Schapen. Bürgermeisterin Petra Kleinbuntemeyer bewirbt sich um eine zweite Amtszeit an der Spitze der Gemeinde Schapen. Die 57-Jährige tritt bei der Kommunalwahl erneut als Bürgermeisterkandidatin an. Darüber hinaus kandidiert sie erneut für den Kreistag des Landkreises Emsland.

Kleinbuntemeyer steht seit dem 15. März 2023 an der Spitze der Gemeinde. Nach dem Tod von Bürgermeister Karlheinz Schöttmer wurde sie vom Gemeinderat zu dessen Nachfolgerin gewählt. Bereits zuvor war sie mehrere Jahre als stellvertretende Bürgermeisterin tätig.
„Schapen liegt mir sehr am Herzen. Gemeinsam haben wir in den vergangenen Jahren viel erreicht. Diesen Weg möchte ich fortsetzen und unsere Gemeinde weiterhin engagiert, verlässlich und mit Weitblick gestalten“, sagt Kleinbuntemeyer.
Geboren wurde sie in Hannover und aufgewachsen ist sie in Uelsen in der Niedergrafschaft. Nach Schapen kam sie der Liebe wegen. Heute fühle sie sich längst als Schapenerin. „Die Menschen, das Miteinander und die Gemeinschaft machen unseren Ort für mich zu etwas Besonderem.“
Die verheiratete Mutter von drei erwachsenen Kindern war viele Jahre im Familienunternehmen tätig. Seit ihrer Wahl zur Bürgermeisterin widmet sie sich dieser Aufgabe hauptberuflich. Rückhalt finde sie vor allem in ihrer Familie.
Auch über das Rathaus hinaus engagiert sich Kleinbuntemeyer ehrenamtlich. Sie gehört dem Kreissportbund Emsland sowie dem Vorstand des Fördervereins des Seniorenheims St. Elisabeth Schapen an. Andere Ehrenämter – etwa in der Laienspielschar und im Büchereidienst – musste sie aufgrund der zeitlichen Belastung durch das Bürgermeisteramt aufgeben. „Ehrenamt bedeutet für mich, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen.“
Für eine zweite Amtszeit setzt sie auf Kontinuität. Zu ihren Schwerpunkten zählen die nachhaltige Entwicklung der Gemeinde, der Erhalt der hohen Lebensqualität sowie die Stärkung des dörflichen Zusammenhalts. Eine starke Landwirtschaft, eine gesunde Wirtschaft und ein lebendiges Ehrenamt seien für sie die tragenden Säulen Schapens. Ebenso gelte es, die gute Infrastruktur mit Schulen, Kindergärten, medizinischer Versorgung und Einkaufsmöglichkeiten langfristig zu sichern. Als eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre bezeichnet sie die Sicherung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum.
Auch für den Kreistag bewirbt sich Kleinbuntemeyer erneut. Bereits bei der Kommunalwahl 2021 kandidierte sie für das Gremium und erhielt mehr als 3.600 Stimmen. Für den Einzug in den Kreistag reichte das damals nur knapp nicht. Nun möchte sie die Interessen der Samtgemeinde Spelle auf Kreisebene vertreten. „Viele Themen, die unsere Gemeinden bewegen – von der Infrastruktur über die medizinische Versorgung bis hin zu Schulen, Wirtschaft und Ehrenamt – werden auf Kreisebene mitgestaltet. Deshalb möchte ich die Stimme unserer Samtgemeinde dort einbringen und mich für gute Lösungen einsetzen.“
Warum sie erneut kandidiert, beantwortet sie mit einem persönlichen Bekenntnis: „Diese Aufgabe bereitet mir große Freude. Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen, lerne jeden Tag Neues dazu und möchte weiterhin Verantwortung übernehmen. Schapen hat mich herzlich aufgenommen – nun möchte ich der Gemeinde etwas zurückgeben.“
Für die Zukunft wünsche sie sich, dass Schapen seinen dörflichen Charakter und den starken Zusammenhalt bewahre. „Unser Miteinander ist unser größtes Kapital – in den Vereinen, bei Festen und im Alltag. Das soll auch künftig die Stärke unserer Gemeinde bleiben.“
__________________________________
Alle Nachrichten und Meldungen schnell, aktuell und kostenlos direkt auf dein Handy.
Klick 👉 ES Media Spelle- WhatsApp Kanal


















![Michael Knebel Test 2.pptx [Schreibgeschützt]-001](http://esmedia-spelle.de/wp-content/uploads/2014/03/Michael-Knebel-Test-2.pptx-Schreibgeschützt-001.jpg)





























