Sonnenschein, hohe Temperaturen sorgen derzeit für großen Andrang an Seen, Flüssen und Freibädern. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ruft Badegäste dazu auf, die Gefahren im und am Wasser trotz sommerlicher Stimmung ernst zu nehmen.

Nach Angaben der Wasserretter entstehen kritische Situationen häufig nicht durch Leichtsinn allein, sondern durch die falsche Einschätzung der eigenen Fähigkeiten. Besonders in natürlichen Gewässern können Strömungen, kalte Wasserschichten oder plötzlich abfallende Uferbereiche selbst erfahrene Schwimmer überraschen.
„Wer ins Wasser geht, sollte dies mit Respekt vor den Bedingungen tun“, erklärt die DLRG Emsland. Vor allem nach längeren Aufenthalten in der Sonne sei Vorsicht geboten. Der Körper müsse sich zunächst an die Wassertemperatur gewöhnen, bevor längere Schwimmstrecken zurückgelegt werden.
Die Rettungsorganisation empfiehlt, nur an ausgewiesenen Badestellen zu schwimmen und auf Warnhinweise zu achten. Kinder sollten sich stets in unmittelbarer Reichweite einer Aufsichtsperson befinden. Zudem rät die DLRG davon ab, nach dem Konsum von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln ins Wasser zu gehen.
Auch moderne Schwimmhilfen und aufblasbare Freizeitartikel vermitteln laut DLRG häufig ein trügerisches Sicherheitsgefühl. Wind und Strömungen können Personen auf Luftmatratzen oder Schwimminseln schnell vom Ufer abtreiben.
Die DLRG hofft, dass alle Badegäste die Sommerwochen unbeschwert genießen können. Mit Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und einem verantwortungsvollen Verhalten lasse sich das Risiko von Badeunfällen deutlich reduzieren.
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