Hochwasserlage erfordert weiterhin umfassende Maßnahmen in Emsbüren

Emsbüren- Um 08:30 Uhr heute Morgen trat der Krisenstab erneut zusammen, um die aktuellen Entwicklungen zu besprechen. In der vergangenen Nacht verzeichneten wir eine Pegelerhöhung im Bereich von 8-10 cm, wobei der Anstieg sich allmählich verlangsamt. Der gegenwärtige Westwind erhöht den Wasserdruck erheblich, der gegen die Ufer drückt und somit zusätzliche Herausforderungen für die Hochwasserabwehr darstellt.

Die Lage bleibt weiterhin angespannt, sodass der Krisenstab einen Vollalarm für die gesamte Feuerwehr erneut ausgerufen hat. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Sicherung und Erweiterung des bereits errichteten Damms im Feriengebiet Gleesen, wo die Wasserstände besonders kritisch sind. Einige der dortigen Höfe werden mit Sandsäcken zur Eigensicherung beliefert. In Elbergen liegt die Bahnunterführung (L40) unter dem Niveau der Ems, was zu einem Rückstau von Abwasser aus der Kanalisation führt. In Zusammenarbeit mit dem Bauhof Emsbüren wird eine provisorische Dauerentwässerung eingerichtet, um die Durchfahrbarkeit sicherzustellen. Die Einsatzschwerpunkte konzentrieren sich auf die Ortsteile Elbergen, Gleesen und Listrup. In Gleesen sind 65 Einsatzkräfte aktiv, die intensiv an der Hochwasserabwehr arbeiten. Zur Unterstützung wurden im Laufe des Vormittags externe Kräfte angefordert, darunter die Feuerwehr Schüttorf, die Feuerwehr Lünne, die DLRG OG Emsbüren und die Werkfeuerwehr der H&R ChemPharm, die mit Drohnen zur Erkundung und Dokumentation im Einsatz sind.

Die Gemeinde Emsbüren weist zudem auf die Änderung der Bürgertelefonnummer hin.

Ab sofort ist das Bürgertelefon unter der Nummer 05903 / 9305 555 von 10:00 bis 14:00 Uhr erreichbar. An den anstehenden Feiertagen steht das Bürgertelefon ebenfalls zur Verfügung.

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