Bawinkel. Ein 45 jähriger Autofahrer aus Bawinkel befuhr die Lengericher Straße in Richtung Gersten und wollte im weiteren Verlauf nach links abbiegen. Aus Richtung Gersten fuhren zu diesem Zeitpunkt zwei Motorradfahrer in Richtung Bawinkel. Einer der Fahrer, ein 26 jähriger Mann aus Meppen, erkannte das beabsichtigte Abbiegen des Autos nicht und fuhr mit seiner Yamaha in die hintere rechte Seite des abbiegenden Fahrzeugs. Er wurde dabei schwer verletzt. Der zweite Motorradfahrer wich der Unfallstelle aus und stürzte dabei und verletzte sich leicht. Es handelt sich um einen 27 Jahre alten Mann
aus Dersum. Der Autofahrer blieb unverletzt.
Kategorie-Archiv: Spelle
Schlägerei mit mehreren Beteiligten in Lingen
Am Freitagabend um kurz nach 20:00 Uhr, kam es in der Lookenstraße zu einer Schlägerei unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit mehreren beteiligten Personen. Mindestens eine Person wurde dabei verletzt und musste sich zur Behandlung ins Krankenhaus begeben. Aus bislang nicht eindeutig geklärten Gründen kam es zu der Auseinandersetzung vor einem Imbiss in der Innenstadt. Zeitweise sollen dabei mindestens drei Täter einen 18 jährigen gemeinschaftlich geschlagen haben. Ein namentlich bekannter Täter habe dabei auch mehrfach mit einem Gürtel auf das Opfer eingeschlagen. Der Täter konnte im Nahbereich gestellt werden. Die Angaben zum Hergang und zur Anzahl der Beteiligten widersprechen sich bei Opfer und Tätern. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Mehrere Zeugen, die auf das Geschehen aufmerksam wurden, werden zeitnah ausführlich befragt und sollen Aufschluss über den Tathergang geben.
Aufgrund zahlreicher Beschwerden über die Sauberkeit auf dem Bahnhofvorplatz trafen sich Vertreter der Stadt Rheine und der Deutschen Bahn zu einem Ortstermin.
Rheine. Aufgrund zahlreicher Beschwerden über die Sauberkeit auf dem Bahnhofvorplatz trafen sich Vertreter der Stadt Rheine und der Deutschen Bahn zu einem Ortstermin.
Bei seiner Begrüßung schilderte Rheines Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, dass in den letzten Wochen die Qualität der Reinigungsleistung im Bereich des Bahnhofes deutlich nachgelassen habe. Da der Bahnhofvorplatz für viele Zugfahrgäste das Entreé in die Stadt darstelle, sei eine umgehende Verbesserung dringend erforderlich, so Lüttmann weiter. Für die Sauberhaltung in diesem Bereich ist die Deutsche Bahn als Eigentümerin der Fläche verantwortlich. Michael Jansen, Leiter Bahnhofsmanagement Münster, gestand diesen Umstand für die letzten Wochen ein. Aufgrund diverser Baumaßnahmen und Neueröffnungen anderer Bahnhöfen, z.B. in Münster, sei es leider erforderlich gewesen, über einen begrenzten Zeitraum hinweg teilweise Reinigungsbudgets aus Rheine abzuziehen. Dieser Umstand werde voraussichtlich auch noch bis zum Ende des Jahres andauern. Jansen betonte jedoch, dass trotz der Verschlechterung der Bahnhof Rheine im Vergleich zu anderen Standorten weiterhin einen sehr aufgeräumten Eindruck vermittele.
Gemeinsam mit Vertretern der Technischen Betriebe Rheine, der im Bahnhof ansässigen Fahrradstation, der Deutschen Bahn sowie der Stadt Rheine wurden kurzfristige Maßnahmen vereinbart, die zu einer baldigen Verbesserung beitragen sollen. Durch das Anbringen größerer bzw. mehrerer Abfallbehälter soll verhindert werden, dass die Gefäße überfüllt werden und dadurch Unrat auf den Boden fällt. Außerdem werden die Reinigungsrhythmen bezogen auf die Fahrgastströme weiter optimiert. Für das nächste Jahr werde beantragt, das Reinigungsbudget für Rheine zu erhöhen, so dass Sauberkeitsprobleme zukünftig nicht mehr auftreten sollten.
Auch bezüglich der defekten Glasschiebetür am Seiteneingang des Bahnhofes hatte Jansen positive Nachrichten dabei: Die Reparatur habe sich zwar aufgrund eines Lieferengpasses bei einem Ersatzteil deutlich verzögert, als Sofortmaßnahme werde die Tür aber unverzüglich tagsüber geöffnet, um den barrierefreien Zugang in den Bahnhof zu gewährleisten. Abends werde der Zugang provisorisch verschlossen.
Emsbüren – 14 Kanister mit Chemikalien auf Rastplatz entsorgt
Mitarbeiter einer Müllentsorgungsfirma haben am Mittwoch, auf dem A31-Rastplatz Bergeler, nicht vorschriftsmäßig entsorgten Sondermüll entdeckt. Mittlerweile ist klar, dass es sich um eine extrem gefährliche Kombination aus Quecksilber und Flusssäure handelt.
Bislang unbekannte Täter hatten die 14 blauen zehn Liter Kanister in einen Müllcontainer geworfen. Die mit vermutlich niederländischen Gefahrgutaufklebern versehenen Behälter, standen deutlich unter Druck und drohten zu platzen. Der Inhalt, eine weißliche gelartige Masse, hatte sich ausgedehnt. Spezialisten der Technischen Ermittlungsgruppe Umweltschutz (TEGU), sicherten Proben für weitere Untersuchungen.
Eine Fachfirma übernahm die Entsorgung. Der Tatzeitraum dürfte sich auf die Zeit zwischen den letzten beiden Mittwochen eingrenzen lassen. Hinweise zur Herkunft der Kanister oder Täterhinweise, nimmt die Autobahnpolizei Lingen unter (0591)87715 entgegen.
Tag des offenen Denkmals in der Samtgemeinde Spelle
Spelle – Der „Tag des offenen Denkmals“ findet in diesem Jahr am Sonntag, dem 10. September statt. In der Samtgemeinde Spelle wird in der Zeit von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr ein interessantes Rahmenprogramm geboten und eine Vielzahl an historischen Gebäuden geöffnet.
Ab 12.00 Uhr wird rund um das Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof „Geschichte zum Anfassen“ geboten. Im Heimathaus, eine ehemalige landwirtschaftliche Scheune aus dem Jahr 1842, wird eine Ausstellung der Firmengeschichte der Firma Rekers Maschinen- und Anlagenbau präsentiert. Selbstverständlich kann auch das Gebäude besichtigt werden. Ebenso öffnet das Bürgerbegegnungszentrum, ein Bauernhaus in Fachwerkbauweise aus dem Jahr 1791, die Türen. Hier kann man sich im Café oder am Imbissstand der Jugendfeuerwehr Spelle stärken. Ganz in der Nähe des Wöhlehofes öffnet die Museumsscheune Hölscherhof sowie die dortigen Mühlenremise ihre Ausstellungen. Die Scheune wurde 1943 in Holzständerbauweise errichtet und enthält heute eine alte Landtechnik-Ausstellung. Das Rattern und Knattern der alten Maschinen wird gerade das junge Publikum anziehen. In der Remise des Hölscherhofes wird die alte Mühlentechnik präsentiert sowie in den Räumlichkeiten der Alten Feuerwehr die alte Handwerks- und Hauswirtschaftstechnik näher gebracht. Ab 14.00 Uhr ist die Ausstellung in der Alten Schule geöffnet. Rund um die „Alte St. Johannes Kirche Spelle“ sowie das Modell „Spelle 1940“ können hier viele Informationen gesammelt werden. Ebenso ist die Alte Schmiede Laake in Varenrode geöffnet. Der Heimatverein Lünne organisiert in diesem Jahr im Rahmen des Reformationstages eine Fahrradtour zu den kulturhistorischen Stätten in der Gemeinde Lünne. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr am Haus Schmeing. Für die Anmeldung sowie weitere Informationen steht Frau Bunge (Tel. 05906 820) gerne zur Verfügung. Gegen 14.15 Uhr Treffen die Oldtimerfreunde Spelle aus nah und fern mit ihren „alten Schätzen“ im Wöhlehof ein. Zum diesjährigen 10-jährigen Bestehen des Vereins wurden viele Highlights vorbereitet. Neben den Autos und Motorrädern werden Landmaschinen der Firma Krone sowie anderer Oldtimer-Clubs vorgeführt. Weiterhin können an dem Tag die Parkanlagen „Burgpark Venhaus“ sowie der Mühlenkolk in Lünne besichtigt werden.
Scheck Übergabe an Torsten Fenbers – Einnahmen für einen guten Zweck.
Am Montag konnten Christian Geiger, Dennis Seegers und Thomas Sielker von der Tennisabteilung des SC Spelle-Venhaus einen Scheck von 260€ an Torsten Fenbers vom Schuhhaus Fenbers in Spelle aus dem Verkauf von der Popcornmaschine beim Tenniscamp 2017 überreichen. Den Betrag wird Torsten Fenbers an dem Verein das Behinderte Kind e.V. spenden. Das Schuhhaus Fenbers unterstützt den Verein schon länger und hat im Rahmen der Werbekooperation mit der Tennisabteilung zum Tenniscamp eine Popcornmaschine und die Materialien zur Verfügung gestellt. Sagenhafte 260 Portionen wurden durch Heiner Krietenbrink gefertigt und an die Kinder für 1,-€ und den guten Zweck verkauft. Eine Super Aktion!
Feuerwehrmuseum Salzbergen wurde vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium für seine Kinderfreundlichkeit ausgezeichnet
Das Feuerwehrmuseum Salzbergen wurde vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium als besonders kinder- und familienfreundlich ausgezeichnet und trägt nun die Zertifizierung „KinderFerienLand Niedersachsen“. In rund 50 Kriterien der Kategorien Service, Sicherheit und Ausstattung wurde das Museum auf Herz und Nieren geprüft und darf sich nun mit dem KinderFerienLand-Niedersachsen-Logo schmücken und zeigen: Hier sind Kinder herzlich willkommen und gut aufgehoben!
„Dass Kinder bei uns immer willkommen sind, das war schon vorher klar. Aber jetzt haben wir es schwarz auf weiß. Wir möchten, dass sich alle Besucher, Klein und Groß, bei uns rundum wohl fühlen. Die Zertifizierung freut uns sehr, sie ist eine tolle Bestätigung für unsere ehrenamtliche Arbeit“, freut sich Thomas Kolmes, Vorsitzender des Feuerwehrmuseumsvereins. Bürgermeister Andreas Kaiser überbrachte bei einem Besuch die Glückwünsche der Gemeinde: „Nach der Auszeichnung mit dem Museumsgütesiegel im Frühjahr zeigt ihr mit dieser Fortsetzung eindrücklich, dass ihr die Auszeichnung als Ansporn versteht und verlässlich gute Museumsarbeit macht.“
Gleichzeitig mit der Auszeichnung durch das Wirtschaftsministerium wurde das Feuerwehrmuseum Salzbergen Teil des „Familienland Emsland“. Landrat Reinhard Winter und der Geschäftsführer der Emsland-Touristik Uwe Carli zeichnen mit dieser Anerkennung besonders familienfreundliche Einrichtungen im Emsland aus. Grund zu doppelter Freude also für die Aktiven des Salzbergener Feuerwehrmuseums.
Zum Hintergrund:
In Zusammenarbeit mit den niedersächsischen Reiseregionen sowie der AG Urlaub und Freizeit auf dem Lande e. V. bietet die TourismusMarketing Niedersachsen GmbH seit Oktober 2011 eine Zertifizierung für Anbieter von kinder- und familienfreundlichen Unterkünften, gastronomischen Einrichtungen sowie Freizeit- und Erlebnisparks an. Für jede der drei Kategorien existiert ein umfangreicher Kriterienkatalog. Die Kriterien stellen einen Mindeststandard für einen gelungenen Familienurlaub dar. Alle Betriebe werden bei einer Vor-Ort-Besichtigung durch einen unabhängigen und geschulten Prüfer unter die Lupe genommen. Die Teilnahme an dieser Zertifizierung ist freiwillig und hat eine Gültigkeit von 3 Jahren. Eine Übersicht über die Betriebe in den jeweiligen Kategorien gibt es unter www.reiseland-niedersachsen.de/kinderferienland, www.emsland.com/emsland/familienland-emsland
MATCHDAY am Sonntag in Spelle
Sonntag 15:00 Uhr SC Spelle-Venhaus vs FC Eintracht Northeim im Getränke Hoffmann Stadion in Spelle
Tatverdächtiger nach Brandserie in Lingen in Untersuchungshaft
– Nach intensiven Ermittlungen gelang es den Ermittlern der Polizeiinspektion Lingen am Nachmittag des 29.08.2017 zunächst einen 17-jährigen Jugendlichen aus Lingen in Neuenkirchen festzunehmen.
Der bereits polizeibekannte Jugendliche steht im Verdacht, für eine Serie von zehn Brandstiftungen in Lingen verantwortlich zu sein, bei der seit dem 12.06.2017 vorwiegend Abfalltonnen und Holzlager, die teilweise an Wohnobjekte angrenzten, angezündet worden waren. Bei einer Brandlegung am 27.08.2017 wurden zwei Personen verletzt und mussten wegen Rauchvergiftungen behandelt werden. Der durch die Taten verursachte Sachschaden dürfte sich nach den vorläufigen Er¬mittlungen auf einen hohen fünfstelligen Betrag belaufen.
Die Polizei Lingen konnte daneben noch einen 14-jährigen Jugendlichen als weiteren Tatbeteiligten ermitteln. Dieser hat eingeräumt, an zwei der Brandstiftungen des 17-jährigen Beschuldigten beteiligt gewesen zu sein sowie eine weitere Brandlegung allein verübt zu haben. Der Jugendliche wurde im Anschluss an seine geständige Einlassung in die Obhut seiner Eltern entlassen. Das zuständige Jugendamt wurde informiert. Der 17-jährige Hauptbeschuldigte hat nach seiner Festnahme sieben Brandstiftungen in Lingen eingeräumt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück wurde er am heutigen Vormittag dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Lingen vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete. Ob die Beschuldigten über Ihre bisherigen Einlassungen hinaus auch noch für weitere Taten verantwortlich sind, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Radfahrererin bei Unfall in Lingen schwer verletzt
Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochmorgen gegen 09.30 Uhr auf der Waldstraße ist eine 16-jährige Jugendliche aus Lingen schwer verletzt worden. Sie war von einem Kleinwagen (Daihatsu Cuore) angefahren worden. Wie die Polizei mitteilt, war die 73-jährige Fahrerin des Pkw im Begriff, aus der Straße „Zur Drehangel“ auf die Waldstraße in Richtung Innenstadt zu fahren. Dabei hat sie offensichtlich die Radfahrerin übersehen, die auf der falschen Seite auf dem Radweg stadtauswärts unterwegs war. Bei dem Zusammenstoß habe die Autofahrerin vermutlich vor Schreck Gas gegeben und begrub dabei das Fahrrad so wie die Füße der 16-Jährigen unter dem Wagen. Die Freiwillige Feuerwehr Lingen hob das Auto mit hydraulischen Geräten an. Die Schwerverletze wurde notärztlich versorgt und kam im Rettungswagen in das Lingener Krankenhaus.
KRAFTKLUB: „Keine Nacht Für Niemand“ Tour 18. März in Lingen in der EmslandArena
Lingen. Aufgrund der riesigen Nachfrage und zahlreichen ausverkauften Konzerten setzen Kraftklub kommenden Frühjahr ihre „Keine Nacht für Niemand“ Tour fort. In insgesamt 17 Städten machen Kraftklub 2018 Halt – am 18. März in Lingen in der EmslandArena. Tickets sind ab morgen exklusiv auf Krasserstoff.com erhältlich. Ein explosiver Festivalsommer mit Headline-Shows bei Rock am Ring, Rock im Park und vielen weiteren Festivals, eine so gut wie ausverkaufte Tournee diesen Herbst und zwei jüngst angekündigten Freiluftkonzerten im Sommer 2018 sind der Band aus Karl-Marx-Stadt nicht genug: Kraftklub kündigen für Frühjahr nächsten Jahres eine weitere Tour durch insgesamt 17 Städte an. Ab Oktober geht es für die Chemnitzer Band Kraftklub auf große Tour durch die Schweiz, Österreich und Deutschland. Bereits wenige Wochen nach der Tournee-Ankündigung Mitte März waren erste Tourstopps wie die Arena Leipzig, die Sporthalle in Hamburg und die Max-Schmeling Halle in Berlin restlos ausverkauft. Aufgrund der hohen Nachfrage findet kommendes Jahr die Fortsetzung statt: Keine Nacht für Niemand. Wirklich Niemand. Neben Wien, Graz und Zürich machen Kraftklub nun auch in München, Köln und 12 weiteren Städten in Deutschland Halt. Tickets für die „Keine Nacht Für Niemand“ Tour 2018 sind ab dem 31. August, 16 Uhr exklusiv auf Krasserstoff.com erhältlich.
Polizeifahrzeug auf Einsatzfahrt verunglückt – LKW fährt bei grün auf die Kreuzung und rammt Polizeiwagen – Unfallbeteiligte bleiben unverletzt
Am Vormittag kam es im Kreuzungsbereich der B70 an der Anschlussstelle A30 in Holsterfeld zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Streifenwagens. Ein LKW-Fahrer fuhr von der Autobahn ab und fuhr bei grüner Ampel in den Kreuzungsbereich. Da neben ihm ein großer LKW stand konnte er die Kreuzung nicht vollständig einsehen. Auch die Akustik wurde durch den LKW eingeschränkt. So kam es, dass er einen Polizeiwagen auf Einsatzfahrt auf der Kreuzung rammte. Der Polizeiwagen soll mit Blaulicht und Martinshorn gefahren sein. Am Polizeiwagen entstand Totalschaden, der LKW wurde an der Front beschädigt. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Glasfaseranschluss wird in Lünne verlegt
Lünne – Der Anschluss an das sogenannte „schnelle Internet“ gewinnt angesichts zunehmender Digitalisierung sowohl für Gewerbetreibende als auch für Privatpersonen zunehmend an Bedeutung. Daher wurden in Lünne durch das Speller Unternehmen Rekers Digitaltechnik fünf Kabelverzweiger mit Glasfaser angeschlossen.

Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Bürgermeisterin Magdalena Wilmes, Dipl.-Phys. Philipp Rekers, Erster Samtgemeinderat Stefan Lohaus und Daniel Thien (Samtgemeinde Spelle) (von rechts) informierten sich vor Ort über die Verlegearbeiten des Glasfaserkabels in Lünne.
Insgesamt wurden in der Ortslage etwa fünf Kilometer Glasfaser verlegt. Nach Darstellung von Dipl.-Phys. Philipp Rekers von der ausführenden Firma Rekers Digitaltechnik GmbH & Co. KG aus Spelle, können somit künftig circa 500 Haushalte mit mindestens 30 Mbit/s im Netz sein. „Auch für die übrigen Anschlüsse im Außenbereich werden wir eine Lösung finden. So ist beispielsweise eine leistungsstarke Richtfunkverbindung möglich“, führte Rekers aus. „Ein schneller Internetanschluss ist insbesondere im ländlichen Raum eine wesentliche Säule einer hohen Wohn- und Lebensqualität. Besonders unsere örtlichen Gewerbebetriebe sind auf die moderne Technik angewiesen, um weiterhin erfolgreich am Markt bestehen zu können. Daher bin ich besonders glücklich, dass auch das Gewerbegebiet mit dieser zukunftsfähigen Technologie ausgestattet wurde“, erklärte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und wies darauf hin, dass die Samtgemeinde Spelle emslandweit eine Spitzenposition bei der Versorgung mit Breitbandtechnologie einnehme und über die wenigsten „weißen Flecken“, die mit Geschwindigkeiten von unter 30 Mbit/s an das Breitbandnetz angeschlossen sind, verfügt. Bürgermeisterin Magdalena Wilmes begrüßte die Initiative: „Ich bin dankbar, dass ein örtliches Unternehmen den Breitbandausbau in unserem Ort vorantreibt und so unseren Bürgerinnen und Bürgern eine zeitgemäße Internetanbindung ermöglicht.“ In Kürze werden die Haushalte, die vom Ausbau der Kabelverzweiger profitieren können, angeschrieben, um die Anschluss- und Vertragsmöglichkeiten vorzustellen. Generell wird zwischen den Kabelverzweigern und den Hausanschlüssen die vorhandene Kupferleitung verwendet. Bei entsprechender Nachfrage sind gegebenenfalls direkte Hausanschlüsse an das Glasfasernetz möglich. Das Unternehmen Rekers Digitaltechnik hat bereits im Speller Ortsteil Varenrode sowie die Speller Gewerbegebiete Südfelde und Hafen Spelle-Venhaus das Glasfasernetz ausgebaut. Für Fragen zum Glasfaseranschluss steht das Unternehmen Rekers Digitaltechnik, Philipp Rekers, Tel. 05977 939912 oder per E-Mail P.Rekers@ReDig.de gerne zur Verfügung.
Mann bei Unfall auf der A31 lebensgefährlich verletzt – 59-jähriger Niederländer drehte er sein Auto und fuhr entgegen der Fahrtrichtung zur Anschlussstelle Lingen zurück Geldstrafe von 400 Euro
Emsbüren- Am Montagmorgen ist es auf der A31 zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Beteiligter erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Ein 58-jähriger Mercedesfahrer aus Emsdetten, war gegen 9.30 Uhr auf dem Hauptfahrstreifen, in Richtung Süden unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache, fuhr er etwa zwei Kilometer vor der Anschlussstelle Emsbüren, nahezu ungebremst auf einen vor ihm fahrenden Opel auf. Dessen 75-jähriger Fahrer verlor die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Opel kam von der Fahrbahn ab und schleuderte gegen die Leitplanke. Der ältere Herr wurde in dem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr Lohne aus dem Wrack befreit werden. Er wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus geflogen. Die Autobahn wurde für die Rettungs- und Aufräumarbeiten zwischen Lingen und Emsbüren, Fahrtrichtung Süden, noch bis in die Nachmittagsstunden voll gesperrt. Ein 59-jähriger Niederländer war in den Vormittagsstunden auf den Rückstau des Unfalles zugekommen. Weil er offenbar nicht warten wollte, bis die im Stau stehenden Fahrzeuge von der Polizei kontrolliert von der Autobahn geleitet werden, drehte er sein Auto und fuhr entgegen der Fahrtrichtung zur Anschlussstelle Lingen zurück. Dies war schon alleine deswegen nicht ungefährlich, weil noch immer Einsatzfahrzeuge auf dem Weg zur Unfallstelle gewesen sind. Glücklicherweise kam es dabei aber zu keiner ernsthaft gefährlichen Situation. Der Niederländer wurde von Beamten der Autobahnpolizei angehalten und mit einem empfindlichen Bußgeld in Höhe von 400 Euro belegt.
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Großeinsatz bei Hagedorn in Lingen Nitrose-Gase traten aus
Lingen. Im Ortsteil Schepsdorf sind am Montagmittag im Chemiewerk Hagedorn Nitrose-Gase ausgetreten, die in hoher Konzentration giftig sind. Vorsorglich wurde für die Freiwillige Feuerwehr Lingen Großalarm ausgelöst. Der ABC-Zug in Bawinkel stand in Bereitstellung. Wie der technische Leiter der Produktion Paul Hemelt bestätigte, seien beim montäglichen Anfahren der Produktionsanlage gegen 12.15 Uhr – die Anlage steht von Samstagmorgen bis Montagmorgen still – Nitrose-Gase ausgetreten. „Wir haben den Austritt zunächst über die Rauchabsaugung und über den Schornstein unserer Abgasreinigungsanlage festgestellt. Wir haben dann sofort Abwendungsmaßnahmen begonnen und vorsorglich die Feuerwehr informiert, weil wir zu diesem Zeitpunkt nicht abschätzen konnten, ob wir mit unseren Maßnahmen den Austritt der Gase in den Griff bekommen. Wir haben den betroffenen Behälter mit Wasser gekühlt und Wasserschutzschilde aufgebaut. Mit diesen Maßnahmen ist es unserer Einschätzung nach gelungen, die sichtbaren Nitrosen-Gase so zurückzuhalten, dass sie sich nicht übers Werkgelände hinaus ausbreiten konnten. Mit den Abwendungsmaßnahmen haben wir die Anlage in den sicheren Zustand überführen können.“ Hemelt ging davon aus, das es außerhalb des Werkes zu keiner schädlichen Konzentration von Nitrosen-Gasen kommen konnte. Er erinnerte an den Vorfall von 2012, bei dem es zu einer stärkeren Konzentration gekommen war. Die Ursache des Austrittes der Gase am Montag werde noch geklärt, so Hemelt. Die Feuerwehreinsatzkräfte gingen unter Atemschutz in den Bereich vor und stellten fest, dass keine weitere Maßnahmen durchzuführen waren. Die Feuerwehr war mit 20 Mann und vier Fahrzeugen vor Ort. „Es gab keine Verletzten und keinen Sachschaden“, erklärte Paul Hemelt.
Achtung A31 nach Unfall voll gesperrt in Richtung Oberhausen
70 Mannschaften baggerten im weißen Sand – Beachvolleyballturnier der KLJB und Jugendfeuerwehr Messingen
Grasshoppers aus Bielefeld überzeugen auf ganzer Linie – Handruper Chaoten sind Lucky-Loser – 70 Mannschaften baggerten im weißen Sand – Wieder hoher Spaßfaktor beim Beachvolleyballturnier in Messingen
Das Beachvolleyballturnier der KLJB und Jugendfeuerwehr Messingen hat sich wieder einmal als echter Volltreffer erwiesen. 70 Mannschaften und damit rund 500 ambitionierte Sportler stellten bei der 17. Auflage ihr Können unter Beweis und sorgten für ein restlos begeistertes Organisationsteam. An dem Hobbyturnier können Cliquen, Stammtische, Vereine oder Gruppen mit bis zu sechs Personen teilnehmen, um auf sechs Sandplätze um die erhofften Punkte zu kämpfen. Mäßige Temperaturen und ein Regenschauer taten der Stimmung jedoch keinen Abbruch. Unter dem Motto „Jetzt erst recht“ sprangen einige Teams in die aus Strohballen gebaute Badebucht.
Die Beachvolleyballer glänzten erneut nicht nur durch sportliche Leistungen. Sie waren auch bei der Namenswahl ihrer Mannschaften äußerst kreativ. So bekamen es am Netz das Team P&P Forever aus Hollenstede mit SK Lation aus Lengerich, den Wikingern aus Rheine oder den Pu(m)ppentypen aus Lünne zu tun. Die pinken Prinzen aus Spelle trafen auf die Fuseltherapeuten & Friends aus Nordhorn, Gegen uns hätten wir auch gewonnen aus Meppen, die wilden Kerle aus Haselünne und auf die Sunblocker aus Herzlake.
Auch beim Outfit ließen sich die Teams wieder einiges einfallen. So konnte eine Mannschaft im Einhorn-Dress genauso bestaunt werden wie als Schmetterlinge verkleidete Beachvolleyballerinnen. Den Best-Dressed-Award gewann am Ende das Team C. J. Packer und seine Spielgefährten aus Messingen, die sich in Anlehnung an die Fernsehsendung Baywatch sich als Rettungsschwimmer von Malibu verkleidet hatten.
Die Mannschaften, die zum ersten Mal teilnahmen, zeigen sich begeistert von der Größe und der perfekten Organisation. „Es ist einfach Klasse hier. Wir kommen gerne wieder.“, war von dem Speller Team Energie Kopfnuss zu hören. Die Ortsgruppe des DKR Langen, die vor Ort den Sanitätsdienst übernahm, hatte keine nennenswerten Einsätze zu vermelden.
Sportliche Höchstleistungen mit fantastischen Ballwechseln waren dann vor allem in den Finalspielen zu sehen. Aus den 14 Fünfer-Gruppen qualifizierten sich keine Unbekannten. Am Ende gewannen im Spiel um Platz drei TUS Isomatte aus Recke mit 22:11 Punkten gegenüber SK Lation aus Lengerich. Die Geilsten hier aus Messingen, die im Vorjahr den dritten Platz belegen konnten, unterlagen im Finalspiel nur knapp den Grasshoppers aus Bielefeld. Die vier Westfalen, die eigens für das Turnier angereist waren und das erste Mal an dem Turnier teilnahmen, konnten nach zwei gewonnenen Spielsätzen nicht nur einen Pokal und eine Urkunde, sondern auch den begehrten Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Zusätzlich erhielten die Teams attraktive und von der AOK zur Verfügung gestellte Sachpreise.
Und weil es gute Tradition ist, dass es in Messingen keine wirklichen Verlierer gibt, erhielt die Handruper Chaoten den Lucky-Loser-Pokal für die wenigsten Punkte im Turnier.
Und weil es gute Tradition ist, dass es in Messingen keine wirklichen Verlierer gibt, erhielt die Handruper Chaoten den Lucky-Loser-Pokal für die wenigsten Punkte im Turnier.
Fotos von der sehr gelungenen Veranstaltung sind unter www.beachvolleyball-messingen.beepworld.de oder über die Facebook-Seite www.facebook.com/BVBTMessingen/ zu finden.
PKW kracht in die Hauswand eines Gaststätten und Hotel Betriebs in Emsbüren (Video)
Am Sonntagabend um 23.00 Uhr wurde die freiwillige Feuerwehr Emsbüren zu einem Verkehrsunfall an die Lange Straße in Emsbüren alarmiert. Aus unbekannten Gründen war ein 46-jähriger Niederländer aus Enschede von der Straße abgekommen, und durch den Vorgarten und in die Hauswand eines Gaststätten und Hotel Betriebs gefahren. Der 46-jährige PKW Fahrer kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Hier wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Hinweise sprechen dafür, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren ist. Der Führerschein wurde beschlagnahmt und er wird sich in einem Ermittlungsverfahren verantworten müssen.
Hochklassiges Nachwuchsturnier in Spelle
Am Samstag und Sonntag fand in der Großturnhalle in Spelle die Bezirksendranglistenspiele der Schülerinnen und Schüler statt.
Nachdem bereits am vergangenen Wochenende die Vorranglistenspiele ebenfalls in Spelle mit 128 Schülerinnen und Schüler erfolgreich durchgeführt worden war, standen nun am Wochenende die Endranglistenspiele zu denen nunmehr lediglich 80 Teilnehmer an diesem Wochenende am Start gingen an.
Die Tischtennisabteilung des SC Spelle-Venhaus freute sich sehr darüber so ein hochklassiges Nachwuchsturnier auszurichten, auch für das leibliche Wohl war an beiden Tagen bestens gesorgt.
Mehr dazu im Video.
Großer Ast droht auf Straße zu fallen – Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Spelle
Am Sonntagmorgen um 07:50 Uhr wurde die freiwillige Feuerwehr Spelle von der Polizei auf die Varenroder Straße angefordert.
Ein großer Ast drohte auf die Fahrbahn zu fallen. Vom Korb der Drehleiter wurde die Gefahrenquelle mittels einer Handbügelsäge beseitigt.
Für den Einsatz musste die Varenroder Straße kurzzeitig gesperrt werden.
Nach ca. 30 Minuten war der Einsatz für die Kameraden der Feuerwehr Spelle beendet.
Von Probefahrt nicht zurückgekehrt
Lingen – Am vergangenen Freitag, 18. August, hat sich ein bislang unbekannter Niederländer ein hochwertiges E-Bike ergaunert.
Gegen 16.20 Uhr suggerierte er in einem Fahrradgeschäft an der Bernhardstraße Kaufinteresse an dem Fahrrad. Er bat zunächst um eine durchaus übliche Probefahrt mit dem 2500 Euro teuren Elektrofahrzeug.
Nach kurzer Zeit kehrten er zurück und ließ sich noch einmal den Sattel nachstellen. Danach fuhr er mit dem schwarzen Damenfahrrad Raleigh Cardiff in Richtung Innenstadt davon, diesmal ohne zurückzukehren. Der Mann wird als sehr gut deutsch sprechender, 40 bis 50 Jahre alter Niederländer beschrieben. Er ist 1,80 bis 1,85 Meter groß und von schlanker Statur, hat ein schmales Gesicht und eine Halbglatze mit mittelblondem Haar. Er hatte ein gepflegtes Erscheinungsbild und war mit einer hellblauen Sakkojacke, einer blauen Jeans, einem karierten Hemd und gelben Nike Turnschuhen bekleidet. Ferner trug er einen Ehering. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0591)870 bei der Polizei Lingen zu melden.
Lengerich, gewerbsmäßiger Ladendiebstahl, Wer kennt diesen Mann?
Lengerich/Steinfurt – Am Dienstagnachmittag (11.07.2017), gegen 14.30 Uhr, ist ein unbekannter Mann (siehe Bild) in einem Drogeriemarkt in der Altstadt bei einem Ladendiebstahl videografiert worden. Der Täter, mit einem dunklen Einkaufskorb, entwendete Kosmetika und Rasierklingen im Wert von mehreren Hundert Euro. Die Ermittler suchen Zeugen, die nähere Angaben zu dem Unbekannten machen können. Hinweise bitte an die Polizei in Lengerich, Telefon 05481/9337-4515.
Kein Gefahrgut wie erst angenommen auf Firmengelände ausgetreten (Video)
Update – Kein Gefahrgut auf Firmengelände ausgetreten
Am Freitagmorgen wurde auf einem Firmengelände an der Euregiostraße zunächst einem Gefahrgutunfall angenommen. Die anfänglichen Befürchtungen bestätigten sich nicht. Gegen etwa 8.40 Uhr wurde in einer großen Umschlagshalle des Betriebes der Auflieger einer Sattelzugmaschine geöffnet. Der Transport hatte unterschiedliche Gefahrgutstoffe, aber auch andere, ungefährliche Materialien, geladen. Mitarbeiter stellten fest, dass Teile der Ladung beschädigt waren. Weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass aus den unterschiedlichen Gütern exlosionsfähige Gemische entstehen, wurde das Firmengelände vorsorglich geräumt und abgesperrt. Spezialisten von Feuerwehr, Polizei und Gewerbeaufsichtsamt wurden zum Schadensort gerufen. Sie übernahmen die Gefahrenbewertung und Bergung der beschädigten Güter. Es stellte sich heraus, dass lediglich ein Behältnis mit unbedenklichem Inhalt leckgeschlagen war. Die Gefahrgutbehälter hatten lediglich oberflächliche Beschädigungen davongetragen. Vorsorglich alarmierte Rettungswagen konnten unverrichteter Dinge wieder abrücken. Die Sperrung des Betriebsgeländes wurde am frühen Mittag aufgehoben.
Rettungshubschrauber gestrandet
Spelle: Am Donnerstagabend gegen 17:45 Uhr wurde der Rettungshubschrauber Christoph Europa 2 zu einem Einsatz in Spelle angefordert, bei der Landung an der Rotdornstraße in Spelle gab es plötzlich einen lauten Knall, wie uns der Pilot und auch Anwohner mitteilten.
Der Grund dafür war, das eine Plastikfolie in den Rotor geraten war. Der Pilot setzte daraufhin den Notarzt und den Sanitäter umgehend ab, dass sie zum Patienten gelangten. Der Pilot verständigte umgehend die Luftfahrttechniker aus Bonn die sich sofort auf den Weg nach Spelle machten. Nach ca. 1,5 Stunden traf Luftfahrt Inspektor K. Göhler am Hubschrauber ein und überprüfte den Christoph Europa 2. Zum Glück konnten keine Beschädigungen und Funktionsbeeinträchtigungen am Christoph Europa 2 festgestellt werden, und der Pilot konnte den Heimweg zum Hangar nach Rheine antreten.
Kleine Turnhalle in Spelle wird saniert
Spelle – Gute Nachrichten für alle Sportfreunde: Die Kleine Turnhalle am Brink in Spelle wird bis Ende des Jahres umfangreich saniert und rundum erneuert. Entsprechende Fördergelder wurden bereits bewilligt.

Begrüßen die nun beginnenden Sanierungsarbeiten an der Kleinen Turnhalle in Spelle (von links) Tim Strakeljahn, pro-t-in, Jessica Vrielmann (Samtgemeinde Spelle), Rita Kamlage (ArL), Regionalmanager Jens Lübben, Dezernatsteilleiterin Sylvia Backers (ArL) und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf.
Nach etwa 50-jähriger Nutzung sind Gebrauchsspuren an der Kleinen Turnhalle in Spelle nicht zu übersehen. Umso erfreulicher kam die Mitteilung des Amtes für regionale Entwicklung Weser-Ems, Geschäftsstelle Meppen, dass eine Sanierung des Gebäudes durch das Dorfentwicklungsprogramm gefördert werden kann. „Dank der Dorfentwicklung sind wir in der Lage, nachhaltige Impulse für eine hohe Wohn- und Lebensqualität in unserem Ort zu setzen. Wie die bereits abgeschlossenen Maßnahmen auch gezeigt haben, profitiert die Gemeinde Spelle erheblich von dieser Förderung“, brachte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf seine Freude zum Ausdruck, als er den Bewilligungsbescheid aus den Händen von Sylvia Backers, Dezernatsteilleiterin des Amtes für regionale Landesentwicklung – Geschäftsstelle Meppen (ArL), überreicht bekam. Demnach wird das rund 800.000 Euro teure Projekt mit etwa 365.000 Euro bezuschusst. Ein weiterer Förderantrag für Mittel aus der Kreisschulbaukasse wurde gestellt, die restlichen Kosten, ca. 40 Prozent der Gesamtkosten, trägt die Samtgemeinde Spelle als Träger. Dabei umfasst das Maßnahmenbündel die Erneuerung der gesamten Elektroinstallationen sowie der Sanitäranlagen, den Austausch der Türen und Fenster, die Einrichtung eines behindertengerechten WCs, die Schaffung eines direkten Zuschauer-Zugangs zur Halle, die Sanierung der Unterdecke und den Austausch des Hallenbodens. Ferner wird an den Wänden ein Prallschutz angebracht und Gerätetore zu den angrenzenden Lagerräumen installiert. Schließlich wird der Hallenbereich mit einer Fußbodenheizung versehen und in den Umkleidekabinen neue Heizkörper eingebaut. Die Gebäudefassade wird durch ein Wärmedämmverbundsystem erneuert. „Die Turnhalle stammt aus dem Jahr 1968 und Maßnahmen zur Bestandserhaltung sind dringend erforderlich. Insofern freue ich mich, dass die notwendigen Arbeiten in Kürze beginnen können“, erklärte Hummeldorf und wies darauf hin, dass von dieser Investition sowohl der Schulsport als auch die dort beheimateten Vereine profitieren. Mit Beginn der Bauarbeiten wird die Turnhalle für den Sportbetrieb gesperrt.
Flugzeugabsturz vor 40 Jahren Zwei Piloten der US Air Force starben
Vor 40 Jahren ist am 25. August 1977 im emsländischen Thuine ein Kampfjet der United States Air Force (USAF) abgestürzt. Die beiden Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben. Sie haben nicht die Schleudersitze betätigt und sind im letzten Moment über den Ortskern hinweg geflogen. Die „Mc Donnell Douglas Phantom“ explodierte 900 Meter entfernt über einer Ackerfläche und wurde in ihre Bestandteile zerrissen.
Thuine. Bei dem Absturz einer McDonnell-Douglas RF-4C Phantom II (66-0424) der United States Air Force (USAF) am Donnerstag, 25. August 1977, um 11.44 Uhr wurden Pilot Captain Ken Seder und Waffensystemoffizier First Lieutenant Alan Frederick Aertker (beide 25 Jahre) getötet. Die Maschine der 10th Tactical Reconnaissance Wing der USAF war auf dem britischen Fliegerhorst „Alconbury“ in Huntingdonshire, Distrikt Grafschaft Cambridgeshire, im Osten Englands beheimatete. Ein Gedenkstein an der Mühlenstraße erinnert an die beiden USAF-Angehörigen. Zivilisten waren bei dem Unglück nicht verletzt worden.
Nach Augenzeugenberichten soll die „Phantom“ über dem Dorf gewackelt haben und extrem niedrig geflogen sein. 900 Meter südwestlich vom Ortskern entfernt war die „Phantom“ im Ortsteil Niederthuine, in unmittelbarer Nähe der Messinger Straße, in der Luft explodiert. Für die beiden Piloten hatte es keine Möglichkeit mehr gegeben, sich mit dem Schleudersitz zu retten und sie kamen in den Trümmern des Flugzeugs ums Leben.
An der Absturzstelle auf dem frischgepflügten Acker und Teile eines Stoppelfeldes waren nur wenige größere Trümmerteile des Rumpfes, der Aggregate und der Tragflächen zu sehen. Eine Vielzahl kleinster Teilchen war im Umkreis von 200 Metern verstreut. Einen Aufschlagkrater hatte es nicht gegeben. Die alarmierten Freiwilligen Feuerwehren aus Thuine und Lingen mussten lediglich einige Teile der abgestürzten „Phantom“ ablöschen. Einheiten der Bundeswehr hatten die Absturzstelle hermetisch abgeriegelt. Die Messinger Straße war teilweise gesperrt.
Einer der drei Landwirte, deren Äcker von Flugzeugtrümmern übersät gewesen waren, ist Gerhard Lau. Er sagte damals: „Ich saß gerade auf meinem Trecker, als zwei Düsenjäger über unseren Hof flogen. Eine Maschine machte ein ungewöhnliches Geräusch, viel lauter als normal. Dann ging alles blitzschnell. Als ich zur Unglücksstelle kam, sah ich nur noch rauchende Trümmer. Nur gut, dass wir vor zwei Tagen die angrenzenden Felder vom Stroh geräumt haben. Sonst wäre es auch noch zu einer Brandkatastrophe gekommen.“
Einem Pfleger des Krankenhauses sei ein eigenartiges Flugzeuggeräusch aufgefallen. Ein Landwirt, der nur 150 Meter von der Unglücksstelle entfernt wohnt und der zum Zeitpunkt des Absturzes im Haus war, erklärte: „Ich habe unwahrscheinliches Glück gehabt, denn der Düsenjäger hätte auch unseren Hof treffen können.“ Ein Bauer will beobachtet haben, dass die nicht abgestützte Maschine noch einmal zurückgekehrt und nach einer Runde über der Unfallstelle davongeflogen sei.
20 Jahre nach dem Unglück war in der Nähe der Absturzstelle an der Mühlenstraße ein Gedenkstein zur Erinnerung an die beiden Piloten enthüllt worden. Die Gemeinde Thuine, Samtgemeinde Freren, der Heimatverein, das Thuiner Klosters und eine Abordnung des Jagdgeschwaders 72 aus Hopsten sowie viele Menschen aus dem Dorf nahmen daran teil. Joachim Eickhoff von der Vermissten-Suchgruppe „Ikarus“ erklärte damals, dass sich am 25. August 1977 gegen 11.44 Uhr zwei amerikanische Düsenjäger vom Typ „Phantom“ in niedriger Flughöhe dem Ort Thuine genähert hätten. Zeugenaussägen zufolge habe eine der beiden unbewaffneten Aufklärungsmaschinen gequalmt und „gewackelt“.
Wie Eickhoff betonte, wäre es in diesem Moment für die beiden Besatzungsmitglieder höchste Zeit gewesen, mit dem Schleudersitz das Flugzeug zu verlassen, um ihr Leben zu retten. „Sie haben in den dramatischen Sekunden diese letzte Gelegenheit nicht wahrgenommen, da das Flugzeug mitten in den Ort auf die Grundschule, das Krankenhaus oder Kloster zu stürzen drohte. Die beiden Piloten haben die Maschine noch über das Dorf gezogen und die außer Kontrolle geratene „Phantom“ nicht mehr verlassen können. Sie sind in den Trümmern ihres Düsenjägers ums Leben gekommen. Die zweite „Phantom“ ist wohlbehalten zum britischen Fliegerhorst „Alconbury“ zurückgekehrt.“
Eickhoff stellte heraus: „Die beinahe unausweichliche Katastrophe für Thuine war durch zwei tapfere Soldaten unter Einsatz ihres eigenen Lebens abgewendet worden.“ Ein älterer Thuiner sagte: „Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie die Maschine über mein Haus trudelte. Wenn sie im Dorf abgestürzt wäre, würden wir alle nicht mehr hier sein.“ Eickhoff hat die Kontakte zu den Angehörigen der beiden Piloten geknüpft und sie ausführlich über den Absturz sowie ihre Heldentat informiert.
Im Oktober 1997 legte der amerikanische Oberst Richard Kozik von den amerikanischen Luftstreitkräften, stationiert in Ramstein (Rheinland-Pfalz), dem“ USAF-Hauptquartier für Europa, einen Kranz an dem Gedenkstein in Thuine nieder. Unter Anteilnahme der Bevölkerung gedacht er Oberst der am 25. August 1977 wegen Triebwerkschadens abgestürzten Phantom-Besatzung Captain Ken Seder und Captain Alan Frederick Aertker (er war Postum befördert worden).
Kozik betonte damals, dass die beiden Piloten, obwohl es sie ihr Leben gekostet habe, die richtige Entscheidung getroffen und ihre „Phantom“ mit letzter Mühe über das Dorf geflogen hätten. Die Maschine hätten sie dann aber nicht mehr mit dem Schleudersitz verlassen können und seien umgekommen. Der Oberst betonte, dass es für ihn eine Ehre sei, in Thuine zu sein. Er dankte der Bevölkerung für die Errichtung des Gedenksteins.
1998 nahmen Angehörige der beiden Piloten an der Gedenkstunde am Gedenkstein in Thuine teil. Sie bedankten sich persönlich für das Engagement von Joachim Eickhoff sowie der zivilen und kirchlichen Vertreter von Thuine.







































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