Neuenkirchen – Am späten Samstagabend wurde ein 82-jähriger Mann aus Neuenkirchen-Offlum von seiner Ehefrau als vermisst gemeltet. Im Laufe der Nacht und am Sonntagvormittag wurde er von insgesamt 40 Polizei- und 38 Feuerwehrkräften in Offlum und in der Umgebung gesucht. Durch die Feuerwehr wurde das Umfeld und die Wasserfläche des Offlumer Sees mit Einsatzbooten abgesucht. Aus der Luft wurde diese Absuche des Gewässers und der umliegengenden Freiflächen durch einen Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera unterstützt. Am Sonntagmorgen wurden die Suchmaßnahmen auf Grund von Zeugenbefragungen im Bereich Wettringen konzentriert. Gegen 10:15 Uhr wurde der Vermisste dort gesund und wohlbehalten durch Polizeikräfte angetroffen und wieder nach Hause gebracht.
Kategorie-Archiv: Spelle
Trotz Corona-Pandemie: Einsatzbereitschaft der Feuerwehren weiterhin gewährleistet
Meppen Weitreichende Vorsichts- und Schutzmaßnahmen kennzeichnen zurzeit die Einsatz- und Ausbildungstätigkeit in den Freiwilligen Feuerwehren des Emslandes. Das wurde anlässlich der als Video-Konferenz durchgeführten Dienstbesprechung der Stadt- und Gemeindebrandmeister deutlich. Erfreulich ist laut Kreisfeuerwehrführung, dass sich entgegen dem landesweiten Trend die Zahl der Einsatzkräfte im Emsland um rund zwei Prozent erhöht hat.

Als Videokonferenz führte die Kreisfeuerwehr Emsland die Stadt- und Gemeindebrandmeisterdienstbesprechung durch. Unser Foto zeigt die Kreisfeuerwehrführung zusammen mit Dezernent Michael Steffens und den zuständigen Mitarbeitern des Landkreises. Foto: J. Menke
„Die aktuelle Corona-Krise ist eine große Herausforderung für unsere Feuerwehren“, sagte Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff zu Beginn der Konferenz. Um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren sicherzustellen, habe man in Anlehnung an die landesweiten Verordnungen und den Weisungen des Innenministeriums Regelungen getroffen, die bislang die Einsatzbereitschaft der Wehren im vollen Umfang gewährleistet hätten. Dank des Engagements der Kreisausbilder und deren Leiter Frank Burrichter und Florian Bethke habe man den im Juni aufgestellten „Sonderausbildungsplan“ einhalten können. Auch der zuständige Dezernent des Landkreises, Michael Steffens, lobte die Maßnahmen der Feuerwehren zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft.
Steffens berichtete den Feuerwehrführungskräften, dass der Leitstellenverbund Ems-Vechte für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim am 1.1.2021 offiziell die Tätigkeit als sogenannte „Anstalt des öffentlichen Rechts“ aufnehme. Später sei der Bau eines neuen Leitstellengebäudes im zentral gelegenen Gewerbegebiet Meppen-Versen vorgesehen. Steffens wie auch der Leiter der Rettungsleitstelle, Michael Albers, machten deutlich, dass sich für die Feuerwehren kaum Änderungen durch die die neue Leitstelle ergeben. Albers ging dann noch auf weitere Funkthemen ein und wies darauf hin, dass der Sprechfunkverkehr mit Klarnamen vom Land nicht weiter geduldet werde. Aus der Arbeitsgruppe „Digitale Alarmierung“ berichtete Günter Keiser von zahlreichen Erkenntnissen, die gemeinsam mit der Kreisverwaltung beleuchtet werden sollten. Keiser schlug vor, aufgrund der Komplexität der Themen externe Fachberater einzubeziehen.
Der Landkreis habe weitere Investitionen angeschoben, darunter die Beschaffung von zwei Abrollbehältern „Einsatzleitung“ (AB ELW 2), zwei Wechselladerfahrzeugen und zwei Ausbildungsfahrzeugen LF 10, betonte Dezernent Steffens. Die Kommandowagen für die Kreisfeuerwehrführung seien bereits übergeben worden. Darüber hinaus sind, so Steffens, die Umbaumaßnahmen an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Sögel, die gleichzeitig Ausbildungsstandort ist, angelaufen. Für die FTZ werde einen weiterer Mitarbeiter eingestellt.
Die Freiwilligen Feuerwehren im Emsland verfügen aktuell über 2 817 (Vorjahr 2 756) Einsatzkräfte, darunter 139 (120) Frauen, hob Kreisbrandmeister Dyckhoff seinem Jahresbericht hervor. Die Werkfeuerwehren verfügten über 777 Kameraden. Einen leichten Rückgang auf 524 (532) verzeichneten erstmalig die Jugend- und Kinderfeuerwehren. Dies ist nach Angaben des Kreisfeuerwehrjugendwartes Klaus Smits auch auf die große Zahl der Übernahmen in die Einsatzabteilungen zurückzuführen.
Die Jugendwarte seien bemüht, die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen mit vielen Ideen aufrecht zu erhalten. Das sei nicht leicht im Rahmen der durch Corona bedingten Beschränkungen.
Die Gesamteinsatzzahl belief sich laut Dyckhoff in 2019 auf 2 654 (2 856). Den Schwerpunkt bildeten mit einem Anteil von 67 Prozent die Technischen Hilfeleistungen.
Regierungsbrandmeister Matthias Röttger und Kreisbrandmeister Dyckhoff gingen detailliert auf die weitreichenden Veränderungen auf Landesebene ein. Durch die Einrichtung des Niedersächsischen Landesamts für Brand- und Katastrophenschutz, aber auch durch die geplante Novellierung des Brandschutzgesetzes werde es zu einer Neuausrichtung bei verschiedenen wichtigen Themen, die im Einzelnen vorgestellt wurden, kommen.
Standorte für Impfzentren im Emsland stehen fest
Meppen. Der Landkreis Emsland wird an zwei Standorten je ein stationäres Impfzentrum einrichten: im Forum Alte Werft in Papenburg und in den Emslandhallen in Lingen. „Nach eingehender Überprüfung haben wir uns für diese beiden Einrichtungen als geeignete Standorte ausgesprochen und werden diese Entscheidung nun dem Land Niedersachsen zur Genehmigung vorlegen“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf.
Voraussichtlich ab 15. Dezember soll der Betrieb an den Standorten aufgenommen werden können. Diesen Stichtag hat das Land Niedersachsen festgelegt. Das Land hatte für den Landkreis Emsland als Flächenlandkreis als Höchstzahl zwei Impfzentren vorgesehen. Ihn freue es sehr, dass mit der angestrebten Eröffnung der Impfzentren Mitte Dezember ein wenig Optimismus und Zuversicht zurückkehre und eine Perspektive für die Zukunft aufgezeigt werde, sagt Burgdorf.
Die emsländischen Kommunen hatten entsprechende Örtlichkeiten als mögliche Standorte für Impfzentren benannt. „Für diese enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit danke ich allen Städten, Samtgemeinden und Gemeinden herzlich“, betont Burgdorf. Um eine geeignete Auswahl treffen zu können, hatten Mitarbeiter des Landkreises Emsland die vorgeschlagenen Einrichtungen in den vergangenen Tagen besichtigt und mit den vom Land vorgegebenen Kriterien abgeglichen.
„An den jetzt zur Entscheidung stehenden Standorten sind u. a. ausreichend Parkplätze vorhanden, sie sind gut zu erreichen und verfügen über eine gute Gebäudeinfrastruktur, die einen sicheren Impfbetrieb nach bestimmten festgelegten Abläufen gewährleisten“, erläutert Burgdorf die Entscheidung. Das Impfzentrum in Lingen wird unter der Leitung des Deutschen-Roten-Kreuzes stehen. Das Zentrum in Papenburg wird vom Malteser Hilfsdienst geführt. „Beiden Hilfsorganisationen gilt mein außerordentlicher Dank und ich weiß, sie machen ihre Sache gut, wie sie das schon bei der Betreuung der Flüchtlingsunterkünfte in 2015/16 und auch beim Betrieb der Testzentren in Meppen, Lingen und Papenburg unter Beweis gestellt haben“, sagt der Landrat. Die personelle Ausstattung der Impfzentren mit Ärzten wird durch die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen verantwortet.
„Es gibt für den laufenden Betrieb noch zahlreiche Fragen zu klären; da sind wir in Abstimmung mit dem Land Niedersachsen momentan dabei“, erläutert Burgdorf. Terminmanagement, Sicherheitsfragen, Ausstattung mit Schutzkleidung und Lieferung sowie Lagerung des Impfstoffs beispielsweise seien bis zum Start der Impfzentren noch im Detail festzulegen.
Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 27.11.2020
Zahlen Corona-Virus: 27.11.2020
Von den 3490 (+49) bestätigten Corona-Fällen im Landkreis Emsland sind 2904 (+122) genesen. 45 (+1) mit dem Coronavirus infizierte Personen sind verstorben. Die Zahl der positiv getesteten Corona-Fälle im Landkreis Emsland liegt aktuell bei 541. Es befinden sich rund 1.980 Personen in Quarantäne. Die nächste Statistik erscheint am 30.11.2020. Die 7-Tagesinzidenz kann beim Land Niedersachsen eingesehen werden: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/
Ab sofort steht jeden Donnerstag der Verkaufswagen von Feinkost Sezgin am MarLen Markt in Spelle
Schaut doch einfach mal vorbei.
Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand 26.11.2020
Zahlen Corona-Virus: 26.11.2020
Von den 3441 (+59) bestätigten Corona-Fällen im Landkreis Emsland sind 2782 (+52) genesen. Die Zahl der positiv getesteten Corona-Fälle im Landkreis Emsland liegt aktuell bei 615. Es befinden sich rund 2000 Personen in Quarantäne. Die 7-Tagesinzidenz kann beim Land Niedersachsen eingesehen werden: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/

Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder verlängern die Maßnahmen bis zum 20.12.2020
Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder
fassen folgenden Beschluss:
Da deutschlandweit noch nicht das notwendige Niveau erreicht wurde, umdauerhaft eine Überlastung des Gesundheitssystems abzuwenden sowie eine vollständige Kontaktnachverfolgung zu gewährleisten, bedarf es einer erneuten gemeinsamen Kraftanstrengung.
Alle Bürgerinnen und Bürger bleiben aufgerufen, jeden nicht notwendigen Kontakt zu vermeiden und möglichst zu Hause zu bleiben. Auch alle nicht zwingend erforderlichen beruflichen und privaten Reisen, insbesondere touristische Reisen auch ins Ausland unter anderem in Hinblick auf die Skisaison sind zu vermeiden. Zur weiteren Vermeidung von Kontakten werden die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber gebeten, unbürokratisch Home-Office für ihre Beschäftigten zu ermöglichen.
Die am 28.Oktober 2020 für November auf der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder beschlossenen Maßnahmen werden bis zum 20. Dezember 2020 bundesweit verlängert.
Die auf Grund dieses Beschlusses geschlossenen Betriebe und Einrichtungen bleiben damit zunächst weiterhin geschlossen. Insbesondere die Gastronomie bleibt weiterhin geschlossen und Übernachtungsangebote im Inland werden weiter nur für notwendige und ausdrücklich nicht für touristische Zwecke zur Verfügung gestellt.
Der Groß- und Einzelhandel bleibt geöffnet. Die Maskenpflicht wird erweitert und gilt künftig auch vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen. Die Bevölkerung wird aufgerufen, die Weihnachtseinkäufe möglichst auch unter der Woche zu tätigen.
Generell gilt, dass sich in einer Einrichtung
a) mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 qm insgesamt höchstens eine Personpro 10 qm Verkaufsfläche, b) mit einer Verkaufsfläche ab 801 qm insgesamt auf einer Fläche von 800 qm höchstens eine Person pro 10 qm Verkaufsfläche und auf der 800 qm übersteigenden Fläche höchstens eine Person pro 20 qm Verkaufsfläche befindet. Für Einkaufszentren ist die jeweilige Gesamtverkaufsfläche anzusetzen.
Durch ein abgestimmtes Einlassmanagement müssen Einkaufszentren und Geschäfte verhindern, dass es im Innenbereich von Einkaufspassagen oder Einkaufszentren zu unnötigen Schlangenbildungen kommt. Wirtschaft und Arbeitswelt werden aufgefordert, die Schutz- und Hygieneregelneinzuhalten.
Bund und Länder werden im Zuge der konkreten Umsetzung der Maßnahmen in Verordnungen jeweils die aktuelle Entwicklung bewerten. Dieses Verfahren der Überprüfung der Inzidenzwerte und der Anwendung gegebenenfalls notwendiger entsprechender Eindämmungsmaßnahmen soll in den Wintermonaten fortgeführt werden. Bund und Länder betonen, dass gemäß der Hotspotstrategie in allen Hotspots ab einer Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern pro Woche sofort ein konsequentes Beschränkungskonzept umgesetzt werden muss. Bei weiter steigendem Infektionsgeschehen sind zusätzliche Maßnahmen
erforderlich. Bei besonders extremen Infektionslagen mit einer Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern pro Woche und diffusem Infektionsgeschehen sollen die umfassenden allgemeinen Maßnahmen nochmals erweitert werden, um kurzfristig eine deutliche Absenkung des Infektionsgeschehens zu erreichen.
Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Falle auf maximal 5 Personen zu beschränken. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.
Jede Person hat in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dies gilt auch für öffentliche Verkehrsmittel. Darüber hinaus gilt die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an allen Orten mit Publikumsverkehr in Innenstädten, so auch an Örtlichkeiten in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten. Die Festlegung der Orte
und der zeitlichen Beschränkung erfolgt durch die örtlich zuständigen Behörden.
In Arbeits- und Betriebsstätten ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen; dies gilt nicht am Platz, sofern ein Abstand von 1,5 Meter zu weiteren Personen sicher eingehalten werden kann.
Hochschulen und Universitäten sollen grundsätzlich (mit Ausnahme insbesondere von Labortätigkeiten, Praktika, praktischen und künstlerischen Ausbildungsabschnitten und Prüfungen) auf digitale Lehre umstellen.
Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen hat höchste Bedeutung. Kinderbetreuungseinrichtungen (Kitas, Kinderkrippen,
Kindergärten, Kindertagespflege, Horte etc.) und Schulen bleiben geöffnet.
Die Weihnachtstage sind mit Blick auf die Regelungen zu Kontaktbeschränkungen gesondert zu betrachten. Deshalb können die
Personenobergrenzen für Zusammenkünfte innen und außen für den Zeitraum vom 23. Dezember 2020 bis längstens 01. Januar 2021 wie folgt erweitert werden: Treffen im engsten Familien- oder Freundeskreis sind möglich bis maximal 10Personen insgesamt. Dazugehörige Kinder bis 14 Jahre sind hier von ausgenommen.
Zum Jahreswechsel 2020/2021 wird empfohlen, auf Silvesterfeuerwerk zu verzichten. Auf belebten Plätzen und Straßen wird die Verwendung von Pyrotechnik untersagt, um größere Gruppenbildungen zu vermeiden. Die örtlich zuständigen Behörden bestimmen die betroffenen Plätze und Straßen. Öffentlich veranstaltete Feuerwerke sind untersagt.
Mit dieser Regelung sollen Weihnachten und andere zum Jahresende stattfindende Feierlichkeiten auch in diesem besonderen Jahr als Feste im Kreise von Familie und Freunden, wenn auch im kleineren Rahmen, möglich sein. Denn diese Tage sind für den familiären und gesellschaftlichen Zusammenhalt besonders wichtig. Dennoch ist es wichtig, dass wir die Gefahr von Covid19- Infektionen im Umfeld dieser Begegnungen so gering wie möglich halten. Dazu ist es sinnvoll, wo immer möglich, vor familiären Begegnungen insbesondere mit
älteren Familienmitgliedern fünf bis sieben Tage die Kontakte auf wirklich notwendigste zu reduzieren. Dazu gehört der weitgehende Verzicht auf private Treffen, Reisen und nicht erforderliche Begegnungen im öffentlichen Raum und ggf. vorgezogenen Weihnachtsurlaub oder Homeoffice (Schutzwoche). Bei Erkältungssymptomen vor Weihnachten sollen die bestehenden Testmöglichkeiten3genutzt werden, um die Begegnungen zur Weihnachtszeit so sicher wie möglich zu machen.
Diese Maßnahmen werden im Rahmen künftiger Konferenzen der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder regelmäßig bewertet. Die getroffenen Maßnahmen werden bis zum 20. Dezember 2020 bundesweit verlängert.
Fahne zum Aktionstag „Nein zu Gewalt an Frauen“

Gleichstellungsbeauftragte Nina Berning (links) und Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann unterstreichen mit dem Hissen der Fahne das Anliegen des Aktionstages „Nein zu Gewalt an Frauen“.
Heute ist der internationale Aktions- und Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen!“
Spelle- Gewalt an Frauen ist allgegenwärtig. Laut EU-Kommission erfährt jede dritte Frau in Europa mindestens einmal im Leben körperliche oder sexualisierte Gewalt. Seit 2001 ruft Terre des Femmes deshalb dazu auf, den internationalen Aktions- und Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen!“ am 25. November zu nutzen, um die Öffentlichkeit wachzurütteln und sich für ein weltweites Zeichen gegen Gewalt zu vereinen. Auch in der Samtgemeinde Spelle soll ein Zeichen gesetzt werden. Hierzu haben Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann und Gleichstellungsbeauftragte Nina Berning am Speller Rathaus eine Aktionsfahne gehisst. Ein ursprünglich geplanter Vortrag zu diesem Thema im Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof kann in der jetzigen Situation nicht stattfinden. Umso mehr sollen andere Aktionen wie das Hissen der Fahne dazu beitragen, die Botschaft „frei leben ohne Gewalt“ zu verbreiten.
Fallzahlen im Land Kreis Emsland Stand 25.11.2020
Zahlen Corona-Virus: 25.11.2020
Von den 3382 (+47) bestätigten Corona-Fällen im Landkreis Emsland sind 2730 (+37) genesen. Die Zahl der positiv getesteten Corona-Fälle im Landkreis Emsland liegt aktuell bei 608. 44 mit dem Coronavirus infizierte Personen sind verstorben. Es befinden sich rund 2040 Personen in Quarantäne. Die 7-Tagesinzidenz kann beim Land Niedersachsen eingesehen werden: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/

Sergio Lopes neuer Jugendkoordinator beim SC Spelle-Venhaus
Spelle- Nach dem Wechsel von Markus Schütte als Jugendkoordinator zum Fußballobmann Seniorenbereich, ist die Stelle des Jugendkoordinators vakant gewesen. Zwar konnte die Aufgabenverteilung im Jugendbereich durch Koordinatoren in den einzelnen Jahrgängen größtenteils aufgefangen werden (Minis bis U19) und diese sollen und dürfen weiterhin ihren Input geben, dennoch ist es wichtig alles zusammenzuführen und jemanden zu haben, der den “Hut“ aufhat.
Aufgrund der vielfältigen Aufgaben speziell im Jugendbereich freut sich der SC Spelle-Venhaus mit Sergio Lopes die richtige Person gefunden zu haben, diese Aufgaben in den einzelnen Jahrgängen zu koordinieren, weiter zu entwickeln und zu verfeinern.
Der Schwerpunkt seiner Aufgabe wird der Leistungsbereich U13 bis U19 in Zusammenarbeit mit den bereits eingesetzten Jugendkoordinatoren sein. Hier wird es einen engen Austausch mit den Obleuten im Seniorenbereich geben, um die gut ausgebildeten Jugendlichen reibungslos in den Seniorenbereich zu integrieren.
Ebenfalls soll der Austausch im gesamten Jugendbereich weiter verbessert und vorangetrieben werden, Ansprechpartner sind weiterhin die Jugendkoordinatoren in den einzelnen Jahrgängen, diese werden dann u.a. auch den Kontakt und Austausch mit und zu Sergio halten.
Der SC Spelle-Venhaus freut sich auf die Zusammenarbeit mit Sergio und wünschen viel Erfolg.
Niedersachsen gibt zwei Tage vor Weihnachtsferien Schülerinnen und Schülern frei
Durch zwei zusätzliche unterrichtsfreie Tage werden die Weihnachtsferien in Niedersachsen verlängert und beginnen nunmehr bereits am Montag, dem 21. Dezember 2020. Letzter Schultag wird demnach Freitag, der 18. Dezember 2020, sein, wie Kultusminister Grant Hendrik Tonne am (heutigen) Dienstag mitgeteilt hat. Hintergrund ist, ein gemeinsames Weihnachfest in höherer Sicherheit vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu ermöglichen. Ein Notbetreuungsangebot an den Tagen Montag, 21. Dezember 2020, und Dienstag, 22. Dezember 2020, ist an den Schulen für die Jahrgänge 1-6 bedarfsgerecht vorzuhalten.
Minister Tonne: „Über zwei zusätzliche freie Tage, an denen die Kinder und Jugendlichen ihre Kontakte zu anderen deutlich einschränken können, leisten wir schulseitig einen Beitrag, das Infektionsgeschehen vor Weihnachten abzudämpfen. Das ist Länderlinie und wurde letztes Wochenende so abgestimmt. Dieses abgestimmte Vorgehen bei den Ferien ist ein wichtiger Beitrag für eine wirksame Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2.
Die Zeitspanne zwischen dem letzten Schultag und Heiligabend vergrößert sich durch die zwei zusätzlichen Tage auf insgesamt fünf Tage. Das ist gut, dürfte nach der aktuellen Erkenntnislage aber nicht für alle Konstellationen ausreichend Sicherheit bieten.
Bis Heiligabend wären demnach acht Tage Zeit für die Schülerinnen und Schüler, um sich zu isolieren und Kontakte zu minimieren. Das kommt einem hohen Maß an Sicherheit gleich und kann ein weiterer Baustein sein für ein gemeinsames Weihnachfest mit möglichst wenig Angst vor dem Coronavirus. Wir wollen damit einen Beitrag leisten, besonders gefährdete Menschen auch besonders zu schützen.“
Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand 24.11.2020
Zahlen Corona-Virus: 24.11.2020
Von den 3335 (+28) bestätigten Corona-Fällen im Landkreis Emsland sind 2693 (+49) genesen. Die Zahl der positiv getesteten Corona-Fälle im Landkreis Emsland liegt aktuell bei 599. Es befinden sich rund 1960 Personen in Quarantäne. Die 7-Tagesinzidenz kann beim Land Niedersachsen eingesehen werden: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/
Neue Trikots und Softshell Jacken für das Damenteam der Tennisabteilung des BW Lünne
Lünne- Über eine professionelle Ausstattung mit Trikots und Softshell Jacken freut sich die Tennis-Damenmannschaft des BW Lünne. Vor kurzem wurde die Funktionsbekleidung durch Wilma Ehlert (2. v. r.) als Vertreterin der Firma EMT2 GmbH, die das Sponsoring hierfür übernommen hat, der Damenmannschaft übergeben. Julia Lottmann, die Mannschaftsführerin, ist begeistert über das nun einheitliche Auftreten bei den kommenden Punktspielen in der 2. Regionsklasse in der nächsten Sommersaison. Das gesamte Team bedankt sich bei den Sponsoren der Firma EMT2 GmbH.
Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 23.112020
Zahlen Corona-Virus: 21.11. – 23.11.2020
Von den 3307 (+182) bestätigten Corona-Fällen im Landkreis Emsland sind 2644 (+185) genesen. 43 mit dem Coronavirus infizierte Personen sind verstorben. Die Zahl der positiv getesteten Corona-Fälle im Landkreis Emsland liegt aktuell bei 620. Es befinden sich rund 2020 Personen in Quarantäne. Die 7-Tagesinzidenz kann beim Land Niedersachsen eingesehen werden: https://www.niedersachsen.de/…/aktuelle_lage_in…/
Trotz Corona keine Abstände in den Schulbussen
Junge Union Lingen fordert: „Busunternehmen müssen mehr Busse einsetzen!“
Lingen (Ems). Schon im August wurde von vielen Eltern der Einsatz zusätzlicher Schulbusse gefordert. Viele Schülerinnen und Schüler, die im Sommer noch auf das Fahrrad ausgewichen sind, steigen zur kalten Jahreszeit auf den Bus um. Das Gedränge in den Bussen auf dem Schulweg nimmt weiter zu.
Die Landesregierung hat 30 Millionen Euro bereitgestellt, um den vermehrten Einsatz von Schulbussen zu ermöglichen, sodass Kinder und Jugendliche größere Abstände einhalten können. Diese sind bisher praktisch nicht vorhanden. Aus Sicht der Jungen Union (JU) müssen die Busunternehmen nun handeln, um die Verbreitung des Corona-Virus auch hier zu stoppen. Die Zustände in vielen Schulbussen sind häufig unhaltbar.
„Corona-Maßnahmen sehen anders aus. Vor allem unsere junge Generation ist der große Verlierer der letzten Monate und wird von vielen Maßnahmen hart getroffen. Aber wichtige, effektive Maßnahmen für unsere Generation vermisst man bislang. Deshalb ist es richtig, dass die Landesregierung Geld dafür zur Verfügung stellt. Es ist aber unverständlich, dass einige Busunternehmen jetzt keine weiteren Busse einsetzen wollen“, erklärt Julian Korte, Kreisvorsitzende der JU Lingen.
Weiter fordert Korte: „Der Landkreis hat die Verkehrsgemeinschaften seit den Sommerferien mehrfach aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen. Die 30 zusätzlichen Busse im Emsland sind ein guter Schritt, aber nicht ausreichend. Weitere Reisebusse müssen für Schulfahrten bereitgestellt werden, Busunternehmer müssen aus der Kurzarbeit geholt werden.“
Ladung von LKW gestohlen
Holsterfeld: Zwischen Freitag und Sonntag wurden auf einem Autohof an der Straße Holsterfeld in Salzbergen mindestens 13 Auflieger beschädigt. Bislang unbekannte Täter schlitzten die Planen der Anhänger auf. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten sie von einem Auflieger 1,5 Paletten mit Kleidung. Bei den anderen machten sie offensichtlich keine Beute. Die Sachschadenshöhe ist noch unbekannt. Hinweise nimmt die Polizei Spelle unter der Rufnummer(05977)929210 entgegen.
Lebenslange Haftstrafe wegen 25 Jahre zurückliegenden Mordes
OSNABRÜCK. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem aktuellen Beschluss vom 10. November 2020 (Az. 3 StR 311/20) das Urteil des Landgerichts Osnabrück in einem 25 Jahre zurückliegenden Mordfall bestätigt. Die 6. Große Strafkammer (Schwurgericht) des Landgerichts Osnabrück hatte mit dem nun rechtskräftigen Urteil vom 13. März dieses Jahres einen heute 66 Jahre alten Mann wegen der Ermordung einer jungen Frau aus Sögel im Sommer 1995 zu lebenslanger Haft verurteilt (Az. 6 Ks 12/19).
Nach den Feststellungen des Landgerichts in dem Urteil vom 13. März besuchte das spätere Opfer am 21. August 1995 mit Verwandten und Freunden die Sögeler Kermis. In der Nacht machte die junge Frau sich dann allein auf dem Heimweg. Anzunehmen sei, so die Kammer, dass sie dazu ihrer Gewohnheit folgend ein Taxi nehmen wollte. Dabei stieß sie nach Überzeugung der Kammer auf den Angeklagten, der seinerzeit ein ausrangiertes Taxi fuhr. Ob er der jungen Frau dann zunächst vortäuschte, ein Taxifahrer zu sein, oder sie sogleich gewaltsam in sein Auto zog, ließ sich für die Kammer nicht mehr aufklären. Fest stand dagegen für die Kammer, dass die junge Frau eine kurze Strecke in dem Fahrzeug mitfuhr. An einem Stoppelfeld floh sie jedoch nach Überzeugung der Kammer aus dem Auto. Der Angeklagte holte sie allerdings nach einigen Metern ein. Auf dem Feld versuchte er dann, die junge Frau zu entkleiden, um sie sexuell zu missbrauchen oder zu vergewaltigen. Als dies misslang, zerriss er nach den Feststellungen der Kammer den Pullunder der Frau und erdrosselte sie damit.
Umfangreiche Ermittlungen nach der Tat waren 1995 zunächst erfolglos geblieben. Auf die Spur des Angeklagten kamen die Ermittlungsbehörden dann nach mehr als zwei Jahrzehnten, als 2018/19 neu ausgewertete DNA-Spuren von Körper und Kleidung des Opfers eine Übereinstimmung mit dem genetischen Profil des Angeklagten erbrachten. Dessen DNA war in die entsprechende Datenbank des Bundeskriminalamtes aufgenommen worden, nachdem er in einem früheren Verfahren, ebenfalls vom Landgericht Osnabrück, wegen eines versuchten Banküberfalls verurteilt worden war.
Der Angeklagte hatte im Rahmen der neuen Ermittlungen seine Täterschaft bestritten und angegeben, womöglich habe er 1995 auf der Kirmes einvernehmlichen Kontakt mit dem Opfer gehabt, was die DNA-Spuren erklären könne. Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme vor dem Landgericht Osnabrück stand jedoch für die zuständige 6. Große Strafkammer fest, dass die 1995 gesicherten DNA-Spuren sich eindeutig dem Angeklagten zuordnen ließen und diese bewiesen, dass er mit dem Opfer kurz vor dessen Tod Kontakt hatte. Entgegen der Einlassung des Angeklagten konnten aus Sicht der Kammer diese Spuren auch nur bei dem Versuch des sexuellen Missbrauchs und der anschließenden Tötung entstanden sein. Weitere Beweismittel, u.a. mehrere übereinstimmende Zeugenaussagen zu den Geschehnissen auf der Kirmes, widerlegten aus Sicht der Kammer die Einlassung des Angeklagten. Die Beweislage ermöglichte es deshalb aus Sicht der Kammer in der Zusammenschau, die wesentlichen Elemente des Tatablaufs und die Täterschaft des Angeklagten ohne vernünftigen Zweifel festzustellen, auch wenn es keine direkten Tatzeugen gab.
Rechtlich wertete die 6. Große Strafkammer die Tat als Mord. Auch wenn sich nicht alle Details des Tatablaufs aufklären ließen, stand für die Kammer fest, dass der Tötung der Versuch einer Sexualstraftat vorangegangen war und die Tötung zu dessen Verdeckung diente. Einen anderen Schluss ließ nach Überzeugung der Kammer die Auffindesituation des teilweise entkleideten Leichnams nicht zu. Auch an der Schuldfähigkeit des Angeklagten bestand für die Kammer kein Zweifel. Ein psychiatrischer Sachverständiger hatte dargelegt, dass der vielfach vorbestrafte Angeklagte zwar Regeln und Normen zum Teil nicht für sich gelten lasse. Das hindere ihn aber nicht daran, das Unrecht seines Handelns zu erkennen und nach dieser Einsicht zu handeln, wenn er dies denn wolle.
Der Angeklagte hatte gegen das Urteil des Landgerichts Revision eingelegt und den Bundesgerichtshof angerufen. Dieser bestätigte in dem aktuellen Beschluss jedoch das Urteil der 6. Großen Strafkammer. Dieses lasse, so der BGH, keine Rechtsfehler zulasten des Angeklagten erkennen (siehe dazu auch die Pressemitteilung Nr. 144/20 des Bundesgerichthofs vom heutigen Tag). Das Urteil ist damit rechtskräftig.
STERNSINGER IN DEN GEMEINDEN GESUCHT
Spelle- Die Sternsinger kommen am 10.01. in Spelle, Lünne/Varenrode und Venhaus und am 09.01. in Schapen – auch in Corona-Zeiten – diesmal mit Mund-Nasen-Bedeckung, einer Sternlänge Abstand und unter Beachtung der aktuellen Corona-Schutzverordnungen.
Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+21“ bringen sie in der Nachfolge der Heiligen Drei Könige den Segen zu den Menschen unserer Gemeinde und sammeln dabei Spenden für benachteiligte Kinder. Das Engagement der Sternsinger und Ihre Solidarität mit bedürftigen Kindern in aller Welt sind mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie in diesem Jahr wichtiger denn je.
Dafür werden in allen Gemeinden Sternsinger benötigt, die bereit sind, sich an der Spendensammlung zu beteiligen und den Segen zu den Häusern zu bringen.
Die Details für die vier Kirchorte, die Daten und die Anmeldung finden sich im Sternsingerflyer, der auch in diesen Tagen über die Schulen verteilt wurde und wird. Zusätzlich liegen die Flyer auch in den Schriftenständen der kath. Kirchen aus. Außerdem ist er hier zu finden: www.pg-spelle.de.

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand 20.11.2020
Zahlen Corona-Virus: 20.11.2020
Von den 3125 (+92) bestätigten Corona-Fällen im Landkreis Emsland sind 2459 (+88) genesen. 43(+2) mit dem Coronavirus infizierte Personen sind verstorben. Die Zahl der positiv getesteten Corona-Fälle im Landkreis Emsland liegt aktuell bei 623. Es befinden sich rund 2140 Personen in Quarantäne.
Die nächste Statistik erscheint am 23. November. Die 7-Tagesinzidenz kann beim Land Niedersachsen eingesehen werden: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/
Bienenhaus soll dem Menschen die Biene näherbringen
Spelle – Für eine ganz besondere Begegnung zwischen Mensch und Biene sorgt demnächst ein Bienenhaus, das aktuell mit großem ehrenamtlichen Einsatz von den Mitgliedern der Bienenfreunde Spelle-Venhaus errichtet wird.
Wie nützlich und notwendig Wild- und Honigbienen für das Gleichgewicht der Natur sind, können Interessierte künftig am Bienenhaus neben der Sägemühle in Venhaus erfahren. Die Bienenfreunde Spelle-Venhaus haben hier in über 700 Stunden Eigenleistung ein Fachwerkbau mit Außenanlagen errichtet, das die wichtigen Insekten in den Mittelpunkt stellt. So vermitteln zehn Schautafeln im Außenbereich viel Wissenswertes über Bienen sowie über den Honig als gesundes Naturprodukt. Durch die im Innenraum aufgestellten Bienenstöcke können Gruppen hier künftig die Arbeit der Imkerei hautnah erleben. „Ein Bienenvolk wird in einem Schaukasten angesiedelt, sodass von außen durch eine Glasscheibe das rege Treiben beobachtet werden kann“, verraten Hans Kulüke, der die Idee zum Bienenhaus gab, und Martin Büers, Imkervater der Bienenfreunde. Bänke im liebevoll angelegten Umfeld sollen zum Verweilen und zu einer kurzen Rast einladen. Dank gilt der Naturschutzstiftung des Landkreises Emsland, der Gemeinde Spelle und dem Unternehmen Laresta, die die Gesamtkosten in Höhe von rund 18.000 Euro bezuschusst haben. Darüber hinaus haben die Firma Löcken Bau-Service, die Tischlerei Bültel und Ulrich Kampel den Bau stark unterstützt. „Ich bin von diesem Projekt und dem großen Engagement der Bienenfreunde beeindruckt“, blickt Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann erwartungsvoll auf die geplante Eröffnung im Frühjahr 2021.
Über den Stand der Arbeiten am neuen Bienenhaus in Venhaus informieren Martin Büers (links) und Hans Kulüke. Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann dankt den Bienenfreunden Spelle-Venhaus für die enormen Eigenleistungen sowie den Spendern und Unterstützern.
Niedersachsen trifft umfangreiche Vorbereitungen für Covid-Impfung – Bis zu 60 Impfzentren im ganzen Land geplant
Die Niedersächsische Landesregierung hat am Donnerstag gemeinsam mit dem Niedersächsischen Landkreistag ein Konzept zum Aufbau der Impfzentren vorgestellt, das nun unmittelbar in die Planung und Umsetzung vor Ort geht.
„In Niedersachsen werden weiterhin vergleichsweise hohe Infektionszahlen gemeldet und wir alle werden unsere Kontakte noch eine Weile stark einschränken müssen, um die Lage stabil zu halten. Dennoch gibt es derzeit gleich mehrere Gründe, optimistisch in die Zukunft zu schauen“, erklärt Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann.
„Die Zahl der Neuinfektionen stabilisiert sich dank der tollen Disziplin der überwältigenden Mehrheit der niedersächsischen Bürgerinnen und Bürger, für die ich herzlich Danke sage. Wenn wir unsere Anstrengungen so fortsetzen, bin ich sicher, dass wir die Kurve in den nächsten Wochen noch weiter abflachen können. Die positiven Nachrichten, die in den letzten Tagen und Wochen von unterschiedlichen Impfstoffherstellern verkündet wurden, machen uns zudem Hoffnung, dass schon in absehbarer Zeit mehrere hochwirksame Impfstoffe gegen das Corona-Virus zur Verfügung stehen könnten“, so Reimann.
Die Gesundheitsministerin kündigt an: „Darauf wollen und darauf werden wir in Niedersachsen vorbereitet sein. Damit wir flächendeckend mit den Impfungen gegen die Covid-Erkrankung starten können, sobald erste Lieferungen eines Impfstoffs eintreffen, werden wir in enger Kooperation mit den Landkreisen und kreisfreien Städten im ganzen Land bis zu 60 Impfzentren aufbauen.“ Grundsätzlich orientiere sich das Land an einer Zahl von rund 150.000 Einwohnerinnen und Einwohnern pro Impfzentrum. „Darüber hinaus planen wir insbesondere für die Impfung von den besonders gefährdeten Personen im Bereich der Gemeinschaftseinrichtungen mit dem Einsatz von mobilen Teams“, so Reimann.
Das Konzept sieht vor, dass im Rahmen des Krisenmanagements von MS und MI eine zentrale Leitung für die Impfkampagne aufgebaut wird und die Ortsebene im Auftrag des Landes die Impfzentren errichtet und betreibt. Die sich daraus ergebenden Kosten trägt das Land.
Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius betont: „Die schnelle und kompetente Durchführung von Impfungen ist ein entscheidender Baustein in der Pandemiebekämpfung. Wir wollen das vor Ort mit Impfzentren und mobilen Teams in der Verantwortung der Kommunen absichern. Dafür sollen auch Personal und Ressourcen des Katastrophenschutzes genutzt werden. Besonderer Dank gilt daher den Kreisen, Städten und Hilfsorganisationen, die Ihre Unterstützung zugesagt haben und die Hauptlast vor Ort tragen werden.“
Die Rekrutierung des ärztlichen Impfpersonals wird das Land in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung ebenso übernehmen wie die Verteilung des Impfstoffs. „Gerade die notwendige Kühlung der RNA-Impfstoffe auf eine Temperatur von ca. minus 70 Grad stellt uns bei dieser in der Geschichte beispiellosen Aufgabe noch einmal vor besondere Herausforderungen“, so Gesundheitsministerin Reimann. „Wir werden diese Aufgabe nur im engen Schulterschluss und einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Bund, Land und Kommunen bewältigen können.“
Das Konzept gibt den Landkreisen und kreisfreien Städten unter anderem auch detaillierte Informationen zu den Anforderungen an die Standorte für die Impfzentren an die Hand. Dazu gehören beispielsweise eine gute Erreichbarkeit für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch eine stabile Internetverbindung, um die Terminbuchungen organisieren und ein möglichst niedrigschwelliges Impfangebot machen zu können. Das Land plant zu diesem Zweck ein einheitliches zentrales Terminmanagement, das neben Onlinebuchungen auch auf ein Bürgertelefon und einen Bürgerservice für analoge Terminbuchungen setzt.
„Der Aufbau und der Betrieb der Impfzentren bildet nach der auf Hochtouren laufenden Kontaktnachverfolgung die zweite große Herausforderung für die Landkreise und kreisfreien Städte in dieser Pandemie. Die Landkreise und kreisfreien Städte können den Aufbau und den Betrieb der Impfzentren organisieren, sie können den Prozess aber nicht allein bewältigen. Als Voraussetzung für das Gelingen erwarten wir als NLT vom Land zwingend die Feststellung eines außergewöhnlichen Ereignisses nach § 1 Abs. 3 NKatSchG. Das Land muss die Kommunen dadurch auch von den Kostenfolgen für die Impfzentren freistellen. Der Betrieb wird ein enges Zusammenwirken mit der Kassenärztlichen Vereinigung und den Hilfsorganisationen des Katastrophenschutzes erfordern. Es wird eine große Kraftanstrengung kosten, insbesondere das notwendige medizinische Personal in kurzer Zeit für den Zeitraum vieler Monate zu gewinnen“, betont der Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Landkreistages, Prof. Dr. Hubert Meyer.
„Uns muss auch klar sein, dass wir insbesondere zu Beginn der Impfphase von einer sehr begrenzten Zahl von Impfdosen ausgehen, sodass der Fokus zunächst auf den Risikogruppen und den Beschäftigten im Gesundheitswesen und den Gemeinschaftseinrichtungen liegen wird“, betont Reimann. Das langfristige Ziel sei es jedoch, die Covid-Impfungen so schnell wie irgend möglich in das ambulante Regelsystem zu überführen und perspektivisch durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte vornehmen zu lassen: „Die Impfzentren übernehmen damit eine Brückenfunktion, bis wir über ausreichend Dosen des Impfstoffs und auch Erfahrungen mit der Impfung verfügen.“
Ein weiterer wesentlicher Aspekt bei der Impfung gegen das Virus ist zudem die Dokumentation des Impfverlaufs, um mögliche Nebenwirkungen der Impfstoffe zu erkennen und weitere medizinische Erkenntnisse zu gewinnen.
Das gesamte Konzept zum Aufbau der Impfzentren in Niedersachsen finden Sie im Anhang dieser Mitteilung und im Internet unter: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus
Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand 19.11.2020
Gelenkwellen am Löchteweg in Spelle gestohlen
Spelle- Zwischen Montag und Mittwoch verschafften sich bislang unbekannte Täter Zugang zu einem Firmengelände am Löchteweg in Spelle. Sie entwendeten mehren Gelenkwellen von diversen Landmaschinen. Die Höhe des Sachschadens wird derzeit ermittelt. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Spelle unter der Telefonnummer 05977/929210 in Verbindung zu setzen.
Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 18.11.2020
Nur ein Apell der Bundeskanzlerin
Am Dienstagabend einigten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten nur auf einen neuen Appell an die Bürger, sich wegen der Corona-Pandemie weiter einzuschränken.

Acht illegale Arbeitnehmer auf einer Baustelle im Emsland; Osnabrücker Zöllner stellen gefälschte Ausweisdokumente sicher

Osnabrück (ots) – Bei einer Baustellenkontrolle im Emsland haben Zöllner der Osnabrücker Finanzkontrolle Schwarzarbeit bereits am 12. November 2020 acht illegal beschäftigte Arbeiter erwischt.
Die Ermittler wollten auf dem Bauvorhaben überprüfen, ob alle Arbeitnehmer ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet worden sind, der Mindestlohn gezahlt wurde und ob ausländische Arbeitnehmer die entsprechenden Aufenthalts- beziehungsweise Arbeitsgenehmigungen vorweisen konnten.
Im Rahmen der Kontrolle trafen die Beamten acht Arbeitnehmer an. Vier von ihnen wiesen sich mit gefälschten polnischen Ausweisdokumenten aus. Tatsächlich stellte sich heraus, dass die Beschäftigten aus der Ukraine stammten, ebenso wie die weiteren vier Personen, die sich mit ukrainischen Reisepässen auswiesen.
Die Arbeitnehmer haben durch die rechtswidrige Arbeitsaufnahme ihr dreimonatiges Aufenthaltsrecht verwirkt. Gegen sie wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts eingeleitet. Für die Personen mit den gefälschten Ausweisen kommen noch zusätzlich Strafverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung hinzu.
Für die Durchführung der Verfahren sind insgesamt Sicherheitsleistungen in Höhe von 1.270 Euro erhoben worden.
Vom zuständigen Ausländeramt erhielten die acht Männer eine Ausreiseaufforderung, mit der Auflage Deutschland bis zu einem bestimmten Termin zu verlassen.








































![Michael Knebel Test 2.pptx [Schreibgeschützt]-001](http://esmedia-spelle.de/wp-content/uploads/2014/03/Michael-Knebel-Test-2.pptx-Schreibgeschützt-001.jpg)































