Höret, höret, edles Volk!

 

Am Sonntag findet nach dem ökumenischen Gottesdienst auf dem Mittelaltermarkt im Königreich Venhaus der Mittelalterfrühschoppen statt!

Es erwarten Euch frohe Klänge der Musik, Speis und Trank sowie manch heiteres Schwätzlein mit Rittern, Burgfräulein, Handwerksleuten und anderem fahrenden Volk.

Drum kommet zahlreich herbei, erhebet den Krug und lasset den Alltag für eine Weile hinter den Stadtmauern zurück! Wer da fehlet, muss sich erzählen lassen, welch fröhlich Gelage er versäumet hat.

 

Gegeben zu Venhaus – auf dass der Frühschoppen in bester Erinnerung bleibe!

Gewerbegebiet östlich der B70 in Lünne: Erschließung abgeschlossen – erste Fläche bereits vermarktet

 

Lünne- Mit der Fertigstellung der Erschließungsstraße ist ein wichtiger Meilenstein für das neue Gewerbegebiet östlich der B70 in Lünne erreicht. Über den aktuellen Stand der Entwicklung berichteten Vertreter der Samtgemeinde Spelle, der Gemeinde Lünne sowie das erste Unternehmen mit Ansiedlungsinteresse.

Das Gewerbegebiet bietet insgesamt rund 1,7 Hektar vermarktbare Fläche in attraktiver Lage direkt an der Bundesstraße 70. Die Erd- und Erschließungsarbeiten wurden mit einem Investitionsvolumen von rund 450.000 Euro durch die Hermann Dallmann Straßen- und Tiefbau GmbH & Co. KG umgesetzt. Bereits erfolgreich vermarktet wurde eine erste Fläche von 5.000 Quadratmetern an die Firma Meß GmbH & Co.KG aus Lünne, die im Bereich Heizung, Sanitär und Klimatechnik tätig ist. Inhaber Thomas Mersmann plant, den Unternehmensstandort in das neue Gewerbegebiet zu verlegen und ein modernes Firmengebäude, das Wachstum ermöglicht, zu errichten.

Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils und Lünnes Bürgermeister Norbert Hüsing zeigten sich beim Pressetermin erfreut über die positive Entwicklung. Das neue Gewerbegebiet erweitere das Angebot an attraktiven Gewerbeflächen in der Region und überzeuge insbesondere durch seine gute Sichtbarkeit sowie die verkehrsgünstige Lage an der B70. „Mit der Fertigstellung der Erschließung schaffen wir beste Voraussetzungen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Lünne“, betonten Sils und Hüsing. Die erfolgreiche Vermarktung der ersten Fläche sei ein deutliches Signal für die Attraktivität des Standortes. Darüber hinaus gebe es bereits weitere Interessenten für die noch verfügbaren Flächen.

Mit der Ansiedlung der Firma Meß erhält das Gewerbegebiet einen ersten wichtigen Ankerbetrieb. Die Verantwortlichen sind zuversichtlich, dass in den kommenden Monaten weitere Unternehmen folgen werden.

Interessierte Unternehmen können sich für Informationen zu den verfügbaren Gewerbeflächen an den Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde Spelle, Herrn Dr. Jens Konermann, wenden. Er ist telefonisch unter 05797 937 800 oder per E-Mail an jens.konermann@spelle.de erreichbar.

BU (v. l. n. r.): Es freuen sich über das neue Gewerbegebiet Dipl. Ing. Thilo Jochum (Fachbereich Bauen), Stefan Sändker (Allgemeiner Stellvertreter des Samtgemeindebürgermeisters), Norbert Hüsing (Bürgermeister Lünne), Thomas Mersmann (Inhaber Firma Meß GmbH & Co.KG), Matthias Sils (Samtgemeindebürgermeister) und Dr. Jens Konermann (Wirtschaftsförderer).

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EmslandCare in Spelle vollständig umgesetzt Lisa Krieger verstärkt Beratungsangebot vor Ort

 

Spelle –  Das Beratungsangebot des Projekts EmslandCare ist in der Samtgemeinde Spelle nun vollständig etabliert. Seit dem 1. Juni unterstützt Lisa Krieger als Ansprechpartnerin für die psychosoziale Beratung die Kommunen im südlichen Emsland. Seit heute ist sie auch offiziell für Bürgerinnen und Bürger in der Samtgemeinde Spelle erreichbar.

Gemeinsam mit Melanie Schulten, die bereits für die Bereiche Pflege und Demenz zuständig ist, steht damit ein umfassendes Unterstützungsangebot vor Ort zur Verfügung. EmslandCare wurde vom Landkreis Emsland gemeinsam mit den emsländischen Städten, Samtgemeinden und Gemeinden ins Leben gerufen. Ziel des Projekts ist es, Menschen mit psychosozialen, pflegerischen oder dementiellen Unterstützungsbedarfen frühzeitig zu begleiten und gleichzeitig Hausarztpraxen zu entlasten.

Die Beratung erfolgt wohnortnah, kostenlos und niedrigschwellig direkt in den Kommunen.Lisa Krieger bringt bereits umfangreiche Erfahrungen aus dem Gesundheitswesen mit. In ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn war sie in verschiedenen beratenden Funktionen tätig. Seit dem 1. Juni gehört sie zum Team der genial eG. Die genial eG ist ein Gesundheitsnetz im Altkreis Lingen und der Kooperationspartner für die psychsosoziale Beratung im Rahmen des EmslandCare Projektes.

Das Beratungsangebot richtet sich an Menschen jeden Alters, die sich in belastenden Lebenssituationen befinden oder Unterstützung bei persönlichen, familiären oder sozialen Herausforderungen suchen. Dabei geht es häufig zunächst darum, ein offenes Ohr zu finden und gemeinsam nach passenden Lösungswegen zu suchen.

„In den ersten Wochen meiner Tätigkeit habe ich festgestellt, dass sich Menschen aller Altersgruppen an mich wenden. Besonders überrascht hat mich, dass auch viele junge Menschen das Angebot nutzen. Oft ist der wichtigste erste Schritt, einfach zuzuhören. Viele Menschen wünschen sich jemanden, dem sie ihre Sorgen anvertrauen können und der gemeinsam mit ihnen nach passenden Unterstützungsmöglichkeiten sucht“, berichtet Lisa Krieger. Bereits seit Beginn des Jahres ist Melanie Schulten im Rahmen von EmslandCare für die Beratung zu den Themen Pflege und Demenz in der Samtgemeinde Spelle zuständig. Sie unterstützt Betroffene und Angehörige unter anderem bei Fragen zu Pflegeleistungen, Entlastungsangeboten und dem Umgang mit demenziellen Erkrankungen.

„Mit EmslandCare schaffen wir ein wichtiges zusätzliches Unterstützungsangebot direkt vor Ort. Viele Anliegen der Menschen gehen über medizinische Fragestellungen hinaus. Umso wichtiger ist es, kompetente Ansprechpartnerinnen zu haben, die zuhören, Orientierung geben und bei Bedarf die richtigen Hilfen vermitteln können“, betont Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils. Die Beratungen finden im Rathaus der Samtgemeinde Spelle statt. Lisa Krieger ist jeweils am ersten und dritten Montag eines Monats von 9:00 bis 13:00 Uhr vor Ort. Erreichbar ist sie zudem per Telefon unter 0591 140540-36. Melanie Schulten bietet ihre Sprechzeiten am zweiten und vierten Montag eines Monats ebenfalls von 9:00 bis 13:00 Uhr an. Sie ist per Mail unter elcare.spelle@emsland.deoder per Telefon unter 05931 44-2211 erreichbar.

Mit der Besetzung beider Beratungsbereiche ist EmslandCare in der Samtgemeinde Spelle nun vollständig umgesetzt und bietet Bürgerinnen und Bürgern eine zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um Pflege, Demenz und psychosoziale Belastungen.

Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils und Fachbereichsleiter für Arbeit & Soziales Tom Pliet begrüßten Frau Krieger im Speller Rathaus.

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Getränke Hoffmann zieht um – Neuer Standort eröffnet am Freitag, 17. Juli

 

Spelle- Für Getränke Hoffmann beginnt ein neues Kapitel: Am Samstag , 11. Juli, findet der letzte Verkaufstag am bisherigen Standort statt.

Ab Freotag, 17. Juli, begrüßen die neuen Handelspartner Hasan und Tugba Demir ihre Kundinnen und Kunden am neuen Standort in der Ringstraße 2, direkt neben Landfuxx.

Zur Neueröffnung erwartet die Besucher eine Vielzahl attraktiver Aktionsangebote.

Hasan und Tugba Demir freuen sich darauf, ihre Kundschaft in den neuen Geschäftsräumen willkommen zu heißen und gemeinsam die Eröffnung zu feiern.

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Neue Ärztliche Leitung Rettungsdienst

 

Dr. Mareike Plohmann-Meyer übernimmtverantwortungsvolle Aufgabe

Das Verfahren zur Stellenbesetzung ist abgeschlossen: Die Aufgabe als neue Ärztliche Leitung des Rettungsdienstes (ÄLRD) in den Landkreisen Emslandund Grafschaft Bentheim hat Dr. Mareike Plohmann-Meyer zum Juli 2026 übernommen. Sie ist keine Unbekannte in der Leitstelle Ems-Vechte, hatte sie bereits die kommissarische Ärztliche Leitung des Rettungsdienstes inne.  

Nach dem Weggang des bisherigen Ärztlichen Leiters Rettungsdienst übernahm Plohmann-Meyer die Führungsaufgabe ab 1. April zunächst vorübergehend. Bereits seit dem 1. Juli 2025 ist sie als Oberärztin in der Ärztlichen Leitung Rettungsdienst, sowie als Notärztin und Telenotfallmedizinerin in der Leitstelle Ems-Vechte AöR tätig. 

„Dr. Mareike Plohmann-Meyer ist mit den Aufgaben bestens vertraut und wird die aktuellen Projekte und Entwicklungen engagiert und zukunftsorientiert fortführen“, sagen die Landräte Marc-André Burgdorf (Landkreis Emsland) und Uwe Fietzek (Landkreis Grafschaft Bentheim). Im Hinblick auf die Umsetzung einiger laufender Projekte wie beispielsweise die Telenotfallmedizin, bei der Rettungskräfte am Einsatzort durch einen erfahrenen, digital zugeschalteten Notarzt unterstützt werden, sei Kontinuität besonders wichtig, betonen sie.

 Dr. Plohmann-Meyer stammt aus der Region, sie ist in Nordhorn geboren und in Twist im Emsland aufgewachsen. Dem Rettungsdienst im Emsland ist sie seit über 20 Jahren verbunden, hat die Arbeit an der Basis erlernt. Vor ihrem Studium absolvierte sie eine Ausbildung zur Rettungsassistentin beim Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Emsland, und war mehrere Jahre in dieser Funktion an den Rettungswachen in Meppen und Twist beschäftigt. Nach dem Medizinstudium in Hannover absolvierte sie die Facharztausbildung für Anästhesie und Intensivmedizin. Als Ärztin war sie zuletzt am LudmillenstiftMeppen tätig.

Die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim betreiben seit 2021 die gemeinsame Leitstelle Ems-Vechte AöR mit Sitz in Meppen. Die Ärztliche Leitung des Rettungsdienstes ist dabei direkt in die Strukturen der Leitstelle integriert. Die ÄLRD leitet in medizinischen Angelegenheiten den Rettungsdienst einschließlich der Rettungsleitstelle und verantwortet das Qualitätsmanagement sowie die Aus- und Fortbildung des Rettungsdienstpersonals.

 

 

Bild: Landrat Marc-André Burgdorf (Landkreis Emsland, l.) und Landrat Uwe Fietzek (Landkreis Grafschaft Bentheim, r.) begrüßen Dr. Mareike Plohmann-Meyer als neue Ärztliche Leitung des Rettungsdienstes.

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Jakobskreuzkraut: Für Menschen im Alltag in der Regel unbedenklich

 

Spelle. Immer wieder gehen bei unserer Redaktion Hinweise auf das Jakobskreuzkraut am Bahnradweg in Spelle ein. Bürgerinnen und Bürger fragen nach möglichen Gesundheitsgefahren oder wünschen sich, dass die auffällige gelb blühende Pflanze entfernt wird. Nach Einschätzung von Fachleuten besteht dafür auf öffentlichen Flächen jedoch in den meisten Fällen kein Anlass.

Wie uns auf Nachfrage bei der NABU  mitgeteilt wurde, stellt das Jakobskreuzkraut für Menschen im Alltag grundsätzlich kein erhöhtes Gesundheitsrisiko dar. Eine gesetzliche Pflicht zur Beseitigung der Pflanze besteht nicht. Deshalb ist eine Entfernung von öffentlichen Grünflächen, Straßenrändern oder anderen kommunalen Flächen in der Regel nicht erforderlich.

Gefährlich werden kann das Jakobskreuzkraut für Menschen nur, wenn größere Mengen oder die Pflanze über einen längeren Zeitraum aufgenommen werden, etwa in Form von Tee oder anderen Zubereitungen. Im Alltag gilt dies als äußerst unwahrscheinlich. Aufgrund ihres bitteren Geschmacks wird die Pflanze in der Regel weder von Erwachsenen noch von Kindern in gesundheitlich relevanten Mengen verzehrt. Bei empfindlichen Personen können nach intensivem Hautkontakt vereinzelt allergische Hautreaktionen auftreten – ein Risiko, das auch bei vielen anderen Pflanzen besteht.

Anders sieht die Situation bei Weidetieren aus. Für Pferde, Rinder und andere Nutztiere kann Jakobskreuzkraut giftig sein, wenn es über das Futter aufgenommen wird. Deshalb sollte die Pflanze auf Weiden oder Flächen zur Futtergewinnung nicht vorkommen. Frische Pflanzen werden wegen ihrer Bitterstoffe allerdings meist von den Tieren gemieden.

Nach derzeitigem Kenntnisstand besteht bei den bekannten Vorkommen am Bahnradweg in Spelle kein Anlass für eine pauschale Bekämpfung. Zudem handelt es sich beim Jakobskreuzkraut um eine heimische Blütenpflanze, die für zahlreiche Insektenarten eine wichtige Nahrungsquelle darstellt und damit einen Beitrag zur Artenvielfalt leistet.

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Fußball-Oberligist SC Spelle-Venhaus startet mit einem neuen Ausrüster und neuen Trikots in die Saison 2026/27.

 

Bei den Vereinsfarben bleibt der SCSV seiner Tradition treu. „Wir sind schwarz und weiß“, betont der Sprecher des Leitungsteams Fußball, Markus Schütte. Entsprechend laufen die Speller künftig in einem schlichten weißen Heim- und einem schwarzen Auswärtstrikot auf – versehen mit fünf starken regionalen Werbepartnern.

Seit dieser Saison arbeitet der Verein mit Intersport Schulte als Ausrüster zusammen. „Wir haben mit den Geschäftsführern Markus Focks und Hannes Wegmann sowie dem gesamten Team von Intersport Schulte hervorragendeAnsprechpartner“, sagt Schütte. Die Speller haben sich für ein Trikot von Teamsport-Ausrüster JAKO entschieden. Ein wichtiger Vorteil: Vertreter Torsten Abeln und Intersport Schulte sicherten eine langfristige Verfügbarkeit des Modells zu.

Ziel: Einheitlicher Auftritt aller Fußballer

Das neue Leitungsteam Fußball, zu dem neben Markus Schütte auch Wolfgang Schütte und Torben Thien gehören, hat ein Ziel formuliert: Mit diesem Trikot sollen nach und nach alle Fußballteams des Vereins ausgestattet werden. Lediglich die jeweiligen Sponsoren werden individuell integriert. „Dann weiß jeder andere Verein sofort: Das ist der SC Spelle-Venhaus“, stellt Markus Schütte fest. Der einheitliche Auftritt soll nicht nur den Wiedererkennungswert steigern, sondern auch die Identifikation mit dem Verein stärken. „Das ist uns ganz wichtig.“ Die neuen Trikots sind natürlich auch für die Fans erhältlich. Der Preis wird in Kürze bekanntgegeben.

Die Seniorenmannschaften sollen auch Ausgehanzüge bekommen mit einem creme-weißen Oberteil und schwarzer Hose. Der Jugendvorstand hat schon vergangenes Jahr ein Konzept ausgearbeitet, dass alle Nachwuchsteams einen einheitlichen Trainingsanzug erhalten.

Krone ein treuer Partner

Auf der Vorderseite des Oberliga-Trikots bleibt mit dem Speller Unternehmen Krone ein langjähriger Partner präsent. „Gefühlt begleitet uns Krone schon, seit es die erste Mannschaft gibt“, sagt Schütte mit einem Lächeln. Die Zusammenarbeit mit dem international bekannten Unternehmen sei für den Verein ein wichtiger Baustein.

Hoffrogge auf dem Rücken

Innenausbau Hoffrogge aus Schapen wirbt bereits im vierten Jahr unterhalb der Trikotnummer auf der Rückseite des SCSV-Trikots. Unternehmensgründer Thomas Hoffrogge gehört zudem zum Vorstand des Speller Fördervereins und wird geschätzt als einer, „der gerne mit anpackt“.

pro tec wechselt auf den Ärmel

Der Schriftzug der Dienstleistungsunternehmensgruppe pro tec mit Hauptsitz in Nordhorn wechselt diese Saison von der Hose auf den Trikotärmel. Die Verbindung ist auch sportlich geprägt. Geschäftsleiter Gerrit Ricker begann seine Fußballerlaufbahn bei den Speller Minikickern und spielte später mit der ersten Mannschaft in der Niedersachsenliga.

Intersport Schulte neuer Ausrüster

Den zweiten Trikotärmel ziert künftig der Schriftzug des SCSV-Ausrüsters. Das neu gegründete Sportfachgeschäft Intersport Schulte als Teil des Modehauses Schulte aus Schapen und der Verein verständigten sich schon im Frühjahr auf die Zusammenarbeit. Der gemeinsame Kommentar: „Eine Win-win-Situation.“

Hafen Spelle-Venhaus auf der Hose

Auf der Hose macht der Hafen Spelle-Venhaus samt Logo auf sich aufmerksam. „Dort hat sich in den vergangenen Jahren enorm viel entwickelt. Dafür steht Spelle-Venhaus und auch die Samtgemeinde“, erklärt Schütte. Insgesamt sei der Verein stolz auf seine Partner: „Unsere Werbepartner auf dem Trikot sind echte Leuchttürme der Region“, freut er sich über die Kooperation.

 

Das Titelfoto von der Trikot-Präsentation zeigt (v.l.): Markus Focks, Markus Schütte, Artem Popov, Adrian Lenz und Hannes Wegmann.

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Die Vorbereitungen für den ersten Mittelaltermarkt laufen auf Hochtouren!


Venhaus- Die ersten Zelte stehen bereits, und nach und nach zieht das bunte Markttreiben auf das Gelände der Hofstelle Sandtel in Venhaus ein. Händler, Handwerker und Gaukler bereiten sich mit viel Liebe zum Detail auf ein stimmungsvolles Wochenende voller mittelalterlicher Atmosphäre vor. Vom
10. bis 12. Juli 2026 erwartet die Besucher ein abwechslungsreicher Mittelaltermarkt mit historischem Lagerleben.

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Ausgelaufener Treibstoff im Hafenbecken sorgt für Feuerwehreinsatz

 

Spelle/ Venhaus- Am Mittwochnachmittag gegen 16:30 Uhr wurden die Feuerwehr Venhaus sowie die Polizei Spelle zum Hafenbecken im Hafen Venhaus alarmiert. Aus einem Boot war eine geringe Menge Treibstoff beziehungsweise Öl ausgetreten und hatte sich auf der Wasseroberfläche ausgebreitet.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Venhaus rückten mit einem Schlauchboot auf das Hafenbecken aus. Von dort aus wird nun die Verunreinigung mittels Bindemittel und Ölsperren eingedämmt, sodass sich der Treibstoff beziehungsweise das Öl nicht weiter auf dem Gewässer ausbreiten konnte.

Die Polizei nahm den Vorfall auf. Über die Ursache des Austritts sowie die genaue Menge des ausgelaufenen Betriebsstoffes liegen derzeit keine weiteren Informationen vor.

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Speller Welle: Kein Frühschwimmen und geänderte Öffnungszeiten

 

Spelle – Die Schwimmhalle „Speller Welle“ bleibt an folgenden Tagen geschlossen: Samstag, 11. Juli; Sonntag, 12. Juli; Samstag, 25. Juli und Sonntag, 26. Juli 2026. Ferner findet in der Zeit vom 15. Juli 2026 bis einschließlich 07. August 2026 kein Frühschwimmen statt.

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Erster Spatenstich für den Synergypark Lühn in Lingen

 

Lingen. Mit dem ersten Spatenstich hat das Lingener Traditionsunternehmen Lühn Bau am Montag den offiziellen Startschuss für den Bau des Synergyparks gegeben. Auf dem Areal entsteht in den kommenden Jahren ein innovativer Park für die Bauwirtschaft. Den Auftakt bildet der Bau einer neuen Werkhalle mit angeschlossenen Büroeinheiten. Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Planung würdigten das Projekt als wegweisende Investition in den Wirtschaftsstandort Lingen.

„Heute ist ein besonderer Tag für unser Unternehmen. Mit dem Synergypark schaffen wir das Fundament für unsere Zukunft“, sagte Beyhan Ciftci, geschäftsführender Gesellschafter der Lühn Bau GmbH & Co. KG. Lühn Bau stehe seit jeher für Erfahrung, gegenseitige Verlässlichkeit und sichere Arbeitsplätze. Sein besonderer Dank galt der gesamten Belegschaft sowie der Stadt Lingen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit bei der Entwicklung des Projekts.

Der Synergypark vereint moderne Architektur mit zukunftsorientierten Arbeitswelten und setzt dabei konsequent auf Nachhaltigkeit und Flexibilität. Die erste Bauphase umfasst eine rund 2.500 Quadratmeter große Werkhalle mit Hochregallager, Werkstätten und modernen Büroflächen auf drei Stockwerken. Das Gebäude wird weitgehend in Eigenleistung errichtet und ist so konzipiert, dass sich seine innere Struktur jederzeit an veränderte Anforderungen anpassen lässt. Ein markanter Sichtbetonbügel verbindet künftig die funktionalen Hallenbereiche mit den Büroeinheiten und prägt das architektonische Erscheinungsbild.

Auch ökologisch setzt das Projekt Maßstäbe: Geplant sind unter anderem der Einsatz von recyceltem Beton, Photovoltaikanlagen, Dachbegrünungen sowie intelligente Systeme zur Wasseraufbereitung. Parallel werden lärmintensive Werkstattbereiche auf ein neu erworbenes Areal im Norden verlagert. Dadurch entstehen auf dem eigentlichen Synergypark künftig zusätzliche Flächen für Büro- und Verwaltungsnutzungen, Start-ups sowie eine Kindertagesstätte.

Oberbürgermeister Dieter Krone bezeichnete den Spatenstich als bedeutenden Meilenstein für die Stadtentwicklung: „Ein Spatenstich ist der Moment, in dem aus einer Idee sichtbare Realität wird. Lühn und Lingen – das passt seit mehr als 300 Jahren zusammen. Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie ein traditionsreiches Unternehmen seine Zukunft am Heimatstandort gestaltet. Besonders beeindruckend ist dabei der starke Zusammenhalt im Unternehmen.“

Lühn Bau ist seit über 300 Jahren in Lingen ansässig und beschäftigt derzeit rund 150 festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Unternehmen realisiert anspruchsvolle Bauprojekte in Norddeutschland – vom Ingenieurbau über Spezialgründungen bis hin zu schlüsselfertigen Gewerbe-, Wohn-, Klinik- und Hochschulbauten. Neben dem Stammsitz in Lingen bestehen Niederlassungen in Düsseldorf sowie Osnabrück/Wallenhorst.

Auch Bramsches Ortsbürgermeister Martin Koopmann begrüßte die Entwicklung: „Ich freue mich sehr, dass Lühn Bau künftig auch in Bramsche mit diesem zukunftsweisenden Projekt vertreten ist. Der Name Synergypark bringt es auf den Punkt: Gemeinsam erreicht man mehr als allein.“

Architekt Christian Tschersich vom Planungsbüro SDE sprach vom Übergang „von der Vision zur Realität“. Ziel sei es gewesen, einen Ort zu schaffen, der die Identität des Unternehmens widerspiegele. „Der Synergypark soll zeitlos, zukunftsweisend und flexibel sein – und mit seiner Architektur zeigen, wofür Lühn Bau steht. Beton ist bei dem Neubau Werkhalle Süd nicht nur Baustoff, sondern ein prägendes Gestaltungselement.“

Für die Belegschaft sprach Betriebsratsvorsitzender Franz Lügering. „Ein Spatenstich bewegt nicht nur Erde – er bewegt auch unsere Zukunft. Dass dieses Projekt nun beginnt, erfüllt uns alle mit großem Stolz.“

Die Fertigstellung der neuen Werkhalle ist für das vierte Quartal 2027 vorgesehen. Direkt im Anschluss soll der Bau des neuen Verwaltungsgebäudes beginnen, dessen Fertigstellung für Ende 2029 geplant ist. Parallel startet bereits die Vermarktung weiterer Grundstücke innerhalb des Synergyparks. Erste Gespräche mit Unternehmen aus dem Bau- und Planungsbereich laufen bereits.

Mit seiner Lage direkt an der Bundesstraße 70 wird der Synergypark künftig weithin sichtbar sein und als architektonisch markantes Eingangstor den Wirtschaftsstandort Lingen repräsentieren. Zugleich entsteht ein Ort, an dem Handwerk, Ingenieurwesen, Digitalisierung und Innovation zusammenfinden – und damit ein weiterer Impuls für die wirtschaftliche Entwicklung der Region gesetzt wird.

 Feierlicher Spatenstich (v.l.n.r.): Ludger Tieke (Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung und Liegenschaften), Lothar Schreinemacher (Stadtbaurat), Martin Koopmann (Ortsbürgermeister Bramsche), Günter Reppien (Vorsitzender des Ausschusses für Planen, Bauen und Mobilität), Oberbürgermeister Dieter Krone, Beyhan Ciftci (Geschäftsführender Gesellschafter Lühn Bau), Zara Ciftci (Abiturientin), Jörg Morslöden (Geschäftsführender Gesellschafter Lühn Bau), Christian Tschersich (SDE Studio for Designed Enviroments / Architecture), Jens Egbers (Geschäftsleitung Lühn Bau), Franz Lügering (Betriebsrat Lühn Bau), Tom Elpers (Projektleitung Lühn Bau) Helmut Egbers (Meister-Polier Lühn Bau).

 

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Spelle: Nur Dauerkarte sichert einen nummerierten Sitzplatz für die gesamte Saison

 

Der Dauerkartenverkauf beim Fußball-Oberligisten SC Spelle-Venhaus für die neue Saison hat bereits begonnen. Dabei dürfen sich die Inhaber von Sitzplatzkarten nicht nur über eine außergewöhnliche Preissenkung freuen. Denn sie genießen noch weitere Vorteile.

Die Sitzplätze für Dauerkarten-Inhaber bleiben weiter nummeriert. Das bedeutet, dass sich der Käufer eines entsprechenden Tickets seinen Platz aussuchen und während der gesamten Saison sichern kann.

„Wer sich einen zentralen Sitzplatz in bester Position sichern will, sollte sich frühzeitig eine Dauerkarte sichern“, empfiehlt der SCSV. „Das ist ein sehr guter Preis für einen Sitzplatz in der Oberliga“, erklärt der Sprecher des Leitungsteams Fußball, Markus Schütte.

Mit Dauerkarte auch zur U23 und den Oberliga-Fußballerinnen.

Die Dauerkarte – also Sitz- und Stehplatz – berechtigt deren Inhaber in der neuen Saison 2026/27 auch zum Besuch der Heimspiele der U23-Mannschaft in der Bezirksliga und des Frauen-Teams in der Oberliga. Sie gilt also für insgesamt über 40 Heimspiele dieser drei Teams. Sie berechtigt allerdings nicht zum freien Eintritt bei Pokalspielen.

Preise für Sitzplatzkarten gesenkt

Die Preise der Dauerkarten für Sitzplätze belaufen sich auf 110 Euro für Mitglieder und 150 Euro für Nichtmitglieder. Die ermäßigten Tickets für Rentner, Studenten und Menschen mit Behinderung kosten 80 Euro (Mitglieder) bzw. 120 Euro (Nichtmitglieder). Damit kostet die aktuelle Sitzplatz-Dauerkarte in diesen Kategorien 20 Euro weniger als in der vergangenen Saison.

Kein Preisunterschied bei Tageskarte für Sitz- und Stehplatz

An der Tageskasse des Getränke Hoffmann Stadions wird kein Unterschied mehr gemacht zwischen Sitz- und Stehplatzkarte. Sie kostet für Mitglieder 8 Euro für Vollzahler und 6 Euro ermäßigt, für Nichtmitglieder 10 bzw. 8 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre haben kostenlosen Zutritt zum Getränke Hoffmann Stadion.

So wird die Dauerkarte bestellt
Zur verbindlichen Bestellung einer Dauerkarte den entsprechenden Kaufpreis auf folgendes Konto überweisen: SC Spelle-Venhaus – Fußballabteilung (IBAN DE26 2806 9994 0100 4212 06  bei der VB Süd-Emsland eG). Bei Verwendungszweck bitte eintragen: Dauerkarte SC Spelle-Venhaus 2026/27 plus Vorname und Name sowie Telefon- oder Handy-Nummer. Die Art der Dauerkarte ergibt sich aus dem überwiesenen Betrag. Dauerkarteninhaber (Sitzplatz) der Saison 2025/26 erhalten ihre bekannten Sitzplätze. Die fertige Dauerkarte kann anschließend in der Geschäftsstelle zu den bekannten Zeiten abgeholt werden.

Der Dauerkarten-Wunsch kann auch per Mail an dauerkarte@scsv-fussball.de mitgeteilt werden. Tickets für einzelne Spiele gibt es an der Tageskasse.

 

Dauerkarte 2026/27

Ticket-Kategorie

Mitglied

Nichtmitglied

Stehplatz

90 Euro

130 Euro

Stehplatz ermäßigt (Rentner/Studenten/

Menschen mit Behinderung)

70 Euro

100 Euro

Sitzplatz

110 Euro

150 Euro

Sitzplatz ermäßigt (Rentner/Studenten/

Menschen mit Behinderung

80 Euro

120 Euro

 

Ehrenamtsdauerkarte

Ehrenamtskarte Sitzplatz (nummeriert)

40 Euro

Ehrenamtskarte Stehplatz

20 Euro

ermäßigt (Schüler/Studenten) mit Nachweis (Bestellung per Mail an

Spielbetrieb@scsv.de mit Name und Adresse)

0 Euro

 

 

Tageskarte 2026/27

Ticket-Kategorie

Mitglied

Nichtmitglied

 

Stehplatz

8 Euro

10 Euro

 

Stehplatz ermäßigt (Rentner/Studenten/

Menschen mit Behinderung)

6 Euro

8 Euro

 

Sitzplatz

8 Euro

10 Euro

 

Sitzplatz ermäßigt (Rentner/Studenten/

Menschen mit Behinderung)

6 Euro

8 Euro

 

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Radeln ohne Alter: Erste Rikscha in Rheine übergeben

 

Rheine. Stadtsparkasse Rheine setzt starkes Zeichen für mehr Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt 

Mit der Übergabe der ersten Rikscha ist für den neuen Standort „Radeln ohne Alter Rheine“ ein wichtiger Meilenstein erreicht. Dank der Unterstützung der Stadtsparkasse Rheine und ihrer Sparkassenstiftung für Kultur und Soziales konnte das erste Spezialfahrrad angeschafft werden.

Bei einem Pressetermin wurde die neue Rikscha offiziell vorgestellt. Gemeinsam präsentierten Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, der Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse Rheine Thomas Prochmann, die Vorstandsmitglieder des Trägervereins Silberstreif – Soziales Forum Rheine e. V., Ralf Göden und Bernadette Graf, Projektleiter Heino Knuf sowie der ehrenamtliche Rikscha-Pilot Siggi Lange das neue Fahrzeug. 

Mit der Rikscha können künftig Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderung kostenfrei Ausflüge unternehmen – gefahren von ehrenamtlichen Pilotinnen und Piloten. Ziel ist es, Menschen wieder mehr am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen, Begegnungen zu schaffen und Einsamkeit entgegenzuwirken. Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann betonte die Bedeutung des Projektes für Rheine: „Radeln ohne Alter bringt Menschen zusammen. Es schafft Begegnungen zwischen den Generationen und ermöglicht vielen Bürgerinnen und Bürgern wieder ein Stück Mobilität, Lebensfreude und Teilhabe. Ich freue mich sehr, dass dieses besondere Projekt jetzt auch in Rheine startet und wünsche ihm viele engagierte Unterstützer.“ 

Auch Thomas Prochmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Rheine, unterstrich das Engagement seines Hauses: „Als Stadtsparkasse übernehmen wir Verantwortung für unsere Region. Mit der Finanzierung der ersten Rikscha unterstützen wir ein Projekt, das Menschen unmittelbar zugutekommt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Besonders beeindruckt hat mich, mit wie viel Herzblut und Engagement in den vergangenen Monaten bereits ein starkes ehrenamtliches Team in Rheine entstanden ist. Dieses Engagement verdient große Anerkennung und zeigt, was gemeinsam für unsere Stadt bewegt werden kann.“

Träger des neuen Standortes für Radeln ohne Alter ist Silberstreif – Soziales Forum Rheine e. V.. Die Kooperation verbindet die langjährige Erfahrung des Vereins in der sozialen Arbeit mit dem internationalen Netzwerk von „Radeln ohne Alter“. Bereits heute werden erste Ausflüge für Senioreneinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe angeboten. Gleichzeitig richtet sich das Angebot ausdrücklich auch an Menschen, die zu Hause leben und aufgrund ihres Alters oder einer körperlichen Einschränkung nicht mehr selbst Fahrrad fahren können. Denn „Radeln ohne Alter“ steht für den Gedanken, allen Menschen das Recht auf Wind in den Haaren zu ermöglichen – unabhängig davon, wo sie leben oder welche Einschränkungen sie haben. Darüber hinaus setzt der Standort bewusst auf die Zusammenarbeit mit der Rheiner Wirtschaft. Geplant sind unter anderem Social Days, bei denen Unternehmen ihren Mitarbeitenden oder Auszubildenden ermöglichen, sich sozial zu engagieren. Nach einer Schulung übernehmen sie gemeinsam mit erfahrenen ehrenamtlichen Pilotinnen und Piloten Rikscha-Ausflüge für Seniorinnen und Senioren. 

Projektleiter Heino Knuf sieht in der ersten Rikscha vor allem einen Anfang: „Der Startschuss für dieses Projekt fiel bereits im vergangenen Jahr. Seitdem haben wir Ehrenamtliche geschult und erste Fahrten durchgeführt. Mit der Rikscha wollen wir weitere Unterstützer gewinnen, um zusätzliche Fahrzeuge anzuschaffen – für ein flächendeckendes Angebot werden in Rheine mindestens fünf benötigt. Schon in diesem Jahr möchten wir rund 300 Menschen Freude schenken und ihnen wieder Teilhabe ermöglichen. Unser Dank gilt der Stadtsparkasse Rheine und ihrer Stiftung, die sich sofort bereit erklärt haben uns zu unterstützen.“

„Radeln ohne Alter“ wurde 2012 in Dänemark gegründet und ist heute in zahlreichen Ländern der Welt aktiv. Auch im Kreis Steinfurt wächst das Netzwerk kontinuierlich. An vielen Standorten zeigen die Erfahrungen bereits, wie viel Lebensqualität, Freude und soziale Teilhabe durch die kostenlosen Rikscha-Ausflüge entstehen können. Mit der ersten Rikscha beginnt nun auch in Rheine ein neues Kapitel – getragen von Ehrenamt, unterstützt von starken Partnern und mit dem gemeinsamen Ziel, möglichst vielen Menschen wieder „das Recht auf Wind in den Haaren“ zu schenken.

Stehend v.l.n.r.: Ralf Gödden (Vorstand Silberstreif e.V. – Soziales Forum Rheine) Siggi Lange (Radeln ohne Alter), Bernadette Graf (Vorstand Silberstreif e.V. – Soziales Forum Rheine) und Heino Knuf Projektleiter Radeln ohne Alter Kreis Steinfurt
Sitzend v.l.n.r.: Dr. Peter Lüttmann (Bürgermeister Rheine) und Thomas Prochmann (Vorstandsvorsitzende Stadtsparkasse Rheine

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Sommerausflug für alle Musikfreunde

 

Spelle – Der nächste Gesangsnachmittag „Wo man singt“ im Speller Wöhlehof lädt am Sonntag, 12. Juli 2026 ab 14:30 Uhr zu einem musikalischen Sommererlebnis ein. Unter dem Motto „Wo man singt…“ sind alle Freunde der Volksmusik herzlich eingeladen, gemeinsam bekannte Wander-, Fahrten- und Volkslieder zu singen und einen geselligen Nachmittag zu genießen. Der Eintritt ist frei.

 

In der beschaulichen Diele des Wöhlehofes sorgen Kaffee, Kuchen und musikalische Begleitung durch Hobbymusiker für eine gemütliche Atmosphäre, sodass die Besucher nach Herzenslust mitsingen können. Ob allein, mit Freunden oder als Gruppe – alle sind herzlich willkommen, diesen musikalischen Nachmittag im Wöhlehof mitzuerleben. Eine vorherige Anmeldung bis zum 08. Juli unter Tel. 05977 937-990 wird erbeten.

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Feuerwehr Rheine bildet erstmals seit 20 Jahren wieder selbst aus

 


Rheine – 16 Nachwuchskräfte schließen 18-monatige Ausbildung erfolgreich ab

Rheine. Ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Gefahrenabwehr in Rheine: Erstmals seit rund 20 Jahren hat die Feuerwehr Rheine ihren feuerwehrtechnischen Nachwuchs wieder in Eigenregie ausgebildet. Nach 18 intensiven Monaten haben nun insgesamt 16 Feuerwehranwärterinnen und -anwärter ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen – acht von der Feuerwehr Rheine und acht von der Feuerwehr Ibbenbüren.

Möglich wurde dies durch eine enge Zusammenarbeit der beiden Feuerwehren. Hintergrund ist, dass Ausbildungsplätze bei externen Einrichtungen in den vergangenen Jahren immer knapper geworden sind. Um auch künftig genügend qualifizierte Einsatzkräfte für Feuerwehr und Rettungsdienst zu gewinnen, entschied sich die Feuerwehr Rheine, die Ausbildung wieder selbst anzubieten.

Das bedeutete einen erheblichen organisatorischen und personellen Aufwand. Ausbildungspläne mussten erstellt, Ausbilderinnen und Ausbilder eingesetzt und zahlreiche praktische Übungen vorbereitet werden. Der Einsatz hat sich gelohnt: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben den Vorbereitungsdienst erfolgreich bestanden.

Während der 18-monatigen Ausbildung wurden die Nachwuchskräfte umfassend auf ihren späteren Berufsalltag vorbereitet. Sie lernten unter anderem die Brandbekämpfung, die technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen oder Unwettern, den Einsatz im Rettungsdienst sowie den Umgang mit gefährlichen Stoffen. Zwei längere Wachpraktika bei den Feuerwehren in Rheine und Ibbenbüren ermöglichten zudem wertvolle Einblicke in die tägliche Einsatzpraxis und die unterschiedlichen Arbeitsabläufe beider Standorte. Die Kooperation zwischen den Feuerwehren geht dabei über die gemeinsame Ausbildung hinaus. Ausbilderinnen und Ausbilder aus Ibbenbüren unterstützten den Lehrgang in Rheine, während Einsatzkräfte aus Rheine regelmäßig Ausbildungsabschnitte in Ibbenbüren begleiten. Beide Feuerwehren wollen diese erfolgreiche Zusammenarbeit auch künftig weiter ausbauen.

Der nächste Ausbildungslehrgang beginnt bereits am 1. Oktober dieses Jahres. Mit der erfolgreichen Durchführung der eigenen Ausbildung hat die Feuerwehr Rheine einen wichtigen Grundstein gelegt, um auch langfristig ausreichend gut ausgebildete Einsatzkräfte für Feuerwehr und Rettungsdienst zu gewinnen und damit die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Rheine nachhaltig zu stärken.

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Regional, handgemacht und mit viel Leidenschaft: Eismanufaktur Ems-Eis setzt auf Qualität vom eigenen Hof

 

 

Lingen. Wie aus frischer Milch vom eigenen Hof hochwertiges Speiseeis entsteht, davon hat sich Oberbürgermeister Dieter Krone jetzt bei einem Besuch der neuen Eismanufaktur Ems-Eis in Brögbern überzeugt. Gemeinsam mit Ortsbürgermeister Michael Teschke und Sophia Gebken von der Wirtschaftsförderung besuchte er den Neugründer Alexander Kuhlmann auf dessen landwirtschaftlichem Betrieb am Adeligen Hof.

Die Idee entstand für den gelernten Landwirt während seiner Tätigkeit als Berater für Milchviehbetriebe. „Ich habe dort einige Höfe kennengelernt, die selbst Eis herstellen. Das hat mich inspiriert. Mir war schnell klar, dass ich zurück auf unseren Hof möchte und die Milch unserer eigenen Kühe direkt vor Ort zu einem hochwertigen Produkt verarbeiten will“, berichtet Kuhlmann.

Gemeinsam mit seinem Vater bewirtschaftet er den Milchviehbetrieb mit rund 60 Kühen. Für die Eisproduktion wurde das ehemalige Wohnhaus der Großeltern auf dem Hof zu einer modernen Eismanufaktur umgebaut.

Die Milch und Sahne stammen direkt vom eigenen Hof und werden gemeinsam mit hochwertigen Zutaten verarbeitet. In einem speziellen Kocher werden Milch, Sahne und Zucker erhitzt und anschließend beispielsweise mit frischen Erdbeeren, echter Vanille oder hochwertiger Schokolade verfeinert. Nach der Pasteurisierung reift die Eismasse über Nacht, bevor sie in der Eismaschine zu cremigem Speiseeis verarbeitet wird. Auch das Abfüllen erfolgt in echter Handarbeit. Produziert werden derzeit bis zu drei Chargen pro Woche mit insgesamt rund 90 Kilogramm Eis.

Das Sortiment umfasst neben den Klassikern Milcheis, Erdbeersorbet und Stracciatella – der beliebtesten Sorte mit besonders großen Schokoladenstücken – regelmäßig wechselnde Saisonkreationen. Aktuell ist eine Cookies-Variante mit Keksen von Coppenrath erhältlich. Mitte Juli erweitert eine neue Sorte das Angebot: Heidelbeer-Joghurt verspricht sommerlichen Genuss aus der Region.

Verkauft wird das Eis inzwischen in verschiedenen Hofläden, gastronomischen Betrieben sowie vereinzelt im Einzelhandel. Darüber hinaus erreichen den jungen Unternehmer zunehmend Anfragen für Catering und Veranstaltungen. Praktisch für unterwegs: Die Eisbecher bestehen aus Pappe, der Löffel befindet sich direkt im Deckel.

Oberbürgermeister Dieter Krone zeigte sich beeindruckt vom Konzept: „Alexander Kuhlmann verbindet traditionelle Landwirtschaft mit einer innovativen Idee und schafft damit echte regionale Wertschöpfung. Es ist schön zu sehen, mit wie viel Leidenschaft und Qualitätsbewusstsein hier ein neues Produkt entsteht. Solche Betriebe machen unsere Region stark und zeigen, welches Potenzial in kreativen Ideen steckt.“

Auch Ortsbürgermeister Michael Teschke begrüßt die Entwicklung: „Ems-Eis ist ein tolles Beispiel dafür, wie sich unsere Ortsteile weiterentwickeln und dabei ihre landwirtschaftlichen Wurzeln bewahren. Hier entsteht mit viel Eigeninitiative ein Angebot, das weit über Brögbern hinaus Anklang findet. Darauf können wir stolz sein.“

Für Alexander Kuhlmann war der Weg bis zum ersten fertigen Eis lang: „Von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt sind rund drei Jahre vergangen. Umso mehr freue ich mich, dass unser Eis so gut angenommen wird. Unser Anspruch ist es, hochwertige Zutaten mit der Milch unserer eigenen Kühe zu einem ehrlichen regionalen Produkt zu verarbeiten – und gleichzeitig immer wieder mit neuen Sorten zu überraschen.“

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Mülltonnenbrand nahe des Bürgerparks schnell gelöscht

 

Spelle – Am Sonntagabend wurde die Feuerwehr Spelle um 20:25 Uhr zu einem gemeldeten Kleinbrand im Bereich des Bürgerparks alarmiert.

Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte konnte im Bürgerpark zunächst kein Feuer festgestellt werden. Daraufhin wurde die Umgebung umfassend erkundet. Im Zuge der Erkundung entdeckten die Einsatzkräfte einen brennenden Mülleimer am Radweg entlang der Aa, unweit des Bürgerparks.

Der Brand konnte mit einem Kleinlöschgerät schnell abgelöscht werden. Anschließend wurde die Einsatzstelle kontrolliert, sodass der Einsatz beendet werden konnte.

Im Einsatz waren der Einsatzleitwagen (ELW), ein Löschgruppenfahrzeug (LF 20) sowie ein Tanklöschfahrzeug (TLF) der Feuerwehr Spelle.

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Alles wie gehabt: Spelle erwartet im NFV-Pokal den Heeslinger SC

 

Wenigstens ein Heimspiel und ein Freilos in der Qualifikation: Fußball-Oberligist SC Spelle-Venhaus erwartet im Achtelfinale des NFV-Pokals den Heeslinger SC. Beide Mannschaften treffen in diesem Wettbewerb seit 2021 schon zum vierten Mal aufeinander.

Dabei haben sich die Heeslinger zum Speller „Pokalschreck“ entwickelt. Denn sie gewannen alle drei Partien gegen den SCSV: Sie siegten im Emsland 4:1 und 2:0. Im Heimspiel in der vergangenen Saison setzten sie sich erst nach Elfmeterschießen 6:5 (2:2) durch. Es wird also höchste Zweit für die Speller Revanche.

Die Partien der Qualifikationsrunde und der ersten Runde (Achtelfinale) in den beiden Wettbwerben Oberliga und Bezirkspokalsieger (Amateure) sowie 3. Liga und Regionalliga wurden am Freitagabend in der Geschäftsstelle des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) in Barsinghausen unter der Aufsicht von NFV-Pokalspielleiter Jörg Zellmer ausgelost. Im Wettbewerb der Amateure sind 17 Mannschaften vertreten.

Die Qualifikationsrunde blieb dem SCSV erspart. Dort findet mit nur eine einzige Partie am letzten Juli-Wochenende (25./26.) statt: Der FC Verden 04 erwartet Regionalligaabsteiger BW Lohne. Die Achtelfinals sind eine Woche später geplant, also als Generalprobe für den Punktspielstart am 8./9. August.  

Der SC Spelle-Venhaus träumt schon lange von der Qualifikation für den auch finanziell lukrativen Einzug in den DFB-Pokal-Wettbewerb. Vier Siege im Niedersachsenpokal würden reichen. Das ist dem SCSV bisher noch nicht gelungen. 2023 feierte er den Aufstieg in die Regionalliga, verlor aber das Endspiel um den NFV-Pokal beim TuS Bersenbrück 0:3. 2020 schied er nach dem 5:6 nach Elfmeterschießen gegen den MTV Gifhorn im Halbfinale aus.

 

Wettbewerb Oberliga und Bezirkspokalsieger Qualifikation

FC Verden 04 – BW Lohne

 

Achtelfinale

VfL Stenum – SV Wilhelmshaven

VfV 06 Borussia Hildesheim – BSV Rehden

SC Spelle-Venhaus – Heeslinger SC

SC Hemmingen-Westerfeld – Lüneburger SK Hansa

STK Eilvese – Vorwärts Nordhorn

TuS Bersenbrück – SSV Vorsfelde

TSV Bardowick – Sieger FC Verden 04/BW Lohne

SV Reislingen-Neuhaus – 1. FC Germania Egestorf-Langreder

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Praxisnah und vielseitig: Die Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG erhält erstmals das IHK-Qualitätssiegel „Top-Ausbildungsbetrieb“

                          

Wer die Fachkräfte von morgen gewinnen will, muss jungen Menschen mehr bieten als einen klassischen Ausbildungsplatz. Wie das gelingen kann, zeigt die Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG in Spelle. Für ihre herausragende Ausbildungsqualität wurde das Unternehmen nun erstmals mit dem IHK-Qualitätssiegel „Top-Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet.

Die Urkundenübergabe durch IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf fand direkt am Unternehmensstandort in Spelle statt. Im Rahmen der Auszeichnung betonte Jan Horstmann, Geschäftsführer Konstruktion & Entwicklung: „Unsere Ausbildung ist seit Jahrzehnten ein zentraler Erfolgsfaktor unseres Familienunternehmens. Die Auszeichnung würdigt das große Engagement unserer Ausbilder sowie aller Mitarbeiter, die täglich mit Herzblut junge Menschen auf ihrem beruflichen Weg begleiten“.

Die Maschinenfabrik ist der größte industrielle Ausbildungsbetrieb in unserer Region und bildet den eigenen Nachwuchs in 18 verschiedenen Berufen und dualen Studiengängen aus. Besonders prägend ist das Ausbildungsmarketing, das genau diese Vielfalt zum Ausdruck bringt. Neben einem modernen Auftritt auf den Social-Media-Kanälen mit authentischen Einblicken in den Ausbildungsalltag, überzeugt das Unternehmen mit attraktiven Veranstaltungsangeboten zur Berufsorientierung. So haben zukünftige Schulabgänger die Möglichkeit, in den Oster- oder Herbstferien durch das Mini-Praktikum „2 Tage – 2 Felder“ gewerblich-technische Berufe praktisch kennenzulernen. Beim Berufe-Check hingegen stehen an einem Nachmittag im Monat die Krone Ausbilder vor Ort für eine persönliche Beratung zur Verfügung. Dabei können z.B. Eltern die modernen Lehrwerkstätten besichtigen oder mehr über das bereichsübergreifende Ausbildungskonzept erfahren, bei dem die Nachwuchskräfte gezielt Perspektiven wechseln und unterschiedliche Unternehmensbereiche kennenlernen können.

Wie Ausbildung bei der Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG über klassische Inhalte hinausgeht, zeigt sich auch in interdisziplinären Azubi-Projekten. Ein Beispiel ist die unternehmensinterne Fahrradwerkstatt: Industriekaufleute übernehmen die Organisation, während gewerbliche Auszubildende Wartung und Reparaturen durchführen. So entsteht Zusammenarbeit mit direktem Praxisbezug und Verantwortungscharakter. „In solchen Projekten wird aus Ausbildung Teamarbeit über Bereiche hinweg – genau das schafft Verständnis, das im späteren Berufsleben entscheidend ist“, sagte Graf.

Ausbildung wird bei Krone nicht isoliert betrachtet, sondern eng mit der Personalarbeit verzahnt – mit dem gemeinsamen Ziel, Nachwuchskräfte frühzeitig zu gewinnen, zu begleiten und langfristig an das Unternehmen zu binden.

An der Urkundenübergabe nahmen neben Horstmann auch Agnes Luszczyk (Personalleitung), Patrick Roling, Peter Kottmann, Timo Deters und Melanie Plumpe teil, die gemeinsam die Ausbildungsarbeit im Unternehmen gestalten und verantworten.

Das Qualitätssiegel „Top Ausbildung“ wird für drei Jahre vergeben und steht für besonders strukturierte, praxisnahe und zukunftsorientierte Ausbildung. Weitere Informationen erhalten an dem Siegel interessierte Betriebe bei der IHK.

Freuen sich gemeinsam über die Zertifizierung (v.l.n.r.): IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf, Patrick Roling (Ausbildungsleitung Lehrwerkstatt Metall), Peter Kottmann (Ausbildungsleitung Lehrwerkstatt Mechatronik), Jan Horstmann (Geschäftsführer Konstruktion & Entwicklung), Melanie Plumpe (Personalreferentin Ausbildung), Timo Deters (Ausbildungsleitung Lehrwerkstatt Metall), Agnes Luszczyk (Personalleitung). Bildquelle: Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG

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Austausch zur zahnärztlichen Versorgung in der Samtgemeinde Spelle

 

Spelle – Die Sicherung einer wohnortnahen zahnmedizinischen Versorgung stand im Mittelpunkt eines konstruktiven Austauschs zwischen der Samtgemeinde Spelle und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KZVN). Im Gespräch erläuterten der Vorstandsbeauftragte Dr. Helfried Bieber und Referent Magnus Hermann von der KZVN die aktuelle Versorgungssituation und neue Fördermaßnahmen. 

Die KZVN ist für die flächendeckende Versorgung zuständig und berechnet diese jährlich nach Einwohnern und Arbeitszeiten der Mediziner. Die Samtgemeinde Spelle zählt gemeinsam mit Freren, Lingen, Emsbüren und Salzbergen zum Planungsbereich Lingen, der aktuell einen soliden Versorgungsgrad von 94,56 Prozent aufweist. Es wurde allerdings auch der Unterschied zwischen dem hohen Versorgungsgrad in der Stadt Lingen und den deutlich niedrigeren Versorgungsgraden in den umliegenden Kommunen aufgezeigt. In der Samtgemeinde Spelle selbst sind derzeit vier Zahnärzte zugelassen und vier weitere angestellt. Da rechnerisch dennoch zukünftiger Bedarf besteht, sucht die KZVN gezielt den Dialog mit den Kommunen. Denn wie in anderen ärztlichen Fachrichtungen macht auch in der Zahnmedizin der demographische Wandel – mit steigendem Durchschnittsalter der Zahnärztinnen und -ärzte sowie rückläufige Bewerberzahlen – keinen Halt. 

Um die Bedarfe besser zu decken, fördert die KZVN zahnärztliche Famulaturen und ab dem Jahr 2027 auch die Niederlassung von Zahnärzten in unterversorgten Regionen. Hierzu ist die KZVN im Austausch mit Zahnärztinnen und -ärzten sowie Hochschulabsolventen aus dem Bereich Zahnmedizin.

Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils hob im Gespräch hervor: „Die Samtgemeinde Spelle hat ein gesteigertes Interesse, die wohnortnahe medizinische Versorgung in ihren Mitgliedsgemeinden sicherzustellen und auszubauen. Aus diesem Grund initiieren wir u.a. Austauschformate unter den ansässigen Medizinerinnen und Medizinern und unterstützten ärztliche Niederlassungen im Samtgemeindegebiet.“

Ansprechpartner zu diesem Thema ist Dr. Jens Konermann (E-Mail: jens.konermann@spelle.de, Tel.: 05977-937-800).

 Freuen sich über den gemeinsamen Austausch (v.l.n.r.): Spelles Bürgermeister Stefan Heeke, Wirtschaftsförderer Dr. Jens Konermann, Magnus Herrmann und Dr. Helfried Bieber (beide KZVN), Schapens Bürgermeisterin Petra Kleinbuntemeyer und Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils

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Über 1400 Euro nach „PoliTour 2026“ für Deutsche Teddy Stiftung

 

Steinfurt / Lingen. Die von der Kreispolizeibehörde Steinfurt, der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim und Verkehrswacht Lingen arrangierte „PoliTour 2026“ verlief wieder sehr erfolgreich. Ziel der 200 Kilometer langen geführten Motorradtour war es, das Bewusstsein für Verkehrssicherheit zu stärken, die Fahrtechnik zu verbessern sowie den Austausch zwischen Motorradfahrenden und der Polizei zu fördern. Die PoliTour startete am 21. Juni 2026 an sechs verschiedenen Standorten: Lingen, Freren, Schüttorf, Recke, Saerbeck und Wettringen. So kamen während der PoliTour und durch weitere Spenden im Anschluss an die Veranstaltung 1433,35 Euro zusammen. Im Rahmen des Motorradfahrerstammtisch in Lingen auf dem Gelände des Campus Lingen der Hochschule Osnabrück überreicht Verkehrssicherheitsberater Thomas Höving von der Kreispolizeibehörde Steinfurt den symbolischen Scheck in Höhe von 1433,35 Euro an Kristina Evers aus Löningen, die Vorstandsmitglied der Deutschen Teddy Stiftung ist. Höving stellte heraus, wie wichtig die Arbeit der Stiftung sei und lobte das Engagement aller, die zum Gelingen der „PoliTour 2026“ beigetragen hätten. Evers betonte: „Ich bin total begeistert von der Aktion und natürlich von der Spende. Unser Ziel ist, mit einem Teddybär Kindern in Notlagen zu helfen, um diese ohne Traumatisierung zu überstehen. Wir wollen Rettungsfahrzeuge, Streifenwagen der Polizei, Feuerwehrfahrzeuge, Jugendämter, Kinderhospize und die Ambulanzen von Krankenhäusern mit Teddybären auszustatten, die dann an Kinder verteilt werden können. Wir freuen uns sehr über jegliche Hilfe, damit wir unsere ehrenamtlichen Aufgaben bewerkstelligen können!“

Thomas Höving (links) überreichte den symbolischen Scheck in Höhe von 1433,35 Euro an Kristina Evers (Mitte).

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Neuer Wohnmobilstellplatz eröffnet Modernes Angebot stärkt den Tourismus in Lingen

 


Lingen.
Größer und moderner präsentiert sich bereits seit einigen Wochen der Wohnmobilstellplatz an der Teichstraße in Lingen. In einem Vororttermin haben Vertreter des neuen Betreibers Camping-Car Park, der Stadt Lingen, des LWTs und der beteiligten Firmen jetzt das neue Angebot vorgestellt. Ab sofort stehen 50 Stellplätze auf dem erweiterten Gelände an der Teichstraße zur Verfügung.  Bereits 2023 begannen die Planungen für die Neugestaltung des Areals. Im November 2024 starteten die Umbauarbeiten. Dafür wurde die Fläche des ehemaligen Wertstoffhofes erworben und der bestehende Stellplatz von 36 auf 50 Stellplätze erweitert und modernisiert. Es ist der zweite Platz des Betreibers Camping-Car Park in Deutschland. Europaweit zählen rund 800 Wohnmobilstellplätze zum Angebot.  

„Lingen ergänzt unser Netzwerk hervorragend“, betonte Maxime Lauden von Camping-Car Park. „Die Kombination aus Natur, Erholung, einer lebendigen Innenstadt und attraktiven Freizeitangeboten macht den Standort besonders interessant. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und darauf, viele Reisemobilisten für Lingen begeistern zu können.“ Zur Ausstattung gehörten Stromanschlüsse, Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten, WLAN und eine Kameraüberwachung. Jan Koormann, Geschäftsführer der Lingen Wirtschaft + Tourismus GmbH (LWT), zeigte sich erfreut über die Fertigstellung: „Mit Camping-Car Park konnten wir einen starken Partner gewinnen, der europaweit hervorragend vernetzt ist. Der neue Stellplatz bietet deutlich mehr Komfort und Kapazität und ist ein weiterer Baustein, um unsere Stadt als attraktives Reiseziel zu stärken.“

Für Günter Reppien, Vorsitzender des Ausschusses für Planen, Bauen und Mobilität, fügt sich der Stellplatz hervorragend in das Umfeld ein: „Die Erweiterung hat sich gelohnt. Mit 50 Stellplätzen hat der Platz genau die richtige Größe. Besonders die Nähe zum Kinderspielplatz, Bolzplatz und Grillplatz macht den Standort für Familien und Reisende sehr attraktiv.“

Auch der Tourismusverband Emsland sieht großes Potenzial. „Der Wohnmobiltourismus ist seit Jahren ein wachsendes Segment“, erklärte Geschäftsführer Uwe Carli. „Die Zahl der Übernachtungen im Emsland ist von 1,9 Millionen im Jahr 2019 auf rund 2,5 Millionen gestiegen. Ich gratuliere der Stadt Lingen und Camping-Car Park zu diesem gelungenen Projekt und wünsche dem neuen Stellplatz eine hervorragende Auslastung.“

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64-jähriger prallt mit Kleinkraftrad gegen Baum in Lünne

 

Lünne – Am Mittwoch, den 01.07.2026, kam es gegen 21:20 Uhr auf der K308 bei Lünne zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 64-jähriger Fahrer eines Kleinkraftrades schwer verletzt wurde.

NEF Foto-ESM

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Mann mit seiner Simson die K308 aus Richtung B70 kommend in Richtung Listrup. Im Verlauf einer Rechtskurve kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.

Der 64-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Im Rahmen der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf eine Alkoholbeeinflussung des Fahrers. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,56 Promille. Es wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

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Erste Testspiel-Niederlage für den SC Spelle-Venhaus

 

Der SC Spelle-Venhaus hat im vierten Vorbereitungsspiel die erste Niederlage hinnehmen müssen. Gegen den westfälischen Oberligisten 1. FC Gievenbeck unterlag der SCSV im Getränke Hoffmann Stadion vor rund 80 Zuschauern mit 3:5 (1:1).

Die Gäste gingen früh durch einen verwandelten Foulelfmeter von Fabian Witt (3.) in Führung. Moritz Pauli sorgte mit einer Ecke, die ein Gievenbecker ins eigene Tor köpfte, für den schnellen Ausgleich. Kurz vor der Pause vergab Tom Winnemöller die Chance zur Führung, als er mit einem Strafstoß an Gäste-Keeper Max Büscher scheiterte.

Nach dem Seitenwechsel brachte Fabian Witt Gievenbeck mit zwei weiteren Treffern auf die Siegerstraße. Winnemöller verkürzte zwischenzeitlich auf 2:3, später traf auch Niklas Oswald zum 3:4. Den Schlusspunkt setzte Louis Elias Martin mit dem 5:3 für die Gäste.

Trainer Henry Hupe zieht dennoch ein positives Zwischenfazit der ersten Vorbereitungsphase. Nach einer kurzen Pause mit individuellem Trainingsplan nimmt der SCSV am 13. Juli das Mannschaftstraining wieder auf. Die nächsten Testspiele sind am 17. Juli gegen Preußen Münster II und am 22. Juli gegen GW Nottuln angesetzt.

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Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Venhaus errichten neues Terrassendach in Eigenleistung

 

Großzügige finanzielle Unterstützung durch die Volksbank Süd-Emsland eG und die emvion IT Solutions GmbH & Co. KG ermöglicht die Aufwertung des Außenbereichs am Feuerwehrhaus.

Venhaus. Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Venhaus freuen sich über eine gelungene Aufwertung ihres Feuerwehrhauses: In tatkräftiger Eigenleistung haben die Mitglieder der Einsatzabteilung ein neues, modernes Terrassendach errichtet.

Der geschaffene Unterstand bietet ab sofort optimalen Schutz vor Witterungseinflüssen und wertet den Außenbereich für kameradschaftliche Treffen und Veranstaltungen und Schulungen deutlich auf.

Ein solches Projekt lässt sich jedoch nicht ohne verlässliche Partner realisieren. Die Anschaffung des hochwertigen Materials wurde durch zwei namhafte regionale Spender maßgeblich unterstützt. Die Volksbank Süd-Emsland eG beteiligte sich mit einer großzügigen Spende in Höhe von 1.500 Euro an den Materialkosten. Weitere 1.000 Euro steuerte die emvion IT Solutions GmbH & Co. KG bei. Dank dieser Zuwendungen konnte die Planung ohne Verzögerungen in die Tat umgesetzt werden.

„Die Stärkung des Ehrenamtes und der Zusammenhalt in unserer Wehr zeigen sich nicht nur im Einsatz, sondern auch bei solchen gemeinschaftlichen Projekten. Dass wir dabei so großartig aus der Wirtschaft und von lokalen Institutionen unterstützt werden, ist alles andere als selbstverständlich“, betont die Wehrführung. „Unser größter Dank gilt der Volksbank Süd-Emsland eG sowie der emvion IT Solutions GmbH & Co. KG für ihr vorbildliches Engagement und die großzügigen Spenden.“ Nachdem die Finanzierung gesichert war, packten die Kameraden selbst an. In zahlreichen ehrenamtlichen Arbeitsstunden wurde das Fundament vorbereitet, die Dachkonstruktion gerichtet und fachgerecht montiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und stärkt nicht zuletzt auch den Teamgeist innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Venhaus.

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Rennradfahrer bei Verkehrsunfall in Spelle schwer verletzt

 

Spelle – Am Montag, 29.06.2026, gegen 16:01 Uhr, kam es im Bereich der Brookstraße. /Imhofstraße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Rennradfahrer schwer verletzt wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 28-jähriger Fahrer eines Mercedes Sprinter die Brookstraße aus Richtung Rheiner Straße kommend und beabsichtigte, die Imhofstraße zu überqueren. Dabei übersah er offenbar einen von links kommenden, bevorrechtigten 58-jährigen Rennradfahrer.

Es kam zum Zusammenstoß, bei dem der 58-Jährige schwer verletzt wurde. Er wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Rennradfahrer die Straße entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung eines durch Verkehrszeichen 240 ausgewiesenen gemeinsamen Geh- und Radweges.

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