Stadt Rheine verabschiedet Museumsleiterin

Rheine. Nach drei Jahrzehnten beendet Frau Dr. Mechthild Beilmann-Schöner zum Jahresende ihre Tätigkeit als Leiterin der Städtischen Museen Rheine. Um ihr für ihre Arbeit für die Stadt Rheine zu danken und sie zu verabschieden, fand am vergangenen Montag ein Empfang im Morriensaal im Falkenhof Museum statt.

Dr. Mechthild Beilmann-Schöner ist die erste hauptamtliche Leiterin der Städtischen Museen Rheine. In ihrer Dienstzeit kamen zum Standort Falkenhof mit dem Kloster Bentlage, dem Salzsiedehaus und dem Josef-Winckler-Haus neue Museumsstandorte hinzu. Somit können die Städtischen Museen heute mit einem noch reichhaltigeren kulturellen und auch museumspädagogischen Angebot aufwarten.

Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann und der Leiter der MuseumsStiftung Rheine, Helmut Lechte, bedankten sich für die erfolgreiche Arbeit und wünschten für die Zukunft alles Gute.

WD Klärtechnik startet im Gewerbegebiet Kanalhafen durch

Mit der WD Klärtechnik GmbH siedelt ein weiteres Unternehmen im Gewerbegebiet Kanalhafen an. Wie der Name vermuten lässt, bietet das Start-Up Lösungen für Kläranlagen an. Dabei kann die WD Klärtechnik auf eine eingespielte Mannschaft setzen, denn die Belegschaft hat eine gemeinsame Vergangenheit bei einem Unternehmen in Neuenkirchen. Nachdem der dortige Standort verkauft worden war, wurde räumlich und organisatorisch eine Neuorientierung erforderlich. Über die EWG für Rheine mbH entstand der Kontakt zu Parham Shaghafi, der dem jungen Unternehmen an der Kanalstraße die erforderlichen Räumlichkeiten bieten wird.

Dabei waren die gewünschten Kapazitäten zunächst nicht vorhanden, wie Shaghafi im Rahmen einer Baustellenbesichtigung mit den Geschäftsführern Markus Wersching und Matthias Domschke, sowie dem Architekten Alexander Schwerdt und Ingo Niehaus und André Reinke von der EWG erläutert: „Neben der benötigten Bürofläche von ca. 500 m² waren etwa 700 m² Halle frei. Da WD Klärtechnik einen höheren Bedarf hat, entsteht aktuell eine weitere Halle von rund 900 m². Ende des Jahres dürfte alles fertig sein.“ So konnte auch die Vorgabe des Unternehmens, Produktion und Lager aus ablauftechnischen Gründen in getrennten Hallen unterzubringen, berücksichtigt werden. „Wir sind glücklich, in Rheine passende Räumlichkeiten gefunden zu haben und wollen nun durchstarten“, freuen sich die Unternehmensvertreter.

Dabei waren die letzten Monate durchaus turbulent. „Nachdem klar wurde, dass es am alten Standort nicht mehr weitergeht, haben wir den Entschluss gefasst, unser eigenes Unternehmen zu gründen“, blickt Domschke zurück. Die Voraussetzungen waren gut: Beide kennen sich seit Jahren und decken unterschiedliche Bereiche ab. Während Domschke den technischen Part übernimmt, kümmert sich Wersching um den kaufmännischen Bereich und das Marketing. In der Gründungsphase waren viele Gespräche zu führen. Mit Banken, Zulieferern und Kunden. „Ein bisschen stolz sind wir, dass unsere alten Kolleginnen und Kollegen mit in das neue Unternehmen gewechselt sind. So können wir direkt loslegen“, erläutert Wersching. Auch EWG-Geschäftsführer Ingo Niehaus sieht die gefundene Lösung positiv: „Durch die bauliche Erweiterung konnten die Räumlichkeiten passgenau für das Unternehmen bereitgestellt werden. Gleichzeitig wird das bestehende Gewerbegrundstück durch die Nachverdichtung, die auch aufgrund einer Änderung des Bebauungsplanes möglich wurde, intensiver genutzt. Das wirkt sich positiv auf den Flächenverbrauch aus.“ Und der Standort bietet Raum für weitere Unternehmen, wie Shaghafi erläutert: „Aktuell sind noch bis zu 750 m² Bürofläche frei und können auch in kleineren Einheiten vermietet werden. Interessenten können sich gerne melden.“

WD Klärtechnik übernimmt die maschinelle Ausrüstung, Sanierung sowie die Erweiterung von Kläranlagen. Die Kunden kommen deutschlandweit aus dem öffentlichen und industriellen Bereich. Das Unternehmen beschäftigt 38 Mitarbeitende und bildet auch aus, aktuell starten ein Technischer Produktdesigner und im kommenden Jahr ein Konstruktionsmechaniker hier ihren beruflichen Werdegang.

Foto: Ingo Niehaus, Matthias Domschke, André Reinke, Parham Shaghafi, Alexander Schwerdt, Markus Wersching (v.l.n.r.)

Bereitschaftspflegefamilie nach 20 Jahren verabschiedet

Rheine. Mit Kaffee und Kuchen und einem Blumenstrauß wurde gestern Familie Schwegmann aus ihrem aktiven Dienst als Bereitschaftspflegefamilie verabschiedet,. 20 Jahre lang waren Beatrix und Norbert Schwegmann da, wenn dringend eine Pflegestelle gesucht wurde. Wie Stefan Jüttner von der Gathen, strategischer Jugendamtsleiter betont, „eine überaus verantwortungsvolle und wichtige Aufgabe, die den größten Respekt und Dank verdient“.

Denn Bereitschaftspflege bedeutet, dass jemand da ist, wenn Kinder in Notsituationen eine Bleibe und eine Versorgung benötigen. Häufig klingelt das Telefon und ein paar Stunden später betreut man ein noch unbekanntes Kind.

Aber wieso muss es solche Bereitschaftspflege überhaupt geben? Wie David Röwer und Monika Darley aus dem Bereich Pflegekinderdienst erläutern, immer dann, “wenn Eltern oder andere Verwandte aus verschiedensten Gründen nicht für das Wohl des Kindes sorgen können“. Das kann zum einen die Entscheidung des Jugendamtes sein, das Kind in Obhut zu nehmen oder auf Antrag der Personensorgeberechtigten selber, z.B. bei einem Krankhausaufenthalt und wenn keine Möglichkeit vorhanden ist, das Kind anderswo betreuen zu lassen. Dauerhaft muss dann eine Perspektive für die Kinder geschaffen werden. In einigen Fällen ist eine Rückkehr in die eigene Familie möglich, in anderen Fällen müssen die Kinder in eine neue Familie als Pflegekinder oder zur Adoption oder in eine stationäre Jugendhilfeeinrichtung vermittelt werden. Die Verweildauer der Kinder in der Bereitschaftspflege ist sehr unterschiedlich und reicht von ein paar Tagen bis zu zwei Jahren, je nachdem wie schnell die weitere Perspektive geklärt werden kann.

Mit Beatrix und Norbert Schwegmann wurde nun eine besonders zuverlässige und langjährige Familie für Kinder in Not verabschiedet. Mehr als 50 Mal wurden die beiden in den vielen Jahren aktiv, wenn Kinder im Säuglingsalter bis zu einem Alter von etwa fünf Jahren aufgenommen werden mussten. Und noch immer haben beide zu vielen Kindern und Familien einen guten Kontakt. Dass ein solcher Abschied da nicht ganz leicht fällt, ist nachvollziehbar. Daher geschieht es für die beiden auch mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Nicht mehr 24 Stunden im Dienst zu sein, ist sicherlich eine tolle Aussicht, aber dennoch war es eine sehr schöne Zeit. Und besonders schön war es, wenn die Kinder die ersten Schritte gemacht haben und wir dabei sein durften“, erinnern sich die beiden gerne an ihre Zeit zurück.

Wer Interesse bekommen hat und sich über das Thema Bereitschaftspflegefamilie informieren möchte, kann sich beim Jugendamt der Stadt Rheine, Frau Plagemann, Telefon 05971 939-696 oder Frau Garmann, Telefon 05971 939-539, gerne melden.  

Foto v l.: Stefan Jüttner von der Gathen (strategische Jugendamtsleitung), Norbert und Beatrix Schwegmann, David Röwer (Produktverantwortlicher Pflegekinderdienst) und Monika Darley (langjährige Mitarbeiterin im Pflegekinderdienst und jetzt in der Adoptionsvermittlungsstelle).

Der Martinsmarkt lädt zum verkaufsoffenen Sonntag in #Rheine ein

Veranstaltungshighlight in Rheine: Der Martinsmarkt lädt zum verkaufsoffenen Sonntag ein verkaufsoffen, Live-Musik, Kunsthandwerk & Martinsumzug am 5. November

Am kommenden Sonntag, den 05.11.2023, herrscht in der Innenstadt von Rheine buntes Treiben. Im Rahmen eines verkaufsoffenen Sonntags findet der beliebte Martinsmarkt statt, der für Groß und Klein ein besonderes Erlebnis verspricht.

Von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr warten neben geöffneten Geschäften zahlreiche Attraktionen und Angebote darauf die Besucher zu begeistern. Auf dem Thie erwartet die Gäste eine Bühne mit Livemusik von „The Bourbon Room Singers“. Hier darf das Publikum die unverwechselbare Bourbon-Mischung aus Rock, Schlager, Country, Pop, Reggea und weiteren Genres – immer gespickt mit dem originalen 3stimmigen Gesängen -genießen.

Empfehlenswert ist ebenfalls der Kunsthandwerkermarkt auf dem Marktplatz, der mit seinen kreativen und hochwertigen Produkten begeistert. Hier finden Besucher einzigartige Geschenkideen und können gleichzeitig lokale Kunsthandwerker unterstützen.
Die Jüngeren und Junggebliebenen finden am Marktplatz ein weiteres Highlight. Im Haus Nr. 4 werden ab 13.30 Uhr im Stundentakt winterliche Geschichten für Kinder vorgelesen. Der Eintritt ist kostenlos.

In der Emsstraße warten diverse Info- und kulinarische Stände auf neugierige Besucher. Hier gibt es nicht nur Informationen, sondern auch kulinarische Köstlichkeiten, die zum Probieren einladen. Von süß bis herzhaft ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Weitere Attraktionen erwarten die Besucher auf dem Trakaiplatz: auf einer Bühne sorgen die Feuerwehrkapelle Mesum sowie der Projektchor Hauenhorst für Unterhaltung. Parallel kann das sportliche Können bei einem Torwandschießen ausprobiert oder einfach eine Runde auf dem Karussell gedreht werden.
Der Borneplatz wiederum bietet den jüngsten Besuchern Spaß und Abwechslung mit unterschiedlichen Karussells und süßen Leckereien.

Im Falkenhof präsentiert die Sonderausstellung „Salz. Geschichten vom Weissen Gold aus Rheine“ den Besuchern bei freiem Eintritt die Salzgeschichte der Emsstadt.
In der Emsgalerie werden die kleinen Besucherinnen und Besucher mit Inline Ponys bespaßt und mit süßen Leckereien verwöhnt.

Höhepunkt des Tages ist der Martinsumzug, der um 17.00 Uhr vom Trakaiplatz (Höhe C&A/Böckmann) aus startet. Begleitet von stimmungsvoller Musik und einem prächtig geschmückten Pferd zieht der Zug durch die Innenstadt bis zum Falkenhof. Unterstütz von der Pfarrgemeinde St. Dionysius und der Theatergruppe des Heimatvereins Hauenhorst/Catenhorn wird hier dann ein beeindruckendes Martinsspiel aufgeführt.

Der Martinsmarkt in Rheine verspricht ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Eine wunderbare Gelegenheit zu einem entspannten Sonntagnachmittag Bummel in der Innenstadt, um das herbstliche Flair zu genießen.

Hinweis: Für eine bequeme Hin- und Rückfahrt steht die blaue Flotte der Stadtbusse an diesem Sonntag bereit.

Personen auf dem Foto (v.l):
Dirk Thörner (Handelsverein), Marike Thien (EWG), Susanne Schmidt (Handelsverein), Anja Ohlrogge (RTV), Oliver Rothe (ISG Emsquartier)

Kanufahrer entdeckt Leiche mit zusammengebundenen Händen in der Ems in Rheine

Rheine-Nach ersten Angaben habe ein Kanufahrer die Leiche auf der Ems entdeckt und sofort die Einsatzkräfte alarmiert.

Um circa 16 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle ein, doch jede Hilfe kam zu spät, der Mann im Wasser war bereits tot.

Nach ersten Informationen soll die Leiche mit auf dem Rücken gefesselten Händen in der Ems getrieben haben. Ob der Mann Opfer eines Gewaltverbrechens wurde, ist noch unklar, die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen. 

Aufgrund der ungewöhnlichen Auffindesituation, dass der Mann gefesselt war, wurde noch am Abend eine Mordkommission bei der Polizei Münster eingerichtet. Noch ist die Identität des Toten nicht geklärt. Weitere Informationen wolle die Staatsanwaltschaft aus taktischen Gründen nicht bekannt geben.

 

Rheines Bürgermeister begrüßt kenianische Feuerwehrleute

Rheine. In dieser Woche stattete Rheines Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann der Feuer- und Rettungswache Rheine einen besonderen Besuch ab. Er begrüßte zwei ganz besondere Praktikanten, die zurzeit das Team der Feuerwehr an der Frankenburgstraße unterstützen. Constance Soul und William Kinoi aus Kenia hospitieren zurzeit in Rheine, um die Arbeit der Feuerwehren in Deutschland besser kennen zu lernen. Möglich ist dies durch die gemeinnützige Organisation European Fire and Rescue Support Association e.V. (Kurz: European Support Team – EST), die das Ziel verfolgt, den Auf- und Ausbau des Brandschutzes in benachteiligten Regionen der Erde zu fördern.

Durch den Aufbau eines funktionierenden Feuerwehr- und Rettungsdienst-Systems soll somit gewährleistet werden, dass die Menschen in Notfallsituationen adäquate Hilfe erhalten. Außerdem sollen die Rettungsdienste befähigt werden, dass sie nicht mehr auf externe Unterstützung angewiesen sind. Noch bis zur nächsten Woche werden die beiden Feuerwehrleute in Rheine bleiben und wesentliche Einblicke in den hiesigen Brandschutz erhalten, bevor es dann zurück nach Kenia geht.

 v. r.: Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, Feuerwehrmann William Kinoi, Feuerwehrfrau Constance Soul, Oberbrandinspektor Johannes Hellermann (Leiter der Feuer- und Rettungswache) sowie Sven Hölscher, Leiter der Einsatzorganisation.

Straßensperrungen zur Herbstkirmes in Rheine

 

Rheine. Zur Herbstkirmes werden auch in diesem Jahr im Bereich der beiden Kirmesplätze Emstorplatz und Elisabethplatz die angrenzenden Straßen während des Aufbaus, das heißt: ab Mittwoch 04.10.2023, für den Durchgangsverkehr gesperrt. Von dieser Sperrung betroffen sind die Diekbrede, Mondstraße, Bevergerner Straße, Parkstraße und Teile der Breite Straße und Windthorststraße.

Zur Unfallverhütung ist diese Maßnahme unerlässlich, da die teilweise überlangen Fahrzeuge der Kirmesbeschicker genügend Platz zum Rangieren benötigen und kleinere Fahrzeuge nicht nur den Aufbau behindern, sondern womöglich übersehen werden könnten. Ortskundige werden daher gebeten, diese Bereiche großräumig zu umfahren.

Aus Sicherheitsgründen werden während der Herbstkirmes in einigen Bereichen Geschwindigkeitsbeschränkungen und Halteverbote ausgeschildert.

Der Fachbereich Recht und Ordnung bittet alle Verkehrsteilnehmer, die Verkehrsanordnungen unbedingt zu beachten. Parkverstöße werden konsequent geahndet. Überall dort, wo die Rettungswege oder der Busverkehr behindert werden, ist zusätzlich mit Abschleppmaßnahmen zu rechnen.

Erwartungsgemäß werden während der Kirmestage voraussichtlich viele, vor allem auswärtige Gäste, mit dem Auto anreisen. Für sie besteht in den Parkhäusern der Innenstadt ein großes Parkplatzangebot. Für diejenigen, die den Spaziergang zwischen den Veranstaltungsplätzen nicht zu Fuß erledigen möchten, gibt es einen Busshuttle-Service der Stadtwerke Rheine, der die Veranstaltungsorte (Emstorplatz, Innenstadt und Elisabethplatz) miteinander verbindet.

 

 

Mobile Pumptrack-Anlage wandert in den Stadtpark

Rheine. Die mobile Pumptrack-Anlage hat die Emsseite gewechselt. An zwei Tagen hat der Stadtjugendring Rheine, der die Anlage in Kooperation mit der Stadt Rheine angeschafft hat, gemeinsam mit den Technischen Betrieben Rheine die Anlage vom Standort am Delsen in den Stadtpark umgesetzt. Sie ist ab jetzt auf der Rollschuhbahn zu finden. Grund dafür ist, dass die mobile Anlage in jedem Stadtteil aufgestellt werden soll, damit alle in den Genuss einer solchen Anlage in ihrer Nähe kommen.

Da die Einweihung der Anlage im Frühjahr auf Grund des regnerischen Wetters nur in kleiner Runde stattfinden konnte, soll die große Einweihung mit buntem Rahmenprogramm für Kinder und Jugendliche am neuen Standort nachgeholt werden.

Am Freitag, 29.09.2023, von 15 bis 17 Uhr ist es soweit. Verschiedene Träger der Jugendarbeit sorgen vor Ort für ein unterhaltsames und vielfältiges Programm für die ganze Familie. Dabei sind das HOT Alte Dame Mesum, das Jugendzentrum Jakobi und der Jugend- und Familiendienst.

 

 

Zwei Verdächtige nach Einbrüchen in Rheiner Schulen in Untersuchungshaf

Rheine- Nach einer Reihe von Einbruchdiebstählen hat die Polizei in
Rheine mehrere Tatverdächtige ermittelt. Zwei von ihnen konnten dem Haftrichter vorgeführt werden und befinden sich nun in Untersuchungshaft. Bei den Taten geht es um mehrere Einbrüche in Schulen in der Zeit zwischen Mitte Juni und Mitte September dieses Jahres. Aus den Schulen erbeuteten die Kriminellen Tablets, Notebooks, Mobiltelefone sowie hochwertige Musikinstrumente. Außerdem entstanden jeweils Sachschäden. Die Ermittlungen der Polizei führten schließlich zu den verdächtigen Personen. Bei Wohnungsdurchsuchungen am Mittwoch (27.09.) fanden die Beamten umfangreiches Diebesgut, das den Einbrüchen in die Schulen zugeordnet werden konnte. Die Polizei nahm vor Ort drei Tatverdächtige vorläufig fest. Zusätzlich zum Diebesgut wurde bei den Durchsuchungen eine nicht unerhebliche Menge an Betäubungsmitteln gefunden. Dazu wurde ein gesondertes Ermittlungsverfahren eingerichtet. Aufgrund der Beweislage konnten schließlich zwei Tatverdächtige – ein 32-Jähriger und ein 25-Jähriger, beide aus Rheine – auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster dem Haftrichter am Amtsgericht Rheine vorgeführt werden. Sie befinden sich in Untersuchungshaft. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Um- und Erweiterungsbau der Paul-Gerhardt-Schule eingeweiht

Rheine. Am Dienstag wurde der Um- und Erweiterungsbau der Paul-Gerhardt-Schule und die neue Sporthalle eingeweiht.

Rheines Beigeordneter Raimund Gausmann freute sich über das Ergebnis und sprach anlässlich der Einweihung allen, die am Umbau beteiligt waren, seinen herzlichen Dank aus.

Im Rahmen der Grundschuloffensive wurde die Schule an allen Seiten des Gebäudes erweitert. Damit entstand mehr Platz für die neue Aula, das Selbstlernzentrum und die neue Mensa. Zeitgleich wurde das ursprüngliche Schulgebäude saniert und auf den technisch neusten Stand gebracht.

Der Neubau der Sporthalle wurde zusammen mit der Schulerweiterung geplant und umgesetzt. Die Einfeldsporthalle steht zukünftig der Paul-Gerhardt-Schule sowie weiteren Schulen, etwa der Elsa-Brandström-Realschule, zur Verfügung. Auch der Vereins- und Breitensport kann die Sporthalle außerhalb der Schulzeiten nutzen.

Neben den Gebäuden wurde auch der Schulhof neu gestaltet und erhielt unter anderem ein grünes Klassenzimmer.

Für die Zeit der Arbeiten ist die Schule in das Gebäude der ehemaligen Overbergschule umgezogen.

Foto: v.l. Milena Schauer (Stadt Rheine), Beigeordneter Raimund Gausmann, Stefan Gude (Schulausschuss), Schulleiterin Beatrix Meyer, Karl-Heinz Brauer (Bauausschuss) und Heike Nentwig (NRW-Bank)

Benefizkonzert: Gospelchor „Akuna Matata“ in Rheine

Rheine. Zu einem Benefizkonzert der besonderen Art lädt der Verein „Hilfe für Menschen in Uganda Pfarrer John Kennedy Lubega e.V.“ am Samstag, 7. Oktober, um 17 Uhr in die Basilika St. Antonius ein. Der Gospelchor „Akuna Matata“ wird ein Konzert zum Gedenken an Pastor Erich Elpers geben. Schirmherr der Veranstaltung ist Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann.

Der deutsch-afrikanische Gospelchor ist in Herzebrock beheimatet, hat aber mittlerweile knapp 100 Sängerinnen und Sänger aus dem gesamten Bundesgebiet. Jahr für Jahr gestaltet der Chor Gospel-Gottesdienste oder veranstaltet Konzerte in regionalen und überregionalen Kirchen, Seniorenheimen oder Krankenhäusern und hat sich so einen Namen gemacht.

Thomas Prinzmeier, 1. Vorsitzender des Vereins „Hilfe für Menschen in Uganda Pfarrer John Kennedy Lubega e.V.“, erzählt mit leuchtenden Augen: „Schon vor einem Jahr begeisterte der Chor die Zuhörerinnen und Zuhörer in Oelde-Lette. Umso mehr freut sich der Verein, ihn jetzt auch in Rheine begrüßen zu können.“

Der im Frühjahr dieses Jahres verstorbene Pastor Elpers engagierte sich mit Herzblut in der Uganda-Hilfe und pflegte ein enges Verhältnis zu Pfarrer John in Mbiriizi. Auf dem Gelände der in 2019 eröffneten Schule in der Gemeinde Mbiriizi soll nun ein weiteres Gebäude mit Übernachtungsräumen für etwa 100 Schülerinnen und Schüler entstehen. „Die Jungen und Mädchen haben weite Schulwege. Darum schlafen sie zum Teil unter ihren Schulbänken. Wir benötigen adäquate Schlafplätze und hygienische Grundstandards in dem Gebäude“, berichtet Prinzmeier, der mit dem Verein alle zwei Jahre nach Uganda reist.

Das Organisations-Team verzichtet bei dem Konzert am 7. Oktober auf Eintrittsgelder, bittet aber gleichzeitig um Spenden für den Bau von Übernachtungsräumen. Zudem soll durch die Spenden die Wasserversorgung verbessert werden. Im Anschluss an das Konzert verkauft der Verein Würstchen, selbstgebackenes Brot, Getränke, Kürbisse und Marmeladen.

Schirmherr Lüttmann ist davon überzeugt, dass die Rheinenserinnen und Rheinenser einen guten Abend haben werden: „Ich danke dem Verein für seinen Einsatz. Was hier auf die Beine gestellt wird, ist beachtlich. Und letztlich gewinnen alle, wenn das Benefizkonzert ein Erfolg wird.“ https://www.hilfe-fuer-uganda.de/ 

Spendenkonto „Hilfe für Menschen in Uganda Pfarrer John Kennedy Lubega e.V.“ Stadtsparkasse Rheine IBAN DE64 4035 0005 0003 0036 62 BIC WELADED1RHN

 Freuen sich auf das Benefizkonzert mit dem deutsch-afrikanischen Gospelchor „Akuna Matata“ (v.l.): Magdalane Wolters vom Verein „Hilfe für Menschen in Uganda Pfarrer John Kennedy Lubega e.V.“, Pastor und Gastgeber Jan Kröger (St. Antonius), Bürgermeister und Schirmherr Dr. Peter Lüttmann, Thomas Prinzmeier (1. Vorsitzender) und Franz Deiters (2. Vorsitzender).

 

Fußverkehrs-Check in Rodde / Kanalhafen

Rheine. Attraktive, barrierearme Fußwege sind nicht nur die Grundlage einer selbstbestimmten Mobilität, sondern tragen zudem zu mehr Aufenthaltsqualität sowie Sicherheit bei. Vor diesem Hintergrund führt die Mobilitäts- und Verkehrsplanung der Stadt Rheine, gemäß einem Beschluss des Bau- und Mobilitätsausschusses, regelmäßige Fußverkehrs-Checks in den Stadtgebieten von Rheine durch.

Ziel eines Fußverkehrs-Checks, bei dem kürzlich u.a. Elternvertreter, Seniorenbeirat, Schulpflegschaft, der Beirat für Menschen mit Behinderungen sowie Bürgerinnen und Bürger aus Rodde und Kanalhafen teilnahmen, ist die Erstellung eines Maßnahmenkatalogs zur Beseitigung von Schwachstellen oder Gefahrenpunkten.

Zur Vorbereitung der Begehung wurden die Bürgerinnen und Bürger aus Rodde/Kanalhafen gebeten, Hinweise für Verbesserungsmöglichkeiten zu geben. Martin Forstmann von den Technischen Betrieben Rheine konnte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Begehung somit bereits die Durchführung von ersten baulichen Umsetzungen vermelden. Entlang der Kanalstraße wurden kurzfristig Bordsteinabsenkungen vorgenommen, die jetzt für mehr Sicherheit auf Schulwegen sorgen.

Wesentliche Punkte der Begehung waren die Überprüfung der Situation am Bahnübergang, verschiedene Verbesserungsmöglichkeiten für den Schulbusverkehr und die Situation an der Bahnüberführung in Rodde. Thomas Roling, Leiter der Mobilitäts- und Verkehrsplanung, führte hierzu aus, dass eine Verbreiterung des Bahntunnels, der im Zuge des Neubaus der Eisenbahnbrücke über den Kanal vorgenommen werden könnte, leider an den Kosten scheitert. Zur Verbesserung der Situation schlug der Verkehrsexperte jedoch vor, im Anschluss an den Neubau, unter der Brücke einen 2 m breiten Geh-/Radweg zu realisieren und die Fahrbahn von 5,00 m auf 4,00 m zu reduzieren. Dadurch würde die Verkehrssicherheit von Schülerinnen und Schülern, Senioren und Fußgängern allgemein signifikant verbessert.

Kleinere Mängel, die im Rahmen der Begehung registriert wurden, werden durch die Technischen Betriebe kurzfristig abgestellt. Alle anderen Anregungen des Fußwegechecks in Rodde/Kanalhafen werden dokumentiert, priorisiert und dem zuständigen Bauausschuss zur Beratung zugeleitet.

Die Durchführung der Fußverkehrs-Checks wird fortgesetzt. Die kommende Veranstaltung dazu findet im Frühjahr 2024 in Altenrheine statt.

Gewinnbringender Austausch zwischen Mathias-Spital und Ausländerbehörde

 Rheine. Wie kann man die Einstellung ausländischer Mitarbeiter vereinfachen und beschleunigen? Zu diesem Thema tauschten sich jetzt auf Einladung des zuständigen Beigeordneten Raimund Gausmann Vertreterinnen und Vertreter des Mathias-Spital und der Ausländerbehörde aus.

Schnell war klar, dass beide Seiten dasselbe Ziel verfolgen, nämlich einen möglichst unbürokratischen Weg zu finden, der auf der einen Seite einer zeitnahen Einstellung und auf der anderen Seite der Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen Rechnung trägt. In einem konstruktiven Gespräch in angenehmer Atmosphäre wurden schnell Lösungen gefunden, die nun auch umgehend auf den Weg gebracht werden.

Die Ausländerbehörde bietet allen Arbeitgebern ihre Beratung hinsichtlich der Einstellung ausländischer Mitarbeiter an. Anfragen können gerne an Frau Wegman, Tel. 05971 939-347 oder Email d.wegmann@rheine.de gerichtet werden.

Alle Beteiligten zeigten sich mit dem Verlauf und dem Ergebnis des Gesprächs sehr zufrieden. V. l.: Jürgen Koch, Raimund Gausmann, Dietmar Imhorst, Bernd Hoche, Anna Guttermann, Dunja Wegmann

Einheitsbuddeln am 3. Oktober – auch Rheine macht wieder mit

Rheine. Unter dem Hashtag Einheitsbuddeln findet wieder die Initiative zum Tag der deutschen Einheit statt. Aufgerufen sind alle Bundesbürger, am 3. Oktober einen Baum zu pflanzen. Die Stadt Rheine beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an dieser Aktion und buddelt mit.

Damit alle mitbuddeln können, werden Stadt und TBR öffentliche Pflanzfelder vorbereiten. Dort können Bürgerinnen und Bürger, die mitmachen wollen, auf der Pflanzfläche an der Hünenborg ihren persönlichen Baum pflanzen. Die Löcher selber haben einen Durchmesser von etwa 20 cm und sind ca. 30 cm tief. Wer also Interesse hat und aktiv mitbuddeln möchte, kann am Tag der Deutschen Einheit heimische Gehölze wie Ahorn, Birke, Buche oder Hasel mitbringen und in eines der vorbereiteten Löcher einpflanzen. Das Pflanzwerkzeug ist dabei selber mitzubringen.

Zudem bitten die Fachleute der TBR auch in diesem Jahr wieder darum keine Exoten zu pflanzen, sondern die heimischen Bäume zu nutzen, da sie für den Standort und das Klima am besten geeignet sind. Dass alle mitgebrachten Pflanztöpfe und sonstigen Utensilien wieder mitgenommen und Zuhause entsorgt werden, versteht sich dabei von selbst. Die dauerhafte Pflege der neuen Bäume wird zukünftig vom Bereich Grünflächen der Technischen Betriebe übernommen.

 

 

 

Band „Never on the Radio“ und Familie Johnson-Barnes sammeln für das Kremer-Haus

Rheine. Über eine Spende in Höhe von 900 Euro freuten sich die Verantwortlichen des Kremer-Hauses. Familie Johnson-Barnes und die Band „Never on the Radio“ von Bob Barnes und Markus Steiger konnten die Summe bei einer Secret Garden Party im privaten Rahmen, mit Live-Musik der Bands Strauhspier, Acoustic Friends und Never on the Radio, sammeln. Sie kommt den wohnungslosen Menschen zugute, die im Kremer-Haus Hilfe suchen. Die Gelder werden für verschiedene, oft ganz alltägliche Dinge, eingesetzt, wie zum Beispiel Nahrungsmittel, Kleidung oder Medikamente.

Die städtische soziale Einrichtung bietet den zumeist komplett mittellosen Menschen einen Schlafplatz und pädagogische Unterstützung. Jörg Jäger (Produktverantwortlicher Soziale Einrichtungen) und Matthias Bruning (Leiter Kremer-Haus) drückten ihre Dankbarkeit und Wertschätzung für das soziale Engagement aus. „Ein großes Dankeschön gilt allen Gästen und Beteiligten der Secret Garden Party, die das möglich gemacht haben. Mit der Spende kann die erforderliche Grundversorgung der mittellosen Menschen sichergestellt werden.“, freuten sich die Mitarbeiter des Kremer-Hauses.

Foto (Stadt Rheine) v.l.: Markus Steiger und Bob Barnes von der Band „Never on the Radio“, Matthias Bruning (Leiter Kremer-Haus) und Jörg Jäger (Produktverantwortlicher der Sozialen Einrichtungen der Stadt Rheine)

 

Drachenfest an der Hünenborg

Rheine. Am kommenden Sonntag, 24. September, ist es wieder soweit: Zahlreiche bunte, große und kleine Drachen werden am Himmel über dem Gelände der Hünenborg zu sehen sein. Wie in den Jahren zuvor wird es ein Tag für Groß und Klein. Der Stadtteilbeirat Bentlage/Wadelheim/Wietesch/Schleupe lädt von 11 bis 17 Uhr alle ein, das Drachenfest auf dem Gelände rund um die Hünenborg mitzufeiern.

Ein bunt gemischtes Programm und ein leckeres Angebot an Speisen und Getränken sind die perfekte Voraussetzung für einen herrlichen Tag vor der Kulisse des Hünenborg-Denkmals. Das Drachenfest ist für viele Familien ein fester Termin im Kalender. Viele Vereine, Kindergärten und Schulen beteiligen sich mit Freude an der Planung und Gestaltung des Festes. Neben einem vielfältigen gastronomischen Angebot gibt es natürlich auch reichlich Spiel und Spaß, etwa verschiedene Bastelangebote, Kinderschminken, ein Kinderkarussell, eine Kistenrutsche, viele Mitmachangebote und Informationsstände. Auch die Freiwillige Feuerwehr und die Polizei des Kreises Steinfurt sind wieder mit Fahrzeugen vor Ort, die die Kleinen einmal ganz in Ruhe aus der Nähe entdecken können. Außerdem bietet die Polizei in diesem Jahr an ihrem Stand Fahrradregistrierungen an.

 

Aufgrund der begrenzten Parkmöglichkeiten rund um das Gelände des Hünenborg-Denkmals bittet der Stadtteilbeirat alle Besucher, denen es möglich ist, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu kommen.

 

Wildcat goes Rheine: Wildcat eröffnet morgen seinen neuesten Piercing Store in Rheine

Rheine- Beliebte Schmuckstücke in der Haut – die Liebe zu Piercings reißt nicht ab. Bereits vor einigen Jahren hielt die Kunst des Piercens auch Einzug in die Modewelt. Seit 1989 sorgt Wildcat international für modisches Aufsehen: Mit viel Herzblut kreieren die Macher der Marke ihre besonderen Schmuckstücke, die Ausdruck ihres Lebensgefühls sind. Wahre Kunstobjekte – denn die Schmuckdesigns finden selbst im Interieur- und Fashiondesign Einsatz. 

Auch in Rheine erhalten Schmuck- und Piercing interessierte den Schmuck des begehrten kultigen Labels nun endlich ab Freitag, den 15.09.2023: Während Wildcat schon eigene Shops in Köln, Düsseldorf, Hamburg, Essen und in einigen Städten in Europa betreibt, folgt nun der neueste Piercing Store von Wildcat in Rheine. Die Mitarbeiter des Stores in Rheine haben ein umfassendes Ausbildungsprogramm absolviert.  Ida, Martin und Damien Siedler (Gründerfamilie von Wildcat)

Hohe Qualität und ein innovatives Konzept zeichnen das Label aus. Wildcat sorgt durch die richtige Verbindung des hochwertigen Schmuckes mit dem Träger, der von wild bis fantasievoll geht, und dem Träger das gewisse Etwas gibt – die Schmuckauswahl umfasst über 10.000 Schmuckstücke und sucht seinesgleichen. 

Die Mitarbeiter strahlen die Leidenschaft für Piercings und Anspruch an Qualität aus, die sie mit Wildcat verbindet. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir nun in Rheine mit unserem Team einen weiteren Store Eröffnen dürfen“, so Damien Siedler, Geschäftsführer von der Wildcat GmbH. Anhänger von Piercings und ausgefallenem Schmuck können also gespannt sein, wenn sie in die Rheiner Innenstadt gehen. 

Die Hasenhöhle in Rheine wird renoviert

Rheine. Wer hätte das gedacht – 52 Jahre gibt es ihn schon, den Spielplatz Hasenhöhle in Mesum. Gegründet wurde er 1971 von den Anwohnern, die sich zur IG Hasenhöhle zusammenschlossen und den Spielplatz aufbauten. Seitdem wird der Spielplatz von ihnen gepflegt und die sanitären Anlagen in Ordnung gehalten.

Damit der Spielplatz auch weiterhin so großen Anklang findet, soll er nun umfassend renoviert werden. Wie Gerald Schneege, Fachbereichsleiter Grün von den Technischen Betrieben Rheine erklärt, „eine Maßnahme, die bis Ende des Jahres in Anspruch nehmen wird“. Dafür werden kleine und große Spielgeräte aufgebaut, neue Wege hergestellt und die Sicherheitsbereiche unter den Spielgeräten erneuert. Und natürlich soll der Spielplatz in Teilbereichen zukünftig auch barrierearm und für Rollstuhlfahrer/-innen nutzbar sein.

Bevor jedoch losgebaggert wird, gab es einige Ortstermine im Vorfeld. So war es seitens des Jugendamtes wichtig, die IG Hasenhöhle eng in den Sanierungsprozess einzubinden, wie Diana Möllers vom Jugendamt Rheine erläutert. „Schließlich sind es die Kinder, die auch in den nächsten Jahren die Hasenhöhle mit der großen Rasenfläche, dem Sandkästen, Rutschen, Schaukeln und Klettergerüsten nutzen sollen. Und dank der enormen Initiative der IG Hasenhöhle freuen wir uns, einen so gut betreuten Spielplatz in Rheine zu haben“, sind sich Möllers und Schneege einig. Nächsten Montag sollen die Bautätigkeiten beginnen und Ende des Jahres soll die Hasenhöhle dann frisch renoviert und für Alle nutzbar sein. 

Verkehrsunfallflucht mit einem verletzten Kind – blauer Kleinwagen gesucht

Rheine – Am Mittwoch (06.09.) gegen 07.35 Uhr befuhr ein 10-jähriger Junge aus Rheine mit seinem Fahrrad den Radweg der Elter Straße in Richtung Innenstadt. In Höhe der Oranienstraße überquerte er den Einmündungsbereich. Zur gleichen Zeit kam aus der Oranienstraße ein blauer Kleinwagen und beabsichtigte nach rechts auf die Elter Straße abzubiegen.

Der Fahrer des Pkw missachtete die Vorfahrt des Jungen. Der 10-Jährige kam mit seinem Fahrrad zu Fall und verletzte sich dabei leicht. Der Fahrer des blauen Kleinwagens bog nach rechts auf die Elter Straße ab und entfernte sich in Richtung Innenstadt, ohne den Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zu dieser Verkehrsunfallflucht aufgenommen und sucht Zeugen, die das Unfallgeschehen beobachtet haben oder die Angaben zum Unfallverursacher machen können. Hinweise bitte an die Polizei in Rheine, Telefon: 05971/9384215.

Unbekannte entwenden PKW und Kennzeichen – Fahrzeug vom Gelände eines Autohauses gestohlen

Rheine  – In der Zeit von Donnerstag (31.08.) 15.00 Uhr und Montag (04.09.) 19.45 Uhr sind vom Grundstück eines Autohauses in Rheine an der Carl-Zeiss-Straße ein Auto und Kennzeichen gestohlen worden.

Die Täter verschafften sich auf unbekannte Weise Zugang zum Gelände und ha-ben dann ein Rolltor geöffnet, um den weißen Toyota Lexus mitzunehmen. Dieser hat einen Wert im mittleren fünfstelligen Bereich. Das Fahrzeug hat keine Kennzeichen. Allerdings sind von einem weiteren Fahr-zeug, was ebenfalls auf dem Autohausgelände stand, Kennzeichen entwendet worden. Hierbei handelt es sich um die amtlichen Kennzeichen ST-SZ 1618.

Rheine- Zwei Beschuldigte nach Festnahmen in U-Haft

Rheine – Die Polizei in Rheine hat am Dienstabend (29.08.23) zwei
polnische Staatsbürger im Altern von 34 und 52 Jahren vorläufig festgenommen. Den beiden wird schwerer und gewerbsmäßiger Diebstahl vorgeworfen. Am Mittwoch (30.08.23) wurden die Männer dem Haftrichter vorgeführt – nun befinden sie sich in Untersuchungshaft. Am Dienstag um kurz vor 17.30 Uhr war die Rheinenser Polizei zu einer Firma an der Daimlerstraße – nahe des Kreisverkehrs Röntgenstraße/Daimlerstraße – gerufen worden. Dort sollten aus einer Fahrradgarage mehrere Räder gestohlen worden sein. Ein Firmenmitarbeiter hatte eigenartige Geräusche aus Richtung der Fahrradgarage vernommen und dann gesehen, wie zwei Unbekannte Pedelecs auf einen weißen Transporter luden und das Firmengelände mit dem Fahrzeug verließen. Der Mitarbeiter sowie ein weiterer
Kollege stellten daraufhin fest, dass ihre Pedelecs aus der Garage gestohlen worden waren. Sie riefen die Polizei. Diese leitete eine Fahndung nach dem Transporter ein – mit Erfolg. Die Beamten nahmen Kontakt zu den Autobahnpolizeiwachen im Umkreis auf. Und tatsächlich wurde das Fahrzeug mit polnischem Kennzeichen wenig später auf der A30 auf Höhe Gesmold (Landkreis Osnabrück) angehalten. Die niedersächsische Autobahnpolizei nahm die beiden Insassen vorläufig fest. Sie wurden zur Wache in Rheine gebracht. In dem sichergestellten Transporter fanden die Beamten zum einen die von dem Firmengelände in Rheine entwendeten Pedelecs, zum anderen noch mehrere andere Räder und E-Bikes. Diese wurden als mögliches Diebesgut eingestuft. Der Transporter und die Fahrräder wurden sichergestellt. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Kampagne „Heimat shoppen“ wirbt in Rheine für den Einkauf vor Ort Aktionstage am 08./09. September 2023

Shoppen in Rheine macht Spaß und sorgt für den Erhalt einer attraktiven Innenstadt – das zeigt auch in diesem Jahr wieder die bundesweite IHK-Aktion „Heimat shoppen“ am 8. und 9. September 2023.Einheitliche Werbemittel, wie Plakate, Papiertüten, Luftballons und Servietten werden an diesen zwei Tagen in der Rheiner Innenstadt präsent sein und die Wahrnehmung auf die Kampagne lenken. Die Aktion „Heimat shoppen“ ist eine Initiative der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen in Kooperation mit dem Handelsverband NRW und mit Unterstützung der Sparkassen. Sie hat das Ziel,auf die Bedeutung der Innenstadt, insbesondere auf die der Gastronomen, Einzelhändler und Dienstleister, aufmerksam zu machen. Wenn wir vor Ort einkaufen, helfen wir nicht nur den Geschäftsleuten, sondern auch uns, damit die Lebensqualität in unserer liebenswerten Stadt erhalten bleibt.“, erläutert Ingo Niehaus, Geschäftsführer der EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH den Grundgedanken.

Die Stadt Rheine beteiligt sich seit vielen Jahren an dieser Aktion und zahlreiche Händler, Dienstleister und Gastronomen machen mit. Susanne Schmidt, Vorsitzende des Handelsverein Rheine e.V. betont: „Eine Innenstadt mit einem vielfältigen Angebot hat einen hohen Stellenwert, ob als Arbeitgeber und Wertschöpfer ebenso für eine lebendige und aktive Einkaufsstadt“.

Zeitgleich zur Aktion „Heimat shoppen“ wird die diesjährige Straßenparty – Rheines Stadtfest die Innenstadt im Rahmen des letzten Wochenendes der summer:city Rheine beleben. Die traditionsreiche Straßenparty, organisiert vom Rheine.Tourismus.Veranstaltungen e.V., bietet wieder viele Highlights und tolle Live-Musik auf den verschiedenen Bühnen in der Innenstadt. Das bunte Programm wird zudem durch eine Aktionsfläche in der Emsgalerie ergänzt. Besucher/-innen der Innenstadt können am Glücksrad drehen oder an einem Gewinnspiel teilnehmen. Besonderen Besuch bekommt das Modehaus Böckmann. Joey Kelly kommt am 08.09.2023 nach Rheine und berichtet, wie er seine Limits überwindet und seine Ziele erreicht. Und am Sonntag präsentieren Models auf dem Marktplatz die neuste Mode von Marita Baginski.

„An diesem Septemberwochenende lohnt sich ein Besuch in Rheine auf jeden Fall und die besondere Atmosphäre der summer:city lädt alle Gäste zum Verweilen ein.“, betonen die Organisatoren.

Kampagne „Heimat shoppen“ wirbt in Rheine für den Einkauf vor Ort Aktionstage am 08./09. September 2023 Shoppen in Rheine macht Spaß und sorgt für den Erhalt einer attraktiven Innenstadt – das zeigt auch in diesem Jahr wieder die bundesweite IHK-Aktion „Heimat shoppen“ am 8. und 9. September 2023. Einheitliche Werbemittel, wie Plakate, Papiertüten, Luftballons und Servietten werden an diesen zwei Tagen in der Rheiner Innenstadt präsent sein und die Wahrnehmung auf die Kampagne lenken. Die Aktion „Heimat shoppen“ ist eine Initiative der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen in Kooperation mit dem Handelsverband NRW und mit Unterstützung der Sparkassen. Sie hat das Ziel, auf die Bedeutung der Innenstadt, insbesondere auf die der Gastronomen, Einzelhändler und Dienstleister, aufmerksam zu machen. „Wenn wir vor Ort einkaufen, helfen wir nicht nur den Geschäftsleuten, sondern auch uns, damit die Lebensqualität in unserer liebenswerten Stadt erhalten bleibt.“, erläutert Ingo Niehaus, Geschäftsführer der EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH den Grundgedanken. Die Stadt Rheine beteiligt sich seit vielen Jahren an dieser Aktion und zahlreiche Händler, Dienstleister und Gastronomen machen mit. Susanne Schmidt, Vorsitzende des Handelsverein Rheine e.V. betont: „Eine Innenstadt mit einem vielfältigen Angebot hat einen hohen Stellenwert, ob als Arbeitgeber und Wertschöpfer ebenso für eine lebendige und aktive Einkaufsstadt“. Zeitgleich zur Aktion „Heimat shoppen“ wird die diesjährige Straßenparty – Rheines Stadtfest die Innenstadt im Rahmen des letzten Wochenendes der summer:city Rheine beleben. Die traditionsreiche Straßenparty, organisiert vom Rheine.Tourismus.Veranstaltungen e.V., bietet wieder viele Highlights und tolle Live-Musik auf den verschiedenen Bühnen in der Innenstadt. Das bunte Programm wird zudem durch eine Aktionsfläche in der Emsgalerie ergänzt. Besucher/-innen der Innenstadt können am Glücksrad drehen oder an einem Gewinnspiel teilnehmen. Besonderen Besuch bekommt das Modehaus Böckmann. Joey Kelly kommt am 08.09.2023 nach Rheine und berichtet, wie er seine Limits überwindet und seine Ziele erreicht. Und am Sonntag präsentieren Models auf dem Marktplatz die neuste Mode von Marita Baginski. „An diesem Septemberwochenende lohnt sich ein Besuch in Rheine auf jeden Fall und die besondere Atmosphäre der summer:city lädt alle Gäste zum Verweilen ein.“, betonen die Organisatoren.

Gedenken an Widerstandskämpfer Karl-Ernst Eickens

Rheine. In diesem Jahr wäre der aus Rheine stammende Widerstandskämpfer Karl-Ernst Eickens hundert Jahre alt geworden. Im Kampf gegen das NS-Regime verlor Eickens am 23. August 1943 im Strafgefängnis Wolfenbüttel sein Leben. In einer Gedenkstunde anlässlich seines 80. Todestages erinnerten sich Ratsmitglieder der Stadt Rheine und Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann an das Schicksal des jungen Soldaten.

In seiner Begrüßung bedankte sich der Bürgermeister zunächst bei Heinz-Jürgen Jansen, Ratsmitglied der Fraktion „Die Linke“, der die Gedenkveranstaltung anregte. Die Gruppe traf sich an der Gedenktafel für die Opfer des Nationalsozialismus im ersten Obergeschoss des alten Rathauses, die am 5. November 1950 enthüllt und vor einigen Jahren um weitere Namen ergänzt wurde. „Gedenken wie dieses ist wichtig. Es fordert uns auf, wachsam zu sein und zu bleiben. In Rheine erinnern wir uns auf vielfältige Weise an die Zeit des Nationalsozialismus: ob an den Schulen, in Form der Stolpersteine, mit Hilfe unseres Arbeitskreises ´Gedenken und Erinnern`, als Mitglied im Riga-Komitee und mit vielen weiteren Initiativen. Mit der Gedenkstunde heute kommt eine weitere Veranstaltung hinzu“, so Lüttmann, der das Wort an Heinz-Jürgen Jansen übergab. Dieser berichtete aus dem Leben von Karl-Ernst Eickens und verlas zunächst den selbst verfassten Lebenslauf, den Eickens zehn Tage vor seiner Hinrichtung verfasste.

Wer war Karl-Ernst Eickens?

Nach dem Besuch von Schulen in Rheine, Lüdinghausen und Münster machte er 1942 sein Abitur und kam dann zur Luftnachrichtentruppe in die Niederlande. Dort nahm er schon im August Kontakt zu niederländischen Widerstandskreisen auf, die unter anderem untergetauchte Juden unterstützten. Als seine Einheit nach Russland verlegt werden sollte, desertierte er im April 1943. Im niederländischen Untergrund erstellte er die Zeitung „Das freie Wort“ und ging zurück nach Deutschland, um 5000 Exemplare zu verteilen. Dabei wurde er festgenommen,

verurteilt und schließlich am 23. August 1943 hingerichtet. Vor seiner Hinrichtung rettete er noch einem Mitangeklagten das Leben, indem er alle Schuld auf sich nahm.

 Lange vergessen

Auf der 1950 errichteten Gedenktafel zur Ehren der Opfer des Nationalsozialismus im alten Rathaus war Eickens lange nicht vertreten, da sein Vater, Carl Eickens, als noch lebender Angehöriger einer Veröffentlichung seines Namens auf der Tafel nicht zustimmte. Carl Eickens, in dieser Zeit Stadtdirektor von Rheine, war mit den Taten seines Sohnes nicht einverstanden. So geriet Karl-Ernst Eickens in Vergessenheit. Das änderte sich, als die Historikerin Gertrud Althoff anfing, über ihn zu recherchieren. So wurde sein Name 2003 auf der Gedenktafel ergänzt.

Foto (Stadtpressestelle): In einer Gedenkveranstaltung kamen die Ratsmitglieder und Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann an der Gedenktafel zur Ehren der Opfer des Nationalsozialismus im alten Rathaus zusammen, um an den Widerstandskämpfer Karl-Ernst Eickens zu erinnern. Die Historikerin Gertrud Althoff (3.v.r.) war ebenfalls zu Gast.

71-jähriger Radfahrer kollidiert mit 11-jährigem Mädchen auf einem Fahrrad

Rheine – Bei einem Unfall in Gellendorf sind am Montagmorgen (28.08.23) ein 11-jähriges Mädchen und ein 71-jähriger Mann leicht verletzt worden. Der 71-jähriger Fahrradfahrer aus Rheine fuhr gegen 07.30 Uhrstadtauswärts auf der rechten Straßenseite der Dionysiusstraße. Zwischen der Heidackerstraße und der Straße Biergbrede kamen ihm vier Schulkinder auf Fahrrädern auf ihrem Schulweg entgegen. Eines der Kinder, ein 11-jähriges Mädchen aus Rheine, stieß mit dem 71-Jährigen zusammen. Beide wurden leicht verletzt. Der Mann aus Rheine musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Es entstand ein Sachschaden im niedrigen dreistelligen Bereich.

Marktverlegung während der Straßenparty und Herbstkirmes

Rheine. Wie jedes Jahr muss der auf dem Borneplatz stattfindende Wochenmarkt wegen der Straßenparty und auch der Herbstkirmes verlegt werden.

Aufgrund der Straßenparty findet der Wochenmarkt am Samstag, den 09.09.2023, in der Poststraße statt.

Ebenso werden die Marktbeschicker anlässlich der Herbstkirmes vom Borneplatz auf den Marktplatz ausweichen, wo der Wochenmarkt am Donnerstag, den 12.10.2023, und Samstag, den 14.10.2023, stattfinden wird.

Der Wochenmarkt auf dem Emstorplatz fällt wegen der Herbstkirmes am Freitag, den 13.10.2023 aus.

Gefährliche Körperverletzung am Bahnhof in Rheine – Zeugen gesucht

Rheine  – Ein 17-jähriger Mann aus Rheine geriet am Donnerstag (17.08.) gegen 13.25 Uhr im Bahnhof Rheine mit einer Gruppe von fünf Jugendlichen aneinander.

Nachdem der Streit eskalierte, flüchtete der Geschädigte zu Fuß die Lindenstraße entlang in Richtung Hauenhorster Straße. Die Täter verfolgten den 17-Jährigen.
Auf der Terrasse einer Bäckerei in Höhe der Hausnummer 64 trafen die Täter auf den Geschädigten. Hier schlugen sie mit Fäusten auf ihn ein und warfen mit Stühlen nach ihm. Der 17-Jährige wurde leicht verletzt.

Einer der Täter kann wie folgt beschrieben werden: Er war 17 bis 18 Jahre alt, etwa 175 cm groß und hatte schwarze lockige Haare. Bekleidet war er mit einem weiß /neogelben Trainingsanzug.

Die Polizei hat die Ermittlungen zu der gefährlichen Körperverletzung
aufgenommen. Zeugen, die Hinweise auf die Täter oder Angaben zur Tat machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Rheine, Telefon 05971/9384215.