Venhaus. Ein ereignisreiches Jahr 2025 liegt hinter der Freiwilligen Feuerwehr Venhaus. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung blickte Ortsbrandmeister Andreas Kulüke auf ein Jahr zurück, das maßgeblich durch den Umzug in das neue Feuerwehrgerätehaus und eine beeindruckende Dienstbeteiligung geprägt war.

Ein fester und stolzer Bestandteil der Feuerwehr ist der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Spelle-Venhaus, dessen Bilanz Elke Evers eindrucksvoll präsentierte. Das Hauptorchester besteht aktuell aus 93 Musikerinnen und Musikern (42 männlich, 51 weiblich) mit einer bemerkenswerten Treue: Die durchschnittliche Mitgliedschaft beträgt 18,4 Jahre bei einem Durchschnittsalter von 33,8 Jahren. Zusätzlich sichert der „Presto-Gang“ mit 21 Nachwuchstalenten die musikalische Zukunft.
Im Jahr 2025 absolvierte das Ensemble 35 Auftritte und 34 Proben. Rechnet man diese Aktivitäten zusammen, leistete der Musikzug im vergangenen Jahr stolze 6.400 Stunden ehrenamtliche Arbeit für die Kultur und das Gemeinwesen.
Fortgeführt wurde der Tätigkeitsbericht für die Einsatzabteilung durch den Ortsbrandmeister Andreas Kulüke. Die Statistik des vergangenen Jahres verdeutlicht das enorme Engagement der ehrenamtlichen Retter: Insgesamt leisteten die Mitglieder 3.802,22 Arbeits-, Dienst- und Einsatzstunden. Dies entspricht einem Schnitt von über 72 Stunden pro aktivem Mitglied.
Die 44 Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung wurden zu insgesamt 27 Einsätzen gerufen (15 Brandeinsätze, 9 Hilfeleistungen). Neben dem Einsatzgeschehen war der Ausbildungsbetrieb mit 78 Diensten und Übungen hochfrequentiert. Kulüke betonte, dass diese Zahlen eng mit dem Umzug in den Neubau verknüpft seien, und dankte sowohl den Kameraden als auch der Verwaltung für die hervorragende Zusammenarbeit.
Bei den anstehenden Neuwahlen setzten die Mitglieder auf Bewährtes: Clemens Felix wurde als Kassenwart in seinem Amt bestätigt, ebenso wie Peter Scheepers als Sicherheitsbeauftragter. Beide erklärten sich bereit, ihre Arbeit für die Wehr fortzusetzen und wurden wiedergewählt.
Besonders erfreulich ist die personelle Entwicklung. In die aktive Wehr wurden Erik Hengelage, Henri Hüsing und Fabian Grothues neu aufgenommen. Auch der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Spelle-Venhaus freut sich über Verstärkung: Mit Kaja Scheepers, Theresa Kampel und Esther Kohle konnten drei neue Musikerinnen gewonnen werden.
Besonderes Aufsehen erregte der Bericht zur Mitgliederentwicklung: Erstmals in der Geschichte der Ortsfeuerwehr Venhaus verstärken Frauen die Einsatzabteilung. Neben den neu aufgenommenen drei männlichen Anwärtern, die bereits seit März 2025 ihren Dienst leisten, sind im November 2026 vier junge Frauen in die Wehr eingetreten und leisten gerade ihr Probejahr ab.
Aufgrund der intensiven Lehrgangstätigkeit und langjähriger Verdienste konnten zahlreiche Beförderungen ausgesprochen werden:
Musikzug
– Zu Feuerwehrmusikerinnen: Kaja Scheepers, Theresa Kampel, Esther Kohl
-Zu Hauptfeuerwehrmusikerinnen: Franca Niehus, Luzie Kohle
– Zu Registerführer/-innen: Jana Scheepers, Ole Felix.
Einsatzabteilung
– Zu Feuerwehrmännern: Marvin Knieper, Andris Lehmann, Lukas Sickmann.
– Zu Oberfeuerwehrmännern: Linus Bültel, Malte Felix, Jannes Scheepers, Leven Schütte.
– Zu Hauptfeuerwehrmännern: Henning Löcken, Lennard Löcken, Johannes Rauen, Tobias Rauen, Felix Sievers.
– Zu Ersten Hauptfeuerwehrmännern: Niklas Evers, Clemens Felix, Tobias Focks, Michael Löcken, Tobias Veerkamp.
– Zum Löschmeister: Thorsten Rietmann.
– Zum Ersten Hauptlöschmeister: Hermann-Josef Schütte.
– Zum Brandmeister: Andreas Kulüke.
– Zum Ersten Hauptbrandmeister: Gemeindebrandmeister Karl Felix.
Ein Höhepunkt der Versammlung waren die Ehrungen durch Kreisbrandmeister Holger Dykhoff und den Abschnittsleiter Süd Andreas Wentker:
– Tobias Veerkamp: 25 Jahre aktiver Dienst.
– Andreas Bültel: Beeindruckende 50 Jahre Mitgliedschaft als Feuerwehrmusiker.
– Karl Felix: Erhielt das Feuerwehrehrenzeichen am Bande.
Das Jahr 2026 wirft seine Schatten voraus: Die Feuerwehr Venhaus wird Ausrichter der Feuerwehr-Leistungsvergleiche auf Kreisebene sein – ein Großereignis, für das bereits jetzt um tatkräftige Unterstützung gebeten wurde. Zudem steht im Juni die Fertigstellung des neuen Mannschaftstransportfahrzeugs (MTF) an.
Nach dem offiziellen Teil ging die Versammlung in den gemütlichen Teil über. Ganz nach guter Tradition wurden den Kameradinnen, Kameraden und Gästen halbe Hähnchenserviert. Bei angeregten Gesprächen und bester Kameradschaft klang der Abend gesellig aus, gestärkt für die kommenden Aufgaben im neuen Jahr.
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Zur weiteren Abklärung wurde der CBRN-Zug (Chemisch-Biologisch-Radiologisch-Nuklear) Süd des Landkreis Emsland hinzugezogen, um umfassende Messungen vorzunehmen. Die Spezialkräfte führten mehrere Messungen durch – glücklicherweise konnte dabei keine Gaskonzentration festgestellt werden. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand somit zu keinem Zeitpunkt.














































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