Lingen- Der Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Hannover hat am Mittwochnachmittag drei Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg kontrolliert gesprengt. Die Weltkriegsmunition war Dienstagnachmittag bei Bauarbeiten im Gewerbegebiet Pöttkerdiek in Schepsdorf gefunden worden. Nach einer Untersuchung durch Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes stand noch am Abend fest, dass eine Entschärfung der Granaten vor Ort nicht möglich ist. Sie wurden daher auf eine städtische Fläche im Außenbereich der Stadt Lingen verbracht und dort über Nacht gesichert. Die kontrollierte Sprengung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst erfolgte ohne Probleme am Mittwochnachmittag. Das Umfeld um den Ort der Sprengung wurde zuvor durch die Polizei und das Ordnungsamt gesichert. Die drei Rauchgranaten waren vor der Sprengung aus Sicherheitsgründen rund zwei Meter tief eingegraben worden. Eine Evakuierung von Anwohnern war nicht notwendig.
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Ausbildungsplatzbörse 2019 in Spelle eine beliebte Anlaufstelle
Spelle- Viele Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer kamen auch in diesem Jahr zur Ausbildungsplatzbörse auf dem Gelände der Oberschule Spelle. Ziel dieser Veranstaltung ist die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler bei der Berufswahl.
„Was soll mir meine berufliche Zukunft bringen? Welcher Beruf weckt meine Interessen und was gibt es überhaupt für Möglichkeiten?“ Mit all den Fragen machten sich viele Schülerinnen und Schüler auf den Weg zur diesjährigen Ausbildungsplatzbörse. Über 103 örtliche und überregionale Firmen waren gerne bereit hierfür Rede und Antwort zu stehen. „Für die Jugendlichen ist es eine Art Entdeckungsreise. Die Vorstellung der über 150 verschiedenen Berufe ist für die Zukunft von besonderer Bedeutung und soll den zukünftigen Absolventen ihre Entscheidung der Berufswahl erleichtern“, erklärten die Organisatoren Jugendpfleger Peter Vos , Erzieher Stefan Sommer und Siegried Hellmanns von der Oberschule Spelle. Die von Jahr zu Jahr steigernde Anzahl der teilnehmenden Betriebe zeigt deutlich, dass die Nachwuchsförderung u.a. in den handwerklichen, kaufmännischen, sozialen oder medizinischen Bereichen einen sehr hohen Stellenwert genießt. „Die Unternehmen setzten Zeit, Personal und Materialaufwand ein, um den jungen Menschen eine Zukunftsperspektive aufzuzeigen. Ohne dieses großartige Engagement, wäre die Ausbildungsplatzbörse nicht möglich erkälteten die Organisatoren. Durch einen vorgegebenen Rundgang hatten die Schülerinnen und Schüler, teilweise mit ihren Eltern, die Möglichkeit sich an den jeweiligen Ständen zu informieren. Oberschuldirektor Karsten Bittigau unterstrich die Bedeutung einer frühzeitigen Berufsorientierung. „Stellt viele Fragen, sucht den Kontakt zu Betrieben und informiert euch auch über bisher unbekannte Berufe, die zum Teil auch direkt vor der Haustür, in der Samtgemeinde Spelle, angeboten werden“, rief Bittigau den Schülerinnen und Schülern zu. Die zahlreiche Teilnahme der Betriebe zeigt deutlich, dass die Nachwuchsförderung in der Wirtschaft einen sehr hohen Stellenwert genießt. Sie bietet die Chance für Unternehmen, die zur Verfügung stehenden Berufe dem potenziellen Nachwuchs schmackhaft zu machen, um einem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Im kommenden Jahr findet die 16. Ausbildungsplatzbörse am Mittwoch, 16.September 2020, statt.
Heimat shoppen 2019 in Rheine
Rheine- Warum in der Ferne einkaufen, wo wir doch eine so vielfältige Geschäftslandschaft vor Ort haben? Genau mit dieser Fragestellung beschäftigt sich die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord-Westfalen schon seit vielen Jahren und organisiert diesbezüglich diverse Aktionen und Kampagnen – so auch am 13. und 14. September in Rheine.
Die Aktion „Heimat shoppen“ meint es wörtlich, also in der eigenen Heimat einkaufen und nicht dem Onlinehandel verfallen. „Denn was wäre eine Innenstadt ohne den Handel? Unvorstellbar!“ verdeutlicht Hendrik Welp, verantwortlich für das Citymanagement bei der EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH.
Ziel der Heimat shoppen-Aktionstage ist es daher, die Bedeutung lokaler Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen für die Lebensqualität in unseren Städten, Gemeinden und Regionen mehr in dasBewusstsein zu rücken. Durch einen Einkauf vor Ort und den Besuch in der Stadt gestalten Kunden ihr eigenes Lebensumfeld positiv mit. „Es ist dementsprechend wichtig, das Einkaufen in der Stadt attraktiv zu gestalten. Ein Besuch in der Innenstadt sollte zu einem Erlebnis werden“, erläutert Susanne Schmidt, 1. Vorsitzende des Handelsvereins Rheine e.V.
Rheine beteiligt sich am 13. und 14. September an der landesweiten Aktion der IHK Nord-Westfalen. Passend zur Straßenparty mit einem vielseitigen musikalischen Programm laden die Händler, Gastronomen und Dienstleister tagsüber zur Aktion „Heimat shoppen“ in Rheines Innenstadt statt.
Unmittelbar eine Woche (7. und 8. September) vorher ist in Mesum bereits „Heimat shoppen“ angesagt. Im Rahmen des Dorffestes mit Biathlon Event und verkaufsoffenem Sonntag gibt es neben dem vielfältigen Bühnenprogramm und sportlichen Aktivitäten jede Menge Shopping-Spaß.
Gemeinsam mit dem Handelsverband NRW Westfalen-Münsterland und den Sparkassen wird die Aktion in über 30 Städten und Gemeinden des Münsterlandes und der Emscher-Lippe-Region durchgeführt.
Die EWG in Kooperation mit dem Handelsverein Rheine e.V. verteilt Werbematerialien und Einkaufstüten aus Papier. Einzelhändler, auch außerhalb der Innenstadt, die gerne noch mit Werbematerialien versorgt werden möchten, werden gebeten, sich mit der EWG, T: 05971 80066-0, in Verbindung zu setzen. Weitere Informationen unter www.heimatshoppen.de.
KAB St. Johannes Spelle – Venhaus feiert Jubiläum
Spelle- Die Mitglieder der KAB St. Johannes Spelle-Venhaus können auf eine 60-jährige Vereinsgeschichte zurückblicken. Am 16.08.1959 wurde die KAB von 14 Männern unter Leitung des damaligen Kaplans Josef Friese gegründet. Die Feierlichkeiten begannen mit einem Dankgottesdienst in der St. Johannes Kirche in Spelle. Die Hl. Messe wurde zelebriert vom Präses Pfarrer Ludger Pöttering. Im anschließenden Festakt in der Arche in Spelle begrüßte Vorstandssprecher Gerhard Egbers neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern Präses Pfarrer Ludger Pöttering, Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Bürgermeister Andreas Wenninghoff und Bezirkssekretär Paul Kater. Danach gab er einen kurzen Überblick über die Höhepunkte der vergangenen 60 Jahre. Es folgten Grußworte von Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bezirkssekretär Paul Kater. Geehrt wurden für 60-jährige Zugehörigkeit sechs Mitglieder, für 50-jährige Zugehörigkeit ein Mitglied und für 25-jährige Zugehörigkeit vierzehn Mitglieder. Gründungsmitglied Paul Teders berichtete von den ersten Jahren nach der Gründung, in denen manche Schwierigkeiten zu überwinden waren. Die Veranstaltung endete mit einem gemütlichen Beisammensein und einem Imbiss.
Wöhlehof wird für ein halbjährliches Projekt zur Theaterbühne
Spelle – Das Gelände des Wöhlehofes in Spelle soll zur Theaterbühne werden. In einem halbjährlichen Theaterprojekt haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich als Darsteller, Techniker, Kostüm-, Masken- oder Bühnenbildner zu beteiligen. Die Teilnahme ist kostenlos. Veranstaltet wird das Kreativprojekt durch die Samtgemeinde Spelle und durch das Forum Kultur Erleben in Kooperation mit dem Theaterpädagogen Marco Knille.

Das Vorbereitungsteam des Forums Kultur Erlebens lädt alle Interessierten zum Theaterprojekt am Wöhlehof ein: Günter Kuschat, Wöhlehof-Koordinator Hugo Gelze, Anna Middelhove, Annegret Schulte-Weß, Heidemarie Hoppe, Stefan Holtkötter (Samtgemeinde Spelle), Elisabeth Korte (Vorsitzende) und Theaterpädagoge Marco Knille (von links).
Auch wenn der Wöhlehof auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken kann, steht im kommenden Jahr eine Premiere auf dem Programm: Die Samtgemeinde Spelle und das Forum Kultur Erleben bieten für alle Interessierten ein halbjährliches Theaterprojekt an. „Dabei wollen wir die beeindruckende Hofanlage als Bühne nutzen und das Drehbuch zu Beginn der Probenzeit mit allen Akteuren gemeinsam entwickeln“, stellte Theaterpädagoge Marco Knille das Konzept vor. Knille, ausgebildeter Erzieher sowie Theaterpädagoge, ist an verschiedenen Theaterhäusern als Schauspieler und Regisseur tätig. „Wir laden alle Interessierten ein, sich an diesem Projekt zu beteiligen. Wir lernen gemeinsam etwas über das Theaterspielen und am Ende der Probenzeit stehen drei Aufführungen auf dem Programm“, erklärte Elisabeth Korte, Vorsitzende des Forums Kultur Erleben. Dabei werden nicht nur Darsteller gesucht, sondern auch weitere Akteure auf und hinter der Bühne, wie Techniker, Masken-, Kostüm- oder Bühnenbildner. „Eingeladen sind alle, die Lust darauf haben, etwas Neues auszuprobieren und ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen“, betonte Knille. Das Mindestalter der Teilnehmer ist zehn Jahre. Die Proben finden grundsätzlich an jedem zweiten und vierten Montag im Monat ab 19:00 Uhr im Wöhlehof statt, der erste Termin ist Montag, 27. Januar 2020. Zusätzlich wird es Proben am Wochenende geben. Den Abschluss findet das Projekt mit drei Aufführungsterminen am Freitag, 03. Juli 2020, Sonntag, 05. Juli 2020, sowie am Samstag, 11. Juli 2020. Wer noch unschlüssig ist und zuvor ganz unverbindlich einen Einblick in das Theaterspielen gewinnen möchte, kann an einem Workshop mit Marco Knille am Samstag, 19. Oktober 2019, von 09:00 bis 12:00 Uhr im Wöhlehof teilnehmen. Anmeldungen hierzu sind bis zum 08. Oktober 2019 im Wöhlehof (Tel. 05977 937-990, E-Mail: woehlehof@spelle.de) möglich. Ebenso nimmt der Wöhlehof auch Anmeldungen für das halbjährliche Theaterprojekt entgegen. Die Teilnahme ist kostenlos. Es wurde ein entsprechender Förderantrag gestellt.
Außerordentliche Mitgliederversammlung des Touristikvereins Freren-Lengerich-Spelle e.V. – Vereinsauflösung beschlossen
Freren. Abgezeichnet hat es sich schon seit längerem: Die gegenwärtige Struktur der touristischen Organisation für die drei Samtgemeinden Freren, Lengerich und Spelle ist nicht mehr zukunftsorientiert.
Die Vereinsvorsitzende, Magdalena Wilmes, begrüßte die 50 Anwesenden zur außerordentlichen Mitgliederversammlung in der Alten Molkerei in Freren. „Die Arbeit des Touristikvereins Freren-Lengerich-Spelle hat einen bedeutenden Grundstein für die touristische Entwicklung in der Region gelegt. Nun ist es aber an der Zeit, einen neuen, den veränderten Rahmenbedingungen angepassten, Weg zu beschreiten“, betonte Wilmes einleitend. Das Grußwort für die gastgebende Kommune, Stadt Freren, hielt Godehard Ritz in seiner Funktion als Stadtdirektor. Barbara Bründermann informierte anschließend als Vorsitzende vom Kulturkreis impulse e.V. über das mittlerweile überregional bekannte Kulturzentrum „Alte Molkerei“. Mehrfach wurden die abwechslungsreichen Tätigkeiten der Gästebegleiter ausdrücklich hervorgehoben, die die Region mit viel Herzblut und Engagement repräsentieren. Die Sprecherin aus Spelle, Carola Gude, stellte in ihrem Bericht eindrucksvoll diese Vielseitigkeit der rd. 30 aktiven Personen heraus. Der Jahresabschluss 2018 wurde von Isabel Pennekamp vom Steuerbüro Räkers aus Spelle präsentiert. Obwohl teilweise Kosten gesenkt werden konnten, war die Einnahmesituation aus touristischen Angeboten rückläufig. Somit konnte insgesamt nur die unveränderte Verlustsituation des Vereins festgestellt werden. Im Rahmen der Sitzung stellte sich Daniel Brinkschröder als neuer Regionalmanager der LEADER-Region „Südliches Emsland“ vor. Er wird u.a. mit der neuen Tourismusmanagerin für das südliche Emsland, Laura Woolfenden, zusammenarbeiten. Sie ist künftig verstärkt für die touristische Koordinierungs- und Netzwerkarbeit sowie die regionale Produktentwicklung zuständig. Uwe Carli verdeutlichte als Geschäftsführer der Emsland Tourismus GmbH, wie sich die Schwerpunkte für Tourismusorganisationen durch die fortschreitende Digitalisierung verändert haben. Ein weiterer bedeutsamer Aspekt sei die Verschärfung des EU- & Beihilferechtes, die die touristische Neuausrichtung in der Region ebenfalls begründe. Die Versammlung könne positiv auch als „Aufbruchveranstaltung“ betitelt werden, so Carli. Die eigentliche Vereinsauflösung zum 31.12.19 erfolgte mit großer Mehrheit. Wilmes und Ritz sicherten auch im Namen des Vorstandes zu, in den drei Samtgemeinden touristische Anlaufstellen zu etablieren und zu stärken sowie die Gästebegleiter beim weiteren Entwicklungsprozess mitzunehmen. In einer weiteren Mitgliederversammlung Anfang 2020 ist der Jahresabschluss 2019 sowie die Ehrung der bisherigen Vorstandsmitglieder und der Geschäftsführung vorgesehen.
Wieder vom FMO nach Berlin
Wieder vom FMO nach Berlin – Ab November neue Hauptstadtanbindung
Der Flughafen Münster/Osnabrück erhält ab dem 4. November wieder eine Flugverbindung nach Berlin-Tegel. Die niederländische Flugge- sellschaft AIS Airlines wird mit Beginn des Winterflugplans jeweils montags bis freitags um 07:00 Uhr und 17:45 Uhr ab FMO in die Hauptstadt fliegen. Rückflüge aus Berlin-Tegel gibt es jeweils um 16:00 Uhr und 21:05 Uhr. Die Flugzeit beträgt nur gut 70 Minuten. Zum Einsatz kommt ein umweltfreundliches Turboprop-Flugzeug vom Typ BAe Jetstream 32. Die Flüge sind ab 99 Euro für den einfachen Flug pro Person inkl. Steuern und Gebühren buchbar.
„Berlin ist die von den Wirtschaftsunternehmen dieser Region mit Ab- stand am stärksten geforderte Destination. Die bodengebundenen Verkehrsmittel können hier ganz offensichtlich keinen zufriedenstellen- den Service anbieten. Insofern freuen wir uns, Berlin mit optimalen Flugzeiten nach langer Zeit wieder aufnehmen zu können“, so Prof. Dr. Rainer Schwarz, Geschäftsführer des FMO. „Münster/Osnabrück ist für uns ein wichtiger Standort, an dem wir dann drei Flugzeuge stationiert haben werden“, kommentiert Arend van der Meer, Geschäftsführer der AIS Airlines anlässlich des heutigen Erstfluges vom FMO nach Kopen- hagen.
Die dänische Hauptstadt wird ebenfalls montags bis freitags angeflogen. Die Flüge starten am FMO um 06:00 Uhr und 18:00 Uhr. Rückflü- ge werden um 08:30 Uhr und 20:35 Uhr ab Kopenhagen angeboten.
Kirche ohne Seitenwände, aber mit viel Geschichte
Kirchenbau zwischen Reformation und modernem Kirchenbild – Führung mit Orgelmusik
Lünne- Die Pfarreiengemeinschaft Spelle umfasst vier katholische Kirchengemeinden mit etwa 8700 Katholiken. Die älteste Kirche ist die St.-Vitus-Kirche in Lünne, die am Sonntag, 08.09.2019, um 15:00 Uhr im Rahmen der ökumenischen Veranstaltungsreihe „Kirche des Monats“ vorgestellt wird.
Mitglieder des Heimatvereins Lünne werden gemeinsam mit Pastoralreferent Dominik Witte geistlich-historisch die Kirche und die wechselvolle Geschichte der Urkirchengemeinde vorstellen, aus der erst Jahrhunderte später die Kirchengemeinden Spelle und Venhaus hervorgingen.
Alten Augenzeugenberichten zufolge missionierte der Heilige Ludgerus um 800 und gründete die Lünner Kirchengemeinde, die schon um 855 den Heiligen Vitus (gestorben um 304) als Patron auswählte. Die erste romanische Kirche stand in Altenlünne und wechselte 1420 etwa 1,5 km südlicher nach Plantlünne, wo das heutige Zentrum Lünnes ist. Dort wurde sie vor rund 600 Jahren an einen bereits bestehenden profanen Glockenturm angebaut, der erst 1859/60 durch einen neuen Kirchturm ersetzt wurde. Aus dem 15. Jahrhundert stammen die Sakramentsnische im Altarraum, die noch heute mit ihrem Tabernakel genutzt wird, und ein Handwaschbecken unter der Orgelempore.
1523 wurde eine neue, schönere Kirche gebaut, die im Wesentlichen noch im Grundriss der heutigen Kirche erkennbar ist. Durch die Reformation wechselte mehrfach der Anspruch auf die Kirche und die Katholiken durften offiziell keine Heilige Messe feiern. Statt in der Pfarrkirche wurde in provisorischen Scheunen und Notkirchen im Ortsteil Varenrode während mehrerer oranisch-niederländischen Besatzungszeiten Gottesdienst gefeiert. Am Ende blieb die St.-Vitus-Kirche im Besitz und in der Nutzung der Katholiken.
Verschiedene Fundstücke vom Lünner Wachturm und den Grabsteinen der Adeligen von Venhaus fügen sich als Zeugen der Geschichte im rückwärtigen Teil der Kirche in die Wände ein.1975 wurden beidseitig die Seitenwände in Spitzbogenform durchbrochen und jeweils ein Flügel angebaut, um Sitzplätze für 450 Menschen zu schaffen. Der Anbau hat von Außen eine Betonoptik. Innen sieht man die Klinkersteine, die das Haus Gottes fast profan wie ein Wohnhaus erscheinen lassen. Ob man das heute noch genauso machte und die Seitenwände des klassischen Baus entfernen würde, stellt Witte in Frage. Aber durch die Erweiterung der Kirche ergibt sich ein Grundriss, der den Gemeinschaftsgedanken (Communio) des Zweiten Vatikanischen Konzils durch die halbkreisförmige Bankordnung umsetzt.
Der heutige Altar aus Ibbenbürener Sandstein zeichnet sich durch die drei Schlagworte Glaube, Versöhnung, Friede aus, die durch die damalige Zeitgeschichte des Kalten Kriegs beeinflusst aufgebracht wurden. Aus dem 19. Jahrhundert ist noch der Taufbrunnen von Bildhauer Heinrich Seling vorhanden, der in der Apsis hinter dem Altar steht. Das große Christuskönig-Kreuz, das vom Bildhauer Wilhelm Böring geschaffen wurde, thront herrschaftlich und ohne Schmerzensanzeichen seit 1978 über dem Altar. Schaut man von zentraler Position auf das Kreuz, hängt es mittig vor dem einzig gegenständlich gestalteten Fenster des Lünner Glasbaukünstlers Volker Vissmann, das mit seiner Lamm-Darstellung seit 2010 das auffälligste Element des Altarraums ist. Bemerkenswert ist die seitliche Reliquiennische im Altarraum, die die sichtbaren Reliquien vom Heilgen Vitus enthalten soll.
Die traditionelle Gemeinde Lünne fühlt sich der Gottesmutter Maria verbunden. Eine Marienfigur als Himmelkönigin fertigte Heinrich Weltring. Er hat 1884 auch den wertvollen hölzernen Krippenblock geschaffen, der bis heute Teil der Weihnachtskrippe in der Kirche ist. Die Schmerzensmutter (Pieta) in der Marienkapelle im Turm ist ein Werk vom Rheiner Künstler Joseph Krautwald (1953).
Erst 1990 kaufte die Kirchengemeinde den Kreuzweg eines niederländischen Künstlers, der die einzelnen Stationen der Leidensgeschichte Jesu mit Ölfarbe dargestellt hat.
1992 wurde von der Orgelbaufirma Siegfried Sauer eine kräftig klingende Orgel aufgestellt, die seiner Zeit zu den besten Instrumenten des Bistums zählte. Regionalkirchenmusiker Balthasar Baumgartner wird das Instrument am Sonntag facettenreich zum Klingen bringen.
Gleichzeitig ist am Sonntag auch das Haus Schmeing geöffnet, da der 08.09. der Tag des offenen Denkmals ist. Dort ist neben der Dauerausstellung zurzeit die Geschichte des historischen Müllerhauses am Mühlenkolk zu besichtigen. In jedem Fall lohnt sich für alle musikalisch oder historisch Interessierten der Besuch in Lünne, der mit einem Kaffee enden kann.
Jährliches Volksradfahren des FC Schapen
Schapen- Am Sonntag bot der FC 27 Schapen allen Sportbegeisterten ein buntes Programm: Um 14 Uhr startete das jährliche Volksradfahren, an dem rund 220 Personen zwischen 3 und 80 Jahren die Strecke von rund 22 Kilometer abfuhren. Die anschließende Verlosung ehrte die 10 jüngsten Teilnehmer mit einem Eisgutschein sowie den ältesten Teilnehmer und die älteste Teilnehmerin mit einem bunten Präsentkorb. Zu gewinnen gab es außerdem Gutscheine von Big Point sowie insgesamt 4 Reisegutscheine des Reisestudios Spelle. Abgerundet wurde der Tag durch den 3:2 Sieg der ersten Mannschaft gegen Concordia Langen.
Ehrenamtspreis in der Samtgemeinde Spelle
Spelle – Um das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger in der Samtgemeinde Spelle zu würdigen und zu unterstützen, stiftet die Dr.-Bernard-Krone-Stiftung zum siebten Mal den jährlichen Ehrenamtspreis, der gemeinsam mit der Samtgemeinde Spelle verliehen wird.
Bis zum 10. September 2019 können noch schriftliche Vorschläge zur Verleihung dieser besonderen Auszeichnung bei der Samtgemeindeverwaltung, Hauptstraße 43, 48480 Spelle, eingereicht werden. Eine Jury entscheidet über die Vergabe. Folgende Kriterien müssen die Vorschläge zum Ehrenamtspreis erfüllen: Der Wirkungskreis des ehrenamtlichen Engagements liegt im Bereich der Samtgemeinde Spelle. Es können Gruppen, Vereine und Verbände vorgeschlagen werden, die sich ehrenamtlich und unentgeltlich in der Samtgemeinde Spelle engagieren. Eigenvorschläge sind nicht möglich. Es kann fortwährendes ehrenamtliches Engagement prämiert werden und auch neue, innovative Projekte. Auskunft: Herr Ludger Vehr, Tel.: 05977 937-150. Ein Vordruck zum Einreichen der Vorschläge ist in der September-Ausgabe des Nachrichtenblattes oder im Internet unter www.spelle.de erhältlich.
James Blunt zurük auf Tour – am 13.03.2020 Lingen – EmslandArena
Konzert-Highlight in der EmslandArena – am 13.03.2020
James Blunt besinnt sich auf seine Wurzeln und veröffentlicht am 25. Oktober sein neues Album „Once Upon A Mind“. Bereits jetzt erscheint mit „Cold“ die erste Single, ein lebhaft sprudelnder Song über die Liebe. Nachdem er auf seinem letzten Album „The Afterlove“ mit elektronischen Klängen flirtete, kehrt James Blunt auf seinem neuen Album zu dem zurück, was er beherrscht wie kaum ein anderer: Zeitlose Songs schreiben, die Herz und Kopf gleichermaßen berühren. Genau diese Spritzigkeit von „Cold“ prägt auch die übrigen zehn Songs auf „Once Upon A Mind“, seinem insgesamt sechsten Studioalbum. Reich an Höhepunkten, darunter die ergreifende Ballade „Monsters“, die Pop-Coolness von „5 Miles“ und das Countrygefärbte „Halfway“. Das gesamte Werk ist von Wärme und einem starken Gefühl von Persönlichkeit durchzogen. „Ich denke, dies ist das ehrlichste Album, das ich je gemacht habe“, befindet James Blunt. „,Back To Bedlam‘ war insofern ähnlich, dass ich seit einer Weile über meine Lebenserfahrungen zu der Zeit geschrieben hatte und sie auf meinem Debüt zusammenkamen. Und jeder Song dieses Albums steht für etwas, das ich derzeit durchlebe oder in jüngerer Zeit erlebt habe. Es ist ein sehr persönliches Album und ich bin stolz, es mit der Welt teilen zu können.“ Der Brite veröffentlichte besagtes Debütalbum „Back To Bedlam“ – längst ein Klassiker – im Herbst 2004, wenig später wurde die Single „You’re Beautiful“ ein weltweiter SmashHit. Bis heute hat James Blunt über 24 Millionen Alben verkauft, alle fünf erreichten in Deutschland mindestens die Top Ten, zwei stiegen auf Platz eins. International hat er an die 170 Platinplatten einsammeln dürfen. In jüngster Zeit glänzte er zudem mit Witz und Charme auf seinem hochgradig unterhaltsamen Twitter-Account. Und natürlich beweist er auf der Bühne ebenfalls wunderbare Entertainer-Qualitäten. Seine Shows sind musikalisch echte Highlights, doch erst durch die Wärme, die Sympathie und den Humor, die der Sänger ausstrahlt, werden sie zu so besonderen Erlebnissen. Im März und April kommt James Blunt mit seinen neuen Songs und alten Hits zu uns auf große Hallen-Tour.
Präsentiert werden die Konzerte von Pro7, event., Kulturnews, piranha und START.
09.03.2020 Berlin – Mercedes-Benz Arena
10.03.2020 Leipzig – Arena -12.03.2020 Hannover TUI Arena -13.03.2020 LingenEmslandArena -14.03.2020 Hamburg – Barclaycard Arena 16.03.2020 Mannheim – SAP Arena
Tickets für die Konzerte gibt es ab Freitag, den 06. September, 10 Uhr ab 32,00 Euro zzgl. Gebühren an allen bekannten CTS-VVK-Stellen sowie unter der Hotline 01806 – 853653 (0,20 €/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60 €/Anruf), auf fkpscorpio.com und eventim.de.
Tag des offenen Denkmals in der Samtgemeinde Spelle
Spelle – Wenn am Sonntag, 08. September 2019, der bundesweite „Tag des offenen Denkmals“ stattfindet, können sich die Besucher am Speller Wöhlehof wieder auf eine Zeitreise in die Vergangenheit begeben. Höhepunkt des Tages wird die Oldtimermeile der Oldtimerfreunde Spelle sein. Erfahrungsgemäß werden etwa 300 Fahrzeuge erwartet. Der Eintritt ist frei.
Um 12.30 Uhr starten die alten Fahrzeuge, Motorräder und Bullis am Krone Trainingszentrum zu einer Ausfahrt, bevor das „rollende Museum“ um circa 14.15 Uhr den Wöhlehof (Pastor-Batsche-Weg 1, Spelle) erreicht. Dort angekommen, wird jeder Teilnehmer unter dem satten Motorensound der Fahrzeuge durch das Organisationsteam vorgestellt und es besteht die Möglichkeit, die „alten Schätze“ zu besichtigen. Begleitend hierzu werden diverse Besonderheiten rund um Restaurierung und Instandsetzung von historischen Fahrzeugen gezeigt. Zur Stärkung werden neben Getränken auch Kaffee und selbst gebackener Kuchen, Eis und Gegrilltes angeboten. Den Kindern steht neben dem nahegelegenen Spielplatz auch eine Hüpfburg zur Verfügung. Ab 12.30 Uhr kann der Wöhlehof, ein aus dem Jahr 1791 stammendes Bauernhaus in Fachwerkbauweise, besichtigt werden. Im benachbarten Heimathaus wird eine Ausstellung zur Firmengeschichte des örtlichen Unternehmens Löcken Baustoffe & Baumarkt GmbH & Co. KG präsentiert. Ganz in der Nähe des Wöhlehofes öffnet die Museumsscheune Hölscherhof sowie die dortigen Mühlenremise ihre Ausstellungen über alte Landtechnik bzw. Mühlentechnik. In den Räumlichkeiten der Alten Feuerwehr wird alte Handwerks- und Hauswirtschaftstechnik näher gebracht. Ab 14.00 Uhr ist die Ausstellung in der Alten Schule geöffnet. Rund um die „Alte St. Johannes Kirche Spelle“ sowie das Modell „Spelle 1940“ können hier viele Informationen gesammelt werden. Ebenso wird in Lünne eine Ausstellung zur Sanierung des Hauses Schmeing mit interessanten Fotoalben der stattgefundenen Veranstaltungen angeboten.
Stadt Rheine erhielt den Zuschlag für die Ausrichtung der Tage der Chor- und Orchestermusik im Jahr 2021
Rheine. Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann ist es gelungen, mit den Tagen der Chor- und Orchestermusik eine bedeutende Veranstaltung in der Zeit vom 12. – 14.03.2021 nach Rheine zu holen. Überzeugt davon, dass die Veranstaltung hervorragend zu Rheine als musikbegeisterte Stadt mit langer Tradition passt, gab Rheines erster Bürger den Anstoß zur erfolgreichen Bewerbung mit seinem Besuch der diesjährigen Tage der Chor- und Orchestermusik, die im März 2019 in Gotha stattfanden. Dort knüpfte er bereits erste Kontakte mit dem Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V., der das Projekt im Rahmen eines Wettbewerbes vergibt.
Dabei handelt es sich um das bedeutendste Fest der Amateurmusik in Deutschland, das in jährlichem Turnus stattfindet. Den Anlass schafft der Bundespräsident mit der Auszeichnung traditionsreicher Chöre und Orchester mit der Zelter-Plakette bzw. Pro-Musica-Plakette, die er in einem Festakt in der Regel persönlich vor Ort überreicht.
Rund um diesen Festakt gibt es zahlreiche Konzerte und andere Veranstaltungsformate mit rund 1.000 Amateurmusikerinnen und -musikern aus ganz Deutschland, wobei die gastgebende Stadt – im Jahr 2021 also Rheine – und die Region im Mittelpunkt stehen.
Rheines Bewerbung für dieses bekannte und hochkarätige dreitägige Event brachte Bürgermeister Lüttmann mit der Bewerbung am 24.04.2019 auf den Weg. Unterstützt wurde die Bewerbung auf sein Bestreben durch einen entsprechenden Zustimmungsbeschluss des Rates vom 26.03.2019 und einem Empfehlungsschreiben vom Landrat des Kreises Steinfurt, Klaus Effing.
Bei einem Besuch in der Emsstadt im Juni 2019 zeigte sich eine Delegation des Bundesmusikverbandes beeindruckt von den vielfältigen Orten und Möglichkeiten des Singens und Musizieren in Rheine. Stippvisiten im Falkenhof, in der Stadtkirche, der Emsgalerie, der Stadthalle, dem Hypothalamus, Brockmann & Sons, der Petrikirche und der Musikschule waren überzeugende Beispiele für die unterschiedlichen und zentrumsnah gelegenen Räumlichkeiten.
Große Freude herrschte bei Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann und seinem Vorbereitungsteam beim Eintreffen der Zusage. Damit ist amtlich, dass die Tage der Chor- und Orchestermusik in der Zeit vom 12. bis 14. März 2021 in Rheine stattfinden werden. Seinen Dank sprach der Bürgermeister auch den privaten Einrichtungen und Organisationen aus, die die Bewerbung unterstützt hatten.
Rheine ist bestens geeignet für die Ausrichtung des Projektes: Neben drei Musikschulen gibt es mehr als 40 Chöre, 20 Orchester und 10 Spielmannszüge. Darüber hinaus verfügt Rheine als Mitglied der EUREGIO über ein grenzüberschreitendes Netzwerk der Musik. Bereits im Zuge der Bewerbung wurden von unterschiedlichen Organisationen wie der Arbeitsgemeinschaft Rheiner Chöre Unterstützung bei der Durchführung signalisiert.
Punkten konnte die Verwaltung daneben mit einem guten Netzwerk zwischen den Rheiner Musiktreibenden, ausreichenden Übernachtungsmöglichkeiten und sehr guter Verkehrsanbindung.Im nächsten Jahr, konkret vom 20. bis 22. März 2020, finden die Tage der Chor- und Orchestermusik zunächst in Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) statt. Dort wird Herr Dr. Lüttmann buchstäblich den Staffelstab übernehmen für die Veranstaltung in Rheine im darauffolgenden Jahr 2021.
Granate aus 1. Weltkrieg in Gildehaus gesprengt
Gildehaus Am Dienstagmittag haben Handwerker bei Fundamentarbeiten für eine Werkshalle an der Fahlstiege eine Weltkriegsgranate freigelegt. Der Sprengkörper aus dem 1. Weltkrieg sollte nach endgültiger Klassifizierung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Hannover am Fundort gesprengt werden. Neben Beamtinnen und Beamten der Polizeidienststellen aus Bad Bentheim und Nordhorn, waren 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Gildehaus vor Ort. Es wurde ein Sicherheitsradius von 300 Metern um den Sprengort festgelegt. Dafür mussten zwei naheliegende Wohngebäude vorsorglich geräumt werden. Für die Sprengung wurde in der Folge ein etwa zwei Meter tiefes Loch
ausgehoben, die Granate hineingelegt und mit Erde bedeckt. Weil die erste sogenannte Ansprengung um 20.30 Uhr nicht den gewünschten Erfolg erzielte, war gegen 21.30 ein zweiter Versuch erforderlich. Gegen 22.15 Uhr konnte der Sicherheitsbereich dann wieder freigegeben werden.
Kommunale Gleichstellungsbeauftragte tagten in Spelle
Spelle- Neben der ehrenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten Nina Berning begrüßte auch Marlies Kohne, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Emsland, die Gruppe im Rathaus der Samtgemeinde Spelle. Zum Auftakt des Treffens stellte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf aktuelle Entwicklungen in der Samtgemeinde Spelle mit den Mitgliedsgemeinden Spelle, Schapen und Lünne vor. Im Anschluss an die Arbeitstagung bei der unter anderem folgende Themen behandelt wurden – LEADER, Equal-Pay-Day 2020, Mentoring Programm „FRAU.MACHT.DEMOKRATIE.“, Frauenorte Niedersachsen, interkultureller Frauensporttag in Salzbergen – besichtigte die 15-köpfige-Gruppe die Hemelter Mühle Dr. Cordesmeyer. Die Hemelter Mühle befindet sich im Hafen Spelle-Venhaus. Sie ist seit 125 Jahren im Familienbesitz und hat sich in dieser Zeit zu einem leistungsstarken Partner des Bäckerhandwerks und der Back- und Stärkeindustrie entwickelt. Großes Interesse fand auch die Arbeit des Biolandhof Vaal. Der Biolandhof Vaal, Christophorus-Werk Lingen e.V. befindet sich auf einem alten Töddenhof aus dem 17. Jahrhundert in Schapen. Es wird eine Fläche von insgesamt 15 Hektar biologisch-dynamisch bewirtschaftet. Auf dem Biolandhof arbeiten bis zu 24 Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen.
Ausbildungsplatzbörse an der Oberschule Spelle
Spelle- Informationen aus erster Hand, können Schülerinnen und Schüler auf der Ausbildungsplatzbörse am Mittwoch, 04. September 2019 von 16.00 – 19.00 Uhr in Spelle, von rund 100 Betriebe aus der Region über verschiedene Ausbildungsberufe erfahren.
Bereits zum 15. Mal verwandeln sich die Räume sowie der Außenbereich der Oberschule Spelle zu einer Informationsplattform für Berufseinsteiger. Insgesamt werden circa 130 verschiedene Berufsmöglichkeiten vorgestellt. Somit zählt die Ausbildungsplatzbörse zu der größten im Landkreis Emsland. „Die breite Angebotspalette von verschiedenen Ausbildungsberufen gibt den Jugendlichen besondere Möglichkeiten neue Berufe zu entdecken, eine individuelle Beratung in Anspruch zu nehmen, aber auch falsche Vorstellung von Berufsbildern korrigieren zu lassen und somit neues Interesse zu wecken“, lädt Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf zur Ausbildungsplatzbörse ein. Die Zielgruppe sind Jugendliche ab der achten Klasse. Der Eintritt ist frei. Organisiert wird die Veranstaltung durch die Schulsozialarbeiterin Siegrid Hellmanns, dem Erzieher Stefan Sommer und dem Jugendpfleger Peter Vos. „Wir freuen uns sehr darüber, dass auch in diesem Jahr wieder viele Betriebe unserer Einladung gefolgt sind und können gespannt auf die intensiven Gespräche zwischen den Schülerinnen und Schüler mit den Teilnehmern sein“, so die Organisatoren und ergänzten dass rund 15 Betriebe erstmalig an der Veranstaltung teilnehmen. Ebenso gilt ein herzlicher Dank den Ausstellern, die mit großem Einsatz den jungen Menschen verschiedene Zukunftsperspektiven aufzeigen. In diesem Zusammenhang lädt Oberschuldirektor Karsten Bittigau auch die Eltern zur Ausbildungsplatzbörse ein: „Es ist wichtig, dass die Eltern ihre Kinder bei der Berufswahl unterstützen und begleiten“. Für das leibliche Wohl sorgt die Schülerfirma „Catering & more“.
Frau nach schwerem Unfall in Emsbüren in Lebensgefahr
Emsbüren – Am Dienstagabend ist es auf dem Napoleondamm zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Zwei Beteiligte wurden dabei verletzt, eine davon lebensgefährlich. Die 51-jährige Frau aus Schüttorf wollte gegen 17.45 Uhr mit ihrem VW Passat aus der Straße Mehringen auf den Napolendamm abbiegen. Dabei übersah sie den in Richtung Emsbüren fahrenden BMW eines 35-jährigen Lingeners. Es kam zum Zusammenstoß. Die 51-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus geflogen. Der Mann aus Lingen kam mit leichten Verletzungen davon. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 18.000 Euro geschätzt.
Letztes Stadtparkkonzert dieser Saison
Rheine. Am Sonntag, 1. September 2019, 15 Uhr, findet das letzte Stadtparkkonzert der Saison statt. Der MC Sängerlust tritt zusammen mit dem Rheiner Frauenchor auf.
Der MC Sängerlust Rheine 1902 e.V. ist der älteste Chor in Rheine. Traditionell bereichert der Männerchor die Rheiner Kulturszene mit Konzerten. Seit Herbst 2018 wird der Chor von Chorleiterin Anita Alferink dirigiert. Der Rheiner Frauenchor wurde im Jahre 1974 gegründet und ist einer der wenigen Chöre, die ausschließlich a cappella singen. Die 38 Sängerinnen werden seit 1995 von Chorleiterin von Bozena Najda betreut.
Das Publikum im Stadtpark kann sich auf ein buntes Programm aus romantischen, lustigen und flotten Melodien aus Musical, klassischer Chormusik und Volksmusik aus aller Welt und freuen. Der Eintritt zum Stadtparkkonzert ist frei.
Rheine, Gartenhaus abgebrannt- Polizei sucht Zeugen
Rheine- Am Montag (26.08.2019), gegen 06.05 Uhr, hat auf dem Burgundenweg in Eschendorf ein Gartenhaus gebrannt. Eine Zeugin informierte die Polizei und die Feuerwehr. Das Gartenhaus gehörte zu einem freistehenden Einfamilienhaus im Bereich des Hemelter Baches und befand sich im hinteren Bereich des Gartens. Das Brandobjekt, ein ehemaliger Pferdestall, diente auch als Lagerplatz für Gartengeräte.
Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen. Ein Übergreifen auf Bäume und Strauchwerk konnte durch die Feuerwehr verhindert werden.
Warum das Gartenhaus in Brand geraten war, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Der Sachschaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zu diesem Brand aufgenommen. Es werden Zeugen gesucht, die sachdienliche Hinweise geben können. Hinweise bitte an die Polizei in Rheine, Telefonnummer 05971/ 938 – 4215.
Beamtinnen in Spitzenämter der Polizei Niedersachsen …
Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat am heutigen Tag (26.08.2019) Andrea Menke und Nicola Simon zu Leitenden Polizeidirektorinnen in der Polizeidirektion Osnabrück befördert. Erstmals leisten somit drei Polizeivollzugsbeamtinnen ih-ren Dienst bei der niedersächsischen Polizei im Statusamt A 16 NBesG. „Ich freue mich sehr, dass die
herausragenden Leistungen dieser beiden fachlich versierten und sehr anerkannten Kolleginnen mit der Beförderung gewürdigt worden sind.
Ich werde mich weiter da-für einsetzen, dass es gelingt, gezielt Frauen in Spitzenämter der niedersächsischen Polizei zu bringen“, gratuliert Minister Pistorius. Die Leiterin der Polizeiinspektion
Osnabrück, Andrea Menke, ist seit 1985 Polizeibeamtin des Landes Niedersachsen. Ihre bisherige dienstliche Laufbahn ist von umfangreichen Erfahrungen im Bereich der Leitung von Stabsdezernaten
und Dienststellen geprägt. In ihrer polizeilichen Karriere hat die 54-Jährige zuletzt langjährig das Dezernat „Einsatz und Ver-kehr“ der PD Osnabrück geleitet und war als „Leiterin Einsatz“ der
Polizeiinspektion Osnabrück tätig. Die Leiterin der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, Nicola Simon, ist seit1987 Polizeibeamtin des Landes Niedersachsen. Die 50-Jährige hat in
ihrer dienstlichen Karriere insbesondere im Bereich Einsatz und Verkehr sowie als Dienststellenleiterin umfassende Erfahrungen gesammelt. Zuletzt war sie Referatsteilleiterin im Niedersächsischen Innenministerium.
Spelle gewinnt beim Samtgemeinde-Pokalschießen 2019 in Schapen
Schapen. Die sieben Schützenvereine der Samtgemeinde Spelle traten nun zum traditionellen Pokalschießen an. Der Wettbewerb
wird seit Gründung der Samtgemeinde im Jahr 1974 ausgetragen. Ausrichter des Wettbewerbs war in diesem Jahr der Schützenverein St. Raphael Schapen in dessen Kleinkaliberschießstand. Nach vier Wochen Training schossen die einzelnen Schießgruppen mit jeweils zehn Schützen nacheinander um die höchsten Ringzahlen. Leider hat es die Schapener Schießgruppe nicht zur Titelverteidigung gereicht, sie wurde mit 389 Ringen Zweiter hinter der siegreichen Schießgruppe aus Spelle ( mit 393 Ringe), Spelle hat den Samtgemeindepokal zuletzt im August 2011 erringen können. Dritte wurde Plantlünne (388). Den Sieg im Einzel sicherte sich im Stechen Karl-Heinz Gude (Spelle) vor seinem Vereinskameraden Matthias Kock sowie Simon Brüning aus Plantlünne.
Schapens Bürgermeister Karlheinz Schöttmer überbrachte die Grüße der Gemeinde und der Samtgemeinde. Er dankte allen Teilnehmern für den sportlich fairen und spannenden Wettkampf sowie den ausrichtenden Vorständen des Schützenvereins Schapen und des Schießsportclubs Schapen, die unterstützt wurden durch die Schießgruppe „Grüne Garde“, für den reibungslosen Ablauf. Anschließend überreichte er zusammen mit den Vertretern des Schützenvereins, Frank Eilermann und Ulrich Johanning, die Pokale, Plaketten und Urkunden. Das nächste SG-Pokalschießen wird am 19. September 2020 durch den Schützenverein Venhaus ausgetragen.
Geeste – 32-jähriger Mann verletzt Polizeibeamten mit Messer
Gerste – Am frühen Montagmorgen ist es an der Königsberg Straße zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Ein Beamter aus Meppen ist dabei durch ein Messer am Bein verletzt worden. Ein 32-jähriger polnischer Staatsbürger wurde festgenommen. Der äußerst aggressive Mann war gegen 5.20 Uhr durch ein Badezimmerfenster in ein dortiges Wohnhaus eingedrungen. Er bedrohte den 66-jährigen Hauseigentümer, so dass dieser aus dem Haus flüchtete. Die Ehefrau des Mannes konnte sich zwischenzeitig in einem Obergeschosszimmer einschließen und die Polizei verständigen. Dies blieb offenbar von dem 32-jährigen Mann unbemerkt. Nur drei Minuten nach Eingang des Notrufes war die erste Streifenbesatzung vor Ort. In der Wohnung trafen sie auf den Täter. Er bedrohte die Beamten mit einem Küchenmesser. Obwohl diese versuchten den Mann auf Distanz zu halten, verletzte er einen 52-jährigen Beamten mit dem Messer schwer am Bein.
Der Pole verschanzte sich anschließend hinter Wohnungsinventar. Das Haus ist in der Zwischenzeit durch zahlreiche Verstärkungskräfte umliegender Dienststellen umstellt worden. Gegen kurz nach 6 Uhr war es dann gelungen, den 32-Jährigen zur Aufgabe zu überreden. Er verließ das Haus und wurde widerstandslos festgenommen. Zum Tatmotiv liegen aktuell noch keine Informationen vor. Der Mann wird im Laufedes Tages einem Haftrichter beim Amtsgericht Meppen vorgeführt.
Derverletzte Polizeibeamte wird stationär im Krankenhaus behandelt.
Nachdem es am frühen Montagmorgen in Geeste, Ortsteil Dalum, zu einem Zwischenfall gekommen ist, bei dem ein Polizeibeamter durch einen Messerangriff verletzt wurde, suchen die Ermittler nun Zeugen. Mittlerweile ist bekannt geworden, dass der tatverdächtige 32-jährige Pole bereits vor der Tat im Bereich An der Schaftrift und an der Danziger Straße auffällig geworden ist. Zeugen, die den Mann dort zwischen 4 und 5.20 Uhr wahrgenommen haben, mögen sich bitte bei der Polizei melden. Ferner werden Bekleidungsgegenstände des Täters gesucht, die er möglicherweise in den genannten Straßen zurückgelassen hat. Hinweise nimmt die Polizei Meppen unter der Rufnummer (05931)9490 entgegen. Zum Motiv liegen nach wie vor keine detaillierten Informationen vor.
Umbauparty im Schießstand in Spelle
Spelle. Bald ist es soweit und es wird mit dem Umbau des Schießstandes begonnen.
Doch zuvor möchten der Schießgruppenvorstand noch einmal alle Mitglieder des Schützenvereins zu einer Umbauparty am 13.9.2019 einladen. Dort haben die Schützen und Schützinnen dann das letzte Mal die Gelegenheit im alten Stand zu schießen.
Zu dieser Party sind auch ausdrücklich die Mitglieder des Schützenvereins eingeladen, die sonst nicht in einer Schießgruppe schießen. Diese können aus Clique, Nachbarschaft oder sonst irgendwie Gruppen von mindestens 5 Vereinsmitgliedern bilden. Aus zeitlichen Gründen können aber nur insgesamt 25 Gruppen teilnehmen. Daher sollten sich Interessenten schnell anmelden.
Es wird nach dem Verfahren vom Haus-Krone-Pokal-Schießen geschossen.
Weitere Informationen und Anmeldung unter www.schiessgruppen.de
Meppener stirbt bei Unfall auf der Autobahn 31
Emsbüren. Gestern Nachmittag wurde bei einem Verkehrsunfall auf der A31 ein 51-jähriger Autofahrer tödlich verletzt. Ein weiterer Unfallbeteiligter zog sich leichte Verletzungen zu.
Der 51-jährige Mann aus Meppen befuhr gegen 16:10 Uhr den
Hauptfahrstreifen der A31 in Fahrtrichtung Emden. Als er auf den Überholfahrstreifen wechselte, übersah er einen 19-jährigen Autofahrer, der sich im Überholvorgang befand. Es kam zum Zusammenstoß. Der Mann aus Meppen kam mit seinem PKW nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Außenschutzplanke. Hierbei zog er sich tödliche Verletzungen zu.
Der 19-jährige Mann aus Lingen konnte seinen PKW selbstständig auf dem Standstreifen abstellen. Er wurde bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt. Die Autobahn war zwischen den Anschlussstellen Emsbüren und Lingen bis ca. 22:00 Uhr voll gesperrt.
Die Feuerwehr Emsbüren war mit fünf Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften vor Ort.
Neben mehreren Einsatzsteifen der Polizei waren ebenfalls viele weitere Rettungskräfte, darunter auch ein Rettungshubschrauber, im Einsatz.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Seit Anfang dieses Jahres durfte die Tafel Spelle durch Sponsoren innerhalb der Samtgemeinde und auch darüber hinaus wieder eine Menge Wertschätzung erfahren
Spelle – Seit Anfang dieses Jahres durfte die Tafel Spelle durch Sponsoren innerhalb der Samtgemeinde und auch darüber hinaus wieder eine Menge Wertschätzung erfahren. Schützenvereine, ansässige Unternehmen oder auch Privatpersonen spendeten zweckgebunden zu Gunsten der Tafel Spelle. Durch diese finanzielle Unterstützung konnte die Tafel Spelle bereits einige Vorhaben in der Ausgabestelle auf dem Wöhlehof realisieren. Unter anderem wurden in Eigenleistung zwei abschließbare Schränke für die Ausgabestelle hergestellt und auf dem Wöhlehof angebracht. Hier können wir nun wichtige Hilfsmittel und andere Dinge in abschließbaren Schränken aufbewahren. In diesem Zusammenhang möchten wir uns bei der Samtgemeinde Spelle herzlich bedanken, dass sie uns den Raum einmal wöchentlich kostenlos zur Verfügung stellt und uns bei der Gestaltung des Raumes freie Hand lässt. Ferner konnten wir für unsere zur Zeit 16 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neue Schürzen kaufen, versehen mit unserem eigenen Logo „Tafel Samtgemeinde Spelle“.
Somit verfügt das jeweilige Ausgabe-Team nun über einheitliche Schürzen mit dem neuen Logo der Tafel Spelle. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter wurden von der Firma Krone, als ein besonderes Dankeschön, zum Besuch in das KRONE Museum und einem anschließenden Abendessen eingeladen. Grundsätzlich können wir feststellen, dass die Tafel Spelle bei den Bürgern in der Samtgemeinde immer mehr ankommt und an Wertschätzung gewonnen hat. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedanken sich recht herzlich bei allen Sponsoren. Jede Spende, ob Lebensmittel oder finanzielle Zuwendungen nehmen wir nach wie vor gerne zum Wohle hilfsbedürftiger Menschen entgegen.
Verkehrsunfall mit drei schwer Verletzten
Rheine – Am späten Donnerstagabend (22.08.2019) hat sich auf der Bundesstraße 481 in Mesum ein schwerer Verkehrsunfall ereignet.
Ein 19-jähriger Autofahrer aus Rheine erlitt dabei schwere Verletzungen. In seinem Fahrzeug wurden ein 13-jähriger Rheinenser ebenfalls schwer sowie ein 19-jähriger Mann aus Rheine leicht verletzt. Die Sachschäden an den beiden beteiligten PKW werden auf jeweils 3.000 Euro geschätzt. Gegen 22.20 Uhr stand ein 22-jähriger Autofahrer auf der Brückenstraße, aus Richtung Elte kommend, vor der roten Ampel. Nach Zeugenangaben war er dann bei Grünlicht losgefahren. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision mit dem Auto des 19-Jährigen, der von Rheine kommend in die Kreuzung eingefahren war. Nach der Kollision schleuderte der Wagen des 19-Jährigen in den Straßengraben. Bei den Recherchen stellte sich heraus, dass der 19-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Der Wagen des jungen Mannes wurde sichergestellt.






















































![Michael Knebel Test 2.pptx [Schreibgeschützt]-001](http://esmedia-spelle.de/wp-content/uploads/2014/03/Michael-Knebel-Test-2.pptx-Schreibgeschützt-001.jpg)































