Inklusionsmodell Christophorus Werk und Agentur für Arbeit

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Bawinkel. Im Friseursalon Haar & Design Sonja König an der Schulstraße haben das Christophorus Werk und die Agentur für Arbeit aus Lingen den Versuch gestartet, einen Außenarbeitsplatz für Inga-Britt Lompa einzurichten. Die Tochter des Hauses hat schon seit längerer Zeit ihrer Mutter und den Mitarbeitern geholfen, indem sie die Bedienplätze reinigte, den Boden fegte, den Kunden Kaffee oder Tee servierte und den Abwasch des Geschirrs erledigte. Inga-Britt macht jetzt ein mehrwöchiges Praktikum mit dem Ziel, ihr Tätigkeitsfeld zu erweitern, um noch aktiver in dem Geschäft zu helfen. Zum Start ihres Praktikums mit einem Bericht auf der Facebook-Seite des Friseursalons  Haar & Design war die Resonanz überwältigend. Es gab sehr viel positive Antworten von Menschen aus ganz Deutschland, die die Idee gerade als  Zeichen der Inklusion als wundervoll bezeichneten. Kontakt: Haar & Design SONJA KÖNIG, Schulstraße 24, 49844 Bawinkel, Telefon (05963) 980 305.

Zwei Kinder auf Gleisen unterwegs – Züge kurzzeitig gestoppt

Osnabrück (ots) – Hauptbahnhof; Zwei spielende Kinder im Alter von 10 und 12 Jahren haben am Sonntagnachmittag im Bereich des Osnabrücker Hauptbahnhofs für Behinderungen im Bahnverkehr gesorgt.

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Der aufmerksame Lokführer des Intercity (IC) 147 hatte zuvor auf der Fahrt von Rheine nach Osnabrück die beiden Jungen in den Gleisanlagen des Osnabrücker Bahnhofes entdeckt. Die entsprechende Bahnstrecke in Richtung des Altstadtbahnhofes war daraufhin umgehend durch den Fahrdienstleiter gesperrt worden. Zwischenzeitlich verständigte Bundespolizisten konnten das offenbar sehr sorglose Duo noch in den Gleisen antreffen und in ihre Obhut nehmen. Bereits wenig später wurden die beiden Jungen von ihren besorgten Müttern – nach vorheriger eingehender Belehrung durch die Beamten – von der Wache abgeholt. Wegen des Vorfalls musste die Bahnstrecke für 11 Minuten gesperrt werden. Zudem verspäteten sich drei Reisezüge um insgesamt

20 Minuten. Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang nochmals ausdrücklich auf die Gefahren in und an den Bahnanlagen hin.

Bahnanlagen und Eisenbahngleise dürfen nur an den dafür vorgesehenen Stellen – unter Beachtung einer besonderen Sorgfaltspflicht – betreten oder überquert werden. Neben der erheblichen Eigengefährdung bei unerlaubten Gleisüberschreitungen können bei Gefahrenbremsungen auch Reisende im Zug verletzt werden. Darüber hinaus kann es zu zivilrechtlichen Schadensersatzforderungen der jeweiligen Eisenbahnverkehrsgesellschaft kommen. Die Bundespolizei wird weiterhin Überwachungsmaßnahmen durchführen.

Betrunkener verursacht Unfall auf der A30

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Salzbergen (ots) – Am Sonntagmorgen, gegen 05:55 Uhr, wurde die Autobahnpolizei Lingen zu einem Unfall auf die A 30 zwischen den Anschlussstellen Rheine-Nord und Salzbergen gerufen. Im dortigen Baustellenbereich hatte ein 27-jähriger Mann aus Lübbecke mit vermutlich deutlich überhöhter Geschwindigkeit versucht, den LKW eines 35-jährigen Rumänen zu überholen. Hierbei berührte sein grauer Opel Meriva zunächst das Heck des Lkw-Aufliegers. Der Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Es schleuderte über die Fahrbahn, stieß sowohl mit der Mittel-, als auch mit der Außenschutzplanke zusammen und prallte abschließend gegen einen weiteren polnischen Lkw. Der Lübbecker verletzte sich schwer und wurde in das Matthias-Spital nach Rheine eingeliefert. Es stellte sich heraus, dass der Mann unter Alkoholeinfluss gefahren ist und keinen Führerschein mehr besitzt. Am Opel entstand Totalschaden. Der polnische Lkw wurde leicht beschädigt.

Flüchtlinge können Chance für Unternehmen sein

Spelle – Um sich über die Arbeit bei der Firma August Storm in Spelle zu informieren, hat eine Gruppe von Flüchtlingen an einer Betriebsbesichtigung teilgenommen.

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Die Besichtigung der Firma August Storm in Spelle war ein voller Erfolg.

„Es ist für die Flüchtlinge mit Sicherheit sehr interessant, welche verschiedenen Berufe in unserem Unternehmen angeboten werden“, betonte Herr Rolf Berkmann, Personalleiter der Firma August Storm. Nach einer Vorstellung des Unternehmens sowie der beruflichen Perspektiven im Hinblick auf Praktika, Übernahme in Ausbildung, Duales Studium oder in den Beruf, fand im Anschluss ein Rundgang über das Firmengelände statt. Hierbei wurden die Maschinentechnik sowie die verschiedenen Arbeitsabläufe dargestellt. „Der Zustrom von Flüchtlingen nach Deutschland bringt einige Herausforderungen für unsere Gesellschaft mit sich. Unternehmen können bei der Integration von Asylbewerbern helfen und profitieren“, so Anita Storm, ehrenamtliche Flüchtlingshelferin der Samtgemeinde Spelle

Mann ertrinkt in Haren im Dankern-See

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Haren. Ein 41-jähriger Mann aus Walchum ist am Sonntag gegen 18 Uhr im Dankern-See ertrunken. Die Polizei schließt ein Fremdverschulden aus. Der Mann war ins Wasser gegangen, um sich bei den sommerlichen Temperaturen abzukühlen. Er kam allerdings nicht mehr aus dem Wasser heraus und weitere Badegäste alarmierten drauf die Rettungskräfte. Feuerwehrtaucher aus Haren entdeckten den 41-Jährigen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Notlandung auf Acker bei Emsbüren

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Foto Privat

Emsbüren. Ein Kleinflugzeug ist am Samstagabend gegen 19.15 Uhr auf einem Acker im Emsbürener Ortsteil Bernte notgelandet. Die vier Insassen kamen mit dem Schrecken davon. Die Maschine vom Typ Piper PA-28 Cherokee war auf der Nordseeinsel Sylt gestartet und auf dem Weg nach Marl (NRW). Der Pilot hatte geplant, auf dem Flugplatz Klausheide einen Tankstopp einzulegen. Im Anflug habe es plötzlich Motorprobleme gegeben und er habe sich zur Notlandung entschieden, so der Pilot. Dabei wurden das Bugrad und der Propeller beschädigt. Wie hoch der insgesamt ist, konnte er noch nicht abschätzen. Die Piper soll Anfang kommender Woche geborgen werden.

Der St. Andreas Schützenverein Varenrode hat einen neuen Regenten

Bei schönem Wetter konnte sich Reinhard Brinker in einem spannenden Stechen unter 16 Königsanwärtern im dritten Stechen durchsetzen und wählte seine Ehefrau Helga zur Königin. Bereits vor 25 Jahren war Reinhard Brinker König in Varenrode.
Kinderkönigspaar sind Leonie Hüsing und Pitt Büssemaker. Vereinsmeister wurde Thomas Meyerdirks.

Koenigspaar Reinhard und Helga Brinker Varenrode 2016

Koenigspaar Reinhard und Helga Brinker Varenrode 2016

Pferd aus Güllegrube gerettet in Freren

Um 8:13 Uhr heute Morgen wurde die Feuerwehr Freren alarmiert, mit dem Stichwort Tier in Not.

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Ein Pferd war in Ostwie ein Ortsteil von Freren in eine Güllegrube gefallen. Nach Angaben hatte das Pferd auf einmal angefangen zu Tänzeln als plötzlich das, Gitterrost, unter ihm brach und das Pferd in die 2 Meter tiefe Güllegrube unter ihm viel. Mit vereinten Kräften von Feuerwehr und Helfer vor Ort konnte das Tier aus seiner misslichen Lage befreit werden.
Nach der Untersuchung des Tierarztes konnte Entwarnung gegeben werden, das Pferd hatte den Sturz unbeschadet überstanden.

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Neue amtierende Schützenkönige in Spelle

Die neuen amtierenden Schützenkönige 2016 in Spelle stehen fest, so konnten Michael Wilde und Josef Jörgens sich beim Königsschießen durchsetzen, und dürfen nun für ein Jahr das den St. Johannes Schützenverein regieren .

Herzlichen Glückwunsch auch an dieser Stelle an die beiden Königspaare von ES Media Spelle

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v.l. junger König Michael Wilde und alter Josef Jörgens

Feuerwehr in Lingen stellte sich mit einem „Tag der offenen Tür“ vor

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Die Freiwillige Feuerwehr Lingen hat am Donnerstag zu ihrem 150-jähirgen Bestehen zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen. Hunderte Besucher konnten sich von der hochmodernen Fahrzeug- und Gerätetechnik ein Bild machen. Daneben wurden auch Oldtimer ausgestellt. Gern standen die Einsatzkräfte Rede und Antwort und stellten ihr Können auch praktisch unter Beweis. Zu den Gäste zählten auch weilten Feuerwehrleute aus Lingens polnischer Partnerstadt Bielawa. Bürgermeister Heinz Tellmann hieß den Prezes (Präsidenten des Feuerwehrverbandes) Darek Gortych und Vorstandsmitglied Cz Tonek Zarzyohi (Feuerwehrchef) Marcin Dudek willkommen. Die Freiwillige Feuerwehr in Bielawa hatte im letzten Jahr ihr 70-jähriges Bestehen gefeiert, aber in einem viel kleineren Rahmen wie in die Lingener Wehr, sagte Gortych und betonte: „Z przyjemnością przychodzą do Lingen (Wir sind gern nach Lingen gekommen). Straż pożarna jest bardzo dobrze wyposażony (Die Feuerwehr ist sehr gur ausgestattet).”

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Neue T-Shirts für die Jugendfeuerwehr Beesten

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Beesten – Schüring Landtechnik und Maschinenbau GmbH unterstützt Feuerwehr-Nachwuchs Über neue T-Shirts freuen sich die Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr Beesten. Diese sponserte Stefan Schüring, Inhaber der Firma Schüring Landtechnik und Maschinenbau GmbH in Beesten. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Beesten bedankten sich nun in einer kleinen Feierstunde mit einem Blumenpräsent für die großzügige Unterstützung. Durch das nun einheitliche Auftreten der Gruppe bei Wettbewerben und Veranstaltungen, sollen Teamgeist und der Gruppengedanke gestärkt werden. Die Jugendfeuerwehr Beesten besteht aktuell aus 15 Jungen, 4 Mädchen, sowie 6 Betreuer und 1 Betreuerin.

Glasfaser muss kommen! Nicht durch Angebote der Mitbewerber verwirren lassen.

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PM CDU Spelle: Es ist kein Geheimnis, dass die CDU Spelle die Deutsche Glasfaser GmbH in ihren Bemühungen unterstützt, alle Haushalte in den bebauten Gebieten in Spelle und Venhaus mit Glasfaserkabel zu erschließen.
Seit April läuft die sogenannte „Nachfragebündelung“. Ziel ist, bis zum 6. Juni Anschlussverträge mit 40% der Haushalte in den ausgewählten Gebieten abzuschließen. Erst dann ist die Deutsche Glasfaser bereit, diese Gebiete vollständig zu erschließen. Das kann bei positivem Verlauf dann schon bis Mitte 2017 erledigt sein.
Empört zeigt sich die CDU-Spelle darüber, dass nunmehr andere Telekommunikationsunternehmen versuchen, noch schnell Verträge abzuschließen. Wettbewerb ist erlaubt, dann aber mit lauteren Mitteln, meint die CDU. Nur die Deutsche Glasfaser kann z.Zt. Symmetrische (Up– und Download) Anschlussbreiten von bis zu 100 MBit/s versprechen. Alle anderen Unternehmen, die z.Zt. in Spelle und Venhaus werben, können nur Anschlüsse mit Kupfer– oder Koaxial-Kabel bieten. Nur wer zufällig unmittelbar an den sogenannten Kabelverzweigern wohnt, kann hohe Übertragungsraten erwarten. Alle anderen erhalten nie die „MBit/s“, die in den Verträgen genannt werden. Dort steht vorsichtshalber nur „bis zu….“
Die Erschließung der Wohnbaugebiete mit Glasfaser bietet zudem später auch Chancen für die Außenbereiche noch Breitbandanschlüsse zu erhalten. Für alle, die dann immer noch nicht zum Zuge gekommen sind, wird sich die CDU-Spelle um Alternativen, z.B. um Funkanbindungen, bemühen.
Die CDU-Spelle appelliert deshalb abschließend, jetzt solidarisch zu handeln, damit alle Speller morgen die besten Datenverbindungen haben. Informieren Sie sich an den Servicepunkt am Markelo-Platz 6 oder Infopunkt auf dem Parkplatz vom K+K.      www.cduspelle.de

Flucht durchs Treppenhaus – tödliche Falle

Das FEUERWEHR Magazin von Hus-Medien Berlin berichtet über „Flucht durchs Treppenhaus“. Wenn in mehrstöckigen Wohnhäusern ein Feuer ausbricht, fliehen die Bewohner instinktiv über das Treppenhaus. Dabei unterschätzen viele die Brandgasgefahr. Ein qualifizierter Rauchabzug kann Menschenleben retten.

Grafik: FVLR Fachverband Tageslicht und Rauchschutz e. V.

Grafik: FVLR Fachverband Tageslicht und Rauchschutz e. V.

Bis die Feuerwehr zu einem Wohnhausbrand angerückt ist, vergehen lebenswichtige Minuten. Während dieser Zeit ist das Treppenhaus, oder der Treppenraum, wie es im Baurecht heißt, der erste und wesentliche Fluchtweg für die eingeschlossenen Bewohner. Doch auch der kann bei einem Brand gefährlich werden – wenn die Rauchgase Sicht und Atmung erschweren. Aus diesem Grund fordert die Musterbauordnung (MBO) einen zweiten Rettungsweg. Wie dieser geregelt ist, hängt entscheidend von der Höhe des Gebäudes ab.

Die Gebäudehöhe bemisst die Sicherheit

Die Musterbauordnung sowie ein Großteil der Landesbauordnungen gliedern Wohngebäude in die Gebäudeklassen 1 bis 5. Demnach fallen alle Gebäude, deren Obergeschoss nicht höher als sieben Meter über der Geländeoberfläche errichtet ist, in die Gebäudeklassen 1 bis 3. Aufgrund ihrer geringen Höhe kann in diesen Gebäuden eine Personenrettung über die Steckleitern der Feuerwehr realisiert werden. Für Gebäude mit innenliegendem Treppenraum ist im Baurecht dort immer eine Rauchableitung vorgeschrieben.

 

Für Gebäude, deren Treppenraum sich an einer Außenwand befindet, sind die Anforderungen an den zweiten Rettungsweg gering: Auf jeder Etage eines solchen außenliegenden Treppenhauses muss sich ein Fenster befinden, das im Brandfall auf einer Größe von mindestens 0,5 m² geöffnet werden kann. Ein Konzept zur Entrauchung der Fluchtwege wird nicht gefordert. Erst für Gebäude der Klassen 4 und 5, deren oberste Geschosse zwischen acht und 22 m über der Geländeoberfläche liegen, sind Öffnungen zur Rauchableitung wie z. B. Fenster vorgeschrieben. Die freie Rauchabzugsfläche muss dabei mindestens fünf Prozent der Treppenraumgrundfläche betragen und darf die Fläche von einem Quadratmeter nicht unterschreiten. Außerdem muss diese Rauchableitungsöffnung manuell vom Erdgeschoss und vom obersten Treppenabsatz aus bedient werden können.

Rauchschutz verstärken

Die Steckleitern der Feuerwehr erreichen eine Arbeitshöhe von maximal acht Metern und sind nicht geeignet, um Personen aus dem vierten oder fünften Geschoss eines Wohnhauses zu retten. Die Personenrettung ist dort nur noch unter großem Aufwand, z. B. mit einer Drehleiter, möglich.

Der Fachverband Tageslicht und Rauchschutz fordert daher, alle Gebäude ab drei Vollgeschossen (Geschosse oberhalb der Geländeoberfläche) mit einer qualifizierten Rauchabzugsvorrichtung im außenliegenden Treppenraum auszustatten. Dann könnten sich die Bewohner bei einem Brand besser selbst treppab in Sicherheit bringen, da der Brandrauch im Treppenraum verdünnt und nach außen abgeführt werden würde. Die Feuerwehr würde dadurch auch bei der Suche nach Vermissten unterstützt und könnte so einen gezielten Innenangriff zum Löschen des Brandes durchführen.

Radfahrer auf Bundesstraße – freiwilliger Atemalkoholtest mit einen Wert von 2,73 Promille

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Freren: Am späten Mittwochmittag wurde der Polizei Freren eine Gefahrenstelle der etwas anderen Art gemeldet. Auf der Bundesstraße 214, Ortsumgehung Freren, in Fahrtrichtung Lingen, war ein offenbar stark alkoholisiertes Paar mit ihren Fahrrädern unterwegs. Als die Beamten vor Ort eintrafen, fuhren die beiden mittig der Fahrbahn in deutlichen Schlangenlinien. Ein durchgeführter freiwilliger Atemalkoholtest ergab bei dem 43-Jährigen Mann einen Wert von 2,40 Promille. Seine Begleiterin wies sogar einen Wert von 2,73 Promille auf. Beiden wurde die Weiterfahrt untersagt. Darüber hinaus wurde ihnen jeweils eine Blutprobe entnommen und sie müssen sich in einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Beginn der Motorradsaison 2016

Nach den ersten schönen Tagen und den mittlerweile sommerlichen Temperaturen kommen nun auch die ersten Biker auf ihre Kosten – die Motorradsaison 2016 ist angelaufen. Viele Motorradfahrer nutzen nun insbesondere die Sonn- und Feiertage, um die ersten Touren zu fahren.

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Die Polizeidirektion Osnabrück gibt den Bikern frühzeitig zum Saisonstart nützliche Tipps und Hinweise, damit das Ausflugsziel sicher erreicht wird. Die Unfallursache Nr. 1 bei Motorradunfällen ist immer noch das Überschreiten der vorgeschriebenen Geschwindigkeit bzw. die nicht angepasste Geschwindigkeit. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion gab es im Jahr 2015 insgesamt 1.292 Motorradunfälle, davon verunglückten 20 Motorradfahrer tödlich und 240 wurden schwer verletzt.

„Gerade die ersten Fahrten sollten auf nicht stark befahrenen Straßen stattfinden, um so nach einer längeren Pause wieder ein Gefühl für das eigene oder neu angeschaffte Motorrad zu bekommen“, so die Polizeisprecherin Sarah Gebbiken. Eine weitere Unfallursache ist auch, dass andere Verkehrsteilnehmer die Vorfahrt bzw. auch den Vorrang der Biker nicht beachten oder schlichtweg übersehen, da die Geschwindigkeit der Maschinen unterschätzt werden. Mit Beginn der ersten Sonnenstrahlen empfiehlt die Polizei, ein Motorrad-Fahrsicherheitstraining zu absolvieren, um beispielsweise nach einer längeren Pause das starke Abbremsen in Gefahrensituationen oder das Befahren von verunreinigten Fahrbahnen oder kurvenreichen Strecken zu üben. Auch das Tragen einer kompletten Schutzbekleidung kann im Ernstfall schwerste Verletzungen minimieren. „Tragen Sie deutlich sichtbare Kleidung, damit andere Verkehrsteil-nehmer Sie gut erkennen können. Auch das zusätzliche Überziehen einer Warnweste kann hierbei helfen“, so die Pressesprecherin. Den Vorschriften nach ist das Licht am Motorrad bei jeder Fahrt einzuschalten. Die Polizei rät zudem, ein „Erste-Hilfe-Set“ mitzuführen, was bei Autofahrern schon längst zur Pflicht geworden ist. Gerade dann sind die Biker verantwortungsvoll für eine Notsituation ausgestattet.

Weitere Informationen zum Thema Verkehrssicherheit können unter anderem bei der örtlichen Polizei, den Kommunen, den Landesverkehrswachten, der Automobilclubs oder beim Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) eingeholt werden. Die Polizeidirektion Osnabrück wünscht allen Bikern eine allzeit sichere und gute Fahrt.

Brand in Rohbau durch Grill ausgelöst?

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Nordhorn-Hestrup : Am späten Dienstagabend ist es im Götkerweg im Ortsteil Hestrup zum Brand eines im Umbau befindlichen Resthofes gekommen. Der 51-Jährige Hauseigentümer hatte gegen kurz nach 22 Uhr einen Holzkohlegrill auf dem provisorischen Balkon des Hauses entzündet. Vermutlich aufgrund herabfallender glühender Kohlestücke, entzündete sich eine neben dem Grill stehende Spiritusflasche. Der Mann wollte diese in einer Badewanne im Haus ablöschen. Dies gelang nicht und das Feuer geriet außer Kontrolle. Die Flammen griffen schnell auf den kompletten Dachstuhl über. Der Mann konnte sich mit zweien seiner drei im Haus befindlichen Hunde selbständig ins Freie retten. Ein dritter Hund wurde von der Feuerwehr aus dem Haus befreit. Er blieb dabei genau wie seine beiden Artgenossen unverletzt. Der Hauseigentümer wurde zunächst mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehren aus Brandlecht und Nordhorn waren mit insgesamt 60 Einsatzkräften vor Ort. Das Gebäude ist aktuell nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden wird auf etwa 50000 Euro geschätzt.

 

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Autofahrer bei Unfall in Andevenne schwer verletzt Mehr dazu im Video!

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Freren/Andervenne. Am Mittwochmorgen ist ein 28-jähriger Autofahrer aus Ankum (Kreis Osnabrück) auf der Fürstenauer Straße (B 214) im Frerener Ortsteil Andervenne lebensgefährlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizei wollte der junge Mann gegen 07.05 Uhr mit seinem NISSAN NAVARA einen Lastwagen überholen. Dabei war er nach eigenen Angaben ohne Fremdbeteiligung nach links von der Fahrbahn abgekommen. Der Pickup prallte dann an einer Hofeinfahrt gegen die Betonmauer einen Grabendurchlasses. Der 28-Jährige konnte selbstständig den total beschädigten Wagen verlassen. Da das Auto anfing zu brennen, setzte ein Lkw-Fahrer erfolgreich seinen Feuerlöscher ein. Der lebensgefährlich verletzte junge Mann wurde mit Rettungshubschrauber aus Rheine in das Klinikum Osnabrück geflogen.


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Königsschießen in Spelle Live verfolgen im Internet

Passend zum Königsschießen wird auf der Internetseite www.schiessgruppen.de ,das ist die Internetseite der Schießgruppen des Speller Schützenvereins, das Königsschießen Live zu sehen sein (zumindest die Scheiben). Auf dem Handy im Festzelt oder von zuhause kann das Schießen dann Live verfolgt werden. Das haben wir in diesem Jahr erstmalig eingeführt, so die Schiessgruppe Spelle.  Bislang standen nur die Schützen und deren Endergebnisse im Internet. Das war ziemlich trocken. Jetzt kann man Schuß für Schuß auf den Scheiben im Internet mitverfolgen.

Beispiel Bild

WebTicker

Stromausfall in Spelle und Neuenkirchen schnell von der Westnetz GmbH behoben

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Nach dem um ca. 13:45 Uhr plötzlich der Strom in Spelle und Neuenkirchen ausfiel, kamen bei uns in der Redaktion jede Menge WhatsApp Nachrichten an. Daraufhin haben wir die Pressestelle der Westnetz GmbH kontaktiert.
Nach Angaben der Pressestelle, der Westnetz GmbH
wurde, uns mitgeteilt, dass ein Fehler im 30.000 Volt/Netz aufgetreten war. Nach circa 5 Minuten konnten die Mitarbeiter im Schaltwerk Neuenkirchen schon wieder ans Stromnetz anschließen, nach circa 7 Minuten konnte auch Spelle wieder ans Stromnetz gelegt werden. Warum der Fehler im 30.000 Volt/Netz aufgetreten ist, wird zurzeit geprüft.

Landesvorsitzender zu Gast in Spelle JU Spelle begrüßt Tilman Kuban

Spelle. Kürzlich kamen verschiedenen Vertretern aus Politik und Sport zusammen, um einen Einblick hinter die Kulissen des Sportvereins SC Spelle – Venhauszu bekommen. Als besonderen Gast durfte der Junge Union Samtgemeindeverband Spelle ihren Landesvorsitzenden Tilman Kuban begrüßen. Zu Gast waren sowohl der Bezirksvorsitzende von Osnabrück-Emsland, Christian Fühner, und der Kreisvorsitzende Andreas Krummen.

PM JU Spelle - Tilman Kuban zu Gast

Der Fokus dieses Treffens lag auf dem ehrenamtlichen Engagement und dem Sport. Als Grundlage der Besichtigung dienten Informationen von den ehrenamtlichen Vertretern des Vereins. Vereinsvorsitzender Helmut Klöhn und Geschäftsführerin Marita Schlätker informierten über den circa 2500 Mitgliedern umfassenden Sportverein und die zurückliegenden Investitionen. „Mit viel Engagement kann der SC Spelle-Venhaus auf einen gut organisierten Verein blicken, der guten Fußball anbietet, aber den Blick für den Breitensport nicht außer Acht lässt“ Samtgemeindebürgermeister Hummeldorf referierte über die Finanzierung und die Notwendigkeit der Maßnahmen. Besonders beeindruckt zeigte sich der Landesvorsitzende von der Professionalität des Sportvereins, der auf allen Ebenen vom Getränkeverkauf bis zum Finanzwart durch ehrenamtliches Engagement organisiert ist. „Hier ist das Ehrenamt allgegenwärtig“, lobte Tilman Kuban, der selbst im Jugendbereich von Hannover 96 aktiv ist. Um sich ein Bild dieser Investitionen zu machen, wurde die Traglufthalle für die Tennisspieler und im Anschluss der Kunstrasenplatz für die Fußballer besichtigt. „Was hier entstanden ist, hat Vorbildcharakter und zeigt die Wichtigkeit des Ehrenamtes“ zeigte sich Fühner beeindruckt. Bei der anschließenden Gesprächsrunde betonte der Landesvorsitzende Tilman Kuban die Wichtigkeit des Ehrenamtes in Bezug auf die Politik. „Ich finde es klasse, dass Spelle als junge Gemeinde Jonas Roosmann zum Spitzenkandidaten für den Kreistag nominiert hat.“ Er wünscht dem Gemeinderats- und Samtgemeinderatsmitglied viel Erfolg und erachte es nicht als selbstverständlich seine Freizeit für die Politik zu opfern. Im Anschluss kam es am Stadion an der Venhauser Str. zu einem gemeinsamen Besuch des Oberligaspieles Spelle-Venhaus gegen Arminia Hannover, bei dem die Heimmannschaft mit 1:1 ein verdientes unentschieden erreichte.

Spelle – Gladbach: Schon 2000 Karten verkauft

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Spelle. Spelle im Borussen-Fieber: Nach gerade zwei Tagen hat der SC Spelle-Venhaus bereits 2000 Karten für das Freundschaftsspiel gegen Borussia Mönchengladbach am 20. Mai um 19 Uhr im Getränke-Hoffmann-Stadion abgesetzt.
Darauf haben wir vielleicht gehofft. Aber damit haben wir nicht gerechnet“, erklärt Spelles Fußballobmann Jürgen Wesenberg , der selbst bekennender Gladbach-Anhänger ist. Denn innerhalb kurzer Zeit wurde mehr als die Hälfte der insgesamt 4000 Tickets für das Gastspiel des fünffachen Deutschen Meisters sowie dreifachen DFB-Pokal- und zweifachen UEFA-Pokalsiegers verkauft. Aktuell kämpft die Mannschaft von André Schubert um die erneute Qualifikation für die Champions-League. Die Europa League ist den Gladbachern nicht mehr zu nehmen.
Nach Wesenbergs Angaben wurde bereits am ersten Tag des Vorverkaufs, der über die regionalen Getränke-Hoffmann-Märkte erfolgt, in Spelle alle 1000 Karten abgesetzt. Für Nachschub ist gesorgt. Auch Speller Unternehmen hätten ein ordentliches Kontingent geordert. An der Tageskasse kosten die Tickets 12 Euro, im Vorverkauf 11 Euro. Karten für die ohnehin knapp bemessenen 300 Sitzplätze gehen gar nicht in den Vorverkauf.
Die SCSV hat auch bei 23 regionalen Borussen-Fanklubs für das Spiel am 20. Mai geworben. Die Resonanz sei sehr positiv gewesen. Auf alle Fälle rät Wesenberg interessierten Zuschauern, sich frühzeitig um eine Karte zu kümmern. „Noch sind genug vorhanden.“

In folgenden Getränke-Hoffmann-Märkten gibt es Tickets im Vorverkauf:

48480 Spelle, Ringstraße 48

49808 Lingen, Meppener Straße 127

49716 Meppen, Lingener Straße 73

49477 Ibbenbüren, Werthmühlenstraße 49

49084 Osnabrück, Hannoversche Straße 57

49088 Osnabrück, Bramscher Straße 159

48431 Rheine, Neuenkirchener Straße 128

48282 Emsdetten, Grevener Damm 182

48529 Nordhorn, Westfalenstraße 13

48599 Gronau, Siemensstraße 2

Quelle: http://www.noz.de/lokales/el-sport/artikel/707909/spelle-gladbach-schon-2000-karten-verkauft

Bericht: Uli Mentrup

SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. De Ridder macht Hospitanz im Katasteramt Nordhorn

Nordhorn. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder machte sich bei einer Hospitanz beim Katasteramt in Nordhorn ein Bild von der Arbeit des Amtes. Neben den Vermessungen am Grundstück, der Grundstückswertermittlung  und der Bereitstellung von Geobasisdaten leistet das Amt auch einen Beitrag zum Erhalt unseres kulturellen Erbes und bietet zudem Ausbildungsplätze in der Region an.

Dr Daniela De Ridder zu Besuch beim Katasteramt

Die Auszubildende Gunda Vogel (rechts) informierte Dr. Daniela De Ridder (links) bei deren Hospitanz über die Arbeit im Katasteramt in Nordhorn. Foto: Britta Hofmann

„Die Bandbreite der Tätigkeiten des Katasteramtes ist enorm und wesentlich größer, als es viele erwarten würden. Zu den klassischen Aufgaben gehören die Grundstücksvermessung, Grundstückswertermittlung und Veröffentlichungen von Grundstücksmarktberichten  sowie auch die Bereitstellung von Geobasisdaten für die Länder und Kommunen. Daneben hat mich vor allem die Kartografierung des jüdischen Friedhofs in Neuenhaus beeindruckt, die einen wertvollen Beitrag zum Erhalt unseres kulturellen Erbes leistet und insbesondere den Auszubildenden ein wunderbares Projekt ermöglicht“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Die Kartografierung und Abmessung des jüdischen Friedhofs in Neuenhaus schafft einen Lageplan von alten Gräbern. Damit wird den Angehörigen die Möglichkeit gegeben, wieder Kenntnis über den Ort der Beisetzung ihrer Verwandten zu erlangen. Darüber hinaus kann diese Kartografierung dazu beitragen, dass sich die Menschen wieder stärker mit der Geschichte der jüdischen Gemeinde in der Region befassen, sensibilisiert werden für ihre jüdischen Kulturgüter und sich für deren Erhalt einsetzen. An dieser Aufgabe arbeiten vor allem Auszubildende des Katasteramtes.

„Überhaupt ist die Ausbildung junger Leute in einem interessanten, technischem Beruf eine wichtige Aufgabe des Landesamtes.“, sagt Uwe Strauß, Leiter der Regionaldirektion Osnabrück-Meppen im Landesamt für Geoinformationen und Landesvermessung Niedersachsen, zu dem auch das Katasteramt Nordhorn gehört. Neben der bedeutsamen Arbeit am kulturellen Erbe erfüllt das Katasteramt auch einen sehr praktischen Auftrag: Die Grundstücksvermessung gehört zur Grundlage beim Erwerb von Bauland oder landwirtschaftlichen Nutzflächen, wobei ebenso die tatsächliche Nutzung und Klassifizierung des Landes eine Rolle spielen. Mit einer genauen Abmessung und der Wertbemessung werden schließlich die Voraussetzung für einen fairen Handel von Grün- und Bauland geschaffen, was für die Menschen der Region von großer Bedeutung ist.

„Nach der Hospitanz bin ich sehr gut über die Arbeit des Katasteramtes und ihrer Bedeutung für unsere Region informiert. Mein Dank gilt Herrn Strauß und allen Beteiligten für ihre wichtige Arbeit. Vor allem ihr Beitrag zum Erhalt unseres kulturellen Erbes ist für mich – neben den wichtigen praktischen Aufgaben des Amtes – ein echter Gewinn für unsere Region. Ich würde mir wünschen, dass sich noch mehr Menschen – beispielsweise auch die, die auf der Suche nach einem interessanten Ausbildungs- oder Arbeitsplatz sind – das Katasteramt zu schätzen wissen“, bekräftigt De Ridder.

Ein gemeiner Betrug macht die Runde Täter geben sich als Polizeibeamte aus – Rentnerin um Geld betrogen

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Meppen – (ots) – Unbekannte Täter, die sich am Telefon als Polizeibeamter ausgaben, erlangten bei einer Seniorin aus Meppen durch Vorspiegelung falscher Tatsachen einen hohen Geldbetrag. Dabei gaben die angeblichen Polizeibeamten vor, Geld und Wertsachen wären nicht sicher aufbewahrt. Am Freitag letzter Woche erhielt eine ältere Dame aus Meppen einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten.

Dieser gab vor, dass die Rentnerin auf einer Liste von Tätern stehe, die in deren Umfeld bereits Straftaten begangen und auch sie als Opfer ausgewählt hätten. Ihr Geld und Wertsachen seien daher weder bei ihr, noch bei der Bank sicher. Auch die Banken seien angeblich in dem Strafverfahren involviert. Der falsche Polizeibeamte schaffte es, sich durch gezielte Gesprächsführung das Vertrauen der Rentnerin zu erschleichen und veranlasste sie daraufhin, einen hohen Geldbetrag von ihrem Konto abzuheben. Den Bankangestellten gegenüber sollte sie angeben, dass das Geld für ein Autokauf sei. Trotz Warnung der Bankangestellten beharrte die Frau auf Auszahlung des Betrages. Es wurde ein Treffpunkt in der Straße „Am Nachtigallenwäldchen“ und ein entsprechendes Codewort vereinbart, um das Geld in der angeblich sicheren Obhut der Polizei zu bringen. Dort nahm ein 20 bis 25 Jahre alter, etwa 1,75 Meter bis 1,80 Meter großer Mann mit hochdeutscher Aussprache, rundem Gesicht, schlanke Statur, braunes Haar und Wollmütze, das Geld entgegen. In einem späteren Telefonat hat der Täter dann angegeben, dass das Geld noch nicht wieder herausgegeben werden könne, da es erst spurentechnisch untersucht werden müsse.

Danach brach der Kontakt ab. In einem weiteren Fall versuchte am Sonntag ebenfalls ein Täter, der sich als Polizeibeamter ausgab, von einer Dame aus Meppen in gleicher Art und Weise Geld zu erbeuten. Die Dame reagierte richtig und ließ sich auf die Anweisungen des Anrufers nicht ein und informierte sofort die Polizei. In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass derzeit vermehrt Fälle auftreten, wo sich unbekannte Anrufer als Polizeibeamte ausgeben. Die Polizei wird Sie niemals zu diesen unseriösen Handlungen veranlassen. Auch wird grundsätzlich immer persönlich mit den Betroffenen Kontakt aufgenommen. Sollten Sie derartige Anrufe erhalten, informieren Sie sofort die nächste Polizeidienststelle. Hier bekommen Sie unverzüglich Auskunft zu Verhaltensweisen, um sich gegen derartige Anrufer zu schützen. Die Polizei bittet Zeugen, die am Freitag zwischen 14.00 Uhr und 15.00 Uhr auffällige Personen oder Fahrzeuge oder sonstige Beobachtungen im Bereich des Wendehammers „Am Nachtigallenwäldchen“ in Meppen gemacht haben, sich bei der Polizei in Meppen unter der Telefonnummer (05931) 9490 zu melden.

Betonmischer kommt von der Straße ab und landete zur Hälfte im Graben

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Rheine: Zu einem schweren Verkehrsunfall wurden die Rettungskräfte heute vormittag gegen kurz vor 11 Uhr zur Kreuzung Osnabrücker Straße und Russenweg gerufen. Hier kippte ein Betonmischer um und landete zur Hälfte im Graben. Der Fahrer wurde bei diesem Unfall in seinem LKW eingeschlossen und musste von der Feuerwehr  Rheine befreit werden. Er erlitt glücklicherweise nur leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus nach Rheine  gebracht. Wie Markus Becker von der Feuerwehr Rheine im Interview sagte, kam es zu diesem Unfall, weil der in Richtung Rheine fahrende LKW auf den noch nicht komplett aufgefüllten und befestigten Randbereich der Straße kam. Dabei kam der vollbeladene Betonmischer ins rutschen und kippte um. Die Osnabrücker Straße war während der Rettungsmaßnahmen zwischen der Siedlerstraße und dem Sundernweg komplett für den Verkehr gesperrt. Der Verkehr wurde von der Polizei umgeleitet. Stand 12 Uhr ist die Richtungsfahrbahn in Richtung Kanalhafen wieder freigegeben worden. Die Fahrbahn in Richtung Rheine bleibt weiterhin gesperrt. Der LKW und der ausgelaufene Beton werden zur Zeit geborgen. Die Polizei bittet weiterhin, den Bereich sofern möglich zu umfahren.

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Polizei-Scouts auf dem Fest der Kulturen in Nordhorn

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Polizei-Scouts Yusuf Ülbegi und Marie Jürgens am Glücksrad

Marie Jürgens und Yusuf Ülbegi sind mittlerweile erfahrene Polizei-Scouts. Bei Kulturfesten, in Migrantenvereinen und in Schulen informierten sie bereits andere Jugendliche über die Möglichkeiten und Chancen, die der Polizeiberuf jungen Menschen mit Migrationshintergrund bietet. Auch am Samstag, den 30.04.2016, erklärten und informierten die beiden Polizei-Scouts Interessierte am Stand des Polizeikommissariats Nordhorn auf dem Fest der Kulturen im Kloster Frenswegen. Sie berichteten von ihren Erfahrungen als ehrenamtliche Polizei-Scouts, bei denen sie einen Teil ihrer freien Zeit spenden, um sich für die Nachwuchsgewinnung der Polizei einzusetzen. Marie Jürgens hat das Auswahlgespräch bestanden und wird zum 1.10.2016 bei der Polizei Niedersachsen als Fachoberschülerin anfangen. Sie konnte dadurch ihre frisch gewonnenen Erfahrungen des Einstellungsverfahrens am Polizeistand mitteilen und versuchte auch so, interessierte junge Menschen auf dem Fest für den Polizeiberuf zu gewinnen. Neugierige Blicke folgten den beiden jungen Polizei-Scouts, als sie mit ihren Sweatshirts mit dem Aufdruck “ Polizei Scout“ durch die Besuchermenge im Kloster Frenswegen gingen. Geduldig und freundlich beantworteten sie Fragen wie “ Was ist ein Polizei-Scout“ und “ Wie werde ich eine echte Polizistin bzw. ein echter Polizist?“.

Bei offenen Fragen verwiesen sie an Polizeioberkommissar Edgar Eden, Polizeikommissarin Tülün Yildirim oder auch an die Dialogbeauftragte, Sabine Ide, die am Stand für die zahlreichen Besucherinnen und Besucher für Gespräche zur Verfügung standen. Bleibenden Eindruck hinterließen die Scouts auch bei der Bundestagsabgeordneten, Frau Daniela De Ridder. Sie interessierte sich sehr für die ehrenamtliche Arbeit der Scouts und sprach ihnen ihre Anerkennung aus. Im nächsten Jahr wolle sie die Scouts nach Berlin einladen, so die Bundestagsabgeordnete im Gespräch. Neben Aktionen, wie dem aufgebauten Fahrradparcours, einem Glücksrad oder Fotos auf einem Polizeimotorrad freuten sich alle Beteiligten über die offenen und vertrauensvollen Gespräche mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, um so eventuelle Vorurteile gegenüber der Polizei abzubauen und gleichzeitig Vertrauen herzustellen.

Autofahrer stirbt bei Unfall in Ringe

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Ringe. Bei einem Verkehrsunfall am Sonntagnachmittag auf der Kanalstraße wurde ist ein 84-jähriger Mann so schwer verletzt, dass für ihn jede Hilfe zu spät kam. Nach Angaben der Polizei war der 84-Jährige gegen 14 Uhr von Georgsdorf in Richtung Emlichheim unterwegs. In Höhe von Kleinringe war er aus bislang ungeklärten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum gefahren. Zwei Ersthelfer leisteten vorbildlich Erste Hilfe und reanimierten den Mann. Dies führten die dann Polizisten und Rettungsdienstkräfte fort. Dies blieb aber erfolglos und der 84-Jähirge starb noch an der Unfallstelle. Feuerwehrsprecher Daniel Kunert erklärte, das 35 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Emlichheim und Ringe vor Ort waren. Während die Polizei ausdrücklich das vorbildliche Verhalten der Ersthelfer lobte, bemängelte die Feuerwehr die „Gaffer“ an der Unfalle.