Wie sieht es wohl im Himmel aus? – Projektwoche an der Johannes-Grundschule

 

Spelle- Im Rahmen der Projektwoche „Hospiz macht Schule“ haben die Kinder der Klasse 4c  der Johannes-Grundschule Spelle mit Ehrenamtlichen der HospizGruppe Spelle e.V. und des ökumenisch ambulanten Hospizvereins Rheine fünf intensive, aber dennoch keine todtraurigen Tage zum Thema „Sterben und Tod“erlebt. Es gab viele fröhliche Momente.

 

Kinder haben ein unbefangenes und angstfreieres Verhältnis zum Tod als Erwachsene. Das nutzte das Team der Ehrenamtlichen und brachte ihnen mit unterschiedlichsten Methoden und Materialien dieses Thema näher. Es wurde gesungen und gemalt, gespielt und gepflanzt. Es gab Geschichten und Fotos, Gesprächsrunden und Besichtigungen. 

Die Schüler haben sich ernsthaft mit Krankheit, Abschied und Verlust auseinandergesetzt. Fragen zu diesen Themen konnten an eine Ärztin und an eine Bestatterin gestellt werden.

Auch im Umgang mit den Ehrenamtlichen der Hospizgruppe nahmen sie wahr, dass sie bei all ihren Fragen nicht geschont, nicht belogen wurden. Sie bekamen ehrliche Antworten und lernten, dass Leben und Sterben untrennbar miteinander verbunden sind.

Nach der allmorgentlichen Begrüßung kümmerten sich die Ehrenamtlichen jeweils in Kleingruppen um die Kinder. Auch über die ehrenamtliche Arbeit von Hospizvereinen wurde berichtet. Sogar ein Besuch beim Bestatter in der Friedhofskapelle und auf dem Friedhof stand auf dem Programm. Für viele Kinder war es der erste Kontakt mit diesen Orten. 

Aber durch all diese neuen Erfahrungen konnten ihnen Ängste genommen werden. In der Projektwoche war vieles möglich: sie konnten frei reden, offen fragen und bekamen ehrliche Antworten. Sie konnten weinen und lachen, traurig und fröhlich sein. Alle Gefühle waren zugelassen.

Es war nicht immer leicht, über Themen wie Abschied, Krankheit oder Tod zu sprechen. Die Kinder machten sich Gedanken über Dinge, die sie traurig machen, die ihnen Sorgen bereiten oder sogar Angst machen. Diese Gedanken durften sie am Abschlusstag der Projektwoche auf Zettelchen schreiben und  draußen in einer Feuerschale verbrennen. Sie müssen ihre schweren Gedanken nicht festhalten. Das Feuer verwandelt sie in Asche und Rauch. Sie verabschieden sich von ihren traurigen Gefühlen und haben Platz für neue, schöne Gedanken.

Beim Abschlussfest präsentierten die Kinder dann stolz den geladenen Eltern ihre beeindruckenden  Projektergebnisse der vergangenen Tage.

Dadurch konnten sie ihren Müttern und Vätern sogar vielfach Mut machen, mehr mit ihnen über Leid und Sterben, Tod und Trauer zu sprechen.

Die Klassenlehrerin der Klasse 4c Frau Sandra Wortmann dankte den Ehrenamtlichen der Hospizgruppe für die erlebnisreiche und emotionale Woche. Auch die Elten waren beeindruckt von den Ergebnissen und trugen mit leckerem Fingerfood zu einem gelungenen Verlauf der Projektwoche bei.

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Erste Gürtelprüfung der neuen Jiu-Jitsu-Abteilung des SCSV ein voller Erfolg

 

Spelle- Am Samstag, den 21.02.2026, fand in der neu gegründeten Jiu-Jitsu-Abteilung des SC Spelle-Venhaus die erste Gürtelprüfung in der kleinen Turnhalle in Spelle statt – und das mit großem Erfolg. Insgesamt elf Prüflinge stellten sich der Herausforderung und überzeugten mit starken Leistungen auf der Matte.

Großmeister Peter Bruns zeigte sich mit den gezeigten Leistungen äußerst zufrieden. Nach einer erfolgreichen Prüfung überreichte er stolz die gelben Gürtel an die Absolventinnen und Absolventen und lobte insbesondere das technische Niveau sowie die Disziplin der Teilnehmer.

Besonders hervorgehoben wurde die intensive und professionelle Vorbereitung durch die Trainer Nick Schmidt und Matthias Hönscher. Ihre engagierte Arbeit habe maßgeblich zum gelungenen Ablauf der Prüfung beigetragen, so das positive Fazit von Großmeister Bruns.

Ein besonderer Moment der Veranstaltung war zudem die Verleihung des 1. Kyu (Braungurt) an Matthias Hönscher – ein weiterer bedeutender Meilenstein für die junge Abteilung.

Die neue Jiu-Jitsu-Abteilung des SC Spelle-Venhaus trainiert zweimal wöchentlich. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen.


Weitere Informationen sind auf der Homepage des SC Spelle-Venhaus zu finden.

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Verkehrsunfall nach Vorfahrtsverletzung in Spelle

 

Spelle- Am Samstagabend gegen 19:30 Uhr kam es an der Kreuzung Westring/Venhauser Straße in Spelle zu einem Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei missachtete ein Mazda, aus dem Westring kommend, die Vorfahrt einer Mercedes-Fahrerin. Infolgedessen kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Nach Angaben der Polizei wurde bei dem Unfall niemand verletzt. Der eingesetzte Rettungswagen kümmerte sich vorsorglich um alle Beteiligten.

Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie des Abschleppens der Fahrzeuge musste die Straße einseitig gesperrt werden.

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Bauernhof-Kindergarten auf dem Hof Hoffrogge in Spelle

 


Spelle. Ein bedeutender Schritt ist getan: Johannes und Christiane Hoffrogge haben den Bauantrag für ihren geplanten Bauernhof-Kindergarten eingereicht. Damit rückt die Verwirklichung ihres Herzensprojekts auf dem Biohof Hoffrogge ein großes Stück näher.

Geplant ist, im Sommer 2026 mit den Bauarbeiten zu beginnen. Läuft alles nach Plan, soll die Bauernhof Kita im Sommer 2027 ihre Türen öffnen. Vorgesehen sind bis zu 25 Betreuungsplätze für Kinder, die künftig inmitten von Natur, Tieren und landwirtschaftlichem Alltag aufwachsen und lernen können.

Der Betreiber, die KITA Natura e.G., die deutschlandweit schon über 24 Natur und Bauernhof-Kindergärten betreibt, setzt mit dem Konzept auf naturnahe Pädagogik und praktisches Erleben. Der Hof bietet mit seinen Grünflächen, Stallungen und Anbauflächen ideale Voraussetzungen, um Kindern frühzeitig ein Bewusstsein für Umwelt, Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung zu vermitteln. Lernen soll hier nicht nur im Gruppenraum stattfinden, sondern vor allem draußen – mit allen Sinnen und im direkten Kontakt zur Natur.

Mit der Antragstellung beginnt nun die nächste Phase des Projekts. Die Familie Hoffrogge ist sehr dankbar für die auf allen Ebenen durchweg positive Annahme der Idee und blickt zuversichtlich auf die kommenden Monate und hofft, schon bald den Startschuss für den Bau geben zu können.

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Quad-Fahrer stirbt beiVerkerhsunfall in Schüttorf

In Schüttorf ist am Samstagmittag ein 50-jähriger Quad-Fahrer bei einem Verkehrsunfall so schwer verletzt worden, dass der Notarzt nur noch den Tod feststellen konnte.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei war der Mann aus Schüttorf mit seiner Kawasaki und weiteren Quadfahrern am Ortsausgang von Schüttorf in Richtung Samern unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache kam der 50-Jährige mit seiner Maschine nach links von der Fahrbahn ab und durchbrach einen zwei Meter hohen Metallzaun. Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu.

An dem Quad entstand Totalschaden. Die L68 war für mehrere Stunden für die Unfallaufnahme gesperrt.

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Neues Baugebiet auf der ehemalige Hofstelle Sandtel in Venhaus

 

Venhaus/ Auf dem Gelände der ehemaligen Hofstelle Sandtel in Venhaus entsteht ein neues, zukunftsorientiertes Baugebiet mit 150 Bauplätzen für Einfamilien- und Reihenhäuser.

Der erarbeitete städtebauliche Entwurf schafft die planungsrechtlichen Voraussetzungen für ein modernes Wohnquartier mit vielfältigen Wohnformen, klaren gestalterischen Vorgaben und einer leistungsfähigen Infrastruktur.

Die verkehrliche Erschließung des Baugebietes erfolgen über die Venhauser Straße mit zwei Zufahrten sowie über die Rheiner Straße. Für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende werden durchgängige Fuß- und Radwege angelegt, die eine Durchquerung des Baugebietes in nördliche, westliche und südliche Richtung ermöglichen.

Zur verkehrssicheren Anbindung des Baugebietes sowie des neuen Schulstandortes der St.Vitus Grundschule an die Venhauser Straße ist vorgesehen, die Kreuzung Schulstraße/Venhauser Straße auszubauen und mit einer Lichtsignalanlage mit Bedarfsschaltung auszustatten. Dadurch wird eine sichere Querung der Venhauser Straße für Fuß- und Radverkehr gewährleistet und zugleich der Verkehrsfluss auf der stark frequentierten Straße aufrechterhalten. Der bestehende Radwegetunnel wird in diesem Zusammenhang daher zurückgebaut.

Das Wohngebiet wird nach dem Maß der baulichen Nutzung in einen westlichen und einen östlichen Bereich unterteilt. Diese Differenzierung erfolgt aus städtebaulichen Gründen, um sowohl eine verdichtete Bauweise zu ermöglichen als auch einen harmonischen und abgestuften Übergang zur umgebenden Bebauung zu schaffen.

Im westlichen Bereich sind neben Einfamilienhäusern auch Doppel- und Reihenhäuser sowie Mehrfamilienhäuser zulässig. Im südlichen Bereich wird ein Mischgebiet ausgewiesen, das dem Wohnen sowie nicht störenden gewerblichen Nutzungen dient. Größere Einzelhandelsbetriebe, Tankstellen und Vergnügungsstätten sind ausgeschlossen, um die Wohnqualität dauerhaft zu sichern.

Für die Wärmeversorgung des gesamten Baugebietes wird derzeit eine zentrale Lösung ausgearbeitet; ein Anschlusszwang ist jedoch nicht vorgesehen. Mit der Entwicklung des Baugebietes auf der ehemaligen Hofstelle Böker entsteht in Venhaus ein attraktives, nachhaltig ausgerichtetes Wohnquartier mit vielfältigen Wohnmöglichkeiten und moderner Infrastruktur.

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Über 330 Interessierte informieren sich über Zukunftsprojekte in Venhaus  

 

Venhaus: Auf außerordentlich große Resonanz ist die Bürgerversammlung am Dienstagabend im Saal der Gaststätte Spieker-Wübbel gestoßen. Mehr als 330 Bürgerinnen und Bürger füllten den Saal bis auf den letzten Platz. Ursprünglich als Vereinstreffen geplant, wurde der Abend um aktuelle Sachstände zu zentralen Projekten ergänzt.

Bürgermeister Stefan Heeke eröffnete die Versammlung und führte gemeinsam mit Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils durch das Programm. „Der große Zuspruch zeigt, dass die Menschen in Venhaus ihre Zukunft aktiv mitgestalten wollen. Wir investieren gezielt in Bildung, Gemeinschaft und Wohnraum und setzen dabei auf Transparenz und Beteiligung“, so Heeke. Wie eng diese Themen miteinander verknüpft sind, zeigte sich im weiteren Verlauf des Abends.

So berichtete Rainer Reekers, Vorsitzender des Schulausschusses der Samtgemeinde Spelle, über den bereits beschlossenen Neubau der Grundschule. Dieser erfolgt in Cluster-Bauweise, sodass aus der bislang dreizügig geplanten Schule perspektivisch auch mittels Anbaus, bei Bedarf, eine vierzügige Schule entstehen kann. Mit diesem Konzept und dem neuen Standort wird die Bildungsinfrastruktur langfristig gesichert. Bereits in der Vergangenheit wurde deutlich, dass den Bürgerinnen und Bürgern insbesondere die sichere und praktikable Zuwegung zur Schule wichtig ist. Diese Hinweise wurden bereits in den weiteren Detailplanungen aufgenommen. So konnte Rainer Reekers bereits eine verbesserte Parksituation für Fahrräder vorstellen.

Dass Venhaus nicht nur wächst, sondern auch seine Gemeinschaft stärkt, unterstrich im Anschluss Ulrike Berger, Vorsitzende des Sozialausschusses der Gemeinde Spelle, mit dem Sachstand zum Dorfgemeinschaftshaus. Der Baubeginn erfolgte im April 2025, die Gesamtkosten liegen bei rund 1,4 Millionen Euro. Fördermittel des Amtes für regionale Landesentwicklung sowie des Landkreises Emsland tragen wesentlich zur Finanzierung bei. Besonders hervorgehoben wurde die Arbeit eines 13-köpfigen Arbeitskreises aus der Bürgerschaft, der die Planungen intensiv begleitet hat. Ende Februar 2026 soll die Endreinigung erfolgen, ein Tag der offenen Tür ist in Vorbereitung. Derzeit wurde vom Arbeitskreis der Name ,,Pastor-Flohre-Haus‘‘ vorgeschlagen. Pastor Flohre war von 1971 bis 1976 in der Gemeinde tätig und rief die Jugendarbeit in Leben und prägte diese maßgeblich. Damit entsteht ein neuer zentraler und barrierefreier Treffpunkt, der das soziale Leben im Ort nachhaltig stärken soll.

Vor diesem Hintergrund ordnete Markus Morhaus, Vorsitzender des Umwelt-, Planungs- und Bauausschusses, die Planungen für das neue Wohnquartier auf der ehemaligen Hofstelle Sandtel ein. Auf rund 13,8 Hektar entlang der Venhauser Straße entsteht ein vielfältiges Quartier, das unterschiedliche Wohnformen ermöglicht. Dazu zählen Ein- und Zweifamilienhäusern, Reihenhäuser, Geschosswohnungsbau sowie ein Mischgebiet aus Wohnen und Gewerbe. Leitgedanke ist ein nachbarschaftlich geprägtes Modellquartier mit starker Durchgrünung und klarer Einbindung vorhandener Strukturen. Den Bebauungsplan stellten Marie Menne und Martin Ritscherle von der ,,scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbh‘‘ vor.

Die Vermarktung der ersten Grundstücke ist für das zweite Halbjahr 2026 vorgesehen. Sie soll abschnittsweise und bedarfsgerecht erfolgen, sodass ab 2027 erste Bauvorhaben realisiert werden können. In der Diskussion standen insbesondere die gestalterischen Vorgaben für Bauherren sowie die Frage der Ausgleichsflächen. Diese werden innerhalb der Samtgemeinde, konkret im Gebiet der Gemeinde Spelle, umgesetzt. Ziel ist es zugleich, möglichst viele ökologische Ausgleichsmaßnahmen bereits innerhalb der Potenzialfläche selbst zu realisieren.

Neben baulichen Entwicklungen richtet sich der Blick in Venhaus jedoch auch auf die eigene Geschichte und Identität. Mit großer Vorfreude wurde die 850-Jahr-Feier des Dorfes im August 2027 angekündigt. Das Team um Robert Löcken stellte das dreitägige Festprogramm mit hochkarätigen Musik-Acts vor. Der Kartenvorverkauf für die Auftaktveranstaltung ist offiziell beschlossen und soll ab Pfingsten 2026 über ein Onlineportal starten. Schirmherr der Jubiläumsveranstaltung ist Bernard Krone. Zugleich wurde ein deutlicher Appell an alle Venhauserinnen und Venhauser gerichtet, sich mit Ideen und tatkräftiger Unterstützung einzubringen.

Der Abend machte deutlich, dass sich in Venhaus derzeit vieles bewegt. ,,Mit der neuen Grundschule wird die Bildungslandschaft gestärkt, das Dorfgemeinschaftshaus schafft Raum für Begegnung, das Baugebiet um die ehemalige Hofstelle Sandtel eröffnet Perspektiven für weiteres Wachstum und die 850-Jahr-Feier verbindet Tradition mit Zukunft‘‘, resümiert Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils über die Vorstellungen des Abends.

Die große Beteiligung zeigte dabei vor allem eines: Die Entwicklung des Ortsteils wird nicht nur politisch gestaltet, sondern von einer engagierten Dorfgemeinschaft getragen.

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Neues Logo der Samtgemeinde Spelle sorgt für Kritik – Wenninghoff bemängelt Entscheidungsprozess

 

Spelle – Die Samtgemeinde Spelle hat nach längerer Vorbereitungszeit ihr neues Logo vorgestellt. Während die Verwaltung den modernen Markenauftritt als zukunftsweisend beschreibt, regt sich in Teilen der Bevölkerung Kritik. Besonders deutlich äußert sich der ehemalige Bürgermeister von Spelle, Andreas Wenninghoff, zum Ablauf der Entscheidungsfindung.

In einem telefonischen Gespräch machte Wenninghoff deutlich, dass es ihm weniger um das grafische Erscheinungsbild an sich gehe, sondern vor allem um das Verfahren. Das neue Logo mit seinen drei Balken und zwei Wellen wirke nicht nur auf ihn, sondern auch auf viele Bürgerinnen und Bürger wenig aussagekräftig. In Gesprächen habe er wiederholt wahrgenommen, dass viele den neuen Markenauftritt als nichtssagend empfinden.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung gab er hierzu eine persönliche Stellungnahme ab. Ursprünglich sei sogar ein Antrag von ihm vorgesehen gewesen, den er jedoch nach einem Austausch mit Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils zurückgezogen habe. Er habe nicht damit gerechnet, für sein Anliegen eine Mehrheit im Rat zu finden.

Irritiert zeigte sich Wenninghoff darüber, dass es nach seinen Informationen weitere Entwürfe anderer Agenturen gegeben haben soll. Dass diese Varianten im Rat nicht vorgestellt worden seien, halte er für problematisch. Aus seiner Sicht hätten die Ratsmitglieder umfassend über alle Optionen informiert werden müssen, bevor eine endgültige Entscheidung falle.

 Die Kosten für Gestaltung und den neuen Markenauftritt werden nach seinen Angaben einen sechsstelligen Betrag erreichen. Auch darüber hätten die Bürgerinnen und Bürger informiert werden müssen.

Das reine Logo hat 10.000 € gekostet. Hinzu kommen jedoch weitere Kosten, etwa für das Umkleben von Fahrzeugen sowie für Werbeartikel wie Kugelschreiber und Blöcke, die Anpassung der Homepage, neue Schilder im Rathaus, Briefpapier, Visitenkarten usw. Bei Protein sind ebenfalls bereits etliche Tausend Euro für den neuen Markenauftritt – inklusive Fördermittel – geflossen, so Wenninghoff

 

Dass die Entscheidung allein von den drei Bürgermeistern und den Mitarbeitenden der Verwaltung getroffen worden sei, stoße bei vielen auf Unverständnis.

Grundsätzlich hätte er sich mehr Transparenz und Beteiligung gewünscht. Eine Bürgerbefragung oder zumindest eine breitere Einbindung des Rates wäre aus seiner Sicht angemessen gewesen. Entscheidungen über das Erscheinungsbild einer gesamten Samtgemeinde sollten möglichst von einer breiten Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger mitgetragen werden.

Abschließend betonte Wenninghoff, dass seine Kritik als Anstoß für künftige Verfahren verstanden werden solle. Es gehe ihm nicht um persönliche Angriffe, sondern um einen offenen und nachvollziehbaren Umgang mit wichtigen Entscheidungen innerhalb der Samtgemeinde Spelle.

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Ein Abend mit Klangschalen in der Arche Spelle

 

Spelle – Im Rahmen des Jahresmottos „hörbar“ lädt die katholische Pfarreiengemeinschaft Spelle am Donnerstag, 12. März 2026, um 19:00 Uhr in der Arche in Spelle zu einem  meditativer Abend mit Klangschalen ein.

Unter dem Titel „Klangreise – hörbar“ lässt Judith Hackmann (Klangraum Messingen) die wohltuende Wirkung von Klangschalen erlebbar werden. In einer ruhigen Atmosphäre zeigt sie, wie Stille und die besonderen Schwingungen ihrer Klangschalen Körper und Geist zur Entspannung führen können. Die harmonischen Klänge laden dazu ein, innezuhalten, loszulassen und neue Kraft zu schöpfen.

Die Veranstaltung ist Teil des Jahresprogramms der Pfarreiengemeinschaft, das unter dem Leitgedanken „hörbar“ steht.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung bis 8. März 2026 gebeten unter:d.witte@bistum-os.de

Die katholische Pfarreiengemeinschaft Spelle freut sich auf einen klangvollen Abend und zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher.

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Es geht auf die Zielgerade: Auswärtsserie startet

 

 

Nachdem auch gegen Oythe die ungeschlagene Heimspielserie Bestand hat, geht es für die Volleyballdamen des SC Spelle-Venhaus gleich vierfach in die Fremde. Am kommenden Samstag steht die Regionalligapartie beim TK Hannover auf dem Programm.

 

13 Spiele, 12 Siege, 11 Partien in Folge gewonnen und mit 33 Punkten Tabellenplatz 1 stehen auf der Habenseite der Spellerinnen. Eine beeindruckende Bilanz, die die emsländischen Volleyballdamen stolz machen kann. Doch trotz der bisher erfolgreichen Saison hat man sich auf der Zielgeraden der Saison ersteinmal in eine komfortable Ausgangsposition hinsichtlich der Medaillenvergabe platzieren können. Alle Möglichkeiten liegen bei den SCSVlerinnen in den eigenen Händen, erstmalig in der Vereinsgeschichte die Regionalligameisterschaft dingfest zu machen. Und gerade die letzten olympischen Tage haben gezeigt: Am Ende ist die Ente fett. Ein Medaillenrang – der Mannschaftssaisonziel ist – ist nahezu nicht mehr zu verspielen. Doch welche Farbe, steht noch völlig in den Sternen.

Und so müssen auch am Samstag in Hannover die Hausaufgaben gemacht werden. Man reist hierzu zum Sechstplatzierten in die Landeshauptstadt, bei denen weder nach oben etwas passieren noch nach unten etwas anbrennen kann. Keine leichte Aufgabe für die SCSVlerinnen, da der TKH befreit aufspielen kann. Zudem gibt es krankheitsbedingte Ausfälle im Lager der Spellerinnen. „Wer alles dabei sein kann, steht noch nicht fest und wird voraussichtlich auch erst kurz vor der Abfahrt entschieden“, zeigt SCSV-Coach beim Blick auf den Krankenstand Sorgenfalten. „Doch der Kader ist breit aufgestellt und hat in allen Spielen bewiesen, mit Höhen und Tiefen gut umzugehen. Wir machen wie immer aus allem das Beste und wollen Zählbares mitnehmen!“ Das Hinspiel konnte in 3 knappen Sätzen 3:0 für sich entschieden werden.

Nach Hannover stehen dann Cappeln (28.02.), Oldenburg (07.03.) und Braunschweig (22.03.) auf dem Auswärtsprogramm. Am Samstag, den 28.03. empfängt man Weende zum letzten Heim- und Saisonspiel in Spelle. Es darf gespannt abgewartet werden, ob dies eine Meisterfeier werden und der Schritt in die 3. Liga gegangen werden kann. Die Planung für die kommende Saison hat bereits begonnen – zunächst zweigleisig für die Regionalliga und 3. Liga.

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Jubiläumsfeier zum 75-jährigen Bestehen der kfd Spelle

 

Spelle- Die Feierlichkeiten zum 75. Jährigen Jubiläum begannen am Sonntag, 08. Februar 2026, mit einem Festhochamt in der St. Johannes-Kirche.

Dabei überreichte Pfarrer Pöttering von der Kirchengemeinde eine gravierte Glocke als Geschenk. Sie kann genutzt werden, um bei den zahlreichen Angeboten und Veranstaltungen auf sich aufmerksam zu machen.

 In Anschluss daran begrüßte die Vorsitzende, Maria Lambers, die Mitglieder der kfd und viele Gäste im Saal Spieker-Wübbel zur Jubiläumsfeier: „Ein Jubiläum ist eine Zeit, um die Freuden von heute, die Erinnerungen von gestern und die Ziele von morgen zu feiern“.

Der Vorstand und das Orga-Team blickten im Festvortrag humorvoll auf die Entwicklung der kfd zurück, u.a. auch mit plattdeutschen Einlagen. Grußworte kamen von Pfarrer Pöttering, Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils, beide verwiesen auf das großartige ehrenamtliche Engagement der kfd in der Gemeinde. Monika Mertens, Mitglied unserer kfd und im Bundesvorstand tätig, freute sich, das Grußwort der Bundesvorsitzenden überbringen zu dürfen. Dem schlossen sich Abordungen des kfd Diözesanverbandes Osnabrück, des Regionalverbandes, der Vorstände aus dem Gemeindeverbund und aus den kirchlichen Vereinen und Verbänden an.

Ein große Freude war es, Frau Emma Thale, das älteste Mitglied, für 78 Jahre Mitgliedschaft zu ehren. Sie war schon vorher im Mütterverein und ist das einzige Mitglied, dass bei der Gründung schon dabei war.  Für 60 und 50 Jahre Mitgliedschaft wurden 16 Jubilarinnen mit einem Blumengruß geehrt werden.  Bei den Mitarbeiterinnen gab es Ehrungen für 40, 30 und 25 Jahren aktive Mitarbeit in der kfd.

Die durchgeführte Kollekte für eine Sprossenwand im Gymnastikraum des St. Johannes-Stiftes erbrachte den erfreulichen Betrag von 1.300 €. Sie wurde direkt an die Heimleiterin Elsbeth Dagge übergeben.

Als Überraschungsgast kam Hildegard Brömmelstrote im perfekten Bayern-Look und Dutt auf dem Kopf, mit auffälliger Hornbrille und Handtasche hereinspaziert und sorgte mit ihren spritzig-bissigen Reden mit vielen Pointen für herzhafte Lacher.

Mit Musik und Gesang hat Julia Scharnhorst  den Tag begleitet. Zum Abschluss des Tages gab es ein Kuchenbuffet mit köstlichen selbstgebackenen Torten von  den einzelnen Gruppen.

Vielen Dank an alle, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben, besondes an unsere Vorsitzende, Maria Lambers, die diesen Tag mit ganz viel Engagement und großem Einsatz federführend vorbereitet hat.

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Neues Logo für die Kita St. Johannes in Spelle

 

Spelle. Die Kita St. Johannes in Spelle präsentiert sich ab sofort mit einem neuen, eigenständigen Logo. Damit erhält die Einrichtung ein klares visuelles Profil, das ihre pädagogische Haltung und ihr christliches Selbstverständnis nach außen sichtbar macht.

Bislang wurde das sogenannte Arche-Logo verwendet, das für das gesamte Gebäude stand. Da dieses jedoch nicht eindeutig der Kindertagesstätte zuzuordnen war und keinen direkten Bezug zum Namen der Kita herstellte, kam es wiederholt zu Missverständnissen. Mit dem neuen Logo wird nun eine eindeutige Identität geschaffen.

Im Zentrum der Gestaltung stehen fünf farbige, vertikale Balken. Sie erinnern an einen Zaun und symbolisieren Schutz und Geborgenheit – Werte, die im Alltag der Kita eine zentrale Rolle spielen. Die Einrichtung versteht sich als geschützter Raum, in dem Kinder spielen, lernen und sich individuell entwickeln können.

Die Farbgebung greift die Gruppennamen auf und findet sich auch in den jeweiligen Garderobenbereichen sowie an den Gruppentüren wieder: Grün, Orange, Rot und Gelb. Ergänzt wird das Farbspektrum durch einen hellblauen Balken, der die Krippengruppe „Storchennest“ repräsentiert.

Gleichzeitig bildet sich durch den hellblauen Balken ein Kreuz – ein sichtbares Zeichen des christlichen Profils der Einrichtung.

Auch die Kirchengemeinde in Spelle verwendet Hellblau in ihrem Logo, sodass eine gestalterische Verbindung deutlich wird.

Ein weiteres bewusst gewähltes Gestaltungselement ist die graue Schrift. Sie steht sinnbildlich für das pädagogische Selbstverständnis der Kita: Nicht Schwarz-Weiß-Denken bestimmt den Alltag, sondern das Wahrnehmen von Zwischentönen und individuellen Entwicklungswegen.

Entwickelt wurde das neue Erscheinungsbild von WN Design Spelle. Mit dem modernen und farbenfrohen Logo unterstreicht die Kita St. Johannes ihre Lebendigkeit, Offenheit und Zeitgemäßheit – und präsentiert sich künftig bei Veröffentlichungen und Veranstaltungen mit einem unverwechselbaren Auftritt.

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Verkehrsunfallflucht in Spelle- Polizei sucht Zeugen

 

Spelle – Am Samstag, den 14. Februar 2026, kam es gegen 11:38 Uhrauf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes an der Ringstraße in Spelle zu einer Verkehrsunfallflucht.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr eine 26-jährige Fahrerin eines Mazda 3 rückwärts aus einer Parklücke. Zeitgleich fuhr ein bislang unbekannter Fahrzeugführer ebenfalls rückwärts aus einer gegenüberliegenden Parklücke. Dabei kam es zum Zusammenstoß, wodurch an beiden Fahrzeugen Sachschaden entstand.

Die 26-Jährige fuhr anschließend wieder vorwärts in ihre Parklücke, um den Unfall zu klären. Währenddessen entfernte sich die bislang unbekannte Fahrzeugführerin jedoch vom Unfallort, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.

Bei dem flüchtigen Fahrzeug soll es sich um einen schwarzen oder grauen, kleineren SUV gehandelt haben. Nach dem Zusammenstoß soll das Fahrzeug im Bereich des rechten Hinterrades beschädigt gewesen sein. Die Fahrerin wird als etwa 70 bis 80 Jahre alt mit hellen Haaren beschrieben.

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen, zum Fahrzeug oder zur Fahrzeugführerin geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Spelle unter der Telefonnummer 05977/204360 zu melden.

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DA WIRST NARRISCH – 12ter Sieg im 13ten Spiel

 

Spelle- Mit einem 3:0-Erfolg (25:20, 25:23, 25:14) bleiben die Volleyballdamen des SC Spelle-Venhaus auch weiterhin vor heimischem Publikum ungeschlagen. Gegen die stark ersatzgeschwächten Damen des VfL Oythe 2 verteidigten die SCSVlerinnen am Karnevalssamstag somit die Tabellenführung. Libera Sophie Knieper erhielt erste MVP-Auszeichnung. Mia Holtel feierte Regionalligadebüt.

 

Nach gerade einmal 67 Minuten Spielzeit durfte die heimische Mannschaft des SC Spelle-Venhaus jubeln und mit ihrer großen Fangemeinde feiern. Denn wie bereits im letzten Spieljahr bleiben die Emsländerinnen auch vor dem letzten Heimspieltag zu Hause ohne Niederlage. Doch erneut machten sich die Spellerinnen das Leben wieder selbst schwer. Zwar war Oythe als Tabellendritter nach Spelle angereist. Aber eine Vielzahl der Routiniers fehlte und gleich 5 Youngsters aus der Kreisliga standen im 10-köpfigen Kader um VfL-Trainer Waldemar Kröker. „Wir hatten natürlich eineandere Konstellation aus Oythe erwartet, bei der wir an unser Limit hätten gehen müssen“, weiß SCSV-Coach Jäger das Spiel einzuschätzen und ergänzt kritisch: „Und leider sind wir erneut nur so hoch gesprungen wie wir mussten.“ Denn die Durchgänge 1 und 2 waren alles andere als eine klare Angelegenheit. Zwar konnten die Spellerinnen ihren guten Sideout durchbringen. Doch an vielen Stellen agierte man zu schluderig, ließ etliche Punkte liegen und war nicht aufmerksam genug. Jäger zog somit bereits nach 6 gespielten Punkten die erste Reißleine und nahm beim 2:4 in Satz 1 die erste Auszeit. Bis zur Crunchtime verlief der Satz dann ausgewogen, bis sich Jana Holtel passend zum Valentinstag das Herz in die Hand nahm, 5 druckvolle Aufschläge in Folge servierte und die Heimmannschaft so uneinholbar davonzog. Ein ähnliches Bild in Satz 2: Oythe erkämpfte sich einen Vorsprung von bis zu 4 Punkten (14:18). Auch hier war es eine Holtel, die die Kehrtwende einlegte. Mit ihrem Kurzeinsatz und Ligadebüt rüttelte Zuspielerin Mia Holtel die eigenen Akteurinnen wach und machte ihre Sache richtig gut. In der engen Verlängerung konnte in einem Wimpernschlagfinale der Deckel auf die 2:0-Führung gemacht werden.

Satz 3 lief dann aus einem Guss: einerseits wollte man nicht wieder Sätze oder gar Punkte unnötig liegenlassen. Zudem setzte der Oyther Coach vermehrt Jugendspielerinnen ein, so dass ungefährdet und deutlich – vor allem aber auch den gesamten Satz über konstant – gearbeitet wurde. Nach der Partie erhielt Libera Sophie Knieper ihre allererste MVP-Auszeichnung und diese gleich in Gold. Sina Albers wurde mit der silbernen MVP-Medaille ausgezeichnet.

Nun geht es für die emsländischen Volleyballdamen gleich mehrfach in die Fremde. Zunächst fährt man am kommenden Samstag zum TK Hannover, dann nach Cappeln, Oldenburg und Braunschweig. Am Samstag, den 28.03.2026 bestreiten die SCSVlerinnen dann ihr letztes Saisonspiel gegen Tuspo Weende. Kann das Team die Tabellenführung bis dahin erfolgreich verteidigen und auf den Zug „3. Liga“ aufspringen? Ein Selbstläufer wird dies sicherlich nicht – aber die Chance hierzu war nie so groß wie in dieser Spielzeit. Die Daumen sind gedrückt.

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Drei Wranik-Tore beim Speller 5:0 im Test gegen den FC Schüttorf 09

 

Fußball-Oberligist SC Spelle-Venhaus hat sich im letzten Test vor dem Punktspielstart 2026 mit  (3:0) gegen den Grafschafter Landesligisten FC Schüttorf 09 durchgesetzt. Dabei standen Trainer Henry Hupe nur 16 Akteure aus dem Kader der ersten Mannschaft zur Verfügung.

Wie schon beim 4:1 gegen Eintracht Ahaus vor einer Woche fehlten den Schwarz-Weißen auch dieses Mal wieder etliche verletzte und erkrankte Fußballer. Hupe veränderte die Startformation: Der wieder genesene Torwart Mattis Niemann, Felix Golkowski, Jan-Hubert Elpermann und Tom Winnemöller begannen gegen Schüttorf. Janik Jesgarzewski fehlte, Bernd Lichtenstein, Nils Bußmann und Niklas Oswald saßen zunächst auf der Bank. Dort nahmen auch Leon Dosquet und Max Meier Platz, die sich zurückgemeldet hatten.

Zunächst fanden die Gastgeber auf dem gut bespielbaren Kunstrasen im heimischen Getränke Hoffmann Stadion noch nicht wie erhofft ins Spiel. Bis zur 20. Minute hatten sie keinen Abschluss. Über die beste Möglichkeit verfügte bis dahin der Gast aus der Grafschaft Bentheim. Doch dann legten die Speller deutlich zu und bestimmten die Partie zunehmend.

Zur Pause führte der SCSV 3:0. An allen drei Treffern war Steffen Wranik beteiligt. Der 27-Jährige leistete beim 1:0 die Vorarbeit. Nach Flanke von Adrian Lenz legte er Tom Winnemöller auf, der das Leder über die Torlinie beförderte. Beim 2:0 nutzte Wranik ein Zuspiel von Jip Kemna, unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff schoss er den Ball unhaltbar in den  Winkel des 09-Gehäuses. „Ein schönes Tor“, erklärte der Sportliche Leiter Markus Schütte.

Nach der Pause machte Wranik munter weiter und erhöhte auf 4:0. Kurze Zeit später gelang Felix Golkowski das 5:0. Dabei blieb es bis zum Schlusspfiff. „Das war insgesamt in Ordnung“, sagte Schütte. Er hatte gut 20 starke Minuten unmittelbar vor und nach dem Seitenwechsel gesehen. „Aber auch Schüttorf hatte Möglichkeiten.“

Am kommenden Samstag um 14 Uhr steht das erste Punktspiel des neuen Jahres auf dem Programm des SCSV. Die Schwarz-Weißen müssen beim BSV Rehden antreten. Danach folgt das Auswärtsspiel beim Lüneburger SK Hansa. Am 8. März findet das erste Heimspiel statt: Dann kommt Aufstiegskandidat Atlas Delmenhorst ins Getränke Hoffmann Stadion.

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Prozessauftakt im Verfahren wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Schüttorf

 

OSNABRÜCK. Die 6. Große Strafkammer – Schwurgericht – des Landgerichts Osnabrück verhandelt ab Montag, dem 16. Februar 2026, gegen einen heute 33 Jahre alten Angeklagten aus Dortmund wegen des Vorwurfs des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, in den Morgenstunden des 10. August 2025 in Schüttorf mit einem Messer mehrfach auf einen Mann im Bereich des Oberkörpers eingestochen zu haben. Hierbei soll er den Tod des Mannes in Kauf genommen haben.

Zuvor soll es bereits zwischen Personengruppen um den Angeklagten einerseits, sowie den mutmaßlich Geschädigten andererseits in einer Diskothek und anschließend vor der Diskothek zu verbalen sowie körperlichen Auseinandersetzungen gekommen sein. Der Angeklagte befindet sich zurzeit in Untersuchungshaft.

Der Verhandlung beginnt am 16. Februar 2026 um 9.00 Uhr. Die Kammer hat insgesamt 9 Verhandlungstermine bis zum 10. April 2025 angesetzt.

Totschlag wird gemäß § 212 Abs. 1 StGB mit einer Freiheitsstrafe zwischen 5 und 15 Jahren geahndet. Bei einem Versuch kann die Strafe gemildert werden.

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Für eine intensivere Nutriabekämpfung Landkreis Emsland fördert Jägerschaften mit 150.000 Euro und stellt Fallen vor

 

 

Die Nutria, auch Sumpfbiber genannt, ist eine Neozoen, also eine eingewanderte, fremde Art, die aus wasserwirtschaftlicher Sicht Probleme schafft. Im Jagdjahr 2024/25 haben Jäger im Emsland 7835 Nutria erlegt. Im Vergleich zu insgesamt 53.748 gestreckten Tieren in ganz Niedersachsen ist das Emsland damit die im gesamten Bundesland am stärksten von dieser invasiven Art betroffene Region. Der Landkreis Emsland unterstützt nun die Jägerschaften Aschendorf-Hümmling, Meppen und Lingen bei der Anschaffung von speziellen Nutriafallen„Trapper Neozoen“.   

50.000 Euro je Jägerschaft, somit zusammen 150.000 Euro, stellt der Landkreis Emsland dafür zur Verfügung. „Durch ihre Grabetätigkeit stellen die Nutria eine große Gefahr für den Hochwasserschutz dar. Die Nutria sind im Bereich von Brücken, Wehren, Sielen, Schleusen und Einrichtungen des Hochwasserschutzes, insbesondere Deichen, nicht zu tolerieren. Auf eine Intensivierung der gezielten Bekämpfung von Nutria kann daher nicht verzichtet werden“, nennt Landrat Marc-André Burgdorf bei einem gemeinsamen Pressetermin mit den Jägerschaften am Landegger Schloot in Haren (Ems) den Grund für die Förderung.   

„Die weitreichenden Bauten der Nutria können die Stabilität von Deichen und Gewässerböschungen und damit auch von Straßen und technischen Anlagen gefährden. Auch können Personen, die die Böschungen u. a. auch mit Maschinen unterhalten, durch Einsturz oder Abrutschen der Böschung in das Gewässer gefährdet werden“, sagt Bernd-Carsten Hiebing, Verbandsvorsteher des Unterhaltungs- und Landschaftspflegeverbandes Ems-II.

„Die emsländischen Jägerinnen und Jäger leisten mit der Jagd auf Nutria einen wertvollen Beitrag für den Schutz und die Sicherheit der Gewässeranlagen sowie zum Hochwasserschutz. Diesen Schutz bauen wir mit dem zweckgebundenen Zuschuss für die Jägerschaften weiter aus“, sagt der zuständige Dezernent Christoph Exeler.

Damit die Nutriabejagung auch unter Berücksichtigung der Auflagen der Schutzgebietsverordnungen durchgeführt werden kann, soll ein spezieller Fallentyp zum Einsatz kommen. Bei den Nutriafallen „Trapper Neozoen“ mit elektronischem Fangmelder handelt es sich um kompakte und leicht zu transportierende Rohrfallen, die flexibel und an wechselnden Standorten im Revier eingesetzt werden können. „Das Fangsystem ist tierschutzgerecht und sicher; eine Verletzungsgefahr für andere Arten wie Wild besteht nicht. Wertgebende Arten wie Biber und Fischotter werden durch die Lebendfalle ebenfalls nicht gefährdet“, sagt Exeler. Die Rohrfalle meldet unverzüglich Fänge.

„Die Nutria ist nicht nur eine invasive Art, die die Deichsicherheit und den Deichschutz gefährdet, durch ihre Wühltätigkeit schädigt sie auch Uferbereiche und seltene Lebensräume, wie beispielsweise Röhrichte und Schilfgürtel – Lebensräume vieler seltener Arten und wichtige Kinderstuben für Vögel, Fische oder Amphibien. Die Jagdstreckenergebnisse bei uns in der Region belegen sehr deutlich, dass die Jägerinnen und Jäger hier ihrem Auftrag einer intensiven Bejagung der Nutria nachkommen. Wir sind dem Landkreis Emsland sehr dankbar für dieses Förderprojekt und die Unterstützung. Es ist auch ein Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung des Engagements und der Arbeit der Jägerinnen und Jäger hier im Landkreis“, betonen die Vorsitzenden der Jägerschaften Jochen Roling (Lingen) und Bernd Sieve (Aschendorf-Hümmling) sowie Christoph Elbert vom Vorstand der Jägerschaft Meppen übereinstimmend.   

Die Nutria siedelt im Emsland bevorzugt an strömungsarmen Fließ- und Stehgewässern mit reicher Pflanzenvegetation. Die Population hat sich im wasserreichen Emsland in den vergangenen Jahren stark vergrößert und ausgebreitet.

Stellten die Nutriafallen und die Förderung vor: (v. l.) ‚Verbandsvorsteher Bernd-Carsten Hiebing, Jochen Roling, Vorsitzender der Jägerschaft Lingen, Christoph Elbert von der Jägerschaft Meppen, Bernd Sieve, Vorsitzender der Jägerschaft Aschendorf-Hümmling, und Landrat Marc-André Burgdorf.
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„Winterpause“ beendet: Arbeiten am Speller Kunstrasenplatz werden fortgesetzt

 

Die aufmerksamen Beobachter im Getränke Hoffmann Stadion haben es längst bemerkt: Die Arbeiten am neuen zweiten Kunstrasenplatz des SC Spelle-Venhaus konnten nach Ende der längeren Schnee- und Frostperiode wieder fortgesetzt werden.

Seit Anfang dieser Woche geht es endlich weiter. Begonnen wurde mit dem Bau des zweiten Kunstrasenplatzes am 11. November 2025. Jetzt werden auf Platz sechs wieder Erdarbeiten durchgeführt. „Betonarbeiten sind noch nicht möglich. Dafür ist es noch zu kalt“, erklärt SCSV-Geschäftsführer Jürgen Wesenberg, der das Zukunftsprojekt Kunstrasenplatz koordiniert.

Demnächst wird die Umrandung gesetzt für die Pflasterarbeiten rund um den Platz.

Der Platz selbst wird noch mit Sand aufgefüllt, der mit einem speziellen Gerät separat aufgearbeitet werden muss. Das ist bei den aktuellen Witterungsbedingungen noch nicht möglich.

Die Erdarbeiten und die vorbereitenden Maßnahmen bis zur Verlegung der Kunstrasenfläche sollen bis Ende März, Anfang April abgeschlossen sein. Der Polytan-Belag kann erst verlegt werden, wenn die Bodentemperatur mindestens 10 Grad beträgt. Der neue Kunstrasenplatz soll laut Plan Anfang bis Mitte Mai fertig sein.

Crowdfunding-Aktion

Die Finanzierung des Kunstrasenplatzes ist mit knapp einer Million Euro die bisher größte Investition des SC Spelle-Venhaus. Bei einer Crowdfunding-Aktion sollen 80.000 Euro eingesammelt werden. Verantwortlich dafür sind die einzelnen Fußballteams. Ziel ist es, dass jede der mehr als 40 Mannschaft rund 2.000 Euro einsammelt

Die Teams haben mit ersten Aktionen begonnen. Sie sind noch längst nicht abgeschlossen. Einzelspender haben bereits 15.575 Euro (Stand 10.2.26) auf das Konto eingezahlt.

Das Konzept der Crowdfunding-Aktion ist ebenso einfach wie charmant: Jeder Unterstützer kann für 25 Euro einen symbolischen Quadratmeter Kunstrasen erwerben. Als Dankeschön wird der Name des Spenders auf einer großen Werbetafel direkt am neuen Kunstrasenplatz verewigt. Selbstverständlich können auch mehrere Quadratmeter gekauft werden.

Die Teilnahme ist unkompliziert: QR-Code scannen und per PayPal, Banking-App oder klassischer Überweisung für einen oder auch mehr Quadratmeter Kunstrasen spenden. Der Name jedes Käufers erscheint automatisch auf der Werbetafel am Platz.

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Bezirksmeisterschaften 2026: DLRG Spelle überzeugt mit starken Leistungen

 

Bei den Bezirksmeisterschaften 2026 des DLRG-Bezirks Emsland gingen zahlreiche Einzel- und Mannschaftsschwimmerinnen und -schwimmer der DLRG Spelle an den Start. In einem starken Teilnehmerfeld präsentierte sich das Team mit einer geschlossenen und leistungsstarken Gesamtleistung und konnte zahlreiche hervorragende Platzierungen erzielen.

Sowohl in den Einzelwettkämpfen als auch in den Mannschaftswertungen zeigte sich die intensive Trainingsarbeit der vergangenen Monate. Mehrere Athletinnen und Athleten sicherten sich mit ihren Ergebnissen die Qualifikation für die Landesmeisterschaften, die im Laufe des Jahres stattfinden werden.

Starke Ergebnisse im Einzel

In der Altersklasse (AK) 10 männlich sicherte sich Pepe Wolters souverän den 1. Platz.

In der AK 12 weiblich gewann Mia Kurmann die Goldmedaille, während Lena Kurmann mit Platz 3 ebenfalls auf dem Podium stand.

In der AK 13/14 weiblich triumphierte Thea Wolters mit einem 1. Platz. Christine Herbers (11.) und Misan Hafiz (14.) komplettierten das gute Ergebnis.

Bei den Jungen der AK 13/14 belegte Phil Berning den 1. Platz. Hannes Vehr (6.) und Fabio Altehüsing (9.) rundeten das starke Abschneiden ab.

In der AK 15/16 weiblich erreichte Jana Bembom Platz 10.

In der AK 17/18 weiblich platzierten sich Sina Morhaus (8.), Malin Lünnemann (9.) und Hermine Felix (10.) im Mittelfeld.

Auch in der AK 50 männlich war Spelle erfolgreich: Veit Hoppe gewann Gold, Jörn Thiemann sicherte sich die Silbermedaille.

Erfolge in den Mannschaftswettkämpfen

Besonders erfolgreich verliefen die Mannschaftswettkämpfe.

In der AK 12 weiblich belegten gleich zwei Speller Teams die Plätze 1 und 2.

In der AK 12 männlich erreichte die Mannschaft Platz 6.

Die AK 13/14 männlich gewann den Bezirksmeistertitel.

In der AK 13/14 weiblich erreichte das Team Platz 2.

Die Mannschaft der AK 15/16 weiblich sicherte sich Rang 3.

In der AK 17/18 weiblich schwamm das Team auf einen starken 2. Platz.

Mit diesen Ergebnissen unterstreicht die DLRG Spelle ihre erfolgreiche Nachwuchsarbeit und blickt motiviert auf die kommenden Landesmeisterschaften.

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MillBeats Festival feiert Premiere in Rheine – Hardstyle trifft auf Festivalenergie

 

Rheine- Am 11. April 2026 erlebt Rheine eine neue Dimension elektronischer Musik: Das MillBeats Festival feiert seine Premiere und verwandelt den Mühlenhof ab 19:00 Uhr in eine pulsierende Indoor-Arena für alle Fans von Hardstyle und energiegeladenen Beats. Der Einlass beginnt um 18:45 Uhr. Gefeiert wird bis 03:00 Uhr – ein intensives Indoor-Festivalerlebnis exklusiv für Gäste ab 18 Jahren.

Als Erstauflage setzt das Festival direkt ein starkes Zeichen: Mit einem hochkarätigen Line-up bringt MillBeats internationale und nationale Hardstyle-Acts auf eine Bühne und etabliert sich schon jetzt als neues musikalisches Highlight der Region. Acht erstklassige DJs liefern treibende Kicks, explosive Drops und eine Atmosphäre, die die Crowd bis in die frühen Morgenstunden trägt.

Line-up:

• Atmozfears

• Benster

• Basswar & Caox

• Scheffwell

• Bitshakerz

• Bastian H

• The Matcher

Modernste Licht- und Soundtechnik, ein kraftvolles Bühnenkonzept und eine elektrisierende Community machen die Premiere zu einem intensiven Festivalerlebnis. Veranstaltungsort ist der Mühlenhof in Rheine – die perfekte Kulisse für eine Nacht voller Hardstyle, Energie und Gemeinschaft. Tickets für das Indoor-Festival sind unter www.millbeats.de erhältlich.

Erlebe die Premiere. Spüre den Bass. Feiere die Nacht.

Screenshot

MillBeats Festival 2026 – One Night, your Night.

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Spitzenspiel am Karnevalssamstag

 

 Spelle- Am kommenden Samstag, den 14.02.2026 steigt in der Regionalliga das Spitzenspiel. Der SC Spelle-Venhaus empfängt als Tabellenerster zur ungewöhnlichen Startzeit um 15.00 Uhr die Volleyballdamen des VfL Oythe 2. Valentinstagsgeschenke sollen nicht verteilt und die makellose Heimbilanz aufrechterhalten werden.

 

Das jecke Karnevalswochenende steht auch im emsländischen Spelle vor der Tür. Doch nicht nur ob der närrischen Jahreszeit will man abends ausgelassen feiern. Zuvor ist die routinierte Zweitvertretung des VfL Oythe zu Gast. Als Tabellendritter hält das Team direkten Anschluss an die SCSVlerinnen und will im Titelrennen noch ein gewaltiges Wörtchen mitreden. „Oythe hat in den letzten Spielen wichtige Punkte liegengelassen. Doch das heißt gar nichts. Immer wieder laufen Spielerinnen im Kader auf, die in den letzten Jahren erheblich zum Erfolg im Bundesligateam beigetragen haben. Wir erwarten also eine Wundertüte, aber keine Geschenke“, mahnt SCSV-Coach Stefan Jäger, die Korken nicht zu früh knallen zu lassen.

Zudem war das Hinspiel mit einem sehr knappen 3:2-Sieg für die Gastgeberinnen zwar erfolgreich, stand aber über die gesamte Partie auf Messers Schneide. Hinzukommt, dass sie Spellerinnen in den letzten Spielen immer wieder Achterbahnfahrten mit extremen Höhen, aber auch deutlichen Tiefen hingelegt hat. Zwar konnte man 11 aus 12 Spielen gewinnen, aber das eigene Können stets nur phasenweise abrufen. So zählt man auch an diesem Heimspielwochenende erneut auf das sensationell starke Publikum und hat aus diesem Grund den Spielstart auf 15.00 Uhr vorverlegt. Geht es nach den Spellerinnen, will man sowohl einen weiteren Sieg,als auch Karneval – und die ein oder andere sicherlich den Valentinstag – am Abend ausgelassen feiern. Oythe wird definitiv etwas dagegen haben und selbst wieder in die Erfolgsspur zurück. Für Spannung und Gänsehautmomente ist also gesorgt!

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Rettungshubschrauber in Rheine hob im letzten Jahre 1035 Mal ab „Christoph Europa 2“ fliegt gegen die Zeit für das Leben

 

Die ADAC Luftrettung betreibt 60 Rettungshubschrauber der Typen EC135 und H145. Deren Pilotinnen und Piloten flogen im letzten Jahr von 37 Stationen aus 48.908 Einsätzen (2024: 49.048). Einer der fliegenden „gelben Engel“ ist „Christoph Europa 2” in Rheine, der 1035 Mal schnelle Hilfe aus der Luft brachte. Hauptursache waren: Verletzungen nach Freizeit-, Sport-, Schul- und Verkehrsunfällen.

 

 
Rheine. Die sechs in Nordrhein-Westfalen stationierten Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber der gemeinnützigen ADAC Luftrettung sind 2025 zu 6512 Einsätzen geflogen (2024: 6752). Zu ihnen zählt der in Rheine stationierte „Christoph Europa 2”, der im letzten Jahre 1035 Mal aufgestiegen war, um schnelle Hilfe aus der Luft zu bringen.
 
Ursache Nummer eins der Einsätze der ADAC Rettungshubschrauber (RTH) waren ca. 42 Prozent Verletzungen nach Unfällen. Dazu gehören Freizeit-, Sport-, Schul- und Verkehrsunfälle. Notfälle des Herzkreislauf-Systems (z.B. Herzinfarkt) machten 22 Prozent aus und neurologische Notfälle wie zum Beispiel ein Schlaganfall 15 Prozent.

Der exzellent  ausgestattete „Christoph Europa 2” in Rheine ist auf dem Deck des Parkhauses an der Lindenstraße stationiert. Das Team: Pilot, Notarzt und ein Notfallsanitäter, ist jeden Tag von sieben Uhr bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Der „gelbe Engel“ fliegt in einem Einsatzradius von 50 bis 70 Kilometern für die Notfallrettung in die Gebiete der Landkreise Grafschaft Bentheim, Cloppenburg, Emsland, Osnabrück, Steinfurt, das nördliche Nord-Rhein-Westfalen und die benachbarten Niederlande. Dabei erreicht der RTH zum Beispiel Nordhorn oder Lingen in nur fünf Minuten.
 
Der RTH bietet eine qualitativ hochwertige, medizinische Versorgung der Patienten im Zusammenspiel mit größtmöglicher Sicherheit im Flugbetrieb. Da bei einem Notfall jede Sekunde zählt, ist der RTH ein sehr wichtiges Bindeglied in der Rettungskette. Das Team fliegt gegen die Zeit für das Leben. Nach der Alarmierung geht der RTH in die Luft und fliegt geradewegs zum Einsatzort. Dabei unterstützt er nicht nur das weltweit vorbildliche Rettungssystem des bodengebundenen Rettungsdienstes, sondern sichert ebenso die Versorgung von Patienten in für Rettungs- und Notarztwagen schlecht erreichbarem Gelände. Auch bei längeren Anfahrtswegen für den Rettungsdienst in ländlichen Regionen kommt die schnellste Hilfe aus der Luft.
 
Bei einem Verkehrsunfall oder Herzinfarkt, Schlaganfall und sonstige lebensbedrohliche Situationen geht der „Christoph Europa 2“ in die Luft, um Menschen in Gefahr schnellstens Hilfe zu bringen. Im Falle eines Falles ist aber entscheidend, dass beim Notruf die genauen Angaben gemacht würden: Was ist passiert – wie, wann und wo? Wie viele Verletzte mit welcher Verletzungsart gibt es? Brennt es? Sind Personen eingeklemmt, verschüttet oder vermisst?
 
Die Pilotinnen Piloten in Rheine bemängeln: „Wenn wir die Einsatzstelle anfliegen, wirbelt unsere drei Tonnen schwere Maschine öfter mal Gegenstände auf oder wehen sie um. Nicht immer ist an den Einsatzstellen genügend Freiraum für die Landung vorhanden. Besonders Autofahrer, die im letzten Moment unter dem Helikopter herfahren, sind ein sehr großes Risiko und verzögern unseren Einsatz. Fliegen wir eine Häuserzeilen oder einzelne Wohnhäuser an, sollen sich Personen durch winken z. B. mit Leuchten oder grellfarbenen Geneständen bemerkbar machen.“
 
Der Tipp: In „Erster Hilfe“ (EH) ausgebildet kann jeder vor Eintreffen der Rettungsmittel lebensrettend eingreifen: Allein schon die stabile Seitenlage, das Stillen von starken Blutungen und die Kontrolle der Atmung sind hier lebensentscheidend. Eine erforderliche und eingeleitete Widerbelebungsmaßnahme mit Beatmung und Herzdruckmassage muss solange weitergeführt werden, bis der Rettungsdienst und/oder Arzt vor Ort eintreffen.
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Spelles dritter Neuzugang: Abwehrspieler Moritz Pauli kommt von Borussia Münster

 


Dritter Neuzugang für den SC Spelle-Venhaus: Der Fußball-Oberligist holt zur kommenden Saison Defensivspieler Moritz Pauli vom Landesligisten Borussia Münster. Der 24-Jährige gilt aus ausgesprochen ehrgeizig, dynamisch und vielseitig einsetzbar.

„Wir freuen uns, dass es jetzt geklappt hat“, sagt Spelles Sportlicher Leiter Markus Schütte. Denn der SCSV stand schon vor der vergangenen Saison in Kontakt mit Pauli, der sogar bei den Emsländern mittrainierte. Da habe es wegen seiner Ausbildung in der Kinderkrankenpflege noch nicht gepasst. „Das wäre dem Ganzen nicht gerecht geworden“, erläutert der Fußballer.

Jetzt will es Pauli beim SC Spelle-Venhaus noch einmal wissen. „Ich will im Fußball noch einmal angreifen und den nächsten Schritt machen.“ Der einsatzfreudige Abwehrspieler ist nicht nur auf Defensivpositionen beschränkt. „Aber eigentlich fühle ich mich hinten am wohlsten“, stellt er fest. Er habe „super gerne den Ball am Fuß. Dann bin ich am kreativsten.“ Schütte bescheinigt ihm zudem eine hohe Spielintelligenz. „Da wird Momo uns auf jeden Fall weiterhelfen.“

Als sein fußballerisches Vorbild nennt Pauli den defensiven Mittelfeldspieler Sergio Busquets, der für den FC Barcelona 481 Spiele bestritten hat, und 143 Mal für die spanische Nationalmannschaft aufgelaufen ist. „Er ist für mich einer der komplettesten Spieler.“ Sein Lieblingsteam ist der FC St Pauli. „Das passt auch zu meinem Namen“, sagt der Fußballer schmunzelnd.

Pauli bekennt, dass er den SC Spelle-Venhaus lange nicht auf dem Radar hatte. Doch über Infos von seinem Ex-Coach Henry Hupe sowie den Speller Spielern Marvin Kehl („ein guter Freund“) und Luca Tersteeg hat er einiges mitbekommen. Vergangene Saison hat er  ein paar Speller Spiele gesehen, am Samstag verfolgte er mit seinen Schwestern Greta und Emma, die ebenfalls Fußball spielen, den Test des SCSV gegen Ahaus. „Spelle ist ein ambitionierter Verein“, weiß Pauli, „und sehr familiär, so wie Borussia Münster“. Das passe perfekt, betont er.

Pauli begann seine fußballerische Laufbahn bereits mit drei Jahren als Minikicker beim SC Münster 08. Zur U12 wechselte er in die Talentschmiede von Preußen Münster, mit der er auch in der B-Junioren-Bundesliga antrat. Danach schloss er sich Borussia Münster an, wo er eine erfolgreiche Zeit erlebte – inklusive Kreispokalsieg und Aufstieg in die Landesliga. In der vergangenen Saison endete ein Abstecher zum Westfalenligisten TuS Hiltrup, der in die Oberliga aufgestiegen ist, schon früh mit einem Kreuzbandriss. Pauli kehrte danach wieder bei Borussia Münster zurück.

Schon ein Dutzend Spieler für die nächste Saison

Moritz Pauli ist der dritte externe Zugang des SCSV für die nächste Saison. Vor ihm haben bereits Mittelfeldspieler Daniel Benke und Innenverteidiger Joe Klöpper (beide U23 SV Meppen) zugesagt. Aus dem aktuellen Kader bleiben Mattis Niemann, Tom Winnemöller, Steffen Wranik, Janik Jesgarzewski, Jan-Luca Ahillen, Felix Golkowski, Artem Popov, Anton Popov und Jan Popov. Auch das Trainerteam Henry Hupe, Marius Kattenbeck, Alex Moll und Thomas Klimka setzt die Arbeit in der Saison 2026/27 fort.

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Arbeitssieg im Lokalderby

 

 Deutlich spannender als es den Volleyballdamen des SC Spelle-Venhaus lieb war, gestaltete sich das Regionalliga-Derby beim SV Wietmarschen. Mit einem knappen 3:1 (25:22, 18:25, 26:24, 25:22) behielten die Emsländerinnen die Oberhand und verteidigten die Tabellenführung. Die Speller Fans machten das Spiel in der Fremde zum Heimspiel.

Nach 100 Minuten Spielzeit, ausgeglichenen Zuschauerzahlenzwischen den Fanlagern beider Teams und 94:93 gespielten Punkten war es geschafft: in einem spannenden und hart umkämpften Match behielten die SCSVlerinnen die Oberhand und fuhren den 11ten Sieg im 12ten Spiel ein. Doch hiernach sah es nicht immer aus.

Die Spellerinnen starteten fulminant ins Spiel, setzten sich schnell und deutlich ab und schienen – nachdem sie in der Vorwoche einen Punkt gegen Hannover hatten liegenlassen – schnellen Prozess wie im Hinspiel machen zu wollen. Doch bereits Ende des ersten Satzes schlich sich der Schlendrian ein. Während zu Beginn jeder Aufschlag und Angriff platziert und druckvoll untergebrachten werden konnte, ließ die Aufmerksamkeit in Annahme und Feldverteidigung zunehmend nach. Wietmarschen zeigte sich immer kämpferischer und angriffslustiger. Zwar konnten die SCSVlerinnen den schmelzenden Vorsprung in Satz 1 noch ins Ziel retten; Durchgang 2 ging dann aber klar und verdient an die Heimmannschaft.

Im dritten Durchgang lieferten sich beide Teams einenspannenden Fight mit Höhen und Tiefen auf beiden Seiten – und auch beide Fanlager gaben lautstark alles, um ihre Mannschaft auf die Siegerstraße zu bringen. Den Deut lauter schienen die Speller Fans gewesen zu sein. Denn auf der Zielgeraden in einem Wimpernschlagfinale machten die Tabellenführerinnen in letzter Sekunde den Deckel auf den Satzgewinn und gingen mit 2:1 in Führung. Satz 4 blieb bis zur Crunchtime ebenfalls sehr ausgewogen und hart umkämpft (16:16, 20:20), bevor auch hier die Spellerinnen das bessere Ende für sich behielten und 3 weitere Punkte auf der Habenseite verbuchen konnten. Jana Holtel erhielt nach der Partie die goldene MVP-Auszeichnung, Lara Kretschmann die silberne MVP-Medaille.

Am kommenden Samstag kommt mit dem VfL Oythe ein direktes Verfolgerteam in die heimische Halle. Will man zu Hause ungeschlagen bleiben und sich weiter auf Tabellenplatz 1 festsetzen, muss eine deutliche Leistungssteigerung her. Denn die Routiniers aus Oythe werden den Spellerinnen die Schludrigkeiten nicht so leicht durchgehen lassen. Um 15.00 Uhr ist Anpfiff.

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Osnabrücker Zoll entdeckt Schusswaffe im Fußraum (FOTO)

 

Am Nachmittag des 13. Januar 2026 stellten Zöllner des Hauptzollamts Osnabrück bei einer Fahrzeugkontrolle eine Schusswaffe mit 17 Patronen und weiterem Zubehör sicher. Die Ermittler überwachten den fließenden Verkehr auf der Autobahn 30 aus den Niederlanden, als ein in Polen zugelassenes Fahrzeug ihr Interesse weckte. Sie leiteten den Pkw für eine Kontrolle auf den Parkplatz Bentheimer Wald in der Nähe der Grenzkontrollstelle.

Die Frage nach mitgeführten Waffen,  Betäubungsmittel, Cannabisprodukte sowie Bargeld über 10.000,– Euro oder mehr wurde von den beiden Insassen verneint.

Da die Zöllner Zweifel an dem Wahrheitsgehalt der Aussagen der Reisenden hatten, entschlossen sie sich zu einer Intensivkontrolle des Fahrzeuges. Hierbei entdeckten sie eine Schusswaffe mit dem zugehörigen Magazin und 17 Patronen im hinteren Fußraum. Ebenso befanden sich dort eine Visiereinrichtung sowie ein Paar Einweghandschuhe.

Wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz leiteten die Zöllner vor Ort ein Strafverfahren ein und stellten die Waffe sowie die Patronen sicher. Die weiteren Ermittlungen übernahm das Zollfahndungsamt Essen.

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Klaviermusik beim ökumenischen Abend in der evangelischen Kirche in Spelle

 

Spelle:  Die evangelisch-lutherische und die katholische Kirchengemeinden Spelle laden am Samstag, 14.02. um 18 Uhr zu einem ökumenischen Abend in der evangelischen Kirche, Hauptstraße 45, Spelle ein.

 

Inhaltlich geht es an diesem Abend des Valentinstags um Klaviermusik und Lyrik rund um das Thema Liebe. Beteiligt sind Hilde Beyer, Klavier- und Musikpädagogin, die seit kurzer Zeit in Spelle lebt und eine eigene Musikschule betreibt. Neben der anspruchsvollen musikalischen Gestaltung, an der auch Schüler von Hilde Beyer beteiligt sind, werden lyrische Texte verschiedener Autoren von Reiner Baltes und Gabriele Mösker vorgetragen.

„Wir feiern jedes Jahr rund um den Valentinstag einen besonderen Gottesdienst mit und für Liebende“, erläutert Dominik Witte, Pastoraler Koordinator der katholischen Pfarreiengemeinschaft Spelle. „Dieses Mal ist es eine Mischung aus Gottesdienst, Musik, Gedichten, Snacks und Getränken bei Kerzenschein“, fügt Witte hinzu.

Man versuche, auf diese Weise Menschen anzusprechen, die Freude an experimentellen gottesdienstlichen Formaten und an Kultur haben und ihre Liebe feiern möchten.

Geplant und durchgeführt wird die Veranstaltung von dem ökumenischen Kreis Gemeinsam.Bunter.Glauben., der schon in der Vergangenheit viele Akzente in Spelle gesetzt hat, wie zuletzt einen Abend mit Gesang und darstellender Kunst zum Erntedank.

Die Organisatoren hoffen, mit diesem besonderen Format und der Kombination von Gottesdienst und Kultur viele Menschen ansprechen zu können.

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