Steinfurt (ots) – Bei einer Wohnungsdurchsuchung hat die Polizei in Steinfurt in der vergangenen Woche etwa 100 Kilogramm unterschiedlicher Drogen gefunden. Die Bande hatte die Drogen weltweit über nichtöffentliche Internetforen im großen Stil verkauft. Die Polizeibeamten aus Steinfurt waren dem Trio durch umfangreiche Ermittlungen im Vorfeld auf die Schliche gekommen. Dabei wurden sie von Ermittlern aus dem Landkreis Borken unterstützt. Schon von Beginn an arbeiteten die Polizeibehörden eng mit der Staatsanwaltschaft Münster zusammen. Am Donnerstag (02.07.) wurde in den Abendstunden die Wohnung in Steinfurt durchsucht. Die drei in der Wohnung anwesende Personen, ein Steinfurter und ein Niederländer, im Alter von 24 und 27 Jahren, sowie eine Steinfurterin, im Alter von 22 Jahren, wurden festgenommen. In den Wohnräumen fanden die einschreitenden Beamten neben einem großen Bargeldbetrag die schon zum Teil für den Verkauf vorbereiteten Stoffe. Neben klassischen Drogen wie Kokain und Heroin, fanden die Drogenfahnder über zwanzig Kilogramm Ecstasy Pillen, an die neunzig Kilogramm synthetische Drogen, darunter auch sehr gefährliche Drogen, die schon bei Erstgebrauch eine Abhängigkeit nach sich ziehen können. Zurzeit lässt sich der Verkaufswert der Drogen nicht abschätzen. Weitere chemische Tests stehen noch an. Für die Polizisten ist dieser Drogenfund einzigartig. Die drei angetroffenen Mitglieder der Drogenbande wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster dem Haftrichter vorgeführt und sitzen nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.
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Verkaufsanhänger ausgebrannt
Emsbüren – (ots) – Am Dienstag gegen 11.50 Uhr geriet auf der Autobahn A 31 ein Verkaufsanhänger in Brand. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei war der Fahrer mit dem Anhänger auf der Autobahn unterwegs, als plötzlich drei Reifen des Verkaufsanhängers platzten und das Fahrzeug in Brand geriet. Der Fahrer konnte das Gespann noch bis zum Parkplatz Bergeler Feld fahren und dort den Anhänger abkoppeln. Der Anhänger brannte völlig aus. Das Feuer konnte von der Freiwilligen Feuerwehr Lohne gelöscht werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht derzeit nicht fest.
Pizza-Brand sorgt für Feuerwehr Einsatz
Am Dienstagabend um 19:14 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Lünne und Spelle zu einem Brand in einer Pizzeria in Lünne alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr kam aus einem Fenster der Pizzeria Rauch. Nach dem die Feuerwehr unter Atemschutz das Gebäude betreten hatten, stellte sich schnell heraus das eine Pizza im Ofen in Brand geraten war. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle so das schlimmeres verhindert werden konnte….. mehr dazu im Video
Rheine, Vorfahrtsverletzung an der Aloysiusstraße Polizei sucht Zeugen
Rheine (ots) – Zu einem Verkehrsunfall mit zwei Leichtverletzten kam es am Dienstagvormittag (07.07.2015), gegen 09.53 Uhr, im Bereich der Einmündung der Friedhofstraße/Aloysiusstraße in Rheine-Eschendorf. Ein zunächst unbekannter Pkw-Fahrer befuhr die untergeordnete Friedhofstraße und bog von dieser nach rechts auf die Aloysiusstraße ein. Dabei missachtete er die Vorfahrt einer Pkw-Fahrerin, die mit ihrem Auto auf der bevorrechtigten Aloysiusstraße in Richtung Osnabrücker Straße unterwegs war. Die Fahrzeugführerin konnte nur durch eine Vollbremsung und ein Ausweichen in den Gegenverkehr einen Zusammenstoß verhindern. Bei dem Ausweichmanöver wurden beide Fahrzeuginsassen leicht verletzt. Ein entgegenkommender Fahrzeugführer musste daraufhin mit seinem Pkw auf den Bürgersteig ausweichen um seinerseits einen Zusammenstoß zu verhindern. Auch der nachfolgende Verkehr geriet durch die Vollbremsung in Bedrängnis. Der verursachende Pkw-Fahrer setzte nach dem Vorfall seine Fahrt in Richtung Schotthock fort. Er konnte zwischenzeitlich ermittelt werden. Die Polizei sucht nun Zeugen dieses Vorfalls, insbesondere die Verkehrsteilnehmer, die durch die Bremsung und das Ausweichen ebenfalls gefährdet wurden. Sie werden gebeten, sich mit der Polizei in Rheine in Verbindung zu setzen, Telefon 05971/938-4215.
Bundestagsabgeordnete De Ridder erfreut über Fortsetzung der Sprachförderung in Kindertagesstätten
Berlin / Emsland. Die Bundesministerin für Familie, Frauen, Senioren und Jugend Manuela Schwesig hat die Fortsetzung des Sprachförderprogramms für Kindertagesstätten bekannt gegeben. SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder ist erfreut über diesen Schritt.
„Das Erlernen der Sprache ist der wichtigste Grundstein für eine erfolgreiche Bildungslaufbahn. Deshalb freut es mich ganz besonders, dass unsere Familienministerin Manuela Schwesig die Fortsetzung des Programms zur Sprachförderung in Kindertagesstätten bekanntgegeben hat“, sagt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems. Im Rahmen des jetzt auslaufenden Programms wurden bereits 4000 Kindertagesstätten gefördert. Für die Neuauflage werden ab 2016 bis 2019 jährlich 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Aufgrund der Bund-Länder Finanzregelung muss die Förderung allerdings neu ausgeschrieben werden, womit sich die Kindertagesstätten erneut bewerben müssen. Darauf weist die Bundestagsabgeordnete ausdrücklich hin.
„Eine aktive und gezielte Sprachförderung ist in vielfacher Hinsicht wichtig für unsere Gesellschaft: Neben der Verbesserung der Lernfähigkeit und dem schulischen Erfolg ist Sprachförderung vor allem auch für Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund wichtig für ihre gesellschaftliche Integration“, betont De Ridder.
Unter folgendem Link kann eine Karte der Kitas aus dem Wahlkreis Mittelems, bzw. den dazugehörigen Landkreisen, abgerufen werden, die durch das auslaufende Vorgängerprogramm „Sprache und Integration“ gefördert wurden:
http://www.fruehe-chancen.de/informationen-fuer/schwerpunkt-kitas-sprache-integration/standortkarte/
Achtung A31 komplett gesperrt!
Erst Meldung:Verkehrsunfall mit Schwerverletzten auf der A31 bei Schüttorf Richtung Emden nach ersten Angaben ereignete sich ein Auffahrunfall die Fahrbahn ist komplett gesperrt, zu Zeit 2 Kilometer Rückstau .
Update 1012 Uhr :Bei einem Unfall auf der Autobahn A31 zwischen Ochtrup Nord und Schüttrorf Süd wurden am Dienstag gegen08.20 Uhr drei Personen zum Teil schwer verletzt. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei waren mehrere Fahrzeuge an der Anschlussstelle Ochtrup Nord auf die Autobahn in Richtung Emden aufgefahren und fuhren zum Überholen auf den Überholfahrstreifen. Ein von hinten kommender Autofahrer erkannte dieses zu spät, lenkte sein Fahrzeug noch auf den Hauptfahrstreifen und fuhr auf ein dort fahrendes Auto auf. Der Wagen des Verursachers wurde auf den Überholfahrstreifen geschleudert und kollidierte dort mit einem weiteren Fahrzeug. Im ersten Fahrzeug wurde die Fahrerin und der Beifahrer im Auto eingeklemmt und mussten von der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen werden. Die Fahrerin wurde mit schweren Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Enschede geflogen. Der Beifahrer kam schwerverletzt mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der Unfallverursacher zog sich leichtere Verletzungen zu und wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des dritten Fahrzeugs blieb unverletzt. Die Autobahn in Richtung Emden musste für die Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt werden.
Salzbergen Spielothek überfallen

Ein unbekannter Täter hat am Sonntagabend gegen 23.30 Uhr an der Schüttorfer Straße eine Spielothek überfallen und Bargeld erbeutet. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei hatte der unbekannte Täter die Spielothek betreten und die 56-jährige Angestellte mit einem Messer bedroht. Er forderte die Herausgabe von Bargeld. Ihm wurde ein geringer Geldbetrag ausgehändigt. In der Spielothek hielten sich zur Tatzeit vier Kunden auf. Der Täter verließ die Spielothek und wurde von zwei Kunden verfolgt. Er stieg draußen an einer Bushaltestelle als Beifahrer in einen wartenden, dunklen Wagen, eventuell Mercedes E-Klasse mit unbekanntem Kennzeichen. Das Fahrzeug entfernte sich mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Schüttorf. Von dem Fahrer des Fluchtwagens liegt keine Beschreibung vor. Der Täter war etwa 1,80 Meter groß, hatte eine schlanke Figur, ein schmales Gesicht und dunkle, dicke Augenbrauen.
Er war vermutlich Südländer und trug ein vermutlich rotes Sweatshirt mit Kapuze, die er während des Überfalls über sein Gesicht gezogen hatte. Er sprach Deutsch und führte eine orangefarbene Einkaufstüte mit sich. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, insbesondere ein älterer Mann, der den Täter verfolgte, werden gebeten, sich bei der Polizei in Lingen unter der Telefonnummer
(0591) 870 zu melden.
Schwarzarbeit lohnt sich nicht Geldbuße für ein Unternehmer aus dem südlichen Emsland
Arbeitgeber zu neun Monaten Freiheitsstrafe und 15.000 Euro Geldstrafe verurteilt
Neun Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung sowie 15.000 Euro Geldbuße so lautete das Urteil gegen einen Unternehmer aus dem südlichen Emsland. Dem Beschuldigten wurde vorgeworfen, den Trägern der Sozialversicherung zwischen 2009 und 2013 insgesamt rund 250.000 Euro Beiträge vorenthalten zu haben.
Darüber hinaus lautete der Vorwurf, insgesamt 13 rumänische Staatsbürger ohne die erforderliche Genehmigung beschäftigt zu haben. Im Rahmen des Verfahrens war der Beschuldigte nicht geständig, der Strafbefehl wurde aber akzeptiert. Damit ist dieser Rechtskräftig. Den entstandenen Sozialversicherungsschaden muss der Beschuldigte natürlich wiedergutmachen und die rund 250.000 Euro bezahlen.
Betrunkener Radfahrer auf der A 31 von anderen Verkehrsteilnehmern gestoppt
Emsbüren – (ots) – Großes Glück hatte am frühen Sonntagmorgen ein stark alkoholisierter, orientierungsloser Radfahrer, der sich auf die Autobahn A 31 verirrt hatte. Glücklicherweise kam es zu keinem schwerwiegenden Verkehrsunfall. Nach den ersten polizeilichen Erkenntnissen und mehren Zeugenaussagen befuhr der 28-jährige Pole die Autobahn mit einem Fahrrad auf dem Seitenstreifen in Richtung Emden. Vermutlich hatte er sich in Höhe des Schüttorfer Kreuzes auf die Autobahn begeben und wollte nach Emsbüren fahren, wo er zur Zeit vorübergehend wohnt. Nachdem er die Anschlussstelle Emsbüren bereits passiert hatte, gelang es zwei aufmerksamen Zeugen, den Radfahrer auf dem Seitenstreifen der Autobahn bis zum Erscheinen der eingesetzten Funkstreife festzuhalten. Die Polizeibeamten brachten den torkelnden Mann sowie sein Fahrrad von der Autobahn herunter und stellten bei ihm einen Alkoholwert von 1,81 Promille fest. Daraufhin wurde eine Blutentnahme veranlasst und ein Strafverfahren gegen den betrunkenen Radfahrer eingeleitet. Nach ersten Ermittlungen der Autobahnpolizei Lingen war es zu keiner konkreter Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer gekommen. Sämtliche Zeugen hatten den Polen nur auf dem Seitenstreifen fahren sehen und waren nicht gefährdet worden.
Zeugen, sowie Autofahrer, die möglicherweise am frühen Sonntagmorgen von dem Radfahrer gefährdet worden sind, werden gebeten sich bei der Autobahnpolizei in Lohne unter der Telefonnummer (0591) 87-715 zu melden.
Hörstel, Verkehrsunfall mit Verletzten
Hörstel (ots) – An einer Nebenstraße des Saerbecker Damms (K 29) hat sich am Sonntagnachmittag (05.07.2015) ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem drei Personen verletzt wurden. Gegen 16.10 Uhr befuhr eine 41-jährige Autofahrerin aus Altenberge die Straße Ludwigswald. Aus bisher unbekannten Gründen kam ihr Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Dabei erlitten die Fahrerin und ihre beiden mitfahrenden 5 und 8 Jahre alten Kinder schwere Verletzungen. Die Personen wurden zu stationären Behandlungen in Krankenhäuser in Rheine und Münster gebracht. Neben Rettungswagen war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Der Sachschaden am PKW wird auf etwa 8.000 Euro geschätzt.
BLUTSPENDEN am 06.- 07.07.2015 in Spelle im Wöhlehof
Täglich werden in Deutschland ca. 15.000 Blutspenden benötigt.
Ihre freiwillige und unentgeltliche Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz sichert seit 1952 die Versorgung der Patientinnen und Patienten in Deutschland, die auf Transfusionen von Blutpräparaten angewiesen sind.
Blutspender sind ganz besondere Menschen, denn sie übernehmen mit ihrer Blutspende gesellschaftliches Engagement und übernehmen Verantwortung.
Montag 16:30 – 20:30 Uhr Blutspende Spelle 48480 Wöhlehof, Pastor-Batsche-Weg
FRÜHSTÜCKEN BEIM LANDWIRT
Bawinkel. Keine Angst vor Stallgeruch hatten die dreißig Gäste, die bei den Landwirten Doris und Ludwig Degen heute morgen am Frühstückstisch Platz genommen und anschließend den Betrieb besichtigt haben. Zu der Aktion “Frühstück sucht Gast” hatte der Landfrauenverein Bawinkel eingeladen, um mit Verbrauchern in gemütlicher Runde über die moderne Landwirtschaft ins Gespräch zu kommen.
Dort speisen, wo die Lebensmittel produziert werden und Informationen aus erster Hand bekommen – das alles umfasst die Aktion “Frühstück sucht Gast”. Im Rosengarten begrüßten Doris und Ludwig Degen die Gäste: “Unsere Landwirtschaft produziert hochwertige Lebensmittel”, so Doris Degen. Davon konnten sich die Gäste bei einem reichhaltigen Frühstücksbuffet mit selbst gebackenem Brot und regionalen Produkten überzeugen. Das Ehepaar öffnete Hof- und Stalltüren, um zu zeigen, wie Tiere gehalten und Futtermittel produziert werden. Insgesamt haben an diesem Tag fünf landwirtschaftliche Betriebe im Emsland und in der Grafschaft Bentheim ihre Tore geöffnet und über die Haltung von Bullen, Kühen, Schweinen und Hähnchen informiert.
Beim anschließenden Stallrundgang zeigten die Landwirte ihre 800 Braun- und Fleckviehbullen. Die Gäste waren beeindruckt von den schlachtreifen Bullen, die nach 18 Monaten ein Lebendgewicht von 700 kg erreichen. Für die Gesundheit der Tiere ist vor allem die Qualität des Futters entscheidend. Degens stellen das Futter aus verschiedenen Komponenten selbst her. Die Hauptbestandteile Mais und Getreide bauen sie auf ihren eigenen Flächen an. Ludwig Degen ging auch auf die Haltungsbedingungen ein und erläuterte, dass ein Stallneubau stets mit mehr Komfort für die Tiere hinsichtlich Licht und Luft einhergehe. Zudem verwies er auf die aktuelle Marktsituation: “Wir halten unsere Tiere gut, müssen aber auch davon leben. Wenn immer mehr Auflagen kommen und die Lebensmittelpreise sinken, wird die Produktion ins Ausland abwandern. Letzlich entscheidet es der Verbraucher an der Ladentheke.”
Die Gäste selbst waren von dem informativen Vormittag begeistert. Antoaneta Kütemeier war extra aus Nordhorn angereist: “Ich habe noch nie in einen Bullenstall geschaut und wollte meinem Sohn zeigen, wo unsere Lebensmittel herkommen.” Antonius Jacobs aus Messingen war besonders von der Technik beeindruckt: “Die Kälber tragen computergesteuerte Chips, um ihre tägliche Ration Milch abzurufen. Außerdem ist die Herkunft anhand von Ohrmarken und Pässen nachverfolgbar.” Elisabeth Böcker aus Bawinkel ergänzte: “Landwirte brauchen größere Ställe, damit sich die Anschaffung neuer Maschinen lohnt. Die idyllische Landwirtschaft hört sich schön an, aber keiner will mehr alles von Hand machen.” Ingrid Volk aus Lohne stellte fest: “Ein landwirtschaftlicher Betrieb ist ein Wirtschaftsunternehmen, und ein Landwirt muss genau kalkulieren.”
Die Aktion “Frühstück sucht Gast” fand bereits zum dritten Mal statt und wird alle zwei Jahre wiederholt. Träger sind die Kreisarbeitsgemeinschaften der Landfrauen aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim sowie das Emsländische Landvolk. Bei der Vorbereitung des Frühstücksbuffets auf dem Hof Degen hat der Vorstand des Landfrauenvereins Bawinkel mitgewirkt.
Einbrüche in unserer Region
Firmeneinbruch
Emsbüren (ots) – In der Nacht zu Samstag drangen bislang unbekannte Täter in eine Firma an der Carl-von-Linne-Straße ein. Wie genau sie dabei in das Gebäude gelangt sind, ist aktuell unklar. Aus dem Rezeptionsbereich und der Kantine entwendeten sie ein Portemonnaie samt Inhalt, eine blaue Geldkassette sowie einen Schlüsselkasten. Der Gesamtschaden wird auf mehrere hundert Euro beziffert. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (05977)929210 bei der Polizei Spelle zu melden.
Einbruch in der Schule
Thuine (ots) – In der Nacht zu Samstag drangen bislang unbekannte Täter in die Antoniusschule an der Mühlenstraße ein. Durch ein Oberlicht gelangten sie in das Gebäude. Hier traten sie eine Tür zum Sekretariat ein und durchsuchten den Raum nach Wertgegenständen. Nach ersten Erkenntnissen erbeuteten sie dabei eine Digitalkamera sowie eine Spardose und eine Ledergeldbörse samt Inhalt. Der Gesamtschaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (05977)929210 bei der Polizei Spelle zu melden.
Zwei Verletzte bei Unfall in Hoogstede Polizei lobt vorbildliches Verhalten von Ersthelfer
Hoogstede. Zwei Frauen sind am Freitagabend bei einem Verkehrsunfall in Hoogstede verletzt worden, eine davon schwer. Gegen 20 Uhr waren im Kreuzungsbereich der Kreisstraßen 15 (Bathorner Diek) und 19 (Kanalstraße), nahe der Brücke über den Coevorden-Piccardie-Kanal zwei Autos zusammengestoßen. Nach Angaben der Polizei war eine 57-jährige Frau auf der K15 in Richtung Twist unterwegs. Sie hatte offensichtlich einer 24-jährigen Fahrerin eines Audis die Vorfahrt genommen, die auf der K19 in Richtung Georgsdorf fuhr. Bei dem Zusammenstoß wurden beide Fahrerinnen verletzt. Die 57-Jährige kam im Rettungswagen in das Krankenhaus nach Meppen. Die schwerverletzt 24-Jährige wurde von den 25 Einsatzkräften der Feuerwehr aus Hoogstede aus dem Fahrzeug gerettet und kam ins Krankenhaus nach Nordhorn. Die Polizisten lobten besonders die Ersthelfer, die sich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes vorbildlich um die Verletzten gekümmert hatten.
Geldautomat gesprengt
Bad Bentheim – (ots) – In der Nacht zum Donnerstag haben bislang unbekannte Täter an der Rheiner Straße im Schlossparkcenter einen Geldautomaten einen Geldautomaten gesprengt und Bargeld in bislang unbekannter Höhe entwendet. Nach den bisherigen Feststellungen hatten mehrere Zeugen und Anwohner gegen 03.10 Uhr einen lauten Knall gehört und die Polizei verständigt. Die eintreffenden Polizeibeamten stellten fest, dass in einer Selbstbedienungsfiliale einer Bank ein Geldautomat aufgesprengt worden war. Aus dem Automaten wurde Bargeld in bislang unbekannter Höhe entwendet. Durch die Wucht der Detonation kam es zu erheblichen Gebäudeschäden. Auch Nachbargeschäften wurden zum Teil erheblich beschädigt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht derzeit nicht fest. Ein Lkw-Fahrer, der bei einem Bekleidungsgeschäft mit Entladearbeiten beschäftigt war, hatte gegen 03.10 Uhr einen lauten Knall gehört. Kurz darauf hörte er Geräusche eines sich schnell entfernenden Autos. Die Polizei nahm noch in der Nacht ihre Ermittlungen am Tatort auf und sicherte erste Spuren. Die Spurensuche wurde am Donnerstagvormittag fortgesetzt. Ermittler der Polizei befragten erste Zeugen und Anwohner. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Nordhorn unter der Telefonnummer (05921) 3090 zu melden.
Kreis Steinfurt, Schwerpunktkontrollen im ganzen Kreisgebiet

Steinfurt (ots) – Die Zahlen sprechen für sich: 522 Personen wurden auf den Straßen Nordrhein Westfalens in 2014 getötet. Im Vergleich zu 2013 bedeutet dies eine Steigerung um 8,6 Prozent. (Im Jahr 2013 wurden 481 Personen getötet). An der Unfallstelle wächst bei den Polizeibeamten immer häufiger der Verdacht, dass der Fahrzeugführer abgelenkt gewesen sein muss. Oft ist es nicht zu erklären, warum ein Fahrzeug in den Graben oder frontal in den Gegenverkehr fährt. Die Folge dieser Unfälle sind meistens schwerverletzte oder getötete Verkehrsteilnehmern, die zum eigentlichen Unfallgeschehen nichts beigetragen haben. Im Bereich der Unfallursachenforschung haben gezielte Studien bewiesen, dass bei der Benutzung von elektronischen Geräten, seien es Mobiltelefone, Navigationssysteme oder Radios, das Fahrzeug praktisch führerlos unterwegs ist, wenn der Fahrer auf das Display schaut. So legt ein Fahrzeug bei einer gefahrenen Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern in drei Sekunden etwa 83 Meter zurück, wobei das Lesen einer Nachricht auf dem Mobiltelefon oder das Eingeben einer neuen Adresse in das Navigationsgerät erfahrungsgemäß länger als drei Sekunden dauert. Weitere Studien haben darüber hinaus bewiesen, dass derjenige, der beim Autofahren ohne Freisprecheinrichtung telefoniert, eine deutlich reduziertere Wahrnehmung der Verkehrsabläufe hat. Die Polizei beobachtet diese Entwicklung mit großer Sorge. Die Kreispolizeibehörde Steinfurt beabsichtigt in der 28. Kalenderwoche, also vom 06.07.2015 – 12.07.2015., an wechselnden Einsatzorten Kontrollen durchzuführen. Dabei steht die Benutzung von Mobiltelefonen beim Führen von Pkw im besonderen Fokus. Festgestellte Verstöße werden durch die Beamten konsequent verfolgt. Mit diesen gezielten Kontrollen will die Polizei zur Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer beitragen.
Verkehrsunfall mit -2- Verletzten, Fahrzeug brannte aus
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Eine 59-jährige Pkw-Fahrerin aus Unna befuhr den Burgsteinfurter Damm und beabsichtigte nach rechts in den Herzogtannenweg abzubiegen. Hierzu verlangsamte sie ihre Fahrtgeschwindigkeit. Ein 19-jähriger Wettringer bemerkte dieses zu spät und fuhr mit seinem Gespann (PKW mit Anhänger) auf das vorausfahrende Fahrzeug auf. Bedingt durch die Kollision wurde das Fahrzeug aus Unna nach rechts von der Fahrbahn gedrückt und prallte schließlich mit dem Heck gegen einen Baum. Das Gespann des Wettringers kam hinter dem Kreuzungsbereich auf der Gegenfahrbahn zum Stehen. Hier fing das Zugfahrzeug Feuer und brannte schließlich aus. Die schwerverletzte Fahrzeugführerin aus Unna und der leichtverletzte Wettringer wurden umliegenden Krankenhäusern zugeführt. Die Feuerwehr löschte sowohl das Zugfahrzeug als auch den in Brand geratenen Asphalt. Den Sachschaden an den Fahrzeugen und der Straße schätzt die Polizei auf insgesamt ca. 22.000 Euro.
Phillipp Walter erhält „Spelle-Stipendium“
Spelle – Fremde Länder und Kulturen kennen lernen: Für Phillipp Walter aus Spelle steht ein spannendes Austauschjahr in Spanien bevor. Phillipp hat nun das erste „Spelle-Stipendium, welches im Rahmen des Projektes „So sind wir – weltoffenes Spelle“ verliehen wird, entgegengenommen. Dieses Stipendium ist möglich, weil viele Firmen aus der Samtgemeinde gespendet haben.
YFU-Mitarbeiterin Ruth Schweigmann, Bürgermeister Georg Holtkötter und Petra Krandick, Familienzentrum, (hinten v.l.) haben das erste Spelle-Stipendium an Phillipp Walter und Mutter Claudia (vorne) übergeben.
Das Abenteuer beginnt für den 15-Jährigen am 01. September 2015. Im spanischen Silla bei Valencia wird der Schüler die nächsten Monate verbringen und viele Eindrücke sammeln. „Ein Jahr in einem anderen Land ganz auf sich gestellt sein, ist eine tolle Lebenserfahrung. Ich hoffe, dass du viele positive Eindrücke sammeln kannst“, wünschte Bürgermeister Georg Holtkötter und überreichte gemeinsam mit Petra Krandick, Koordinatorin des Familienzentrums „Haus der Familie“ und Ruth Schweigmann, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Austauschorganisation Youth for Understanding (YFU), im Speller Rathaus das Stipendium. Schweigmann hob die große Resonanz auf das Förderprogramm hervor. „Ein besonderer Dank gilt den vielen Gewerbetreibenden für die zahlreichen Spenden. Sie beweisen dabei mit dieser Initiative, dass Interesse an anderen Kulturen, Toleranz und Hilfsbereitschaft nach wie vor einen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft haben.“ Verwaltet wird der Topf von der Austauschorganisation YFU. Im vergangenen Jahr konnten mit Hilfe der Spenden insgesamt sechs Gastfamilien von diesem Projekt profitieren: Drei Austauschschülern konnte die Busfahrkarte zur Schule finanziert werden und zwei Gastschülern wurde ein Zuschuss zur Klassenfahrt gewährt. Außerdem haben die Gastfamilien und Austauschschüler sich sehr über die vielfältigen Gutscheine der Geschäfte gefreut, die jede Gastfamilie bekommen hat. Im Rahmen des Projektes „So sind wir – weltoffenes Spelle“ werden in diesem Sommer wieder bisher zwei Austauschschülerinnen ihr Jahr in Spelle verbringen.
Aktuell hohe Waldbrandgefahr Landkreis Emsland ruft zur Vorsicht auf
Meppen. Aufgrund der seit längerem anhaltenden Trockenheit und der hohen Temperaturen besteht im Landkreis Emsland nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes aktuell eine hohe Waldbrandgefahr. Der Landkreis Emsland ruft daher zu einem umsichtigen Verhalten in den Wäldern, Mooren und Heidegebieten auf.
Derzeit hat der Deutsche Wetterdienst die Gefahr eines Waldbrandes im Emsland in einer Kategorie von 1 bis 5 mit der Stufe 4 (hohe Waldbrandgefahr) belegt. Die Prognosen des Deutschen Wetterdienstes gehen aber im Lauf der kommenden Tage von einer abnehmenden Gefahr aus; für die Wetterstation in Lingen verringert sich laut Deutschem Wetterdienst am Sonntag die Einschätzung auf Stufe 3 (mittlere Gefahr), am Montag sogar auf Stufe 2 (geringe Gefahr).
In Anbetracht der derzeit bestehenden Waldbrandgefahr gilt es, erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit bei Aufenthalten im Wald und in der freien Natur walten zu lassen. Dies gilt auch bei Freizeitaktivitäten. Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer entfacht werden. Auf den Grillplätzen sollte darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht wird. Im Wald ist das Rauchen grundsätzlich nicht gestattet. Waldbrandgefahr geht ebenfalls von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben, aber auch entlang von Straßen durch achtlos aus dem Fenster geworfene Zigarettenkippen aus. Alle Waldbesucher sollten zudem die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen blockieren. Pkws sollten nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen.
Wird ein Waldbrand bemerkt, sollte die Feuerwehr sofort über die Notrufnummer 112 gerufen werden. Genaue Angaben über den Standort sind dabei wichtig.
Kreis Steinfurt, Schwerpunktkontrollen im ganzen Kreisgebiet
Steinfurt (ots) – Die Zahlen sprechen für sich: 522 Personen wurden auf den Straßen Nordrhein Westfalens in 2014 getötet. Im Vergleich zu 2013 bedeutet dies eine Steigerung um 8,6 Prozent. (Im Jahr 2013 wurden 481 Personen getötet). An der Unfallstelle wächst bei den Polizeibeamten immer häufiger der Verdacht, dass der Fahrzeugführer abgelenkt gewesen sein muss. Oft ist es nicht zu erklären, warum ein Fahrzeug in den Graben oder frontal in den Gegenverkehr fährt. Die Folge dieser Unfälle sind meistens schwerverletzte oder getötete Verkehrsteilnehmern, die zum eigentlichen Unfallgeschehen nichts beigetragen haben. Im Bereich der Unfallursachenforschung haben gezielte Studien bewiesen, dass bei der Benutzung von elektronischen Geräten, seien es Mobiltelefone, Navigationssysteme oder Radios, das Fahrzeug praktisch führerlos unterwegs ist, wenn der Fahrer auf das Display schaut. So legt ein Fahrzeug bei einer gefahrenen Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern in drei Sekunden etwa 83 Meter zurück, wobei das Lesen einer Nachricht auf dem Mobiltelefon oder das Eingeben einer neuen Adresse in das Navigationsgerät erfahrungsgemäß länger als drei Sekunden dauert. Weitere Studien haben darüber hinaus bewiesen, dass derjenige, der beim Autofahren ohne Freisprecheinrichtung telefoniert, eine deutlich reduziertere Wahrnehmung der Verkehrsabläufe hat. Die Polizei beobachtet diese Entwicklung mit großer Sorge. Die Kreispolizeibehörde Steinfurt beabsichtigt in der 28. Kalenderwoche, also vom 06.07.2015 – 12.07.2015., an wechselnden Einsatzorten Kontrollen durchzuführen. Dabei steht die Benutzung von Mobiltelefonen beim Führen von Pkw im besonderen Fokus. Festgestellte Verstöße werden durch die Beamten konsequent verfolgt. Mit diesen gezielten Kontrollen will die Polizei zur Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer beitragen.
Spelle Heckenbrand schnell gelöscht

Um 17:27 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Spelle zu einem Heckenbrand in der Habichtstraße in Spelle alarmiert bei Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich schnell heraus das die Anwohner das Feuer selber löschen konnten und die Feuerwehr die Nachlöscharbeiten übernahm . Personen wurden nicht verletzt.
Foto: Privat
„Kleine Tiere ganz groß“ in Lohne Hervorragende Projekte in der Grundschule
In den vergangenen Wochen forschten und arbeiteten Mädchen und Jungen der Lohner Grundschule intensiv in vielfältigen, spannenden Natur-Projekten. Dazu zählten der Bau eines Insektenhotels, ein Bienenprojekt und die Aufzucht von Schmetterlingen
Lohne. Die Klasse 4b hat in Zusammenarbeit mit ihrer Sachunterrichtslehrerin Frau Sauer, dem Imkerverein Lohne und einigen Eltern am Imkerhaus im Naherholungsgebiet „Lohner Sand“ ein großes Insektenhotel gebaut. „Die Materialien haben wir mitgebracht oder vor Ort im Naherholungsgebiet gesammelt. Die Kinder füllten fleißig das Hotel und schützten es anschließend mit einem Maschendrahtzaun gegen Schafverbiss“, erklärte Eva-Maria Jessing. Im Rahmen des Bienenprojekts besuchten die Mädchen und Jungen der Klassen 3b und 3c begeistert mit ihrer Sachunterrichtslehrerin Beate Breitenbach-Jost das Lohner Heimathaus. Der 1. Vorsitzende des Heimatvereins Georg Borker und dessen Geschäftsführer Dr. Franz-Lambert Eisele stellten den neugierigen Kindern das Bienenhaus vor und berichteten über das alte Handwerk des Imkers. Dieser beschäftigt sich seit jeher mit der Haltung, der Vermehrung und Züchtung von Honigbienen. Imker sei eine Wortzusammensetzung aus dem niederdeutschen Begriff „Imme“ für „Biene“ und dem mittelniederdeutschen Wort „kar“ für Korb, Gefäß“. Imker dürfe zwar jeder ohne eine spezielle Ausbildung sein, trotzdem gebe es in Deutschland auch einen zugehörigen Lehrberuf mit der amtlichen Bezeichnung „Tierwirt“, Fachrichtung Imkerei, erklärten die beiden Heimatkundler. Zum Abschluss des Bienenprojekts besuchten die Kinder der Klassen 2c und 2d mit ihrer Lehrerinnen Frau Eller und Niemeyer den Imker Wolfgang Koopmann in Lohne. Die Mädchen und Jungen erfuhren ebenso wie die Großen sehr vieles und neues über das Leben der Bienen und das Handwerk des Imkers. Mit Schutzhauben ausgestattet konnten alle am „summenden“ Bienenstock die fleißigen Insekten beobachten. Sie durften sogar eine Bienenwabe aus der Nähe betrachtet. Abschließend konnten die Kinder beim Schleudern der Bienenwaben helfen, den Honig in Gläser abfüllen und diesen natürlich auch probieren.
Die Lehrerinnen Judith Sandfort und Eva-Maria Jessing überraschten morgens ihre Klassen 2b und 3a mit kleinen Besuchern. Dies gehörte zu dem Schmetterlingsprojekt, bei dem die Kinder jeden Tag sehr genau die Entwicklung der Distelfalterraupen beobachten. Begeistert wurden auch kleinste Veränderungen der zunächst winzigen Raupen zeichnerisch festgehalten. Mit reichlichem Appetit wuchsen Engerlinge zu dicken Raupen heran und verpuppten sich vor den Augen der Kinder. Große war dann entsprechen die Aufregung in den Klassenräumen, als endlich zehn Distelfalter schlüpften. Die ersten drei Schmetterlinge wurden von den Kindern behutsam in einen naturnahen Garten gebracht. In diesem finden die Falter auch solche Pflanzen vor, die für ihre Eiablage notwendig sind.
Schweren Herzens trennten sich dann die Mädchen und Jungen von ihren kleinen Gästen, die sie so verantwortungsvoll umsorgt hatten. Nachmittags versammelten sich viele Familien gemeinsam mit Bürgermeister Manfred Wellen und Jörg Peters im „Lohner Sand“, um die Distelfalter in die Freiheit zu entlassen. Wellen staunte über das Fachwissen der engagierten Kinder und lobte ihr Interesse am verantwortungsvollen Umgang mit der Natur.
Auf Wasserentnahmen verzichten Zum Schutz von Fließgewässern – Erlaubnis notwendig
Meppen. Der Landkreis Emsland bittet darum, im Sommer kein Wasser aus Fließgewässern zu entnehmen. Der Verzicht dient dem Schutz hiesiger Flüsse, Bäche und Gräben.
Viele Landwirte und Gartenbesitzer haben derzeit mit der Trockenheit zu kämpfen. Feldfrüchte, Gemüsepflanzen und Blumen leiden unter sommerlichen Temperaturen und wenig Niederschlag. Gartenteiche trocknen aus. Viele Menschen entschließen sich deshalb, ihre Feldfrüchte und den hauseigenen Garten mit Wasser aus nahe gelegenen Gewässern wie beispielsweise Flüssen, Bächen und Gräben zu versorgen.
Bei solchen Oberflächengewässern handelt es sich um besonders empfindliche Ökosysteme. Gerade im Sommer sind diese mit warmen Temperaturen und lang andauernder Trockenheit ohnehin extremen Bedingungen ausgesetzt. Durch vermehrte und unkontrollierte Wasserentnahmen wird der empfindliche ökologische Zustand der Gewässer mit ihren Tieren und Pflanzen zusätzlich gefährdet und kann sogar völlig zerstört werden. Rücksichtsloser Umgang mit Gewässern und Gewässerböschungen sowie den dort lebenden Tieren und Pflanzen bei solchen Wasserentnahmen haben schon in vergangenen Jahren vielfach Schaden angerichtet, von dem sich die Gewässer schwer erholen.
Durch Verzicht der Wasserentnahme aus Flüssen, Bächen und Gräben kann jeder dazu beitragen, die Gewässer in einem guten Zustand für die Zukunft zu erhalten. In diesem Zusammenhang weist der Landkreis Emsland darauf hin, dass sämtliche Wasserentnahmen aus stehenden und fließenden Gewässern erlaubnispflichtig sind. Für die Beregnung von Feldern empfiehlt die Kreisverwaltung, Grundwasser statt Oberflächenwasser zu entnehmen. Hierfür ist ebenfalls eine Erlaubnis zu beantragen.
Ein Merkblatt für Erlaubnisanträge sowie weitere Informationen über Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern und dem Grundwasser können beim Landkreis Emsland, Fachbereich Umwelt, unter der Telefonnummer 05931/44 2537 und der E-Mail-Adresse carolin.kessens@emsland.de erfragt werden.
Auto beschädigt
Spelle – (ots) – Am Mittwoch zwischen 13.30 Uhr und 14.15 Uhr wurde ein auf dem Verbraucherparkplatz an der Ringstraße, unmittelbar neben der Polizeidienststelle, ein dort abgestellter VW beschädigt.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Spelle unter der Telefonnummer (05977) 929210 in Verbindung zu setzen.
Landwirte bereiten sich auf heiße Tage vor
L P D – Zusätzliche Ventilatoren, Berieselungen und kühles Wasser – die Ställe auf den Bauernhöfen in Niedersachsen sind gut auf die heißen Temperaturen der kommenden Tage vorbereitet. Wie der Landvolk-Pressedienst berichtet, tut den Tieren an heißen Sommertagen eine zusätzliche Abkühlung gut. In modernen Ställen ist deshalb oft eine Kühlung mit Verneblung von Wasser eingebaut, damit die Tiere optimal mit frischer und kühler Luft versorgt werden können. Einige Landwirte füllen zudem Wasser in die Futtertröge, um den Tieren das Trinken so leicht wie möglich zu machen. Steigt die Temperatur im Stall zu stark an, wird der Landwirt über eine Alarmanlage informiert. Ihre Funktion wird jeden Tag überprüft, ebenso wie die des Notstromaggregats. Ohnehin gehen die Tierhalter bei starker Hitze lieber einmal öfter durch den Stall, um sich zu vergewissern, dass es den Tieren gut geht.
Mit mehr Sorgen schauen die Landwirte auf ihre Felder. „Eine Hitzewelle mit 37°C wird beim Weizen einen großen Abreifeschub verursachen“, meint Landvolk-Vizepräsident Ulrich Löhr aus Groß Denkte bei Braunschweig. Bislang haben die Landwirte mit einer durchschnittlichen Getreideernte gerechnet. „Zum Jammern ist es noch zu früh“, sagt Löhr. Gerste und Raps waren bereits gut entwickelt, bevor die große Trockenheit einsetzte. Gerade im Nordosten Niedersachsens seien die Getreidefelder zudem intensiv beregnet worden. „Wo nicht beregnet wurde, sehen die Bestände auf den sandigen Böden verheerend aus“, meint Löhr. Einige Landwirte haben ihre Flächen, die eigentlich für die Ernte der Roggenkörner eingeplant waren, Biogasanlagenbetreibern als Ganzpflanzensilage angeboten. Andere ringen bei fallenden Getreidepreisen mit der Entscheidung, wie oft sie die Beregnung noch aufbauen müssen. Auch auf den guten Böden entscheidet das Wetter der nächsten sechs Wochen über das weitere Gedeihen der Feldfrüchte. Neben dem Getreide haben auch Zuckerrüben und Mais unter der Kälte und Trockenheit des Frühjahrs gelitten. Vor allem dem Mais, der erst nach der Grünroggenernte eingesät wurde, fehlte es lange Zeit an Wärme und Regen zum Keimen. Die warmen Tage kommen ihm nun zugute.
Auf die bevorstehende Ernte weisen die Schilder des Landvolkkreisverbandes Hannover hin. Unter dem Motto „Rücksicht auf reife Ernte“ steht die Erntekampagne in der Wedemark nördlich von Hannover. Mit der Aktion möchten die Landwirte besonders Freizeitnutzer wie Spaziergänger, Hundebesitzer oder Reiter um mehr Rücksichtnahme auf landwirtschaftliche Maschinen in der stressigen Erntezeit bitten. Insgesamt werden dort 30 Schilder aufgestellt.
Prävention, die unter die Haut geht – Das Präventionsprojekt „Abgefahren – wie krass ist das denn“ 300 Schüler folgen den emotionalen Schilderungen und Berichten von Rettungskräften und Angehörigen zu einem Verkehrsunfall mit 4 toten Jugendlichen
Zu erleben, wie 250 junge Leute am Ende der Veranstaltung da saßen, sich anschauten und ohne ein Wort zu sprechen den Saal verließen, war schon ein sehr bewegender Moment. Denn auch wenn die Jugendlichen wussten, welches Thema dort zu Sprache kommen würde, haben sie nicht damit gerechnet, wie detailliert die Polizisten, Rettungsdienstler, Notfallseelsorger und betroffene Eltern den schrecklichen Unfall und das Erlebte beschreiben würden. Sie wurden mitgenommen in ein Szenario, welches sich niemand wünscht und sicher zu den schlimmsten Erlebnissen gehört die man sich vorstellen kann. Bei einem schweren Unfall vor 2 Jahren starben 4 junge Menschen durch einem Autounfall. Zu hören, wie die Sanitäter um das Leben der jungen Menschen gekämpft und verloren haben. Wie eine junge Polizistin, die Leichen anschauen musste. Wie der Notfallseelsorger bei der Nachricht, dass er 4 Familien die Todesnachricht überbringen musste, weiter e Hilfe von Kollegen anforderte. Und dann das Elternpaar, dass sehr emotional und unter Tränen den Abend, die Nacht und die Zeit danach noch einmal sich in Erinnerung ruft und den jungen Leuten im Saal schildert. Vielen steckte ein Kloß im Hals, als sie den Eltern zuhörten. Es wurde nicht nach einem Unfallschuldigen gesucht. Alle Beteiligten möchten die Jugendlichen aufrütteln und zum Nachdenken anregen. Wenn sie demnächst hinter dem Lenkrad sitzen, sollen sie wissen, dass jeder Fehler der Letzte sein kann, alle Träume und Wünsche ins Nichts verschwinden und welcher Schmerz bei den Angehörigen bleibt.
Ein Präventionsprojekt der Rettungsdienste, der Notfallseelsorge, der Verkehrswacht, der Sparkasse Osnabrück, des Landkreises Osnabrück und der Polizeiinspektion Osnabrück. Das Projekt richtet sich an 16 – 19 Jahre junge Menschen, die für die Gefahren der motorisierten Verkehrsteilnahme sensibilis iert werden sollen. Im Rahmen des sehr emotionalen und direkten Projektes kommen Angehörige von verunglückten Verkehrsteilnehmern zu Wort. Am Premierentag folgten rund 300 Schüler den aufwühlenden Schilderungen der Einsatzkräfte.
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