Abholung der gelben Säcke

Nach Auskunft der Pressereferentin Anna Epahn der Firma Remondis Kiel GmbH wurde nochmals zugesagt, dass die gelben Säcke im Laufe der Woche abgeholt werden. Ein genauer Abholtermin konnte hingegen nicht genannt werden.

Foto: Samtgemeinde Spelle

Aufgrund der aktuellen Wettersituation mit Regenschauern und Sturmböen sind die an den Straßen liegenden Säcken teilweise bereits zerrissen oder behindern Straßen und Gehwege. Um eine Verunreinigung der Umwelt zu vermeiden sowie um insbesondere die Verkehrssicherungspflicht zu gewährleisten, werden die Mitarbeiter des Bauhofes am heutigen Tage in den Straßen mit einem höheren Verkehrsaufkommen – Hauptstraße und Durchfahrtsstraßen – in Spelle die Säcke einsammeln. Die Kosten werden dem Entsorgungsunternehmen in Rechnung gestellt. Auf diese Weise soll vermieden werden, dass Nutzer der Gehwege die Fahrbahn betreten müssen, um den gelben Säcken auszuweichen. Wir bitten weiterhin um Verständnis und Geduld mit dieser nicht zufrieden stellenden Situation. Samtgemeinde Spelle

Gemeinsam Volkslieder singen im Wöhlehof

Spelle – Alle Sangesfreudigen können am Sonntag, 13. Januar 2019, ab 15.00 Uhr zum ersten Mal im neuen Jahr einen Nachmittag voller altbekannter Volkslieder im Speller Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof verbringen.

Der Gesangsnachmittag „Wo man singt…“ lädt dazu ein, gemeinsam zu singen und zu klönen. „Volkslieder waren früher in aller Munde und drohen heute in Vergessenheit zu geraten. Wir wollen wieder gemeinsam das alte Liedgut pflegen und laden zum offenen Singen ein“, freut sich Hugo Gelze, Koordinator des Wöhlehofes, auf einen unterhaltsamen Nachmittag. Für diese Veranstaltungsreihe wurde eigens ein Wöhlehof-Liederheft mit altbekannten Liedern gedruckt. Ein kleiner Kreis von Hobbymusikern gestaltet und begleitet diesen Gesangsnachmittag. Bei Kaffee, Kuchen und frischen Waffeln soll in einer geselligen Atmosphäre gemeinsam gesungen werden. Der Eintritt ist frei. Wer als Gruppe einen Tisch reservieren möchte, kann sich im Wöhlehof unter Tel. 05977 937-990 melden. Alle Interessierten sind zu diesem Gesangsnachmittag herzlich eingeladen.

 

Speller Neujahrsempfang in 2019 wieder öffentlich – mit Anmeldung

Spelle – Bereits zum 20. Mal möchte die Gemeinde Spelle dem jährlichen Neujahrsempfang für den bürgerschaftlichen Dienst der Bürgerinnen und Bürger danken. Denn ein Großteil der Einwohner engagiert sich ehrenamtlich in Vereinen oder bringt sich „abseits des Scheinwerferlichtes“ für die Mitmenschen ein. Um möglichst vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern für diesen freiwilligen Einsatz zu danken, findet der 20. Neujahrsempfang der Gemeinde Spelle im Jahr 2019 erneut öffentlich statt am Freitag, 25. Januar 2019, um 19.00 Uhr im „Drive & Train“ des Unternehmens Krone. Gleichzeitig sollen mit der Veranstaltung alle interessierten Bürgerinnen und Bürger über aktuelle Themen aus der Kommunalpolitik informiert werden. Es wird um Beachtung gebeten, dass somit für den Neujahrsempfang keine persönlichen Einladungen verschickt werden. Zur besseren Planung wird nur angemeldeten Personen Einlass gewährt. Daher ist zwingend eine namentliche Anmeldung bei der Samtgemeinde Spelle erforderlich. Ein entsprechender Anmeldevordruck ist in der Januar-Ausgabe des Nachrichtenblattes (Seite 5) abgedruckt. Anmeldungen sind auch ohne Vordruck per E-Mail möglich: holtkoetter@spelle.de. Anmeldeschluss: 21. Januar 2019. Der Eintritt ist frei.

Baumarkt an der Rheiner Straße neu eröffnet Sortiment auf 755 Quadratmetern

Lingen. Das ehemaligen A.T.U. Gebäude an der Rheiner Straße hat wieder einen neuen Mieter: Die Discount Baumarkt-Kette „Sonderpreis Baumarkt“ eröffnet seine erste Niederlassung in Lingen und präsentiert sein Sortiment auf knapp 755 Quadratmeter.

Vor Ort machten sich Ortsbürgermeister Werner Hartke und Jonas Berger von der Wirtschaftsförderung ein Bild vom neu eröffneten Baumarkt. Die Filialleitung Bianca Peesel führte zusammen mit Bezirksleiter Dieter Marx durch den Markt, der sich auf den Verkauf von Verbrauchsartikel an den Endkunden spezialisiert hat. In Deutschland sind seit 2004 bereits über 250 Märkte eröffnet worden. Ortsbürgermeister Hartke gratulierte den Verantwortlichen: „Mit der Rheiner Straße haben Sie die absolute 1A Lage in unserer Stadt bekommen. Durch die neue Belegung des Gebäudes und die künftige Entwicklung des Mischgebiets auf der gegenüberliegenden Straßenseite, gewinnen der Ortsteil Darme und die Rheiner Straße noch weiter an Strahlkraft.“

Die Filialleitung Bianca Peesel ist ebenfalls überzeugt vom Standort: „Die Lage direkt an einer der Hauptausfahrtsstraßen Lingens ist natürlich ideal für unser Geschäft. Mit unseren sieben Mitarbeitern wollen wir den Kunden bestmöglich beraten und uns als Nahversorger im Baumarktbereich in Lingen etablieren.“

Das Sortiment des Sonderpreis Baumarktes erstreckt sich über den gesamten Eisenwarenbereich bis hin zu Garten- und Freizeitbedarf sowie Werkzeuge und sonstige Wohn- und Bauartikel.

Der Sonderpreis Baumarkt ist in der Woche von 08:00 bis 19:00 Uhr sowie am Samstag von 08:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.

Sternsinger aus Schapen brachten den Segen ins Bundeskanzleramt

2 Mädchen und 2 Jungen aus Schapen waren in diesem Jahr dabei: Marleen Greve, Mara Schönfeld, Andre Prein und Felix Hebbeler. Zusammen mit 104 weiteren Sternsingern aus allen Teilen Deutschlands durften Sie die Bundeskanzlerin persönlich begrüßen.

Montagvormittags ging es dann gemeinsam mit den Bussen des Bundespolizei ins Bundeskanzleramt. Dann hieß es auch schon aufstellen und sich bereit machen um unsere Bundeskanzlerin persönlich zu begrüßen. Marleen: „Das war der wichtigste Moment für mich. Ich durfte der Bundeskanzlerin die Hand geben und ein Foto mit ihr machen.“

Andre war so mutig und hat seinen Augenblick genutzt der Bundeskanzlerin von seinem Vater auszurichten: „Sie machen einen tollen Job.“ Andre nimmt nun persönliche Grüße an seinen Vater zurück mit nach Hause.

Mit einzelnen Statements machten die Sternsinger auf die Situation von Kindern mit Behinderung weltweit aufmerksam, so wie auf das Schicksal eines kleinen Mädchens im Beispiel land der aktuellen Aktion. Felix erzählte: „Ich stehe hier für Ángeles aus Peru. Sie kann wegen ihrer Krankheit nicht laufen oder tanzen. Ihre Mutter muss sie steile Wege hinauf- und hinuntertragen und sie in einem Kinderbuggy schieben. In der Schule hat Ángeles einen Rollstuhl. Weil es uns, die Sternsinger gibt, bekommt sie im Zentrum Yancana Huasy spezielle Förderungen und Therapie.“

Absolut glücklich, beeindruckt von den ganzen Eindrücken und stolz auf die so nahe Begegnung mit unserer Bundeskanzlerin kamen Marleen, Mara, Andre und Felix am Abend in Schapen an.

 

Tannenbauaktion der KLJB Spelle am Samstag den 12.01.2019

Tannenbauaktion der KLJB am Samstag den 12.01.2019. Bitte legen Sie die ausgedienten Bäume (ohne Lametta) bis 9:00 Uhr  an der Straße. Die KLJB Spelle holt sie dann gegen eine Spende von 1.50€ ab. Bitte achten Sie darauf , dass Sie die Spenden nur in die von den Sternsingern bekannten Sammeldosen geben.  Falls Ihr Tannenbaum bis 14:00 Uhr nicht abgeholt worden ist, melden Sie sich unter der folgenden Nummer: 0175 5271243, damit kein Baum liegen bleibt. Es können auch schon andere Hölzer für das diesjährige Osterfeuer der Landjugend Spelle abgegeben werden. Die Sammlung findet in Spelle,Venhaus und Varenrode statt. 

Der Erlös geht an Pater Kulüke auf den Philippinen 

Geiselnahme in Sporthalle – Polizei nimmt Täter fest – 45 Kinder und Jugendliche unverletzt

Lengerich Westfalen- Ein 25-jähriger Mann hat am Montag (7.1., 17:14 Uhr) eine Turnhalle an der Bahnhofstraße in Lengerich betreten und die anwesende Übungsgruppe mit dem Zünden einer Bombe bedroht. „Nach derzeitigem Erkenntnisstand betrat der Mann aus dem Kreis Steinfurt die Turnhalle und drohte damit, in der Halle deponierte Sprengsätze zu zünden“, erläuterte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt das Geschehene. „Nach einigen zusammenhangslosen Forderungen ließ der Täter zunächst die Kinder und Jugendlichen gehen. Die beiden 23-jährigen Betreuerinnen konnten kurze Zeit später ebenfalls die Halle verlassen.“ Alle 43 Mitglieder der Übungsgruppe im Alter von 12- 18 Jahren und beide Betreuerinnen blieben unverletzt. „Spezialeinheiten der Polizei Münster haben den Täter um 18:20 Uhr imEingangsbereich der Turnhalle überwältigt und festgenommen“, erklärte der Einsatzleiter der Polizei, Polizeidirektor Martin Mönnighoff. „Der Mann hatte bei seiner Festnahme keine Waffen dabei. Sicherheitshalber haben Polizisten mit Sprengstoffspürhunden die Sporthalle abgesucht, jedoch keinen verdächtigen Gegenstand gefunden.“ Polizisten betreuten die Kinder und Jugendlichen zunächst in einem benachbarten Baumarkt, bevor die Erziehungsberechtigten sie in ihre Obhut nahmen. Der Täter wird zurzeit vernommen. „Die Ermittler haben bislang noch keine Hinweise auf die Motivation des Täters“, fasste der Oberstaatsanwalt den bisherigen Ermittlungsstand zusammen. „Sie gehen aktuell dabei auch Hinweisen auf eine psychische Erkrankung des Mannes nach.“

Schwerer Verkehrsunfall in Meppen mit sechs Personen

 

 Meppen. Am Montag gehen 16:00 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Meppen zusammen mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall auf dem Bawinkeler Damm in Meppen alarmiert.
Beim Eintreffen der Rettungskräfte wurde ein Verkehrsunfall mit zwei PKW’s und sechs Verletzten vorgefunden. Die sechs Verletzten Personen waren schon aus den Fahrzeugen befreit und wurden vorbildlich von Ersthelfern an der Unfallstelle versorgt. Die Verletzten wurden mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gefahren. Hierbei handelt es sich um zwei schwer verletzte und vier leicht verletzte Personen.
Die Freiwillige Feuerwehr Meppen unterstützt den Rettungsdienst bei der Versorgung und der Betreuung der beteiligten Personen.
Zur Unfallursache und zur Schadenshöhe können aktuell keine Angaben gemacht werden.

Besuch der Sternsinger im Speller Rathaus

Spelle – Vor dem Feiertag der Heiligen Drei Könige (06. Januar) besuchte eine Delegation der Sternsinger das Speller Rathaus und brachten den Segensspruch „20*C+M+B+19 Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ in die Verwaltung.

Foto: Die Sternsinger Fynn Brink, Paul Evers und Jenke Larbus (von links) brachten gemeinsam mit Gemeindereferent David Quaing (rechts) den Segen ins Speller Rathaus und wurden von Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf in Empfang genommen.

Begleitet von dem Gemeindereferenten David Quaing wurden die Sternsinger Fynn Brink, Paul Evers und Jenke Larbus von Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf in Empfang genommen. „Viele Menschen warten auf euren Besuch und freuen sich über euren Gesang. Es ist toll, dass ihr als Sternsinger tätig seid“, dankte Hummeldorf den Kindern für den Einsatz. Um die frohe Botschaft der Geburt Jesu in die Häuser zu bringen sind in der Pfarreiengemeinschaft circa 210 Kinder in tollen Gewändern mit funkelnden Kronen und einem strahlendem Stern unterwegs. „In diesem Jahr wird für die Kinder in Peru gesammelt. Das Leitwort der bundesweiten Aktion lautet: Wir gehören zusammen – In Peru und Weltweit“, berichtete Quaing. Allen Sternsinger gilt für die ehrenamtliche Tätigkeit ein herzlicher Dank.

 

Kellerbrand in Rheine Polizei schließt Brandstiftung nicht aus

Rheine- Kellerbrand Rheine, Langobardenring Samstag, 05.01.2019, 23:35 Uhr In einem Mehrfamilienhaus kam es zu einem Kellerbrand. Die Feuerwehr hatte das Feuer schnell unter Kontrolle, so dass nur relativ geringer Schaden am Gebäude entstand. Die Anwohner befanden sich bei Eintreffen der Polizei bereits außerhalb des Hauses. Brandermittler der Polizei gehen nach erster Einschätzungvon Brandstiftung aus. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen ohne Erfolg. Die Höhe des Gebäudeschadens kann noch nicht beziffert werden. Personen wurden nicht verletzt. Die Ermittlungen dauern an. Die Brandstelle wurde beschlagnahmt. Die Polizei sucht Zeugen, die im Bereich des Tatortes Verdächtiges wahrgenommen haben. Hinweise bitte an die Polizei in Rheine, Telefon 05971-9380.

Sternsinger zurück aus Rom

Spelle- Müde, aber immer noch strahlend wie am ersten Tag ist die Botschaftergruppe der deutschen Sternsinger am Mittwoch Abend spät aus Rom zurück gekehrt.
„Das Schönste war, dass wir ganz nahe beim Papst sein durften, und er unsere Hände genommen hat. Und er hat ‚Danke‘ gesagt!“. So waren sich die vier Kinder Hannah, Tina, Tobias und Maximilian einig, dass die Hl. Messe zum Neujahrstag der absolute Höhepunkt der Reise war, die sie sicher nie wieder vergessen werden.
Aber es gab auch die anderen Dinge zum Freuen: leckere Pizza, Straßenkünstler mit vielen Luftballons, und der Knaller war der Hund des Deutschen Botschafters im Vatikan, der die Herzen der KInder im Sturm eroberte (und umgekehrt).
SEGENsREICHer – das wurde Wirklichkeit an diesen Tagen für uns, die wir unterwegs waren und für die, denen wir begegnet sind; ganz gleich, ob das in der Metro war und die Sternsinger in ihrer Kleidung Aufsehen erregten, ob bei der Schweizer Garde,  bei Radio Vatikan, bei den deutschen Kardinälen in Rom, ob bei der Steyler Missionaren, wo wir gewohnt haben: Segen bringen, Segen sein!
Und das werden auch die unzähligen Kinder tun, die in den nächsten Tagen an unseren Türen klingeln werden und uns den Segen bringen: 20*C+B+M+19 – Christus segne dieses Haus im Jahr 2019!

ADAC-Rettungshubschrauber aus Rheine war 1226 Mal gefordert

„Christoph Europa 2“ fliegt gegen die Zeit für das Leben „Gelbe Engel“ bringen schelle Hilfe aus der Luft Der in Rheine stationierte ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph Europa 2“ war im letzten Jahr 1226 Mal im Einsatz. Der „Gelbe Engel“ fliegt jeden Tag von 7 Uhr bis Sonnenuntergang in einem Radius von rund 70 Kilometern für die Notfallrettung in die Gebiete der Landkreise Grafschaft Bentheim, Cloppenburg, Emsland, Osnabrück, Steinfurt, das nördliche Nord-Rhein-Westfalen und die benachbarten Niederlande. Rheine. In der westfälischen Stadt an der Ems gehört das Aufsteigen und die Landungen des ADAC-Rettungshubschrauber (RTH) „Christoph Europa 2“ schon zur Normalität. Die Maschine vom Typ „Eurocopter EC 135“, die auf dem Deck des Parkhauses an der Lindenstraße stationiert ist, wird von erfahrenen Piloten im Wechseldienst geflogen. Sie ist in der Luftrettung mit Notarzt und Rettungsassistent im Primär- und Sekundär-Einsatz im verstrichenen Jahr.

Neuer Friseursalon „Frisyre – Haircare by Nature”

Lingen. „Frisyre – Haircare by Nature“ – unter diesem klangvollen Namen hat ein neuer Friseursalon an der Josefstraße 51a, Ecke Hessenweg in Lingen eröffnet. Friseurmeisterin Laura Schöttmer hat sich dort selbstständig gemacht. Auf den rund 60 Quadratmetern steht vor allem das Thema Nachhaltigkeit im Vordergrund. So setzt die Friseurmeisterin bewusst auf natürliche Inhaltsstoffe und klimaneutrale Produktion. In Kürze will die junge Saloninhaberin zudem Ecosalon werden. Jens Schröder hatte die 27-Jährige auf dem Weg in die Selbstständigkeit begleitet und gratulierte nun zur Neueröffnung.
„Der Name Frisyre kommt aus dem Norwegischen und heißt Frisur“, erklärt Laura Schöttmer direkt zu Beginn des Gesprächs. Den Bezug zur Natur und Wildnis hat die Inhaberin auch im Salon selbst umgesetzt. Viel Holz, Birkenstämme und transparente Elemente prägen die Inneneinrichtung. „Ich habe viel Unterstützung und Hilfe erfahren dürfen“, so Laura Schöttmer. „Ein Unternehmensberater und Tischler sowie viele Freunde haben mich auf meinem Weg bis heute begleitet.“
Bei ihren eigenen Kunden setzt Laura Schöttmer auf persönliche Kontaktpflege. So zählen viele ihrer Besucher zu ihren Stammkunden. Bereits seit acht Jahren ist Laura Schöttmer Friseurin. Ihren Meister absolvierte sie in Oldenburg und arbeitete dann drei Jahre für einen Lingener Salon. Ein zweites Standbein hat die junge Existenzgründerin als Friseurfachtrainerin für Davines. Das italienische Familienunternehmen produziert natürliche und nachhaltige Haarpflege. Die Produktpalette bietet Laura Schöttmer natürlich auch im eigenen Salon an. Zudem stehen fünf Bedien- und zwei Waschplätze zur Verfügung. Dort erfüllen die Friseurmeisterin und eine weitere Mitarbeiterin die Wünsche ihrer Kundinnen und Kunden – Bräute eingeschlossen. Frisyre hat dienstags bis freitags von 9 bis 18.30 Uhr und samstags von 9 bis 13.30 Uhr geöffnet. Interessierte können unter der Telefonnummer 0591 966 511 30 einen Termin vereinbaren.

Brand einer Doppelhaushälfte in Bramsche bei Lingen


Lingen  – Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Dachstuhl einer Doppelhaushälfte an der Suurhookstraße im Lingener Stadtteil Bramsche am Neujahrmorgen gegen 00.10 Uhr in Brand. Ein Nachbar bemerkte das Feuer und informierte sowohl die Feuerwehr als auch die in der Nähe feiernden Hauseigentümer. Durch die Feuerwehren aus Bramsche, Lingen und Spelle, die mit insgesamt ca. 65 Mann im Einsatz waren, konnte der Brand schnell eingedämmt werden. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Gesamtschadens kann momentan noch nicht beziffert werden. Das Haus ist vermutlich vorerst nicht bewohnbar.

Altherren-Fußballer des SC Spelle-Venhaus übergeben Spende an den kleinen Paul

Der kleine Paul aus Meppen, er ist nun 9 Monate alt, benötigt dringend eine Stammzellentransplantation. Die lokalen Medien berichteten schon über dieTypisierungsaktion in Meppen.

Foto: Paul hält die Zuckertüte schon fest.

Die Ü-50 Senioren des SC Spelle-Venhaus stellen alljährlich den Erlös ihrer Weihnachtsfeier für einen guten Zweck zur Verfügung. Nach einer kurzen Vorstellung des Verwendungszwecks wurde einstimmig beschlossen, den diesjährigen Erlös für Paul und seine Mutter in Meppen zur Verfügung zu stellen.

Auch auf der Weihnachtsfeier der Ü-32/Ü-40 Mannschaft wurde dieser Vorschlag übernommen und kräftig gesammelt. Ansgar Weyer und Josef Geiger übergaben am zweiten Weihnachtstag den Erlös von 500 €uro und eine Tüte mit ein wenig Süßes an Paul und seine Mutter Franziska in Meppen. Nach Mitteilung der Mutter geht es Paul den Umständen entsprechend gut.

Ein Stammzellenspender wird weiterhin dringend gesucht. Pauls Mutter Franziska meldete sich anschließend nochmal und bedankte sich recht herzlich für die Unterstützung.

 

Rheine – 31-Jähriger sticht mit Messer zu

Rheine-  Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Steinfurt und der Polizei Münster Ein 31-jähriger Mann steht im Verdacht am frühen Samstagmorgen (29.12., 04:13 Uhr) in einer Pizzeria in Rheines Innenstadt mit einem Messer zwei Gäste angegriffen und dabei schwer verletzt zu haben.

Nach ersten Erkenntnissen kam der Rheinenser von der Straße in die Pizzeria und zückte ein Messer. Danach ging er auf die Theke zu und soll unvermittelt von hinten auf seine 26 und 51 Jahre alten Opfer eingestochen haben. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige durch die Tür in die daneben liegende Gaststätte. Zeugen verfolgten den 31-jährigen Deutschen und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. „Warum der 31-jährige Beschuldigte auf die beiden deutschen Gäste eingestochen hat, ist bislang völlig unklar“, erläutert Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. „Zur Klärung der Tat ist beim Polizeipräsidium Münster eine Mordkommission unter der Leitung von Ulrich Bux im Einsatz.“ Die beiden Opfer werden im Krankenhaus behandelt, sie befinden sich nicht in Lebensgefahr. Das Messer stellten die Polizisten bei der Festnahme des 31-Jährigen sicher. „Es besteht der Anfangsverdacht eines versuchten Tötungsdelikts. Der Beschuldigte, der nach ersten Erkenntnissen erheblich alkoholisiert war, wurde festgenommen „, erklärt der Erste Kriminalhauptkommissar Bux. Die Ermittlungen dauern an.

Einbruch in Jagdhütte

Bislang unbekannte Täter sind zwischen Mittwoch und gestern in eine Jagdhütte in der Nähe der Nordumgehung eingebrochen.
Sie brachen mehrere Türen auf und zerstörten ein Fenster. Gestohlen wurde offenbar nichts. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Spelle unter der Telefonnummer (05977) 929 210 zu melden.

Auch 2019 Kultur erleben im Wöhlehof

Spelle – Kabarett, Kunst, Musik, Literatur – die Liste der kulturellen Genres, die 2019 im Speller Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof angeboten werden, ist lang. In bewährter Zusammenarbeit haben die Gemeinde Spelle und der Verein „Forum Kultur erleben“ das Kulturprogramm 2019 erarbeitet.

Bei einem Blick in das 24-seitige Kulturprogramm 2019 ist eines Gewiss: Auch im neuen Jahr wird es im Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof nicht langweilig, denn mit etwa 80 Veranstaltungen wird Kultur für jedermann angeboten. Es wartet ein Potpourri aus Kinderveranstaltungen, Kabarettauftritten, Kunstausstellungen, sportlichen Events, Oldtimer-Treffen, musikalischen Darbietungen bis hin zu Informationsveranstaltungen auf die Besucher. Erfolgsrezept ist dabei eine gekonnte Mischung aus Altbewährtem, wie der Offene Künstlertreff als Angebot für alle Kreativköpfe, der Gesangsnachmittag „Wo man singt“ oder auch die beliebten Weinproben, und neuen Akzenten, wie das Konzert des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Spelle-Venhaus „Musik unterm Schirm“. „Vor kurzem konnten wir den 1.000.000sten Besucher im Wöhlehof willkommen heißen. Diese unerwartete Erfolgsgeschichte des Wöhlehofes ist eng verknüpft mit der Gestaltungskraft des ‚Forum Kultur Erlebens“, dankte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf für die engagierte Arbeit des rührigen Vereins. Bürgermeister Andreas Wenninghoff verdeutlichte, dass der Wöhlehof weiterhin seine Stellung als kulturelles Zentrum ausbaue und in der Region für das vielseitige Angebot geschätzt werde. Erhältlich ist das „Kulturprogramm“ kostenlos im Wöhlehof, im Rathaus sowie in einigen Speller Geschäften. Darüber hinaus werden die Einzeltermine zeitnah auf der Homepage www.spelle.de und auf Facebook www.facebook.com/SamtgemeindeSpelle bekanntgegeben.

Schwerer Verkehrsunfall in Dreierwalde Taxifahrer übersieht beim Abbiegen entgegenkommenden Pkw (Mit Video)

Dreierwalde- Bei dem Verkehrsunfall auf der Uthuiser Straße (K 14) sind am Donnerstagmorgen (27.12.2018) zwei Personen schwer verletzt worden. Gegen 07.45 Uhr befuhr ein 40-jähriger Mann aus Rheine mit einem PKW (Taxi) die Uthuiser Straße in Richtung Hörstel.
Kurz vor der Einmündung Hagenortstraße beabsichtigte der Taxifahrer nach links in eine Zufahrt abzubiegen. Dabei kollidierte er mit dem PKW einer 52 Jahre alten Frau aus Hörstel, die auf der Uthuiser Straße in entgegengesetzter Richtung unterwegs war. Durch den Aufprall wurde das Fahrzeug der 52-Jährigen in den Straßengraben geschleudert, wo es zum Stillstand kam. Die beiden Verletzten wurden vor Ort notärztlich versorgt und anschließend mit Rettungswagen in Kliniken nach Rheine und Ibbenbüren gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt etwa 24.000 Euro. Während der Unfallaufnahme war die Uthuiser Straße voll gesperrt.

Pkw-Fahrer bei Unfall in Schapen schwer verletzt (Mit Video)

Schapen. Am zweiten Weihnachtstag wurde bei einem Verkehrsunfall gegen 12 Uhr im Kreuzungsbereich Hopstener Straße / Kirchstraße ein 28-jähriger Mann aus Hopsten schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei hatte die 32-jährige Fahrerin eines VW Golfs aus Osnabrück offensichtlich den BMW des 28-Jährigen beim Einbiegen auf die Hopstener Straße übersehen und die beiden Autos stießen zusammen. Dabei wurde der BMW-Fahrer eingeklemmt und konnte von den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr aus Schapen gerettet werden. Er kam im Rettungswagen in das Matthiasspital nach Rheine. Die Fahrerin des Golfs und ihr 37-jähriger Beifahrer wurden leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen war Totalschaden entstanden. Die Polizei in Lingen bittet Zeugen des Unfall um Hinweise unter Telefon (0591) 870.

Bürger sorgen in Heitel für Glasfaseranschluss

Lünne-Heitel – Die Einwohner in Heitel können seit einigen Wochen mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 Mbit/s im Internet surfen. Dieses ist möglich, weil zuvor in Eigenregie eine Glasfaserversorgung geschaffen wurde. Allen Helfern wurde mit einer „Glasfaser-Party“ im Dorfgemeinschaftshaus gedankt.

Während man andernorts auf die Anbindung an das „schnelle Internet“ wartet, wurden in Heitel die Ärmel hochgekrempelt und das Glasfasernetz in Eigenleistung verlegt. Norbert Hüsing, Reinhard Bruns und Frank Feldmann haben das große Interesse in der Bevölkerung erkannt und gemeinsam mit Philipp Rekers vom Speller Unternehmen Rekers Digitaltechnik eine eigene Strategie entwickelt, um für eine Breitbandanbindung des Lünner Ortsteils zu sorgen. „In der Vergangenheit haben wir versucht, über eine Funklösung schnelles Internet zu bekommen. Das war jedoch nicht zufriedenstellend“, blickte Hüsing zurück. Daraufhin wurde die Dorfgemeinschaft mobilisiert: Mit bis zu 20 Helfern gleichzeitig und insgesamt 900 geleisteten Arbeitsstunden wurde über mehrere Wochen gebuddelt, um insgesamt zehn Kilometer Glasfaserkabel zu vergraben. Hinzu kommen über 200 Stunden Einsatz von Minibaggern und Radladern. „Ein Highlight und eine enorme Erleichterung war der Einsatz eines Bodenverdrängungshammers. Die sogenannte ‚Erdrakete‘ kam schließlich 35 Mal zum Einsatz“, berichtet Bruns über den Einsatz technischer Hilfsmittel. Nur etwa fünf Monate nach Beginn der ersten Planungsgespräche verfügen nun 37 von 40 Haushalte über einen Glasfaseranschluss bis ins Haus. „Es war beeindruckend zu sehen, wie alle mit angepackt haben“, zeigte sich Hüsing beeindruckt. „Wer nicht handwerklich mithelfen konnte, der hat sich bei der Verpflegung der Helfer eingebracht. Selbst Bewohner, die keinen eigenen Anschluss bekommen wollten, haben mitgeholfen.“ Bürgermeisterin Magdalena Wilmes war angesichts dieses Bürgerengagements voll des Lobes: „Ihr seid ein Vorbild für unsere Gesellschaft, denn anstatt nur zu fordern und darauf zu warten, dass andere sich um die Verbesserung der Lebensqualität kümmern, habt ihr selbst die Initiative ergriffen und mit vereinten Kräften Hand angelegt.“ Dieses hob auch Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf hervor: „Während vielerorts der nur schleppende oder der gänzlich fehlende Ausbau des Breitbandnetzes beklagt wird, ist es hier in vereinter Anstrengung gelungen, eine zukunftsfähige Infrastruktur auszubauen. Eine leistungsstarke Internetanbindung ist für Gewerbebetriebe von besonderem Belang, gewinnt aber auch für private Haushalte stetig an Bedeutung.“ Dabei führte Hummeldorf aus, dass es heute in der Samtgemeinde Spelle emslandweit die wenigsten sog. ‚weißen Flecken‘ gebe, also Bereiche, die nicht mit Geschwindigkeiten von mindestens 30 Mbit/s an das Breitbandnetz angeschlossen sind. „Dieser Erfolg konnte nur gelungen, weil sich viele Akteure gemeinsam eingebracht und Lösungen entwickelt haben“, dankte Hummeldorf allen, die sich für die zukunftsfähige Technik eingesetzt haben.

Für die Eigeninitiative beim Glasfaserausbau dankten Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (links) und Bürgermeisterin Magdalena Wilmes den Initiatoren (von links) Marcel Schoppe, Philipp Rekers, Norbert Hüsing und Reinhard Bruns (Es fehlt Frank Feldmann).

Auszeichnung für den „Strippenzieher“: Heinz Rolfes zum Ehrenortsratsmitglied in Clusorth-Bramhar ernannt

Lingen. Eine besondere Ehre für Heinz Rolfes: Oberbürgermeister Dieter Krone und Ortsbürgermeister Dieter Krieger ernannten ihn zum Ehrenmitglied des Ortsrates Clusorth-Bramhar. Der langjährige Landtagsabgeordnete Rolfes sammelte erste kommunalpolitische Erfahrungen, als er 1972 in den Ortsrat der damals noch selbstständigen Gemeinde gewählt wurde. Bis 1996 war er als gewähltes bzw. kooptiertes Mitglied im Ortsrat Clusorth-Bramhar vertreten. „Insgesamt 24 Jahre lang hast Du Dich für die Interessen von Clusorth-Bramhar stark gemacht und gezeigt, dass man auch im kleinsten Lingener Ortsteil viel mitgestalten und bewegen kann“, würdigte Oberbürgermeister Krone das kommunalpolitische Engagement von Heinz Rolfes. Krone erinnerte daran, dass Rolfes direkt zu Beginn seiner Amtszeit als Kommunalpolitiker große Umbrüche erlebte. 1974 wurde Clusorth-Bramhar eingemeindet und zum Ortsteil der Stadt Lingen. Diese Gemeindereform begleitete Rolfes als Ortsratsmitglied.

Für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement im Ortsrat Clusorth-Bramhar zeichneten Oberbürgermeister Dieter Krone (rechts) und Ortsbürgermeister Dieter Krieger (links) Heinz Rolfes aus. Ein besonderer Dank galt dessen Ehefrau Margret.

Kurze Zeit später bewegte ein anderes Thema den Ortsrat: Von den Plänen der niedersächsischen Landesregierung, kleine Schulen zu schließen, war auch die Grundschule Clusorth-Bramhar betroffen. „Du hast zusammen mit Ortsrats- und Stadtratskollegen parteiübergreifend mit allen Kräften eindringlich für den Erhalt der Schule gekämpft. Das war Dir eine Herzensangelegenheit“, blickte Krone zurück. Dieser Einsatz habe sich ausgezahlt – bis heute besteht die Grundschule Clusorth-Bramhar als kleinste Grundschule in Lingen.

Von 1974 bis 1996 war Rolfes auch im Lingener Stadtrat vertreten. 1991 folgte die Wahl in den emsländischen Kreistag und von 1994 bis 2017 vertrat Rolfes zudem den Wahlkreis Lingen als Abgeordneter im Niedersächsischen Landtag. „Ganz gleich, ob im Stadtrat, Kreistag oder Landtag: Du hast Deine Heimatverbundenheit immer in besonderer Weise zum Ausdruck gebracht und Dich für die Belange Clusorth-Bramhars eingesetzt. Die Stärkung des ländlichen Raums hast Du nie aus dem Blick verloren“, hob Krone hervor. Rolfes habe dabei seine Position immer ehrlich und deutlich vertreten. „Deine scharfsinnige Zunge war im Ortsrat geliebt, aber auch gefürchtet“, erklärte Oberbürgermeister Krone mit einem Augenzwinkern. Das Wirken des Kommunalpolitikers sei von Fairness und einem demokratischen Miteinander geprägt gewesen. Als Strippenzieher im Hintergrund habe Rolfes die Entwicklung des Ortsteils und der Stadt mit Zielstrebigkeit und Kompetenz begleitet. „Du warst hier im Ortsteil der Kümmerer. Den Kontakt zu den Menschen hast Du auch als Abgeordneter in Hannover nie verloren“, machte Krone deutlich. „Und die Bürgerinnen und Bürger wussten: Auf Dein Wort ist Verlass.“

Einen besonderen Dank sprach Oberbürgermeister Krone der Ehefrau von Heinz Rolfes aus. Sie habe das Engagement ihres Mannes stets positiv begleitet und ihn unterstützt.

„Alle, die mit Dir zu tun hatten, spürten: Politik ist Dein Element. Du wolltest für Deinen Heimatort etwas bewegen. Du hast mit Weitblick, Überzeugungskraft und mit Beharrlichkeit für Deine Ziele gewirkt“, betonte Krone abschließend. Gemeinsam mit Ortsbürgermeister Krieger überreichte er Heinz Rolfes die Urkunde als „Ehrenmitglied des Ortsrates Clusorth-Bramhar“.

Schuppenbrand in Lingen

 

Lingen – Gegen 00:55 Uhr brannte ein PKW am Brockhauser Weg. Das Auto brannte vollständig nieder. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Im Rahmen der Löscharbeiten wurde festgestellt, dass die Scheibe der Fahrerseite eingeschlagen war. Bei Eintreffen der Polizei schlugen Flammen aus dem Auto. Erste Löschversuche mit Feuerlöschern schlugen fehl. Die Feuerwehr Lingen war mit zwei Fahrzeugen und neun Einsatzkräften vor Ort und löschte das Feuer zügig ab.

Eine halbe Stunde später kam es zu einem weiteren Brand in der Keselingstraße. Hier stand eine Holzgarage in Vollbrand und wurde dadurch vollständig zerstört. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das unmittelbar angrenzende Wohnhaus verhindert werden. Sämtliche Anwohner blieben bei dem Brand unverletzt. Wie es zu dem Brand kam, ist derzeit nicht bekannt.

In beiden Fällen kommt möglicherweise Brandstiftung als Ursache in Frage. Einen Tatzusammenhang schließen die Ermittler nach derzeitigem Stand nicht aus. Wie hoch die entstandenen Sachschäden sind, ist noch nicht bekannt. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Lingen unter der Rufnummer 0591(870) in Verbindung zu setzen.

In Venhaus herrscht „Anpacker-Mentalität“

Mit einer Bürgerversammlung in der Gaststätte Spieker-Wübbel in Venhaus wurden Informationen über die regen Aktivitäten des Speller Ortsteils gegeben. Im kommenden Jahr wird die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm angestrebt.

Einen Einblick in das starke Ehrenamt gab die Bürgerversammlung in Venhaus.

„Die Bereitschaft zum Ehrenamt ist in Venhaus sehr groß. Dank dieses Einsatzes kann vieles auf die Beine gestellt werden“, stellte Tim Strakeljahn heraus, als er die Ergebnisse des durchgeführten Dorfcheck-Workshops vorgestellte. Dieser hat im Rahmen der Initiative „dialogPROZESS in Venhaus – Einsatz fürs Dorf“ stattgefunden und wird durch Strakeljahn und seinem Kollegen Michael Ripperda vom beauftragten Projektbüro pro-t-in begleitet. So sollten zunächst die eigenen Stärken und Schwächen ermittelt werden. Etwa 150 Bürgerinnen und Bürger konnte Karl-Heinz Föcke, Stellvertretender Bürgermeister und Ratsherr aus Venhaus, zur Bürgerversammlung willkommen heißen: „Das Interesse an den Workshop-Ergebnissen sowie am weiteren Vorgehen ist enorm.“ Ziel ist unter anderem die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm. Doch zuvor haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich in Arbeitsgruppen zu beteiligen. Von den Erfahrungen der Workshop-Arbeit informierten Dennis Oevermann und Robert Vehr. Beide sind ehrenamtlich aktiv und sehen angesichts vieler Initiativen in Venhaus eine „Anpacker-Mentalität“. Ein eindrucksvolles Beispiel hierfür ist der Förderverein Burgpark Venhaus, der es sich Anfang der 2000er Jahre zur Aufgabe gemacht hat, das Kirchenumfeld entsprechend historischer Überlieferung als Parkanlage umzugestalten und seitdem zu pflegen. Vorsitzender Leo Rauen und Vorstandsmitglied Bernhard Veerkamp stellten den Fortschritt der aktuellen Sanierung des Areals vor. Bis Ende April soll der zweite Bauabschnitt abgeschlossen sein. „Bislang sind 850 E-Mails im Rahmen des Projektes hin- und hergeschickt worden“, gab Veerkamp einen imposanten Eindruck in den regen Schriftwechsel. Bürgermeister Andreas Wenninghoff unterstrich die Bedeutung engagierter Bürgerinnen und Bürger und mahnte zur Eigeninitiative: „Ohne Menschen, die sich für die Gesellschaft einsetzen, funktioniert nichts.“ Gemeinsam mit Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf stellte er einige Projekte für die kommenden Jahre vor. So werde aktuell der Neubau des Feuerwehrgerätehauses geplant und die Zukunft des Dorfgemeinschaftshauses erörtert. Ebenso wurden unter anderem die Wohnbauentwicklung sowie die Situation in Kindergarten und Schule angesprochen. „Mit vereinten Kräften können wir in Venhaus vieles erreichen. Die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm im kommenden Jahr wäre eine großartige Unterstützung“, betonte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und bat alle Anwesenden, sich weiterhin für das eigene Lebensumfeld einzusetzen.

Neuer PEKiP-Kurs startet

Das erste Lebensjahr ist eine ganz besondere Zeit. Das Prager-Eltern-Kind-Programm (PEKIP) ermöglicht eine kontinuierliche Entwicklungsbegleitung während des ersten Lebensjahres. Dabei werden Eltern für die Bedürfnisse ihres Kindes sensibilisiert. Im Rahmen der Gruppentreffen haben Eltern und Kinder Zeit für Spiel und Bewegung. Dabei lernen die Eltern vielfältige Bewegungs-, Sinnes- und Spielanregungen kennen, durch die sie ihr Baby in seiner Entwicklung fördern können. Im intensiven Kontakt erleben Mütter und Väter, welche Spiele und Bewegungen ihrem Kind besondere Freude bereiten und ihm gut tun. Gleichzeitig wird die Beziehung zwischen dem Baby und seinen Eltern gestärkt. „Die Gruppe bietet den Kindern die erste Möglichkeit zu sozialen Kontakten und den Eltern die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch über den Lebensalltag mit dem Nachwuchs. Sie bekommen Antworten, Anregungen und Unterstützung“, erläutert die PEKiP-Kursleiterin Lea Hanewinkel. Für den Geburtszeitraum Oktober bis Dezember 2018 startet ein neuer Kurs am Donnerstag, 10. Januar 2019. Der Kurs findet in der Zeit von 9:00 bis 10:30 Uhr im Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof statt. Für die Geburtszeiträume April bis Juni 2018 sowie Juli bis September 2019 sind vereinzelt Plätze frei. Die Kosten bewegen sich je nach Kurs zwischen 88 und 96 Euro für elf bzw. zwölf Kurstermine. Teilnehmer aus der Samtgemeinde Spelle haben die Möglichkeit, die Treffen im Familienpass (BiBo-Pass) gutschreiben zu lassen. Informationen und Anmeldung über das Familienzentrum „Haus der Familie“, Petra Krandick, Tel.: 05977 768901, E-Mail: Familienzentrum@Spelle.de.