Fit für die Fischereiprüfung am 23. März – Vorbereitungslehrgang beginnt am 18. Februar

Nicht nur theoretisch wird ausgebildet. Auch der praktische Anteil nimmt großen Raum beim Vorbereitungslehrgang auf die Fischereiprüfung ein. Er beginnt am 18. Februar um 19 Uhr im Vereinsheim des ASV Rheine, Am Moosgraben 90 in Altenrheine. Prüfung ist am 23. März an gleicher Stelle.

Rheine- An deutschen Binnengewässern darf nur angeln, wer die Fischereiprüfung erfolgreich abgelegt hat, und diese Prüfung hat es in sich. 60 Fragen aus den sechs Fachgebieten allgemeine und spezielle Fischkunde, Gewässerkunde, Natur- und Tierschutz, Gerätekunde sowie Gesetzeskunde sind im theoretischen Teil zu beantworten, während im praktischen Teil die zum Fisch und zum Gewässer passende Angelausrüstung zusammengestellt werden muss. Der gesamte Fragenkatalog ist sehr umfangreich und deshalb ohne intensive Vorbereitung kaum zu schaffen. Im Vorbereitungslehrgang unter der Leitung von Bernd Abel und den Dozenten Andreas Rohe und Andreas Dreyer wird den Angelnovizen über einen Zeitraum von fünf Wochen das nötige Wissen vermittelt. Am Dienstag, dem 18. Februar um 19 Uhr beginnt im Vereinsheim des Anglersportvereins (ASV) Rheine in Altenrheine, Am Moosgraben 90, das Seminar, dass die Teilnehmer für die Prüfung fit machen soll. Zunächst werden die Kosten des Lehrgangs und der Prüfung erläutert und die Abläufe in den dann folgenden Lehrgangswochen vorgestellt. Zwei- bis dreimal pro Woche und finden die Schulungen statt, ehe am 23. März die Stunde der Wahrheit schlägt und die Prüfung abgenommen wird. Zur Prüfung zugelassen werden kann jeder, der spätestens am Prüfungstag sein 13. Lebensjahr vollendet. Der Wohnsitz muss nicht im Kreis Steinfurt liegen. Auch Einwohner der benachbarten Landkreise und auch aus Niedersachsen haben die Möglichkeit zu diesem Termin die Prüfung abzulegen. Nähere Fragen beantworten Bernd Abel Tel.: 0176 56179111 und Andreas Rohe Tel.: 0174 9902077.

Sonntags shoppen in Rheine – Termine 2020

Rheine- Auch in diesem Jahr hat die Rheiner Innenstadt für alle Kauflustigen und insbesondere Sonntagsbummler wieder einiges zu bieten. Die verkaufsoffenen Sonntage 2020 garantieren einen aufregenden Innenstadtbesuch in Rheine.

Gleich zu Beginn des Jahres gibt die EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH einen Überblick über alle verkaufsoffenen Sonntage in diesem Jahr in der Innenstadt. Von 13:00 bis 18:00 Uhr stehen an den ausgewählten Sonntagen die Ladentüren offen und die Einzelhändler freuen sich auf zahlreiche Besucher. Die Sonntagsöffnungen sind eingebettet in ein umfangreiches Veranstaltungskonzept wie es beispielsweise bei Rheine.mobil mit Streetfood-Festival am 27. – 29.03. der Fall ist. 

 

Übersicht der geplanten verkaufsoffenen Sonntage in Rheine:

  • 29. März 2020 – verkaufsoffener Sonntag: Rheine mobil. Ab in den Frühling (Bereich Innenstadt)
  • 18. Oktober 2020 verkaufsoffener Sonntag: Herbstkirmes in Rheine (Bereich Innenstadt & Emstor/ Osnabrücker Straße)
  • 8. November 2020 verkaufsoffener Sonntag: Martinsmarkt (Bereich Innenstadt)
  • 6. Dezember 2020 verkaufsoffener Sonntag: Nikolaussonntag (Bereich Innenstadt)

in Mesum:

  • 4. Juli 2020 – verkaufsoffener Sonntag: Mesumer Kirmes
  • 29. November 2020 – verkaufsoffener Sonntag: Mesumer Weihnachtsmarkt

 

Auch die beliebte Shoppingnacht zur Black Night (Freitag 27.11.2020) wird in diesem Jahr nach Auskunft des Handelsvereins nicht fehlen. An diesem Abend werden die Geschäfte in der Rheiner Innenstadt bis 22 Uhr für Sie geöffnet haben und zahlreiche Schnäppchen bereithalten.

An einer verlängerten Öffnungszeit zum Reformationstag wird ebenfalls festgehalten. Alle, insbesondere die Feiertags-Shopper aus Niedersachsen, können am Samstag 31. Oktober bis 20 Uhr in der Rheiner Innenstadt einkaufen.

Tolle Stimmung beim 3. Fußballturnier in der Elisabeth-Sporthalle

Rheine. Zum dritten Mal veranstaltete das Organisationsteam, bestehend aus Ehrenamtlichen und dem städtischen Fachbereich Schule, Soziales, Migration und Integration in Kooperation mit dem Fachdienst Migration und Integration des Caritasverbandes Rheine e.V., ein Hobbyfußballturnier.

 

Unmittelbar nach der Eröffnung des Turniers durch Vali Hajizadeh aus dem Organisationsteam und dem stellvertretenden Bürgermeister Udo Bonk kämpften zwölf Mannschaften aus Rheine und Umgebung mit großer Begeisterung, Leidenschaft und guter Laune um die begehrten Pokale. Nicht nur die Teams, auch die Zuschauerinnen und Zuschauer waren hochmotiviert und konzentriert dabei. Sie sorgten für eine gute Stimmung und unterstützen ihre und andere Teams auf dem Feld. Spontane Tänze der Besucher auf der Tribüne konnten bestaunt werden und regten zum Mitmachen an. Wer vom Anfeuern, Tanzen oder Fußball spielen hungrig wurde, konnte sich mit Bratwurst, Brötchen, Kaffee oder Tee stärken.

Die Turniergewinner Esteghal

Die Gefühle vieler Spieler fuhren an diesem Tag Achterbahn. Besonders dramatisch jedoch war das Finale, das Endspiel zwischen Esteghal und der Mannschaft des Centro S. Antonio. Nach dem entscheidenden Treffer im Neun-Meter-Battle verbuchte Esteghal für sich den Sieg und errang den begehrten Wanderpokal. Der dritte Platz ging wie im letzten Jahr an das Team Kurdistan.

Erstmals wurde in diesem Jahr ein Fair-Play-Pokal verliehen. Dabei wurde nicht nur das faire Spiel auf dem Feld, sondern auch des Engagement der Mannschaft am Rande des Fußballplatzes bewertet. Den Pokal erhielt das Team des Centro S. Antonio für sein vorbildliches Verhalten an diesem Tag. Nach der Siegerehrung feierten alle gebührend ihren Erfolg, in ausgelassener Stimmung und mit lauter Musik. Für alle Fußballbegeisterten, die vom Spiel mit dem runden Leder nicht genug bekommen können: Am 24. Januar 2021 findet das nächste Turnier in der Elisabeth- Sporthalle statt.

Jahresrückblick der Ehrenamtlichen in der Migrantenarbeit

Rheine. Wer zeigt mir, wie ich meinen Fahrradreifen flicken kann? Wer unterstützt mich in meinem Alltag? Wie oder wo kann ich sinnvoll meine Freizeit verbringen? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigen sich täglich zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in unserer Stadt. Menschen, die ihre Zeit verschenken, um andere Menschen zu unterstützen oder interessante Projekte und Veranstaltungen zu organisieren.

Als Einstimmung auf das neue Jahr luden Kevin Löcke (Caritasverband Rheine e.V.) und Jessica Stallmann (Stadt Rheine), Koordinatoren des Netzwerkes „Bürgerschaftliches Engagement und Partizipation“ in der Migrantenarbeit, zu einem Jahresrückblick in die Mitte51 ein.

Begrüßt wurden die Gäste durch Raimund Gausmann, Beigeordneter der Stadt Rheine. Er lobte den Einsatz vieler ehrenamtlicher Bürgerinnen und Bürger in Rheine, ohne die die vielen Aktionen und Projekte nicht möglich wären. Er betonte, dass über 60 Veranstaltungen im letzten Jahr organisiert und durchgeführt wurden. Auch für dieses Jahr laufen bereits die ersten Vorbereitungen vieler Projekte und Veranstaltungen. Im Juni ist ein großes Afrikafest im Dorenkamp geplant und wie in jedem Jahr die interkulturelle Woche mit den zahlreichen Mitveranstaltern. Auch die Neuwahl des Integrationsrates im September sei ein wichtiges Ereignis. Diese Beispiele seien nur ein kleiner Ausblick auf das Jahr 2020, fasste Gausmann zusammen.

Den begrüßenden Worten des Beigeordneten schloss sich Dieter Fühner, Vorstand des Caritasverbandes Rheine e.V. an. „Der heutige Abend soll besonders als Wertschätzung für das geleistete Engagement der Ehrenamtlichen dienen. Das Miteinander gut zu gestalten und Integration zu ermöglichen ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe zu der viele ehrenamtliche Einzelpersonen, Gruppen und Vereine beitragen. In dieser Hinsicht sind wir in Rheine seit langer Zeit sehr gut aufgestellt. Ohne die vielen engagierten Personen, wäre die Integration der zugewanderten und geflohenen Personen kaum möglich“, erläuterte Dieter Fühner.

Auch die musikalische Unterhaltung aller Gäste kam an diesem Abend nicht zu kurz. Der erst im letzten Jahr gegründete ukrainische Frauenchor, gekleidet in landestypischen und bunten Trachten, sang Lieder aus der fernen Heimat. Auch das durch Fördergelder neu erworbene Akkordeon kam an diesem Abend erstmalig zum Einsatz. Dass die temperamentvollen Frauen mit Freude singen, dürfte an diesem Abend jedem klargeworden sein. „Wir möchten mit unseren Auftritten die ukrainische Kultur und Folklore vorstellen und unser Publikum mit unsere Lebensfreude und unseren Spaß am Gesang begeistern und anstecken“, erklärt die musikalische Leitung der Gruppe. Erste Bühnenerfahrungen konnten sie im letzten Jahr auch schon sammeln. „Wir durften das erste Mal am 3. Oktober 2019 auf dem Bürgerpicknick auftreten“, erinnert sich eine Sängerin des Chores.

Nach der offiziellen Eröffnung konnten die zahlreichen und bunten Plakate der Veranstaltungen und Projekte begutachtet werden, die die  Vereine, Interessensgemeinschaften, Träger und Ehrenamtlichen im letzten Jahr durchgeführt haben. Anhand zahlreicher Fotos und kleiner Texte hatte jeder Gast die Möglichkeit, sich über andere Gruppen und Ehrenamtliche und deren Tätigkeitsfelder und Aktionen zu informieren: Projekte, die berührten und zum Nachdenken anregten, wie die szenische Lesung „Ein Morgen vor Lampedusa“ der Niederdeutschen Bühne Rheine. Zeit und Raum für Begegnungen, wie die Veranstaltungen der Migrantenselbstorganisationen. Die Interkulturelle Woche mit über 30 Veranstaltungen. Nicht zu vergessen die Veranstaltung von WelcomeIn und ihrem Ehrengast Erna de Fries. Oder die vielen Interessensgruppen, Menschen die sich treffen um gemeinsam Zeit zu verbringen, wie in der Nähwerkstatt des Centro S. Antonio, in den Kochgruppen, oder die Gruppenangebote gezielt für Mädchen. Projekte die informieren und aufklären, oder sich für gemeinsame Werte einsetzten, wie die Ausstellung „Stiftung Weltethos“ oder das Projekt „Für Demokratie- gegen Rassismus“. Und nicht zu vergessen die Einzelkämpfer unter den Ehrenamtlichen, diejenigen die sich Familien oder Einzelpersonen angenommen haben, um ihnen im Alltag unterstützend zur Seite zu stehen. Alles nur Beispiele und sicherlich nur ein kleiner Auszug der zahlreichen Aktionen und Projekte im letzten Jahr.

Kevin Löcke und Jessica Stallmann freuten sich, dass viele Ehrenamtliche ihrer Einladung zum Neujahrsempfang gefolgt waren. Für alle war es eine willkommene Gelegenheit sich untereinander auszutauschen und sich kennenzulernen. Auch an diesem Abend präsentierte sich Rheine von seiner bunten, vielfältigen und weltoffenen Seite.

 

4000€-Spende für das Kremer-Haus – Zahnärztliche Basisgruppe unterstützt wiederholt Wohnungslose in Rheine

) v.l.: Dr. Michael Harks, Dr. Franz Heinrich Tölle, Dr. Christiane Weber, Einrichtungsleiter Markus Besta, Henrik Mersch (stellv. Leiter des Fachbereichs Schulen, Soziales, Migration und Integration,), Jörg Jäger (Produktverantwortlicher städtische soziale Einrichtungen), Dr. Peter Weichel, Dr. Hendrik von Weyhrother, Dr. Alexander Doumat

Rheine. Die Patientinnen und Patienten der zahnärztlichen Basisgruppe aus Rheine machen es möglich: sie spenden ihr Zahngold und der Erlös aus dem Verkauf des Materials wird dann für soziale und gemeinnützige Hilfsprojekte gestiftet.

Dank der großen Spendenbereitschaft ihrer Patienten konnten Vertreterinnen und Vertreter der Basisgruppe dem Team des Kremer-Hauses nun bereits zum neunten Mal einen Spendenscheck überreichen. Für die städtische Einrichtung für Wohnungslose kamen bei der Zahngoldspende wieder 4000€ zusammen.

Einrichtungsleiter Markus Besta, der stellvertretende Leiter des Fachbereichs Schulen, Soziales, Migration und Integration, Henrik Mersch, und Jörg Jäger, Produktverantwortlicher für die städtischen sozialen Einrichtungen, bedankten sich für die Spende und tauschten sich mit den Gästen über die Entwicklungen im Kremer-Haus aus.

Die Spenden für das Kremer-Haus werden für verschiedene, oft ganz alltägliche Dinge eingesetzt, zum Beispiel Zugtickets, Nahrungsmittel, Kleidung oder Medikamente. Sie fließen unter anderem auch in Veranstaltungen für die Bewohner des Kremer-Hauses, wie etwa die jährliche Weihnachtsfeier oder Grillabende.

Elektro Domhöfer spendet erneut an Kremer-Haus

(v.l.): Hausmeister Frank Wittenberg, Firmeninhaber Frank Domhöfer, Silvia Domhöfer, Katja Grosspietsch, Einrichtungsleiter Markus Besta, Heidemarie Domhöfer, Jeff Sloot

Rheine. In der Vorweihnachtszeit konnten sich die Mitarbeiter des Kremer-Hauses erneut über eine Spende der Firma Elektro Domhöfer aus Rheine-Mesum freuen. Einrichtungsleiter Markus Besta wurde die Spende in Höhe von 300 € bei einem Besuch in der städtischen Einrichtung für Wohnungslose an der Humboldtstraße überreicht. Besta bedankte sich herzlich für die Finanzspritze. Die Spenden für das Kremer-Haus werden für verschiedene, oft ganz alltägliche Dinge eingesetzt, zum Beispiel Zugtickets, Nahrungsmittel, Kleidung oder Medikamente. Sie fließen unter anderem auch in Veranstaltungen für die Bewohner des Kremer-Hauses, wie etwa die jährliche Weihnachtsfeier oder Grillabende.

 

SALON „TEAM FRISÖRE“ AUS SALZBERGEN UNTERSTÜTZT DAS KREMER-HAUS

v.l.: Jörg Jäger, Markus Besta, Frank Wittenberg (alle Stadt Rheine), Verena Volkery (Mitarbeiterin Team Frisöre), Mechtild Kappenberg (Mitinhaberin Team Frisöre)

Rheine- Lebensmittelkonserven, Nudeln, Shampoo, Zahnbürsten – das sind nur einige Dinge aus den zahlreichen Kartons mit Sachspenden, die Mechtild Kappenberg und Verena Volkery vom Salon „Team Frisöre“ aus Salzbergen stellvertretend für ihre Kunden kurz vor Weihnachten ins Kremer-Haus brachten.

Die Idee, das Kremer-Haus mit Sachspenden zu unterstützen, war von den Kunden des Salzbergener Frisörsalons schon im vergangenen Jahr gut angenommen worden, viele hatten sich beteiligt. In diesem Jahr war die Resonanz sogar noch größer und die im Salon aufgestellten Spendenkisten füllten sich rasant. So konnten Einrichtungsleiter Markus Besta, der Produktverantwortliche für die städtischen sozialen Einrichtungen, Jörg Jäger, sowie Hausmeister Frank Wittenberg für die Menschen im Kremer-Haus allerlei Dinge des täglichen Bedarfs entgegennehmen. Einrichtungsleiter Besta bedankte sich beim „Team Frisöre“ und deren Kunden für die zahlreichen Spenden und berichtete anschließend über die Arbeit in der städtischen sozialen Einrichtung für Wohnungslose.

Öffentlichkeitsfahndung nach Taschendiebstahl und Betrug

Öffentlichkeitsfahndung nach Taschendiebstahl und Betrug

Rheine- Zwei unbekannte Frauen haben am Dienstag (01.10.2019) einem Fahrgast in oder vor einem Bus das Portemonnaie entwendet. Kurz darauf ist mit der EC-Karte der Geschädigten, die sich im Portemonnaie befand, Geld abgehoben worden. Dabei wurden Fotos der unbekannten Frauen gefertigt. Bislang ist es nicht gelungen, die beiden zu identifizieren. Deshalb bittet die Polizei mit Hilfe einer Öffentlichkeitsfahndung jetzt um sachdienliche Hinweise. Zeugen melden sich bitte bei der Polizei in Rheine, Telefon 05971/938-4215. 

ADAC-Rettungshubschrauber aus Rheine wieder über 1200 Mal gefordert „Christoph Europa 2“ fliegt gegen die Zeit für das Leben

Der in Rheine stationierte ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph Europa 2“ war im letzten Jahr mehr als 1200 Mal im Einsatz. Der „Gelbe Engel“ fliegt jeden Tag von 7 Uhr bis Sonnenuntergang in einem Radius von rund 70 Kilometern für die Notfallrettung in die Gebiete der Landkreise Grafschaft Bentheim, Cloppenburg, Emsland, Osnabrück, Steinfurt, das nördliche Nord-Rhein-Westfalen und die benachbarten Niederlande.

Rheine ADAC Rettungshubschrauber Foto: ES Media Spelle

Rheine. Das Aufsteigen und die Landungen des ADAC-Rettungshubschrauber (RTH) „Christoph Europa 2“ gehört in Rheine schon zum normalen Alltag. Die Maschine vom Typ „Eurocopter EC 135“, die auf dem Deck des Parkhauses an der Lindenstraße stationiert ist, wird von erfahrenen Piloten im Wechseldienst geflogen. Sie ist in der Luftrettung mit Notarzt und Rettungsassistent im Primär- und Sekundär-Einsatz im verstrichenen Jahr über 1200 Mal in die Luft gegangen.

Als eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas unterhält der ADAC 36 Stationen mit insgesamt 50 modernen Rettungshubschraubern. Sie verfolgen mit ihren erfahren Crews und höchstmöglichen Leistungsstandard stets das gemeinsame Ziel: Hilfe mit hochwertiger medizinischer Versorgung auf dem schnellsten Weg zum Patienten zu bringen und damit Leben zu retten. Für extreme Einsatzbedingungen in den Bergen oder auf See sind einige Hubschrauber mit Winden ausgerüstet.

Auch für „Christoph Europa 2“ in Rheine lautet das Motto „Gegen die Zeit und für das Leben“. Die Maschine ist mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenbetreuung notwendig sind. Nach einem Verkehrsunfall oder bei einem Herzinfarkt, Schlaganfall und sonstige lebensbedrohliche Situationen geht „Christoph Europa 2“ in die Luft.

Über den Notruf „110“ (Polizei) und „112“ (Feuerwehr, Notarzt und Rettungsdienst) alarmiert kann die Crew Menschen, die sich in Gefahr befinden, schnellstmöglich helfen. Wenn der Notruf abgesetzt wird, ist entscheidend, dass dabei genaue Angaben gemacht werden: Was wie, wann und wo ist passiert? Wie viele Verletzte gibt es mit welcher Verletzungsart, brennt es, sind Personen eingeklemmt, verschüttet oder vermisst?

Immer wieder zeichnet sich die gute Zusammenarbeit zwischen RTH und den bodengebundenen Rettungskräften aus. Wenn die Alarmierung für „Christoph Europa 2″ über die Leitstelle Steinfurt erfolgt ist, geht die Maschine mit Pilot, Luftrettungsassistenten und einem Notarzt an Bord in die Luft. „Christoph Europa 2“ übernimmt ebenfalls den schnellen und schonenden Transport mit höchstmöglicher Versorgung in Spezialkliniken. Bei längeren Anfahrtswegen für den Rettungsdienst in ländlichen Regionen kommt die schnellste Hilfe dann aus der Luft. Der RTH erreicht zum Beispiel Nordhorn oder Lingen in nur fünf Minuten.

Die Piloten weisen immer wieder daraufhin, dass die drei Tonnen schwere Maschine beim Anflug der Einsatzstelle schon mal Gegenstände aufwirbelt oder umweht. Nicht immer sei aber genügend Freiraum für die Landung vorhanden. Besonders in Baugebieten sei die Landung manchmal sehr problematisch. Auch im letzten Moment unter dem landenden Helikopter herfahrende Autos seien ein großes Risiko und verzögerten den Einsatz, bemängeln die erfahrenen Piloten. Sie wünschen sich, dass bei Unfällen oder Notfällen, wenn Rettungsdienst, Polizei oder Feuerwehr noch nicht vor Ort sind, Warnblinkanlagen oder Blinkleuchten eingeschaltet werden. Dabei dürfe aber nicht in Richtung des anfliegenden Helikopters geleuchtet werden.

Wenn „Christoph Europa 2“ Häuserzeilen oder einzelne Wohnhäuser anfliegt, sollen sich Personen durch winken bemerkbar machen. Es können auch weiße oder grellfarbene Tücher geschwenkt werden, die aber sicher gehalten werden müssen. Die gilt ebenso für das sogenannte Flatterband, das an Einsatzstellen sicher befestigt werden muss.

 

Mutmaßlicher Brandstifter nach Wohnhausbrand in Rheine festgenommen.

Rheine- Nach dem Brand in dem Mehrfamilienhaus am frühen Samstagmorgen (28.12., 00.14 Uhr) an der Memeler Straße  in Rheine wurde bei den Ermittlungsbehörden eine Mordkommission eingesetzt. „Die ersten Ermittlungen deuteten darauf hin, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde. Dieses wurde durch einen hinzugezogenen Brandsachverständigen bestätigt“, erläuterte der Leiter der Mordkommission, Kriminaloberkommissar Michael Reitz.

Foto: David Poggemann (ES Media)

Einen 47-jähriger Bewohner des Hauses, der leicht durch den Brand verletzt wurde, nahmen Polizisten noch in der Nacht am Tatort fest. Ihm wird vorgeworfen das Feuer in einer Wohnung gelegt zu haben. „Wir ermitteln wegen versuchten Mordes und schwererer Brandstiftung. Einigen Bewohnern war der Fluchtweg durch die Flammen versperrt und sie mussten von der Feuerwehr gerettet werden“, erklärte Oberstaatsanwalt Stefan Lechtape. Durch das Brandgeschehen wurden darüber hinaus zwei Bewohner im Alter von 47 und 13 Jahren schwer verletzt, zwei weitere im Alter von 25 Jahren erlitten leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in Krankenhäuser.

„Die Hintergründe der Tat sind noch unklar, wir stehen ganz am Anfang der Ermittlungen und der 47-Jährige hat sich noch nicht zu den Vorwürfen geäußert“, sagte Lechtape weiter. „Er wird noch heute (29.12.) einem Haftrichter vorgeführt.“

Erste Meldung : http://esmedia-spelle.de/fuenf-verletzte-bei-wohnungsbrand-in-rheine/

Fünf verletzte bei Wohnungsbrand in Rheine


Rheine- in der Nacht zu Samstag wurde die Feuerwehr rechts der Ems und die Polizei zu einem Wohnhausbrand an der Memeler Straße informiert.

Bei Eintreffen der Polizei und der Feuerwehr konnte eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung festgestellt werden. Die Feuerwehr und die Polizei waren mit starken Kräften vor Ort. Bei dem Brand sind fünf Personen leicht verletzt worden. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und den Brandort beschlagnahmt, Bei dem Brand sind fünf Personen leicht verletzt worden. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und den Brandort beschlagnahmt.Zur Schadenshöhe konnten noch keine Angaben gemacht werden.

Metropoli überreicht historische Filmdokumente

Rheine. Einen Karton mit besonderem Inhalt überreichte heute Heinz Schulte, Inhaber des Metropoli im Beisein seiner Tochter Ines Buzzetto an Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann und Stadtarchivar Maik Angerhausen. 147 Daten-CDs mit umfassendem Filmmaterial inklusive eines ausführlichen Findbuchs mit den Filmtiteln, einer Kurzbeschreibung des Inhalts sowie Angaben zu Autoren und Rechten, sauber beschriftet und verpackt, wechselten heute vom Metropoli in das Stadtarchiv Rheine. Die Originalfilme hat der passionierter Filmer Schulte in vielen Jahren erworben, geschenkt oder zur Digitalisierung überreicht bekommen. „Ein unschätzbarer Wert“, wie auch Bürgermeister Lüttmann weiß, „beleuchtet doch die Sammlung verschiedenste Aspekte unserer Stadt- und Regionalgeschichte.“ Zumal der älteste Bewegtfilm von 1920 ist. In liebevoller und jahrelanger Arbeit hat Schulte die alten Filmrollen gereinigt, restauriert und für die Nachwelt digitalisiert. Eine Mammutaufgabe, für die man nicht nur viel Herzblut, sondern ebenfalls über das nötige Knowhow und die passende Technik verfügen muss.

Schultes Erfolg gibt ihm recht. Weit über die Rheinenser Grenzen hinweg ist er nicht nur als Filmer, sondern vor allem auch als Filmrestaurator bekannt und in der Fachwelt geschätzt. Bereits im Jahr 2016 erhielt er für sein besonderes Engagement den Bürgerpreis der Stadt Rheine verliehen. In der kommenden Woche nun ehrt ihn der Kreis Steinfurt mit dem Kulturpreis.

Dennoch denkt Heinz Schulte noch nicht ans Aufhören. Neben den vielen Projekten, die zurzeit noch auf seinem Tisch liegen, warten noch unzählige alte Filmrollen darauf für die Nachwelt restauriert und digitalisiert zu werden. Seine Tochter Ines Buzzetto unterstützt ihren Vater bei der Dokumentation des Bestands und wird auch in nächster Generation dafür Sorge tragen, dass die vielen Dokumente nicht verloren gehen.

Die neuen Daten-CDs, die an das Stadtarchiv Rheine überreicht wurden, umfassen 384 historische Filme, zumeist ungeschnitten, die das Leben in und um Rheine anschaulich dokumentieren. Von Hochzeiten, über Feste und Veranstaltungen zeigen die Aufzeichnungen von 1920 bis zur Gegenwart den Wandel der Stadt, die politischen Strömungen, aber auch die wechselvolle Geschichte der Emsstadt. Besondere filmische Leckerbissen sind auch dabei, wie beispielsweise die Einweihung der Hünenborg 1927, die mit einer Handkamera gedreht wurde, das hundertjährige Jubiläum der Eisenbahn 1956 oder aber der Film „Weißes Gold“ von Klaus und Michael Hedderich, ein Film, der auf dem Flohmarkt gefunden und als erster Film im heutigen Metropoli digitalisiert und gespielt wurde.

Wie Stadtarchivar Maik Angerhausen betont soll der nun insgesamt ca. 400 Datenträger umfassende filmische Bestand zukünftig im Stadtarchiv für die Öffentlichkeit verfügbar gemacht werden. „Dabei wollen wir keine Videothek werden“, so Angerhausen. „Vielmehr sollen die Filme zu Studienzwecken direkt im Stadtarchiv für interessierte Besucher nutzbar gemacht werden. Eine Ausleihe wäre allein schon aufgrund der Filmrechte nicht ganz unproblematisch.“

 

Anrufe falscher Bankmitarbeiter

Rheine- Am Mittwoch (04.12.) meldeten sich drei ältere Menschen bei der Polizei, weil sie von Unbekannten angerufen wurden. Die Anrufer gaben sich in allen drei Fällen als Mitarbeiter eines Geldinstituts aus. Während des Gesprächs forderten die Unbekannten die Angerufenen auf, ihre Kontodaten zu nennen. Zwei der drei Angerufenen beendeten das Telefonat, ohne ihre Daten weiter zu geben. Ein 71-Jähriger ließ sich jedoch auf das Gespräch ein und gab dem Anrufer seine Kontodaten. Bereits kurze Zeit später wurden vom Konto des Geschädigten 1.200 Euro auf ein ihm fremdes Konto bei der Deutschen Bank in Darmstadt überwiesen. Die Polizei empfiehlt in diesem Zusammenhang, niemals an Unbekannte Kontodaten weiter zu geben. Bei solchen Anrufen beenden sie am besten sofort das Gespräch und informieren sie die Polizei.

Bülent Ceylan erstmalig in der Emsstadt zu Gast!

Bülent Ceylan erstmalig in der Emsstadt zu Gast!
Programm “ Luschtobjekt“ am 21.November 2021 in der Stadthalle

Rheine- Von der „Generation Instagram“ lernen, heißt siegen lernen! Deswegen zeigt BÜLENT seinem Publikum nicht die kalte Schulter, sondern die rasierte Brust. Bülent macht sich zum LUSCHTOBJEKT! Optik statt Inhalt, Nippel statt Nietzsche!
Kabarettpreise müssen warten. Bülent bedient als LUSCHTOBJEKT alle nur denkbaren Geschlechter und Vorlieben: osmanophile Kurpfalz-Lover, Langhaar- Fetischisten oder Liebhaber großer Nasen und kleiner Bärte… bei BÜLENT packt jeden die Wolluscht! Und wer Intelligenz sexy findet, wird natürlich auch befriedigt nach Hause gehen.

Aber BÜLENT macht sich in seinem 11. Live-Programm nicht nur selbst zum LUSCHTOBJEKT, er macht sich auch über Luschtobjekte lustig. Über seine eigenen (Frauenfüße und Gummifrösche) und über die anderer Leute. Denn heute kann offenbar alles ein LUSCHTOBJEKT sein: Autos, Schuhe, Smartphones… es gibt sogar Menschen, die Atomkraftwerke lieben. Selbst Götter sind objektophil! Und weil der Donnergott THOR bekanntlich gebürtiger Mannheimer ist, verrät er bei BÜLENT weltexklusiv und zum ersten Mal, wo, wann und wie bei ihm der Hammer hängt. Das wird luschtig, versprochen!

Tickets sind ab sofort erhältlich unter www.eventim.de oder telefonisch unter 06073 – 722 740, sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen.

WC am Bustreff mit neuer Notrufaufschaltung

Vordere Reihe v. l: Raphael Gorski, Norbert Hülsmann, Raimund Gausmann, Hermann-Josef Wellen, Heinz Thalmann. Hintere Reihe v. l.: Annette Roes, Claus Meier, Stefanie Althaus.

 

Rheine. Seit 2017 gibt es die neue Toilettenanlage am Zentralen Busbahnhof. In der WC-Anlage befinden sich drei Notrufknöpfe, über die man sich im Bedarfsfall Hilfe holen kann. Die Knöpfe sind an verschiedenen Stellen und verschiedenen Höhen angebracht, damit jede Person in möglichst jeder Lage diese benutzen kann.

Für einige Diskussionen sorgte die Aufschaltung der Notruffunktion. Wurde bisher einer der Knöpfe betätigt, leuchtete von außen eine kleine Lampe und ein Ton erklang. Auf Grund der Umgebungsgeräusche am Bustreff waren diese Töne jedoch kaum wahrnehmbar und auch das Licht wirkte auf die Passanten nicht unbedingt wie ein Notfallsignal. Für Claus Meier, Vorsitzender des Beirates für Menschen mit Behinderungen, „eine Situation, die geändert werden musste. Daher haben wir nach geeigneten Lösungen gesucht, um Personen in akuten Notlagen schneller und verlässlicher zu helfen“. Seit November sichert nun eine Notrufaufschaltung den Hilfesuchenden eine schnelle Hilfe zu. Die drei Notrufknöpfe sind mit der zentralen Telefonstelle der Firma GS Electronic verbunden. Drückt man den Notrufknopf, nimmt die Firma Kontakt zu der in dem  WC befindlichen Person auf.

Rheines zuständiger Beigeordneter Raimund Gausmann erläutert einige mögliche Szenarien: „Es kann sein, dass eine Person die Tür nicht mehr alleine öffnen kann und hierfür eine mündliche Anleitung benötigt. Möglich ist auch, dass jemand durch einen Sturz verletzt ist oder erhebliche Kreislaufschwierigkeiten hat und sofort der Rettungsdienst gerufen wird.“ Meldet sich niemand aus der Kabine nach einer Notrufbetätigung, werden die städtischen Hausmeister oder die Sicherheitsfirma WACO informiert. Diese überprüfen dann, ob jemand aus Versehen oder „nur so“ den Notruf betätigt hat oder ob eine Person aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr antworten kann. Wie Gausmann erläutert, „trägt die Notrufaufschaltung dabei nicht nur zur Barrierefreiheit bei, sondern ermöglicht in akuten Notfällen eine schnelle und sichere Hilfe.“

 

Piktogrammsteine weisen auf das Leitsystem hin

Rheine. Der ein oder andere hat sie schon entdeckt – die auf den Fußwegen in der Innenstadt in den Boden eingelassenen Steine mit Piktogrammen. Sie wurden in dieser Woche an zentralen Stellen neben dem Blindenleitsystem verlegt und zeigen eine sehbehinderte Person mit einem Blindenlangstock.

v. l.: Beigeordnete Milena Schauer, Claus Meier (Vorsitzender des Beirates für Menschen mit Behinderung), Stefanie Althaus (Koordinatorin der Behindertenarbeit), Beigeordneter Raimund Gausmann, Martin Forstmann (Leiter Planen und Bauen).

Die Steine sollen Bürger und Besucher auf die Funktion der Leitstreifen aufmerksam machen. Grund für die Verlegung der neuen Steine ist, dass viele Personen die Funktion des Blindenleitsystems nicht kennen und aus Unwissenheit diese Linien mit Fahrrädern zuparken oder Mülltonnen oder Werbebanner darauf abstellen.

Mit verschiedenen Aktionen hat der Beirat für Menschen mit Behinderungen bereits versucht mehr Bewusstsein zu schaffen. Zum Beispiel gab es eine Fahrradsattelaktion, bei der „Falschparker“ einen Radsattelbezug mit der Aufschrift „Nur Blindfische parken auf dem Blindenleitsystem“ erhalten haben. Zudem veröffentlichte die örtliche Tagespresse im Mai und Juni diesen Jahres eine Fotostrecke in der Bürger nach dem Sinn und Zweck dieser „Betonplatten“ gefragt wurden. Daneben fanden viele Aktionstage statt, bei denen Menschen mit Sehbehinderung mit Passanten locker ins Gespräch kamen und die vielen Fragen rund um das Thema barrierefreies Bauen beantworteten.

Die neuen Piktogramme sollen nun für eine weitere Bewusstseinsschaffung sorgen.

„Uns ist es wichtig barrierefreie Wegebeziehungen auch für Menschen mit Sehbehinderung herzustellen. Wenn diese wie in der Vergangenheit durch Fahrräder oder andere Gegenstände zugestellt werden, suchen wir nach den Ursachen und finden Lösungen diese Barrieren wieder abzubauen“, erklärt Rheines zuständige Baudezernentin Milena Schauer. Als ein Projekt des Rahmenplans Innenstadt konnte die Idee des Beirates für Menschen mit Behinderungen nun auch umgesetzt werden.

Besonders stolz sind die Beteiligten darauf, das deutschlandweit keine derartig sichtbare Markierung des Blindenleitsystems bekannt ist. Wie Martin Forstmann, verantwortlicher Leiter Straßen und Ideengeber dieser Steine dabei hervorhebt, sind „alle Steine eine Sonderanfertigung, die durch Handarbeit erstellt wurden.“ Das Piktogramm des sehbehinderten Menschen mit Blindenlangstock ist dabei eigens vom Beirat für Menschen mit Behinderungen und der Koordinatorin der Behindertenarbeit, Frau Stefanie Althaus,  gestaltet worden.

Für Raimund Gausmann, Beigeordneter unter anderem auch für den Bereich Soziales, eine „weitere wichtige Neuerung, um gerade Menschen mit Beeinträchtigungen aktiv am Leben teilhaben zu lassen“. Einig sind sich alle Beteiligten, dass mit dem weiteren Ausbau der Blindenleitsysteme in der Innenstadt auch die neuen „Aufmerksamkeitssteine“ neben den Leitlinien ein fester Bestandteil im Innenstadtbild werden sollen.