Was das Elternherz begehrt…Kinderkleiderbörse in der St. Vitus-Grundschule & im Jugendheim in Venhaus

Was das Elternherz begehrt…

lässt manchmal auch Kinderaugen leuchten. Einiges an Strahlpotential haben ganz bestimmt die im Rahmen der Spielzeug- und Kinderkleiderbörse am Sonntag, 03.11.2019 von 13:00 – 15:00 Uhr in der St. Vitus-Grundschule & im Jugendheim in Spelle/Venhaus (Schulstraße 5) angebotenen Spielsachen. Außerdem werden von den über 40 privaten Verkäufer/innen Bekleidung, nicht nur für die Herbst-/Wintersaison (auch in großen Größen) und Ausstattungsgegenstände „rund ums Kind“ angeboten. Abgerundet wird der entspannte Einkaufsbummel von einem oder mehreren Stücken selbstgebackenem Kuchen. Der Umwelt zuliebe wird der Kuchen gerne auch in mitgebrachte Behältnisse verpackt. Die Organisatorinnen, der Klara-Kreis der kfd Venhaus, weisen daraufhin, dass die gesamten Einnahmen aus Standgebühren und Kuchenverkauf dem Förderkreis der Grundschule St. Vitus in Venhaus gespendet wird. 

65 Jahre Autohaus Lögering in Lünne

Lünne- Das Familienunternehmen Lögering aus Lünne feierte vor kurzem sein 65-jähriges Betriebsjubiläum. Auf eine erfolgreiche Firmengeschichte konnten Firmeninhaber, Mitarbeiter und Kunden an diesem Tag zurückblicken. Ebenso wurde das neue Verkaufsbüro offiziell eingeweiht.

Viel Erfolg für dich Zukunft wünschten Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (links) und Bürgermeisterin Magdalena Wilmes (rechts) der Familie Lögering Andre Lögering, Eheleute Rita und Andreas Lögering und Marc Lögering (v. l.).

Das Autohaus Lögering wurde im Jahr 1954 durch Leni und August Lögering gegründet und zu einem gut florierenden mittelständischen Unternehmen aufgebaut. Zuständig für den Service rund ums Auto hat sich die Firma in der Umgebung schnell einen guten Namen gemacht. In zweiter Generation führen heute Rita und Andreas Lögering das Unternehmen. „Wir sind froh, dass unsere Nachfolge durch unsere Söhne Marc und Andre schon jetzt gesichert ist“, betonten die Eltern. Neben der Meisterwerkstatt wurde das Angebot nach und nach erweitert. Auf dem 15.000 m² großem Betriebsgelände stehen heute eine Tag- und Nachttankstelle, eine Waschanlage sowie eine Verkaufsfläche mit neuem Bürogebäude für die Kunden zur Verfügung. „Das neue Verkaufsgebäude bietet optimale Bedingungen um ungestört und in angenehmer Atmosphäre Kundegespräche zu führen“, erklärte Lögering. Die Familie dankte seiner Belegschaft für die Einsatzbereitschaft und das Engagement. „Ein Betrieb kann nur gut laufen, wenn man zuverlässige Mitarbeiter hat“, machen die Unternehmer nochmals deutlich. Auch Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und die Bürgermeisterin Magdalena Wilmes, gratulierten der Familie zum Jubiläum. „Es ist schön, dass Familienbetriebe erfolgreich weitergeführt und vergrößert werden. Das Autohaus Lögering hat für die Gemeinde Lünne eine besondere Bedeutung“, so die Kommunalpolitiker.

 

Vereine und Verbände auf einen Blick

Spelle – Circa 130 Vereine und Verbände in der Samtgemeinde Spelle mit insgesamt über 30.000 Mitgliedschaften – das sind interessante Eckdaten, die sich beim Durchblättern der neuen „Informationsbroschüre über Vereine, Verbände und Organisationen in der Samtgemeinde Spelle“ ergeben.

Bürgermeisterin Magdalena Wilmes, Bürgermeister Karlheinz Schöttmer, Bürgermeister Andreas Wenninghoff und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (v. l.) laden zum ehrenamtlichen Einsatz ein. Denn Ehrenamt ist unbezahlbar.

Bereits in der fünften Auflage wird diese Publikation von der Samtgemeinde Spelle herausgegeben. Die Vereine stellen sich und ihre Arbeit publikumswirksam in dieser Zeitschrift vor. „Ziel dieser Broschüre ist es, auf die bunte Vielseitigkeit und das breite Spektrum ehrenamtlichen Engagements hinzuweisen“, begründete Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf die Motivation für diese Neuauflage. Die Vereine und Verbände haben mit dieser Zeitschrift die Möglichkeit, sich vorzustellen und neue Mitglieder zu werben. Gleichzeitig ist die Vereinsbroschüre für Neubürger und andere am Ehrenamt Interessierte eine gute Hilfe, um sich über die verschiedenen Vereine zu informieren und sich vielleicht für eine aktive Mitarbeit zu entscheiden. Zuletzt im Jahr 2016 hat die Samtgemeinde Spelle eine derartige Broschüre herausgegeben. Da diese mittlerweile vergriffen ist und das Vereinsleben ständig neue Angebote hervorbringt, ist eine Neuauflage der Broschüre erfolgt. Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf betonte bei der Vorstellung der Zeitschrift gemeinsam mit seinen Bürgermeisterkollegen Andreas Wenninghoff (Spelle), Karlheinz Schöttmer (Schapen) und Magdalena Wilmes (Lünne) die Bedeutung des Ehrenamtes in der Gesellschaft: „Das kulturelle Leben in unserer Kommune wird maßgeblich durch ehrenamtliche Arbeit gestaltet. Doch nicht nur die in den Vereinen und Verbänden engagierten, sondern auch die vielen, die abseits des Scheinwerferlichtes ehrenamtlich Hilfe anbieten, bilden das Rückgrat unserer Gemeinden.“ Ein besonderer Dank gilt somit allen, die sich bereits ehrenamtlich engagieren. Die Vereinsbroschüre ist kostenlos im Bürgerbüro des Rathauses der Samtgemeinde Spelle sowie in den Gemeindebüros in Schapen und Lünne erhältlich.

Brand in einer Pizzeria in Rheine

 
Rheine– In einer Pizzeria an der Osnabrücker Straße hat es in der Nacht zum Dienstag (29.10.2019) gebrannt. Gegen 02.00 Uhr sind die Polizei und zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr zum Brandort entsandt worden. Anwohner und Bewohner des Gebäudes waren durch einen lauten Knall aufmerksam geworden.
Zwei in dem Gebäude anwesende Personen verließen dieses unmittelbar. Da sie mit dem Rauch in Kontakt gekommen waren, wurden sie mit Verdacht auf Rauchgasintoxikationen in ein Krankenhaus gebracht. Dieses konnten sie inzwischen wieder verlassen. Der Sachbearbeiter der Polizei hat erste Untersuchungen an der beschlagnahmten Brandstelle vorgenommen. Derzeit sind noch keine Angaben zur Ursache möglich. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen ist ein Sachschaden entstanden, der eine sechsstellige Summe erreichen dürfte. Es soll im Weiteren ein Brandsachverständiger hinzugezogen werden.
Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 05971/938-4215

STATUS QUO auf großer „Backbone“-Tour am 31. Oktober 2020 auch in Lingen

Lingen. Die „Backbone“-Tour 2020 von Status Quo garantiert ein genauso großer Erfolg zu werden wie das gleichnamige Album, das unlängst mit Platz 6 in Deutschland die höchste Chartplatzierung der Briten aller Zeiten feierte! KBK freut sich bekannt geben zu können, dass STATUS QUO für ihre große „Backbone“ Deutschland-Tour für Herbst 2020  weitere Konzerte bestätigt haben!  Über 112 Millionen verkaufte Alben und mehr als 25 Millionen Konzertbesucher bei ihren über 5.000 Konzerten unterstreichen den Erfolg des legendären Quintetts. Singles wie „Rockin´ll Over The World“ „ Whatever You want“ oder „ In The Army Now“ wurden zu Welthits und gehören ebenso zum Liveprogramm der 2020 Tour wie „Liberty Lane“ und „Cut Me Some Slack“ vom aktuellen Erfolgsalbum „Backbone“! Tickets für die STATUS QUO „BACKBONE“-Tour 2020 sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich! STATUS QUO – „Backbone“ Tour 2020 & Special Guest präsentiert von Rock Antenne, Classic Rock, piranha, Start, Good Times, guitar, Rock It!

 

Tickets für die STATUS QUO „BACKBONE“-Tour 2020 ab , Mittwoch, 30.10, – 12:00 Uhr auf www.reservix.de .Allgemeiner VVK-Start:  Freitag, 01.11.  -12:00 Uhr bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

 

 

 

 

 

Sieben Lünner Gastronomiebetriebe werben unter einer Marke 2000-Einwohner-Gemeinde unterstreicht eindrucksvolle Gastronomiestärke

v.l.: Claudia Averbeck (pro-t-in GmbH, Lingen), Bernhard Temmen (Raiffeisen-Grill „Lünner Stuben“), Heinz Bernhard Wulfekotte (Gaststätte Wulfekotte), Karl-Heinz Wittnebel (HHGT), Phil Helming (Restaurant & Gartencafé Helming), Friederike Köhl (Landhaus Brauerei Borchert), Oliver Struckmann (Café-Restaurant „Zur Schleuse“), Jessica Schoemaker (Samtgemeinde Spelle), Bürgermeisterin Magdalena Wilmes (Gem. Lünne), Vinzenz Struckmann (Café-Restaurant „Zur Schleuse“), Ralf Wellmer (LK Emsland), Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf

Lünne- In Zeiten des „Kneipensterbens“ weist die Gemeinde Lünne mit rund 2.000 Einwohnern eine überdurchschnittlich starke Gastronomie auf: Im Ort sind sieben Betriebe mit unterschiedlichen Schwerpunkten etabliert – ein echtes Alleinstellungsmerkmal in der Region!Bereits im erfolgreich absolvierten Kommunikations- und Beteiligungsprozess „Dorfdialog Lünne“ wurde diese Besonderheit immer wieder hervorgehoben. Um das lokale Phänomen weiter zu fokussieren, wurde ein marketingorientiertes Projekt initiiert. In einem ersten Schritt wurde eine Wort-/Bildmarke kreiert. Künftig werben die Gastronomen nun gemeinsam unter dem Dach „Lünne is(s)t lecker“. Neben einem Flyer und einer Plakette für die jeweilige Eingangstür ist eine Website erstellt worden, damit sich Interessierte auch online über die Vielfalt der kulinarischen Angebote informieren können. Lünnes Bürgermeisterin Magdalena Wilmes würdigt dieses Engagement ausdrücklich: „Die Betriebe sind alle über die Ortsgrenze hinaus bekannt und bedienen unterschiedliche Zielgruppen. Ich freue mich sehr über diese gemeinschaftsstärkende Maßnahme, die für die gesamte Gemeinde eine Bereicherung darstellt. Lünne ist nicht zuletzt durch die Gastronomie im touristischen Bereich so gut aufgestellt.“ „Ganz ohne Konkurrenzdenken stellen sich die Restaurants, Gasthöfe und die Brauerei zusammen auf und profitieren sicherlich alle von diesem beispielhaften Projekt“, begrüßt auch Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf den gemeinsamen Auftritt der Lünner Gastronomie. Der Austausch untereinander ist allen sehr wichtig, so dass sich die Gastronomen auch weiterhin von Zeit zu Zeit treffen werden. Professionell begleitet wurde das Vorhaben von der pro-t-in GmbH aus Lingen (Ems) (Wir von pro-t-in), die bereits im Kommunikations- und Beteiligungsprozess „Ein Lünne“ in 2017 beratend zur Seite stand. Eine finanzielle Unterstützung erfolgte über die Zuwendung für Maßnahmen in Verbindung mit Dorfmoderationsprozessen über den Landkreis Emsland.
Infos: www.luenne-isst-lecker.de

Sternenspaziergang in Spelle

Spelle- Am Freitag, 15. November, laden zwölf Geschäfte im Ortskern von 16 Uhr bis 21.30 Uhr zum Einkaufsbummel in gemütlicher Atmosphäre mit vielen Angeboten ein. „Es ist ein toller Rundkurs im Ortskern entstanden mit einer Vielzahl an Geschäften. Eines haben die Geschäfte an diesem Abend gemeinsam: Sie laden die Besucher zu gemütlichen Stunden und zur Einstimmung in den Advent ein. „Der Sternenspaziergang soll eine Einladung sein, die Vielfalt unseres örtlichen Gewerbes kennenzulernen und gemütlich durch den Ort zu schlendern, um die schönen Seiten der anheimelnden Abendstunden zu genießen“. Die teilnehmenden Betriebe werden an den Lichtern vor der Tür zu erkennen sein. An diesem Abend wird auch die „Prestogang“ durch Spelle ziehen und für die musikalische Unterhaltung sorgen.

Zusätzlich gibt es in diesem Jahr bei „Getränke Hoffmann“ zu einem warmen oder kalten Getränk auch etwas vom Grill und leckeres Gebäck. Das Ganze ist eine Spendenaktion zur Unterstützung eines Kinderheimes durchgeführt und organisiert durch Familie Nickel!

Per Derby zurück in die Erfolgsspur?

Spelle- Ein Derby hat seine eigenen Gesetze und verspricht Höchstspannung pur am  02.11.2019  um 20.00 Uhr in der Großen Turnhalle in Spelle. Auch der Tabellenstand lässt dies vermuten. So belegen die Speller  Volleyballerinenmit 8 Punkten Platz 4 und sind damit punktgleich, als auch satzgleich mit den heutigen Gegnerinnen aus Lohne, die von Platz 3 grüßen.
Nach den sehr knappen 3:2 Niederlagen gegen Leschede und Langenhagen setzt Trainer Stefan Jäger die Marschroute deutlich fest: „wir haben in den Tiebreak Spielen Punkte liegen gelassen. Nach Matchbällen und einer 2:0 Führung hätte ich gerne mehr Punkte verbucht. Die Niederlagen sind ärgerlich und unnötig gewesen. Heute sollen 3 Punkte in Spelle bleiben!“ Somit wurde die Trainingswoche genutzt, um die Niederlagen aufzuarbeiten und den Kopf für das Lokalderby frei zu bekommen, so Trainer Stefan Jäger.

Lohne hat sich das Saisonziel „Klassenerhalt“ gesetzt und ist auf gutem Wege. Mit 8 Punkten und Tabellenplatz 3 startete das Team um Trainer Harald Nüsse mit 3 Siegen aus 4 Spielen und schwimmt auf einer Erfolgswelle. Dennoch schiebt er die Favoritenrolle des klar an die Gastgeberinnen zu: „die Speller Volleyballerinen sind gut in die Saison gestartet und können aus einer derzeit ruhigen Position das Spiel angehen. Spelle möchte mindestens Platz 4 in der Endabrechnung belegen und ist somit selbst am Zug.“

Mit der tollen Unterstützung der weltbestens Fans aus Spelle soll es dann endlich wieder mit einem Sieg in die Erfolgsspur gehen.

Virtuoses und besinnliches Konzert in St. Vitus, Venhaus

Am Samstag, 9. November, findet in der St. Vitus-Kirche Venhaus, Propst-Sandtel-Platz 1, um 17:00 Uhr ein Konzert mit virtuoser und besinnlicher Musik mit dem tamigu-Trio in der Besetzung Violine, Orgel, Sprecher und kleines Schlaginstrumentarium statt.

Neben Werken von Albinoni und Händel wird u. a. auch eine Ciaccona des Barockkomponisten Vitali das Programm bereichern.

Von dem 1956 in Hattingen geborenen Komponisten Günther Wiesemann wird eine Triokomposition mit dem Titel Deshalb Frieden jetzt angeboten, eine Verneigung vor dem Gottesgeschenk des Lebens .

Das tamigu-Trio spielt in der Besetzung Tamara Buslova, Orgel und Schlaginstrumente, Michael Nachbar, Violine  sowie Günther Wiesemann, Orgel, Sprecher und Schlaginstrumente.

Der Eintritt ist frei, um eine Kollekte wird gebeten.

Erstflug von Lauda nach Wien vom Flughafen Münster/Osnabrück

Pünktlich um 09.10 Uhr startete heute Morgen der erste Flug von Lauda mit 178 Passagieren vom Flughafen Münster/Osnabrück nach Wien. Vor dem Abflug wurde die Crew des Erstfluges standesgemäß mit Blumen auf dem Vorfeld begrüßt. 

Viermal pro Woche geht es ab sofort mit den rot-weißen Fliegern vom FMO in die österreichische Hauptstadt. Geflogen wird immer montags, mittwochs, donnerstags und freitags mit einem modernen Airbus A320 mit 180 Sitzplätzen.„Mit Wien haben wir endlich wieder das Ziel im Flugplan, das insbesondere von den Unternehmen in der Region am häufigsten nachgefragt wurde“, freute sich FMO-Geschäftsführer Prof. Dr. Rainer Schwarz. 

Wien ist für Geschäftsreisende und Städtetouristen ein lohnendes Ziel. Kaum eine Metropole in Europa ist so vielfältig. Von den historischen Schlössern, schönen Parks, der berühmten Hofreitschule, den Wahrzeichen der Stadt, wie dem Stephansdom oder dem Wiener Riesenrad, ist jeder Besucher sofort in den Bann gezogen. Auch  Shopping-Liebhaber kommen gerade in der Weihnachtszeit in der österreichischen Hauptstadt voll auf ihre Kosten.  

Bubble Soccer Hallenturnier der Samtgemeinde Spelle

Ein ganz besonderes Event wartet auf die Jugendlichen und Junggebliebenen der Samtgemeinde Spelle. Am Samstag, 09.11.2019 findet die vierte Auflage des Bubble-Soccer-Turniers in der großen Sporthalle in Spelle statt. Es können 20 Teams mit jeweils 5 – 7 Spielern um den Bubble-Soccer-Hallenpokal 2019 spielen.
 
Die Organisatoren vom Netzwerk Jugendarbeit der Samtgemeinde Spelle, die KLJB Spelle und Lünne, die Jugendforen Spelle und Schapen sowie die Offene Jugendarbeit freuen sich wieder viele Teilnehmer und auch Zuschauer begrüßen zu dürfen. „Insgesamt verliefen die letzten drei Turniere immer fair und es gab keine Verletzungen“, resümierte Jugendpfleger Peter Vos. In der Vergangenheit gab es teilweise sehr enge Ergebnisse, die für viel Spannung auf den Rängen sorgten. „Zehn große Bälle versuchen einen kleinen Ball ins Tor zu bekommen und kommen dabei oft selber ins Rollen“ beschreibt Marius Speller vom Jugendforum Schapen das Geschehen. Ein riesen Spaß ist somit vorprogrammiert und sollte von allen Interessierten ausprobiert werden. „Bei nur 20 möglichen Teilnehmerplätzen und Teilnahmekosten in Höhe von 30,00 € je Team sind diese schnell vergriffen. Daher raten wir allen zur schnellen Anmeldung“ ergänzte Jana Reekers von der Landjugend Lünne. Wer sich also zum 4. Bubble-Soccer-Turnier anmelden möchte kann dieses ab sofort und bis zum 01.11.2019 tun. Wer noch Fragen hat kann sich gerne beim Jugendpfleger Peter Vos melden. Tel.: 05977/937500.
 

Demo in Lingen gegen Atomkraft Gegner fordern sofortig Stilllegung des Kernkraftwerks

In Lingen haben am Sonnabend rund dreihundert Atomkraftgegner für die sofortige Stilllegung des Kernkraftwerks Emsland (KKE) und der Brennelementefabrik (ANF) sowie eine bessere Klimapolitik demonstriert. Die Aktion, die am Bahnhof begann und auf dem Marktplatz endete, stand unter dem Motto „Atom und Kohle die rote Karte zeigen“.

 

 Lingen. Auf dem Bahnhofsvorplatz sammelten sich nach und mehr rund 300 Atomkraftgegner. Unter ihnen weilten auch die beiden belgischen Mitglieder der Antiatomkraftbewegungen Léo Tubbax und Marc Alexander. Sie betonten: „Euer Streik ist unser Streik. Das Beste ist eure Solidarität für uns.“

Moderatorin Kerstin Rudek von der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, forderte wie alle den sofortigen Atomausstieg weltweit. In seiner Begrüßung erklärte Alexander Vent vom Bündnis „Atomkraftgegner/innen im Emsland“ (AgiEL), dass die Demonstranten Angst vor dem nächsten Störfall und der Planlosigkeit der Behörden hätten. Er kritisierte die Lieferung von Brennelementen aus Lingen an Reaktoren in der ganzen Welt. Darunter seien auch solche, die längst nicht mehr laufen dürften. Vent wünschte sich eine sozialverträgliche Energiewende, die den Umwelt- und Klimabelangen gerecht würde.

Vent meinte, dass seit 40 Jahren bei ANF Nuklearbrennstoff für Atomkraftwerke in aller Welt hergestellt würde und seit 30 Jahren das AKW 2 in Lingen laufe. Seit einigen Jahren gebe es vermehrte Protest-Aktionen wie Blockaden bei ANF sowie große Demos mit bis zu 500 Menschen. Vent verlangte ebenso wie Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, das KKW und ANF sofort stillzulegen.

Eickhoff wies daraufhin, dass im Lingener AKW im Frühjahr Risse an Rohren im Primärkreislauf des 1988 in Betrieb genommenen Kraftwerkes festgestellten worden seien. „Dies sind deutliche Zeichen von Materialermüdung. Das Material wird nicht besser, und das erfüllt uns mit großer Sorge“, mahnte Eickhoff. Der KKE-Betreiber RWE hätte daraufhin gewiesen, dass internationale Expertenteams von Kernkraftwerksbetreibern bei ihrem 14-tägigen Besuch vor einigen Wochen dem KKE im Vergleich zum weltweiten Spitzenstandard ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt hätten. Die Befürchtungen von Kritikern, der Konzern spekuliere auf eine Laufzeitverlängerung, entbehre jeder Grundlage und sei Unsinn.

 

Der Papenburger Allgemein- und Umweltmediziner Jürgen Bretschneider von der Deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW), forderte sofort die AKWs abzuschalten. „Beim  Brennelementewechsel nimmt die Strahlenbelastung in der Abluft um das bis zu 500-fache gegenüber dem Normalbetrieb zu. Unsere Organe werden bestrahlt und es können Mutationen, Krebs oder Leukämie erzeugt werden. Besonders sensibel dafür sind Ungeborene und Kleinkinder, weil sich deren Zellen schneller teilen und ihre Reparaturmechanismen für Zellschäden noch nicht ausgereift sind. Mit unseren Genen geben wir die Strahlenschäden an die nachfolgende Generation weiter. Das ist medizinisch und moralisch unverantwortlich“, betonte Bretschneider

Bretschneider forderte das sofortige Ende des Abenteuers „Atomenergie“ weltweit und betonte: „Wir wollen diesen Schiet nicht haben, stoppt die Atomindustrie und kämpft für das Leben.“ Dies verlangten ebenso Léo Tubbax, Kopf der Anti-Atombewegung Belgien, führt die Organisation „Stop Tihange“, und Marc Alexander, belgischer Atomkraftgegner der „11 Mart Beweging“. Tubbax sagte: „Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht aus Belgien für euch. Das Beste ist eure Solidarität für uns. Das Schlechte ist, dass die belgische Antiatombewegung noch nicht stark genug ist, um ihren Beitrag erfolgreich gegen marode und sehr alte Reaktoren in unserem Land zu leisten.“

Léo Tubbax und Marc Alexander betonten, dass die belgischen Atommeiler alt und gefährlich seien. Sie seien ein Denkmal der Technologie der 60er Jahre. Sie forderten für Belgien erneuerbare Energien. Sie würden in Lingen gemeinsam gegen die Atomindustrie marschieren und gegen die Atomlobby antreten. Alexander erklärte: „Streik gegen die Atomkraft ist auch ein Streik für eine rasche und gründliche Klimapolitik. Wenn die Laufzeit der uralten Reaktoren in Belgien verlängert wird, hat dies auch Folgen für uns alle. Dies bedeutet aber auch, dass die z. B. die Brennelementefabrik in Lingen noch 20 Jahre länger Brennelemente produziert. Deshalb ist euer Streik unser Streik.“    

Für das „Bündnis Atomkraftgegner/innen im Emsland“ (AgiEL) bedauerte Femke Gödeker (27), dass Lingen mit 54.422 Einwohnern vom Atomausstieg ausgenommen werde. Zwar werde das AKW irgendwann stillgelegt, aber es weise schon jetzt ernsthafte Alterungserscheinungen auf. „Bei ANF hat es erst im Dezember im nuklearen Bereich gebrannt. Auch nach dem Jahr 2222 werden AKWs im Ausland weiter Brennstäbe aus Lingen beziehen. Dies war uns vor einem Jahr noch nicht bewusst. Dann werden weiterhin Gift- und Atomtransporte über unsere Straßen rollen. Weiterhin soll strahlender Atommülle gelagert werden, niemand weiß wie lange.“

Atomausstieg bedeute Abschieden nehmen von den damit verbundene Risiken wie Reaktorunfälle, Giftstoffe, Kernschmelze und der erhöhten Leukämierate für Kinder, so Gödeker, die betonte: „Darüber spricht man hier offenbar nicht. Ich kann das Schweigen nicht länger mit ansehen und will, dass endlich jeder dies weiß. Wir müssen aufhören zu schweigen und die Augen zu verschließen. Ideale, Sicherheit und Gesundheit darf man nicht verkaufen. Der Atomausstieg wurde uns versprochen, und darauf sollten wir auch bestehen. Lingen ist eine große selbstständige Stadt und hoffentlich bald voller aufgeklärter Menschen.“ 

Gerd Otten vom „Elternverein Restrisiko Emsland“ befürchtete, dass auch beim Rückbau des stillgelegten Atomkraftwerks Lingen beim geplanten Abriss des Druckbehälters radioaktive Aerosole freigesetzt werden könnten, die dann von den Menschen eingeatmet würden. Die Medien würden die Presseerklärungen der Atomindustrie, denen der Atomkraftgegner vorziehen. Sie würden behaupten, dass nicht die Atomanlagen das Problem in Lingen seien, sondern die Atomkraftgegner, die die Menschen verunsichern würden. „Man darf die Realitäten nicht verdrehen, denn wir leben hier mit drei Atomanlagen: AKW Lingen I und II sowie ANF. Diese gefährden seit Jahrzehnten die Gesundheit der Menschen. Sie gehören sofort abgeschaltet und stillgelegt“, stellte Otten heraus.

Seine Forderung, den sofortigen Atomausstieg weltweit, unterstrichen ebenso Marianne Neugebauer von der AG „Schacht Konrad“, Katrin Wolfarth vom Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie, Günter Hermeyer von „Don’t nuke the climate“ sowie Alexandra Koroleva, Leiterin der Umweltorganisation EcoDefense in Kaliningrad. Mit Sprechchören marschierten die Demonstranten unter großem Polizeiaufgebot zum Marktplatz. Dabei riefen sie: „Atomkraft und Kohlekraft gehören weltweit abgeschafft. Notfall? – Kein Plan! Störfall?- Kein Plan! Abfall?- Kein Plan: Atomausstieg sofort. Wir sind hier, wir sind laut, weil Ihr uns die Zukunft klaut. Wasser, Wind und Sonne-Atomkraft in die Tonne. Atomausstieg für alle – Stoppt ANF. Eins, zwei, drei, RWE es ist vorbei. Atom und Kohle stoppen – Klimaschutz jetzt.“ Hier versorgten die Mitstreiter aus Schüttorf mit der „VolxKüche“ die Teilnehmer.

Die Polizei sprach von einem friedlichen und störungsfreien Verlauf der Demonstration mit rund 300 Demonstranten, die um 12 Uhr am Bahnhof begann und gegen 15.30 Uhr nach der Abschlusskundgebung auf dem Marktlatz endete. 

Kinder besuchen Jäger im Revier

Schapen- Die alljährliche Herbstferienaktion der Jäger vom Revier Kranenmoor/Barwöste in Schapen war auch in diesem Jahr wieder schnell mit 24 Kindern ausgebucht und ein voller Erfolg. Nach der Begrüßung mit Signalen aus Jagdhörnern gab es an verschiedenen Stationen viel interessantes über Jagd, Wild und Natur zum ausprobieren, erleben und kennenlernen. Besonderen Eindruck bei den Kindern hat das Können der ausgebildeten Jagdhunde hinterlassen. Zum Abschluss gab es leckere Hot Dogs und jedes Kind konnte noch einen Preis aus dem Ratespiel mit nach Hause nehmen.

Neue Ausstattung für die Speller Mini Kicker vom Autohaus Wilde

Spelle-  Die Mannschaft Mini 2 des SC Spelle-Venhaus wurde dank der Spende vom Autohaus Wilde aus Spelle mit neuen Trikots und Präsentationsjacken ausgestattet. Die Spieler und das Trainerteam bedankten sich ganz herzlich bei Dennis Wilde für die großzügige Unterstützung.

Schulen profitieren von „Digitalpakt Schule“

Spelle – Die Schulen in Trägerschaft der Samtgemeinde Spelle erhalten Mittel aus dem Förderprogramm „Digitalpakt Schule“ des Bundes und des Landes Niedersachsen. Mit diesem Geld sollen die IT-Infrastruktur an den Schulen verbessert und strategisch aufgebaut werden.

Foto: von links Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Oberschuldirektor Karsten Bittigau, Fachbereichsleiter Daniel Thien und EDV-Fachkraft Werner Reinken.

Viele Arbeitsplätze sind heute ohne moderne EDV-Ausstattung nicht mehr vorstellbar und auch zuhause greift die Digitalisierung immer weiter um sich. Um die Schülerinnen und Schüler frühzeitig mit moderner Computertechnik vertraut zu machen, erhält die Samtgemeinde Spelle für die fünf in ihrer Trägerschaft stehenden Schulen Mittel aus dem Förderprogramm „Digitalpakt Schule“. „Der Nutzen für unsere Schülerinnen und Schüler ist enorm“, begrüßte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf die Mittelbewilligung. Ziel dieses Digitalpaktes ist der Aufbau einer digitalen Lern-Infrastrukturen an allen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Deutschland sowie die Sicherung der Zukunfts- und Innovationsfähigkeit Deutschlands im internationalen Wettbewerb. Grundlage für die Förderung ist nach Auskunft von Hummeldorf ein Medienbildungskonzept an den Schulen, dass beispielsweise Angaben zur Ausstattung und Anbindung an den Lehrplan enthalten muss. „Diese werden derzeit von den Schulen arbeitet“, berichtete Oberschuldirektor Karsten Bittigau. Insgesamt erhält die Samtgemeinde Spelle als Träger von vier Grundschulen und einer Oberschule 580.000 Euro. „Es ist wichtig für jeden Einzelnen, sich digitale Kompetenzen anzueignen. Diese Mittelzusage ermöglicht es uns, die Schulen nun strategisch gut auszurichten, um den digitalen Wandel gestalten zu können“, zeigte sich Hummeldorf optimistisch. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass bereits in der Vergangenheit vielfältige Investitionen in die digitale Schulausstattung getätigt wurden.

Bank und Kinder unter einem Dach

Lünne – Im Gebäude der Volksbank Süd-Emsland an der Heinrich-Schulte-Straße 1 in Lünne werden künftig neben den Bankgeschäften auch eine Kinderkrippe untergebracht sein. Die Arbeiten zum Umbau der Räumlichkeiten laufen auf Hochtouren und werden vermutlich im Januar abgeschlossen sein.

Über das neue Raumkonzept des Volksbank-Gebäudes in Lünne informieren sich vor Ort (von links): Stellv. Bürgermeister Andreas Wintermann, Pfarrer Ludger Pöttering, Dezernent Stefan Sändker (Samtgemeinde Spelle), Bürgermeisterin Magdalena Wilmes, Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Filialleiter Thomas Rauen, Norbert Focks, Reimund Kempkes (beide Vorstand Volksbank Süd-Emsland) und Thomas Wranik (Samtgemeinde Spelle).

Ganz nach dem Motto „Mit weniger Raumbedarf den gleichen Service bieten“ hat die Volksbank in Lünne die Geschäftsräume neu strukturiert. Anfang des Jahres hatte die Gemeinde Lünne das Gebäude an der Bundesstraße 70 erworben, die Volksbank Süd-Emsland bleibt weiterhin als Mieter in den Räumlichkeiten. „Der bisher vorhandenen Raumkapazitäten haben den tatsächlichen Bedarf weit überschritten. Um effizienter arbeiten zu können, haben wir ein modernes Raumkonzept entwickelt. Auch wenn wir die verwendete Fläche um die Hälfte reduziert haben, wird es dank modernster Technik keine Einbußen bei der Beratung und beim Service für unsere Kunden und Mitglieder geben“, stellten Reimund Kempkes und Norbert Focks, beide Vorstand der Volksbank Süd-Emsland, die neuen Räumlichkeiten vor und betonten: „Wir stehen zum Standort Lünne und bleiben hier auch weiterhin mit dem gewohnten Umfang des Beratungsangebotes in Sachen Finanzen vertreten.“ „Nach nur fünf Wochen Bauzeit konnte unser Bankbetrieb wieder aufgenommen werden“, zeigte sich Filialleiter Thomas Rauen sehr zufrieden. Auf der nun frei gewordenen Fläche werden aktuell Räumlichkeiten für eine Kinderkrippe eingerichtet, die dem benachbarten St.-Vitus-Kindergarten in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde angehören wird. Hierzu werden die beiden Gebäude auch baulich mit einem verglasten Übergang miteinander verbunden. „Ich bin der Gemeinde Lünne und der Samtgemeinde Spelle dankbar, dass wir gemeinsam diese neue Raumnutzung erarbeiten konnten und hier künftig als Mieter untergebracht sind“, dankte Pfarrer Ludger Pöttering für die gute Zusammenarbeit. Ab August wird hier eine Krippengruppe in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde mit 15 Plätzen eingerichtet. Hierzu werden ein Gruppenraum, ein Ruheraum, Sanitärräume, ein Mitarbeiterraum sowie ein Intensivraum für die individuelle Betreuung eingerichtet. Im Kellergeschoss ist bereits seit Mitte 2017 eine Großtagespflegestelle in Trägerschaft der Gemeinde Lünne für bis zu acht Kinder im Alter von bis ein bis drei Jahren eingerichtet.

 

Verkehrsunfall auf der Umgehungsstraße im Lingener Ortsteil Laxten

Umgehungsstraße im Lingener Ortsteil Laxten zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein 60-jähriger LKW-Fahrer zog sich leichte Verletzungen zu.

Lingen- Der 60-jährige Mann befuhr um 05:45 Uhr mit seinem Sattelzug die B213/B70 aus Meppen kommend in Richtung Nordhorn, als er in Höhe der Abfahrt Laxten in den Gegenverkehr geriet und seitlich mit einem entgegenkommenden LKW kollidierte. Das mit Wasserkisten beladene
Gespann kam ins Schleudern und kippte in den Seitenraum. Der 42-jährige Fahrer des entgegenkommenden LKW konnte sein Fahrzeug kurz nach dem Anstoß auf der Fahrbahn zum Stehen bringen.

Im Rahmen der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 60-jährige LKW-Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Bundesstraße wurde durch die Straßenmeisterei Nordhorn voll gesperrt. Eine Umleitung wurde eingerichtet.

Die Feuerwehr aus Lingen war mit vier Fahrzeugen und 12 Einsatzkräften vor Ort. Da Betriebsstoffe ausliefen wurde eine Spezialfirma mit der Reinigung der Fahrbahn betraut. Auch in den nächsten Stunden muss in diesem Bereich mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Die Bundesstraße bleibt für die Bergung noch für mehrere Stunden gesperrt.

 

 

Gute Zusammenarbeit des Christophorus-Werkes mit der Samtgemeinde Spelle

In Spelle entsteht derzeit eine neue Außenstelle des Christophorus-Werkes Lingen. Geschäftsführer Georg Kruse dankt Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf für jahrelange gute Zusammenarbeit.

V.l.n.r.:) Stefan Kerk (stellv. Geschäftsführer Christophorus-Werk), Georg Kruse (Geschäftsführer Christophorus-Werk), Bernhard Hummeldorf (Samtgemeindebürgermeister Spelle), Stefan Sändker (Samtgemeinde Spelle), Dr. Walter Höltermann (Vorsitzender Christophorus-Werk), Daniel Thien (Samtgemeinde Spelle), Günter Liedtke (Architekturbüro Liedtke + Lorenz) Foto und Text: Christophorus-Werk Lingen e. V.

Kurz nach der Einweihung der neuen Kita „An der Bahn“ in Spelle – in die in Kooperation mit dem Christophorus-Werk Lingen auch zwei Inklusionsgruppen eingezogen sind – entsteht auf dem Nachbargrundstück eine neue Außenstelle des Christophorus-Werkes. In dem neuen Gebäude wird ein sogenanntes Quartiersbüro eingerichtet. Hier haben Betreute und Interessierte die Möglichkeit, sich über die Angebote zu informieren, einige Angebote direkt vor Ort in Anspruch zu nehmen oder eine umfassende Beratung zu den Leistungen des Christophorus-Werkes zu erhalten.
Ebenfalls in das neue Gebäude einziehen wird eine Wohngruppe der Christophorus-Werk•Kinder- und Jugendhilfe: Im sogenannten familienanalogen Wohnen haben zehn Kinder und Jugendliche ein Betreuerpaar als feste Bezugspersonen und Elternersatz, das mit zwei eigenen Kindern im gleichen Gebäude wohnt. Dieses familienanaloge Konzept wird durch ein Apartment abgerundet, in dem junge Heranwachsende ihren Weg in die Selbstständigkeit erproben können.
Im Rahmen der Rohbauabnahme würdigte Christophorus-Werk-Geschäftsführer Georg Kruse die jahrelange gute Zusammenarbeit und dankte vor allem dem langjährigen Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf: „Die Kooperation des Christophorus-Werkes mit der Samtgemeinde Spelle – angefangen 1996 mit unserem Wohnheim in Schapen – ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Die fruchtbare Zusammenarbeit ist vor allem Bernhard Hummeldorf zu verdanken, der immer wieder mit viel Offenheit für neue Projekte auf uns zugegangen ist.“ Bernhard Hummeldorf verabschiedet sich zum 1. November in den Ruhestand.

Raubüberfall auf Tankstelle in Lingen – Polizei sucht Zeugen

Lingen – Zwei bislang unbekannte Täter haben heute Nacht eine Tankstelle an der Rheiner Straße überfallen. Gegen 01:10 Uhr betraten die maskierten Täter den Verkaufsraum. Während einer von beiden den Angestellten mit einem Schlagstock bedrohte und die Herausgabe von Bargeld forderte, griff der Zweite in das Tabakregal und entnahm mehrere Schachteln Zigaretten.

Anschließend flüchteten sie zu Fuß in Richtung eines dortigen Schnellrestaurants und stiegen in einen dunklen PKW. Sie fuhren in Richtung Innenstadt davon.Einer der Täter war ca. 18 Jahre alt, ca. 175-180 cm groß und von schlanker Statur. Er war mit einer dunklen Sturmhaube, einer schwarzen Jogginghose und einem schwarzen Kapuzenshirt bekleidet. Die zweite Person war ca. 16 Jahre alt, ca. 165-170 cm groß und schlank.

Auch er trug eine dunkle Sturmhaube und war mit einem schwarzen Oberteil und einer dunklen Jogginghose bekleidet. Wie viel Bargeld die Täter erbeuteten ist bislang unklar.

  Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Lingen unter der Rufnummer (0591)870 zu melden.

Blaskapelle Schapen trifft Papst Franziskus

Schapen/Rom. Mit einem zünftigen „Grüß Gott“ hieß Papst Franziskus die Blaskapelle Schapen bei der Generalaudienz in Rom willkommen. Anschließend trug er sich in das Goldene Buch der Gemeinde ein.

Möglich gemacht hat das Hans Höffmann vom gleichnamigen Reiseunternehmen aus Vechta. Seit vielen Jahren pflegt Höffmann eine enge Beziehung zum Vatikan. Als die Interessengemeinschaft Dorfleben die Gemeindefahrt in die italienische Hauptstadt organisierte, stand die Generalaudienz als fester Punkt auf der Reiseagenda. Am Samstag, 12. Oktober, war es dann soweit und 150 Schapener machten sich auf den Weg nach Rom. 

Neben zahlreichen Stadtführungen und Ausflügen stand das unbestrittene Highlight, die Generalaudienz auf dem Petersplatz, am Mittwoch auf dem Programm. Das frühe Auftstehen um 4.30 Uhr in der Früh hat sich für die Mitgereisten mehr als ausgezahlt. Gehofft hatte die Blaskapelle Schapen es schon lange, direkt vorne nur wenige Meter vom Papst entfernt Platz zu nehmen. Bereits 2011 spielte die Kapelle bei einer Papstaudienz vor dem damaligen Papst Benedikt XVI. in der Audienzhalle. In diesem Jahr war aber vieles anders und größer: 30.000 Gläubige lauschten den Klängen der Blaskapelle, die vor der Papstaudienz bereits einige Stücke zum Besten gab. 

Nachdem die Audienz beendet war und Papst Franziskus allen den Segen gespendet hatte, deuteten Mitarbeiter der Schweizer Garde Dirk Brünenborg, dem Dirigenten der Kapelle, dass die Gruppe folgen sollte. Die Mitglieder stellten sich auf die Stufen vor dem Vatikan, noch immer nicht ahnend, was in wenigen Augenblicken auf sie zukam. Zunächst begrüßte der Heilige Vater eine Gruppe des internationalen Zirkusleute-Festes, das in dieser Zeit in Rom stattfand. Und dann kam der Moment, den die Schapener wohl nicht mehr vergessen werden: Papst Franziskus schritt langsam aber fröhlich lächelnd auf die Gruppe zu und begrüßte alle mit einem herzlichen „Grüß Gott“. 

Edmund Huil nutzte in seiner Doppelfunktion als Vorsitzender der Blaskapelle und Vorstandsmitglied der Interessengemeinschaft Dorfleben die Gunst der Stunde und bat um einen Eintrag in das Goldene Buch der Gemeinde. Dieser Bitte kam der Heilige Vater gerne nach und posierte im Anschluss noch für ein gemeinsames Foto. Die anwesenden Kinder segnete er und bat die Kapelle eindringlich, für ihn zu beten. Er überreichte Huil außerdem noch von ihm gesegnete Rosenkränze, die das Zeichen des Vatikans tragen. 

Im Anschluss zog die Reisegruppe noch mit dem Schapen-Marsch über den Petersplatz und wurde von den übrigen Gläubigen lautstark gefeiert. Einige baten sogar um ein Foto mit der Kapelle. Die unvergessliche Begegnung noch nicht ganz verdaut, machte sich die Gruppe weiter auf den Besuch der Villa Aurelia. Dort war der jetzige Bischof von Hildesheim und gebürtiger Schapener, Heiner Wilmer, viele Jahre lang als Generaloberer des Herz-Jesu-Orden tätig. Auch Bischof Wilmer trug sich bereits in das Goldene Buch der Gemeinde Schapen ein und ist von nun an in bester Gesellschaft.

Auf die spannenden Ereignisse angestoßen wurde am Donnerstagabend beim Oktoberfest, das ebenfalls auf der Campinganlage des Reiseunternehmens Höffmann stattfand. Seit Sonntagabend sind alle Mitgereisten wieder in Schapen angekommen. Es wird aber sicherlich noch einige Zeit brauchen, um das Erlebte zu verinnerlichen.

Landrat Winter übergibt Vorsitz an Nachfolger Marc-André Burgdorf Steuerungsausschuss informiert sich über Baufortschritt an der Schleuse Gleesen

Meppen/Gleesen. Der Steuerungsausschuss für die Erneuerung der Schleusen auf der Nordstrecke des Dortmund-Ems-Kanals (DEK) hat sich am vergangenen Montag (21. Oktober) in Gleesen über den aktuellen Baufortschritt am Standort informiert. Neben den Planungen und weiteren anstehenden Maßnahmen in Gleesen wurden auch die weiteren vier Schleusenstandorte erörtert. Zum Ende der Sitzung übergab Landrat Reinhard Winter den Vorsitz im Steuerungsausschuss an seinen Nachfolger Marc-André Burgdorf, der Anfang November das Landratsamt aufnimmt.

 

Bei einer Besichtigung der Baustelle konnten sich die Mitglieder des Steuerungsausschusses davon überzeugen, dass die Arbeiten am Standort Gleesen gut vorangehen. Die Baugrube für die Schleuse ist bereits ausgehoben. Die Arbeiten befinden sich im Zeitplan. Geplant sei nach noch erforderlichen Vergaben, als nächstes die Bautätigkeiten am Standort Venhaus und am Standort Rodde in Nordrhein-Westfalen aufzunehmen. Ziel sei es, ab 2020 an drei Schleusenstandorten, und zwar Gleesen, Venhaus und Rodde, parallel zu bauen. Zeitversetzt seien dann die Bauarbeiten in Hesselte und in Bevergern vorgesehen.

Zum Abschluss der Steuerungsausschusssitzung bedankte sich Winter für die bisher sehr gute Zusammenarbeit zwischen der Wasserschifffahrtsverwaltung (WSV), der Industrie- und Handelskammer (IHK) und den Städten und Gemeinden. Er erinnerte dabei daran, dass die Region erhebliche Finanzmittel aufgebracht habe, um die Planungsarbeiten der Wasserstraßenverwaltung zu unterstützen. Obwohl der damit zunächst angedachte Zeitplan nicht gehalten werden konnte, sei es richtig gewesen, so vorzugehen. Der derzeit laufende Bau gebe allen Beteiligten im Nachhinein Recht.

„Ich wünsche mir auch weiterhin eine enge und gute Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten und dem Projekt viel Erfolg“, so Winter abschließend.

Der Steuerungsausschuss setzt sich aus Mitgliedern des Bundesverkehrsministeriums, der WSV, der IHK und den betroffenen Kommunen zusammen. Den Vorsitz hält der Landkreis Emsland. Die Aufgabe des Ausschusses ist es, das Projekt in der Region zu begleiten.

Alter Glockenturm in Schapen saniert

Schapen – Der „Alte Glockenturm“ in Schapen an der Kirchstraße ist ein wichtiges Markenzeichen der Gemeinde. Um das historische Gebäude zu sichern, wurde der Turm umfassend saniert. Der Gemeinderat tagte und informierte sich vor Ort über die abgeschlossene Baumaßnahme.

Die Mitglieder des Schapener Gemeinderates informierten sich vor Ort mit Bürgermeister Karlheinz Schöttmer (links), Regionalmanager Daniel Brinkschröder (5. von links), Dipl.-Ing. Thomas Wranik (Samtgemeinde Spelle) (8. von links) und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (rechts) über die abgeschlossene Sanierung des alten Glockenturmes.

Ein wichtiges Stück bauliche Lokalgeschichte sieht nun aus wie neu: Um den denkmalgeschützten Glockenturm an der Kolpingstraße/Ecke Kirchstraße zu erhalten, wurden in einer Bauzeit von neun Monaten das Mauerwerk und die Verfugung ausgebessert und die Wandschalung im oberen Drittel des Turms sowie das Dach komplett erneuert. „Die Gesamtkosten von 74.000 Euro wurden mit 20 Prozent vom Landkreis Emsland und mit rund 33.000 Euro LEADER-Mitteln gefördert“, stellte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf die Finanzierung vor. Der Eigenanteil der Gemeinde Schapen beträgt rund 27.000 Euro. „Die Sanierung des Glockenturmes ist ein wichtiger Beitrag zur Ortsverschönerung und bewahrt ein geschichtsträchtiges Stück Ortsgeschichte“, freute sich Bürgermeister Karlheinz Schöttmer über die abgeschlossene Baumaßnahme. Der Glockenturm wurde 1903 eingeweiht. Nach dem Neubau des katholischen Gotteshauses blieb der Glockenturm, im Gegensatz zur alten Kirche, erhalten und diente bis 1975 als Feuerwehrgerätehaus. Heute ist der Glockenturm ein bekanntes Wahrzeichen der Gemeinde Schapen. In einem weiteren Tagesordnungspunkt der Ratssitzung wurde das überarbeitete Entwicklungskonzept für nicht privilegierte Tierhaltungsanlagen einstimmig beschlossen. Ziel des Konzeptes ist es, künftig die Errichtung von größeren Tierhaltungsanlagen, die nach den Vorschriften des Baugesetzbuches nicht mehr privilegiert sind, durch verschiedene Zulassungskriterien zu steuern. Damit wird auf die im Jahre 2013 erfolgte Novellierung des Baugesetzbuches mit veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen für Tierhaltungsanlagen reagiert. „Ziel des Konzeptes ist es, bei dem Thema kommunalpolitisch transparent und nachvollziehbar zu handeln und zwar sowohl für die Vorhabenträger als auch für die Bürger“, erklärte Hummeldorf. Zum Schluss der Sitzung richtete Schöttmer einen ausdrücklichen Dank an Samtgemeindebürgermeister Hummeldorf, dessen Amtszeit zum 31. Oktober endet, für das große Engagement. Hummeldorf dankte für die gute Zusammenarbeit und wünschte der Gemeinde sowie der Samtgemeinde Spelle künftig eine gute Weiterentwicklung.

 

Wein, Flammkuchen und Kunst im Wöhlehof genießen

Spelle – Am Samstag, 26. Oktober 2019, kommen Weinfreunde und Kunstinteressierte im Speller Wöhlehof gleichermaßen auf ihre Kosten: Von 16:00 Uhr bis 21:00 Uhr präsentiert das Weingut Jäger den neuen Weinjahrgang, Winzersekte und Rheinhessen-Spezialitäten. Gleichzeitig kann die Kunstausstellung „Lyrik und Fotos“ von Monika Niesert besichtigt werden.

Das behagliche Ambiente des Wöhlehofes bietet einen passenden Rahmen, um die verschiedenen Weinsorten und -spezialitäten unterschiedlicher Rebsorten zu genießen. Anders als bei einer klassischen Weinprobe, werden die Erzeugnisse an Themenständen präsentiert. Parallel dazu können die Bilder der Künstlerin Monika Niesert, Mitglied im Literarischen Café Spelle, besichtigt werden. So wird an diesem Tag eine stimmungsvolle Liaison zwischen Kunst und Wein hergestellt. In der „Alten Küche“ öffnet ab 17:00 Uhr eine Winzerstube, in der passend zu den genussvollen Weinen frischer Flammkuchen angeboten wird. Der Eintritt zum Weinevent ist frei.

 

Drogenschmuggler festgenommen Kokain im Wert von rund 70.000,- Euro beschlagnahmt

Bad Bentheim A30 – Beamte der Bundespolizei haben an der deutsch-niederländischen Grenze einen 46-jährigen Drogenschmuggler festgenommen. Der Ungar hatte rund ein Kilogramm Kokain in einem Koffer versteckt.

Beschlagnahmtes Kokain im Koffer / Foto: Bundespolizei

Der 46-Jährige war Samstagvormittag mit einem international verkehrenden Zug aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist. Im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung wurde der Mann gegen 11:25 Uhr im Bahnhof Bad Bentheim von einer Streife der Bundespolizei kontrolliert.

Den Angaben des 46-jährigen Budapesters, dass er seinen Kurztrip nach Amsterdam angeblich ganz ohne Reisegepäck gemacht hatte, mochten die Beamten nicht so recht glauben. Schnell war der Koffer des Mannes ausfindig gemacht und ein Blick in das Gepäckstück offenbarte den Beamten, warum er sie zuvor angelogen hatte. Zwischen seiner persönlichen Habe entdeckten sie ein Päckchen mit rund einem Kilogramm Kokain in seinem Reisekoffer.

Der 46-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zusammen mit den Drogen an die Beamten des Zollfahndungsamtes Essen für weitere Ermittlungen übergeben.

Die beschlagnahmten Drogen haben einen „Straßenhandelspreis“ von ca. 70.000,- Euro.

Der Drogenschmuggler wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück einem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen den 46-Jährigen. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die abschließenden Ermittlungen werden vom Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz in Nordhorn geführt.

602 Cannabis-Pflanzen sichergestellt

Karton mit Cannabis-Pflanzen / Foto: Bundespolizei

Beamte der Bundespolizei haben Freitagnachmittag 602 Cannabis-Pflanzen aus dem Verkehr gezogen. Sie waren im Auto eines 47-Jährigen gefunden worden, der aus den Niederlanden eingereist war.

Kurz nach 14 Uhr war ein 47-jähriger Iraner mit einem PKW über die BAB 280 aus den Niederlanden in das Bundesgebiet eingereist. Im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung wurde das Fahrzeug von einer Streife der Bundespolizei gestoppt und überprüft.

Bei der Kontrolle fanden die Beamten zuerst 33 Gramm Haschisch bei dem 47-jährigen Fahrer. Weiterhin entdeckten sie in dem Auto mehrere große Taschen, in der sich acht Kartons mit insgesamt 602 Cannabis-Pflanzen befanden. Außerdem wurde Zubehör zum Anlegen einer Cannabisplantage gefunden.

Der 47-Jährige musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Ihn erwartet jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die abschließenden Ermittlungen in diesem Fall werden vom Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz in Nordhorn geführt.

Werlte- Rivalisierenden Gruppen gingen mit Schlagstöcken und Messern aufeinander los.

  

Werlte  – In der Nacht zu Sonntag ist es in Werlte zu massiven Streitigkeiten zwischen zwei rivalisierenden Gruppen Jugendlicher und junger Erwachsener gekommen. Mindestens sieben Beteiligte wurden dabei verletzt. Die eskalierende Auseinandersetzung mit 40 bis 50 Beteiligten dauerte von etwa 2 bis 2.20 Uhr und erstreckte sich über den Marktplatz, die Gartenstraße, die Kirchstraße und die Hauptstraße. Die Beteiligten unterschiedlicher Nationalitäten gingen dabei unter anderem mit Schlagstöcken und Messern aufeinander los. Die Verglasung einer Shisha Bar an der Hauptstraße wurde mit Pflastersteinen beschädigt. Binnen kurzer Zeit waren zahlreiche Streifenwagen vor Ort und konnten die Lage beruhigen. Die Beamten stellten die Personalien der Beteiligten fest und sprachen zahlreiche Platzverweise aus. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind aktuell noch unbekannt. Die polizeilichen Ermittlungen laufen.