Schocken für die Sicherheit Polizei und Bundespolizei zeigen richtiges Verhalten am Bahnübergang Gefährliche Situationen am Bahnübergang in Leschede

Die Präventionsteams der Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim und der Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim haben am Bahnübergang in Leschede an der Emsstraße Verkehrsteilnehmer über richtiges Verhalten an Bahnübergängen aufgeklärt. Dabei stellten sie einen Kleinwagen aus, der in Kluse von einer Lokomotive erfasst worden war.

Mit dem völlig zerstörten Auto, das im Januar 2013 in Kluse am Bahnübergang verunglückt ist, wollten die Polizisten authentisch zeigen, dass man eigentlich kein Chance gegenüber einer Lok habe.

Emsbüren. Die Polizeipräventionsberater Hauptkommissar Klaus Wermeling und Kommissarin Heike Berding sowie Oberkommissar Hermann Lampen und Hauptmeister Carsten Weidanz von der Bundespolizei erklärten zu der Aktion „Schocken für die Sicherheit“ am Bahnübergang an der Emsstraße: „Wir haben hier direkt miterlebt, wie wichtig die Aufklärung ist, denn während unserer Aktion haben mehrere Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger den Bahnübergang trotz des Rotlichtes überquert.“

Das Team machte auf die dramatischen Folgen von Leichtsinn und Unachtsamkeit am Bahnübergang aufmerksam. Sie stellten ein originales Unfallauto auf, das am 6. Januar 2013 am Bahnübergang in Kluse (Dörpen) von einer Lokomotive erfasst worden war. Dessen 86-jährige Fahrerin war von der Straße abgekommen, hatte sich überschlagen und war auf dem Dam liegend auf dem Bahnübergang gelandet. Sie hatte Glück im Unglück, denn zwei Männer holten sie aus dem Wagen, bevor dieser drei Minuten später von der Lok erfasst wurde.

Die Beamten gaben in Emsbüren Antworten auf viele Fragen und Informationen zur Thematik. Lampen und Wermeling erklärten: „Lieder haben wir an diesem Bahnübergang immer wieder Meldungen, dass Rotlicht missachtet wird. Trotz des Roten Blinksignals fahren die Verkehrsteilnehmer über den Bahnübergang und umfahren auch die sich zunächst senkenden Halbscharanken. Auch Schüler laufen noch hinüber. Dieses Verhalten ist lebensgefährlich.“

Die Polizeiteams hätten schon viele Kontrollen durchgeführt und wollten jetzt ganz bewusst mit Hilfe des total zerstörten Autos authentisch zeigen, welche Kräfte entstehen und das man eigentlich kein Chance gegenüber der Lok habe. „Ein Zug hat bei einer Geschwindigkeit von 100 Kilometer in der Stunde einen Bremsweg rund 1000 Meter. Das Bußgeld bei einer Zuwiderhandlung ist empfindlich gestiegen: Es beträgt bei einer Rotlichtfahrt ab 250 Euro und es gibt vier Punkt sowie ein dreimonatiges Fahrverbot“, betonte Lampen.

Die Präventionsteams informierten Lkw-, Bus-, Auto- und Zweiradfahrer sowie wie Fußgänger und hier insbesondere die Schüler/innen, die mit dem Zug fahren. Sie betonten, dass es in den vergangenen Monaten am Bahnübergang in Leschede immer wieder zu gefährlichen Situationen gekommen sei. Im Bereich Osnabrück-Rieste seien innerhalb von drei Stunden an einem unbeschrankten und zwei beschrankten Bahnübergängen zwei Autofahrer und ein Motorradfahrer tödlich verletzt worden.

Durch leichtsinniges Verhalten komme es an den bundesweit über 17.000 Bahnübergängen immer wieder zu schweren Unfällen. Mehr als 95 Prozent dieser Kollisionen hätten durch das richtige Verhalten der Verkehrsteilnehmer verhindert werden können. „Mit einem in Deutschland bislang einmaligen Präventionsmodul setzen die Partner der Kampagne „sicher drüber“ daher bewusst auch auf den Schock-Effekt. Und sie werden repressiv eingreifen.

Für weitere Fragen stehen die Präventionsteams, Polizeioberkommissar Hermann Lampen, Telefon (04953) 9199017, und Polizeihauptkommissar Klaus Wermeling, Telefon (0591) 87109, gern zur Verfügung.

Johanna Hoffrogge als 45000. Blutspenderin in Spelle geehrt

Albert Höving (4. v. l.), Johanna Hoffrogge (Mitte) und Steffen Fleege (3. v. r.) freuten sich ganz besonders über die Glückwünsche von Bernhard Hummeldorf (links), Heidemarie Hoppe (2. v. l.), Karin Maschmeier (3.v. l.), Franz- Josef Thien (rechts) und Werner Thele (2. v. l.).

Die Blutspende blickt in Spelle auf eine lange Tradition zurück. Mit rund acht Terminen pro Jahr und circa 1.000 Spenden jährlich, wurde jetzt die 45000. Blutspende geehrt. Johanna Hoffrogge aus Varenrode hatte das große Glück und war zur richtigen Zeit am richtigen Ort – somit erhielt sie die Ehrung zur 45000. Blutspende. „Frau Hoffrogge nimmt am heutigen Tag bereits zum 44. Mal an der örtlichen Blutspende teil. Es ist von besonderer Bedeutung, wenn Bürgerinnen und Bürger durch die uneigennützige Bereitschaft unbekannten Menschen mit lebensbedrohlichen Verletzungen oder Erkrankungen helfen“, gratulierte und dankte der Vorsitzende des DRK Ortsverbandes Spelle Werner Thele auch in Namen der Teamleiterin Heidemarie Hoppe sowie dem Bereitschaftsleiter Franz-Josef Thien. Ebenso wurde auch Steffen Fleege aus Spelle als 44999. Spender (16 Spende) und Albert Höving aus Varenrode (104 Spende) geehrt. „Auch dem DRK Ortsverband Spelle und den vielen ehrenamtlichen Helfern gilt ein besonderer Dank. Dieser Einsatz ist lange nicht selbstverständlich. Durch eine Blutspende kann man Lebensretter werden“, betonte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und gratulierte ebenfalls den Geehrten. Blut spenden kann grundsätzlich jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren. Die Spende ab einem Alter von 69 Jahren ist nach individuellen Entscheidungen der Ärzte des DRK-Blutspendedienstes auch möglich. „Mitzubringen ist ein Unfallhilfe- und Blutspenderpass, bei Erstspendern reicht ein amtlicher Lichtbildausweis“, erklärte Frau Karin Maschmeier, Gebietsreferentin Grafschaft Bentheim/Emsland und appellierte anlässlich der Ehrung nochmals an alle gesunden Mitmenschen, durch eine Blutspende zum Lebensretter zu werden. Leben und Gesundheit sind die größten Geschenke die man bekommen kann. Der nächste Blutspendetermin findet voraussichtlich am Montag, 08. Januar 2018 und Dienstag, 09. Januar 2018 von 16.30 bis 20.30 Uhr im Bürgerbegegnungszentrum statt.

APASSIONATA Der Traum in der EmslandArena am 20. + 21.01.2018

Lingen/ EmslandArena Vorverkaufsstart: Heute, Mittwoch um 9:00 Uhr Ermäßigte Ticketpreise für Kinder und Gruppen!

Bei APASSIONATA Der Traum heißt es Bühne frei für traumhaft schöne Pferde und großartige Artisten! Holger Ehlers, welcher bereits bei früheren APASSIONATA-Shows Komponist und Regisseur war, stellt sein kreatives Können in einer neuen, spektakulären Show unter Beweis. Aufwändig und mit viel Phantasie in Szene gesetzt, erleben Kinder und Erwachsene ein erstklassiges Bühnenspektakel.

Untermalt von zauberhafter Musik, erzählt APASSIONATA Der Traum die mitreißende Geschichte über eine Zeitkapsel mit geheimnisvollem Inhalt. Abgesandte aus allen Teilen der Erde machen sich mit ihren edlen Rössern auf den Weg, beflügelt von magischen Briefen.

Von anmutigen Andalusiern, kraftvollen Friesen oder dem bis fast zwei Meter hohen Shire Horse: Über 50 Pferde begeistern die Zuschauer in beeindruckenden Szenen. In Freiheitsdressuren, Westernreiten, Hoher Schule und atemberaubenden Stunts zeigen die Pferde und Reiter ihre Talente. Natürlich dürfen auch die niedlichen Esel und Ponys nicht fehlen, die für viel Gelächter und gute Laune im Publikum sorgen.“

Erstklassige Tänzerinnen und Tänzer, fantasievoll gestaltete Kostüme und  aufsehenerregende Licht- und Soundeffekte vollenden das Gesamtkunstwerk zu einem Erlebnis, dass bleibt und in jedem Besucher sanft nachhallt.

Hafen-Geschichten gesucht: Hafen Spelle-Venhaus GmbH feiert 40-jähriges Jubiläum

Spelle – Ursprünglich war er nur ein kleiner Parallelhafen in der Größe einer Schiffslänge, heute ist der Hafen Spelle-Venhaus nicht nur logistische Drehscheibe, sondern auch wichtiger Wirtschaftsstandort im südlichen Emsland. Diese Entwicklung kommt nicht von ungefähr, denn seit knapp 40 Jahren sorgt die Hafen Spelle-Venhaus GmbH, eine Tochtergesellschaft der Samtgemeinde Spelle und der Gemeinde Spelle, für den Erfolg des Hafens. Zum Jubiläum im Jahr 2018 wird eine Chronik erstellt, die unter anderem sichtbar machen soll, wie Spelle und sein Hafen zusammengehören.

Hierfür werden Geschichten und Fotos gesucht, die mit dem Hafen Spelle-Venhaus in Verbindung stehen. „Was haben Sie am Hafen erlebt? Woran können Sie sich besonders erinnern? Was hat Sie gefreut, was hat Sie geärgert? Welche Momente haben Sie auf Fotos festgehalten? Helfen Sie mit, die Chronik zu einem echten Stück Spelle zu machen“, bitten Bernhard Hummeldorf, Samtgemeindebürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender, sowie Geschäftsführer Stefan Sändker um Mithilfe. Während der letzten Jahrzehnte wurde der Hafen kontinuierlich ausgebaut: Inzwischen bietet er eine moderne Infrastruktur und eine Verkehrsanbindung an Straße, Schiene und Wasser, die ihn besonders attraktiv macht. Zahlreiche mittelständische Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen haben sich hier angesiedelt. Unter den deutschen Binnenhäfen ist Spelle-Venhaus fest etabliert. Das Land Niedersachsen hat den Hafen sogar als landesbedeutsamen Binnenhafen ausgewiesen. Geschichten und Fotos nimmt bis zum 15. November bei der Samtgemeinde Spelle Katrin Brüggemann entgegen (Tel: 05977 937-230, E-Mail: brueggemann@spelle.de) Sämtliche Unterlagen werden unversehrt zurückgegeben.

Polizei bringt Drogendealer in Haft

Lingen – Der Polizei ist am Sonntag ein Schlag gegen zwei Drogendealer aus Lingen gelungen. Gegen einen 21-jährigen Mann wurde Haftbefehl erlassen. Beamte des zentralen Kriminaldienstes hatten bereits seit längerem gegen ihn und seinen 29-jährigen Mittäter ermittelt. Weil der Polizei Hinweise vorlagen, dass es am Sonntag zu einer größeren Drogenauslieferung kommen sollte, schlugen sie zu. Die Männer wurden in einem BMW festgenommen. Im Fahrzeug fanden die Beamten ein Kilogramm Marihuana, 50 Gramm Kokain, fünf Ecstasy-Pillen sowie eine große Menge Bargeld. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des 21-jährigen Haupttäters wurden weitere 1,5 Kilogramm Marihuana sowie zahlreiche Beweismittel aufgefunden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück, erließ das Amtsgericht Lingen Haftbefehl gegen den 21-jährigen. Der 29-jährige Mittäter wurde zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

Daniel Altemöller erhält sein Diplom zum „Staatlich geprüften Tennislehrer“

Spelle: Am 22. September 2017 erhielt Daniel Altemöller, Tennislehrer der SCSV TENNIS-ACADEMY sein Diplom und darf sich jetzt „Staatlich geprüfter Tennislehrer“ nennen. In der über zwei Jahre dauernden Ausbildung erwarb Daniel als bisheriger B-Trainer das begehrte Diplom.

Neben Michael Gärthöffner, ist Daniel Altemöller der zweite Trainer der SCSV TENNIS-ACADEMY, der diesen begehrten Titel führen darf. Im Fußball benötigt z.B. jeder Bundesligatrainer die  Ausbildung zum „Staatlich geprüften Fußballlehrer“, um Profimannschaften der Bundesliga trainieren zu dürfen.

Der Vorstand der Tennisabteilung gratuliert Daniel Altemöller herzlich zu diesem Diplom. In der Ausrichtung unserer SCSV TENNIS-ACADEMY ist dieses ein weiterer wichtiger Meilenstein. Im Tennis in Spelle gibt es weiterhin so große Zuwächse, dass zur Sommersaison 2018 ein vierter Tennistrainer(in)  gesucht wird. Interessenten können sich gerne melden.

Raumausstattung Hilge an neuem Standort OB Krone: Bereicherung für die Rheiner Straße

Lingen. Wer die neuen Räumlichkeiten des Raumausstatters Hilge an der Rheiner Straße 74 betritt, befindet sich sofort in einer anderen Welt. Hochwertige Gardinen, Teppiche, Tapeten und Musterstoffe prägen den hellen und modern gestalteten Verkaufsraum. Polstermöbel und liebevoll arrangierte Wohnaccessoires verleihen ihm einen besonderen Charme. Erst vor wenigen Wochen ist das Familienunternehmen Hilge vom bisherigen Standort an der Mühlentorstraße in den Neubau umgezogen – mitsamt der firmeneigenen Polsterei und Näherei. Sichtlich beeindruckt gratulierte Oberbürgermeister Dieter Krone dem Ehepaar Evelyn und Dirk Hilge zur erfolgreichen Neueröffnung: „Ihr Betrieb und diese einladenden Räume sind eine Bereicherung für die Rheiner Straße. Was sie hier präsentieren, ist echte Handwerkskunst.“ Das Ehepaar leitet das Unternehmen in zweiter Generation und beschäftigt derzeit zehn Mitarbeiter, darunter auch ein Auszubildender zum Raumausstatter sowie regelmäßig Praktikanten.

„Im Bereich der Raumausstattung bieten wir alles aus einer Hand an – von der Beratung, über die Herstellung bis hin zur Montage“, erklärte Evelyn Hilge bei einem Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten. Die hauseigene Polsterei und das Nähatelier, in dem fünf Näherinnen beschäftigt sind, würden es ermöglichen, fast alle Wünsche der Kunden direkt vor Ort zu erfüllen. „Vor allem aber können wir sofort reagieren, wenn kurzfristig beispielsweise eine Gardine benötigt wird oder Änderungen vorgenommen werden müssen“, machte Evelyn Hilge deutlich. Das Angebot des 1973 gegründeten Unternehmens ist breit gefächert und umfasst die Bereiche Raumausstattung, Dekoration, Polsterei, Teppiche, Accessoires und Sonnenschutz. „Die Resonanz unserer Kunden auf den neuen Standort ist sehr positiv“, freute sich Dirk Hilge. „Wir sind in ganz vielfältigen Bereichen aktiv und sprechen übrigens nicht nur private Kunden an, sondern wir statten auch Firmen, öffentliche Gebäude, Hotels und Gastronomiebetriebe aus“, merkte der Raumausstattermeister abschließend an.

Versuchter sexueller Übergriff auf 17-jährige

Am Montagnachmittag ist es in der Nähe der Sportanlage des TUS Haren zu einem vermutlich sexuell motivierten Übergriff auf eine junge Frau gekommen. Die 17-jährige war gegen 16.30 Uhr auf einem dortigen Feldweg, nahe der Straße Am Brookdeich spazieren. Dort kam ihr ein bislang unbekannter Mann auf einem Fahrrad entgegen und sprach sie an. Er fragte nach dem Weg in Richtung Meppen. Die Jugendliche antwortete ihm und setzte anschließend ihren Weg fort. Unvermittelt wurde sie dann von hinten ergriffen und in Richtung eines angrenzenden Gebüsches gezerrt. Weil sie sich mit lauten Schreien, Schlägen und Tritten intensiv zur Wehr setzte, ließ der Täter von ihr ab und flüchtete auf seinem braunen Hollandrad in Richtung der Sportplätze. Er wird als etwa 18 bis 20 Jahre alt und von kräftiger bis dicker Statur beschrieben. Er hatte kurzes Haar und sprach akzentfreies Deutsch. Der Mann war mit einem blauen T-Shirt der Marke Jack&Jones, einer blauen Sweatjacke und einer kurzen blauen Hose bekleidet. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (05932)72100 bei der Polizei Haren zu melden.

Grundschulkinder sind jetzt Profis in gesunder Ernährung

Spelle – Die Kinder der 3. Klasse in der Johannes-Grundschule in Spelle sowie der Ludwig-Schriever-Grundschule in Lünne haben erfolgreich den aid-Ernährungsführerschein erworben und sind nun echte Profis in Sachen gesunder Ernährung.

In sechs Unterrichtseinheiten, in denen die Ökotrophologinnen Marianne Kley und Ingrid Kotte mit großem Einsatz die wesentlichen Grundlagen einer gesunden und ausgewogenen Ernährung ansprechend vermittelt haben, konnten die Drittklässler nicht nur einen Einblick über Nährwerte und die Bausteine einer gesunden Ernährung gewinnen, auf der Tagesordnung standen ebenso Hygieneregeln, Schneidetechniken und Tischkultur. „Neben der Wissensvermittlung hat das gemeinsame Zubereiten, Essen und Aufräumen den größten Stellenwert eingenommen“, erklärte Kotte das erfolgreiche Konzept. Abgeschlossen wurde das von der AOK und der Samtgemeinde Spelle finanziell unterstützte Projekt des Bundeszentrums für Ernährung mit einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung. Als die praktische Prüfung des Ernährungsführerscheins ansteht, sind die Kinder mit großer Begeisterung und flinken Händen dabei: Aufgabe war es, unter Beachtung des bisher gewonnenen Wissens ein leckeres und gesundes Buffet herzurichten. So wurden den Gästen der Abschlussprüfung „knusprige Brotgesichter“, „Knackiges Knabbergemüse mit Dip“, „Kunterbunter Nudelsalat“, „Fruchtiger Schlemmerquark“ und „Obstsalat“ serviert. Gleichzeitig stellten die Kinder ihr Können in puncto Tischdecken und Tischdeko unter Beweis. „Der aid-Ernährungsführerschein ist ein tolles Projekt, um den Wert von Lebensmitteln und gesunder Ernährung praxisnah zu vermitteln“, zeigten sich Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeisterin Magdalena Wilmes in der Ludwig-Schriever-Grundschule beeindruckt und applaudierten den Kindern für das gelungene Buffet. 16 Schülerinnen und Schüler aus Lünne sowie 88 Drittklässler aus Spelle haben den Ernährungsführerschein erworben. Die Schulleiterinnen Claudia Sülberg (Spelle) und Eva Lammers (Lünne) dankten besonders den Eltern, die die Abschlussprüfung begleitet haben sowie den Bäckereien Herbers und Sabel für die Unterstützung des Projektes.

ERÖFFNUNG KRONE FRANCE SAS CENTER

Das Team von Krone France eröffnete mit rund 250 Gästen aus der französischen Logistikbranche das neue Krone Center in Lyon in der Nähe des Flughafens Lyon Saint Exupéry (ca. 5 min Fahrt). Bernard Krone betonte in seiner Begrüßungsrede: „Wir verfolgen konsequent unsere Strategie „Nah am Kunden“ weiter. Als professioneller Trailer-Hersteller sind wir Dienstleister rund um das Fahrzeug und halten komplette Service-Pakete vor.“

Auch Hausherr Philippe Lamberet unterstreicht, dass im neuen Krone Center alle Kompetenzen unter einem Dach untergebracht sind: neben dem Vertrieb von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen sind am Stützpunkt Lyon Pusignan klassischer Service und die Dienstleistungen Finance und Fleet erhältlich. Das Krone Center leistet die lokale Endmontage, unterhält ein Ersatzteillager und eine Servicewerkstatt.

Krone France vertreibt ca. 2.000 Neufahrzeuge sowie rund 280 Gebrauchtfahrzeuge über Krone Used. Knapp 50 Einheiten sind in Frankreich über Krone Fleet vermietet. Im neuen KRONE Center in Pusignan/ Lyon arbeiten 25 Mitarbeiter, inklusive des Teams Krone Fleet.

Schüler finden Leiche in einem Waldstück in Lingen

Update Dienstag 17.10.2017
Die Identität des am gestrigen Vormittag aufgefundenen Leichnams ist geklärt. Es handelt sich um einen 20-jährigen Mann mit Wohnsitz in Lingen. Zeugen hatten den Verstorbenen zuletzt vor etwa drei Wochen lebend gesehen. Die am heutigen Tage durchgeführte Obduktion des bereits stark verwesten Leichnams, ergab bislang keine Hinweise auf ein Fremdverschulden am Tode des Mannes. Die Polizei ermittelt dennoch zunächst weiter in sämtliche Richtungen.

Drei Schüler der Berufsbildenden Schulen aus Lingen fanden am Montagmorgen gegen 11:20 Uhr vermutlich einen männlichen Leichnam in einem Waldstück am Schwarzen Weg. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück und die Rechtsmedizin aus Oldenburg sind in Kenntnis gesetzt worden und die Polizei aus Lingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Weitere Details ergeben sich nach einer für morgen geplanten Obduktion.

Litauische Polizisten zu Besuch in Lingen

Eine litauische Polizeidelegation besuchte am Mittwoch der vergangenen Woche die Polizeiinspektion in Lingen. Der Besuch ist Teil eines über Europol in Den Haag vermittelten Informationsaustausches zwischen europäischen Polizeibehörden. Im Mittelpunkt des Besuches in Lingen standen dabei die Aufbaustrukturen der niedersächsischen Polizei, vor allem aber die Arbeit in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim. Besonders interessiert waren die osteuropäischen Gäste an der polizeilichen Praxis in der Zusammenarbeit mit den Niederlanden. Philip Wilson, Leiter der Polizeistation Haselünne, und Mark Plassonke, Koordinator der regionalen Verbindungsstelle zu den Niederlanden, standen den Gästen nach zwei hochinteressanten Vorträgen dabei Rede und Antwort. Nach einem regen Gedankenaustausch wurden die Gäste durch Inspektionsleiter Karl-Heinz Brüggemann in Richtung Bad Bentheim verabschiedet.  Hier stand für die Litauer noch ein Besuch des Grenzüberschreitenden Polizeiteams  (GPT) auf dem Programm.

Einbruch in Firmengebäude Geldkassette samt Inhalt gestohlen

Bislang unbekannte Täter sind zwischen Donnerstagmorgen und Sonntagnachmittag in ein Firmengebäude an der Kruppstraße eingedrungen. Sie brachen eine Tür auf und drangen in das Gebäude ein. Nach bisherigen Erkenntnissen erbeuteten sie eine Geldkassette samt Inhalt sowie einen Kulturbeutel und ein Taschenlampenset von Maglite. Der angerichtete Gesamtschaden wird auf etwa 200 Euro beziffert. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (05977)929210 bei der Polizei Spelle zu melden.

Bei strahlendem Sonnenschein kamen am Sonntag tausende Besucher auf die Herbstkirmes nach Rheine

Die Rheiner Herbstkirmes  öffnete am Freitag ihre Tore. Tolle Attraktionen warteten auf zwei Plätzen und in der Innenstadt auf die zahlreichen Besucher. Karussells, Loswagen, duftende Mandel-, Imbiss- und Ausschankwagen sowie weitere Attraktionen begeisterten die Besucher.
Mit vielen Großfahrgeschäften war die Rheiner Herbstkirmes wieder einmal optimal aufgestellt. Auf ca. 30.000 qm war für jedermann etwas dabei. Auch in diesem Jahr hatten sich die Schausteller vieles einfallen lassen! Der Besuch der Rheiner Herbstkirmes lohnte sich.
In der Innenstadt hatten die Geschäfte von 13.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, und viele Besucher nutzten die Gelegenheit noch zum Shoppen.

KIDS-Fußballcamp beim SC Spelle-Venhaus

 

Vom 13 bis zum 15.10 fand auf dem Sportgelände des SC Spelle-Venhaus ein Fußballcamp mit Tommy Reichenberger und seinem Team statt. Hier haben 45 fußballbegeisterte Kids an drei Tagen Einblicke in Tommys Trainingskonzept erhalten. Ihnen wurden Tipps und Tricks rund um das Fußballspielen beigebracht. Nach den Trainingseinheiten ging es los. Die Kinder wurden in Mannschaften eingeteilt und konnten nun die Trainingsinhalte umsetzen. Der Fußballvorstand bedankt sich bei allen Helfern und Sponsoren, die zum Gelingen beigetragen haben. Für die gute Verpflegung bedankt sich der Vorstand bei Giuseppe Soraci von Monte Bianco aus Spelle.

Ein großer Dank ging auch an Tommy Reichenberger und Team für ein tolles Kids – Fußballcamp beim SCSV.

 

Eröffnung der Herbstkirmes in Rheine durch den stellvertretenen Bürgermeister

Rheine. Die Rheiner Herbstkirmes 2017 ist eröffnet! In diesem Jahr stehen vom 13. bis zum 16. Oktober wieder unzählige spannende Attraktionen für Jung und Alt zur Verfügung. Spaß und Spannung, Fliehkraft und Tempo: Vier Tage lang wird den Besucherinnen und Besuchern ein atemberaubendes Programm auf hohem Niveau geboten. Doch auch das Schlemmen darf auf einer Kirmes nicht fehlen. Von Paradiesäpfeln, über Zuckerwatte, bis hin zu gebrannten Mandeln, die Favoriten dieser Veranstaltung und noch vieles mehr sind selbstverständlich auch in diesem Jahr wieder dabei.
Bereits vergangenen Donnerstag eröffnete Brauer die Herbstkirmes mit dem traditionellen Fassanstich. Er betonte den beachtlichen Fortschritt, der mit den Jahren kam. ,,High-Tech-Karussells, die sich auf dem Oktoberfest oder bei den Cannstatter Wasen in Stuttgart finden lassen“, so Brauer. Diese sind auf 30.000 Quadratmetern an den Standorten Elisabeth-Platz, Emstor-Platz und in der Innenstadt zu finden. Seinen persönlichen Dank und ein erfolgreiches Wochenende richtete er allen Schaustellern, Verkäuferinnen und Verkäufern in den Geschäften und Ständen, den Organisationsteams des Verkehrsvereins und des Ordnungsamts und selbstverständlich den Besucherinnen und Besuchern der Kirmes aus. Allein durch die gut abgestimmte Zusammenarbeit aller Beteiligten sei ein Event wie dieses überhaupt möglich.

Leschede – Schocken für die Sicherheit: Informationen zum richtigen Verhalten am Bahnübergang

Leschede – Am kommenden Montag möchten Präventionsbeamte der Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim und der Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim auf die dramatischen Folgen von
Leichtsinn und Unachtsamkeit am Bahnübergang aufmerksam machen. Zwischen 14 und 17 Uhr wird dafür am Bahnübergang der Emsstraße in Leschede ein originales Unfallauto aufgestellt. Die Beamten stehen Interessierten darüber hinaus für Fragen und Informationen zur Thematik als Ansprechpartner zur Verfügung. In den vergangenen Monaten kam es am Bahnübergang in Leschede immer wieder zu gefährlichen Situationen. Fußgänger und Verkehrsteilnehmer überquerten den Bahnübergang trotz geschlossener oder sich senkender Schranken. Dieses Verhalten ist lebensgefährlich! Durch leichtsinniges Verhalten kommt es an den bundesweit über 17.000 Bahnübergängen immer wieder zu schweren Unfällen. Mehr als 95 Prozent dieser Kollisionen hätten durch das richtige Verhalten der Verkehrsteilnehmer verhindert werden können. Mit einem in Deutschland bislang einmaligen Präventionsmodul setzen die Partner der Kampagne „sicher drüber“ daher bewusst auch auf den Schockeffekt. Für weitere Fragen stehen Ihnen gerne die Präventionsbeamten der Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim, Herr Polizeioberkommissar
Hermann Lampen unter der Telefonnummer (04953)9199017 sowie Polizeihauptkommissar Klaus Wermeling von der Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim unter (0591)87109 zur Verfügung.

Fühner will sich für eine gute ärztliche Versorgung im ländlichen Raum einsetzen

Besuch des NRW-Ministers Karl-Josef Laumann im Bonifatius Hospital„Genial“ für Vernetzung und Stärkung des ländlichen Raums

Lingen. Das vergangene Wochenende stand für den CDU-Landtagskandidaten Christian Fühner ganz im Zeichen der medizinischen Versorgung. Zu diesem Anlass konnte der CDU-Landtagskandidat nach einem Gespräch beim Ärzte-Netzwerk „Genial“ den Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales aus Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann als Gast im St. Bonifatius Hospital begrüßen.

In einem Gespräch mit „Genial“-Geschäftsführer Christoph Schwerdt und dem Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Hentrich konnte Fühner sich ein Bild von der Arbeit des Ärzte-Netzwerks im südlichen Emsland machen. Dieses bietet mit Projekten wie dem „genial-Lotsen“ oder der „genial-Heimärztin“ Konzepte an, um Patienten eine Orientierungshilfe bei der Facharztsuche zu geben und ärztliche Versorgung zu vereinfachen und zu vernetzen.

Als problematisch stufte Hentrich den Ärztemangel im ländlichen Raum ein. Um diesem entgegenzutreten sei eine Erhöhung der Studienplätze dringend notwendig. Auch müsse das Bild eines niedergelassenen Mediziners verändert werden. Die Attraktivität des Landarztberufes sei aber nicht über Geld zu steigern, viel wichtiger seien eine gute örtliche Infrastruktur. Eine Landarzt-Quote lehnte Hentrich demgegenüber aus mehreren Gründen ab: Zum einen sei ein junger Mensch, der das Studium beginnt, nicht im Stande bereits abzuschätzen, wo er nach dem Studium stehen wird, zum anderen würde sich im Grunde nur ein „Mitnahmeeffekt“ durch Studierende einstellen, die von Anfang an Landarzt werden wollten.

Eine Chance sehen Hentrich und Schwerdt zudem in Medizinischen Versorgungszentren, die durch qualifizierte Ärztenetzwerke organisiert sind. So würden junge Ärzte auf die Freiberuflichkeit vorbereitet und verwaiste Landarztpraxen weitergeführt werden. Dieses Konzept käme auch der Ausgewogenheit von Arbeits- und Privatleben, die gerade für junge Ärzte einen immer höheren Stellenwert einnimmt, entgegen.

Das Thema „Fachkräftemangel“ spielte auch bei dem Gespräch im St. Bonifatius Hospital eine große Rolle. Nach einem Vortrag durch den Geschäftsführer Martin Diek diskutierten Vertreter der Pflegedirektion, der Ärzteschaft und Krankenhausverantwortlichen mit CDU-Stadtratsmitgliedern, Landtagskandidat Fühner und Minister Laumann über verschiedene gesundheitspolitische Themen. Einen hohen Stellenwert nahm dabei neben der ausbaufähigen Digitalisierung im Gesundheitsbereich und notwendigem Bürokratieabbau der Ärzte- und Pflegekräftemangel ein.

Gerade im Bereich der Pflege gibt es deutschlandweit immer mehr offene Stellen. Aufgrund des demographischen Wandels gibt es immer weniger junge Leute,  die in die Ausbildung gehen. Theoretisch müsste bis 2025 jeder siebte neue Auszubildende in den Bereich der Pflege gehen, um zukünftig alle Stellen abdecken zu können, so Laumann.

Demgegenüber betonte Pflegedirektor Ludwig Kerschbaum, dass man im Bonifatius Hospital Lingen gut aufgestellt sei: „Unsere sehr guten Bedingungen für Pflegekräfte haben sich rumgesprochen, so dass wir immer noch mehr Bewerber als offene Stellen in der Pflege haben.“ Kerschbaum sprach zudem Minister Laumann seinen Dank für seine hervorragende Arbeit als Beauftragter der Bundesregierung für Belange der Patienten und der Pflege aus. Laumann betonte hierzu nochmal, dass eine Lobby für die Pflege unverzichtbar sei, denn „wenn man über die Pflege spricht, muss die Pflege auch mit am Tisch sitzen“.

CDU-Landtagskandidat Christian Fühner konnte aus beiden Gesprächen Kritik, aber auch Anreize für zukünftige Verbesserungen und mögliche politische Ziele mitnehmen. Er betonte: „Für die medizinische Versorgung auf dem Land sind sowohl schnell erreichbare Hausärzte, als auch Krankenhäuser mit einer zeitgemäßen technischen Ausstattung notwendig. Wir sind hier sehr gut aufgestellt und dies soll auch so bleiben. Deshalb setze ich mich für den Ausbau und den Erhalt der ärztlichen Versorgung ein.“

Havixbecker Künstler stellt im Wöhlehof aus

Spelle – Die Diele des Bürgerbegegnungszentrums Wöhlehof ist erneut Schauplatz einer ausdrucksstarken Kunstausstellung. Bis Freitag, 08. Dezember 2017, sind 18 Bilder unter dem Titel „Bäume spüren“ von Peter Weber ausgestellt.

„Bäume spürt man, wenn man auf das Gelände des Wöhlehofes kommt, Bäume spürt man, wenn man in das Gebäude tritt und Bäume spürt man hier auf der Diele“, leitete Norbert Borner, Vorsitzender des Forums Kultur erleben, die aktuelle Kunstausstellung im Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof in Spelle vor etwa 40 Gästen ein. Sie trägt den Titel „Bäume spüren“ und passt daher nach Ansicht Borners hervorragend zum Ausstellungsort. Peter Weber aus Havixbeck, bis 2001 an der Universität Münster als Geograf tätig, beschäftigt sich seit seiner Emeritierung mit Kunst und stellt 18 Werke seiner Schaffenskraft in Spelle aus. „Die Auseinandersetzung mit dem Motiv zeigt, wie intensiv Peter Weber beobachtet und seine Sichtweise umsetzt – aber auch den Betrachter in seine eigene Stimmung mit einbezieht“, erklärte Borner. Bürgermeister Andreas Wenninghoff sah in der Ausstellung einen großen Gewinn für das örtliche Kulturleben: „Der Wöhlehof bietet für diese Gemälde den passenden Rahmen und bietet Raum für Inspiration.“ Der Kontakt Webers nach Spelle ist den Eheleuten Heidel und Norbert Borner zu verdanken, die den emeritierten Professor vor einigen Jahren bei einem Seminar in Münster kennengelernt und vor kurzem bei einer Reise nach Sardinien wiedergetroffen haben. Nach einem Besuch in Havixbeck wurde die Ausstellung der Kunstwerke in Spelle vereinbart. Dabei reicht die künstlerische Schaffenskraft über unterschiedliche stilistische Mittel und Acyrl-Technik bis hin zu abstrakten Darstellungen und Variationen aus vorhandenen Elementen. So hat der Künstler Collagen aus verschiedenen Papieren, wie alten Kartenausschnitten hergestellt, deren Straßenzüge aus der Ferne wie die Struktur einer Baumrinde wirken. Bei genauerer Betrachtung hingegen lassen sich Straßennamen und –züge erkennen. Bei alldem präsentiert sich Weber als ausgewiesener Kenner von Bäumen und deren Charaktereigenschaften, die er gekonnt in seinen Werken aufgreift. „Ich hoffe, dass die Ausstellung dem Betrachter neue Einsichten in Bäume vermittelt“, war Weber gespannt auf die Reaktionen der Betrachter. Angereichert wurde die Vernissage durch das lyrische Gedicht „Ficus Watkinsiana“ von Jan Wagner, gekonnt vorgetragen durch Heidel Borner. Zu sehen ist die Ausstellung bis Freitag. 08. Dezember 2017, zu den Öffnungszeiten des Wöhlehofes sowie bei Veranstaltungen und nach Vereinbarung.

Drei unbekannte Männern überfallen 39-jährigen auf dem Weg zur Arbeit

Salzbergen : Am frühen Montagmorgen ist ein 39-jähriger Mann auf dem Radweg zwischen der Dr. Lepenau-Straße und dem Bruchweg ausgeraubt worden. Gegen 5.30 Uhr war er dort mit seinem Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit. In unmittelbarer Nähe zur Großsporthalle wurde er dann von drei unbekannten Männern angehalten. Sie versperrten ihm den Weg und forderten ihn auf, Geld heraus zu geben. Obwohl das Opfer  der Aufforderung nachgekommen war, wurde er anschließend von einem der Täter niedergeschlagen. Die Männer flüchteten gemeinsam in Richtung Dr. Lepenau-Straße. Eine detaillierte Beschreibung liegt aktuell nicht vor. Sie waren jeweils um die 40 Jahre alt und zwischen 1,80 und 1,90 Meter groß. Der Haupttäter sprach akzentfreies Deutsch. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (05976)1088 mit der Polizei Salzbergen in Verbindung zu setzen.

Klassentreffen nach 50 Jahren

Spelle – Die Wiedersehensfreude war groß, als sich die ehemaligen Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrgangs 1967 der damaligen Katholischen Volksschule Spelle zum 50-jährigen Klassentreffen versammelt hatten.

Viel zu erzählen hatten sich die 18 Mitschüler sowie der ehemalige Klassenlehrer Wolfgang Kaufmann als sie zur Kaffeetafel im Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof eingetroffen sind. Über die Entwicklung in Spelle berichtete Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und begrüßte die damalige Klassengemeinschaft: „Es ist ein tolles Signal, wenn die Abschlussklasse von 1967 fünf Jahrzehnte später hier im Wöhlehof zusammenkommt.“ Des Weiteren stand auf der Tagesordnung ein Besuch des Krone Museums sowie ein geselliger Abschluss im Restaurant Haus Krone.

Foto:  In Erinnerung an die Schulentlassung vor 50 Jahren traf sich der Abschlussjahrgang 1967 der damaligen Volksschule Spelle im Wöhlehof.

Neue Trainingsanzüge für die F2 des SC Spelle-Venhaus

Die Freude war groß bei der F2-Jugend des SC Spelle-Venhaus, als die neuen Trainingsanzüge zum ersten Mal übergestreift wurden. Die Spieler und Trainer der Mannschaft bedanken sich bei Tsampazis Paschalis Inhaber vom Restaurant Kreta aus Spelle für die großzügige Geste und wollen im neuen Outfit ihr fußballerisches Können weiter verbessern.

Lünner Sozialausschuss stellte die jüngsten Einwohner in den Fokus

Lünne – Die Betreuung der jüngsten Einwohner stand im Mittelpunkt der letzten Sitzung des Sozialausschusses der Gemeinde Lünne. Die Mandatsträger informierten sich vor Ort über die neu eingerichtete Großtagespflege sowie über den neugestalteten Spielplatz des St.-Vitus-Kindergartens.

Der neugestaltete Spielplatz am St.-Vitus-Kindergarten sowie die neue Großtagespflege waren Stationen des Lünner Sozialausschusses.

„Wir brauchen geeignete und qualitativ hochwertige Angebote für unsere Kinder, um zum einen als Wohnort für Familien interessant zu sein, aber andererseits auch, um Familien zu entlasten“, bekräftigte Dr. Bernd Burrichter, Sozialausschussvorsitzender, bei der Besichtigung der neu eingerichteten Großtagespflege. Petra Krandick, Koordinatorin des Familienzentrums „Haus der Familie“ und Einrichtungsleiterin, erklärte, dass seit August in eigens angemieteten Räumen Betreuungsplätze für ein- bis dreijährige Kinder geschaffen wurden. „Im Gegensatz zur Kindertagespflege findet die Großtagespflege in Räumen statt, die nicht als privater Wohnraum genutzt werden. Hier schließen sich zwei bis drei qualifizierte Kindertagespflegepersonen zur Betreuung zusammen. Die Großtagespflege zeichnet sich durch einen familiären Charakter und kleine Betreuungsgruppen aus“, erklärte Krandick. Die Einrichtung beinhaltet einen Betreuungsraum mit Küchenzeile, einen Ruheraum, Sanitärbereich und einen Außenspielplatz. Die Kosten der Ausstattung belaufen sich auf 60.000 Euro. Anschließend besichtigten die Mandatsträger den Kindergarten St. Vitus. Hier wurde vor kurzem der Außenbereich komplett neu gestaltet und der Spielplatz umfangreich erneuert. Wie Marlies Dülmer, Leiterin des Kindergartens, betonte, hatten engagierte Eltern tatkräftig den Abbau der alten Spielgeräte vorgenommen und verschiedene Spender das Projekt finanziell unterstützt. Bürgermeisterin Magdalena Wilmes betonte den besonderen Wert eines funktionierenden Gemeinwesens und dankte allen, die sich ehrenamtlich für die Gemeinschaft und insbesondere für Kinder und Jugendliche einsetzen.

Neue Regenjacken für die E-Mädchen des SC Spelle-Venhaus

Die E-Mädchen des SC Spelle-Venhaus freuen sich über einen neuen Satz Regenjacken, welche den Fußballerinnen von Giuseppe Soraci Inhaber der Pizzeria Monte Bianco aus Spelle gesponsert wurden. Die Spielerinnen und das Trainerteam bedanken sich bei Giuseppe Soraci für die großzügige Unterstützung.

Elternbeiträge in Kindergärten in Niedersachsen zum Kita-Jahr 2018/2019 abgeschaffen ist unser Ziel


Fraktionsvorsitzender Thümler im Gespräch mit kommunalen Vertretern
Lingen. In einem Austausch mit kommunalen Vertretern, darunter haupt- und ehrenamtliche Bürgermeister aus dem südlichen Emsland, sprachen der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion im Niedersächsischen Landtag, Björn Thümler, und der örtliche CDU-Landtagskandidat Christian Fühner über die aktuellen finanziellen Herausforderungen für das Land und die Kommunen.
Björn Thümler erklärte dabei, dass es Ziel einer CDU-geführten Landesregierung sei, dass die Elternbeiträge in Kindergärten in Niedersachsen zum Kita-Jahr 2018/2019 abgeschafft werden. „Wir garantieren einen fairen Ausgleich mit den kommunalen Trägern. So ist es unser Ziel, dass das Land Niedersachsen die Kosten zu zwei Drittel und die örtlichen Kommunen ein Drittel übernehmen“, so Thümler. Zugleich wolle man die Finanzausstattung der Kommunen stärken, indem die Steuerverbundquote im Kommunalen Finanzausgleich auf 16,09 Prozent angehoben werde. „Wir wollen die Kommunen nicht einfach alleine lassen, sondern gemeinsam agieren.“
An dem Gespräch teilgenommen haben auch die Hauptverwaltungsbeamten der Samtgemeinden Freren, Lengerich und Spelle sowie der Gemeinde Salzbergen. Gemeinsam verwiesen dabei Godehard Ritz, Matthias Lühn, Bernhard Hummeldorf und Andreas Kaiser darauf, dass die Beantragung für Projekte, die mit EU-Fördermitteln finanziert werden, einen sehr hohen bürokratischen Aufwand verursache. Dadurch überlegt man, ob sich ein möglicher Aufwand rechnet oder ob man das Projekt liegen lässt. Björn Thümler sagte zu, dass man versuchen werde, diese Verfahren zu vereinfachen. Weiterhin verwiesen die Bürgermeister darauf, dass die Mittel für den ländlichen Wegebau vom Landwirtschaftsministerium leider in erheblichen Maß gekürzt wurden. Gerade diese Fördermittel seien sehr sinnvoll gewesen, damit auch eine Infrastrukturentwicklung im ländlichen Raum stattfinden könne.
Als Kandidat für das Ministeramt für Finanzen und Digitales im Schattenkabinett von CDU-Spitzenkandidat Bernd Althusmann informierte Björn Thümler ferner darüber, dass eine CDU-geführte Landesregierung sich insbesondere den Zukunftsthemen widmen will. Dazu zählt u.a. der Breitbandausbau in den ländlichen Gebieten und eine flächendeckende Mobilfunkversorgung. CDU-Landtagskandidat Christian Fühner griff dieses Thema auf und betont, dass es wichtig sei, dass auch die Randlagen mit einem Glasfaseranschluss in Zukunft ausgestattet werden: „Hier hat die Landesregierung deutlich versagt, indem sie kaum eigene finanzielle Mittel den Kommunen in Niedersachsen zur Verfügung gestellt hat. Hier muss ein Wandel erfolgen und eine Priorisierung stattfinden.“