Varenrode – Die Erschließungsarbeiten für das neue Baugebiet in Varenrode laufen planmäßig. Davon überzeugten sich Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung bei einer gemeinsamen Baustellenbegehung vor Ort. Die Fertigstellung der Erschließungsmaßnahmen ist für Ende November 2026 vorgesehen. Gleichzeitig rückt die Vermarktung der Grundstücke näher. Denn die Bewerbungsfrist für Interessierte ist am 1. August 2026 gestartet.
Mit dem neuen Baugebiet schafft die Gemeinde Spelle attraktive Wohnbauflächen im Ortsteil Varenrode. Insgesamt entstehen – abhängig von der späteren Bebauung – zwischen 27 und 30 Baugrundstücke. Darüber hinaus ist die Errichtung eines Mehrfamilienhauses vorgesehen. Der Bebauungsplan ist bereits rechtskräftig.
„Mit dem Baugebiet schaffen wir neue Möglichkeiten für Familien und Bauwillige, die sich in Varenrode niederlassen möchten“, betonte Bürgermeister Stefan Heeke. „Besonders erfreulich ist, dass die Arbeiten aktuell voll im Zeitplan liegen.“
Die Erschließung umfasst umfangreiche Tiefbauarbeiten. So werden rund 400 Meter Regenwasserkanäle verlegt. Das Niederschlagswasser wird über ein Regenrückhaltebecken abgeleitet. Ergänzend entsteht eine Schmutzwasserkanalisation mit Pumpwerk. Zudem wird eine rund 570 Meter lange Baustraße hergestellt. Der Mühlenweg wird auf einer Länge von etwa 85 Metern ausgebaut und an die Kreisstraße Speller Straße angebunden, wodurch die Zufahrt in das neue Baugebiet sichergestellt wird.
Die Auftragssumme für die Regenwasserkanalisation und die Baustraße beträgt rund 520.000 Euro. Weitere rund 268.000 Euro werden für die Schmutzwasserkanalisation investiert. Die Arbeiten werden von der Firma Johann Bunte aus Papenburg ausgeführt.
Für künftige Bauherrinnen und Bauherren besonders interessant: Eine Gasversorgung ist im Baugebiet nicht vorgesehen. Die Wärmeversorgung erfolgt in Eigenregie der Grundstückseigentümer, wodurch moderne und individuelle Energiekonzepte umgesetzt werden können. Parallel zur Erschließung werden im September und Oktober die Leitungen für Strom, Trinkwasser und Telekommunikation verlegt.
Zur Erhöhung der Wohnqualität wird das Baugebiet sowohl in Richtung Sportplatz als auch zur Kreisstraße durch Lärmschutzwälle abgegrenzt. Dadurch entstehen attraktive und geschützte Wohnlagen.
Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils sieht in dem Projekt einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Ortsteils: „Die Nachfrage nach Baugrundstücken in unserer Region ist weiterhin hoch. Mit dem neuen Baugebiet schaffen wir zusätzliche Wohnmöglichkeiten und stärken zugleich die Zukunftsfähigkeit Varenrodes.“
Auch die Straßennamen stehen bereits fest. Der Rat der Gemeinde Spelle hat die Bezeichnungen Blumenweg, Am Wall und Varenroder Pohl beschlossen.
Interessierte können sich seit dem 1. August 2026 auf die Baugrundstücke bewerben. Mit dem Abschluss der Erschließungsarbeiten Ende November sollen die Flächen anschließend zeitnah für die Bebauung bereitstehen.

Die zukünftigen Bauplätze wurden von (l. n. r.) Stefan Heeke (Bürgermeister Gemeinde Spelle), Matthias Sils (Samtgemeindebürgermeister), Jürgen Höllman (Fa. Johann Bunte Bauunternehmung), Philip Feitsma (Gladen Ingenieure), Svenja Meßmann (Gladen Ingenieure), Thilo Jochum (Samtgemeinde Spelle), Stefan Sändker (Allgemeiner Stellvertreter des Samtgemeindebürgermeister), Markus Morhaus (Ausschussvorsitzender Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss Gemeinde Spelle) und Niels Stiemer (Bauleiter Fa. Johann Bunte Bauunternehmung) begutachtet.
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