Verdienter Sieger des Volksbank Cups

Als verdienter Sieger konnte der SV Rödinghausen den Pokal  beim 2 Sommerturnier des SC Spelle- Venhaus und erstmals als Volksbank Cup ausgerichtetem Fußball Event entgegennehmen.

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Bei perfekten Bedingungen und tollem Wetter sahen die leider nicht ganz so zahlreichen 350-400 Zuschauer ein Fußballturnier auf sehr hohem Niveau.

Alle Mannschaften zeigten sich sehr engagiert, aber bei manchen Teams merkte man, dass noch der ein oder andere Gastspieler dabei war. Der SC Spelle/Venhaus als Verein, aber auch die Elf von Sebastian Röttger, bedankt sich bei den Teilnehmer SF Lotte, SV Rödinghausen, BSV Rehden sowie BV Cloppenburg für die Teilnahme und das tolle Auftreten.

Auch im nächsten Jahr, dann hoffentlich wieder im zwei Gruppen Modus, soll wieder ein attraktives Teilnehmerfeld auf die Beine gestellt werden.

Ein herzliches Dankeschön allen Helfern, die für die Versorgung mit Getränke und Speisen gesorgt haben. Wieder mal ein toller Beitrag zum Ehrenamt.

Ein herzliches Dankeschön auch an alle Sponsoren, die für die Rahmenbedingungen eines solchen Turnieres sorgen. Ohne die finanzielle Unterstützung lässt sich ein solches Turnier nicht aufziehen.

Eine tolle Turnierzeitung wurde gestaltet von WN Design, Spelle

Die Fußballabteilung freut sich auf das nächste Jahr, wenn es dann wieder zum Volksbank Cup geht!
Bildergalerie ES Media Film & Fotografie

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Zwei Frauen von unbekannten Männern überfallen

 

Polizei

Meppen – (ots) – Am Freitagnachmittag und in der Nacht zum Samstag haben zwei unbekannte Täter zwei Frauen in Meppen überfallen und sie sexuell belästigt. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei befand sich am Freitag gegen 16.30 Uhr eine 19-jährige Frau auf einem Feldweg neben dem Herrschwiesengraben (entlang der B 70) und ging dort spazieren. Sie wurde dort von einem unbekannten Mann in Englisch angesprochen, der ein Bild von ihr machen wollte. Als die Frau dieses verneinte und weitergehen wollte, schubste der Mann sie in ein Maisfeld und küsste sie. Das Opfer konnte sich losreißen und flüchten. Als die Frau sich noch einmal umdrehte, sah sie den Mann in die andere Richtung weggehen. Der Mann soll etwa 25 Jahre alt und

1,80 Meter groß gewesen sein und wird von dem Opfer als Nordafrikaner mit dunkler Haut beschrieben. Er hatte dunkle, kurz geschnittene Haare, und trug eine blaue Jeanshose, ein blaues Oberteil (Hemd oder Shirt), das an den Ärmeln schwarz abgesetzt war. Weiterhin schwarze sportliche Schuhe und hatte ein schwarzes Handy dabei. Der Mann gebrochen Deutsch mit starkem Akzent. Kurz vor dem Überfall kam an dem späteren Opfer ein Planwagen mit Pferden, auf dem sich eine Personengruppe befand, vorbei. Die Mitfahrer könnten eventuell den Täter gesehen haben. Weiterhin wurde in der Nacht zum Samstag gegen

04.30 Uhr in der Kuhstraße eine 21-jährige Frau von einem unbekannten Mann überfallen. Die Frau befand sich auf dem Nachhauseweg und wurde in Höhe des Schwesternwohnheimes von einem Mann verfolgt, der sie in gebrochenem Deutsch ansprach. Der Mann drückte die Frau zu Boden und berührte sie unsittlich. Das Opfer wehrte sich massiv und konnte sich schließlich losreißen. Der Täter flüchtete dann in unbekannte Richtung. Der Täter soll etwa 25 bis 35 Jahre alt und 1,75 Meter groß gewesen sein. Er hatte eine schlanke Figur und kurze, schwarze, gegelte Haare und wird von dem Opfer als Südländer mit dunkler Haut beschrieben. Er hatte dichte Augenbrauen und sprach gebrochen Deutsch. Direkt nach den Vorfällen hatte die Polizei mit mehreren Streifenwagen nach den Tätern gefahndet. Die Suche verlief jedoch ergebnislos. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Meppen unter der Telefonnummer

(05931) 9490 zu melden.

Der HHG-Spelle veranstaltet am 28.07.2016 in Rahmen der Afterworkparty ein Sommer-Eisstockschießen auf dem Markeloplatz

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Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der AFTER-WORK-PARTY, organisiert durch die Gemeinde Spelle.
An diesem Donnerstag wird ab 18 Uhr unter den Augen zahlreicher Zuschauer dieses tolle Event durchgeführt. Die Teilnahme ist für jedermann möglich. Es müssen Mannschaften aus mindestens 4 Personen gebildet werden. Das wäre ein guter Anlass mit Ihren Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten, Freunden oder der Familie teilzunehmen. Begleitet werden die Spiele durch einen DJ der immer für die passende Stimmung sorgt.
Gespielt wird nicht auf einer Eisfläche, sondern auf einer speziellen Kunststoffbahn. Der Eisstock hat auf dieser Bahn ähnliche Laufeigenschaften wie auf Eis. Der Spielmodus wird Ihnen vor Ort noch einmal erklärt, eine spezielle Ausrüstung oder Bekleidung / Schuhe ist nicht notwendig. Wir würden uns freuen, wenn auch Sie sich mit einem eigenen Team an dieser tollen Veranstaltung beteiligen würden. Aber auch als Zuschauer sind Sie herzlich willkommen. Verbringen Sie doch ein paar schöne Stunden mit Freunden und Bekannten auf dem Markeloplatz.

Das Alter spielt fast keine Rolle ob Jugendliche (ab 16 Jahre) Erwachsende oder auch Senioren.
Hier geht es zum Anmeldeformular. http://www.hhg-spelle.de/images/stories/eisstock2016/anmeldung%20sommer%20eisstockschieen%202016.jpg

Landwirtschaft auch Thema der Zukunft Bundestagsabgeordneter Stegemann zu Gast in Spelle

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Zu einer Veranstaltung zum Thema Landwirtschaft hatten das Landvolk, der CDU Samtgemeindeverband und die Junge Union Spelle eingeladen. Dies war die erste Kooperationsveranstaltung dieser Art und kann mit circa 50 Besuchern als voller  Erfolg bezeichnet werden. Unter den Anwesenden war auch der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann. „Der Veranstaltungsort hätte passender nicht sein können,“ so Santen einführend. Die Familie Hoffrogge aus Spelle hatte ihre Tore geöffnet und den Zuhörern somit einen Einblick aus erster Hand in die Bioeierproduktion gewährt. Bei den Erläuterungen und einer anschließenden Besichtigung des Stalles und der Außenanlagen konnten sich die Mitglieder der Verbände einen eigenen Eindruck verschaffen. „Ich finde es wichtig, dass man sich vor Ort informiert und nicht nur die schwarzen Schafe aus den Medien kennt. Wir sind ein Familienbetrieb und mit vollem Herzen bei der Sache,“ betonte Johannes Hoffrogge. In den vielen Gesprächen wurde deutlich, dass gerade das Emsland sehr von der Entwicklung der Landwirtschaft profitiert hat. Dies dürfe nicht vergessen werden, so die Meinung der Zuhörer. Auch der Bundespolitiker Stegemann äußerte sich zum Image der Landwirte und lobte die Familie Hoffrogge und das gesamte Speller Landvolk für diese gelungene Aktion. „Der gute Ruf der Landwirte wird durch eine Gruppe fachfremder Meinungsmacher beschädigt. Solche Aktionen können helfen, um eine breite Akzeptanz der Landwirtschaft zu fördern,“ betonte der Landwirtschaftsmeister Stegemann. Der Landvolksvorsitzende Meyerdirks sehe die Landwirtschaft angesichts der steigenden Weltbevölkerung weiterhin als Zukunftsmarkt. Jedoch sollte der Dialog zwischen Politik, Landwirten und kritischen Verbänden auf die sachliche Ebene zurückkommen und nicht durch Vorurteile geprägt sein. Der Junge Union Samtgemeindevorsitzende Jonas Roosmann betonte das es immer besser sei mit den Leuten in den Dialog zu treten und nicht ohne Fachkenntnisse über die Landwirte zu urteilen. „Die Landwirtschaft befindet sich in einem Umbruch. Doch eins ist klar: Ohne die Landwirte wird es auch in Zukunft nicht gehen,“ ergänzte Roosmann abschließend.

Mit Rhein-Neckar Air an die Nordsee – Neue Sylt-Verbindung heute gestartet

Am heutigen Samstag, 16.Juli, startete Rhein-Neckar Air erstmals von Münster/Osnabrück nach  Westerland auf Sylt. Ab sofort fliegt diese innovative Regionalfluggesellschaft aus Mannheim jeden Samstag vom FMO an die Nordsee. Geht es im touristischen Segment ab Münster/Osnabrück überwiegend in den Süden, so erschließt Rhein-Neckar Air damit auch ein Ferienziel im Norden Deutschlands.

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v.l.n.r. Flugkapitäne Lars Jacobs und Gregor Kluyken, Detlef Döbberthin (FMO), Dirk Eggert (Geschäftsführung Rhein-Neckar Air), Flugbegleiterin Nicole Reisinger und Ansgar Gerken (Geschäftsführung Rhein-Neckar Air)

Zum Einsatz kommt eine 31-sitzige Dornier 328-100, der Abflug erfolgt jeden Samstag um 12:15 Uhr. Der Flug auf die Insel dauert nur knapp 60 Minuten, nicht zu vergleichen mit einer mehr als sechsstündigen Auto- oder Bahnfahrt. Die Rückflüge ab Westerland starten immer um 10:45 Uhr mit Rückankunft am FMO um 11:45 Uhr.

Die Flüge sind bereits ab 99,50 € für den einfachen Flug pro Person inkl. Steuern und Gebühren unter www.flyrna.de, www.fmo.de und in jedem Reisebüro buchbar.

Die deutsche Fluggesellschaft Rhein-Neckar Air wurde 2013 gegründet und bedient mit zwei Flugzeugen Linienverbindungen ab Mannheim nach Berlin und Hamburg. In diesem Jahr kommt neu auch Westerland/Sylt hinzu. Mit der Verbindung Münster/Osnabrück-Sylt erweitert man das Streckennetz erstmals auch außerhalb Mannheims.

Förderprogramme zeigen Erfolge Ärztenachwuchs spricht positiv auf Initiativen des Landkreises Emsland an

Meppen. Im Jahr 2014 rief der Landkreis Emsland auf Grundlage eines einstimmigen Beschlusses des Kreistages verschiedene Förderprogramme ins Leben, um Ärztenachwuchs zu gewinnen. „Diese Förderprogramme, die möglichst früh ansetzen, um bereits im Studium und in der Ausbildung entsprechende Kontakte knüpfen zu können, werden gut angenommen und zeigen erste Erfolge“, sagt Sozialdezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis. Sie verweist damit insbesondere auf die Niederlassung bzw. Neueinstellung von Hausärzten im Landkreis Emsland nach Abschluss ihrer Weiterbildung.

Über die Förderung der Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin wurde von August 2014 bis heute der Kontakt zu 16 Nachwuchsärztinnen und -ärzten aufgebaut. Die Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung erhalten während ihrer zweijährigen Weiterbildungszeit in einer hausärztlichen Praxis vom Landkreis Emsland monatlich 500 Euro. Entscheiden sie sich nach Abschluss der Weiterbildung für eine hausärztliche Tätigkeit für mindestens drei Jahren im Emsland, können Sie eine weitere Unterstützung in Höhe von 10.000 Euro beantragen. „Von den 16 Nachwuchsärzten machten bislang sechs Ärzte davon Gebrauch. Sie haben sich als Hausärzte neu niedergelassen oder haben eine Anstellung als Allgemeinmediziner im Emsland angenommen“, sagt Kraujuttis.

2015 konnte der Landkreis Emsland 28 Studierende für das Programm gewinnen, das eine finanzielle Unterstützung während der Famulatur (Praktikum) bei einem emsländischen Hausarzt gewährt. In diesem Jahr sind bereits 27 Anträge dafür gestellt worden. Die teilnehmenden Medizinstudenten werden mit 500 Euro im Monat unterstützt.

Insgesamt 13 Studierende entschieden sich seit Anfang 2015 bis heute für ein Praktisches Jahr im Emsland und wurden somit ebenfalls finanziell gefördert. 400 Euro im Monat erhalten die angehenden Mediziner, wenn sie ihr Praktisches Jahr in den akademischen Lehrkrankenhäusern im Emsland, dem Marien-Hospital in Papenburg und St. Bonifatius-Hospital in Lingen, verbringen.

Darüber hinaus erhielten insgesamt fünf Studierende der Humanmedizin ein Stipendium. Die erstmals 2015 vergebene Förderung bekommen Studenten, wenn sie sich für eine fünfjährige Tätigkeit als Hausarzt im Landkreis Emsland verpflichten. Im Gegenzug unterstützt der Landkreis Emsland sie während der Regelstudienzeit von 75 Monaten mit 500 Euro monatlich und damit mit insgesamt 37.500 Euro.

Weitere Initiativen zur Nachwuchsgewinnung koordiniert die Weiterbildungsgesellschaft Meilenstein. Die 2010 gegründete Gesellschaft bietet dafür Maßnahmen im Bereich der ärztlichen Weiterbildung, der Netzwerkunterstützung sowie Netzwerkbildung unter Medizinstudenten und Ärzten sowie berufsunterstützende Angebote an. Dazu gehören der Anschriftenpool für angehende Mediziner und Jungmediziner, die Verbundweiterbildung zum Facharzt Allgemeinmedizin, bei der sich niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser für eine erhöhte Effektivität der Weiterbildung zusammengeschlossen haben, und Fortbildungen wie die „Frühlingsakademie“, die in Kooperation mit emsländischen Krankenhäusern und Ärzten Studierende für Praxiserfahrungen ins Emsland einlädt.

Insgesamt rund 400.000 Euro hat der Landkreis Emsland in 2016 jeweils zur Hälfte für die Nachwuchsförderung und für Meilenstein zur Verfügung gestellt.

Clown Georg hat Spaßmachereien im Gepäck

Spelle – Die wöchentlichen Kinderveranstaltungen in den Sommerferien auf dem Markelo-Platz in Spelle gehen am Donnerstag, 21. Juli 2016, von 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr mit Clown Georg in die nächste Runde. Der Eintritt ist frei.

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Dabei bietet Clown Georg seinen Zuschauern ein Spektakel aus Jonglage, Clownerie, Zauberei, Comedy, Einradakrobatik, Spiel mit dem Feuer und anderen Spaßmachereien. Die Zuschauer jedweden Alters werden dazu animiert, eben nicht nur diese Funktion auszuüben, sondern auch aktiv mitzumachen, die Szenerie mitzugestalten. Dabei braucht man sich nicht davor zu scheuen, Georg einfach mal anzufassen oder anzusprechen. Denn der Kontakt zum Publikum ist ihm unheimlich wichtig. Bei schlechtem Wetter findet die Aktion im Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof statt. Die Veranstaltung wird im Rahmen des Emsländischen KULTOURsommers durchgeführt und vom Landkreis Emsland gefördert.

NRW und Niedersachsen stehen zum FMO und betonen dessen länderübergreifende Bedeutung

Auf Initiative des Aufsichtsratsvorsitzenden der FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Oberbürgermeister Wolfgang Griesert aus Os-nabrück, kamen Staatssekretärin Daniela Behrens (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Niedersachsen) und Staatssekretär Michael von der Mühlen (Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW) zum Flughafen Münster/Osnabrück. An dem Gespräch nahmen auch der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und Landrat des Kreises Steinfurt, Dr. Klaus Effing, Aufsichtsratsmitglied und SPD-Fraktionsvorsitzender der Stadt Münster, Dr. Michael Jung, und der Geschäftsführer der FMO GmbH, Prof. Gerd Stöwer, teil.

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(v. links nach rechts): Landrat Dr. Effing, Staatssekretärin Behrens, Staatssekretär von der Mühlen, Oberbürgermeister Griesert, Ratsherr Dr. Jung, Geschäftsführer Prof. Stöwer.

Bei dem Treffen ging es um die länderübergreifende Funktion und Bedeutung des FMO und dessen Entwicklungsmöglichkeiten auch vor dem Hintergrund der jüngst von den Gesellschaftern formulierten strategischen Ziele.

Die Staatssekretäre betonten, dass der FMO für ihre jeweiligen Bun-desländer eine wichtige Bedeutung habe. In NRW wird dies u.a. dadurch zum Ausdruck gebracht, dass die Landesregierung den FMO im kürzlich verabschiedeten Landesentwicklungsplan (LEP) weiterhin neben Düsseldorf und Köln/Bonn als landesbedeutsamen Verkehrs-flughafen eingeordnet hat. Staatssekretärin Behrens bestätigte, dass der FMO aufgrund seiner räumlichen Nähe auch für ihr Bundesland eine wichtige verkehrliche und volkswirtschaftliche Bedeutung habe.

So kommt jeder dritte Fluggast aus dem Bereich Osnabrück, der Grafschaft Bentheim und dem Emsland. Deshalb findet der NRW-Flughafen auch im aktuellen Entwurf zum Raumordnungsplan des Landes Niedersachsen entsprechende Erwähnung. Die Gesprächsteilnehmer vereinbarten auch für die Zukunft einen kontinuierlichen Informationsaustausch.

Kinderflohmarkt in Spelle am Samstag, 30. Juli 2016

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Spelle – Im Rahmen der Ferienaktion findet am Samstag, 30. Juli 2016, der traditionelle Kinderflohmarkt für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre rund um den Markelo-Platz in Spelle statt. Ab 6.00 Uhr können die Stände aufgebaut werden. Der Verkauf ist möglich bis 13.00 Uhr. Der Veranstalter weist darauf hin, dass der Stand eine Größe von 3 Meter (Tapeziertischgröße) nicht überschreiten darf und gewerbliche Anbieter nicht zugelassen sind. Eine Anmeldung für „Standbetreiber“ ist noch möglich bis Montag, 25. Juli 2016, über die Homepage der Samtgemeinde Spelle www.spelle.de unter der Rubrik Leben & Wohnen – Ferienaktionen. Die Standgebühr von 4,00 Euro ist nach der Anmeldung, jedoch vor der Veranstaltung auf das Konto der Samtgemeinde Spelle zu überweisen. Alle Interessierten sind herzlich zu einem Bummel über den Kinderflohmarkt eingeladen und vielleicht lässt sich ja das eine oder andere Schnäppchen machen.

Einbrecher von Hausbewohner überrascht – Einbrecher konnte flüchten

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Salzbergen – (ots) – Vermutlich drei Täter haben am Mittwochvormittag versucht in eine Doppelhaushälfte am Akazienweg einzubrechen. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei waren zwei der Täter durch den Garten zur Terrasse des Hauses gegangen und hatten dort versucht ein Fenster aufzubrechen. Dabei wurden sie von einem Hausbewohner überrascht und flüchteten zu Fuß. Die beiden Männer, die der Hausbewohner beobachtete, waren etwa 35 bis 50 Jahre alt, vermutlich Osteuropäer und hatten kurze, dunkle Haare. Einer der beiden trug vermutlich ein grün/orangefarbenes, gestreiftes T-Shirt. Von Nachbarn war zuvor ein dunkler Kombi, vermutlich Ford oder Opel, mit vermutlich polnischem Kennzeichen beobachtet worden. Im Fahrzeug befanden sich drei Personen, von denen zwei auf das Grundstück der Doppelhaushälfte verschwanden. Kurz darauf war das Fahrzeug nicht mehr dort. Eine Fahndung nach den Tätern und dem Fahrzeug verlief ergebnislos. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Lingen unter der Telefonnummer (0591) 870 zu melden.

Zahl der Asylbewerber sinkt leicht

Mehrere Gründe für Rückgang – Unterschiedliche Situation in Kommunen 

Meppen. Erstmals seit Monaten ist die Zahl der Leistungsempfänger nach dem Asylbewerberleistungsgesetz im Landkreis im Emsland wieder leicht gesunken. Während Ende Mai noch 5.344 Asylsuchende finanzielle Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes erhielten, ist diese Zahl Ende Juni auf 5.274 gesunken. 

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„Die Situation in den einzelnen emsländischen Kommunen verhält sich unterschiedlich. Während die Zahl der Hilfeempfänger in einigen Städten und Gemeinden im Betrachtungszeitraum noch anstieg, fiel sie in anderen Kommunen bereits deutlich“, erläutert Landrat Reinhard Winter.

Gründe für die Veränderung sind insbesondere die Zuerkennung des Flüchtlingsstatus und der damit verbundene Wechsel in den Bereich des Sozialgesetzbuches II (Grundsicherung für Arbeitsuchende). Darüber hinaus sind in diesem Jahr aktuell 472 Asylbewerber freiwillig ausgereist, insgesamt 62 Personen wurden ausgewiesen.

Nach der Aufnahmequote des Landes Niedersachsen hat der Landkreis Emsland bis Ende Juli 2016 noch 57 Asylsuchende aufzunehmen.

DRK-Ortsverein Meppen wirbt um Fördermitglieder

Ab Montag den 18.7. startet der DRK-Ortsverein Meppen eine Haustüraktion zur Gewinnung neuer Fördermitglieder, die mit ihrem Mitgliedsbeitrag die ehrenamtliche Arbeit des DRK-Ortsvereins Meppen unterstützen. Dafür wird jeder Haushalt im Ortsgebiet besucht und persönlich um Mithilfe gebeten.

Mitgliederwerbung Meppen

Foto: V. l. Helmut Schwendtner, Stellvertretender Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Meppen, zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Firma Kober GmbH, Thomas Vouk, Luisa Bira, Vanessa Meerkamp, Josefin Dettmer, Julia Weber, Oskar Wohlgemuth.

Die Firma Kober GmbH aus Aalen stellt für diese Aktion Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereit.

Helmut Schwendter, stellv. Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Meppen, betont: „Wir  würden uns freuen, wenn wir durch die Haustüraktion neue Fördermitglieder gewinnen können. Dabei möchten wir auf die Fördermöglichkeit aufmerksam machen, ohne Vertragsabschlüsse zu erzwingen.“ Die Zahlung erfolgt nie in bar, sondern ausschließlich per Lastschrifteinzug“

Die ehrenamtlichen Tätigkeiten des DRK-Ortsvereins Meppen sind vielseitig. Einen großen Teil bildet der Sanitätsbereitschaftsdienst. Die vielen Blutspendeaktionen, die Bewegungstherapie, mit Trocken- und Wassergymnastik oder der Besuchsdienst sind ebenfalls auf Unterstützung angewiesen.

Das DRK Emsland arbeitet bereits seit Jahren mit der Firma Kober zusammen.

In den kommenden Monaten wollen sich weitere DRK-Ortsvereine an der emslandweiten Werbeaktion beteiligen.

Weitere Informationen zum DRK- Kreisverband Emsland e.V. und den DRK- Ortsvereinen finden sie unter www.drk-emsland.de.

Wohnungseinbrüche in Beesten und Schapen Polizei sucht Zeugen

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Beesten/ Schapen – (ots) – Zwischen Donnerstag der letzten Woche, 18.30 Uhr, und Freitag letzter Woche, 10.30 Uhr, kam es in Beesten am Rotermannsweg, zu einem Einbruch. Die Täter gelangten auf das Grundstück, nahmen einen vorgefundenen Findling und zertrümmerten die Verglasung einer seitlichen Terrassentür. Die Tür wurde entriegelt und geöffnet. Im Gebäude wurden vorgefundene Schränke und andere Behältnisse durchsucht. Nach ersten Erkenntnissen wurde Schmuck entwendet. Zu einem weiteren Einbruch kam es in der Zeit von Freitag, 20.00 Uhr, und Samstag der letzten Woche, 11.30 Uhr. Hier wurde ebenfalls bei einem Einfamilienhaus in Schapen an der Beestener Straße  mit einem im Garten vorgefundenen Stein eine Scheibe einer rückwärtigen Terrassentür eingeworfen. Das Haus wurde ebenfalls von den Tätern durchsucht und Schmuck gestohlen. In beiden Fällen waren die Bewohner urlaubbedingt abwesend, so dass auch zur Höhe des entstandenen Schadens derzeit keine Angaben gemacht werden können.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Spelle unter der Telefonnummer (05977) 929210 zu melden.

Beginner am 10.03. live in der Emslandarena!

Neues Album der Hamburger erscheint am 26. August

Das Comeback des Jahres: DJ Mad, Denyo und Eizi Eiz aka die Beginner gehen nach 11 langen Jahren wieder auf Tour! Nach der schon jetzt fast komplett ausverkauften Tour mit Hochverlegungen und Zusatzshows im November und Dezember dieses Jahres geht das erfolgreiche Hamburger Trio nun im März 2017 erneut auf Tour und gastiert am 10.03. 2017 auch in der Lingener Emslandarena.

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Es ist immer etwas ganz Besonderes, ja, Aufregendes, wenn absoluter  Headliner und absolute Herzensband in Eins fallen. Verkünden zu dürfen, dass DIE Hip Hop Legende wieder die Bühne entert, ist dabei natürlich ein ganz großer Schatz. Absolut sozusagen! Obwohl die Beginner jene Vorsilbe ja schon längst abgelegt haben. Genauso wie sie ihre Live-Aktivitäten, mit wenigen Ausnahmen, seit September 2004, also seit nicht weniger als elf Jahren, ruhen ließen. Nun kehren die drei Lässigen aus Hamburg zurück – man denke bloß an Hits wie „Liebes Lied“, „Füxe“, „Hammerhart“ oder Alben wie „Blast Action Heroes“ – und verbreiten Glanz, Beats und Pop auf dem Festivalgelände. DJ Mad, Denyo und Eizi Eiz. Solo zeigten sie sich die letzten Jahre allesamt höchst aktiv, letzterer beispielsweise unter seinem chartserprobten Kampfnamen Jan Delay. Jetzt finden sie wieder gemeinsam auf einer Bühne zusammen. Das kann ja was werden. Das wird was. Und zwar die Reunion des Jahres! Dabei sein ist alles.

Karten für das Konzert gibt es im Presale  für 30,00 € zzgl. Gebühren ab heute (13.07.) um 10:00 Uhr exklusiv auf www.eventim.de

Erweiterung des Hafens Spelle-Venhaus abgeschlossen

Spelle – Nach rund vier-jähriger Bauzeit wurde die Erweiterung des Hafens Spelle-Venhaus abgeschlossen. Damit geht die größte Investition in der Geschichte der Samtgemeinde Spelle zu Ende. Im Beisein vieler Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wurde der erweiterte Hafen in einer Feierstunde offiziell in Betrieb genommen

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Foto: © Ulrich Wozniak BU: Begrüßen die abgeschlossene Erweiterung des Speller Hafens: Spelles Bürgermeister Georg Holtkötter, Stefan Sändker (Geschäftsführer Hafen Spelle-Venhaus GmbH), Schapens Bürgermeister Karlheinz Schöttmer, Heinfried Drewer-Gutland, Lünnes Bürgermeisterin Magdalena Wilmes, Landrat Reinhard Winter, Kreistagsabgeordneter Wilhelm Brundiers, Pfarrer Ludger Pöttering, Martin Herrmann (NBank), Ulrich Wieching (Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rheine), Helmut Renze und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (v.l.)

„Mit dieser Investition stärken wir den Wirtschaftsstandort Spelle und schaffen den kommenden Generationen wichtige Grundlagen für eine weiterhin positive wirtschaftliche Entwicklung. Dabei strahlt der Hafen weit über die Gemeindegrenzen in die Region aus“, zeigte sich Bernhard Hummeldorf, Samtgemeindebürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Hafen Spelle-Venhaus GmbH, in den Begrüßungsworten überzeugt. Ausschlaggebender Impuls für den Beginn der Planungen im Jahr 2006 seien die Ausbaupläne der Nordstrecke des Dortmund-Ems-Kanals für Großmotorgüterschiffe gewesen. Nach vier-jähriger Bauzeit wurde eine 720 Meter lange Kaianlage geschaffen, die für vier Großmotorgüterschiffe oder fünf Europaschiffe ausgelegt ist. Hieran angrenzend wurde eine 35.000 Quadratmeter große Umschlagfläche angelegt. Ein sogenannter diskriminierungsfreien Zugang ermöglicht Firmen einen Güterumschlag, auch wenn diese nicht selbst im Hafen ansässig sind. Mit der Anbindung des Hafengeländes an das Schienennetz wurde ein neues Kapitel in der Geschichte des in den 1970er Jahren entstandenen Hafens aufgeschlagen: Dadurch wurde eine sogenannte „trimodale“ Anbindung, also der Anschluss an das Straßen-, Wasser- und Schienennetz, geschaffen. Somit ist eine Logistikdrehscheibe entstanden, die für Firmen vielseitige und flexible Lieferwege bietet und zu weiteren Standortvorteilen führt. Von den neu entstandenen 16,5 Hektar Gewerbeflächen wurden bereits 8,5 Hektar vermarktet. Die Gesamtinvestition dieses „Jahrhundertprojektes“ beläuft sich auf 21,5 Millionen Euro und wurde vom Landkreis Emsland sowie vom Land Niedersachsen in Verbindung mit der Europäischen Union mit jeweils rd. sechs Millionen Euro unterstützt. Landrat Reinhard Winter zeigte sich vom Erfolg dieser Investition überzeugt: „Der Hafen Spelle-Venhaus wird das südliche Emsland spürbar voranbringen.“ Dieses belegen auch die Umschlagszahlen. Wurden im Jahr 2004 noch rd. 260.000 Tonnen umgeschlagen, waren es im vergangenen Jahr bereits weit über 600.000 Tonnen. Prognosen gehen davon aus, dass im Jahr 2020 rd. 1,2 Millionen Tonnen verarbeitet werden. Helmut Renze, Geschäftsführer der bauausführenden Firma Johann Bunte Bauunternehmung, wies darauf hin, dass die Bauarbeiten termingerecht und unter Einhaltung der kalkulierten Kosten umgesetzt wurden. Auf die planerischen Besonderheiten ging Dipl.-Ing. Heinfried Drewer-Gutland, Lindschulte Ingenieurgesellschaft mbH, ein und gratulierte der Samtgemeinde Spelle zu diesem mutigen und zukunftsweisenden Projekt. Pfarrer Ludger Pöttering von der Katholischen Pfarreiengemeinschaft spendete den kirchlichen Segen. Für die musikalische Gestaltung sorgten Schüler und Lehrer der Musikschule des Emslandes unter der Leitung von Bernhard Gortheil.

Winter: „Sie etablieren neue Rollenbilder in der Politik“

Meppen. Von den insgesamt 18 Mentees bewerben sich neun bei der Kommunalwahl am 11. September für einen Sitz in den Stadt-, Gemeinde- und Ortsräten sowie im Kreistag des Landkreises Emsland. „Ein erfreuliches Ergebnis“, bilanziert Landrat Reinhard Winter das Mentoring-Programm „Politik braucht Frauen!“. In einer Abschlussveranstaltung im Meppener Kreishaus betonte Winter: „Es sind in der Regel zu wenig Frauen in der Politik aktiv“. 

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Mentorinnen, Mentoren und Teilnehmerinnen begrüßte Landrat Reinhard Winter (r.) zur Abschlussveranstaltung von „Politik braucht Frauen!“ im Meppener Kreishaus. (Foto: Landkreis Emsland)

 

Dies zeige sich beispielweise auch im Landkreis Emsland. Die Stadt-, Gemeinde- und Ortsräte seien im Schnitt zu 17,7 % mit Frauen besetzt. Der Anteil an Frauen im Kreistag des Landkreises Emsland liege bei 19,7 %. Über den höchsten Frauenanteil in einem Rat verfüge die Gemeinde Twist mit 28 %. „Bei den Ortsräten ist Neurhede mit einem Frauenanteil von 40 % nahezu als Ausreißer zu bezeichnen“, sagt Winter. In fünf Ortsräten seien keine Frauen vertreten. 

Erfahrene Politikerinnen und Politiker hatten beim einjährigen Mentoringprogramm der Niedersächsischen Landesregierung gemeinsam mit teilnehmenden Frauen so genannte Tandems gebildet, um die Frauen in die Kommunalpolitik einzuführen. Zusätzliche Veranstaltungen und Fortbildungen hatten die Mentees auf ein Mitwirken in den Räten und im Kreistag vorbereitet. „Erstmals ist auch im Rahmen des Programms im Emsland ein Standort eingerichtet worden“, erläutert Winter. Dies habe dazu geführt, dass sich zahlreiche Frauen aus dem Emsland an dem Angebot beteiligten – im Gegensatz zu vergangenen Mentoringprogrammen.

„Mit ihrer Teilnahme machen Sie deutlich, dass Sie jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Lebensplanung es besser erlaubt, ein politisches Amt anstreben wollen. Dies spiegelt nicht nur die veränderte gesellschaftliche Dynamik wider, sondern es etablieren sich neue Rollenbilder in der Politik und schlussendlich eröffnet der Erfolg der Frauen auch den Männern den Weg zu neuen Erkenntnissen“, gab Winter den Mentees mit auf den Weg.

Mentorinnen, Mentoren und Mentees wiesen bei der Abschlussveranstaltung darauf hin, dass das Thema auch nach der Kommunalwahl im Blickpunkt bleiben solle. Sie regten an, dass mit Veranstaltungen für Frauen und Männer um politikinteressierten „Nachwuchs“ geworben werde. Auch der Erfahrungsaustausch im nun anstehenden Wahlkampf und zu Wahlerfolgen solle fortgesetzt werden. „Das Netzwerk, das während der vielen Monate geknüpft und genutzt worden ist, wird sicher auch in Zukunft seinen guten Zweck erfüllen“, sagt Gleichstellungsbeauftragte Marlies Kohne, die für die Umsetzung des Programms in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim verantwortlich war.

Für das Programm hatte der Kreistag mit fraktionsübergreifendem Beschluss insgesamt 3000 Euro zur Verfügung gestellt.

School´s Out – Pool-Party ein voller Erfolg

Meppen: Insbesondere der Turmsprungwettbewerb hat alle begeistert – sowohl die mutigen Springer als auch das mitfiebernde Publikum“, so Jugendpflegerin Lisa Schwarz.

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Nelson, Fynn und Silas waren die strahlenden Gewinner des Turmsprungwettbewerbs.

Abwechslungsreich und interessant soll das Programm sein. Dafür lässt das Jam-Team immer wieder aufs Neue seiner Kreativität freien Lauf – mit Erfolg, wie begeisterte Partygäste belegen. Neben spannenden Spielen im Hallen- und Freibad waren die Water Fun Bubbles und die Wasserrolle die großen Attraktionen im Freibad. Im Hallenbadbereich sorgten ein DJ und beeindruckende Lichttechnik für ausreichend Party-Stimmung. Knifflig wurde es beim Gewinnspiel und der Frage, wie viele Pool-Party-Wasserbälle sich in einer Kiste befinden. Der Gewinner konnte sich über das aktuelle Pool-Party-Shirt und eine 30er Karte für das Emsbad freuen. Höhepunkt der Veranstaltung war schließlich der große Turmsprungwettbewerb, bei dem die Kinder und Jugendlichen vom Ein- und Dreimeterbrett ihre Sprungkünste unter Beweis stellten. Auf sehr amüsante und unterhaltsame Weise bewertete eine Jury jeden einzelnen Sprung; dabei mussten die Teilnehmer mitunter eine harte, aber mit einem Augenzwinkern versehene Kritik einstecken. Drei strahlende Gewinner gingen aus dem Wettbewerb hervor. Für Nelson (Platz 1), Fynn (Platz 2) und Silas (Platz 3) gab es tolle Preise und tosenden Applaus. Aber auch die übrigen Teilnehmer gingen nicht leer aus. Für sie gab es eine Emsbad-Freikarte als Trostpflaster.

 

Das Pool-Party-Team vom Jam wünscht allen Kindern und Jugendlichen weiterhin schöne Sommerferien und freut sich schon jetzt auf die nächste Party-Sause im kühlen Nass.

Vermisste Jugendliche in Köln von der Polizei aufgegriffen

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Vermisste Jugendliche in Köln von der Polizei aufgegriffen Die seit Samstagmorgen (09.07.2016) aus Lengerich vermisste Schülerin Alina Krug wurde am Montagabend (11.07.), gegen 22.00 Uhr, wohlbehalten auf dem Gelände des Kölner Hauptbahnhofes von Polizeibeamten aufgegriffen. Die Erziehungsberechtigten wurden verständigt. Diese nahmen die Jugendliche wieder in ihre Obhut.

Seit Samstagmorgen (09.07.2016) wird aus Lengerich die 13jährige Schülerin Alina KRUG vermisst. Die vermisste Person verließ gegen 09.15 Uhr das Elternhaus und fuhr vermutlich mit dem Fahrrad zum Bahnhof nach Lengerich. Von dort könnte sie mit einem Fernzug nach Bielefeld oder Osnabrück gefahren sein. Eine Eigen-/Fremdgefährdung besteht nicht. Anlina Krugist 168cm groß, hat eine kräftige, korpulente Statur und auffallend stahlblaue, helle Augen. Sie hat braunes langes Haar, das meist seitlich zum Zopf geflochten ist. Sie trägt keinen Schmuck. Bekleidet ist die Vermisste mit einer schwarzen Softshelljacke. Weitere Bekleidung ist nicht bekannt. Alina Krug führt einen schwarzen Rucksack mit sich. Die Polizei sucht Zeugen, die Alina Krug gesehen haben oder die sachdienliche Angaben machen können. Hinweise bitte an die Polizei in Lengerich, Telefon 05481/
9337 – 4515.

DRK Emsland dankt für 18 Jahre in der Pflege

Pflegeassistentin Martha Lüken blickt auf 18 Jahre in der Pflege beim DRK-Kreisverband Emsland zurück und geht nun in den wohlverdienten Ruhestand.

Verabschiedung Martha Lüken

Foto: Mitte v. l. Fachbereichsleiter Pflege Franz Stüwe, DRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Hövelmann, Martha Lüken, Betriebsratsvorsitzender Norbert Jönen, Heinz Robben Personalverwaltung und Kolleginnen.

1998 hat sie als Schwesternhelferin begonnen und daraufhin eine Ausbildung zur Pflegeassistenz/ Schwesternhelferin/ Altenpflegehelferin absolviert. Seit 2010 ist sie Pflegeassistentin und hat im Außendienst der DRK-Sozialstation Meppen gearbeitet. Im betreuten Wohnen Haus Emsblick des DRK Emsland war Frau Lüken von 2015 bis zu ihrem wohlverdienten Ruhestand tätig.

„Für die langjährige Tätigkeit in der Pflege möchten wir uns ganz herzlich bei Frau Lüken bedanken und wünschen ihr alles Gute und einen erholsamen Ruhestand mit viel Zeit für ihre Familie und Freunde“, so Thomas Hövelmann, Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Emsland e.V.

Auch Franz Stüwe, Fachbereichsleiter Pflege beim DRK Emsland, lobt: „Frau Lüken ist eine hilfsbereite, verantwortungsvolle und zuverlässige Mitarbeiterin. Wir bedanken uns und hoffen, dass sie uns regelmäßig besucht.“

Gastfreundliche Polen bedanken sich für Feuerwehrfahrzeuge

Spelle/Rogóźno – Dank einer grenzübergreifenden Freundschaft zwischen Spelle und der polnischen Gemeinde Ludwin – Ortsteil Rogóźno konnte dort in einer Gemeinschaftsaktion der Brandschutz verbessert werden. So wurden jetzt ein über die Samtgemeinde Spelle bereitgestelltes Tanklöschfahrzeug TLF 24/50 aus dem Jahr 1987 sowie ein Löschgruppenfahrzeug LF 8 aus dem Jahr 1984 in Betrieb genommen.

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Vertreter der Gemeinde Ludwin-Rogóźno und der dortigen Feuerwehr haben zur offiziellen Einweihung der Feuerwehrfahrzeuge eine Delegation aus der Samtgemeinde Spelle eingeladen.

Entstanden ist der Kontakt durch den dortigen Pastor Waldemar Taracha, der in der Vergangenheit über sehr viele Jahre die Urlaubsvertretung für den jeweiligen Speller Pfarrer übernommen hatte und aus dieser Zeit noch vielen in der Samtgemeinde gut bekannt ist. Ein gegründeter „Freundeskreis Pastor Taracha“ um Hermann Wilmes aus Lünne sorgt noch heute für einen regen Austausch. Als Dank für die Unterstützung zur Gründung einer Feuerwehr haben Ludwins Bürgermeister Andreas Chabros und Pastor Taracha eine Delegation der Förderer zur offiziellen Inbetriebnahme der Fahrzeuge in die 5.000-Einwohner-Gemeinde eingeladen. Daraufhin haben sich Vertreter der Samtgemeinde Spelle, der Feuerwehr und des „Freundeskreises Pastor Taracha“ auf den Weg in die rund 1.200 Kilometer entfernte ostpolnische Gemeinde gemacht. „Durch die Unterstützung durch die Freunde in Deutschland können wir die Feuerwehr weiter ausbauen und so die Sicherheit unserer Einwohner erhöhen“, dankte Bürgermeister Chabros. Die technischen Details der Fahrzeuge erklärten Gemeindebrandmeister Alois Wilmes und Alfons Tabe von der Schapener Feuerwehr. Die Gastgeber hatten in Zusammenarbeit mit Hermann Wilmes ein vielseitiges Besuchsprogramm mit verschiedenen Besichtigungen für die emsländischen Gäste vorbereitet. „Wir wurden sehr herzlich aufgenommen. Es ist beeindruckend zu sehen, auf welch große Begeisterung die Fahrzeuge der Feuerwehr bei den Einwohnern in Rogóźno stoßen“, blickte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf auf die Fahrt zurück. Neben Mitgliedern des „Freundeskreises Pastor Taracha“ und der Feuerwehr haben als weitere Vertreter der politischen Gemeinde auch Spelles Bürgermeister Georg Holtkötter, Lünnes Bürgermeisterin Magdalena Wilmes und Elisabeth Glatzel, Stellvertretende Bürgermeisterin in Spelle, an der Busfahrt teilgenommen.

ADO-Hallen schließen Flüchtlingsunterkunft nicht mehr notwendig

Meppen. Seit Ende Juni sind die ADO-Hallen nicht mehr als Notunterkunft für Flüchtlinge in Betrieb. Das Land Niedersachsen hat dem Landkreis Emsland mitgeteilt, dass das Land wegen der zurückgegangenen Flüchtlingszahlen seine Kapazitäten für die Erstaufnahme verringere bzw. für die Erstaufnahme eine deutlich stärkere Landesaufnahmebehörde mit fünf Einrichtungen in ganz Niedersachsen vorhalte. Ein Rückgriff auf die Unterkunft in Aschendorf sei damit nicht mehr notwendig.

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Damit werden die ADO-Hallen, die Ende Januar 2016 die ersten Flüchtlinge aus der Notunterkunft in Lingen sowie dann im weiteren aus den Notunterkünften in Sögel und Meppen aufgenommen hatten, geschlossen. „318 Männer, Frauen und Kinder waren zunächst dort untergebracht, die dann zügig auf die emsländischen Kommunen verteilt wurden“, sagt Landrat Reinhard Winter.

Insgesamt 3754 Flüchtlinge waren dem Landkreis Emsland per Amtshilfeersuchen des Landes Niedersachsen vom 16. Oktober bis 28. Dezember 2015 zugeteilt worden. Davon zogen 2991 Personen weiter und verblieben nicht im Landkreis Emsland. Ende März 2016 war das Amtshilfeersuchen endgültig ausgelaufen.

Seit dem 28. Dezember 2015 waren durch das Land keine weiteren Flüchtlinge der Notunterkunft zugewiesen worden. Damit war die Belegung der Flüchtlingsnotunterkunft in Aschendorf bereits seit Anfang April 2016 auf null gesunken. Da keine weitere Belegung durch das Land erfolgte, hatte der Landkreis Emsland u. a. Sicherheitsleistungen und Catering-Service nicht mehr abgerufen. Auch das Deutsche Rote Kreuz, das die Unterkunft leitete, verringerte das Personal. „Der Betrieb der Unterkunft wurde zuletzt im Bereitschaftsmodus geführt“, sagt Winter.

Die Kosten für die Einrichtung und den Betrieb der Flüchtlingsunterkünfte in Amtshilfe in Lingen, Meppen, Sögel und Aschendorf belaufen sich insgesamt auf über 6,462 Mio. Euro.

Vier Menschen sterben bei Unfall in Coevorden

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Coevorden. Am Samstag sind gegen 12 Uhr im niederländischen Coevorden in der Provinz Drenthe, nahe der Grenze zur Grafschaft Bentheim, vier Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei war ihr Auto mit Anhänger von der Straße abgekommen, in den Stieltjes-Kanal gefahren und untergegangen. Die in dem Wagen befindlichen drei Erwachsene und ein Kind seien gestorben. Das Taucherteam der Feuerwehr hätte sie zwar noch aus dem Wasser geholt, die Rettungskräfte konnten sie aber nicht mehr wiederbeleben. Unfallexperten wollen untersuchen, wieso das Auto in den Kanal gefahren ist. Passanten hätten gesehen, wie das Gespann ins Wasser gefahren sei. Ein Mann soll in den Kanal gesprungen sein, konnte den Insassen aber nicht helfen. Laut dem Online-Kondolenzbuch für die vier Opfer, handele es sich um den Vater (44 Jahre), die Mutter (34 Jahre), die hochschwanger gewesen sein soll, einen zweijährigen Jungen und den Großvater (65 Jahre).

Nach Überfall auf junge Frau in Bückelte sucht die Polizei nun mit einem Phantombild nach dem Täter

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Nach den Angaben der Autofahrerin, die in der Nacht zum Samstag der letzten Woche von einem Mann überfallen wurde, hat jetzt ein Zeichner des Landeskriminalamtes in Hannover ein Phantombild erstellt. Wie bereitts berichtet, wurde die 25-jährige Autofahrerin in der Nacht zum Samstag gegen 02.30 Uhr auf der Straße Haverbecker Weg im Ortsteil Bückelte von einem unbekannten Mann überfallen. Nach den Angaben der Frau befand sie sich mit einem VW Cabrio auf dem Nachhauseweg. Auf der Strecke zwischen Klosterholte und Bückelte habe beim Durchfahren eines Waldstückes ein größerer Ast auf der Straße gelegen, so dass sie den Wagen anhalten musste. Sie sei aus dem Fahrzeug ausgestiegen, um den Ast von der Straße zu räumen. Plötzlich sei von links aus einem Gebüsch ein Mann aus die Straße gestürzt und habe sie am Arm festgehalten und wollte sie wegzerren. Die Frau konnte sich losreißen und dem unbekannten Mann mit dem Fuß ins Gesicht treten. Dabei muss der Mann sic h Verletzungen zugezogen haben. Nach ihren Angaben flüchtete die Frau in ihren Wagen und fuhr zunächst rückwärts in Richtung Klosterholte davon. Im Scheinwerferlicht habe sie links im Wald einen weißen VW Bulli gesehen. Sofort nach der Tat informierte die 25-Jährige die Polizei. Eine Fahndung nach dem VW Bulli und dem Mann verlief ergebnislos. Der Mann so etwa 35 Jahre alt, 1,85 Meter groß und schlank gewesen sein. Er soll dunkle, mittellange Haare und einen Drei-Tage-Bart gehabt haben. Er trug eine dunkelblaue Jeanshose und einen dunklen Pullover und schwarze Sportschuhe der Marke Nike Air Max. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Meppen unter der Telefonnummer (05931) 9490 zu melden.

Versuchter Diebstahl eines Bootes vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Meppen

Polizei

Emsbüren – (ots) – Zwischen Montag, 13.00 Uhr, und Dienstag, 07.30 Uhr, versuchten unbekannte Täter ein orangerotes Handboot desWasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Meppen zu entwenden. Das Boot war am linken Ufer der Ems in Höhe Elbergen, in unmittelbarer Nähe zu einer Gaststätte, mit einem Seil gesichert. Die Täter durchtrennten das Sicherungsseil und ließen sich ein Stück die Ems heruntertreiben.

An einer Slipanlage in Höhe der Alexanderbrücke versuchten sie vermutlich unter Zuhilfenahme eines Kraftfahrzeuges das Boot aus dem Wasser zu ziehen. Hierbei wurde es erheblich beschädigt. Letztlich wurde das Boot zurückgelassen, so dass es wieder aufgefunden werden konnte. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Lingen unter der Telefonnummer (0591) 870 in Verbindung zu setzen.

Lückenschluss schreitet weiter voran Neuer Radweg an Kreisstraße 226 von Lindloh nach Rütenbrock entsteht

Meppen. „Mit dem neuen Radweg führen wir den Lückenschluss entlang von Kreisstraßen weiter fort. Derzeit sind von insgesamt 857 km Kreisstraße noch etwa 105 km ohne Radweg, und die Lücke verringert sich zunehmend“, sagt Landrat Reinhard Winter beim symbolischen ersten Spatenstich für den Radweg entlang der Hermann-Gröninger-Straße (Kreisstraße 226) im Bereich der Stadt Haren (Ems). Nicht nur die Verkehrssicherheit werde erhöht, als eine der Top-Adressen für den Radtourismus stehe der Ausbau von Radwegen im Landkreis Emsland ohnehin im Fokus, so der Landrat. 

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: Ortsvorsteher Norbert Schumacher, KT-Mitglied Arnold Terborg, MdL Bernd-Carsten Hiebing, Landrat Reinhard Winter, Bürgermeister Markus Honnigfort und KT-Mitglied Georg Berenzen (v. l.) legen für den ersten Spatenstich Hand an. (Foto: Landkreis Emsland)

Gemeinsam mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Bernd-Carsten Hiebing, Bürgermeister Markus Honnigfort (Stadt Haren), CDU-Kreistagsabgeordneten und Ortsvorsteher Arnold Terborg (Rütenbrock), Ortsvorsteher Norbert Schumacher (Lindloh-Schwartenbeck), SPD-Kreistagsabgeordneten Georg Berenzen und Detlef Stach vom Fachbereich Straßenbau beim Landkreis Emsland nahm Winter den offiziellen Startschuss für die Baumaßnahme vor.

Der Neubau des Radwegs führt auf einer Länge von über 4,9 km durch die Ortsteile Lindloh, Schwartenbeck und Rütenbrock. Er beginnt im Kreuzungsbereich der K 226/Altenschloot in Lindloh und endet in der Abzweigung der K 226/Schwartenbergerstraße in Rütenbrock. Auf einer Breite von 2 m wird der neue Radweg in bituminöser Bauweise erstellt. Er verläuft abgesetzt von der Fahrbahn auf südöstlicher Seite und in unterschiedlichen Abständen zum Fahrbahnrand, die je nach örtlichen Gegebenheiten zwischen einem und 10 m betragen. „Damit kann der entlang der Strecke durchgehend vorhandene Baumbestand erhalten bleiben und der alleenartige Charakter der Straße bleibt bestehen“, sagt Winter.

Bereits Mitte Juni ist mit ersten Erdarbeiten begonnen worden. Insgesamt rund 15.000 m³ Erde müssen für das Projekt bewegt werden. Im Anschluss daran folgen die Asphaltarbeiten. Während der gesamten Bautätigkeit ist mit Verkehrsbehinderungen im Baustellenbereich zu rechnen.

„Uns ist es gelungen, für dieses Projekt Landesmittel einzuwerben“, teilt Winter weiter mit. So erhält der Landkreis Emsland für die Gesamtkosten von 900.000 Euro Zuwendungen in Höhe von 450.000 Euro nach dem Niedersächsischen Gemeindefinanzierungsgesetz. Die verbleibenden Kosten trägt der Landkreis Emsland. Die Baumaßnahme ist damit eine von insgesamt zwei Vorhaben im Landkreis Emsland, die 2016 Landesgelder erhalten. Darunter ist auch die neue Brücke mit Radweg über die Mittelradde zwischen Ahmsen und Lahn, die bei Gesamtkosten von rund 1,3 Mio. Euro mit etwa 780.000 Euro vom Land unterstützt wird. Der Eigenanteil des Landkreises Emsland liegt bei rund 520.000 Euro.

Voraussichtlich Ende des Jahres soll der Radwegeneubau abgeschlossen werden können.

Seehund gefunden? Kein Fall für den Notruf!

Keine Sorge! Es ist nicht außergewöhnlich, wenn Sie am Strand einen Seehund entdecken – Sie befinden sich in seinem Schlafzimmer.

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Seehunde werden im Juni/Juli geboren und liegen oftmals kurzzeitig alleine am Strand, während das Muttertier auf Nahrungssuche geht. Es ist ein ganz normaler Vorgang und auch meist kein Grund zur Beunruhigung. In den letzten Wochen gingen jedoch bei der gemeinsamen Leitstelle von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten in Wittmund eine Vielzahl an „Notrufen“ über 110 bzw. 112 ein. Teilweise sind hier 5-6 Anrufe pro Tag und Tier zu verzeichnen. Die meisten von ihnen sind aber keine wirklichen Notfälle gewesen, sondern lediglich Meldungen über mutmaßlich verwaiste junge Seehunde (Heuler). Die vermeintlichen Heuler werden oftmals von besorgten Touristen gemeldet. „Hier liegt ein Seehund am Strand, ich habe Angst, er könnte austrocknen“ oder „der Seehund scheint krank zu sein, er hat ganz glasige Augen.“

„Sie sollten beim Fund eines Seehundes Ruhe bewahren und die zuständige Seehundsta-tion anrufen. Die Notrufnummern in diesen Fällen bitte nicht benutzen, da hierdurch die Telefonleitungen der Leitstelle belegt werden“, so Sarah Gebbiken, Pressesprecherin der Polizeidirektion Osnabrück.

Die Meldung über die Notrufzentrale ist in diesem Fall sogar ein Umweg, denn ein Fund von Meeressäugern muss an die zuständige Koordinierungsstelle, die Seehundstation Nationalpark-Haus in Norden-Norddeich weitergeben werden. Von dort wird der Einsatz der ehrenamtlichen Wattenjagdaufseher organisiert. Diese speziell geschulten Mitarbeiter überprüfen, ob ein Tier tatsächlich Hilfe braucht oder ob die Chance besteht, dass Mutter und Jungtier wieder Kontakt zueinander aufnehmen können. Wie bei „menschlichen“ Notrufen auch, ist es auch bei solchen „tierischen“ Einsätzen wichtig, dass Schaulustige sich möglichst vom Ort des Geschehens entfernen.

„Herum-stehende Menschen beunruhigen die Tiere nur und verhindern im Zweifel, dass die Mutter sich ihrem Jungtier wieder annähern kann“, sagt Dr. Peter Lienau, Leiter der Seehundsta-tion Nationalpark-Haus in Norddeich. Beachten Sie: Nicht jedes Tier ist auf Hilfe angewiesen! Deswegen muss jeder Fund indi-viduell geprüft werden! Im Notfall ist der Fund eines Heulers der Seehundstation in Nord-deich unter 04931-973330 zu melden. Seehunde sind Wildtiere, letztlich kann nur ein ge-schulter Mitarbeiter der Seehundstation beurteilen, ob das Tier wirklich Hilfe benötigt.