Mainka gestaltet Unternehmenssitz neu Neues Bürogebäude für 60 Mitarbeiter – Außenfläche umgestaltet

Lingen. In neuem Gewand präsentiert sich die Mainka Bauunternehmung im IndustriePark Lingen. Im letzten Jahr hat das Unternehmen den eigenen Standort komplett umgebaut: Da, wo zuvor Container und provisorische Anbauten das Bild prägten, sind nun auf 1.600 Quadratmetern Nutzfläche neue Büros nach EnEV-Standard für 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entstanden. Auch der Eingangsbereich mit Zufahrt und Parkplätzen für Besucher und Mitarbeiter sowie der hintere Bereich des Firmengeländes wurden neu gestaltet.

06 09 Besuch Mainka

Zusammen mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, Dr. Andreas Mainka, besichtigten Oberbürgermeister Dieter Krone und der Leiter der Wirtschaftsförderung, Ludger Tieke, das Unternehmen. Nach dem letzten Umbau zum Jubiläum 1995 war Mainka stetig gewachsen. Die Mitarbeiterzahl hat sich mehr als verdoppelt: von 250 Mitarbeitern in 2000 auf über 580 Mitarbeiter in 2016. Provisorisch wurden zunächst neue Arbeitsplätze eingerichtet. „Im letzten Jahr haben wir uns nun kurzfristig entschieden, grundlegend umzubauen“, sagte Dr. Andreas Mainka in dem Gespräch. „Der Neubau sollte attraktiv, aber bodenständig werden.“ Das Ergebnis überzeugte nicht nur Oberbürgermeister Dieter Krone und Wirtschaftsförderer Ludger Tieke. „Wir bekommen auch von unseren Mitarbeitern und Gästen durchweg positives Feedback“, so Dr. Andreas Mainka.

Die Bauunternehmung August Mainka ist in ganz Deutschland sowie in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg tätig. Das Bauunternehmen generiert zwei Drittel des Umsatzes im Ruhrgebiet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Thema Arbeitssicherheit. „´Wir bauen sicher – oder gar nicht` lautet unser Leitspruch“, erläutert Dr. Andreas Mainka. „Statistisch gesehen passieren bei jedem Bauunternehmen mit durchschnittlich 1.000 Mitarbeiter 56 meldepflichtige Unfälle pro Jahr – bei uns liegt die Rate bei 1,7“, unterfüttert der Geschäftsführer seinen Anspruch mit Zahlen. Dementsprechend stammen viele Kunden von Mainka aus sicherheitsrelevanten und anspruchsvollen Branchen. Dazu zählen beispielsweise die chemische Industrie, die Energiewirtschaft und Speziallogistik. Das Leistungsspektrum umfasst Schlüsselfertig-, Beton- und Ingenieur-, Asphalt-, Tief- sowie Rohrleitungsbau.

So hat Mainka erst kürzlich die Arbeiten am neuen Gas-Terminal in Emden abgeschlossen. Circa ein Drittel des Erdgases bezieht Deutschland durch diese Station. Das norwegische Unternehmen GASSCO hat hier 600 Millionen Euro investiert. „Sämtliche Arbeiten an dieser Anlage konnten wir ohne einen meldepflichtigen Unfall abschließen“, erklärte Andreas Mainka stolz mit Blick auf die Sicherheitsorientierung im Unternehmen.

Zur Geschichte des Unternehmens:

Josef Mainka hatte den Familienbetrieb 1895 in Oberschlesien als Steinsetz- und Tiefbauunternehmen gegründet. 1936 übernahm Sohn August Mainka, nach dessen Tod 1971 seine Frau Marie-Theres Mainka-Peterson die Leitung.

Zum 100-jährigen Jubiläum wird der Betrieb bereits erweitert, 2015 wurden im Rahmen des neuen Anbaus 60 Büroarbeitsplätze am Firmensitz in Lingen eingerichtet. Der Eingangs- und hintere Bereich des Familienunternehmens wird komplett saniert.

 

Neben der Zentrale in Lingen unterhält Mainka weitere Standorte in Düsseldorf, Gelsenkirchen, Köln und Wuppertal.

Preisverleihung und Ausstellungseröffnung FOTOPREIS MUSEUMS(ER)LEBEN

Lingen. Am Freitag, den 03. Juni, erfolgt die Verleihung des 3. Fotopreises Museums(ER)leben ab 18.30 h in der Kunsthalle in Lingen. Unter den Preisträgern befindet sich auch der gebürtige Lingener Andreas Schnieders. Er besuchte das Franziskusgymnasium und zog dann zum Studium nach Aachen, Er begeisterte mit seiner Fotografie „Standpunkt“ nicht nur die Facebook-Community, sondern auch die hochkarätige Jury. Die Schauspielerinnen Madlen Kaniuth und Maike von Bremen, der EX-Fußball-Nationalspieler Christoph Metzelder, Vorjahressieger Chris Bieker und Meike Behm, Leiterin der Kunsthalle Lingen, sahen das Bild, das im Museum of Modern Arts aufgenommen wurde, unter den Top 3. Der 38-jährige Schnieders, der seit vielen Jahren als Grafikdesigner in einer Aachener Werbeagentur arbeitet, hat nicht nur beruflich mit Fotografie und Bildgestaltung zu tun, sondern auch privat. „Meine Frau und ich reisen viel. Diese Momente halte ich gerne mit der Kamera fest. ‚Standpunkt‘ ist während unseres Aufenthaltes in New York entstanden. Ich hatte viele geeignete Bilder, die ich zum Fotopreis Museums(ER)leben hätte

Andreas Schnieders

Foto: Andreas Schnieders; Museum of Modern Arts/New York

einreichen können, aber dieses traf das ‚Museumserleben‘ am besten“, so Schnieders, der auf Facebook von dem Fotopreis, der von dem Lingener Kulturdienstleister WWS-Strube ins Leben gerufen wurde, erfahren hatte. Nun wird er am Freitag seinen Preis entgegen nehmen. Welchen Platz er belegt, weiß er noch nicht. „Das wird erst am Abend bekannt gegeben“, so Kurt Strube, der sich schon auf die Preisverleihung freut. „Wir haben so viele unterschiedliche Zuschriften erhalten, die in Museen rund um den Globus aufgenommen wurden. Das hat mir mal wieder gezeigt, dass die Themen Kultur und Museumserleben – auch im digitalen Zeitalter – nach wie vor aktuell sind. Ansehen, Entdecken, die Atmosphäre, das haptische und optische Erlebnis… all das bekommt man nicht vor dem PC“, erklärt der Lingener Unternehmer. Besonders freut sich Kurt Strube auch, dass die Schauspielerin Madlen Kaniuth am Freitag bei der Preisverleihung stellvertretend für die Jury mit dabei ist. Darüber hinaus werden einige Teilnehmer des Fotopreises sowie alle drei Sieger/Platzierten erwartet. Der Fotopreis Museums(ER)leben ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. Mehr als 150 Einsendungen erreichten die Firma WWS-Strube. Alle Bilder erzählen Geschichten von Kultur begeisterten Menschen, von faszinierenden Kunstobjekten, von Historie und Gegenwart zum Anfassen und Ausprobieren. Die Ausstellung der geeignetsten 47 Bilder des Fotopreises Museums(ER)leben wird vom 03. Juni bis 03. Juli in der Kunsthalle Lingen zu sehen sein.

Lingenerin Elisabeth Busche feiert 100. Geburtstag

05 30 100 Geburtstag Elisabeth Busche_2

Lingen. Die Lingenerin Elisabeth Busche hat am Sonntag ihren 100. Geburtstag im Kreise ihrer Familie gefeiert. Oberbürgermeister Dieter Krone gratulierte der Seniorin im Namen des Rates und der Verwaltung zum Ehrentag und überbrachte die Glückwünsche von Landrat Reinhard Winter und Ministerpräsident Stephan Weil. Zu der großen Familie der Jubilarin zählen neben den drei Kindern, sechs Enkelkinder und elf Urenkelkinder. Elisabeth Busche ist in Lingen geboren und lebt zusammen mit ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn. Die gelernte Verkäuferin liest noch jeden Tag die Zeitung und interessiert sich besonders für „Lingener Geschichten“.

Fünf Jahre „Die Dorfspatzen“ in Bramsche Qualifizierte Tagespflege für Kinder

Ulrike Müller und ihre Tochter Janine sind qualifizierte Tagesmütter. Sie betreuen seit nunmehr fünf Jahren in ihrem Zweifamilienhaus im Ortsteil Bramsche am Von-Humboldt-Weg 6 als „Die Dorfspatzen“ Kinder im Alter von 6 Monaten bis 6 Jahre.

Lingen Bramsche Die Dorfspatzen

Die Kinder fühlen sich bei der Tagespflege „Die Dorfspatzen“ mit Janine (links) und Ulrike (rechts) pudelwohl.

Lingen-Bramsche. Ulrike Müller umsorgt montags bis freitags von 07 bis 15 Uhr Kinder im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahre. Sie bietet einen kindgerecht eingerichteten Spiel- und Schlafraum. In der Kindergarderobe haben die kleinen Gäste einen eigenen Platz für die Jacke und ein eigenes Fach für die Tasche und Schuhe. Janine betreut von 07 bis 18 Uhr die Kinder im Alter von 6 Monaten bis 6 Jahre in einem 25 Quadratmeter großen, komplett nur für die Tagespflege eingerichteten Raum. Auch hier hat jedes Kind seinen Platz in der Garderobe, wo Taschen, Jacken und Schuhe abgelegt werden.

In der Hochebene können die größeren Kinder in aller Ruhe mit Autos spielen, große Türme bauen oder aber in der Kuschelecke gemütlich ein Buch betrachten. Im Keller nutzten die beiden Gruppen einen 30 Quadratmeter großen Spielraum als „Schietwetter Oase“ für Spiel, Spaß und Bewegung. In dem eingezäunten Garten warten ein großer Sandkasten, Rutschehaus und Trampolin sowie viele Kleinfahrzeuge auf die Tagespflegegäste.

Gemeinsam an einem Tisch sitzen alle Kinder im Esszimmer, um gegen 09 Uhr zu frühstücken. Auch mittags nehmen sie hier die stets frisch zubereiteten Mahlzeiten ein. „Nach dem Frühstück gehen wir bei gutem Wetter in den Garten oder auch auf einen der vielen Spielplätze im Ort. Nach dem Mittagessen gehen die ersten Kinder zum Mittagschlaf in ihre Bettchen. Um 12 Uhr werden die ersten Kinder abgeholt. Am Nachmittag sind wir im Garten, spazieren oder auf einem Spielplatz“, erklärt Ulrike Müller.

„Wir bieten eine liebevolle, qualifizierte und familiennahe Betreuung, altersgerechte Entwicklungsmöglichkeiten und eine ausgewogene sowie abwechslungsreiche, kindgerechte Ernährung“, ergänzt Janine, die mit den Kindern singt und tanzt. Kreis- und Tischspiele sowie malen oder basteln zählen hinzu. „Wir lassen der Kreativität der Tagespflegegäste freien Lauf und gehen das ganze Jahr über kleine und große Projekte an.“

Die beiden Tagesmütter unterstützen die Kinder in ihrer Selbstständigkeit und Persönlichkeit. „Wir lassen dabei aber die Kinder Kinder sein“, sagen Ulrike und Janine, die sich ständig weiterbilden und mit dem Lingener Jugendamt zusammenarbeiten. An die Eltern richten sie, dass jeder einen Antrag auf Förderung stellen kann.

Ulli Müller und Janine sind unter Telefon (05906) 336 30 10 und (05906) 336 70 15, per E-Mail: tagesmutter-ulli@hotmail.de und tagesmutter-janine@hotmail.de zu erreichen. Im Internet sind sie unter www.kinderbetreuung-lingen.de präsent.

Neueröffnung „Bul Bar & Lounge“ in Lingen

05 18 Neueröffnung Bul Bar und Lounge

Gratulierten Gazzan (Mitte) und Sabrina Fakih zur erfolgreichen Neueröffnung: (v.l.) Wirtschafts- und Grundstücksausschussvorsitzender Martin Koopmann, Wirtschaftsförderer Dietmar Lager und Ortsbürgermeister Rudolf Holterhues.

Lingen. Mit seiner neu eröffneten „Bul Bar & Lounge“ bietet Gazzan Fakih einen geselligen Treffpunkt mitten im Lingener Ortsteil Bramsche. Ortsbürgermeister Rudolf Holterhues, Wirtschafts- und Grundstücksausschussvorsitzender Martin Koopmann und Wirtschaftsförderer Dietmar Lager begrüßten Fakih kürzlich in seinen neuen Räumlichkeiten an der Mundersumer Straße 6. Der Inhaber empfing seine Gäste in neu eingerichteten, hellen und freundlichen Räumen. „Ich freue mich sehr, dass die Bevölkerung die ‚Bul Bar & Lounge‘ schon heute so gut annimmt. Zum Frühschoppen am Sonntagmorgen sitzen hier etwa 40 Leute“, so der Betreiber, dessen Bar zum Fußballschauen, zum gemütlichen Kaffeeklatsch oder auch zum Feiern besucht wird. Außerdem können die Besucher ihr Geschick an Dart-Automaten oder einem Billardtisch beweisen. Neben Kaltgetränken werden auch warme Speisen und Snacks angeboten.

Die „Bul Bar & Lounge“ ist von Mittwoch bis Freitag ab 17 Uhr und am Samstag ab 15 Uhr geöffnet. Für ein gemütliches Frühschoppen öffnet die Bar ab 11 Uhr und kann später ab 17 Uhr wieder besucht werden.

Pflegeeinrichtung Bonum Vitae wird erweitert Investition von 4,5 Millionen Euro am Standort

05 13 Erweiterung Bonum Vitae2

BU: Den ersten Spatenstich zur Erweiterung konnten in dieser Woche: (v. li.) Jörg Lucas, Gesellschafter Franz-Josef Ull, Bauunternehmer Martin Winkeler, Martin Koopmann als Vorsitzender des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses, Erster Stadtrat Stefan Altmeppen, der Leiter der Wirtschaftsförderung Ludger Tieke, Investor Bernd Schröder, Oberbürgermeister Dieter Krone, Heimleitung Annika Kenning, Geschäftsführer Klaus Erdbrink, Sebastian Ull und Ortsbürgermeister Michael Koop setzen.

Lingen. Den ersten Spatenstich zur Erweiterung des Gesundheitshauses und der Pflegeeinrichtung „Bonum Vitae“ setzten in dieser Woche Vertreter des Familienunternehmens zusammen mit dem Investor sowie Politik, Verwaltung und Bauunternehmen. 4,5 Millionen Euro investiert das Unternehmen zusammen mit Bernd Schröder von der Bau- und Objektplanung Schröder GmbH am Standort an der Meppener Straße in Lingen. Während das Team derzeit noch 28 Menschen stationär pflegen und versorgen kann, sollen mit der Erweiterung zukünftig insgesamt 47 stationäre Plätze zur Verfügung stehen. „Wir wollen unserem guten Ruf eines familiär geführten Hauses, das von christlichen Werten geprägt ist, weiter gerecht werden“, sagte Geschäftsführer Klaus Erdbrink während des Termins vor Ort. „Mit dieser Investition sichern wir den Standort.“ Das bestehende Gebäude werde um ca. 470 Quadratmeter Nutzfläche erweitert, erläuterte Klaus Erdbrink. Mit der Erweiterung wolle das Unternehmen zudem neue Arbeitsplätze schaffen und dann rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Neben der stationären Betreuung biete Bonum Vitae auch Tagespflegeplätze und mittlerweile eine ambulante Betreuung auch in Meppen an.

„Ich danke ihnen für den unternehmerischen Mut und freue mich, dass wir mit dem Grundstück auch unseren Teil leisten konnten“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone bei dem Termin vor Ort. Bonum Vitae sei ein bedeutendes Familienunternehmen der Stadt. Ortsbürgermeister Michael Koop ergänzte: „Ich bin froh, dass wir hier in Altenlingen die Angebote von Bonum Vitae vorhalten können.“ Gesellschafter Franz-Josef Ull erinnerte an seine Frau, die „das Unternehmen gegründet habe und vor zwei Jahren verstorben sei. Die Erweiterung sei sicherlich ganz in ihrem Sinne gewesen. „Sie war eine sehr innovative und unternehmerische Frau“, so der Gesellschafter. „Ohne sie würden wir hier heute alle nicht stehen.“

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich ein Jahr dauern. Voraussichtlich wird der Neubau dementsprechend im April 2017 eröffnet.

Verkehrssicherheitstage an Lingener Schulen

pol-el-verkehrssicherheitstage-an-lingener-schulen

Die Zielgruppe der jungen Fahranfänger steht in dieser Woche im besonderen Fokus der organisierten Unfallprävention. An den Berufsbildenden Schulen (BBS) sowie den lingener Gymnasien finden seit Montag groß angelegte Verkehrssicherheitstage statt. Noch bis zum Freitag werden unterschiedlichste Referenten, unter anderem aus der Unfallmedizin, der Polizei, der Landesverkehrswacht und Staatsanwaltschaft, themenbezogene Vorträge an den Schulen halten.

Auf dem Außengelände der BBS, Fachbereich Wirtschaft, werden den Schülern hautnah spektakuläre Simulationen geboten, die natürlich in erster Linie zum Nachdenken anregen sollen. Ein Fahr- und Überschlagssimulator gehört hier ebenso zum Repertoire, wie Rauschbrillen, ein Gurtschlitten und die Ausstellung eines Unfallautos. Interessierte können sich außerdem die Funktionsweise der polizeilich genutzten Laserpistole erklären lassen und an einen

Seh- und Reaktionstest der AOK teilnehmen. „Die Verkehrssicherheitstage finden im Zweijahresrhythmus statt. Wir erreichen damit jeweils etwa 2500 junge Fahranfänger“, so Klaus Wermeling vom Präventionsteam der Polizei Lingen. „Wir stehen dem Engagement der ausrichtenden Verkehrswacht sehr offen gegenüber und unterstützen, wo wir können“, so Wermeling weiter.

Deutsch-polnischer Austausch zum Motto „Die offene Schule“ Schüler der Zespól Szkól w Bielawie besuchen BBS Lingen

Lingen. Unter dem Motto „Die offenen Schule“ steht in dieser Woche der Austausch zwischen der Berufsschule Zespól Szkól w Bielawie und den Berufsbildenden Schulen in Lingen. Sieben polnische Schülerinnen und Schüler sind dazu aus Bielawa nach Lingen gereist und haben hier eine Woche Zeit, ihre Gastfamilien, Lingen und die deutsche Lebensart kennenzulernen.

04 28 Empfang Polen

Für das Motto erkundeten die Schüler zunächst die beteiligten Schulen der BBS Lingen Technik und Gestaltung sowie der BBS Wirtschaft. Eine Führung durch das Christophoruswerk mit einem Mensabesuch schloss sich an. Doch neben dem Thema des Austausches standen auch das Kennenlernen der Umgebung und des Lebens in Lingen auf dem Programm. So begrüßte der Erste Bürgermeister Heinz Tellmann die polnischen Schüler mit ihren Gastfamilien im Rathaus der Stadt Lingen. Die Gruppe besuchte zudem die Meyerwerft in Papenburg, Schloss Dankern in Haren und versuchte sich zusammen im Bogenschießen im Kanu- und Klettercamp Lingen. Als Abschluss erwartet die Gruppe noch ein gemeinsamer Besuch der Kirmes in Lingen, bevor die Polen am Samstag wieder die Heimreise antreten.

In den letzten Jahren haben die Schüler während des Austausches immer enge Freundschaften geknüpft, die durch die besondere Herzlichkeit der polnischen und deutschen Gastfamilien unterstützt wird. Da ist es nur gut, dass der Gegenbesuch der BBS in Polen bereits Ende Mai stattfindet. Die Schüler folgen damit einer 23 Jahre alten Tradition. Zum ersten Mal hatten 1993 junge Menschen der Berufsschule Zespól Szkól w Bielawie Lingen besucht. Seit dieser Zeit wird dieser Austausch sowohl von der Stadt Lingen, als auch vom deutsch-polnischen Jugendwerk unterstützt.

Bürgermeister Tellmann empfängt deutsch-niederländische Schülergruppe Projekt der BBS Lingen Wirtschaft und des Alfa College Hoogeveen

04 20 Empfang Schüler aus Hoogeveen_1

Lingen. „Hartelijk welkom“ hieß es für fünf Schüler und zwei Lehrkräfte des niederländischen Alfa College Hoogeveen am Dienstag im Neuen Rathaus. Lingens Erster Bürgermeister Heinz Tellmann empfing die Gäste aus den Niederlanden zusammen mit rund 25 Schülern der 12. Klasse des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft im Ratssitzungssaal. Die Schüler beider Schulen setzten sich in den vergangenen Monaten erstmals im Rahmen eines gemeinsamen, länderübergreifenden Projektes mit dem Thema „Marketing“ auseinander. Die Auftaktveranstaltung dazu hatte im Februar in den Niederlanden stattgefunden. Der Projektabschluss mit Präsentation der Ergebnisse stand nun in Lingen an. Zuvor lernten die niederländischen Gäste jedoch Lingen kennen. Bürgermeister Tellmann stellte zunächst aktuelle Projekte vor und führte die Schüler anschließend durch die Innenstadt u.a. zum Historischen Rathaus und zum Hochschul-Campus.

Die Freiwillige Feuerwehr Lingen feiert im Mai ihr 150-jähriges Bestehen- Mehr dazu im Video

12948527_1154016131310354_1284151310_o

Ein buntes Programm wird der Bevölkerung rund um das Feuerwehrhaus und in der Innenstadt von Lingen‬ vom 05. -8.Mai geboten.
Wir von ES Media Spelle haben mit Daniel Herbers von der Feuerwehr Lingen über die 150 Jahrfeier gesprochen.

 

Mehr dazu im Video!

Monika Heinen empfängt deutsch-französische Schülergruppe

04 06 Empfang Frankreich

Lingen. Eine deutsch-französische Schülergruppe empfing Lingens Zweite Bürgermeisterin Monika Heinen in dieser Woche im Ratssitzungssaal des Rathauses. Seit Montag besuchen Schülerinnen und Schüler des Collège „Le Roussay“ in Etrechy in Frankreich ihre Austauschpartner der Klassen 9e und 9d des Gymnasium Georgianums in Lingen. Es ist der erste Besuch von Schülern des französischen Collège „Le Roussay“ in Deutschland. Die Partnerschaft zwischen den beiden Schulen besteht erst seit Herbst 2015. Die deutschen Schülerinnen und Schüler brechen im Mai zu einem Gegenbesuch nach Frankreich auf. Während in Deutschland Lingen, Münster und Köln erkundet werden sollen, stehen in Frankreich Etrechy, Paris und Fontainebleau auf dem Programm. Zwischendurch bleibt aber genug Zeit zum Kennenlernen und für die jeweiligen Gastfamilien, so dass auch im Rathaus ganz offensichtlich aus Austauschpartnern schon erste Freunde geworden waren.

„COSMETIC CONCEPTS | TINA SIEDHOFF“ neu in Holthausen Tina Siedhoff eröffnet Kosmetik- und Fußpflegestudio

04 06 Fusspflegepraxis Tina Siedhoff

Lingen. „COSMETIC CONCEPTS | TINA SIEDHOFF“ heißt ein neues Kosmetik- und Fußpflegestudio in Holthausen. Inhaberin Tina Siedhoff bietet dort kosmetische Behandlungen nach dem Prinzip der regulativen Hauttherapie, medizinische Fußpflege und Visagistikdienstleistungen an. Ortsbürgermeister Uwe Dietrich und Wirtschaftsförderer Dietmar Lager begrüßten die Unternehmensgründerin in ihren neuen Räumlichkeiten an der Biener Straße 41. Sehr wichtig sei ihr die persönliche Beratung vor jeder Behandlung, so die Inhaberin. „Ich möchte, dass jeder Kunde seinen individuellen Nutzen aus der Behandlung erkennt.“ Tina Siedhoff hat nach ihrem Studium in Kosmetologie selbst schon Kosmetikerinnen und Fußpflegerinnen ausgebildet und strebt aktuell eine weitere Zusatzqualifikation an, die das aktuelle Dienstleistungsangebot erweitern wird. Bei der Auswahl ihrer Produkte legt die Hautpflegeexpertin großen Wert darauf, dass diese die Gesundheit der Haut fördern und dauerhaft erhalten. Aus diesem Grunde ist sie froh über die enge Zusammenarbeit mit der Firma Rosel Heim, die im Rahmen der regulativen Hauttherapie mit natürlichen, hautidentischen Stoffen arbeitet.
Termine können potentielle Patienten und Kunden unter der Telefonnummer 0591/ 13288960 vereinbaren. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.kosmetik-siedhoff.de

Arbeiterwohlfahrt mit neuem Vorstand Mitgliederversammlung und Frühlingsfest in Lingen

Mitgliederversammlung (13)

Zum Vorstand zählen (v. links): Hajo Wiedorn, Melanie Berling, die Vorsitzende Iris Rösner, Carsten Primke, Silvia Sennet, Herbert Jäger, Irma Koch, Brigitte Brüggmann sowie Ursula und Manfred Reich.

Lingen. Die turnusmäßig anfallende Neuwahl des Vorstandes der Lingener Arbeiterwohlfahrt ergab keine wesentlichen Veränderungen. Vorsitzende bleibt Iris Rösner, Stellvertreter ist weiterhin Herbert Jäger. Neu gewählt wurde als weiterer Stellvertreter Carsten Primke. Kassierer ist weiterhin Manfred Reich und auch die Schriftführerin Silvia Sennet und die Beisitzer/ Innen Irma Koch, Ursula Reich und Hajo Wiedorn wurden wieder gewählt. Neu hinzugekommen ist Melanie Berling. Die Vorsitzende Iris Rösner dankte ihrem ausgeschiedenen Stellvertreter Guntram Stromayer sowie den früheren Beisitzern Willi Jansen und Dr. Friedhelm Wolski-Prenger für die geleistete Arbeit. In den Dank wurden natürlich auch die wieder gewählten Vorstandsmitglieder eingeschlossen. In ihrem Geschäftsbericht ging die Vorsitzende auf die Aktivitäten der letzten Jahre ein. Besonders hob sie die Arbeit des Seniorentreffs hervor, wofür Manfred und Ursula Reich im letzten Jahr mit dem Ehrenamtspreis der Stadt Lingen ausgezeichnet wurden. Im Anschluss an die Mitgliederversammlung feierte die AWO erstmalig ein Frühlingsfest. Die russische Folkloregruppe „Rossinka“ sorgte mit einem stimmungsvollen Programm aus Musik und Tanz in farbenprächtigen Kostümen für gute Stimmung. Bei einem Bilderrätsel gab es Preise zu gewinnen.

Das Burghotel in der Burgstraße eröffnet im Juni 40 Betten und Außengastronomie

Lingen Burghotel eroeffnet im Juni 4

Foto@ Lindwehr

Lingen. Kurz vor der Fertiggestellung steht der Bau des Burghotels in der Burgstraße, denn es soll im Juni eröffnet werden. Investoren sind die Familie Friedrich Berentzen aus Haselünne und Architekt Paul Roosmann. In dem zum Hotel umgebauten Gebäude befand sich jahrzehntelang die Metzgerei Schomaker. Heute werden im komplett erneuerten hinteren Bereich den Gästen 40 Betten angeboten. Die an der Burgstraße gelegene Fassade des denkmalgeschützten Hauses aus dem Ende des 19. Jahrhunderts wurde wieder äußerlich in seinem ursprünglichen Zustand hergestellt. Auch Stücke des Mauerwerks der alten Metzgerei wurden bewusst erhalten. Die Burgstraße und die Innenstadt sind dann um ein weiteres Schmuckstück bereichert. Das Burghotel bekommt zudem fünf Lingener Themenzimmer mit besonders hervorhebenden Motiven. Auf der gemeinsamen Webseite „WasLosInLingen.de“ läuft derzeit  ein Wettbewerb, an dem sich jeder mit Vorschlägen per WhatsApp oder E-Mail beteiligen kann. Die Familie Berentzen lädt die fünf Gewinner zur Hoteleröffnung ein. Sie dürfen dann die erste Nacht in dem Zimmer mit der eingesendeten Motivtapete verbringen. Der künftige Hotelbetreiber hat eine Genehmigung für eine Außengastronomie. Somit können nicht nur Hotelgäste, sondern auch andere Bürger/innen morgens frühstücken.

Lingen Burghotel eroeffnet im Juni 2

Foto@ Lindwehr

Lingen Burghotel eroeffnet im Juni 5

Foto@ Lindwehr

Vollsperrung der Bundesstraße 70 in Lingen – Arbeiten zwischen Lingen-Damaschke und Lingen-Biene

Baustelle

Lingen. Die Bundesstraße 70 wird ab Freitag, 08. April, 18 Uhr, bis Sonntag, 10. April, 22 Uhr, zwischen den Anschlusssteilen Lingen-Damaschke und Lingen-Biene voll gesperrt. Auch die Auffahrt Lingen-Altenlingen ist nicht zu befahren und gesperrt. Es werden erforderliche Bauarbeiten für die Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen der Anschlussstellen Altenlingen und Biene. Während der Vollsperrung wird der Verkehr aus Meppen in Richtung Rheine/Nordhorn ab Osterbrock über die L 67 nach Bawinkel und dann über die B 213 Richtung Lingen umgeleitet. Der Verkehr in Richtung Meppen wird erst über die B 213 nach Bawinkel und dann über die L 67 (Osterbrock) nach Meppen bzw. zur Anschlussstelle Lingen-Biene umgeleitet. Nach dem Wochenende bleibt die Anschlussstelle Lingen-Altenlinge noch gesperrt, da hier die Asphaltdeckschicht in den Rämpen-Bereichen er­neuert werden muss. Ab Freitag, den 15.04.2016, 18.00 Uhr, wird die B 70 dann erneut zwi­schen den Anschlussstellen Lingen-Damaschke und Lingen-Altenlingen vollgesperrt und die erforderliche Deckschichterneuerung durchgeführt Voraussichtlich am Sonntag, den 17.04.2016 gegen 22.00 Uhr wird diese Sperrung wieder aufgehoben. Der Verkehr wird wäh­rend dieser Bauphase über die Ulanenstraße und die B 213 umgeleitet Die entsprechenden Umleitungsstrecken sind ausgeschildert. Die Arbeiten werden gezielt an zwei Wochenenden durchgeführt, damit die Belastungen durch den Umleitungsverkehr im Stadtgebiet so gering wie möglich gehalten werden können. Der Geschäftsbereich Lingen der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die damit einhergehenden Behinderungen um Verständnis. Witterungsbedingte Verzögerungen und Verschiebungen sind möglich.

Ärztebindung durch Frühlingsakademie „Notfallmedizin“ Meilenstein organisiert Fortbildung im Bonifatius Hospital Lingen

Lingen. „Den Kontakt zu jungen und Nachwuchsmedizinern aufzubauen und zu festigen, ist unser vorrangiges Ziel“, betonte Sozialdezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis vom Landkreis Emsland. Anlass war der Start der Frühlingsakademie „Notfallmedizin“ im Bonifatius Hospital Lingen, die die Weiterbildungsgesellschaft Meilenstein des Landkreises Emsland anbot. Das Seminar für Medizinstudierende nach dem Physikum wurde in Kooperation mit den emsländischen Krankenhäusern organisiert. Vier Tage medizinische Praxis überzeugte Medizinstudierende von den Universitäten Münster, Hamburg, Kiel, Göttingen, Mainz und Tübingen von dem praktischen Förderangebot.

Frühlingsakademie_Daumen hoch

„Die Frühlingsakademie war ein voller Erfolg und wir werden sie nach diesem gelungen Start auch im nächsten Jahr  anbieten – die Medizinstudierenden bringen wir so in die Region und schaffen eine gute Basis zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung im Landkreis Emsland“, zog Johanna Sievering, Geschäftsführerin der Weiterbildungsgesellschaft Meilenstein, Bilanz.

Unter der Leitung von Dr. Carsten Börner, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme des Bonifatius Hospitals, sowie begleitet von Fachärzten und den Beauftragten fürs Praktische Jahr am Lingener Krankenhaus wurden die Teilnehmer im Reanimations- und Atemwegsmanagement und der Versorgung internistischer und chirurgischer Notfälle von Erwachsenen und Kindern geschult. Neben dem Bonifatius Hospital als Akademischem Lehrkrankenhaus der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster besuchten die Studierenden die Lehrpraxis für Allgemeinmedizin von Dr. Sebastian Bork, Leiter des Ärztezentrums Holthausen/Biene. Wichtig sei im Alltag einer Hausarztpraxis, dass wirkliche Notfälle erkannt werden und dann zu entscheiden, ob eine ambulante Weiterbehandlung ausreiche oder ob der Patient stationär aufgenommen werden müsse, erläuterte Dr. Bork. Eine gute Kommunikation und Information zwischen niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern sei unabdingbar, so der Allgemeinmediziner.

Eine Großübung zusammen mit dem Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuz und der Lingener Feuerwehr simulierte den Massenanfall von Verletzten. Die Teilnehmer hatten damit die Möglichkeit, optimale Rettungsketten und die Verletztenversorgung zu trainieren.

Die Teilnehmer, für die das Seminar kostenfrei war, waren mehr als begeistert. Steffen Kahle, Medizinstudent in Kiel, betonte: „Toll, was hier geboten wird. Gerade die Praxisübungen sind sehr gut. Das kann im Studium so nicht geleistet werden. Da schauen wir in der Gruppe von 120 Studierenden zu. Hier üben wir in der Kleingruppe zu zwölft und haben nahezu eine eins zu eins Betreuung, können unsere Fragen direkt mit den Chef- und Oberärzten klären.“ Diese Art der Förder- und Qualifikationsmöglichkeit durch einen Landkreis in Kooperation mit den Kliniken sei bislang einzigartig in Deutschland, sagte Kahle. Die hohe Qualität der Betreuung der Studierenden und die ärztlichen Weiterbildungsmöglichkeiten der Region seien vorbildlich, unterstrich auch Ansgar Veer, Hauptgeschäftsführer der St. Bonifatius Hospitalgesellschaft.

Lingen. In Verbindung mit dem Naturgartenwettbewerb ruft die Stadt Lingen in diesem Frühjahr erstmals zur Teilnahme an einem Fotowettbewerb „Frühlingserwachen in Lingens Gärten und Grünanlagen“ auf.

03 15 Aufruf Fotowettbewerb Frühlingserwachen in Lingens Gärten

Lingen. In Verbindung mit dem Naturgartenwettbewerb ruft die Stadt Lingen in diesem Frühjahr erstmals zur Teilnahme an einem Fotowettbewerb „Frühlingserwachen in Lingens Gärten und Grünanlagen“ auf. Dieser Wettbewerb wirbt unter anderem dafür, naturnahe Gärten und Grünanlagen anzulegen und damit die Lebensräume der heimischen Pflanzen und Tierarten zu erhalten und insbesondere in Wohngebieten und Siedlungsräumen zu verbessern.

Vom 15. März bis zum 10. Mai können thematisch passende Fotos per E-Mail an fotopreis@lingen.de geschickt werden. Der Fantasie und Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Fotos müssen lediglich im Gebiet der Stadt Lingen aufgenommen worden sein und in dem angegebenen Zeitraum eingereicht werden. Eine Jury wird die Fotos nach Einsendeschluss bewerten und drei Gewinnerbilder ermitteln. Den drei Gewinnern, die Anfang Juni benachrichtigt werden, winken Geldpreise in Höhe von insgesamt 600 Euro.

Der Wettbewerb richtet sich an alle Interessierten, die das Frühlingserwachen in ihren Gärten und Grünanlagen teilen wollen. Denn Lingen ist reich an Wäldern, Heiden und Flusslandschaften – allesamt Lebensräume für die unterschiedlichsten Pflanzen und Tiere. Aber auch in den Hausgärten und Grünanlagen sind viele Überraschungen der natürlichen Umwelt zu finden.

Nähere Informationen zum Wettbewerb und den Teilnahmebedingungen können auf der städtischen Internetseite www.lingen.de abgerufen werden.

Umzug in die Innenstadt: Kreathien Kunst- und Raumdesign

03 10 Neueröffnung Kreathien

Lingen. „Kreathien Kunst- und Raumdesign“ ist ab sofort in der Lingener Innenstadt zu finden. Inhaberin Renate Thien ist vom Kohschultenhof in die Elisabethstraße 2 umgezogen und bietet dort Kunst und Deko für Privat- und Geschäftskunden. Das neue Ladenlokal (ehemals Fruchthaus Corbach) bietet eine Fülle an Ideen und Impressionen, dient aber zugleich auch als Kreativwerkstatt. So sind auch die Ausstellungsobjekte zum großen Teil selbst erstellt. Renate Thien beschäftigt zwei Mitarbeiter. „Ich möchte die Menschen erreichen und auf jeden Kunden individuell eingehen“, sagte die Inhaberin. Dabei sei ihr die die Freude an der eigenen Tätigkeit besonders wichtig.

Die offizielle Eröffnung von „Kreathien Kunst- und Raumdesign“ findet am nächsten verkaufsoffenen Sonntag, am 13. März, statt. Dann sind alle Interessierten herzlich eingeladen, sich persönlich von dem neuen Laden in der Innenstadt überzeugen zu lassen.

Gertrud Ratza aus Lingen feierte 101. Geburtstag

03 08 100 Geburtstag_Ratza

Lingen. Ihren 101. Geburtstag hat die Lingenerin Gertrud Ratza im Kreise ihrer Familie am Montag im Curanum Seniorenstift Lingen gefeiert. Lingens Erster Bürgermeister Heinz Tellmann überbrachte die Glückwünsche und Grüße der Stadt, des Landkreises Emsland und des niedersächsischen Ministerpräsidenten, Stephan Weil. „Wir alle gratulieren ihnen sehr herzlich und wünschen alles Gute“, sagte Heinz Tellmann. Auch der Leiter des Curanum Seniorenstiftes Lingen, Norbert Tischbiereck überbrachte die besten Wünsche des gesamten Hauses. Geboren in Pommern, hatte Gertrud Ratza zunächst in Hamburg und dann bis ins hohe Alter hinein in Meppen gelebt. Seit einigen Jahren lebt sie im Curanum Seniorenstift Lingen. Zu ihrer großen Familie zählen mittlerweile drei Kinder, fünf Enkel und zwei Urenkelkinder.

Museen arbeiten grenzenlos zusammen Ausstellung über Justiz mit Folter und Schwert eröffnet

Coevorden Lingen Ausstellung über Justiz mit Folter und Schwert (1)

(v. links) Bürgermeister Bert Bouwmeester, Museumsdirektorin Sandra Muller, Bürgermeister Heinz Tellmann und Museumsvereinsvorsitzender Willi Brundiers eröffneten in Coevorden die Ausstellung „grenzenlos strafen“.

Coevorden / Lingen. Bürgermeister Bert Bouwmeester hat in Coevorden im Stedelijk Museum die Ausstellung „grenzenlos strafen“, ein Gemeinschaftsprojekt der Museen in Lingen und Coevorden, eröffnet. Unter den zahlreichen Gästen konnte er den Lingener Bürgermeister Heinz Tellmann und den Museumsvereinsvorsitzenden Willi Brundiers begrüßen.  Museumsleiter Dr. Andreas Eiynck (Lingen) überraschte die zahlreichen holländischen Gäste mit seiner Einführung in niederländischer Sprache. Er kann als erfahrener Ausstellungskurator bereits auf zahlreiche grenzüberschreitende Museumsprojekte zurückblicken und lobte die innovative Arbeitsweise seiner jungen niederländischen Kollegen Sandra Müller und Patrick Belgers. Die Besucher zeigten sich beeindruckt von der gelungenen Präsentation, die u.a. mit Foltergeräten und Richtschwertern den einstigen Justizalltag verdeutlicht. Darüber hinaus führen ausgewählte Exponate aus Archiven und Museen von diesseits und jenseits der Grenze in die Welt der Strafjustiz zwischen 1500 und 1800. Die Bandbreite reicht von historischen Gesetzbüchern bis zum Pfahl eines Galgens, den niederländische Archäologen in der Nähe von Assen entdeckten. Das von der Euregio unterstützte Ausstellungsprojekt umfasst auch ein 180 Seiten starkes zweisprachigen Begleitmagazin. In dem reich illustrierten Band werden komplizierte Fragen der Justizgeschichte kompetent und in allgemein verständlicher Form vermittelt. Die Ausstellung läuft in Coevorden bis zum 18. September und ist in Lingen ab dem 16. Oktober zu sehen. Weil alle Texte zweisprachig sind, lockt die Ausstellung auch zu einem Besuch im jeweiligen Nachbarland

Bundesverdienstkreuz für Anne Scherger Erinnerung an das jüdische Leben in Lingen wach halten

03 07 Orden Frau Scherger0

Lingen. Die Lingenerin Anne Scherger ist am Freitag mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Stellvertretend überreichte ihr Oberbürgermeister Dieter Krone den Orden und die Urkunde des Bundespräsidenten Joachim Gauck. „Seit vier Jahrzehnten engagieren sie sich in der Betreuung von Holocaust-Überlebenden und deren Angehörigen sowie für die Erforschung und Darstellung des jüdischen Lebens in Lingen und der Judenverfolgung“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone in seiner Laudatio. „In ihrem Einsatz gegen das Vergessen und mit ihrer Bescheidenheit haben sie Maßstäbe für unser aller Handeln gesetzt – gerade in der heutigen Zeit. Ihnen gilt unser aller Bewunderung und Hochachtung.“
Die jüngste Bundesverdienstkreuzträgerin der Stadt dankte ihren Gästen und Wegbegleitern. „Vieles habe ich nicht alleine geschafft“, richtete sie das Wort insbesondere an Anne-Dore Jakob, mit der sie die Ausstellung „Verfolgt – deportiert – ermordet“ erarbeitet hatte. „Dieses Thema hat mich mein ganzes Leben lang beschäftigt und geprägt“, so Anne Scherger.

Über Jahrzehnte habe sich die Lingenerin der Aufgabe gewidmet, die Öffentlichkeit über die Schicksale der von den Nationalsozialisten verfolgten, vertriebenen und ermordeten jüdischen Lingener Bürgerinnen und Bürger aufzuklären, so Oberbürgermeister Dieter Krone. Sei es durch Ausstellungen oder verschiedene Publikationen zum Jüdischen Friedhof und zur Verfolgungsgeschichte der Juden aus dem Lingener Raum. Die heute noch vorhandenen Stätten jüdischen Lebens, die Jüdische Schule und den Jüdischen Friedhof, habe sie wieder zugänglich und in ungezählten Führungen für Schulklassen und andere interessierte Besucher erfahrbar gemacht. Das Ergebnis ihrer Recherchen bildete zudem die Grundlage für die seit 2005 verlegten 38 Stolpersteine in Lingen und der dazu erschienenen „Wegweiser“-Broschüre zu den Steinen. Der Band lädt zu einem Stadtrundgang ein und gibt einen Einblick in die Geschichte der Menschen, die sich hinter den Stolpersteinen verbergen. Durch ihre intensiven Recherchen habe Anne Scherger viele persönliche Kontakte zu Überlebenden des Holocaust knüpfen können und so maßgeblich zur Versöhnung beigetragen. „In ihrer Lebensbiografie sind sie uns allen ein Vorbild und ich bin sehr stolz und freue mich mit Ihnen über diese hohe Auszeichnung unseres Landes“, so Dieter Krone abschließend.

Lohner Künstler stellt in Lingen aus Galerie „Musicians in Art“ im Theater-Foyer

Wolfgang Tautz aus Lohne hat am Sonntagmorgen im Lingener Theater seine Ausstellung „Musicians in Art“ eröffnet. Kulturdezernentin Monika Schwegmann erklärte, dass die Galerie ein „Streifzug durch die Begegnungen des Kunstmalers mit Musikern während ihrer Tourneen und Auftritte“ sei. „Sie bieten uns ebenso einen Blick in Ihr Leben als Konzertbesucher, als Musikfan und Liebhaber der Kunst in all ihren unterschiedlichen Facetten.“

(v. links) Fachbereichsleiter Kultur Rudolf Kruse und Kulturdezernentin Monika Schwegmann gratulierten Wolfgang Tautz zur gelungene Ausstellung.

©ES Media Spelle (v. links) Fachbereichsleiter Kultur Rudolf Kruse und Kulturdezernentin Monika Schwegmann gratulierten Wolfgang Tautz zur gelungene Ausstellung.

hlw Lingen. Die Ausstellung des Künstlers ist bis Ende im Foyer des Theaters zu sehen. Tautz präsentiert auf Leinwänden und gerahmten Farbstiftzeichnungen Musikerinnen und Musiker aus unterschiedlichen Stilrichtungen. Dazu zählen: Helene Fischer, Rock Poetin Patti Smith, Sheryl Crowl, Joan Jett, Kim Wilde, New-Wave Sängerin Ann „Toyah“ Wilcox, Anneke van Giersbergen von der Band „The Gathering“, Lee Aaron, Lisa Middelhauve von „Xandria“, Silvy de Bie, Christina Scabbia von „Lacuna Coil“ oder Violinistin Hilary Hahn. Viele Zeichnungen sind zudem mit Signaturen und persönlichen Widmungen beschriftet.

Wolfgang Tautz ist seit Anfang der 90er Jahre malerisch tätig und seit Anfang 2012 freiberuflicher Kunstmaler. Er ist unter den Kunstschaffenden kein Unbekannter. Bereits im Kindesalter packte ihn die Leidenschaft künstlerisch tätig zu werden. Auftragsarbeiten gehen vermehrt auf das Konto des Künstlers. Eine der auffälligen Arbeiten war die Anfertigung einer lebensgroßen Deko-Figur anlässlich einer Ausstellung des Heimatvereins Lohne zum Thema 1. Weltkriegsbeginn vor 100 Jahren.

Seit 2015 ist Wolfgang Tautz Dozent bzw. Kursleiter an den Volkshochschulen Lingen und der Grafschaft Bentheim. Er liebt Maltechniken mit Öl, Acryl, Farbstift, Graphit und Textil sowie Experimente mit Malen auf Porzellan oder Glasoberflächen. Seine Werke stellt er auch in Banken, öffentlichen Einrichtungen und zu Hause aus. Neben der Malerei interessiert sich Wolfgang Tautz für die Natur- und Tierwelt, sowie für die Fotografie. Er hat auch an den Kulissen für „Linanza“ – NDR-Sommertour 2015 mitgearbeitet.

Zur Ausstellungseröffnung „Musicians in Art“ im Theater-Foyer erklärte Kulturdezernentin Monika Schwegmann, dass es mittlerweile zu einer Tradition geworden sei, dass ansässige Künstlerinnen und Künstler hier ausstellten. Davon profitierten alle, sowohl die Künstler als auch das Theater. Wolfgang Tautz sowie seine Kolleginnen und Kollegen würden mit dem Theater ein Forum bieten, in dem sie der Öffentlichkeit Ihr künstlerisches Schaffen präsentieren können. Diese Möglichkeit sei somit auch als Beitrag zur Kulturförderung in Lingen zu sehen und damit von großem Wert.

Lingen Lohner Kuenstler stellt im Theater aus 16 Lingen Lohner Kuenstler stellt im Theater aus 17 Lingen Lohner Kuenstler stellt im Theater aus 18

 

Die Kulturdezernentin dankte ebenso dem Team des Fachbereichs Kultur und des Theaters. Die Ausstellungen würden den Besuchern einen Mehrwert und ein Plus an Kultur bieten. Vor der eigentlichen Theatervorstellung oder während der Pause im Stück könnten sie sich zugleich auch die Ausstellung ansehen – in diesem Fall die Porträts von Tautz – studieren. „Viele Künstlerinnen und Künstler haben diese Möglichkeit bereits genutzt. Und auch Sie Herr Tautz sind kein unbekanntes Gesicht – auch wenn Sie erstmals im Theaterfoyer ausstellen. Das Publikum wird geradezu aufgefordert, genauer hinzusehen, zu lesen und seiner Fantasie freien Lauf zu lassen“, sagte Monika Schwegmann. Die Ausdrucksformen der Schönen Künste sei die bildende Kunst mit der Malerei und Grafik, die Musik, die Literatur und die Darstellende Kunst mit dem Theater, Tanz und Film.Lingen Lohner Kuenstler stellt im Theater aus 22

Die Ausstellung „Musicians in Art“ biete einen Einblick in die Welt der Musik und das in einem Raum, der den Darstellenden Künsten vorbehalten ist und das wiederum in Form von bildender Kunst, nämlich als Zeichnung bzw. Porträt. Insofern schaffe es diese Ausstellung von Wolfgang Tautz, die Besucher gleichzeitig nahezu an alle schönen Künste heranzuführen, und das ist es, was sie an dieser Konstellation besonders fasziniere. Sie sei davon überzeugt, dass noch viele Werke von Tautz in Lingen zu sehen sein werden.Lingen Lohner Kuenstler stellt im Theater aus 24

Die Ausstellung kann noch bis Ende Mai immer eine Stunde vor dem jeweiligen Beginn einer Theaterveranstaltung aufgesucht werden. Gesonderte Führungen können mit dem Fachdienst Kultur der Stadtverwaltung, Telefon (0591) 9144 412 vereinbart werden.

Kunstausstellung von Wolfgang Tautz „Musicians in Art“ von im Lingener Theaterfoyer

Lohne Wolfgang Tautz

Lingen. Am Sonntag, 06. März wird unter dem Titel „Musicians in Art“ die Ausstellung des Künstlers Wolfgang Tautz aus Lohne (Grafschaft Bentheim) im Foyer des Lingener Theaters an der Wilhelmshöhe eröffnet. Auf Leinwänden und gerahmten Farbstiftzeichnungen präsentiert der Kunstmaler Musikerinnen und Musiker aus unterschiedlichen Stilrichtungen. Rock Poetin Patti Smith, Sheryl Crowl, Joan Jett, und Kim Wilde sind einige Interpretinnen, die zu sehen sind. Viele der Zeichnungen sind zudem mit Signaturen und persönlichen Widmungen beschriftet. Die Ausstellung gleicht einem Streifzug durch die Begegnungen des Kunstmalers mit den Musikern während derer Tourneen und Auftritte.

Die Ausstellung kann immer eine Stunde vor dem jeweiligen Beginn einer Theaterveranstaltung aufgesucht werden. Gesonderte Führungen können mit dem Fachdienst Kultur der Stadtverwaltung, Telefon (0591) 9144 412 vereinbart werden.

Lingener Frühlingserwachen mit verkaufsoffenem Sonntag

Frühlingsblumen, Stauden und Deko auf dem Marktplatz Stoffmarkt und Gesundheitsmesse in den Emslandhallen

Lingen. Bunt, interessant und abwechslungsreich – so präsentiert sich Lingen beim Frühlingserwachen am Sonntag, 13. März 2015 von 13 bis 18 Uhr. Auf dem Marktplatz gibt es frühlingshafte Beet- und Balkonpflanzen, Stauden und Kräuterprodukte, verschiedene Deko-Artikel und ein Gehölzmuseum. Auch für Speis und Trank ist gesorgt: Neben den zahlreichen Restaurants und Cafés der Innenstadt bieten angefangen beim Coffee-Bike bis hin zum Kartoffelpufferbäcker diverse Anbieter kulinarische Köstlichkeiten an. Frisch gestärkt können die Bürgerinnen und Bürger sowie die Gäste der Stadt zu einem Einkaufsbummel durch die Geschäfte aufbrechen. Die Einzelhändler öffnen am Sonntag ebenfalls von 13 bis 18 Uhr ihre Türen. Zudem lohnt sich ein kleiner Bummel zu den Emslandhallen: Dort laden der Stoffmarkt und die Gesundheitsmesse die Besucher ein. Aktuelle Stoff- und Tuchkreationen sowie spannenden Themen rund um Gesundheit und Fitness runden das Angebot des Lingener Frühlingserwachens ab.

JU Kreisverband Lingen fordert größere finanzielle Unterstützung für Verkehrspräventionsprojekt „Abgefahren – Wie krass ist das denn“

JU Kreisverband Lingen fordert größere finanzielle Unterstützung für Verkehrspräventionsprojekt „Abgefahren – Wie krass ist das denn“

Lingen. Ein Projekt der besonderen Art konnten sich nun die Mitglieder der Jungen Union im Kreisverband Lingen vorstellen lassen.

PM JU KV Lingen - Abgefahren - Wie krass ist das denn (2)

In der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim läuft das Projekt „Abgefahren – Wie krass ist das denn“ seit 2013, welches zum Ziel hat, vor allem bei Schülern das Gefahrenbewusstsein im Straßenverkehr zu erhöhen. Der Polizeioberkommissar Klaus Wermeling vom Präventionsteam der Polizeiinspektion erläuterte den jungen Christdemokraten das Projekt genauer. Bei „Abgefahren – Wie krass ist das denn“ handelt es sich im Kern um ein Bühnenprogramm, bei dem Polizei- und Rettungskräfte sowie Unfallbeteiligte (Verursacher und Angehörige) Schülern aus 11. Klassen von verschiedenen Unfällen berichten, die sich in der Region ereignet haben und an denen sie persönlich beteiligt waren. „Mit unserem Projekt wollen wir die Teilnehmer emotional erreichen und sie so für die Gefahren des Straßenverkehrs sensibilisieren“, gab Wermeling zu verstehen. Neben der Vorstellung der Programminhalte wurde auch über die Rahmenbedingungen des Projekts berichtet. Die Finanzierung des Projekts stieß bei vielen der anwesenden JU’ler unterdessen auf großes Unverständnis. So wurden der Polizeiinspektion 2013 vom niedersächsischen Innenministerium 10.000 Euro für zwei Jahre bereitgestellt, während sich die tatsächlichen Kosten auf mehr als 20.000 Euro beliefen. Die Differenz wurde durch Haushaltsmittel der Polizeiinspektion und von Unternehmen der freien Wirtschaft ausgeglichen. Eine der Konsequenzen dieser ungünstigen Finanzlage ist, dass eine wissenschaftliche Evaluation, welche den Erfolg des Projekts objektiv belegen und verbessern könnte, finanziell nicht möglich ist. „Die Verkehrsprävention, besonders bei jungen Menschen, ist eine essentiell wichtige Aufgabe. Es darf nicht sein, dass das niedersächsische Innenministerium hierbei ihrer Aufgabe nicht in ausreichendem Maße nachkommt und die Polizei vor Ort auf Sponsoren aus der Wirtschaft und auf eigene Mittel angewiesen ist“, echauffiert sich der Kreisvorsitzende Andreas Krummen. Florian Niemeyer, stellv. Kreisvorsitzender und selbst Polizeikommissar, erläutert weiter: „Es ist hervorragend, dass die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim hier selbst die Initiative ergreift und das Projekt vorantreibt. Allerdings sind die eigenen Haushaltsmittel nicht für die Verkehrsprävention gedacht und fehlen dementsprechend an anderer Stelle.“ Daher fordern die jungen Christdemokraten die rot-grüne Landesregierung und insbesondere das Innenministerium auf, ihrer Aufgabe in ausreichendem Maße nachzukommen und das Verkehrspräventionsprojekt finanziell stärker zu unterstützen. Für die Organisatoren steht der Erfolg von „Abgefahren – Wie krass ist das denn“ indes fest. Das Feedback, das man von Schülern und Lehrern erhalten habe, zeige, dass man das Ziel des Projektes, Betroffenheit zu verursachen und die Schüler so zu sensibilisieren, erreicht habe. Dass dieser Effekt nicht nur bei Schülern eintritt, wurde bereits bei der Einführung in den Vortrag Wermelings deutlich. Ein in Kooperation mit der Musikgruppe „Revolverheld“ erstelltes Video ließ dabei niemanden im Raum kalt. „Ich habe den Konferenzraum der CDU-Geschäftsstelle noch nie so erlebt. Es war totenstill“, bestätigt Andreas Krummen.

Lingenerin Maria Meemann feierte 100. Geburtstag

02 25 100 Geburtstag Maria Meemann

Maria Meemann blickt auf stolze 100 Lebensjahre zurück. Zu ihrem Ehrentag gratulierten ihr (v.r.): Oberbürgermeister Dieter Krone, Diakon Ulrich Michael Lehmann, Kreistagsmitglied Werner Hartke und Pastor i.R. August Raming.

Lingen. Gut gelaunt und im großen Kreise von Familie und Freunden feierte Maria Meemann am Donnerstag ihren 100. Geburtstag. Zu den zahlreichen Gratulanten zählten auch Oberbürgermeister Dieter Krone und Kreistagsmitglied Werner Hartke als Vertreter des Landkreises. Beide überbrachten die besten Glückwünsche und Urkunden des Landes Niedersachsen, des Landkreises Emsland sowie der Stadt Lingen. Die gebürtige Gerstenerin ist Anfang der 1960er Jahre in den Lingener Ortsteil Darme gezogen und dort stark verwurzelt. Mittlerweile lebt sie im Stephanus-Haus. Trotz ihres hohen Alters ist Maria Meemann sehr aktiv und hat an ihrem besonderen Ehrentag sogar noch getanzt, wie Angehörige berichteten. Neben drei Söhnen und einer Tochter zählen mehrere Enkel und Urenkelkinder zur Familie der Jubilarin.