Lingener Ferdinand Terörde feiert 102. Geburtstag

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Lingen. „Kein Alkohol, kein Nikotin und ein sonniges Gemüt“, das sind die Tipps des 102-jährigen Lingeners Ferdinand Terörde für ein langes Leben. Oberbürgermeister Dieter Krone gratulierte dem Lingener in dieser Woche zu seinem Ehrentag und überbrachte zugleich die besten Wünsche und Grüße des Landes, des Landkreises sowie von Rat und Verwaltung. „Wer mich kennt, der vergisst mich nicht“, erklärte das Geburtstagskind und trat auch direkt den Beweis an. Mit Witzen, Geschichten und ansteckend guter Laune unterhielt er die gesamte Kaffeerunde. „Geld hatten wir nicht, aber unser Gemüt – Spaß muss sein. Schließlich kommt es beim Witz auf die Pointe an“, erklärte Ferdinand Terörde. Zudem habe er ein gutes Elternhaus gehabt, das ihn für alle Lebenslagen gerüstet habe. Bis heute kommt Ferdinand Terörde ohne Hörgerät und nahezu ohne Brille aus. „Und im Geiste sind sie topfit“, stellte der Oberbürgermeister bewundernd fest.

Den Hauptteil seines Lebens hat Ferdinand Terörde in Paderborn gelebt. „Die Ems verbindet meine alte und meine neue Heimat“, so das Geburtstagskind. So war der gebürtige Rheinländer mit 99 Jahren in das Mutter-Theresia-Haus nach Lingen und damit in die Nähe seiner Nichte und ihrer Familie gezogen. Wer die Kivelinge sind und welche Bedeutung sie für Lingen haben, wusste der Wahl-Lingener aber trotzdem bereits. „Ich hatte viel Glück im Leben und eine gute Frau“, schloss Ferdinand Terörde. Heiraten wolle er aber nicht noch einmal. Dafür habe er zu viel Angst vor einer neuen Schwiegermutter.

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