Geldautomat in Twist gesprengt

Twist – Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht zu Mittwoch an der Franziskusstraße einen Geldautomaten gesprengt. Gegen 1.05 Uhr betraten sie den Vorraum der dortigen Volksbank-Filiale und führten einen bislang unbekannten Sprengstoff in den Geldautomaten ein. Bei der folgenden Explosion wurden sowohl der Automat, als auch das Wohn- und Geschäftshaus erheblich beschädigt.
Anschließend flüchteten die Täter vermutlich in einem schwarzen Kombi vom Tatort. Eine Fahndung blieb zunächst ohne Erfolg. Die drei Bewohner des betroffenen Gebäudes blieben unverletzt, mussten ihre Wohnungen jedoch vorsorglich verlassen. Ob die Täter Beute machten, ist derzeit noch unbekannt. Sie hinterließen ein großes Trümmerfeld und verursachten erheblichen Sachschaden in bislang noch unbekannter Höhe. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Meppen unter der Rufnummer 05931/9490 zu melden.

ES Media Spelle /  Marco Schlösser
Fotos: ES Media Spelle / Marco Schlösser 

Es ist wieder soweit! Schützenfest in Spelle vom 25.05.22 – 27.05.22!

Nach zwei Jahren findet das traditionelle Schützenfest des St. Johannes Schützenverein endlich wieder auf dem Schützenfestplatz in Spelle statt.

Am Mittwochabend beginnen wir im Festzelt mit der „Party für alle“ um jeden von euch wieder in den „Schützenfest Modus“ zu bringen!
Ab 21 Uhr geht es los und das natürlich mit unseren DJs Johannes Reker und DJ Michi Schweer.

Die beiden können es kaum erwarten mit euch den Abend zu rocken!

Musik aus den 80er, 90er und das Beste aus den 2000er stehen auf dem Plan!

Seid dabei und unterstützt dieses großartige Fest in Spelle!

 

Mehrere Verstöße nach dem Waffengesetz

Bad Bentheim – Die Bundespolizei hat gestern gleich dreimal einen Verstoß gegen das Waffengesetz festgestellt. In der Nacht Sonntag aus Montag gegen 02:45 Uhr wurde ein 25-jähriger Italiener an der Autobahn 30 auf dem Parkplatz Waldseite Süd angehalten und kontrolliert.Bei ihm wurde ein Schlagring im Handschuhfach entdeckt.

Sichergestellte Gaspistole / Foto: Bundespolizei

Am Montagnachmittag gegen 15:30 Uhr wurde eine 24-Jährige nach erfolgter Einreise aus den Niederlanden an der Abfahrt Gildehaus im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung überprüft. Bei der Durchsuchung des Autos entdeckten die Bundespolizisten im Handschuhfach eine ungeladene Gaspistole, bei der das erforderliche Prüfzeichen fehlte.

Gegen 19:30 Uhr wurde dann auf dem Autobahnparkplatz Waldseite Süd ein weiterer Verstoß gegen das Waffengesetz festgestellt. Ein 29-jährige Pole hatte im Ablagefach der Fahrertür seines Autos ein verbotenes Pfefferspray aufbewahrt.

Die verbotenen Waffen wurden allesamt sichergestellt und jeweils Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Michael Bönisch und Rainer Ewels neue Leiter der SCSV Sportabzeichen Abteilung

Spelle- Das vielfältige Sportangebot im SC Spelle-Venhaus wird auch weiterhin durch die Möglichkeit komplettiert, das Sportabzeichen zu erwerben / abzulegen. Im Rahmen einer Vorstandssitzung wurden die neuen Leiter der Abteilung Michael Bönisch und Rainer Ewels herzlich begrüßt. Der bisherige Leiter  der Abteilung Alfred Veldhuis übernimmt im SCSV die neue Aufgabe als Koordinator zur Gewinnung und Betreuung der Übungsleiter. Der SCSV Vorstand danke Alfred für die geleistete Arbeit und wünschte allen Beteiligten viel Erfolg in den neuen Funktionen. Das Ehrenamt lebt in Spelle und ist im SCSV die tragende Säule, denn nur so kann unser Verein funktionieren.

Interessierte Sportler können donnerstags zwischen 18 und 19 Uhr zur Schulsportanlage am Rektor-Boyer Weg kommen, um das Sportabzeichen abzulegen. Sportler(innen) mit Einschränkungen sind im Rahmen der Intergration und Inklusion herzlich willkommen, da Rainer Ewels die entsprechende Qualifizierung hierzu nachweisen kann.

Größere Gruppen, wie ganze Mannschaften oder Teams melden sich bitte zwecks Terminabstimmung bei Michael Bönisch ( Handy: 0176-39547230) / Rainer Ewels (Handy: 0176-43323176) oder per Mail unter sportabzeichen@scsv.de.

BadBentheim: Kokain im Wert von rund 10.000 Euro in der Unterhose / Auffallende Ausbeulung im Schritt wird 44-Jährigen zum Verhängnis (FOTO)

Bad Bentheim / BAB 30 (ots) – Beamte der Bundespolizei haben am frühen Donnerstagabend in der Unterhose eines 44-Jährigen Kokain im Wert von rund 10.000 Euro entdeckt. Der mutmaßliche Drogenschmuggler sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

Ein mit zwei Personen besetzter Kleintransporter war gegen 18:10 Uhr über die Autobahn 30 aus den Niederlanden in das Bundesgebiet eingereist. Im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung wurde das Fahrzeug von einer Streife der Bundespolizei an der Anschlussstelle Bad Bentheim angehalten und überprüft.

Bei der Kontrolle der beiden Fahrzeuginsassen fiel den Bundespolizisten eine sehr ausgeprägte und offenbar unnatürliche Ausbeulung im Schrittbereich der Hose des Fahrers auf. Bei der anschließenden Durchsuchung des 44-Jährigen entdeckten die Beamten in der Unterhose des Mannes drei mit Plastikfolie und Klebeband umwickelte Kugeln, worin sich insgesamt rund 136 Gramm Kokain befanden.

Damit endete der Schmuggelversuch des 44-jährigen Polen an der deutsch-niederländischen Grenze. Der Mann wurden festgenommen und zusammen mit dem beschlagnahmten Rauschgift für weitere Ermittlungen an die Beamten des Zollfahndungsamtes Essen übergeben.

Das Kokain hat einen Straßenverkaufswert von rund 10.000 Euro.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück wurden der Drogenschmuggler heute Vormittag einem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen den Mann. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

In der Handtasche der 28-jährigen polnischen Beifahrerin wurde zudem eine Kleinstmenge Marihuana gefunden. Gegen sie wurde ebenfalls ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Die abschließenden Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz
in Nordhorn.

60-Jähriger verstirbt nach Motorradunfall


Sögel-Am Samstagabend kam es auf der Wahner Straße zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Kurz vor Mitternacht befuhr ein 24-jähriger Mann mit einem Kleintransporter die Landstraße in Richtung Sögel. Aus bislang unbekannten Gründen befand sich ein Motorrad mit einem 60-jährigen Fahrer aus Mönchengladbach stehend auf der Fahrbahn. Der 24-jährige Fahrer aus Sögel fuhr auf das Motorrad auf, sodass der Motorradfahrer von seiner Honda geschleudert wurde. Trotz versuchter Reanimation verstarb der 60-jährige Mann aus Mönchengladbach noch an der Unfallstelle. Die Wahner Straße war für die Zeit der Bergungs- und Rettungsmaßnahmen bis 3.30 Uhr voll gesperrt. Der Schaden ist bislang noch nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Gestalte die Zukunft unserer Samtgemeinde mit

Spelle – Wie soll die Zukunft unserer Samtgemeinde aussehen? Welche demografischen Herausforderungen kommen auf uns zu? Und wie können wir diese gemeinsam gestalten? Diesen und weiteren Fragestellungen wird in drei Zukunftswerkstätten Anfang Mai in der Samtgemeinde nachgegangen. Alle Bürgerinnen und Bürger von Jung bis Alt sind herzlich eingeladen, sich an diesen Bürgerworkshops zu beteiligen und ihre Ideen und Perspektiven einzubringen.

Die Zukunftswerkstätten finden statt am:

Samstag, 07.05.2022 von 9 – 13 Uhr in der Gaststätte Düsing in Schapen

Dienstag, 10.05.2022 von 18 – 21 Uhr in der Gaststätte Spieker-Wübbel in Spelle-Venhaus

Mittwoch, 11.05.2022 von 17.30 – 20.30 Uhr in der Gaststätte Wulfekotte in Lünne

 

Was passiert in den Zukunftswerkstätten und danach?

In dem ca. dreistündigen Format, das durch ein externes Büro moderiert und begleitet wird, haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Ideen und Anregungen zu den mit dem demografischen Wandel einhergehenden Auswirkungen einzubringen. In kleineren Arbeitsgruppen wird ein themenbezogener Austausch ermöglicht und potenzielle Maßnahmen können ausgearbeitet werden. Im Nachgang der Veranstaltungen werden die Handlungsfelder und Ideen gesammelt und in einem Werkstattplan zusammengefasst, der in der vierjährigen Laufzeit des Projektes zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern umgesetzt werden soll.

Modellprojekt Zukunftswerkstatt Kommune

Die Bürgerworkshops werden im Rahmen des Modellprojekts Zukunftswerkstatt Kommunen, für das die Samtgemeinde als eine von deutschlandweit 40 Kommunen ausgewählt wurde, durchgeführt. Ziel des Modellvorhabens ist es, Konzepte zu entwickeln, um die vielzähligen Auswirkungen des demografischen Wandels zu gestalten. Gefördert wird das Modellvorhaben durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Weitere Informationen finden Sie unter: www.zukunftswerkstatt-kommunen.de.

Um eine Anmeldung zu den Zukunftswerkstätten wird bis zum 05. Mai per E-Mail an hugo.gelze@spelle.de oder telefonisch unter 0151-28920114 gebeten.

Aktuelle Zahlen im Landkreis Emsland Corona-Virus 29.04.2022

Zahlen Corona-Virus 29.04.2022

Hinweis: Aufgrund der vorwiegend milden Corona-Verläufe ergeben sich aus der Zahl der Neuinfektionen keine unmittelbaren Konsequenzen oder Beschränkungen auf Basis der niedersächsischen Corona-Verordnung. Da die Werte aufgrund der Meldesystematik des Landes zum Wochenstart zudem nur bedingt aussagekräftig sind, wird diese Statistik zukünftig nur noch ein Mal pro Woche (in der Regel mittwochs) aktualisiert und veröffentlicht.

Tagesaktuelle Informationen (u.a. auch die emslandweite Inzidenz) gibt es weiterhin im Dashboard beim Land Niedersachsen unter https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html?fbclid=IwAR0jqXL6XvV9DOYw_tozbrhPKWjVnDw6oPKMz1XNjzKk0k4ljOV7quxnqxU.

Haus Kerk in Spelle erstrahlt im neuen Glanz (Mit Video)

Spelle- Vor 5 Jahren hatten die Brüder Klaus und Josef Löcken seinerzeit mit Samtgemeindebürgermeister Hummeldorf über das Gebäude Kerk gesprochen, das es erhalten werden müsse.

Der Eigentümer Rudi Schatz besuchte das Büro der beiden Brüder siebenmal auf, um sie zum Kauf zu bewegen. Da er sonst die Gefahr sieht, dass das Gebäude abgerissen wird.

Die Brüder Löcken sowie Senior Löcken, der im Jahr 2020 im Alter von 83 verstarb, entwickelten zusammen eine Idee und die Reise ging los.

Im Dezember 2019 kauften die Brüder Löcken das Gebäude und schalteten Georg Kimmer ein, der die Erfahrung im Denkmalschutz mitbrachte. Es wurde ein Entwurf für das alte Haus zu Umnutzung in sechs kleine Wohnungen und ein gemeinsames Treppenhaus als Trennfuge zwischen Altbau- und Neubau mit elf Eigentumswohnungen erstellt, um die Kosten der Restaurierung des alten Hauses Kerk abzudecken.

Nach dem Motto ,,Wohnen im Alter in Spelle“

Als dann das Treffen mit Herrn Juister am Haus Kerk stattfand und die Vorstellung unserer Ideen und Bauweise (Stahlkorsett und Teil-Abriss neuer Aufbau mit Betondecken) eingebracht wurden und die Genehmigungen erfolgreich waren, ging es los.

Die Kosten beliefen sich auf 800.000 € reine Sanierungskosten Altbau incl. anteiligem Grundstückskauf und Außenanlagen: Altbau über 1 Millionen Euro.

Zuschüsse vom Arl (Amt für regionale Landesentwicklung) bekamen die Brüder von 150.000 € im Zuge „Dorferneuerungsmaßnahmen“ und vom Amt für Denkmalschutz: Förderung durch steuerliche Abschreibung.

Es verbleiben Kosten mit einer hohen 6-stelligen Summe.

Die Mühen zum Erhalt des Haus Kerk haben sich gelohnt, so die Brüder Löcken.

Hintergrund zum Haus Kerk in Spelle

Im Jahr 1900 hat Kaufmann Hermann Kerk dieses Grundstück von Familie Brinker gekauft, Fertigstellung des Hauses dürfte 1901 gewesen sein. Das Erdgeschoss wurde genutzt als Kolonialwarenhaus, Gaststätte, Postamt, später vermietet als Anwaltskanzlei, Spielothek, Computerhandel. Im Dachgeschoss war immer ein privates Wohnhaus der Familie Kerk / Schatz

Am Ende können wir sagen:

Wenn wir in Spelle reinfahren und nach rechts schauen, bekommen wir ein Lächeln im Gesicht: Wir freuen uns über dieses Haus Kerk, so Klaus und Josef Löcken.

FMO investiert in Sicherheit und Zukunft Zwei neue Löschfahrzeuge im Einsatz

Sicherheit hat im Luftverkehr höchste Priorität. Ein wesentlicher Bestandteil für die Sicherheit an einem Verkehrsflughafen ist eine moderne und schlagkräftige Feuerwehr. Am Flughafen Münster/Osnabrück wurden jetzt zwei hochmoderne neue Flugfeld-Löschfahrzeuge vom Typ Ziegler Z8 in Betrieb genommen. Der FMO ist weltweit der erste Airport, an dem diese neue Generation von Feuerwehrfahrzeugen zum Einsatz kommt. Insgesamt wurden für die neuen Fahrzeuge 2,5 Millionen Euro investiert.
Die 12,50 Meter langen und drei Meter breiten Spezialfahrzeuge besitzen ein geländegängiges Allradgetriebe für alle vier Achsen. An Bord haben die Fahrzeuge 12.500 Liter Wasser, 1.500 Liter fluorfreies Schaummittel sowie 500 kg Trockenlöschmittel. Über einen auf den Fahrzeugen angebrachten 17 Meter langen Lösch-Gelenkarm und den Frontwerfer können zusammen bis zu 8.000 Liter Wasser/Schaum-Gemisch mit einem Druck von 10 bar ausgeworfen werden. Trotz eines Einsatzgewichtes von rund 52 Tonnen beschleunigen die Flugfeldlöschfahrzeuge in weniger als 18 Sekunden auf eine Geschwindigkeit von 80 km/h.
Bei einem möglichen Ernstfall muss die Flughafenfeuerwehr nach internationalem Standard innerhalb von 180 Sekunden an jeder Position auf dem Flughafengelände einsatzbereit zur Stelle sein. „beiden Fahrzeuge bereichern unsere Flotte extrem und sind ein wichtiges Element, damit wir durch neueste Technik die Sicherheit an unserem Flughafen auch in der Zukunft garantieren können“, so Olaf Pohlmann, Leiter der Flughafenfeuerwehr am FMO.

 

190 Blutspenden in Spelle

Mit einer Blutspende Leben retten – das ist besonders im Moment unter Hinweis auf das Thema „Corona“ besonders wichtig! Deshalb hatte der DRK Ortsverein Spelle zur Blutspende in den Wöhlehof eingeladen!  190 Spender, darunter 22 Erstspender haben Anfang der Woche, gestern und heute an der Blutspendeaktion teilgenommen und Blut gespendet. Herzlichen Dank allen Beteiligten!

Die weiteren Blutspendetermine in diesem Jahr in Spelle sind jeweils am Montag und Dienstag, dem 4/5.07.2022 und am 07./08.11.2022. Ein Sondertermin findet außerdem am Montag, dem 05.09.22 statt.

SCSV-Skifreizeit 2022

Spelle- Am Freitag, den 8. April, startete in Spelle ein Reisebus mit größeren und kleineren Skifahrern zur 6-tägigen Skifreizeit. Ziel war das in 2020 eröffnete Jugendgästehaus „Gerlosplatte“ im 870 km entfernten, größten Skigebiet im Zillertal.

Die Anfahrt erfolgte, bis kurz vor dem Ziel und einem leichten Ausreißer bei Bamberg, schneelos. Dies sorgte für Ernüchterung bei allen Teilnehmern in den frühen Morgenstunden. Nachdem wir jedoch die letzten Serpentinen hinter uns gelassen hatten und auf fast 1.700m ankamen, begann es zu schneien und die Temperaturen waren um den Gefrierpunkt. Und beim Anblick der Pisten oben im Skigebiet, welche lediglich 250m von der Unterbringung entfernt waren, war die Freude aufs Skilaufen groß.

Also, keine Zeit verlieren und ab zum Skiverleih, der zum Glück direkt um die Ecke war und im Anschluss direkt auf die Piste. Dort durften die Kids, unter den Augen der Skilehrer vorfahren, um anschließend nach Leistung eingeteilt zu werden.
Teilweise waren die Kids so affine, dass keine weitere Betreuung durch Skilehrer erforderlich war und sie selbständig in kleinen Gruppen das Gebiet erkunden konnten.

Abends wurden die Kids auf die Zimmer verteilt und sie durften sich im Betten beziehen und Schrank einräumen beweisen. Jedes der Zimmer im Gästehaus ist mit Dusche und WC ausgestattet. Insgesamt hat die Unterkunft 456 Betten.

Nachts gab es zudem weiteren Neuschnee, was die Pistenverhältnisse für uns optimal machte. Der zweite Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück und dann ging es auch schon wieder auf die Piste. Wir hatten zwar Osterferien, aber (Ski)schule musste trotzdem sein. Mittags trafen sich alle wieder gemeinsam zum Essen in der Unterkunft, bevor der Unterricht nach einer kurzen Ruhepause bis 15:30 Uhr fortgesetzt wurde.

Wer jetzt aber denkt das die Kids müde und erschöpft von der Piste wieder kamen, der ist auf dem Holzweg und glücklicher Weise bat das Jugendgästehaus auch Indoor unfassbar viele Alternativen zum Skifahren wie Trampoline mit Sprunggrube, Sporthalle, Indoorsocker, Kickertische, Tischtennisplatten, Airhockey und sogar ein eigener „Skaterpark“ mit Rampen war im Keller vorhanden, so dass die Kids sich bis zum Abendessen und auch darüber hinaus noch einmal ordentlich auspowern konnten, bevor es um 22:00 Uhr Bettruhe hieß.
Nach dem Abendessen hatten die Teamer der Herberge immer ein Rahmenprogramm parat, an dem wir teilnehmen konnten, aber die Sporthalle und der Fußball waren das beliebteste Utensil.

Der dritte Tag begann mit strahlendem Sonnenschein und somit besten Bedingungen auf der Piste.
Die meisten Kids waren jetzt bereits so sicher auf Ski, dass sie mit den Betreuern einen gemeinsamen Ausflug zur Alm mit anschließendem Mittagessen auf der Hütte unternehmen konnten.

Von nun an genossen wir das „Kaiserwetter“ in vollen Zügen. „Leider“ wurde es bei strahlend blauem Himmel und herrlichem Sonnenschein so warm, dass wir bis zu 20 Grad bekamen. Entsprechend „sulzig“ wurden die Pisten dann nachmittags, aber die Pistenpräparierung funktionierte großartig, so dass wir am nächsten Morgen zumindest bis mittags immer optimale Verhältnisse hatten und gemeinsam mit den Kids noch den ein oder anderen Ausflug machen konnten.

Leider war die Woche wieder zu schnell vorbei und es begann tatsächlich am letzten Tag zu regnen, so dass der Abschied nicht so schmerzhaft ausfiel und wir die Heimreise antreten konnten.
Da wir von diesem Skigebiet und dem tollen Jugendgästehaus sehr begeistert waren, werden wir bestimmt nicht das letzte Mal auf „Gerlosplatte“ gewesen sein.

Der Spaß und das Zusammensein standen im Vordergrund, was man auch abseits der Piste jeden Tag aufs Neue wieder feststellen konnte.
Alles in allem war es eine gelungene Freizeit und für nächstes Jahr sind schon einige Plätze wieder gebucht.

Wetterstation in Lingen am neuen Standort Daten stehen wieder rund um den Globus zur Verfügung.

Seit Mitte 2020 wurden die Daten von der Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Lingen nach Unstimmigkeiten im Vorjahr bei Temperatur-Messungen nicht mehr veröffentlicht. Seit dem 1. März 2022 ist die neue Station im Lingener Ortsteil Baccum wieder am Netzt. Klaus-Jürgen Schreiber vom DWD-Vorstand und Oberbürgermeister Dieter Krone enthüllten offiziell die Hinweistafel.

Lingen. In der kleinen Feier an der neuen Wetterstation in Baccum auf dem 1500 Quadratmeter großen Areal am Kreuzungsbereich Deeringhook / Sandwand stellte Dieter Krone heraus: „Es ist sehr erfreulich, dass nun von Lingen aus wieder Wetterdaten in das internationale Netzt eingespeist werden. Nachdem der bei uns am 25. Juli 2019 gemessene deutsche Hitzerekord von 42,6 Grad vom DWD annulliert wurde, wird  nun in der neuen Wetterstation in Baccum gemessen.“   

Schreiber freue sich, dass der DWD vom neuen Standort nun langfristig Wetterdaten in gleichbleibend hoher Qualität erhalte, die sowohl für die Wettervorhersage, das Warnmanagement als auch für die Klimaforschung benötigen würden. „Die anfänglich schwierige   Suche nach einem neuen geeigneten Standort wurde auch mithilfe der Stadt Lingen von Erfolg gekrönt. Geeignete Standorte für Messfelder zu finden, gestaltet sich für den DWD zunehmend schwierig. Es gilt dabei Insbesondere die Empfehlungen der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) zu beachten. Dabei müssen Mindestabstände zu Bebauungen oder größerem Bewuchs beachtet werden, damit die Messungen nicht durch mögliche Hindernisse beeinflusst werden.“

Nach den internationalen Vorgaben werde der Wind immer in zehn Metern Höhe gemessen. Daher sollte z. B. ein Wald mit 20 Meter hohen Bäumen mindestens 300 Meter entfernt sein, so Schreiber, der zum Bau der neuen Station erklärte: „Nachdem die ersten Bagger im Januar 2020 anrollten, hat es einen Baustopp gegeben: Archäologische Funde mussten erst gesichtet und gesichert werden. Am 1. März 2022 schalteten wir dann die fertige Station in den operationellen Betrieb. Die Wetterdaten aus Lingen-Baccum werden seither direkt an den Supercomputer des DWD in Offenbach geschickt und von dort in Minutenschnelle rund um den Globus verbreitet. Lingen ist also wieder im weltweiten Netz der meteorologischen Stationen präsent.“

Die neue Wetterstation gehöre mit zu den rund 180 Abteilungen des hauptamtlichen Bodenmessnetz des DWD, der in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feiere – die Wetterbeobachtungen in Lingen reichten jedoch viel länger zurück, sagte Schreiber, der erklärte: „Vor fast 170 Jahren nahm 1855 das Königliche Preußische Meteorologische Institut mit Sitz in Berlin in Lingen eine Klimastation in Betrieb. Lehrer Möhlmann notierte die meteorologischen Werte und schickte sie per Post nach Berlin. Für fast 50 Jahre gab es die Klimastation in Lingen, zwischen 1904 und 1911 klaffte aber eine Lücke. Danach folgen 39 Jahre Niederschlagsdaten von einer Station in der Burgstraße.

Nach dem Zweiten Weltkrieg sei im Hamburger Seewetteramt das Meteorologische Amt für Nordwestdeutschland für die Wettervorhersage in der britischen Besatzungszone gegründet worden. Dies richtete 1950 in der Lingener Elisabethenstraße eine hauptamtliche Wetterwarte ein, die seit 1952 zum DWD gehört. 1990 zog die Wetterwarte dann an den bisherigen Standort Teichstraße.“

Von der neuen Wetterstation in Lingen- Baccum  würden wieder konstant Windrichtung und Windgeschwindigkeit, Niederschlagsdauer und -menge, Sichtweite, Schneehöhe, Wolkenhöhe, Luftdruck, Lufttemperatur, Luftfeuchte, Erdbodentemperatur und Wetterzustand gemessen. Die Daten würden wieder weltweit von Spitzbergen bis in die Antarktis für die aktuellen Wettervorhersagen benutzt. Zudem gehöre die Station in Lingen-Baccum zum DWD-Messnetz für die Ermittlung von Radioaktivität in Luft und Niederschlag, ergänzte Schreiber.

Nach dem offiziellen Teil konnte die Bevölkerung einen Blick hinter die Ku­lissen der neuen Wetterstation werfen. DWD-Experten führten über das Ge­lände und erklären die Funktionen des Messfel­des und Technikgebäudes.

Die neue Wetterstation in Lingen-Baccum wurde auf einem 1500 Quadratmeter großen Areal errichtet.

 

 

Klaus-Jürgen Schreiber (links) vom DWD-Vorstand und Oberbürgermeister Dieter Krone (rechts) enthüllten die Hinweistafel an der neuen Wetterstation in Lingen-Baccum.

Im Technikgebäude, in dem die ganzen Messdaten zusammenlaufen, erklärte der für die Radioaktivitätsüberwachung zustände Experte Michael Mirsch die Funktionsweise der Geräte.

 

Zusammenstoß mit Dönerspieß

Spelle  – Am 16. April kam es auf der Lingener Straße in Spelle zu einem Verkehrsunfall. Der Fahrerin eines Skoda war gegen 14.30 Uhr in Richtung Spelle unterwegs. In Höhe der Autobahnauffahrt Rheine Nord übersah sie einen auf der Fahrbahn liegenden gefrorenen Dönerspieß. Durch den nachfolgenden Zusammenstoß entstand ein Sachschaden am Skoda in Höhe von etwa 5000 Euro. Vermutlich wurde der Ladungsverlust durch einen bislang unbekannten Fahrzeugführer nicht bemerkt.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeidienststelle in Lingen unter der Telefonnummer 0591/870 in Verbindung zu setzen.

Speller Läufer in Papenburg erfolgreich

Spelle/ Papenburg: Linda Drees, Klaus Grabowsky und Heinz Achter von der Laufgruppe Spelle haben am vergangenen Sonntag mit tollen Ergebnissen am OLB-Citylauf teilgenommen.
Die Laufgruppe Papenburg hat, nachdem zwei Jahre lang kein Citylauf stattfinden konnte, am Sonntag, den 24. April wieder viele Läufer auf die Straße geholt. Der OLB-Citylauf ist für viele Läufer der erste Wertungslauf für den EL-Cup. Der EL-Cup ist eine Wettkampfserie, bei der angemeldete Läufer, die an mindestens vier von acht Läufen teilnehmen, in die Wertung kommen.
Bei trockenem aber windigem Wetter fiel um 15:20 Uhr der Startschuss für die 10-Kilometer- Runde. Die drei Läufer aus Spelle konnten sich von Anfang an gut gegen die anderen 220 Teilnehmer behaupten und liefen souverän im vorderen Bereich.
Klaus Grabowsky erreichte nach 44:11 Minuten das Ziel und damit den 1. Platz in seiner Altersklasse. Nur 36 Sekunden später folgte Linda Drees und konnte sich auch über den 1. Platz in ihrer Altersklasse freuen. Heinz Achter ließ nicht lange auf sich warten und überquerte nach 46:57 Minuten die Ziellinie.

v.l.r Klaus Grabowsky, Linda Drees, und Heinz Achter von der Laufgruppe Spelle

Polizei-Unfallstatistik 2021 Emsland / Grafschaft Bentheim Mit 34 Toten auf einem Höchststand

Die Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim hat die Verkehrsunfallstatistik 2021 bekannte veröffentlicht.. Demnach ist die Anzahl der Verkehrsunfälle im Einsatzgebiet der ist im Vergleich zu 2020 auf 9162 Unfälle (3,9 %) gestiegen. „Hinter jeder Zahl steckt auch eine Geschichte“, so die Leitende Polizeidirektorin Nicola Simon.

Lingen. Simon stellte heraus, dass die hohe Zahl der tödlich verletzten Verkehrsteilnehmer/innen besorgniserregend sei. „2021 sind sechs Personen mehr bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen als 2020. Mit 34 Verstorbenen ist die Anzahl in der PI Emsland / Grafschaft Bentheim im Vergleich zu den letzten acht Jahren auf einem Höchststand.“

Als Hauptunfallursache weist die Statistik nach wie vor nichtangepasste Geschwindigkeit, gefolgt von Vorfahrtsfehlern und dem Fahren unter Alkoholeinfluss aus. 42,5 Prozent aller Verursacherinnen und Verursacher tödlicher Verkehrsunfälle gehören zur Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen. Auch auf den Autobahnen stieg die Zahl der Unfälle rapide an. „Seit zehn Jahren gab es in unserem Zuständigkeitsbereich auf der A30 und der A31, noch nie so viele Verkehrsunfälle“, sagt Simon. Im Vergleich zu 2020 sei ein Anstieg von 572 auf 626 (9,4 %) verzeichnet worden.

Jeder tödliche VU ist einer zu viel

Als eine der Hauptunfallursachen sei laut Simon auch hier die nicht angepasste Geschwindigkeit. Darüber hinaus sorgten Überholfehler und nicht ausreichender Sicherheitsabstand für den hohen Anstieg der Fallzahlen. „Jeder tödliche Verkehrsunfall ist einer zu viel. Der starke Anstieg belastet uns aktuell enorm. Ich hoffe, dass wir mit unserem neuen Projekt ‚Uns reicht’s!‘ die Bürger/innen sensibilisieren und aufwecken können“, so Simon.

Die PI führen in diesem Zusammenhang schwerpunktmäßig Kontrollen an Unglücksorten tödlicher oder schwerer Verkehrsunfälle durch. Unterstützung erhalte die Polizei dabei vom Landkreis Emsland und der niedersächsischen Landesverkehrswacht. „Bürgerinnen und Bürger sollen sicher und unverletzt an ihr Ziel gelangen. Genau aus diesem Grund werden wir weiterhin verstärkte Kontrollen durchführen. Nur so können wir direkt und präventiv auf die Menschen einwirken und auf Fehler hinweisen“, betonte der Leiter Einsatz Polizeioberrat Robert Raaz.

Schwerpunkt Radfahrer

141 Radfahrer wurden 2021 schwer verletzt und sieben Personen verunglückten tödlich. Besonders beunruhigend sei hier die seit vielen Jahren kontinuierlich ansteigende Anzahl der schweren Fahrradunfälle, die zum Vorjahr um 33 Prozent gestiegen sein, so Simon. „Betrachtet man die Gesamtanzahl, waren mehr als die Hälfte der Verursacher/innen über 55 Jahre alt. Gerade die Geschwindigkeit der Pedelecs und E-Bikes wird in vielen Fällen unterschätzt! Hier ist eine erhöhte Sichtbarkeit und der eigene Schutz durch einen entsprechenden Helm unabdingbar“, betonte die Polizeichefin. Zudem unterstützten Trainings die sichere Teilnahme im Straßenverkehr. Im Rahmen des Programms „Fit mit dem Pedelec“ würden die meist älteren Teilnehmer durch einen Parcours geführt und auf ihre Reaktionsfähigkeit in brenzligen Situationen geschult.

Neues Präventionsprojekt

Mit dem neuen länderübergreifenden Projekt „sicher mobil leben“ würden auch in diesem Jahr schwerpunktmäßige Kontrollen durchgeführt und verschiedene präventive Aktionen erfolgen, so Robert Raaz, der betonte: „Mit den Kernthemen „Alkohol, Drogen und Medikamente“, „Müdigkeit“, „Gutes Hören – gutes Sehen“, „E-Bike & Co“ sowie „Verantwortung“, steht in diesem Jahr vor allem die Fahrtüchtigkeit im Blick. Denn: Uns reicht’s, es liegt in eurer Hand, ob ihr den nächsten Tag erlebt!“

Ein 46-jähriger Autofahrer aus Messingen (Emsland) war im Januar 2021 bei einem Verkehrsunfall in Langen-Ruten auf der Thuiner Straße so schwer verletzt worden, dass er noch vor Ort gestorben ist.

Tag der offenen Tür im Wohnpark Aa Schleife

Spelle- Von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr stellen wir das Projekt Vertretern aus Politik und Verbänden vor. Dazu wird Herr Dr. Sudbrink (Dorfgemeinschaft 2.0 , Wohnen im Alter) auf die Besonderheiten unserer Häuser/Wohnungen eingehen.
Herr Ingo Meyer (Dipl.-Geologe, Geschäftsführer der Firma M & O )erklärt die Besonderheiten unserer Energiegewinnung durch Grundwasser als Energielieferant.

Ohne die Unterstützung dieser Herren und ohne den Mut der beteiligten Firmen hätten wir das Projekt nicht umsetzen können. Dafür möchten wir uns im Rahmen dieser Aktion bedanken.