Neues Fahrzeug des Bodenkulturzweckverbandes Lingen in Betrieb genommen – modernste Technik

Lingen – „Eine intakte Infrastruktur ist eine wesentliche
Säule der Lebensqualität im ländlichen Raum. Aufgabe des Bodenkulturzweckverbandes (BKZV) hierbei ist, den Wirtschaftswegebau und damit verbundene pflegerische Maßnahmen auszuführen“, so der Vorsitzende des Verbandes, Bernhard Hummeldorf bei der offiziellen Inbetriebnahme vom sogenannten “Rep Zug 21“in Lingen.

Diese Maschine ersetzt den im Jahre 2000 als „Prototyp“ durch die Unternehmen Hermann Paus aus Emsbüren und Paul Koldehoff aus Langen speziell für den BKZV entwickelten selbst fahrenden Reparaturzug. Nach 20-jähriger intensiver Betriebsleistung war ein Austausch wirtschaftlich unumgänglich.

Einstimmige Beschlüsse sowohl im Vorstand als auch in der Verbandsversammlung des BKZV waren Grundlage für eine europaweite Ausschreibung durch den Landkreis Emsland. Der BKZV hat rd. 470.000 Euro investiert und sich für ein Modell entschieden, bei dem der Bitumentank auf der Ladefläche des LKW abgesetzt wird und der eigentliche Reparaturzug als Nachläufer konzipiert ist. Da Bitumentank und Splittbunker nicht mehr fest miteinander verbunden sind, ist eine flexiblere Nutzung möglich.

Die technischen Daten des Fahrzeuges stellte der Geschäftsführer des Verbandes, Detlev Thieke, den Vorstandsmitgliedern im Einzelnen vor. Die Höchstgeschwindigkeit des „Rep Zuges 21“ beträgt das doppelte, nämlich 80 km/h. Mit 27.500 kg Gesamtgewicht wiegt der „Neue“ nur gut die Hälfte des bisherigen Zuges und auf 100 km/h ist der Verbrauch 40 Liter Diesel, also um mehr als 3,5 fache zurückgegangen. „Es ist die größte Investition in der Geschichte des seit 1956 bestehenden Verbandes. Diese Investition war auch nur möglich, weil der Verband wirtschaftlich gut aufgestellt ist“, so der Geschäftsführer Thieke.

Sehr zufrieden zeigten sich die Mitarbeiter des BKZV, Bautechniker Johannes Imwalle, Henrick Brögber und Markus Bökers bei der offiziellen Inbetriebnahme und Vorführung der Möglichkeiten des mit modernster Technik ausgestatteten neuen Fahrzeuges.

Dem seit 65 Jahren bestehenden Verband gehören neben dem Landkreis Emsland auch 21 Kommunen, davon 20 aus dem südlichen Emsland sowie die Gemeinde Wietmarschen aus dem Landkreis Grafschaft Bentheim und 16 Wasser- und Bodenverbände im Südkreis an.

 „Ich bin dankbar, dass die Mitglieder des Verbandes  kooperativ zusammenarbeiten und dadurch eine effektive und erfolgreiche Arbeitsweise im Verbandsgebiet mit Unterstützung des Landkreises Emsland möglich machen“, so abschließend der Verbandsvorsitzende Hummeldorf.

v. l. Bernhard Overberg, Reinhard Schröder, Markus Bökers, Matthias Lühn, Detlev Thieke, Henrick Brögber, Andreas Kaiser, Godehard Ritz, Georg Tieben, Johannes Imwalle, Bernhard Hummeldorf

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