Neu: Tourenbuch Emsland und ADFC-Radwanderkarte

Emsland Touristik GmbH Meppen - Radwanderer bei Hüvener Mühle

Bei allen Tourist-Informationen in der Region erhältlich

Sommerzeit ist vor allem im Emsland Radel-Zeit. Hier gibt es auf exzellent ausgebauten und obendrein noch hervorragend beschilderten Touren direkt vor der Haustür Vieles zu entdecken. Regelmäßig wird von der Emsland Touristik der Service rund um das inzwischen 3.500 Kilometer umfassende Streckennetz weiterentwickelt.

Tourenbuch im handlichen Format
Pünktlich zur neuen Rad-Saison ist in diesem Zusammenhang das neue „Tourenbuch Emsland“ erschienen: 44 Tagestouren zwischen 15 und 75 Kilometern Länge, dazu Reise-Tipps, Highlights und Gastgeber – trotz Informationsfülle ein Buch im handlichen Format, das gegen eine Schutzgebühr von 1,50 Euro bei allen Tourist-Informationen in der Region und bei der Emsland Touristik (www.emsland.com) zu haben ist. Jede Tour wird per Kartenausschnitt und Beschreibungen zu Länge, Fahrtzeit und Etappenorten sowie Sehenswürdigkeiten porträtiert. Ausführlich erläutert wird außerdem das im wörtlichen Sinne wegweisende Beschilderungssystem im Emsland, das sich in beiden Richtungen durchgängig einheitlich präsentiert – und zwar gemäß den vom ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club)empfohlenen Radwegeleitsystem-Standards.

Neue offizielle Karte des ADFC
In erster Auflage präsentieren ADFC und Emsland Touristik eine neue offizielle Radkarte für die Region Emsland, Grafschaft Bentheim und den Internationalen Naturpark Moor: Die Regionalkarte ist reiß- und wetterfest. Der Maßstab von 1:75.000 bildet das Wegenetz so ab, dass Radler sich jederzeit gut orientieren und direkt „nach Karte“ fahren können. Mit 19 eigenen Tourenvorschlägen ist die Karte darüber hinaus der perfekte Begleiter für ein grenzüberschreitendes Raderlebnis. Mit Hinweisen zur Wegebeschaffenheit, Verkehrsstärke und vielen weiteren nützlichen Tipps vereint die Radwanderkarte alle wichtigen Informationen für einen Ausflug in der Region. Zur digitalen Orientierung auf der Strecke können alle beschriebenen Tourenvorschläge kostenlos für das eigene Smartphone als GPX-Dateien heruntergeladen werden. 

Wer jenseits der vorgegebenen Strecken selbst auf Entdeckertour gehen möchte, hat mit dem „Emsland Routenplaner“ auf der Website der Emsland Touristik (www.emsland-routenplaner.de) außerdem die Möglichkeit, ganz individuell seine eigene Route zu erstellen.

Drogendealer festgenommen in Ibbenbüren und Osnabrück

Festnahme

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster und der Kreispolizeibehörde Steinfurt. Die Polizei hat in der vergangenen Woche in Ibbenbüren einen 50-jährigen Haupttatverdächtigen und in Osnabrück einen weiteren Mann wegen verschiedener Drogendelikte festgenommen. Der 50-Jährige steht im Verdacht, seit geraumer Zeit größere Mengen verschiedener Drogen aus den Niederlanden eingeführt zu haben. Das Marihuana sowie Kokain und Amphetamine verkaufte der Dealer an Abnehmer in Ibbenbüren, Rheine und Osnabrück. Nachdem den Ermittlern bekannt geworden war, dass der Mann wieder eine größere Menge Rauschgift aus dem Nachbarland besorgt hatte, griffen sie am Freitag, dem 22.05.2015, zu und nahmen ihn fest. Der 50-Jährige hatte

200 Gramm Kokain bei sich. Es schlossen sich sofort umfangreiche Ermittlungen an, insbesondere Durchsuchungen, die sich im Wesentlichen auf Ibbenbüren und Osnabrück konzentrierten. In einer Ibbenbürener Wohnung, in der sich der 50-Jährige zeitweilig aufhielt, fanden die Beamten zwei Kilogramm Marihuana und mehrere hundert Ecstasypillen. In den Räumen hatte er zudem eine Cannabis-Plantage mit etwa 70 Pflanzen angelegt. Wie sich herausstellte, unterhielt er in Osnabrück eine zweite Plantage. Hier konnten 165 Pflanzen sowie das dazugehörende Equipment gefunden werden. Die Drogen, sowie drogentypische Gegenstände, wurden sichergestellt. Den Recherchen zufolge hat ein 42-Jähriger in Osnabrück mit dem 50-Jährigen zusammengearbeitet. Die beiden festgenommenen Männer wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster dem Haftrichter vorgeführt.

Dieser erließ die beantragten Untersuchungshaftbefehle. Nach Einschätzung der Ermittler ist ihnen mit der Festnahme der Beiden ein Schlag gegen die Drogenszene gelungen, der in Ibbenbüren, Rheine und Osnabrück nachhaltige Auswirkungen haben wird.

Polizei sucht mit Bildern und Video nach zwei Tätern nach versuchtem Überfall auf Spielothek

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Wie bereits gemeldet, wollten offensichtlich zwei Männer am Dienstag, 19. Mai, eine Spielothek am Splitting rechts beim Kreisverkehr Obenende überfallen. Die Täterließen jedoch von ihrem Vorhaben ab und flüchteten. Mit einem Video einer Überwachungskamera und Bildern sucht die Polizei jetzt im Rahmen einer richterlich angeordneten Öffentlichkeitsfahndung nach den Tätern. Das Video zeigt die beiden Männer vor dem versuchten Überfall auf die Spielothek wie sie durch das Fenster in das Gebäude schauen. Es kommt dann ein Passant mit einem Hund (vermutlich Labrador) ins Bild, der an den beiden Männern vorbeigeht. Einer der Täter spricht den Passanten an und der Hund bellt den Täter an und zieht an der Leine. Der Passant geht dann weiter und die beiden Täter gehen zur Straße weg. Da es sich bei dem Passanten mit dem Hund um einen unbeteiligten Zeugen handelt, wurde das Überwachungsvideo entsprechend gekürzt. „Dieser Mann mit dem Hund ist für uns ein wichtiger Zeuge und er wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden“, teilte ein Polizeisprecher mit. Wie bereits berichtet, hatte die 44-jährige Angestellte festgestellt, dass sie gegen 23.50 Uhr durch ein Fenster von einem Mann beobachtet wurde. Da sie befürchtete, dass sie überfallen werden soll, hatte sie nachdem der letzte Kunde gegangen war, sofort die Eingangstür verschlossen. Die Frau konnte nun beobachten, dass vor dem Eingang zwei mit Sturmhauben maskierte Männer standen. Einer versuchte die Eingangstür zu öffnen, die jedoch verschlossen war. Die 44-jährige Angestellte informierte sofort die Polizei. Noch vor Eintreffen der Polizisten flüchteten die beiden Männer in Richtung Mittelkanal. Der eine Täter war schlank und trug einen schwarzen Lederblouson mit Reißverschluss, darunter ein Kapuzenoberteil.

Weiterhin eine Jogginghose und weiße flache Sportschuhe. Der andere war kleiner, hatte einen Bauchansatz und war bekleidet mit einem Jogginganzug mit seitlichen Streifen. Die Polizei geht davon aus, dass die beiden Männer die Spielothek überfallen wollten. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Papenburg unter der Telefonnummer (04961) 9260 zu melden.

Rheine, Blitzeinbruch in Juweliergeschäft, -Nachtrag- Polizei sucht Zeugen

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Rheine (ots) – Die Ermittlungen der Polizei konzentrieren sich derzeit auf zwei unbekannte, etwa 30 bis 40 Jahre alte Männer. Die beiden Täter waren in der Nacht zu Freitag, gegen 03.25 Uhr, zu Fuß vom Tatort geflüchtet, nachdem sie das zurückgelassene Tatfahrzeug, einen silberfarbenen Peugeot 308, mit BO-Kennzeichen, vorsätzlich in Brand gesetzt hatten. Der Peugeot war am Dienstagabend (19. Mai), in der Zeit zwischen 19.30 Uhr und 22.25 Uhr, auf dem Parkplatz des Dülmener Freibades gestohlen worden. In den Besitz des Autoschlüssels gelangten die Täter, indem sie im Freibad einen Umkleidespind aufhebelten und neben anderen Gegenständen auch den Autoschlüssel entwendeten. Die Ermittler fragen, wer hat im Dülmener Freibad oder auf dem Parkplatz des Freibades verdächtige Personen gesehen? Wem ist der silberfarbenen Peugeot 308, mit dem BO- Kennzeichen, zwischen Dienstagabend und dem frühen Freitagmorgen aufgefallen? Wer kann Angaben den Benutzern machen? Hinweise bitte an die Polizei in Rheine, Telefon 05971/938-4215.

Pressemeldung vom 22.05.2015,10:23 Uhr, Rheine, Einbruch/Brand eines PKW

In der Nacht zum Freitag (22.05.2015), gegen 03.25 Uhr, ist bei der Polizei die Meldung eingegangen, dass Unbekannte an der Emsstraße mit einem PKW in die Schaufensterscheibe eines Juweliergeschäftes gefahren waren. Ein Zeuge hatte die lauten Geräusche gehört und sofort nach der Ursache geschaut. Auf der Emsstraße konnte er zwei männliche Personen in Richtung Kettelerufer -Ems- weglaufen sehen. Als die Polizei dort eintraf, stand unmittelbar vor der stark beschädigten Fensterscheibe ein brennender PKW Peugeot. Ein Zeuge versuchte noch, diesen mit einem Feuerlöscher löschen. Schließlich konnte die Feuerwehr den Brand dann vollkommen löschen. Vermutlich wollten die Täter mit dem Fahrzeug die Schaufensterscheibe zerstören, um dann in die Geschäftsräume zu gelangen. Es war ihnen aber offenbar nicht gelungen, die Geschäftsräume zu betreten. Aus dem Juweliergeschäft bzw. den Auslagen ist nach ersten Erkenntnissen nichts gestohlen worden. Die Polizei hat nach dem Einbruch die Ermittlungen aufgenommen. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung nach den beiden geflüchteten Personen blieb ohne Erfolg. Die Beamten nahmen die Spuren am Tatort auf und stellten den PKW sicher. Wie sich herausstellte, war der Peugeot am 19. Mai im südlichen Münsterland gestohlen worden. Bei den polizeilichen Recherchen soll unter anderem geklärt werden, wie der Wagen in Brand geraten konnte. Auch der Umstand, dass die Täter vor den benachbarten Haustüren Bänder/Gurte gespannt hatten, ist derzeit Inhalt der Ermittlungen. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, Telefon 05971/938-4215. Sie fragt: Wer hat den Wagen/die Personen auf der Fahrt zum Tatort gesehen, möglicherweise durch die Emsstraße oder über die Tiefe Straße? Wer hat an dem Geschäft verdächtige Personen bemerkt? Wer hat möglichweise schon am Vortag an dem Geschäft verdächtige Personen gesehen, die den Tatort ausbaldowert haben könnten?

Polizei sucht mit Phantombild nach dem Räuber

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Wie seinerzeit gemeldet, wurde am Samstag, 11. April, eine Angestellte eines Sonnenstudios in der Bentheimer Straße überfallen. Seinerzeit hatte ein junger Mann die Angestellte mit einem Messer bedroht und Geld gefordert. Der Versuch scheiterte und der Täter flüchtete zu Fuß. Im Zuge der Ermittlungen wurde eine Phantomzeichnung des Täters von einem Zeichner des Landeskriminalamtes Niedersachsen gefertigt. Dieses Bild wurde nun durch einen richterlichen Beschluss für die Öffentlichkeitsfahndung freigegeben. Gesucht wird ein zwischen 1,90 Meter und 1,95 Metergroßer, schlanker Mann. Das Alter wird zwischen 20 bis 25 Jahre angegeben. Er soll schmale Lippen und eine große spitze Nase gehabt haben. Weiterhin hat er bei der Tat hochdeutsch gesprochen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Nordhorn unter der Telefonnummer (05921) 3090 zu melden.

JoBassa Releaseparty im Aura Partytempel

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Am 30.05.2015 stellt Jobassa ihre erste offizielle Single Get out live im Aura-Partytempel in Ibbenbüren vor. Das Musikvideo zu dem Song wurde Ende April ebenfalls mit freundlicher Unterstützung der Aura in der Großraumdiskothek abgedreht. Get out ist ab dem 29.05.15 im Handel erhältlich und das aufwendig produzierte Musikvideo ist bereits seit dem 26.05.15 online auf youtube zu sehen. Veröffentlicht wird Jobassa auf dem emsländischen Label Soundpool-Records, produziert wurde der Song im CTG Tonstudio in Lünne. Bereits seit knapp einem Jahr arbeitet die 25-jährige Sängerin dort zusammen mit ihrem Produzenten an dem neuen Konzept von Jobassa. Wir haben uns für Get out als erste Single entschieden, weil der Song einfach Spaß macht und gut zum Sommer passt, verrät uns Jobassa. Der Song bietet einen modernen Mix aus Dance, House- und Funk-Elementen. Ganz nach dem Vorbild der großen Künstler aus dem Pop und Dance Bereich wurde für die Umsetzung eine Band und eine Gruppe von Tänzern zusammengestellt. Das Debutalbum von Jobassa wird dieses Jahr im Oktober erscheinen. Bis dahin stehen noch viele Vorbereitungen und jede Menge Arbeit für das komplette Team rund um die Newcomerin Jobassa an. Über den Sommer sind kleinere Auftritte in Clubs und Diskotheken geplant, bevor mit der Veröffentlichung des Albums dann die großen Live-Shows starten. Am kommenden Samstag gibt es aber erst mal die Livepremiere von Get out in der Aura zu sehen.

Es ist soweit!
Mit freundlicher Unterstützung von Hoodboyz, Orange Amplifiers und
natürlich dem Aura Der Partytempel in ‪#‎Ibbenbüren‬ präsentieren wir den
offiziellen ‪#‎Musikvideoclip‬ Get out von JoBassa.

Die SOS-Kinderdörfer in Nepal schlagen Alarm.

Die SOS-Kinderdörfer in Nepal schlagen Alarm. Die in zwei Wochen beginnende Monsunzeit drohe die Situation der Erdbebenopfer drastisch zu verschlimmern, so die Einschätzung. Viele Menschen leben seit dem schweren Beben vor gut einem Monat ungeschützt im Freien. Die Kinderhilfsorganisation befürchtet durch einsetzende Regenfälle weitere Erdrutsche, Krankheiten und Versorgungsengpässe.

Der Aufbau von Notunterkünften gehe zwar immer schneller voran, so der nationale SOS-Direktor Shankar Prandhananga. Es sei jedoch unwahrscheinlich, dass alle Erdbebenopfer vor dem Monsun eine schützende Unterkunft finden werden.

SOS-Kinderdörfer befürchten Erdrutsche, Krankheiten und Versorgungsengpässe / In Harisiddhi, Nepal kauert ein Kind in den Trümmern seines ehemaligen Zuhauses notdürftig geschützt durch einen Schirm und eine Plane.nepal_harisiddhi_kind_in_seinem_eingestuerzten_zuhause_foto

Insbesondere in den abgelegenen Bergregionen sei die Situation dramatisch: „Bislang konnten nur wenige Helfer und Hilfsgüter in die schwer zugänglichen Bergregionen gelangen. Die meisten Menschen sind dort noch von jeglicher Hilfe abgeschnitten“, sagt Prandhananga.

„Die Straßen sind durch Erdrutsche blockiert. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Regen noch weitere Schlammlawinen auslöst“, so der SOS-Leiter. „Die Menschen in den Bergen und in den Notunterkünften an Flussufern sind dadurch besonders gefährdet. Ihr Zugang zu Lebensmitteln wird sich erschweren.“

Die Gefahr, dass sich die ohnehin schon schlechten hygienischen Zustände durch den Regen noch verschlimmerten, sei hoch, so der SOS-Nothilfe-Experte: „Wir befürchten die Ausbreitung von Cholera, Typhus und Atemwegserkrankungen bei Säuglingen.“

Waldbrand im Lohner Sand

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Nordlohne. Im Naherholungsgebiet „Lohner Sand“ haben am Mittwoch gegen 16.05 Uhr rund 100 Quadratmeter Waldboden gebrannt. Wie die Polizei mitteilt, hatte ein Spaziergänger das Feuer gemeldet, konnte aber den Einsatzort nicht genau angeben. Daher wurden sowohl die Lingener als auch die Lohner Feuerwehr alarmiert. Nach dem Brand lokalisiert war, konnte der noch schwelende Waldboden schnell gelöscht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, schießt aber als Ursache ein Lagerfeuer nicht aus.

Identifikationssystem für Abfallbehälter geht in Betrieb Ab Juli keine Leerung von Restmüll- und Biobehältern ohne Chip

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Meppen. Der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Emsland (AWB) hat bisher rund 150 000 Restmüll- und Biobehälter mit einem Chip und einem weißen so genannten Identaufkleber ausgerüstet. Der seitlich am Behälter angebrachte Identaufkleber zeigt an, dass der Behälter mit einem Chip versehen ist. Auch die Entsorgungsfahrzeuge wurden inzwischen mit den notwendigen Lesegeräten ausgestattet, so dass das Identifikationssystem ab Juli in den regulären Betrieb geht. Somit werden künftig ausschließlich Restmüll- und Biobehälter mit Chip geleert. 

Um das reibungslose Auslesen des Chips zu ermöglichen, müssen die Behälter mit der Deckelöffnung nach vorne zur Entleerung bereitgestellt werden. „Die Kunden des AWB haben sich in der Ausrüstungsphase sehr kooperativ gezeigt“, dankt Landrat Reinhard Winter den Bürgern für ihre Mitwirkung. Mit dem neuen System seien die richtige Zuordnung der Tonnen und Gebührengerechtigkeit gewährleistet, betont Winter.

Nachdem im vergangenen Jahr in einer flächendeckenden Aktion alle seinerzeit bereitgestellten Restmüll- und Biobehälter mit einem Chip ausgerüstet worden sind, hatte der AWB in den vergangenen Monaten noch nicht gechipte Behälter systematisch nacherfasst. „Wir gehen heute davon aus, dass wir annähernd 100 Prozent der zur Abfuhr bereitgestellten Abfallbehälter mit einem Chip versehen haben“, sagt der AWB-Betriebsleiter Hans-Josef Geiger.

Dennoch sei nicht auszuschließen, dass vereinzelt Behälter ohne Chip zur Leerung bereitgestellt werden. Um diese ebenfalls erfassen und mit einem Chip ausrüsten zu können, werden sie ab der kommenden Woche vom Entsorgungsunternehmen am Leerungstag mit einem gelben Aufkleber „Dieser Behälter ist ohne Chip“ versehen. Damit erhielten die Nutzer der Tonnen Gelegenheit, sich zwecks Nachrüstung der Behälter mit dem AWB umgehend in Verbindung zu setzen, so dass die Tonnen bis zum nächsten Leerungstermin nacherfasst und entsprechend ausgerüstet werden können. Andernfalls werden die Behälter vom Entsorgungsunternehmen am nächsten Leerungstag mit einem roten Aufkleber „Dieser Behälter kann zukünftig nicht geleert werden“ gekennzeichnet.

Bisher noch nicht registrierte Abfallbehälter können beim Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Emsland ab sofort im Kundencenter unter der Telefonnummer 05931/44-300 angemeldet werden. Darüber hinaus steht auf der Homepage des Abfallwirtschaftsbetriebes unter www.awb-emsland.de im Formularcenter ein entsprechendes Formular für die Nacherfassung von Restmüll- und Biobehältern zum Download zur Verfügung.

 

Wasserschutzpolizei mit neuem Streifenboot

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Neben dem in Meppen stationierten größeren Streckenboot „W17“, der Wasserschutzpolizei Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, wurde im Sommer letzten Jahres 2014 ein neues Streifenboot in den Dienst gestellt und getauft. „Das neue Streifenboot „W37″ dient den derzeit sechs Beamten insbesondere für die Kontrolle von Sportbooten auf den Flüssen und Kanälen“, erklärte Polizeihauptkommissar Peter Meyer, der Leiter der Verfügungseinheit, zu der auch die Wasserschutzpolizei gehört. Die Beamten der Wasserschutzpolizei sind in Meppen stationiert und zuständig für die Ems und den Dortmund-Ems-Kanal von der Landesgrenze Nordrhein-Westfalen bis nach Papenburg, sowie dem Küstenkanal von der Schleuse in Oldenburg bis nach Dörpen, der Hase, dem Elisabethfehnkanal, dem Ems-Vechte-Kanal und dem Haren-Rütenbrockkanal mit den jeweils angrenzenden Hafen- und Schleusenanlagen. Gefahren wird das 4,50 Meter lange Aluminiumboot, das mit einem Außenbordmotor mit einer Leistung von 60 PS ausgerüstet ist, mit jeweils zwei Beamten. Das Boot kann auf einem Trailer transportiert werden und ist daher relativ schnell und flexibel einsetzbar. Es erreicht eine Geschwindigkeit von mehr als 50 Stundenkilometer.

 

KULTOURsommer startet in neue Saison Musikalischer Auftakt entlang der Ems

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„Klingende Ems – eine musikalische Reise entlang unserer Ems“ lautet der Titel der Veranstaltungsreihe, mit der am Freitag, 5. Juni, der KULTOURsommer 2015 um 17 Uhr am Hafen Spelle-Venhaus in die neue Saison startet. Die Broschüren mit der vollständigen Übersicht über das gesamte Programm des KULTOURsommers liegen nun vor. 

Mit einem bunten, abwechslungsreichen musikalischen Nachmittag beginnt der KULTOURsommer, den der Landkreis Emsland jährlich in Zusammenarbeit mit Städten, Gemeinden und Kulturträgern seit über 20 Jahren kreisweit von Juni bis September durchführt. Die Veranstaltungsreihe „Klingende Ems“ setzt einen ersten musikalischen Akzent entlang der Ems. Vom 5. bis 7. Juni sowie am 13. und 14. Juni reisen Ensembles der Musikschule des Emslandes auf dem Dortmund-Ems-Kanal bzw. auf der Ems von Spelle über Lingen, Meppen, Haren, Lathen und Dörpen bis Papenburg. Nach der Auftaktveranstaltung in Spelle steigen die Musiker auf das bereitliegende Schiff und möglichst viele Radfahrer auf ihren Drahtesel, denn die Musiker sollen während ihrer Reise auf dem Wasser an Land von Radlern begleitet werden. An jedem Abfahrt- und Endpunkt der einzelnen Etappen gibt es kleine musikalische Events zur Einstimmung bzw. zum Abschluss der Tour-Etappen.

Radtouren zu Sehenswürdigkeiten im Emsland und in die benachbarten Niederlande gehören ebenso zum KULTOURsommer-Programm wie die „Staunexperten“. Auch hier reisen Künstler durch das Emsland und geben in mehreren Orten Gastspiele, die Spaß machen, Erstaunliches erklären und zum Mitmachen einladen. Aber auch Freunde von Theater, Kabarett und Kleinkunst werden nicht zu kurz kommen. Plattdeutsches Theater in Emsbüren, Kabarett „Vom Feisten“ in Salzbergen und natürlich das „Kleine Fest im großen Park“ gehören ebenso zum Programm wie Veranstaltungen für die ganze Familie: Ganz historisch geht es auf dem Barockfest in Clemenswerth und dem Museumsfest „ZeitSprünge“ in Meppen zu. Auf dem Kinderfestival in Herzlake stehen in diesem Jahr die Schlümpfe im Mittelpunkt. Neben diesen Angeboten finden sich im KULTOURsommer aber auch Veranstaltungen, die mittlerweile zu den „Klassikern“ des KULTOURsommers zählen wie zum Beispiel der Emsländische Töpfermarkt, mit dem die Freiluftsaison des KULTOURsommers am 20. September traditionell beendet wird.

Das komplette Programm des KULTOURsommers ist im Internet unter www.emsland.de zu finden. Die Broschüre ist ab sofort kostenlos beim Landkreis Emsland unter der Telefonnummer 05931/6605 und bei allen Fremdenverkehrseinrichtungen im Kreisgebiet erhältlich.

 

Beratertag Familienfreundlicher Arbeitgeber Ems-Achse und Bertelsmannstiftung laden nach Papenburg ein

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Fachkräfte berücksichtigen bei ihrer Jobsuche immer häufiger Faktoren wie Familienfreundlichkeit. Auch deshalb bietet die Ems-Achse in Kooperation mit der Bertelsmannstiftung das Qualitätssiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ an. An jedem zweiten Freitag im Monat stehen die beiden Prüfer, Ursula Günster-Schöning und Michael Heddendorp, für eine kostenlose Beratung in der Geschäftsstelle der Ems-Achse in Papenburg zur Verfügung. Der nächste Termin vor der Sommerpause ist Freitag, 12. Juni.

Interessierte Betriebe können sich bei Birgit König anmelden (koenig@emsachse.de; 04961/94099814). Eine Anmeldung ist jeweils bis zwei Tage vor dem Beratertag möglich. Weitere Informationen gibt es unter www.familienachse.de.

Messingen Pferdeanhänger kollidiert mit LKW

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Messingen. Am Montagabend sind gegen um 19:45 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Frerener Straße zwei Pferde verletz worden. Nach Angaben der Polizei befuhr eine 24-jährige Frau mit einem VW Transporter und Pferdeanhänger die Frerener Straße in Richtung Kreisverkehr. Als ein Silo-Lkw vom Hof der Raiffeisen-Genossenschaft nach links auf die Frerener Straße einbog, hatte dessen 55-jähriger Fahrer offensichtlich das Gespann übersehen. Der Lastzug rammte den Anhänger, in dem sich zwei Pferde befanden, der daraufhin auf die Seite kippte. Dabei wurden die beiden Pferde verletzt und mussten von einem Tierarzt versorgt werden. Die Autofahrerin und der Lkw-Fahrer kamen mit dem Schrecken davon. Die Feuerwehr aus Messingen sicherte4 die Unfallstelle und half bei der Rettung der Pferde. Am Pferdeanhänger und Lkw war Sachschaden in Höhe von über 10.000 Euro entstanden.

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Hörstel, Fahrzeuge aufgebrochen

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Hörstel (ots) – Ein Autofahrer stellte seinen silbernen Opel Zafira am Montagnachmittag (25.05.2015), um 15.00 Uhr, auf einem unbefestigten Waldparkplatz an der Harkenbergstraße ab. Als er gegen

18.00 Uhr zurückkehrte, erlebte er eine böse Überraschung. Unbekannte Täter hatten an der Beifahrerseite ein Fenster zertrümmert. Aus dem Innenraum entwendeten sie ein mobiles Navigationsgerät, einen Spannungswandler und eine Kulturtasche. Auf einem Pendlerparkplatz in Riesenbeck ist, ebenfalls am Montag, ein grauer Nissan aufgebrochen worden. Die Geschädigte stellte den Wagen gegen 16.00 Uhr auf dem Parkplatz „Am Steinbruch/St.-Bernhard-Straße“ ab. Die Täter zertrümmerten eine Scheibe und entwendeten dann eine Handtasche, die auf dem Rücksitz gelegen hatte. In dieser befanden sich Bargeld, persönliche Papiere und ein Handy. Der Wert des Diebsgutes und die Sachschäden an den PKW liegen in beiden Fällen  im dreistelligen Eurobereich. Die Polizei bittet in beiden Fällen um Hinweise unter Telefon 05971/938-4215. Die Polizei mahnt: Abgelegene Parkplätze an Ausflugzielen, an Wander- oder Laustrecken oder auf Pendlerparkplätzen, ziehen Diebe geradezu an. Im Fahrzeug zurückgelassene Wertgegenstände locken Diebe an. Lassen Sie niemals Wertgegenstände im Wagen zurück! Sichere Verstecke im Auto gibt es nicht! Stellen Sie ihren Wagen möglichst an sicheren Orten ab. Melden Sie verdächtige Personen sofort der Polizei. Merken Sie sich die Kennzeichen der von den Personen benutzten Fahrzeuge!

 

Tödlicher Badeunfall im Baggersee

Polizei

Gildehaus – (ots) – Am Pfingstmontag gegen 16.15 Uhr ist ein 62-jäheriger Mann aus Bad Bentheim in einem Baggersee an der Straße Zur Grenze ertrunken. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei hatte sich der Mann am „Grünen Grenzsee“ mit Bekannten aufgehalten.

Dabei wurde auch Alkohol getrunken. Der Mann zog sich dann aus und teilte mit, dass er schwimmen gehen würde. Der 62-Jährige ging in das Wasser und tauchte nach kurzer Zeit unter und kam nicht mehr an die Wasseroberfläche zurück. Die Bekannten informierten sofort die Rettungskräfte. Rettungskräfte der Wasserrettung DLRG Nordhorn und Lingen, ein Rettungswagen, ein Notarzt sowie die Freiwillige Feuerwehr Gildehaus waren im Einsatz. Mit einem Rettungsboot wurden auf dem See Suchmaßnahmen durchgeführt. Gegen 17.15 Uhr wurde der leblose Körper des Mannes entdeckt und geborgen. Trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnte nur noch der Tod festgestellt werden.

Vergessener Kochtopf sorgt für starke Rauchentwicklung

Feuerwehr

Lingen – (ots) – Ein auf dem Herd vergessener Kochtopf mit Eintopf hat in der Nacht zum Montag für einen Feuerwehreinsatz in der von-Tresckow-Straße gesorgt. Gegen 01.00 Uhr hatte ein Hausbewohner aus der Nachbarwohnung Rauchmelder gehört und Brandgeruch wahrgenommen. Der Versuch, den 56-jährien Bewohner der Wohnung im zweiten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses zu wecken, schlug fehl.

Dieser reagierte nicht auf Klopfen und Klingeln. Durch die informierten Polizeibeamten wurde die Wohnungstür aufgebrochen und der 56-Jährige wurde schlafend auf dem Sofa im Wohnzimmer vorgefunden. Er wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus gebracht. Durch die Freiwillige Feuerwehr wurde unter Atemschutz die Küche betreten. Dort wurde auf dem eingeschalteten Herd ein Topf mit Essen gefunden, der die gesamte Küche und auch die anderen Räume der Wohnung verqualmt hatte. Es entstand kein Gebäudeschaden. Andere Hausbewohner kamen nicht zu Schaden.

 

Lingen: Garagen und Hausanbau in Flammen

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Am Freitagnachmittag sind gegen 16 Uhr mehrere Garagen und ein Anbau an einem Wohnhaus in der Gelgöskenstiege beschädigt worden. Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen, bevor die Flammen auf das angrenzende Wohnhaus übergriffen. Das Feuer war vermutlich in dem Anbau ausgebrochen, in dem ein Elektroreparaturbetrieb Geräte lagert. Nach Beendigung der Löscharbeiten hat die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Personen wurde nicht verletzt.

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Neues Konzept zur Schadstoffsammlung auf Wertstoffhöfen im Landkreis Emsland

Schadstoffmobil dem Betriebsausschuss des Abfallwirtschaftsbetriebs vorgestellt

Meppen. Neben der jährlich im Frühjahr und im Herbst stattfindenden mobilen Sammlung wird der Abfallwirtschaftsbetrieb künftig zusätzliche Abgabemöglichkeiten für Schadstoffe aus Haushaltungen auf den emsländischen Wertstoffhöfen anbieten. Im Rahmen einer Informationsfahrt des Betriebsausschusses des Abfallwirtschaftsbetriebes Emsland wurde nun das neue Schadstoffmobil zur dezentralen Schadstofferfassung vorgestellt.

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In rund 75 % aller Mülltonnen sind noch Schadstoffe enthalten – das hatte Ende 2011 eine Abfallanalyse ergeben. Vor diesem Hintergrund hatte der Betriebsausschuss einem ergänzenden Angebot zugestimmt. „Mit diesem Angebot auf den stark frequentierten Wertstoffhöfen sind wir viel näher am Bürger – und wir sind zuversichtlich, dass es gut angenommen wird“, freute sich Ausschussvorsitzender Heinz Cloppenburg. In einer Versuchsphase mit einem Leihmobil im vergangenen Jahr hatte sich bereits ein starkes Interesse bei den Bürgern gezeigt. Das neue Angebot ist speziell konzipiert für die Sammlung schadstoffhaltiger Abfälle aus Haushaltungen, wie z.B. Leuchtmittel, Farbabfälle, Holzschutzmittel und Pestizide. Durch das Hakenliftsystem können die Container abgesetzt werden, so dass eine ebenerdige Abgabemöglichkeit vorhanden ist. Die Anlage verfüge zudem über alle notwendigen Sicherheitseinrichtungen, erläuterte Matthias Janning, Gefahrgutbeauftragter im Abfallwirtschaftsbetrieb und für die Schadstoffentsorgung zuständig.

Der Start ist am Freitag, 29.05.2015 von 15:00 bis 18:00 Uhr auf dem Wertstoffhof in Sögel. Weitere Termine für die zusätzliche Schadstoffabgabe wird es im gesamten Landkreis Emsland geben, diese werden durch Aushänge an den jeweiligen Wertstoffhöfen, durch die örtlichen Bekanntmachungsblätter und auf der Internetseite des Abfallwirtschaftsbetriebes (www.awb-emsland.de) bekannt gemacht. Zukünftig wird auch eine Bekanntmachung der Daten über den Abfuhrkalender erfolgen.

Cannabis-Indoor-Plantage entdeckt

Die Polizei Lingen hat am Donnerstag im Keller eines Wohnhauses im Meppener Stadtteil Esterfeld eine Cannabis-Indoor-Plantage sichergestellt. Aufgrund eines Hinweises hatte die Polizei den 52-jährigen Hausbesitzer aufgesucht und die Plantage mit insgesamt

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149 Cannabispflanzen entdeckt. Die Anlage befand sich in drei Kellerräume des Wohnhauses. Die vorgefundenen Pflanzen befanden sich in verschiedenen Wachstumsphasen, vom Steckling bis zu erntereifen Pflanzen. Zudem wurde bereits abgeerntetes Marihuana gefunden und ebenfalls sichergestellt. Beschlagnahmte Beweismittel begründen außerdem den Verdacht, das die Indoor-Plantage bereits einige Zeit in den Kellerräumen betrieben wurde. Auf Grund der Pflanzenanzahl und weiterer vorgefundener Beweismittel ist davon auszugehen, dass der Hausbesitzer mit dem in der Vergangenheit hergestellten Cannabis Handel getrieben hat. Der 52-jährige gab weiter an, auch selber regelmäßiger Cannabis-Konsument zu sein. Alle Cannabispflanzen sowie sämtliches Equipment der Indoor-Plantage wurde beschlagnahmt. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der 52-Jährige entlassen. In Kürze wird sich ein Gericht mit ihm befassen.

Erste Bahnschienen im Hafen Spelle-Venhaus verlegt

Im Zuge der Erweiterung des Hafens Spelle-Venhaus wurden aktuell die ersten Bahnschienen verlegt. Somit wird das Gelände neben den Verkehrsträgern Straße und Wasser auch über die Schiene angebunden sein und den dort tätigen Firmen äußerst flexible Lieferwege ermöglicht.
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Stefan Sändker, Geschäftsführer Hafen Spelle-Venhaus GmbH, Bürgermeister Georg Holtkötter und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (v.l.) verfolgen gespannt die Arbeiten zur Anbindung des Hafens Spelle-Venhaus an das Schienennetz.
Bis Ende des Jahres werden im Hafengelände 4,6 Kilometer Bahnschiene verlegt und an die Schienenverbindung zwischen Rheine und Spelle angeschlossen. Nach Ansicht der verantwortlichen Kommunalpolitiker ist es aufgrund des zu erwartenden steigenden Logistikaufkommens für die Zukunft erforderlich, die Verkehrsstraßen zu entlasten und die freien Kapazitäten des Binnenweges und der Bahn für den Güterverkehr zu nutzen. „Vor dem Hintergrund der Gleisanbindung stehen u.a. die hier ansässigen Unternehmen Emsland Flour Mills und H. Bröring bereits in den Startlöchern, um mit den Arbeiten zur Errichtung eigener Gleisannahmestellen zu beginnen“, machte Hummeldorf auf das starke Interesse der Wirtschaft an dieser Investition deutlich. Auch Bürgermeister Georg Holtkötter verwies auf die nachhaltige Stärkung des Wirtschaftsraumes: „Mit der Anbindung an den Verkehrsträger Schiene wird der Hafen für Wirtschaftsbetriebe noch attraktiver und bietet einmalige Standortvorteile. Bereits heute – noch während der Bauphase – können wir eine wachsende Nachfrage verzeichnen.“ Die Kosten des 3. Bauabschnittes belaufen sich auf rd. 5,5 Millionen Euro. „Die Gewerke wurden im Februar 2014 europaweit ausgeschrieben, bevor Anfang Januar 2015 der Auftrag vergeben wurde“, berichtete Stefan Sändker, Geschäftsführer der Hafen Spelle-Venhaus GmbH, von den Vorbereitungen. Die Arbeiten werden vermutlich Ende des Jahres abgeschlossen sein. Künftig wird mit 200 Lastwagen, zwei Schiffen und einem Zug Umschlag pro Tag gerechnet.

Rheine versuchter Einbruch mit PKW

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Rheine (ots) – In der Nacht zum Freitag (22.05.2015), gegen 03.25 Uhr, ist bei der Polizei die Meldung eingegangen, dass Unbekannte an der Emsstraße mit einem PKW in die Schaufensterscheibe eines Juweliergeschäftes gefahren waren. Ein Zeuge hatte die lauten Geräusche gehört und sofort nach der Ursache geschaut. Auf der Emsstraße konnte er zwei männliche Personen in Richtung Kettelerufer

-Ems- weglaufen sehen. Als die Polizei dort eintraf, stand unmittelbar vor der stark beschädigten Fensterscheibe ein brennender PKW Peugeot. Ein Zeuge versuchte noch, diesen mit einem Feuerlöscher löschen.  Schließlich konnte die Feuerwehr den Brand dann vollkommen löschen. Vermutlich wollten die Täter mit dem Fahrzeug die Schaufensterscheibe zerstören, um dann in die Geschäftsräume zu gelangen. Es war ihnen aber offenbar nicht gelungen, die Geschäftsräume zu betreten. Aus dem Juweliergeschäft bzw. den Auslagen ist nach ersten Erkenntnissen nichts gestohlen worden. Die Polizei hat nach dem Einbruch die Ermittlungen aufgenommen. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung nach den beiden geflüchteten Personen blieb ohne Erfolg. Die Beamten nahmen die Spuren am Tatort auf und stellten den PKW sicher. Wie sich herausstellte, war der Peugeot am 19. Mai im südlichen Münsterland gestohlen worden. Bei den polizeilichen Recherchen soll unter anderem geklärt werden, wie der Wagen in Brand geraten konnte. Auch der Umstand, dass die Täter vor den benachbarten Haustüren Bänder/Gurte gespannt hatten, ist derzeit Inhalt der Ermittlungen. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, Telefon 05971/938-4215. Sie fragt: Wer hat den Wagen/die Personen auf der Fahrt zum Tatort gesehen, möglicherweise durch die Emsstraße oder über die Tiefe Straße? Wer hat an dem Geschäft verdächtige Personen bemerkt? Wer hat möglichweise schon am Vortag an dem Geschäft verdächtige Personen gesehen, die den Tatort ausbaldowert haben könnten?

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Öffentliche Themenstadtführung „Das Geheimnis der Emsauen“

Das neue Schöpfwerk am Mühlenbach

Der Direktor des Emslandmuseums Dr. Andreas Eiynck bietet zum zweiten Mal die Themenstadtführung gemeinsam mit der Lingen Wirtschaft und Tourismus GmbH an. Das Interesse an der öffentlichen Themenstadtführung „Das Geheimnis der Emsauen“ ist ungebrochen groß. Am 27. Mai geht es um 16 Uhr vom Treffpunkt „Eingang Linus-Bad“ los. Einen letzten Termin gibt es am 23.Juli.Lingen. „Das hier eine Kaserne stand wissen natürlich die meisten noch, warum aber das kleine Waldstück am Emsland-Hochhaus ausgerechnet Narjes-Wäldchen heißt, ist vielen aber nicht mehr bekannt“, beschreibt Dr. Andreas Eiynck die Inhalte seiner Stadtführung durch den Lingener Stadtteil Reuschberge. „Es gibt einfach auch viel zu erzählen und vielleicht kein anderer Stadtteil hat sich im Laufe der Zeit so stark verändert wie Reuschberge“, erklärt Eiynck. Die Teilnehmer des zweistündigen Rundgangs erfahren nicht nur, dass die Teichstraße nach den ehemaligen Fischteichen auf dem Gelände des heutigen Linus-Bades benannt ist. Auch das Spannungsfeld zwischen moderner Architektur des Schöpfwerks am Mühlenbach einerseits und der ursprünglichen Natur in den Auenwäldern am Schepsdorfer Ufer der Ems wird behandelt.Ein Highlight des Rundgangs ist natürlich die Großbaustelle „Ems-Auenpark. Urbanes Wohnen in grüner Umgebung, dieses Motto des neuen Stadtteils ist bereits gut erkennbar, auch wenn immer noch Baukräne und Rohbauten die Kulisse prägen. Dass dieses Wohnquartier auf eine militärische Vergangenheit zurück blickt, verrät heute nur noch das ehemalige Unteroffiziersheim mit seiner typischen Kasernenarchitektur. Heute ist das Haus an der Scharnhorststraße ein Haus der Vereine und damit ein gesellschaftliches Zentrum des neuen Stadtviertels. Neben Natur und Wirtschaft kommen auch Kirche und Kultur nicht zu kurz, denn mitten in Reuschberge steht der erste moderne Kirchenbau des Emslandes: 1968 wurde die St.-Michael-Kirche gebaut. Aber die Veränderungen in Reuschberge haben auch hier nicht halt gemacht und so wurde das Gebäude 2002 zu einem Kulturzentrum das heute mit überregional beachteten Veranstaltungen auf sich Aufmerksam macht.

Spätestens am Ende des Rundgangs wissen die Teilnehmer dann auch, dass Narjes-Wäldchen ein Teil der früheren Parkanlagen der Villa Narjes war. Die Fabrikanten-Villa stand an der Stelle des heutigen Emsland-Hochhauses und wurde von der Familie Narjes bewohnt. Narjes waren die Eigentümer der alten Wollweberei Langschmidt & Sohn, die allerdings 1907 niederbrannte und nie wieder aufgebaut wurde. „Und so schließen sich viele Kreise“, schmunzelt Eiynck, „denn damit wird dann auch klar, dass der heutige Langschmidtsweg an die Gründer dieser ‚Wollweberei Langschmidt und Sohn‘ erinnert“.

Karten für die öffentliche Themenstadtführung „Das Geheimnis der Emsauen“ am 27. Mai und 23.Juli sowie aller anderen Themenstadtführungen werden für 2 Euro bei der LWT angeboten.

 

Exhibitionist im Schlosspark

Polizei Bad Bentheim – (ots) – Am Sonntagmittag hat sich im Schlosspark ein Exhibitionist zwei Kindern gezeigt. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei hielten sich zwei Jungen im Alter von 10 und 11 Jahren im Schlosspark, in Höhe des Steges am dortigen Teich, auf. Gegen 13.30 Uhr kam plötzlich ein Mann, entblößte sein Geschlechtsteil und ging auf die Jungen zu. Als der Mann versuchte einen der beiden an die Schulter zu fassen, liefen die beiden Jungen davon. Der Mann war etwa 45 bis 50 Jahre alt und 1,80 Meter groß. Er trug eine blaue Kappe, eine beige/ braune Jacke, eine beige/ braune Hose und braune Schuhe und war Raucher. Der Mann wird von den beiden Jungen aus „ausländischer Typ“ beschrieben. Zeugen des Vorfalls oder Personen, die Angaben zu diesem Exhibitionisten machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Nordhorn unter der Telefonnummer

(05921) 3090 zu melden.

SASCHA GRAMMEL mit neuem Programm „ICH FIND´S LUSTIG“ in Lingen

Grammels Gute Laune-Kahn live in der EmslandArena

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hlw Lingen. Am Sonnabend, 16. Juli 2016 tritt SASCHA GRAMMEL ab 20 Uhr mit seinem neuen Programm „ICH FIND´S LUSTIG“ live in der EmslandArena auf. Grammel geht mit dem spargelnagelneuen blitzeblanken Bi-Ba-Bühnen-Programmel im Frühjahr 2016 auf große „ICH FIND‘ S LUSTIG“- Hallentour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Grüezi! Und nach Pompolompusien (vielleicht). Aber ganz bestimmt in Deine Nähe. Alle Puppen sind wieder mit an Bord auf Grammels Gute Laune-Kahn. Für Rätselfreunde: angeblich sind ein Aquarium, Luftballons, Konfetti und ein großes Stück Käse ins Grammel-Spaßbüro geliefert worden. Es sieht also wiedermal ganz nach einer typisch rundum grammeligen Puppet-Comedy-Show mit verrückter Comedy aus – mit leisen, auch bewegenden Momenten, jeder Menge herrlicher Albernheiten und irrer Überraschungen – mehr wird aber noch nicht verraten. Der „ICH FIND‘S LUSTIG“-Ticket-Vorverkauf hat am Mittwoch, 20. Mai 2015, exklusiv auf www.eventim.de und an allen bekannten CTS-Vorverkaufsstellen begonnen.

Generation 50plus: Rundgang durch die historische Altstadt in Rheine

Rathaus Spelle

Spelle – Am Donnerstag, 28. Mai 2015, ist die „Generation 50plus“ der Samtgemeinde Spelle zu einem durch Gästeführer begleiteten Rundgang durch die Rheiner Innenstadt eingeladen, um die Geschichte der Stadt zu erleben.

Ein Kalkhügel nahe der Emsfurt war es, der fränkischen Kriegern im 8. Jahrhundert sehr wichtig war. Wo heute der Falkenhof steht, war früher einmal „Curtis Reni“ – daraus wurde später der Name Rheine. Eine Kaffeetafel rundet den Besuch in der Nachbarstadt ab. Die Führung beginnt um 14.00 Uhr auf dem „Borneplatz“ und dauert etwa 1,5 Stunden. Gegen 17.00 Uhr ist die Rückfahrt geplant. Die Kosten für Busfahrt, Führung und Kaffeetafel betragen 15 Euro pro Person. Anmeldungen nimmt Herbert Schweer, Koordinator 50plus, über Handy 0151 54037959 entgegen. Abfahrzeiten: 13.10 Uhr in Schapen Gasthaus Rosken, 13.25 Uhr in Lünne Parkplatz Kirche und 13.40 Uhr in Spelle Busbahnhof am Rathaus. Anmeldeschluss ist Pfingstmontag, 25. Mai 2015.

 

Eine Millionen Sachschaden durch Feuer auf Ferienhof

Feuerwehr

Haselünne – (ots) – Bei einem Brand auf einem Ferienhof im Ortsteil Lehrte in der Nacht zum Mittwoch entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von etwa einer Millionen Euro. Nach den ersten Feststellungen der Polizei hatte gegen 02.40 Uhr eine Bewohnerin des Ferienhofes an der Laurentiusstraße Brandgeruch festgestellt und die Feuerwehr verständigt. Bei Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Haselünne stand der Dachstuhl des Gebäudes bereits in Flammen. Die Bewohner der teilweise vermieteten Ferienwohnungen konnten das Gebäude alle unverletzt verlassen. Von der Freiwilligen Feuerwehr Haselünne, die von den Wehren aus Osterbrock und Meppen unterstützt wurden, konnte ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude verhindern. Der Ferienhof, in dem sich zwölf Ferienwohnungen befinden, brannte bis auf die Grundmauern nieder. Bei dem Brandobjekt handelt es sich um ein ehemaliges landwirtschaftliches Gehöft, das zu einem Ferienhof umgebaut wurde.

Nach bisherigem Ermittlungsstand brach der Brand im Dachgeschoss des Ferienhofs aus. Die Brandursache ist bislang unbekannt. Die Polizei nahm noch in der Nacht ihre Ermittlungen an der Brandstelle auf.

Hier der Bericht vom NDR