Noch 7 Tage dann ist es soweit das 2. MoorMusic-Festival in Spelle

Das MoorMusic-Festival geht in diesem Jahr in die zweite Runde. Das Open-Air-Festival findet am Mittwoch, 01. Mai 2019 ab 11.00 Uhr auf dem Gelände des Moorcafés, Nordring 30 b, Spelle statt. 2. Speller Open Air – MoorMusic Festival 2019

„Schon im vergangenen Jahr war trotz des mäßigen Wetters die Veranstaltung ein voller Erfolg. Das Interesse der Bevölkerung scheint groß zu sein“, berichtete der Initiator Michael Schweer. Das Line–Up besteht insgesamt aus acht DJs aus der Samtgemeinde Spelle. Unter anderem DJ Johannes Reker (RekerSounds – by Johannes Reker), DJ Ingo Schoppe, DJ Piek, DJ Sawil, DJ Simon Evers (Event-Service Evers), DJ 5R (5R Beats Light&Sound), Michael Schweer – DJ, Entertainer & Moderator und weitere DJ-Freunde geben einen gesunden Mix der unterschiedlichen Musikrichtungen. „Unsere Veranstaltung spricht alle Musikinteressierte ab dem 18. Lebensjahr an. Der Eintritt beträgt in diesem Jahr 4 Euro“, erklärte Schweer. Um 12:00 Uhr erwartet die Gäste ein Freibier-Fassanstrich. Außerdem sorgen Getränke- und Imbissstände für eine rundum gute Verpflegung. „Das MoorMusic-Festival ist eine tolle Anlaufstelle für Tagesausflügler. Hier können Jung und Alt gemeinsam feiern und schöne Stunde verbringen“, dankte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf dem Initiator Michael Schweer sowie dem gesamten Organisationsteam und wünscht viel Erfolg bei den weiteren Planungen. Ein großer Dank gilt der Familie Schröer die den Festplatz zur Verfügung stellen.

 

Landkreis erlässt Waldbrandverordnung -Rauchen und Feueranzünden in Wald, Moor und Heide verboten

Meppen. Aufgrund der seit Tagen anhaltenden Trockenheit besteht im Landkreis Emsland derzeit eine erhöhte Waldbrandgefahr. Der Landkreis Emsland hat daher zur Verhütung von Waldbränden eine Verordnung erlassen, die am Mittwoch, den 24. April, in Kraft tritt und bis auf Weiteres Gültigkeit besitzt.
Die Prognosen des Deutschen Wetterdienstes gehen zwar in den folgenden Tagen von einem abnehmenden Risiko aus, auch aufgrund vergleichsweise geringer Niederschlagsmengen bleibt die Waldbrandgefahr aber weiterhin bestehen.
Die entsprechende Verordnung verbietet es Besuchern von Wäldern, Mooren und Heidegebieten, die befestigten Straßen, befahrbaren Wege sowie markierten Wander- und Reitwege zu verlassen. Zudem ist es untersagt, in Wäldern, Mooren und Heidegebieten oder in gefährlicher Nähe davon Feuer anzuzünden, zu rauchen und mit feuergefährlichen Gegenständen umzugehen. Ein Verstoß gegen die Verordnung gilt als Ordnungswidrigkeit und kann als solche mit einer Geldbuße bis zu 5.000 Euro geahndet werden. Unter das Verbot fallen nicht die Erledigung öffentlicher Aufgaben sowie die rechtmäßige Bewirtschaftung und Nutzung von Grundstücken einschließlich der Jagdausübung.

Vollalarm für die Feuerwehren aus der Samtgemeinde Spelle Silo mit Braunkohlestaub brennt

 

Spelle. Im Ortsteil Venhaus ist am Dienstagmittag gegen 12.45 Uhr im Hafen Spelle Venhaus ein Silo in Brand geraten. In dem 30 Meter hohen Speicher auf dem Gelände des Ems-Jade-Mischwerkes befinden sich rund 60 Tonnen Braunkohlestaub. Die Freiwilligen Feuerwehren aus der Samtgemeinde Spelle sind im Einsatz. Die Löscharbeiten gestalten sich schwierig, weil das Löschen des Brandes mit Wasser nicht möglich ist, konnte die Feuerwehr die Silohülle zunächst nur von außen kühlen. Die eigentliche Löschung muss dann nach Auskunft der Wehrkräfte mit Stickstoff erfolgen. Der Einsatzort ist weiträumig abgesperrt. Eine Gefahr für Mensch oder Umwelt besteht nicht. Der Verkehr auf dem Dortmund-Ems-Kanal und auf der B70 ist nicht beeinträchtigt. Die Löscharbeiten werden vermutlich noch mehrere Stunden andauern. Ein Spezialfahrzeug der BP Lingen wurde angefordert. Die Explosionsgefahr ist noch nicht ganz gebannt. Auch das Deute Rote Kreuz aus Spelle ist vor Ort um die Einsatzkräfte bei diesen Temperaturen zu versorgen . Die Ursache des Feuers ist noch nicht geklärter.

Personen wurde bislang nicht verletzt.

 

Aktionsjahr „Spelle spendet Leben“

Spelle – Typisieren lassen und Menschenleben retten. Aktionsjahr „Spelle spendet Leben“ organisiert vom Jugendforum Spelle beginnt mit einer Typisierungsaktion gegen Blutkrebs.

Viele verschiedene Aktionen für die Gesundheit wollen die Mitglieder des Jugendforums in diesem Jahr durchführen. In Zusammenarbeit mit der DKMS findet im Rahmen des Speller Frühlings am Sonntag, 28. April 2019 das erste Projekt im Aktionsjahr statt. Von 11:00 bis 18:00 Uhr haben Jugendliche und Erwachsene im Alter von 17 bis 40 Jahren durch einen Abstrich in der Mundhöhle die Gelegenheit, sich bei der DKMS registrieren zu lassen. „Blutkrebs kann jeden Treffen und für viele Patienten ist die Stammzelltransplantation die einzige Überlebenschance“, erklärten die Mitglieder des Jugendforums unter der Leitung von Jugendpfleger Peter Vos und hoffen, dass sich viele Menschen an der Registrierung beteiligen. „Jede Registrierung kostet der DKMS 35,00 Euro. Wer sich also nicht typisieren lassen möchte kann auch gerne einen Geldbetrag spenden“, ergänzte der Jugendpfleger. Neben dieser Aktion wird ebenfalls ein Informationsstand mit der AOK zum Thema Organspende zur Verfügung stehen. Das sind aber nicht die einzigen Vorhaben der Jugendlichen. „Wir haben noch weitere Aktionen im Bereich der Blutspende sowie einen Spendenlauf geplant“, stellen die Jugendlichen ihre Ideen vor. Ebenso soll zum dritten Mal an der Aktion „500 Deckel für 1 Leben ohne Kinderlähmung“ teilgenommen werden. Gesammelt wird ab Donnerstag, 02. Mai 2019. „Es beeindruckt mich sehr, mit wie viel Elan sich die Jugendlichen für die Gesundheit anderer einsetzen, denn Gesund zu sein ist unbezahlbar“, begrüßte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf das tolle Engagement der Jugendlichen.

Zweiter Bauabschnitt bei Expert RIAL-Kauf gestartet Gesamtinvestition von 3,8 Millionen Euro

Lingen. Der Verkauf ist gestartet und trotzdem gehen die Bauarbeiten weiter. Nach einem Jahr Umbauphase hat der Elektrofachmarkt Expert-Rial-Kauf an der Georgstraße in Lingen Ende März neu eröffnet. Doch damit sind die Planungen für Geschäftsführer Richard-Albert Bröskamp noch lange nicht beendet. In einem Gespräch stellte er nun zusammen mit dem beauftragten Lingener Architekturbüro WBR die weiteren Planungen und neuen Mieter des Gebäudes vor. Im zweiten Bauabschnitt wird das jetzige Gebäude um ein Stockwerk erweitert. Dort wird unter anderem das Bauunternehmen Matthäi rund 400 Quadratmetern nutzen. Für weitere Büroflächen im Zweiten Obergeschoss werden noch Mieter gesucht. Auch hier wird die Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen (Ems) weiterhin unterstützen. Im Erdgeschoss entsteht derzeit eine Filiale der Bäckerei Schäfer. Das Familienunternehmen möchte dort ein Café mit Außengastronomie eröffnen. „Ich freue mich, dass wir mit den beiden Unternehmen gute und etablierte Firmen als Mieter gewonnen haben“, erklärte Richard-Albert Bröskamp. „Wir erhoffen uns insbesondere durch das Gastronomieangebot neue Frequenz für die Georgstraße.“ Schließlich werde sich die Aufenthaltsqualität der Georgstraße insgesamt verbessern.
„Ich gratuliere allen Beteiligten zu diesem repräsentativen neuen Gebäude. Es ist ein Gewinn für Lingen, dass das Familienunternehmen massiv am Standort investiert“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone. „Damit können sich weitere Unternehmen an der Georgstraße ansiedeln.“ Das Projekt sei eine großartige Gemeinschaftsleistung gewesen, sagte Geschäftsführer Richard-Albert Bröskamp. Die ersten Planungen hätten bereits 2013 begonnen. 3,8 Millionen Euro investiert das Familienunternehmen insgesamt am Standort.

Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeister Andreas Wenninghoff gratulierten zur Neueröffnung

Spelle – Eine neue Anlaufstelle für Haarschnitt und Rasur in Spelle: Ahmet Demirkol hat den Friseursalon Demir Cut in der Ringstraße 2 eröffnet.

Der freundlich hell gestaltete Friseursalon ist mit insgesamt sechs Bedienungsplätzen für Kinder, Damen und Herren, Alt und Jung ausgestattet. „Wir bieten eine umfangreiche Stylingberatung. In unserem separat abgetrennten Damenbereich können sich ganz besonders die weiblichen Kunden verwöhnen lassen“, erklärte der Geschäftsführer Ahmet Demirkol. Neben dem Haarschnitt werden bei den Männern ebenso Bartrasuren vorgenommen. „Der moderne Friseursalon wird sicherlich einige neue Kunden gewinnen und ist eine Bereicherung für die Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger“, waren sich Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Spelles Bürgermeister Andreas Wenninghoff einig und gratulierten Ahmet Demirkol zur Eröffnung. Die Öffnungszeiten sind wie folgt: montags bis mittwochs von 09:00 bis 19:00 Uhr, donnerstags von 10:00 bis 20:00 Uhr, freitags von 09:00 bis 19:30 Uhr sowie samstags von 09:00 bis 14:30 Uhr. Terminvereinbarungen werden unter 05977 9292226 entgegengenommen. „Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, ohne eine Terminvereinbarung vorbeizukommen“, ergänzte Demirkol und freut sich über viele zufriedene Kunden.

Bunter Spaßfaktor beim Völkerballturnier der Jugendfeuerwehren in Spelle

Bunter Spaßfaktor beim Völkerballturnier Schwarzlicht-Experiment bei der Jugendfeuerwehr erfolgreich Jugendfeuerwehr Baccum gewinnt mit Neon-Bällen Jugendfeuerwehr steht dank Schwarzlicht nicht im Dunkeln Hohe Auszeichnung für Walter Reeker-Kohne

Spelle- Dass der Dienst in der Jugendfeuerwehr (JF) sehr vielseitig sein kann, wurde am Samstag, 13.04.2019 mal wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Denn es ging äußerst sportlich und bunt bei dem diesjährigen Völkerballturnier der Kreisjugendfeuerwehr Emsland zu. In der Großraumturnhalle in Spelle traten 37 Mannschaften aus 26 JF aus dem Landkreis Emsland an, um dort um wichtige Punkte und Platzierungen zu kämpfen. Verpflegt durch die JF Schapen, die an diesem Tag ihr 10-jähriges Bestehen feierte, konnten knapp 400 Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren ihr Können unter Beweis stellen.

Trotzt des sportlichen Ehrgeizes stand der Spaß und das gegenseitige Kennenlernen der Jugendlichen im Vordergrund. Aus diesem Grund wurde die Sportveranstaltung unter der Leitung von Kreisjugendfeuerwehrwart Klaus Smit erstmals vollständig als Schwarzlichtevent durchgeführt. Eine komplett mit Schwarzlicht ausgeleuchtete Sporthalle in Kombination mit Neonbällen, Neonleibchen, UV-aktiv-markierten Spielfeldrändern, UV-Schminken und vielem mehr machten aus der normalem Sportveranstaltung eine einzigartige Ereignis. Der besondere Reiz lag darin, dass dank 15 Schwarzlichtstrahlern alles leuchtet und schimmert, was weiß ist, aber ohne, dass dabei wirklich Licht zu sehen ist.

Smit betonte, „Ziel ist es, nicht nur der Bewegungsarmut junger Menschen entgegenzuwirken, sondern mittels Schwarzlichttechnik attraktive Jugendarbeit zu leisten, neue Zielgruppen anzusprechen und auf die bestehende Jugendfeuerwehrarbeit aufmerksam zu machen. So sind Mädchen und Jungen, gern auch mit Migrationshintergrund, in dem emsländischen JF herzlich willkommen. Sport verbindet und lässt neue Kontakte entstehen, die sich zu Freundschaften entwickeln können. So kann der Feuerwehrnachwuchs im Emsland dauerhaft gesichert werden.“ Smit wies zudem darauf hin, dass das Event im Rahmen des Förderprogramms Generation³ aus Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert wurde. Die Kreisjugendfeuerwehr würde sich freuen, mit anderen Jugendverbänden weitere Blacklight-Sportsmaßnahmen umzusetzen.

Sportlich wurde mit fünf 6er-Gruppen und einer 7er-Gruppe in die Gruppenphase gestartet. Mit jeweils sechs Feldspielern je Team galt es sich gegen die Gruppengegner zu beweisen. Weiter ging es für die die erst- und zweitplatzierten Mannschaften im Viertelfinale. Sportliche Höchstleistungen mit fantastischen Ballwechseln waren dann vor allem in den Finalspielen zu sehen. Hier setzten sich die Mannschaften aus Baccum, Bawinkel, Brögbern und Handrup durch und standen sich im Halbfinale gegenüber. Am Ende gewannen im Spiel um Platz drei die JF Bawinkel mit 3:2 Punkten gegenüber dem Feuerwehrnachwuchs aus Handrup.

In einem spektakulären und nervenaufreibenden Endspiel mit sehenswerten Ballaufschlägen unterlag im Finalspiel die Mannschaft aus Brögbern. Die JF Baccum setzte sich mit 4:3 Punkten als Sieger durch und konnte nicht nur einen Pokal und eine Urkunde, sondern auch den vom ehemaligen Kreisbrandmeister Rudi Holt gestifteten Wanderpokal mit nach Hause nehmen.

Nach den Grußworten von Spelles Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Bürgermeister der Gemeinde Schapen Karlheinz Schöttmer und Schapens Ortsbrandmeister Heinz Bürsken zum 10-jährigen Jubiläum der JF Schapen hatte Smit eine besondere Überraschung für den Jugendfeuerwehrwart Walter Reeker-Kohne (Schapen) bereit und verliehen ihm für seine langjährigen Verdienste in der JF die Floriansmedaille, die höchste Auszeichnung der Niedersächsischen JF.

„Es war ein buntes Spektakel und eine grandios erfolgreiche Sportveranstaltung mit ganz viel Spaß. Der enorme Zulauf und die vielen positiven Rückmeldungen von den jungen Brandschützern während des Turniers motiviert das gesamt Organisationsteam. Wer in einer JF mitmachen möchte, kann sich an seine Feuerwehr vor Ort wenden“, betonte Smit.

 

 

Motorradfahrerin bei Unfall schwer verletzt

Emsbüren. Eine 50-jährige Motorradfahrerin aus Lingen ist am Freitagnachmittag gegen 13.50 Uhr bei einem Verkehrsunfall im Emsbürener Ortsteil Elbergen auf der Schüttorfer Straße schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war die Frau in Richtung Emsbüren fahrend einer langegezogenen Linkskurve vermutlich durch einen Fahrfehler nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Im Seitenraum prallte sie mit ihrer BMW in einen Zaun und zog sich schwere Verletzungen zu. Die 50-Jährige kam im Rettungswagen in das Krankenhaus nach Lingen.

 

Emsländischen Jugendfeuerwehren wagen Experiment Schwarzlicht ein Instrument für gute Jugendarbeit

Die Arbeit der emsländischen Jugendfeuerwehren, die nicht ausschließlich eine Nachwuchsorganisation der freiwilligen Feuerwehren sind, sondern Jugendorganisationen (freie Träger der Jugendhilfe) mit einem Teil feuerwehrtechnisch orientierter Jugendarbeit und einem ebenso großen Teil freier Jugendarbeit, hat gerade in der heutigen Zeit an Bedeutung gewonnen. Daher ist eine Aus- und Fortbildung der rund 250 Jugendgruppenleiter im Emsland auf einem einheitlichen, qualitativ hohen Niveau erforderlich. Aus diesem Grund hat die Kreisjugendfeuerwehr Emsland kürzlich eine Multiplikatorenschulung in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Sögel durchgeführt.Ziel war es, die ehrenamtlichen Gruppenleitern fit für ihre Arbeit zu machen, da die Schulung rechtliche, pädagogische und psychologische Grundlagen vermittelte, die für die Betreuung von Kinder- und Jugendgruppen unabdingbar sind. So wurden Themenschwerpunkte, wie Pädagogik und Rechtsgrundlagen in der Arbeit mit Jugendlichen, Anforderungen an einen Jugendgruppenleiter und Kindeswohlgefährdung angesprochen.

besonderen Raum nahm das Thema Erlebnispädagogik ein. Um die bisherige Jugendarbeit adressatengerechter zu gestalten, neue Zielgruppen anzusprechen sowie um sich mit anderen Jugendorganisationen zu vernetzen hat die Kreisjugendfeuerwehr Emsland finanzielle Unterstützung aus dem Förderprogramm Generation³ des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung erhalten. Dank der Förderung kann experimentiert werden, in welcher Form und unter welchen Voraussetzungen Schwarzlicht die emsländischen Jugendarbeit aufwerten kann. In Kooperation mit der Jugendpflege und dem Präventionsteam der Gemeinde Westoverledingen, die bereits einschlägige Erfahrungen in dem Bereich Blacklightsports in der Jugendarbeit haben, lag es daher auf der Hand, mit den angeschafften Materialen wie fluorisierende Klebebänder, UV-Schminke und Farbe sowie Schwarzlichtstrahler, Neonbällen, Neongarn und vieles mehr ausgiebig zu experimentieren. Im Vordergrund stand dabei das Selbermachen und -erleben durch eigenes Ausprobieren. Bereits im letzten Zeltlager waren im Rahmen der Nachtwanderung geheime Rätsel mit Schwarzlichttaschenlampen zu lösen.

Die Konzeptionierung der Schulung zielte zudem darauf ab, parallel zu der Tagung der Jugendgruppenleiter auch Ideen von den Jugendsprechern und damit den Jugendlichen selbst Ideen entwickeln zu lassen, wie Schwarzlicht in den dienstlichen JF- implementiert werden kann. Schließlich wird Mitbestimmung in der JF groß geschrieben.

Am Ende der achtstündigen Schulung waren sich alle rund 60 Beteiligten einig, dass die Schwarzlichttechnik viele sportliche und künstlerische Ansatzpunkte für guten Jugendarbeit bietet und weiterer Experimente bedarf.

Osterturnier der Flying Igel im Wöhlehof in Spelle

 

Spelle – Zum nunmehr 8. Mal findet im Wöhlehof in Spelle das große Dart- Osterturnier der Flying Igel statt. Einlass ist am Samstag ab 13.00 Uhr.

 

Es werde folgende Turniere gespielt:
Ein Turnier für Hobby-, C- und B-Liga Spieler-/innen
Ein offenes Einzel
Ein offenes Doppel

Und wie auch im vergangenen Jahr gibt es ein Turnier für Kinder bis 11 Jahre und ein Jugendturnier für Jugendliche von 12-15 (diese beiden Turniere sind für die Kinder/Jugendlichen absolut KOSTENFREI)

Hier der genaue Ablauf:

Start 14:00 UHR:
Hobby/C/B-LIGA-EINZEL 301 S.O.:
STARTGELD: 6 € pro Person
1.Platz: 40 % + Pokal
2.Platz: 30 % + Pokal
3.Platz: 20 % + Pokal
4.Platz: 10 %

Kinderturnier für Kids bis 11 Jahre (Kostenlos) (Disziplin wird vor Ort geklärt)

Jugendturnier für 12-15-jährige (Kostenlos) (Disziplin wird vor Ort geklärt)

ALLE KINDER UND JUGENDLICHE BEKOMMEN EINEN PREIS!!!

Ab ca. 16:00 UHR:
OFFENES DOPPEL 501 M.O.:
STARTGELD: 12 € pro Team
1.Platz: 40 % + Pokale
2.Platz: 30 % + Pokale
3.Platz: 20 % + Pokale
4.Platz: 10 %

Ab ca. 19:00 UHR:
OFFENES EINZEL 501 M.O.:
STARTGELD: 8 € pro Person
1.Platz: 32,5 % + Pokal
2.Platz: 27,5 % + Pokal
3.Platz: 17,5 % + Pokal
4.Platz: 12,5 %
5./6. Platz: 5

Alle Disziplinen werden im Modus „Best of 3“ und im Doppel-K.O.-System ausgetragen

Für das leibliche Wohl ist an diesen Tag natürlich auch bestens gesorgt!!!

Weiter Infos findet ihr auf Facebook unter Flying Igel Spelle.

5. Speller LK Turnier in der Traglufthalle

Spelle- Vom 05.04. bis zum 07.04.2019 fand in der Traglufthalle das traditionelle LK Turnier der Herren 30 und Herren 40 statt.

Foto von links: Christian Geiger, Arne Kulkmann, Thomas Frohnhof-Hülsmann, Markus Jürgens, Timo Hehmann, Carsten Gründemann, Michael Krone, Dennis Seegers

 der Leitung von Dennis Seegers und Christian Geiger meldeten sich 31 Spieler für beide Felder an. Es gab erneut spannende Spiele und zum Teil auch klare Ergebnisse unter den Spielern, die alle eine LK zwischen 7 und 19 hatten. Im Herren 30 Feld konnte sich der Vorjahressieger Arne Kulkmann aus Sögel im Endspiel erneut durchsetzen und bezwang dort Carsten Gründemann (SCSV) mit 6:4 und 6:4. Im Halbfinale vorher kam es zur Neuauflage des letztjährigen Finales zwischen Arne Kulkmann und Dennis Seegers. Hier konnte sich erneut Arne mit 6:2 1:6 und 10:5 durchsetzen. In der Herren 30 Nebenrunde gewann Markus Jürgens (TC Tenniscenter Rheine) im Finale gegen Timo Hehmann (TC Hagen) mit 6:3 und 7:5
Im Herren 40 Feld wollte Michael Krone (SCSV) im Finale seinen dritten Titel in Folge holen, am Ende war aber Thomas Frohnhof-Hülsmann (TC 22 Rheine) zu stark und gewann mit 6:2 und 6:1. Auch hier kam es im Halbfinale zur Neuauflage des letztjährigen Finales zwischen den beiden Spellern Michael Krone und Christian Geiger, aber auch hier behielt Michael Krone erneut die Oberhand.
In der Herren 40 Nebenrunde konnte sich Tobias Sandhaus (SCSV) gegen Rainer Roling(TC RW Salzbergen) klar durchsetzen.
Es war alles in allem wieder ein sehr gutes Turnier bei bestem Wetter draußen und daher natürlich tropischen Temperaturen in der Halle, aber alles Spieler konnten sich so bestens aus die bevorstehende Sommersaison vorbereiten. Alle Spieler freuen sich aber schon auf das Turnier 2020!

Strategischer Standort Herzlake Ausbau der E 233 wird höchste Zeit

Herzlake, im April 2019 – Über die Dringlichkeit des vierspurigen Ausbaus der Europastraße E 233 diskutierte kürzlich Marc-André Burgdorf (Dezernent des Landkreises Emsland für Recht, Ordnung, Straßenverkehr und Veterinärwesen) bei einem Besuch des Krone Standorts in Herzlake mit dem Direktorium der Krone Nutzfahrzeug-Gruppe. Bernard Krone und Bernd Brüggen unterstrichen die strategische Bedeutung der E 233, speziell für den Standort Herzlake, wo Krone bis Mitte 2020 die Produktion verdoppeln wird. „Insbesondere das Werk in Herzlake ist einer der wichtigsten und am schnellsten wachsenden Produktivkräfte und hat enorme wirtschaftliche Bedeutung für das Emsland. Mit der kontinuierlichen Steigerung der Produktions- und Absatzzahlen über die letzten Jahre hat entsprechend der Verkehr zum und vom Werk drastisch zugenommen. Darüber hinaus haben wir am Standort Herzlake 2017 das neue Ersatzteillager für die Krone Nutzfahrzeug-Gruppe gebaut; auch diese Entscheidung haben wir getroffen, weil schon seit vielen Jahren der Ausbau der E 233 politisch thematisiert wird. Wenn wir jetzt z.B. auf aktuelle Verkehrsströme zum und vom Werk schauen, dann ergeben sich wöchentlich rund 330 LKW, die Waren anliefern plus rd. 100 Gebraucht-LKW, die eintreffen. In der Auslieferung zählen wir wöchentlich rd. 360 LKW, die Wechselsysteme abholen sowie rund 100 Gebrauchtfahrzeuge. Hinzu kommen ca. 25 LKW, die das ET-Lager anfahren und auch wieder verlassen. Da wir gerade auch im Bereich E-Commerce eine signifikante Steigerung der Bestellungen und damit Transporte erwarten, wird es deshalb unserer Meinung nach höchste Zeit, dass der seit vielen Jahren geplante Ausbau der E 233 schnellstmöglich gestartet werden muss, wenn man ernsthafte Verkehrsprobleme auf dem Nadelöhr E 233 ab 2020 verhindern und die wirtschaftliche Stärke von Herzlake und dem Emsland nicht in Gefahr bringen will“, führten Krone und Brüggen aus.

Mit ihrem Anliegen stießen sie bei Marc-André Burgdorf auf offene Ohren. „Wir brauchen den vierspurigen Ausbau der E 233. Für das Emsland im Herzen Europas ist sie die wichtigste Ost-West-Verbindung und kann nach dem Vorbild der Autobahn 31 wesentlich dazu beitragen, dass die Region auch in Zukunft wirtschaftlich erfolgreich ist – und nachfolgende Generationen gut im Emsland leben können. Denn gerade im ländlichen Raum ist eine gute Verkehrs- und Kommunikationsanbindung ein zentrales Kriterium für die Standortwahl – für den einzelnen Menschen genauso wie für ein Unternehmen“, so sein Statement.

Junge Musiker beweisen ihr Können

Spelle. Zu „hervorragenden Ergebnissen“ gratulierte Edmund Huil, Vorsitzender der Blaskapelle Schapen, den 16 Prüflingen, die den D1-Lehrgang in Spelle erfolgreich abgeschlossen haben.
Die Grundstufe der musikalischen Weiterbildung legten die jungen Musiker in einer theoretischen und praktischen Prüfung ab. Insgesamt konnten 100 Punkte, davon 40 in der Theorie und 60 in der Praxis gesammelt werden. Die volle Punktzahl erlangte die erst elfjährige Jette von Atens aus Schapen an der Querflöte. Auf nur einen Punkt musste Ann-Christin Reekers aus Spelle, ebenfalls an der Querflöte, verzichten. „Dass die jüngste Teilnehmerin auch gleichzeitig die beste ist, freut mich natürlich ungemein“, zeigte sich Prüfer Dieter Schlüwe, Schulungskoordinator vom Landesmusikverband Niedersachsen, begeistert. Der Lehrgang sei nicht nur eine Feststellung des musikalischen Status Quo, sondern auch eine Orientierungshilfe für die Zukunft. Das Gesamtniveau des aktuellen Lehrgangs war „überdurchschnittlich gut“, so Schlüwe weiter.
Frank Engeln, Julian Peppersack und Niko Förster begleiteten die Lehrgangsteilnehmer über vier Wochen hinweg und bereiteten sie auf die Prüfungen vor. Ihnen dankte Edmund Huil, Vorsitzender der Blaskapelle Schapen und Ausrichter des Lehrgangs. In seinen Dank nahm er auch den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Spelle-Venhaus auf, der die Örtlichkeiten zur Verfügung stellte. Für die Vereine des südlichen Emslandes, die sich zu einer Lehrgangseinheit zusammengeschlossen haben, sind die D-Lehrgänge eine Möglichkeit, die eigenen jungen Musiker zu fordern und fördern. Das begrüßte vor allem der Vorsitzende des Fachbereichs Blaskapelle des Regionalen Musikverbandes, Hans-Günter Dünhöft.

Digitalisierung bringt Chancen für gesundheitliche Versorgung der Zukunft

Spelle – Die bedarfsgerechte Versorgung mit Ärzten und Gesundheitseinrichtungen bleibt weiterhin eine wichtige Zukunftsaufgabe. Das wurde während eines weiteren Austauschgespräches im Speller Rathaus zur „Ärztlichen Versorgung in der Samtgemeinde Spelle“ mit den ansässigen Ärzten sowie medizinischen und pflegerischen Einrichtungen deutlich.

Nach Darstellung von Andrea Poppen, Beraterin der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), seien im sogenannten Bedarfsplanungsbereich Lingen, dem auch die Samtgemeinde Spelle angehört, ein Hausarzt für je 1.712 Einwohner zugrunde zu legen. Nicht zuletzt das steigende Durchschnittsalter der Fach- und Hausärzte erfordere neue Impulse und Ideen, um auch in Zukunft die ärztliche Versorgung im ländlichen Bereich zu gewährleisten. Um die Sicherung der ärztlichen Versorgung frühzeitig anzugehen, wurde vor einigen Jahren vom Landkreis Emsland die Weiterbildungsgesellschaft „Meilenstein“ gegründet, die Programme zur Gewinnung von Medizinern entwickelt. Darüber hinaus wurde die „Gesundheitsregion Emsland“ ins Leben gerufen, die eine umfassende Versorgung der Bevölkerung in den Blick nimmt und mit vielen Akteuren vor Ort neue Versorgungswege gestaltet. Johanna Sievering, Leiterin des Fachbereichs Gesundheit beim Landkreis Emsland, gab einen Einblick in die derzeitige Situation und stellte ausgewählte Projekte beispielhaft vor. Über die Chancen und Möglichkeiten digitaler Techniken zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung auf dem Land informierte Jörg Reytarowski, Unternehmensbereichsleiter Ärzte der Allgemeinen Ortskrankenkasse Niedersachsen. So sei denkbar, dass künftig auf Basis einer elektronischen Patientenakte Beratungsgespräche durch ein Chat-Gespräch stattfinden und notwendige Rezepte elektronisch übermittelt werden können. Neben der Ausschöpfung der Möglichkeiten, die die Digitalisierung mit sich bringt, wurde von den teilnehmenden Ärzten gefordert, die systemischen Voraussetzungen für Medizinstudenten zu verbessern, beispielsweise durch die Herabsetzung des Numerus clausus, einer Zulassungsbeschränkung zum Studium. Neben dieser Forderung, die sich auf kommunaler Ebene nicht umsetzen lässt, wurde angeregt, angesichts der Alterung der Bevölkerung verstärkt die Schaffung ausreichender Pflegeplätze sowie die angemessene personelle Ausstattung der Pflegeeinrichtungen im Auge zu behalten. „Die adäquate Versorgung der Bevölkerung mit ärztlichen, medizinischen und pflegerischen Einrichtungen ist ein wichtiger Bestandteil der Daseinsvorsorge und wesentlicher Beitrag zur Grundversorgung. Insofern wird dieses eine wichtige kommunale Zukunftsaufgabe bleiben“, markierte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf die große Bedeutung der Thematik und warb für eine weitere Vernetzung aller Akteure, um mit vereinten Kräften an der Sicherung einer bedarfsgerechten medizinischen Versorgung zu arbeiten.

Marktbeschicker bedanken sich mit Schokoladen-Osterhasen

 

Wochenmarkt auf dem Emstorplatz wird vorverlegt

Rheine. „Frohe Ostern“, wünschen die Händlerinnen und Händler der Wochenmärkte auf dem Borneplatz, dem Emstorplatz sowie in Mesum all ihren Kunden. Als kleines Dankeschön verteilen sie auf den Wochenmärkten am Donnerstag und Samstag vor Ostern Schokoladen-Osterhasen an ihre treue Kundschaft. Marktmeisterin Nicola Dolleck weist darauf hin, dass der Wochenmarkt auf dem Emstorplatz, der üblicherweise freitagnachmittags stattfindet, auf Gründonnerstag, 18.04.2018, 14 bis 18 Uhr, vorverlegt wird. In Mesum findet der Wochenmarkt wie immer am Donnerstag statt und auch auf dem Borneplatz sind die Händler wie gewohnt am Donnerstag und Samstag zu finden. Aufgrund der parallel stattfindenden Märkte am Donnerstagnachmittag werden nicht alle Händler an allen Standplätzen zu finden sein.

 

Zwei Brüder in Rheine ausgeraubt

Rheine- Zwei 20 und 22 Jahre alte Brüder sind am Freitagnachmittag, gegen 15.10 Uhr, mit einem Auto zur Matthiasstraße gefahren. In Höhe der Hausnummer 16 hielten sie ihr Fahrzeug vor einem Kiosk an. Unmittelbar wurden sie von einer fünfköpfigen Gruppe verbal attackiert. Das Duo fuhr etwas weiter und stieg aus. Drei der Personen kamen auf die Beiden zu, wobei einer ein Messer in der Hand gehalten haben soll. Der 22-Jährige erhielt einen Schlag, wobei sein Handy, das er in der Hand gehalten hatte, zu Boden fiel. Ein Beschuldigter nahm es auf, danach flüchteten die Personen durch die gelbe Passage in Richtung Bahnhof. Der 22-Jährige erlitt eine leichte Verletzung an der Hand. Sein 20-jähriger Bruder wurde durch ein Schlag ebenfalls leicht verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise bitte unter Telefon 05971/938-4215. Die Drei waren 20 bis 25 Jahre alt und trugen Bärte. Der Messerträger war etwa 180 cm groß, sportlich, trug eine schwarze Adidas-Hose, ein schwarzes Cappy und schwarze Nike-Schuhe. Eine zweite Person wird nahezu identisch beschrieben. Die dritte Person, die passiv dabei gestanden hatte, war etwa 160 bis 170 cm groß, trug eine braune Hose und ein schwarze Jacke.

Hebammenzentrale geht an den Start

Online-Plattform koordiniert kreisweite Versorgung – Unterstützung von Nachwuchskräften 

Meppen. Kaum online gegangen, ist die Nachfrage nach dem Angebot der Hebammenzentrale bereits groß. „Es ist, als hätten alle nur darauf gewartet, dass diese Initiative an den Start geht“, freut sich Sozialdezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis über den gelungenen Auftakt. In einem Pressegespräch im Meppener Kreishaus erklärte sie die Ziele und Aufgaben der Hebammenzentrale und wie notwendig es war, sie aus der Taufe zu heben.

„Die flächendeckende Hebammenversorgung war im Landkreis Emsland nicht mehr sicherzustellen. Es gibt zu wenig ausgebildete Hebammen. Andere geben wegen der prekären Versicherungslage und der damit einhergehenden finanziellen Belastung ihre selbstständige Berufstätigkeit auf. Darüber hinaus ist die Altersstruktur alarmierend: 34,1 Prozent, also 31 von 91 Hebammen im Emsland, sind über 50 Jahre alt. Gleichzeitig steigen auch im Emsland die Geburtenzahlen. Mehr als 3000 Kinder wurden 2018 geboren“, fasst Kraujuttis die Gemengelage zusammen. 

Die Hebammenzentrale wurde als Projekt der Gesundheitsregion Emsland eingerichtet. Ihr Ziel ist es, Hebammenleistungen im Kreisgebiet effizient zu verteilen und zu koordinieren. Die Hebammen melden freiwillig ihre Kapazitäten und Kursangebote wie Geburtsvorbereitung und Rückbildung an die Zentrale. Diese sind auf der Homepage einzusehen. Für die Vermittlung einer Hebamme ist ein telefonischer oder E-Mail-Kontakt zur Koordinatorin Iris Oldiges, selbst ausgebildete Hebamme, ausreichend. Sie hat am 1. April ihre Arbeit beim Landkreis Emsland aufgenommen. „Durch diese zielgerichtete Vermittlung werden sowohl die Hebammen als auch die schwangeren Frauen entlastet“, betont Kraujuttis.

Wenn keine Hebamme vermittelt werden kann, springt das Kindernetz Emsland ein. Hier ist die Hebammenzentrale organisatorisch angegliedert. Das seit 2007 bestehende Angebot für Familien mit Kindern bis zu drei Jahren und für Schwangere besucht die Familien zu Hause und berät sie in ihrem vertrauten Umfeld. „Diese Mütterberatung ersetzt zwar nicht die Hebamme, wird aber gerne von den Familien angenommen. Wir lassen sie bei Fragen nicht allein und können an entsprechende Ansprechpartner wie Pädiater oder Gynäkologen weiterverweisen“, erläutert Johanna Sievering, Leiterin des Fachbereichs Gesundheit. Etwa 100 neue Familien im Jahr wandten sich in der Vergangenheit an das Kindernetz.

Weitere Schwerpunkte der Hebammenzentrale sollen außerdem die Vernetzung der Leistungserbringer wie Krankenhäuser, Ärzte und die Hebammen sowie die Gewinnung von neuen Hebammen-Kräften sein. Dazu sollen Fortbildungen und Mentoringprogramme, die beim Einstieg in den Beruf unterstützen, aufgelegt werden.

Die Unterstützung durch die Hebammen ist indes gewiss: „Schon früher gab es eine gute Zusammenarbeit zwischen den Hebammen und dem Landkreis Emsland. Die Bereitschaft und Akzeptanz aller Hebammen des Landkreises Emsland, die Zentrale mitzutragen, ist insofern vorhanden und zeichnet sich bereits durch entsprechende Rückmeldungen ab“, sagt Kraujuttis. 24 Hebammen haben bereits jetzt (Stand 9. April) signalisiert, dass sie teilnehmen wollen. Elf hilfesuchende Frauen sind aktuell schon vermittelt worden.

Die Hebammenzentrale wird zunächst für zwei Jahre eingerichtet und soll nach Ablauf dieses Zeitraums evaluiert und ggfls. verlängert werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 60.000 Euro. Für das erste Jahr unterstützt das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie die Maßnahme mit 16.250 Euro. Auch für das zweite Jahr ist beabsichtigt, eine Förderung zu beantragen. Die verbleibenden Mittel stellt der Landkreis Emsland bereit.

Die Hebammenzentrale des Landkreises Emsland ist unter der Internetadresse www.hebammenzentrale-emsland.de und der Telefonnummer 05931/442181 sowie die E-Mail-Adresse hebammenzentrale@emsland.de zu erreichen.

DEVK-Geschäftsstelle in Spelle eröffnet

Zum Foto: Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (links) und Bürgermeister Andreas Wenninghoff (rechts) wünschen Dietmar Greß (2. v. r) und seinem Team Günter Heeke, Alexandra Scheepers und Silke Greß (v. l.) viel Erfolg.

Der Bezirksleiter Dietmar Greß hat in der Hauptstraße 53 in Spelle eine neue DEVK-Geschäftsstelle eröffnet. Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeister Andreas Wenninghoff gratulieren zur Neueröffnung.

Dietmar Greß verfügt über eine langjährige Berufserfahrung. Bereits seit über 25 Jahren, davon 20 Jahre für die DEVK in Rheine, ist Greß im Versicherungswesen tätig. „Mir ist wichtig, dass wir den persönlichen Kontakt zu unseren Kunden pflegen, um eine bedarfsgerechte Beratung sicherzustellen“, erklärte Greß. „Nach dem Motto des Unternehmens ‚Gesagt. Getan. Geholfen.‘ liegt uns der Service für unsere Kunden am Herzen.“ Im Team vor Ort unterstützen ihn Günter Heeke, Alexandra Scheepers und Ehefrau Silke Greß. „Diese wohnortnahe Anlaufstelle der DEVK ist für die Versicherten ein großer Vorteil“, machten die Kommunalpolitiker auf den Gewinn für die Nahversorgung aufmerksam. Geöffnet hat das Büro von montags bis freitags von 09.00 bis 12 Uhr sowie montags, dienstags und donnerstags von 14.30 bis 17.30 Uhr. Kontakt: Tel. 05977 204617, E-Mail: dietmar.gress@vtp.devk.de; www.dietmar-gress.devk.de

Kurze GmbH Zerspanungstechnik auf Wachstumskurs in Spelle

Kürzlich wurde im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung der CDU Fraktion des Gemeinderates Spelle und des CDU Ortsverbandes Spelle das erfolgreiche Familienunternehmen Kurze GmbH Zerspanungstechnik besucht.

Ruth und Antonius Kurze (Geschäftsführer, 2.v.l) und Manfred Hüsing (Betriebsleiter, 4.v.l.) begrüßten die Samtgemeindebürgermeisterkandidatin Maria Lindemann (3.v.r), den Ortsvorsitzender Ludger Kampel (1.v.r.) und die weiteren Gäste von der CDU Spelle

Antonius Kurze wagte im Jahr 1964 den Schritt in die Selbstständigkeit und gründete das Unternehmen „Antonius Kurze Dreherei“ an dem damaligen Standort „Am Brink 4“. Im Jahre 1981 wurde im Industriegebiet „Portlandstraße“ eine 10.000 qm große Gewerbefläche erworben, die dem jungen Unternehmen ausreichend Platz für weiteres Wachstum ermöglichte. Ein Jahr dauerte der Bau der ersten Halle, in der die inzwischen 10 Mitarbeiter ihre Arbeit aufnahmen. 

Generationswechsel: Der Geschäftsführer Antonius Kurze Senior überträgt im Jahr 2000 das Unternehmen an seinen Sohn Antonius Kurze.

Heute umfasst das Betriebsgelände der Firma Kurze GmbH circa 40.000 m2. Die Produktionsfläche wurde zuletzt 2016 durch den Bau von zwei neuen Hallen auf insgesamt 10.000 m2 erweitert. Mittlerweile umfasst das Familienunternehmen mehr als 220 Beschäftigte. „Durch den Einsatz modernster Maschinen ist die Firma Kurze ein zuverlässiger und flexibler Partner bei der Bearbeitung diverser Materialien wie Stahl, Aluminium, Guss sowie auch Edelstahl und Kunststoff“, berichtete Firmeninhaber Antonius Kurze den interessierten Zuhörern.

Dabei ist der kreative Mittelständler nach ISO 9001:2015 zertifiziert und baut seine Position als Lohnfertiger kontinuierlich aus. „Ein moderner Maschinenpark ist die Voraussetzung, um den steigenden Anforderungen bei der Herstellung von Präzisionsteilen und der steigenden Nachfrage gerecht zu werden“, betonte Betriebsleiter Manfred Hüsing.
Dass das Unternehmen weiter auf Wachstum setzt, zeigt die erneute Investition in den modernen Maschinenpark, welcher Ende März um zwei neue CNC-Drehmaschinen erweitert wurde. Zudem werden im August dieses Jahres sieben Auszubildende ihre Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker beginnen. Für 2020 werden weitere Auszubildende gesucht. „Hier zeigt sich, dass die duale Ausbildung einen wichtigen Bestandteil der örtlichen Firmen darstellt. Dies gilt es zu unterstützen“, bekennt sich die CDU-Samtgemeindebürgermeisterkandidatin Maria Lindemann klar zur dualen Ausbildung.

Auch die Unterstützung ortsansässiger Vereine sowie soziales Engagement ist ein großes Anliegen. So wird unter anderem die „Altkleidersammlung“ des DRK Spelle seit vielen Jahren unterstützt, indem am Sammeltag ein Firmenfahrzeug kostenlos zur Verfügung gestellt wird. „Wir sind dankbar für die Standorttreue und die Verwurzelung der Firma Kurze in der Gemeinde Spelle“, ergänzte der Ortsvorsitzende Ludger Kampel.

„Unsere mittelständischen Familienunternehmen sind ein richtiges Pfund in der Samtgemeinde Spelle. Unternehmen jeglicher Größe möchte ich unterstützend zur Seite stehen und meine Erkenntnisse aus anderen Kommunen zum Wohle der Wirtschaft einbringen“, fasste Maria Lindemann kämpferisch zusammen.

Spendenübergabe des Eva-Kreises der kfd Spelle

Spelle-„Nach „lieben“ ist „helfen“ das schönste Zeitwort der Welt“. (ein Zitat von Bertha von Suttner) das haben die Mitglieder des Eva-Kreises bewiesen. Auf dem Kunst- und Handwerkermarkt haben sie selbstzubereitete Marmeladen, Liköre und nett verpackte Geschenke verkauft. Aber auch Getränke zum Probieren wurden angeboten. Der Erlös erbrachte 800,–€!

Im Rahmen der Mitarbeiterinnen-Runde wurden die Spenden an die Bücherei St. Johannes und die Speller Tafel übergeben. Je 400,– € konnten für die Bücherei Frau Bettina Gajewski und Herr Gerd Korte für die Speller Tafel in Empfang nehmen. Beide waren sichtlich erfreut über die großartigen Spenden und damit verbunden auch, die Anerkennung ihrer Arbeit.

Spontan lud Frau Gajewski den Eva-Kreis ein, an einem Gruppenabend in die Bücherei zu kommen, um die Verwendung der Spendengelder vorzustellen. Herr Korte bot an, der Gruppe die Arbeit der Tafel vor Ort zu zeigen.

 

 

500 Euro Geldspenden und rund 50 Neutypisierungen für die DKMS

Angrillen beim Stadtkiosk Julius Frilling in Freren ein voller Erfolg

Freren,  Gemeinsam haben der Stadtkiosk Julius Frilling und die Landfleischerei Rathsmann aus Lünne am vergangenen Sonntag vor dem Stadtkiosk in Freren angegrillt. Rund 200 Besucher waren vor Ort und haben den Sonntagnachmittag bei leckeren Würstchen und guter Musik genossen. Dabei kamen knapp 420 Euro an Spenden zusammen, die Julius Frilling, Inhaber und Geschäftsführer von mittlerweile 10 Stadtkiosken, und Thomas Rathsmann, Geschäftsführer und Metzgermeister der Landfleischerei Rathsmann, auf runde 500 Euro aufstocken werden. Zusätzlich haben sich ca. 50 Personen typisieren lassen.

„Wir freuen uns, dass die Veranstaltung so gut in der Gemeinde Freren angenommen wurde. Jede Neutypisierung und jeder Euro an Spendengeld ist eine Chance mehr, den Blutkrebs zu besiegen.“ sagt Julius Frilling, der am letzten Sonntag selbst vor Ort war. „Wir unterstützen bereits seit mehreren Jahren die DKMS und haben verschiedene Aktionen ins Leben gerufen. Wir werden auch weiter am Ball bleiben und zukünftig für die DKMS Spenden sammeln.“

Etwas mehr als 400 Rostbratwürstchen haben Thomas Rathsmann und sein Vater Georg Rathsmann beim Angrillen an den Mann bzw. die Frau gebracht. Zusätzlich hat sich auch Thomas Rathsmann für die DKMS typisieren lassen: „Schon lange wollte ich mich in die Spendendatei der DKMS aufnehmen lassen. Diese Veranstaltung habe ich endlich zum Anlass genommen, dieses umzusetzen,“ sagt Thomas Rathsmann.

Der Stadtkiosk Julius Frilling und die Landfleischerei Rathsmann bedanken sich bei jedem einzelnen Besucher und bei den Mitarbeitern des Stadtkioskes, die vor Ort im Einsatz für die DKMS waren. Jeder, der sich noch typisieren lassen möchte, ist zu jeder Zeit in unserem Stadtkiosk an der Schillerstraße herzlich willkommen. Typisierungen sind immer zu den Öffnungszeiten möglich. Wer im Vorfeld Fragen dazu hat, kann sich gerne bei unserer Mitarbeiterin Yvonne Litmeyer unter info@stadtkiosk-frilling.de melden.

 

 

Studienplatzbewerber „proben“ Medizinertest Vorbereitungskursus im Kreishaus stellt reale Bedingungen nach

Meppen. Der Simulationskursus für den Medizinertest, der am vergangenen Dienstag (9. April) im Meppener Kreishaus durchgeführt wurde, war gut nachgefragt. 35 junge Erwachsene und damit mehr als im Vorjahr (33) nutzten das Vorbereitungsangebot, zu dem die Agentur für Arbeit Nordhorn und die Weiterbildungsgesellschaft Meilenstein des Landkreises Emsland eingeladen hatten.

Beim Medizinertest – oder richtiger dem „Test für medizinische Studiengänge“ (TMS) – handelt es sich um einen mehrstündigen Auswahltest, der bundesweit durchgeführt wird. Die meisten deutschen Hochschulen berücksichtigen die Ergebnisse des TMS bei der Vergabe der Medizinstudienplätze. Jeder Studienplatzbewerber kann nur einmal am TMS teilnehmen.

Der Vorbereitungskursus im Meppener Kreishaus gab den Kandidatinnen und Kandidaten die Möglichkeit, den Test unter Realbedingungen zu simulieren. Alle Zeitvorgaben wurden streng eingehalten, so dass die Teilnehmer einschätzen konnten wie sie den fünfstündigen Test am besten bewältigen können.

Organisiert wird das Angebot von der Weiterbildungsgesellschaft Meilenstein und der Arbeitsagentur Nordhorn. Johanna Sievering, Geschäftsführerin von Meilenstein, betonte, dass eine gute Vorbereitung auf den Medizinertest enorm wichtig sei. „Durch unser Angebot können wir dazu beitragen, die Erfolgsaussichten der Studieninteressierten auf einen Medizinstudienplatz zu verbessern“, sagte sie. Sievering ermunterte die Teilnehmer, ihr Ziel, Arzt werden zu wollen, trotz der hohen Hürden nicht aufzugeben. 

Der TMS findet am Samstag, 11. Mai, in Lingen in der Halle IV statt. Er wird dort seit 2012 angeboten.

Tänzer blockieren eine Kreuzung in Rheine

Rheine- Nötigung im Straßenverkehr Rheine, Münsterstraße / Kardinal-Galen-Ring Samstag, 13.04.2019, 14:50 Uhr Am Samstagnachmittag befuhr eine Kolonne von Pkw die Salzbergener Straße in Fahrtrichtung Kardinal-Galen-Ring. Die Insassen der Fahrzeuge schwenkten Fahnen aus den Fahrzeugfenstern. Die Fahrer der Fahrzeuge fuhren laut hupend und mit Warnblinklicht zur Kreuzung Kardinal-Galen-Ring / Münsterstraße. Hier stoppte die Kolonne und blockierten, trotz Grünlicht, die Kreuzung. Einige der Fahrzeuginsassen stiegen aus den Fahrzeugen aus und tanzten um sie herum. Der Fahrzeugverkehr kam während dieser Zeit zum Erliegen. Nach Angaben von Zeugen dauerte die Blockade mindestens zwei Grünphasen.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Nötigung im Straßenverkehr aufgenommen. Wer sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall machen kann, wird gebeten sich an die Polizeiwache in Rheine unter 05971-9380 zu wenden.

 

Track & Drivers CON 2019 am 04. Mai

Zum 11. Mal heißt es „Rasen für den guten Zweck“: Spenden zugunsten der Tafel Lingen

Geänderte Modalitäten, um den Charity-Charakter zu erhalten Chameen Loca, Mola Adebisi, Hendrik Nitsch, Nik Schröder & Jessi Cooper als prominente Unterstützer vor Ort.

Nordhorn. Rasen für den guten Zweck – das ist das Motto der „Track & Drivers CON“. Und es hat sich mehr als nur bewährt. Seit im Frühjahr 2010 das „Track & Drivers CON“ genannte Fahrsicherheitstraining der Sportwagenfreunde um Kurt Strube (WWS-Strube) ins Leben gerufen wurde, konnten schon mehr als 200.000 Euro für die Tafel Lingen „erfahren“ werden. Mit jeweils etwa 10.000 PS pro Veranstaltung und fast 20 außergewöhnlichen Sport- und Rennwagen ist „Track & Drivers CON“ ein wahrer Magnet nicht nur für Fans von schnellen Autos, heulenden Motoren und qualmenden Reifen.

Verfolgungsjagd und Gaumenschmaus

Und was erwartet die Gäste? „Ein mit Sicherheit einmaliges Erlebnis, eine tolle Stimmung und die Möglichkeit, in vielen schnellen und ungewöhnlichen Autos mitzufahren“, verrät Kurt Strube, Geschäftsführender Gesellschafter der WWS-Strube GmbH aus Lingen, der sich schon jetzt auf seine Beifahrer freut und von der Sportwagen-Armada begeistert ist. Ein echtes Highlight ist auch eine heiße Verfolgungsjagd a la Hollywood: Die Autobahnpolizei zeigt, wie sie mit Hightech-Geräten Raser auf die Schliche kommt und führt auch Lasermessungen auf der Strecke durch.

Auch für den Gaumen wird bei so viel Adrenalin gesorgt: Es gibt ausreichend warme und kalte Verpflegung. Ebenfalls vor Ort: Prominente aus Funk & Fernsehen! Die VIP`s zieht es auf das Fahrsicherheitsgelände der EUVA Euregio Verkehrsakademie GmbH in Nordhorn-Hesepe, um die gute Sache zu unterstützen und kräftig die Werbetrommel zu rühren. Zur 11. Auflage der beliebten Motorsport-Charity der Veranstalter Kurt Strube, Dennis Blume, Volker Bührs, Dr. Fritz Telkemeier, Norbert Tewes und Dagmar Lühn haben bereits Moderator & DJ Mola Adebisi, Schauspielerin & Influencerin Chameen von Klepacki (bekannt aus „Berlin Tag & Nacht“/RTL II), Comedian Hendrik Nitsch („Udo Bönstrup“) und das TV-Paar Nik Schröder & Jessi Cooper (RTL Bachelorette/ RTL Bachelor) ihr Kommen zugesagt.

Bis auf Hendrik Nitsch waren die Promis auch bereits im letzten Jahr zu Gast – und haben ihr Kommen sofort wieder zugesagt, Mola Adebisi, bekennender Sportwagen-Fan, fährt auch wieder mit. Die Gäste haben also die Chance, mit Kult-Star Mola eine Runde zu drehen! Wenn das nicht etwas ganz Besonderes ist?! Selbstverständlich stehen die VIPs auch für Autogramme und Fotos zur Verfügung. „Einfach fragen“, sagt Nik Schröder, der übrigens gebürtiger Lingener ist. Track & Drivers erleben können die Gäste am 04. Mai 2019 ab 10.00 Uhr bis ca. 17 Uhr auf dem Gelände der EUVA Euregio Verkehrsakademie (Ortlöödiek, NOH-Hesepe). „Wir freuen uns und sind sehr dankbar, dass uns die EUVA die Strecke in jedem Jahr kostenfrei zur Verfügung stellt!“ Jugendliche unter 12 Jahren haben leider keinen Zutritt.

Geänderte Modalitäten

Eine vorherige Anmeldung ist in diesem Jahr nicht notwendig, denn sich ändernde Umstände verlangen oft auch sich ändernde Modalitäten. „Und diese sind unserer Meinung nach nötig geworden. Unsere CHARITY war von Anfang an als wohltätige Veranstaltung zugunsten der Tafel Lingen gedacht. Spenden mit Motorsporterlebnis und Spaß zu kombinieren – das war die Ausgangsbasis, an der wir stets festgehalten hatten: Besitzer von Sport- und Rennwagen stellen sich und ihre Boliden dem guten Zweck zur Verfügung, nehmen Begeisterte auf der Strecke der EUVA Euregio Akademie mit und bieten so ein einmaliges Erlebnis.

Prominente aus TV und Showbiz sorgten vor Ort für den Glamour-Faktor. Wir haben keinen Eintritt verlangt und auch das umfangreiche, mit Herz ausgerichtete Catering vor Ort gab es kostenlos“ – wir baten lediglich um eine Spende für die Tafel Lingen“, so die Veranstalter unisono. Doch leider sah das einer Vielzahl der Gäste anders. „Und somit mussten wir handeln! Die steigenden Teilnehmerzahlen von anfangs unter 50 auf letztes Jahr knapp unter 900 zeigen, dass unser Konzept auf großes Interesse stößt – doch leider stehen die generierten Spenden nicht im Verhältnis zur Gästeanzahl. Wir mussten leider feststellen, dass es auch Gäste gab, die gar nichts gespendet haben oder aber so geringe Summen, dass wir dadurch (das Catering verursacht ja auch Kosten) weniger Spenden zusammenbekommen…“, so die Veranstalter weiter.

Ein zahlenmäßiger Vergleich der Gästeliste mit der Spendenliste der Tafel Lingen ergab, dass eine große Anzahl der Gäste gar nicht gespendet hat, aber das Mitfahren und das Catering der Tafel Lingen nutzten. „TRACK & DRIVERS aber ist kein kostenfreier Event für die Allgemeinheit, sondern ist und bleibt eine Charity zugunsten der Lingener Tafel – das ist unsere DNA und das heißt, wir möchten natürlich so viele Spenden wir möglich generieren. Das hat uns nachdenklich gestimmt und wir haben lange überlegt, wie wir einen Konsens schaffen können“, sagt Pressesprecherin Dagmar Lühn.

Die geänderten Modalitäten im Überblick:

1) Anmeldung und Eintritt Es ist nicht mehr nötig, sich vorab per E-Mail anzumelden. Das bedeutet, dass jeder, der Lust hat, einfach vorbeikommen und somit in den Genuss unseres tollen Events kommen kann. Tageskasse: Die Tafel Lingen wird am Eingang pro Person 20,- € abrechnen. Das berechtigt zum Betreten des Geländes und zur Nutzung des kompletten Caterings (Frühstück, Lunch, Kaffee & Kuchen sowie Kaltgetränke) den ganzen Tag.

2) Taxifahrten in den Supersportwagen: Die Taxifahrten bleiben das Herzstück von TADC. 2019 werden die Fahrzeuge in drei Kategorien eingeteilt. Zum Mitfahren in den Fahrzeugen wird es nötig sein, sich vor Ort Marken zu kaufen. Eine Marke kostet 5 Euro – zu erwerben sind sie am Eingang und auf dem Gelände. Der Verkauf der Marken wird direkt von der Tafel Lingen übernommen.

Klasse 1 ——1 Marke

Klasse 2 ——2 Marken

Klasse 3 ——3 Marken

Dadurch ergibt sich für die Gäste ein großer Vorteil: Die Besucher können selbst entscheiden, in welchem Auto sie mitfahren möchten – und die Warteschlangen werden deutlich kürzer sein. Mehr Spaß, weniger Warterei!

3) All-Inclusive-Karte: All-Inclusive-Karte: Darin enthalten sind der Eintritt und das unbegrenzte Mitfahren in den Fahrzeugen ALLER Kategorien sowie natürlich die komplette Verpflegung vor Ort. Besitzer einer All- Inclusive-Karte müssen nicht anstehen, sondern können direkt in das Fahrzeug ihrer Wahl einsteigen und mitfahren (3 Runden, danach muss das Fahrzeug erst einmal wieder freigegeben werden). Die All-Inclusive-Karte ist pro Person für 120 € zu haben. Alle Einnahmen werden von der Tafel Lingen erhoben – und kommen auch ihr vollumfänglich zugute.

Sportwagen-Armada „Es wird oktanhaltig und sehr rasant“, lächelt Kurt Strube verschmitzt. Kein Wunder, denn die Sportwagen-Armada, die kann sich wahrlich sehen lassen. Bisher angemeldet sind unter anderem folgende Autos: das brandneue Modell McLaren 720 S, der in unter 3 Sekunden von 0 auf 100 beschleunigt, Porsche 911 GT3 mit über 500 PS, BMW M5 mit über 600 PS, Bentley Continental GT,

Lotus Elise, Porsche GT4, McLaren 570 S, Alpina B7, McLaren MP4 12-C, der schon als Car of the Year ausgezeichnet wurde, BMW I8, der fast 700 PS-starke Ferrari Lusso GTC und Shelby GT 500. Übrigens:Ein Shelby GT 500 mit seinem markanten aufgerissenen Kühlermaul spielte auch eine „Hauptrolle“ in dem Hollywood-Blockbuster „Gone in 60 Seconds“.

Elisabeth Korte neue Vorsitzende des „Forums Kultur Erleben“

Spelle – Im Speller „Forum Kultur Erleben“ hat es personelle Veränderungen gegeben. Einstimmig wurden Elisabeth Korte zur neuen Vorsitzenden gewählt und gleichzeitig drei neue Gremiumsmitglieder begrüßt.

(von links): Stefan Holtkötter, Heidemarie Hoppe, Ingrid Wolbers (Wöhlehof-Team), Annegret Schulte-Weß, Elisabeth Korte (Vorsitzende), Klaus Herzog, Günter Kuschat, Jürgen Prause, Richard Jordan, Hugo Gelze (Wöhlehof), Jugendpfleger Peter Vos, Herbert Schweer und Franz Wilde. Es fehlt: Doris Drees.

Das „Forum Kultur Erleben“ setzt sich seit 1978 für ein aktives und vielfältiges kulturelles Angebot in Spelle ein. So gestaltet das ehrenamtliche Gremium unter anderem das jährliche Kulturprogramm des Wöhlehofes sowie die regelmäßigen Kunstausstellungen und organisiert ebenso den jährlichen Kunsthandwerkermarkt in der Oberschule sowie die Kunstaussteller des Weihnachtsmarktes. Nach einstimmigem Votum wurde Elisabeth Korte zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie tritt damit die Nachfolge von Norbert Borner an, der bis zu seinem plötzlichen Tod über viele Jahre mit großem persönlichem Einsatz diese Aufgabe übernommen hat. Korte würdigte die großen Verdienste, die sich Norbert Borner um die Kulturarbeit erworben hat und erklärte: „Ich freue mich auf die neuen Aufgaben und hoffe auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, insbesondere dem Wöhlehof-Team und der Samtgemeinde Spelle.“ Als neue Mitglieder des Forums Kultur Erleben wurden Annegret Schulte-Weß, Günter Kuschat und von der Samtgemeinde Spelle Stefan Holtkötter begrüßt. „Das Forum Kultur Erleben trägt maßgeblich zum vielfältigen Angebot des Wöhlehofes bei. Daher freue ich mich, dass das Gremium nun personell verstärkt und mit Elisabeth Korte eine neue kompetente Vorsitzende gefunden wurde“, dankte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf für die Bereitschaft zur Mitarbeit und sprach ebenso den langjährigen Mitgliedern für die stetige Unterstützung seinen besonderen Dank aus. Die Organisation des jährlichen Kunsthandwerkermarktes sowie des Kunsthandwerk-Angebotes des Weihnachtsmarktes übernehmen künftig Doris Drees, Klaus Herzog, Elisabeth Korte und Ingrid Wolbers.