Die Polizei sucht den auf dem Foto abgebildeten Mann – Wer kennt den Mann?

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Die Polizei sucht den auf dem Foto abgebildeten Mann. Er hat am 14. Dezember 2015, gegen 10.10 Uhr, mit einem silberfarbenen Toyota an einer Tankstelle in Ibbenbüren-Dickenberg getankt und sich anschließend ohne zu bezahlen von dem Tankstellengelände an der Rheiner Straße entfernt. An dem Toyota war das amtliche Kennzeichen, MS-IK 2009, angebracht. Das Kennzeichen war am gleichen Tag in Ochtrup, am Bökerhook, von einem parkenden PKW entwendet worden. Es kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass auch der silberne PKW gestohlen worden ist. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 05451/591-4315 (Polizei Ibbenbüren) oder Telefon 02553/9356-4155 (Polizei Ochtrup).

Glücksfee Charlotte zieht Gewinner der „CoppenRadTour“

Aus insgesamt 888 richtigen Antworten hat die zweijährige Charlotte den Gewinner des „Cookies on Tour“- Gewinnspiels gezogen. Dieser kann sich auf eine erlebnisreiche „CoppenRadTour“ durch das Emsland freuen.

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Aus insgesamt 888 richtigen Antworten hat die zweijährige Charlotte den Gewinner des „Cookies on Tour“- Gewinnspiels gezogen. Dieser kann sich auf eine erlebnisreiche „CoppenRadTour“ durch das Emsland freuen.

Neu im Repertoire der Tourist Information Meppen (TIM) ist seit dieser Saison die „CoppenRadTour“, die in Kooperation mit Coppenrath Feingebäck ins Leben gerufen wurde. Die von einer Reiseleitung begleitete Vier-Tage-Tour führt die Teilnehmer mit dem Fahrrad nicht nur durch die Region, sondern auch vorbei an einigen interessanten Zwischenstationen. Neben einer stimmungsvollen Stadtführung mit Met aus dem Kuhhorn, erwartet die Radlerinnen und Radler unter anderem auch eine Krimilesung in der Alten Schule Lohe und ein Besuch der Korn-Akademie Rosche. Ein weiteres Highlight ist das Schaubacken mit den Coppenrath-Back-Profis in der Schulbäckerei.

Auf dieses besondere Angebot wird nicht nur auf den TIM-Plattformen hingewiesen, auch das „Cookies on Tour“-Gebäck von Coppenrath wurde mit entsprechenden Aufklebern versehen. Dabei gab es im Aktionszeitraum 1. Januar bis 30. April eine „CoppenRadTour“ zu gewinnen. „Insgesamt 888 richtige Antworten sind bei uns eingegangen“, sagt Andreas Coppenrath, Geschäftsführer von Coppenrath Feingebäck. Den Gewinner des Hauptpreises sowie weitere zehn Gewinner von Gebäck-Präsenten  durfte die zweijährige Charlotte ziehen. Die Gewinner wurden schriftlich benachrichtigt.

„Unsere erste ‚CoppenRadTour‘ wurde bereits gut angenommen. Die Radler-Truppe war insbesondere von den abwechslungsreichen Programmpunkten begeistert. Auch für die weiteren Termine sind die Voranfragen hervorragend“, zieht TIM-Geschäftsführer Manfred Büter ein erstes Resümee.

Schulsportfortbildungen seit 20 Jahren in Spelle

Spelle – Bewegung schon in jungen Jahren ist wichtig. Hier setzt das Niedersächsische Institut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) einen besonderen Schwerpunkt und bietet regelmäßig Schulsportfortbildungen an. Diese Weiterbildungen für Lehrer aus dem Raum Osnabrück, Emsland, Grafschaft Bentheim, Aurich und Cloppenburg finden bereits seit nun 20 Jahren in Spelle statt. Im Sommer beginnt zum achten Mal in Spelle die Maßnahme „Sport in der Grundschule“.

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Kursleiter Rainer Voigt, Dezernent Thomas Maiwald und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (von links) wünschten den Teilnehmern der Weiterbildungsmaßnahme „Sport in der Grundschule“ im Wöhlehof viel Erfolg.

„Hier in der Samtgemeinde Spelle merkt man deutlich, dass die Bildung eine hohe Priorität genießt. Vieles ist zukunftsorientiert ausgelegt und das NLQ kommt gerne nach Spelle“, äußerte sich Thomas Maiwald, Dezernent des Niedersächsischen Instituts für schulische Qualitätsentwicklung in Hildesheim (NLQ). Die TeilnehmerInnen der Weiterbildungsmaßnahme „Sport in der Grundschule“ aus dem Raum Osnabrück, Emsland, Grafschaft, Aurich und Cloppenburg wurden von Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf im Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof herzlich begrüßt: „Ich bin stolz darauf, dass hier vor Ort bereits seit 20 Jahren sportliche Weiterbildungsmaßnahmen für Lehrer aus dem hiesigen Raum durchgeführt werden.“ Zielgruppe des Bildungsangebotes sind Lehrkräfte von Grundschulen und Förderschulen, die fachfremd Sportunterricht erteilen. Die Teilnehmerinnen werden in einem Zeitraum von zwei Jahren befähigt, auf der Grundlage des Lehrplans einen qualifizierten, das heißt lebendigen, der jeweiligen Situation angemessenen und auf Nachhaltigkeit zielenden Sportunterricht zu erteilen. Die rechtliche Absicherung ist für den Sportunterricht durch die Ausbildung anschließend abgesichert. Kursleiter und sportlicher Motor der Maßnahme ist die Kursleitung vor Ort. Bereits seit 1995 betreut diese Ausbildung im Schulsport Rainer Voigt, der diesen Kurs bereits zum neunten Mal durchführt. „Schulsport braucht Qualität im besten Lernalter für eine bewegte Lern- und Schulzeit. Schulqualität im Sport beginnt mit dem Einsatz von Fachkräften, d.h. ausgebildeten Sportlehrkräften. Oft wird im Schulalltag ohne Fachkräfte gearbeitet“, berichtete Voigt, der gleichzeitig als Fachberater Schulsport für das südliche Emsland zuständig ist. „Das ist ein deutlicher Qualitätsmangel im Schulsport an den Schulen. Schülerinnen und Schüler brauchen in der Schulzeit eine vielfältige Bewegungserziehung, in einer technisierten Umwelt von Computer und Medien. Sportlehrer haben Vorbildcharakter und sollen durch ein vielfältiges Sportangebot an den Schulen, Schülerinnen zu einem lebenslangen Sporttreiben motivieren“, ist die Aussage verschiedener Gremien. Neue Aufgaben kommen im Sport hinzu, so zum Beispiel der Sport-und Spielbereich im Ganztagsbetrieb, der inklusive Sportunterricht (Alle machen mit) und die Qualifizierung von Lehrpersonal. Die Diskussion für die dritte Sportstunde an allgemeinen Schulen hat die GEW Sportkommission Niedersachsen aufgenommen und gerade im Grundschulbereich gibt es noch Schulen, die ohne eine Lehrkraft mit Fakultas Sport auskommen müssen. Das NLQ und die Kursleitung bedankten sich bei der Samtgemeinde Spelle für die umfassende Unterstützung sowie beim Wöhlehof-Team für die gute Vorbereitung der Eröffnungsveranstaltung und freuen sich auf den Kursbeginn im Sommer 2016.

Jetzt für den Klimaschutzpreis 2016 bewerben Bewerbungsfrist endet am 30. September

Die RWE Deutschland AG lobt auch in diesem Jahr wieder den RWE Klimaschutzpreis aus. Hierfür wird der Stadt Meppen eine Fördersumme in Höhe von 2.500,- Euro bereitgestellt. Die Bewerbungsfrist für den Klimaschutzpreis endet am 30. September.

RWE Klimaschutzpreis 2016

(v. l.) Klimaschutzmanager Ludger Frese und Bürgermeister Helmut Knurbein freuen sich wieder auf tolle, innovative Projekte.

Der Preis würdigt die Initiativen und Ideen der Meppener Bürgerinnen und Bürger, die im besonderen Maße zum effizienten Einsatz von Energie und zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen beitragen. „Dabei steht nicht nur die Auszeichnung für verantwortungsvolles, gemeinschaftliches Handeln zum Nutzen der Umwelt im Vordergrund, sondern auch die ideelle Anerkennung und Wertschätzung für bürgerschaftliches Engagement und umweltorientiertes Denken“, sagt Bürgermeister Helmut Knurbein. Die Fördersumme beträgt für die Stadt Meppen 2.500 Euro. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September.

Um den Klimaschutzpreis können sich insbesondere Vereine, Verbände und Einzelpersonen bewerben, aber auch Schulen und Kindergärten, die entsprechende Maßnahmen zum Klimaschutz umgesetzt haben. Eine unabhängige Jury, bestehend aus dem Bürgermeister, dem Baudirektor, dem Vorsitzenden des Ausschusses für Klima- und Umweltschutz, Sicherheit und Feuerwehr und einem/r Vertreter/in des Agenda-Arbeitskreises, wird über die Vergabe des Klimaschutzpreises entscheiden. Die Bewerbungen sind an den Klimaschutzmanager der Stadt Meppen, Ludger Frese, per E-Mail (l.frese@meppen.de) oder per Fax (05931/ 153 5 163), zu richten.

Thorsten Schöttmer zeigt „Querschnitt“ im Wöhlehof

Spelle – „Bei den ausgestellten Bildern kommen Können, Anspruch und Ausdauer zusammen“, beschrieb Pfarrer Ludger Pöttering die Bilder anlässlich der Ausstellungseröffnung von Thorsten Schöttmer im Speller Wöhlehof. Der Lingener stellt bis Ende August 48 Bilder unter dem Motto „Querschnitt“ in den historischen Räumlichkeiten aus.

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Laden ein, die neue Kunstausstellung im Wöhlehof zu besuchen: Klaus Herzog, Georg Holtkötter, Thorsten Schöttmer, Norbert Borner, Pfarrer Ludger Pöttering (von links)

Dabei reicht die künstlerische Schaffenskraft über unterschiedliche stilistische Formen, diverse künstlerische Techniken sowie eine vielseitige Motivauswahl. „Die Bilder bestechen durch deinen eigenen Anspruch an die Bilder und die Liebe zum Detail, die Motive – mal real, mal verfremdet – und die Geschichten, die dem Betrachter in den Sinn kommen“, zeigte sich Pöttering in der Laudatio vom Talent des Künstlers überzeugt. Bürgermeister Georg Holtkötter begrüßte die künstlerischen Aktivitäten und freute sich, dass der Wöhlehof erneut als Schauplatz einer interessanten Kunstausstellung fungiert. „Spannend an den Arbeiten ist die freie, moderne Umsetzung, die sich fern von Normen und Dogmen, einzig und allein um den kreativen Anspruch und ein ansprechendes, illustratives Ergebnis bemüht“, unterstrich Norbert Borner, Vorsitzender des Forums Kultur Erleben, auch im Namen von Klaus Herzog, Sprecher des Offenen Künstlertreffs, das kreative Geschick Schöttmers. Dabei wird in unterschiedlichen Formatgrößen und Maluntergründen gearbeitet, mit Aquarell, Acryl, Tusche und Graphit. „Ich habe mich schon von klein auf für Kunst interessiert. Ich arbeite in einer Mixed-Media-Manier und verwende alles an Farbe, vom Werbe-Kugelschreiber bis hin zu Aquarell“, beschrieb Schöttmer, der bereits Ausstellungen in Lingen und Ostfriesland gegeben hat, seinen eigenen Stil. So finden sich Zeichnungen, die durch millimetergenaue Pinselstriche und absolute Genauigkeit brillieren, aber auch verfremdete Darstellungen, die beispielsweise an PopArt-Kunst erinnern lassen. Die Bandbreite der angesprochenen Themen reicht dabei von Menschen, Tieren, Gebäude, Bäumen und Landschaften bis hin zu maritimen Objekten – und bestätigt somit den Titel der Ausstellung „Querschnitt“. Zu sehen ist die Ausstellung bis Ende August zu den Öffnungszeiten des Wöhlehofes sowie bei Veranstaltungen und nach Vereinbarung.

Jugendliche helfen bedürftigen Menschen im südlichen Emsland 10. Aktion „Eins Mehr!“ zugunsten der Tafeln

Das Katholische Jugendbüro Emsland-Süd führt am 4., 10. und 11. Juni 2016 erneut die Aktion „Eins Mehr!“ in Kooperation mit der Lingener Tafel und dem Stadtjugendring Lingen durch.

Evangelische Jugend Lingen

Evangelische Jugend Lingen

Bereits am Samstag, den 04. Juni 2016  sind Kunden von Supermärkten in Emsbüren und Lingen eingeladen, eine Ware mehr, „Eins Mehr!“, in ihren Einkaufswagen zu legen und der Lingener Tafel und damit bedürftigen Menschen vor Ort zu spenden. Eine Woche später gibt es dann die Möglichkeit am Freitagnachmittag den 10. Juni in Lingen und am Samstag, den 11. Juni  in der Zeit von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr auch für die Supermarktkunden in Lengerich, Bawinkel, Freren und Beesten, sowie in Bramsche und Lingen.
Lebensmittel von langer Haltbarkeit (Nudeln, Reis, Mehl, Kaffee, Kakao, Konserven, usw.) und Hygieneartikel sind besonders gewünscht. Die Lebensmittel werden am Ausgang der beteiligten Märkte von Jugendlichen aus unterschiedlichen Gruppen und Verbänden eingesammelt und der Lingener Tafel zur Verfügung gestellt. Die Außenstelle der Lingener Tafel in Freren wird ebenfalls bei der Verteilung der Waren bedacht.

KiJuPa Lingen

KiJuPa Lingen

Die Lingener Tafel sammelt Lebensmittel ein, die von Supermärkten und Lebensmittelherstellern gespendet werden, und gibt diese an sozial und wirtschaftlich Benachteiligte weiter. Inzwischen werden über 7.500 Kunden an den zehn Ausgabestellen in Lingen und Umgebung versorgt. Zudem spürt die Tafel auch das vermehrte Flüchtlingsaufkommen. So ist die Zahl der Kunden, vor allem von Männern, in der letzten Zeit sprunghaft angestiegen.

Dekanatsjugendreferentin Kerstin Heeke ist überzeugt von den positiven Effekten der Aktion, die in dieser Form bereits zum zehnten Mal organisiert wird. „Mit relativ geringem Aufwand werden Menschen für Soziales, insbesondere für die Situation von sozial und wirtschaftlich Benachteiligten sensibilisiert. Das gilt nicht nur für die teilnehmenden Jugendgruppen, sondern auch für die Kunden. Die beteiligten Märkte nehmen durch die Aktion soziale Verantwortung für Bedürftige wahr. Und an erster Stelle steht, dass hilfsbedürftige Menschen in Lingen und Umgebung unterstützt werden.“

SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. De Ridder nahm Förderbescheid zur Planung des Breitbandausbaus für das Emsland in Höhe von bis zu zweimal 50.000 Euro entgegen

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder nahm beim Bundesverkehrsministerium den Förderbescheid für die Planung des Breitbandausbaus im Emsland entgegen. Mit bis zu jeweils 50.000 Euro wird der Landkreis in zwei Gebieten bei der Planung und der Antragsstellung für den Breitbandausbau unterstützt. Ziel ist die flächendeckende Breitbandversorgung in Deutschland bis 2018.

Alexander Dobrindt Dr  Daniela De Ridder und Michael Steffens bei der Übergabe

„Es ist ein sehr guter Tag für unsere Region, da der Breitbandausbau entscheidend voran gebracht wird. Mit dem Förderbescheid kann das Emsland nun in die nächste Phase für den Breitbandausbau gehen. Seit Langem setze ich mich für die Stärkung der Digitalisierung auch im ländlichen Raum ein. Das ist wichtig, da die Zukunftsfähigkeit unserer Region in vielen Bereichen maßgeblich davon abhängt“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Bis 2018 soll möglichst in allen Landkreisen Breitband zur Verfügung stehen. Für das ehrgeizige Ziel stellt der Bund rund 2,7 Milliarden Euro zur Verfügung. Das Emsland erhält aufgrund seiner Größe für zwei Gebiete bis zu jeweils 50.000 Euro Förderung für die Planungen. Der Förderantrag für die Grafschaft Bentheim befindet sich zur Zeit noch in Bearbeitung. De Ridder ist zuversichtlich, dass der Breitbandausbau neben dem Nutzen für Privathaushalte insbesondere auch die Wirtschaft und die sozialen Strukturen stärkt.

„Als Bildungspolitikerin habe ich einen besonderen Fokus auf die Möglichkeiten der Weiterbildung durch eine starke digitale Infrastruktur. Als engagierte Politikerin vor Ort sehe ich darüber hinaus die Chancen für die Gestaltung unserer Region, die im Rahmen des demografischen Wandels auf mehr organisatorische Kapazitäten angewiesen ist und deren gut aufgestellter Arbeitsmarkt konstant gestärkt werden muss. Mit dem Breitbandausbau machen wir das Emsland zukunftsfest in diversen Bereichen – hierfür werde ich mich auch bei der Umsetzung stark machen“, bekräftigt De Ridder.

Schulweg zur Johannes Grundschule Spelle geändert

An der Johannes Grundschule Spelle wurde nun der Schulweg geändert. Kein Durchgang mehr über den kleinen Pattweg an der Schapenerstraße, ab sofort müssen die Schulkinder über die Neu gestaltete Verkehrsinsel am Adolf-Kolping-Platz über den Rektor-Boyer-Weg zur Grundschule Spelle.

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Feuerwehr zu Gefahrguteinsatz in einem lebensmittelverarbeitenden Betrieb alarmiert – Gefahrstoffe in einem Raum ausgetreten – Einsatzkräfte gehen in Vollschutz in die Werkshalle vor und sichern Flüssigkeiten

News-ID: 8063 Montag, 30.05.2016 / 21:55 Uhr Nordrhein-Westfalen / Rheine / Kreis Steinfurt Verfügbarkeit: sofort Feuerwehr zu Gefahrguteinsatz in einem lebensmittelverarbeitenden Betrieb alarmiert - Gefahrstoffe in einem Raum ausgetreten - Einsatzkräfte gehen in Vollschutz in die Werkshalle vor und sichern Flüssigkeiten Am Abend wurde die Feuerwehr Rheine zu einem Gefahrguteinsatz in einem lebensmittelverarbeitenden Betrieb gerufen. in einem Raum, in dem Gefahrstoffe gelagert werden, sind mehrere Stoffe ausgetreten und haben sich vermischt. Unter den Stoffen waren auch 120 Liter Ammoniak. Mitarbeiter hatten die Situation bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Unter Vollschutz konnten die Stoffe dann in eine Wanne gepumpt werden. Durch das umsichtige Handeln der Mitarbeiter wurde niemand verletzt. Messungen der Feuerwehr ergaben in dem Raum eine geringe, außerhalb keine Konzentration in der Luft. Gerätschaften blieben in dem Raum, der dann verschlossen wurde. Diese werden morgen entsorgt. Die Feuerwehr war mit 65 Einsatzkräften vor Ort. Bildbeschreibung und O-Töne: •Betriebsangehörige auf dem Gelände •Einsatzfahrzeuge vor dem Gelände •Feuerwehrleute ziehen Schutzausrüstung an •Einsatzstelle wird aufgebaut •Außenbilder des Betriebes •RTW steht bereit •Blick in offene Werkshalle •Schlauchleitungen auf dem Gelände •Feuerwehrleute rüsten sich aus •Gegenstände werden •Lüfter wird in Stellung gebracht •Einsatzfahrzeuge auf dem Gelände •Feuerwehrleute werden gereinigt •Betriebsangehörige sehen dem Treiben zu O Ton Johannes Plagemann, Feuerwehr Rheine:...65 Mann im Einsatz...in einem Raum, wo Gefahrstoffe gelagert werden sind mehrere Stoffe ausgetreten und haben sich vermischt...darunter auch 120 Liter Ammoniak...Mitarbeiter haben dies bemerkt und reagiert..Raum verschlossen und Feuerwehr gerufen...Stoff in dem Raum geblieben..wir haben alles in Wanne gepumpt..keiner verletzt...im Raum geringe außerhalb keine Konzentration geme

Am Abend wurde die Feuerwehr Rheine zu einem Gefahrguteinsatz bei der Firma apetito in Rheine gerufen, in einem Raum, in dem Gefahrstoffe gelagert werden, sind mehrere Stoffe ausgetreten und haben sich vermischt. Unter den Stoffen waren auch 120 Liter Ammoniak. Mitarbeiter hatten die Situation bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Unter Vollschutz konnten die Stoffe dann von den Einsatzkräften in eine Wanne gepumpt werden. Durch das umsichtige Handeln der Mitarbeiter wurde niemand verletzt. Messungen der Feuerwehr ergaben in dem Raum eine geringe, außerhalb keine Konzentration in der Luft. Gerätschaften blieben in dem Raum, der dann verschlossen wurde. Diese werden morgen von einer Spezialfirma entsorgt. Die Feuerwehr Rheine war mit 65 Einsatzkräften vor Ort. Es bestand zur keiner Zeit eine Gefahr für die Umwelt, so der Einsatzleiter der Feuerwehr Rheine.

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Unfall in Lengerich fordert zwei Schwerverletzte Auto schleudert auf nasser Fahrbahn gegen Bäume

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Lengerich. Zwei polnische Staatsbürger wurden am Montagnachmittag bei einem Verkehrsunfall auf der Herzlaker Straße schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei waren sie mit einem 3er BMW in Richtung Herzlake unterwegs. Gegen 16.10 Uhr hat der 29-jährige Fahrer auf regennasser Fahrbahn nach Durchfahren einer Rechtskurve die Kontrolle über den Wagen verloren und war ins Schleudern geraten. Das Auto kam von der Straße ab, drehte sich und prallte mit der Beifahrerseite gegen mehrere Bäume. Der Fahrer und sein 30-jährger Beifahrer – beide wohnen derzeit in Löningen – wurden in dem totalbeschädigten Auto eingeklemmt. Sie konnten von den Einsatzkräften der Feuerwehr aus Lengerich gerettet werden. Der 29-Jährige kam im Rettungswagen in das Krankenhaus nach Thuine, der 30-Jährige wurde im Rettungshubschrauber in das Meppener Ludmillenstift geflogen. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Straße bis gegen 17.30 Uhr gesperrt.

Auto fliegt auf der A 30 über fünf Meter hohe Böschung Junger Mann aus Gronau schwer verletzt

 

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Salzbergen. Am Montagnachmittag ist ein 25-jähriger Autofahrer aus Gronau bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 30 zwischen den Anschlussstellen Holsterfeld und Salzbergen schwer verletzt worden. Nach Angaben der Autobahnpolizei war der junge Mann gegen 16.20 Uhr in einem Audi A 4 mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Niederlande unterwegs. Bei heftigen Regen- und Hagelschauer verlor er die Kontrolle über den Wagen, überschlug sich und schleuderte auf die fünf Meter hohe Böschung des Rastplatzes „Emstal Nord“. Der Wagen raste auf dem Böschungskamm rund 50 Meter weiter und rutschte dann mit dem Fahrzeugheck voran die Böschung zum Parkplatz hinunter. Dabei wurde der 25-Jährige schwer verletzt und wurde im Rettungshubschrauber aus Rheine in das Klinikum Osnabrück geflogen. Neben der Polizei war auch die Feuerwehr aus Salzbergen im Einsatz.

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2016-05-30 08061 A30 Salzbergen PKW ueberschlagen Parkplatz 01 (ESM (1) 2016-05-30 08061 A30 Salzbergen PKW ueberschlagen Parkplatz 01 (ESM (2) 2016-05-30 08061 A30 Salzbergen PKW ueberschlagen Parkplatz 01 (ESM (6) 2016-05-30 08061 A30 Salzbergen PKW ueberschlagen Parkplatz 01 (ESM (9) 2016-05-30 08061 A30 Salzbergen PKW ueberschlagen Parkplatz 01 (ESM (10) 2016-05-30 08061 A30 Salzbergen PKW ueberschlagen Parkplatz 01 (ESM (11)

Ferienprogramm füllt Freizeitgestaltung in den Sommerferien

Spelle – Das Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche in der Samtgemeinde Spelle verspricht abwechslungsreiche Sommerferien. Ein rundum buntes Angebot konnte die Samtgemeinde Spelle in Zusammenarbeit mit vielen Vereinen, Verbänden und Organisationen für die Kinder und Jugendliche in den Sommerferien erstellen.

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Laden zu spannenden Sommerferien vor der Haustür ein: v. l. Peter Vos, Petra Krandick und Bernhard Hummeldorf.

In der Zeit vom 22. Juni bis zum 06. August 2016 werden über 120 Aktionen für Kinder im Alter von 3 bis 16 Jahren angeboten. Eingeläutet werden die Ferien mit einer Jugenddisco in der Diskothek „Joker“ in Lingen. Neben den kulturellen, sportlichen und kreativen Veranstaltungen werden pro Woche verschiedene Familien- und Jugendfahrten angeboten. Die Fahrt zum Erlebnispark „Zoom“ nach Gelsenkirchen, zum Aqualand nach Köln oder zum Shoppen nach Dortmund mit Besichtigung des deutschen Fußballmuseums sowie die Familienfahrt zum Ketteler Hof und zur Freilichtbühne nach Meppen gehören mit Sicherheit zu den Highlights des Ferienprogrammes. „Die Aktionen an denen auch Kinder mit Handicap teilnehmen können, sind im Sommerferienheft besonders gekennzeichnet“, erklärte Petra Krandick vom Familienzentrum und freut sich darüber, dass auch in diesem Jahr wieder viele Aktionen für Kinder mit Behinderung angeboten werden. Je nach Art der Veranstaltung entstehen unterschiedliche Kosten. Viele Veranstaltungen werden von der Samtgemeinde Spelle bezuschusst, finanzschwache Familien, die Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe erhalten, sowie Inhaber der Jugendleitercard JuLeiCa erhalten 50 Prozent Ermäßigung bei Aktionen der Kommune. „Dank der vielen ehrenamtlichen Helfern, können die Kosten gering gehalten werden. Sehr froh bin ich auch darüber, dass viele Aktionen innerhalb der Samtgemeinde Spelle angeboten werden“, betonte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. In diesem Zusammenhang gilt ein besonderer Dank allen Beteiligten, die an dem Sommerferienprogramm mitwirken. „Ohne die Unterstützung der Vereine, Verbände, Organisationen und Einzelpersonen wäre so ein umfangreiches Programm nicht möglich“, freute sich Jugendpfleger Peter Vos über das starke Interesse der Mitwirkenden. Anmeldungen zu den Aktionen sind direkt bei den jeweiligen Anbietern oder ab Montag, 06. Juni 2016, ab 10.00 Uhr über die Homepage der Samtgemeinde Spelle, www.spelle.de, unter der Rubrik „Leben & Wohnen“ möglich. Ebenso sind die SAM-Hefte online einzusehen und liegen darüber hinaus in den örtlichen Banken, Bäckereien, Schulen sowie den Bürgerbüros in Spelle, Schapen und Lünne kostenlos aus.

Sonderbriefmarken für Lingener Kivelingsfest Ab 06. Juni 2016 beginnt der Verkauf

 

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(v. links) Marko Schnitker, Dieter Krone, Hans-Peter Wesselmann, Thomas Schneider und Nils Deymann präsentierten die Sondermarken.

Lingen. Die Deutsche Post AG unterstützt das Kivelingsfest 2017 mit der „Briefmarke Individuell“. Die Sonderbriefmarken sind ab Montag, den 06. Juni 2016, ab 09 Uhr in limitierter Auflage – 200 Sets mit je zehn Marken – im Touristikinformationsbüro des LWT erhältlich sein. Thomas Schneider, Vertriebsmanager der Deutschen Post AG und sein Kollege Hans-Peter Wesselmann haben am Montagnachmittag die ersten Sondermarken an Oberbürgermeister Dieter Krone, dem Kommandeur der Kivelinge Nils Deymann und den LWT-Geschäftsführern Marko Schnitker sowie Philipp Schubert übergeben. „Die Sondermarken sind Vorboten für das Kivelingsfest im kommenden Jahr. Es gibt wohl kaum eine Stadt, die auf Sondermarken mit fünf verschiedenen großartigen Motiven verweisen kann“, sagte Krone, der sich sicher war, dass die Marken weggehen werden wie warme Semmeln. „Die Deutsche Post AG unterstützt gern regionale Aktionen. Mit der damals durch Lingen führenden Postkutschenlinie von Amsterdam nach Hamburg ist die Post auch mit Lingen verbunden. Das Ehrenvorstandsmitglied der Kivelinge, Alfons Janßen, hat seinen Layout-Fundos durchsucht und die Marken kreiert, die fünf sehr gut gelungene Motive rund um den Bürgersöhne-Aufzug zu Lingen zeigen“, erläuterte Thomas Schneider. „Die Kivelinge sind mitten in den Vorbereitungen für das große Fest im nächsten Jahr. Die Sondermarken werden im Set für zehn Euro verkauft. Wir hoffen, dass viele Marken auf Briefen und Postkarten in die ganze Welt geschickt werden und damit auf unser Kivelingsfest 2017 aufmerksame machen“, meinte Nils Deymann, der wie Schnitker und Schubert zuversichtlich ist, dass alle Marken verkauft werden.

Es werden keine Vorbestellungen entgegengenommen.

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Tierliebende Polizeibeamten rettet verletzten Waldkauz

Letzte Nacht hat eine Streife der Bundespolizei auf der Fahrbahn der Bundesstraße 403 einen verletzten Waldkauz gefunden. Der offenbar flugunfähige Wildvogel saß kurz vor Bad Bentheim hilflos auf der Fahrbahn.

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Foto Polizei

Die tierlieben Bundespolizisten fingen den scheuen Vogel vorsichtig mit einer Dienstjacke ein. In einem bequemen Karton ging es dann zum Polizeikommissariat nach Nordhorn.  Zur medizinischen Versorgung wurde das Tier am Montagmorgen von dort zum Tierpark nach Nordhorn gebracht. Dort wird sich jetzt professionell um das Tier gekümmert.

Anfang März hatte schon einmal eine Streife der Bundespolizei eine verletzte Schleiereule gerettet und zum Tierpark nach Nordhorn gebracht.

Die „Lünner“ Lotsenkinder sagen Danke!

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Wir die Lotsenkinder und Eltern möchten uns ganz herzlich bei unseren beiden Lotsen Claudia Bembom und Hans Räder bedanken, dass Sie uns sicher über die „B70“ bringen. Sie machen dieses völlig freiwillig ohne dass Sie noch eigene Kinder im Grundschulalter hätten. Hierfür sind wir unendlich dankbar und haben uns am Montag, 09.05.2016 und Dienstag, 10.05.2016 während Ihrer Lotsenzeit mit einem kleinen Präsent bedankt und einer Einladung zum Frühstück mit allen Lotsen zusammen. Vielen lieben Dank, wir sind froh, dass wir Euch haben!!

Drogen in der Mittelkonsole – Haschisch im Wert von 15.000 Euro sichergestellt auf der Autobahn 30

Zwei Kilogramm Haschisch, versteckt unter der Mittelkonsole, so das Ergebnis einer Fahrzeugkontrolle durch die Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamtes Osnabrück vom Nachmittag des 26. Mai 2016.

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Foto Polizei

Die Beamten kontrollierten ein zuvor aus den Niederlanden eingereistes Fahrzeug auf der Autobahn 30 an der Abfahrt Gildehaus.

Der Reisende gab ab, seine Freundin in den Niederlanden besucht zu haben. Die Frage nach mitgeführten Waffen, Betäubungsmitteln oder Bargeld verneinte er. Der Reisende wurde aufgefordert, den Beamten zur Dienststelle zu folgen. Dort sollte eine Intensivkontrolle des Wagens durchgeführt werden.

Während der Fahrt schien der Reisende in seinem Wagen an der Mittelkonsole zu arbeiten und erregte damit den Verdacht, Beweismittel entsorgen zu wollen. Das Fahrzeug wurde daraufhin erneut gestoppt.

Die Beamten stellten fest, dass die Mittelkonsole angehoben war und konnten in einem Hohlraum darunter ein Plastiktüte mit Betäubungsmitteln feststellen.  Der Reisende wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Es wurden insgesamt zwei Kilogramm Haschisch sichergestellt, die Drogen haben einen Wert von insgesamt 15.000 Euro.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück erging Haftbefehl. Der Beschuldigte wurde in die Justizvollzugsanstalt Lingen eingeliefert.

Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Essen – Dienstort Nordhorn – übernommen.

Königreich on Tour

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Das Jugendzeltlager der kath. Kirchengemeinde St. Vitus Venhaus findet in diesem Jahr vom 16. uli bis 23. Juli 2016 in Diemelsee-Heringhausen im Sauerland statt. Der Zeltplatz befindet sich in unmittelbarer Nähe des 166 ha großen Diemelsees, welcher umrahmt wird von den bewaldeten Ausläufern des Sauerlandes. Nähere Infos zum Zeltplatz findet ihr auch unter www.naturpark-diemelsee.de. Teilnehmen am Zeltlager können alle Jugendlichen in einem Alter von 11 bis 15 Jahren. Die Kosten für das Zeltlager betragen pro Person 90 Euro. Für jeden weiteren Jugendlichen einer Familie werden 70 Euro fällig. Darin sind alle Reisekosten, Eintrittsgelder, Getränke und Verpflegung enthalten.

Bei Anmeldung bis zum 30. Mai 2016 reduziert sich der Beitrag jeweils um 5 Euro!

Bitte überweist den Betrag bis zum 30. Juni 2016 auf folgendes Konto:

IBAN: DE08 2806 9994 0107 7945 00  BIC: GENODEF1SPL  Kontoinhaber: Marion Laarmann

Anmeldungen liegen im Schriftenstand in der Venhauser Kirche aus.

Bei Fragen wendet euch an Clara Berghaus, Erdbergstr. 6, Spelle-Venhaus (0170/4708743) oder Marion Laarmann, Schillerstr. 17 a, Spelle-Venhaus (0177/4498467). Wir nehmen auch die Anmeldungen an.

Anmeldung Speichern und Ausdrucken!

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Olaf Wilde aus Spelle hatte die Ehre im Olympiastadion in Berlin die BVB Fahne zu schwenken

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Beim diesjährigen Pokalfinale im Olympiastadion in Berlin am 21.05.2016 zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München hatten die Vereine wieder die Möglichkeit, Fanclubs zum Fahnenschwenken einzuladen.

In diesem Jahr hatte Olaf Wilde aus Spelle die Ehre, für den BVB Fanclub Alte-Liebe Fürstenau 2002 einer von acht auserwählten Fahnenträgern für den BVB zu sein. Insgesamt ist der Fanclub mit 9 Mitgliedern nach Berlin gereist und trotz der Niederlage war es für die Schwarzgelben ein riesen Erlebnis.

Nostalgischer Jahrmarkt mit Blick in die Zukunft Zeitreise mit der Glasfaser in Spelle

(DG) Spelle. Auf einen nostalgischen Jahrmarkt können sich die Speller am Samstag, 4. Juni, freuen. Zu erleben gibt es eine Reise durch die Zeit, bis hin zur Glasfaser.

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Auf den Rathausvorplatz in die Hauptstraße 43 lädt die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser zum Glasfaser-Tag. Neben ausführlicher Beratung zum Glasfaser-Projekt in Spelle und Venhaus können die Besucher von 11.00 bis 18.00 Uhr französische Crêpes, Zuckerwatte, Popcorn, Hot Dogs und kühle Getränke genießen. Für die Kleinen sind nostalgische Karussells vor Ort.

Aufgrund der großen Nachfrage hat Deutsche Glasfaser zudem die Beratungszeiten im Servicepunkt am Markelo Platz 6 erweitert. Bis zum Stichtag am 6. Juni ist dieser montags und freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr und samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr geöffnet.

Zusätzlich können sich Interessenten freitags von 14.00 bis 19.00 Uhr sowie samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr am Infopunkt auf dem Aldi-Parkplatz (Bernard-Krone-Straße 5) über die Glasfaser-Produkte informieren oder ihren Vertrag einreichen.

Alle Informationen über Deutsche Glasfaser und die buchbaren Produkte sind online unter www.deutsche-glasfaser.de verfügbar. Hier sind auch Details über den Stand der Nachfragebündelung sowie aktuelle Nachrichten zu Ihrem Ort  einzusehen.

Segelflieger bei Lehe abgestürzt

Polizei

Am Sonntagnachmittag ist es an der Dorfstraße, nahe der B70, zwischen Lehe und Herbrum, zum Absturz eines mit zwei Personen besetzten Segelfliegers gekommen. Der 66-jährige Pilot der Maschine hat das Unglück nicht überlebt. Seine 13-jährige Begleiterin wurde schwer aber nicht lebensgefährlich verletzt. Das Mädchen aus Dersum konnte sich selbstständig aus dem Wrack befreien. Sie war es auch, die mit ihrem Handy die Rettungskräfte verständigte. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Segelflieger gegen kurz nach 14Uhr im Landeanflug, bekam mit einer Tragfläche Bodenkontakt und stürzte in der Folge auf eine landwirtschaftlich genutzte Wiese. Während das Pilotencockpit beim Aufprall komplett zerstört wurde, blieb der Sitz des Mädchens nahezu unbeschädigt. Für den Piloten aus Papenburg kam jede Hilfe zu spät. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hat eine Obduktion des Leichnams angeordnet. Polizei und Flugsicherung haben die Ermittlungen zur genauen Absturzursache aufgenommen. Am Unfallort waren außerdem Notärzte und Rettungssanitäter sowie die freiwillige Feuerwehr aus Rhede im Einsatz. Ein Rettungshubschrauber wurde zur Fertigung von Luftaufnahmen angefordert.

Audi fährt mit hoher Geschwindigkeit in das Heck eines Wohnwagens – Ist Sekundenschlaf die Ursache?

Audi fährt mit hoher Geschwindigkeit in das Heck eines Wohnwagens und gegenstände verteilen sich über 150 Meter auf der Autobahn .

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Der Unfall ereignete sich am Sonntagvormittag auf der A30 kurz vor der Anschlussstelle Bad Bentheim in Richtung Niederlande. Offiziell wollte niemand bestätigen, dass der in den Niederlanden wohnende 32-jährige Fahrer eines Audi womöglich hinter seinem Steuer eingeschlafen war, als er mit großer Wucht in das Heck eines auf dem Hauptfahrstreifen fahrenden Wohnwagengespanns krachte. Wieso er den vor ihm fahrenden Wohnwagen nicht gesehen hat, konnte er aber auch nicht erklären. Die Polizei sprach von einer unklaren Ursache. Der Wohnwagen wurde im Heckbereich massiv aufgerissen und Möbel und persönliche Gegenstände verteilten sich auf der Autobahn. Die Zugmaschine, besetzt mit einem Rentnerehepaar (75 und 77), riss vom Wohnwagen ab und überschlug sich mehrere Male. Der Nissan kam auf der Seite liegend auf der Autobahn zum Stehen. Der Audi kam auf dem Standstreifen zum Stehen. Der Audifahrer, ein Däne mit Wohnsitz in den Niederlanden, als auch das Ehepaar wurden bei dem Unfall verletzt und mussten mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Autobahn wurde halbseitig gesperrt. Die Straßenmeisterei reinigte die Fahrbahnen. Alle Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

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Neue Hollandgänger-Ausstellung im Schepsdorfer Heimathaus Arbeiten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang

Im 18. und zu Beginn des 19 Jahrhunderts zogen die sogenannten „Hollandgänger“ durch Lingens Ortsteil Schepsdorf, um in den Niederlanden aber auch in Flandern sowie Nord- und Ostfriesland“ ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Dies führte in Schepsdorf zu einem regen Wirtschaftsleben. Einen detaillierten Lebens- und Leidensweg der Hollandgänger zeigt die neue „Ausstellung“ im Heimathaus.

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(v. rechts) Ortsbürgermeister Peter Scholz überreichte als passsendes Geschenk ein Bild, dass das alte Schepsdorf zu Zeiten des Fährübergangs an der Ems zeigt.

Lingen. Der Vorsitzende des Heimatvereins Wilhelm Terhorst, der Leiter des Emslandmuseums Dr. Andreas Eiynck sowie Museumswissenschaftler Johannes Kiebler führten in die Ausstellung ein. Lingen Erstes Bürgermeister Heinz Tellmann betonte wie Ortsbürgermeister Peter Scholz: „Diese Ausstellung über die Hollandgänger leistet einen wichtigen Beitrag zur Geschichte Lingens und Schepsdorfs.“

„Durch Szenen aus dem Alltag unserer arbeitssuchenden Vorfahren möchten wir mit der Ausstellung Einblicke in den geschichtlichen Hintergrund vermitteln“, erklärte Johannes Kiebler, der in acht Monaten den Leidens- und Lebensweg der Hollandgänger erforscht hat, um die Galerie im Heimathaus nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu präsentieren.

Kiebler erklärte den Gästen während der Ausstellungseröffnung, dass sich der Hollandgang erstmals in der Zeit um 1620 und dann durchgängig bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts nachweisen lasse. Die Niederlande hätten sich ab ca. 1580 zur führenden See- und Handelsmacht in Europa entwickelt. Daher wurden viele Arbeitskräfte, besonders als Saisonarbeiter benötigt.

„Die Hollandgänger waren hauptsächlich als Heuerleute besitzlose Landarbeiter, die auf einen Zuverdienst angewiesen waren. Sie zogen zwischen Aussaat und Ernte als Wanderarbeiter in die Niederlande. Ebenso waren unter ihnen Handwerker, Knechte und Bauernsöhne zu finden. Sie fanden Arbeit als Grasmäher in der Landwirtschaft, als Torfgräber und Gärtner, als Seeleute beim Herings- und Walfang sowie auf den Handelsschiffen der Vereinigten Ostindischen Kompagnie (VOC).“

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Die Frauen verdienten ihr Geld sich als die Mägde, Dienstmädchen oder Arbeiterinnen in den Leinenbleichereien.

Auch im handwerklichen Bereich gab es Beschäftigung für Ziegelmacher, Stuckateure, Maurer oder Zimmerleute. Andere zogen als Soldaten in die Niederlande, wo die Mägde ihr Geld als Dienstmädchen oder Arbeiterinnen in den Leinenbleichereien verdienten. So konnten sie innerhalb weniger Monate genug erarbeiten, um die Pacht zu bezahlen und über den Winter zu kommen.

Die Akkordarbeit sei außerordentlich beschwerlich gewesen und habe von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, im Juni also bis zu 16 Stunden gedauert. „Die noch anstrengendere Arbeit der Torfstecher ist größtenteils in abgelegenen Gebieten erfolgt, wo man sich nur schlecht verpflegen konnte, unzureichende Unterkünfte zur Verfügung standen und mangelhaft hygienische Bedingungen herrschten. Die Löhne wurden erst zur Mitte der Saison ausgehandelt und zum Saisonende ausbezahlt“, berichtete Kiebler

Die Hollandgänger hätten aus Ersparnisgründen möglichst viele und lange haltbare Nahrungsmittel – Buchweizen, gekochte Eier und kalorienreichen Räucherspeck – aus der Heimat mitgenommen. Da während der Saison oft die Zeit für eine ordentliche Zubereitung der Mahlzeiten gefehlt habe, sei eine ungesunde, einseitige Ernährung bei stärkster körperlicher Belastung die Folge gewesen.

Viele Relikte aus dieser Zeig zählen zu der Sammlung, die Johannes Kiebler mit Unterstützung des Emslandmuseum, Heimatvereins und Kunstmaler Wolfgang Tautz aus Lohne aufgebaut hat. Am Dorfbrunnen in Schepsdorf, unweit des alten Emsübergangs, erinnert eine Bronzetafel an die alljährlichen Durchzüge der Hollandgänger.

Die Ausstellung kann nach Anmeldung bei Willi Terhorst, Telefon (0591) 485 68 oder per E-Mail: wilhelm.terhorst2@ewetel.net in Augenschein genommen werden.

Die Samtgemeinde Spelle bietet in den Ferien ein Sprach- und Freizeitcamp für Kinder an

 

Spelle – Um Kinder mit Migrationshintergrund und sprachlichem Förderbedarf im Alter von sechs bis 13 Jahren zu unterstützen, bietet die Samtgemeinde Spelle von Montag, 04. Juli, bis Freitag, 08. Juli 2016, ein Sprach- und Freizeitcamp an.

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„Bei der erstmaligen Durchführung im letzten Jahr haben wir eine sehr gute Resonanz erfahren. Daher werden wir dieses Angebot auch in diesem Jahr durchführen“, erklärte Schulsozialarbeiterin Maren Krüssel, die die Woche gemeinsam mit den weiteren sozialpädagogischen Mitarbeitern der Samtgemeinde Spelle, Jugendpfleger Peter Vos, Schulsozialarbeiterin Dajana Schwarberg und Ina Budzynski, Fachkraft SP!EL-Projekt, organisiert. Vormittags findet von 9.00 bis 12.00 Uhr Uhr ein abwechslungsreicher Unterricht im Ganztagsbereich der Oberschule Spelle statt, der mit Hilfe von Spielen, Gesang und Gruppenarbeit aufgelockert wird. Anschließend erwartet die Kinder ein gemeinsames Mittagessen und eine kurze Ruhepause, bevor sie in das spannende Nachmittagsprogramm starten. Geplant sind u.a. Ausflüge zur Feuerwehr, zum Reiterhof und zum Schwimmbad. Das Programm endet jeweils um 17.00 Uhr. Der Abschluss des Sprachcamps findet auf der Fußballgolfanlage in Lünne statt, wo die Kinder und Betreuer nach der sportlichen Betätigung zu einem Abschlussgrillen zusammenfinden, um die Woche Revue passieren zu lassen. Die Kosten für die gesamte Woche betragen dank der finanziellen Unterstützung der Samtgemeinde Spelle und des Landkreises Emsland lediglich 10,00 Euro pro Person, inkl. Verpflegung und Fahrservice. Eine Anmeldung ist noch bis zum 10.06.2016 möglich. Ansprechpartner ist der Jugendpfleger der Samtgemeinde Spelle, Peter Vos, Tel. 05977 937-500 oder per E-Mail: jugendpfleger@spelle.de.

Verkehrssicherheitstag unter dem Motto „Elektromobilität“ Sicherheitsexperten stehen Rede und Antwort

Die Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim veranstaltet in Kooperation mit der Lingen Wirtschaft und Tourismus GmbH (LWT) am Samstag, 11. Juni, in Lingen einen Verkehrssicherheitstag, der unter dem Motto „Elektromobilität“ steht. Zwischen 11 und 17Uhr werden auf dem Marktplatz zahlreiche Aktionen und Präsentationen über diese Thematik informieren.

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(v. links) Norbert Tenger, Karl-Heinz Brüggemann, Marco Schnitker, Heike Berding und Klaus Wermeling laden alle zum Verkehrssicherheitstag am 11. Juni 2016 ein.

hlw Lingen. Der Chef der Polizeiinspektion, Leitender Polizeidirektor Karl-Heinz Brüggemann, Polizeikommissarin Heike Berding und Polizeihauptkommissar Klaus Wermeling vom Präventionsteam sowie der Kontaktbeamten („Citycop“) Polizeioberkommissar Norbert Tenger stellten zusammen mit LWT Geschäftsführer Marko Schnitker das Programm vor. Die Elektromobilität nehme einen immer breiteren Bereich ein. Ob zwei oder vier Räder, immer mehr mit Strom betriebene Fahrzeuge würden am Straßenverkehr teilnehmen, erklärte Brüggemann.

Während bei dem letzten Verkehrssicherheitstag die Prävention im Vordergrund gestand hatte, ist diesmal Anstoß die „Elektromobilität“. „Das Thema passt zum Energiestandort Lingen“, so der Polizeichef, der sich freute, dass auch die Stadtwerke mit im Boot seien. Wermeling erklärte: „Vielen Menschen ist nicht bewusst, welche Gefahren mit dem Fahren eines Pedelec (Pedal Electric Cycle) verbunden sind. Bei der speziellen Ausführung eines Elektrofahrrades wird der Fahrer nur von einem Elektroantrieb unterstützt, wenn er tritt. Bei einem E-Bikes wird der Antrieb etwa per Drehgriff gesteuert.“

Die Sicherheitsexperten der Polizei stellten heraus, dass man sich hinsichtlich der häufigen Unfälle sehr früh – nicht erst im fortgeschrittenen Alter – mit einem Pedelec, E-Bikes oder E-Rollstuhl vertraut machen soll, um Fahrpraxis zu bekommen. Rund um das Thema Elektromobilität informieren auf dem Marktplatz und in der Marien-, Looken- sowie Burgstraße 13 Aussteller über die „Elektromobilität“. Dazu zählen auch der E-Roller-Hersteller „emco“, der ADAC und ADFC sowie die Zweirad- und Kfz-Innung. Die Sachverständigen des Ingenieurbüros Diekel geben gerne Auskünfte und die Verkehrswacht lädt zum Versuch im Überschlagsimulator ein.

„Als besonderes Highlight ist es uns gelungen, dass eine Vielzahl der an Europas größter E-Fahrzeug-Rallye – die sogenannten „Wave-Trophy“ – teilnehmenden Autos während der Tagesetappe von Bremen nach Detmold einen Abstecher nach Lingen machen. Sie treffen gegen  14.30 Uhr auf dem Marktplatz ein“, freute sich Heike Berding. Zu bestaunen gebe es ebenso innovative Ladetechniken, ein E-Streifenwagen der Polizei und das E-Weltmeister-Kart der Hochschule Osnabrück mit Prof. Dr. Gerd Terörde. Die Besucher können sich auch auf einer E-Roller-Teststrecke auf einem Segway oder One Wheel und Wave Board versuchen.

Robert Bruns von der niederländischen Polizei aus Twente wird die gravierenden Unterschiede zwischen der deutschen und niederländischen Straßenverkehrsordnung vorstellen, die überwiegend die Zweiradfahrer betreffen. Wem Fortuna hold ist, der kann bei einem Quiz einen der zwölf Preise mit nach Hause nehmen. Hauptgewinn ist dabei ein E-Roller von „emco“.

„Fest der Kulturen“ am Speller Wöhlehof

Spelle – Unter dem Motto „Vielfalt! Das Gegenteil von Einfalt“ findet am Sonntag, 05. Juni 2016, ab 14.00 Uhr am Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof in Spelle das 3. Fest der Kulturen der Samtgemeinde Spelle statt.

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Die kulturelle Vielfalt der Einwohner in der Samtgemeinde Spelle wird beim Anblick der Weltkarte deutlich.

Über 20 örtliche Vereine, Verbände, Organisationen, Gruppen und Menschen mit Migrationshintergrund haben ein umfangreiches Unterhaltungs- und Informationsprogramm für die ganze Familie zusammengestellt. Kreativangebote, Spiele aus Deutschland und fernen Ländern, Hüpfburg, ein Kuchenbuffet, herzhafte internationale Speisen, Eis und Getränke sowie viele weitere Angebote für Groß und Klein laden zum Genießen der kulturellen Vielfalt ein. Verschiedene landestypische musikalische Darbietungen auf der Außenbühne geben Einblicke in die bunte Welt der Rhythmen und Gesänge. „Wir laden alle Gäste zum Austausch, gemütlichem Beisammensein und zum Genießen des kulinarischen Angebotes ein. Das Bühnenprogramm ist so ausgerichtet, dass Platz für spontane Darbietungen möglich sind – wie es in einigen Kulturkreisen üblich ist“, laden Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Petra Krandick vom Familienzentrum „Haus der Familie“ im Namen des Organisationsteams herzlich ein. Begegnung führe zum Abbau von Ängsten und Gespräche würden Verständnis schaffen, unterstrich Krandick.

Nyenhuis Umweltservice siedelt in Spelle an

Spelle – Das Unternehmen Nyenhuis Umweltservice investiert in einen neuen Standort. Mit einem ersten Spatenstich am neuen Betriebssitz in Speller Gewerbegebiet „Südfelde“ haben die Bauarbeiten und der damit verbundene Umzug des Unternehmens begonnen.

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Setzen gemeinsam den ersten Spatenstich des Unternehmens Nyenhuis Umweltservice: Bürgermeister Georg Holtkötter, Nicole und Holger Nyenhuis, Senior-Chef Walter und Hildegard Nyenhuis sowie Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (vorne von links).

Auf dem 1,3 Hektar großen Gelände am Löchteweg entstehen ein Bürogebäude, zwei Fahrzeughallen, ein Waschplatz sowie Betriebsplatz mit Containerplatz. Die Fertigstellung ist im Herbst/Winter dieses Jahres vorgesehen. Das Investitionsvolumen wird mit rd. zwei Millionen Euro beziffert. „Für eine nachhaltige Weiterentwicklung unseres Familienunternehmens benötigen wir flexible Rahmenbedingungen. Hier am neuen Standort in Spelle finden wir hervorragende Komponenten vor“, nannte Holger Nyenhuis, geschäftsführender Gesellschafter, einige Beweggründe des Umzuges und fand lobende Worte für die zielorientierte und unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Samtgemeinde Spelle. Das Unternehmen wurde 1970 von Walter Nyenhuis als Installationsbetrieb gegründet. Seit 1985 hat sich der Betrieb auf professionelle Rohrreinigung spezialisiert, bevor in den 1990er Jahren der Tätigkeitsschwerpunkt endgültig auf die Bereiche rund um Rohe und Kanäle gelegt wurde. Seit 1987 ist Holger Nyenhuis im Unternehmen tätig und führt dieses seit 2014 als alleiniger Gesellschafter. „Die Niederlassung dieses Unternehmens ist für den Wirtschaftsstandort Spelle ein wirklicher Glückstreffer“, drückten Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeister Georg Holtkötter ihre Freude über das neue Unternehmen aus. Rund 60 Mitarbeiter beschäftigt Nyenhuis in den Bereichen Kanalreinigung und Kanal-TV-Inspektion, Entsorgungstechnik, Rohrreinigung und Kanalbau. Dabei erstreckt sich der Einzugsbereich des Unternehmens mit kommunalen, gewerblichen und privaten Kunden auf über 200 Kilometer. Der neue Standort soll ausreichend Raum für die Spezialfahrzeuge mit der innovativen Technik bieten, sodass die Kundenwünsche und der 24-Stunden-Notdienst optimal ausführt werden können.