Lingen. Am Samstagabend wurde die Feuerwehr gegen 23.10 Uhr zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Georgstraße gerufen. In einer Wohnung im Obergeschoß stand die Küche in Flammen. Zwei in der Wohnung lebende Menschen konnten von beherzt eingreifenden Polizeikräften unverletzt gerettet werden. Als die ersten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr am Einsatzort eintrafen, schlugen Flammen bereits aus dem Fenster. Die unter Atemschutz vorgehenden Feuerwehrmänner konnten in der betroffenen Wohnung den Brand in der Küche lokalisiert und löschen. Hier hatte eine auf dem eingeschalteten Herd vergessene Pfanne gebrannt. Das Brandgut wurde aus dem Fenster geworfen und abgelöscht. Das gesamte Ober- und Dachgeschoß wurden stark durch den Brandrauch in Mitleidenschaft gezogen. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 10000 Euro.
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Diebstahl durch Spendensammler hochwertiger Schmuck und Bargeld gestohlen
Bad Bentheim (ots) – Am Mittwochnachmittag ist es an der Straße Schürkamp zu einem Diebstahl durch Spendensammler gekommen. Eine bislang unbekannte Frau hatte zunächst gegen 15 Uhr an der Tür einer 76-jährigen Frau geklingelt. Als ihr geöffnet wurde, gab sie sich als afghanische Staatsangehörige aus und bat um Spenden zur Integration von Ausländern. Die ältere Dame spendete eine kleinere Summe und versorgte die Sammlerin darüber hinaus in ihrer Küche mit Speisen und einem Getränk. Als die junge Frau das Haus wieder verlassen hatte, bemerkte die 76-jährige, dass aus ihrem Schlafzimmer hochwertiger Schmuck und Bargeld gestohlen wurde. Vermutlich hatte sich eine zweite Person während des Aufenthaltes in der Küche unbemerkt Zutritt zum Gebäude verschafft. Die Sammlerin wurde als jung, mit halblangen, schwarzen, nach hinten gekämmten Haaren beschrieben. Auffällig sei gewesen, dass sie trotz Regens und Kälte lediglich mit einem T-shirt bekleidet war. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer
(05922)9800 bei der Polizei Bad Bentheim zu melden.
Erstaufnahme von Flüchtlingen: Bürgertelefon eingerichtet
Meppen. Mit Blick auf die Erstaufnahmen in Turnhallen in Lingen und Meppen hat der Landkreis Emsland ein zentrales Bürgertelefon eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger können sich mit ihren Fragen, Anliegen und Angeboten bis auf weiteres täglich von 8 bis 20 Uhr unter den Telefonnummern 05931 44-3500 und -3600 an den Landkreis wenden. Für konkrete Hilfsangebote ist zusätzlich die E-Mail-Adresse hilfe@emsland.de eingerichtet. „Über das Bürgertelefon wollen wir Sorgen und Unklarheiten beseitigen und insbesondere die ungebrochen hohe Hilfsbereitschaft der emsländischen Bevölkerung koordinieren, auch wenn derzeit kein konkreter weiterer Bedarf für Hilfeleistungen oder Sachspenden vorhanden ist“, so Landrat Winter.
Die Versorgung der Flüchtlinge ist umfassend geregelt, so dass aktuell vor Ort keine zusätzlichen Sachspenden, etwa Essen, Kleider oder Möbel, benötigt werden. Zudem sind aufgrund der großen Spendenbereitschaft der vergangenen Wochen die entsprechenden Lagerkapazitäten gegenwärtig sehr gut ausgenutzt. In Absprache mit den Städten und den ansässigen sozialen Einrichtungen sollen die eingehenden Hilfsangebote über das Bürgertelefon erfasst werden, so dass bei Bedarf darauf zurückgegriffen werden kann. Sollte es in Kürze einen konkreten Mangel an bestimmten Gütern geben, wird darüber gezielt informiert und zu Spenden aufgerufen. Gleiches gilt für persönliche Hilfen, für die im Moment kein zusätzlicher Bedarf besteht, da derzeit zahlreiche Einsatz- und Fachkräfte die Ankunft der Asylbewerber umsetzen. Um den Einsatzkräften vor Ort den Rücken frei zu halten, wird zudem dringend davon abgeraten, die Unterkünfte eigenmächtig aufzusuchen. „Wir danken den Menschen im Emsland für ihr hohes Engagement und die große Bereitschaft, vor Ort für die Flüchtlinge aktiv zu werden. Wir brauchen diese Hilfe, sie muss aber in koordinierter Weise stattfinden“, so Landrat Winter abschließend.
Hörstel-Bevergern, versuchter Einbruch
Hörstel (ots) – Unbekannte sind am Dienstag (13.10.), in der Zeit zwischen 04.30 Uhr und 15.30 Uhr, in ein Wohn- und Geschäftshaus an der Lange Straße eingedrungen. Die Täter gelangten über die Herrenstraße an die Rückseite des Gebäudes. Dort befindet sich die Hauseingangstür zu den Wohnungen. Die Einbrecher hebelten die Haustür auf und verschafften sich Zutritt zum Hausflur. Hier versuchten sie vergeblich eine Wohnungstür und eine Kellertür aufzuhebeln. Ohne Beute verließen die Diebe den Tatort. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Die Polizei sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise bitte an die Polizei in Rheine, 05971/938-4215.
Das Ende der Baustelle auf der Haarstraße ist absehbar!
Hoher Schaden bei zwei Reifendiebstählen in Spelle
Spelle – (ots) – Unbekannte Täter haben beim Fahrzeugwerk Krone an der Portlandstraße im September und im Oktober insgesamt 12 Traktorreifen vom Betriebsgelände entwendet. Zwischen dem 23.September, 12.00 Uhr, und dem 24. September, 10.30 Uhr, gelangten unbekannte Täter nach Abschrauben eines Zaunelementes auf das Betriebsgelände. Dort wurden sechs Traktorreifen samt Felge im Wert von 6600 Euro entwendet. Zwischen Dienstag, 16.30 Uhr, und Mittwoch, 14.10 Uhr, dieser Woche wurden erneut acht Traktorreifen im Wert von8800 Euro vom Betriebsgelände. Die Täter hatten erneut ein Zaunelement abgeschraubt und gelangten so auf das Firmengelände. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um dieselben Täter gehandelt hat. Der Abtransport dürfte mit einem Lkw oder einem anderen größeren Fahrzeug erfolgt sein. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Lingen unter der Telefonnummer (0591) 870 zu melden.
Flüchtlinge finden Unterkunft in Lingen und Meppen Landkreis Emsland richtet Erstaufnahmen in Turnhallen ein
Meppen. Wegen der hohen Flüchtlingszahlen hat die Niedersächsische Landesregierung den Landkreis Emsland verpflichtet, insgesamt 600 Flüchtlinge aufzunehmen. In Gruppen von voraussichtlich 100 bis 200 Personen gelangen die Asylsuchenden ab Freitag und in den kommenden Tagen in den Landkreis Emsland. Es handelt sich hierbei um Erstaufnahmen. Weiterhin finden zusätzliche Zuweisungen nach der Quote statt. Bis Ende Januar sind hier noch 1572 Personen aufzunehmen.

In Abstimmung mit den Städten Meppen und Lingen werden die 400 Flüchtlinge, die am Freitag und Sonntag den Landkreis erreichen, jeweils zur Hälfte in den städtischen und kreiseigenen Turnhallen der Berufsbildenden Schulen in Meppen sowie im Sportzentrum (Kleine und Große Turnhalle) des kreiseigenen Gymnasiums Georgianum in Lingen unterkommen. Die Hallen werden nun entsprechend hergerichtet. Die weiteren 200 erwarteten Flüchtlinge werden ebenfalls dort unterkommen. „Eine zentrale Lösung an einem Ort ist von uns aus organisatorischen Gründen eindeutig favorisiert worden, hat sich aber nicht umsetzen lassen“, sagt Landrat Reinhard Winter.
„Der Landkreis Emsland hat aufgrund der kurzfristigen Zuweisung seinen Stab für außergewöhnliche Ereignisse zusammengerufen, um diese Aufgabe zu bewältigen“, erläutert Winter. In ihm sind neben den zuständigen Stellen der Kreisverwaltung zudem Hilfsorganisationen wie Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Malteser, Technisches Hilfswerk (THW) und Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) sowie Polizei vertreten. „Mein Dank geht an alle Beteiligten, die uns unterstützen“, sagt der Landrat. So stellt das DRK beispielsweise Betten, die DLRG Hygienesets und Bettwäsche zur Verfügung und das THW zeichnet für Transport und Aufbau verantwortlich.
Das Gesundheitsamt des Landkreises Emsland stellt die gesundheitliche Versorgung der Flüchtlinge sicher. Unterstützt von niedergelassenen Ärzten und Ärzten der emsländischen Krankenhäuser werden die Flüchtlinge bei ihrer Ankunft in Augenschein genommen. Dabei festgestellte akute Erkrankungen werden sofort behandelt. Für die spätere gesundheitliche Versorgung werden Sanitätsstationen in den Unterkünften in Meppen und Lingen eingerichtet. Darüber hinaus stehen Dolmetscher und Integrationslotsen zur Verfügung, um sprachliche Barrieren zu überbrücken. Auch eine erste Registrierung, bei der Name, Alter, Geschlecht und Nationalität erfasst werden sollen, soll vorgenommen werden.
Rheine, versuchter Raubüberfall auf Tankstelle
Rheine (ots) – Am Mittwochabend (14.10.), gegen 20.20 Uhr, betrat ein unbekannter maskierter Mann den Verkaufsraum einer Tankstelle am Lingener Damm. Der Täter bedrohte die Kassiererin mit einer Pistole und verlangte die Herausgabe der Einnahmen. Die Angestellte erklärte dem Räuber mehrfach, dass sie ihm kein Bargeld aushändigen könne.
Daraufhin verließ er ohne Beute das Tankstellengelände und flüchtete zu Fuß über den Lingener Damm in Richtung Adalbertstraße. Der Täter war zirka 20 Jahre alt, etwa 175 bis 180 cm groß und von auffallend schlanker Statur. Er sprach akzentfreies Deutsch. Maskiert war er mit einem schwarzen Schal. Er trug eine schwarze Mütze und war mit einer schwarzen Bomberjacke bekleidet. Die Polizei sucht Zeugen, die den Flüchtigen beobachtet haben oder Angaben zu der beschriebenen Person machen können. Hinweise bitte an die Polizei in Rheine, Telefon 05971/938-4215.
Vertellnoamiddag im Wöhlehof
Spelle – Es ist wieder so weit: Der Heimatverein Spelle lädt alle Freunde der plattdeutschen Mundart wie jedes Jahr zum Vertellnoamiddag ein.
Am Sonntag, 18. Oktober 2015, um 15.00 Uhr sind alle Interessierten in die Diele des Wöhlehofes eingeladen, um bei Kaffee und Kuchen aus alten Zeiten zu erzählen. In diesem Jahr sorgt die Kindertheatergruppe des Heimatvereins unter der Leitung von Margret Hackmann für ein unterhaltsames Programm. Karl Roling erzählt Dönkes aus Spelle und Umgebung. Der Heimatverein Spelle freut sich über viele Besucher und lädt auch Nichtmitglieder des Vereins herzlich ein.
Landjugendfest 2015 in der Reithalle in Spelle
Wie jedes Jahr feiert die Landjugend Spelle ihr traditionelles Landjugendfest in der Reithalle in Spelle alle Vorbereitungen sind getroffen. Und „die party kann steigen“ am Samstag den 17.10.2015 um 21:00 Uhr.
Die Landjugend Spelle freut sich auf Euch.

O’zapft is! – Bayernfest im St. Johannes Stift
Spelle – Mit einem Bayernfest hat das St. Johannes-Stift in Spelle sein diesjähriges Sommerfest gefeiert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wohn- und Pflegeheimes haben für die über 300 Gäste ein mitreißendes Programm unter dem Motto „O’zapft is!“ geboten.
Heimleiterin Elsbeth Dagge (rechts) überreichte den ersten Preis des Schätzspiels an Elisabeth Straten und dankte Alois Brinkmann für die musikalische Gestaltung.
Mit dem üblichen Fassanstich und gerade einmal zwei Schlägen konnte das erste Bier durch den Geschäftsführer der St. Martin Pflege GmbH, Christoph Prekel, gezapft werden und somit war das Fest eröffnet, welches zuvor von den fünf Organisatorinnen des Festes mit einer Kutsche, gefahren von Walter Rekers, auf das Festgelände gebracht wurde. Zunächst gab es Kaffee und Kuchen, dabei wurde bereits mit typisch bayrischer Musik vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Spelle Venhaus mitgesungen und geschunkelt. Nach dem Kaffeetrinken ging es mit dem eigentlichen Programm los. Einige Männer versuchten sich im Nägel versenken, andere im Baumstamm sägen. Luzie und Thea aus Venhaus erzählten und sangen unter viel Applaus aus ihrem Leben. Beim Kutscherspiel konnten die Mitspielenden ihre Reaktionsfähigkeit unter Beweis stellen und da wir im Emsland sind, durfte zwischendurch ein Schnäpschen auch nicht fehlen. Beim Schätzspiel „Wieviel Brezel sind im Glas“ wurden drei Preise verlost. Der erste Preis ging an Elisabeth Straten (Ehrenamtliche im St. Johannes Stift), der zweite Preis an Maria Theil (Bewohnerin des St. Johannes Stiftes) und der 3. Preis an Jochen auf der Haar (Angehöriger einer Bewohnerin). Auch die Gewinnpreise waren ganz auf das Bayernfest abgestimmt. Zwischendurch gab es immer wieder tolle Musik durch den Musiker Alois Brinkmann, ebenfalls in Bayerntracht. Allen Bewohnerinnen und Bewohnern wurde zur Erinnerung ein Lebkuchenherz mit lustigen Sprüchen geschenkt. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren in Dirndl oder Lederhosen gekommen, auch einige Gäste kamen passend zum Motto des Festes. An dieser Stelle gilt Dank an alle ehrenamtlichen Helfer im St. Johannes-Stift sowie allen, die an der Organisation und Durchführung vor und hinter den Kulissen des Bayernfestes beteiligt waren.
Vortrag: Dem Leben Leben geben
Spelle – Die Vortragsreihe „Mit 50plus in die Zukunft“, veranstaltet durch die Samtgemeinde Spelle sowie durch den Bundesverband Initiative 50Plus, soll für die persönlichen Auswirkungen des Älterwerdens sensibilisieren und über Handlungsansätze informieren.
Bereits vier Vorträge haben in dieser Reihe stattgefunden. Im September-Vortrag referierte Maria Thünemann, Gesundheitsmanagerin und Arbeitsbewältigungscoach, unter dem Titel „Gesundheit – Haben Sie schon mal was von Salutogenese gehört?“ über einen gesundheitsorientierten Lebensstil. Der nächste Vortrag findet statt am Mittwoch, 21. Oktober 2015, um 19.00 Uhr im Wöhlehof in Spelle. Dr. Heimo Strauß, ehemaliger Unternehmensberater aus Düsseldorf, spricht zum Thema „Aktiv im Alter! Dem Leben Leben geben“. Spätestens Mitte des 5. Lebensjahrzehnts gilt es für uns Menschen Weichen zu stellen, um den Übergang vom Muss (Berufsleben) zur Muße (Ruhestand) sinnvoll und erfolgreich zu gestalten. „Zahlreiche Gespräche mit Mitgliedern der Zielgruppe zeigen immer wieder, vordergründig scheint dieser Lebensabschnitt akzeptabel bis gut geplant, Untersuchungen von Experten und Selbsterfahrungen in der Realität zeigen ganz andere Ergebnisse“, erklärte der aus Spelle stammende Gerd Schierenbeck, Vorsitzender des Landesverbandes Niedersachsen des Bundesverbandes Initiative 50Plus, den Vortragsinhalt. „Mit der Themenreihe sollen Impulse gesetzt werden, die dazu anregen, sich frühzeitig mit dem eigenen Älterwerden auseinanderzusetzen“, lädt Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf alle Interessierten zu den Vorträgen ein. Der fünfte Vortrag behandelt Themen, wie beispielsweise Soziales Netz, Lebenssinn, Lebenskrisen, Lebenszufriedenheit und Lebensperspektive. Die Vortragsreihe besteht aus insgesamt sechs Einzelvorträgen, die jeweils einmal im Monat mittwochs im Speller Wöhlehof stattfinden. Der Eintritt ist frei.
Pferd gestohlen wer kann Helfen
Lingen – (ots) – Zwischen Montag, 19.30 Uhr, und Dienstag, 13.30 Uhr, wurde am Rheitlager Weg von einer Weide ein Pferd gestohlen. Das Tier stand mit weiteren Pferden auf einer an der Ems gelegenen Weide und konnte zum Feststellungszeitpunkt von seinem Besitzer nicht mehr vorgefunden werden. Aufgrund der intakten Umzäunung und des verschlossenen Tores wird von einem Diebstahl ausgegangen. Es handelt sich um ein junges Pferd, das im Juli letzten Jahres geboren wurde.
Es ist ein Araber Mischling mit braun/ grauem/ weißes Fell. Das Tier ist etwa 1,50 Meter groß und hört auf den Namen „Calimero“. Aufgrund einer überstandenen Erkrankung ist das Tier abgemagert. Es ist sehr zahm, so dass es auch mit fremden Menschen mitgehen würde. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Diebstahl oder zum Verbleib des Pferdes geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Lingen unter der Telefonnummer (0591) 870 zu melden.
Neuer Gebäudetrakt an Speller Oberschule fertiggestellt
Spelle – Nach circa einem Jahr Bauzeit sind die Baukräne vom Schulhof der Oberschule Spelle verschwunden. Im Juni wurde die Schülerfirmenmeile fertiggestellt und nun sind auch die Bauarbeiten zur Errichtung eines neuen Klassentraktgebäudes abgeschlossen.
Die Freude über die neuen Klassenräume war den Schülerinnen und Schülern, der Schulleitung, den Elternvertretern, den Vertretern des Schulträgers sowie des Landkreises gleichermaßen anzumerken. „Der neue Gebäudetrakt enthält unter anderem acht Unterrichtsräume“, erklärte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. Diese zusätzlichen Räume ermöglichen Umbauarbeiten im Bestand, um dort dringend benötigte neue Fachunterrichtsräume, wie beispielsweise für den Chemie-, Physik- und Musikunterricht oder im Förderbereich zu schaffen. Darüber hinaus soll der Verwaltungstrakt zentral untergebracht werden. Bereits im Juni dieses Jahres ist auf dem Schulhof ein Schülerfirmengebäude entstanden, sodass sich heute auf dem Schulhof ein Campus-ähnlicher Charakter ergibt. „Die Gesamtkosten für die Baumaßahme betragen rd. 3,5 Millionen Euro und stellt die größte Baumaßnahme in der gut 50-jährigen Schulgeschichte dar“, hob Hummeldorf hervor und dankte dem Landkreis Emsland, die das Projekt mit 50 Prozent bezuschussen. Schulleiter Karsten Bittigau betonte, dass die neuen Unterrichtsräume einen zeitgemäßen Unterricht ermöglichen würden und verwies beispielhaft auf die Vollausstattung der Schule mit modernen Whiteboards, die die alten Kreidetafeln ersetzen. Jürgen Schwegmann vom beauftragten Architekturbüro B-Werk aus Spelle erläuterte die technischen Details und die Vorteile der gewählten Bauweise. Der Abschluss der gesamten Arbeiten, die den Umbau im Gebäudebestand sowie die Gestaltung der Außenanlagen umfassen, wird im Sommer 2016 erwartet.
Schornsteinbrand ging glimpflich aus
Um 17:18 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Spelle zu einem Schornsteinbrand in der Hedwigstraße alarmiert. Nach erster Erkundung der Atemschutzträger konnte festgestellt werden, das sich im Kamin Brandgut befand dieses wurde von den Einsatzkräften aus dem Kamin geholt und abgelöscht, um den Schornstein mit der Wärmebildkamera zu kontrollieren.
Anschließend wurde das Haus mit einem großen Lüfter rauchfrei gemacht. Und der Schornsteinfeger kontrollierte den Kamin. Die Feuerwehr Spelle war mit 19 Einsatzkräfte und 4 Fahrzeugen vor Ort sowie die Polizei Spelle.
Personen wurde bei dem Brand nicht verletzt.
Rheine, Raub auf Imbiss an der Eckenerstraße
Rheine:Ein bislang unbekannter maskierter Mann hat am Dienstagabend (13.10.), gegen 20.15 Uhr, einen Schnellimbiss an der Eckenerstraße überfallen. Der Täter betrat den Verkaufsraum und forderte unter Vorhalt einer Pistole die Herausgabe der Tageseinnahmen. Die Angestellte nahm das Geld aus der Kasse und steckte es in eine vom Täter mitgebrachte weiße Plastiktüte.
Unmittelbar danach verließ der Unbekannte den Verkaufsraum und flüchtete mit einem Fahrrad in Richtung Breite Straße. Von einer Zeugin wurde der Flüchtende beobachtet, wie er in den Reichenberger Weg einbog. Die sofort eingeleitete polizeiliche Fahndung blieb ohne Erfolg. Der Täter sprach akzentfreies Deutsch, war etwa 20-30 Jahre alt und von schlanker Statur. Bekleidet war er mit einer schwarzen Jacke und einer weißen Kapuze, vermutlich trug er einen weißen Kapuzenpulli unter seiner Jacke. Außerdem hatte er eine dunkle Umhängetasche dabei. Die Polizei sucht Zeugen, die nähere Angaben zu dem beschriebenen Mann machen können oder den Täter auf der Flucht gesehen haben. Hinweise bitte an die Polizei in Rheine, Telefon 05971/938-4215.
Drei ältere Frauen bei Unfall in Emsbüren schwer verletzt
Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochvormittag in Emsbüren an der Anschlussstelle zur A 31 wurden drei Frauen schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei wollte gegen 11 Uhr ein von der A 31 kommender VW Passat aus Montenegro, der einen Anhänger mit Pkw zog, auf die Landesstraße 40 einbiegen. Dabei hatte dessen 35-jähriger Fahrer offensichtlich einen in Richtung Emsbüren fahrenden VW Golf plus übersehen, der mit voller Wucht gegen den Anhänger prallte. Dessen 76-jähirge Fahrerin und ihre beiden gleichaltrigen Mitinsassinnen aus Lünne wurden schwer verletzt. Die Autofahrin wurde im Rettungshubschrauber in das Krankenhaus nach Meppen geflogen, die beiden anderen Verletzten in Rettungswagen den Kliniken in Lingen und Rheine zugeführt. Der VW-Fahrer und dessen 33-jährige Beifahrer kamen mit dem Schrecken davon. An dem Anhänger, der von dem Zugfahrzeug abgerissen wurde, war wie bei dem Golf Totalschaden entstanden. Durch die Rettungs- und Bergungsarbeiten kam es in allen Richtungen zu erheblichen Verkehrseinschränkungen.
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Neues Bundesmeldegesetz tritt im November in Kraft Wohnungsgeberbescheinigung ist Pflicht – Anmeldefrist verlängert sich
Lingen. Am 1. November 2015 tritt das neue Bundesmeldegesetz in Kraft. Damit gelten erstmals bundesweit einheitliche melderechtliche Vorschriften für alle Bürgerinnen und Bürger. Dadurch ergeben sich verschiedene Änderungen, die u.a. die Meldepflichten, Melderegisterauskünfte und die Art und Weise der Datenspeicherung bzw. der Datenübermittlungen betreffen.
Die bedeutsamste Änderung hängt mit dem An- und Ummelden des Wohnsitzes zusammen. Wer künftig nach Lingen zieht oder innerhalb der Stadt umzieht, benötigt nun zur Anmeldung der Wohnung im städtischen Bürgerbüro eine schriftliche Erklärung des Wohnungsgebers – eine sogenannte Wohnungsgeberbescheinigung. Wohnungsgeber sind die jeweiligen Wohnungseigentümer, diese können andere Personen beauftragen Wohnungsgeber zu sein (Vermieter, Wohnungsverwaltungen etc.). Auch Hauptmieter, die Zimmer oder Wohnungen untervermieten, gelten als Wohnungsgeber.
Der Wohnungsgeber ist gesetzlich verpflichtet, die Bestätigung beim Ein- oder Auszug der meldepflichtigen Person auszustellen. Ein entsprechendes Formular erhalten Mieter und Vermieter im Bürgerbüro. Auf der städtischen Internetseite www.lingen.de steht zudem ein Musterformular zum Herunterladen bereit. Dieses Formular beinhaltet nähere Angaben zum Wohnungsgeber, die Anschrift der Wohnung, das Ein- oder Auszugsdatum sowie den Namen der meldepflichtigen Person. Das Vorlegen des Mietvertrages reicht nicht aus. Durch die Einführung der Wohnungsgeberbescheinigung sollen Scheinanmeldungen vermieden werden.
Mit dem neuen Bundesmeldegesetzt gehen auch neue Fristen einher. So haben Personen, die einen neuen Wohnsitz beziehen, künftig zwei statt bislang eine Woche Zeit, sich beim Bürgerbüro zu melden. Neben der Wohnungsgeberbescheinigung muss – wie bereits zuvor – ein gültiger Personalausweis oder Reisepass vorgelegt werden, um den neuen Wohnsitz direkt eintragen zu können.
Zu den weiteren wesentlichen Neuerungen des Bundesmeldegesetzes zählen laut Bundesinnenministerium folgende Regelungen:
- Soweit Melderegisterauskünfte zur gewerblichen Nutzung erfragt werden, ist zukünftig der Zweck der Anfrage anzugeben und die Melderegisterauskunft ausschließlich zu diesem Zweck zu verwenden.
- Melderegisterauskünfte für Zwecke der Werbung und des Adresshandels sind nur noch mit Einwilligung der betroffenen Person möglich.
- Sicherheitsbehörden und weitere, durch andere Rechtsvorschriften zu bestimmende Behörden erhalten rund um die Uhr länderübergreifend einen Online-Zugriff auf die Meldedaten.
- Die Hotelmeldepflicht sowie das Verfahren bei Aufenthalten in Krankenhäusern, Heimen und ähnlichen Einrichtungen werden vereinfacht.
Hörstel-Schwerer Verkehrsunfall
Steinfurt (ots) – Eine 26jährige Pkw Fahrerin aus Hörstel befuhr die Ibbenbürener Straße (L501) in Fahrtrichtung Hörstel und beabsichtigte nach links in die Bergeshöveder Straße (K38) abzubiegen. Beim Abbiegevorgang übersah sie den entgegenkommenden 17jährigen Fahrschüler aus Ibbenbüren auf dem Leichtkraftrad, so dass es zur Kollision kam. Der Fahrlehrer befand sich mit seinem Pkw hinter dem Fahrschüler. Bedingt durch die Kollision wurde der 17 Jährige schwer verletzt und einem Krankenhaus zugeführt. Die 26 Jährige wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von insgesamt ca. 10.000 Euro. Die Unfallstelle wurde für die Dauer der Unfallaufnahme voll gesperrt, der Verkehr abgeleitet.
Opferhilfe und Polizeiinspektion gehen Kooperation ein
Die Opferhilfe Niedersachsen und die Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim haben am Montag in Lingen im Rathaus eine Kooperation beschlossen. Der Geschäftsführer der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen, Dr. Horst Freels, und der Leiter der Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim, Karl-Heinz Brüggemann, besiegelten diese Kooperation. Opfern von Gewaltstraftaten soll künftig schneller geholfen werden und sie sollen eine fachkundige Person der Opferhilfe an die Seite gestellt bekommen, die sie durch das gesamte Verfahren, von der Anzeige bis nach dem Strafprozess begleitet. An der Veranstaltung im Lingener Rathaus nahmen Mitglieder der Präventionsräte und von Justiz, Staatsanwaltschaften, Polizei und sozialen Einrichtungen teil. Zunächst begrüßte der Erste Stadtrat, Stefan Altmeppen, die Gäste der Veranstaltung und sprach von einem wichtigen Schritt, den diese Kooperation bedeuten würde.
Das Foto zeigt v.l.n.r.: Karl-Heinz Brüggemann, Petra Klecina, Bernhard Witthaut, Dagmar Freudenberg, Dr. Horst Freels, Stefan Altmeppen
Polizeipräsident Bernhard Witthaut sprach anschließend von einer wichtigen Kooperation und dankte der Polizeiinspektion , die dieses Projekt mit der Opferhilfe verwirklicht hat. „Es ist die erste Polizeiinspektion in Niedersachsen, die diese Kooperation mit der Opferhilfe eingeht. Es ist ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung, damit den Opfern geholfen werden kann“, so Witthaut weiter.
Hiltrud Frese, Mitarbeiterin im Präventionsteam der Polizeiinspektion, hatte gemeinsam mit Martina Schäfer vom Regionalbüro Osnabrück der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen die Verbindungen aufgebaut und so diese Kooperation ins Rollen gebracht.
Die Leiterin der Fachstelle Opferschutz im Landespräventionsrat Niedersachsen, Staatsanwältin Dagmar Freudenberg, erläuterte in einem Fachvortrag die Opferschutzkonzeption des Landes Niedersachsen. „Ziel ist es Opferschutz und Opferhilfe für von Straftaten Betroffene unter Beachtung der internationalen und nationalen Gesetze durchzuführen.
Dazu soll demnächst ein neuer Paragraph in die Strafprozessordnung eingefügt werden, der den Rechtsanspruch von Opfern für die psychosoziale Prozessbegleitung aufzeigt“, so Dagmar Freudenberg in ihrem Vortrag. Anschließend referierte Petra Klecina, Sozialpsychologin und Prozessbegleiterin des Frauennotruf Hannover e.V. über ihre Erfahrungen zur psychosozialen Prozessbegleitung in Hannover. Alleine im Jahr 2014 hatten dreizehn Frauen im Alter zwischen 25 und 45 Jahren im Landgerichtsbezirk Hannover dieses Angebot der Prozessbegleitung über den Frauennotruf Hannover in Anspruch genommen. „Wir wollen den Opfern helfen und ihnen im Strafprozess zur Seite stehen und die Schwere und die Folgen einer Straftat lindern und die psychischen Belastungen der Opfer minimieren“, erklärte Petra Klecina weiter. Dr. Horst Freels, Geschäftsführer der Opferhilfe Niedersachsen, machte in seinem Statement deutlich, dass „die Kooperation eine Bestätigung der guten Zusammenarbeit mit der Polizei ist.“ „Alleine 24 Prozent aller Opfer, die wir beraten, kommen auf Initiative der Polizei zu uns“, machte Freels deutlich. An elf Standorten betreibt die Opferhilfe in Niedersachsen Regionalbüros. Abschließend machte der Leiter der Polizeiinspektion, Karl-Heinz Brüggemann, deutlich, dass der Leitgedanke dieser Kooperation sei, jedem Opfer einer Straftat fachliche Hilfe zukommen zu lassen und damit die Opferrechte zu sichern und zu optimieren. „Wir haben meiner Ansicht nach die Verpflichtung, uns noch intensiver und fürsorgender um die Opfer von Straftaten zu kümmern. Diese Hilfe sieht vor, dass die Polizeiinspektion mit dem Einverständnis des Opfers eine Mitteilung an die Stiftung Opferhilfe weiterleitet. Parallel werden die Opfer von einem Mitglied des Präventionsteams kontaktiert, um erste Informationen über die Rechte und Pflichten, die sie als Opfer einer Straftat haben, zu erhalten“, erklärte Brüggemann den weiteren Ablauf. Hiltrud Frese vom Präventionsteam der Polizei befindet sich derzeit in einer Qualifizierungsmaßnahme zur Opferhilfe.
Schweinestall, Scheune, Strohlager und landwirtschaftliche Geräte fallen Feuer zum Opfer – zahlreiche Feuerwehren unterstützen bei Großbrand auf Bauernhof
Werlte/Rastdorf: Im Randgebiet von Werlte ist am Mittag ein 2500qm großer Schweinestall mit angrenzender Scheune abgebrannt. In der Scheune wurden Stroh und mehrere landwirtschaftliche Geräte gelagert die allesamt zerstört wurden. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen die Gebäude bereits lichterloh in Flammen. Da akute Einsturzgefahr bestand konnten die Feuerwehrleute die Gebäude nicht mehr betreten. Löschmaßnahmen konnten nur noch von außen erfolgen. Unzählige Schweine verendeten im Stall da sie nicht mehr herausgeholt wurden. Die Wasserversorgung der zahlreichen Strahlrohe und der Drehleiter wurde über einen Hydranten und Fahrzeuge die Wasser im Pendelverkehr heranschafften. Mehrere umliegende Feuerwehren wurden zur Unterstützung herbeigerufen um mit Fahrzeugen und Personal zu unterstützen. Das Ablöschen des brennenden Strohs und der nicht mehr zu betretenden Hallen dürfte den ganzen Tag andauern. Zur Ursache und Schadenshöhe konnten zur Stunde keine Angaben gemacht werden. Brandermittler der Polizei werden die Hallen später untersuchen um die Brandursache zu finden.
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Sprengung eines Geldautomaten fehlgeschlagen
Neuenhaus – (ots) – Der Versuch, einen Geldautomaten in der Filiale der OLB an der Veldhausener Straße zu sprengen, ist in der Nacht zum Dienstag fehlgeschlagen. Anwohner hatten gegen 03.30 Uhr einen Alarm gehört und zwei Männer mit Gasflaschen an dem Gebäude gesehen. Nach der Alarmauslösung waren die beiden Männer in die Straße Grüner Weg gegangen und kurz darauf mit einem dunklen Audi TT geflüchtet, an dem Steinfurter Kennzeichen (ST-) angebracht waren. An dem Automaten entstand Sachschaden. Es handelt sich bereits um den vierten Fall innerhalb der letzten Monate in der Grafschaft Bentheim.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Nordhorn unter der Telefonnummer (05921) 3090 zu melden.
Größere Menge Haschisch sichergestellt
Gildehaus – (ots) – Beamte des Grenzüberschreitenden Polizeiteams haben am Freitagmittag insgesamt 20 Kilogramm Haschisch in einem Auto sichergestellt. Die Beamten kontrollierten auf dem Parkplatz Waldseite an der Autobahn A 30 gegen 13.20 Uhr einen norwegischen BMW 520 I, nachdem der Fahrer aus den Niederlanden eingereist war. Bei der Überprüfung des Autos des 32-jährigen Fahrers aus Oslo schlug ein Rauschgiftspürhund des Zolls an mehreren Stellen an. Bei der anschließenden Durchsuchung des Autos wurden insgesamt 20 Kilogramm Haschisch versteckt in dem Fahrzeug sichergestellt. Der Fahrer wurde von der Polizei vorläufig festgenommen. Die weitere Bearbeitung des Falles wurde vom Zollfahndungsamt Essen (Sitz in Nordhorn) durchgeführt. Der 32-Jährige wurde am Samstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück dem Haftrichter in Nordhorn vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ.
Das Emsland braucht die Landwirtschaft
Mitgliederversammlung der Jungen Union im Kreisverband Lingen
Lingen. Im Rahmen der Mitgliederversammlung des JU-Kreisverbandes Lingen zur Wahl der Delegierten für den Bezirksdelegiertentag 2015 in Rieste, waren die JU’ler im Grünen Zentrum zu Gast.
„Landwirtschaft und Verbraucherschutz“ ist das Thema des diesjährigen Bezirksdelegiertentages im Bezirk Osnabrück-Emsland, der am 31.10. und 01.11. in Rieste stattfindet. Vorbereitet haben sich darauf jetzt die Mitglieder des JU-Kreisverbandes Lingen im Gespräch mit Hermann Wester, Präsident der Vereinigung des Emsländischen Landvolkes, und Wichard Wabner, Geschäftsführer des Landvolks im Kreisverein Lingen. „Landwirtschaft als Wirtschaftsfaktor im Altkreis Lingen“ war das Thema des Abends. Hermann Wester stellte den anwesenden Jungunionisten die Arbeit des Landvolks im Kreisverband Lingen, sowie im gesamten Emsland vor. Ihre Hauptaufgabe ist es die Landwirte zu vertreten und ihnen mit Rat und Tat in rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen durch Anwälte und Steuerberater zur Seite zu stehen. Gerade weil die Landwirtschaft im Emsland sehr breit aufgestellt ist, sei diese Betreuung wichtig. Oft werde in diesem Kontext schnell vergessen, dass die Landwirtschaft den zweigrößten Wirtschaftszweig in Niedersachsen ausmache. Gerade deshalb fordert Wester eine breitere Akzeptanz für den Berufsstand der Landwirte: „Vor allem Respekt und Akzeptanz in der Gesellschaft, gerade für konventionelle Tierhaltung stellt zunehmend eine große Herausforderung dar“, so Wester. „Häufig begegnet den Landwirten jedoch unsachliche und teils beleidigende Kritik, die auf keiner fachlichen Grundlage basiert, was besonders verletzend für den Berufsstand der Landwirte ist. Alles was die Landwirtschaft tut, tut sie unter den Rahmenbedingungen des Gesetzes“, fügt Wichard Wabner an. Aufgrund dessen sei auch seit ein paar Jahren verstärkt die Öffentlichkeitsarbeit, beispielsweise mittels Werbekampagnen, in den Fokus der Arbeit gerückt. Im Emsland sei dieser Trend zur Ablehnung der Landwirtschaft aber im Vergleich zu größeren Städten geringer zu verzeichnen und die Landwirtschaft sehr gut aufgestellt, so Wabner abschließend.
Auf dem Bild (v.l.n.r.):
Der Präsident der VEL, Hermann Wester, der Geschäftsführer des Landvolks in Lingen, Wichard Wabner sowie der Kreisvorsitzende der JU im Kreisverband Lingen Andreas Krummen und der Vorsitzende des Arbeitskreises Landwirtschaft der JU Gereon Albers.
Arbeiten für neue Brücke an Teglinger Schleuse starten
Landrat Winter und Bürgermeister Knurbein nehmen Spatenstich vor – Infoveranstaltung
Meppen. Mit dem symbolischen Spatenstich starteten die Bauarbeiten für die zweite Richtungsfahrbahn im Zuge der Kreisstraße 250 (Teglinger Straße) über die Teglinger Schleuse in Meppen. Landrat Reinhard Winter, Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein, der hiesige CDU-Landtagsabgeordnete Bernd-Carsten Hiebing und Detlev Thieke, zuständiger Fachbereichsleiter beim Landkreis Emsland, freuten sich über den Baubeginn, dem langjährige Planungen vorausgegangen waren. Direkt im Anschluss wurde das Vorhaben in einer Informationsveranstaltung den Meppener Bürgern vorgestellt.
„Mit dem Neubau einer weiteren Brücke über die Schleuse in Meppen wird die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer deutlich erhöht und die Leistungsfähigkeit der Teglinger Straße wird verbessert“, betonten Winter und Knurbein. „Aktuell nimmt die Teglinger Straße als wichtige Verkehrsverbindung zwischen den Bundesstraßen 70 und 402 bzw. 213 sehr viel Verkehr auf“, so Winter und Knurbein. Allein zwischen der B 70 und der Ortschaft Teglingen beträgt die Verkehrsbelastung insgesamt 2967 Kfz in 24 Stunden, davon allein 170 Lkw (Stand 2010).
Die bestehende Brücke wird nun um eine zusätzliche Querung ergänzt. Die Gesamtkosten für den Bau der neuen Brücke belaufen sich auf etwa 3 Mio. Euro. Ein Antrag des Landkreises Emsland auf Förderung des Projekts nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) beim Land Niedersachsen wurde in diesem Frühjahr bewilligt, somit übernimmt das Land rund 1,8 Mio. Euro (60 %) der anfallenden Gesamtkosten. Den verbleibenden Rest teilen sich der Landkreis Emsland mit etwa 720.000 Euro (60 %) und die Stadt Meppen mit etwa 480.000 Euro (40 %).
Baubeginn ist der 15. Oktober 2015. Voraussichtlich zwei Jahre werden die Arbeiten andauern. Während der Bauzeit wird der Kfz-Verkehr von der B 70 kommend in Richtung Teglingen freie Fahrt haben; dies gilt auch für Radfahrer. In Richtung B 70 wird der Kfz-Verkehr über den Bramharer Weg und Helter Damm umgeleitet. Radfahrer aus Richtung Teglingen können die Brücke weiterhin nutzen, müssen aber absteigen und über die Kappe auf der Südseite schieben. Fußgänger können wie bisher die Brücke in beide Richtungen passieren. „Vollsperrungen sind nur für bestimmte Arbeitsabläufe und nur für kurze Dauer vorgesehen“, betonte Thieke. Dies gilt auch für den Schiffsverkehr, der bis auf kurze Sperrpausen für die nötigen Spundwandarbeiten im Bereich der großen Schleuse am Sonntag, 17. Januar 2016, bis Montag, 1. Februar 2016, aufrecht erhalten werden kann.
Bild: Bislang teilt sich der Verkehr eine Fahrbahn; das soll sich künftig ändern: CDU-Landtagsabgeordneter Bernd-Carsten Hiebing, Landrat Reinhard Winter, Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein, Fachbereichsleiter Detlev Thieke und Norbert Gebken vom WSA (v. l.) gaben mit dem Spatenstich das Startsignal für die Bauarbeiten einer zweiten Brücke über die Teglinger Schleuse. (Foto: Landkreis Emsland)
BMW-Fahrer begeht Unfallflucht
Salzbergen – (ots) – Am Sonntag gegen 18.15 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A 30, kurz hinter der Ausfahrt Salzbergen in Richtung Niederlande ein Verkehrsunfall mit Unfallflucht nach vorangegangener Nötigung im Straßenverkehr. Ein in Richtung Niederlande fahrender weißer Toyota IQ wurde bei einem Überholvorgang von einem dunklen 5er BMW mit Nordhorner Kennzeichen am hinteren linken Kotflügel beschädigt. Nach Angaben von Zeugen hatte der BMW-Fahrer mit hoher Geschwindigkeit auf den Toyota aufgeschlossen und war anschließend sehr dicht aufgefahren. Er hupte sogar, um den Toyota so zu einem Fahrstreifenwechsel zu nötigen. Als der Toyota dann nach rechts den Fahrstreifen wechselte, kam es beim Überholvorgang des BMW zu einem leichten Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der BMW- Fahrer beging Unfallflucht und fuhr mit hoher Geschwindigkeit weiter in Richtung Niederlande. Auffällig an dem BMW waren seitlich und hinten aufgebrachte Sticker. Die Zeugen gaben an, er habe ausgesehen wie ein „Stock-Car“. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum unfallflüchtigen, schwarzen BMW geben können, werden gebeten sich mit der Polizei in Nordhorn unter der Rufnummer (05921) 3090 in Verbindung zu setzen.




































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