingener Weltladen haben wir das Projekt ‚Kochen und Backen mit fairen Produkten‘ ins Leben gerufen und den ersten Kurs jetzt erfolgreich beendet“, erklärt Annika Röttger, Ausbilderin in der Hauswirtschaft im BBW. Im Rahmen eines einmonatigen Kurses setzten sich die hauswirtschaftlichen Auszubildenden im dritten Lehrjahr insbesondere mit dem Backen mit fairer Schokolade auseinander.

„Uns ist wichtig, dass die Auszubildenden auch über das notwendige Hintergrundwissen über den fairen Handel verfügen“, betont Diplom-Pädagogin Christa Lüken, die das Projekt seitens des Weltladens betreut. Daher wurden die Auszubildenden zunächst im Weltladen u.a. auf anschauliche Weise mit den Produktionsabläufen vertraut gemacht und lernten geschmackliche und qualitative Unterschiede in der Zusammensetzung der Produkte kennen. In der anschließenden kreativen Auseinandersetzung mit den Siegeln des fairen Handels konnten sie das Erlernte vertiefen. „In einem zweiten Schritt setzten sich die Auszubildenden mit den Rezepten auseinander, stellten entsprechende Einkaufslisten zusammen und kauften dann die benötigten Zutaten im „Kramerladen“ des Christophorus-Werkes und im Weltladen ein“, beschreibt Lüken und fügt mit einem Schmunzeln hinzu: „Erst danach ging es in die Küche und an das eigentliche Backen.“

Aus den Zutaten fertigten die Auszubildenden schließlich Kuchen-Kreationen wie Weiße-Schokoladen-Küchlein, Schokoladen-Erdnuss-Cookies oder Leckerbissen mit Schokolade und Kirschen. „Da die Kuchen und Torten im Rahmen der Lossprechungsfeier präsentiert werden sollten, mussten unsere Azubis unter realistischen Bedingungen auf einen festen Termin hinarbeiten“, sagt Ausbilderin Röttger. „Das war eine zusätzliche Herausforderung, die sie aber gemeistert haben.“ Abschließend erhielten die Auszubildenden eine Teilnahmebescheinigung, die belegt, dass sie über den fairen Handel und die Verwendung fairer Zutaten Bescheid wissen. „Das war ein rundum gelungenes Projekt, das wir künftig gerne wiederholen möchten“, blicken Diplom-Pädagogin Lüken und Ausbilderin Röttger zufrieden zurück.

Neue Öffnungszeiten der Tourist-Info Anpassung an Kundenwünsche und Einkaufsverhalten

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Lingen. Die Tourist-Info in Lingen ändert ab Anfang August ihre Öffnungszeiten. Ab Montag, 3. August 2015 öffnet die Tourist-Info montags bis donnerstags ab 9 Uhr und schließt um 17 Uhr. Freitags ist die Tourist-Info von 9 Uhr bis 16 Uhr geöffnet, in der Nebensaison von Januar bis einschließlich März schließt die Tourist-Info am Freitag wie bisher bereits um 13 Uhr. Samstags ist die Tourist-Info weiterhin von 10 bis 13 Uhr geöffnet. „Wir passen die Öffnungszeiten den Gewohnheiten und dem Einkaufsverhalten der Kunden an“, begründet LWT-Geschäftsführerin Gesche Hagemeier die Veränderung. Während häufig morgens zwischen neun und zehn Uhr die ersten Kunden vor verschlossener Tür stünden, werde es umgekehrt am späten Nachmittag extrem ruhig. „Unsere Mitarbeiter haben die Kundenzahlen dokumentiert und insbesondere in der letzten Stunde ist häufig kein oder nur noch minimaler Betrieb zu verzeichnen.“ Gesche Hagemeier ist daher überzeugt, mit den neuen Öffnungszeiten die Bedürfnisse der Kunden besser zu bedienen. „Zumal uns gerade im Vorverkaufsbereich die fehlende Stunde am Vormittag oft das Geschäft ganz schön verhagelt hat“. Nicht selten startet der Vorverkauf für Konzerte oder Sporthighlights morgens um 9 Uhr, „wenn wir dann nicht auf haben, orientieren sich die Kunden um und kaufen online“, so Gesche Hagemeier abschließend.

Stoff- und Tuchmarkt lockt viele Besucher an

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Lingen. Am Sonntag lachte die Sonne über Lingen und lockte unzählige Besucher zum Stoff- und Tuchmarkt auf den Marktplatz, der mit mehr als 100 Verkaufsständen übersät war. Im wahrsten Sinne des Wortes wurden meilenweit Geschäfte abgewickelt, denn es warteten u. a. auf über 8000 Ballen aufgewickelt etliche Kilometer Stoff auf die Hobbyschneider/innen, Dekorateure oder andere Nähbegeisterte. Im trauten Heim werden daraus Oberbekleidung für Babys, Kinder, Jungendliche und Erwachsene geschneidert. Gardinen, Dekorationsstoffe oder Taschen zählen natürlich wie das passende Tuch hinzu. Wer gern mit Nadel und Faden hantiert, der fand auf dem Marktplatz und in den angrenzenden Bereichen der Innenstadt an den Ständen eine kaum überschaubare Vielfalt an Stoffen samt Zubehör. Natürlich fehlten nicht strapazierfähige Stoffe für den Bezug von Polstermöbeln oder anderen Sitzmöbeln sowie Kissenbezügen. Der Stoff- und Tuchmarkt bot all das, was dafür notwendig ist. Samt und Seide, Leinen oder Patchwork-Stoffe, Kurzwaren, Schnittmuster und Angebote für Nähkurse rundeten das Angebot ab. Manch ein Händler pries mehr als 10 Kilometer Stoff und Tuch an. Ein Kurzwarenhändler pries neben tausenden von Knöpfen, hunderte Garnrollen und kilometerlange Borten und Bordüren ebenso mehr als 25.000 Reißverschlüsse an..

„Kapitänin“ Maria Weßling-Wiewel verabschiedet Rektorin verlässt nach 13 Jahren Grundschule Darme

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Lingen. „Von ihrer Kapitänin“ mussten sich in dieser Woche die Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium der Grundschule Darme verabschieden. Maria Weßling-Wiewel verlässt nach über 13 Jahren Darme und stellt sich den Herausforderungen an einer größeren Schule. In einem nachgeahmten Schiff in der Turnhalle nahm die scheidende Rektorin die guten Wünsche und Dankesworte entgegen, die sich allesamt um die Symbolik Meer und Boot drehten. „Sie haben ihr Schiff, die Grundschule Darme, gekonnt durch stürmische Zeiten und ruhige See gelenkt“, sagte Lingens Erster Stadtrat, Stefan Altmeppen in seiner Laudatio. Ortsbürgermeister Werner Hartke ergänzte, dass Maria Weßling-Wiewel das Ruder immer fest in der Hand gehalten habe und so manches Mal auch ihre Navigationskünste beweisen musste. „Dabei hast du Spuren hinterlassen und übergibst nun ein gut aufgestelltes Schiff“, so der Ortsbürgermeister. Der Schülerrat eröffnete das „Logbuch“ und ließ die wichtigsten Ereignisse der Amtszeit noch einmal Revue passieren. Elternrat und Förderverein sprachen ebenfalls ihren Dank und gute Wünsche aus. Als Geschenk überreichten Kolleginnen und Mitarbeiter der Grundschule eine Schatzkiste. Maria Weßling-Wiewel selbst bedankte sich bei den Gästen und Wegbegleitern für die gute Zusammenarbeit.

Bis zum 31. Januar 2016 wird Beate Schmidt die Leitung der Grundschule Darme kommissarisch übernehmen. Die neue Schulleitung soll dann zum 1. Februar eingesetzt werden. Das Verfahren dazu läuft bereits.

Klaus Egbers einstimmig gewählt Neuer ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter in der Stadt Lingen

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Lingen. Einen weiteren Schritt in Richtung Inklusion ist in der Ratssitzung am Dienstagabend die Stadt Lingen gegangen: Die Ratsmitglieder wählten einstimmig Klaus Egbers zum neuen ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten der Stadt Lin-gen. „Ziel soll es sein, die Lebenssituation für Menschen mit Behinderung zu verbessern, das Leben und die Würde von Menschen mit Behinderung zu schützen und Benachteiligungen zu beseitigen“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone während der Ratssitzung. Die Suche nach einem geeigneten Behindertenbeauftragten habe die Stadt Lingen einige Jahre beschäftigt, berichtete Dieter Krone. Bereits 2009 sei der einvernehmliche Beschluss gefasst worden, diese Stelle einzurichten. Mehrere Versuche, einen geeigneten Kandidaten zu finden, seien leider erfolglos gewesen. „Erst mit ihnen, lieber Herr Egbers, haben wir partei-übergreifend den passenden Mann für dieses Amt gefunden“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone.

Klaus Egbers arbeitet als technischer Angestellter bei einem hiesigen Unternehmen und ist dort bereits seit Jahren auch Mitarbeitervertreter für Behindertenbelange. Er verfüge damit über weitreichende Erfahrungen in diesem Aufgabengebiet, so der Oberbürgermeister. Klaus Egbers selbst bedankte sich für das in ihn gesetzte Vertrauen. „Wir haben viele Gespräche geführt und ich hatte immer das Gefühl, dass ich willkommen bin“, so der neue Behindertenbeauftragte der Stadt Lingen. „Es ist eine große Ehre für mich, diese Aufgabe anzunehmen und mich für die Menschen mit Behinderung in der Stadt einzusetzen.“

 

In Lingen werden am Sonntag kilometerlange Geschäfte abgewickelt Stoff- und Tuchmarkt in der Innenstadt

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Lingen. Ein Geschäft abwickeln? – Selten passt diese Formulierung so gut, wie zum Geschehen auf dem Stoff- und Tuchmarkt am Sonntag in der Lingener Innenstadt. Aufgewickelt auf rund 10.000 Ballen werden etliche Kilometer Stoff an Hobbyschneiderinnen, Dekorateure oder andere Nähbegeisterten verkauft. Daraus entstehen dann Kleidungsstücke oder Gardinen, für fast jede Anwendung ist das passende Tuch zu finden. Wer also gerne mit Nadel und Faden umgeht, findet auf dem Marktplatz und in den angrenzenden Bereichen der Innenstadt an fast 100 Ständen eine kaum überschaubare Vielfalt von Stoffen und Zubehör. Gleichgültig ob man Kinderkleidung oder ein exklusives Kostüm nähen, Polstermöbeln einen neuen Look verpassen oder die Fensterdekoration auf einen modischen Stand bringen möchte – der Stoffmarkt bietet die Gelegenheit dazu. Kleider-, Kinder-, Gardinen-, Möbel- oder Dekostoffe ebenso wie Samt und Seide oder auch Leinen gibt es zu bestaunen und zu kaufen. Auch Patchwork-Stoffe sind vertreten. Kurzwaren, Schnittmuster, Angebote für Nähkurse runden das Angebot ab. Manche Händler haben alleine mehr als 10 km Stoff im Gepäck. Ein großer Kurzwarenhändler bietet neben tausenden von Knöpfen, hunderten Garnrollen und Kilometern von Borten und Bordüren auch noch die Auswahl unter mehr als 25000 Reißverschlüssen. Der Stoff- und Tuchmarkt beginnt um 11 Uhr und endet um 17 Uhr.

Acht neue Glocken für das Historische Rathaus Dank HEH Essmann Stiftung zukünftig 40 Tonarten möglich

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Lingen. Ein besonderes Geschenk konnten in dieser Woche Oberbürgermeister Dieter Krone, Klokkenist Hans-Dieter Thomas und der Fachbereichsleiter Kultur, Rudolf Kruse entgegennehmen: Die HEH Essmann Stiftung spendet der Stadt acht neue Glocken für das Historische Rathaus. So werden ab August 20 verschiedene Glocken auf dem Marktplatz erklingen. „Die Möglichkeiten des Spiels erweitern sich von fünf auf 40 verschiedene Dur- und Moll-Tonarten“, erläuterte Hans-Dieter Thomas im Gespräch. Die kleinste Glocke wiegt 15, die größte 96 Kilogramm. Dementsprechend musste auch ein Kran die Kolosse in den Giebel des Rathauses heben.07 16 Glocken_Rathaus2 (2)

Um den fachgerechten Einbau und die technische Ausstattung kümmerte sich die Meller Spezialfirma Ed. Korfhage & Söhne.

„Das neue Glockenspiel ist eine Bereicherung für die Stadt Lingen“, so Oberbürgermeister Dieter Krone. „Mein Dank geht vor allem an die HEH Essmann Stiftung, die diese Erweiterung möglich gemacht hat.“ Die offizielle Einweihung der Glocken soll am 11. August im Zuge der offiziellen Eröffnung des Marktplatzes und während der NDR-Sommertour erfolgen. Bis dahin bleiben Hans-Dieter Thomas noch ein paar Tage, um sich mit den neuen Glocken vertraut zu machen und neue Lieder einzuspielen. Der Klokkenist hatte bereits mehr als 600 Liedsätze für das Lingener Glockenspiel geschrieben. Seine Liedsätze klingen weit über die Stadt Lingen hinaus und sind mittlerweile in 200 deutschen und fünf japanischen Städten und Gemeinden zu hören.

Doch auch in Lingen hat der Klokkenist noch viel vor. „Mit den 20 Tönen habe ich nun viele neue Möglichkeiten“, so Hans-Dieter Thomas abschließend. „Ich würde mich beispielsweise freuen, zukünftig einmal für einen Trachtenverein spielen zu können, der dann auf dem Marktplatz zu meinen Liedern tanzen wird.“

 

 

Zeitreise im DRK – Mit Herz und Verband 2015

Auch dieses Mal fand der Leistungswettbewerb für Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter wieder in den Emslandhallen in Lingen statt und wurde mit einer Blutspendenaktion verbunden.

„Die Veranstaltung war wieder ein großer Erfolg. Im Namen der DRK-Kreisverbände Emsland und Celle möchte ich mich bei allen bedanken, die heute erschienen sind und zu dieser tollen Veranstaltung beigetragen haben“, so Thomas Hövelmann, Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Emsland e.V.

„Insgesamt 80 Schulsanitätsdienstgruppen, also rund 460 Schülerinnen und Schüler haben ihre Fähigkeiten und Kenntnisse im Bereich Erste Hilfe in verschiedenen Aufgaben und Spielen untereinander gemessen. Schulen aus dem Landkreis Emsland, Niedersachsen und dem nördlichen Nordrhein-Westfalen nahmen an dem Wettbewerb teil“, erläutert Norbert Boyer, Leiter des Fachbereichs Erste Hilfe beim DRK im Emsland.

Den Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern wurden verschiedene Aufgaben gestellt, die sie in Spielen erfüllen mussten. So wurde zum Beispiel bei einer Station das Reanimieren geübt und bei anderen Erste Hilfe Maßnahmen dargestellt. „Als Highlight für die Schülerinnen und Schüler hat sich ein Mitarbeiter als Henri Dunant, den Gründer des Roten Kreuzes, verkleidet.  Er stand den gesamten Tag für Fotos und Fragen zur Verfügung. Zudem hat er auch bei der Schlacht von Solferino mitgespielt, die zu Beginn der Veranstaltung nachgestellt wurde“, beschreibt Julian Klasse, Referent für das Jugendrotkreuz beim DRK im Emsland.

Am Ende der Veranstaltung wurden die Sieger geehrt. Es wurden jeweils drei Plätze vergeben. Bei den Gruppen bis 13 Jahren hat das Gymnasium an der Vechte Emlichheim den ersten Platz, das Immanuel-Kant Gymnasium Lachendorf den zweiten Platz und das niedersächsische Internatsgymnasium Esens den dritten Platz belegt. Bei den Gruppen ab 14 Jahren hat das Gymnasium Meckelfeld den ersten Platz, die Oberschule Lengerich den zweiten Platz und das KAV Gymnasium Celle den dritten Platz belegt.

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„Zusätzlich möchte ich mich noch einmal bei den über 200 Helferinnen und Helfern und den über 40 Notfalldarstellern des Jugendrotkreuzes Emsland bedanken, ohne die diese Veranstaltung nicht hätte stattfinden können“, betont Hövelmann.

500.000 Euro für Kunstrasen im Emslandstadion Eine halbe Millionen für den Sport investiert

Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone hat am Dienstag zusammen mit dem 1. Vorsitzenden des TuS Lingen, Klaus Salomon, den neuen Kunstrasenplatz im Emslandstadion offiziell seinem Zweck übergeben. Salomon, erklärte: „Wir wissen, dass es im Vorfeld im Ausschuss und Rat nicht immer Einstimmigkeit für dieses Projekt gegeben hat. Wenn diese Leute nun dieses Schmuckstück sehen, wissen sie, dass sie richtig gehandelt haben.“

Lingen. Eine Reihe von Gästen sowie die spielhungrigen Fußballer, die an der Stadtmeisterschaft teilnehmen, warteten auf die Freigabe des Kunstrasenplatzes. Klaus Salomon dankte allen, die zum Erfolg beigetragen hatten und lobte besonders die Handwerker mit Heinrich Lüske an der Spitze. „Dem Vorschlag, eine Verbundenheit der Lingener Sportvereine zu suchen, sind wir gern nachgekommen. Daher findet das Eröffnungspiel zwischen Olympia Laxten und TuS Lingen mit Schiedsrichtern beider Vereine statt. Dieser Schritt soll zeigen, dass wir im Stadtgebiet wirklich miteinander arbeiten wollen.“

OB Krone hob heraus, dass man mit der Eröffnung des Kunstrasenplatzes, verbunden mit dem Auftakt der 32. Stadtfußballmeisterschaft, ein ganz besonders Zeichen setzten wolle. „Dieser Platz kann nun von allen Sportvereinen Lingens im Profi- und Breitensport genutzt werden.“ Zu den Gesamtkosten von 500.000 Euro habe die Kreisverwaltung Emsland 120.000 Euro beigesteuert“, so Krone, der einen Fußball mitgebracht hatte.Dass der Landkreis gern das Geld beigesteuert habe, stellte der Erste Kreisrat Martin Gerenkamp heraus und meinte: „Neben dem Kunstrasenplatz in Spelle, Meppen und nun Lingen sei ein weiterer in Sögel geplant. „Alle können froh und stolz sein, dass es gelungen ist, die Finanzierung auf den Weg zu bringen.“ Dass sich der NFV-Kreisverband Emsland über den neuen Platz ebenso freue, erklärte dessen Vorsitzender Hubert Börger und sagte: „Wir wollen ermöglichen, dass jede Samtgemeinde im Emsland einen Kunstrasenplatz bekommt.“

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Oberbürgermeister Dieter Krone hat zusammen mit den Minikickern und Gästen offiziell den neuen Kunstrasenplatz seinem Zweck übergeben

 

Konzentrationslagerüberlebende zu Gast in Lingen Maximilian-Kolbe-Werk arrangiert mit LWH Austausch

Sechs Damen und Herren aus Polen wurden am Freitagnachmittag in Lingen im historischen Rathaus empfangen. Sie überlebten den Terror der Nationalsozialisten, die ihnen in den Lagern Auschwitz-Birkenau, Dachau, Mauthausen und Ravensbrück unsägliches Leid zugefügt haben.

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Foto: Die Polnischen  KZ-Überlebenden wurden von der Vorsitzenden des LWH-Trägervereins, Dr. Birgit Stoßberg (2. v. links), Studienleiter Markus Wellmann (rechts) und Dolmetscherin Marianne Drechsel-Gillner (3. v. links) begleitet

Lingen. Die sechs polnischen Bürgerinnen und Bürger besuchen vom 4. bis 19. Juli das Ludwig-Windthorst-Haus (LWH) in Lingen. Das Maximilian-Kolbe-Werk hat diesen Austausch in Zusammenarbeit mit dem LWH organisiert. Studienleiter des „Zeitzeugenprojekts“ ist Markus Wellmann. Lingens zweite Bürgermeisterin Monika Heinen empfing die KZ-Überlebenden aus Polen im historischen Rathaus und sagte: „Es ist mir eine große Ehre, Sie in Lingen begrüßen zu dürfen. Es ist auch ein Moment der Überlegung.“ Die zweite Bürgermeisterin bat Wieslawa Borysiewicz, Alicia Kubecka, Barbara Piotrowska, Bogdan Chrześciański, Andrzej Waclaw Korczak-Branecki und Stefan Szot offiziell nach über 70 Jahren im Namen Aller um Verzeihung und erklärte: „In einem ökumenischen Friedensgebet gedachten im Mai in Lingen viele Menschen dem Ende des größten militärischen Konfliktes in der Geschichte der Menschheit.“ In ihren Grußworten, die Marianne Drechsel-Gillner übersetzte, ging Heinen auf das Ende des zweiten Weltkrieges in Lingen ein.

Auf dem Gelände, auf dem heute die Hochschule und die Halle IV mit der Kunsthalle beherbergt ist, hat vor und während des Krieges das Reichsbahn-Ausbesserungswerk (RAW) gestanden. Es hat mit seinen Reparaturwerkstätten für Dampfloks und Waggons zu den kriegswichtigen Betrieben in Lingen gezählt. Für die deutschen Eroberungskriege und die Versorgung der deutschen Besatzungstruppen war ein funktionierendes Eisenbahnwesen unbedingt notwendig gewesen. Monika Heinen erwähnte, dass 1938 im RAW 1400 Menschen gearbeitet hätten. Im Herbst 1942 sei die gesamte Lokabteilung mit 250 Mitarbeitern ausgelagert und in das Eisenbahnausbesserungswerk im ukrainischen Saporoshje überführt worden, erklärte Heinen und betonte: „Nach der deutschen Niederlage von Stalingrad und dem Vorrücken der Roten Armee wurde die Lingener Lokabteilung mehrfach bis auf die Krim und schließlich in das Baltikum zurückverlegt. Im RAW Lingen wurde der Betrieb bis kurz vor Kriegsende Anfang April 1945 mit Frauen und ausländischen Zwangsarbeitern aus der Ukraine, den Niederlanden und Kriegsgefangenen aus Frankreich, Belgien, Italien und Russland.“ Zum dunkelsten Kapitel in der Geschichte Lingens zähle, dass im Altkreis Mitte August 1943 über 1.400 Kriegsgefangene im Arbeitseinsatz gewesen seien, so Heinen, die ergänzte: „Viele arbeiteten in der Landwirtschaft, das RAW war aber der Betrieb mit den meisten Zwangsarbeitern, in dem im Mai 1944 insgesamt 507 Zwangsarbeiter, 247 Kriegsgefangene und 262 Fremdarbeiter arbeiteten. Die Ostarbeiter erhielten weniger Lohn, waren rechtlich benachteiligt und bekamen eine schlechtere Verpflegung. Sie kamen überwiegend bei Reinigungsarbeiten und einfacheren Hilfstätigkeiten zum Einsatz, wurden zu Arbeitskolonnen zusammengefasst und unterstanden einem deutschen Vorarbeiter.“

Die schweren Luftangriffe am 21. Februar und am 21. November 1944 hätten in erster Linie dem RAW gegolten. Dabei seien neben zahlreichen Zivilisten und Eisenbahnern auch Kriegsgefangene sowie Zwangsarbeiter ums Leben gekommen, da man ihnen den Zugang zum Bunker verwehrt habe. Die Werksanlagen seien größtenteils zerstört worden. „46 Jahre nach Kriegsende folgten 1991 ehemalige Zwangsarbeiter aus der Ukraine der Einladung der Stadt und besuchten Lingen. Zehn Jahre später wurde als Erinnerung für die Zwangsarbeiter an der Halle IV ein Denkmal vom Lingener Künstler Friedel Kunst enthüllt.“

Als 2012 polnische KZ-Gefangene Lingen besuchten, sagten sie: „Wir müssen aufpassen und alles Notwendige tun, damit sich die Vergangenheit nicht wiederholt und dass sie das Erlebte nicht vergessen können, nur christlich verzeihen.“ Heinen sagte: „Nach über 70 Jahren möchte ich im Namen Aller um Verzeihung bitten. Sich zu erinnern ist für Sie sicher nicht leicht und oft sehr schmerzhaft. Doch vielleicht kann die Begegnung mit der Vergangenheit für Sie auch ein kleines Stück Lebens- und Leidensbewältigung sein. Ich danke Ihnen von Herzen für Ihren Besuch.“

Die Damen und Herren aus Polen freuten sich besonders, dass ihnen die Jugend interessiert zuhöre. Sie waren aber ebenso glücklich, dass sie bei vielen Exkursionen in Lingen und der Region so viele liebe Menschen kennengelernt haben. Sie wurden dabei von der Vorsitzenden des LWH-Trägervereins, Dr. Birgit Stoßberg begleitet.

Zur Person:

Alicia Kubecka wurde am 5. Februar 1927 in Warszawa (Warschau) geboren und am 6. September 1945 in das KZ Ravensbrück deportiert, wo sie am 2. Mai 1945 befreit wurde.

Bogdan Chrześciański wurde am 7. Januar 1945 im KZ Auschwitz-Birkenau geboren. Sein Vater starb am 5. Januar im KZ Natzweiler, Bogdan und seine Mutter Henryka wurden am 27. Januar 1945 befreit.   Andrzej Waclaw Korczak-Branecki wurde am 15 Januar 1930 in Warszawa geboren. Er wurde am 12. September 1944 ins das KZ Dachau, am 26. Dezember in das KZ Buchenwald, am 25. Januar 1945 in das KZ Natzweiler, im April 1945 in das KZ Flossenbürg und Ende April in das KTZ Dachau deportiert. Andrzej Waclaw überlebte dabei auch zwei Todesmärsche. Am 29. April 1945 wurde er von US-Truppen befreit.

Wieslawa Borysiewicz wurde am 31. Juli 1929 in Warszawa geboren. Nach dem Warschauer Aufstand wurde sie verhaftet und durchschritt am 12. August 1944 das Todestor des KZ Auschwitz-Birkenau. Am 17. Januar 1945 wurde sie in ein Außenlager des KZ Sachsenhausen verlegt. Danach kam sie kurzzeitig nach Leipzig und dann nach Berlin, wo sie befreit wurde.

Barbara Piotrowska wurde am 30. November 1935 in Lwów (Lemberg) geboren. Im September 1944 wurde sie von den Nazis zunächst in das Durchgangslager Pruszków bei Warszawa gebracht und später in das KZ Ravensbrück. Nach dem Todesmarsch Richtung Weimar wurden sie von den US-Truppen befreit.

Schullandschaft in Lingen sehr gut aufgestellt Neue Rektorin der Friedensschule präsentierte sich im Schulausschuss

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Lingen. Ein Jahr ist Ulla Maaß-Brüggemann nun bereits Rektorin der Friedensschule in Lingen. In der letzten Sitzung des Schaulausschusses stellte sie den Mitgliedern sich und ihr pädagogisches Konzept vor und überzeugte. Sie sehe es als Stärke der Friedensschule, dass diese offen für alle Schüler sei, sagte die Schulleiterin. „Angst vor Konkurrenz müssen wir nur haben, wenn wir selbst nicht gut genug sind und das ist nicht der Fall“, so die Schulleiterin, die damit alle Bedenken ausräumen konnte.
Die Ausgangslage im letzten Jahr sei gut gewesen. „Ich habe hier ein engagiertes Kollegium, ein schönes Schulgebäude, prozess- und zielorientierte Konzepte und vor allem tolle Schülerinnen und Schüler vorgefunden“, erläuterte Ulla Maaß-Brüggemann. Als neue Projekte nannte das Leitungsteam um die Schulleiterin mit Konrektorin Tomke Lüttel und dem zweiten Konrektor Jan Zevenhuizen die Big-Band-Klasse der Schule sowie den Trainingsraum für Schüler, die im Unterricht stören. Das Konzept laufe an anderen Schulen bereits sehr erfolgreich. Außerdem seien sowohl an der Friedensschule als auch an der Marienschule im nächsten Schuljahr Sprachlernklassen für Flüchtlinge geplant. Nicht zuletzt habe die Schule ein neues Logo, Leitbild und Internetseite eingeführt.
Fachbereichsleiterin Sandra Sollmann konnte nach den Ausführungen der Schulleiterin berichten, dass sich deren gute Arbeit auch in den Anmeldezahlen niederschlage. „Mehr als 100 Schülerinnen und Schüler werden im neuen Schuljahr in der fünften Klasse der Friedensschule starten und damit in etwa so viele wie an der Marienschule in Trägerschaft des Bistums“, so Sandra Sollmann. „Die Friedensschule wird also ihr Ziel erreichen und  zwei Hauptschul- und drei Realschulklassen bilden können.“ Die schulfachliche Dezernentin der Landesschulbehörde Jutta Reinhardt ergänzte, dass die Schullandschaft in Lingen sehr gut aufgestellt sei und am Ort alle weiterführenden Schulformen angeboten würden, die das Niedersächsische Schulgesetz hergebe.

Neben der Vorstellung der neuen Rektorin und einem Zwischenstand zu den Anmeldezahlen stand auch der Teilhaushalt Schule des Fachbereichs Schule und Sport auf der Tagesordnung. Die Ausschussmitglieder stimmten mehrheitlich dafür.

 

Stationslauf voller Erfolg Stadtjugendring lud zum Mitmachen und Kennenlernen ein

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Lingen. Zum Mitmachen forderte der Stadtjugendring Lingen die Gäste des 3. Jugendfreizeittages auf. Rund 500 Kinder und Jugendliche nutzten die Gelegenheit die verschiedene Vereine und Verbände der Stadt in einem Stationslauf kennenzulernen. An den einzelnen Ständen lagen Stationslaufzettel und ein Stempel bereit, damit die Teilnehmer entsprechend Stempel sammeln konnten. Allen, die bei mindestens fünf Ständen dabei waren, lockten attraktive Preise. Neben vielen kleineren Geschenken gab es ein Tablet, Handy, Handyboxen und verschiedene Gutscheine zu gewinnen. Auf diesem Wege noch mal einen großen Dank an die großzügigen Sponsoren Mediamarkt, Linus Lingen, Erdölraffinerie BP, Volksbank, Sparkasse und an die beiden Eisdielen San Marco und Toscani.

Um 17.30 Uhr wurden dann die Gewinner gezogen und bekamen von der Ersten Vorsitzendes des Stadtjugendringes, Nanni Müller, und Daniel Lübken, Geschäftsführer des Stadtjugendringes ihre Preise überreicht. Die Freude über die Gewinne stand allen glücklichen Teilnehmern ins Gesicht geschrieben.

 

 

City Afterwork auf dem Marktplatz Lingen Erstmals mit Bierspezialitäten im Angebot

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Lingen. Schöner könnte der Feierabend kaum sein: Am kommenden Donnerstag, 16. Juli, laden ab 18 Uhr der Q-Barfly Cocktailservice in Kooperation mit der Lingen Wirtschaft + Tourismus GmbH (LWT) zur Freiluft-Sommerparty auf den Lingener Marktplatz ein. Der Eintritt ist wie immer frei. In lockerer Atmosphäre veredeln kühle Drinks und Musik den Feierabend und verwandeln den Marktplatz in eine große Tanzfläche. Bei hoffentlich sommerlichen Temperaturen schmecken alkoholfreie Cocktails, die Klassiker Caipirinha oder Mojito oder auch – erstmals in diesem Jahr – besondere Bierspezialitäten in der Abendsonne auf dem Lingener Marktplatz besonders gut. DJ Maik wird die Gäste mit sommerlicher Lounge-Musik unterhalten, dazu Liegestühle und sommerliche Deko und fertig ist das Urlaubs-Feeling.

DB schließt Reisezentren in Meppen, Lingen und Papenburg

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 Bürgermeister kritisieren Entwicklung 

Lingen. Die Deutsche Bahn AG wird ihre Reisezentren in Meppen, Lingen und Papenburg zum Jahresende schließen. Bürgermeister Helmut Knurbein (Meppen), Oberbürgermeister Dieter Krone (Lingen) und Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (Papenburg) kritisieren diese Entwicklung und fordern weiterhin qualifizierte Serviceangebote für die Städte.

Ab dem 12. Dezember übernimmt die Westfalenbahn den Nahverkehr zwischen Münster und Norddeich. Die Fernverbindungen bleiben weiter in der Hand der Deutschen Bahn AG (DB). Als einen „bitteren Wermutstropfen“ sehen die Bürgermeister Knurbein, Krone und Bechtluft die daraus resultierende Schließung der Reisezentren in Meppen, Lingen und Papenburg. Ab Januar erhalten Reisende keine Auskünfte mehr zu den IC-Fernverkehrszügen. Dies bestätigte die DB Mobility Logistics AG auf Anfrage. „Wir kritisieren diese Entwicklung aufs Schärfste“, betonen die Rathauschefs. Insbesondere für die ältere Generation, aber auch für die Reisenden, die nur selten mit der Bahn unterwegs sind, sei ein persönlicher Ansprechpartner vor Ort immens wichtig.

Erst Anfang dieses Monats hat die Stadt Meppen ihren neuen Bahnhof eingeweiht. „Umfangreichen Investitionen, beispielsweise in den barrierefreien Ausbau, haben aus dem Meppener Bahnhof in seiner Funktion als Knotenpunkt des Personennah- und Fernverkehrs ein Aufenthaltsort mit Wohlfühlcharakter geschaffen“, betont Bürgermeister Knurbein. Der Wegfall der DB-Schalter bedeute allerdings einen großen Verlust für die Bahnkunden.

Dem schließt sich auch Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone an: „Gerade in den stark frequentierten Städten fängt komfortables Bahnreisen bereits beim Ticketkauf an.“ Bürgermeister Bechtluft ergänzt: „Die Fahrkartenautomaten sollten lediglich ergänzendes Serviceangebot sein.“

 

Lingen: Straßensperrungen durch das Abifestival vom 17. bis 19. Juli

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Lingen. Aufgrund des Abifestivals sind von Freitag (17. Juli) ab 11 Uhr bis Sonntag (19. Juli) circa 12 Uhr mehrere Straßen rund um das Festivalgelände im Ortsteil Darme voll gesperrt. Betroffen ist insbesondere die „Schüttorfer Straße“ zwischen der Einmündung „Am Sperrtor“ und der Abfahrt von der B213. Verkehrsteilnehmer müssen sich zudem auf eine Sperrung der Straßen „Emsstraße“, „Zum Heidhof“, „Zum Kanalufer“, „Am Grabenkamp“, „Am Darmer Bahndamm“, „Zum Emswehr“ und der „Niederdarmer Straße“ einstellen. Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert. Darüber hinaus ist auch die Kohschultenbrücke für den Verkehr gesperrt. Die Übersichtskarte gibt über die Sperrungen einen Überblick.

Gäste des Hotels „Am Wasserfall“, des „Emshofes“ sowie des Landgasthofes Elberger Schlipse können die Absperrung der „Emsstraße“, die durchgängig mit Posten besetzt ist, passieren. Auf diese Weise ist die Zufahrt zum Hotel, zum „Emshof“ und zum Landgasthof aus Lingen kommend gesichert. Gäste, die aus Richtung Emsbüren anreisen, können ohne Einschränkung die Hanekenfährbrücke („Am Sperrtor“) nutzen. Weiterhin ist auch die Zufahrt zum Verkehrsübungsplatz in der „Schüttorfer Straße“ trotz der Straßensperrungen gewährleistet. Die Posten an den Absperrungen lassen Nutzer des Übungsplatzes durchfahren.

Die Stadt Lingen weist darauf hin, dass der Busverkehr von den Straßensperrungen nicht betroffen ist. Sowohl die Linie 151 der VGE Süd als auch die Nachteule können die Haltestelle „Kohschultenhof“ wie gewohnt anfahren. Fahrgäste müssen jedoch mit zeitlichen Verzögerungen rechnen. Gäste des Abifestivals können das Gelände nur über den zentralen Besuchereingang betreten.

Während des gesamten Zeitraums gilt für die „Schüttorfer Straße“ zwischen der Abfahrt Ortsumgehung bis zur Ortstafel ein absolutes Halteverbot.

Der Veranstalter weist darauf hin, dass für Autofahrer, die Besucher zum Abifestival bringen oder hierher abholen wollen, kein Platz am Gelände bzw. der Straßensperre zur Verfügung steht. In diesem Fall soll der Bus-Shuttleservice genutzt werden, der am ZOB und an der EmslandArena startet und die Gäste im Pendelbetrieb zum Festival-Gelände (Haltestelle „Kohschultenhof“) und zurück bringt.

Die Stadt Lingen und die Lingener Abiturienten als Veranstalter des Abifestivals bitten Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Weitere Informationen finden Interessierte auf www.abifestival.de/sperrung/

Mitmachen erwünscht NDR-Sommertour kommt Mitte August nach Lingen – Eintritt frei

Lingen. Die NDR-Sommertour kommt vom 10. bis zum 15. August nach Lingen. Doch bevor am Samstag, 15. August, die große Party mit Chris Norman und gleichzeitig die Eröffnung des neu gestalteten Marktplatzes starten kann, müssen die Lingenerinnen und Lingener für ihr Vergnügen anpacken. Am Montag, 10. August, wird Oberbürgermeister Dieter Krone stellvertretend für Lingen die Wette des NDR-Teams entgegennehmen. Bis zum Samstag haben die Bürger dann Zeit, die ihnen gestellte Herausforderung zu stemmen. Bei allem ist Fantasie und Spaß gefragt. Während der Woche werden verschiedene NDR-Teams die Wette mit Beiträgen fürs Radio, Fernsehen und Internet begleiten.

„Um die Wette gewinnen zu können, bin ich auf den Einsatz vieler Bürgerinnen und Bürger – egal ob jung oder alt – angewiesen“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone. „Ich zähle auf sie alle und würde mich freuen, wenn wir am Ende einer tollen Woche am Samstag, gemeinsam ein grandioses Fest auf dem Marktplatz feiern können.“ Der Eintritt an diesem Abend ist natürlich frei.

Im letzten Jahr musste eine Stadt den Marktplatz in einer Filmkulisse für die „Blues Brothers“ verwandeln. Mehr als 250 Menschen in passenden Kostümen sangen dann live den großen Hit aus dem Film „Everybody needs somebody to love“. Damit war die Wette gewonnen und das Fest konnte beginnen.

„Damit wir am 10. August voll durchstarten können, möchten wir jetzt schon einen Verteiler mit Ansprechpartnern aufbauen“, so Dieter Krone. Angesprochen fühlen dürfen sich Schulen, Kindergärten, Organisationen, Senioreneinrichtungen, Unternehmen und alle, die Zeit und Lust haben zu basteln, zu werkeln, zu gestalten und vor allem zu feiern. Besondere Fähigkeiten sind dabei nicht vonnöten.

Wer Lust hat, dabei zu sein, kann sich jetzt schon bei der Pressestelle der Stadt Lingen per Mail pressestelle@lingen.de anmelden. Interessierte sollten dafür ihren Namen und die Organisation, für die sie stehen, nennen. „Ich freue mich auf eine spannende Woche mit ihnen allen und würde mich freuen, wenn sich möglichst viele Menschen angesprochen fühlen“, so Oberbürgermeister Dieter Krone abschließend.

 

Inklusives Stadtfest mit „Rock das Leben“ Christophorus-Werk Lingen feiert 50-jähriges Jubiläum mit einem großen Fest für alle

Lingen. Ein Höhepunkt dieses Sommers erwartet die Lingenerinnen und Lingener und alle Gäste der Stadt Mitte Juli: Das Christophorus-Werk Lingen feiert sein 50-jähriges Jubiläum mit einem großes Inklusiven Stadtfest in der Lingener Innenstadt. Der Samstag, 18. Juli, endet mit „Rock das Leben“ auf dem Marktplatz.

„Bereits vor drei Jahren ist die Idee entstanden unser Jubiläum mit einem inklusiven Fest für alle Bürgerinnen und Bürger zu feiern“, berichtete Georg Kruse in einem Pressegespräch zum Jubiläum. „Selbst das Ministerium hat uns mittlerweile die Rückmeldung gegeben, dass es sehr ungewöhnlich ist, in wie vielen Bereichen wir auf dem inklusiven Weg sind.“ So habe die Niedersächsische Sozialministerin, Cornelia Rundt, ihr Kommen für die Eröffnung des Stadtfestes zugesagt. Ab 11 Uhr finden verschiedene Mitmachaktionen, Theateraufführungen und Aktionen rund um den Marktplatz statt. Der Abend endet mit einem großen Konzert „Rock das Leben“ auf dem Marktplatz. Neben den Lingener Bands Shit Happens, Revoice und der neuen Gruppe „Pitched Up!“ freuen sich die Veranstalter, dass wieder die „Jacob Jensen Band“ für Rock das Leben gewonnen werden konnte. „Die Dänen haben schon 2013 viele Fans in Lingen begeistert“, so Stefan Höge. Alle Bands zusammen versprechen ein rockiges Ende für das Inklusive Stadtfest und das alles unter freiem Himmel und bei freiem Eintritt. Neben „Rock das Leben“ wird die Jacob Jensen Band am Freitagabend, 17. Juli, auch auf dem Abifestival spielen. „Das ist gelebte Inklusion“, betonte Stefan Höge. „Keine Konkurrenz, sondern ein Miteinander der unterschiedlichen Generationen und Menschen mit und ohne Behinderung.“ Einen besonderen Dank zollten die Veranstalter auch dem Kulturamt der Stadt Lingen und den Marktbeschickern, die für das Konzert so flexibel agiert hätten. Frank Eichholt dankte zudem den Sponsoren EMP, FreeConnection und HairDoctor sowie der Emsländischen Landschaft e. V. für die Unterstützung des Abends.

„Das macht die Lebendigkeit unserer Stadt aus, dass Abifestival und das Inklusive Stadtfest mit Rock das Leben an einem Wochenende stattfinden, sich aber als Ergänzung verstehen“, so Oberbürgermeister Dieter Krone abschließend. „Ich lade alle ein, sich dieses besondere Wochenende nicht entgehen zu lassen und mit dem Jubiläum auch das Thema Inklusion zu feiern.“

Wer mehr über die einzelnen Programmpunkte erfahren möchte, kann diese noch einmal ganz genau im Flyer zum Inklusiven Stadtfest nachlesen. Dieser ist in leichter Sprache beim Christophorus-Werk und am 18. Juli in der Fußgängerzone erhältlich.

Lingenerin Wilhelmine Otten feiert 100. Geburtstag

07 06 100  Geburtstag Wilhelmine Otten

Lingen. Zum 100. Geburtstag konnten am Montag Oberbürgermeister Dieter Krone und Ortsbürgermeister Michael Koop der Lingenerin Wilhelmine Otten gratulieren. Neben den politischen Vertretern waren auch Familienmitglieder und Vertreter der Kirchengemeinde Brögbern sowie einige Bekannte und Freunde gekommen, um die Jubilarin zu beglückwünschen. Bis zu ihrem Umzug in das Donum Vitae in Altenlingen hat Wilhelmine Otten in Brögbern gelebt. Die Lingenerin arbeitete bis zu ihrem 85. Lebensjahr als Hausschneiderin. Noch immer liebt sie Blumen, Kreuzworträtsel und liest regelmäßig die Tageszeitung.

 

Lingen: Krone gratuliert Malerbetrieb Meemann zu neuem Standort an der Schillerstraße

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Lingen. Oberbürgermeister Dieter Krone beglückwünschte kürzlich Matthias Meemann vom gleichnamigen Malerbetrieb zum neuen Standort an der Schillerstraße. Im März war das Familienunternehmen in den Neubau in Brögbern umgezogen. Mit einem „Tag der offenen Tür“ wollen Silvia und Matthias Meemann den neuen Standort auch noch einmal offiziell eröffnen. „Dazu laden wir alle interessierten Lingener und Gäste unserer Stadt schon jetzt herzlich ein“, so Silvia Meemann im Gespräch. Der Termin werde noch zeitnah bekannt gegeben.

2013 hatten sich Silvia und Matthias Meemann für den Neubau und Umzug des Familienunternehmens entschieden und Ende des Jahres mit dem Neubau begonnen. Der alte Standort hatte dem Wachstum des Malerbetriebs nicht länger standhalten können. Im Industriegebiet Nord hat der Familienbetrieb nun eine 1050 Quadratmeter große neue Ausstellungs- und Lagerhalle mit Werkstatt gebaut.  Angeschlossen ist der Büro- und Sozialtrakt mit 250 Quadratmetern auf zwei Ebenen. 42 Mitarbeiter, darunter fünf Auszubildende, beschäftigt das Familienunternehmen – Tendenz steigend. „Wir suchen noch Auszubildende und weitere Mitarbeiter“, so Silvia Meemann. Die Räumlichkeiten seien vorhanden. Ihr Mann, Matthias Meemann, ergänzt: „Mit dem Neubau haben wir uns zukunftsfähig aufgestellt. Die Entscheidung für den Neubau war absolut richtig und das Feedback, das wir bisher bekommen haben, ist durchweg positiv“, so der Malermeister. Auch Oberbürgermeister Dieter Krone, Ortsbürgermeister Ludger Ströer, Rats- und Ortsratsmitglied Annette Wintermann sowie Dietmar Lager von der Wirtschaftsförderung Lingen zeigten sich beeindruckt: „Ich gratuliere ihnen herzlich zu diesem eindrucksvollen und ansprechenden neuen Standort“, so das Stadtoberhaupt. „Ich freue mich, dass sie auch nach ihrer Erweiterung unserem Ortsteil treue bleiben“, ergänzte Ortsbürgermeister Ludger Ströer.

Der Malerbetrieb Matthias Meemann, Malermeister besteht seit mittlerweile 18 Jahren. Gegründet 1998 in einer Garage, war das Unternehmen zunächst am Krögers Kamp in Brögbern beheimatet. Der Handwerksbetrieb führt sämtliche Malerarbeiten aus. Zudem gehören Bodenverlegearbeiten, Wärmedämmung, Brandschutz und Industriebeschichtung zum Leistungsspektrum.

Sportabzeichen: Ehrung für zehn erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler Deutschen „Fitnessorden“ bereits bis zu 50 Mal erworben

06 24 Sportabzeichen-Ehrung

Lingen. Besondere Leistungen müssen belohnt werden – da sind sich die Stadt Lingen und der Kreissportbund (KSB) einig. Daher ehrten Oberbürgermeister Dieter Krone und KSB-Vizepräsident Hermann Wilkens gemeinsam zehn Sportlerinnen und Sportler für ihre außerordentlichen Leistungen beim Sportabzeichen-Wettbewerb. Die vier Frauen und sechs Männer erwarben das Sportabzeichen – den inoffiziellen „Fitnessorden“ – bereits jeweils zum 25., 30., 40. und sogar zum 50. Mal. „Ihre Disziplin und Ihre Leistungen bis ins hohe Alter hinein sind bewundernswert“, zollte Oberbürgermeister Krone den Sportlerinnen und Sportlern Respekt. Wilkens betonte, dass es sich beim Deutschen Sportabzeichen um die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports handele. „Ihre Ehrenzeichen können Sie mit Stolz tragen“, gab er den Geehrten mit auf den Weg.

Zusammen mit KSB-Vizepräsident Wilkens und dem KSB-Sportabzeichen-referenten Jörg Sentker überreichte Oberbürgermeister Krone die Urkunden und Ehrennadeln an Margot Kompter (25 Wiederholungen), Mathilde Weßling (25), Joachim Rother (25), Anna Bekel (30), Elisabeth Strathmann (30), Alfons Book (30), Jürgen Rensing (40), Werner Riße (40), Manfred Westkamp (40) und Wilfried Schiffer (50).

Insgesamt haben im Emsland im vergangenen Jahr über 6.100 Sportlerinnen und Sportler das Sportabzeichen abgelegt – rund 500 mehr als im Jahr 2013. Um das Sportabzeichen in der Region künftig noch attraktiver zu machen, führt der KSB am 11. Juli den ersten emslandweiten Sportabzeichentag durch. An elf Standorten, u.a. auch in Lingen, werden an diesem Tag alle Disziplinen des Sportabzeichens abgenommen. Die Schirmherrschaft für diese Veranstaltung hat Landtagspräsident Bernd Busemann übernommen.

 

Mit dem Down-Syndrom mitten im Leben Sebastian Urbanski liest im Lingener Professorenhaus

06 19 Lesung Sebastian Urbanski

Lingen. Der Berliner Schauspieler und Synchronsprecher („Me too“) Sebastian Urbanski hat ein Buch über sein Leben mit Trisomie 21 geschrieben. Es ist das erste aus der Perspektive eines Menschen mit Down-Syndrom. Am kommenden Mittwoch (24. Juni) wird Sebastian Urbanski um 19 Uhr sein Buch in einer Lesung im Professorenhaus vorstellen. „Ich bin ein sogenannter Behinderter. Ich möchte mit meinem Buch allen Lesern zeigen, dass man mit uns genauso umgehen kann, wie mit allen anderen Menschen auch“, so Urbanski. Dabei erzählt er von seinem Leben, von seiner Kindheit in der ehemaligen DDR, seiner Jugend im Westen und seiner Schauspielerkarriere. Der 36-Jährige hat eine ganz eigene erfrischende Sicht auf die Welt und seine Mitmenschen: einfühlsam, unterhaltsam und anregend zugleich.

Die Lesung mit Sebastian Urbanski wird von der Stadtbibliothek Lingen in Zusammenarbeit mit dem Christophoruswerk durchgeführt. Eintrittskarten (5 Euro, ermäßigt 3 Euro) gibt es an der Abendkasse

Weitgereiste Gäste beim Schülerkulturfestival „Walk’n Art“ Delegation aus französischer Partnerstadt Elbeuf zu Besuch in Lingen

06 16 Gäste aus Elbeuf bei Walk'n Art 

Lingen. Das Schülerkulturfestival „Walk’n Art“ lockte in der vergangenen Woche auch eine Delegation aus Elbeuf sur Seine nach Lingen. Aus der französischen Partnerstadt reisten insgesamt 24 Bürgerinnen und Bürger an und ließen sich vom kulturellen Spektakel am Freitagabend verzaubern. Gemeinsam mit ihren Gastfamilien genossen sie die imposanten und kreativen Auftritte der zahlreichen Schülerinnen und Schüler in der Lingener Innenstadt. Schnell stand für die Gäste aus Frankreich dabei fest, dass sich der rund 750 Kilometer lange Weg nach Lingen auf jeden Fall gelohnt hat. Musik und Tanz, Akrobatik und Kleinkunst wussten auch über Ländergrenzen hinweg zu begeistern.

Begrüßt wurde die Delegation bereits am Donnerstagabend mit einem Empfang im Foyer des Theaters an der Wilhelmshöhe, wo sie eine Kostprobe aus dem deutsch-französischen Theaterstück „Meine beste Feindin – Ma Meilleure Ennemie“ erhielten. Neben dem Besuch des Schülerkulturfestivals am Freitag standen auch die Besichtigung der EmslandArena, eine Bootsfahrt auf der Ems und ein Ausflug ins niederländische Ootmarsum auf dem Programm. Begleitet wurden die Gäste während ihres Aufenthaltes in Lingen durch den Ersten Bürgermeister Heinz Tellmann. Er betonte: „Es sind gerade die vielen persönlichen Begegnungen zwischen den Menschen, die die Verbindung zwischen Elbeuf und Lingen zu etwas Besonderem machen.“ So steht auch der Termin für eine nächste Begegnung bereits fest – im September reist eine Delegation aus Lingen nach Frankreich.

 

Ein Tag rund um die große Vielfalt von Ehrenamt und Jugendarbeit Freiwilligentag und 3. Jugendfreizeittag am 5. Juli

06 10 Ankündigung Freiwilligentag und Jugendfreizeittag

 Lingen. Noch sind Anmeldungen für den 3. Lingener Freiwilligentag und den 3. Jugendfreizeittag am 5. Juli möglich. „Einige wenige Plätze können wir noch vergeben. Wer dabei sein möchte, sollte die Chance jetzt nutzen“, ruft Hermann-Josef Schmeinck, Geschäftsführer des Freiwilligen-Zentrum Lingen, alle interessierten Vereine, Verbände und Einrichtungen zur Teilnahme auf. Das Freiwilligen-Zentrum Lingen und die Stadt Lingen organisieren beide Veranstaltungen in diesem Jahr erstmalig gemeinsam. Während der Freiwilligentag in erster Linie auf dem Marktplatz stattfindet, werden die Angebote aus dem Bereich der Jugendarbeit rund um eine Bühne am Neuen Rathaus zu finden sein. „Unsere Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in einen ‚Markt der Möglichkeiten‘“, freut sich Oberbürgermeister Dieter Krone, der die Schirmherrschaft für beide Veranstaltungen übernommen hat. In persönlichen Gesprächen könnten Interessierte sich über die zahlreichen Möglichkeiten freiwilligen Engagements in Lingen informieren. „Dabei erhalten sie wertvolle Eindrücke direkt aus erster Hand. Parallel dazu präsentieren wir die große Vielfalt der Jugendarbeit in unserer Stadt. Zahlreiche Mitmachaktionen laden zum Entdecken und Ausprobieren ein“, sagt Krone.

Bislang haben sich über 50 Vereine, Verbände und Organisationen aus den Bereichen Kultur, Sport, Soziales, Kirche und Umwelt angemeldet. Zwischen 11 Uhr und 18 Uhr zeigen sie auf dem Marktplatz und am Neuen Rathaus, wofür sie sich stark machen und stellen ihre jeweiligen Aktivitäten und Möglichkeiten der Freiwilligen- und Jugendarbeit vor. Wie preisgekröntes ehrenamtliches Engagement von Kindern und Jugendlichen aussehen kann, erfahren Besucherinnen und Besucher übrigens um 15 Uhr bei der Verleihung des Kinder- und Jugendförderpreises „Die Wühlmaus“ auf der Bühne am Neuen Rathaus.

Für Rückfragen zum Freiwilligentag steht Jens Pinkhaus vom Freiwilligen-Zentrum Lingen (Telefon: 0591 9124630, E- Mail: info@freiwilligen-zentrum-lingen.de) zur Verfügung. Bei Fragen den Jugendfreizeittag betreffend, wenden sich Interessierte an Lara Friedetzky vom Fachdienst Jugendarbeit der Stadt Lingen (Telefon:0591 9124516, E-Mail: l.friedetzky@lingen.de).

Azubis und Akademiker gemeinsam auf Karrierekurs  jobmesse emsland am 13./14. Juni mit Traumjobs für Jung und Alt

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Lingen. Die Emslandhallen sind am 13. und 14. Juni erneut Plattform für alle, die beruflich aktiv werden möchten. Rund 70 attraktive Arbeitgeber mit über 5.920 Karrierechancen bieten spannende Anreize, auf der jobmesse emsland neue Perspektiven zu entwickeln. Für Bewerber aller Altersklassen und Qualifikationen ist diese Recruiting-Veranstaltung eine wertvolle Gelegenheit um neue Kontakte zu knüpfen – egal, ob für Ausbildung, Studium, Berufseinstieg, Jobwechsel, Existenzgründung oder Weiterbildung. Die Neuheit „Live Matching“ unterstützt zudem auf dem roten Teppich der veranstaltenden Agentur Barlag die passgenaue Suche nach Unternehmen.

Engagierte Bewerber sollten sich den 13. und 14. Juni unbedingt freihalten, denn dann können sie auf der 8. jobmesse emsland ihren Traumjob finden. Orientierung für Schüler der Abschlussklassen, Unterstützung für Studienabsolventen, neue Herausforderungen für Wechselwillige, Fach- und Führungskräfte oder die Generation 50plus, Hilfe bei Existenzgründung oder auch handfeste Jobvorschläge für Festentschlossene: Auf der Veranstaltung findet jeder genau die richtigen beruflichen Angebote. Rund 70 regional, national und international agierende Aussteller sämtlicher Branchen freuen sich auf viele qualifizierte Talente sowie erfolgsversprechende Gespräche.Vorbereitet sein, aktiv werden und mit Persönlichkeit punkten – dies ist der größte Vorteil des Recruiting-events. Projektleiter Martin Kylvåg sieht die entscheidende Chance für Bewerber in den Kontakten „face-to-face“: „Wer gut vorbereitet auf unsere Messen kommt und mit konkreten Fragen an die Aussteller herangeht, hat beste Chancen, einen positiven Eindruck zu hinterlassen und so bei den Personalern im Gedächtnis zu bleiben. Durch diese ersten Gespräche rücken Bewerbungsunterlagen und Schulnoten oft in den Hintergrund, daher ist eine Veranstaltung wie die jobmesse emsland so wertvoll für alle, die ihrer Karriere wichtige Anstöße geben möchten.“ Zu den Ausstellern zählen viele unterschiedliche Firmen und Bildungsinstitute. Ob alfatraining, das Böckmann Modehaus, Brunel, Enercon, die Hochschule Osnabrück, NOZ Medien, die Wachstumsregion Ems-Achse oder auch die Stadt Lingen, welche insbesondere auch zum Bereich der Existenzgründung informiert: Für jeden Karrierewunsch können hier vielfältige Wege eröffnet werden.

Auch beim umfangreichen Rahmenprogramm dreht sich entlang des roten Teppichs alles um Themen rund um den beruflichen Ein- und Aufstieg: Kostenloser Bewerbungsmappencheck, professioneller Fotoservice, „Frag den Anwalt!“ und interessante Fachvorträge geben den Messegästen wichtige Unterstützung für eine erfolgreiche Bewerbung. Auch das interaktive Bewerbungs-Training vom Coach Ulrich Kablitz ist spannend für alle, die sich Expertentipps aus der Praxis einholen möchten. Neu dabei ist außerdem das „Live Matching“: Damit Messegäste noch erfolgreicher die zu ihnen passenden Aussteller finden, erfolgt ein elektronischer Abgleich der Bewerber-Profildaten mit den Anforderungen aller teilnehmenden Unternehmen. Die Trefferliste zeigt auf, zu welchen Arbeitgebern der Kandidat fachlich und menschlich optimal passt, sodass der Messebesuch noch erfolgreicher gestaltet werden kann. Kurz: Auf der jobmesse emsland findet zusammen, was zusammen gehört, vom Schüler bis zum Ingenieur.

Die jobmesse emsland in den Emslandhallen Lingen ist am Samstag, den 13. Juni, von 10.00 bis 16.00 Uhr und am Sonntag, den 14. Juni, von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Alle Informationen auch auf Facebook unter www.facebook.com/jobmessedeutschland sowie unter www.jobmessen.de/emsland

Zehntagereise nach Nordpolen entlang der Bernsteinküste

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Lingen Der Seniorenverein „Pinke Panther, Alt werden wir später“ fährt für zehn Tage vom 26.08. bis 04.09.2015  nach Nordpolen. Dabei ist eines der herausragenden Kulturereignisse die Hansestadt Danzig, die mit dem Kurbad Zoppot und der modernen Hafenstadt Gdingen zur berühmten Dreistadt verschmolzen ist. Den Gegensatz dazu bildet die Masurische Seenplatte, die durch ihre endlosen Wälder und Seen eine  beruhigende Stille ausstrahlt. Die Reise geht entlang der Bernsteinküste durch das ehemalige Pommern und Ostpreußen und wir sehen so bekannte Städte wie Posen, Thorn, Allenstein, Danzig, Stettin und vieles mehr. Informationen und das Detailprogramm erhalten Sie im Seniorenverein Pinke Panther, Alt werden wir später, Große Straße 20, Lingen, oder bei Susanne Janßen unter Telefon 0591 / 73 2 83.

Historische Fotoreise zu Lingener Ausflugsorten Fotoreise startet am Montag auf www.lingen.de

 Lingen. Da werden Erinnerungen wach: Die städtische Internetseite präsentiert in den kommenden Wochen eine historische Fotoreise zu besonderen Lingener Ausflugsorten. Denn auch früher schon wussten die Lingener ganz genau, wo sie ihre Freizeit bei schönem Wetter am besten im Freien verbringen können. Baden in der „Milli“, Tanzen bei „Schievink“ oder Fußballspielen auf der Wilhelmshöhe – zahlreiche Fotos nehmen die Besucher der Internetseite mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Insgesamt 30 Aufnahmen hat Stadtarchivar Dr. Mirko Crabus zusammengestellt. Ab Montag (1. Juni) kann auf www.lingen.de täglich ein neues „altes“ Ausflugsziel entdeckt werden. Einige dieser Orte existieren auch heute noch und locken nach wie vor Gäste aus Nah und Fern an. Neben dem Foto an sich und einer kurzen Beschreibung zeigt ein Pfeil als zusätzlicher Service an, aus welcher Perspektive das Foto einst aufgenommen wurde. Dabei bieten sich ganz neue Einblicke in die Geschichte der Stadt.

05 29 Historische Fotoreise

Die historische Fotoreise zeigt, wie die Lingener früher ihre Freizeit verbrachten, in den 60er Jahren z.B. in der ehemaligen Militärbadeanstalt (Foto: Stadtarchiv Lingen).