Auf 25 Quadratmetern säen, pflegen und ernten

Auf dem Hof Reker in Spelle-Varenrode können Hobbygärtner in ländlicher Umgebung kleine Gartenparzellen zur eigenen Bepflanzung pachten.
Im Außenbereich von Varenrode unweit ihres Pferdehofes an der Straße Eßmoor 10 haben Lisa und Johannes Reker 60 Gartenparzellen eingerichtet und verpachten diese für eine Pflanzsaison an Interessierte. „Wenn jemand gerne in und mit der Natur arbeitet, besteht hier die Möglichkeit dazu“, beschreiben Lisa und Johannes Reker die Idee. Auf den jeweils 25 Quadratmeter großen Flächen können von April bis November nach eigenem Ermessen zum Beispiel Gemüse, Obst oder Schnittblumen gesät, gepflegt und geerntet werden. Die Verantwortung für die Pflege ist den Nutzenden überlassen, ihnen stehen dafür auf dem Hof eine Grundausstattung an Gartengeräten zur Verfügung. „Die kleinen Pachtgärten sind eine tolle Idee, um die Lust am Gärtnern zu wecken“, freut sich Bürgermeister Andreas Wenninghoff über das neue Angebot in Spelle. 

 Über die neuen Pachtgärten am Hof der Familie Lisa und Johannes Reker (von links) mit Carla und Emil informiert sich
Bürgermeister Andreas Wenninghoff.

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 28.04.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland. 

Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz und deren Verlauf können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen sowie im Dashboard des Robert-Koch-Institutes abgerufen werden. 
Grafik Landkreis Emsland 

 

Samtgemeinde Spelle setzt Vorschläge der Anwohner um und installiert Übergangshilfen (Mit Video)

Spelle Die Bernard-Krone-Straße, Bahnhofstraße und Rheiner Straße von der Einmündung Portlandstraße beim Autohaus Lampa bis zur Hedwigstraße im Ortskern von Spelle werden vollständig erneuert.

Die Bauzeit liegt nach Angaben von Michael Gladen vom Ingenieurbüro für Straßen- und Tiefbau Gladen voll im Plan und soll circa in einem Jahr fertiggestellt sein.

Auf Vorschläge der Anwohner bei der digitalen Informationsveranstaltung im März 2021 der Samtgemeinde Spelle wurde vorgeschlagen Übergangshilfen auf der Rheiner Straße, Bernard-Krone-Straße und Bahnhofstraße zu installieren. Wie uns jetzt Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann mitteilte wurde nach ausgiebiger Prüfung nun beschlossen, mehrere Übergangshilfen in der Baumaßnahme einzubinden.

Mehr dazu im Video!

 

Fallzahlen in den emsländischen Kommunen Stand: 27.04.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland. 

Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz und deren Verlauf können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen abgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.

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Corona-Testkits fahren mit Landkreis Emsland stattet Rettungsmittel aus – Schutz von Gesundheitsinfrastruktur

Der Landkreis Emsland hat Corona-Testkits für die Rettungsmittel, also Rettungswagen, Krankentransportwagen und Notfallkrankentransportwagen, angeschafft, die ab sofort eingesetzt werden. Mit den Schnelltests sollen künftig Patienten vor dem Transport abgestrichen werden, um die Besatzung der Rettungswagen sowie im weiteren die angefahrenen Kliniken vor einem Eintrag von Coronainfektionen zu schützen.
Landrat Marc-André Burgdorf weist darauf hin, dass mit diesem einheitlichen Vorgehen erkrankte Personen früher erkannt werden und Krankenhäuser entlastet werden können; ein bei Eintreffen in den Kliniken üblicherweise durchgeführter PoC-Antigen-Schnelltest bei Patienten könne damit entfallen. „Unser Vorgehen ist nicht nur Ressourcen schonend, sondern unterbindet vor allem Infektionsketten und vermeidet von vornherein ein Ausbreiten von Corona in den Krankenhäusern und damit in den wichtigen und sensiblen Bereichen unserer Gesundheitsversorgung“, sagt Burgdorf. Die Krankenhäuser sind mit der Vorabtestung bereits vor Ankunft einer möglichen infizierten Person sensibilisiert und können entsprechende Schutzvorkehrungen treffen. Das Vorgehen erleichtert im Krankenhaus ganz erheblich die Abläufe und verbessert somit die Versorgungsmöglichkeiten innerstationär. PCR-Tests, die abschließend klären, ob eine Coronainfektion vorliegt oder nicht, können sofort durchgeführt werden, erläutert Burgdorf.
Getestet werden alle Patienten, welche zur stationären Behandlung ins Krankenhaus eingewiesen werden und bei denen keine hoch akute Dringlichkeit oder Notfallsituation besteht. Ausgenommen von Testungen sind ambulante Patienten bei Fahrten zu den Arztpraxen, beispielswiese zur Strahlentherapie oder Dialyse, und Patienten, die bereits am Behandlungstag einen Schnelltest vorweisen können. Ein positives Testergebnis wird dem zugewiesenen Krankenhaus telefonisch übermittelt.
Rund 5000 Testkits wird der Landkreis Emsland dafür zur Verfügung stellen. Das entspricht in etwa der Zahl an Transporten, die mit den Rettungsmitteln im Monat gefahren werden. Das Verfahren soll zunächst einen Monat durchgeführt und dann anschließend bewertet werden. Fällt die Evaluation positiv aus, ist eine Fortsetzung des Angebots möglich.

Rauschgiftspürhund Raptor entdeckt 200.000 Euro Bargeld

200.000 Euro entdeckten Osnabrücker Zöllner am Vormittag des 23. April 2021 bei einer Fahrzeugkontrolle auf der Autobahn A 30 in einem zuvor aus den Niederlanden eingereisten PKW.

Der Reisende gab an, für 30 Minuten in den Niederlanden einen Freund besucht zu haben. Die Frage nach mitgeführten Waffen, Betäubungsmitteln oder Bargeld verneinte der Fahrer.

Aufgrund der Angaben über die kurze Verweildauer, entschlossen sich die Beamten zu einer Intensivkontrolle des Autos. Hierbei kam auch Spürhund Raptor zum Einsatz. Raptor zeigte durch sein Verhalten an, dass sich etwas an der rechten Innenverkleidung des Kofferraums befand. Als die Zöllner das Versteck öffnen ließen, entdeckten sie mehrere Geldbündel. Insgesamt kamen 200.000 Euro zum Vorschein.

Wegen der fehlenden Anzeige des Bargelds leiteten die Zollbeamten ein Strafverfahren ein. Die Gesamtsumme des Bargelds wurde sichergestellt.

Die weiteren Ermittlungen hat die Gemeinsame Ermittlungsgruppe vom Zollfahndungsamt Essen und dem Landeskriminalamt aus Nordrhein-Westfalen übernommen.

Zusatzinformation

Die Kontrolleinheiten des Zolls überwachen den Verkehr mit Bargeld und gleichgestellten Zahlungsmitteln über die Grenzen Deutschlands zu anderen Mitgliedstaaten der EU und im Landesinnern.

Anzeigepflichtig sind Bargeld und diesem gleichgestellten Zahlungsmittel im Gesamtwert von mehr als 10.000 Euro je Person. Durch die Anzeigepflichtigen sind auch die Herkunft, der wirtschaftlich Berechtigte sowie der Verwendungszweck darzulegen.

Fallzahlen in den emsländischen Kommunen Stand: 26.04.2021

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Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz und deren Verlauf können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen abgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.

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Neue Demokratische Kraft im Emsland startet durch

Spelle- Am 16.04.2021 haben sich im Wöhlehof in Spelle 10 interessierte Personen zur Konstituierung des Kreisverbandes DEMOKRATIE IN BEWEGUNG zusammengefunden.

Die Werte, Transparenz und konsequente Wertschätzung der Partei DEMOKRATIE IN BEWEGUNG hat in kurzer Zeit 5 Personen dazu motiviert, Mitglied zu werden und sich individuell und authentisch dafür einzusetzen, die Gedankenstrukturen der Politik aktiv zu verändern.

Einstimmig wurden in der konstituierenden Sitzung Elisabeth Penniggers und Johannes Hoffrogge zu Vorsitzenden gewählt. Unterstützt werden die Vorsitzenden durch Helmut Roling, Roswitha Thale, Christof Schütte und Kofi Bernd Räder.

Weitere Personen haben Interesse an einem engen Austausch bekundet.

Nach einer kurzen Pause sind einstimmig die Listen für die Kommunalwahl am 12.09.2021 aufgestellt worden. Sowohl für die Samtgemeinde Spelle als auch für die Gemeinde Spelle, geht DEMOKRATIE IN BEWEGUNG mit 5 Mitgliedern in die Wahl.

Johannes Hoffrogge, Elisabeth Penniggers, Helmut Roling, Roswitha Thale und Christof Schütte haben sich und ihre Motivation den Teilnehmern kurz vorgestellt. Einigkeit herrscht in der Überzeugung, die Entwicklung der Gemeinde bzw. Samtgemeinde Spelle deutlich zu verändern, um basierend auf vorhandene Ressourcen und klimaneutral, uns und unseren Kindern, mehr Gemeinwohl und nachhaltige Lebensqualität zu schaffen und nachhaltig zu sichern.

DEMOKRATIE IN BEWEGUNG wird den Herausforderungen und den Zielkonflikten ursächlich begegnen und sich nicht von jedweden Abhängigkeitsverhältnissen leiten lassen. Mit konsequentem Handeln und klaren Aussagen wird Beitrag geleistet, Gewohnheitshandlungen, gewohnte Strukturen und Sichtweisen kritisch zu hinterfragen und den Blick für mögliche alternative Lösungen zu öffnen.

spelle@bewegung.jetzt   https://bewegung.jetzt/Spelle  https://facebook.com/DiB.KVEmsland

v.l.n.r. Helmut Roling, Johannes Hoffrogge, Roswitha Thale, Elisabeth Penniggers, Christof Schütte, Kofi Bernd Räder (Foto: DiB Spelle)

Fallzahlen in den emsländischen Kommunen Stand: 23.04.2021

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Keine Testpflicht für Patient*innen in Podologiepraxen

Spelle- Podologie ist keine Fußpflege – Verunsicherung der Patient*innen durch unzulänglich definierte Begrifflichkeit der „körpernahen Dienstleistung“

Nach der Beschlussfassung des Bundestages am 21.04.2021 zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes mit dem „Vierten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite – Änderung des Infektionsschutzgesetzes“ hat der Bundesrat dem Entwurf am 22.04.2021 zugestimmt. Wie schon in den bisherigen Rechtsverordnungen einiger Bundesländer kommt es auch hier wieder zu einer Begriffsvermischung und Fehlzuordnung in den Bereichen Handwerk/handwerksähnliche Betriebe und den Gesundheitsfachberufen.

Der Begriff der „körpernahen Dienstleistungen“ ist ein Kunstgeschöpf des Verordnungsgebers im Laufe der Pandemie, mit welchem er gewerbliche Dienstleistungen des Handwerks und der handwerksähnlichen Betriebe besonderen Regelungen unterwerfen wollte, soweit diese naturgemäß „in der Nähe des Körpers“ erfolgen. Der Systematik der Rechtsordnung folgend fallen diese indes nicht in den Bereich des Medizinrechts.

Podologie ./. Fußpflege
Auch wenn sich beide Tätigkeiten auf den Fuß beziehen, so bestehen doch erhebliche Unterschiede: Podologie ist ein staatlich geregelter Gesundheitsfachberuf, der dem Medizinrecht unterliegt. Die Podolog*innen sind freiberuflich tätig und erbringen medizinisch notwendige Gesundheitsleistungen. Die medizinische Notwendigkeit ergibt sich dabei aus einer Heilmittelverordnung, einem Rezept und durch prophylaktische Maßnahmen zur Vorbeugung gesundheitlicher Beeinträchtigungen.
Unter den Begriff der „körpernahen Dienstleistungen“ fallen folglich Leistungen am Körper jenseits des Medizinrechts, z.B. von Friseurbetrieben, Massage-, Nagel- und Fußpflegestudios. Fußpflege unterliegt keinem Ausbildungsreglement und ist in der Handwerksordnung unter „handwerksähnlich“ angesiedelt. Die Tätigkeit der Fußpfleger*innen beschränkt sich auf rein pflegende Maßnahmen am gesunden Fuß. Es ist ihnen nicht erlaubt, medizinische Leistungen – auch nicht auf ärztliche Verordnung oder Empfehlung – abzugeben. Keinerlei Aussagekraft haben diverse Werbebezeichnungen wie bspw. „med. Fußpflege“ oder „ärztlich geprüft“ – auch dabei handelt es sich um reine Fußpflege.

Fakt ist: Patient*innen müssen in Podologiepraxen keinen Corona-Test

Bundesweite Notbremse beschlossen

Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt eine Inzidenz von 100, werden dort künftig bundeseinheitliche Maßnahmen das Infektionsgeschehen eindämmen. Das hat der Bundestag mit einer Ergänzung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen, das nun auch den Bundesrat passierte. Die Neufassung soll helfen, die dritte Welle der Pandemie zu bremsen.

Der Deutsche Bundestag hat am Mittwoch wichtige Ergänzungen des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Die zentrale Neuerung: Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen eine Inzidenz von 100, gelten dort ab dem übernächsten Tag zusätzliche, im Gesetz nun bundeseinheitlich festgeschriebene Maßnahmen.

Die Inzidenz von 100 wird überschritten, wenn innerhalb von sieben Tagen mehr als 100 Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 pro 100.000 Einwohner festzustellen sind. 

  • Kontaktbeschränkungen für private Treffen drinnen und draußen: Die Reduzierung von privaten wie beruflichen Kontakten ist das wirksamste Mittel, um die Zahl der Neuinfektionen zu bremsen. Trotzdem soll keiner einsam bleiben. Daher sind Treffen eines Haustandes mit einer weiteren Person auch bei einer Inzidenz über 100 weiterhin möglich – Treffen mit mehr Menschen dagegen nicht. 
  • Öffnungen von Geschäften: Auch bei einer hohen Inzidenz wird die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs und existentiellen Dienstleistungen verlässlich sichergestellt. Geöffnet bleiben der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel. In allen Fällen bleiben natürlich die Beachtung entsprechender Hygienekonzepte und die Maskenpflicht Voraussetzung. 

    Bei einer Inzidenz unter 150 wird es zudem bei allen weiteren Geschäften möglich sein, mit Termin und mit einem aktuellen negativen Testergebnis einzukaufen. Im Dienstleistungsbereich bleibt alles, was nicht ausdrücklich untersagt wird, offen, also beispielsweise Fahrrad- und Autowerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen und ähnliches.

  • Körpernahe Dienstleistungen – nur in Ausnahmen: Körpernahe Dienstleistungen sollen nur zu medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken in Anspruch genommen werden. Ausnahme: der Friseurbesuch und Fußpflege, allerdings nur, wenn die Kundinnen und Kunden einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorlegen können – und natürlich nur mit Maske. Andere körpernahe Dienstleistungen sollen nicht mehr möglich sein.
  • Eingeschränkte Freizeit- und Sportmöglichkeiten: Gastronomie und Hotellerie, Freizeit- und Kultureinrichtungen sollen bei einer Inzidenz über 100 schließen. Ausnahmen: Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten. Sie können mit aktuellem negativen Test besucht werden. Berufssportler sowie Leistungssportler der Bundes- und Landeskader können weiterhin trainieren und auch Wettkämpfe austragen – wie gehabt ohne Zuschauer und unter Beachtung von Schutz- und Hygienekonzepten. Für alle anderen gilt: Sport ja, aber alleine, zu zweit oder nur mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes. Ausnahme: Kinder bis 14 Jahre können draußen in einer Gruppe mit bis zu fünf anderen Kindern kontaktfrei Sport machen.  
  • Ausgangsbeschränkungen: Im Zeitraum zwischen 22 Uhr und 5 Uhr soll nur derjenige das Haus verlassen, der einen guten Grund hat – also etwa zur Arbeit geht, medizinische Hilfe braucht oder den Hund ausführen muss. Bis 24 Uhr wird es weiterhin möglich sein, alleine draußen zu joggen oder spazieren zu gehen. Ausgangsbeschränkungen sind ein Instrument unter vielen anderen. Sie tragen dazu bei, das Mobilität begrenzt wird. Und Einschränkungen der Mobilität helfen, die Zahl der Neuinfektionen zu senken.
  • Kein Präsenzunterricht bei einer Inzidenz über 165: Das Infektionsgeschehen macht nicht vor der Schultür halt. Aufgrund der dynamischen Infektionslage ist es daher wichtig, auch hier zu bundeseinheitlichen Regelungen zu kommen, wenn es die epidemiologische Lage erfordert. Bei einer Inzidenz über 165 soll der Präsenzunterricht in Schulen und die Regelbetreuung in Kitas untersagt werden. Mögliche Ausnahmen: Abschlussklassen und Förderschulen.
  • Homeoffice: Die Verpflichtung, Homeoffice anzubieten, wenn dies betrieblich möglich ist, ist bereits jetzt schon Bestandteil der Corona-Arbeitsschutzverordnung. Mit der Aufnahme in das Infektionsschutzgesetz wird die Homeoffice-Pflicht verstärkt. Beschäftigte haben jetzt auch die Pflicht, Homeoffice-Angebote wahrzunehmen, wenn es privat möglich ist. 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Fallzahlen in den emsländischen Kommunen Stand: 22.04.2021

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Corona- Schnelltest im Wöhlehof in Spelle: Online buchen!

Jeder Bürger hat einmal pro Woche Anspruch auf einen kostenlosen Corona-Schnelltest.

Vor dem Besuch bei Eltern oder Verwandten noch schnell einen Corona-Schnelltest machen. Das verschafft Sicherheit, niemanden einem Corona-Risiko auszusetzen.

Aber woher auf die Schnelle noch einen Termin bekommen?

Auf https://www.terminland.eu/rats-apotheke-spelle/  können Bürger nun unkompliziert einen passenden Termin buchen, um sich im Wöhlehof in Spelle testen zu lassen.

Fallzahlen in den emsländischen Kommunen Stand: 21.04.2021

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Volle Auftragsbücher: 2.600 Baugenehmigungen im vergangenen Jahr Lohn-Plus und Wegezeit-Entschädigung für Bauarbeiter im Kreis Emsland gefordert

Die rund 9.000 Bau-Beschäftigten im Kreis Emsland sollen mehr Geld bekommen: In der anstehenden Tarifrunde für die Branche fordert die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar- Umwelt (IG BAU) ein Lohn-Plus von 5,3 Prozent. Außerdem soll ein Modell für die Entschädigung der sogenannten Wegezeit, also der langen, meist unbezahlten Fahrzeit zur Baustelle, weiterentwickelt werden. „Der Boom der Bauwirtschaft hält trotz Pandemie an. Nun müssen die Beschäftigten an den steigenden Umsätzen beteiligt werden“, sagt Herbert Hilberink, der stellvertretende Bezirksvorsitzende der IG BAU Osnabrück-Emsland- Grafschaft Bentheim.

Der Gewerkschafter verweist auf die hohe Zahl der Baugenehmigungen, die zu weiterhin vollen Auftragsbüchern bei den Unternehmen führten. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurde im Landkreis Emsland im vergangenen Jahr der Bau von 2.560 Wohnungen genehmigt. Dabei investierten Bauherren rund 477 Millionen Euro.
„Während viele Branchen stark von den Lockdowns und Kontaktbeschränkungen betroffen sind, laufen die Arbeiten am Bau auf Hochtouren weiter“, sagt IG BAU-Verhandlungsführer Carsten Burckhardt. Statt Homeoffice und Kurzarbeit seien für viele Maurer, Zimmerleute und Straßenbauer Überstunden und Wochenendarbeit an der Tagesordnung. Dafür hätten sie eine faire Anerkennung verdient. Nach Angaben des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes stieg der Umsatz in der Branche im vergangenen Jahr um sechs Prozent. Auch die Aussichten für das laufende Jahr sind gut: Die Konjunkturprognose für das Bauhauptgewerbe kletterte laut ifo-Institut im März mit einem Plus von 2,3 Prozent auf den höchsten Wert seit Beginn der Corona-Pandemie.

„Neben einer Lohnerhöhung erwarten die Beschäftigten eine Entschädigung für die viele Zeit, die sie für den Betrieb zu ihren Baustellen unterwegs sind“, so Burckhardt. Eine Weiterentwicklung der Wegezeitenentschädigung sei überfällig. Nach einer Studie des Pestel-Instituts legen Bauarbeiter in Deutschland im Schnitt 64 Kilometer für die einfache Strecke zur Arbeit zurück. Jeder Vierte ist mehr als eine Stunde zum Einsatzort unterwegs – plus Rückfahrt. Zum Vergleich: Unter allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern außerhalb des Bauhauptgewerbes betrifft das nur fünf Prozent.
Die Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern beginnen am 11. Mai in Berlin.

 

Fallzahlen in den emsländischen Kommunen Stand: 20.04.2021

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Fallzahlen in den emsländischen Kommunen Stand: 19.04.2021

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Drogenschmuggler wollte Glas mit Amphetamin-Bällchen schmuggeln

Bad Bentheim – Beamte der Bundespolizei haben Sonntagmittag einen Drogenschmuggler erwischt, der ein Glas mit Amphetamin-Bällchen über die deutsch-niederländische Grenze schmuggeln wollte.

Der 60-jährige deutsche Staatsangehörige war mit ihrem PKW über die Autobahn 30 aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist. Im Rahmen der intensivierten grenzpolizeilichen Überwachung wurde das Auto von der Bundespolizei gestoppt und auf dem Rastplatz Waldseite Süd kontrolliert.

Bei Durchsuchung des Autos entdeckten die Beamten ein Glas in dem sich mehrere weiße Kugeln in einer gelblichen Flüssigkeit befanden. Ein durchgeführter Drogenschnelltest bestätigte den Verdacht der Bundespolizisten, dass es sich bei den Bällchen um Amphetamin handelt. Die Drogen wurden beschlagnahmt und für die weiteren Ermittlungen an Beamte des Zollfahndungsamtes Essen am Dienstsitz in Nordhorn übergeben, dort werden auch die abschließenden Ermittlungen wegen des Drogenschmuggels geführt.

Pilot stirbt bei Flugzeugabsturz in Wietemarschen

 Wietmarschen-Lohne. Am Sonntagmittag ist im Naherholungsgebiet „Lohner Sand“ – ehemaliger Bundewehrübungsplatz bei Lingen –  ein  Flugzeug  abgestürzt. Dabei wurde der Pilot getötet. Die Absturzstelle liegt 100 Meter von der Betonstraße zum ehemaligen Bundewehrdepot entfernt im Wald. Die Maschine sei gegen 11.40 Uhr auf dem wenige Kilometer entfernten Flugplatz Nordhorn-Klausheide gestartet. Ein 56-jähriger Pilot aus Emlichheim hatte im Tower den Flug angemeldet. Die Polizei ermittelt noch, ob der Grafschafter auch die Maschine geflogen hat. Ein Augenzeuge hatte die Maschine beim Überflug über Lingen gesehen. Gegen 12 Uhr hörte er einen lauten Knall und das Motorengeräusch sei verstummt. Er alarmierte die Polizei und sofort rückte ein Großaufgebot an Rettungskräften an. Für den Piloten, der allein im Flugzeug saß, kam jede Hilfe zu spät. Der Rettungshubschrauber aus Rheine und ein Polizeihubschrauber kreisten über der Absturzstelle. Feuerwehr und Polizei suchte mit Kräften das umliegende Waldstück ab. Dabei kam auch eine Suchdrohne der DLRG zum Einsatz. Das Einsatzgebiet wurde abgesperrt und von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Die Polizei hat die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung kurz BFU  eingeschaltet.

Am Absturzort rückt ein Großaufgebot an Rettungskräften an und sucht nach weiteren vermissten Flugzeuginsassen.

Die Absturzstelle liegt 100 Meter von der Betonstraße zum ehemaligen Bundewehrdepot entfernt im Wald.

 

 

 

Versuchter Raubüberfall auf Tankstelle in Rheine – Angestellter lebensgefährlich verletzt

Versuchter Raubüberfall auf Tankstelle in Rheine – Angestellter lebensgefährlich verletzt – Mordkommission im Einsatz – Polizei sucht Zeugen Rheine/Münster Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Münster und der Polizei Steinfurt.

In der Nacht von Samstag (17.04., 23:25 Uhr) auf Sonntag haben zwei bislang unbekannte Täter eine Tankstelle an der Neuenkirchener Straße in Rheine überfallen. Dabei fügte einer der Männer dem anwesenden Mitarbeiter (29 J.) der Tankstelle mit einem Schlagwerkzeug lebensgefährliche Verletzungen am Kopf zu.

Die beiden Täter flüchteten ohne Beute in unbekannte Richtung. Der 29-Jährige wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

„Ersten Erkenntnissen und Aussagen zufolge betraten die beiden Täter um 23:25 Uhr die Tankstelle“, erläutert Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. „Einer von ihnen blieb an der Tür stehen. Der andere ging auf den Angestellten hinter dem Verkaufstresen zu und forderte ihn nach Aussage des Geschädigten auf, die Kasse zu öffnen. Unmittelbar danach schlug dieser Mann wiederholt mit einem Schlagwerkzeug auf den 29-Jährigen ein.“ Mutmaßlich weil ein Auto an der Tankstelle vorfuhr, ließ der Angreifer von dem Geschädigten ab und beide Täter flüchteten ohne Beute in unbekannte Richtung. Die beiden Insassen des Autos fanden den Verletzten hinter dem Tresen am Boden liegend vor, leisteten Erste Hilfe und setzten gegen 23:34 Uhr den Notruf bei der Polizei ab.

Zur Klärung der Tat ist beim Polizeipräsidium Münster eine Mordkommission unter Leitung von Kriminalhauptkommissarin Julika Böhlendorf im Einsatz, die unter anderem wegen versuchten Mordes ermittelt.

Beide Täter sind ersten Erkenntnissen zufolge 20-30 Jahre alt, circa 180 cm groß und haben eine schlanke Statur. Ihre Bekleidung wird wie folgt beschrieben: Einer der Täter trug zum Tatzeitpunkt eine schwarze Hose, eine schwarze Jacke mit Kapuze, unter der Kapuze ein schwarzes Käppi sowie eine weiße FFP2-Maske.

Der andere Täter war bekleidet mit einer dunkelblauen Jacke, einer dunkelgrauen Hose und einer schwarzen Strickmütze. Auch er trug eine weiße FFP2-Maske sowie einen schwarzen Rucksack mit dem weißen Aufdruck „Nike“. Nach Aussage des Geschädigten spricht dieser Mann Deutsch mit mutmaßlich osteuropäischem Akzent.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei Münster unter Tel. 0251 275 0 entgegen.

Brand auf Wertstoffhof schnell gelöscht

Spelle- Am Samstagabend um 20:51 Uhr wurde die Feuerwehr Spelle zu einem Brand an der Siemensstraße in Spelle alarmiert, da nicht genau klar war, wo der Brand war, da es sich um ein Industriegebiet handelt, rückte die Feuerwehr Spelle mit 31 Einsatzkräfte und 5 Fahrzeuge aus.

Nach Einfahrt in der Siemensstraße konnte aber schnell ein Brand auf dem Wertstoffhof lokalisiert werden. Nach Öffnen des Tors konnte der Brand von den Einsatzkräften schnell abgelöscht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Fallzahlen in den emsländischen Kommunen Stand: 16.04.2021

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B70/A30: neue Verkehrsführung am Knotenpunkt Rheine-Nord ab Samstag

Rheine (Straßen.NRW). Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Münsterland baut aktuell den Knotenpunkt Rheine-Nord um. Ab kommenden Montag (19.) gehen die Arbeiten in eine neue Phase, hierfür muss der Verkehr auf die andere (östliche) Straßenseite der B70 verlegt werden. Die neue Verkehrsführung gilt ab Samstag (17.): Das Abfahren von der Autobahn auf die B70 ist weiterhin nicht möglich. Bis voraussichtlich Ende Juni ist nur die Auffahrt auf die A30 in Fahrtrichtung Amsterdam aus Steinfurt kommend möglich. Das Abbiegen vom Venhauser Damm auf die Bundesstraße wird mit Hilfe einer Baustellenampel in beide Richtungen (Lingen und Steinfurt) möglich sein. In Fahrtrichtung Lingen kann rechts in den Venhauser Damm abgebogen werden. Die Umleitungen bleiben wie bisher ausgeschildert: Die Umleitungsstrecke von der Autobahn führt über die Anschlussstelle Rheine, über die L593 (Hopstener Damm, Konrad-Adenauer-Ring), B481 (Salzbergener Straße) und die B70. Der Radverkehr wird über angrenzende Wirtschaftswege umgeleitet. Über Veränderungen im Verkehrsablauf in den nachfolgenden Bauphasen wird Straßen.NRW informieren. Im Herbst sollen die gesamten Arbeiten abgeschlossen sein.

Nach Beginn der Baumaßnahme wurde eine verstärkte Nutzung des Holstener Weges/Holsterfeld festgestellt. Diese Wirtschaftswegverbindung ist als Radwegumleitung vorgesehen. Zum Schutz des Radverkehrs, der Fußgänger und Anlieger wird der Streckenabschnitt für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Durchfahrt für Kraftfahrzeuge wird baulich unterbunden.

Fallzahlen in den emsländischen Kommunen Stand: 15.04.2021

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BadBentheim: Schwerpunkteinsatz im deutsch-niederländischen Grenzraum

Bad Bentheim / Bunde / Meppen – Am Mittwoch wurde im deutsch-niederländischen Grenzkorridor ein überregionaler und behördenübergreifender Schwerpunkteinsatz zwischen der Nordsee (Dollart) bis nach Aachen durchgeführt. Der Schwerpunkt der Kontrollen lag in der Feststellung grenzüberschreitender Kriminalität.

Foto: ES Media Spelle

Die Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim beteiligte sich mit rund 250 Beamten an dem Einsatz und führte im Grenzkorridor von den Niederlanden zu Niedersachsen sowohl flexible als auch stationäre Fahndungsmaßnahmen an den grenzüberschreitenden Hauptverkehrsstraßen und dem grenzüberschreitenden Zugverkehr durch.

An der Autobahn 30 richtete die Bundespolizei bei Bad Bentheim auf dem Autobahnparkplatz „Waldseite Süd“ eine stationäre Kontrollstelle ein, an der sich die Landespolizei Niedersachsen und die Bundeszollverwaltung beteiligten.

Im Rahmen des Einsatzes wurde auch die Einhaltung der Coronavirus-Einreiseverordnung überwacht. Seit der Einstufung der Niederlande als Hochinzidenzgebiet hat die Bundespolizei die Kontrolldichte an der deutsch-niederländischen Binnengrenze erhöht und bringt sich damit in den Gesamtprozess der Umsetzung der Coronaschutzmaßnahmen ein.

Im Rahmen der eintägigen Kontrollmaßnahmen wurden durch die Bundespolizei im niedersächsischen Grenzraum zu den Niederlanden insgesamt 415 Fahrzeuge, 13 Züge und 1053 Personen überprüft.

Ein 23-jähriger Deutscher wurde wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz mit Haftbefehl gesucht und wurde zur Verbüßung von vier Tagen Kurzarrest in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Ein 37-jähriger moldauischer Staatsangehöriger wurde wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz in die Niederlande zurückgeschoben.

In 11 Fällen wurden Verstöße in Zusammenhang mit Betäubungsmitteln festgestellt.

In 79 Fällen konnte Reisende keinen Nachweis über einen negativen Corona-Test erbringen. Gegen diese Personen wurde jeweils eine Ordnungswidrigkeitsanzeige gefertigt. 12-mal war wegen fehlender digitaler Einreiseanmeldung eine schriftliche Ersatzmitteilung erforderlich. In 80 Fällen erfolgte ein Bericht an die zuständigen Gesundheitsbehörden.

Nach Eindruck der Bundespolizei hatten die meisten Reisenden aus den Niederlanden Verständnis für die Kontrollmaßnahmen, auch im Hinblick auf die Eindämmung des Infektionsgeschehens.

 

Die Staatsanwaltschaft Osnabrück ermittelt zusammen mit den Polizeibeamten der Polizeiinspektion Grafschaft Bentheim/Emsland in zwei traurigen Tierschutzfällen.

Schapen- Am 04.02.2021 drangen unbekannte Täter in einen Ferkelstall in der Gemeinde Schapen ein. Dort hebelten sie mit einem Haken in vier Schweineboxen einige Bodenplatten aus Kunststoff aus dem Stallboden heraus. Anschließend fielen zahlreiche Ferkel mit einem Gewicht von 20-28 kg durch die entstandene Öffnung in die darunter befindliche Güllegrube. Der Landwirt konnte einige Tiere retten, leider ertranken aber mindestens 60 Ferkel in der Gülle. 

Haren- Am 08.03.2021 kam es in einer Unterkunft für Asylbewerber in Haren zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 19 Jahre alten ivorischen Staatsangehörigen und einem 36 Jahre alten Iraner. Dabei schlug der Ivorer mit einem Metallgegenstand auf eine Hauskatze ein und steckte das zu diesem Zeitpunkt möglicherweise noch lebende Tier in einen Backofen, den er auf eine hohe Temperatur einstellte. Durch die verkohlende Katze kam es zu einer enormen Rauch- und Geruchsentwicklung. 

Der Tatverdächtige, der am Folgetag wiederum einen Bewohner der Einrichtung angegriffen hat, ist von einer Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Lingen in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen worden.