Sternenspaziergang in Spelle

Jetzt schon in den Terminkalender eintragen „Sternenspaziergang“
in Spelle.

Den Spruch im umgekehrten Sinne erleben – Lass dir Zeit für Sterne, es ist der Weg zum Träumen!“ – Das dürfen Sie am. Freitag, 18. November 2022 von 16.00 – 21.30 Uhr.
Ein Spaziergang durch Spelle, der funkelnde Momente verspricht!
Lassen Sie sich von unseren Handel- und Gewerbetreibenden überraschen… Viele Inspirationen rund um den Advent erwarten Sie! – Freuen Sie sich auf einen entspannten Abend mit Familie oder Freunden, an dem Sie sich von Handwerkern und Fachspezialisten verzaubern lassen!
Die Prestogang und das Kinderorchester werden Sie musikalisch unterhalten. Eisbildhauer erschaffen vor Ort wunderschöne Eisskulpturen.
Die STERNEN WEGROUTE mit allen teilnehmenden Geschäften und Restaurants liegt ab November in vielen Speller Geschäften.

Lastwagen aus Bayern rutscht von der Fahrbahn

Spelle. Am Montagmittag ist auf der Umgehungsstraße (K 316) in Spelle in Höhe des Industriegebietes ein Lastwagen aus Bayern verunglückt. Der Lkw eines Transportunternehmens aus Landsberg am Lech kam gegen 12.20 Uhr aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Dabei landete der mit einer Erntemaschine beladene Anhänger im Straßengraben. Der 49-jährige Fahrer des Gespanns hatte Glück im Unglück und kam mit dem Schrecken davon. Die Erntemaschine auf dem Auflieger konnte von den Mitarbeitern der Firma Krone geborgen werden. Bei dem Unfall war erheblich Sachschaden entstanden. Die Umgehungsstraße (K 316) war für längere Zeit voll gesperrt.    

 

Damen 1 zahlt Lehrgeld

Nichts zu holen gab es am Samstag, den 15.10.2022 für die Volleyballerinnen des SC Spelle-Venhaus. Vor heimischem Publikum unterlag das junge Team dem USC Braunschweig deutlich mit 0:3 (16:25; 6:25; 22:25). Lediglich in Satz 3 konnten die Emsländerinnen den Routiniers um Trainerfuchs Matthias Keller Paroli bieten.

Nach der 3-wöchigen Spielpause hatte sich die junge Speller Mannschaft viel vorgenommen: so wollte man erneut leidenschaftlich um jeden Ball kämpfen, unbeschwert aufspielen und den ZuschauerInnen in eigener Halle ein tolles Volleyballmatch liefern. Dies gelang dem Team um das Trainerduo Martin Altenschulte und Stefan Jäger phasenweise, aber ohne zählbaren Erfolg.

Gleich zu Beginn der Partie war das Gastteam hellwach und präsentierte sich in allen Bereichen Druckvoll und hoch konzentriert. Bereits beim 1:6 und 11:19waren beide Auszeiten auf Seiten der Heimmannschaft genommen. Zwar stimmte auf Seiten der Spellerinnen der Kampfgeist; dem schnellen und druckvollen Spiel der Braunschweigerinnen kam man aber kaum hinterher. Erst zum Ende des ersten Satzes rappelte man sich auf, schaltete den Kopf aus und präsentierte sich risikobereit. Diese kleine Aufholjagd ließ das SCSV-Team und die zahlreichen ZuschauerInnen auf einen positiveren weiteren Spielverlauf ab Satz 2 hoffen.

Normalerweise stirbt die Hoffnung ja zuletzt. Was sich dann aber im zweiten (gerade einmal 18-minütigen) Satz abspielte, wird man auf Seiten der Spellerinnen schnell vergessen machen wollen. Kaum eine Annahme erreichte die Zuspielerin, technische Fehler reihten sich ein und innerhalb einer Rotation war der Satz bereits gelaufen. Vor allem Sophie Bente servierte eine platzierte 10-Punkte-Aufschlagserie bereits zu Beginn des Satzes zum 10:1 aus Sicht der USClerinnen und „versenkte“ im gesamten Spiel auch im Angriff nahezu jeden Ball, so dass sie nach dem Spiel zur MVP gewählt wurde. Zu allem Überfluss verletzte sich Madita Brüning am Daumen und konnte das Spiel nicht weiter fortsetzen.

Trainer Stefan Jäger zeigte sich nach diesem Durchgang ratlos: „Wir haben alles versucht, haben die Annahme verschoben und auch taktisch umgestellt. Das Selbstbewusstsein und die Ausstrahlung aller war im Keller. Solche Sätze und Spiele gibt’s. Man darf dabei nicht vergessen, dass wir einen großen Umbruch vollzogen haben. Viele Spielerinnen müssen sich erst an das Niveau gewöhnen. Das braucht Zeit. Zudem ist unser Kader klein, so dass alle direkt in die Pflicht genommen werden. Das birgt viele Chancen, aber auch Risiken, was man an solch einem Satz, aber auch Spiel ablesen kann. Es gilt nun, damit weiterzuarbeiten und die Erfahrungen zu nutzen.“

Gesagt, getan: ab Satz 3 sollte es dann ein Volleyballspiel auf Augenhöhe werden. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Bis zum Ende dieses Durchgangs konnte sich kein Team mit mehr als 2 Punkten absetzen. Spelle hatte die eigene Annahme besser im Griff, das Publikum bekam lange und spannende Rallyes mit erfolgreichen Abschlüssen auf beiden Seiten zu sehen. Beherzt und unbekümmert wie bereits im ersten Spiel der Saison keimte die Hoffnung auf, sich erneut in Satz 4 kämpfen zu können. Vor allem Jana Holtel konnte mit platzierten Aufschlägen und platzierten Linienangriffen die Gegnerinnen immer wieder unter Druck setzen, so dass sie nach dem Spiel die MVP-Auszeichnung auf Seiten der Emsländerinnen erhielt. Aber auch alle anderen Spielerinnen als auch das Publikum gaben alles für eine Verlängerung des Spiels. Schlussendlich machte dann aber die Erfahrung der Braunschweigerinnen das letzte Quäntchen aus und das Gastteam mit einem verdienten Sieg den Sack zu.

Dennoch sind sich die SCSV-Verantwortlichen einig: auf diesen dritten Satz kann man weiter aufbauen. Neben den spielerisch guten Ansätzen stimmte auch der Kampf- und Teamgeist aller. Nun gilt es die positiven Aspekte zu stabilisieren und auszubauen. Denn am kommenden Wochenende steht gleich das nächste Spiel auf dem Programm. Beim Tabellenletzten der Raspo Lathen möchte man dann wieder punkten oder gar den ersten Saisonsieg einfahren.

Drei Personen bei Unfall auf der B70 verletzt


Salzbergen- Am frühen Samstagmorgen kam es auf der B70 bei Salzbergen zu einem Verkehrsunfall, bei dem drei Personen verletzt wurden. Der 30-jährige Fahrer eines Audi sowie seine 21-jährige Beifahrerin waren gegen 5.10 Uhr auf der Bundesstraße in Richtung Lingen unterwegs. Als sie nach links in die Straße
Holsterfeld abbogen, kam es im Kreuzungsbereich aus bisher ungeklärter Ursache zum Zusammenstoß mit dem Opel einer 55-Jährigen, die die B70 in Richtung Rheine
befuhr. Die Beifahrerin sowie die Opel-Fahrerin wurden bei dem Unfall schwerverletzt. Der Fahrer des Audi erlitt leichte Verletzungen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro.

Polizei Spelle sucht Zeugen

Spelle  – Am vergangenen Samstagmorgen (wir berichteten) haben bislang unbekannte Täter ein Pulverfeuerlöscher in der Aa an der Bernard-Krone-Straße hinter dem dortigen Aldi-Markt in Spelle entleert. Das Gewässer musste durch eine Spezialfirma gereinigt werden.

Sachdienliche Angaben, insbesondere zum Herkunftsort des Feuerlöschers, werden gebeten, sich mit der Polizei in Spelle unter der Telefonnummer 05977/929210 in Verbindung zu setzen.

 

Dr. Bernard Krone verstorben

Spelle . Nach kurzer schwerer Krankheit ist Dr. Bernard Krone in de Nacht zum 14. Oktober 2022 im Alter von 82 Jahren verstorben.

Mit der Familie und allen Angehörigen trauern nicht nur die über 7.000 Mitarbeitenden, sondern auch die internationale Landtechnik- sowie die europäische Nutzfahrzeugbranche, die der leidenschaftliche Familienunternehmer Dr. Bernard Krone durch sein langjähriges Wirken entscheidend mitgeprägt hat. Der Kontakt zu den Kunden – das persönliche Gespräch mit den Menschen der Branchen – lag ihm dabei seit jeher ganz besonders am Herzen.

Dr. Bernard Krone galt als visionärer Macher. Sein Lebensmotto ging auf den Philosophen Dante Alighieri zurück: „Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt.“, und er handelte – selbstverständlich. Fortwährend entwickelte er das Unternehmen weiter und traf wegweisende Entscheidungen zur Diversifizierung des Unternehmens: Neben dem Einstieg in den Nutzfahrzeugbereich etablierte er unter anderem die Selbstfahrtechnik in der Landtechnik und spezialisierte das Unternehmen Krone auf die Futtererntetechnik. So gestaltete er über viele Jahrzehnte hinweg die Unternehmensgruppe, entwickelte Produkte und stellte Weichen, bevor er sich 2010 offiziell aus dem operativen Geschäft zurückzog und das Ruder an seinen Sohn Bernard Krone übergab. Mit der frühzeitigen Regelung der Unternehmensnachfolge zum Wohle der Krone Gruppe bewies er erneut unternehmerische Weitsicht. Sein wichtigster Rat an den Nachfolger: „Bleib immer der Schmied aus dem Emsland wie dein Urgroßvater, dein Großvater und dein Vater.“

Sein Engagement wirkte weit über die Unternehmensgrenzen hinaus. Mit ganzer Kraft brachte er sich auch in der Verbandsarbeit ein: bei der IHK, in der Landmaschinen- und Ackerschlepper Vereinigung (LAV), als Präsident des Europäischen Verbands der Landmaschinenhersteller (CEMA), im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), als langjähriger Vizepräsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA) sowie als Vorsitzender der Herstellergruppe „Anhänger, Aufbauten und Busse“. Seine Leistungen wurden vielfach gewürdigt. Die Technische Universität Carolo Wilhelmina Braunschweig verlieh ihm den Ehrendoktortitel. Er erhielt die Tilo-Freiherr-von-Wilmowsky-Medaille für „langjährige wertvolle Impulse zum Wohle der in der Landwirtschaft beschäftigten Menschen“, die Max-Eyth-Denkmünze in Gold, und der damalige niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff überreichte ihm das Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens; Ministerpräsident Stephan Weil das Verdienstkreuz 1. Klasse des Landes Niedersachsen. Außerdem erhielt Dr. Bernard Krone den Branchen-Award LEO in der Kategorie „Innovation/Idee“ für das Konzept des bekannten Lang-Lkws. Er wurde zudem mit der Emsland-Medaille ausgezeichnet, mit der Grashof-Denkmünze – der höchsten Auszeichnung des Vereins Deutscher Ingenieure – und mit dem „Großen Wagen“ des Bundesverbandes Güterverkehr Logistik und Entsorgung (BGL). Der VDA ernannte ihn 2013 zum Ehrenmitglied.

Dr. Bernard Krone wuchs von Beginn an in das Unternehmen hinein. Schon als Kind durfte er oft mit in die Fabrik und zu den Kunden. Als 6-jähriger Schüler erklärte er seinem Lehrer, dass er in der Werkstatt mehr lernen könne als in der Schule. Er ging natürlich trotzdem weiter dorthin, absolvierte nach dem Abschluss eine Lehre und begann dann 1959 als bis dahin jüngster Studienanfänger die akademische Ausbildung zum Maschinenbauingenieur in Köln. Drei Jahre später schloss er das Studium erfolgreich ab und stieg ins Unternehmen ein. Sein Vater schickte ihn anschließend zu einem Auslandsaufenthalt nach Irland. Er wollte ihn frühestmöglich auf die Übernahme des Unternehmen vorbereiten. Im Jahr 1970 starb sein Vater überraschend viel zu früh. Als Alleinerbe übernahm er die Firmennachfolge der Landmaschinenproduktion in Spelle. Es waren große Fußstapfen, in die Dr. Bernard Krone trat, aber es war für ihn eine Selbstverständlichkeit, die Verantwortung zu übernehmen.

Der 3-fache Familienvater und mehrfache Großvater engagierte sich im Privatleben als passionierter Jäger und Landwirt für die Belange der Natur in seiner Heimatregion sowie darüber hinaus. Die aktive Teilnahme und Förderung des lokalen Vereinswesens waren für ihn selbstverständlich fester Bestandteil seines Wirkens.  

Auch wenn der Tod von Dr. Bernard Krone einen tiefen Einschnitt in der Seele des Unternehmens hinterlässt, bilden die gelebten Werte des weitsichtigen und dennoch bodenständigen Emsländersnoch heute die Basis für den nachhaltigen Unternehmenserfolg. Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Geradlinigkeit – das sind Begriffe, mit denen viele Wegbegleiter ihn voller Wertschätzung beschreiben. Es war ihm immer wichtig, ein Vorbild zu sein und diese Rolle aktiv zu leben.

Unser tiefes Mitgefühl und aufrichtige Anteilnahme gilt der Familie Krone und Angehörigen.

Fromme GmbH eröffnet neuen Firmensitz in Lünne

Spelle – Auf 500 Quadratmetern hat die Firma Fromme GmbH neue moderne Ausstellungsräume am Stellmacherweg 2 direkt an der B 70 in Lünne eröffnet. Neben einer großen Auswahl an Küchen- und Badmöbeln findet auch eine vielseitige Fliesenausstellung in den neuen Räumlichkeiten Platz. Unter der Leitung von Geschäftsführer Peter Fromme ist der 1983 von Helmut Fromme gegründete Familienbetrieb mittlerweile auf 16 Mitarbeiter gewachsen. Durch den neuen Firmensitz werden alle Dienstleistungsangebote der Fromme GmbH unter einem Dach gebündelt und das gesamte Team kann „noch passgenauer und zielgerichteter auf die Bedürfnisse unserer Kunden*innen eingehen“, freut sich Peter Fromme über die neue Firmenzentrale. Zu den Eröffnungstagen machte sich auch die Speller Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann gemeinsam mit dem stellv. Bürgermeister aus Lünne Andreas Wintermann ein Bild der neuen Räumlichkeiten und zeigte sich sichtlich beeindruckt: „Die neuen Ausstellungsräume spiegeln euren hohen Qualitätsanspruch wider. Mit eurem ganzheitlichen Konzept ermöglicht ihr Lösungen, die auf individuelle Bedürfnisse angepasst werden können“.

Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann (links) und stellv. Bürgermeister aus Lünne Andreas Wintermann (rechts) gemeinsam mit Geschäftsführer Fromme GmbH Peter Fromme vor den neuen Ausstellungsräumen in Lünne

Experten warnen eindringlich vor „Heiz-Experimenten“

Meppen. Am 15. Oktober 2022 ist Tag des Schornsteinfegers. In diesem Jahr steht der Aktionstag des Handwerks unter dem Motto „Sicher heizen – keine Heiz-Experimente im nächsten Winter“. In der Energiekrise weisen Schornsteinfeger und Schornsteinfegerinnen sowie Feuerwehrleute ausdrücklich auf einen umsichtigen Umgang mit Öfen und Kaminenhin, andernfalls kann Lebensgefahr bestehen.

Im Meppener Kreishaus begrüßte Landrat Marc-André Burgdorf zusammen mit der zuständigenSozialdezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis aus diesem Anlass Sascha Große-Hartlage, Obermeister der Schornsteinfegerinnung, Frank Schuten, Bernd Gebken, Alois Bölscher und Andreas Holt, bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger und Obleute der Kreisgruppen, sowie Holger Dyckhoff, Kreisbrandmeister.

Mobile Gasheizstrahler, Ethanolkamine, Feuerstellen oder Holzkohlegrills als Heizung in Haus oder Wohnung? „Solche Heiz-Experimente kommen überhaupt nicht in Frage, denn es bestehtakute Vergiftungsgefahr durch Kohlenmonoxid, sagt Große-Hartlage. „Feuerwehr und Schornsteinfegerhandwerk raten grundsätzlich vom improvisierten Heizen bzw. gefährlichen Eigenkonstruktionen ab und verweisen gemeinsam auf mögliche Gefahrenquellen“, betont auch Dyckhoff.

Auf der Suche nach möglichen alternativen Wärmequellen kämen ausschließlich u. a. Scheitholz- oder Pelletfeuerung, eine hybride Heizungsanlage mit einer Kombination aus verschiedenenEnergieträgern oder eine Wärmepumpe in Betracht, erläutert Große-Hartlage. Doch die Einrichtung und Installation solcher Anlagen sollte immer einem Fachmann überlassen werden, warnt er. „Eine Feuerstätte bildet mit der Abgasanlage, also dem Schornstein, ein geschlossenes System. Da muss alles passen, sonst besteht die Gefahr, dass Abgase in den Wohnraum entweichen. Das so entstehende Kohlenmonoxid ist giftig und lebensgefährlich, umso mehr, da es unsichtbar, geruchs- und geschmacksfrei ist“, erläutert er. Der Einbau einer neuen Anlage muss daher auch von der bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegerin bzw. vom bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger baulich abgenommen und vor Inbetriebnahme die Betriebs- und Brandsicherheit bescheinigt werden.

Um Kaminbrände zu vermeiden, ist es zudem wichtig, richtig zu befeuern. Zeitungspapier, Sperrmüll, behandeltes oder feuchtes Holz sollten nicht verbrannt werden. Dabei entstehen Schadstoffe, die Umwelt und Gesundheit belasten. Darüber hinaus kann es bei der Verwendung von nicht ausreichend trockenem Holz zu gefährlichen Kaminbränden kommen, die die Feuerwehren auf den Plan rufen. „Selbstständige Löschversuche eines solchen Rußbrandes sollten keinesfalls unternommen werden. Das kann zu weiteren Schäden führen“, warnt Dyckhoff.

Mehr Informationen und weitere Tipps zu diesem Thema finden Verbraucher im Internet unter www.schornsteinfeger.de  

Bild: Landrat Marc-André Burgdorf (4. v. l.) und Dezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis (3. v. r.) warnen gemeinsam mit Schornsteinfegern und Feuerwehr vor „Heiz-Experimenten“. (Foto: Landkreis Emsland)

Im Dienst der Gemeinschaft – Beschäftigte der Stadt feiern Dienstjubiläum

Rheine. Gleich 26 Beschäftigte der Stadt Rheine hatten Grund zum Anstoßen: Sie durften sich über 25 bzw. 40 Jahre im öffentlichen Dienst freuen. Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann empfing die gutgelaunten Jubilare kürzlich im Salzsiedehaus. In seiner Rede bedankte er sich für das langjährige Engagement und den großen Einsatz, den alle Anwesenden für die Stadt Rheine gezeigt hätten. „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit“, so Lüttmann weiter. Nachdem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wenig in Erinnerungen schwelgten und auf die vielfältigen Veränderungen der letzten Jahrzehnte zurückblickten, beglückwünschte der Bürgermeister alle Jubilare einzeln. Jeder und jede von ihnen erhielt eine Urkunde und einen Blumenstrauß. Anschließend kamen noch alle Beteiligten bei Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken im Foyer des Salzsiedehauses zusammen und ließen die Feierlichkeiten gemeinsam ausklingen.

Geehrt wurden: Sonja Westhoff, Renate Wagner, Britta Völker, Wiebke Gehrke, Ursula Lütkemeyer, Heike Born, Andre Kenning, Cathrin Attermeyer-Koch, Almut Spöring, Monika Brüske, Ulrich Niehues, Marco Lange, Susanne Veltmann (25 Jahre) und Ingrid Ovel, Heike Baus, Sabine Wessels, Claudia Roß, Rüdiger Elbers, Peter Temmen, Ursula Mense, Susanne Müller, Dorothee Nünning, Klaus Schoppe, Lorenz Cichon, Frank Wolf (40 Jahre)

Logopädiepraxis Baltes/Meyer-Baltes aus Spelle feiert 20-jähriges Praxisjubiläum

Spelle – Die Logopädiepraxis Baltes/Meyer-Baltes an der Hauptstraße 43 in Spelle feiert ihr 20-jähriges Praxisjubiläum. Seit 20 Jahren helfen die Praxisinhaber Reiner Baltes und Britta Meyer-Baltes ihren Patienten*innen aus Spelle und Umgebung bei Sprachschwierigkeiten. Und auch der Bürgermeister aus Spelle Andreas Wenninghoff ließ es sich nicht nehmen die beiden Praxisinhaber zu diesem Jubiläum persönlich zu beglückwünschen: „Mit eurer Praxis leistet ihr einen sehr wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung im Ort. Das ihr auf 20 Jahre erfolgreiche Praxisarbeit zurückblicken könnt, zeigt euer außergewöhnliches Engagement für eure Patienten“.

Gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Wenninghoff freuen sich die Praxisinhaber Britta Meyer-Baltes und Reiner Baltes (von links) über das 20-jährige Praxisjubiläum

 

Sterben, Tod und Trauer … ein Thema in der Grundschule?

Vom 26.09. bis 30.09.2022 organisierte eine Gruppe von geschulten Mitarbeitern der Hospizgruppe Spelle e.V. in Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen aus den Rheiner und Lingener Hospizvereinen an der St. Vitus-Grundschule in Venhaus das einwöchige Projekt „Hospiz macht Schule“.
Viele Kinder sind schon einmal mit den Themen „Verlust“ oder „Tod“ auf unterschiedliche Weise in Berührung gekommen, sei es durch den Tod eines Familienmitgliedes oder eines geliebten Haustieres oder auch durch die Trennung der Eltern oder den Umzug der Familie.
„Hospiz macht Schule“ hat zum Ziel, im Rahmen einer Projektwoche Kinder im Grundschulalter behutsam an das Thema „Tod und Sterben“ heranzuführen und ihnen zu helfen, mit einem eventuellen Verlust besser umgehen zu können. Bei diesem Konzept handelt es sich um eine 5
tägige Unterrichtswoche mit jeweils 4 Unterrichtsstunden. Während dieser fünf Tage haben die Kinder die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen über ihre Gedanken, Gefühle und Erfahrungen zu sprechen. Sie arbeiten mit vielerlei unterschiedlichen Methoden und kreativen Ausdrucksmöglichkeiten abwechselnd in der Groß- und in der Kleingruppe.

Sterben, Tod, Leid, Krankheit, Trauer: Das sind Themen, die Erwachsene gerne von Kindern fernhalten möchten. Auch an der Venhauser Grundschule gab es im Vorfeld kritische Eltern. Deshalb wurde vor Beginn der Projektwoche ein Elternabend veranstaltet, an dem unterschiedliche Perspektiven der elterlichen Sorge wahrgenommen, Fragen und Bedenken thematisiert und die Eltern über Inhalt und Zielsetzung der Projektwoche informiert wurden.

Nach intensiver Vorbereitung führte dann das „Hospiz macht Schule“-Team die insgesamt 28 Kinder der Klassen 4a und 4b auf altersgerechte und einfühlsame Weise an das Thema heran. Jeder Tag war einem anderen Schwerpunkt gewidmet. 1. Tag: Veränderungen im Leben, 2.Tag: Vom Kranksein und Wehtun, 3. Tag: Vom Sterben und vom Tod, 4. Tag: Vom Traurig- Sein und Hoffen, 5. Tag: Vom Trösten und Feiern.

An diesem letzten Tag der Projektwoche waren auch alle Eltern zu einem kleinen Abschlussfest eingeladen. Dabei konnten sie sich die Ergebnisse der Projektwoche anschauen, die ihnen die Schülerinnen und Schüler in professioneller Weise präsentierten.

Die im Vorfeld genannten Bedenken waren ausgeräumt und endeten in einer Begeisterung für die Projektwoche. So wurde sie nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern zu einer bereichernden Erfahrung, die ihnen Mut machen kann, die Unsicherheiten des Lebens und Sterbens mit ihren Kindern zu teilen.

Finanziert wurde das Projekt vom Hospiz Verein Spelle e.V.. Während der Abschlussveranstaltung bedankte sich der Förderverein der St. Vitus-Grundschule mit einem Scheck beim ausführenden Verein und die Elternvertreter überreichten für jede beteiligte Ehrenamtliche eine Sonnenblume. 

Rita Reekers als Schulleiterin äußerte abschließend ihren Respekt

Scheckübergabe von Herrn Thale (Förderverein der St.-Vitus-Grundschule) an Renate Felix (Koordinatorin der Hospiz Gruppe Spelle e. V.)

 

Zwei Schwerverletzte beim Verkehrsunfall in Hüven

Hüven. Auf der Sögeler Straße in Hüven kam es am Montagabend zu einem schweren Verkehrsunfall. Al sie um 18.50 Uhr alarmiert Freiwillige Feuerwehr Sögel an Einsatzstelle eintraf, fand sie eine schwer verletzte Frau in einem völlig demolierten VW Tiguan und einen ebenfalls schwer verletzten Mann in einem Mercedes vor. Beide Personen waren in den Autowracks eingeklemmt. 

Bei parallelen Rettungsaktionen an beiden Fahrzeugen setzte die Feuerwehr schweres hydraulisches Gerät ein, um die Verunglückten zu retten. Insbesondere die Befreiung des Mercedes Fahrers gestaltete sich schwierig und war zeitaufwendig. Beide verunglückten Pkw-Insassen wurden von Notärzten und mehreren Rettungsdiensten vor Ort versorgt und in Krankenhäuser gefahren. Weitere Kräfte der Feuerwehr Sögel und Berßen sicherten den Straßenverkehr und leuchteten die Unglücksstelle aus. Ein Fahrzeug blieb bis in die Abendstunden am Unfallort, um die Polizei bei der Unfallaufnahme zu unterstützen. Die L 65 war über mehrere Stunden hinweg gesperrt.

Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 19-Jähriger um 18.50 Uhr mit seinem Mercedes Richtung Hüven. Ersten Erkenntnissen zufolge geriet der junge Mann mit seinem Fahrzeug aus bisher ungeklärter Ursache in einer dortigen Rechtskurve in den Gegenverkehr und prallte dort frontal mit dem VW einer 48-Jährigen zusammen. Die Feuerwehr Sögel war mit sechs Fahrzeugen und 33 Feuerwehrleuten im Einsatz. Die zur Unterstützung gerufene Feuerwehr Berßen war mit drei Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften ausgerückt. 

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Sögeler Straße in Hüven erlitten die Fahrerin eines VW-Tiguan und der Fahrer eines Mercedes schwere Verletzungen. Beide mussten mit hydraulischem Gerät aus ihren Fahrzeugen bereit werden. 

Bienen Martin findet Pilze, fast in Rekordgröße

Spelle. Martin Büers aus Spelle, bekannt als Hobby-Imker mit dem schönen Beinamen „Bienen-Martin“ ist ein Naturfreund und im Herbst schon früh morgens auf den Beinen, um Pilze in der Natur zu suchen, vorwiegend sucht Martin Büers seltene und besondere Pilze. Ein besonderes Augenmerk richtet er auf Pilzarten wir Bovist, Steinpilz und „Fette Henne“. 

Pilzart: „Fette Henne“

Wie Martin uns berichtet, können wir in diesem Jahr, da das Wetter gut mitspielt, eine hervorragende Pilzernte erwarten. Viele gute, gesunde und vor allem kräftige Pilze schießen aus der Erde. So wie Martin sie gefunden hat, wie auf den Bildern ein großer Steinpilz mit einem Gewicht von 990 Gramm sowie die „Fette Henne“ mit 1499 Gramm. Das ist doch schon fast in Rekordnähe oder was denken sie, sagte Martin.

Martin Büers mit einem rekordverdächtig großen Steinpilz in der Hand

Auch in den kommenden Tagen wird Martin wieder auf die Suche gehen. Wir wünschen unserem Naturfreund Martin weiterhin viel Erfolg. 

 

 

Neue Fahrradboxen im Parkhaus Parkhügel

Lingen. Zehn Fahrradboxen stehen für Radfahrer ab sofort im Parkhaus Parkhügel zur Verfügung. „Damit leisten wir einen weiteren wichtigen Beitrag, um den Radverkehr in unserer Stadt zu fördern“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone bei einem Vororttermin. In den Boxen können die Radfahrer ihre Drahtesel sicher und trocken abstellen. Zudem bieten fünf der zehn Boxen Steckdosen zum Laden von E-Bikes an. Radfahrer erreichen die Fahrradgaragen über die Marienstraße und den Eingang zum Parkhaus am Narjes Garten. Die Boxen sind mit einem Pfandschloss (Einwurf von einem Euro) gesichert und parallel zum Parkhaus geöffnet: Montag bis Samstag, 7 bis 21 Uhr.
Außerhalb der Öffnungszeiten können Radfahrer ihre Vehikel an der überdachten Anlage am Narjes Garten trocken abstellen. Die Fahrradboxen sind im Zuge des Konzeptes zum „Klimafreundlichen Fuß- und Radverkehr“ sowie des Förderprogramms Perspektive Innenstadt entstanden. Jeweils fünf neue Fahrradboxen entstehen zudem in der Straße Zum Neuen Hafen und an der ehemaligen VHS am Pulverturm. Bei den Boxen Zum Neuen Hafen wird es zudem Lademöglichkeiten für E-Bikes geben. 
„Die Fahrradboxen sind eine absolute Bereicherung für unsere Innenstadt“, so OB Krone abschließend.

Endlich wieder (Heim-) Spieltag!

Am kommenden Samstag, den 15. Oktober 2022 kommt es für die Volleyballdamen des SC Spelle-Venhaus um 20.00 Uhr zum nächsten Regionalligaspieltag. Vor heimischem Publikum empfangen die Emsländerinnen nach 3-wöchiger Pause das Team des USC Braunschweig. Mit Kampf- und Teamgeist will sich das stark verjüngte SCSV-Team erneut seinem Publikum präsentieren und „mal gucken, ob da punktemäßig wieder was geht.“

Nele Hüsing

Nach dem doch überraschenden Punktgewinn am ersten Spieltag gegen die Osnabrückerinnen ging es in eine 3-wöchige Spielpause. Gerne hätte das Jäger-Team den euphorischen Auftakt direkt in weitere Ligapartien mitgenommen. Dies gab der Spielplan jedoch nicht her, so dass die Vorfreude und Spannung auf die anstehenden Aufgaben nun umso größer sein sollte. „Das erste Spiel war kämpferisch schon der Kracher und hat mich voll überzeugt. Spielerisch müssen, wollen und können wir aber noch zulegen“, so der SCSV-Coach, der mit seiner Mannschaft auf eine Serie von sieben Spieltagswochenenden in Folge blickt. Den Auftakt macht das Team aus Braunschweig, das die bisherigen beiden Matches ohne Punktgewinn absolviert hat. „Das hat überhaupt nichts auszusagen. Wir sind noch ganz zu Beginn der Saison. Alle müssen sich neu sortieren, einspielen und zunächst in Fahrt kommen. Die Spiele gegen den USC waren in den letzten Spielzeiten immer sehr eng und eine Augenweide für das Publikum – für meine Nerven weniger. Das Team vom Trainerfuchs Matthias Keller ist in der Regel körperlich recht groß, routiniert und hervorragend auf die Gegnerinnen eingestellt. Daher sind die USClerinnen für mich Favorit“, so Trainer Stefan Jäger, der nach der Genesung von Nele Hüsing, die im ersten Spiel noch krankheitsbedingt passen musste, voraussichtlich auf den gesamten Kader zurückgreifen kann. Sollten sich die Spellerinnen allerdings erneut so leidenschaftlich und aufopferungsvoll präsentieren wie im ersten Saisonspiel und die Trainingsinhalte der vergangenen Wochen umsetzen, wird mit allem zu rechnen sein. Neben den sportlichen Aspekten setzt das Heimteam wieder auf das allerorts bekannte Publikum, das bereits im Spiel gegen Osnabrück als „7te Spielerin“ zahlreich und sehr lautstark hinter den Emsländerinnen einen erheblichen Anteil am Punktgewinn hatte.

AL Finanzkonzepte GmbH bezieht neue moderne Büroräume an der Hauptstraße in Spelle

Spelle – Mit dem Umzug in neue moderne Büroräume an der Hauptstraße 38 in Spelle macht sich die AL Finanzkonzepte zukunftsfest. Neben einem großen Besprechungsraum sind auch zwei modern ausgestattete Büros sowie ein neuer Empfangsbereich entstanden. Geschäftsführer Ansgar Lager freut sich besonders über die durchweg positiven Stimmen seiner Kunden zu den neuen Büroräumen „Durch die neuen Büroräume ist es uns möglich unsere Kunden noch passgenauer zu beraten. Auch der noch zentralere Standort wird sehr positiv aufgenommen“. Und auch Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann erkannte den Fortschritt bei ihrem Besuch vor Ort und beglückwünschte das gesamte Team: „Die neuen Büroräume spiegeln euer modernes und flexibles Konzept wider. Ich freue mich, dass ihr an der Hauptstraße und somit mitten im Ort eure neuen Räumlichkeiten gefunden habt“.

Geschäftsführer AL Finanzkonzepte GmbH Ansgar Lager (links) freut sich über den Austausch mit Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann und Bürgermeister Spelle Andreas Wenninghoff

Überraschung in der Halbzeit für Lisa-Marie Schmatz

Spelle. In der Halbzeit des Oberligaspiels gegen den MTV Celle wurde Lisa-Marie Schmatz mit der Aktion „Ehrenamt überrascht“ geehrt. Lisa, seit mehreren Jahren bereits Jugendtrainerin, aktive Spielerin in der 2. Frauenmannschaft und nun auch Mitglied im Fußballvorstand wußte von dieser Aktion rein gar nichts. Während der ersten Halbzeit stand sie auch auf der neuen Tribüne und schaute sich das Spiel mal von oben an. Nach dem Halbzeitpfiff, sie stand kurzfristig allein, wurde sie von Jürgen Wesenberg, 1. Vorsitzender der Fußballabteilung, mit der Laudatio auf den Hauptplatz gerufen und bekam dort unter dem Applaus der Zuschauer die Urkunde von Petra Kleinbuntemeyer als Vertreterin des Kreissportbundes Emsland, überreicht. Hermann Lüpken als Ehrenamtsbeauftragter des SC Spelle-Venhaus übergab zudem eine Tasche mit allerlei kleinen Geschenken. Zum Abschluss der Aktion hatten sich die Spielerinnen der 2. Frauenmannschaft für ein kleines Spalier eingefunden.

Serie fortsetzen, so war eigentlich das Ziel des SC Spelle-Venhaus 

 
Spelle-Nachdem die Mannschaft von Trainer Hanjo Vocks in Lüneburg das Spiel im Niedersachsenpokal mit 0:5  gewonnen hat und somit im Halbfinale steht, wollte die Mannschaft weiter an die Siegesserie anknüpfen, gegen den heutigen Gast im MTV Eintracht Celle. 
 
Um 15:00 Uhr ging es los im Getränke Hoffmann Stadion an der Venhauserstraße, auch die Zuschauer und Fans hofften auf drei weitere Punkte.
Zum Anfang sah es relativ gut aus, da der SC Spelle-Venhaus wie in den Spielen davor früh in Führung ging durch das Tor von Felix Schmiederer in der 9. Spielminute zum 1:0.
Doch in der 20. Minute dann der Ausgleich durch ein elf Meter Tor von Eintracht Celle zum 1:1 Torschütze Yannik Ehlers, dann zwei Minuten später noch ein Tor für die Eintracht zum 1:2 Torschütze Laurin Bonk.
Doch das sollte noch nicht alles sein, denn in der 36. Minute traf Celle erneut zum 1:3 durch das Tor von Jean-Luca van Eupen. Celle setzte einfach alle Chancen um, da konnten die Zuschauer des SC Spelle-Venhaus nur hoffen, dass sich das Blatt in der zweiten Halbzeit ändern wird.
 
Gleich zum Anfang der zweiten Halbzeit legte der SC Spelle-Venhaus dann in der 47 Minute nach zum 2:3 durch das Tor von Tim Winnemöller. Aber die Antwort kam prompt, als Jean-Luca van Eupen von Eintracht Celle in der 62. Minute zum 2:4 und in der 68. Minute zum 2:5 seine Torserie fortsetzte. 
Doch die Hoffnung war groß, als Felix Schmiederer in der 76 Minute zum 3:5 und in der 87 Minute zum 4:5 verkürzte. Doch leider reichte es nicht, da Laurin Bonk von Eintracht Celle in der  96 Minute das Ergebnis weiter ausbaute auf 4:6.
 
So verlor der SC Spelle-Venhaus das Heimspiel im Getränke Hoffmann Stadion mit 4:6 gegen MTV Eintracht Celle.

Tödlicher Unfall im Lingener Bahnhof

Lingen. Am frühen Samstagabend wurde eine weibliche Person in Höhe des Bahnhofs in Lingen von einem Zug erfasst. Ersten Erkenntnissen zufolge betrat die 22-jährige Frau gegen 18 Uhr aus noch ungeklärter Ursache das Gleisbett am Bahnhof und überquerte die Schienen von Gleis eins in Richtung Gleis zwei. Dabei wurde sie von einem durchfahrenden Güterzug erfasst und tödlich verletzt. Der Zugführer erlitt einen Schock. Die Bahnstrecke war bis in die Nacht hinein gesperrt. Neben Einsatzkräften der Feuerwehr sowie einer Notärztin waren zudem die Bundespolizei, das Notfallmanagement der Bahn und Notfallseelsorger vor Ort im Einsatz.