Spelle und Westenergie verleihen Westenergie Klimaschutzpreis

Artikel vom 12. Oktober 2023 Samtgemeinde zeichnet gemeinsam mit dem Energiedienstleister und   Infrastrukturanbieter Projekte im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes aus

  • Heimatverein Spelle, Ideenwerkstatt und die Männergruppe ,,Gut auf dem Damm‘‘ werden mit einem Preisgeld von 1.500 Euro belohnt

    Spelle, 09. Oktober 2023 – Der Klimaschutzpreis der Westenergie AG steht auch in diesem Jahr ganz im Zeichen des Natur- und Umweltschutzes. Der Preis, den das Unternehmen gemeinsam mit den jeweiligen Kommunen verleiht, geht an örtliche Vereine oder Organisationen, die sich bei den Themen Klima-, Umwelt und Naturschutz besonders verdient gemacht haben. Heute ehrten Stefan Sändker, allgemeiner Vertreter der Samtgemeindebürgermeisterin, Petra Kleinbuntemeyer, Bürgermeisterin Gemeinde Schapen, Norbert Hüsing, Bürgermeister Gemeinde Lünne, Andreas Wenninghoff, Bürgermeister Gemeinde Spelle, und Sandra Schnetlage, Westenergie-Kommunalmanagerin, die Sieger*innen: Der Heimatverein Spelle, die Bürgerparkpflege der Ideenwerkstatt und die Siedlungsgemeinschaft „Gut auf dem Damm“ dürfen sich über ein Preisgeld von jeweils 500 Euro freuen.

„Der Klima- und Umweltschutz hat in unseren Gemeinden einen hohen Stellenwert. Mit dem Preis würdigt die Jury die vielfältigen Projekte, die auf unterschiedlichste Art dem Wohle der Gemeinschaft bei uns in Spelle dienen“, sagte Stefan Sändker.

In Lünne wird die Männergruppe ,,Gut auf dem Damm‘‘ mit dem Westenergie Klimaschutzpreis ausgezeichnet. Die engagierten Bürger widmen sich der Pflege von Straßenbeeten und Plätzen sowie der Erhaltung und Funktionsfähigkeit des Wasserrads im Bürgerpark. Die Gruppe leistet zudem einen signifikanten Beitrag durch Lückenbepflanzungen, Sanierung der Wege und Aufstellen von Nistkästen zur Erhaltung und Entwicklung des örtlichen Bürgerparks. Die Männergruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Naturlehrpfad zu pflegen und die Besucher*innen über die Flora, Fauna und natürlichen Ressourcen in der Region zu informieren. „Durch die sorgfältige Pflege und regelmäßigen Instandsetzungsarbeiten sorgen sie dafür, dass der Lehrpfad ein attraktiver und lehrreicher Ort bleibt“, lobte Bürgermeister Norbert Hüsing die Aktionen.

Der Heimatverein Spelle setzt sich kontinuierlich und engagiert für die Durchführung von Pflanzaktionen in der Gemeinde ein. „Bunte Blumenbeete, grüne Pflanzflächen und gepflegte Grünanlagen tragen zur Attraktivität des Ortes bei und schaffen gleichzeitig wichtige Lebensräume für einheimische Tierarten und Insekten“, berichtete Andreas Wenninghoff, Bürgermeister der Gemeinde Spelle, von den Gründen, die die Jury überzeugten. Der Heimatverein bepflanzt mehrmals jährlich und saisonabhängig die Pflanzkörbe an der Speller Aa-Brücke. Er trägt darüber hinaus durch diverse Baumspendenaktionen dazu bei, die Bedeutung von Umwelt und Natur im Ort zu stärken und das Ortsbild attraktiv zu gestalten. So sind in der Vergangenheit bereits einige „grüne Ecken“ mit einheimischen Pflanzenarten beim Altenheim, an der Oberschule sowie im Bürgerpark entstanden. Als Belohnung erhielten die Mitglieder*innen jetzt den Westenergie Klimaschutzpreis, der auch in Spelle mit 500 Euro dotiert ist.

In der Gemeinde Schapen übernimmt eine Gruppe von freiwilligen Bürger*innen der Ideenwerkstatt die Bürgerparkpflege. „Neben einem Insektenhotel, der Schaffung eines Niedrigseilparcours und der Anlegung eines Naturspazierwegs, der sehr wertvolle Informationen über die Natur, Umwelt und Geschichte bereithält“, stellte Bürgermeisterin Petra Kleinbuntemeyer die besonderen Leistungen der Ideenwerkstatt heraus. „Die Gruppe sorgt zudem in jedem Jahr für die Bepflanzung und Pflege der Frühblüher, sodass dort immer in bunten Farben die jeweilige Jahreszeit Einzug hält und die Biodiversität für verschiedene Tier- und Insektenarten gefördert wird.“ Auf die Initiative der Ideenwerkstatt sind im Bürgerpark auch eine Picknickhütte und ein natürliches Spielehäuschen geschaffen worden. Zukünftig möchte die Gruppe noch Klangorgeln integrieren, die Geräusche und Melodien mithilfe natürlicher Materialien erzeugen. „Das Preisgeld in Höhe von 500 Euro, das die Ideenwerkstatt mit der Auszeichnung des Westenergie Klimaschutzpreises erhält, kann hier wichtiges Startkapital sein“, ergänzte Westenergie-Kommunalmanagerin Sandra Schnetlage.

Mit dem Westenergie Klimaschutzpreis werden Initiativen ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße für den Klima- und Umweltschutz einsetzen. Strom sparen, Luft und Wasser verbessern, Lebensräume erhalten: Klimaschutz erstreckt sich auf viele Gebiete. Entsprechend unterschiedlich waren die Ideen. Westenergie und die jeweilige Partnerkommune schreiben den Westenergie Klimaschutzpreis jährlich aus und stellen auch gemeinsam die Jury.

Alle, die sich ehrenamtlich für den Klimaschutz einsetzten, können sich für den Westenergiepreis bewerben. Ob Vereine, Firmen oder Bürger*innengruppen, alle können ihr Projekt über das Onlineportal der Westenergie ( https://www.westenergie.de/de/fuer-kommunen/regionales-engagement/nachhaltigkeit/klimaschutzpreis.html) einreichen.

Seit 1995 machen Westenergie und ihre Partnerkommunen im Versorgungsgebiet von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz mit dem Klimaschutzpreis gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Der Klimaschutzpreis von Westenergie regt damit auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden.

Über 8.000 Initiativen, Projekte und Gruppen haben damit inzwischen die Auszeichnung seit dem Start 1995 erhalten, dazu nach Größe der teilnehmenden Kommune gestaffelte Geldprämien. Weitere Infos zum Westenergie Klimaschutzpreis unter westenegie.de/klimaschutzpreis.

Zum Hintergrund: Neben der Energieversorgung engagiert sich Westenergie in ihren Partnerkommunen traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung. Über Sponsorings und Kooperationen unterstützt das Unternehmen sowohl kleine Initiativen als auch große Vereine, um mit den Menschen vor Ort auch auf gesellschaftlicher Ebene gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Alleine über die Mitarbeitendeninitiative Westenergie aktiv vor Ort konnten bereits mehr als 10.000 ehrenamtliche Projekte umgesetzt werden.

Westenergie Kommunalmanagerin Sandra Schnetlage (2. v. l.) und Stefan Sändker, allgemeiner Vertreter der Samtgemeindebürgermeisterin (8. v. l.) zeichneten gemeinsam mit den Ortsbürgermeistern Andreas Wenninghoff (Spelle) (1. v. r.), Petra Kleinbuntemeyer (Schapen) (7. v. l.), Norbert Hüsing (Lünne) (6. v. l.) und Anna Werner vom Fachbereich Bauen/Planung und Umwelt (2. v. r.) die diesjährigen Gewinner des Westenergie Klimaschutzpreises aus: Franz Schoppe (3. v. l.), Karl-Heinz Kotte (4. v. l.), Franz Vennemann (5. v. l.) (Gut auf dem Damm), Monika Osterhage (9. v. l.), Elisabeth Stelling (10. v. l.)  (Ideenwerkstatt Bürgerpark Schapen) und Ulrich Rekers (Heimatverein Spelle) (1. v. l.).

 

Über die Westenergie AG

Die Westenergie AG mit Sitz in Essen ist der größte regionale Energiedienstleister und Infrastrukturanbieter in Deutschland und das größte Tochterunternehmen der E.ON SE. Die Verteilnetzbetreiber der Westenergie-Gruppe verantworten ein rund 37.000 Kilometer langes Erdgasnetz. Das von ihnen betreute Stromnetz von circa 196.000 Kilometern Länge würde knapp fünf Mal um die Erde reichen. Mit der Infrastruktur sichert die Westenergie-Gruppe die Versorgung von Millionen Haushalten und Unternehmen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen – nicht nur mit Strom und Gas, sondern auch mit Wasser und Breitbandinternet. Mit etwa 10.000 Mitarbeiter*innen und rund 1.400 kommunalen Partnerschaften leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung eines klimaneutralen Westens. Zur Westenergie-Gruppe gehören u. a. die Westnetz GmbH, die Westenergie Netzservice GmbH und die Westenergie Metering GmbH. Weitere Informationen unter: www.westenergie.de

 

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