Familie Brodatzki geht in den Ruhestand Steve Bormann übernimmtGastronomie „Haus Krone“ und „Hotel Krone“

 

Spelle, im Juni 2021 Nach 30 Jahren als Pächter der Gaststätte „Haus Krone“ gehen Dieter und Carmen Brodatzki wie geplant zum 30. Juni in den wohlverdienten Ruhestand. Der neue Pächter stehtschon in den Startlöchern: Steve Bormann, Geschäftsführer der „Wilhelmshöhe“ in Lingen und der Nordhorner Eventgastronomie „38 Grad“ wird zusätzlich auch die Leitung der Gaststätte „Haus Krone“ übernehmen; zudem wird sich sein Team um Mareike Hülsbeck zukünftig auch um das Hotel Krone kümmern.

30 Jahre lang haben wir mit großer Begeisterung die Gaststätte ‚Haus Krone‘ geführt. Erfahrung in der Gastronomie hatten wir beide schon vorher in Wildau (Brandenburg) gesammelt, aber natürlich war es für uns ein Wagnis, ins Emsland zu ziehen. Doch unsere Unsicherheit hat sich schnell gelegt, denn die Familie Krone und auch viele Speller Bürgerinnen und Bürger haben es uns wirklich leicht gemacht, hier eine neue Heimat zu finden“, erinnern sich Dieter und Carmen Brodatzki. Sie bedauern es sehr, dass ihr Abschied in die Corona-Pandemie fällt, „aber vielleicht können wir ja doch noch in irgendeiner Form einen gebührenden Ausstand geben.“ Gleichzeitig nutzen beide die Gelegenheit, sich bei ihren Verpächtern für die beispiellose Kulanz im vergangenen Corona-Jahr zu bedanken. „Als sich abzeichnete, dass der Gastronomiebetrieb langfristig geschlossen bzw. nur noch im Abhol-Modus funktionieren wird, hat uns Familie Renzelmann direkt mitgeteilt, dass sie auf die Pachteinnahmen verzichtet. Das war ein wirklich großartiges Signal und genau dieses familiäre, verantwortungsbewusste Verhältnis zwischen den Familien Renzelmann/Krone und uns als Pächter hat die erfolgreiche Zusammenarbeit geprägt.“

Steve Bormann freut sich auf die neuen Aufgaben in Spelle. „Hier erwartet uns ein attraktives Gesamtpaket – mit Gastronomie und Hotellerie. Wir setzen auf eine modern interpretierte, traditionelle, gutbürgerliche Küche ohne Geschmacksverstärker und unnötige Zusatzstoffe, aber mit hochwertigen regionalen Produkten. Darüber hinaus wollen wir den vorhandenen Saal deutlich mehr bespielen als bisher, sei es durch geschäftliche Tagungen oder private Feierlichkeiten. Und nicht zuletzt bieten wir im Hotel Krone zeitgemäße, großzügige Übernachtungsmöglichkeiten. Damit ergibt sich unterm Strich eine echte Wohlfühl-Location und wir freuen uns sehr darauf, hier die ersten Gäste begrüßen zu dürfen.“Doch bevor Steve Bormann im Herbst die Türen der Gaststätte zum ersten Mal öffnet, werden dort zunächst verschiedene Handwerker tätig, um einige Modernisierungs- undRenovierungsarbeiten durchzuführen.

Dieter und Carmen Brodatzki (r.a.) gehen in den Ruhestand und bedanken sich bei den Verpächter Oliver und Dorothee Renzelmann (Bildmitte). Im Herbst öffnet die Gaststätte ‚Haus Krone“ unter der Leitung von Steve Bormann (links mit EhefrauSteffi Hildburger).

„Hunger auf Kultur“: Kulturminister Thümler übergibt Förderbescheid an das Emslandmuseum – 40.000 Euro für neue Dauerstellung


Lingen.
Das Land Niedersachsen fördert die Neugestaltung der Dauerausstellung des Lingener Emslandmuseums mit 40.000 Euro. Einen entsprechenden Förderbescheid übergab der Niedersächsische Minister für Kultur und Wissenschaft Björn Thümler an den Ersten Vorsitzenden des Museumsvereins Emslandmuseum Lingen e.V. Willi Brundies. Im Rahmen eines Ortstermins besichtigte der Minister zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Christian Fühner, dem Ersten Kreisrat Martin Gerenkamp, Oberbürgermeister Dieter Krone, den Vorstandsmitgliedern des Museumsvereins und Museumsleiter Dr. Andreas Eiynck das Emslandmuseum, das sich derzeit noch in den letzten Zügen des Um- und Neubaus befindet.

„Durch die Corona-Pandemie blieb ein Museumsbesuch lange verwehrt, sodass wir jetzt Hunger auf Kultur haben und diese auch anschaulich erleben möchten. Dazu gehört nun bald auch die neue Dauerausstellung“, freute sich Oberbürgermeister Dieter Krone. Die bisherige Dauerausstellung zur Geschichte des Emslandes und der Stadt Lingen wurde bereits 1993 eingerichtet und stetig erweitert, sodass die Räumlichkeiten des Emslandmuseums mittlerweile zu klein waren. „30 Jahre nach der Eröffnung ist die Dauerausstellung zudem auch in die Jahre gekommen. Viele Bildtafeln und Großfotos bekamen allmählich einen Grauschleier. Gerade im Hinblick auf den neuen Erweiterungsbau mit modernster Präsentationstechnik passte das bisherige Ausstellungskonzept nicht mehr ins Gesamtbild“, beschrieb Willi Brundies die Notwendigkeit der Neugestaltung der Dauerausstellung.

„Das Emsland zeichnet sich durch sein Bekenntnis zu seiner Geschichte und Kultur aus, daher ist es umso wichtiger, dass wir diese Kulturschätze selbstbewusst darstellen und kleine Kultureinrichtungen bei dieser Aufgabe unterstützen“, betonte Minister Thümler bei der Übergabe des Förderbescheides. Die neue Dauerausstellung wurde von dem Rotterdamer Ausstellungsdesigner und gebürtigen Laxtener Thomas Schaper konzipiert. Die Ausstellung rückt zentrale Themen in den Mittelpunkt, die mithilfe von digitalen Medien, einer ansprechenden Gestaltung und einer veränderten Wegeführung für die Besucherinnen und Besucher aufbereitet wurden. Die neue Wegeführung beginnt nun im Neubau des Museums und führt über eine Treppe in den ersten Stock des Altbaus zur neuen Dauerausstellung.

In der Ausstellung ist je ein Raum einem Themengebiet gewidmet. Dies macht sich auch durch die Farbgebung bemerkbar. Je nach thematischem Schwerpunkt wurde die Wandfarbe gewählt. Die Schatzkammer der Kivelinge ist beispielsweise im Rot der Stadt Lingen entworfen. Eine Neuheit der Dauerausstellung ist, dass die Inhalte hybrid angeboten werden. „Alle Inhalte, die im Museum digital gezeigt werden, sind auch im Internet abrufbar. Wir sind uns aber sicher, dass die Menschen dennoch in die Ausstellung kommen, da sie die Geschichte in dieser tollen Atmosphäre erleben möchten“, erklärte Museumsleiter Eiynck.

Nach wie vor sind das Mittelalter und die Lingener Festungen ein zentraler Punkt der Ausstellung, ebenso wie die Industrialisierung des Emslandes, der Nationalsozialismus und die Geschichte der jüdischen Gemeinde. Darüber hinaus wird in der Dauerausstellung auf die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg eingegangen. Genauer wird hier die Integration der Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg und die Industrialisierung ab 1950 thematisiert. Des Weiteren widmet sich ein Raum gänzlich der Alltags- und Freizeitkultur vergangener Jahrzehnte. Auch ganz besonders wertvollen Exponaten aus der Geschichte Lingens kommt ein Raum zugute. So werden in der Schatzkammer der Thronschatz der Kivelinge und weitere wertvolle Exponate präsentiert. „Insbesondere die interessante Geschichte der Kivelinge, die sogar im bundesweiten Verzeichnis Immaterielles Kulturerbe vertreten sind, möchten wir Besuchern unserer Stadt näher bringen“, machte Oberbürgermeister Dieter Krone deutlich.

Die neue Ausstellung nach den Entwürfen von Thomas Schaper wird derzeit von Patrick Köster und Thomas Vieth vom „MedienAtelier Emsland“ gestaltet. Die Gestaltung verbindet digitale Medien mit Museumspädagogik. „Mit diesen neuen museumspädagogischen Mitteln kann sich die Dauerausstellung zeitgemäß auf zentrale Themen fokussieren“, so der Erste Kreisrat Martin Gerenkamp. Dem stimmte Oberbürgermeister Krone zu. Für ihn steht fest: „Mit der neuen Dauerausstellung und dem neuen Emslandmuseum stärken wir Lingen als Kulturstandort.“ Die neue Dauerausstellung ist nach der Eröffnung des erweiterten Emslandmuseums ab Ende Juli zu sehen.

Das Land Niedersachsen fördert die Neugestaltung der Dauerausstellung des Emslandmuseums mit 40.000 Euro: Kulturminister Björn Thümler (6. v. l.) zusammen mit Vertretern von Landkreis, Stadt und Museumsverein vor dem Emslandmuseum.

Wetterbedingt 16 Einsätze für die Feuerwehren aus dem Gebiet der Leitstelle Ems-Vechte

Die gestrigen starken Gewitter und Regenfälle haben zu einem vermehrten Einsatzgeschehen im Gebiet der Leitstelle Ems-Vechte geführt. Wetterbedingt kam es zu insgesamt 16 Einsätzen.

Davon wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren 15 Mal im Landkreis Emsland tätig, überwiegend in Südkreis und Mitte. Ein Einsatz fand im Landkreis Grafschaft Bentheim statt. Die Feuerwehren entfernten umgestürzte Bäume oder starke Äste von Straßen und Radwegen und pumpten u. a. vollgelaufene Keller aus.

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand:04.06.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland.  Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz und deren Verlauf können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen sowie im Dashboard des Robert-Koch-Institutes abgerufen werden. 

Grafik Landkreis Emsland

LVD Krone aus Spelle jetzt auch in Sülfeld Chance für weiteres nachhaltiges Wachstum in Schleswig-Holstein

Sülfeld/Spelle, im Juni 2021 – Mit Wirkung 1. Juni hat der LVD Krone die vormalige Busch-Poggensee Niederlassung in Sülfeld (Schleswig-Holstein) offiziell übernommen. Bereits Ende April hatte der amerikanische Landmaschinenhersteller John Deere die kommissarische Vertriebsverantwortung für die Region um Sülfeld dem LVD Krone übertragen, nachdem John Deere die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Partner Busch-Poggensee kurzfristig gekündigt hatte.

„Für uns kam das Angebot von John Deere zwar überraschend, aber gerade die Region rund um Sülfeld bietet ein strategisch hochinteressantes Potential, denn Sülfeld liegt nur rd. 60 km nördlich von unserem Standort Alt-Mölln und schließt sich nahtlos an unser bestehendes Vertriebsgebiet an. Damit können wir nun die Region zwischen Hamburg, Lübeck und Bad Segeberg flächendeckend bearbeiten und können so wertvolle Synergien in den  Bereichen Service, Vertrieb und  Gebrauchtmaschinenvermarktung effizient nutzen. Das wiederum bietet die Chance für nachhaltiges Wachstum, und insofern haben wir nicht lange überlegen müssen, ob wir unser Engagement in Schleswig-Holstein ausweiten wollen“, so berichten die Geschäftsführer des LVD Krone Dorothee Renzelmann und Ludger Gude.

Die Leitung des neuen LVD Krone Standorts in Sülfeld übernimmt Torsten Poggensee, der damit zu seiner früheren Wirkungsstätte zurückkehrt. „Auch die meisten Mitarbeitenden und Azubis werden den Kunden bestens bekannt sein, schließlich haben wir dem Großteil mitgeteilt, dass wir das Arbeitsverhältnis mit ihnen sehr gerne fortsetzen möchten“, so Renzelmann. „Ebenso werden wir  die Kunden in der Region, für die wir ja schon in den vergangenen Wochen als Ansprechpartner zur Verfügung standen, schnellstmöglich schriftlich informieren, dass wir uns nun langfristig hier niederlassen. Wir freuen uns sehr darauf, die Landwirte und Lohnunternehmer rund um Sülfeld noch besser kennenzulernen, um sie bedarfsgerecht und zukunftsorientiert beraten zu können.“

Mit dem neuen Standort in Sülfeld wächst das LVD Krone Team nun um 20 Mitarbeitende auf insgesamt mehr als 440 Beschäftigte, die an 18 Standorten in drei Regionen tätig sind: Emsland, Grafschaft Bentheim und Osnabrücker Land (LVD Krone West), Sachsen-Anhalt und Thüringen (LVD Krone Ost) sowie Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern (LVD Krone Nord).

Der LVD Krone ist ab sofort auch in Sülfeld vertreten; auf die neuen Aufgaben freuen sich v.l.n.r. Bernd Rabe (Kundendienstleitung LVD Krone Nord), Dorothee Renzelmann, Torsten Poggensee und Fachberater Tobias Vandeck.

Emsländische Wasserstoffprojekte in Lingen für europäische IPCEI-Förderung ausgewählt BMWi sendet wichtiges Signal an regionale Wasserstoffprojekte / Ziel der Förderung ist der Aufbau einer europäischen Wasserstoffwirtschaft / Vier von zehn niedersächsischen Projekten im emsländischen Lingen verortet

Lingen. Die Freude im Emsland ist groß: Das Bundeswirtschafts- und das Bundesverkehrsministerium haben deutschlandweit 62 Wasserstoff-Großprojekte für eine Förderung im Rahmen des europäischen IPCEI (Important Projects of Common European Interest) ausgewählt – mit dabei sind vier Wasserstoffprojekte aus Lingen. Die unter dem Projektnamen „Lingen Green Hydrogen“ (LGH2) bekannten, zusammengehörigen Wasserstoffprojekte „LGH2, Lingen – BP“ und „LGH2, Lingen – Ørsted“ wurden für den Bereich ‚Nutzung Industrie‘ ausgezeichnet. Im Bereich ‚Erzeugung‘ konnte sich das Projekt „GET H2, Lingen – RWE Generation“ qualifizieren, im Bereich Infrastruktur wird das Projekt “Green Crane, Lingen – Hydrogenious” als förderwürdig erachtet.

Vier von zehn niedersächsischen IPCEI-Projekten im EmslandDass vier von insgesamt zehn niedersächsischen Leuchtturmprojekten in der Region verortet werden, spiegelt die Bemühungen der emsländischen Akteure unter dem Dach der H2-Region Emsland wider, als Vorreiterregion im Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft zu agieren. Der Landrat des Emslandes, Marc-André Burgdorf, freut sich über das wichtige Signal von der Bundesebene: „Der Landkreis Emsland ist optimal aufgestellt, um Vorreiter bei dem Aufbau der nationalen wie internationalen Wasserstoffwirtschaft zu sein. Die in Aussicht gestellten Förderungen werden die Entwicklung, Verteilung und Nutzung von Wasserstoff insgesamt beschleunigen und die jetzt schon bestehenden Netzwerke und Modellprojekte weiter vorantreiben.“


Lingen als Kern einer europäischen Wasserstoffwirtschaft

Für den Oberbürgermeister der Stadt Lingen, Dieter Krone, zeigt die Nachricht aus dem BMWi deutlich, dass die nachhaltige Arbeit im Einsatz für die Energiewende bereits Früchte trägt: „Diese Entscheidung für die vier Lingener Projekte ist eine großartige Nachricht für den Wasserstoffstandort Lingen und zeigt, dass wir hier vor Ort im Schulterschluss zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung die Weichen zur Zukunft des Energiestandorts Lingen richtig gestellt haben. Damit setzten wir weitere wichtige Meilensteine auf dem Weg zum Wasserstoffstandort Lingen“, so Krone. „In Lingen und im Emsland können wir nun Zukunft mitgestalten und einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Deutschland in puncto Wasserstofftechnologie zur Nummer 1 in der Welt wird.“

Das Emsland und Lingen gelten bereits heute überregional als wichtiger Startpunkt einer europäischen Wasserstoffwirtschaft. Die intensive Zusammenarbeit zwischen den emsländischen Akteuren im Bereich Wasserstoff zahlt sich dabei aus. Die Projekte bauen aufeinander auf und bilden so die verschiedenen Bereiche einer Wasserstoffwirtschaft ab. Das erweist sich als wichtiger Standortvorteil.

„Die geplante Produktion von grünem Wasserstoff durch die RWE Generation sowie BP und Ørsted in Lingen wird ergänzt durch den Import von in Spanien produzierten grünen Wasserstoff im Rahmen des Green Crane-Projektes“, erklärt Dr. Tim Husmann, Geschäftsstellenleiter der H2-Region Emsland: „Dieser Wasserstoff kann dann entweder direkt von regionalen Abnehmern genutzt oder über eine Wasserstoff-Verteilinfrastruktur zu überregionalen Abnehmern weitergeleitet werden.“ Auch der Aufbau dieser Verteilinfrastruktur ist Teil des GET H2-Projektes, das in Lingen seinen Startpunkt hat und im Rahmen des IPCEI auch in angrenzenden Bundesländern gefördert werden soll. Zusammen bilden die Projekte laut Husmann nicht nur die komplette Wertschöpfungskette ab, sondern leisten zugleich wichtige Pionierarbeit im Aufbau des deutschlandweit ersten, frei zugänglichen Wasserstoffnetzes.

Dreistellige Millionenförderung erwartetDie endgültige Entscheidung, ob und in welcher Höhe die Fördermittel nach Lingen fließen, hängt nun von der europäischen Vernetzung der Projekte ab: „Damit die Projekte im europäischen Gesamtkontext als wichtig eingestuft werden, erfolgt nun in den nächsten Schritten die Vernetzung mit weiteren europäischen IPCEI Projekten“, so Husmann: „Ende des Jahres halten dann hoffentlich die emsländischen Akteure die Förderzusagen in ihren Händen – erwartet werden kann ein hoher dreistelliger Millionenbetrag.“


Förderung wichtiger europäischer Projekte
Die IPCEI-Förderung erfolgt innerhalb eines gemeinsamen europäischen Projekts mit dem Ziel, die verschiedenen nationalen Akteure so miteinander zu vernetzen, dass eine gemeinsame europäische Wasserstoffwirtschaft aufgebaut werden kann. Aus den insgesamt 230 eingegangenen Projektskizzen wurden die 62 Projekte ausgewählt, um die gesamte Wertschöpfungskette eines Wasserstoffmarktes abzubilden. Mit insgesamt 8 Mrd. Euro staatlichen Fördermitteln aus Bundes- und Landesmitteln sollen Investitionen in Höhe von 33 Mrd. Euro ausgelöst werden, über 20 Mrd. Euro von privaten Investoren.

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 03.06.2021

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Grafik Landkreis Emsland

Länderübergreifende Kontrollaktion der Polizei – Bargeld und größere Mengen Drogen sichergestellt

Eine erfolgreiche konzertierte Kontrollaktion der Polizei mit mehreren beteiligten Bundesländern, der Bundespolizei sowie der niederländischen Polizei fand in der letzten Woche (27./28.05.21) statt. Auch Niedersachen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Brandenburg, Berlin und weitere Bundesländer nahmen teil. Während der Aktion war in Osnabrück eine Koordinierungsstelle eingerichtet worden. Die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität, darunter Rauschgift-, Kfz- und Bandenkriminalität, wie auch Urkundendelikte oder Verstöße gegen das Ausländer- bzw. Asylrecht, stand im Fokus der Kontrollen. Die eingesetzten Beamten der Polizei wurden dabei von Einsatzkräften des Zolls und der Bundespolizei unterstützt.

Ergebnis der Aktion: Die Einsatzkräfte überprüften mehr als 1.000 Fahrzeuge und über 2.000 Personen. Es gab acht vorläufige Festnahmen, 13 Fahrer standen unter dem Einfluss von Alkohol bzw. Betäubungsmitteln, 22 Sicherheitsleistungen, 27 Sicherstellungen, darunter auch ein 1,5 Kilogramm Heroin, 8 Kilogramm Amphetamine und rund 2,5 Kilogramm Marihuana. Die Beamten stellten in 22 Fällen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz fest.

Einige Beispiele im Überblick:

1,5 Kg Heroin und rund acht Kg Amphetamin wurden beschlagnahmt.
Foto: Bundespolizei

1.) Im Rahmen der Kontrollen fanden Bundespolizisten, bei der Kontrolle eines grenz-überschreitenden Zuges (Amsterdam – Hannover), eine schwarze Sporttasche im Gepäckablagefach. In der Tasche wurden 1,5 Kg Heroin und rund acht Kg Amphetamin aufgefunden und beschlagnahmt. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Besitzer der Tasche blieb ergebnislos. Der aktuelle Straßenverkaufswert der Betäubungsmittel beträgt ca. 155.000 EUR. Nach Abschluss aller Maßnahmen wur-den die Betäubungsmittel an das Zollfahndungsamt Essen/NW übergeben.

 

2.) Im Bereich der A11 bei Pfingstberg (Brandenburg) stellte die Bundespolizei einen Fahrzeugführer fest, der mit einer Atemalkoholkonzentration von 2,6 Promille unterwegs war. Der Führerschein konnte nicht beschlagnahmt werden, da er diesen bereits wegen einer Trunkenheitsfahrt verloren hatte.

 

Ein sog. „Jammer“ wurde sichergestellt. Ein Störsender, zur Unterdrückung eines GPS-Signals.
Foto: Polizei

 

3.) Im Bereich der deutsch-polnischen Grenze bei Manschnow (Brandenburg) ging den Fahndern ein 24-jähriger Mann ins Netz, der in seinem PKW zwei gefälschte deutsche Kennzeichen hatte. Ferner führte er einen Jammer (Störsender, zur Unterdrückung des GPS-Signals) und einen Repeater (zum Abfangen und Verstärken von Schlüsselfunksignalen) mit sich. In der Regel werden solche Utensilien beim Diebstahl von Fahrzeugen genutzt. Die Ermittlungen laufen.

 

4.) Am Grenzübergang bei Bad Bentheim wurden bei einem 31-jährigen Mann 100 Konsumeinheiten Heroin, sog, Pony Packs („Faltbriefchen“) – verbaut in seinem PKW – mit einem Verkaufswert von ca. 5000 EUR durch die niederländische Polizei sichergestellt. Daraufhin wurde der Beschuldigte festgenommen. Weitere Ermittlungen dauern an.

 

5.) Bei einer Kontrolle eines Kleintransporters auf der A 28 bei Oldenburg

(Niedersachsen) fanden Beamte des Zolls 59.000 EUR Bargeld in kleinen Scheinen, die im Führerhaus an verschiedenen Stellen versteckt deponiert waren. Da der Beschuldigte das Bargeld zuvor verschwiegen hatte, wurde ein Strafverfahren wegen Verdachts der Geldwäsche eingeleitet. Weiter wurde das gesamte Bargeld eingezogen.

6.) Ihre Reise- und Arbeitsfreizügigkeit täuschten zwei Männer aus der Republik Moldau auf der A2 bei Hannover den Fahndern vor, als sie sich mit gefälschten bulgarischen Identitätskarten auswiesen. Nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 600 EUR wurden der 26-Jährige und sein 30-jähriger Begleiter auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt.

7.) Drogenschmuggel-Sachverhalte

Im Rahmen der Kontrollen hatten Bundespolizisten einen aus den Niederlanden nach Deutschland verkehrenden Zug im Bahnhof Bad Bentheim überprüft. Dabei fiel den Beamten in einem Abteil eine herrenlose Tasche auf, die sich keinem der Reisenden zuordnen ließ. Der Inhalt des unscheinbaren und offenbar herrenlosen Gepäckstücks hatte es in sich. In der Tasche wurden drei Päckchen von zusammen rund 1,5 Kilogramm Heroin und neun Beutel mit insgesamt rund acht Kilogramm Amphetamin gefunden. Das Rauschgift hat einen Straßenverkaufswert von etwa 155.000 Euro.

Auf der B54 bei Gronau (NRW) konnten gleich drei Schmuggler mit jeweils einer nicht geringen Menge von Beamten des Hauptzollamtes Münster dingfest gemacht werden. Der 22-jährige Fahrzeugführer aus Coesfeld versuchte sich noch fußläufiger der Kontrolle zu entziehen, konnte aber durch Einsatzkräfte aus Coesfeld festgenommen werden. Der Grund für die Flucht war beim Blick in den mit 2250g Marihuana gefüllten Kofferraum schnell offensichtlich.

Extra einen Mietwagen, um weniger aufzufallen, hatte ein 20-jähriger Mann aus Kassel sich für seine Schmuggeltour organisiert. Die 200g Haschisch in der Unterhose fanden die Fahnder trotzdem.

Den Kontrolldruck des Fahndungstages ausweichen wollte ein 54-jähriger Hartdrogenschmuggler aus Ibbenbüren. Anstelle, wie zuerst geplant, mit dem Zug aus den Niederlanden wieder nach Hause zu fahren, entschloss er sich aufgrund der polizeilichen Präsenz am Bahnhof für ein niederländisches Taxi. Dieses ging aber wiederum den Kräften des Zolls ins Netz, die neben 10g Heroin und 5g Kokain noch weiteres Streckmittel bei dem Mann auffanden.

Länder- und staatenübergreifende Kontrollaktionen dieser Art finden regelmäßig statt, um die grenzüberschreitende Kriminalität wirksam zu bekämpfen. Auch zukünftig wird es entsprechende Schwerpunktaktionen geben.

 

Pannenhelfer bei Unfall auf A31 lebensgefährlich verletzt

Ochtup- . Am Dienstagabend wurde auf der A 31ein 61-jähriger Pannenhelfer aus Gronau vom Anhänger eines Lastwagens erfasst und lebensgefährlich verletzt. Nach Angaben der Polizei wollte der Pannenhelfer ein auf dem Standstreifen liegengebliebenes Auto abschleppen. Der 58-jähriger eines Lastwagens aus Lingen hatte dies offenbar zu spät gesehen und versucht, nach links auszuweichen. Der Anhänger des Lkw scherte bei dem Ausweichmanöver nach etwas rechts aus und erfasste den 61-Jährigen. Dieser wurde lebensgefährlich verletzt und in dem Rettungshubschrauber aus Rheine in die Klinik ins Niederländische Enschede geflogen. Der Lastwagenfahrer erlitt bei dem Unfall einen Schock. Die A 31 war für rund 1,5 Stunden gesperrt und der Autoverkehr staute sich. Für die weiteren Unfallermittlungen wurde die Fahrbahn am späteren Abend halbseitig gesperrt.

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 02.06.2021

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Grafik Landkreis Emsland

Unternehmen TAB-Spelle ist wieder in Spelle

Mit dem Unternehmen TAB-Spelle GmbH & Co. KG hat der erste Betrieb im neuen Gewerbegebiet Venhauser Bruch in Spelle seinen Betrieb aufgenommen.
Das Unternehmen wurde 2004 in Spelle gegründet und ist ein ausgewiesener Service-Spezialist und Anlagenhersteller für Blockheizkraftwerke mit mehr als 400 Referenzen im Anlagenbau. Aktuell sind 20 Mitarbeitende beschäftigt.

Nach einer zwischenzeitlichen Betriebsverlagerung in eine andere Kommune, ist das Unternehmen mitsamt der Produktion und Verwaltung nach Spelle zurückgekehrt und hat einen neuen Standort am Venhauser Bruch 12 bezogen.

Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann und Bürgermeister Andreas Wenninghoff freuen sich über die Ansiedlung und sind überzeugt, dass mit dem neuen Standort wichtige Weichen für eine weitere gute Unternehmensentwicklung gestellt wurden. „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fühlen sich sehr wohl in den neuen Räumlichkeiten. Der Umzug nach Spelle hat sich auf jeden Fall für alle Beteiligten gelohnt“, resümiert Inhaber Thomas Klatt.

Kontakt: Tel. 05977 928827-0, E-Mail: info@tab-spelle.de, Internet: www.tab-spelle.de.

Inhaber Thomas Klatt (Mitte) stellt Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann und Bürgermeister Andreas Wenninghoff den neuen Standort des Unternehmens TAB-Spelle vor.

Polizei nimmt zwei Ladendiebe fest

 

Rheine  – Die Polizei in Rheine zwei Tatverdächtige festgenommen, die nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen in mehreren Drogerien in Rheine Parfüm gestohlen haben. Die beiden wurden auf Antrag der Staatanwaltschaft Münster dem Haftrichter vorgeführt, dieser ordnete Untersuchungshaft an. Zuletzt waren die Beschuldigten – zwei Männer aus Schöppingen (Kreis Borken) im Alter von 22 und

28 Jahren – am Freitagvormittag (28.05.21) gegen 10.30 Uhr aufgefallen. An der Emsstraße versuchten sie aus einer Filiale der Drogeriekette Müller Ware zu entwenden. Die Angestellten erkannten die Männer wieder und verständigten die Polizei. Zwei Wochen zuvor hatten die Beschuldigten aus demselben Geschäft bereits Parfüm im Wert eines vierstelligen Eurobetrags entwendet. Sie waren bei dem Diebstahl damals mit einer Videokamera gefilmt worden. Die Ermittlungen im Fall dauern weiter an.

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 01.06.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland.  Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz und deren Verlauf können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen sowie im Dashboard des Robert-Koch-Institutes abgerufen werden. 

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IG BAU kritisiert Niedriglöhne in der Floristik | 270 Beschäftigte im Landkreis


Geschäft mit Blumen und Pflanzen boomt: Floristinnen im Kreis Emsland sollen profitieren Gartenmärkte und Blumengeschäfte erleben in der Pandemie einen Ansturm – doch wer Sträuße bindet und Pflanzen pflegt, arbeitet im Kreis Emsland meist zu Niedriglöhnen. „In der Floristik liegt der Stundenlohn für gelernte Kräfte gerade einmal bei 11,27 Euro pro Stunde. Von solchen Einkommen lässt sich kaum leben“, kritisiert Herbert Hilberink, der stellvertretende Bezirksvorsitzende der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Osnabrück- Emsland-Grafschaft Bentheim. Der Gewerkschafter fordert für die Beschäftigten deutlich mehr Geld. In der Branche arbeiteten überwiegend Frauen, für die die geringe Bezahlung zum Armutsrisiko werde. Nach Angaben der Arbeitsagentur zählt die Floristik im Landkreis Emsland rund 270 Beschäftigte.
„In der Corona-Zeit kaufen mehr Menschen als sonst Blumen, Topfpflanzen oder Deko, um es sich zuhause schön zu machen. Vor allem in den Gartencentern herrscht eine große Nachfrage“, betont Hilberink. Die Firmen ignorierten die gute Wirtschaftslage aber bislang – und zogen einen Tarifabschluss für die Branche im Dezember vergangenen Jahres überraschend zurück. Danach sollten die Einkommen ab Februar um drei Prozent steigen. Für Azubis sah die Einigung ein Plus von 30 Euro pro Monat vor.
Die Gewerkschaft ruft den Fachverband Deutscher Floristen (FDF) dazu auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Der bereits gefundene Kompromiss sei ein wichtiger Schritt für die Floristik heraus aus dem Niedriglohnsektor. Mittelfristig müsse sich die Bezahlung aber noch deutlich verbessern, fordert die IG BAU – „sonst finden Blumenläden & Co. bald kein Personal mehr.“

Bundespolizei entdeckt rund 21.500 Euro

BAB 30 / Gildehaus  – Fahndungserfolg der Bundespolizei gegen den internationalen Bargeldschmuggel. Bei einer Fahrzeugkontrolle an der deutsch-niederländischen Grenze entdeckten die Beamten rund 21.500 Euro. Ein 36-Jähriger und sein 65-jähriger Begleiter stehen im Verdacht der Geldwäsche.

Sichergestelltes Bargeld / Foto: Bundespolizei

Im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung stoppten Bundespolizisten am Freitagnachmittag gegen 14:30 Uhr ein aus Richtung Niederlande kommendes Auto mit deutscher Zulassung. Das Fahrzeug wurde an der Autobahnabfahrt Gildehaus an der Autobahn 30 angehalten und kontrolliert.

Die Frage nach mitgeführten Waffen, Betäubungsmitteln oder einen meldepflichtigen Geldbetrag von 10.000 Euro oder mehr verneinten die beiden Insassen des Autos, ein 36-jähriger deutscher Staatsangehöriger und sein 65-jähriger deutschen Beifahrer.

Bei der Durchsuchung des PKW entdeckten die Beamten auf der Rücksitzbank einen Karton mit Bargeld in einer Gesamtsumme von rund 21.500 Euro in dem Auto.

Das Geld wurde durch die Beamten der Bundespolizei sichergestellt und ein Strafverfahren wegen Verdachts der Geldwäsche eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen zur Herkunft und Verwendungszweck des Geldes hat das zuständige Zollfahndungsamt in Essen übernommen.

 

Mehr Freiheiten, mehr Aktivitäten und mehr Miteinander – die neue Corona Verordnung

 


Diese Verordnung gilt ab dem 31.05.2021 in Niedersachsen 

  • Unter einer Inzidenz von 50 dürfen sich bis zu 10 Personen aus bis zu drei Haushalten treffen, Kinder dieser Personen bis einschließlich 14 Jahre, vollständig geimpfte und genesene Personen werden bei den Kontaktbeschränkungen nicht mit eingerechnet. (§ 2)
  • Kindergeburtstage sind wieder möglich mit bis zu 10 Kindern bis einschließlich 14 Jahren (§ 2)
  • Privat organisierte Feiern von Personen, die älter sind als 14 Jahre, sind nur im Rahmen der Kontaktbegrenzungen zulässig.
  • Sobald und solange man bei einer Veranstaltung oder in einer Gastronomie sitzt, darf man die Maskeabnehmen. (Dies gilt allerdings nicht, wenn man in Bus oder Bahn sitzt.) (§ 3 Abs.5)
  • Gesang im Gottesdienst oder bei anderen religiösen Veranstaltungen wieder zulässig. (§6)
  • Der gesamte Veranstaltungsbereich ist entsprechend dem Stufenplan geregelt worden. (§ 6a). Dadurch sind unterhalb einer Inzidenz von 35 – mit Genehmigung – auch Großveranstaltungen wie Konzerte oder Zuschauer bei großen Sportveranstaltungen wieder möglich. Unterhalb einer Inzidenz von 50 können beispielsweise kleinere Sportvereine bereits bis zu 250 Zuschauer empfangen oder Musikveranstaltungen stattfinden. Bei Theatern und Kinos entfällt unterhalb der Inzidenz von 50 die bisherige Kapazitätsbeschränkung. Auch die sog. Schachbrettbelegung mit geringeren Abständen ist dann möglich.
  • Es gibt eine Klarstellung für Stadtführungen, Führungen und Wanderungen durch die Natur. Ab einer Inzidenz von 50 ist allerdings ein negativer Test Voraussetzung zur Teilnahme. (§6c)
  • Wenn nur die Außengelände von Zoos und botanischen Gärten geöffnet sind, gibt es keine Testpflicht. Bei einer Inzidenz von 35 entfällt die Testpflicht auch für die Innenbereiche. Die Kapazitätsbegrenzung entfällt bereits ab einer Inzidenz unter 50. (§ 7a)
  • Die Testpflicht in Museen etc. (§ 7b) und Gedenkstätten (§7) etc. entfällt zukünftig unterhalb einer Inzidenz von 50. Die Kapazitätsbegrenzung in Museen etc. bleibt aber bis zur Inzidenz von 35 bestehen.
  • In Freizeitparks bleiben zwischen 35 und 100 Kapazitätsbegrenzung und Testpflicht bestehen. (siehe § 7c)
  • Unter einer Inzidenz von unter 50 gibt es in Freibädern keine Testpflicht mehr! In Hallenbädern bleibt sie bei einer Inzidenz zwischen 35 und 50 bestehen. Freibäder öffnen bereits bei einer Inzidenz unter 100, Hallenbäder erst unterhalb einer Inzidenz von 35. Gruppenangebote wie Schwimmkurse und Reha-Kurse sind durchgängig auch in Hallenbädern möglich.
  • Es gibt eine neue Regelung für touristische Busreisen (§ 7d): Sie sind inzidenzunabhängig zulässig, aber dafür reglementiert. Alle noch nicht vollständig geimpften oder genesenen Fahrgäste einen negativen Testnachweis vorlegen, während der gesamten Fahrt eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Es wird auch empfohlen, das Abstandsgebot einzuhalten. Dies alles gilt nicht für Busreisen, die in einem anderen Bundesland starten und bei denen die dortigen Regelungen eingehalten werden.
  • Bei der Beherbergung (§ 8) bleibt es unabhängig von der Inzidenz dabei, dass bei der Anreise und zweimal wöchentlich getestet werden muss (auch unter 35!). Dies gilt nicht für Menschen, die bereits vollständig geimpft oder genesen sind und nicht für Eigentümerinnen und Eigentümer von Ferienhäusern und -wohnungen, wohl aber für Dauercamper.
  • Bei einer Inzidenz über 50 gilt in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen etc. auch weiterhin eine Kapazitätsbeschränkung von 60 %, zwischen 35 und 50 dürfen bis zu 80 % belegt werden. Wird der Inzidenzwert von 35 bzw. von 50 dann wieder überschritten, so müssen die in diesem Zeitpunkt bereits begonnenen Nutzungsüberlassungen nicht beendet werden.
  • Hoteleigene Schwimmbäder, Saunen etc. dürfen für zulässig beherbergte Gäste geöffnet werden.
  • Eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus darf an eine andere Mieterin oder einen anderen Mieter bereits am nächsten Tag nach Ende eines Mietverhältnisses wiedervermietet werden.
  • Der Innenbereich von Gastronomiebetrieben (§ 9) kann geöffnet werden. Bei einer Inzidenz über 50 bleibt es drinnen und draußen bei dem Testerfordernis, draußen muss allerdings keine Maske getragen werden. Auch zwischen 35 und 50 müssen Gäste im Innenbereich einer Gastronomie noch einen negativen Testnachweis vorzeigen (wenn sie nicht vollständig geimpft oder genesen sind). Im Außenbereich fällt die Testpflicht unter 50 weg, im Innenbereich unter 35.
  • Private (geschlossene) Feiern (die über die Belegung eines Tisches hinausgehen) sind in Gastronomiebetrieben erst unter einer Inzidenz von 50 und dann auch zunächst nur draußen und mit negativem Testnachweis mit bis zu 50 Personen zulässig. Unter einer Inzidenz von 35 kann mit maximal 100 Personen auch drinnen gefeiert werden, wenn alle einen negativen Test vorlegen (oder den Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung). Hygienekonzept- und Abstandspflichten und die Pflicht eine Maske zu tragen, wenn man nicht am Tisch sitzt, bleiben auch bei privaten Feiern bestehen. (§ 9)
  • Diskotheken, Bars und Clubs dürfen unter einer Inzidenz von 35 mit der Hälfte ihrer zulässigen Personenkapazität wieder öffnen, allerdings müssen alle Gäste einen negativen Test nachweisen oder eine vollständige Impfung oder Genesung. Wie auch in der sonstigen Gastronomie sind Kontaktdaten aller Gäste (möglichst digital) zu erfassen. (§ 9 Abs.5)
  • Baumärkte gelten zukünftig auch als Verkaufsstellen für die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs. (§ 9 a Absatz 1 Nr.25) Damit gilt hier auch oberhalb von einer Inzidenz von 50 keine Testpflicht mehr.
  • Prostitution bleibt in Niedersachsen bis auf weiteres verboten – auch bei einer Inzidenz unter 35. (§ 9 c)
  • Breitensport wird neu in den §§ 16 (drinnen) und 16 a (draußen) geregelt. Während über einer Inzidenz von 50 Kontakt- und damit auch Mannschaftssport nur in Gruppen von bis zu 30 Kindern und Jugendlichen und auch nur draußen zulässig ist, dürfen bei Inzidenzen zwischen 35 und 50 auch Erwachsene wieder Kontakt- und damit auch Mannschaftssport drinnen wie draußen betreiben. Notwendig ist jedoch eine negative Testung der Erwachsenen (oder eine vollständige Impfung oder Genesung). Unter einer Inzidenz von 35 entfällt die Personenbegrenzung beim Kontaktsport. Kontaktfreier Sport in Gruppen ist mit Abstand bereits unterhalb der Inzidenz von 50 möglich.
 

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 31.05.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland.  Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz und deren Verlauf können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen sowie im Dashboard des Robert-Koch-Institutes abgerufen werden. 

Grafik Landkreis Emsland

Mitarbeiter der Firma August Storm GmbH & Co. KG aus Spelle mit dem Impfstoff AstraZeneca geimpft (Mit Video).

Spelle- Am Samstag wurden im Impfzentrum der Firma KRONE im Drive &Train ca.280 Mitarbeiter der Firma August Storm GmbH & Co. KG aus Spelle mit dem Impfstoff AstraZeneca geimpft.

Mehr dazu im Video!

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 28.05.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland.  Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz und deren Verlauf können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen sowie im Dashboard des Robert-Koch-Institutes abgerufen werden. 

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WINCENT WEISS tritt in Lingen im „Arena Sommergarten“ auf

Lingen  Das Team der EmslandArena in Lingen freut sich, mit WINCENT WEISS einen der derzeit erfolgreichsten deutschen Künstler für die diesjährige Corona-konforme Veranstaltungsreihe „Arena Sommergarten“ ankündigen zu können. Mit seinem neuen Album „Vielleicht Irgendwann“ schaffte es WINCENT WEISS vor zehn Tagen direkt auf Platz 1 der deutschen Albumcharts.

ARENA SOMMERGARTEN 2021

WINCENT WEISS

„Sommertour 2021“

Lingen. Open-Air-Platz EmslandArena

19.08.2021/ Beginn: 20:00 Uhr

Tickets ab morgen (Donnerstag), 27.05.- 18:00 Uhr an allen bekannten Eventim-Vorverkaufsstellen sowie auf www.eventim.de

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand 27.05.2021

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Technik in Aktion Krone sucht Einsatzfotos für Kalender 2022

Hobbyfotografen aufgepasst. Für den neuen Krone Kalender 2022 werden Fotos von Krone Technik in Aktion gesucht. Dazu Krone Marketingleiter Markus Steinwendner: „Für unseren Kalender 2022 sind wir auf der Suche nach tollen, witzigen, emotionalen, atemberaubenden Einsatzaufnahmen von Krone Maschinen in aller Welt. Aus allen eingereichten Fotos wählt eine Jury zwölf Motive für den neuen Krone Kalender aus, der wie jedes Jahr weltweit verteilt wird.“

Mitmachen lohnt sich auf jeden Fall, denn die Einsender der Motive, die es in den Krone Kalender 2022 schaffen, erhalten jeweils einen Gutschein für den Krone Shop in Höhe von 250 Euro sowie 50 Exemplare des Kalenders.

Die technischen Voraussetzungen: Einfach das persönliche Krone Technik Lieblingsfoto mailen – und zwar mit einer minimalen Auflösung von ca. 4000 x 3000 Pixeln (12 Megapixel), den Namen des Fotografen/Einsenders sowie den Aufnahmeort der/des Fotos an agpics@krone.de. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2021.

Polizeiinspektion geht mit erster „Community Policerin“

Lingen  – Die Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim ist seit mittlerweile knapp fünf Jahren sehr erfolgreich in den sozialen Medien aktiv.

Nachdem sich die offiziellen Kanäle auf Twitter, Facebook und Instagram über die Jahre fest etablieren konnten, geht die Polizei im Emsland und der Grafschaft nun mit dem sogenannten „Community Policing“ auf Instagram den nächsten großen digitalen Schritt.

Unter dem Namen @polizei.lingen.js ist Polizeikommissarin Jessica Scholz von Mittwoch an die erste in sozialen Medien offen als Polizistin auftretende Beamtin der beiden Landkreise.

Die Idee der „Instacops“ hat ihren Ursprung in Großbritannien und in den Niederlanden. An die positiven Erfahrungen anknüpfend, legt die Polizei Niedersachsen im Rahmen ihrer Social-Media-Strategie großen Wert darauf, auch im digitalen Raum als bürgernahe Polizei für alle Altersgruppen greifbar zu sein.

Jessica Scholz wird ihre Follower ab sofort mit Fotos, Videos und zahlreichen Informationen aus ihrem spannenden Polizeialltag versorgen. Die 30-jährige Lingenerin arbeitet als sogenannter „Jugendcop“ im zentralen Kriminaldienst in Lingen.

Die Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim steht für Offenheit und Transparenz. Das „Community Policing“ stellt einen weiteren Baustein moderner und bürgerorientierter Polizeiarbeit dar. „Um ein möglichst breites Spektrum unseres alltäglichen Dienstes abdecken zu können, wird Polizeikommissarin Scholz nicht nur ihren eigenen Arbeitsbereich präsentieren“, stellt Inspektionsleiterin Nicola Simon klar. Sie werde versuchen, einen ausgewogenen Mix aus der Arbeit des Einsatz- und Streifendienstes, des Kriminaldienstes, aber auch der Tätigkeiten in Verwaltung und Stab anzubieten.

„Als landesweit einmalige Besonderheit wir die junge Polizistin darüber hinaus regelmäßig mit den beiden „Citycops“ Norbert Tenger und Heinz-Josef Kley in Lingen unterwegs sein“, so Simon weiter. Die Follower bekommen die Möglichkeit, viele Highlights der Streifgänge über den Instagram-Account zu verfolgen.

Der neue „Instacop“ kann den Startschuss für das spannende Projekt kaum

abwarten: „Ich bin sehr glücklich die Chance erhalten zu haben, als erste Polizistin im Emsland und der Grafschaft Bentheim, einen eigenen Instagram-Account führen zu dürfen. Ich freue mich schon jetzt auf den regen Austausch mit meinen hoffentlich zahlreichen Followern“, so Jessica Scholz.

Fallzahlen im Landkreis Emsland Stand: 26.05.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland.  Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz und deren Verlauf können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen sowie im Dashboard des Robert-Koch-Institutes abgerufen werden. 

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Testpflicht im Einzelhandel entfällt im Emsland ab Donnerstag

Meppen. Seit dieser Woche regelt eine Änderungsverordnung des Landes Niedersachsen, dass in den Verkaufsstellen des Einzelhandels ab einer längerfristigen Inzidenz unter 50 kein vorheriger negativer Schnelltest mehr erforderlich ist. Die durch das Robert Koch-Institut veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz hat im Landkreis Emsland am Dienstag (25.05.) an nunmehr fünf Werktagen in Folge den Wert 50 unterschritten, so dass die Testpflicht im Emsland ab Donnerstag entfällt.

Die Aufhebung einer Schutzmaßnahme erfolgt laut Corona-Verordnung am übernächsten Tag nach dem entsprechenden 5-Tages-Abschnitt, in dem ein bestimmter Inzidenzwert unterschritten wurde. Der Landkreis stellt diese Unterschreitung am Mittwoch per öffentlicher Allgemeinverfügung fest, die wiederum am Folgetag in Kraft tritt – so dass die Testpflicht im emsländischen Einzelhandel ab Donnerstag, 27.05.2021, nicht mehr gilt.

Unabhängig von der Inzidenz bleibt die allgemeine Maskenpflicht auch im Einzelhandel bestehen.