Jugendrotkreuzler messen sich

In diesem Jahr fand der alljährliche Jugendrotkreuz (JRK)-Kreiswettbewerb in der Geschwister-Scholl-Schule in Dalum statt, zum ersten Mal an zwei Tagen. Die älteren JRKler sind am ersten Tag angetreten, die jüngeren am zweiten. „Beim JRK-Kreiswettbewerb messen sich die Jugendrotkreuzler emslandweit aus allen Ortsvereinen in den Bereichen Erste Hilfe, Soziales, Rot Kreuz Wissen, musisch-kulturelles Wissen und Sport + Spiel“, erläutert Thomas Hövelmann, Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Emsland e.V.

JRK Kreiswettbewerb Dalum 2

„In diesem Jahr haben insgesamt 22 Gruppen teilgenommen. Zusammen mit den Schiedsrichtern waren ca. 180 Jugendrotkreuzler anwesend. Es war wieder ein großer Erfolg. Die Stimmung war super und die Teilnehmer hatten viel Spaß. Ein großer Dank geht an die vielen Helfer“, so Julian Klasse, Referent für das Jugendrotkreuz und Ehrenamt beim DRK im Emsland.

„Die Geschwister-Scholl-Schule in Dalum hat uns ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Für die Gastfreundlichkeit nochmal ein großes Dankeschön“, so Klasse.

Die Siegerehrung haben die Jugendrotkreuz-Kreisleiter Steffi Töller, Manfred Anstöter, Nico Gerdsen und Alexander Thole sowie der Jugendrotkreuz-Referent Julian Klasse gemeinsam mit dem DRK-Kreisvorsitzenden Karl-Heinz Vehring und dem DRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Hövelmann vorgenommen. „In der Stufe 0 bei den 6-9-Jährigen haben die Speller Retter gewonnen, in der Stufe 1 bei den 9-12-Jährigen ebenfalls die Speller Helfer, in der Stufe 2 bei den 12-16-Jährigen die Pflasterkleber und in der Stufe 3 bei den 16-27-Jährigen #ducksontour aus Langen“, berichtet Klasse.

„Es ist immer wieder schön zu sehen, wie viele Kinder und Jugendliche sich im Jugendrotkreuz Emsland engagieren“, betont Vehring in seiner Ansprache.

Neben den JRKlern bekam auch Herr Vehring eine Urkunde von der JRK-Kreisleitung überreicht, da er in diesem Jahr zum letzten Mal als Vorsitzender dabei war. „Mit der Urkunde möchten wir uns ganz herzlich für Ihr jahrelanges Engagement für das Jugendrotkreuz im DRK

Kreisverband Emsland e.V. bedanken“, so Klasse bei der Übergabe. Dazu überreichte ihm die JRK-Kreisleitung noch einen roten Sonnenhut mit Jugendrotkreuz Banderole. Herr Verhing bedankte sich für die Aufmerksamkeit: „Damit hätte ich nicht gerechnet. Ich freue mich sehr darüber.“

„Wir freuen uns immer über neue Mitglieder beim Jugendrotkreuz“, ergänzt Klasse.

Zahlreiche Betriebe suchen noch Bewerber

Viele Schüler der Abschlussklassen haben immer noch keinen Ausbildungsplatz zum Sommer 2017. Gleichzeitig sind Ausbildungsbetriebe noch auf der Suche nach jungen Bewerbern. Besonders dem Handel fehlt es an Nachwuchs und bietet Schülerinnen und Schülern aller Schulformen gute Chancen, noch im Sommer 2017 ihre Ausbildung aufzunehmen.

Zahlreiche Betriebe suchen noch Bewerber

Rein rechnerisch müssten alle Jugendlichen, die nach der Schule eine Ausbildung machen möchten, auch eine Lehrstelle bekommen. Nach dem jüngst erschienenen Berufsbildungsbericht 2017 standen im vergangenen Jahr 100 Bewerbern 104,2 Ausbildungsplätze zur Verfügung.

„Mit solchen Statistiken muss man vorsichtig umgehen, das sind bundesweite Durchschnittswerte. In einzelnen Regionen oder Berufen kann die Situation ganz anders aussehen“, sagt Simon Blanke-Bohne, Vertriebsleiter bei AUBI-plus. „Wir arbeiten mit über 20.000 Betrieben aller Größen und Branchen zusammen, die regelmäßig ihre freien Stellen bei uns auf www.aubi-plus.de ausschreiben. Aus unserer Erfahrung wissen wir, wo der Schuh drückt: Die Jugendlichen haben meist nur einen Mobilitätsradius von 25 km, d.h. sie suchen vor der eigenen Haustür und weiter entfernte Ausbildungsbetriebe sind keine Option.“

Ein weiterer Grund, warum sowohl Bewerber als auch Betriebe leer ausgehen, besteht laut Blanke-Bohne in dem Berufswunsch an sich: Tierarzthelfer, genauer gesagt Tiermedizinische Fachangestellter, ist ein häufiger Berufswunsch seitens der Jugendlichen, aber bei Weitem nicht so stark gesucht wie Kaufmann im Einzelhandel, Handelsfachwirt oder Verkäufer. Dabei böte gerade der Handel viele Möglichkeiten für junge Schulabgänger. „Von den rund 19.000 freien Ausbildungsplätzen, die bei uns noch für 2017 ausgeschrieben sind, entfallen mehr als die Hälfte auf Handelsberufe“, so Blanke-Bohne.

„Wer von der Hauptschule kommt, kann innerhalb von zwei Jahren eine Ausbildung zum Verkäufer machen. Ein Jahr länger dauert die Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel. Auch wenn rechtlich kein Schulabschluss vorgeschrieben ist, bevorzugen viele Handelsunternehmen Bewerber mit einem mittleren Schulabschluss. Für Kandidaten mit (Fach-)Hochschulreife ist eine Laufbahn als Handelsfachwirt interessant“, erklärt Melanie Sielemann, Beraterin für Bewerber.

Handelsfachwirt ist eigentlich keine Ausbildung, sondern eine Weiterbildung. Häufig ist sie eingebunden in ein spezielles Abiturientenprogramm, in dem die Auszubildenden gleich zwei Abschlüsse erwerben: Den zum Kaufmann im Einzelhandel, alternativ im Groß- und Außenhandel, und den weiter qualifizierenden Abschluss als Handelsfachwirt.

Nach dem Handel sind es vor allem die Bereiche Technik, Büro und Verwaltung sowie Logistik und Verkehr, in denen Bewerber auf der Suche nach einem freien Ausbildungsplatz schnell fündig werden und noch in diesem Jahr ihre berufliche Laufbahn starten können. Die Last-Minute-Ausbildungsplatzbörse ist über www.aubi-plus.de/lastminute/ zu erreichen.

Neues Baugebiet in Venhaus

Im Ortsteil Venhaus der Gemeinde Spelle ist mit dem „Idaweg“ ein neues Wohnbaugebiet in der Entstehung.

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Der Speller Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung die weitere Entwicklung in den Blick genommen und einstimmig den Bebauungsplan Nr. 95 „Westlich der Karolinenstraße“ als Satzung beschlossen. Auf einer Fläche von insgesamt zwei Hektar entstehen 28 Baugrundstücke zu einer Größe von 500 und 757 Quadratmetern. „Durch die Erschließung des neuen Baugebietes bleibt die Gemeinde Spelle weiterhin ein interessanter Wohnstandort mit zentrumsnahen Bauplätzen“, betonte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. Der Verkaufspreis liegt bei 79,50 Euro inkl. Erschließung. Die Herrichtung der Baustraße sowie die Herstellung der Schmutz- und Regenwasserkanalisation haben bereits begonnen. „Das Baugebiet liegt in einer attraktiven Lage und überzeugt von einem hohen Wohnwert“, ergänzte Spelles Bürgermeister Andreas Wenninghoff. Die Vermarktung erfolgt ab Mitte Juni diesen Jahres. Weitere Informationen zum Verkauf sind erhältlich bei der Samtgemeinde Spelle, Marion Laarmann, Tel. 05977-937-430, E-Mail: Laarmann@spelle.de

DGB-Maikundgebung in Emlichheim Gewerkschaftler fordern den Kampf für mehr soziale Ge¬rechtigkeit Die Würde der Menschen muss auch in der Arbeitswelt geschützt sein

Die Maikundgebungen des DGB-Ortsverband Emlichheim/Neuenhaus stand unter dem Motto des DGB „Wir sind viele, wir sind eins“. Bürgermeister Heinrich (Jöne) Strenge forderte: „Es muss sofort wirksames Handeln gegen Kinderarmut erfolgen, denn rund 2,7 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland sind von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen.“

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Emlichheim. Zum dritten Mal hatten sich am Sonntagnachmittag auf Einladung vom Vorstand der Bürgerhilfe Emlichheim Pflegeeinrichtungen gGmbH, Holger Rohlfs viele Gewerkschaftler, Freunde und Gäste sowie die Senioren der Einrichtung zur Vorabendmaifeier eingefunden. „Wir fühlen uns Ihnen galt der Gruß des Vorsitzenden des DGB Ortsverbandes und stellvertretenden Kreisverbandsvorsitzendem Rudi Mertins. Als Hauptredner konnte er Emlichheims Bürgermeister Heinrich (Jöne) Strenge gewinnen.

Nachdem mit vereinten Kräften der mit bunten Bänder gezierte Maibaum aufgestellt wurde, hieß Mertins seine Freunde aus dem Emsland, dem Osnabrücker Land und der Grafschaft willkommen. Grüße entrichtete die Geschäftsführerin der DGB-Region Osnabrück-Emsland Petra Tiesmeyer und der DGB-Kreisvorsitzende Horst Krügler. Ans Eingemachte ging Gastredner Jöne Strenge, der sich klar gegen Kinder- und Altersarmut aussprach. Er betonte. „Armut schränkt die Bil­dungschancen von jungen Menschen, ihre ge­sundheitliche Entwicklung, ihre kulturellen und sozialen Beteiligungsmöglichkeiten ein und wirkt sich auf das gesamte weitere Leben aus. Altersar­mut droht, da viele Menschen später von der Rente nicht leben kön­nen. Dies droht auch den ca. eine Millionen Lang­zeitarbeitslosent.“

Der DGB kämpfe für mehr soziale Ge­rechtigkeit und stehe für eine Gesellschaft, die die Würde der Menschen auch in der Arbeitswelt schütze. „Das Motto des DGB zum Tag der Arbeit „Wir sind viele, wir sind eins“ bedeute, dass Junge und Alte, Frauen und Männer, Migrantinnen und Migranten, Be­schäftigte und Erwerbslose, Rentnerinnen und Rentner für mehr soziale Ge­rechtigkeit kämpfen und für eine Gesellschaft stehen, die die Würde der Menschen auch in der Arbeitswelt schützt. Deutschland ist ein reiches Land. Die Steuereinnahmen erreichen Jahr für Jahr Re­kordniveau, die Arbeitslosigkeit ist so niedrig wie seit Langem nicht mehr und es gab noch nie so viele Sozialversicherungspflichtige Beschäfti­gungsverhältnisse wie gerade jetzt. Trotzdem wird eine Gerechtigkeitsde­batte geführt. Wie passt das zusammen?“, stellte Jöne in Frage.

„Die reichsten zehn Prozent unserer Haushalte besit­zen mehr als die Hälfte des gesamten Nettover­mögens. Die untere Hälfte muss sich mit einem Prozent des Vermögens begnügen. Das geht aus dem diesjährigen Armuts- und Reichtumsbericht hervor. Das ist einerseits sozial ungerecht, andererseits ist es auch ökonomisch schädlich. Insgesamt stellt der Bericht eine positive Entwick­lung der sozialen Lage in Deutschland fest“, betonte Jöne.  „Seit Mitte des vorigen Jahrzehnts stieg die Zahl der Sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsver­hältnisse um etwa sechs Millionen und die Schere bei den Einkommen habe sich zudem seit der Ein­führung des Mindestlohns 2015 wieder ein Stück geschlossen.“

Jöne kritisierte: „Selbst der gesetzlich vorgeschriebene Mindestlohn wird leider oft unterlaufen: Arbeitneh­mer/innen können schlecht oder gar nicht von ihrem Einkommen leben. Es sind oft Arbeitsverhältnisse mit niedrigen Löhnen, die häu­fig nicht auf Dauer und Kontinuität angelegt sind, keine Absicherung durch die Sozialversicherung und nur geringe arbeitsrechtliche Schutzrechte aufweisen. In Deutschland stecken ca. eine Million Menschen in solchen Beschäftigungsverhältnissen. Ihnen droht später wie den Lang­zeitarbeitslosen Altersarmut. Eine private Rentenvorsorge ist nicht möglich, denn wovon sollen sie, wenn es schon jetzt hinten und vorne nicht reicht, die Prämien bezahlen.“

Hinter all diesen Menschen würden auch noch Kinder stehen, so Jöne, der sagte: „Mehr als jeder vierte Minderjährige bei uns ist laut der Kinder- und Jugendhilfe sozial ausge­grenzt oder von Armut bedroht. Startchancen in das Leben werden nach wie vor vererbt. Wirksames Handeln gegen Kinderarmut ist überfäl­lig, denn die Zahl armer Kinder steigt von Jahr zu Jahr. Rund 2,7 Millionen Kinder und Jugendliche sind bei uns von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen. Jedes fünfte Kind lebt in Armut: 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche beziehen Grund­sicherungsleistungen, davon leben knapp eine Million Kinder in Alleinerziehenden-Haushalten.“

Materielle Armut sei der zentrale Risikofaktor für ein gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen. Armut bedeute einen ständigen Mangel in der materiel­len Grundversorgung, schränke die Bil­dungschancen von jungen Menschen, ihre ge­sundheitliche Entwicklung, ihre kulturellen sowie sozialen Beteiligungsmöglichkeiten ein und wirke sich auf das gesamte weitere Leben aus, unterstrich Jöne, der gleichen Lohn für gleiche Arbeit forderte, denn Frauen verdienten im Durchschnitt immer noch we­niger als Männer.

„Ein 74-jähriger polnischer Abgeordneter hat im EU-Parlament gesagt „Natürlich müssen Frauen weniger als Männer verdienen, weil sie schwächer, kleiner und weniger intelligent sind“. Die Lohndifferenz zwischen Frauen und Männern beträgt im Durchschnitt 21 Prozent. Selbst wenn man heraus rechnet, dass Frauen häufiger in Teil­zeit arbeiten, seltener in Führungspositionen auf­steigen oder eher in sozialen Berufen mit geringen Verdiensten tätig sind, bleibt noch immer eine Lü­cke von sieben Prozent im Durchschnitt“, bemängelte der Bürgermeister.

Der Bundestag habe ein Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit beschlossen. Damit werde das Prinzip „gleicher Lohn für gleiche Ar­beit“ erstmals in einem eigenen Gesetz konkret festgeschrieben. Es sei eine Frage der Gerechtigkeit, dass Frauen und Männer in unserer Gesellschaft und Ar­beitswelt gleichgestellt sein, habe Bundesfrau­enministerin Manuela Schwesig erklärt, sagte Jöne. Um Gerechtigkeit gehe es auch bei den Beschäftigten der Homann-Werke in Dis­sen und Bad Essen meinte Strenge, der auf den Kommentar in der GN von Mi­chael Clasen hinwies und zitierte: „Es geht allein um Profit, denn Konzernlenker Theo Müller ist clever, aber ohne Skrupel. Er zog in die Schweiz, um möglichst wenig Steuern zu zahlen. Das hindert den Steuerflüchtling aber nicht, mög­lichst viele Steuergelder in Form von Subventio­nen zu kassieren. Profitgier auf dem Rücken von mehr als 1200 Mitarbeitern und deren Familien auszutra­gen ist unanständig.“

Strenge forderte: „Wir dürfen nie vergessen, dass von Deutschlands Wohl­stand nicht diejenigen profitieren, die sich ausgegrenzt füh­len, die für sich und ihre Familien keine Zukunfts­perspektiven sehen, die sich ungerecht behandelt fühlen. Es ist eine vornehme Aufgabe von Gewerkschaften und Betriebsräten auf Miss­brauch und Missstände hinzuweisen. Vor allem ist es die Aufgabe der Politik, darauf angemessen zu reagie­ren und diese Missstände zu beseitigen, denn wir brauchen jeden Einzelnen um unseren Wohlstand dauerhaft zu sichern.“

Im bevorstehenden Bundestagswahlkampf werde gerade das Thema Flüchtlinge, Asylbewerber und Sicherheit eine große Rolle spielen, so Strenge. „Und hier hö­ren wir auf einmal Stimmen von einer Gruppierung in Deutschland, von denen ich dachte, dass sie verstummt seien. Sie werden aber immer lauter und bekommen zum Teil stehenden Applaus. Der Bundespräsident und die Bundeskanzlerin werden als Volksverräter tituliert, unsere freie Presse wird Lügenpresse genannt, vom Schusswaffenge­brauch an der Grenze ist die Rede und das Holocaust-Mahnmal in Berlin wird als Mahnmal der Schande bezeichnet. Anschließend wird dann al­les ein wenig relativiert, aber der Stein ist im Wasser und zieht nun seine immer größer werdenden Kreise.“

Die klugen Mütter und Väter unseres Grundgeset­zes hätten seinerzeit bei der Formulierung der Grundrechte der Menschen konsequent die Lehren aus den Fehlern der Vergangenheit gezogen, bemerkte Jöne, der den Artikel 1: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Artikel 3: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Artikel 4: Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet, Artikel 16a: Politisch Verfolgte genießen Asylrecht, in Erinnerung rief. „Diese Artikel sind wie viele andere das Fundament, auf dem unser heutiger Rechts­staat begründet ist und der uns seit sieben Jahr­zehnten ein Leben in Freiheit, Frieden und Wohl­stand ermöglicht.“

„Für uns hier in Deutschland und bei unseren direkten Nachbarn in der Europäi­schen Union sind die Aussagen der vier Artikel eine Selbstverständlichkeit. Die Grundrechte unseres Grundgesetzes müssen für uns auch Verpflichtung sein und auch den Menschen zustehen, die zu uns kommen, um unsere Hilfe zu erbitten. Das sollte un­sere erste Bürgerpflicht sein. Und die Politik hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die Gesetze in unserem Land eingehalten werden“, hob Strenge hervor.

Die sogenannten etablierten Parteien hätten in der Vergangenheit, in welcher Konstellation auch im­mer, dafür gesorgt, dass diese Grundrechte ein­gehalten worden sein. „Wir sollten uns sehr bewusst sein, dass wenn wir Freiheiten beschneiden, wir nicht nur die Freihei­ten der Leute einengen, die zu uns kommen, son­dern auch unsere eigenen“, betonte Jöne, der einen Blick nach Ungarn, in die Türkei und nach Polen warf und feststellte, dass dort gerade Freiheiten beschnitten worden sein oder würden, über die die Leute noch gar nicht so lan­ge verfügten.

„Wenn wir nach Frankreich und in die Niederlande schauen, stellen wir fest, dass auch dort rechtsnati­onale und europafeindliche Kräfte starken Zulauf haben“, so Jöne, der Erich Kästner zitierte, der 1958 zum Gedenken an die Bücherverbrennung 1938 gesagt hat: „Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätes­tens 1928 bekämpft werden müssen. Man darf nicht warten, bis der Frei­heitskampf Landesverrat genannt wird. Man darf nicht warten, bis aus einem Schneeball eine Lawine ­geworden ist. Man muss den rollenden Schnee­ball zertreten. Das ist die Lehre, das ist das Fazit dessen, was uns 1933 widerfuhr. Das ist der Schluss, den wir aus unseren Erfah­rungen ziehen müssen.“ Jöne schloss seine Rede mit den Worten: „Drohende Diktaturen las­sen sich nur bekämpfen, ehe sie die Macht über­nommen haben.“

Polizei Emsland / Grafschaft Bentheim auf Facebook

Lingen – Seit dem zweiten Mai ist die Polizei Emsland Grafschaft Bentheim bei Facebook online. Nachdem die Inspektion bereits im Oktober auf Twitter gestartet ist, bedient sie somit nun bereits das zweite soziale Medium. Erklärtes Ziel ist dabei vor allem die zielgruppenorientierte Berichterstattung. Ein mittlerweile nicht zu vernachlässigender Teil der Bevölkerung, informiert sich nahezu ausschließlich über soziale Medien. Dabei spielt vor allem Facebook eine zentrale Rolle. Anders als bei Twitter, gibt es für das Emsland und die Grafschaft Bentheim einen gemeinsam Account.

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Neben aktuellen Meldungen zum Kriminalitäts- und Unfallgeschehen, werden auch viele weitere Inhalte aus dem polizeilichen Alltag veröffentlicht.  Nachwuchsgewinnung wird eines der wichtigen polizeilichen Themen der Zukunft. Facebook bietet  Möglichkeiten, die Polizei Niedersachsen als attraktiven und modernen Arbeitgeber zu präsentieren. Die Inspektion möchte darüber hinaus ihre Arbeit transparenter machen, ihre hervorragende Infrastruktur darstellen und sich für Bewerber aus unserer Region interessant machen.

Der Dialog zwischen Polizei und dem Bürger liegt auch in sozialen Medien im Interesse der Polizei. Dennoch wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass über Facebook und Twitter im Regelfall keine Notfälle, Anzeigen oder Zeugenhinweise entgegengenommen werden.

Hochbau am Zentralen Busbahnhof nimmt Formen an Stahlbaufirma Gründken in Nottuln fertigt im Werk vor

Rheine.  Mehrere Tonnen wiegen allein die Stahlstützen, die die Firma Gründken zurzeit fertigstellt. Das Stahlbauunternehmen aus Nottuln arbeitet mit Hochdruck an den einzelnen Teilen, die zukünftig die Dachkonstruktion am neuen Zentralen Busbahnhof bilden sollen. Wie auch beim Aufbau des Pavillons, der bereits auf der Baustelle zu sehen ist, wird auch das gesamte Dach im Vorfeld komplett in dem Herstellerbetrieb fertiggestellt.

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Claudia Kurzinsky, Leiterin der Hochbauabteilung der Stadt Rheine, besuchte das in Nottuln ansässige Unternehmen und ließ sich von Thomas Apelrath, Geschäftsführer der Firma Gründken, die einzelnen Fertigungsschritte erläutern.

Insgesamt zehn Stahlstützen mit angeschweißtem Gusskopf und jeweils vier daran befestigten „Ästen“ aus konischen Stahlrohren werden zusammengefügt.  Allein eine Stütze mit dem Gusskopf wiegt 2 t. Die gegossenen Stützenköpfe werden dabei aufwändig nachgearbeitet, da jeder der Äste präzise angepasst werden muss. Nach einem kompletten Zusammenbau aller Teile im Werke, müssen diese für den Transport wieder auseinandergenommen und verzinkt werden. Transportiert werden können die Stützen aufgrund der Ausladung nur ohne Äste. Vor Ort werden die passgenauen Stücke dann verschweißt. Wie Apelrath erläuterte, ist das Team in Nottuln bereits dabei, auch die Hauptträger mit den jeweiligen Unterträgern und Glasträgern vorzufertigen.

Der Vorteil bei diesem Verfahren ist, dass durch das hohe Maß an Vorarbeiten und Anpassungen im Betrieb das Fehlerrisiko möglichst gering gehalten und so das Aufstellen vor Ort ohne große Anpassungsarbeiten durchgeführt werden kann. Bis zur 20. Kalenderwoche, also ab etwa dem 15. Mai, sollen so bereits 50 Prozent aller Teile angepasst, verzinkt und wieder auseinandergenommen sein. Mit dem Transport und dem Aufbau der Einzelteile ist dann ab der 21. Kalenderwoche zu rechnen.  Zeitgleich werden die übrigen Teile in der Firma bearbeitet. „Laut Bauzeitenplan“, so Claudia Kurzinsky, „sind wir damit im grünen Bereich. Die weiteren Tiefbaumaßnahmen können dann Mitte Juni starten.  Wenn die Firma Gründken mit dem Aufbau der Stahlkonstruktion an der Bahnhofstraße Mitte Mai beginne, kann dann auch die weitere terminliche Feinabstimmung zwischen Tiefbau und Hochbau erfolgen“, freut sich Kurzinsky.

Motorradfahrer bei Unfall in Salzbergen schwer verletzt

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Salzbergen. Am Montagmorgen, den 1. Mai, wurde bei einem Verkehrsunfall auf dem Ohner Weg in Salzbergen ein Motorradfahrer schwer verletzt. Der 62-jährige Mann aus Barßel (Landkreis Cloppenburg) wurde mit dem Rettungshubschrauber aus Rheine in die Spezialklinik nach Enschede geflogen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Kradfahrer auf der kurvenreichen Strecke von der Straße abgekommen und hatte sich auf einem angrenzenden Acker mehrfach überschlagen. Dabei zog er sich die schweren Verletzungen zu. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Polizei in Spelle, Telefon (05977) 929210, oder in Salzbergen, Telefon (05976) 1088 zu melden.

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Passanten stoppen Lkw-Fahrer in Rheine

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Zeugen bemerkten, dass der 57jährige lettische Lkw Fahrer, nachdem er angehalten und ausgestiegen war, offensichtlich angetrunken war. Da der LKW Fahrer wieder einstieg und seine Fahrt fortsetzen wollte, stellten die Zeugen sich mit dem eigenen Pkw direkt vor den Lkw, um diesen an der Weiterfahrt zu hindern. Durch die hinzugerufene Polizei wurde bei dem Lkw Fahrer deutlicher Alkoholgeruch festgestellt. Ein Alko Test ergab einen Wert von 2,3 Promille. Neben der Anordnung einer Blutprobenentnahme wurde der Führerschein beschlagnahmt und ein Strafverfahren eingeleitet.

In der Höhe verdienter Sieg Sascha Wald trifft gleich viermal

Sascha Wald krönt (s)einen Fußballnachmittag vor 180 Zuschauern mit 4 Treffern zum 5 : 1 Heimsieg der 1. Mannschaft gegen den 1. FC Wunstorf. Eine von der ersten Minute an überlegen geführte Begegnung sahen die Zuschauer im Getränke-Hoffmann-Stadion in Spelle. Durch die Treffer 1 und 3 von Sascha Wald und dem 2 : 0 von Stefan Raming-Freesen ging Spelle komfortabel in Führung, bevor Wunstorf den Treffer kurz vor der Halbzeitpause zum zwischenzeitlichen 3 : 1 erzielen konnte.
Nach der Pause ließ Sascha Wald noch die Treffer 3 und 4 folgen, die jeweils nach Vorarbeit von Christoph Ahrens fielen. Alles in allem ein auch in der Höhe verdienter Sieg gegen den Tabellenvierten.

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Unser Sonntag – wertvoll für die Menschen Erklärung des Kolpingwerkes Diözesanverband Osnabrück zum Schutz des Sonntags

Bedingt durch das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes vom 21.10.2016, hinsichtlich der Ladenöffnungszeiten und des Sonntagsschutzes, ist es auch in Niedersachsen zu einer erneuten Diskussion mit gleichem Inhalt gekommen.

Im Rahmen einer notwendigen Novellierung der entsprechenden niedersächsischen Gesetzgebung sind zudem Forderungen laut geworden, die bestehende Regelung (4 Sonntage/Jahr) weiter auszudehnen. Das Kolpingwerk Diözesanverband Osnabrück lehnt eine Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten und die damit verbundene weitere Aushöhlung des Sonntagsschutzes ab!

Die derzeitige gesetzliche Regelung stellt aus unserer Sicht einen tragfähigen Kompromiss zwischen dem natürlichen Anliegen der Menschen nach einem Tag der Ruhe und Besinnung sowie den Interessen des Einzelhandels dar.

Familie, Religion und Ehrenamt bedingen den Sonntag uneingeschränkt!
Mit der Freigabe der Ladenöffnung am Sonntag entfällt eine wichtige Voraussetzung für soziale Kontakte und freiwilliges bzw. ehrenamtliches Engagement.

Notfallhilfe sowie absolut notwendige Versorgungstätigkeiten für Mensch und Tier bilden hier eine Ausnahme, die auch Ausnahme bleiben sollte.

Aus unserer Sicht besteht an 6 Tagen der Woche ausreichend Gelegenheit, den persönlichen Bedarf bzw. Konsum zu decken. Die Ausweitung auf den Sonntag halten wir für nicht notwendig, da die fiskalischen Grundlagen der Menschen sowie das Warenangebot gleichbleibend sind.

Wir rufen alle Mandatsträger in Gesellschaft und Politik auf, diese Erklärung des Kolpingwerk Diözesanverband Osnabrück als Entscheidungsgrundlage zu berücksichtigen.

Germania verstärkt Präsenz am FMO – Eigenes Germania-Gate eröffnet

Mit der feierlichen Eröffnung eines eigenen Warteraumes zeigt die Fluggesellschaft Germania einmal mehr Flagge am Flughafen Müns-ter/Osnabrück. Das in den Germania-Farben Grün und Weiß gebrandete Gate wird ab sofort der Flugsteig für alle Germania-Fluggäste sein, die an Bord eines der beiden am FMO stationierten Flugzeuge vom Typ Airbus A319 mit 150 Sitzen oder A321 mit 215 sitzen gehen.

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Im Sommer 2017 bringt Germania die Urlauber vom Flughafen Müns-ter/Osnabrück zu 16 Sonnenzielen rund um das Mittelmeer, das Schwarze Meer und zu den Kanarischen Inseln. Mit mehr als 30 wö-chentlichen Flügen und einer Kapazitätsaufstockung von mehr als 100.000 Sitzplätzen hat sich Germania damit als wichtigste Ferien-fluggesellschaft am FMO etabliert. In  einem Festakt wurde das Gate nun seiner offiziellen Bestimmung übergeben. Karsten Balke, CEO der Germania Fluggesellschaft, be-kannte sich in seiner Ansprache zum Standort: „Wir sind von dem Potential am Airport Münster/Osnabrück überzeugt und haben uns deshalb entschieden, der Nachfrage nach unseren Ferienflügen mit mehr Frequenzen und neuen Zielen Rechnung zu tragen.“

Auch Osnabrücks Oberbürgermeister und FMO-Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Griesert freute sich:“ Germania ist eine sehr renommierte Fluggesellschaft und damit für den FMO und die Region ein echter Glücksfall. Ein Flughafen mit einem attraktiven Touristikflugplan befriedigt das Mobilitätsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger.“ FMO-Geschäftsführer Prof. Dr. Rainer Schwarz unter-strich noch einmal die langjährig gewachsene und gute Partnerschaft mit Germania. „Wir freuen uns über das Engagement dieser erfahre-nen Airline und sichern ihr unsere volle Unterstützung zu. Mit dem umfangreichen Flugangebot und dem bewährten Service von Germa-nia können wir als Flughafen den Einwohnern in unserem Einzugsge-biet einen echten Mehrwert bieten.“

Flugzeugmodell A320neo

Passend zum „Gate Opening“ dockte ein Germania-Flieger am neuen Flugsteig an, der zur Feier der Stunde von den geladenen Gäste be-sichtigt werden konnte, während ein Germania-Flugzeugmodell im Maßstab 1:10 nun als Blickfang und Wegweiser im Germania-Warteraum schwebt.

Gute Nachricht für Patientinnen und Patienten sowie Pflegekräfte in Krankenhäusern Verbindliche Mindestpersonalstandards kommen!

Emsland / Grafschaft Bentheim. Noch in dieser Legislaturperiode werden die gesetzlichen Voraussetzungen für eine dauerhaft bessere Ausstattung von Krankenhäusern mit Pflegepersonal geschaffen. Damit sorgt die SPD-Bundestagsfraktion für mehr Qualität in der Krankenhausversorgung und bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte in Kliniken.

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Seit langem hat sich die SPD auf Bundes- und Länderebene für verbindliche Mindestpersonalstandards eingesetzt. „Es ist wissenschaftlich belegt, dass ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen guter Qualität in der Krankenhausversorgung und der Anzahl des Pflegepersonals besteht“, erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder. Dies gelte insbesondere für die intensivmedizinische Versorgung und den Nachtdienst.

„Dass die Ergebnisse der Expertinnen- und Expertenkommission ‚Pflegepersonal im Krankenhaus‘ noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden können, stimmt mich sehr froh. Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen und die Deutsche Krankenhausgesellschaft werden den Auftrag erhalten, zunächst für besonders pflegesensitive Bereiche konkrete Personaluntergrenzen verbindlich zu vereinbaren“, so De Ridder weiter.

Damit geht die SPD einen wichtigen Schritt hin zu mehr Patientensicherheit und zu besseren Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte in Krankenhäusern. Die Details der Regelungen werden im parlamentarischen Verfahren noch weiter beraten.Mit diesem Schritt steigern wir die Sicherheit der Patienten dort, wo die intensive pflegerische Betreuung von Bedeutung ist. Zudem profitiert das Pflegepersonal von den verbesserten Arbeitsbedingungen“, so De Ridder abschließend.

In der Umsetzung der neuen Mindestpersonalstandards muss vor allem sichergestellt werden, dass Pflegepersonal nicht einfach von einer Station auf einer anderen eingesetzt wird. Ebenso sollte gewährleistet sein, dass das eingesetzte Personal ausreichend fachlich qualifiziert ist. Sollten Krankenhäuser die Personaluntergrenzen nicht einhalten, dann drohen ihnen Sanktionen.

Neues Solehaus im Linus Lingen Wasserwelten eröffnet 550.000 Euro Gesamtkosten für Wohlfühl-Angebot

Die Saunalandschaft in den Linus Lingen Wasserwelten ist um eine Attraktion reicher geworden: Nach knapp neunmonatiger Bauzeit ist ein neues Ruhehaus mit Salzinhalationsraum entstanden. „Das neue Gebäude hat ein Alleistellungsmerkmal in der Region“, erklärte Oberbürgermeister Dieter Krone. “Hier kann man Ruhe genießen und einmal durchatmen. Die Lebensqualität, die hier erzeugt und geboten wird, kann nur die Mitarbeiter/innen geschaffen werden.“

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Den offiziellen Knopfdruck zum Start für das Solehaus vollzogen (v. links) Arno Ester, Dieter Krone, Hermann Gebbeken, Ulrich Boss und Hans-Martin.

Lingen. Den offiziellen Knopfdruck zum Start für das Solehaus, dass sich abseits des übrigen Saunageschehens befindet, führten Oberbürgermeister Krone, der Vorsitzende des Werkausschusses Hermann Gebbeken, die Geschäftsführer der Stadtwerke Ulrich Boss und Hans-Martin Gall sowie sein Vorgänger Arno Ester aus. Unter dem Tenor „Wohlfühlen mit allen Sinnen“ präsentiert die Saunalandschaft das zusätzliche Wohlfühl-Angebot mit ausgeprägtem Gesundheitsaspekt.

Gall sagte: „Die ultraschall­vernebelte Sole reinigt die Atemwege und macht die Haut weich. Beim Aufenthalt im Solehaus steht im Mittelpunkt der Wohlfühl- und Erholungscharakter. In der Saunalandschaft in den Linus Lingen Wasserwelten können die Gäste künftig vom Solehaus aus einen ausgezeichneten Panoramablick über den Saunagarten genießen. Nach einem Besuch im neuen Salzinhalationsraum können sie dann frei durchatmen.“ Gall sprach allen an dem Projekt beteiligten seine Anerkennung aus.

Die Initialzündung für das Solehaus habe der frühere Geschäftsführer Arno Ester gegeben und den Bau vorangetrieben, betonte Hermann Gebbeken. Derzeit zähle der Saunabereich jährlich rund 55.000 Besucher: 60.000 sei­en das Ziel, das mit Hilfe der Erweiterung erreichen werden solle. Die Kosten für das Sole­haus würden bei insgesamt bei 550 000 Euro liegen.

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Matthias Pilz vom Bauplanungsbüro erklärte, dass der Neubau einen Bereich mit Lie­gen und einen runden Raum beinhalte, für den vier Tonnen Salzziegel aus Pakistan verbaut worden sein. Je nach Nachfrage werde der Raum mit einer Solelösung vernebelt. Zusätzlich zur Sole sei die Luft mit ionisiertem medizinischem Sauer­stoff versetzt. Das Sole­haus biete eine andere Umge­bung als eine Salzgrotte.

Auftaktveranstaltung zum „Dorfdialog“ Lünne – ein voller Erfolg Bürgerversammlung am Donnerstag, 04.05.2017

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Die Gemeinde Lünne macht sich aktuell auf den Weg, über einen sogenannten „Dorfdialog“ die dörfliche Zukunft gemeinsam zu gestalten. Rund 40 Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Verbänden und Lünner Organisationen trafen sich zu einem eintägigen Workshop im Wöhlehof in Spelle. Lünnes Bürgermeisterin Magdalena Wilmes begrüßte die zahlreichen Interessierten und verwies auf das bereits vorhandene hohe Engagement vor Ort. „Wir wollen gemeinsam die entscheidenden Rahmenbedingungen schaffen, um die künftigen Herausforderungen zu meistern“, betonte Wilmes. Nachdem zu Beginn die Erwartungen abgefragt wurden, wurde der Dorfcheck – ein statistisch-externer Blick auf das Dorf – von der pro-t-in GmbH vorgestellt. Das erfahrene Projektbüro aus Lingen (Ems) wird unter der Leitung von Dr. Annette Wilbers-Noetzel den umfangreichen Kommunikationsprozess begleiten. Anschließend startete die erste Arbeitsphase. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer befassten sich intensiv mit den Stärken und Schwächen, aber auch mit den lokalen Kompetenzen und Wegen der Kommunikation. Die engagierten Lünner Vertreter unterzogen sich auch noch einer weiteren Gruppenarbeit und richteten den Blick visionär in die Zukunft, um Lünne in 2030 zu skizzieren. Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf bedankte sich abschließend für die vorbildliche Mitarbeit und gab den nächsten Schritt im „Dorfdialog“ bekannt: Am Donnerstag, 04.05.2017 findet für die gesamte Lünner Bevölkerung um 19.30 Uhr eine öffentliche Impulsveranstaltung im Landgasthaus Hermes in Lünne statt. Zudem informiert die Fa. Rekers Digitaltechnik GmbH aus Spelle an diesem Abend über das Thema Glasfaser. „Alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde sind herzlich eingeladen, sich am Prozess zu beteiligen und ihre Anregungen einzubringen“, unterstrich Hummeldorf. Alle waren sich einig: Es war eine überaus gelungene Veranstaltung. Doch jetzt heißt es, den erfolgreichen Auftakt verstetigen und gemeinsam konkrete Maßnahmen entwickeln, um Lünne zukunftsorientiert aufzustellen. Der Prozess „Dorfdialog Lünne“ wird über das neue Projekt „Demografiewerkstatt Kommunen“ des Landkreises Emsland gefördert.

Mehr Sicherheit bei der Abfallsammlung – Neue Richtlinie der Unfallversicherung verbietet Rückwärtsfahrten von Müllwagen

Meppen. Generell darf Müll nur dort abgeholt werden, wo das Sammelfahrzeug vorwärts zu den Standplätzen von Tonnen und gelben Säcken fahren kann. Insbesondere betroffen davon sind Anwohner in Stichstraßen und Sackgassen ohne Wendemöglichkeit.

Abfallentsorgung Rückwärtsfahrten

(v. l.) Michael Finnern (HMS), Frank Herbers (Augustin), Ursula Jansen (HMS), Beate Friedmann (Augustin), Dezernent Dirk Kopmeyer und Heinz Bökers vom AWB Emsland. (Foto: Landkreis Emsland)

Festgelegt ist dies in so genannten Branchenregeln für die Abfallwirtschaft, die von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) unter Mitarbeit der Berufsgenossenschaft Verkehr herausgegeben wurden. Über ihre Auswirkungen auf die Abfallsammlung im Landkreis Emsland informierten der zuständige Dezernent Dirk Kopmeyer, Heinz Bökers, stellvertretender Leiter Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) Emsland, sowie Frank Herbers und Beate Friedmann vom Entsorgungsunternehmen Augustin sowie Michael Finnern und Ursula Jansen vom Entsorger HMS in einem Pressegespräch im Meppener Kreishaus.  „Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Unternehmen dazu, für die Sicherheit und Gesundheit ihrer Beschäftigten zu sorgen. In diesen konkreten Regelungen geht es um einen erhöhten Arbeitsschutz und Vorschläge für die Vermeidung von Unfällen bei der Abfallsammlung. Insbesondere das Rückwärtsfahren von Entsorgungsfahrzeugen, bei dem bundesweit immer wieder schwere Unfälle mit Beschäftigten aber auch Passanten passieren, steht hierbei im Blickpunkt“, erläutern  Kopmeyer und Vertreter der Entsorger. Die Abfuhrplanung dürfe keine Rückwärtsfahrten enthalten. ine Vielzahl von Sackgassen und Stichstraßen sind im Landkreis Emsland von der Regelung betroffen, die nun einer genauen Analyse unterzogen werden müssen. Eine Rolle spielt hierbei u.a die Befahrbarkeit der Straße, ihre Durchfahrtsbreite, Hindernisse, regelmäßiges Falschparken oder sichtbehindernder Gartenbewuchs. „Vielleicht sind fest installierte Poller gegen bewegliche auszutauschen oder können Pflanzkübel entfernt oder umgestellt werden. In dauerhaft zugeparkten Wendestellen können Halteverbote an den Abfuhrtagen Abhilfe schaffen“, nennt Kopmeyer Regelungen, damit Müllfahrzeuge nicht rückwärts in Straßenzüge setzen müssen. „Wegen der Gefährdung ist es von höchster Priorität, Rückwärtsfahrten zu vermeiden. Erst wenn alle Möglichkeiten geprüft sind, wird entschieden, ob eine Ausnahme gestattet und gefahrlos durchgeführt werden kann“, macht Kopmeyer deutlich.

Für Anwohner der Winkelstraße beispielsweise – einer Sackgasse in Meppen mit nur kleinem Wendehammer – die in der Vergangenheit beklagt hatten, dass Blaue Tonnen nicht geleert wurden, bedeutet dies nach einer Vorgabe der zuständigen Berufsgenossenschaft voraussichtlich, dass sie die Tonnen an Abfuhrtagen direkt an die Königstraße als nächst größere Straße bringen müssen.

Welche Regelungen für betroffene Straßenzüge im gesamten Kreisgebiet umgesetzt werden, steht endgültig nach der umfänglichen Überprüfung fest. Die Abfuhrunternehmen und der Abfallwirtschaftsbetrieb Emsland informieren die betroffenen Anwohner rechtzeitig von den für sie relevanten Regelungen. „Leider werden wir dort, wo das Rückwärtsfahren aus Gründen der Sicherheit nicht erlaubt werden kann, die Bürger um ihre Mitwirkung bitten müssen“, bittet Kopmeyer um Verständnis.

Spelle – Tätergruppe ermittelt, 28 Fahrraddiebstähle nachgewiesen

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Zwischen dem 1. Februar und dem 15. April kam es innerhalb der Gemeinde Spelle zu insgesamt 55 Fahrraddiebstählen. Das entspricht bereits jetzt etwa den Gesamtzahlen vergangener Jahre. 28 Taten konnten die Ermittler vier Jugendlichen, beziehungsweise Heranwachsenden, zuordnen. Die beiden 18- und 16-jährigen Haupttäter haben dabei täglich gleich mehrere Fahrräder gestohlen. Große Teile des Diebesgutes konnten den Eigentümern bereits wieder ausgehändigt werden. Einige davon konnten die Geschädigten gleich wieder mit nach Hause nehmen, als sie auf der Dienststelle Anzeige erstatten wollten.

Acht beschlagnahmte Fahrräder konnten bislang noch nicht ihrem Eigentümer zugeordnet werden und befinden sich noch bei der Polizei Spelle. Zeugen, die Angaben zu den Fahrrädern machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Spelle unter der Rufnummer (05977)929210 in Verbindung zu setzen.

Achtung „Falsche Polizeibeamte“ unterwegs!

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Freren- Am Donnerstagnachmittag ist es in Freren zu einem versuchten Betrug durch sogenannte falsche Polizeibeamte gekommen.
Die bislang unbekannten Täter haben bei einer 72-jährigen Seniorin angerufen und sich als Polizeibeamte aus Lingen ausgegeben. Sie forderten die Frau auf, sämtliche Wertgegenstände nach Hause zu holen. Ferner sollte sie ihren Kontostand und vor allem ihre Kontodaten mitteilen. Die Täter brachen das Telefonat ab, als sie die Stimme des Sohnes der Seniorin hörten. Erfahrungsgemäß werden binnen kürzester Zeit zahlreiche vergleichbare Versuche unternommen, auf diese Art und Weise an Wertgegenstände älterer Menschen zu gelangen.
Bitte warnen sie ihre Nachbarn und Familienmitglieder, händigen sie keinesfalls ihre Wertgegenstände aus und verständigen sie umgehend die „richtige“ Polizei.

U19 Länderspiel Deutschland gegen die USA in der Obi-Arena Rheine

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Am Mittwoch dem 12. Juli 2017 findet in der Obi-Arena das U19 Länderspiel Deutschland gegen die USA statt. Die Karten sind in Kürze zu erwerben.
Im Sommer gibt es in der Obi-Arena ein echtes Frauenfußball-Highlight zu bewundern. Die deutsche Frauennationalmannschaft trifft im Länderspiel auf die Crème de la Crème der Nachwuchsfrauen aus den Vereinigten Staaten. Angepfiffen wird an dem Mittwochmorgen um 11 Uhr.
Die Veranstaltung wird vom FC Eintracht Rheine in Zusammenarbeit mit dem Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen sowie dem Deutschen Fußballbund auf die Beine gestellt. Die Zuschauer dürfen sich auf ein packendes Duell der Wohl besten Frauenfußballnationen einstellen. Die deutsche Elf steht unter der Leitung der dreimaligen Europameisterin Maren Meinert, die 2003 den ersten Weltmeistertitel der deutschen Frauenfußballgeschichte holte.
Die Tickets gehen in Kürze in den Vorverkauf.
Ticketpreise
Kategorie Preis
Sitzplatz Erwachsene 6,00 €
Sitzplatz ermäßigt 4,00 €
Stehplatz Erwachsene 4,00 €
Stehplatz ermäßigt 2,00 €
Gruppenkarte Stehplatz* 1,00 €
*Die Gruppenkarten gibt es ab 10 Personen

Unfall in Freren-Lohe fordert zwei Schwerverletzte (Video)

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Zwei Schwerverletzte sind das Fazit eines Verkehrsunfalls, der sich am Freitagmorgen auf der Landesstraße 58 zwischen Freren und Messingen ereignet hat. Nach Angaben der Polizei wollte gegen 06.50 Uhr der 60-jährige Fahrer eines Ford Transits aus Beesten im Freren Ortsteil Lohe die L 58 überqueren. Dabei übersah er offensichtlich den auf der Vorfahrtberechtigten L 58 fahrenden VW Golf eines 53-Jährigen aus Damme, der von Freren in Richtung Messingen unterwegs war. Beide Fahrzeuge stießen zusammen und der VW wurde durch die Wucht des Aufpralls in einen Graben geschleudert. Dessen Fahrer wurde mit schweren Verletzungen eingeklemmt und konnte von den Einsatzkräften der Feuerwehren auf Freren und Thuine gerettet werden. Er wurde im Rettungshubschrauber aus Rheine in die Klinik im niederländischen Enschede geflogen. Der Fahrer des Ford kam im Rettungswagen in das Krankenhaus nach Lingen. An beiden Fahrzeugen war Totalschaden entstanden. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten war die L 58 zwei Stunden gesperrt.

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Neues Wohn- und Geschäftshaus in Spelles Ortsmitte ist bezugsfertig

Spelle – In der Ortsmitte von Spelle ist ein neues Wohn- und Geschäftshaus entstanden. Gegenüber des eigenen Geschäftsstandortes hat die Volksbank Süd-Emsland in der Hauptstraße 52 ein 3,5-geschossiges Gebäude errichtet und nun offiziell in Betrieb genommen.

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Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Erster Samtgemeinderat Stefan Lohaus, Immobilienberater Christoph Greve (Volksbank Süd-Emsland), Wohnungseigentumsverwalter Dieter van der Zee (Voss Immobilien), Bürgermeister Andras Wenninghoff und Heinz Feismann, Vorstand Volksbank Süd-Emsland, sehen im neuen Wohn-und Geschäftshaus an der Hauptstraße eine exponierte Lage in Spelle.

Somit bietet der Kreuzungsbereich Hauptstraße/Ringstraße ein komplett neues Erscheinungsbild: Der moderne Neubau mit Klinker-Putz-Fassade fügt sich harmonisch in das Ortsbild ein. Entstanden sind sechs Eigentumswohnungen mit Balkonen im ersten und zweiten Obergeschoss sowie zwei Penthouse-Wohnungen mit Dachterrassen im obersten Stockwerk. Im Erdgeschoss wurden attraktive Gewerbeflächen geschaffen. Auf dem Grundstück wurden insgesamt 20 Parkplätze angelegt. „Unser Ziel war es, durch den Neubau einen weiteren Beitrag zur Ortskerngestaltung zu leisten und einen Mehrwert für die Gemeinde zu schaffen. Dieses Ziel haben wir erreicht“, zog Heinz Feismann, Vorstand der Volksbank Süd-Emsland, ein positives Fazit zum Abschluss der Bauphase. In die gleiche Kerbe schlug auch Christoph Greve, Immobilienberater der Volksbank: „Das Bauprojekt ist auf ein unerwartet großes Interesse gestoßen. Die Eigentumswohnungen waren bereits bei Baubeginn vollständig verkauft und auch für die Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss konnten frühzeitig Mieter gefunden werden.“ So hat die Johann Bunte Bauunternehmung aus Papenburg dort einen neuen Standort in Betrieb genommen, an dem künftig bis zu zehn Ingenieure tätig sein werden. In der weiteren Gewerbeeinheit wird Firma Rebocon Baumanagement aus Spelle die Geschäftstätigkeit aufnehmen. „Die einzelnen Baugewerke wurden an regionale Firmen vergeben. Auch die Investoren und Eigentümer stammen ausnahmslos aus unserem Geschäftsgebiet“, unterstrich Feismann die enge Verbundenheit der Bank mit der Region und wies darauf hin, dass das Projekt in einem engen Schulterschluss mit dem Generalunternehmen Löcken Bauservice aus Spelle reibungslos ausgeführt wurde. Die Wohnungen seien je zur Hälfte vermietet oder unterliegen der Eigennutzung. Die Verwaltung des Objektes wird künftig die Volksbank-Tochterfirma Voss Immobilien GmbH übernehmen. „Die Volksbank hat mit diesem Bauprojekt die starke regionale Verbundenheit zum Ausdruck gebracht und zur weiteren Stärkung unseres Ortes eindrucksvoll beigetragen“, erklärten Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeister Andreas Wenninghoff.

Landkreis folgt engen gesetzlichen Vorgaben Auf Kostenbeitrag kann nicht beliebig verzichtet werden

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Meppen. Für die Festsetzung eines Kostenbeitrages für den Hortbesuch eines geistig be-hinderten Mädchens sind die Stadt Lingen (Ems) und der Landkreis Emsland in die Kritik von Medien und Politik geraten. Landrat Reinhard Winter bezieht Stellung hierzu:

„Die reflexartigen Reaktionen insbesondere aus der Politik sind für mich erschreckend, denn sie offenbaren die Unkenntnis der rechtlichen Grundlagen. Der Landkreis Emsland wird für die kor-rekte Ausführung von Gesetzen kritisiert“, betont Winter. „Meiner Ansicht nach hat der Bundesge-setzgeber es versäumt, spätestens mit dem Bundesteilhabegesetz, das Sozialgesetzbuch ent-sprechend zu ändern und auf eine Kostenbeteiligung in diesen Fällen zu verzichten“, so der Landrat weiter.  Nach den Bestimmungen des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII) haben geistig und/oder körperlich behinderte Kinder unter anderem einen gesetzlichen Anspruch auf die Über-nahme von Kosten, die durch Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung entstehen. Im konkre-ten Fall übernimmt der Landkreis Emsland bzw. im Heranziehungsverhältnis die Stadt Lingen die Kosten für die Schulbegleitung, die für den gesamten Pflichtunterricht erforderlich ist. Eine Eigen-beteiligung der Eltern sieht das Gesetz hier nicht vor.

Freiwillige Angebote wie die Hortbetreuung oder auch Schul-AGs zur sozialen Integration ma-chen die Überprüfung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse der Erziehungsberechtigten jedoch notwendig. Das SGB XII sieht vor, dass sich die Eltern im „angemessenen Umfang“ an den Kosten für die Hortbetreuung beteiligen. Dabei wird die gesetzlich festgelegte Einkommens-grenze dem anrechenbaren Einkommen der Eltern gegenüber gestellt. Aus dieser Differenz er-rechnet sich der zumutbare Eigenanteil, mit dem Erziehungsberechtigte sich beteiligen müssen.

Der Gesetzgeber hat hier festgelegt, dass beispielsweise Schwerstpflegebedürftige lediglich mit einem Umfang von 40 Prozent des Einkommensüberhangs herangezogen werden dürfen.

Im Übrigen hat das Sozialgericht Fulda in einer vergleichbaren Situation am 10. Juli 2012 per Gerichtsbescheid entschieden, dass der Einsatz des Einkommens in Höhe von 40% des Ein-kommensüberhanges zuzumuten ist. Die Auffassung der Kläger, von einem Kostenbeitrag abzu-sehen, wurde vom Gericht nicht geteilt. „Bezug genommen wurde dabei auch auf eine Entschei-dung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG), wonach Sozialhilfeträger eben keine Ermes-sensfreiheit haben, wie aktuell vielfach behauptet wird“, betont Winter. Das BVerwG formuliert hier klar, dass es nicht die Option einer „großzügigen“ oder „engen“ Auslegung des Gesetzes gibt, denn das Ermessen der Verwaltung ist vom Gesetzgeber als grundsätzliche Pflicht zur Her-anziehung vorgegeben. Die Verwaltung müsse den Hilfeempfänger „zwingend“ heranziehen, so das BVerwG.

Jugendliche helfen bedürftigen Menschen im südlichen Emsland 11. Aktion „Eins Mehr!“ zugunsten der Tafeln

Das Katholische Jugendbüro Emsland-Süd führt am 5. und 6. Mai 2017 erneut die Aktion „Eins Mehr!“ in Kooperation mit der Lingener Tafel und dem Stadtjugendring Lingen durch.

Messdiener Beesten

Messdiener Beesten

Bereits am Freitagnachmittag, den 05. Mai 2017 sind Kunden von Supermärkten in Lingen eingeladen, eine Ware mehr, „Eins Mehr!“, in ihren Einkaufswagen zu legen und der Lingener Tafel und damit bedürftigen Menschen vor Ort zu spenden. Am Samstag, den 06. Mai 2017 gibt es in der Zeit von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr diese Möglichkeit dann auch für die Supermarktkunden in Emsbüren, Lingen, Lengerich, Bawinkel, Freren und Beesten.

Lebensmittel von langer Haltbarkeit (Nudeln, Reis, Mehl, Kaffee, Kakao, Konserven, usw.) und Hygieneartikel sind besonders gewünscht. Die Lebensmittel werden am Ausgang der beteiligten Märkte von Jugendlichen aus unterschiedlichen Gruppen und Verbänden eingesammelt und der Lingener Tafel zur Verfügung gestellt. Die Außenstelle der Lingener Tafel in Freren wird ebenfalls bei der Verteilung der Waren bedacht.

Die Lingener Tafel sammelt Lebensmittel ein, die von Supermärkten und Lebensmittelherstellern gespendet werden, und gibt diese an sozial und wirtschaftlich Benachteiligte weiter. Inzwischen werden über 7.500 Kunden an den zehn Ausgabestellen in Lingen und Umgebung versorgt.

Tanja Günther, Referentin für Offene Jugendarbeit im Katholischen Jugendbüro Emsland Süd ist überzeugt von den positiven Effekten der Aktion, die in dieser Form bereits zum elften Mal organisiert wird. „Mit relativ geringem Aufwand werden Menschen für Soziales, insbesondere für die Situation von sozial und wirtschaftlich Benachteiligten sensibilisiert. Das gilt nicht nur für die teilnehmenden Jugendgruppen, sondern auch für die Kunden. Die beteiligten Märkte nehmen durch die Aktion soziale Verantwortung für Bedürftige wahr. Und an erster Stelle steht, dass hilfsbedürftige Menschen in Lingen und Umgebung unterstützt werden.“

Informationen gibt es im Katholischen Jugendbüro Emsland-Süd, Burgstr. 21b, 49808 Lingen (Tel.: 0591-1522) und im Katholischen Jugendbüro Emsland-Süd, Goldstr. 13, 49832 Freren (Tel.: 05902-1209)

Neue Softshell Jacken für die E2 Jugendmannschaft

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Die E2 des SC Spelle-Venhaus freut sich über neue Softshell Jacken von der Firma „Christian Tenkleve Amb. Kranken- u. Altenpflege“ aus Spelle. Aus diesem Grund überreichte die ganze Mannschaft dem Inhaber Christian Tenkleve ein kleines Präsent und sagte Danke, für die großzügige Spende, mit der er ein weiteres Mal die Jugendabteilung des SC Spelle-Venhaus unterstützt.

Aluminium ist wichtiger Baustoff mit hoher Recyclingfähigkeit Stegemann besucht Schotemeier Metallbau in Bad Bentheim

Bad Bentheim. Aluminium lässt sich im Fenster-, Fassaden- und Baubereich vielfältig und umweltgerecht einsetzen. Davon überzeugte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann in der vergangenen Woche bei einem Besuch der Firma Schotemeier Ingenieur-Metallbau GmbH in Bad Bentheim. „Die Nachhaltigkeit und Recyclingfähigkeit von Aluminium sowie die Bedeutung für die moderne Architektur, die Statik und Sicherheit von Gebäuden werden vielfach noch falsch eingeschätzt“, stellte Stegemann nach dem Rundgang durch das Unternehmen fest.

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Berthold Schotemeier (Schotemeier Ingenieur-Metallbau-GmbH – Bad Bentheim), Günter Alsmeier (Altbürgermeister von Bad Bentheim), Albert Stegemann (MdB), Walter Lonsinger (Vorstandsvorsitzender A|U|F), Gerd Hindriks (Kreishandwerksmeister)

Der Besuch des Bundestagsabgeordneten fand auf Initiative des Verbandes A|U|F-Aluminium und Umwelt im Fenster- und Fassadenbau statt. Firmen-Inhaber Berthold Schotemeier erläuterte dem Bundestagsabgeordneten die Bedeutung von Aluminium in der modernen Fenster- und Fassadentechnik. Das Familienunternehmen aus Bad Bentheim beschäftigt insgesamt knapp 50 Beschäftigte und hat sich insbesondere in der Brandschutztechnik bundesweit einen hervorragenden Ruf erarbeitet. In der Fertigungshalle des Unternehmens informierte sich Stegemann im Gespräch mit Mitarbeitern über aktuelle Aufträge und Fragen der Fertigungstechnik.

Berthold Schotemeier setzt sich für die Verwendung von Aluminium aus zertifizierten Recyclingprozessen ein und führt als A|U|F-Mitglied die in der Fertigung anfallenden Schrotte einem geschlossenen Wertstoffkreislauf zu. „Wir zertifizieren diesen Kreislauf, sorgen damit für ein höchst anspruchsvolles Recycling und verhindern den Abfluss des wertvollen Materials in andere Länder außerhalb Europas“, erklärte
A|U|F-Vorstand Walter Lonsinger aus Frankfurt.

Zu den Zielen des Verbandes A|U|F-Aluminium gehört es, die Verwendung von recyceltem Aluminium im Baubereich im Rahmen geschlossener und zertifizierter Wertstoffkreisläufe zu erhöhen. Bei der Verwendung von recyceltem Aluminium wird gegenüber der Herstellung von neuem Aluminium aus Bauxit mittels Elektrolyse bis zu 95 Prozent Energie eingespart. Pro Jahr vermeide dies den Ausstoß von mehr als 200 000 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid. Stegemann will sich dafür einsetzen, dass künftig noch stärker auf Recycling im Baustoffbereich gesetzt wird.

Salz- und Ölmarkt in Salzbergen

Der bekannte Salz- und Ölmarkt startet wieder am dritten Juni-Wochenende täglich ab 11.00 Uhr (Kinderflohmarkt am Samstag ab 09.00 Uhr) im Ortskern von Salzbergen. Genuss pur für die „ganze Familie“ mit vielfältigen kulinarischen Leckerbissen und interessanten Straßenständen. Die musikalische Unterhaltung in geselliger Atmosphäre unter freiem Himmel gibt auch in diesem Jahr wieder Anlass das Tanzbein zu schwingen.

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Neben dem traditionellen Trödel- und Kinderflohmarkt können Besucher in diesem Jahr viele spannende Stände und zusätzlich am Sonntag den „Hollandmarkt“ begutachten.

Auf der Flaniermeile wird „Frau Antje“ die Besucher mit Kostproben von typisch holländischen Köstlichkeiten verwöhnen. Neben den bekannten Spezialitäten aus dem Nachbarland, wie der weltberühmte holländische Käse, fangfrischen Matjes, gebackene Kibbelinge, seltene Blumen und Pflanzen, Honigwaffeln und Poffertjes, Obst und Gemüse, besondere Lakritze, Weingummi und Nüsse, holländische Wurstspezialitäten, legendäre Rosinenbrötchen, Brot und Kuchen, werden auch Holzschuhe, Damen- und Herrenbekleidung, Taschen, Socken und Schmuck, angeboten.

„Rock an der Lok“ am Samstag ab 20.00 Uhr. Live dabei die zwei begnadeten Musiker Hotte und Bassmass (Ex Yankees und Royal Flash). Ein Duo, das jede Party rockt. Die besten Hits der Pop- und Rock-Ära, maßgeschneiderte aktuelle Songs, Spielfreude pur, live und ohne doppelten Boden – dafür stehen hotte & bassmass.
Mit großem Lichtspektakel und großer LED Rückwand wird alles überdimensional gezeigt. „Rock an der Lok“, die beliebte Wiedersehensfreude und Klassentreffen für alle Salzbergener, Umländer, Ehemalige und diejenigen, die sich gerne mal wieder eine Gänsehaut abholen.

Am Sonntag kommen nochmals alle Besucher mit einem besonderen musikalischen Highlight auf ihre Kosten und lassen das Event zum Erlebnis werden. Welche oder welcher Junggebliebene erinnert sich nicht gerne an die 80er Jahre zurück. Am 18. Juni dürfen wir uns noch einmal wieder in dieses tolle Jahrzehnt begeben. Richten wir unsere Gedanken in Vergangenes! Vor 35 Jahren ahnte niemand, in welch bedeutender Ära er lebte. Doch jetzt ist es klar: Die 80er Jahre mit den wilden und verrückten Trends, sind Kult.

„MARKUS“ einer der ohne Zweifel zu den größten deutschen Musikstars dieser Zeit gehört, wird am Sonntag auf dem Salz- & Ölmarkt in Salzbergen auftreten und die Bühne am Bahnhof auf Links drehen. Seine Songs sind Hymnen einer Ära. Ob „Ich will Spaß“, „Kleine Taschenlampe brennt“ oder „Schön sind wir sowieso“ die Songs sind allgegenwärtig und die Texte unauslöschbar in den Hirnrinden einer ganzen Generation eingebrannt.

Wer also schon immer einmal sein NDW-Idol: „MARKUS“ erleben und die besten Hits live hören wollte, kann in Salzbergen am 18.06.2017 bei diesem Ereignis dabei sein.