Neuer Fahrbahnbelag in Gemeinde Beesten

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Beesten. Der Landkreis Emsland saniert in der Gemeinde Beesten (Samtgemeinde Freren) ein Teilstück der Speller Straße (Kreisstraße 304/324). Die Ausbaulänge, von der Landesstraße 57 ausgehend in Richtung Spelle, beträgt etwa 3,3 Km. Die in wenigen Tagen einsetzenden Arbeiten zur Erneuerung des Fahrbahnbelags müssen unter Vollsperrung durchgeführt werden.

Die Bauarbeiten sind bereits angelaufen. Zurzeit wird innerhalb der Ortsdurchfahrt Beesten bereits die vorhandene Gosse erneuert und an die Höhe der Straße angepasst.

Voraussichtlich ab Montag, 4. Juli, wird die Straße für den Verkehr für etwa zwei Wochen voll gesperrt werden müssen. Dann wird der Fahrbahnbelag erneuert. Vorgesehen ist es, die Deckschicht und die Binderschicht abzufräsen. Direkt im Anschluss werden die neue Binderschicht sowie die Asphaltdeckschicht aufgebracht. Eine Umleitung ist während der Vollsperrung ausgeschildert.

Italienische Legende Bud Spencer ist tot

Er war der Held unzähliger Actionkomödien, Der italienische Schauspieler Bud Spencer ist am Montagabend in Rom im Alter von 86 Jahren gestorben. Bekannt wurde Carlo Pedersoli vor allem unter seinem Künstlernamen Bud Spencer an der Seite von Terence Hill. Carlo Pedersoli war für viele ein Held der Kindheit.

Jugendfeuerwehr Emsbüren feiert 40-jähriges Bestehen

Jugendfeuerwehr Emsbüren: Eine tolle Geschichte Jugendfeuerwehr Emsbüren feiert 40-jähriges Bestehen Gesellschaft weiter vernetzen als zu zerschneiden. Als Geschenk gab es neue T-Shirts

Auf ihr 40-jähriges Bestehen kann die Jugendfeuerwehr Embüren zurückblicken. Die Jubiläumsfeier fand im Rahmen des Zeltlagers der emsländischen Jugendfeuerwehren im Emsbürener Ortsteil Ahlde statt. Mit dabei waren auch die rund 350 Teilnehmer aus 20 Jugendfeuerwehren.

Gruppenfoto der JF Emsbüren Zeltlagerteilnehmer 2016

Die Feierlichkeiten begannen mit einem ökumenischen Gottesdienst im prall gefüllten Verpflegungszelt an der Ahlder Schule. Pater Paul und Pastor Markus Droste machten eindrucksvoll deutlich, dass der Zusammenhalt und die Gemeinschaft von großer Bedeutung sind. So wurden viele einzelne Bänder mit dem aus der Feuerwehr bekannten Kreuzknoten zu einem langen Band verbunden. Das christliche Kreuz verbinde die Menschen, erklärte Droste. Viele Gäste und Eltern waren der Einladung der Jugendfeuerwehr Embüren zum 40jährigen Jubiläum gefolgt.

Im Namen der Gemeinde Emsbüren gratulierte Bürgermeister Bernhard Overberg und sagte Dank im Namen der Bevölkerung. Er betonte, dass auf die JF immer verlass sei und rief alle auf, sich auf das Abenteuer Ehrenamt einzulassen. Marc-André Burgdorf machte als Vertreter des Landkreises Emsland deutlich, dass Feuerwehr etwas mit Werteverständnis und einer positiven Grundeinstellung zu tun habe. Das Emsland könne stolz auf ihre personell und materiell gut aufgestellten Feuerwehren und Jugendfeuerwehren sein. Zu den Gratulanten gehörten auch Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela de Ridder und Landtagsmitglied Heinz Rolfes. Während de Ridder die JF Emsbüren zu einem Besuch nach Berlin einlud, machte Rolfes in Anlehnung auf das im Gottesdienst verknotete Band klar, dass viele dieser verbundenen Bänder als Netz der Gesellschaft anzusehen seien. Es sei die Aufgabe von allen, noch mehr Bänder zusammenzuführen, als auszugrenzen oder diese gar zu zerschneiden. Dabei spielte mit auf die aktuelle politische Europa- und Flüchtlingsfragen an. Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff sowie der Vorsitzende des Feuerwehrverbands Altkreis Lingen Andreas Wentker gratulierten ebenfalls. Letzterer zeichnete die Gründungsmitglieder Andreas Schlicker, Martin Huy und Reinhard Fruhner für 40jährige Mitgliedschaft aus. Der stellvertretende Bezirksjugendfeuerwehrwart Sascha Bädorf überbrachte die Grüße der Nds. Jugendfeuerwehr und zeichnet als weitere Überraschung den Gemeindebrandmeister Werner Kley mit dem Ehrenzeichen der Nds. JF aus. Kreisjugendfeuerwehrwart Klaus Smit dankte allen derzeitigen und ehemaligen Jugendgruppenleitern für ihre langjährige und teils überregionale Arbeit sowie den Eltern, die ihren Nachwuchs immer wieder für die Lernschule „Jugendfeuerwehr“ motivieren. Die Emsbürener Jugendlichen zeigten sich hoch erfreut über die von der Einsatzabteilung zur Verfügung gestellten neuen T-Shirts.

Sattelzug aus Nordhorn mit 20 Tonnen Buttermilch verunglückt 23-jähriger Fahrer kommt aus Unachtsamkeit von der Fahrbahn ab

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Wietmarschen. Auf der Autobahn ist 31 am Montagnachmittag gegen 14 Uhr einen Kilometer hinter Anschlussstellen Geeste ein Tanklastzug einer Spedition aus Nordhorn verunglückt. Wie die Polizei mitteilt, sei der 23-jährige Fahrer des mit 20 Tonnen Buttermilch beladenden Lastwagens in Richtung Süden unterwegs. Er sei dann aus Unachtsamkeit mit dem 40-Tonner nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und zwischen dem Erdwall und der Seitenschutzplanke im Grünstreifen in Schräglage steckengeblieben. Der junge Mann konnte das Fahrzeug unverletzt verlassen. Die Autobahn wurde halbseitig gesperrt und zunächst die Ladung in ein Ersatzfahrzeug gepumpt. Der Havarist soll mit einem Schwerlastkran geborgen werden. Dies wird voraussichtlich bis gegen 19 Uhr andauern.

Ehrenzeichen für Werner Kley

Im Rahmen des Kreiszeltlagers der emsländischen Jugendfeuerwehren hielt der stellvertretende Bezirksjugendfeuerwehrwart Sascha Bädorf und Kreisjugendfeuerwehrwart Klaus Smit eine besondere Überraschung für den Gemeindebrandmeister Werner Kley bereit und verliehen Kley das Ehrenzeichen der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr.

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Von links: Kreisjugendfeuerwehrwart Klaus Smit, Gemeindebrandmeister Werner Kley, stellvertretender Bezirksjugendfeuerwehrwart Sascha Bädorf

Kley sei seit seinem Eintritt in die Feuerwehr Emsbüren ein Anhänger der Jugendfeuerwehr gewesen. In seiner Funktion als Gemeindebrandmeister und als stellvertretender Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Lingen e. V. habe er sich immer für die Belange der JF eingesetzt. Er fahre mit „seiner“ Jugendfeuerwehr Emsbüren seit mehr als 15 Jahren als Betreuer und gute Seele in das Kreiszeltlager. Im Jahr 2011 wurde unter seiner Führung die erste Kinderfeuerwehr im Landkreis Emsland – die Kinderfeuerwehr Emsbüren – ins Leben gerufen. Mit der Verleihung des Ehrenzeichens der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr soll diese langjährige Arbeit anerkannt werden, betonte Bädorf in der Laudatio. Von seiner Arbeit werde die Feuerwehr in Emsbüren noch lange zehren.

Lingen in England grüßt Lingen im Emsland

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Bereits im Jahr 2014 habe ich in England ein Hinweisschild Richtung Lingen gesehen. Ich war neugierig und fuhr dem Schild nach. Ich kam dann wirklich in Lingen an. Gestern hatte ich wieder in der Gegend zu tun. Diesmal hatte ich mehr Zeit. Ich habe in der Dorfkneipe eine Pause eingelegt. Dort habe ich mich dann mit einem echten (Ur)Einwohner von Lingen, 89 Jahre alt, unterhalten. Er hat mir viel von Lingen erzählt. Heute leben nur noch ca. 125 Einwohner in Lingen. Die jüngeren Leute ziehen alle weg, erzählt er. Das Dorf ist sehr ländlich geprägt. Ein weiteres Gasthaus hat Anfang dieses Jahres geschlossen. Dann habe ich ihm auch von unser Lingen erzählt. Ich wollte ihm noch Fotos aus dem Internet zeigen. Es gibt dort aber leider immer noch kein Handynetz.

Das Dorf liegt wirklich sehr abgelegen. Schaut euch die Fotos an.

Bericht und Fotos : Mario Surmann

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Kita-Leiterin Christel Clausmeyer in den Ruhestand verabschiedet

Nach über 30 Jahren wurde Christel Clausmeyer als Leiterin der Kindertagesstätte St. Johannes in Spelle von rund 100 Kindern und vielen Gästen in den Ruhestand verabschiedet. Sie wünschten ihr mit einem Lied  alles Gute für die Zukunft.

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Spelle. Vor 30 Jahren hatte der damaligen Pfarrer Wocken die junge Erzieherin in ihr Amt eingeführt. In einer Feierstunde entließ Pfarrer Ludger Pöttering Kita-Leiterin Christel Clausmeyer in den wohlverdienten Ruhestand. Er erinnerte an das Leben von Johannes dem Täufer, dem Namenspatron der Kirchengemeinde und der Kindertagesstätte. Der Pfarrer verglich Christel Clausmeyer mit Johannes, der in seiner Zeit ein Vorreiter und Wegbegleiter und immer dem Neuem aufgeschlossen gewesen sei. Als Leiterin sei Christel Clausmeyer in ihrer Aufgabe den Mitarbeiterinnen und Eltern immer einen Schritt voraus gewesen. Als Institution in Spelle habe sie viel bewegt und geschaffen.

Dieser Meinung war auch Bürgermeister Georg Holtkötter, der Christel Clausmeyer immer mit einem Lächeln auf den Lippen kenne. Sie habe die Kindertagesstätte mit Idealismus und Enthusiasmus geführt und mit Weitsicht neue Entwicklungen eingeführt. Holtkötter bestätigte ihr eine förderliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde. Ebenso lobte Maria Wecks von der Caritas-Fachberatung Christel Clausmeyer. Für viele Kindergärten im Bistum sei der Neubau der Kita in Verbindung mit dem Gemeindezentrum „Arche“ ein häufig besuchtes Vorbild gewesen. Ihrer Weitsicht ist die Integration behinderter Kinder zu verdanken, denn im Jahr 2000 sei eine integrative Gruppe eingerichtet worden.

Sina Hochmann und Nicole Eilermann-Neugebauer erklärten für den Elternbeirat, dass Christel Clausmeyer in den drei Jahrzehnten ihres Schaffens sogar für 12.960 Zahnbürsten gesorgt habe, um den Kindern immer ein strahlendes Lächeln zu ermöglichen. Ihr Ehemann Folker habe die stets verständnisvoll unterstützt. Gerührt von den vielen anerkennenden Worten dankte die scheidenden Kita-Leiterin ihren Wegbegleitern, besonders aber den Eltern, die ihr ihre Liebstes anvertraut hätten.

Neues Einsatzfahrzeug für die Feuerwehr in Schwartenpohl Moderne Technik auf vier Rädern für 225.000 Euro In die Sicherheit der Bevölkerung investiert

Die Freiwillige Feuerwehr Schwartenpohl hat am Freitag offiziell das neue  Löschgruppenfahrzeug LF 10 für 225.000 Euro in Dienst gestellt. Bürgermeister Manfred Wellen hob heraus. „Das neue Einsatzfahrzeug ist bei den Feuerwehrmännern in Schwartenpohl in guten Händen!“

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(v. links) Bürgermeister Manfred Welling übereichte den Fahrzeugschlüssel an Schwartenpohls Feuerwehrchef Andreas Weß und wünschte den Wehrmännern wenig Einsätze und dass sie immer heil und gesund zurückkehrten

Schwartenpohl. Mit einem kleinen Festakt wurde das neue LF 10 für die Freiwillige Feuerwehr (FF) Schwartenpohl offiziell in Dienst gestellt. Bürgermeister Wellen erklärte: „Das alte Fahrzeug war 1990 angeschafft worden. 2012 sei auf Antrag der FF im Gemeinderat beschlossen worden, das nicht mehr den Anforderungen gerecht werdende LF 8 zu ersetzten. Es wurde ein LF 10 mit 12-Zonnen-Fahrgestellt ausgeschrieben. Die Dissener Feuerwehrfahrzeugbaufirma Schlingmann erhielt den Zuschlag.“

Zu dem finanziellen Part meinte Wellen: „Das LF 10 kostete der Gemeinde abzüglich der zehn Prozent vom Landkreis aus der Feuerschutzsteuer, plus der nicht bezuschussten neuen Tragkraftspritze vom österreichischen Feuerwehrgerätehersteller Rosenbauer für 13.000 Euro – die alte Feuerlöschpumpe hatte den Geist aufgegeben – 215.000 Euro. Wir sind sicher, dass das Geld gut angelegt ist und wir den Kameraden in Schwartenpohl ein ordentliches Fahrzeug übergeben haben.“ Wellen wünschte den Wehrmännern wenig Einsätze und dass sie immer heil und gesund zurückkehren.

Pastor Paul Berbers segnete das Fahrzeug und stellte alle, die damit gutes vollbringen unter Gottes Schutz. „Ihr bringt mit dem Fahrzeug im Einsatz vielen Menschen Hilfe, damit alle gut durch das Leben kommen“, sagte der Seelsorger, der den Herrn bat, die Menschen vor Unglück und Katastrophen zu schützen. „Stärke alle diejenigen, die sich Gerechtigkeit und Frieden einsetzen“, betete Berbers und segnete das Fahrzeug sowie die Feuerwehrmänner.

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Joachim Heidemann vom Feuerwehrausstatter Carl Henkel aus Bielefeld vertrat auch die Firma Schlingmann und überreichte den Fahrzeugschlüssel an Bürgermeister Welling. Der Bürgermeister übergab diesen in die guten Hände von Schwartenpohls Ortsbrandmeister (OrtsBM) Andreas Weß, der erklärte, dass die Wehr mit dem alten LF 8 Silberhochzeit gefeiert habe. „Da die Ausrüstung und Technik den Ansprüchen und Anforderungen nicht mehr gerecht wurde, haben wir 2012 ein neues Einsatzfahrzeug beantragt. Das neue LF 10 soll den Erstangriff mit der Löschgruppe abdecken, eine Ausrüstung für den Brandeinsatz und für die technische Hilfeleistung sowie einen Löschwassertank haben. Schließlich war der Tag da und heute steht das neue LF hier“, so Weß.

Der OrtsBM erklärte, dass das Fahrzeug mit MAN-Fahrgestell und zwölf Tonnen Gesamtgewicht mit einer Halbautomatik fahre und eine höhenverstellbare, luftgefederte Hinterachse habe. Der Dieselmotor mit 250 Ps-Motor entspreche der Abgasnorm 5. Zur Ausstattung zähle die Feuerlöschpumpe mit einer Leistung von mindestes 2000 Liter/Min bei zehn bar, ein Löschwassertank mit 2000 Liter Fassungsvermögen, zwei Atemschutzgeräte im Mannschaftsraum und eine Schnellangriffsvorrichtung. Ferner verfüge das LF 10 über eine Umfeldbeleuchtung, Rückfahrkamera, komplette LED-Warneinrichtung, einen Lichtmast mit LED-Scheinwerfern, 9-KV-Stromerzeuger sowie Digitalfunk und Navigationsgerät.

Weß dankte neben Alfons Eling, Manfred Wellen, Martin Osseforth, Reinhold Bramkamp und dem Landkreis ebenso Michael Janbökes von der Firma Schlingmann und betonte: „Wir haben das neue Fahrzeug bekommen, um unsere ehrenamtliche Arbeit so gut wie möglich zu verrichten. Es soll uns alle Zeit gute Dienste leisten. Gemeindebrandmeister Reinhold Bramkamp fügte hinzu: „Das LF 10 ist ein modernes Arbeitsgerät zum Schutz der Mitbürger. Damit wurde die Schlagkraft der FF Schwartenpohl deutlich erhöht, die im Feuerschutz der Gemeinde Wietmarschen unverzichtbar ist. Wer sich nicht verbessert, hat aufgehört gut zu sein.“ Auf den zehn Prozent Zuschuss aus der Feuerschutzsteuer eingehend richtete Bramkamp den Appell an die Politiker, sich dringend über deren Verteilung Gedanken zu machen.

Weitere Vertreter der Feuerwehr und Politik sahen die Entscheidung für ein neues LF 10 in Schwartenpohl für richtig an. Die Politik sorge für das richtige Handwerkszeug, erklärte MDL Reinhold Hilbers und Monika Wassermann vom Gemeinderat hob heraus: „Auch kleinere Wehren werden gebraucht, denn sie sind schnell und fahren den Ersteinsatz. Wir sind stolz auf die Feuerwehren in unserer Gemeinde.“

Tresor im Firmengebäude in Schüttorf aufgebrochen- Polizei sucht Zeugen

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Schüttorf – (ots) – In der Nacht zum Sonntag zwischen Samstag, 21.00 Uhr, und Sonntag, 10.00 Uhr, haben unbekannte Täter an der Salzberger Straße einen Einbruch in ein Firmengebäude begangen. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei waren die Täter durch das Dach des Gebäudes eingestiegen und hatten mehrere Räume durchsucht.

Im Gebäude wurden mehrere Türen aufgebrochen und mit einer Trennflex ein Tresor aufgetrennt. Aus dem Tresor wurde das vorgefundene Bargeld gestohlen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Bad Bentheim unter der Telefonnummer (05922) 9800 zu melden.

Starkes Zeichen für Gleichberechtigung Auch Stadt Lingen unterstützt Erklärung für Gleichstellung

Lingen. Mehr als 180 Kommunen, Verbände und Landesministerien unterstützen in Niedersachsen bislang die „Hannoversche Erklärung“, eine gemeinsame Erklärung für Gleichstellung. Auch die Stadt Lingen setzt sich für diese Initiative ein. „Wir haben die Erklärung mitunterzeichnet, weil es uns ein Anliegen ist, die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in allen Bereichen der Gesellschaft voranzubringen und dafür immer wieder neue Impulse zu setzen“, erklärt Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone. Vieles sei zwar bereits erreicht worden, dennoch bestünden weiterhin Unterschiede zwischen Anspruch und Realität, beispielsweise im Hinblick auf die ungleiche Vergütung von Frauen und Männern.

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Initiiert wurde die „Hannoversche Erklärung“ durch Niedersachsens Sozial- und Gleichstellungsministerin Cornelia Rundt, die in diesem Jahr zugleich Vorsitzende der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen- und -ministerkonferenz ist. „Es ist ein starkes Zeichen, dass die Hannoversche Erklärung so viele Unterstützerinnen und Unterstützer findet“, sagt Ministerin Rundt. Diskriminierungen von Frauen im alltäglichen Leben ließen sich durch Gesetze allein nicht verhindern; hier sei ein Hinschauen und Handeln eines jeden Einzelnen gefragt. Dies gelte auch für die gleichberechtigte Teilhabe zugewanderter Mädchen und Frauen in allen Lebensbereichen. Denn viele der Menschen, die in den vergangenen Monaten nach Deutschland gekommen sind, seien aus Herkunftsstaaten eingereist, in denen eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in der Gesellschaft nicht festgeschrieben ist oder gelebt wird. „Wir wollen Männer und Frauen aus anderen Kulturkreisen darin bestärken, die Gleichberechtigung der Geschlechter zu leben“, so Ministerin Rundt. So heißt es in der „Hannoverschen Erklärung“: „Jede Frau hat das Recht und die Freiheit, nach ihrem eigenen Rollenverständnis zu leben. Eine Unterdrückung von Frauen wird nicht toleriert.“ Für die Ministerin steht nicht zuletzt durch die große Unterstützung der Erklärung fest: „Auch in Zeiten sich verändernder Gesellschaftsstrukturen stellen wir das hart erkämpfte Gut der Gleichstellung auf keinen Fall zur Debatte.“

Eine Übersicht der Unterzeichnenden sowie der Erklärungstext selbst sind unter www.ms.niedersachsen.de einsehbar.

Berufswunsch und Stellenangebot stimmen oft nicht überein

Meppen. Mit einem Rückblick begann die Sitzung der Berufsausbildungskommission im Meppener Kreishaus am vergangenen Freitag. Martin Gerenkamp, Erster Kreisrat des Landkreises Emsland, wies darauf hin, dass Ende 2015 insgesamt 25 unversorgte Jugendliche 888 offene Stellen gegenüber gestanden hätten. „Rein theoretisch hätte jeder Ausbildungsplatzbewerber aus diesem Personenkreis einen Ausbildungsplatz finden können“, betonte Gerenkamp. Diese Tendenz zeichne sich auch in diesem Jahr ab, so Gerenkamp weiter. 

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Hatten bei der Erstbefragung im März dieses Jahres bereits zu diesem frühen Zeitpunkt 1334 (54,40 %) von den ausbildungswilligen 2452 Schulabgängern einen Ausbildungsplatz, so verfügten zum Stichtag der Zweitbefragung im Juni bereits 2160 (88 %) der Abgänger über eine sichere Lehrstelle. Lediglich 292 Jugendliche meldeten sich als unversorgt. „Das entspricht einem Rückgang der Unversorgten im Vergleich zur Erstbefragung von 826 Jugendlichen“, führt Gerenkamp aus. Insgesamt 7111 der insgesamt 7560 Schulabgänger im Emsland waren befragt worden.

Dennoch sei es den 973 unversorgten Jugendlichen schon im März theoretisch möglich gewesen einen Ausbildungsplatz zu finden, so Gerenkamp. Die Agentur für Arbeit hatte Ende April 2091 offene Stellen gemeldet. Auch bei der Zweitbefragung standen die 292 Ausbildungsplatzsuchenden insgesamt 1732 unbesetzten Ausbildungsstellen gegenüber. Allein der Berufswunsch der Jugendlichen und das Stellenangebot stimmen nicht überein: „Insbesondere im gewerblichen/technischen und kaufmännischen/Verwaltungs-Bereich gibt es deutliche Stellenüberhänge, gefolgt von den Bereichen Agrar/Garten Floristik sowie Ernährung. Von 2011 bis heute haben sich die offenen Stellen um 83% erhöht“, hält Gerenkamp fest. Besonders schwierig Ausbildungsberufe zu vermitteln, sei es u. a. im Bereich Elektroniker/in Energie- und Gebäudetechnik, Friseure, Kaufmann/-frau im Einzelhandel und Metallbauer/in Konstruktionstechnik.

Die meisten unversorgten Schulabgänger wurden wie in den Vorjahren im nördlichen Kreisgebiet gezählt. „Die vorliegenden Zahlen unterstreichen das bekannte Nord-Süd-Gefälle“, sagt Gerenkamp. Während im Nordkreis insgesamt 126 Jugendliche ohne Ausbildungsplatz sind, befinden sich im mittleren Kreisgebiet noch 113 Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz und im Südkreis lediglich 53 Jugendliche.

„Im Zeitraum von 2011 bis 2016 haben sich die Zahlen der unversorgten Jugendlichen – abgesehen vom Jahr 2013 – stetig um rund 40 Prozent von über 410 auf heute 292 Jugendliche verringert“, sagt Gerenkamp. „Wir müssen gemeinsam mit den Agenturen für Arbeit, dem Handwerk, der IHK und den BBS-Schulleitern überlegen, ob möglicherweise mittels entsprechender Berufsorientierung die Nachfrage nach Ausbildungsplatzstellen gemäß des vorhandenen Angebots zu lenken wäre oder welche anderen Maßnahmen in Frage kommen“, so Gerenkamp. Insbesondere in den Gymnasien sollte die Berufsinformation verstärkt werden. Hier fehle das Wissen darum, welche Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten eine Ausbildung biete.

Die dritte Sitzung im September soll der Berufsausbildungskommission mit den dann vorliegenden Ergebnissen der Drittbefragung ein abschließendes Bild von der Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt in 2016 vermitteln.

Speller Markelo-Platz wird zur Open-Air-Bühne

Spelle – In den Sommerferien verwandelt sich der Markelo-Platz in Spelle wieder zu einer Open-Air-Bühne. Jeden Donnerstag in den Ferienwochen laden unterschiedliche Künstler alle Kinder in der Zeit von 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr zu Spiel, Spaß und zum Mitmachen ein. Der Eintritt ist frei.

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Den Auftakt der Veranstaltungsreihe gibt am Donnerstag, 30. Juni 2016, Clown Ati. Der Guinnessweltrekordler im Luftballonfiguren modellieren zeigt einen Mix aus witzigen Zaubereien, Jonglagen sowie Clownstheater mit einer Abfolge gewollter Pannen und fröhlichen Missgeschicken. Am Donnerstag, 07. Juli, steht der Spaß im Vordergrund, wenn der Magier, Clown und Jongleur Endrik Thier sein Publikum zu einer kunterbunten Kinderzaubershow einlädt. Kinderliedermacher Christian Hüser gastiert am Donnerstag, 14. Juli, auf dem Markelo-Platz und präsentiert in seinem neuen Live-Programm „Lass die Sonne rein“ tolle Bewegungslieder für Jung und Alt. Am Donnerstag, 21. Juli, hat Clown Georg ein Potpourri aus Jonglage, Clownerie, Zauberei, Comedy, Einrad-Akrobatik, Spiel mit dem Feuer und andere Spaßmachereien im Gepäck. Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildet am Donnerstag, 28. Juli, das Fadenspiel-Theater mit dem Clownstheaterstück „Monstersalat“. Abends sind erstmals alle Erwachsenen zu einer After-Work-Party mit der Band „Two for the Blue“ eingeladen, um einen lauen Sommerabend mit Eisstockschießen zu genießen. Bei schlechtem Wetter finden die Kinderveranstaltungen in der Oberschule statt. Die Veranstaltungsreihe wird im Rahmen des Emsländischen KULTOURsommers durchgeführt und vom Landkreis Emsland gefördert.

Vier verletzte bei Unfall in Schapen

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Schapen. Am Donnerstag um 17:32 Uhr wurden bei einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Hörstraße / Speller Straße vier Personen verletzt. Nach Angaben der Polizei wollte gegen 17.20 Uhr ein 52-jähriger Audi-Fahrer aus Hopsten von der Hörstraße kommend die Speller Straße überqueren. Dabei hatte er offensichtlich den Opel Corsa einer 32-jährigen Frau aus Fürstenau übersehen. Dieser prallte in den Audi, der wiederum gegen den Opel einer 41-jährigen Frau aus Schapen geschleudert wurde. Der Fahre des Audis, seine neunjährige Tochter, sowie die beiden Opel-Fahrerinnen kamen in Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser, die sie alle nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnten. Der Opel der Fürstenauerin fing an zu brennen, konnte aber schnell von einem Passanten gelöscht werden, die Feuerwehr aus Schapen nahm die Nachlöscharbeiten vor und sicherte die Unfallstelle.  An zwei Autos war erheblicher Sachschaden, an einem Toptalschaden entstanden.

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Kommt die Katastrophe nach Spelle?

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Viele habe das Hochwasser 2009 noch gut in Erinnerung. Wo das Schulfest ausgefallen ist und das Wasser nur wenige Zentimeter vor den Fertigungshallen der Firma Krone stand. Der Landrat und der Bürgermeister, stündlich die Wasserstände der Gewässer abfragten.

Nun hatten wir dieses Jahr im Winter bereits zwei Mal ein Hochwasser mit weniger Aufsehen. Aber das jetzige Hochwasser mit den Aussagen der Metrologen lässt schlimmes befürchten.

Nach den starken Regenfällen in der Nacht zum 24.Juni sind die Gewässer von Rheine, Dreierwalde und Hopsten über Voll. Der Altenrheiner Bruchgraben ist an der Brückenstraße Teils übergelaufen. Er verläuft durch das Gelände der Firma Krone. Wie mag es dort aussehen?

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Die Dreierwalder Aa ist vor der Eisenbahnbrücke komplett ausgebrochen und hat große Teile landwirtschaftlichen Flächen überflutet. Ebenso ist es mit der Hopster Aa.

Interessant sind die Wassermassen mit ihren hohen und unterschiedlichen Strömungsgeschwindigkeiten. Die Dreierwalder Aa fliest mit 7m/min doppelt so hoch wie die Hopster Aa. Das Gewässer mit der höheren Geschwindigkeit nimmt sich die Vorfahrt. Kleinere Wasser- Zweige aus den Siedlungen und Bächen werden mit Ihrem Wasser zurück gehalten.

Ein Nadelöhr ist für Spelle die alte Eisenbahnbrücke. Der Durchlass ist zu gering, um das gesamte Wasser durch zu lassen. So staut sich das Wasser vor der Brücke, überschwemmt die landwirtschaftlichen Flächen und Futtervorräte der Landwirte.

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Viele Bereiche und Siedlungen in Spelle liegen tiefer wie das jetzige Hochwasser. Was ist, wenn es hinter der Eisenbahnbrücke austritt? Hier hat die politische Gemeinde keine Lösung. Die Hochwasser-Kennzahlen von Westfallen liegen weit über den Prognosen von dem aus Spelle. Dieses wird seit man bereits seit 2009 nicht beachtet. Wie lange noch? Und wer pumpt unsere Keller aus? Trägt den Schaden von Missernte und vernichteten Futtervorräten?

Hier ist ein vernünftiger Hochwasserschutz gefordert, welcher „Vor“ Spelle bereits funktioniert.

Hoffen wir, das die angekündigten Starkregenfälle für die kommenden Nächste und Tage nicht  kommen.

Ein bericht nach Informationen betroffener Bürger

Neueinsetzung des Grenzsteins am Löchteweg

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Eine gemeinsame Aktion der Heimatvereine Dreierwalde und Spelle. Neueinsetzung des Grenzsteins am Löchteweg an der Grenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Der Stein wurde 1827 gesetzt an der damaligen Grenze zwischen Preußen und Hannover.

U17 des SCSV als Titelverteidiger nach Barcelona

Am Freitag um 14.45 Uhr ging es für die U17 vom SC Spelle-Venhaus, wie im letzten Jahr nach Barcelona zum Mediterráneo Cup, den sie im letzten Jahr gewonnen haben.

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Auf gehts nach Barcelona

Die geplante Reisezeit wird mit den drei Bullys bei ca. 20 Stunden liegen, so wird die Mannschaft am Samstagmorgen im Sportpark an der Costa Brava eintreffen.
Als Titelverteidiger wird die U17 des SC Spelle-Venhaus auf die Mannschaften aus Frankreich, Belgien, Schottland, Italien und die USA treffen.
Ohne Sponsoren wäre dieses nicht, möglich darum möchte sich die U17 des SC Spelle-Venhaus bei – Börger – Qualität in Holz, Rekers Maschinenbau, Rekers Betonwerk, Bernhard Räkers Tief/Straßenbau, Maritec – Marinetechnik und Fahrschule Lütkemeyer für die Unterstützung bedanken.

Wir von ES Media Spelle und der Vorstand des SC Spelle/Venhaus wünschen der U17 Mannschaft eine gute Reise und viel Erfolg beim Turnier, kommt gesund und munter wieder.

Das Team wird uns laufend über Geschehnisse informieren.

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U17 mit Trainer und Betreuer

Zeltlager der emsländischen Jugendfeuerwehren eröffnet

20 Jugendfeuerwehren haben ihre Zelte in Emsbüren aufgeschlagen Motto „Jugendfeuerwehren im Emsland – einfach phäääänomenal“Feuerwehren trotzen Starkregen und Gewitter Feuerwehr verdoppelt Einwohnerzahl in Ahlde 40 Jahre Jugendfeuerwehr Emsbüren 

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Reges Treiben ist schon seit einigen Tagen im Embürener Ortsteil Ahlde zu beobachten, hier findet an der Ahler Schule das traditionellen Zeltlager der emsländsichen Jugendfeuerwehren statt. Mitten auf einem über zwei Hektar großen Acker wurde eine kleine Stadt mit über 60 Gruppenzelten, einem großen Schützenfestzelt als Verpflegungszelt und einer riesigen Toiletten- und Duschcontaineranlagen aufgebaut, erklärte Kreisjugendfeuerwehrwart Klaus Smit im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung am gestrigen Donnerstag. Für rund 280 Jungen und Mädchen im Alter von 10 bis 18 sowie 80 Betreuer aus 20 emsländischen Jugendfeuerwehren hat die Kreisjugendfeuerwehr Emsland ganz nach dem diesjährigen Motto „Jugendfeuerwehren im Emsland – einfach phänomäähnal“ für die insgesamt acht Zeltlagertage ein umfangreiches Programm vorbereitet.

Neben der Tagesfahrt in den Movie Park Bottrup sind Aktionen wie z. B. Go-Kartfahren, eine Nachtwanderung, eine Miniplaybackshow, ein Fußballturnier oder die vielen Wochen- und Tagesaufgaben Highlights beim emsländischen Feuerwehrnachwuchs. „Auch ein Fußball-Rudel-gucken anlässlich der Fußball-EM dürfe nicht fehlen“, erklärte Smit bei der Vorstellung des Programms.

„Draußen in der Natur zelten, in über 20 Workshops kreativ werden, bei Lagerspielen gefahrlos eigene Grenzen überwinden, den Teamgeist bei Erlebniswanderungen trainieren und abends am Lagerfeuer beim Stockbrotbruzzeln neue Freundschaften schließen: Euch erwarten spannende Erlebnisse, Action, Spaß, Abenteuer und neue Erfahrungen im diesjährigen Zeltlager“, rief Smit dem Feuerwehrnachwuchs zu. Gerade in einem Zeltlager seien schnell bestimmte soziale Kompetenzen, wie z.B. gegenseitige Rücksichtnahme und das aufeinander achten einzuhalten und zu lernen. Das Zeltlager biete zudem viele Möglichkeiten sich auszuprobieren, im Umgang mit anderen Jugendlichen, in der Arbeit im Team und auch als Gruppenleitung. Smit dankt in diesem Zusammenhang allen ehrenamtlichen Betreuern, die ihren Erholungsurlaub für diese Jugendmaßnahme einsetzten.

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Dass letztlich alles reibungslos verläuft, ist auf die Arbeit eines rund 30köpfigen Orgateams zurückzuführen, das zum Beispiel mit einem eigenen Sanitätsteam für Sicherheit oder mit einem starken Küchenteam für die Verpflegung sorgt.

Im Rahmen einer gelungenen Eröffnungsveranstaltung zeigten sich viele Ehrengäste sehr beeindruckt. Herr Landtagsabgeordneter Bernd-Carsten Hiebing danke den einzelnen Jugendbetreuern für deren ehrenamtliches Engagement. Als Vertreter des Landkreises Emsland hob Dezernent Marc-André Burgdorf nicht nur die enorme Logistik hervor. Er dankte den Verantwortlichen in den Kommunen und der Politik für die gute Zusammenarbeit im Feuerwehrwesen.

Auch Emsbürens Bürgermeister Bernhard Overberg und Gemeindebrandmeister Werner Kley freuten sich über die hohe Teilnehmeranzahl anlässlich des 40jährigen Bestehens der JF Emsbüren und wünschten den jungen Brandschützern eine schöne Zeit bei bestem Wetter. In Richtung Bürgermeister erklärte Smit etwas schmunzelnd, dass Zeltlager die Einwohnerzahl des 400 Seelen-Ortes fast verdoppelt habe.

Am Ende eröffnete Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff das Zeltlager 2016 mit dem eindrucksvolle Fakten verbunden sind. Das Küchenteam verteilt rund 5.000 Brötchen, 1.400 Liter Milch und Kakao, 3.000 Scheiben Brot und Wannen voller Kartoffeln, Obst, Gemüse und Fleisch sowie unzählige Scheiben Wurst und Käse an die Teilnehmer. Hinzu kommen drei Paletten Mineralwasser und Eistee, kiloweise Nutella und Marmelade sowie etliche Joghurt- und Pudding-Becher. Das Zeltlager endet am Freitag, den 01.07.2016.

Was die Zeltlagerteilnehmer bei der Eröffnungsveranstaltung noch nicht ahnten, waren die ab 22.30 Uhr einsetzenden heftigen Gewitter mit Starkregen. Die erste Stufe der im Vorfeld aufwendig vorbereiteten Notfallpläne sah vor, den Feuerwehrnachwuchs zunächst im Verpflegungszelt zu versammeln, wo Getränke und eine musikalische Unterhaltung angeboten wurden. Als die Teilnehmer nach einer Wetterberuhigung gegen 2:30 Uhr wieder ihre eigenen Zelte ohne besondere Vorkommnisse beziehen konnten, glich der Zeltlagerplatz in Teilen einer Seenlandschaft. Noch bis zum Frühstück hatten die Verantwortlichen die Wetterentwicklung permanent im Blick. Der Vormittag stand ganz im Zeichen der Feuerwehrkameradschaft, halfen sich die JF gegenseitig, Abwassergräben auszuheben, Holzschredder zu verteilen und Zelte trocken zu legen. KJFW Smit erklärte, dass die Notfallpläne sehr gut umgesetzt werden konnten und, dass für den Feuerwehrnachwuchs zu keiner Zeit Gefahren bestanden, sodass der Fortsetzung der Maßnahme nichts im Wege stehe.

Zwei Verletzte bei Kollision auf Kreuzung – PKW landet im Maisfeld

 

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Dreierwalde: Eine Mutter und ihre Tochter wurden bei eine Unfall am Donnerstagnachmittag  in einem Kreuzungsbereich in Dreierwalde schwer verletzt und wurden mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Rheine gefahren.

Ein VW Sharan besetzt mit Mutter und Tochter befuhr die Venhäuserstr. in Richtung Spelle, als plötzlich ein MITSUBISHI MAGNUME aus einer  ‚Seitenstraße‘ die Venhäuserstr. überquerte  kam es zu einem Zusammenstoß, wobei der VW Sharan in einem Maisfeld geschleudert wurde. Die Mutter und ihre Tochter wurden bei dem Unfall schwer verletzt.

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Lünner Dammfest zog Groß und Klein an

Lünne – Das Dammfest im Lünner Bürgerpark hat den Besuchern ein vielseitiges Fest mit ansprechender Unterhaltung und Kurzweil geboten.

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Zauberer Endrik Thier verstand es, auf dem Dammfest Groß und Klein mit seiner Show zu begeistern.

Es zeigte sich, dass die Lünner Vereine und Verbände mit großem Einsatz das Fest zu einem Erfolg werden ließen. Groß und Klein ließen sich von den zahlreichen Ständen und Aktionen begeistern. Nach einem ökumenischen Gottesdienst durch Pater Joshy George sowie Pastor Joachim Korporal und den Begrüßungsworten von Bürgermeisterin Magdalena Wilmes stürzten sich die Besucher in das vielseitige Programm. „Dieses Fest mit einem derart vielseitigen Programm wäre ohne die Unterstützung und Mitwirkung von engagierten Bürgerinnen und Bürgern nicht möglich. Ich bin dankbar, dass so viele aktiv das Dammfest unterstützt haben“, hob Bürgermeisterin Magdalena Wilmes hervor und unterstrich die besondere Bedeutung eines gemeinsamen Festes für den Zusammenhalt eines Ortes. Der Auftritt von Zauberer Endrik Thier ließ sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen staunen und lachen. Der Musikverein Beesten-Lünne ließ mit einem gelungenen Konzert eine gemütliche Atmosphäre entstehen, sodass die vielseitigen Stände, Karussell und Wettkämpfe ausgiebig genutzt wurden. So wurde den Besuchern bei den Aktionen beispielsweise Geschicklichkeit, Glück, Geduld oder Schnelligkeit abverlangt. Ein Café, Eis, Imbiss oder Pizza standen zur Stärkung bereit. Zum Abschluss heizten „Die Kassenpatienten“ mit einem vielseitigen Musikmix den Besuchern, die das Fest in launiger Atmosphäre ausklingen ließen, ordentlich ein. Trotz zwischenzeitlichen Regenschauern ließen sich die Gäste nicht davon abhalten, gemeinsam zu feiern.

Dachstuhlbrand durch Blitzeinschlag ausgelöst in Spelle

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Am Freitag gegen 07:10 Uhr wurde die Feuerwehr Spelle zu einem Dachstuhlbrand an der Kampelbrücke gerufen, Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, drang bereits dichter Rauch aus dem Dachstuhl.
Um den Brand zu bekämpfen, musste die Feuerwehr Spelle das Dach öffnen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Die Feuerwehr Spelle war mit 25 Kameraden und 5 Fahrzeugen vor Ort,sowie der Rettungswagen aus Lünne und die Polizei Spelle.

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Streifenwagen in neuem Design für die Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim

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Das Bild zeigt die neuen Streifenwagen sowie, von links, Wilfried Kuhl und Reinhard Herbers.

Am Donnerstag hat die Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim vier neue Streifenwagen erhalten. Erstmals sind damit auch außerhalb der Autobahnen silbern-blaue Polizeifahrzeuge mit neongelben Signalstreifen unterwegs. „Die Signalfarben sollen die Wahrnehmung der Streifenwagen deutlich verbessern.“ So die beiden Fuhrparkmanager Wilfried Kuhl und Reinhard Herbers. Auch die sonstige Ausstattung der neuen Dienstfahrzeuge entspricht den neuesten technischen Standards. Ein jeweils integrierter Sonderfahrzeugsassistent ermöglicht es den Beamten sämtliche Funktionen des Autos über lediglich ein zentrales Touchdisplay zu bedienen. Hierzu gehören nicht nur Radio, Navigation oder Freisprecheinrichtung, sondern eben auch Blaulicht, Schriftleiste, Funk und Lautsprecher. Die Fahrzeuge werden zunächst auf den gesamten Inspektionsbereich verteilt und in den kommenden Tagen ihren Dienst aufnehmen.

 

Traditioneller Kinderflohmarkt in Lingen Trotz hochsommerlicher Temperaturen klingelten die Kassen

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Lingen. Traditionell startet am ersten Ferientag der Kinderflohmarkt auf dem Marktplatz und in den Mündungsbereich der angrenzenden Einkaufsstraßen. „Flohmarkt ist cool, auch wenn uns die Sonne auf den Pelz brennt“, sagten die Flohmarktbeschicker, die wenn sie konnten, sich unter einem Schirm versteckten. Die Knapp 600 kleinen und großen „Händler“ hatten ihre Zimmer durchstöbert und alles, was sie nicht behalten wollten – oder durften – für bare Münze angeboten. Sie hatten die Sachen auf Decken oder dem guten alten Tapeziertisch ausgebreitet. So gab von jedem was, aber nicht bestimmtes. Spiele, Bücher und Puppen fehlten ebenso wenig wie Kleidung, Skooter, Inliner, Skate- oder Wave Boards. „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ ist ein altes Sprichwort, aber wer sehr früh mit Mama oder Papa gekommen war, hatte zwar freie Platzwahl, aber die Parkhäuser waren noch nicht geöffnet. So wurden einige Auto einfach abgestellt. Später zierte ein „Knöllchen“ die Windschutzscheibe. Ärgerlich, denn das schöne, sauer verdiente Geld wurde geschmälert.

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Erlös vom Truckertreffen geht an St. Lukas Heim: Brummifahrer aus der Region spenden 3.500 Euro für Kinder

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Rhede. Das zweite Emsländische Trucker-Treffen in Rhede, dessen Schirmherrschaft Landtagspräsident Bernd Busemann übernommen hatte, war in doppelter Hinsicht ein Erfolg. Unzählige Besucher sahen die 270 Trucks und lernten die „Brummifahrer“ aus der Grafschaft Bentheim, dem Emsland und Kreis Steinfurt von einer anderen Seite kennen. Denn sie zeigten sich sehr sozial engagiert. Im Rahmen einer Versteigerung erwirtschafteten die Berufskraftfahrer im Rahmen einer Versteigerung einen Erlös in Höhe von 3.500 Euro. Das Geld übergaben die Organisatoren Stephan Collmann, Manfred Kappen und Wilfried Koop am vergangenen Wochenende an das St. Lukas Heim in Papenburg im Rahmen des Sommerfestes. Geschäftsführer Heinz-Bernhard Mäsker und die Leiter vom Kinderhaus Rita von Höfen dankten für die Spende. Denn der Betrag hilft vielen Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen aus sozialbenachteiligten Familien im Zuge der Partizipation und Teilhabe an Ferienaufenthalten teilzunehmen. Für diese wichtigen Maßnahmen sowie für Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke stehen seitens der  Sozialhilfeträger vor dem Hintergrund gesetzlicher Rahmenbedingungen nur sehr geringe Mittel zur Verfügung. Günter Terfehr, Geschäftsführer vom Ems Dollart Zentrum Rhede (EDZ) und Eventmanagerin Theda Müntinga zogen ebenfalls ein positives Fazit und meinten: „Die Ziele vom EDZ und der Trucker deckten sich. Beide wollten von Anfang mit ihrem Wirken ein soziales Projekt fördern.“ Das EDZ hatte mit der Bereitstellung der Flächen und erheblicher finanzieller Mittel den Rahmen für das Treffen geboten. Außerdem erklärte sich Firmeninhaber Günter Terfehr bereit, am 5. Juli für 65 Kinder und Jugendliche mit Behinderungen die Kosten für den Besuch des Tierparks in Nordhorn zu übernehmen. „Ich bin beeindruckt, wie sich Kinder und Jugendliche freuen können“, sagte Terfehr nach dem Besuch im St. Lukas-Heim.

 

Flyer bei Wohnungseinbrüchen Polizei und Handwerkerschaft arbeiten zusammen

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(v. links) Dieter Rothluebbers, Sascha Wittrock, Horst Hagemann und Karl-Heinz Brüggemann setzten auf den neuen Flyer.

Aufgrund der drastisch angestiegenen Wohnungseinbrüche im Emsland und der Grafschaft Bentheim hat die Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim je einen Flyer für die Bereiche Emsland-Süd, -Mitte, -Nord und die Grafschaft herausgebracht. Diese werden im Rahmen einer Tatortaufnahme nach einem Einbruch an die unmittelbaren Anwohner des aufgesuchten Objektes mit dem Hinweis verteil, dass in ihrer Nachbarschaft eingebrochen wurde.

Lingen. Der Leitende Polizeidirektor Karl-Heinz Brüggemann, Chef die Polizeiinspektion (Pi), Polizeioberkommissar Dieter Rothluebbers vom Präventionsteam sowie der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Grafschaft Bentheim Sascha Wittrock und der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Emsland Mitte-Süd Horst Hagemann haben den neuen Flyer vorgestellt. Die Experten bedauerten, dass immer noch trotz der Bemühungen und Aufklärungskampagnen viele Hausbewohner Fenster auf kipp oder Garagentore offen stehen lassen.

„Der Bereich Wohnungseinbrüche ist für uns immer noch ein großes „Sorgenkind“. Von 2010 bis 2016 haben wir eine deutliche Steigerung. So waren es von Januar bis Mai 2010 in der gesamten Pi 168 Einbrüche, im gleichen Zeitraum waren es 2016 schon 369. Dies ist ein deutlicher Anstieg, der uns sehr viele Sorgen bereitet. Bundesweit gibt es rund 500 Millionen Einbruchssachschäden“, betonte Brüggemann, der diese überwiegend Banden aus Osteuropa zuschrieben.

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Ein geübter Täter brauche maximal 15 Sekunden für den Einbruch, den er bevorzugt durch Fenster oder Terrassentüren verübe. Mal eben schnell einkaufen und das Fenster oder die Terrassentür auf kipp stehen lassen, lade zum Einbruch ein, mahnte Brüggemann, der hier die Hausbewohner in der Pflicht sehe. Ebenso sei es mit weniger Aufwand machbar, das Haus / die Wohnung sicherer zu machen. „Wir wollen die Menschen für die Sicherheit von Haus und Hof sensibilisieren“, so Brüggemann. „Wir müssen an das Bewusstsein appellieren. Wenn die Menschen tagtäglich von Wohnungseinbrüchen hören oder lesen, sind ja nicht selbst betroffen. Erst wenn es einen selber trifft, sieht man dies mit ganz anderen Augen.“

Dieter Rotlübbers erklärte: „Entweder rüste ich die vorhandenen Fenster und Türen mit den Experten vom Handwerk nach, oder achte beim Neubau auf moderne Sicherheitsstandarts. Hier sind auch die Architekten gefordert. Es gibt auch Förderungen für die Nachrüstung.“ Der neue Flyer mit Informationen rund um das Thema Wohnungseinbruch werde bereits im Rahmen der Tatortaufnahme von den Ermittlern in der Nachbarscht des von Einbrechern aufgesuchten Objektes an die Haushalte verteilt. Damit würden die Anwohner darüber informiert, dass in ihrer Nachbarschaft eingebrochen worden sei.

Die Polizei bittet in dem Flyer nicht zuletzt um Hinweise auf das Tatgeschehen, sondern gibt auch Verhaltenstipps zur polizeilichen Einbruchsprävention. Betroffene und Anwohner finden darüber hinaus Hinweise auf Sicherheitspartner des Handwerks, die Beratungen im Sinne der polizeilichen Einbruchsprävention durchführen. Die Kreishandwerkerschaften Emsland Mitte-Süd und Grafschaft Bentheim hätten die Sicherheitspartnerschaft auf den Weg gebracht, damit für alle Beteiligten eine „Win-Win-Situation“ entstehe. „Unsere Handwerksbetriebe haben die Kompetenzen, Fenster und Türen so zu bauen, dass der Einbruch erschwert werden kann“, ergänzte Wittrock.

Weiter Informationen können im Internet unter www.polizei-emsland.de unter Rubrik „Themen“ oder www.k-einbruch.de abgerufen werden.

Neues Einsatzfahrzeug für den DRK OV Dreierwalde e.V.

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DRK – Dreierwalde erhält finanzielle Unterstützung für die Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges von der VR Bank Kreis Steinfurt.
Finanzielle Unterstützung für die Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges erhält der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes in Dreierwalde, von der VR – Bank Kreis Steinfurt. Vorstand Hubert Overesch und Geschäftsstellenleiter Rüdiger Sloot überreichen einen Scheck in Höhe von 3.000 Euro an Thomas Hebbeler, Geschäftsführer des DRK OV Dreierwalde e.V. und an Thomas Fleege, stellv. Rotkreuzleiter des OV Dreierwalde. Das alte Fahrzeug hätte repariert und sicherheitstechnisch erneuert werden müssen. Daher entschloss sich der Verein, ein Neufahrzeug anzuschaffen, um auf längere Sicht Planungssicherheit zu haben. Die VR Bank war gerne bereit, dieses Projekt zu bezuschussen und den so wichtigen Sanitätsdienst, die Mitarbeit im Katastrophenschutz und die vielen Verpflegungseinsätze des Ortsvereines zu unterstützen.
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Das neue Einsatzfahrzeug des DRK Ortsvereins Dreierwalde wurde am Samstagabend den 18.06.2016 eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben.  Die Vertreter der VR – Bank wünschen allzeit gute Fahrt.

Bitte nehmen Sie uns fest“ wir werden per Haftbefehl gesucht

 

Bad Bentheim (ots) – Vergangene Nacht hat die Bundespolizei in Bad Bentheim zwei mit Haftbefehl gesuchte Straftäter festgenommen. Die beiden hatten selbst den Polizeinotruf angerufen und um ihre Festnahme gebeten.

Festnahme

Kurz nach Mitternacht riefen die 28-jährige Frau und ihr 36-jähriger Begleiter den Polizeinotruf an. In dem Telefonat teilte das Pärchen mit, dass sie beide per Haftbefehl gesucht werden und bitte am Bahnhof in Bad Bentheim abgeholt werden möchten.

Eine Streife der Bundespolizei fuhr zum Bahnhof und traf dort tatsächlich auf die beiden Anrufer.  Eine Überprüfung der Personalien bestätigte deren Angaben. Beide wurden per Haftbefehl von den Strafverfolgungsbehörden gesucht.

Der 36-Jährige war wegen Raub und Gefährlicher Körperverletzung zu einer Haftstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt worden. Weil der Litauer nach der Strafaussetzung gegen Bewährungsauflagen verstoßen hatte, wurde er jetzt per Haftbefehl gesucht. Er muss noch eine Restfreiheitsstrafe von 467 Tagen verbüßen.

Gegen die 28-jährige Deutsche war durch das Landgericht Oldenburg Sicherungshaft angeordnet. Sie hatte bereits nach einem Tag ihre Therapie zum Drogenentzug abgebrochen. Sie soll wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz noch eine Restfreiheitsstrafe von siebeneinhalb Monaten absitzen. Die Bundespolizisten sprachen die Verhaftung aus und brachten die beiden in verschiedene Justizvollzuganstalten. Die 28-Jährige wird im Laufe des heutigen Tages einem Richter vorgeführt. Im Rahmen der Durchsuchung wurde bei der Frau zudem noch eine geringe Menge Rauschgift gefunden. Die Bundespolizei beschlagnahmte die Drogen und hat dazu ein gesondertes Ermittlungsverfahren eingeleitet.