Radfahrerin schwer verletzt, Polizei sucht Verursacher

Salzbergen – Gestern Mittag wurde eine 66-jährige Radfahrerin bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Die Frau fuhr gegen 13:50 Uhr mit ihrem Elektrorad die Rheiner Straße aus Rheine kommend in Richtung Salzbergen, als sie von einem bislang unbekannten Radfahrer überholt wurde. Die Frau wurde durch den Radfahrer angestoßen und stürzte zu Boden. Hierdurch zog sie sich schwere Verletzungen zu. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend, ohne sich um die verletzte Frau zu kümmern. Die Frau aus Salzbergen wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. An dem Fahrrad entstand Sachschaden.

 Gleich mehrere Verkehrsteilnehmer wurden auf die verletzt am Boden liegende Frau aufmerksam, leisteten Erste Hilfe und kümmerten sich vorbildlich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um die Verletzte. Ersten Erkenntnissen zur Folge dürften mehrere Personen dem Unfallverursacher in Richtung Salzbergener Ortskern gefolgt sein.

Diese Personen sowie weitere Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Spelle unter der Rufnummer (05977)929210 in Verbindung zu setzen.

 

Die Spellerin Vanessa Lohmann ist auch in diesem Jahr wieder bei der Show Big Bounce auf RTL zu sehen.

Spelle- Wie schon im letzten Jahr versucht Vanessa Lohmann aus Spelle ihr Glück bei der Fernsehshow Big Bounce. Im letzten Jahr scheiterte sie schon früh an dem Parkour, aber in diesem Jahr habe ich mich noch besser vorbereitet, sagte Vanessa gegenüber unserem Reporter. 
Schon seit vielen Jahren ist Vanessa im Trampolinverein sportlich unterwegs, und das gab ihr den Ehrgeiz, sich noch einmal bei der Show Big Bounce bei RTL zu bewerben. Zuerst meisterte Sie das wieder das Casting und bekam dann die Nachricht, dass sie zu der Fernsehaufzeichnung eingeladen ist. Sie machte sich aufgeregt wie auch im letzten Jahr auf den Weg  zu der Aufzeichnung. 

Wie weit sie diesmal durch den spektakulären Parkour gekommen ist, kann man am 15.02.2019 bei Big Bounce auf RTL und TV Now um 20:15 sehen.  Auch dieses Mal war es wieder ein riesen Erlebnis für mich, jeder kann gespannt sein, wie weit ich den Parkour gemeistert habe, den Parkour bei Big Bounce zu meistern, ist eine große Herausforderung, auch wenn man jahrelange Erfahrungen im Trampolin springen hat, ist es nicht einfach, so Vanessa Lohmann. Es hat sehr viel Spaß gemacht und es war eine tolle Erfahrung, so Vanessa Lohmann aus Spelle.

Erneute Blockade bei Brennelementehersteller

Lingen- Am frühen Montagmorgen haben Anti-Atom-Aktivisten die Zufahrt zur Brennelementefabrik an der Straße Am Seitenkanal blockiert. Die zwölf Atomkraftgegner bauten zwei etwa drei Meter große Metallkonstruktionen auf und spannten dazwischen ein Transparent. Zwei der Aktivisten fixierten sich zusätzlich an den Spitzen der Aufbauten. Mitarbeiter der Firma können aktuell nicht ihren Fahrzeugen auf das Werksgelände fahren. Die Protestaktion ist nicht angemeldet und wurde von der Polizei entsprechend als rechtswidrig eingestuft. Der Aufforderung, die Zufahrt zu räumen, kamen die Demonstranten nicht nach. Um die Gesundheit der beiden in drei Meter Höhe befestigten Atomkraftgegnern nicht zu gefährden, wurden spezielle Höhenretter aus Hannover mit der Beseitigung der Blockade beauftragt. Die Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim wurde dabei von einem Höheninterventionsteam des Spezialeinsatzkommandos (SEK) aus Hannover sowie einem Einsatzzug der Bereitschaftspolizei Niedersachsen unterstützt. Die Räumung der Blockade begann gegen 10.15 Uhr und war etwa 20 Minuten später abgeschlossen. Die Spezialkräfte musste die beiden in einer Höhe von etwa vier Metern fixierten Aktivisten bergen. Widerstand leisteten sie dabei keinen. Nach anschließender Feststellung der Personalien erhielten die beiden Atomkraftgegner und ihre zehn Unterstützer einen Platzverweis, dem sie umgehend Folge leisteten. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz und wegen Nötigungstatbeständen aufgenommen.

 

Spelle – Was ist das eigentlich: „Ästhetische Bildung“? Dieser Frage gingen gut 40 große und kleine Kunstschulfreunde mit großer Neugierde, Spaß und Kreativität im Wöhlehof Spelle nach.

Eingeladen hatte die Kunstschule Lingen unter dem Titel „Kunstschule erleben“ zu einem kreativen Nachmittag zum Mitmachen, um ihr kulturpädagogisches Programm in der Außenstelle im Wöhlehof vorzustellen. Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf freute sich in seiner Begrüßung über die langjährige und gute Zusammenarbeit mit der Kunstschule.  „Die kreativen Angebote der Kunstschule sind aus dem umfangreichen Programm des Wöhlehofs gar nicht mehr wegzudenken.“, betonte er. Dass es bei der  Ästhetischen Bildung um Lernen und Wissensaneignung durch sinnliche Wahrnehmung, Erfahrungen und der kreativen Auseinandersetzung mit der eigenen Umwelt geht, erklärte anschließend Kunstschulleiterin Annette Sievers, die der Samtgemeinde und dem Team des Wöhlehofs für die großartige,  beständige und verlässliche Unterstützung dankte. „Ästhetischen Erfahrungen sind bei kleinen Kindern das erste Lernen. Fördert man diese, stärkt man Kinder in ihrer Eigenständigkeit, Identität, Kreativität und in ihrem Selbstbewusstsein“, sagt sie. Wie das in der Praxis aussieht und dass dies auch noch großen Spaß macht, konnten die teilnehmenden Kinder gemeinsam mit ihren Eltern, Großeltern und Freunden im Anschluss in vielseitiger  Weise selbst erleben. Außenstellenleiterin Juliane Plesmann und Kunstschuldozentin Elke Schürhaus hatten verschiedene „Kreativ-Stationen“ zum Mitmachen aufgebaut, die dazu einluden mit Farbe, Kleister, Papier und anderen Materialien zu experimentieren und auszuprobieren. Auf dem Boden liegend und sitzend wurden verschiedenste Körperformen auf Papier gebracht, die dann nach eigener Idee und Wunsch an den vorbereitetet Tischen bunt und fantasievoll gestaltet wurden. Im Laufe des Nachmittgas füllte sich die ehemalige Diele des Wöhlehofs mit forschungslustigen und eifrigen Kindern, die teils in konzentrierter Einzelarbeit teils im kreativen Austausch mit Vätern, Müttern oder Großeltern begeistert mit Pinsel, Farbpipetten oder den eigenen Händen bunte Kunstwerke entstehen ließen. Stärken konnten sich die Besucher zwischendurch mit Limonade, Kaffee, Tee, Kuchen und selbstgemachten Waffeln, die die Samtgemeinde kostenfrei zur Verfügung stellte.

 

Oldtimerfreunde Venhaus besichtigen bein bestem Winterwetter die Hemelter Mühle im Hafen Spelle-Venhaus

Spelle- Am 19.01.2019 trafen sich die Oldtimerfreunde Venhaus e.V., bei schönstem Winterwetter, zur diesjährigen Winterausfahrt. Ziel dieses Jahr war die Hemelter Mühle im Hafen Spelle-Venhaus. An der Mühle angekommen begrüßte uns der Eigentümer Dr. Franz Cordesmeyer mit 3 Angestellten des Standortes Spelle-Venhaus. Wir konnten einen interessanten Einblick in die Kunst des Mahlens erlangen. Die Dimensionen der Hightech-Mühle mit 1000 t Weizen am Tag, bei einer Ausnutzung von sieben Tagen die Woche, war sehr beeindruckend. Auch dass ein Weizenkorn in einer Mühle nicht einfach zermahlen, sondern geschält wird, war den meisten Besuchern nicht bekannt. Nach der interessanten Besichtigung machten die Oldtimerfreunde sich dann auf zu einer kleinen Ausfahrt durchs Venhauser Land, abgerundet wurde die Fahrt bei einer Gulaschsuppe und dem ein oder anderen Dieselgespräch.

 

Schapener Neujahrsempfang mit knapp 400 Gästen

Schapen – Ein reges Gemeindeleben wurde mit dem Neujahrsempfang in Schapen dokumentiert. Knapp 400 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung der Gemeinde in die Gaststätte Düsing gefolgt.

Foto – Im Beisein des Kreisdezernenten Marc-André Burgdorf, Bürgermeister Karlheinz Schöttmer, Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Stellv. Bürgermeister Gerhard Wintering, Laudatoren Willi Brundiers und Heinz Feismann (v.l.) wurden Maria von der Haar (vorne links) und Linus Brüggemann (vorne rechts) für den besonderen ehrenamtlichen Einsatz in der Gemeinde Schapen geehrt.

 

„Das ist eine Rekord-Beteiligung. Diese große Resonanz belegt eindrucksvoll, dass sich die Bevölkerung mit dem Gemeindeleben identifiziert“, zeigte sich Bürgermeister Karlheinz Schöttmer sichtlich erfreut. Im Rückblick auf das vergangene Jahr wurde deutlich, dass 2018 ein gutes Jahr für Schapen war. Dabei hob Schöttmer beispielhaft einige Projekte wie den Ausbau des Glasfasernetzes, die geplante Erweiterung des Gewerbegebietes an der Beestener Straße, die Umgestaltung des Außenbereichs des Kindergartens St. Ludgerus sowie die Bischofsweihe von Pater Dr. Heiner Wilmer besonders hervor. Auch im Jahr 2019 sollen weitere Projekte wie der Neubau des Feuerwehrgerätehauses weiter vorangetrieben werden. Einen Blick in das kommunalpolitische Geschehen innerhalb der Samtgemeinde Spelle gab Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. „Die drei selbständigen Gemeinden haben sich unter dem Dach der Samtgemeinde hervorragend entwickelt. Eine große Rolle spielt insbesondere das Ehrenamt. Ohne die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger wäre eine solche Entwicklung nicht möglich gewesen“, unterstrich Hummeldorf die besondere Bedeutung. Als Ehrengast referierte Kreisdezernent Marc-André Burgdorf zum Thema „Der Landkreis Emsland – heute und morgen“. Für besondere Verdienste wurde Linus Brüggemann geehrt, der über 20 Jahre Mitglied des Sportvereins FC 27 Schapen ist und viele Jahre als 2. Vorsitzender und Platzwart tätig war. „Ebenso bist du seit 18 Jahren im Kirchenvorstand der Kirchengemeinde St. Ludgerus tätig“, betonte Laudator Heinz Feismann. Ebenfalls hat Maria von der Haar eine Auszeichnung für ihren besonderen Einsatz in der Hospizarbeit sowie im Bereich der Seniorenarbeit erhalten. „Auch im Bereich der Kommunalpolitik warst du rd. 25 Jahre mit viel Engagement und Herzblut als Ratsmitglied tätig“, gab Laudator Willi Brundiers einen kurzen Einblick. Für Aufmerksamkeit sorgte der Auftritt der Sternsinger mit dem Bericht über den Besuch bei Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Blaskapelle Schapen unter der Leitung von Dirk Brünenborg umrahmte die Veranstaltung.

Es geht voran: „Neues und zukunftsgerichtetes Wohnen“ in Bestandsimmobilien

Spelle. Unter fachlicher Begleitung des Wohnexperten Dr. Dieter Sudbrink aus Osterholz-Scharmbeck, dem Forschungsprojekt „Dorfgemeinschaft 2.0“ und dem Bundesverband Initiative 50Plus wurde in den Jahren 2017 und 2018 der Beteiligungs- und Kreativprozess „Wohnen mit Zukunft“ in der Samtgemeinde Spelle initiiert. Drei Veranstaltungen mit jeweils ca. 40 Teilnehmern haben Fragen zum Thema Wohnen aufgeworfen und beantwortet. Dieser Prozess soll nun fortgesetzt werden.

Nachdem Ende 2018 die Resultate präsentiert wurden, sollen nun die nächsten Schritte erfolgen, um die erlangten Ergebnisse nachhaltig zu sichern. „Wir wollen den Weg weitergehen und nicht auf der Hälfte stehen bleiben“, betont Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. Circa 82 Prozent der Befragten des Kreativ- und Beteiligungsprozesses lebten zur Zeit der Befragung in einem eigenen Haus. „Die hohe Eigentumsrate zeigt, dass wir in diesem Bereich etwas tun müssen“, stimmten Gerd Schierenbeck, Bundesverbandes Initiative 50Plus, und Thomas Nerlinger, Projektleiter Dorfgemeinschaft 2.0, überein. Dies und die deutlich alternde Gesellschaft zeigen den akuten Handlungsbedarf. Um die Frage zu klären, ob das Eigenheim nicht nur an den momentanen Bedürfnissen, sondern auch für die Zukunft ausgerüstet ist, wäre es von Vorteil, vor Ort ein Beratungsangebot und -netzwerk zu haben. Gerne würde die Samtgemeinde Spelle daher die hiesigen Unternehmen dabei unterstützen, Ideen für einen bedarfsgerechten Umbau im Bestand zu entwickeln, welche vor allem den Bedürfnissen der Senioren entsprechen. Dazu soll in Gesprächen mit interessierten Unternehmen des Wohnungsbaues und der -einrichtung das Interesse an der Mitarbeit in einem Arbeitskreis ausgelotet werden. „Dieser Prozess soll extern von Referenten unterstützt werden und stellt somit eine gezielte Weiterqualifizierung der Handwerker dar“, beschreibt Jonas Roosmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungsprojektes Dorfgemeinschaft 2.0. Unternehmen, die sich mit dem Thema des „Neuen Wohnen in Spelle“ befassen und sich fachlich in einem „Netzwerk“ austauschen möchten, sind daher aufgerufen, sich bei der Dorfgemeinschaft 2.0 zu melden. Nachdem die ersten Schritte unternommen wurden, sollen in einem künftigen Schritt die Bürgerinnen und Bürger mit eingebunden werden. Hierzu sollen öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen stattfinden, um Interessierte und Eigentümer von selbstgenutzten Wohneigentum für ein aktives Handeln zu sensibilisieren.

Ansprechpartner: Jonas Roosmann, Dorfgemeinschaft 2.0, E-Mail: jonas.roosmann@gesundheitsregion-euregio.eu, Tel: 05921/841008.

Glätteunfall fordert zwei Schwerverletzte auf der B70 bei Varenrode

Spelle. Im Ortsteil Varenrode ist am Freitagmorgen auf der eisglatten B 70 ein Kleintransporter verunglückt. Dessen 81-jähriger Fahrer und seine 79-jährige Beifahrerin aus Gersten wurden dabei schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei herrschte in dem Bereich bei minus einem Grad extreme Straßenglätte. Der mit Bauelementen beladenen Kleinlaster war gegen 9.50 Uhr in Richtung Rheine unterwegs und nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der Wagen drehte sich im Seitenraum, kippte auf die Seite und prallte gegen drei Bäume. Dabei wurden der Fahrer und seine Beifahrerin eingeklemmt. Sie konnten von den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr aus Lünne und Spelle gerettet werden. Sie kamen in Rettungswagen in das Krankenhaus nach Lingen. Da die B 70  für die Rettungs- und Bergungsarbeiten rund eine Stunde gesperrt war, bildeten sich in beiden Fahrtrichtungen kilometerlange Rückstaus.

Plattdeutsches Theater im Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof

Spelle – Am Freitag, 01. Februar 2019 und Samstag, 02. Februar 2019 jeweils um 20.00 Uhr sowie am Sonntag, 03. Februar 2019, um 14.30 Uhr lädt der Heimatverein Spelle zum traditionellen plattdeutschen Wochenende in den Wöhlehof ein. Während der Sonntagsveranstaltung wird Kaffee und Kuchen angeboten.

Erstmals mit drei Aufführungen präsentiert sich die Theatergruppe des Heimatvereins Spelle mit tollen Sketchen und Dönkes unter anderem  auch aus dem „Speller“ Alltag. Bereits seit über 40 Jahren können die Darsteller das Publikum immer wieder aufs Neue begeistern. „Das plattdeutsche Wochenende gehört zum festen Bestandteil im Veranstaltungskalender des Heimatvereins Spelle. Ebenso soll es zur Pflege und Erhalt der plattdeutschen Sprache beitragen“, erklärte die Leiterin Elisabeth Korte. Möchten Sie mal wieder von Herzen lachen? Wir laden Sie zum Mitlachen ein. Der Heimatverein und die Theatergruppe Spelle freuen sich auf viele Gäste. Alles in allem darf man wieder sehr gespannt auf das Plattdeutsche Wochende im Speller Wöhlehof sein.

 

Brand in einem Warenhaus in Lingen

Lingen – Gestern Abend gegen 20.50 Uhr ist in einem Warenhaus an der Lookenstraße ein Feuer ausgebrochen. Der Brand brach im Kassenbereich aus, die Angestellten konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Verletzt wurde niemand. Die Flammen konnten von der hauseigenen Sprinkleranlage eingedämmt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Lingen war mit acht Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften vor Ort, um den Brand zu löschen und ein Übergreifen auf das Gebäude zu
verhindern. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 50.000 Euro. Die Brandursache ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Breiter aufgestellt hat sich die Blaskapelle Schapen bei ihrer Generalversammlung im Januar

Breiter aufgestellt hat sich die Blaskapelle Schapen bei ihrer Generalversammlung im Januar. Die umfangreichen Aufgaben, die ein ehrenamtlicher Verein erfüllen muss, sollten nicht nur auf wenigen Schultern lasten, mahnte Vorsitzender Edmund Huil.

Foto (v.l.) Ludger Hofhues, Erika Wiggering, Christian Hoffhues, Sebastian Pelle, Edmund Huil, Katharina Huil, Mario Hoffhues, Jette von Atens, Josef Tebbe, Stefan Griese, Verena Hilbers, Jakob von der Haar, Henrika Huil und Franz-Josef Göcke.

Im Jahresrückblick ging Schriftführerin Henrika Huil auf die Höhepunkte des vergangenes Jahres ein. „Ein Tag, der allen Musikern in Erinnerung blieb“, war die Bischofsweihe von Heiner Wilmer in Hildesheim. Früh morgens aufgestanden, machte sich die Gemeinde samt Blaskapelle auf den Weg, um den Schapener bei seinem wichtigen Tag zu begleiten. Ebenso eindrucksvoll war das Konzert mit dem Hopstener Kirchenchor im November. „Da haben wir ordentlich die Hütte abgerissen“, ließ sich Huil von den Gedanken an den Applaus mitreißen.

Dirk Brünenborg, musikalischer Leiter der Blaskapelle, zeigte sich ebenfalls äußert zufrieden mit dem vergangenen Jahr: „Die Hauptsache ist, dass es in diesem Jahr auch so gut läuft“, gab er zu Bedenken. Ein großes Lob erhielt der Metelener Brünenborg vom Vorsitzenden: „Du forderst uns immer wieder und das ist auch gut so“. Insgesamt dankte Huil allen Mitgliedern, die sich über die Proben hinaus engagieren.

Der geschäftsführende Vorstand wird breiter aufgestellt und die Aufgaben passend aufgeteilt. Als Technikwart zeichnet sich Christian Hoffhues aus, Zeugwarte sind Erika Wiggering und Andrea Dirkes. Die umfangreichen Tätigkeiten der Notenwarte nehmen Josef Tebbe, Christian Hoffhues, Theresa Meyer und Mario Hoffhues auf sich. Letzterer ist gleichzeitig in der Mitgliederverwaltung tätig. Neben Joana Krauledat und Jakob von der Haar als Jugendvertreter und Stefan Griese als Jugenddirigent unterstützt Katharina Huil die Jugendarbeit. 

Die zur Wahl stehenden Vorstandsposten wurden einstimmig gewählt: Edmund Huil (Vorsitzender) und Henrika Huil (Schriftführerin und Pressewartin). Für Sarah Lambers tritt Joana Krauledat als Jugendvorsitzende ein und das Amt von Kassenprüfer Ludger Hofhues übernimmt nach 15 Jahren Andrea Dirkes. Das große Engagement innerhalb der Kapelle begeisterte den Vorsitzenden: „Davon lebt unser Verein und die ehrenamtliche Arbeit macht richtig Spaß“. Über gleich drei Neuaufnahmen freute sich die Blaskapelle: Mit Jette von Atens, Sebastian Pelle und Verena Hilbers verstärken drei Musiker die Reihen der Kapelle.

Im Jahr 2019 warten einige interessante Termine auf die Blaskapelle Schapen. Zusammen mit der Gemeinde Schapen fährt die Blaskapelle im Oktober nach Rom. Dort wird ein Oktoberfest gefeiert und die Papstaudienz – wie auch im Jahr 2011 – musikalisch begleitet. Vorausschauend tat sich eine Planungsgruppe für ein Konzert im Jahr 2020 zusammen: Katharina Huil, Stefan Griese, Jakob von der Haar, Joana Krauledat, Christian Hoffhues, Anné Determann und Henrika Huil sind die kreativen Köpfe dahinter. Ebenfalls kreativ wurden die Mitglieder bei einer Mitgliederbefragung am Ende der Versammlung. Es zeigte sich eine große Zufriedenheit mit der Stimmung innerhalb der Blaskapelle und auch die Organisation gefiel den Mitgliedern.  

Öffentlicher Neujahrsempfang mit vielen Informationen

Spelle – Am Freitag, 25. Januar 2019, findet um 19.00 Uhr im „Drive & Train“ des Unternehmens Krone der 20. Neujahrsempfang der Gemeinde Spelle statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind hierzu herzlich eingeladen. Neben einem Rückblick auf einige Ereignisse des vergangenen Jahres werden auch kommende Aufgaben und Chancen der Gemeinde und Samtgemeinde durch Bürgermeister Andreas Wenninghoff und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf in den Blick genommen. Darüber hinaus informiert Pfarrer Ludger Pöttering über anstehende Investitionsmaßnahmen der Kath. Kirchengemeinde St. Johannes und Geschäftsführer Ulrich Rekers berichtet über das 100-jährige Firmenjubiläum des Unternehmens Rekers Betonwerk und geplanten Investitionen im Ortskern. Einige Sternsinger werden den Segen bringen und von ihrem Besuch beim Papst berichten. Für gute Musik sorgt die Schulband der Oberschule Spelle „KMM Kids make music“. Zur besseren Planung kann nur angemeldeten Personen Einlass gewährt werden. Daher ist zwingend eine namentliche Anmeldung bei der Samtgemeinde Spelle bis Montag, 21. Januar 2019, erforderlich. Ein entsprechender Anmeldevordruck ist in der Januar-Ausgabe des Nachrichtenblattes abgedruckt (Seite 5). Die Anmeldung ist auch per E-Mail möglich: holtkoetter@spelle.de. Der Eintritt ist frei.

 

Tödliches Unglück bei Autoreparatur

  

Nordhorn -Am frühen Mittwochabend ist es auf einem Privatgrundstück an der Brandenburgstraße zu einem tödlichen Unfall bei Autoreparaturarbeiten gekommen. Ein 26-jähriger in Nordhorn wohnender Niederländer wollte gegen 17.40 Uhr Arbeiten an einem schweren Geländewagen seines Nachbarn durchführen. Er fuhr das Fahrzeug mit der Hinterachse auf eine Auffahrrampe und kroch anschließend unter das Auto. Aus bislang ungeklärter Ursache rollte der Geländewagen von der Rampe. Der junge Mann wurde darunter eingeklemmt. Ein Nachbar fand den 26-Jährigen wenig später und verständigte die Rettungskräfte. Reanimationsversuche blieben erfolglos. Der Niederländer verstarb noch am Unglücksort.

 

Bauhof und Landkreis haben mit Nachsammlung der gelben Wertstoffsäcke begonnen

In der Samtgemeinde Spelle ist die Abfuhr der gelben Wertstoffsäcke entgegen der Zusage des beauftragten Unternehmens Remondis nur schleppend verlaufen. Nun haben die Mitarbeiter des Bauhofes der Samtgemeinde sowie der Landkreis Emsland in Kooperation mit dem Unternehmen Reholand die Regie übernommen und ersatzweise mit der Abfuhr begonnen.

„In vielen Straßenzügen liegen noch immer die gelben Säcke. Um das Thema nach tagelanger Diskussion nun endlich abzuschließen, hat der Bauhof verstärkt die Sammlung in Eigenregie übernommen“, erklärt Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf die aktuelle Situation. So sei die Abfuhr im Ortskern von Spelle inzwischen komplett abgeschlossen und die Mitarbeiter des Bauhofes haben mit der Sammlung in den Außenbereichen sowie in den Ortsteilen Venhaus und Varenrode begonnen. Es wird erwartet, dass morgen die Arbeiten abgeschlossen werden können. In der Gemeinde Lünne ist der Landkreis Emsland in Kooperation mit dem Unternehmen Reholand aus Lingen im Einsatz, um die Wertstoffsäcke zu sammeln. „Unsere Bauhofmitarbeiter haben eine Fülle an Aufgaben im Samtgemeindegebiet zu erledigen. Ich bin den Kollegen daher sehr dankbar, dass sie neben den regulären Arbeiten mit einem enormen Einsatz Straßen und Gehwege von den gelben Säcken befreien“, sprach Hummeldorf den fleißigen Mitarbeitern seinen Dank aus und äußerte die Hoffnung, dass spätestens zum Wochenende die Abfuhrproblematik behoben ist. Ebenso galt Dank den Bürgerinnen und Bürgern für die aufgebrachte Geduld. Die durch den Arbeitseinsatz entstandenen Kosten werden nach Aussage Hummeldorfs dem zuständigen Unternehmen Remondis in Rechnung gestellt.

Tannenbaum-Aktion der Jugendfeuerwehr Beesten wieder ein voller Erfolg.

Beesten – Auch in diesem Jahr war die Tannenbaum-Aktion der Jugendfeuerwehr Beesten wieder ein voller Erfolg. Weit über 250 ausgediente Weihnachtsbäume wurden gegen eine Spende von mindestens 2,50 € in den Straßen der Gemeinde Beesten eingesammelt. Insgesamt 25 Jugendliche und 6 Betreuer, verteilt auf mehrere Sammelfahrzeuge, waren hiefür ca. 6 Stunden im „Einsatz“. Zwischenzeitlich gab es für die fleißigen Sammler warme Getränke und leckere Mini-Frikadellen als kleinen Mittagsimbiss.

Die Jugendfeuerwehr Beesten freute sich über die sehr gute Beteiligung der Beestener Bürgerinnen und Bürger an der diesjährigen Tannenbaum-Aktion. Die Weihnachtsbäume werden alljährlich kostenlos durch die Raiffeisen-Warengenossenschaft Beesten-Schapen geschräddert und danach wieder der Umwelt zugeführt. Ein weiterer Dank gilt allen Firmen und Privatpersonen, die für die Aktion Fahrzeuge zur Verfügung gestellt haben.

Atomkraftgegner schreiben an Umweltminister Lies: – Fragenkatalog zum Brand in Brennelementefabrik Lingen

Der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf hat jetzt einen ausführlichen Fragenkatalog zum Brand in der Brennelementefabrik Lingen an den niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies (SPD) geschickt. Anfang Dezember hatte dort ein uranhaltiger Verdampfer einen Brand ausgelöst, viele Fragen zu dem gravierenden Vorfall sind noch immer ungeklärt. Der AKU Schüttorf hat Umweltminister Lies zudem zu einem Gespräch nach Lingen eingeladen. Der Fragenkatalog findet sich im Anhang dieser Pressemitteilung.

In dem Schreiben bitten die Atomkraftgegner Umweltminister Lies zunächst um Auskunft zum jetzigen Stand der Ermittlungsarbeiten. Außerdem wollen sie Aufklärung darüber, ob es bislang irgendwelche Anzeichen für ein fahrlässiges oder gar bewusstes Verschulden als Ursache für den Brand gibt. Sie wollen zudem wissen, warum in dem Labor überhaupt brennbare Materialien wie eine Tischplatte aus Kunststoff vorhanden waren und wie es zu dem Überhitzen der Heizkassetten kam. Auch die Frage, warum das Überhitzen der Heizkassetten nicht rechtzeitig bemerkt wurde und warum es keine automatische Warnmeldung an die Einsatzstelle des Kreises Emsland gibt, wurde bislang nicht beantwortet. Desweiteren erkundigt sich der AKU Schüttorf nach dem genauen Verbleib und der genauen Menge des Urans in dem betroffenen Verdampfer. Und: Wieviel Radioaktivität wurde auf den Anzügen der Feuerwehrleute gemessen? Auch wird gefragt, welche Konsequenzen das Umweltministerium bislang aus dem Brand gezogen hat. Außerdem soll beantwortet werden, wie sich das Ministerium zu den laufenden Gesprächen auf Bundesebene zu einem möglichen Brennelemente-Exportstopp und einer damit womöglich verbundenen Stilllegung der Lingener Brennelementefabrik stellt.

„Bis Weihnachten gab es alle paar Tage neue Versionen zum Ablauf des Störfalls, seither herrscht Schweigen. Wir wenden uns deshalb direkt an den Landes-Umweltminister, um mehr Licht in die Angelegenheit zu bringen. Ein Brand im nuklearen Bereich einer Atomanlage ist sehr besorgniserregend – so etwas dürfte eigentlich überhaupt nicht vorkommen. Da helfen auch keine Beschwichtigungen weiter. Zum jetzigen Zeitpunkt deutet vieles auf ein nachlässiges Verhalten hin und die Verantwortlichkeiten müssen geklärt werden. Noch immer gibt es mehr Fragen als Antworten,“ erklärte Christina Burchert vom Arbeitskreis Umwelt Schüttorf. 19.Januar, 13 Uhr: Anti-Atom-Demo ab Bahnhof Lingen

Am jetzigen Samstag, 19. Januar, findet aus Anlass des Brandes sowie des 40. Jahrestages der Inbetriebnahme der Brennelementefabrik Lingen (19.1.1979) in Lingen eine Demonstration statt. Auftakt ist um 13 Uhr am Bahnhof Lingen. Motto der Demonstration ist „40 Jahre sind genug – Brennelementefabrik jetzt stilllegen“. Veranstalter der Demonstration sind der Elternverein Restrisiko Emsland, das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen und der AKU Schüttorf. Rund 20 weitere Initiativen und Verbände rufen zur Teilnahme an der Demonstration auf, darunter auch der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU). 

Demonstrationsaufruf: http://urantransport.de/wp-content/uploads/2019/01/lingen-flyer-druckvorlage.pdf
Weitere Informationen: www.bbu-online.de, www.sofa-ms.de, www.urantransport.de,
https://www.facebook.com/AKU.Schuettorf

Männer vor Kneipe in Lingen angegriffen

Lingen  – In der Nacht zu Samstag ist es vor dem „Double Inn“ am Konrad-Adenauer- Ring, gegen 3.30 Uhr, zu einer Schlägerei gekommen. Nach einer verbalen Auseinandersetzung wurden die beiden Opfer von drei Männern mit Faustschlägen und Tritten angegriffen. Die Täter trugen Lederwesten. Einer hatte eine Glatze, ein weiterer hatte dunkelblondes Haar. Sie seien zwischen 25 und 30 Jahre alt. Die Opfer gehen davon aus, dass die Männer aus dem Rockermilieu stammen könnten. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0591)870 bei der Polizei Lingen zu melden.

5000 Euro Spende für das Kremer-Haus – bwh Koffer unterstützt Wohnungslose in Rheine

(v.l.) von der Stadt Rheine: Jörg Jäger (Produktverantwortlicher für die städtischen sozialen Einrichtungen), Markus Besta, Henrik Mersch (stellv. Leiter des Fachbereichs „Soziales, Migration und Integration“) und Anna Kaleschke. Von der Firma bwh Koffer übergaben die Spende: Karl-Heinz Wriedt, Simone Wriedt, Sven-Thorsten Buchweitz.

 

Rheine. Ein großes Anliegen der Firma bwh Koffer aus Bevergern ist es, bedürftigen Menschen zu helfen und ihnen eine Perspektive zu ermöglichen, damit sie den Weg in ein normales, menschenwürdiges Leben zurückfinden. Seit vielen Jahren spendet das Unternehmen, das seit 35 Jahren anspruchsvolle und hochwertige Spezialkoffer für Industrie und Handwerk herstellt, an das Kremer-Haus in Rheine.

Dem Inhaber Karl-Heinz Wriedt, sowie Geschäftsführer Sven-Thorsten Buchweitz und Marketingleitung Simone Wriedt ist es wichtig, das Geld direkt an eine soziale Einrichtung in der Umgebung zu übergeben, anstatt an eine anonyme große Institution. So wurde dem Team des Kremer-Hauses in diesem Jahr eine Geldsumme von 5000 € überreicht. Geld, was laut den Sozialarbeitern Markus Besta und Anna Kaleschke des Kremer-Hauses für besondere Notfälle dringend gebraucht wird. Die Zahl der Hilfesuchenden im Jahr 2018 lag bei 241 Personen. Hierbei handelt es sich nicht nur um Personen aus Rheine, sondern auch um viele Menschen aus dem Umkreis. Vermehrt melden sich junge Menschen und der Anteil der Frauen steigt stetig.

 

Baumfällarbeiten Wiesenstraße – Stellungnahme zum aktuellen Sachstand Bezugnehmend auf die bisherigen Veröffentlichungen zu diesem Thema

Spelle- Ein über die Medien begleitetes baurechtliches Verfahren ist mit Bescheid des Landkreises Emsland vom 08.01.2019, eingegangen bei der Samtgemeinde Spelle am 14.01.2018, und somit mit Zustimmung der Unteren Naturschutzbehörde zum Abschluss gebracht worden.

Die Genehmigung ist nach Prüfung der Sach- und Rechtslage durch die zuständige Behörde, dem Landkreis Emsland, antragsgemäß erteilt worden. Der Antragsteller und Grundstückseigentümer hat am heutigen Tage die Fällung der 2 Bäume (von insgesamt 7) veranlasst und durchgeführt. Insofern kann die zunächst gestoppte Baumaßnahme zur Erschließung des rd. 5.800 Quadratmeter großen Grundstücks fortgeführt werden. Auf dem Grundstück an der Wiesenstraße in Spelle ist durch den Investor NC Diekamp Haus & Wohnen GmbH die Errichtung eines Bungalowparks vorgesehen. In die Gestaltung dieses Areals sind Resultate des in Spelle durchgeführten Wohn- und Beteiligungsprozesses „Wohnen im Alter – Wohnen mit Zukunft“ eingeflossen. So sollen zentrumsnah zehn barrierefreie, eingeschossige Gebäude auf verhältnismäßig kleinen Grundstücken entstehen.

Zwei Haftbefehle – 38-Jährigen festgenommen Luftdruckpistole bei Mitfahrer gefunden

BAB 30 / Bad Bentheim – Die Bundespolizei hat am Samstagvormittag an der deutsch-niederländischen Grenze einen 38-Jährigen festgenommen, gegen den gleich zwei Haftbefehle vorlagen. Einem 24-jährigen Mitfahrer wurde seine Luftdruckpistole abgenommen.

Gegen 11 Uhr kontrollierten Bundespolizisten im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung der Einreise aus den Niederlanden, auf dem Autobahnparkplatz „Waldseite Süd“ an der BAB 30, einen mit drei Personen besetzten Kleintransporter aus Belgien.

Unter den Fahrzeuginsassen befand sich auch ein Mitreisender, der den Beamten keinerlei Ausweisdokumente vorlegen konnte. Erst auf der Dienststelle der Bundespolizei konnte die Identität des Mannes geklärt werden. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen 38-jährige Tunesier handelte, der in Deutschland mit zwei Haftbefehlen von der Justiz gesucht wurde.

Zum einen bestand angesichts einer rechtskräftigen Verurteilung wegen räuberischen Diebstahls, seit 2015 ein Sicherungshaftbefehl gegen den 38-Jährigen. Der Mann war zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden, deren Vollstreckung für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Weil er gegen die Bewährungsauflagen verstoßen hatte, wurde diese wiederrufen und er muss nun seine Gefängnisstrafe absitzen.

Wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz lag außerdem ein Untersuchungshaftbefehl gegen den 38-Jährigen vor. Nach der Vorführung bei einem Haftrichter wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Außerdem waren im polizeilichen Informationssystem zwei Aufenthaltsermittlungen gegen den 38-Jährigen eingestellt. Wegen der unerlaubten Einreise erwartet in zusätzlich ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz.

Gegen den 59-jährigen belgischen Fahrer des Autos wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beihilfe zur unerlaubten Einreise eingeleitet.

Bei dem dritten Fahrzeuginsassen, einem 24- jährigen Armenier, beschlagnahmten die Bundespolizisten eine Luftdruckpistole. Weil er nicht die erforderliche Erlaubnis dafür besaß, erwartet den 24-Jährigen jetzt ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Abholung der gelben Säcke für heute zugesagt.

Spelle – Nach einer erneuten Rücksprache mit der Firma Remondis Kiel GmbH wurde eine heutige Abholung der gelben Säcke in den Gemeinden Spelle und Lünne zugesagt. In der Gemeinde Schapen sammeln die Mitarbeiter des Bauhofes die restlichen gelben Säcke heute ein.

„Nicht zufriedenstellend ist die momentane Situation der Abholung der gelben Säcke“, betonte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. Entgegen den Zusagen der Pressestelle des Entsorgungsunternehmens wurde die Aussage – die Säcke im Laufe der Woche abzuholen – nicht eingehalten. Für den heutigen Tag wurde eine grundsätzliche Zusage für die Gemeinden Spelle und Lünne gegeben. Lediglich für die Gemeinde Schapen konnte keine kurzfristige Zusage gegeben werden. „Hier wird nun der Bauhof tätig werden müssen“, bedauerte Hummeldorf und teilte mit, dass die entstandenen Kosten der Firma Remondis Kiel GmbH in Rechnung gestellt werden. Nach Auskunft von Bürgerinnen und Bürgern wurden in den frühen Morgenstunden bereits Säcke durch das Entsorgungsunternehmen eingesammelt. Bei weiteren Fragen stehen die Mitarbeiter des Unternehmens unter der kostenfreien Service-Nummer 0800/1223255 zur Verfügung. Es wird weiterhin um Verständnis und Geduld gebeten. Über den tatsächlichen Sachstand und die weitere Vorgehensweise wird weiterhin aktuell berichtet.

Deponiestandorte nehmen gelbe Säcke an Landkreis Emsland unterstützt mit Abfuhr an Brennpunkten

Meppen. Seit Jahresbeginn erlebt das Emsland ein unvergleichliches Chaos bei der Sammlung der gelben Säcke. Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen Duales System Deutschland (DSD) GmbH hatte mit Beginn des Jahres das Unternehmen Remondis mit der Sammlung der gelben Säcke im Landkreis Emsland beauftragt. Remondis kommt diesem Auftrag aber nur unzureichend nach. 

Vor diesem Hintergrund „hagelt“ es Reklamationen, für dessen Bearbeitung beim Unternehmen Remondis die kostenfreie Service-Rufnummer 0800/122 32 55 und die E-Mail-Adresse service.emsland@remondis.de zur Verfügung stehen. Da diese Service-Kontaktdaten aber vollkommen überlastet sind, laufen zahlreiche Beschwerden über nicht planmäßig abgeholte Wertstoffsäcke auch beim Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) Landkreis Emsland auf. Allerdings erhält der AWB von Remondis keine Informationen darüber, ob oder wo nicht planmäßig entsorgte Wertstoffsäcke nachträglich abgeholt werden.

„Die Bürgerinnen und Bürger haben mit den Einkäufen im Einzelhandel bereits für die ordnungsgemäße Sammlung und Verwertung bezahlt und somit Anspruch darauf, dass die gelben Säcke gemäß der Abfuhrplanung abgeholt werden“, sagt Heinz Bökers, Betriebsleiter des AWB. Da die bisherigen Ankündigungen der Firma Remondis widersprüchlich waren und oft nur teilweise umgesetzt wurden, wird der AWB nun selbst aktiv: Bis sich die Lage entspannt hat, können auf den Deponiestandorten Dörpen, Wesuwe, Flechum und Venneberg alle gelben Säcke entsorgt werden. Zusätzlich werden mit LKWs an bekannt gewordenen besonderen Brennpunkten und Gefahrenstellen die gelben Säcke abgeholt. Dazu wurden vom AWB verschiedene Partnerunternehmen zur Unterstützung beauftragt.

„Die dafür auflaufenden Kosten der zusätzlichen Arbeiten werden wir dem DSD in Rechnung stellen“, kündigt Bökers an. Die DSD GmbH beabsichtigt, sich die Kosten von der Auftragnehmerin, dem Unternehmen Remondis, zurückholen. Das soll auch für die Kosten der in der vergangenen Woche aktiv gewordenen Bauhöfe der Stadt Lingen und der Gemeinde Spelle gelten.

Ab Dienstag, 15. Januar, findet die Sammlung der gelben Säcke nach der Abfuhrplanung im Landkreis Emsland zum zweiten Mal in diesem Jahr statt. „Nachdem die technischen Probleme bei Remondis nun behoben sein sollen, bleibt zu hoffen, dass sich die Situation deutlich entspannen wird“, sagt Bökers.

Ralf Nippelt 10 Jahre bei der Tafel Spelle

 

Spelle- Im Januar 2019 wurde unser ehrenamtlicher Mitarbeiter Ralf Nippelt für 10-jährige
Tätigkeit bei der Tafel Spelle mit einer Urkunde geehrt.
Herr Gerd Korte bedankte sich ganz herzlich für die langjährige Treue zur Tafel Spelle und wünschte Ralf Nippelt weiterhin viel Freude bei seiner ehrenamtlichen Tätigkeit.

Firmenwagen in Schapen gestohlen

  Schapen – Bislang unbekannte Täter sind in der vergangenen
Nacht zwischen 23.30 Uhr und 00.25 Uhr in die Büroräume eines Unternehmens an der Straße Wullmoor eingebrochen. Sie durchsuchten mehrere Räume. Auf dem Außengelände stahlen sie einen Firmenwagen. Es handelt sich um einen weißen Fiat Ducato mit dem Kennzeichen EL – KJ 469. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Spelle unter der Telefonnummer (05977) 929 210 zu melden.

Hörgeräte Vehr seit 20 Jahren in Spelle

Spelle – Das Fachgeschäft Hörgeräte Vehr ist in Spelle seit zwei Jahrzehnten eine gefragte Anlaufstelle in Sachen Hörakustik. Mit einer Feierstunde wurde das 20-jährige Bestehen der Filiale markiert.

Zum 20. Jubiläum der Speller Filiale von Hörgeräte Vehr konnten Inhaberin Edeltraud Vehr (6. von links) und Sohn Jannik Vehr (5. von links) zahlreiche Gäste begrüßen, u.a. Vertreter der Kommune, des Vereins für Handel, Handwerk und Gewerbe Spelle (HHG) sowie der Nachbarn.

Das Fachgeschäft Hörgeräte Vehr ist seit 30 Jahren ein kompetenter Ansprechpartner rund um die Hörakustik im Emsland. Seit 1989 ist die Inhaberin Hörakustikmeisterin Edeltraud Vehr selbständig tätig und betreibt seit 1998 die Speller Filiale. Angefangen hat alles mit einer mobilen Einrichtung im heimischen Wohnzimmer, bevor Anfang 1999 erste Geschäftsräume an der Hauptstraße 27 bezogen wurden. Im März 2009 erfolgte der Umzug in die heutige Filiale an der Hauptstraße 39. „Die Standortentscheidung erweist sich auch aus heutiger Sicht als richtig. Durch die zentrale Lage und die Parkplätze direkt vor der Tür sind wir sehr gut erreichbar“, erklärte Vehr und dankte den Kunden, die seit vielen Jahren treu geblieben sind. Die Kunden profitieren zum einen vom Fachwissen des geschulten Personals und zum anderen von der Anwendung neuester Technik und Innovationen im Bereich Hörakustik. „Die fachkundige Beratung und Beachtung neuester Erkenntnisse genießt eine hohe Priorität“, gab Vehr Einblicke in die Geschäftsphilosophie. Zum Jubiläum überbrachten Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeister Andreas Wenninghoff die Glückwünsche der Kommune: „Das Fachgeschäft Hörgeräte Vehr hat sich in den vergangenen Jahren einen hervorragenden Ruf erworben und ist ein wichtiger Baustein für eine wohnortnahe Versorgung mit medizinischen Hilfsmitteln.“ Heute ist das Fachgeschäft neben Spelle mit weiteren Filialen in Lingen, Meppen, Salzbergen und Rheine vertreten und beschäftigt insgesamt 20 Mitarbeiter.

Krone Stipendien vergeben

Spelle, im Januar 2019  – Leistung lohnt sich – frei nach diesem Motto hat die Dr. Bernard Krone Stiftung wieder hervorragende Leistungen der Studenten der Fakultät Ingenieurwissenschaften an der Hochschule Osnabrück honoriert. So erhalten die jeweils besten drei Fahrzeugtechnik- und Maschinenbau-Studierenden eines Jahrgangs eine finanzielle Unterstützung bis zum Ende des Studiums. Ein siebtes Stipendium stiftet der Achsenhersteller gigant aus Dinklage, der ebenfalls zur Krone Gruppe gehört.

Die Stipendiaten im Studiengang Maschinenbau sind Jana Vollmer, Johannes Clar und Paul Redder. Im Studiengang Fahrzeugtechnik erhielten Juliane Höckmann, Gerrit Everwin und Louis Nixdorf je ein Stipendium. Das gigant-Stipendium geht an Jenny Klöpperpieper, die Maschinenbau studiert.